Sinn aus 16 Dr. geführt ehen 0 Unten Nr f nen Taſchen⸗ en bat, d di 1 und die gat zu Nong it 3 fl. 20 kr. dier vorſtehender im dieſe Galere 5 fl. 20 Kr. oder ſelbſt betreffend, en theils Kaul ng⸗Müller, iſters und ſeiner nnen, die Intelligenzblatt ſür die rovinz Oberhessen „. im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2. ͤ—— 140. Sonnabend, den 17. Oktober Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den diesjährigen Rekrutirungsrath in der Provinz Oberheſſen. Nach einer Benachrichtigung des großh. Provinzial⸗Commiſſärs der Provinz Oberheſſen finden die Sitzungen des Rekrutirungsrathes dieſer Provinz am 26. bis 30. Oktober d. J. zu Gießen ſtatt. Es iſt dabei aber zugleich zur Erleichterung des Geſchäfts und zum Beßten der zum Theil weit herreiſenden Reklamanten, die Einrichtung getroffen worden, daß für alle Bezirke der Provinß nachfolgende Tage beſtimmt worden ſind, an welchen diejenigen Individuen, welche beim Rekrutirungsrathe etwas zu thun haben, ſicher ſind vorzukommen, während an den anderen Tagen dieſelben den anderen Bezirken Angehörigen nachſtehen müſſen. 5 Vorgedachte Tagbeſtimmung iſt folgende: 206. Okrober für die Bezirke Alsfeld und Vöhl, 27.„„„„ Bütdingen und Biedenkopf, „ Lauterbach und Nidda, 29. 2 e„ Friedberg und Hungen, 30. 5„„„ Grünberg und Gießen. 5 Es wird ſchon von Morgens 7 und von Nachmittags 2 Uhr an das Sekretariat die Anmeldungen der Erſcheinenden annehmen und werden dieſelben nach der Reihe der Anmeldungen vorgelaſſen werden. Indem ich Sie hiervon zur alsbaldigen Bekanntmachung benachrichtige, bemerke ich noch Folgendes: Vor dem Rekrutirungsrath müſſen alle von der Rekrutirungskommiſſion an den Rekrutirungsrath verwieſene Leute, ſo wie diejenigen, welche bei der letzten Ergänzung von den Regimentern als untauglich zurück⸗ gewieſen worden ſind, mit einem von dem einſchlägigen großh. Buͤrgermeiſter ausgeſtellten verſiegelten Signalement erſcheinen. Die zuletzt gedachten Leute haben zugleich die von den betreffenden Regimentern und Corps erhaltenen vorläufigen Entlaſſungsſcheine mitzubringen. Außerdem können auch andere, welche vor dem Rekrutirungsrath etwas vorzubringen haben, ins⸗ beſondere diejenigen, die nach F. 65 der Verordnung vom 30. April 1831 noch zuläſſige Depotanſprüche geltend machen wollen, während der angegebenen Zeit vor demſelben Gehör finden. Schließlich ſchärfe ich Ihnen ein, die Leute, welche wegen phyſiſcher Gebrechen, Depotanſprüche oder Untauglichkeit geltend machen wollen, darüber zu belehren, daß ſie ſich mit den nöthigen Beſcheinigungen, insbeſondere der Aerzte, Bürgermeiſter, Pfarrer, Schullehrer ꝛc. verſehen müßten, widrigenfalls ſie Abweiſung zu erwarten hatten. Friedberg den 12. Oktober 1840. 9 Küchler. 1 tete und bewährt gefunden habe, die Zwetſchen in ein wohlverwahrtes, zugeſpundetes * betreffend. zirt wird, kann er augenblicklich genoſſe er einige Jahre alt wird, dem Arrack geſetzt werden. in einer offenen Bütte hinſtellt und 3 Fäulniß übergibt, kann es auch nicht 1 men, als daß der daraus gewonnene ö einen ekelhaften Geruch und Geſchm 0 rathen, die ich Faß, ſo daß bei der Gährung und ſchlägt man ſolches wieder zu, und Zeit werden dieſe producirt, deſto weniger Zuthaten Fabrikationsſtoffen ſetzt man zu, und läßt man laufen; man kann bei 19 bleiben, und nachher noch eine zweite laſſen. Die erſte Sorte vertritt bei kommen den Arrack. Ich erbitte mir für die Angabe d von denen, die ſie bewährt gefunden Krug der Primaſorte. quickung bei hohem Kummer. Seite gibts auch kein beſſeres Mittel der Freude zu mäßigen, als das Lach tolle unvernünftige Gelächter, ſo bleibt in der hoͤchſten Freude das theilig. Da wo der Zwetſchen⸗Branntwein ordentlich fabri⸗ d. tes Lachen). Im höchſten Schmerze bleibt aber die Thräne aus, und dann entſteht für den Menſchen ein ſehr bedenklicher Zuſtand ſeines Weſens. Zwetſchen⸗Branntwein⸗Fabrikation n und, wenn an die Seite Aber da, wo man die Zwetſchen oder Schlehen ſie erſt der anders kom⸗ Branntwein ack bekommt, und erſt nach vielen Jahren genoſſen werden kann. Darum erlaube ich mir folgende Methode anzu⸗ in Schönthal an der Jagſt beobach— nämlich: man thut Entwickelung des Geiſtes weder Saft noch Geiſt entweichen kann. Nach 3 Wochen öffnet man den Spunden und hält ein brennendes Licht darüber; verloſcht ſolches, dann iſt die Gährung vollendet; wo nicht, dann von Zeit zu Verſuche ſo lange wiederholt, bis das Licht ausgelöſcht wird. Hierauf wird ein guter Hefenſatz bereitet, und je mehr Zwetſchengeiſt man an weiteren deſto weniger Grad ſtehen Sorte laufen Punſch voll⸗ ieſer Methode haben, einen 1 Bingenheim den 10. Oktober 1840. 0 Schmidt, Diſtrictseinnehmer. Schmerz und Freude. Es gibt kein beſſeres Mittel, um den Schmerz für den Körper und Geiſt unſchädlich zu machen, als die Thräne; ſie iſt gewiſſermaßen eine Er⸗ Aber auf der andern „ um uns in en(nicht das ein fortgeſetz⸗ Eben Lachen, ſelbſt das Lächeln weg, und wirkt nun nicht minder nach⸗ Eine Mutter klagte oft und viel daß ihr Sohn, der jenen furchtbaren Feldzug nach Rußland als Sol⸗ . 292*. * ons mitgemacht hatte nicht dat im Heere Napole ſey. Sie hielt ihn längſt fuͤr wieder zurück gekommen verloren. Auf einmal ſteht er wieder vor ihr. Die Freude wirkte ſo plötzlich, daß ſie ihren Geiſt auf⸗ gab. Noch nachtheiliger war eine ſolche ſchnelle Freude für eine Braut. Ihr Geliebter war ebenfalls nach Rußland gezogen, und in Jahren nicht wieder ge⸗ kommen, ſo daß ſie ihn wohl für verloren halten mußte. Da erſcheint er endlich wieder, und die Braut wird von dieſer Erſcheinung ſo ergriffen, daß ſie— in Wahnſinn verfällt und auch nicht wieder geheilt werden kann. 1 Dem Leſer will Schreiber dieſes hier noch eine andere Geſchichte mittheilen, die für ihn immer un⸗ endlich anziehend war. Ein alter Grieche, der in ſeiner Jugend ſelbſt den höchſten Preis irdiſcher Ehre davon getragen hatte, d. h. Sieger bei den olympiſchen Feſtſpielen geweſen war, Diagoras hieß er, erſchien mit ſeinen drei blühenden Söhnen wiederum bei“ dem großen Feſte zu Olympia. Die feierlichen Spiele beginnen; Tauſende von Jünglingen drängen ſich heran, um den Sieges⸗Preis zu verdienen, der doch nur Wenigen zu Theil werden kann. Endlich ver⸗ ſammeln ſich die Richter, um nach Gerechtigkeit die drei Sieger auszurufen und zu bekränzen. Und ſiehe da— die drei Söhne des Diagoras ſind die Sieger und die Bekränzten. Voll kindlicher Liebe eilen ſie zu ihrem Vater, ſetzen ihm ihre Kränze auf, und tragen den eberglücklichen durch die Verſammlung der Griechen, die voll inniger Theilnahme ihn mit Blumen beſtreuten. Da— fiel der Vater todt zur Erde. Die Freude hatte ihn ohne Zweifel vernichtet. Berichtende Bekanntmachung. Eingetretener Umſtände wegen wird die Sonn⸗ tagsſchule erſt den 25. d. M. wieder eröffnet, nicht den 18., wie in der vorigen Nummer dieſes Blattes angezeigt war. Vermoͤge Auftrags: Prof. Ph. Dieffenbach. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Obligations-Verlooſung. 7 (1053) Nachdem in der heutigen Gemeinderaths⸗ verſammlung die, in Gemäßheit des Voranſchlags für 1840, vorzunehmende Partial-Obligations⸗Ver⸗ looſung ſtattgefunden hat, und folgende Nummern, als: Nr. 8, 13, 23, 25, 27 und 34, jede mit 500 fl., Nr. 51, 55, 56, 58, 59, 62, 63, 66 und 71 jede mit 200 fl., Nr. 91 u. 94 jede mit 100 fl. durch das Loos zur Abzahlung herausgekommen ſind, ſo wird ſolches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, * (1076)! abſichtigt ne überzuziehen binnen 3 4 Großkarben Eutlaſſungs! Friedbe 7 (1079) füdöſtlchen uon 7 ugend ſelbſt die Sonn⸗ ummer dieſes an,, — 1 293. daß die Inhaber gedachter Partialſchuld-Verſchrei⸗ bungen gegen deren Rückgabe die Beträge bis zum 1. Januar 1841 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Ter⸗ min an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Altenſtadt am 30. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Bekanntmachung. (1052) Montag den 26. Oktober d. J., Mittags 1 Uhr, ſoll das den Balthaſer Arnold Schott's Ehe⸗ leuten gehörige Wohnhaus auſſerhalb der Stadt Aſſenheim, zum Betriebe der Wirthſchaft eingerichtet, und hierzu beſonders gut gelegen, ſodann 5 ¾ Ruthen Garten beim Haus, 12¼ Ruthe und 24 Ruthen Ackerland öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 7. Oktober 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bertalott. Bekanntmachung. (1075) Montag den 20. d. M., und bis zur Beendigung die folgenden Tage, jedesmal Vormit⸗ tags um 8 Uhr, ſodann des Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem Seitenzimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier, verſchiedenartige Quantitäten getragener Militär- Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, Kappen, wollene und leinene Pantalons, Schuhe, Hemden, Tzackofilze, Tzackos, Torniſter ꝛc. ferner ausrangüte Caſerne-Requiſiten, namentlich Bett⸗ Teppiche ꝛc. ſtück⸗ und parthienweiſe gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſes geeignet bekannt ma⸗ chen zu laſſen. Friedberg den 8. Oktober 1840. In Auftrag: Golz, Oberquartiermeiſter. Edietalladung. (1076) Philipp Schneider von Kleinkarben be⸗ abſichtigt nach Heddernheim im Herzogthum Naſſau überzuziehen. Rechtsanſprüche an denfelben ſind binnen 3 Monaten bei dem großherzogl. Landgericht Großkarben geltend zu machen, widrigenfalls die Entlaſſungsurkunde ausgefertigt werden wird. Friedberg den 21. Auguſt 1840. i Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Für die Abſchrift: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schmidt. Verſteigerungs⸗ Anzeige. (1079) Das ſogenannte Batteriehäuschen, am ſuͤdöſtlichen Ende des Lazareths zu Friedberg gelegen, von 7½ Wandhöhe, 10 /“ Länge und 10/ Breite, aus Holzwänden mit 5 Fenſtern und einem 107 hohen Schieferdache beſtehend, ſoll Donnerſtag den 22. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, an den Meiſt— bietenden auf den Abbruch an Ort und Stelle ver ſteigert werden. Luſttragende werden hierzu mit dem Bemerken eingeladen, daß bis zum Verſteigerungs— termin zu jeder Tageszeit das Batteriehäuschen ein⸗ geſehen werden kann. Friedberg den 14. Oktober 1840. In Auftrag: Fuhr, Premier⸗Lieutenant. Verkauf getragener Montirungsſtücke c. (1080) Montag den 26. d. M., des Vormittags von 9 bis 12 Uhr und des Nachmittags von 1 bis 5 Uhr, und in den folgenden Tagen zur gleichen Zeit, ſoll in hieſiger Cavallerie-Caſerne eine bedeu⸗ tende Quantität alter Montirung, Reitzeug und Caſerne⸗Requiſiten meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden daher erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 9. Oktober 1840. In höherem Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeitsverſteigerung zu Burggräfenrod. (1081) Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Burgermeiſterei zu Burggräfen— rod die Arbeiten bei Anlegung eines neuen Gemeinde— Pumpbrunnens an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Brunnenmacher u. Maurerarbeit iſt zu 51 fl. 30 kr. Zimmerarbeit„ Schreinerarbeit 8, Weißbinderarbeit 2„ 30, Anfertigung einer bleiernen Pumpe 85%—„ voranſchlagt. ö Friedberg am 12. Oktober 1840. f Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Bekanntmachung. (1082) Heute, am 6. Oktober, wurden durch öffent⸗ lich ſtattgefundene Verlooſung die Nr. 29 und 44 der Partial⸗Schuldverſchreibungen hieſiger Gemeinde zur Abtragung für das Jahr 1840 beſtimmt. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß die Inhaber vorbemerkter Partial⸗ Schuldverſchreibungen die entſprechenden Kapitalien am 31. Dezember d. J. bei dem hieſigen Gemeinde— rechner in Empfang zu nehmen haben, da von dieſer Zeit an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Niederurſel am 6. Oktober 1840. f 5 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Am ſe l. Bekanntmachung. (1083) Dienſtag den 20. Oktober d. J., des Vormittags 10 Uhr, ſoll in meinem Büreau die Anfertigung von 7 Stück Subſellien in das Ge⸗ meinde⸗Schulhaus zu Ockſtadt unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingniſſen an den We⸗ nigſtnehmenden in Akkord gegeben werden, und kann der Voranſchlag bis dahin bei mir eingeſehen wer⸗ den. Die großh. Herrn Buͤrgermeiſter in der Umgegend werden erſucht, ſolches durch die Schelle in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Ockſtadt am 15. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Bekanntmachung. (1084) Der Transport von ungefähr 100 Mal⸗ ter Fruͤchte von Oberwöllſtadt auf den fiscaliſchen Speicher dahier wird Mittwoch den 21. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in dem Büreau des Unterzeichneten an den Wenigſt⸗ fordernden begeben. Friedberg den 23. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Obligations ⸗Verlooſung. (1085) Bei der, in Gemäßheit des Voranſchlags für 1840, in der heutigen Verſammlung des Ge⸗ meinderaths ſtattgehabten Verlooſung der von hie⸗ ſiger Gemeinde ausgegebenen Partial⸗Obligationen iſt die Nr. 27 mit 200 fl. durch das Loos zur Ab⸗ zahlung herausgekommen, welches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß der Inhaber dieſer Partialſchuldverſchreibung den Betrag gegen Rückgabe derſelben bis den 1. Januar 1841 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu neh⸗ men hat, indem von dieſem Termin an keine wei⸗ teren Zinſen mehr bezahlt werden. Obereſchbach den 13. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. Bekanntmachung. (1086) Bei der heutigen Gemeinderathsſitzung wurden die, laut des Voranſchlags für 1840 zur Abzahlung beſtimmten 100 fl. Partialſchuld⸗Ver⸗ ſchreibung durch das Loos gezogen, und es kam die Nr. 72 heraus. Dieſes wird hiermit unter dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß der Inhaber der vorgedachten Partial⸗Schuld⸗Verſchreibung den Be⸗ trag bis zum 1. Januar 1841, gegen Rückgabe der⸗ ſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen habe, indem von da an weitere Zinſen non derſelben nicht vergütet werden. Oſſenheim den 12. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Bekanntmachung. (1087) Montag n 294 Hülfsvollſtreckung Roggenſtroh und Friedberg an die den werden, wozu Steigerer einladet. den 19. d. M., des Vormittags 10, Uhr, ſollen zu Oberwöllſtadt auf dem Wege der 1½% Fuder Waizen⸗, 1½¼ Fuder 12 Entr. Heu zum Transport nach Wenigſtnehmenden in Accord gege⸗ Oberwöllſtadt den 12. Oktober 4840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Bekanntmachung. (1088) Auf dem Dornaſſeuheimer Bergwerk iſt eine Parthie guter Lehmſteine abzugeben, größere pr. 1000 Stück zu 2 fl. 40 kr.; kleinere zu 2 fl. 30 kr. 0 5 Die Bergverwaltung. N Privat⸗Bekanntmachungen. 8 Lokalveraͤnderung. (1042) Meinen verehrlichen Handelsfreunden mache ich hiermit die Anzeige, daß ich meine bis⸗ herige Wohnung bei Herrn Supp verlaſſen und mein eignes Haus, die ehemalige Groß'ſche Farb an der Freiheit, bezogen habe. Ich verbinde hiermit die Anzeige, daß ich die Preiſe aller Mehlſorten herabgeſetzt habe, nament⸗ lich Blumenvorſchuß auf 12 kr., 2. Qualität 10 kr., 3. Qualität 9 kr., ordinäres Weißmehl à 7 kr. pr. Geſcheid, Roggenmehl à 45 kr. pr. Meſt ꝛc. und empfehle mich ſowohl hiermit, als auch mit vorzuͤg⸗ lich gutem Reis, Hirſen, geſchälter Gerſte, Grün⸗ korn, Gries, Nudeln, ſowie überhaupt in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, unter Zuſicherung bil⸗ liger und reeller Bedienung. Friedberg den 1. Okiober 1840. J. L. Rappolt, Frucht⸗ und Mehlhändler. Wohnungsveraͤnderung und Empfehlung. (1049) Ich beehre mich einem geehrten Publikum hierdurch die ergebene Anzeige zu machen, daß ich nunmehr meine bisherige Wohnung und Laden ver⸗ laſſen und mein eigenes Haus in der Judengaſſe, das zweite neben dem bisher von mir bewohnten, bezogen habe. Zugleich empfehle ich mich mit ſehr ſchönen 4 Zeugen zu Winterkleidern und Mänteln, als alle Farben feine glatte Thybets, gedruckte Thy⸗ bets, Mouſſelin de Laine, Damaſt, Al⸗ pacos, Drap de Zephir, Bieber in allen Sorten, beſonders ſchöne feine Damen-Bieber, Moulton, ſehr guten Barchet und Zwilch, Winter⸗Weſten, große und kleine Halstücher in verſchiedenen Sorten und Qualitäten und noch vielen andern in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, alles in ſchönſter Auswahl. Gute und reelle Waa⸗ ren, verbunden mit den billigſten Preiſen, laſſen 3w (094) 30 belaufen Zi (0h53) doppelt gerit Kirchenkaſten 1 0 (1096) Sttaße zu bezogen wer (1097) n Acker, nahe den. Demje oder Ausf 1 Gulden! Friedb Ein br— (1098) Hausknecht (1099) ſogleich de ſagt bei w rgwerk iſt N „eoßere 2.30 kr. altung. gen. elfreunden meine bis⸗ malen und che Farb h ich die „ nament⸗ nad 10 kr., 7 k. pr. eſt ꝛc. und mit vorzüg⸗ te, Grün⸗ Un dieſes derung bil⸗ ippolt, Nedlpändler. g und en Publifum en, daß ich 5 d Laden ver⸗ Judengaſe, dewohnten, ſchr ſchönen An, als alle tuckte Thy⸗ amaſt, Al⸗ er in allen n-Bieber, ind Zwilch, ie Halstüchtt en und noch nden Artikeln, nelle Wa- tijſen, laſen fen. mich eines zahlreichen Zuſpruchs in meinem neuen Laden, der mehr Raum und Bequemlichkeit als mein fruͤherer für die mich gütigſt Beſuchenden dar— bietet, hoffen. 5 Friedberg. Mayer Hirsch. 8 1000 fl. (1067) können aus der Kaſſe des Schullehrer Seminars zu 4 PCt. Zinſen gegen doppelte Ver— pfändung liegender Gründe ausgeliehen werden. Eine Obſtkelter (1089) mit einer Mühle ſteht zu verkaufen. Die Expedition d. Bl. ſagt bei wem. 2000 fl. a (1090) ſind gegen doppelt gerichtliche erſte In⸗ ſätze im Ganzen oder getrennt zu verleihen und kön— nen am 1. November in Empfang genommen wer— den. Wos? ſagt die Expedition d. Bl. Ein zweiſpänniger Pferde-Wagen, 1091) noch in gutem Zuſtande, ſteht zu verkau⸗ Ausgeber dieſes ſagt wo? Ein geſitteter junger Menſch, (1092) der die Buchbinderei erlernen will, kann ſogleich in die Lehre treten. Ausgeber d. Bl. ſagt wo? Eine goldene Cigarren⸗Spitze (1093) wurde verfloſſenen Sonntag zu Fauer⸗ bach II. verloren. Der redliche Finder wird gebe⸗ ten, dieſelbe gegen eine angemeſſene Belohnung an die Expedition d. Bl. abzugeben. Zwei neue Büttenkeltern, (1094) jede mit einer eiſernen Schraube, hat zu verkaufen Zimmermeiſter Zell in Butzbach. 2000 fl. (1095) liegen im Ganzen oder getheilt, gegen doppelt gerichtlichen Einſatz, zu 4½% in dem Kirchenkaſten zu Södel zum Ausleihen bereit. Der Kirchenrechner Raab. Ein möblirtes Zimmer (1096) mit Schlafkabinet iſt auf der breiten Straße zu vermiethen, und kann dasſelbe ſogleich bezogen werden. Ausgeber dieſes ſagt bei wem? Ein Sech, (1097) mit F. bezeichnet, iſt mir heute auf einem Acker, nahe an der Wart gelegen, entwendet wor den. Demjenigen, der mir dasſelbe wieder zuſtellen, oder Auskunft darüber geben kann, verſpreche ich 1 Gulden Belohnung. Friedberg den 15. Oktober 1840. i A. Foucar. Ein braver geſitteter junger Burſche (1098) wird in ein hieſiges Handlungshaus als Hausknecht geſucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. Eine Magd, (1099) welche mit Vieh umzugehen weiß, kann ſogleich dahier in Dienſt treten. Ausgeber dieſes ſagt bei wem? 4 295 4 Bekanntmachung. Ich zeige hiermit an, daß ich wieder in meiner Amtswohnung eingezogen bin. Zugleich verbinde ich hiermit die Nachricht, daß ich die zu Friedberg und der Umgegend aufgefundenen römiſchen und anderen Alterthuͤmer, in deren Beſitz ich bin, nun— mehr in einem beſonderen Lokale aufgeſtellt habe, das mit Vergnügen allen Denjenigen, welche In— tereſſe dafür haben, geöffnet wird. Friedberg den 14. Oktober 1840. Profeſſor Ph. Dieffenbach. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 4 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 12. Oktober: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4fl. 30 kr. : Hafer: 3 fl. 28 er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 9. Oktober: Waizen: 9 fl. 14 kr. Korn: 7 fl. 8 kr. Gerſte: 5 fl. 12 kr. Hafer: 3 fl. 32 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 18. bis 25. Oktober 1840. : iedberg Butzbach. pfo[ Brod-Preiſe. rie 9 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 22 2 7 7 5 5 44 3 4 7 7 10— 9 3 Loth. Loth. Milchbrod 1 5% 1% —Waſſerweck 11 6 11— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 114 67 1677 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 2 45 1 8 1 5„ge; gemäſtetes— Kübfleiſch ungemäſtetes 714— 71 „Rindfleiſch 71— 71— 77 Kalbfleiſch 6 3 6 2 „ Schweinenfleiſch N 10— 104— „ Hammellleiſch 7— 714— „ Schaaffleiſch i B „Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „ Gemiſchte Wurſt 10— 110— „Bratwurſt 14— 144 „Schwartenmagen 14— 114— „I Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 191— 19— 1 dito unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 19— 18— „I Hammelsfett 16— 151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Kuͤch ler. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Beumer, P. J., fromme Harfenkläuge. Eine Sammlung bibliſcher Poeſſen. 54 kr. Bopp, P., Materialien des Heſſiſchen bürgerlichen u. peinlichen Prozeß⸗Rechtes. 1. u. 2. Heft à 54 Lx. Bruchſtücke aus dem Erdenwallen eines Dämons. Frag⸗ ment aus Iden Papieren eines Blaſé. 2 fl. 42 kr. Caſſel, B., die kaufmänniſche Buchführung, theore⸗ tiſch und praktiſch dargeſtellt. 3 fl. Curtmann, W., Geſchichtchen für Kinder, we lche noch nicht leſen, zu erzählen von Müttern, Ge⸗ ſchwiſtern und Lehrern. 18 kr. Döring, M., Sächſiſche Bergreyhen. 1 fl. 21 kr. Eggenberg, A., Annalen des ſpaniſchen Bürger⸗ Krieges. Zweite Lieferung. 36 kr. Fenner von Fenneberg, Dr. H., Schlangen⸗ bad und ſein Heilwerth. 45 kr. Fiedler, Dr. Fr., die Verskunſt der lateiniſchen Sprache nebſt metriſchen Aufgaben. 1 fl. 30 kr. 1 Friedrich Wilhelm der Dritte, König von f Preußen. Ein Volksbuch für Schule und Haus. 18 kr. Fürſt, J. Ev., der wohlberathene Bauer Simon Struͤf, eine Familien⸗Geſchichte. Allen Ständen zum Nutzen und Intereſſe, beſonders aber jedem Bauer und Landwirthe ein Lehr- und Exempel⸗ Buch. Erſter Theil. 1 fl. Henſe, Dr. C. C., Friedrich der Große. Kurze Darſtellung des Lebens, Charakters und der Tha⸗ ten des großen Königs. 54 kr. Knapp, Dr. J. 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Im Monat September 1840 wurden zu Friedberg 1) Getraut: Johann Heinrich Salzmann II,, des hieſigen Gemeinderaths und Gaſtwirths Johann Heinrich lediger Sohn, und Jungfrau Mar Müllermeiſters Georg Schudt zu Do „ N. Johannes Feiling, Bürger und Oekonom dahier, weiland Philipp Magnus, geweſenen Bürgers und Gaſtwirths zu Gießen nachgelaſſene Wittwe, 2) Getauft: des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Friedrich Waas eheliches Bewohner un wachten ſie a Ngſtruf: Feu b Stlaße ſaher aretha Schudt, des Gemeinderaths, hachauflodern heim ehelich ledige Tochter. nur eine Sch ein Wittwer, und Frau Dorothea Magnus, hen angefül tigkeit bieſige wohnlichen 9 nachbarten „ 20. Dem Buͤrger und Seilermeiſter Heinrich Rübſamen eine Tochter, Anna Margaretha Eliſabetha. Es iſt di „ 25. Dem Bürger und Gerbermeiſter Friedrich Müller ein Sohn, Johann Friedrich Wilhelm. von welch. a 8 erdigt: Möge es Möge der 2 „ 16. Georg Caſpar Waas, Söhnchen, alt 3 Jahre, 2 Monate und 10 Tage, 1 den 14. d. M. dieſet Hinſee „ 24. Katharina Stötzer, weiland Philipp Stötzer, Buͤrger und Küfermeiſter zu Homburg v. d. Höhe ausbreiten, nachgelaſſene Wittwe, geb. Mahrloff, alt 82 Jahre, T den 22. d. M. füͤhrlichen gegangen w Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.