8 Neregiments d Katharing e Tochter. en Poſtillonz ers und Leh Robine Fuchs edel. Tochter. Sahrada, des mann, geboren b d. A. Juli. ochter, Jbban⸗ den 27. Juli den 6. d. M. Auguſt Ludwig ochter, Maria ria Elisabetha, Goll Ehefrau, en 12. Auguſt. d. A. Auguſt. totg Venato, — 37. ehelicher Sohn, Intelligenzblatt ſür die 9 8 re bin berhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— —— Sonnabend, den 12. September 1840. Die Samſtags-Gaͤſte. Es war ein kalter Januars-Abend des Jahres 1821 oder 1822. Die Fenſter an den Häuſern des Dorfes glitzerten; draußen fuhr noch einſam ein fremder Wagen und gab jenen knarrenden Ton von ſich, den man zu vernehmen pflegt, wenn der Schnee, welcher den Boden bedeckt, ſo recht durchgefroren iſt, und während die davorgeſpannten Pferde kleine Eis— zäpfchen vor dem Maule hangen hatten, war dem Fuhrmanne ſein ſchwarzes Haar durch den Duft ganz hellgran geworden. Die Sterne am Himmel glänzten bereits wie kleine Diamanten; vor allen aber zeigte ſich am ſüdlichen Himmel das ſchönſte aller Geſtirne, der Orion, in ſeiner ganzen Pracht, die an Glanz nur von dem nicht weit davon ſtehen⸗ den Sirius übertroffen zu werden ſchien. Es war kein angenehmer Aufenthalt im Freien: deſto ange⸗ nehmer wars im Zimmer des Ortsbürgers Lorenz. Denn der Ofen hatte ſeine angemeſſene Nahrung von Buchenholz erhalten, und als das etwas abge— brannt war, hatte der Hausherr ein paar kernfeſte Stücke ſeines erkauften Stockholzes beigelegt, weil ſolche, wie er meinte, am beßten anhalten. Das, was wir eben Zimmer nannten, war zwar kein Staatszimmer, wie mans bei reichen und vornehmen Leuten in Städten findet, ſondern die gewöhnliche Wohnſtube eines Landmannes, die ſich nur durch größere Geräumigkeit, Ordnung und Reinlichkeit vor den andern auszeichnete. Nachgerade hatten ſich in dieſem Lokale ſieben Männer bei dem Hausbeſitzer eingefunden, die ſich in ihrem Aeußern vor den andern Landleuten wei— ter auch nicht auszeichneten, als daß ſie beim„guten Abend“ ſich einander herzlicher die Hand drückten. Sie hatten aber auch noch nicht einmal alle Platz genommen auf den Bänken um den tannenen Tiſch, als man auf der Straße„Feuer“ rufen hörte; und wie ſie das Fenſter öffneten, bewies ihnen die un— gewöhnliche Helle im Nachbarhauſe, daß dort wirk⸗ lich ein Brand ausgebrochen ſey. In einem Nu waren alle acht Männer an dem Orte der Gefahr und kaum hatten ſie ſich hier umgeſehen, ſo erkann⸗ ten ſie auch gleich, was hier zuerſt zu thun ſeyn möchte. Im unterſten Stockwerke ſtrömte ein furcht⸗ barer Qualm aus den Fenſtern; es brannte bereits Alles lichterloh, beſonders die Treppe und das un⸗ ter ihr ſitzende Reisholz; im zweiten aber ſchrie eine arme Frau jämmerlich um Hülfe. Eh' man ſichs verſah, hatten die acht eine Leiter geholt und ange⸗ ſtellt, war Lorenz an derſelben hinauf geſtiegen und hatte auch ſchon die alte Frau aufgepackt und herun⸗ ter getragen. Dann gings mit dem Einen Kame⸗ raden gleich wieder hinauf, und eh' noch die Um— ſtehenden recht wußten, was ſie thun ſollten, hatte Lorenz bereits die Kiſte der Frau auf der Schul- ter und der Kamerad die übrigen Habſeligkeiteu der— ſelben, und war damit denſelben Weg herabgekom— men, wie früher mit der Frau. Lorenz hatte in ſolchen Fällen eine Rieſenſtärke und war ſo flink wie ein Eichhörnchen. Unterdeſſen war der Pfarrer an die Brandſtätte gekommen, und da er gerade Zeugen der menſchenfreundlichen That unſers Lorenz war, klopfte er ihm auf die Schulter und wollte ihm ein ſchönen Dank ausſprechen.—„Herr Pfarrer,“ fiel ihm Lorenz ins Wort,„dazu iſt jetzt keine Zeit.“ Denn ſeine andern Kameraden hatten die Feuerſpritze gebracht und Leute zum Waſſerholen angeſtellt. Nun ſtieg Lorenz zum drittenmal hinauf und forderte den Schlauch, weil er wußte, daß man in der Re⸗ gel von oben her dem Feuer am beßten und ſchnell⸗ ſten Meiſter werden konnte. Und ſo wars auch, wenigſtens hier, ehe eine Stunde verging, war das Feuer gelöſcht und damit die Gefahr für die Nach⸗ barshäuſer glücklich abgewendet. Wer je die Veſtürzung ſah, die beſonders auf — dem Lande herrſcht, wenn ein Feuer ausbricht, und die Unordnung und die verkehrten Masregeln, die dabei getroffen werden, der mußte ſich wohl wun⸗ dern, wie hier einer in der That ſehr gefährlichen Feuersbrunſt ſo ſchnell und ſo kräftig Einhalt gethan wurde, ehe nur die Bewohner der Nachbardörfer und der Landrath ſich an der Brandſtätte eingefun⸗ den hatten. Da war aber überall nur Eine Stimme, die acht Samſtags⸗Gaſte hätten mehr gethan, als das ganze Dorf, und die Seele derſelben wäre der Lorenz geweſen. Und ſo verhielt ſichs auch wirklich. Wir müſſen aber unſern Leſern über die⸗ ſen Lorenz und ſeine Samſtags⸗-Gäſte eine kleine Mittheilung machen, um ihnen hierüber wei⸗ teren Aufſchluß zu geben. (Fortſetzung folgt.) ö— Bekanntmachungen von Behoͤrden. e Hofraithe-Verſteigerung. (802) Donnerſtag den 17. September d. J, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll zu Oberwöllſtadt eine Hofraith, Nro. 103 beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, Scheuer und Stallung gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter zu Ober⸗ und Niederrosbach und Niederwöllſtadt wollen dies in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen. Oberwöͤllſtadt den 9. Auguſt 1840. In Auftrag großh. Landgerichts Friedberg Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Edietalladung. (857) Nachdem von großh. Hofgerichte der Pro⸗ vinz Oberheſſen über das Vermögen des Johannes Ullrich dahier der förmliche Concurs erkannt und das unterzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauf⸗ tragt worden iſt, werden alle bekannten und unbe⸗ kannten Gläubiger deſſelben aufgefordert, ſogewiß den 22. Oktober l. J., Vormittags 9 Uhr, ehre Forderungen an die Maſſe dahier geltend zu machen, als ſie ſonſt ohne Bekanntmachung eines Präcluſiv⸗ beſcheids damit ausgeſchloſſen werden.* Zugleich haben ſich in dieſem Termine die Gläu⸗ biger uͤber die Wahl eines Maſſekurators und einen etwaigen Vergleich zu erklären, widrigenfalls ſie als den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchienenen Gläu⸗ biger beigetreten angeſehen werden. Friedberg den 20. Auguſt 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Brumhard. Oeffentliche Vorladung. (859) Die Vormünder über Iſaak Stern's Kin⸗ der zu Florſtadt haben die ihren Mündeln ange⸗ fallene väterliche Erbſchaft ausgeſchlagen, weßhalb diejenigen, welche an den Nachlaß des Iſaak Stern 4 260* 4 Forderungen oder ſonſtige Rechte zu haben glauben, hiermit aufgefordert werden, dieſelben ſogewiß im Termine f Dienſtag den 6. Oktober l. J., b Morgens 8 Uhr, dahier geltend zu machen, als ſonſt darauf keine Rückſicht genommen und über die Maſſe nach Antrag der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger verfügt wird. Friedberg den 17. Auguſt 1840. Gr. heſſ. freiherrl. v. Loͤw'ſches Landgericht Hofmann. Brumhard. — Oeffentliche Nachricht; (904) Ueber den Nachlaß des Schreinermeiſters Karl Knapfer zu Obererlenbach hat gr. Hofgericht den Concurs erkannt und es werden deßhalb Alle, welche Anſprüche irgend einer Art an die Maſſe zu machen haben, aufgefordert, ſolche entweder perſön⸗ lich oder durch einen genügend Bevollmächtigten in dem auf N Freitag den 2. Oktober, Vormittags 9 Uhr, angeſetzten Liquidationstermine anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt, ohne daß ein Präcluſivbecret erfolgt, Ausſchluß damit erkannt wird. In dieſem Termine ſoll auch die Gute verſucht wer⸗ den, weßhalb die Vollmachten der etwaigen Manda⸗ tare auch zum Vergleichsabſchluß ermächtigen müſſen. Großkarben den 19. Auguſt 1840. f Großherzoglich heſſiſches Landgericht Muhl. Schmidt. Bekanntmachung. (929) Da die unterm Heutigen abgehaltene Ver⸗ ſteigerung nicht genehmigt werden konnte, ſo ſoll Donnerſtag den 17. d. M., Morgens 10 Uhr, noch⸗ mals die Planirarbeit, das Verſteinen und die An⸗ fertigung des nöthigen Rinnenpflaſters einer 36 Klafter langen Ortsſtraße an den Wenigſtnehmenden oͤffentlich verſteigert werden.. Niederurſel den 9. September 1840. Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Am ſe l.. Aepfel⸗Verſteigerung. (930) Dienſtag den 15. Sept. d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde gehörige dießjährige Obſt, ungefähr 200 Malter Aepfel, ſehr guter Qua⸗ lität, an Ort und Stelle in mehreren Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend werden erſucht, obengedachten Verſteigerungstermin in ihren Gemeinden gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Ockſtadt den 10. Sept. 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 5 Gröninger. Obſt⸗-Verſteigerung. (931) Dienſtag den 22. Sept. l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, ſoll auf Ort und Stelle das der Stadt zugehörende Obſt, beſtehend in Aepfeln, Bir⸗ nen, Nüſſen und Zwetſchen, oͤffentlich meiſtbietend 26 2²² 30 Fru wic tketzecchnete an aten auch Gl anzuechnen ber delta bel anne Friedberg 0 5 00 (933) Nächſt ens 9 Uhr, w frischen Wal l. 7½ Stecke Wrügelholz, 14 Wellen und 1 ſſeigett. Ockſtadt de Aep (934) Mont Uhr, ſollen die Malter, offentl Altenſtadt 5 Aef (935) Mont ſollen die der E f Malter, in Eie Meiſtbieten Boönſtadt! (996) Sonn weil das Ernt Zelegenheit zus Marburger Ge das neue Dart Manda⸗ en muſſen non indgericht tene Ver⸗ e, ſo ſol U„ noch⸗ d die An⸗ einer J menden 0 tgermeiſter „Morgen das det 0 Bir⸗ 261* verſteigert werden, und wird der Anfang an dem Friedhof hinter der Burg gemacht. Friedberg den 10. Sept. 1840. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (932) Donnerſtag den 24. Sept. l. I., Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe erbvertheilungs— halber die Leonhard Bieler'ſchen Immobilien einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, als: Pag. u. Nro. 60„, oa Eine Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ haus, Werkſtätte und Grund an Peter Mann und Konrad Leonhard gelegen. 236 A 52 Ruth. Hausgarten, an Philipp Wißmath gelegen, gibt in die Stadt⸗ rente 7/ kr. 222 39 19 Rth. Garten in der 17. Gewann an Adam Steinhäußer gelegen. Ferner wird hiermit veröffentlicht, daß der Un⸗ ſerzeichnete auf die Hofraithe benebſt dem Haus— garten auch Gebote bis zum Verſteigerungstermine anzunehmen bevollmächtigt iſt und kann der Haus⸗ verkauf bei annehmbarem Gebot abgeſchloſſen werden. Friedberg den 9. Sept. 1840. g Der Beigeordnete Bender. Holz ⸗Verſteigerung. (933) Nächſten Dienſtag den 15. d. M., Mor⸗ zens 9 Uhr, werden in dem freiherrl. von Francken⸗ ſtein'ſchen Walde, Diſtrikt ober der Querſchneiße c. 7½ Stecken, eichen Scheitholz, 8 Stecken kiefern Orügelholz, 14 ¼ Stecken eichen Stockholz, 75 eichen Wellen und 1 Stecken eichen Werk-Scheitholz ver⸗ ſeigert. Ockſtadt den 10. Sept. 1840. Brömſer. Aepfel ⸗Verſteigerung. (934) Montag den 14. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde⸗Aepfel, circa 80 Malter, öffentlich verſteigert werden. Altenſtadt am 9. September 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Ber ack. Aepfel“-Verſteigerung. (935) Montag den 14. d. M., Mittags 1 Uhr, ſillen die der Gemeinde zuſtehenden Aepfel, ungefähr 0 Malter, in mehreren Abtheilungen öffentlich an die Meiſtbietenden abgegeben werden. Bönſtadt den 8. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Geibel. Petter weil: (936) Sonntag den 13. d. M. wird zu Petter⸗ weil das Ernte- und Dankfeſt gefeiert, bei welcher Gelegenheit zugleich das bisher noch beſtandene alte Marburger Geſangbuch abgeſchafft, und ſtatt deſſen des neue Darmſtädter eingeführt werden ſoll. Nach Beendigung dieſer Feier wird des Nach— mittags im Freien unter Zelten der hieſige Sing⸗ verein, abwechſelnd mit Harmoniemuſik, ſich hören laſſen. Hierbei wird einem jeden der Schulkinder zum Andenken an dieſen Tag ein kleines Geſchenk gemacht werden. Indem man dieſes im Allgemeinen veröffentlicht, laden höflichſt ein Holtzmann. Obſt⸗Verſteigerung. (937) Dienſtag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Gemeinde⸗Obſt dahier meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Petterweil den 6. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. Obſt⸗Verſteigerung. (938) Mittwoch den 16. Sept. l. J., des Mit⸗ tags 12 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeinde-Obſt, als Aepfel und Birnen, an Ort und Stelle öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verkauft werden, welches den Luſttragenden hierdurch bekannt gemacht wird. Dorheim am 10. September 1840. Der kurfürſtl. heſſ. Bürgermeiſter e r b. Berges. Aepfel ⸗Verſteigerung. (939) Mittwoch den 16. d. M., des Nachmittags 1 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde⸗Aepfel in ſchick⸗ lichen Abtheilungen an Ort und Stelle öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, welches den dazu Luſttragenden zur Nachricht dient. Schwalheim den 10. September 1840. Der kurfürſtl. heſſ. Bürgermeiſter Hofmann. N Oeffentliche Ladung. (940) Nachgenannte Einwohner von Obermörlen haben nach den einſchlagenden Hypothekenbuͤchern folgende Kapitalien entliehen und dafür Immobilien verpfändet: 1) Georg Scheibel und deſſen Ehefrau, Marga⸗ retha, geborne König, a) von Georg Venator in Friedberg am 5. Auguſt 1811 100 fl. b) von Adam Schmidt sen. Eheleuten daſelbſt am 4. November 1815 300 fl. 29 Anton Geck, an der Ecke, am 7. Januar 1811 von Johannes Ruland zu Friedberg 60 fl. 3) Nicolaus Krebs und deſſen Ehefrau, Eliſa⸗ betha, geborne Schweitzer, am 11. Januar 1810 von Joh. Georg Philippi zu Uſingen 140 fl. 4) Johann Georg Laux und deſſen Ehefrau, Margaretha, geborne Schneider, am 18. November 59 f bei der Schierholziſchen Curatel zu Friedberg 50 fl. Da die Kapitalien abgetragen ſeyn ſollen, die Schuldurkunden aber nicht beigebracht werden kön⸗ nen, ſo werden alle diejenigen, welche aus dieſen Darlehensverträgen und Verpfändungen noch Rechte e um 12 herleiten zu können glauben, hiermit oͤffentlich auf⸗ gefordert, dieſelben ſogewiß binnen 6 Wochen von heute an, dahier anzumelden, als ſonſt ſie damit ausgeſchloſſen, und die Einträge in den Hypotheken⸗ büchern gelöſcht werden. Friedberg den 20. Auguſt 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Brumhard. Obſt⸗Verſteigerung. (941) Donnerſtag den 17. September, Mittags Uhr, ſoll dahier das diesjährige Gemeinde⸗ obſt, circa 30 Mltr. Aepfel von guter Qualität, auf hieſigem Gemeindehaus meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der nahe liegenden Orte werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden be⸗ kannt machen laſſen zu wollen. Steinbach den 3. September 1840. f Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Heinrich. Aepfel ⸗Verſteigerung. (942) Mittwoch den 16. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel, circa 250 Mltr., an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Beienheim den 6. September 1840. Der großh. heſſ. e ink. Marktverlegungs- Anzeige. (943) Der auf den 6. und 7. Oktober im großh. heſſ. Landkalender angezeigte Jahrmarkt iſt, weil er mit einem ſtrengen jüdiſchen Feiertage zuſammentrifft, auf den 22. und 23. September d. J. verlegt wor⸗ den. Die Herrn Ortsvorſtände werden erſucht, dieſe Verlegung in ihren Gemeinden möglichſt zu ver⸗ offentlichen. Gießen den 2. September 1840. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Schneider. Obſt⸗Verſteigerung. (944) Donnerſtag den 17. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeindeobſt, oͤhngefͤhr 250 Malter Aepfel und circa 2 Malter Birnen, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Maibach den 8. September 1840. N Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Obſt⸗Verſteigerung. (945) Dienſtag den 15. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zugebörigen Aepfel, ohngefähr 150 Mltr. und etwas Zwetſchen, unker den bei der Verſteigerung bekannt n 262 gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend ver⸗ 1 ſteigert werden. 5 Die großh. Buͤrgermeiſter der Umgegend werden erſucht, oben erwähnte Verſteigerung gefälligſt in ihren Gemeinden veröffentlichen laſſen zu wollen. Aſſenheim den 8. September 1840. Der Beigeordnete Bertalodtt. Zwetſchen⸗Verſteigerung. 5 (946) Künftigen Montag den 14. d. M., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſollen die Zwetſchen in den ſ. g. Zwet⸗ ſchenalleen zu Wickſtadt in einzelnen Abtheilungen meiſtbietend verkauft werden. Aſſenheim den 9. September 1840. Die gräfliche Rentei. Aepfel ⸗Verſteigerung. (947) Montag den 14. d. M., Morgens 9 Uhr, ſoll eine große Parthie Gemeindeäpfel dahier ver⸗ 1 ſteigert werden. Wölfersheim den 9. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. Stelle für einen Schweitzer. Die Verwaltung des großh. Landeshospitals ſucht auf nächſte Weihnachten einen erfahrenen, ledigen Schweitzer, zur Wartung und Pflege von 20 Stuͤck Melkvieh. Zeugniſſe über bis⸗ heriges Wohlverhalten und insbeſondere, daß der⸗ ſelbe dem Trunke nicht ergeben, ſind bei der Anmel⸗ dung vorzulegen. 5 Die Herrn ihren Gemeinden bekannt zu machen und darauf Reflectirende anzuweiſen, ſich bei dem Secretariat des großh. Provinzialkommiſſairs dahier ſchriftlich oder perſönlich zu melden und mit ihrer Lohnfor⸗ derung zu begleiten. Darmſtadt. (948) zu Hofheim C Privat⸗ Bekanntmachungen. Mobilien-Verſteigerung. (912) Donnerſtag den 17. September l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, will der Unterzeichnete vor dem Wohnhauſe der Frau Amtmann Sebaſtiani dahier ohn⸗ gefähr 20 gut gehaltene Stück-, ſodann mehrere Zu⸗ laſt⸗Fäſſer und kleinere von 1 bis 2 Ohm, ferner allerlei zur Obſtwein⸗Fabrikation erforderlichen Werk⸗ zeuge, Lagerbalken, ſtarke Bütten verſchiedener Große u. ſ. w. öffentlich gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigern laſſen, wozu er die Kaufliebhaber hierdurch einladet. Friedberg den 2. September 1840. a Georg Venator. Holzverſteigerung.. (925) Montag den 14. d. M., Morgens 9 Uhr, ö ſollen in den gen das von fruheren Verſteigerungen ſtehen geblie⸗ Bürgermeiſter ſind erſucht, dies in freiherrlich von Diede'ſchen Waldun⸗ Publikum bedeutend e poll mib d Mode lie beßtens zl e bunden nit ſcten uns i dellend herd fer Leinen: Pantofel 1 unter Zuſcc fut Nhl Friedbe 950) li 0 dem Kir (951) it kann von Futterungs· * nommen we Aſſenhe Kirt (952) E d. M. iſt b wuſik, dure gute Speise die biligſte nen Herrn Zuſpruchs Fauerb (953) ſie (954) (955) 0 dens g uhr, abier ver⸗ 840. uͤrgermeiſter u. der. deshospitalz achten einen Vartung un ſſe über bit „daß de der Anmel cht, died in und darauf ö Secretariat ler ſchriftlich hrer Lohnfor ngen. . J, Nach nete vor den ni dahier ohn⸗ mehrere Zu, Ohm, fernet lichen Werl dener Größe Zahlung ver⸗ der hierdurch . Benatet, tgens 9 Ul, hen Wal dur ſtehen geblie n — . 263. bene Holz noch einmal öffentlich an den Meiſtbie— tenden verſteigert werden. Ziegenberg den 4. September 1840. Kirchner. Waaren-Empfehlung. (949) um unſere verehrlichen ſehr zahlreichen Kunden gehörig bedienen zu können, haben wir auf die bevorſtehende Winter-Saiſon unſer durch ſeine geſchmackvolle Auswahl bekanntes Putz⸗, Modt⸗ und Skicherei⸗ Waagren⸗Geſchaͤft bedeutend erweitert, und ermangeln nicht, uns ſo— wohl mit den bekannten, als auch vielen neueren Mode⸗ Artikeln franzöſiſcher und engliſcher Fabrikation beßtens zu empfehlen. Vortheilhafte Einkäufe, ver— bunden mit einem bedeutenden Waaren-Abſchlag ſetzen uns in den Stand, unſere Waaren-Preiſe be⸗ deutend herabzuſetzen, namentlich ächten, breiten Wie— ner Leinen⸗Stramin auf 16 kr. pr. Elle, angefangene Pantoffel 1 fl. das Paar ꝛc. Wir bitten daher unter Zuſicherung reellſter Bedienung um ferneren, recht zahlreichen Zuſpruch. Friedberg den 9. September 1840. J. Fürth ſel. Erben. Metzgergaſſe Nro. 188. 4000 fl. (950) liegen gegen doppelt gerichtlichen Einſatz in dem Kirchenkaſten zu Södel zum Ausleihen bereit. ö Der Kirchenrechner Raab. Ein Schweinchen (951) iſt dem Unterzeichneten zugelaufen, und kann von dem Eigenthümer gegen Erſtattung der Fütterungs- und Einrückungskoſten in Empfang ge— nommen werden. Aſſenheim den 8. September 1840. 5 i Philipp Schmidt. Kirchweihe zu Fauerbach U. (952) Sonntag den 13. und Montag den 14. d. M. iſt bei mir auf dieſes Feſt gutbeſetzte Tanz— muſik, durch die beliebten Kaicher Muſikanten, und gute Speiſen und Getränke anzutreffen. Indem ich die biiligſte Bedienung zuſichere, hoffe ich von mei⸗ nen Herrn Freunden und Gönnern eines zahlreichen Zuſpruchs mich zu erfreuen. b Fauerbach II. den 9. September 1840. Johannes Neiſel. 7 gute Bienenſtöcke (953) ſtehen bei mir zum Perkauf. G. C. Morell. Einen Keller f (954) hat zu vermiethen Wittwe Hofmann. Empfehlung. (955) Einem hieſigen und auswärtigen geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich bei meinem bisher dahier betriebenen Putz macher⸗Geſchäfte nunmehr auch folgende Artikel, wie Moll, Garnir-Tüll, Tüll im Stück, Spitzen, ſelbſt verfertigte Damenkrägen, Chemiſetten für Damen und Herrn, Blumen, Band und alle in dieſes Fach einſchlagende Artikel führe und indem ich meinen geehrten Abnehmern billige und reelle Bedienung verſpreche, ſchmeichle ich mir, auf einen zahlreichen Zuſpruch hoffen zu dürfen. Eva Weil, Judengaſſe Nro. 199. Kirchweihfeſt zu Fauerbach U. (956) Sonntag den 13. und Montag den 14. d. M. iſt zur Feier des hieſigen Kirchweih⸗Feſtes gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu ich alle meine Freunde und Gönner höflichſt einlade. f Für gute Speiſen und Getränke, ſowie für reelle Bedie— nung werde ich beßtens beſorgt ſeyn. Fauerbach II. den 10. September 1840. W. Holler. Empfehlung. (957) Ich beehre mich hiermit die ergebenſte An⸗ zeige zu machen, daß ich wieder aufs Beßte aſſortirt bin mit allen Sorten Gold- und Silberwaaren, Uh⸗ ren, Muſikdoſen, Pendüls und allen bisher geführten Artikeln nach der neueſten Facon. Billige Preiſe und reelle Bedienung laſſen mich wie bisher auf zahlreichen Zuſpruch hoffen. f L. Hanau, Uhrmacher, in der breiten Straße, der Mohrenapotheke gegenüber. Eine Filz-Reitdecke, (958) blau eingefaßt und an den beiden hintern Ecken mit I. bezeichnet, iſt am 3. September zwi⸗ ſchen Petterweil und Dornaſſenheim verloren worden. Der redliche Finder wird erſucht, ſolche gegen Be⸗ lohnung an die Red. d. Bl. abzugeben. Zur Nachricht. (959) Da das Oſſenheimer Kirchweihfeſt den 20. September gefeiert werden ſoll, ſo beehre ich mich, meinen verehrten Gönnern und Freunden die ſchul⸗ dige Nachricht hiermit zu ertheilen, daß Sonntag den 13. September im Oſſenheimer Waͤldchen keine Harmonie- und Tanzmuſik gehalten wird. Jagdhaus Oſſenheim d. 10. September 1840. Aehle. Fette Hämmel. (960) Auf Schloß Zwiefalten bei Schotten ſind 50 Stück fette Hämmel zu verkauſen. 1000 Gulden (961) können gegen doppelte erſte Hypotheke in liegenden Gründen zu 4½ PCt. bei der Seminar- kaſſe zu Friedberg ausgeliehen werden. S. MWier linge. (962) Freitag den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen einige Malter Speierlinge, in dem Pfarr⸗ hofe der erſten Pfarrei zu Oberrosbach meiſtbietend verſteigert werden. Aepfel⸗Verſteigerung. (963) Da die Verſteigerung der freiherrlich von Franckenſtein'ſchen Aepfel nächſt der Hollerkapelle die Genehmigung nicht erhalten hat, ſo werden dieſelben Montag den 13. September, Vormittags 10 Uhr, einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt. Ockſtadt den 7. September 1840. N. Gröninger. Bekanntmachung. (964) Es liegen eine neugefertigte Pumpe von 25 bis 40 Fuß lang, Pumpenſtöcke und Röhren, ſowie auch ganze Tannenſtämme zum Verkaufen bereit bei Zimmermeiſter Dilger in Friedberg in der Burg⸗ vorſtadt. Fünf Zulaſtfäſſer, (965) noch gut und brauchbar, hat zu verkaufen Schultheis Kitz in Rendel. Bekanntmachung. (966) Ich erſuche alle Diejenigen, welche For⸗ derungen an mich oder an meine Frau ſelig haben, ihre Rechnungen an mich binnen 8 Tagen zu über⸗ geben, nach der Zeit ich für keine Zahlung mehr hafte. Auch bitte ich, auf meinen Namen nichts zu borgen, indem ich für keine Zahlung gut bin. Friedberg den 7. September 1840. f G. Venator. Bekanntmachung. (967) Der Unterzeichnete hat 6 Pferde, 2 Wagen und das dazu gehörige Geſchirr zu verkaufen. Dieſe Gegenſtände konnen alle Tage bei ihm eiugeſehen und aus der Hand gekauft werden. Oberrosbach den 9. September 1840. Johann Gare. Ein probmäßiger Faſſelochs (968) auf die Zucht, 2½ Jahr alt, von vorzüg⸗ licher Race, ſtehet zu verkaufen, auch wohl zum Vertauſchen, bei Heinrich Heil zu Butzbach. Verſteigerung eines Pferdes. (969) Kommenden Montag den 14. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem Gaſthauſe zum heſſi⸗ ſchen Hof zu Butzbach ein gut zugerittenes engli— ſirtes Pferd an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Butzbach, den 10. September 1840. iter ich; n; e is Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Deutſche Formenlehre. Ein Handbüchlein für die Schüler beim methodiſchen Unterricht in der neueren Grammatik der deutſchen Sprache 12 E. Schmitt, Johann, Liederverſe zunäͤchſt nach den Hauptwahrheiten des badiſchen Katechismus geord— net für Schule und Haus. 12 kr. Curtmann, W., Geſchichtchen für Kinder, welche noch nicht leſen, zu erzähleu von Müttern, Ge— ſchwiſtern und Lehrern. 18 kr. „ 264* N Nitſche, J. C. G., zweiſtimmige Lieder für Schu⸗ len. 7 Er. Schilling, Dr. G., Lehrbuch der allgemeinen Mu⸗ ſikwiſſenſchaft oder deſſen, was Jeder, der Muſik treibt oder lernen will, nothwendig wiſſen muß. 5 fl. 24 kr. Vorlegeblätter zum Nachzeichnen. Früchte, Köpfe und Landſchaften 2 5 4 kr. Tholuck, Dr. A., Zwei Predigten beim Ableben Sr. Hochſeligen Majeſtät Friedrich eee, . 18 kr. Preſtel, Dr. M. A. F., das Thierreich nach Oken. 1 fl. 35 kr. Lentz, C. L., die Hauptwahrheiten des chriſtlichen Glaubens in einem metriſchen Abriſſe. 14 kr. Friedleben, Dr. Th., Kalenderbuch. Vollſtändig aus geführt für die beiden chriſtlichen, den jüdi⸗ ſchen und türkiſchen Kalender einſchließlich der chronologiſchen Kennzeichen und Zirkel eines jeden Jahres von 1701 bis 2000, und vom Jahre 1 bis 2000 für die chriſtliche Zeitrechnung, nebſt einer vergleichenden Ueberſicht des Kalenders der ehemaligen franzöſiſchen Republik. 1 fl. 12 kr. Obſt-Verſteigerung. b (970) Donnerſtag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die dießjahrigen hieſigen Gemeinde⸗ Aepfel, beſtehend in ohngefähr 15—20 Mltr., par⸗ thienweiſe auf Ort und Stelle meiſtbietend verſtei— gert werden. Oſtheim den 8. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter * Schneider. Aepfel-Verſteigerung. (971) Donnerſtag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen die der Gemeinde Fauerbach J. zu⸗ ſtehenden Aepfel, 80—90 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach I. am 9. September 1840. a Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Werner. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte-Preiſe zu Mainz, am 4. Sept.: Waizen: 9 fl. 48er. Korn: 7 fl. 7 kr. Gerſte: 5 fl. 10 kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Die Fleiſch- und Brod-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach ſind unveraͤndert geblieben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. bemerken einen vort. der die gli dafür ſorg in dem unt ders im S denn als ei zuruͤckgekon deſſen Geſc gefährtinn Da das ve ſo ließ ers Wohnung. die gewöͤhn gern betra ſeh und nie Eine Woh ſlbſt nicht Damit Zum glüc tüchtige A. nähren zu ſondern a