rad, geboren Netter, en geboten den giſchen Geh. „2 Monat 8 Soͤhnlein, nlein, alt! „ vpeniger ö rchenſenior, age, f den riſtina Phi⸗* hre und 10 er, Ludwig * 1 a Intellig enzblatt ſür die 5 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Sonnabend, den 12. Dezember 1840. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die von den großh. Bürgermeiſtern des Kreiſes jährlich einzuſendenden Ueberſichten insbeſondere für 1840. 0 Indem ich Sie an Einſendung der rubrizirten Verzeichniſſe bis zum 30. d. M. erinnere, bemerke ich zugleich, daß Diejenigen, welche den Termin nicht e' halten, mit einem Wartboten beſchickt werden müßten. Die Verzeichniſſe, welche einzuſenden ſind, ſind folgende: 1) Ueber Eingewanderte, oder Beſcheinigung, daß Keine eingewandert ſind. 2) Desgleichen über Ausgewanderte. 3) Ueber die als Staats- und Ortsbürger aufgenommenen inländiſchen Juden. 4) Desgleichen über die recipirten auslaͤndiſchen Juden. 0 5) Beſcheinigung über die in 1840 erfolgte ordnungsmäßige Bekanntmachung der Regierungsblaͤtter. Die früher mitgetheilten lichkeit aufzuſtellen. Friedberg am 6. Dezember 1840. Formulare ſind beizubehalten und die Verzeichniſſe mit der größten Puͤnkt⸗ Küchler. Die Kirchen zu Friedberg. Fortſetzung) 2) Die Burgkirche. Nachrichten über das frühere Gebaͤude wurden in unſerm Blatte ſchon gegeben(Nro 38— 44 von 1836.) Es wurde im Jahr 1783 abgebrochen. Das jetzige wurde ſchon im Jahr 1782 angefangen; es wollte aber mit dem Bau nicht recht vorangehen, weil es allerlei Häk— chen gab. Erſt nach 25 Jahren, nämlich am 23 October 1808, wurde die Kirche eingeweiht. 3) Ganz in der Nähe der Stadtkirche ſtand, wie ſich unſere Leſer wohl noch erinnern werden, die Michaels-Capelle. Dergleichen Capelleu findet man oft auf Kirchhöfen; denn dieſem Heiligen war vorzugsweiſe der Schutz der Verſtorbenen an⸗ vertraut. An die hieſige Michaelis-Capelle knüpfte ſich eine geiſtliche Brüderſchaft, die nicht ohne Ver⸗ mögen war. In dem Teſtamente des Albrecht Rib⸗ ſcher, eines Friedberger Bürgers, vom Jahr 1506 werden Kunz Hien und Konrad Gießner als „Verweßer vnd kerzennmeiſter der löblichen Bruder⸗ ſchaft des Heyligen Ertzengels ſannt Michels“ ge⸗ nannt.— Neben daran war das alte Beinhaus. Nachdem die Kirche nicht mehr zum Gottesdienſte gebraucht wurde, blieb ſie leer oder diente zu Ande⸗ rem, wie denn in der letzten Zeit der Hülfsverein ſeinen Wellenvorrath darin aufbewahrte. Da aber der Platz um die Stadtkirche geebnet werden ſollte, mußte ſie weichen. Im Jahr 1834 wurde ſie abge⸗ brochen; aus dem Material ließ Herr Küͤmmich ein Privat⸗Gebäude errichten. 4) Die Catharinen-Capelle ſtand auf der * % 346. ſ. g. Freiheit, wurde aber ſchon im Jahr 1526 ab⸗ gebrochen, oder mußte vielmehr abgebrochen werden, weil ſie den Bürgern der Stadt, welche von Neuem ſich gegen die Burg aufgelehnt hatten, zur Zufluchts⸗ ſtätte oder zur Schanze gedient. Wir haben von dieſer Capelle in No. 4 und 5 unſeres Blattes von 1834 Nachricht gegeben und können uns hier darauf berufen. 5) Die St. Leonhards⸗Kirche vor dem main⸗ zer Thore wurde, wie Urkunden darthun, im J. 1343 geſtiftet.) Nachdem ſie durch feindliche Heerhaufen im dreißigjährigen Kriege ſchadhaft geworden war, wurde ſie 1649 reparirt und mit 2 neuen Giebeln verſehen, welche zu ihrer Verſchönerung nicht viel be⸗ trugen.) Das alte Gebäude hat in ſeiner Einfach⸗ heit manches ſchöne Verhältniß, iſt ſo aber ſchadhaft und befindet ſich jetzt an einer ſo ungelegenen Stelle, daß der Abbruch deſſelben nahe bevorſteht. Bemer⸗ kenswerth für den Freund der Geſchichte iſt der Umſtand, daß in den älteſten Urkunden, worin der Kirche Erwähnung geſchieht, immer von ihr geſagt wird, ſie ſtehe„vor dem Mainzer Thore“; dies widerlegt Diejenigen, welche behaupten, die Stadt Friedberg habe ſich ſonſt bis an den Warthberg er⸗ ſtreckt. 6) Die Barbara⸗ Kirche. Sie ſtand vor dem fauerbacher Thor, wo ein Platz noch jetzt„die Barbara-Gärten“ genannt wird. In einer unge⸗ druckten Urkunde von 1346 geſchieht ihrer Erwäh⸗ nung, und wird dabei auch von ihr angegeben, daß ſie außerhalb der Stadt(extra portas) liege. In dieſer Capelle wurde„von Alters her“, wie eine Urkunde ſagt, ein Märkergericht gehalten, und blieb das Weisthums⸗Inſtrument,„ſo die von Döringen⸗ berg vnd Rauen vor ſich anziehen“ nach derſelben in ſeiner Kraft. In einer anderen Urkunde von 1442 geſchieht der Kirche mit den Worten Erwähnung: in der Vorſtadt Friedeberg— vor dem furbacher Dore vnd ſunderlichen in der Capelle St. Barbaren.“ Hieraus geht hervor, daß die Vorſtädte von Fried⸗ berg ſich auch nach Oſten hin erſtreckten. Für wen anders ſollte dieſe Capelle ſeyn, als für jene Vor⸗ ſtädter?— Noch ſteht eine Gartenthüre in der Nähe der Straße, deren Steine nicht undeutlich ver— rathen, daß ſie von der alten Barbara-Kirche her⸗ rühren. Wann ſie aber abgebrochen wurde, iſt uns nicht bekannt. 8 7) Die Hospitalkirche zum Heiligen-Geiſt vor dem Uſa⸗Thore. Schon im Jahre 1336 geſchieht des Hospitals in einer Urkunde Erwähnung, welche u. A. beſagt, daß der Kaiſer Ludwig dem Gott⸗ fried von Eppenſtein und ſeinen Erben, den Burg⸗ grafen und den Burgmannen den Schirm über den Reichsforſt und Wildbann übergibt, welcher„an der Spitale Brucke an der Uſe zu Fridberg“ an⸗ ) Würdtwein Dioèc. Mog. III. 37, 38. ) König dissertatio de capitulo rurali p. 9. fängt.)(Jene Brücke war anfänglich von Holz und wurde 1315 durch eine ſteinerne erſetzt. Dieſe ſtand bis 1803 ganz in der Nähe der Hospital⸗ Kirche, da, wo jetzt noch zuweilen Wagen durch den Bach fahren.) Das jetzt noch ſtehende Gebaͤude; wurde laut Chronik⸗Nachrichten„auf die alte Spi⸗ talkirchen⸗Mauer wieder geſetzet,“ und i. J. 1618, alſo gerade um die Zeit, da der unſelige dreißig⸗ jährige Krieg begann, eingeweiht, wird aber ſchon ſeit geraumer Zeit nicht mehr zum Gottes dienſte be⸗ nutzt. Vor etwa 12 Jahren mußte der daranliegende kleine Kirchhof der erweiterten Straße weichen, und die Kirche ſelbſt wurde zu einem Zollhauſe, nachher zur Fabrikation von Spiritus benutzt(ſo wich spi- ritus sanctus dem spiritus familiaris). ie Sprünge an den Mauern laſſen auch ihr kein hohes Alter mehr prophezeihen. 85 8) Die Auguſtiner⸗Kirche ſtand einſt da, wo jetzt die Oeconomie-Gebäude des Hrn. Boutemy ſich befinden. Da das Kloſter, welches ſchon im Jahre 1270 in einer Urkunde erwähnt wird, im ſechszehnten Jahrhundert ſeculariſirt wurde, ſo ver⸗ legte man im Jahr 1581 nach dem Tode des letz⸗ ten Priors Jakob Fauerbach die neuerrichtete ge⸗ lehrte Schule, welche vorher in dem angekauften Baarfüßer⸗Kloſter gehalten worden war, in deſſen Räume. Ein Theil der Kirche ſtürzte i. J. 1618 ein; der Reſt wurde abgebrochen, und der ganze Raum im Jahr 1694 an zwei Bürger, Hartm. Engel und N. Gebhard, verkauft. Noch ſieht man aber hinter der Scheune des Hrn. Boutemy den aus Quaderſteinen beſtehenden Reſt eines alten Strebepfeilers. Die dabei befindlichen Kreuzgänge waren ſchon fruher ſo ſchadhaft, daß i. J. 1594 der ehrwürdige damalige Rektor der Auguſtiner⸗ Schule, Magiſter Joh. Palthen von denſelben herabſtürzte und ſich ſo beſchadigte, daß er eine Zeitlang wahnſinnig wurde. Etwas Weniges von dieſen Kreuzgängen iſt noch jetzt ſichtbar. Es ſind einige aus Baſalt gehauene Spitzbogen. ) Senckenberg Sel. J. et H. I. 205.(Schluß folgt.) Für die Waſſerbeſchädigten zu Lyon ſind eingegangene Von der Familie G.. 2 fl.— kr. Von H.. Friedberg am 10. Dez. 1840. C. Bin dernagel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N νι Holz ⸗ Lieferung. (1221) Montag den 14. k. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 100 Stecken buchen Scheitholz für die Garniſon Friedberg auf dem Mi⸗ litäͤrverwaltungsbüreau dahier in Accord gegeben. Friedberg den 26. November 1840. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Pag. U. Ni. f 5 f I 660 12 2 U 407 46 2 5 0 Friedbert Hof (1255) Die 9 Uhr, ſoll ir hannes Wagne u. Nr. 17 und Garten, gelegen, öffent. Friedberg Fru (4256) Mo mittags 2 Uh dem Fruchtvort der diesjährige Korn, zweima ſteigert werden Friedberg a angekauften dar, in deſen de J. J. 1018 ud der ganze ger, Hartm. Noch ſicht Dru. Boulemy eit eines alten n Kreuzgänge t Auguſtiner⸗ von denſelben daß er eim ehoͤrden. etmittags um tecken buchen auf dem Mi⸗ ord gegeben. 10. . 347,. Aufforderung. (1243) Sollte Jemand an den Nachlaß der Ehe⸗ frau des Friedrich Hill zu Pohlgöns, ſowie des erſten Ehemannes derſelben, Johannes Will von daher, aus irgend einem Grunde Anſprüche machen, ſo ſind dieſe ſogewiß im Termin Donnerſtag den 7. Januar 1841, Vormittags 8 Uhr, dahier anzumelden und zu be⸗ gründen, als ſonſt die nachgeſuchte Beſtätigung der Veräußerung diefer Verlaſſenſchaften ertheilt wer⸗ den wird. Butzbach am 25. November 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Völcker. Bekanntmachung. (1254) Dienſtag den 19. Jan. 1841, Vormittags 9½½ Uhr, ſollen im hieſigen Rathhauſe die Georg Lang'ſchen unten näher beſchriebenen in der Gemar⸗ kung Fauerbach II. liegenden Güterſtücke öffentlich dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden, als: Pag. u. Nr. 533 7 I Brtl. 23 Ruthen linker Hand der Dorheimer Hohl, neben Georg Menges. 546 33 1 Vrtl. 31 ¼ Ruthe desgleichen rechts derſelben, neben Johs. Philippi. 548 42 2 Prtl. 3½ Ruthe daſelbſt an Hein⸗ rich Sang. 650 12 20 Ruthen Baumgarten im Mehlfeld, neben Johs Philippi jun. 497 46 2 Prtl. 8 Ruth. am Hockenberg, neben Anton Eich. Friedberg den 9. Dezember 1840. In Auftrag großh. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1255) Dienſtag den 19. Jan. 1841, Morgens 9 Uhr, ſoll im hieſigen Rathhauſe die in der Jo⸗ hannes Wagneriſchen Ehe erkaufte Hofraithe, Pag. u. Nr. 1455, beſtehend in Wohnhaus, Hinterbau und Garten, an Herrn Steuercommiſſär Bingmann gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Dezember 1840. In Auftrag großh. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Fruchtverſtei gerung. (1256) Montag den 21. Dezember l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armenfonds aus der diesjährigen Ernte 60 Malter vorzüglich gutes Korn, zweimalterweis, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Friedberg den 9. Dezember 1840. In Auftrag der Armen⸗Commiſſton: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (1257) Dienſtag den 15. Dez. I. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Rathhauſe das Reinigen der Straße und öffentlichen Plätze, als auch das Auf⸗ hauen des Eiſes für 1841 öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 9. Dezember 1840. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (1258) Die Lieferung der fur die Marienſchloſſer Anſtalt im Jahr 1841 nöthigen Holzkohlen, ſowie der harten und der Schmier⸗Seife ſoll Montag den 14. I. M., des Vormittags um 9 Uhr, in meiner Wohnung dahier, öffentlich an den Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert werden, welches ich mit der Bemer⸗ kung zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher ſeine Lieferungsfähigkeit nachweiſen muß. Marieuſchloß den 6. Dezember 1840. Funk. Publieandum. (4259) Der in den Kalender auf den 24. d. M. angekündigte hieſige ſ. g. Chriſtmarkt wird nicht an dieſem Tage, ſondern Donnerſtag den 17. d. M. abgehalten. Ich erſuche die Lokalbehörden dies in ihren Ge⸗ meinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 7. Dezember 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn Obligations ⸗ Verlooſung. (1260) In der am 6. Dez. 1840 hier ſtattgehab⸗ ten Verlooſung der dies Jahr zum Abtrage beſtimm⸗ ten Gemeinde⸗Obligationen wurde die Nr. 10 und 78 gezogen, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß mit Anfang des Jah⸗ 5 1841 der Betrag dafür in Empfang zu nehmen iſt. Aſfenheim den 9. Dezember 1840. Der Beigeordnete Bertalott. Holzverſteigerung im Revier Hochweiſel, Forſts Friedbera, betrff. (1261) Dienſtag den 15ten d. M., Vormittags präcis halb 10 Uhr, beginnend, ſollen in dem Do⸗ manialdiſtrikt mittelſter Köppel 34 Stecken buchen Stockholz, altes, unter den gewöhnlichen vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Hochweifel den 10. Dezember 1840. Der großh. Revierförſter Stillgebauer. Edictal ladung. (1262) Da die Wittwe des hieſigen Bürgers und Küfermeiſters Wilhelm Hinkel, Louiſe geb. Heck, als geſetzliche Vormünderin ihrer Kinder die Erb⸗ ſchaft ihres Mannes mit der Rechtswohlthat des Geſetzes und des Inventars angetreten hat, ſo wer⸗ den alle Gläubiger des Wilhelm Hinkel, unter der Androhung der Nichtberückſichtigung beim Abſchluß des Inventars aufgefordert, im Termin den 7. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr, ihre Forderungen mit Vorlegung etwaiger Beweis⸗ urkunden entweder in Perſon oder durch zuläſſige Bevollmächtigte anzumelden. a Im Falle einer ſich ergebenden Ueberſchuldung ſoll zugleich zur Abwendung eines Concurſes unter den Gläubigern die Güte verſucht werden, wozu die bekannten bei Meidung dem Beſchluſſe der Mehr⸗ beit für beitretend angeſehen zu werden, die unbe⸗ kannten aber unterm Rechtsnachtheil der Ausſchlie⸗ ßung von der Maſſe vorgeladen werden. Windecken den 28. November 1840. 5 Kurf. heſſ. Juſtizamt daſelbſt Neuhof. Degen. N ο Privat⸗ Bekanntmachungen. Annonce. (1246)(Darmſtadt.) Zwei wohlerzogene junge Leute von 10—15 Jahren, welche die hieſigen Lehr⸗ anſtalten beſuchen wollen, können bei einer gebildeten Familie in Koſt und Logis aufgenommen werden.— Auf mündliche oder ſchriftliche Anfragen ertheilt nähere Auskunft: der Rechnungs⸗Kammer⸗Probator Müller. Empfehlung. (1250) Nach gründlicher Erlernung des Putzge⸗ ſchäfts in einer bedeutenden Modehandlung zu Frank⸗ furt iſt meine Tochter als Putzmacherin in mein Geſchäft zurückgekehrt und empfiehlt ſich mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Arbeiten beßtens. H. B. Grödel. J. C. Nagel, auf der breiten Straße, (1263) empfiehlt ſich mit einer ſchͤnen Auswahl in Bijouterie⸗Waaren, Ohr⸗ und Fingerringen, Vor⸗ ſtecknadeln, Pendeloquen, Brochen und Colliers oder Halskettchen in Garnitur(ein brillantes Weihnachts⸗ geſchenk), ſowie weitere bekannte Artikel. Conditorei-Waaren. (1264) Mit allen nur erdenklichen Arten von Conſituren in Marzipan(kleine Figuren für Chriſt⸗ bäumchen, ſowie auch größere, die ſchönſten Früchte, Bonbons ꝛc. 7c bin ich verſehen. Auch habe ich dieſes Jahr wieder fuͤr das wohlſchmeckende Frank⸗ furter Branden⸗ und Mantelconfekt geſorgt, ſowie für vorzügliches Anisgebackenes, das Pfund 30 kr., beßte Sorte 40 kr. Damit meine geehrten Abneh⸗ mer, welche mich des Abends mit ihrem Beſuche beehren wollen, ihre Auswahl nach Wunſch treffen können, habe ich fuͤr eine Gasbeleuchtung geſorgt, die das Tageslicht erſetzt. Dieſer Tage habe ich eine ſchöne Sorte von Tiſch⸗ und Arbeitslampen mit Oel⸗Gasbrenner er⸗ halten, die ſich für Weihnachtsgeſchenke beſonders eignen. Man beſinnt ſich oftmals hin und her, was das Chriſtkindchen mitbringen ſoll; eine ſolche Be⸗ . 348 g ſcheerung wird gewiß willkommen ſeyn, und Freude machen, da eine ſolche Lampe wegen ihrer herrlichen Beleuchtung jedes andere Licht hinten anſetzt und ſehr ſparſam iſt. ö Mit billigen Spielkarten bin ich wieder in allen Sorten verſehen, das Dutzend zu 1 fl. 4 kr., 1 fl. 8 kr., feinere zu 1 fl. 12 kr.— 2 fl., ſo wie auch L'hombre⸗ und Whiſt⸗Karten. Alle ſchriftlichen Beſtellungen werde ich auf das Reellſte und Pünktlichſte ausführen. Friedberg. 4 C. Nagel, auf der breiten Straße. Geſchaͤfts-Eroͤffnung. (1265) Der Unterzeichnete beehrt ſich einem hie⸗ ſigen und auswärtigen Publikum ergebenſt anzuzei⸗ gen, daß er heute auf hieſigem Platze ein Waaren⸗ Geſchäft eröffnet hat, beſtehend in: 7 Glatten und damascirten Thybets, Mousseline de laine, breiten franzöſiſchen Kattunen, gedruckten Zeugen, ſchottiſchem Battiſt, Battiſt⸗ Mouſſeline, Jatonet, glattem und gefeicktem Moll, ſelbſtverfertig⸗ ten geſtickten Krägen, Tüll in Stücken und Garnir⸗ tüll, modernen Weſtenzeugen, Barchent und Bettzeu⸗ gen, ſoidenen Damen- und Herrn⸗Tüchern, leinenen, wollenen und baumwollenen Taſchen⸗ und Halstuͤ⸗ chern, Mousseline de laine Schürzen, Band, Strick⸗ und Baumwolle und noch vielen andern in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. e Eine geſchmackvolle Auswahl verbunden mit reeller Bedienung und billigen Preiſen laſſen mich auf einen zahlreichen Zuſpruch hoffen. Mein Laden iſt im Hauſe des Herrn Rabiners am Eingange der Judengaſſe an der Freiheit, Nr. 18. Friedberg deu 6. Dezember 1840. Amſchel Strauß. Empfehlung. (1266) Mit meiner bedeutenden Auswahl in Gold⸗ 8 und Silberwaaren, beſonders goldnen Ringen, Ohre ringen, Pendeloquen, Broſch, Uhrhaken, Colliers, Tuchnadeln, allen Sorten ſilbernen Löffeln, Strick⸗ haken, Fingerhüten, Zuckerzangen, Neceſſaires, Deſ⸗ ſert⸗ und Tafelmeſſern, Pendül, goldnen und ſilber⸗ nen Cylinder⸗ und Spindeluhren, Muſikdoſen und noch vielen andern Artikeln, welche ſich ſehr gut zu Weihnachts⸗ und Neujahrsgeſchenken eignen, habe ich die Ehre mich beßtens zu empfehlen. L. Hanau, Uhrmacher. a in der breiten Straße in dem Hauſe des Hrn. Nau B. Bekanntmachung. (1267) Bei Unterzeichnetem ſtehen zwei engliſirte 12jährige Chaifen⸗Pferde, ein Wallachfuchs und ein braunes Mutterpferd vom 14. d. M. an zu ver⸗ kaufen. f Höch ſt a. d. N. den 12. Dezember 1840. Freih. v. Günderrod'ſche Kellereiverwalter Ferber. — Bedienung. 1270 nachtsfeiertas Prelskegelſch Butz bach (1271) 1 werden kann, a 8 (1272) D mittags 101 haus nebſt gern laſſen. Bönſtadt (1273) wi in die Kuͤche e (1274) 5 zu 4½ prét. Fauerbac In Af 1 (4275) Do in der freiher 9. Hinterwald 70 tannene 2 eichene 10 Stecken lonsseline gedruckten Aouſſline, verfertig⸗ ud Garnir⸗ ind Bettzeu⸗ b, leinenen, ad Halstüͤ⸗ and, Strick en in dieſes dunden mit laſſen mich n Rabiners eit, Nr. 18. Strauß. ahl in Gold⸗ ingen, Oht in, Colliers, feln, Strich ſairts, Deſ⸗ und ſilber⸗ ſikdeſen und ch ſehr gut ignen, habe Hrn. Nau 1 ei engliſe ichs und ein an zu ver, 1840 rrivernaltrr Zu Weihnachts Reujahrsgeſchenken (1268) ſind wir mit vielen neuen und ſchönen Artikeln, ſowohl geringere und feinere Spielwaaren für Kinder, als auch Quincaillerien- und andere Mode⸗Gegenſtände für Damen und Herren, beßtens verſehen, und empfehlen ſich zu geneigtem Andenken. J. Fuͤrth ſel. Erben. Für Weihnachtsgeſchenke geeignet. (1269) Ich mache einem hieſigen Publikum die ergebenſte Anzeige, daß ich eine bedeutende Aus— wahl Herrn⸗ und Kinderkappen von Pelz, Tuch, Pluͤſche und ſonſtigen Stoffen, nach neueſtem Mu⸗ ſter beſitze, und verſpreche billige Preiſe und reelle Bedienung. Wilhelm Leierzapf, wohnhaft in Butzbach in der Schloßſtraße. Einladung. (1270) Bei Unterzeichuetem findet am 2. Weih⸗ nachtsfeiertage, Samſtag den 26. Dec. d. J., ein Preiskegelſchieben ſtatt, wozu er ergebenſt einladet. Butzbach den 8. Dezember 1840. Gottfried Zell. Ein Wagen, (1271) welcher ein- und zweiſpännig gefahren werden kann, ſteht zu verkaufen bei Kalkbrenner Schepp in Bodenrod. Backhaus- Verkauf. (1272) Donnerſtag den 17. December l. J, Vor⸗ mittags 10 Uhr, will der Unterzeichnete ſein Back— haus nebſt Stallung öffentlich meiſtbietend verſtei— gern laſſen. 5 Bönſtadt den 9. Dezember 1840. Chriſtian Wenzel. Eine Magd (1273) wird auf Petritag zur Hausarbeit und in die Küche geſucht. Ausgeber d. Bl. ſagt von wem. Bekanntmachung. (1274) Bei dem Unterzeichneten liegen 106 fl. zu 4½ prCt. auf Gütereinſatz zum Ausleihen bereit. Fauerbach II. den 9. Dezember 1840. In Auftrag meines Schwagers C. Wendel: P. Schultheis. Holz ⸗Verſteigerung. (1275) Donnerſtag den 17. Dezember d. J. ſolleu in der freiherrlich von Ritter'ſchen Waldung, im ſ. g. Hinterwald beim Hof Haſſeleck, Morgens 10 Uhr, 76 tannene Stämme, vorzüglich ſchoͤn und ſtark, 2 eichene Bauſtämme, 10 Stecken eichen Scheitholz, 13 5„ Prügelholz, 6„ tannen Scheitholz, .„ Prügelholz, 100 Stuͤck eichen Wellen, 1025„ tannene Wellen N 85 349. und an den Meiſtbietenden unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hof Haſſeleck. Steinfurt den 7. Dezember 1840. , Löffler. Anzeige. (1276) Der Unterzeichnete beehrt ſich, einem ver⸗ ehrlichen Publikum hierdurch die Anzeige zu machen, daß er ſein bisheriges Buchbinderei- und Schreib⸗ materialiengeſchäft bedeutend erweitert und ſich zu⸗ gleich mit einer reichen Auswahl von Portefeuille⸗, Bijouterie- und Galanteriewaaren, welche beſonders zu Chriſtgeſchenken geeignet ſeyn möchten, wohl aſſor⸗ tirt hat. Indem er ſich daher, namentlich für die bevorſtehenden Weihnachten, zu einſchlagenden Be⸗ ſtellungen recommandirt hält, erlaubt er ſich auf einige Artikel im Beſonderen aufmerkſam zu machen, welche in beßter Qualität bei ihm zu haben ſind: 1) Spiele, als: Schach⸗, Lotto⸗, Domino⸗, Dambrett⸗, Glock⸗ und Hammerſpiel und noch viele andere: 2) Deutſche Portefeuillearbeiten, als: Schreibmappen, Stammbücher, Reiſeportefeuilles, Cigarrenetui mit Stickerei, Tabaksdoſen, doppelte und einfache Brieftaſchen, Militärbrieftaſchen, Ra⸗ ſieretui, Toilettenetui u. ſ. w.; 3) Allerlei Chatullen und Etui von fein⸗ ſtem Paliſanderholz, als Tabakskaſten, dergleichen mit Cigarreneintheilung, geſchloſſene Markekäſtchen, Arbeitschatullen, Handſchuhekäſtchen, ausgezeichnet ſchöne Arbeitsetui für Damen in Gold, Silber und Stahl. Nagel I., in der Metzgergaſſe. Erklärung und Empfehlung. (1277) Da mir von mehreren Seiten zu Ohren gekommen iſt, als wollte ich mein Putz- und Mode⸗ geſchäft aufgeben, ſo finde ich mich zu der Erklä⸗ rung veranlaßt, daß ich mich im Gegentheile ſtets beſtrebte, dasſelbe immer mehr zu erweitern, indem ich erſt kürzlich wieder ein Frauenzimmer in dasſelbe aufnahm, welches in einem der größten Putzgeſchäfte zu Frankfurt dasſelbe erlernte, und mehrere Jahre daſelbſt conditionirte. Ich empfehle mich daher einem verehrten Publikum mit allen in dieſes Ge⸗ ſchäft einſchlagendrn Artikeln, und bitte, mich mit Aufträgen bei reeller und billiger Bedienung zu be⸗ ehren. Friedberg den 9. Dezember 1840. Wilhelm May. Bekanntmachung. (1278) Montag den 14. Dezember 1840, Mor⸗ gens 9 Uhr, wird in der Wohnung des Georg Mör⸗ ler zu Nauheim Folgendes freiwillig gegen baare Zahlung verkauft, als: 19 1 Pferd, 10 Jahre alt, 2) 1 Kuh und ein Rind in gutem Stand, 3) 1 Wagen mit Zugehör, 4) 1 Pflug mit eiſerner Egge, 5) 1 Parthie Rocken⸗, Waizen⸗ Haferſtroh in Abtheilungen, 6) 20 Körbe Spreu, 7) 10 Malter Kartoffel, 8) etwas Dickwurz, 9) 1 Fegmühle, 10) 15 Malter Hafer, 11) etwas Heu, 12) eine große und kleine Wage und noch ſon⸗ ſtige Geräthſchaften. Ferner werden alle diejenigen, welche an den Obengenannten Forderungen zu machen haben, die⸗ ſelben binnen 14 Tagen bei den Unterzeichneten an⸗ geben, anſonſten ſie ſpäter nicht berückſichtigt wer⸗ den können. Nauheim den 8. Dezember 1840. Die Curatoren: G. Chr. Mörler und Ph. Pfeffer. Gerſten⸗ und Bei Carl Binder nagel in Friedberg ſind vorräthig: Kinderſchriften, welche ſich beſonders zu Weihnachtsgeſchenken eignen. (Fortſetzung.) Aeſchylus, von Heinrich Voß, zum Theil vollen⸗ det von Joh. Heinr. Voß. Wohlfeile Ausgabe. gr. 8. geh. 2 fl. 42 kr. Finger, Dr. F. A., die Sage von den Nibelungen, für die Jugend erzählt. Mit Bildern. 2 fl. 30 kr. Gotz von Berlichingen. Eine Rittergeſchichte für Kinder. Dem jugendlichen Deutſchland gewidmet von Julie v. Zerzog. Mit 3 Kpfrn. 1 fl. Grimm, A. L., Kindermährchen. Dritte vermehrte * Auflage. Mit 8 Bildern. 2 fl. 42 kr. Rudolphi, Caroline, Gemälde weiblicher Er⸗ ziehung. 2 Theile. 3. Auflage. 4 fl. 48 kr. Rudolphi, Kindermährchen. Mit Bildern. I fl. Stöber, Auguſt, oberrheiniſche Sagen und Volks⸗ lieder. Mit 12 Stahlumriſſen. Royal⸗Octav, Velin⸗Papier. 1. u. 2. Lieferung à 36 kr. Deutſcher Sang aus dem Elſaß iſt uns Deutſchen willkommen; doppelt willkommen aber, wenn er uns einführt in die lieblichen Sagen, welche noch im deutſchen Stamm des jenſeitigen Oberrheins leben, wenn uns die anmuthigen und heimiſchen Klänge deutſcher Volkslieder in das friſche, naive und phantaſievolle Volksleben des Elſaſſes verſetzen. Schmerz und Freude müſſen ſich in deutſchen Herzen miſchen, wenn zwiſchen Waffengeräuſch und Kriedsdrohung dee deutſche Gruß vom andern ufer herrüberfchallt. Wir erhalten hier die ſchönſten Sagen des Elſaſſes theils in den poetiſchen Bearbeitungen unſerer anerkannteſten Dich⸗ ter Göthe, Schiller, Arnim, Rückert, Chamiſſo U. ſ. w. theils in neuen Bearbeitungen meiſt elſaſſiſcher Dich⸗ „ 350 a welche ſich dieſen würdig anſchließen; dazwiſchen Volks ter, lieder, Kinder- und niedergeſchrieben, 1 Dichter einſtimmend, und ſo das ſchöne Bild vollendend. Der Druck des Werks iſt prachtvoll, und die beigegebenen Stahl⸗ ſtiche bilden ein Album, an welchem ſich jeder Kunſtliebende erfreuen wird. Somit halten wir das Buch der Gunſt Deutſch⸗ lands empfohlen. b 5 5 Dies Sagenbuch erſcheint in 12 Lieferungen in groß Octav, und wird 600 Seiten faſſen.— Jede Lieferung enthält einen Stahlumriß in 4., und koſtet im Subſeriptionspreis 36 kr. Teutſche Volksgeſchichten aus dem erſten Jahrhundert vor und nach Chriſti Geburt. Fur die teutſche Jugend. Mit 10 Bildern. gr. 8. 1 fl. 48 kr. Uhland, L., Ernſt, Herzog von Schwaben. Trauer⸗ ſpiel in 5 Aufzügen. 8. eleg. cartonirt 1 fl. 20 kr. Hausliedchen aus dem Munde des Volks Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 20 kr. Korn: 5 fl. 40 kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 2 fl. 50 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 7. Dezember: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 4. Dezember: Waizen: 8 fl. Zer. Korn: 6 fl. 29 kr. Hafer: 3 fl. 31 r. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach 13. bis 20. Dezember 1840. . iedberg Butzbach. fo Brod Preiſe. 505 N 7 0 kr! pf. kr. pf. 1 1 Leib⸗Roggenbrod 2 1 1 2 1 2 7 17 412 442 44 5 94— 91— N Loth. Loth, Milchbrod 115% — Waſſerweck 1189% Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 11 67% 1 6¼ Fleiſch-Preiſe. : pf. pf. 1 Ochſenfleiſch iet 15 1 15 1 17 5 f gemaͤſte es— Kühfleiſch ungemäſtetes—— 7— „Rindfleiſch 7 7— 7 Kalbfleiſch 6 3 6 3 „ Schweinenfleiſch 9 2 91 2 „Hammellleiſch 7— 71— „ Schaaflleiſch 5 1—— „ Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 14— 144 „ Schwartenmagen 144— 144— „ Geräucherter Speck 20— 2— 77 Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch. 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 19— „dito unausgelaſſen 18— 18— „Nierenfett 184— 184— „ Hammelsfett 15— 15.1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. * Gerſte: 4 fl. 38 kr. 15 friſch und hell in die Töne der neueren a „ Wi Seitdem Ostwind bei! ein; Monta der Thermor Null, den 15 den 17. auf bedeutend ge ſich mehrmal man hier au Schnee hab. wohin keine Di 9) Aach früher eine mochte wohl 1304 des Kloſter von J