Er eee 20 S Intelligenzblatt ſür die im Allgemeinen, de, Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— — M25. g Sonnabend, den 6. Juni 1340. ö Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Inſpizirung der eingeübten Kriegsreſerviſten. Die Inſpizirung der in dem nachſtehend abgedruckten Verzeichniß benannten Kriegsreſerviſten ſoll in dieſem Jahre, gleich wie früher, gelegentlich der Muſterung durch den großh. Copitän Freſenius auf dem Rathhauſe dahier ſtattfinden. Ich fordere Sie deshalb auf, denſelben bekannt zu machen: 1) Daß ihre Inſpizirung an den Tagen, wo die Conſcriptionspflichtigen aus ihren Orten gemuſtert werden Morgens 6% Uhr vorgenommen werden. 2) Daß ſie ſtreng militäriſch um die beſtimmte Stunde bereits anweſend, vorſchriftsmäßig gekleidet und mit allen in Beſitz habenden militäriſchen Gegenſtänden verſehen ſeyn muͤßten und 3) Haben Sie denſelben alle Vorſchriften, welche die F. 7 und 23 der höchſten Verordnung über das Verhalten der Civilbehörden in Bezug auf die beurlaubten Soldaten enthalten, vorzuleſen und ſie zur puͤnktlichen Befolgung aufzufordern. Friedberg den 25. Mai 1840. Küchler. 1) Altenſtadt: Joh. Heck,) Aſſenheim: Joh. Wilh. Köhl, 3) Bönſtadt: Joh. Hr. Fiſcher, 4 Bü⸗ desheim: Joh. Konr. Köhler, 5) Butzbach: Heinr. Brückner, 6) Burggräfenrod: Jacob Fritz, 7) Fauer⸗ bach I.: Ph. Höhn, Carl Rudolph, Casp. Wolfheimer, 8) Friedberg: Ph. Klein, Heinr. Volp, Johannes Reul, 9) Großkarben: Michael Wagner, Hrch. Schmiegel, 10) Heldenbergen: Abraham Scheuer, Peter Friedrich, 11) Hochweiſel: Ph. Schneider, Heinrich Becker, 12) Höchſt: Joh. Jac. Dietz, 13) Holzhauſen: Wilh. Weſterfeld, Mich. Henrizi, 14) Ilbenſtadt: Joſeph Dickenberger, Gg. Schuch, Joh. Balthaſer, Peter Kliem, 15) Kaichen: Carl Lud. Kaiſer, Joh. Konr. Kalbhenn, 16) Kleinkarben: Chriſtian Schmidt, 17) Maibach: Peter Hofmann, 18) Melbach: Ph. Fourirer, 19) Münſter: Joh. Hr. Fey, 20) Nieder⸗ eſchbach: Johs. Finzel, 21) Niedermörlen: Jacob Klem, 22) Niederrosbach: Joh. Ph. Hellwig, 23) Nie⸗ derweiſel: Jac. Krausgrill, Joh. Jac. Haffer, Mart. Krausgrill, Ph. Knipper, Friedrich Häuſer, Jacob Hildebrand, Joh. Gg. Bill, Jacob Koch, Joh. Jac. Kißler, Caspar Fett, 24) Oberau: Johs. Schmitt, 25) Obererlenbach: Joh. Bohrcy, 26) Obermörlen: Martin König, Peter Krebs, Johs. Krebs, 27) Ober— rosbach: Joh. Ph. Will, Johs. Becker, 28) Oberwöllſtabt: Joh. Heinr. Schlitz, Joh. Hr. Ulrich, 29) Ock⸗ ſtadt: Joſeph Klein, 30) Okarben: Wilh. Biermann, 3) Oppershofen: Joh. Hr. Wolf, Joh. Gg. Weil, 32) Oſſenheim: Ph. Merkel, 339 Oſtheim: Joh. Hr. Sommerlad, 34) Petterweil: Joh. Friedr. Leichner, 35) Rendel: Gg. Helfrich Becker, 36) Rockenberg: Joh. Ant. Dietz, Kilian Schäfer, 37) Rödelheim: Joh. Math. Heß, Georg Baumüller, Johs. Glockenbach, 38) Rodenbach: Johannes Becker, 39) Rodheim: „ 164 125 Jac. Hofmann, Ph. Schreiner, 40) Rommelhauſen: Johs. Dillemuth, Joh. Balth. Rack, 41) Södel: ä N 1 Johs Bender, Johs. Watzenborn, 42) Stammheim: Joh. Wilh. Thomas Heppner, Joh. Ludw. Knoll, Wilh. Friedr. Luther, Johs. Heß, Gg. Heinr. Goͤtte, 43) Steinbach: Caspar Diel, 44) Vilbel: Johs. Franz. Pfingstgesang. Geiſt vom Vater und vom Sohn, Weihe dir mein Herz zum Thron! Schenke dich mir immerdar, So wie einſt der Jüngerſchaar. Geiſt der Wahrheit, leite mich! Eigne Leitung täuſchet ſich, Da ſie leicht des Wegs verfehlt, Und den Schein für Wahrheit wahlt. Geiſt des Lichtes! mehr' in mir Meinen Glauben für und für, Der mich Chriſto einverleibt, Und durch Liebe Früchte treibt. Geiſt der Andacht! ſchenke mir Salbung, Inbrunſt, Gluth von dir; Laß mein Bitten innig, rein Und vor Gott erhörlich ſeyn. Geiſt der Liebe, Kraft und Zucht! Wenn mich Welt und Fleiſch verſucht, O dann unterſtütze mich, Daß ich ringe; rette mich! Geiſt der Hoffnung! führe du Mich dem Himmelserbe zu; Laß mein Herz ſich deiner freun Und in Hoffnung ſelig ſeyn! Aus dem„Entwurf eines Geſangbuches für das Königreich Würtemberg“ Stutt⸗ gart 1839. Unglücks fälle. Am 26ſten Mai wurde zu Niederweiſel ein Kind von 2 Jahren, das unter ein Wagenrad ge— kommen war, getödtet. Wir haben dergleichen längſt befürchtet, da in dem kinderreichen Orte, durch welchen die bedeutende Heerſtraſe führt, beſtändig eine Menge von Kindern ohne Aufſicht auf der Straſe ſpielt und den Wagen ſich zu nähern oder denſelben nachzulaufen pflegt. Am 3. Juni wurde zu Niederwöllſtadt ein junger Mann vom Blitze erſchlagen. Wir haben zwar hierüber noch keine nähere Nachricht erhalten, glau⸗ ben aber annehmen zu dürſen, daß derſelbe unter einem Baume Schutz gegen den Regen geſucht habe: Es mag dies den Lehrern Veranlaſſung geben, die Schulkinder zu warnen, bei einem Gewitter nie ei⸗ nen Baum zum Schutze zu nehmen und lieber 5 freiem Felde ſich naß regnen zu laſſen, als ſein Leben in Gefahr zu ſetzen.“) i Folgen des dreißigjaͤhrigen Krieges. Wir haben in fruheren Jahrgängen unſeres Blat⸗ tes, namentlich in Nr. 39, 40, 43, 46, 47 von 1834 und in Nr. 2, 5, 6, 8, von 1835 unſern Leſern einzelne Scenen aus dem dreißigjährigen Kriege erzählt, um ihnen den Beweis zu liefern, wie ſchrecklich dieſer furchtbare Krieg unſer deutſches Vaterland überhaupt, unſere Gegend insbeſondere, heimgeſucht habe. Heute wollen wir denſelben einen Auszug aus einer Verordnung des Landgrafen Ge— org II. vom 29. April 1652, demnach vier Jahre nach dem Friedensſchluſſe, mittheilen; es wird ihnen daraus deutlich werden, wie ſehr die Bevölkerung abgenommen hatte, und daß es aller Orten noch eine Menge herrenloſes Gelände gab. In der berührten Verordnung heißt es wörtlich unter Anderem ſo: „Demnach wir nun viele Jahre hero faſt aller ortten vnſers Landes vnſere meiſte vnd beſte gefäll umb deßwillen entrachten muͤſſen, weil hin vnd wie⸗ der in den Flecken vnd Dorffſchafften die Mann⸗ ſchaften ſehr abgenommen vnd den wenigen nicht möglich ſey, dasjenige, ſo vorhin von den vielen gegeben worden, zu erlegen, wir auch umb dieſer vrſachen willen vnſern vnderthanen viele Jahr lang nachgeſehen vnd jedes Jahr nur ein erträglichs von ihnen genommen, nunmehr aber mißfällig verneh— men, daß vnſere Vnderthanen ſich vnderſtehen, nicht allein der verſtorbenen und abweſenden oder andere ungebaute ihnen am negſten vnd beſten gelegene gühter mit großen Stücken an ſich reißen vnd zu bebawen—— als verordnen vnd befehlen wir, daß Sie all dasjenig, ſo den verſtorbenen, abwe⸗ ſenden oder andern, die ihre güter nicht ſelbſt bawen können, zugeſtändig iſt— verbiethen dergeſtalt, daß keiner auf dergleichen— wüſtliegenden gühtern— das geringſte ſuchen noch andern verkauffen— ſoll, er habe denn— von der Renthkammer— da⸗ ) Wir erfahren ſoeben, daß der junge Mann auf freiem Felde ganz in der Nähe ſeiner eben ſitzenden Arbeiter vom Blitze erſchlagen wurde.. Die Red. (473) f don Fried termine g. Donner anberaum ſprüche a fordert, zu mache Vergleich rators zu geſchloſſe den Beſc den Gla Frieh Verpa (480) 10 Uhr, großh. anf and 1842 a mal mi eges. es Blat, * von O unſern dlährigen liefern, deutsches eſondere, den einen afen Ge⸗ er Jahre rd ihnen völkerung ten noch wörtlich ſaſt aller eſte gefäll und wie, e Mann⸗ gen nicht en vielen mb bieſer Jahr lang zlichs von g berneh⸗ hen, nicht er andete gelegene en vnd zu zen wit, 1, abwe⸗ t bawen talt, daß ühtern— n— ſoll, 5 165 zu einen Schein erlangt, vnd die Verſicherung ge— than,— die gefäll zu entrichten. Und demnach auch ſich vnſere Vnderthanen et— licher Ortten bißhero boßhaftig vnderſtanden,— onſere in Beſtand gehabte Güter auß vorwenden⸗ dem armuth oder daß ſie die anforchungen nicht mehr wüßten, liegen zu laſſen, vnß den pfocht zu hinderhalten— ſo verordnen vnd Befehlen wir hier⸗ mit ernſtlich, daß vnſere Beambte— an dem ortt, wo wir hofleuthe haben, mit den— Leuthen aufs feld gehen vnd— auf die vakanten Güͤhter anwei⸗ ßung thun— und diejenige, ſo ſich zu den gühtern jetzo angeben vnd vorhin dazu ſlill geſchwiegen, umb 5 gülden geſtraft werden ſollen.“— Bekanntmachungen von Behoͤrden. A Oeffentliche Aufforderung. (472) Der Herr Graf von Solms Wildenfels hat in der Gemarkung Altenſtadt einen, vertrags—⸗ mäßig auf 1084 fl. 45 kr. feſtgeſetzte Zehntgrund⸗ rente zu beziehen, welche nach dem Geſetz vom 27. Juni 1836 dermalen abgelöſ't werden ſoll. Sämmt⸗ liche bei dieſer Ablöſung Betheiligten werden hier⸗ mit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, als ſonſt die Auszahlung des Ablöſungs⸗ kapitals an den oben benannten Berechtigten geſtat⸗ tet wird. Großkarben den 11. Mai 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Muhl. Edietalladun. g. (473) Da über das Vermögen des Peter Roth von Friedberg der Concurs erkannt und Liquidations⸗ termine auf Donnerſtag den 9. Juli d. J., Morgens 7 Uhr, anberaumt worden iſt, ſo werden alle, welche An⸗ ſprüche an die Concursmaſſe bilden wollen, aufge⸗ fordert, ſolche ſogewiß in jenem Termine geltend zu machen, auch ſich hinſichtlich der zu machenden Vergleichsvorſchläge und der Wahl eines Maſſecu— rators zu erklären, als ſie ſonſt von der Maſſe aus⸗ geſchloſſen werden ſollen, reſp. ihre Zuſtimmung zu den Beſchlüſſen, welche die Mehrheit der erſcheinen⸗ den Gläubiger faſſen wird, unterſtellt werden wird. Friedberg den 4. Mai 1840. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Verpachtung des Mineralbrunnens zu Vilbel. (480) Dienſtag den 23. Juni 1840, Vormittags 10 Uhr, wird in dem Rathhauſe zu Vilbel, der dem großh. heſſ. Fiscus gehörige Mineralbrunnen daſelbſt anf anderweite 12 Jahre, vom Anfange des Jahres 1842 an, und zwar auf zweifache Art, naͤmlich ein⸗ mal mit dem jetzt bei dem Brunnen befindlichen Häuschen und das anderemal unter der Zuſicherung der Erbauung eines 34 Fuß langen und 24 Fuß breiten Wohnhauſes für den Brunnenbeſtänder und ſeine Familie, unter dem Vorbehalt hoͤherer Geneh⸗ migung meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 9. Mai 1840. Großh. heſſ. Rentamt daſelbſt B u 5 Immobilien-Verſteigerung. (501) Montag den 22. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Peter Roth⸗ ſche Hofraithe in der Uſagaſſe, beſtehend, Pag. 35. Nro.% in Wohnhaus, zwei Hinterbäuen, Scheune, und Stall, an Martin Schnaid und Johs Zobel gelegen und gibt in die Corpora 1 fl. 51 kr. 1½ Pfeng.; der Präzens 2 in die Kirche 9. fl 2 ſodann Pag. u. Nro. 28% 20 Ruthen Garten in der Stadt, zehnt⸗ frei, an Johannes Kromm, öſſentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 18. Mai 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Oeffentliche Aufforderung. (504) Das gräfliche Haus Waldbott-Baſſenheim hat aus der Gemarkung Petterweil an ſogenanntem Beedwaizen 8 Mltr. 3 Sr. 2 Kpf. 3 Gſchd. 2 Ms., in Geld zu 66 fl. 5 kr. angeſchlagen, zu beziehen, und ſoll dieſe Grundrente dermalen nach dem Ge⸗ ſetze vom 27. Juni 1836 abgelöͤſet werden. Alle diejenigen, welche bei dieſer Ablöſung betheiligt ſind, werden hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechts- anſprüche um ſo gewiſſer binnen zwei Monaten da⸗ hier anzuzeigen, als widrigenfalls die baare Aus— zahlung des Ablöſungskapitals à 1189 fl. 30 kr. an die gräflich Waldbott⸗Baſſenheim'ſche Vormund⸗ ſchaft zu München verfügt— im Falle der nicht erfolgenden Annahme deſſelben aber deſſen gericht⸗ liche Depoſition verordnet wird. Großkarben am 11. Mai 1840. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Brückenbauarbeit in Vilbel. (510) Mittwoch den 10. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Ratbhauſe zu Vilbel die zur Erbauung einer aus drei Bogen beſtehenden Brücke über die Nidda daſelbſt erforderlichen Lieferungen und Arbeiten und zwar: Die Lieferung von ungefähr 37000 Cubikfuß Hauſteinen, 70 Cubklftr. Mauerſteinen, 500 Buͤtten Kalk, 10 Cubklftr. reinen Sand oder Kies; ferner die Bearbeitung der Hauſteine, die Maurer⸗ arbeit, das Grundausgraben, die Anfertigung eines Durchſtichs der Nidda und das Abbrechen der alten Niddabrücke an die Wenigſtnehmenden nach den dabei bekannt werdenden Bedingungen öffentlich vergeben werden. Friedberg den 18. Mai 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Public an du m. (530) Zum Zwecke der Befriedigung der Frau Schöff von Rieſe'ſchen Maſſe zu Frankfurt a. M. mit einer Kaufſchillingsforderung wurden, auf Antrag des Generalmandatars der gedachten Maſſe, dem Johannes Stoll zu Wölfersheim ½e Pferd Holz im gemeinſamen Rockenberger und Oppershofer Mark⸗ wald zwangsweiſe veräußert. Es ſoll nunmehr ge⸗ richtlicher Kaufbrief über die fragliche Holzberechti—⸗ gung gefertigt werden und wurde ſich, um Stolls Eigenthum an derſelben nachzuweiſen, auf einen gerichtlich confirmirten Kaufbrief d. d. 27. Novem⸗ ber 1795 berufen, wornach Hr. Schöff Johann Fried⸗ rich von Rieſe zu Frankfurt a. M. in eigenem Na⸗ men und als Mandatar des Obriſt von Pappen⸗ heimiſchen Enkels, Chriſtian Fabri von Braunfels, das von den Frauen Töchtern des Hrn. Obriſt Fried- rich Reinhard von Pappenheim ererbte Gut zu Wöl⸗ fersheim, beſtehend unter andern in ſieben und drei Quart Markholz in den Waldungen von Rocken⸗ berg, Bellersheim und Muſchenheim, an Reinhard Muͤnzner in Wölfersheim und 11 Conſorten von da, worunter auch Johannes Stoll, verkauft hat. Da jedoch aus dieſer gemeinſchaftlichen Urkunde nicht hervorgeht, bis zu welchem Betrag Stoll Eigenthü⸗ mer des Markholzes quaest. geworden iſt, ſo wer⸗ den alle diejenigen, welche an die von Joh. Stoll angeſprochenen fraglichen 7 Pferd Holz Anſprüche glauben bilden zu können, andurch aufgefordert, ſolche binnen 3 Monaten vom Tage der erſten Be- kanntmachung an, bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend zu machen, und zu begründen, widrigenfalls, ohne vorheriges Präcluſivdecret, dem Steigerer der— ſelben gerichtlichen Kaufbrief darüber zugefertigt werden ſoll. 8 Friedberg den 20. Mai 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Edietalla dung. (541) Als der alleinige Inteſtaterbe der im ver⸗ floſſenen Herbſt ohne Leibeserben verſtorbenen Wittwe des Schmiedmeiſters Jacob Seibold von Nie— derrosbach, gebornen Blecher, würde deren Bru— der Johann Jacob Blecher, geboren den 11. Juli 1752, erſcheinen. Derſelbe ſoll aber ſchon vor vie⸗ len Jahren zwiſchen hier und Nauheim ſeinen Tod gefunden haben, ohne daß jedoch hierüber genuͤgende Beſcheinigung beigebracht werden konnte. Nach Wegfallen dieſes Erben ſind zur Succeſſion in den Nachlaß der gedachten Wittwe gerufen: 4. 1 166. 1) Joh. Daniel Stetzer von Niederrosbach, nun⸗ mehr deſſen Kinder, und f 2) Gerhard Stetzer, Bruder des vorigen. Letzte⸗ rer, geboren den 6. Auguſt 1755, iſt äußerem Vernehmen nach als Soldat und ledigen Stan⸗ des in Pirmaſens verſtorben, doch konnte auch über ihn kein Todesſchein beigebracht werden. Mit Rückſicht hierauf werden Gerhard Blecher und Jacob Stetzer von Niederrosbach, oder deren etwaige Leibeserben andurch öffentlich aufgefordert, ſich binnen , Jahr über die Annahme der ihnen angefallenen Erbſchaft bei unterzeichneter Gerichtsſtelle zu erklä⸗ ren, widrigenfalls ſie, ohne ausdrückliches Präcluſiv⸗ decret, mit ihren Erbanſprüchen ausgeſchloſſen und der geſammte Nachlaß der Jacob Seybold's Wittwe den Kindern des Johann Daniel Stetzer üͤberant⸗ wortet werden ſoll. Friedberg den 22. Mai 1840. f Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Edictalla dung. (542) Nach dem Amtshypothekenbuch der Ge⸗ meinde Obermörlen entliehen Johannes Born, Hin⸗ tergaß, und deſſen Ehefrau Katharina, geborne Wag⸗ ner von da, unterm 19. November 1810 von den Johannes Thaleriſchen Vormündern Anton Oden⸗ weller und Heinrich Philipp Krämer von Ober- wöllſtadt ein Kapital von 150 fl. 5 Prozent, wel⸗ ches nach Angabe der Schuldner abgetragen ſeyn ſoll, ohne daß die Pfand- und Schuldverſchreibung vorgelegt werden kann. Es werden deßhalb dem geſtellten Antrage gemäß, alle, welche hieran An⸗ ſprüche machen zu können glauben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen dahier anzuzeigen, widri⸗ genfalls die Obligation für morttficirt erklärt und der deßfallſige Eintrag in den Hypethekenbüchern gelöſcht werden wird. Friedberg den 22. Mai 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (548) Künftigen Mittwoch als den 10. Juni d. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll auf dem Dorhei— mer Bergwerk in der Verwaltungsſtube die Anlie- ferung von 24 Stück Laufkarren unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden, wozu Steigliebhaber eingeladen werden. Dorheimer Bergwerk den 31. Mai 1840. Der großh. Berginſpector A. Storch. Gras-Verſteigerungen. (549) Von den nachgenannten fiscaliſchen Wieſen wird das diesjährige Heugras folgendermaßen ver⸗ ſteigert: 1) von ungefahr 10 Morgen in dem ſ. g. See 50) Da 1 2 Ech . J, Vorm auf die Wie gert werden, Bingen 0 (551) d tags 11 l an den J. Stelle daſe werden. Hiervon 1) Maur Y Dieſe 2 fe 9) Schu a) an b) an c) an d) an e) an 1) eit Die gr erſucht, die machen zu Fauerb (552) gens um ſchen Wal gen ſeyn dreibung gald dem tran An⸗ gefordert, „ widri⸗ latt und anbüuͤchern ndgericht Juni d. Dorhei⸗ ie Anlie⸗ vor der dedingun⸗ erſteigert erden. 840. inſpector b. n Wieſen aßen ver⸗ bei Stammheim, Dienſtag den 16. Juni, Nach⸗ mittags 2 Uhr an Ort und Stelle, 2) von der ſ. g. Burgwaldswieſe bei Okarben, ungefähr 70 Morgen haltend, Mittwoch den 17. Juni, Nachmittags 2 Uhr, an dem Mine- ralbrunnen bei Okarben; 3) von der ſ. g. Markwieſe bei Bauernheim, un⸗ gefähr 300 Morgen haltend, Freitag den 19. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Bauernheim bei Gaſtwirth Herrn Höres; 4) von der freiherrl. v. Löwiſchen ſ. g. Pfingſt⸗ weide hinter dahieſiger Burg, ungefähr 12 Morgen haltend, Samſtag den 20. Juni, Nach⸗ mittags 5 Uhr, an Ort und Stelle; 5) von ungefähr 50 Morgen in Lindheimer und Hainchener Gemarkungen, Freitag den 26. Juni, Vormittags 11 Uhr, in Lindheim in der Behauſung des großh. Bürgermeiſters Bechtold. Friedberg den 22. Mai 1840. Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. Heugras⸗-Verſteigerung. (550) Das diesjährige Heugras von 96/ Mor⸗ gen des Echzeller Teichs ſoll Dienſtag den 23. Juni I. J., Vormittags um 9 Uhr, in abgeſteinten Looſen auf die Wieſen ſelbſt, öffentlich meiſtbietend verſtei— gert werden, wozu Steigliebhaber eingeladen werden. Bingenheim den 30. Mai 1840. Großh. heſſ. Rentamt daſelbſt Amend. Arbeits-Verſteigerung. (551) Donnerſtag den 11. Juni d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen die nöthigen Reparaturarbeiten an den Pfarrgebäͤuden in Münſter auf Ort und Stelle daſelbſt wenigſtnehmend öffentlich verſteigert werden. Hiervon beträgt nach dem Voranſchlag: 1) Maurerarbeit 9 fl. 54 kr. 2) Dieſelbe am Schweinſtall mit 2 ſteinernen Trögen 20„ 24„ 3) Schmied⸗ und Zimmerarbeit a) an einem neuen Pfarrhofthor 26„ 47„ b) an einem neuen Gartenthor 4„ 10% c) an einem kleinen Gartenthor 3„ 44% d) an dem Kanal im Brühl G„ 8 e) am Brunnen im Hof 27 4 1) ein neuer Waſſertrog 10„ 30„ Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Fauerbach J. den 30. Mai 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter i Werner. Holzverſteigerung. (552) Dionnerſtag den 11. Juni d. J., des Mor⸗ gens um 9 Uhr, ſollen in dem freiherrl. von Löw— ſchen Wald zu Steinfurt, Diſtrikt Eichwald und * 167 K. Thiergarten, nachgenannte Holzſortimente öffentlich verſteigert werden: 4125 Stück eichen Lohholzwellen und 7„„ Deichſeln und Leiterbäume. Die Zuſammenkunft iſt in dem Diſtrikt Thier⸗ garten um die oben beſtimmte Stunde. Steinfurt den 3. Juni 1840. Der freiherrl. v. Löwiſche Revierförſter Weigand. Holzverſteigerung. (553) Dienſtag den 11. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem hieſigen Ockſtädter Gemeinde— wald, Schlag Nr. 1. folgende Holzſortimente als: 1) 12 Stecken Prügel eichen Schälholz, 5„ birken 3) 3½„ Stock eichen 4) 143 Wellen eichen Schälholz 5) 169„ birken 6) 100„ Putzzolzreiſer, 7 29898ͤ„Dorn, 8) 512 Stecken Heiden unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlag ſelbſt. Die großh. Bürgermeiſter der umliegenden Ort⸗ ſchaften werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung durch die Schelle bekannt machen zu wollen. Ockſtadt den 4. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Bekanntmachung. (554) Dienſtag den 9. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſoll die Herbeifuhr von 5[] Klftr. Steinen aus dem aſſenheimer Bruch auf den Vicinalweg wenigſtneh— mend unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen veraccordirt werden. Donnerſtag den 11. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſoll das Reinigen des Teichs vor dem Ort wenigſt— nehmend unter den vor der Veraccordirung, welche auf Oct und Stelle geſchehen ſoll, eröffnet werden⸗ den Bedingungen in Accord gegeben werden. Freitag den 19. Junt, Vormittags 8 Uhr, ſoll das ſämmtliche Gemeinde-Gegräs, beſtehend in 130 Morgen meiſtbietend verſteigekt werden. Die Herrn Bürgermeiſter, beſonders in der Um— gegend werden erſucht, obiges in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Bönſtadt den 1. Juni 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Geibel. Schaafpferche-Verſteigerung. (555) Dienſtag den 9. d. M., Morgens 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaafpferche öffent⸗ lich meiſtbietend vorſteigert werden. Friedberg den 4. Juni 1840. Der Beigeordnete Bender. Tuch ⸗ Lieferung. (556) Die Lieferung von 3000 Ellen gebleichtem 2 flaͤchſenem Tuche, welche für die marienſchloſſer An⸗ ſtalt nöthig ſind, ſoll Freitag den 19. J. M., des Vormittags um 9 Uhr, in meiner Wohnung dahier oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Indem ich dieſes zur öffentlichen Kenntniß bringe, bemerke ich gleichzeitig, daß derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher ſeine Lie⸗ ferungsfähigkeit nachweiſen muß. Marienſchloß den 1. Juni 1840. „ Fuünk. Lieferungs-Verſteigerung. (557) Mittwoch den 10. d. M. ſoll in dem Bü⸗ reau des Lazareths zu Friedberg a) Vormittags um 10 Uhr die Lieferung des Be⸗ darfs an gemiſchtem Brode und b) Nachmittags um 2 Uhr die Lieferung des Be⸗ darfs an Oel und Lichtern für das Lte Semeſter 1840 an den Wenigſtfordernden verſteigert werden. Friedberg den 2. Juni 1840. In Auftrag: Fuhr, Pr. Lieut. Mobilien-Verſteigerung. (558) Dienſtag den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die zum Nachlaſſe der Wittwe des Jacob Sey⸗ bold dahier gehörigen Mobilien, als: Betten, Weißzeug, Kleidung und Hausgeräthe, wobei 2 Kleiderſchränke ſich befinden, in der ehema⸗ ligen Behanſung des Schmiedmeiſters Seybold öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, wozu andurch Kaufliebhaber einladet. Niederrosbach den 2. Juni 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Arbeits-Verſteigerung. (559) Montag den 22. l. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Reparaturen in dem ſtädtiſchen Pfarrhauſe in der Burg, beſtehend in Maurer⸗, Schreiner-, Schloſſer⸗, Glaſer⸗ und Weiß⸗ binderarbeit, voranſchlagt insgemein zu 91 fl. 1 kr. mit dem Bemerken, daß einzelne Voranſchläge bei Unterzeichnetem täglich eingeſehen werden können, oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 4. Juni 1840. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (560) Mittwoch den 10. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll das Kleinſchlagen von 5 Klftr. Steinen und das Decken auf dem Vicinalwege vor dem ſ. g. Bockenthor an den Wenigſtfordernden in Accord ge— geben werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen.. Ockſtadt den 4. Juni 1840, Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Gröninger. B e ee Privat⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (498) Auf der neuen Backſteinfabrik zwiſchen Bonamös und Preungesheim iſt alle Tage friſcher, gut gebrannter Kalk zu haben. Die große Bütte à 1 fl. 36 kr. Oeffentlicher Verkauf ausgezeichnet ſchoͤnen Rindviehes. (543) Auf freiwilliges Anſtehen der Erben und in Gemäßheit verehrlicher curatelamtlichen Vergün⸗ ſtigungsdecrets vom 18. Mai l. J. ſoll der zum Nachlaſſe des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Oeconomen, Herrn Wilhelm Gwinner, gehö⸗ rige, ausgezeichnet ſchöne und vorzügliche Viehſtand ächter ſchweizer und oſtfriesländiſcher' Race, beſte⸗ hend aus 3 Faſelochſen von verſchiedenem Alter, 20 ſtheils friſchmelkenden, theils tragbaren Kuͤhen und 7 zum Theil tragbaren Rindern— ſämmtlich theils roth- theils ſchwarzgeſcheckt— kommenden Mon⸗ tag den 15. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Gwinneriſchen Oekonomiegute zum Neuhof nächſt der eiſernen Hand dahier öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Allen Gutsbeſitzern und Landwirthen, welchen an der Veredlung ihrer Viehzucht gelegen iſt, kann dieſer ausgezeichnete und ruͤhmlichſt bekannte Vieh⸗ ſtand zum Ankaufe beſonders empfohlen werden; dieſelben ſind eingeladen, ſolchen von jetzt an bis zum Tage der Verſteigerung auf dem genannten Gute in Augenſchein zu nehmen. Frankfurt a. M. den 19. Mai 1840. Guts Verpachtung. (544) Das freiherrlich von Günderrodiſche Hof⸗ gut zu Rommelhauſen, aus ungefähr 220 Mor⸗ gen Acker und Wieſen beſtehend, wird auf Petri 1841 leihfällig. Pachtliebhaber haben ſich bei der Kellerei zu Höchſt a. d. N. zu melden, wo über die näheren Verhältniſſe und Bedingungen Auskunft ge⸗ geben wird. Höchſt a. d. N. den 24. Mai 1840. Ferber, Kellereiverwalter. Geſundheitsgeſchirr. (561) Einem geehrten Publikum mache ich die ergebenſte Anzeige, daß ich neben gewöhnlichen Kupfer⸗ arbeiten, Schwarziſcher und mehrerer Brennapparate, Feuerſpritzen ꝛc., nun auch das beliebte Neuwieder Sanitäts⸗Küchengeſchirr von jeder beliebigen Fagon und Maaß anfertige. Denjenigen, welche mich mit neuen Arbeiten, oder mit Verzinnung gebrauchter Küchengeſchirre, Steigbügeln, Sporn und Pferde⸗Ge⸗ biß ꝛc. mit ihrem guͤtigen Zuſpruch beehren wollen, verſpreche prompte und billige Bedienung und bitte, die Gegenſtände, welche verzinnt werden ſollen, in der letzten Woche jeden Monats gefälligſt einzuſenden, da in der erſten Woche des folgen⸗ 360) Af bench ir reine arge ſpruch entge! Friedbe! 1 565) U 0 n e Tanz⸗ und eilladet (566) Nauheimer Tanzmusik 5 (567) iſt im Oſſe nuſtk anzu zuladen. Jagdh. (568) 9 feiertage, den 14. d Tanzmuſk einlade, Getränke, Rſorgt ist, Nauhe (569) feiertag, Tanz; ur licht einl u, welchen u iſt, fann annte Vieh, u werden; jetzt an bis genannten 0. odiſche Hof⸗ 220 Mor⸗ auf Petri ſich bei der vo über die uskunft ge⸗ ber , erwalter. che ich dle hen Kupfer⸗ apparat, Neuwieber Facon lich mit rauchter Pferde⸗Ge⸗ ten wollen, g und bitte, n ſollen, in 18 gefällig des folgen, „ 169 den Monats jedesmal die Verzinnung vorgenommen wird. Wetzlar den 25. Mai 1840. Ih. Waldſchmidt, Kupferſchmied und Spritzenmacher. 4000 Gulden (562) liegen gegen gerichtliche Hypotheke zum Ausleihen bereit bei Kirchenrechner Raab in Södel. Tanzmuſik. (563) Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß am 2. und 3. Pfingſtfeiertage gutbeſetzte Tanzmuſik bei mir anzu⸗ treffen iſt. Ich lade daher alle meine Gönner und Freunde zu dieſem geſelligen Vergnügen ein, mit dem Verſprechen, durch prompte Bedienung u. ſ. w. deren Zufriedenheit zu erwerben. Ockſtadt den 4. Juni 1840. 5 Tobias Thaler. Tanzbeluſtigung. (564) Am zweiten Pfingſtfeiertage iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Für reine Getränke und gute Speiſen iſt beßtens geſorgt, und ſieht er deßhalb einem zahlreichen Zu⸗ ſpruch entgegen. Friedberg. Peter Mann. Schwalheimer Mineralbrunnen. (565) Am zweiten und dritten Pfingſtfeiertage iſt auf dem Schwalheimer Mineralbrunnen gut beſetzte Tanz⸗ und Harmoniemuſik anzutreffen, wozu ergebenſt einladet Henkel. Nauheimer Teichhaus. (566) Den zweiten Pfingſtfeiertag iſt auf dem Nauheimer Teichhaus gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet. Henkel. Oſſenheimer Wäldchen. (567) Am zweiten und dritten Pfingſtfeiertage iſt im Oſſenheimer Wäldchen Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu ich mich beehre höflichſt ein⸗ zuladen. Jagdhaus Oſſenheim den 3. Juni 1840. Aehle. Einladung. (568) Montag den 8. Juni, als am 2. Pfingſt⸗ feiertage, ſodann Samſtag den 13. und Sonntag den 14. d. M. iſt in meinem Garten gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Indem ich hierzu höflichſt einlade, verſichere ich, daß fuͤr gute Speiſen und Getränke, ſowie für alle Bequemlichkeiten beßtens geſorgt iſt. 8 Nauheim den 3. Juni 1840. 5 Bernhard Salzmann. Bekanntmachung. (569) Montag den 8. Juni, als den 2. Pfingſt⸗ feiertag, iſt auf dem Bainhardsforſthaus gut beſetzte Tanz⸗ und Harmonie⸗Muſik anzutreffen, wozu höf⸗ lichſt einladet. B ö tz. Lamboifeſt. (570) Samſtag den 13. und Sonntag den 14. iſt in dem Nauheimer Hochwald gut beſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen, wobei ich für gute Speiſen und Getränke beßtens ſorgen werde, und ſehe deßhalb einem zahlreichen Zuſpruch entgegen. Friſch aufl friſch auf! zum grünen Wald, Wo fröhlich die Hörner erklingen; Wo Alles Luſt und Freude haucht, Die Vöglein fröhlich ſingen, Da iſt der ſchönſte Aufenthalt, Drum fort hinaus zum grünen Wald! Nauheim. Johs. Fritzel. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 11 fl. 30 kr. Korn: 7 fl. 50 kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Frankfurt, am 25. Mai: Waizen: 10 fl.— kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 29. Mai: Waizen: 11 fl. 32 r. Korn: 8 fl. 35 kr. Gerſte: 7 fl. 28 kr. Hafer: 4 fl. 10 fr. Erbſen:— fl.— kr. f Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 14. Juni 1840. pfo[ Brod ⸗Preiſe. Sriedberg Buha Kr. pf. kr. pf. 1 J Leib⸗Roggenbrod 314— 25 2 77 77 6 5 6. 4 7 4 124— 124— f Loth. Loth. —[Milchbrod 13 —[Waſſerweck 11 4/% 1— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1117. 11 5½¼ Fleiſch-Preiſe. 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 103 10 2 „Kühfleiſch 91— 8 3 77 Rindfleiſch 8— 7 3 „ Kalbfleiſch 5— 54— „ Schweinenfleiſch 10— 110— „Hammellleiſch 81— 81— 7 Schaaffleiſch 9— 5 5— „Wurſt von blos Schweinen 12— 1124— „Gemiſchte Wurſt 101— 10— „Bratwurſt 144— 144— „ Schwartenmagen 144— 144— „ Geräͤucherter Speck 20— 20— „Schinken 144— 144— „Dörrfleiſch 15— 15— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen] 19— 1914— did ungusgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 181— 18— Hammelsfett 151— 1151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Einladung. f(571) Dienſtag den 9. Juni, als am 3. Feier⸗ tag iſt auf dem Schießplatz hinter dem Schuͤtzen⸗ rain Ritterſchießen und gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet. Friedberg im Juni 1840. Fritz. Ein braves Kindermädchen (572) wird hier in Dienſt geſucht. Bei der Ex⸗ pedition dieſes Blattes iſt zu erfragen von wem? 150 Malter (573) ausgeräuterte Buchaſche, pr. Mltr. 1 fl. 45 kr., hat im Ganzen oder theilweiſe zu verkaufen Carl Hochſtadt in Bönſtadt. „2 170*. — Einladung. (574) Der Unterzeichnete zeigt einem verehr⸗ ten Publikum hiermit ergebenſt an, daß mit dem erſten Pfingſtfeiertage ſeine neu etablirte Gartenwirthſchaft und Kegelbahn eroͤffnet ſeyn wird, zu deren Beſuch derſelbe hierdurch hoͤflichſt einladet.. Friedberg. J. M. Simon, in den drei Schwertern. Im Monat Mai 1840 wurden zu Friedberg 1 15 Getraut: 0 Den 10. Lorenz Stumpf, Kreisbüreausgehüͤlfe dahier, des weiland Ortsbürgers und Oekonomen Johannes Stumpf zu Kirtorf ehelicher Sohn, und Anna Margaretha Meyer, des penſionirten Kanzlei⸗ dieners Johann Georg Meyer dahier eheliche Tochter. ö „ 20. Konrad Leonhard, Buͤrger Drehermeiſter und Silberarbeiter dahier, ein Wittwer, und Johanna Roſina Stubert, des Fabrikaufſehers Johann Jacob Stubert zu Augsburg ehelich ledige Tochter. 20 Getauft: a „ 3. Dem hieſigen Bürger und Sattlermeiſter Johannes Falck ein Sohn, Ludwig Ernſt Chriſtian, geb. den 25. April.* „ 10. Dem hieſigen Bürger und Glaſermeiſter Heinrich Weckerling ein Sohn, Karl Philipp Chriſtian Wilhelm, geb. den 26. April. 13. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Enders ein Sohn, Chriſtian, geboren den 5. Mai. „ 14. Dem hieſigen Bürger und Schloſſermeiſter Emmerich Rauch ein Sohn, Georg Friedrich, geb. 5 den 10. Mai. 8 17. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geboren den 11. Mai. 5 „ 17. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Friedrich Karl Berg ein Sohn, Friedrich, geb. d. 5. Mai. „ 17. Dem biegen Bürger und Schuhmachermeiſter Jacob Tönges ein Sohn, Johann Georg, geb. den 1. Mai. „ 24. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann Johannes Oberländer eine Tochter, Wilhelmina Märgaretha, geboren den 11. Mai. „ Beer g Ein todtgebornes Söhnchen, geb. den 30. April. Karoline Philippine Zimmermann, des hieſigen Bürgers und Weißbindermeiſters Johannes Zimmermann ehel. Töchterlein, alt 4 Jahre, 2 Monate und 5 Tage, 7 den 3. Mai. Maria Suſanna Erneſtine Friedrich, des hieſigen Buchdruckers und Buͤrgers zu Darmſtadt Joh. Ludwig Friedrich eheliches Töchterchen, alt 5 Monate und 29 Tage, f den 5. Mai. Johann Heinrich Staubi, des hieſigen Bürgers und Fuhrmannes, Kaspar Staubi, ehel. Sohn, alt 19 Jahre, 10 Monate und 25 Tage, k den 7. Mai. „ 15. Chriſtian Enders, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Enders eheliches Söhnlein, alt 8 Tage, den 13. Mai. „ 15. Katharina Hanſtein, des weiland hieſigen Bürgers und Taglöhners Balthaſer Hanſtein hinter⸗ bliebene Wittwe, alt 76 Jahre, T den 13. Mai.. f i „ 19. Chriſtian Beſt, hieſiger Bürger und Kuhhirt, alt 34 Jahr, 7 Monate und 23 Tage, 7 d. 17. Mai. „ 27. Eliſabetha Henriette Friedericke Muth, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johann Philipp Muth Ehefrau, alt ungefahr 32 Jahre, 7 den 25. Mai. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. r in ſeinen Paballebet Amte eine 6. 2. vorſugswei als Wege, ſprechende werden. Neu Reparatur Seſtembei daher bei wird. J. darauf at Auß dienen un dem groß Letzteren iſt der n g.