— 2* IT X 7 Intelligenzblatt ſür die rovinz W berhessen —— im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ——— M19. Sonnabend, den 9. Mai 1340. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Depoſition der Cautionsſumme bei Verheirathung der relativ Tauglichen. um die Ihnen bereits bekannt gewordene Frage: wie es hinſichtlich derjenigen relativ Tauglichen der erſten Caſſe, welche in das Contingent gefallen ſind und welche nach§. 87 der Verordnung vom 30. April 1831, auch nach dem Austritt aus der erſten Claſſe bei einer etwaigen Verehelichung noch Einſteher oder Caution ſtellen ſollen, nach den nunmehrigen Verhältniſſen, wo ſich nicht mehr von Stellung eines Einſtehers, ſondern nur noch von Cautionsleiſtung handelt, in dieſer Beziehung zu halten ſey? definitiv zu beantworten, iſt höchſten Ortes fruͤher ſchon Folgendes beſtimmt worden: 10 Die Cautionen der in das Contingent gefallenen relativ Tauglichen, welche nach dem Austritt aus der erſten Claſſe ſich verehelichen wollen und deßhalb für den Reſt ihrer Dienſtpflicht Caution leiſten müſſen, ſollen, nach Analogie des Artikel 35 des Stellvertretungsgeſetzes vom 19. März 1836 und des §. 5 der Vollzugs⸗Verordnung vom 23. deſſelben Monats beſtehen: wenn ſie baar geleiſtet werden: in den 2 erſten Jahren 250 fl.; im 3. Jahre 200 fl., im 4. Jahre 150 fl., im 5. Jahre 100 fl., im 6. Jahre 50 fl.; wenn ſie mittelſt hypothekariſcher Sicherheit geleiſtet werden: in dem Dop⸗ pelten dieſer Sätze. 2) Die Leiſtung der Baarkautionen kann geſchehen: durch Depoſition bei der großh. Staatsſchulden⸗ tilgungskaſſe, durch Einlagen in die von den Gemeinden garantirten Spar- und Leihkaſſen, durch Depoſition von Staatspapieren oder hypothekariſcher Schuldurkunden, ſowohl von Seiten des Dienſtpflichtigen ſelbſt oder eines Dritten für ihn. 3) Diejenigen in das Contingent gefallenen relativ Tauglichen, welche vor der Ziehung der Staats⸗ aſſekuranzanſtalt beigetreten ſind und ihre Beitrittſumme in dieſelbe bezahlt haben, brauchen bei ihrer Verheirathung keine Caution zu leiſten, weil ſie, im Falle des Einzugs zum Dienſt, von der Anſtalt ver⸗ treten werden. 4 4) Die großh. Kreis- und Landräthe ſind mit Reſpicirung dieſes Cautionsweſens beauftragt. Sie werden hiervon zu ihrem Bemeſſen und Belehrung Ihrer betreffenden Gemeindeangehörigen in Kenntniß geſetzt. Friedberg am 7. Mai 1840. Küchler. 11 134* Witterungs⸗ Nachrichten aus der Wetterau. (Anfang Mai.) Wenn man auch ſonſt dem April nicht mit Un⸗ recht Unbeſtändigkeit vorwirft, ſo hat er wenigſtens diesmal dieſen Vorwurf nicht verdient. Sonnenſchein hat er uns genugſam gegeben(Manche meinen ſo⸗ gar, etwas zu viel) und ſeine letzten Tage waren zum Theil Sommertagen gleich. Zuweilen freilich kam noch ein ziemlich ſcharfer Nord⸗Oſt⸗Wind, der, wenn man ſich etwas erhitzt hatte, weder angenehm berührte, noch wohlthätig wirkte. Trotz dieſem drang die Blüthe mit Macht hervor, und gar mancher Baum erfreute das Herz, und prangte ſchöͤner als der ſchönſte Straus, den die Braut am Hochzeittage ür den Kirchgang vorſteckt. Ob dieſen Blüthen auch Früchte folgen werden? Viele bezweifeln es; einige beſonders Aepfelbäume fangen ſchon an zu trauern, da ihnen die Raupe des Froſtſchmetterlings bereits ſtark zuſetzt, und in Kurzem noch ſtärker zuſetzen wird. Wir haben vorher gewarnt. Jetzt iſt für dieſe jede Abwehr zu. ſpät; nur die ſ. g. Krallen⸗- oder Ringelrauͤpe kann noch, wenn ſie beiſammenſitzt, leicht vernichtet werden. Auch ſie zeigt ſich in zahlloſer Menge. Was wir bisher am Meiſten vermißten, war ein gedeihlicher Regen. Die Winterfrüchte ſtanden zwar durchgehends ziemlich gut, aber es fehlt ihnen die Frühlingsfeuchtigkeit, und ſie verkrüppeln, wenn auch nicht in ſo hohem Grade, wie bei unſern Nach⸗ barn jenſeits des Maines, deren leichter Boden jetzt zum Theil als Staub auffliegt. Dazu kommt noch, daß zarte Gewächſe, wie Bohnen, und die jungen Zweige der Eiche und des Nußbaums in den beiden Nächten vom dritten bis fünften Mai hier und da vom Froſte ſtark gedrückt wurden.— Aber die Sommerfruͤchte, die Gartengewäͤchſe, die Wieſengrä⸗ ſer, die Kartoffeln— alle wünſchen ſich einen an⸗ dern als den bisher faſt immer herrſchenden Wind, und da dieſer andere nicht kommen wollte, ſo ſtieg in Folge dieſes das Heu, es ſtieg das Stroh, es fehlt überhaupt an Streuſel, an friſchem Futter, und eben darum ziehen auch wohl die Preiſe-unſerer Früchte an. Ach, wir Menſchen ſind gar zu kleingläubig, und fürchten gleich das Schlimmſte, und die Schlauen benutzen das zu ihrem Vortheile. Wenn wir doch vertrauensvoller zu unſerm himmliſchen Vater blick⸗ ten! Er hat uns ja doch ſchon ſo oft Regen und Sonnenſchein gegeben und zu unſerm Säen das Ge⸗ deihen; er wird auch dies Jahr zur rechten Zeit das Rechte ſenden. Dieſe Sonnenwärme thut gar wohl für die Folge; und wenn im Mai und Juni feuchte Tage kommen, ſo iſt der Boden hinlänglich erwärmt, um fruchtbar zu werden. Es ſteht fuͤr jetzt immer noch ein ſehr gedeihliches Jahr zu erwarten, wenn auch Dieſes und Jenes nicht ſo. wie wir es früher hofften. Miszellen. Unſer europäiſcher Fürſtenverein zählt gegenwär⸗ tig gerade fünfzig regierende Häupter; darunter ſind 3 weibliche, 34 deutſche, 30 proteſtantiſche(die der anglikaniſchen Kirche dazu genommen), 17 katho⸗ liſche, 2 griechiſche und ein mahomedaniſches Haupt. „ Wenn man den goldnen Anker betrachtet, welcher einem Gaſthauſe zu Friedberg den Namen gibt, ſo glaubt man nicht, was ein wirklicher Anker an einem großen Kriegsſchiffe für eine gewaltige Maſchine iſt. Um einen guten Anker für ein Schiff von 100 Kanonen zu ſchmieden, braucht man aber wenigſtens ſechs tauſend Pfund Eiſen und dreißig bis vierzig Tage angeſtrengter Thätigkeit von Sei⸗ ten des Schmieden und ſeiner Geſellen. Daher darf man ſich nicht wundern, daß er auf 3 bis 400 Pfund Sterling kommt. Wie viel das in Gulden beträgt, (1 Pf. St. zu 12 fl. gerechnet) gibt eine. Aufgabe für geübte Kopfrechner. * ** unſere gewöhnlichen Wegsſtunden kann man fuͤglich zu 1800 großh. heſſ. Klafter annehmen. Eine Klafter hat 100 Zoll, eine Elle aber 24 Zoll. Dem⸗ nach würden 1800 Klafter 7500 Ellen machen. Wer aber bei jedem Schritt eine Elle zurücklegen will, muß ſchon gute Schritte machen, ſonſt bringt ers nicht fertig mit 7500 Schritten in Einer Stunde. (381 10 U laſſenſe leute ten P in W Heinr — — 8 2 8 2 3— S S —— ernhel 2 egenwär⸗ darunter iche(die 17 katho⸗ 8 Haupt. betrachtet, 1 Namen er Auker Newaltige ein Schiff nan aber d dreißig von Sei⸗ aher darf 0 Pfund betragt, ne leichte inn man zen. Eine oll. Dem⸗ en. Wtr zen will, ringt ers Stunde. 1 135. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N ν Verſteigerung der bei dem hieſigen Pfand⸗ hauſe nicht ausgelöſ'ten und nicht reno⸗ virten Pfänder. a a (387) Dienſtag den 12. Mai J. J., Vormittags neun Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit im hieſigen Pfandhauſe nicht ausgelöſ'ten und auch nicht renovirten Pfänder, als Nro: 7254, 7256, 7257, 7262, 7313, 7324, 7326, 7330, 7342, 7346, 7352, 7355, 7375, 7377, 7378, 7379, 7381, 7382, 7392, 7446, 7452, 7481, 7493, 7522, 7529, 7551, 7582, 7600, 7603, 7643, 7644, 7662, 7669, 7698, 7700, 7701, 7703, 7708, 7709, 7716, 7721, 7725, 7727, 7731, 7738, 7755, 7758, 7759, 7761, 7789, 7808, 7824, 7832, 7835, 7841, 7842, 7859, 7865, 7870, 7877, 7886, 7904, 7923, 7932, 7933, 7946, 7947, 7952, 7953, 7970, 8017, 8023, 8025, 8034, 8044, 8076, 8082, 8089, 8095 8097, 8114, 8119, 8128, 8129, 8130, 8132, 8157, 8159, 8178, 8181, 8201, 8202, 8210, 8214, 8222, 8227, 8230, 8241, 8244, 8246, 8247, 8248, 8250, 8258, 8260, 8261, 8263, 8264, 8272, 8274, 8278, 8283, 8287, 8293, 8296, 8305, 8308, 8310, 8312, 8313, 8314, 8315, 8317, 8320, 8321, 8322, 8329, 8335, 8340, 8344, 8353, 8354, 8355, 8357, 8360, 8364, 8366, 8368, 8378, 8385, 8390, 8392, 8393, 8397, 8399, 8400, 8401, 8402, 8405, 8406, 8408, 8415, 8416, 8423, 8424, 8425, 8427, 8428, 8431, 8432, 8438, 8443, 8444, 8445, 8450, 8451, 8455, 8459, 8468, 8473, 8476, 8478, 8479, 8480, 8488, 8489, 8490, 8492, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 23. April 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (381) Dienſtag den 11. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die zur Ver⸗ laſſenſchaft der dahier verſtorbenen G. Schat's Ehe⸗ leute gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Gar⸗ ten Pag. und Nro. J. Eine Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Anbau und Scheuer an Martin und Heinrich Heß gelegen, ſodann Pag. und Nro., 11¼ Ruthen Garten zwi⸗ ſchen dem hintern Hirſchgraben. Auf der Hofraithe ruhet eine Leesholzberechtigung aus dem Burgwald, abgeſchätzt zu 150 fl. Friedberg den 23. April 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. 0 (389) Schuhmacher Georg Höres von Bauern⸗ heim iſt von großh. Hofgerichte für einen Verſchwen⸗ der erklärt worden und ſind ihm in der Perſon des Georg Walter V. und Heinrich Schmidt von Bau- ernheim Curatoren beigegeben worden, was mit dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Rechtsgeſchäfte, wobei jener Verpflichtungen hin⸗ ſichtlich ſeines Vermögens ohne Einwilligung dieſer übernimmt, nichtig ſind. Zugleich werden alle diejenigen, welche Forde—⸗ rungen an Georg Höres zu machen haben, aufgefor⸗ dert, ſolche ſogewiß Donnerſtag den 18. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, dahier zu liquidiren, als ſonſt angenommen wird, daß ſie nach der Prodigalitäts⸗ erklärung erwachſen wären. Friedberg den 13. April 1840. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Hofmann. Arbeits-Verſteigerung. (440) Montag den 11. Mai, Vormittags 10½ Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus der Anſtrich mit rother Oelfarbe an dem neu verfertigten Thore der Scheune im Hospitalhofe öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag beſteht in 6 fl. 48 kr. und kann bei unterzeichneter Stelle täglich eingeſehen werden. Friedberg den 7. Mai 1840. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (441) Montag den 11. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſellen im hieſigen Rathhauſe mehrere Zimmer- und Maurerarbeiten an der Scheune im Hospital-Hof öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert wer- den. Die Voranſchläge beſtehen in 1) Zimmerarbeit 13 fl. 8 kr 2) Maurerarbeit 6 fl. 6 kr. und können bei unterzeichneter Stelle täglich einge— ſehen werden. Friedberg den 7. Mai 1840. Der Beigeordnete Bender. Holzverſteigerung. (442) Donnerſtag den 14. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſoll in dem Bodenröder Gemeindewald, Revier Hochweiſel, Diſtrikt Schneiderwald, folgendes Gehölz unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert wer— den, als: I. Brennholz: 1) 15 Stecken buchen Scheitholz, 5353„ Prügelholz, 3 4„, eichen Scheitholz, 4).„ Prügelholz, 5) 40„ buchen Stockholz friſches 69 11 eichen 5 5 7) 1000 Stück buchen Reisholzwellen, 8) 150„ eichen„ II. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz: 9) 8 Stück eichen Bauſtaͤmme ſchöner Art, 750 Cub. F. enthaltend, 10) 1 Stück buchen Stammklotz, 18 Cub. F. ent⸗ haltend. f Indem ich die großh. Bürgermeiſter der hierauf reflectirenden Gemeinden erſuche, dieſes in denſelben bekannt machen laſſen zu wollen, bemerke ich noch, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine Zahlungs⸗ termin bis zum 1. November 1840 geſtattet wird und daß die Zuſammenkunft in loco Bodenrod ſtatt⸗ findet. Bodenrod am 6. Mai 1840. Der großh. heſſ Bürgermeiſter Hoffmann. Holzverſteigerung. N (443) Dienſtag den 12. Mai l. J., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem hieſigen gemeinſchaftlichen Ho⸗ henmarkwald folgende Holzfortimente, als: 27 Stecken buchen Scheitholz, 1„ eichen„ 63„ buchen Prügelholz, 19½„ birken 51 2775 Stück buchen Reisholzwellen, 8 950„ birken 5 und 100„ nadel 75 unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am ſ. g. Pfahlgraben. Die Herrn Bürgermeiſter in den umliegenden Ortſchaften werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung durch die Schelle bekannt machen laſſen zu wollen. Obereſchbach den 6. Mai 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. Arbeits ⸗-Verſteigerung. (444) Donnerſtag den 14. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Gemeindehaus zu Hochweiſel nachbezeichnete Ortsſtraßenbauarbeiten, als: 1) Planirarbeit 61 fl. 30 kr. 2) Chauſſirarbeit 52 fl. 30 kr. 3) 53 JI Klafter Rinnenpflaſter 63 fl. 30 kr. Ferner die zur Fertigung einer hölzernen Brücke noͤthigen Arbeiten 1) Maurerarbeit 9 fl. 54 kr. 2 Zimmerarbeit 58 fl. 24 kr. ſodann am nämlichen Tage, Mittags 12 Uhr, die Reparaturarbeiten an den hieſigen Pfarrgebäuden, beſtehend in a 1) Dachdeckerarbeit mit Ziegel 37 fl. 13 kr. 2) Maurerarbeit 18 fl. 20 kr. wenigſtnehmend in Accord gegeben. Die großb. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel am 4. Mai 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. Holzverſteigerung. (445) Montag den 18. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem freiherrl. von Diedeſchen Kirchwalde dahier r 136 * 150 Stecken eichen und aspen, 20000 buchen Wellen von vorzüglicher Guͤte und 6000 eichen und aspen Wellen, ſodann Montag den 25. d. M., Morgens 9 Uhr, daſelbſt 6000 buchen, aspen und Backwellen, und um 12 Uhr im Schneiderwald 3500 Backwellen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 7. Mai 1840. Kirchner. i Verſteigerungs⸗ Anzeige. (446) Montag den 25. Mai, Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die den Heinrich Schwalm⸗ ſchen Eheleuten gehörenden Immobilien öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als: Pag. Nro. 40%, Ein Wohnhaus nebſt Ställchen u. Grund an Hrn. Engelhard Bechſtein und Hrn. Johannes Schmid gelegen. Gärten. 187 9 34½ Ruthe Garten am Schützenrain, neben Herrn Hofgerichtsadvokaten Bitt⸗ ſcher, gibt in die Kirche 3 ¼ kr. 231 17 27 Ruthen Garten in der Ackergaß, an großh. Bürgermeiſter, Herrn D. Fritz. Gemarkung Ockſtadt. 175 7 19½ Ruthe Garten an der St. Georgs Kapelle, an Jacob Dienſtbach in Fried⸗ berg. Friedberg den 7. Mai 1840. . In Auftrag großh. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (447) Auf dem gräflichen Braunkohlenwerk bei Bauernheim können nun wieder trockene Braunkoh⸗ lenklötze und auch ſ. g. Holzkohlen abgegeben werden. Oſſenheim den 6. Mai 1840. Die gräfl. ſolms⸗rödelheim'ſche Bergwerksverwaltung. Bekanntmachung. (448) Alle diejenigen, welche in dem Ockſtädter Walde ober der Querſchneiße für Rechnung des Herrn Kammerdirektors Klenze zu Laubach Holz übernommen haben, können ſolches täglich gegen gleich baare Zahlung abfahren.— Auch kann von Scheid⸗, Stock- und Prügelholz noch abge⸗ geben werden, und werden deßfallſige Kauflieb⸗ haber erſucht, dem Unterzeichneten ſolches in Bälde zu wiſſen zu thun, da der ſämmtliche Schlag bis Monat September d. J. gereinigt ſeyn muß. Ockſtadt den 6. Mai 1840. Der freih. v. Franckenſtein'ſche Forſtrechner Eret. Bekanntmachung. (449) Alle Diejenigen, welche vom Dorheimer Bergwerk Braunkohlen auf Bürgſcheine erhalten ha⸗ ben, deren Zahltermine abgelaufen ſind, werden hier⸗ ſohewiß ſe ſorſ Netthei Gro auf d Bedin, Ref (452 tags nachſt cord 5 85 f 21 3) M l Georgs in Fried. gerichts: udet. werk bei Fraunkoh⸗ werden. heim'ſche ing. Ockſaädter nung des dach Holz ich gegen uch kann och abge⸗ Kauflieb⸗ in Bälde schlag bis 1. rſtrechner dorheimer halten ha⸗ rden hier⸗ „ 137. mit aufgefordert, ihre Schuldigkeiten unfehlbar bin⸗ nen 10 Tagen, bei Vermeidung gerichtlichen Ein⸗ ſchreitens, zu bezahlen.— Auch wird wiederholt bemerkt, daß nur an den beſtimmten Zahltagen, nämlich Dienſtags und Freitags, Zahlungen ange⸗ nommen und geleiſtet werden.— Die Herrn Bür⸗ germeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in den be⸗ treffenden Gemeinden bekannt zu machen. Friedberg am 9. Mai 1840. Der großh. heſſ. Bergrentmeiſter o. Oeffentliche Ladung. (450) Forderungen jeder Art an den Nachlaß des im Jahr 1837 zu Vilbel verſtorbenen Zimmer⸗ meiſters Chriſtoph Breiter, über welchen großh. Hof— gericht den förmlichen Concurs erkannt hat, ſind im Termin Freitag den 19. Juni, Vormittags 8 Uhr, ſogewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſie ſonſt, ohne daß ein Präcluſivdecret erfolgt, bei Vertheilung der Maſſe nicht beachtet werden. Großkarben den 9. April 1840. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt. 0 Frucht⸗Verſteigerung. (451) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden von den 1839r hieſigen Domanial⸗ Früchten 101 Malter Korn, 24„ Waizen, alten friedberger 84„ Geerſte und Maaſes 55„ Hafer auf dem hieſigen Rathhaus unter den bekannten Bedingungen meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 4. Mai 1840. Herzoglich Naſſauiſche Receptur Hehner. Arbeits ⸗Verſteigerung. (452) Kuͤnftigen Montag den 11. Mai, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf hieſiger Bürgermeiſterei nachſtehende Arbeiten dem Wenigſtnehmenden in Ac⸗ cord gegeben werden, als: 1) Schloſſerarbeit: die Fertigung eines eiſernen Tho⸗ res, welche nach dem Voranſchlag beträgt 66 2) Weißbinderarbeit 13 fl. 36 kr. 3) Maurerarbeit: an dem Friedhof die Umfangsmauer zu repariren 22 fl 101 fl. 36 kr. Die Bedingungen ſollen vor der Verſteigerung bekannt gemacht werden. Oberwöllſtadt den 1. Mai 1840. Für den Kirchenvorſtand: Sieglitz, Pfarrer. Bekanntmachung. (453) Montag den 11. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen in der Rentei zu Griedel 40 Achtel Waizen, 350„ Korn und 150„ Gerſte verſteigert werden. Griedel den 4. Mai 1840. . Der Rentmeiſter Friedrich. NN νιν,sx Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. (403) Ich beehre mich andurch, die ergebene Anzeige zu machen, daß ich unter dem heuti⸗ gen ein Galanferie⸗ und Mobde⸗ Wagren⸗Geſchaͤft dahier eroͤffnet habe, und erlaube mir, meinen wohlaſſortirten Vorrath aͤcht italieniſcher Herrn— huͤte, à 1 fl. 36 kr., 2 fl. 10 kr. bis 3 fl. 30 kr., Damenhuͤte, à 1 fl. 36 kr. bis 4 fl. 15 kr., Kinderhuͤte, à 20 bis 40 kr., und Strohhuͤte aller Gattungen, baumwollene, ſeidene und Glace⸗Handſchuhe, ſeidene und Sammttäͤſchchen in neueſter Fagon, Cravaten(Laſtings à 40 bis 46 kr., Atlas à 1 fl., carirte à 1 fl. 20 kr. bis 1 fl. 45 kr.) Shaͤwlchen, Kappen und allen ſonſtigen in dieſes Fach einſchlagenden Ar⸗ tikeln zu empfehlen, und werde durch geſchmack— volle Waare, ſchoͤne Auswahl und ſehr herab— geſetzte Preiſe das Zutrauen meiner verehrten Abnehmer zu erlangen mich angelegentlichſt be— muͤhen. Friedberg den 22. April 1840. H. B. Groͤdel, auf dem Marktplatz. Heinrich Mack (454) empfiehlt ſich mit ſeinen friſch erhaltenen wohl aſſortirten Waaren; beſonders in großer Aus— wahl wollener Tücher zu Herrnkleidern, in allen Far⸗ ben, ächten franzöſiſchen Kattuns, Percals, gedruck— ten Jaconett und Mouſſelin, glattem und brochirtem Zeug zu weißen Kleidern, in allen Farben Thybets, Sommerſhwälchen, und einer großen Auswahl Som⸗ merzeug geſtreift und glatt für Herruröcke, beſon⸗ ders noch vielen Artikeln, die in dieſes Fach ein— ſchlagen. 138 K. Mobilien- Verſteigerung. (455) Dienſtag den 19. Mai, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Poſt zu Friedberg gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigert: Zinn, Kupfer, Porzelain, Weißzeug, Bettwerk, Bett⸗ faden, Tiſche, Stühle, Kleider⸗, Weißzeug⸗ und an⸗ dere Schränke, eine ganz große Waſchbütte, Bücher u. ſ. w. u. ſ. w. Bekanntmachung. (456) Aecht italieniſche Herren⸗ und brüſſeler Da⸗ menhüte, ſo wie auch ganz ſeidene Sonnen⸗ Schirme und Gottinger Cravatten haben wir friſche Sendungen erhalten, und empfeh⸗ len wir zu den bekannten billigen Preiſen. J. Furth, ſel. Erben, Metzgergaſſe 195. a Empfehlung (457) Ich empfehle mich hierdurch einem per⸗ ehrten Publikum in Verfertigung aller Putzarbeiten, ſowie zum Waſchen der dahin einſchlagenden Artikel, beſonders der Herren- und Damenſtrohhüte. Für einen Herrenhut berechne ich 20 kr., für einen Da⸗ menhut 24 kr., und liefere ſie binnen 3 Tagen wie⸗ der ab. Um geneigten Zuſpruch bittet M. Sauer, in der Burg, dem Schloß gegenuͤber. Tanzunterricht. (458) Mit Bezugnahme auf die in Nr. 16 d. Bl. enthaltene Anzeige beehre ich mich, hiermit an⸗ zuzeigen, daß die Stunden Dienſtag den 12. d. M. im Saale des Herrn Peter Mann ihren Anfang nehmen werden. Friedberg. Hermann Moſeler, Tanzmeiſter aus Hanau. Eine Lehrlingsſtelle (459) iſt offen bei Küfer⸗ und Bierbrauermeiſter Nicolai in Friedberg. f Den Conſirmanden (460) empfehlen wir uns mit einer ſehr ſchönen Auswahl der neueſten Gürtelbänder, Handſchuhe und Shwaͤlchen, à 50 kr. das Stück. J. Fuͤrth, ſel. Erben, Metzgergaſſe 195. Einige Fuder (461) Waizen⸗, Roggen⸗ und Futterſtroh ſind in der Nähe von Friedberg zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo. 350 fl. Vormundſchaftsgelder (462) liegen gegen 5% zum Ausleihen bereit, bei Conrad Bauſch III. in Niederwöllſtadt. Gemüſe⸗ Pflanzen (463) hat billig zu verkaufen Wilhelm Tönges in der Burg. Mobilien ⸗Verſteigerung. (464) Freitag den 15. Mai, Morgens 9 Uhr, will der Unterzeichnete verſchiedene Gegenſtände, als: Tiſche, Stühle, Schreibpult, Kommod, einen Glas⸗ ärker, einen Glasſchrank, eine völlige Einrichtung zu einem Spezereiladen, ein Sopha und noch ſon⸗ ſtige Hausgeräthſchaften gegen gleich baare Zahlung verkaufen. Louis Schäfer, Sattler. l Ein Logis (465) für eine einzelne Perſon, mit oder ohne Möbel hat zu vermiethen Friedrich Schleuning auf der breiten Straße. Kirchweihfeſt zu Niederwöllſtadt. (466) Sontag den 10ten und Montag den 11ten Mai l. J. wird bei mir das hieſige Kirchweihfeſt gehalten. Ich lade daher meine verehrten Freunde höflichſt dazu ein. Für gutbeſetzte Tanzmuſik, Spei⸗ ſen und Getränke iſt beßtens geſorgt. Nie derwöllſtadt den 7. Mai 1840. 0 Martin Breit, . im goldenen Löwen. Dank und Aufforderung. (467) Die unterzeichneten Mitglieder der Com⸗ miſſion für die Errichtung einer Kleinkinderſchule fühlen ſich verpflichtet, für die allgemeine, höchſt erfreuliche Theilnahme, welche ſie bei ihren Geſuchen um Beiträge gefunden haben, nochmals ihren wärm⸗ ſten Dank öffentlich auszuſprechen, und verfehle nicht, hierdurch bekannt zu machen, daß die am 1. April eröffnete Anſtalt auf eine zu ſchönen Hoffnungen berechtigende Weiſe gedeiht. Zugleich erſuchen ſie alle diejenigen Einwohner Friedbergs, welche bei dem Aufzeichnen der Beiträge aus Verſehen etwa übergangen wurden, dieſes nicht übel deuten, viel⸗ mehr bei einem derſelben ſich mit Angabe ihres der Anſtalt zugedachten Beitrags gefälligſt melden zu wollen. Friedberg den 7. Mai 1840. Fertſch. Roller. Trapp III. Ph. Dieffenbach. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt erſchienen: Die oͤffentlichen Verſorgungs⸗Anſtalten Pfarr⸗Wittwen und Waisen Großherzogthum Heſſen, un unmaßgebliche Wünſche in Beziehung auf dieſelben. Von einem Freunde der evangeliſchen Geiſtlichkeit in Heſſen. (Preis geheftet 12 kr.) Bibli mit ihre Ong 117 5 ur Piar 00 l Vortrag Reiß is 2 kr. geſtochel Cho koſtenft lehr für G. und zu gend w eigniſſe oder 2 en, viel hres der elden zu pp III. h. —— ſchienen: len en hung in Heſſen. — 1 139 (468) Literariſche Anzeige. Hoͤchſt werthvolle Werke zu beiſpiellos wohlſeilen Preiſen! Miniaturbibliothek der ausländischen Classiker, eine Auswahl der vorzüglichſten Werke aller Natio⸗ nen, der Engländer, Franzoſen, Italiener, Spanier, Portugieſen, Dänen, Ruſſen, Schweden, Amerikaner u. ſ. w., in getreuen Ueberſetzungen. Nur das Vollendtſte eines jeden National⸗Dichters, Geiſt und Herz Bildendes, zur Belehrung und Unterhaltung für Jung und Alt, findet unverkürzt Aufnahme. Das 1. Bänd⸗ chen enthält: Voltaires Geſchichte Carl XII. Jedes 128 Seiten, nur 10 kr. 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Friedberg Butzbach. pfdo[ Brod ⸗Preiſe. 8 kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 31— 3— 2 7 7 6— 61— 4 7 77 12— 11 3 5 Loth. Loth. —[Milchbrod 113/144 —[Waſſerweck. 11 4¼ 14— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 1137 Fleiſch-Preiſe. . f. 1 Ochſenfleiſch 10 10 6 Kühfleiſch 8 8 „ Rindfleiſch 7 7 „ Kalbfleiſch 5 „ Schweinenfleiſch 10 „ Hammellleiſch 8 8 77 Schaaffleiſch N ene 8 ieee „Wurſt von blos Schweinen 12 12 „Gemiſchte Wurſt 10 10 „ Bratwurſt 14 14 „Schwartenmagen 14 1 „ Geräucherter Speck 20 2 „Schinken 14 14 „ Doörrfleiſch 15 15 „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19 19 „ dito ungusgelaſſen 18 18 „Nierenfett 18 18 Hammelsfett 15 15 Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. „ 10.. Salzmann, W. F., Fremdwörterbuch oder kurz- oder encyclopädiſches Wörterbuch des Erziehungs⸗ 4 gefaßte Erklärung der Fremdwörter und Redens⸗ und Unterrichtsweſens. Erſte Lieferung. 27 kr. arten, welche in der deutſchen Sprache häufig Le Bienvenu, Dr. E. X., das einſeitige Kopf⸗ vorkommen. 1 fl. 48 kr. weh, gewöhnlich Migraine genannt, und die da ⸗ Hergang, K. G., Pädagogiſche Real⸗Eneyclopädie gegen anzuwendenden Mittel. 236 kr. Im Monat April 30 wurden zu Friedberg 10 e traut: f Den 3. Johannes Erbes, Burger und Wirth dahier, des Joh. Heinrich Erbes zu Stangenrod nachge⸗ laſſener ehelich lediger Sohn, und Katharina Maria, des hier verſtorbenen Bürgers und Gaſt⸗ wirths Friedrich Wilhelm 9 1000 nachgelaſſene Wittwe, geborne Girſch. „ 20. Johann Heinrich Betz, neu angehender Ortsbürger und Steindecker zu Oberwöllſtadt, des zu Driedorf im Herzogthum Naſſau geweſenen Ortsbürgers Joſt Heinrich Betz nachgelaſſener ehelicher 95 und Anna Maria Raab, des hieſigen großh. Domainenboten Johannes Raab eheliche ochter. 93 1 2 Getauft: „Eine uneheliche Tochter Eva Maria, geboren den 30. März. Den 3 „ 5. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Carl Heinrich Michael Häußer ein Sohn, Chriſtian Valentin, geboren den 25. Maͤrz. 5 „ 5. Dem hieſigen Bürger und Papiermüller Chriſtian Conrad Klein ein Sohn, Johannes Chriſtian, geboren den 20. März. N „ 7. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Ehriſtoph Bender ein Sohn, Johann Andreas, geboren den 7. April. i f „ 8. Dem hieſigen Organiſten und Kirchendiener Wilhelm Fritſch ein Sohn, Adam Chriſtian Wilhelm, geboren den 11. März. 81 „ 12. Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Peter Ludwig Wilhelm Kümmich, eine Tochter, Auguſte Katharine, Albertine, geboren den 12. März. „ 19. Dem hieſigen Bürger und Webermeiſter Anton Aloys Länder ein Sohn, Jacob, geboren den 3. d. M. „ 19. Dem hieſigen Bürger und Hutmachermeiſter Balthaſar Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren den 13. April. „ 20. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Conrad Muhl eine Tochter, Johanna Philippina 2 Veronika, geboren den 2. d. M. „ 20. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Johann Thomas Becker ein Sohn, Johann Wilhelm, geboren den 26. März. „ 24. Dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Heinrich Bopp eine Tochter, Suſanna Margaretha Pauline, geboren den 12. d. M. „ 24. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Georg Schmidt eine Tochter, Anna Katharina Eliſa-⸗ betha, geboren den 15. d. M. „ 25. Dem hieſigen Bürger, Schreiner und Inſtrumentenmacher Ludwig Carl Quandt eine Tochter, Johanna Margaretha, geboren den 16. d. M.. „ 26. Dem hieſigen großh. Landgerichtsdiener Jakob Cronenberg eine Tochter, Caroline Wilhelmine Charlotte Katharine Friedericke, geboren den 3. d. M. 3 Beer dig t: Den 8. Ein todtgebornes Töchterchen, geboren den 6. d. M. „ 14. Philipp Schwalm, des hieſigen Bürgers und Kappenmachers Daniel Schwalm eheliches Söhn⸗ chen, alt 2 Jahre, 3 Monat und 15 Tage, T den 11. deſſ. M. „ 156. Daniel 1 hieſiger Bürger und Tagloͤhner, alt 55 Jahre, 9 Monate und 20 Tage, f den 14. deſſ. M. „ 17. Johann Philipp Pendling, geweſener Schulvikar zu Butzbach, des weiland hieſigen Bürgers und Arbeitsdirectors Dominikus Pendling nachgelaſſener Sohn, alt 27 Jahre, 8 Monate und 20 f Tage, 1 den 15. d. M. „ 19. Johann Thomas Horn, hieſiger Bürger und Oekonom, alt 68 Jahre, 7 Monate und 13 Tage, den 17. deſſ. M. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. * tone