ſleneg: u x. 8: uon. . dovembtt: ö 41. 5H. ſovember⸗ * 4.0 kr. t. r. D Ir i * Intelligenzblatt ſür die a 1 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M49. Sonnabend, den 5. Dezember — —— . Die Kirchen zu Friedberg. Wenn wir ältere Städte ſehen, ſo wundern wir uns gewöhnlich ül er die Menge ihrer Kirchen,“) und ſind geneigt, von ihnen auf die große Zahl von Bewohnern derſelben zu ſchließen. Ein ſolcher Schluß iſt indeſſen falſch; die Menge der Kirchen beweist nur den frommen Sinn unſerer Väter und ihren Glauben, man könne für das Heil ſeiner Seele nicht beſſer ſorgen, als wenn man von ſeinem ir⸗ diſchen Vermögen recht viel den Kirchen vermache. Unſer Friedberg hatte ehemals nicht weniger als neun Kirchen und Capellen, von denen wir hier unſern Leſern einiges Wenige mittheilen wollen 19 Die Pfarrkirche. Sie iſt als Gebaͤude zwar nicht das älteſte, doch das bedeutendſte der ganzen Provinz und eine der merkwürdigſten Kirchen des ganzen Großherzogthums Heſſen; um ſo mehr dürfen wir bei ihr etwas länger verweilen. Es iſt nicht unwahrſcheinlich, daß da, wo ſie ſteht, früher ein älteres Gebäude ſtand; wenigſtens finden ſich Steine an der jetzigen, welche von einem früheren Gebäude herrühren; ſogar ſind Säulenknäufe an einem Platze eingemauert, wohin ſie nicht gehören und die nach einem älteren Geſchmacke bearbeitet *) Hierin kam keine Stadt Deutſchlands der alten freien Reichsſtadt Cöln am Rhein gleich, von der man ſonſt rühmte, ſie habe ſo viel Kirchen als Tage im Jahr ſind. Wahr iſt's, ſie hatte 19 Pfarrkirchen, 49 Capellen, 9 Collegiatſtifte, 2 adelige Fräuleinſtifte, 2 Abteien, 17 Mönchs⸗ und 39. Nonnenklöſter. Da kommen doch wohl über die 100 gottesdienſtliche Gebäude heraus! Etliche und vierzig konnte man noch in neueren Zeiten aufzählen. 1840. ſind. Auf dieſes frühere Gebaͤude mag ſich wohl jene bekannte Urkunde“) vom Jahr 1251 beziehen, welche beſagt,„die Kirche zu Friedberg ſey eine Tochterkirche der zu Strasheim“(einem aus⸗ gegangenen Dorfe in der Nähe von Friedberg).— Wann die jetzige Kirche, deren Größe den Beſchauer eben ſo anſpricht als die Verhältniſſe der einzelnen Theile die ſchönſte Harmonie verrathen, erbaut wurde, darüber hat ſich bis jetzt ſo wenig etwas urkunblich aufgefunden als über den Baumeiſter, welcher den Plan dazu entwarf.) Indeſſen laͤßt ſich hierüber doch Einiges angeben. 1) Schon aus anderweitigen Nach⸗ richten geht hervor, daß Entwürfe von Gebäuden die⸗ ſer Art im Mittelalter ſelten von einem einzigen Manne gemacht wurden, ſondern in der Regel von einer ganzen Corporation ausgingen, die ihre Künſtler und Haad⸗ werker in ihrer Mitte hatten, welche zu prüfen ver⸗ ſtanden. So mag es auch hier der Fall geweſen ſeyn. 2) Das Ganze ſowohl als die einzelnen Theile verrathen den reinen Geſchmack der ächt go⸗ thiſchen Baukunſt, wie er am Ende des dreizehnten 0 Joannis spicill. I., 459. *) Zwei Hauptthürme waren urſprünglich für die Weſtſeite. beſtimmt und außerdem ſollten 5 Nebenthürmchen ſie zieren, wovon Einer auf der Spitze des Chordachs an⸗ gebracht war. Wenn etwas fehlerhaft in der Anlage erſcheint, ſo ſind es die beiden Thürmchen, welche an beiden Seiten des Kreuzes ſtehen. Wären ſie in der Ecke zwiſchen dem Chore und Kreuze erbaut worden, ſo würden ſie dem Ganzen eine größere Feſtigkeit ge⸗ geben haben. Dort iſt der faule Fleck, weswegen auch im Jahr 1821 die beiden Fenſter am Chore zugemauert werden mußten. . 338. und der erſten Hälfte des vierzehneen Jahrhunderts herrſchend war, und zwar mit den Eigenthümlich⸗ keiten, welche man auch an andern Gebäuden jener Zeit in unſerer Gegend, z. B. in Grünberg, Mar⸗ durg und Wetzlar, vorzugsweiſe findet. 3) Zwei Urkunden vom Jahr 1306*) beziehen ſich auf die Einweihung der zwei Hauptaltäre und berechtigen zu der Annahme, daß dieſelben damals neu errich⸗ tet wurden. Nach einer andern Urkunde vom Jahr 1314 ertheilt der Kaiſer Ludwig das Patronat der Kirche, welches fruher die Herrn von Buches gehabt, dem Kleſter Ruprechtsburg bei Bingen.“) Aus allem Dieſem läßt ſich wohl mit Recht der Schluß ziehen, daß der Haupttheil der Kirche zwi⸗ ſchen den Jahren 1290—1320 erbaut worden ſeyn muͤſſe. Indeſſen iſt auch das gewiß, daß die Fort⸗ ſetzung des Baues lange Zeit unterbrochen worden ſeyn muß. Es iſt urkundlich erwieſen, daß der Bau der Hauptthürme, wie ſie jetzt ſtehen, erſt im An⸗ fange des fünfzehnten Jahrhunderts vorgenommen wurde. Eine kaiſerliche Urkunde von 1410 befiehlt nämlich u. A. den Bürgern, daß von den beiden Kirchthürmen an der Liebfrauenkirche, die die Bür⸗ ger zu bauen im Begriff ſtünden, der hoͤchſte nicht weiter gemauert und dann mit dem nöthigen Holz⸗ werk verſehen werden ſollte, um die Glocken darauf zu hängen; der andere ſollte nicht höher werden als er gerade jetzt iſt, d. h. etwa 40 Fuß. Auf keinen Fall ſollten die Thürme zu Befeſtigungen eingerich⸗ tet werden.) Dem entſpricht ganz der lietzige Stand der beiden Thürme. Was ſonſt die Kirche Schönes beſaß, iſt in dem Laufe der Zeit, beſonders in den letzten Jahrzehnten, foſt bis zur Vernichtung untergegangen. Von den vielen zum Theil ſehr ſchönen Grabſteinen, deren älteſte bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts(1348) rei⸗ chen, ſind wenige unverletzt, die Schrift von den elteſten kaum mehr lesbar; die herrlichen Glas⸗ malereien wurden entweder von muth willigen Kna⸗ ben oder durch die Unwiſſenheit und Ungeſchicklich⸗ keit des Glaſers vernichtet, einige Bildſaͤulen zum Theil in der neueſten Zeit von den Arbeitern ver⸗ ſtümmelt; das kunſtvolle Tabernakel aus dem 15. Jahrhundert ſteht nur noch als Ruine da, und das vortreffliche Altargemälde, das lange Zeit von der Geſchmackloſigkeit der Nachkommen unſichtbar ge⸗ macht worden war, hat bei der letzten Reparatur der Kirche im Jahr 1821 ſo gelitten, daß es ſchwer herzuſtellen ſeyn wird. Und wie Vieles wurde der Kirche von ihrer Schönheit durch die geſchmack⸗ loſen Stühle und ſ. g. Lettner genommen, welche die ſchönſten Theile verzerren und an die koſtbaren 2) Guden. cod. dipl. IV. 996. Senckenberg Sel. J. et H. I., 282. 9 Würdtwein Dioec. Mog. III., 24. er) Gründlicher Bericht ꝛc. Urk. XLVII. S. 29. Gebäude Egyptens erinnern, in welche die Bewoh⸗ ner ihre Lehmhütten hineingekleckſt haben! 5 Geſchichtlich wollen wir hier nur noch anführen, daß Pabſt Bonifacius(IX.) im Jahr 1399 das Patronat confirmirte, daß die Kirche 1483 eine ver⸗ aͤnderte Dedication erlitt, daß im Jahr 1546 der Todtenhof an die St. Leonhards⸗ Kirche vor dem mainzer Thore verlegt wurde, und daß das Kloſter Ruprechtsburg im Jahr 1560 auf das Patronats⸗ recht gegen Entſchädigung von 40(damaligen) Gul⸗ den verzichtete. Das Alles iſt urkundlich. Möge ſchließlich bald die Zeit kommen, wo die Kirche würdevoll hergeſtellt wird! Hoffentlich wird man, um dies zu bewerkſtelligen, keine Koſten ſparen; es wäre am unrechten Orte geſpart.(Fortſetzung folgt.) 5 Intell. Bl. Nro. 34 von 1835 und 37 von 1838. Für die Waſſrbeſchädigten zu Lyon ſind eingegangen: Von F. L. Räßpolt 1 fl.— kr. „ V. mit dem Motto: „Sie ſollen ihn nicht haben;“ Doch ſollen die ſich laben.—„ 24„ 7 S. in F.„ 6„ „ einem Ungenannten 1 45„ Friedberg am 3. Dez. 1840. C. Bin dernagel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. M ν Verſteigerung von Chauſſee⸗-Unterhal⸗ tungs⸗Arbeiten im Bau⸗ Bezirk Nidda pro 1841. (1176) An den unten benannten Tagen und Stunden ſollen die zur Unterhaltung der Staats⸗ und Provinzialſtraßen im Baubezirk Nidda nöthigen Arbeiten, beſtehend in Steinbrechen, Stein⸗ fahren, Steinfetzen und Steinſchlagen, öf⸗ fentlich an die Wenigſtnehmenden unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden. Für die Provinzial⸗Straßen von Laubach nach Schotten und von Schotten nach Nidda, Bauauf⸗ ſeherbezirk 3, Mittwoch den 9. Dezember, Vor⸗ mittags 9 Uhr, in Schotten im Gaſthauſe zum „heſſiſchen Hof.“ Für die Provinzial⸗Straße von Schotten nach Nidda, Bauaufſeherbezirk 2, Mittwoch den 9. Dezember, Nachmittags 3 Uhr, in Eichels⸗ dorf im Gaſthauſe zur„ſchönen Ausſicht.“ Für die Provinzialſtraße von Nidda nach Ran⸗ ſtadt, Donnerſtag den 10. Dezember, Vor⸗ mittags 10 Uhr, in Ranſtadt bei Wirth Bernhard. Fur die Provinzial⸗Straße von Berſtadt nach Nidda, Freitag den 11. Dezember, Vormit⸗ tags 10 Uhr, in Berſtadt, bei Wirth Vogler. ſchen Haus Bogen erfold uu 3885 fl Lindheim na öffentlich ve Friedbe Verſteige tur⸗Ar! (1208) ſtraßen im als Steinb ſchlagen, ter den da ungen an geſetzt wer 1) Für und! gegangen: f.— k. hͤrden. Interhal— 1 1 2 1 Nidda Tagen und der Staatz, dda noͤthigen 1 Stein, lagen, ö den bekannt cord gegeben aubach nach da, Bauauf nber, Vor aſthauſe zun gerſtadt 14d . Vormit— ich Vogles . 339. Für die Staatsſtraße von Friedberg nach Grünberg ebendaſelbſt, Nachmittags 2 Uhr. Nidda den 16. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Bekanntmachung. (1206) Dienſtag den 8. Dezember, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Vilbel die zur Erbauung einer Pachterswohnung bei dem Mi⸗ neralbrunnen daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Maurerarbeit 906 fl. 59 kr. 2) Steinhauerarbeit 107„ 29„ 3) Zimmerarbeit, 4) Dachdeckerarbeit 16 5) Schreinerarbeit 467„ 31„ 6) Schloſſerarbeit 125„ 44„ 7) Glaſerarbeit 112„ 48„ 8) Weißbinderarbeit 277, 8„ 9) Spenglerarbeit„ 0 Die Zeichnungen, Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 23. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits Verſteigerung. (1210) Dienſtag den 29. December, Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Lindheim im Gaſthaus zum Heſſi⸗ ſchen Haus die zur Erbauung einer Brücke mit 3 Bogen erforderlichen Steinhauerarbeiten, voranſchlagt zu 3385 fl. 36 kr. auf die Provinzialſtraße von Lindheim nach Marköbel an die Wenigſtnehmenden oͤffentlich verſteigert werden. Friedberg den 23. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Straßenbau-⸗Repara⸗ tur⸗Arbeiten im Baubezirk Friedberg. (1208) Die Unterhaltungsarbeiten an den Staats⸗ ſtraßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1841, als Steinbrechen, Steinfahren, Steinſetzen, Stein⸗ ſchlagen, ſollen in den nachſtehenden Terminen un⸗ ter den dabei bekannt gemacht werdenden Beding⸗ ungen an die Wenigſtnehmenden in Verſteigerung geſetzt werden: N 10 Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung und von der Dordelweiler Grenze bis Okarben: zu Kloppenheim, Dienſtag den 8. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr. 20 Für die Straßenſtrecke von Okarben bis zur Nauheimer Grenze: Mittwoch den 9. Dez., Vormittags 9 Uhr, zu Oberwöllſtadt bei Wirth Brauburger. 3) Für die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach: ————— Donnerſtag den 10. Dezember, Vormittags 10 Uhr, zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Loͤwen. 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Hanau und von Aſſenheim nach Dornaſſenheim: Freitag den 11. Dezember, Vormittags 10 Uhr, im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt. 5) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt: Dienſtag den 15. Dezember, Vormittags 9 Uhr, zu Altenſtadt bei Gaſtwirth Holzapfel. 6) Für die Straße von Altenſtadt bis Selters und von Lindheim nach Büdingen: Mittwoch den 16. Dezember, Vormittags 9 Uhr, zu Lindheim auf dem Rathhauſe; 7) Für die Straße von den Nonnenſtümpfen nach Ranſtadt: Donnerſtag den 17. Dezember, Vormittags 10 Uhr, zu Niedermockſtadt. 8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg durch die Gemarkung Ober- und Niedereſchbach und die Straße von Frankfurt nach Königſtein. Dienſtag den 23. Dezember, Vormittags 10 Uhr, zu Obereſchbach. Die großh. Buͤrgermeiſter wollen dieſes im In⸗ 00 ihrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen aſſen. Friedberg den 23. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter R hum bler. Arbeits-Verſteigerung. (1211) Mittwoch den 13. Januar 1841, ſollen die zur Erbauung einer Brücke bei Rockenberg erfor⸗ derlichen Arbeiten und Materialien, Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Rockenberg an die We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Maurerarbeitslohn 581 fl. 5 kr. 2) Steinhauerarbeit 832„ 3) Zimmerarbeit 100„ ferner das Brechen, Fahren und Setzen von 36 Kubikklafter Mauerſteinen, Anliefern von 95 Buͤtten Kalk und 3,5 Kubikklftr. reinen Kies oder Sand. Die Zeichnungen, Voranſchläge und Bedingun⸗ gen liegen auf dem Buͤreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 23. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Planirarbeiten. (1212) Donnerſtag den 10. December, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll noch ein Theil der Planirarkeiten an der Provinzialſtraße von Lindheim nach Mar⸗ köbel und zwar an der Landesgränze, an die We⸗ nigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 23. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. m Immobilien-Verſteigerung. (1213) Da der hiesige Bürger Gerber und Leim⸗ ſieder Adolph Muller und deſſen Ehefrau nach⸗ folgende denſelben eigenthuͤmlich zuſtehende Immo⸗ bilien einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung an den Meiſtbietenden auf hieſigem Rathhauſe aus⸗ ſetzen wollen und der Unterzeichnete von denſelben hierzu beauftragt worden, ſo habe ich hierzu Ter⸗ min auf Montag den 11. Januar, Morgens 10 Uhr, anberaumt, an welchem Tage die näheren Be⸗ dingungen bekannt gemacht werden, die auch fruͤher ſchon von den Intereſſenten bei mir eingeſehen wer⸗ den können. Die zu verkaufenden Gegenſtände beſtehen in: 1) einem erſt vor einigen Jahren neu erbauten ſehr geraͤumigen zweiſtöckigen Wohnhauſe, auf wel— chem die zum Trocknen des Leimes eingerichteten Böden ſich befinden; 2) ein unmittelbar an das Haus ſtoßender 22 Ru⸗ then Ortsmaß haltender Gemüsgarten. Bei der Hofraithe befindet ſich ein Brunnen mit gutem weichem Waſſer, ſodann ein ſehr geräumiges Gerbhaus, Sämmtliche Gebäulichkeiten liegen an dem Uſafluß, an welchem alle hieſige Gerber ihre Werkſtätten haben, und wird hierbei bemerkt, daß bisher Gerberei und Leimſiederei in den gedachten Gebäulichkeiten betrieben worden ſind und die zu bei⸗ den Geſchäften gehörigen Geräthſchaften mit ver— kauft werden. Friedberg den 26. November 1840. 5 Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (1217) Mittwoch den 16. Dezember d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll die Lieferung des für die Communal⸗Waldungen des Kreiſes Friedberg für 1841 erforderlichen Holzſaamens, als: 4 Pfund Ahorn⸗, 124 77 Eſchen⸗/ 13„ Lerchen-⸗, 426„ Fichten⸗ und 2773 ½%„„ N Kiefernſaamen auf dem Büreau des Unterzeichneten an den Wenigſt⸗ nehmenden unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen vergeben werden. Friedberg den 13. November 1840. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Kü ch ler. Holz Lieferung. (1221) Montag den 14. k. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 100 Stecken buchen Scheitholz für die Garniſon Friedberg auf dem Mi⸗ litarverwaltungsbüreau dahier in Accord gegeben. Friedberg den 26. November 1840. 2 i In Auftrag: * Gölz,. Oberquartiermeiſter. 5 340 Verpachtungs Anzeige. (1218) Samſtag den 12. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſollen im hieſigen Rathhaus die dem Auguſtinet Schulfonds eigenthümlich zu⸗ ſtehenden, in der Rockenberger, Oppershofer, Mün⸗ zenberger und Niederweiſeler Gemarkung liegenden Ländereien, zuſammen in zwei Huben Landes und dem Bezug von 4½ Mark Holzes beſtehend, auf anderweitige 12 Jahre, von Petri⸗Tag 1841 an⸗ fangend, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 21. November 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverſteigerung. (1238) Mittwoch den 9. December l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeinde⸗ wald, Diſtrikt Battenberg, folgende Holzſortimente 10 55½ Stecken birken, nadel und aspen Scheit⸗ und Prügelholz, 2) 750 birken— 3) 1787 ½ nadel und aspen Normalwellen, 4) 60 Stück birken Nutzholzſtangen und 5 2„ Schiebkarnbaͤume unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, bei guter Witterung an Ort und Stelle, bei regneriſcher jedoch im Gaſthaus zum Hirſch dahier öffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Burgermeiſter der Umgegend werden um Veröffentlichung vorſtehender Verſteigerung in ihren Gemeinden erſucht. Obermörlen am 2. Dezember 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Hofraithe-Verſteigerung. (1239) Mittwoch den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Gemeindehaus die Guͤnter Balſeriſche, jetzt Georg Zaun zuſtehende, Hofraithe beſtehend in Wohnhaus, Scheuer und Hofraum, an der Hauptſtraße ſtehend, meiſtbietend verſteigert wer⸗ den. Okarben den 1. Dezember 1840. 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſte Jung. Bekanntmachung. (1240) Montag den 7. d. M., Morgens um 9 Uhr, werden in dem freiherrlich von Franckenſtein'⸗ ſchen Walde, ober der Querſchneiße, an Ort und Stelle, 130 Stecken dürres aufgeriſſenes Prügelholz, ſodann auch etwas gutes Stockholz, an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. 1 Ockſtadt den 3. Dezember 1840. 5 Eret, Forſtrechner. Bekanntmachung. (1241) Donnerſtag den 10. Dezember l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Peter N 154 (4243) S. 1 des Fr „is erſen Ef don daher, nahen, ſo li 1 Donn Vormittags 8 gründer, als 1 Veräußerung don wird. Butzbach . (1244) N auf dem Bür um 10 Uhr, und, Nachmi miſchten Brok 1841 verſteig Friedber 2 147 2 M. (245) D um 9 Uhr, ſe cbhaſer Holz nachſtehende benen großh. meiſtbietend 1 goldnen werdenden 9 Okt und aus zum bietenden ud werden derung in irgermeiſter mittags 10 die Günter 0 Hofraithe efraum, an teigert wer⸗ irgermeiſter gens um 9 anckenſtein'⸗ Ort und Prügelhol, den Meiſt⸗ rſtrechner. J, Per, s die Petet * 341. Roth'ſche Hofraithe, Pag. u. Nr. 35 20%, beſtehend in Wohnhaus, zwei Hinterbäuen, Scheune und Stall an Martin Schnaid und Johannes Zobel gelegen. Gibt in die Korpora 1 fl. 51 kr. 1½ hell., der Präſens 2 kr. 1 hell., in die Kirche 1 fl. 21 kr. Sodann Pag. 233 Nr. 30 20 Ruthen Garten in der Stadt, zehntfrei, an Johannes Kromm, einer nochmaligen öffentlich meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, mit dem Bemerken, daß nunmehr dem Letztbietenden der unwiderrufliche Zuſchlag er— theilt werde. 5 5 Friedberg den 3. Dezember 1840. In Auftrag großh. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Frucht⸗Verſteigerung. (1242) Dienſtag den 8. Dezember 1840, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden nachfolgende der hie— ſigen Kirche gehörende Früchte öffentlich meiſtbietend dahier verſteigert. 7 Mltr. 2 Sr. 2 Kpf. 1 Gſchd. 2 21 77 1 7 7 2 77 1 1 Gerſte, 8 77 3 7 2 1 12 7 7. 77 77 Hafer. Florſtadt den 28. November 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz. 1 M. Korn, 8 N ört deu n g. (1243) Sollte Jemand an den Nachlaß der Ehe— frau des Friedrich Hill zu Pohlgöns, ſowie des erſten Ehemannes derſelben, Johannes Will von daher, aus irgend einem Grunde Anſprüche machen, ſo ſind dieſe ſogewiß im Termin Donnerſtag den 7. Januar 1841, Vormittags 8 Uhr, dahier anzumelden und zu be— gründen, als ſonſt die nachgeſuchte Beſtätigung der Veräußerung dieſer Verlaſſenſchaften ertheilt wer— don wird. Butzbach am 25. November 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Völcker. Verſteigerungs-Anzeige. (1244) Montags den 7. Dezember d. J. werden auf dem Bureau des hieſigen Lazareths, Vormittags um 10 Uhr, die Lieferung der Beleuchtungsmittel und, Nachmittags um 2 Uhr, die Lieferung des ge— miſchten Brodes für das Lazareth pro 1. Semeſter 1841 verſteigerungsweiſe in Accord gegeben. Friedberg den 2. Dezember 1840. In Auftrag: Fuhr, Pr. Lieut. Mobilien-Verſteigerung. (1245) Donnerſtag den 10. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in der Wohnung des Herrn Bal— thaſer Holtzmann, im Gaſthauſe zur Krone dahier, nachſtehende zur Verlaſſenſchaft des dahier vorſtor— benen großh. Pfarrvikars Kreß gehörende Effecten meiſtbietend verſteigert werden, als: 1 goldner Fingerring, 1 Paar goldne Damen⸗ ohrringe, 1 ſilberne Hoſenſchnalle, eine Parthie Weiß⸗ zeug, 1 Chorrock, mehrere Ober⸗ und Frackröcke, Weſten u. ſ. w.; ferner 1 Regenſchirm, 1 ſtramin⸗ geſtickter Lichtſchirm, mehrere Portraite, Koffer und Kiſten, 1 Pfefferrohrſtock ꝛc. ꝛc.; endlich eine in circa 200 Banden beſtehende Bibliothek, in welcher ſich ſehr ſchöne Werke befinden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren reſp. Gemeinden veröffentlichen laſſen zu wollen. Petterweil den 1. Dezember 1840. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. N νννσ Privat⸗ Bekanntmachungen. Lappertan und Stockfiſch (1223) das Pfund zu eilf kr., gewaͤſſerter zu 10 kr., Kaſtanien zu 6 kr. das Pfund, ſind ſtets zu haben bei D. C. J. Fritz, in der Uſergaſſe. Gaſthaus-Verkauf. f (1234) Donnerſtag den 10. Dezember l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete ſeine dahier an der Hauptſtraße gelegene, mit der Schildgerech— tigkeit zur Lilie verſehene und 154,1 Kubikklafter hal⸗ tende Hofraithe, beſtehend in 10 einem geräumigen 2ſtöckigen Wohnhaus mit Speicher und gewölbtem Keller; 2) einem 2ſtöckigen angebauten Hinterbau mit Bal⸗ kenkeller; 3) einem zweiſtöckigen Brennhaus, Holzſchoppen, Scheuer, Stallung für 40 Stück Pferde und 6 Stück Rindvieh nebſt 5 Schweinſtaͤllen und dem dabei befindlichen 257,2 Kubikklafter gro⸗ ßen mit Obſtbäͤumen bepflanzten Gemüs⸗ und Gras⸗Garten auf hieſigem Nathhaus in öffentlicher Verſteigerung dem Meiſtgebote ausſetzen, falls nicht vor dieſem Termine ein Handverkauf ſtattfindet, weßhalb ſich an den Eigenthümer zu wenden iſt. Kaufliebhaber werden zu dieſem Verſtrich mit dem Bemerken eingeladen, daß die Hofraithe täglich eingeſehen werden kann. Vilbel den 24. November 1840. Philipp Hinkel IX. Annonce. (1246)(Darmſtadt.) Zwei wohlerzogene junge Leute von 10—15 Jahre, welche die hieſigen Lehr⸗ anſtalten beſuchen wollen, können bei einer gebildeten Familie in Koſt und Logis aufgenommen werden.— Auf muͤndliche oder ſchriftliche Anfragen ertheilt nähere Auskunft: der Rechnungs⸗Kammer⸗Probator Müller. 2 * 342 Oel⸗Gas⸗ auch Luft⸗Lampen genannt. (1247) Von dieſen ſehr zweckvollen Lampen wo mit der Wahrheit das gute mit dem guten verbinden, brennen ein angenehmes helles Licht, und wegen dem Oel⸗Erſparniß, iſt der Kaufpreis ſolcher Lampe in einem Winter erziehlt, bin ich nunmehr wieder mit allen Sorten verſehen. Von Hänglampen, für Sa⸗ lon, Laden Wirth und Arbeitsſtube nehme ich Be⸗ ſtellung entgegen, und ſind bereits Probe zur Ein⸗ ſſcht angekommen. J. C. Nagel Friedberg. auf der breiten Straßen. Mobilien⸗Verſteigerung zu Butzbach. (1248) Montag den 14. d. M. und die folgen⸗ den Tage wird der Unterzeichnete, jedesmal des Morgens 9 Uhr anfangend, in ſeiner Behauſung vor dem Lahnthore mehrere im beßten Zuſtande be⸗ findliche Haus⸗, Acker⸗ und Brennerei⸗Geräthſchaften, als, ganz neue Tiſche, Stühle, Spiegel, Bänke, 2 fehlerfreie braune Wallach⸗Pferde nebſt Geſchirr, 1 vollſtändigen Wagen, 1 noch brauchbare Chaiſe und Chaiſen⸗Geſchirr, Pflüge, Eggen, Ketten, 1 trächtiges Mutterſchwein, 8 Zuchtſchweine, ein 1/ Ohm haltenden Branntweinkeſſel und ſonſtige zur Brennerei gehörige Geräthſchaften, ſodann Heu, Stroh und Spreu, ungefähr 8—10 Mltr. Wicken, Erbſen ꝛc. meiſtbietend und gegen baare Zahlung verſteigern laſſen. Luſttragende wollen ſich um die beſtimmte Zeit einfinden, zu welcher mit den Haus⸗ geräthſchaften der Anfang gemacht wird. Die Herrn Buͤrgermeiſter der umliegenden Ort⸗ ſchaften werden erſucht, dieſes gegen Erſtattung der Koſten in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 1. Dezember 1840. Jakob Heil II. Faſſelochſen- Verkauf. (1249) Auf dem gräflich Solms-Laubacher Oe⸗ konomiehof ſtehen vom 1. Dezember 1840 an ein dreijähriger ausgezeichnet ſchöner Faſſelochs, Don⸗ nersberger Race, und ein zweijähriger Vogelsberger Race, bis zum 1. Januar 181 während dieſer Zelt zu verkaufen. Kaufliebhaber können ſich an den Unterzeichneten wenden. Laubach den 30. November 1840. Eigenbrodt, Verwalter. Empfehlung. (1250) Nach gründlicher Erlernung des Putzge⸗ ſchäfts in einer bedeutenden Modehandlung zu Frank⸗ furt iſt meine Tochter als Putzmacherin in mein Geſchäft zurückgekehrt und empfiehlt ſich mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Arbeiten beßtens. H. B. Grödel. 200 fl (1251) können gegen doppelte erſte Hypothek in liegenden Gründen zu 4½ pCt. bei der Seminar⸗ kaſſe zu Friedberg ausgeliehen werden. Wälſchnüſſe (1252) von vorzüglicher Güte ſind acht Tage lang in jeder beliebigen Quantität zu dem billigen Preiſe von 6 fl. 30 kr. pro Malter zu haben bei Altenſtadt. Hertz Becker. Branntwein⸗ Brennerei. (1253) Ein vollſtändiges Branntwein⸗Geſchirr im beßten Zuſtande, ein Keſſel, /. Ohm haltend, 15 zu verkaufen bei Georg Maul in Beyen⸗ eim. Literariſche Anzeige. Bei Carl Bindernagel in Friedberg ſind vorräthig: Karte vom Groſfsherzogthum Hessen, im Maaßſtabe von ½s sss der natürlichen Größe, nebſt den Plänen von Darmſtadt, Mainz, Offenbach und Gießen, nach den neueſten u. beſten Quellen bearbeitet von Maxim. Frommann. preis bis zum Schluſſe dieſes Jahres 1 fl. 15 kr., von da ab 1 fl. 48 kr. f In 8 Wagner, E., kleiner Atlas für Schulen. Blättern. 54 kr. Handtke's Schulatlas. In 25 Blättern. 54 kr. f Koch buͤcher. Die erprobte, wohlfeile und gut zubereitende Kar⸗ toffel⸗ und Obſtköchin. 36 kr. Die Pariſer Köchin oder leicht verſtändliche Anwei⸗ ſung auf franzöſiſche Art zu kochen, zu braten und einzumachen.(Weber.) 36 kr. Die wohlunterrichte und ſich ſelbſt lehrende Köchin von E. Klarin. 54 kr. 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Eine Woche aus dem Leben eines kleinen Mädchens. 1 fl e Lerchenthaler Mühle. Eine Erzählung fu die Ju⸗ gend und ihre Freunde. 54 kr. Löwen berg, J., Alexander v. Humboldt's Reiſen in Amerika und Aſien. Mit Kupfern und Kar— ten. 2 Theile. 6 fl. —— Das Meer und die merkwuͤrdigſten See⸗ reiſen unſerer Zeit. Der Jugend lehrreich erzählt. Mit Kupfern. 3 fl. 9 kr. Markham, Mrs., Aurora. Erzählungen und Un⸗ terhaltungen zur Belebung und Erhöhung des ſitt— lichen Gefühls. Aus dem Engliſchen überſetzt v. N. N. Markmann. Mit illum. Bildern. 1 fl. 48 kr. —— Prometheus. Eine Feſtgabe für die heran⸗ wachſende Jugend. Aus dem Engliſchen überſetzt von N. N. Markmann. Mit illumin. Bildern. a 1 fl. 48 kr. Nießer, J., Vorbilder der Tugend, aus der Welt⸗ und Menſchengeſchichte. Aus dem Däniſchen. Mit illum. Bildern. 1 fl. 48 kr. Pfeffel, Fabeln und poetiſche Crzählungen. In Auswahl herausgegeben von Hauff. 2 Theile. 1 fl. 36 kr. Satori, J., Mießchen und Moorchen, oder Frau Barbara Simpel und ihre Zöglinge. Mit 8 Kpfrn. 1 fl. 48 kr. Schutzgeiſt, der, oder Führer und Begleiter der Jugend. Ein Bildungs- und Unterhaltungsbuch. 8 f 1 fl. 12 kr. Strauß, C., deutſches Leſebuch. Eine geordnete Sammlung von Fabeln, Mährchen ꝛc. 1 fl. 12 kr. —— Der Hamburgiſche Kinderfreund oder Leſe— buch für Volksſchulen. 1 fl. 30 kr. Tietz, Fr., je toller, deſto beſſer! Eine Sammlung heiterer, leicht ausführbarer Polterabendſcherze. l 45 kr. —— Ernſtes und Heiteres zu Lebensfeſten fur Große und Kleine. kr, Vertriebenen, die. Eine Erzählung für die rei⸗ fere Jugend. 54 kr. Bechſtein, Naturgeſchichte der Stubenvögel. 1. u. 2. Heft a 1 fl. 8 kr. Bilder⸗Atlas zu jedem Lehrbuch der Naturgeſchichte. Mit 476 Abbildungen. 1 fl. 21 kr. Mauke, M. J. G., Naturgeſchichte fur den öffent⸗ lichen und häuslichen Schulunterricht nach Oken. Mit 110 Abbildungen und 4 Ueberſichtstafeln. 2 Theile. 2 fl. 24 kr. Preſtel, Dr. M. A. F., das Thierreich nach Oken. Mit 1 Figurentafel. 1 fl. 35 kr. Reichenbach, Dr. A. B., Naturgeſchichte des Thier⸗ reichs oder Abbildung und Beſchreibung des In⸗ tereſſanteſten aus dem Thierreiche nach den beß⸗ ten Quellen bearbeitet. 1. Heft. 54 kr. Schmidt, A., Handbuch der Naturgeſchichte. Mit 476 erläuternden Abbildungen; bearbeitet[fur Jung und Alt. 5 fl. 24 kr. Schubert, Dr. H. G. v., Lehrbuch der Natur⸗ geſchichte für Schulen und zum Selbſtunterricht. Mit illuminirten Kupfern. 3 fl. Da ſſelbe ohne Kupfern. 45 kr. Vollſtändige Völkergallerie in getreuen Abbildungen aller Nationen der Erde mit ausführlicher Be⸗ ſchreibung ihrer Kd und Gewohnheiten und einer allgemeinen Erd⸗ und Länderkunde. 1. Bnd. Aſien. 1. Heft 27 kr. (Das Verzeichniß von Kinderſchriften wird, ſoweit es der Raum geſtattet, in den folgenden Blättern fortgeſetzt.) Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn: 6 fl. 15 kr. Gerſte: 4ffl. 10 kr. Hafer: 3 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 23. November: Waizen: 7 fl. 45 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 15 r. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 27. November; Waizen: 8 fl. 2er. Korn: 6 fl. 31 kr. Gerſte: 4fl. 39 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach 6. bis 13. Dezember 1840. : iedberg Butzbach. fo Brod ⸗Preiſe. Sue 0 1 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 22 22 2„ 43 4 3 4 77 7 9 1 3 9 3 Loth. Loth. Milchbrod 1 Waſſerweck 118.3 14— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1% 16 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1( Ochſenfleiſch 5 8 1 18 1 77 1; gemaſtete 1 Kühfleiſch ungemäſtetes—. „Rindfleiſch 711 71— 7 Kalbfleiſch 8 7—.— 7 5 „ Schweinenfleiſch 10— 104— „ Hammellleiſch 714 7 4 „ Schaaffleiſch i 98 1 1— 1— „] Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 110— „Bratwurſt 14— 14 „ Schwartenmagen 14— 141— „I Geräucherter Speck 20— 2— „Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen[19— 19— 1 dito ungusgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 18— 1814— „ Hammelsfett 151— 15 1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. IJ. A. Ker a ch. ä 75 5 2„ 344 Im Monat November 1840 wurden zu Friedberg 15 Getraut: 1 Heinrich Hellwig, neuangehender hieſiger Buͤrger und Rothgerbermeiſter, des Burgers und Han⸗ delsmannes Gottlob Hellwig zu Lich ehelich lediger Sohn, und Jungfrau Anna Barbara Solz, des Ortsbuͤrgers und Ackermannes Wilhelm Solz zu Bauernheim ehelich ledige Tochter. Franz Albrecht Goll, hieſiger Bürger und Schuhmachermeiſter, ein Wittwer, und Jungfrau Anna Maria Veith, des land Philipp Veith, Ortsbürgers zu Oberwöllſtadt, nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. b b Konrad Walter, neuangehender Bürger und Schreinermeiſter dahier, des weiland Ortsbuͤrgers zu Leidhecken Johann Georg Walter von Bauernheim nachgelaſſener lediger Sohn, und Jungfrau Eliſabetha Suſanna Katharina Söllner, des weiland Philipp Söllner dahier nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. f Alexander Schmitt, Bürger, Fuhrmann und Wittwer dahier, und Chriſtina, geborne Guth, des weiland hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Michael Hanſtein hinterbliebene Wittwe. . Chriſtoph Eberhard Zerling, Bürger, Schuhmachermeiſter und Wittwer dahier, und Helen Margaretha, geborne Vogt, des weiland hieſigen Bürgers, Glaſermeiſters und Kirchenvorſtehers Konrad Auguſt Schulze hinterbliebene Wittwe. 25 Getauft: ö 5 Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Otto Rudolph Walther eine Tochter, Eliſabetha Suſanna Katharina, geboren den 14. Oktober. Dem. Bürger und Schneidermeiſter Adam Schmidt ein Sohn, Johann Konrad, geboren den 26. Okt. Eine uneheliche Tochter, Margaretha Katharina, geboren den 1. Nov. Dem Sergeanten im 2. Bat. des 4. großh. Infanterie⸗Regiments dahjer, Tobias Rottner, ein Sohn, Auguſt, geboren den 4. Nov. a. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 8. Nov. Ein unehelicher Sohn, Karl Jakob, geboren den 9. Nov. 2 Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Wilhelm Wagner ein Sohn. Heinrich, geboren den 22. Okt. Dem hieſigen Bürger und Kupferſchmiedmeiſter Ehriſtian Böhmer eine Tochter, Chriſtina phi⸗ lippina, geboren den 19. Nov. 3) Beerdigt: 5 a „Johann Heinrich Schwalm II., Burger und Schneidermeiſter dahier, alt 56 Jahre und 10 Monate, k den 31. Okt. Eine uneheliche Tochter, Eva Maria, alt 7 Monate und 3 Tage, k den 3. Nov. „ Louiſe, geborne Helbig, des Feldwebels im 2. Bat. des 4. großh. Inf.⸗Agts. dahier, Ludwig Gompf Ehefrau, alt 38 Jahre, 6 Monate und 25 Tage, k den 9. Nov. Antoinette Eliſabetha, geborne v. Runkel, des weiland Landgräfl. Heſſen⸗Homburgiſchen Geh. Rathes, Johann Ludwig Chriſtian Freſenius, hinterbliebene Wittwe, alt 87 Jahre, 2 Monate und 26 Tage, t den 10. Nov. 1 Ludwig Stephan, des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Franz Kopp eheliches Soͤhnlein, alt 1 Jahr, 2 Monate und 19 Tage, 7 den 14. Nov. Friedrich, des hieſigen Bürgers und Oeconomen Friedrich Karl Berg eheliches Soͤhnlein, alt 1 Jahr, 6 Monate und 9 Tage, t den 14. Nov. Jakob Tönges, hieſiger Buͤrger und Schuhmachermeiſter, alt 48 Jahre, 8 Monate, weniger 5 Tage, 7 den 19. Nov. . Maria Katharina, geb. Kitzel, des weiland hieſigen Bürgers, Gaſtwirthes und Kirchenſeniors, Johann Heinrich Kehr hinterbliebene Wittwe, alt 72 Jahre, 2 Monate und 17 Tage, k den 25. Nov. 5* Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. De Betreffend: Ind ich zugleich, müßten. 1) Ueber 2) Desgle 3) Ueber 4) Desgle 5) Beſchei Die fti lichkeit aufzu Fri Die D Die fruͤhere Gebe gegeben(Nr. Jahr 1783 6 im Jahr 178 Bau nicht re chen gab. October 1808 3) Ganz wie ſſch unſ die Michae findet man 0 war vorpugs vertraut. J