derg und ukellt = genzblatt ſür die D i ( Mberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen 36. Sonnabend, den 5. September 1340. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Herrn Geiſtlichen und die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes, ſowie die Polizeiko i miſſaͤre zu Engelthal und Wickſtadt. Betreffend: Die Aufſtellung der Bevölkerungsliſten, insbeſondere nach dem Stande der Bevölkerung im Monat Dezember 1840. Indem ich Ihnen gleichzeitig mit dieſem Ausſchreiben die zur Aufſtellung der Spezialbevölkerungs⸗ liſten erforderlichen Formularien zuſende, bin ich veranlaßt, Ihnen die amtliche Aufſtellung dieſer Liſten nach den gegebenen höchſten Vorſchriften, namentlich vom 14. April 1833, 24. März 1834 und 31. Juli 1837, Nr. 25, 17 und 34 der einſchlagenden Jahrgänge des Miniſterial⸗Amtsblatts, anzuſinnen. entgegen. Friedberg am 31. Auguſt 1840. Bis zum 15. Dezember d. J. ſehe ich der Einſendung der Liſten bei Meidung angedrohter Strafe In Auftrag: Krach. Spruͤchwoͤrter. (Beſchluß.) 41) Wenn der Himmel einfällt, ſind alle Spatzen gefangen. 5 42) Wer trotzt an der Schüſſel, dem ſchadts am Rüſſel. 43) Wer zum Schnappſack geboren iſt, kommt nicht zum Ranzen. 44) Wer ſich in Gefahr begibt, kommt darin um.(Sirach III, 27.) 45) Wer für den Galgen geboren iſt, erſäuft nicht im Waſſer. 46) Wer einmal Bläß heißt, iſt immer ein Bläß. 47) Wer einfaädeln will, muß den Faden ſpitz machen. 48) Wer viel Eier hat, macht viel Schalen. 49) Wer's Glück hat, führt die Braut nach Haus. 50) Wer den Heller nicht ehrt, iſt den Thaler nicht werth. 5 51) Wer nicht auf den Kreuzer ſieht, der kommt nicht zum Gulden. 52) Wer den Kern will, muß die Nuß aufbeißen. 53) Wer Feuer braucht, muß in der Aſche ſuchen. 54) Wer hoch ſteigt, fällt hoch. 55) Wer ſich unter die Kleie miſcht, den freſſen die Säu'. 56) Wer kegeln will, muß auch aufſetzen. 57) Wer zuerſt kommt, mahlt zuerſt. 58) Wer gut ſchmiert, der gut fährt. 59) Wer zuerſt gewann, ward zuletzt ein Bettel⸗ mann. 60) Wer Andern nicht traut, dem iſt ſelbſt nicht zu trauen. 61) Wer's lang hat, läßt's lang hängen. 62) Wer lauſtert an der Wand, hört ſeine eigne Schand. 63) Wer gern tanzt, dem iſt gut geigen. 64) Wer Pech angreift, beſudelt ſich.(Sirach XIII, 1.) 65) Wer A ſagt, muß auch B ſagen. 66) Wer nicht hört, muß fühlen. 67) Wer ſich die Naſ' abſchneidet, verſchändet ſich's Geſicht. 68) Wer nicht kommt, dem wird der Kopf nicht gewaſchen. 69) Wer's gut hat, will's beſſer haben. 70) Wer einmal geſtohlen hat, iſt immer ein Dieb. 71) Wer nicht hat die Küh, hat auch nicht die Muh. 72) Wer den Papſt zum Vetter hat, kann leicht Cardinal werden. 73) Wer ſich zu den Hunden legt, bekommt Flöhe. 74) Wer im Rohr ſitzt, ſchneidt ſich Pfeifen. 75) Wer den Schaden hat, braucht fur den Spott nicht zu ſorgen. 76) Wer ſachte geht, kommt auch weit. 771 Wer Vorſicht vergaß, muß Nachſicht ge⸗ brauchen.. 78) Wer von der Hoffnung lebt, der ſtirbt am Faſten. 79) Wer lang fragt, geht lang um. 80) Wer Recht thut, wird Recht finden. 81) Wer andern eine Grube gräbt, fällt ſelbſt hinein. 82) Wer zuletzt lacht, lacht am beßten. 83) Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muß eſſen, was übrig bleibt. 84) Wer nicht will, der hat gegeſſen. Eingeſendet. Beantwortung der Anfrage in Nro. 33. d. Bl., die Setzkartoffeln betreffend. Ich hatte bereits in Nro. 17. d. Bl. vom Jahr 1835 die Reſultate mehrjähriger Verſuche hinſicht— lich des hin und wieder empfohlen geweſenen Legens einzelner Kartoffelaugen, anſtatt ganzer oder auch allenfalls zerſtückter Kartoffeln, veröffentlicht, welche Reſultate dahin ſich ſtellten, daß alsdann wenig⸗ ſtens ein Viertheil des Ertrags verloren geht; was auch ſchon an und für ſich um ſo einleuchten⸗ der ſeyn dürfte, als hier die junge Kartoffelpflanze lediglich auf die ſie umgebende Erde angewieſen iſt, . 252„0* während ſolche entgegengeſetztenfalls ihre erſte Nah⸗ rung aus der Setzkartoffel ſelbſt zieht: weßhalb denn dieſelben Reſultate verhältnißmäßig auch alsdann eintreten mögen, wenn die Setzkartoffeln allzukärg⸗ lich zerſtückt werden. Indeſſen gingen doch jene ſelbſt auch nur ein⸗ zelne Augen wenigſtens auf, und es muß ſonach die Urſache des dermalen hier in Frage ſtehenden gänzlichen Ausbleibens nur zerſtückter Kar⸗ toffeln— welches im verwichenen Jahre auch häu⸗ fig in der hieſigen Gemarkung, und zwar vorzugs⸗ weiſe auf Güterſtücken Solcher, welche viele Kar⸗ toffeln ziehen, beobachtet wurde— in etwas Ande— rem geſucht werden. Die Urſache hiervon beſtand und beſteht näm⸗ lich darin, daß(was diejenigen Landwirthe, welche ſehr viele Kartoffeln ziehen, ſchwer vermeiden können) die Setzkartoffeln allzufrühe zerſchnitten und in dieſem Zuſtande allzuhoch aufgeſchichtet werden; ſo daß zumal die unten liegenden, noch ehe ſolche gelegt werden können, ſich erhitzen und in Fäulniß übergehen, während zuweilen wohl auch die oberen alsdann ſchon in dem Grade ausgetrocknet ſind, daß ſie— zumal bei trockener Witterung— keine Keime mehr zu treiben vermögen. Außerdem gehen auch manche Kartoffeln— zumal ſolche, welche den Win⸗ ter über jeweilig unter Waſſer lagen— in einen— hierorts„Verglaſung“ genannt werdenden— waſſer⸗ harten Zuſtand über, in welchem ſie— gleich viel, ob ganz oder zerſchnitten— aller und jeder Keim⸗ kraft ermangeln. Alſo— die Setzkartoffeln weder allzukärglich noch allzufrühe zerſchnitten, die zerſchnittenen nicht allzuhoch aufeinander geſchüttet oder doch wenigſtens öfters gelüftet und umgewendet, ſowie endlich die waſſerharten(verglaſeten) Boden-Kartoffeln gänz⸗ lich ausgeſchieden:— und es werden Klagen über ausgebliebene Kartoffeln nicht leicht mehr vorkommen. Petterweil den 19. Auguſt 1840. H. C. Flick. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Marktverlegungs- Anzeige. (825) Der nach dem Kalender auf Mittwoch den 19. d. M. angezeigte Jahrmarkt ſoll, eingetretener Verhinderung wegen, nicht an dieſem Tage, ſondern Donnerſtags den 24. September l. J. dahier abge⸗ halten werden, auf welchen Tag zugleich die dies⸗ jährige Viehpreisvertheilung und Kirchweihe dahier fällt. Nidda den 11. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dr. Borberg. (835 mittags Gaſthal bietend Das daran Wirtheſ und ein fünf Zi und im Kamme. Es Scheune der Sch können. Sa neu erb von Frg trieb de Kau jeden T bei dem Vilh (857) vinz O Ullrich das un tragt kannten den 22 Forder als ſſe beſcheiſ 3 biger etwaig erſte N ad⸗ alt— g dur ein 1 ſong g ſedenden iter Kar⸗ auch gau, 1 vorzugs, tele Kar⸗ was Ande⸗ eſteht nam. etde, welche den können) nen und in et werden; ede ſolche in Faulniß die oberen i ſind, daß keine Keime gehen auch de den Win⸗ in einen— n— waſſer⸗ gleich viel, eder Keim⸗ alzutarglich uttenen nicht igſtens 9 die toffeln gam Klagen übet t vorkommen. ehoͤrden. zeige. Mittwoch den eingenetener Tage, ſondern dabier abge⸗ Bürgermeiſet „era erg. die dies⸗ hweide dahier * 253 C. Oeffentliche Ladung. a (826) Anſprüche jeder Art an den in Concurs verfallenen ehemaligen Bürgermeiſter Dickhard zu Niedereſchbach ſind in dem auf Freitag den 25. September, Vormittags, angeſetzten Liquidationstermin ſogewiß dahier anzu⸗ melden und zu begründen, als ſonſt ohne ein beſon— deres Praͤcluſivdecret Ausſchluß damit erfolgt. Da im Liquidationstermin die Güte verſucht werden ſoll, ſo müſſen die Vollmachten etwaiger Mandatare zum Abſchluſſe eines Arrangements er— mächtigen. Großkarben den 6. Auguſt 1840.. Großherzoglich heſſiſches Landgerich Muhl. Schmidt. Gaſthaus-Verſteigerung. (835) Dienſtag den 15. September l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus das Gaſthaus zum ſchwarzen Adler dahier öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Das Gaſthaus enthalt gleicher Erde, außer einem daran hängenden Hinterhäͤuschen, einſchließlich der Wirthsſtube vier Zimmer, wovon 2 heitzbar ſind, und eine geräumige Küche. Im erſten Stock ſind fünf Zimmer, worunter 2 heitzbar, und eine Kuͤche und im zweiten Stock drei Manſardeſtuben und vier Kammern. Es gehört dazu ein geräumiger Hof mit einer Scheune und einem Stall, ſowie zwei Ställen unter der Scheune, welche mehr als 20 Pferde faſſen können. Sämmtliche Gebäulichkeiten ſind im Jahr 1828 neu erbaut worden, an der frequenten Hauptſtraße von Frankfurt nach Friedberg gelegen, und zum Be⸗ trieb der Wirthſchaft vorzüglich geeignet. Kaufliebhaber können das Verſteigerungsobjekt jeden Tag einſehen und die näheren Bedingungen bei dem Unterzeichneten vernehmen. Vilbel den 19. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter inkel. Edietalladung. (857) Nachdem von großh. Hofgerichte der Pro— vinz Oberheſſen über das Vermögen des Johannes Ullrich dahier der förmliche Concurs erkannt und das unterzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauf⸗ tragt worden iſt, werden alle bekannten und unbe— kannten Gläubiger deſſelben aufgefordert, ſogewiß den 22. Oktober l. J., Vormittags 9 Uhr, ehre Forderungen an die Maſſe dahier geltend zu machen, als ſie ſonſt ohne Bekanntmachung eines Präcluſiv⸗ beſcheids damit ausgeſchloſſen werden. Zugleich haben ſich in dieſem Termine die Gläu⸗ biger über die Wahl eines Maſſekurators und einen etwaigen Vergleich zu erklären, widrigenfalls ſie als den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchienenen Gläu— biger beigetreten angeſehen werden. Friedberg den 20. Auguſt 1840. * Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Brumhard. Arbeits-Verſteigerung. (858) Dienſtag den 8. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die an der „ dahier vorzunehmenden Baureparaturen, als: Maurerarbeit, voranſchlagt zu 178 fl. 20 kr. 385 Steinhauerarbeit, 1 Zimmerarbeit 76„ 44„ Dachdeckerarbeit 820„ 47„ Spenglerarbeit 26„ 5 an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Die Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. Auguſt 1840. a Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Oeffentliſche Vorladung. (859) Die Vormünder über Iſaak Stern's Kin⸗ der zu Florſtadt haben die ihren Mündeln ange⸗ fallene vaͤterliche Erbſchaft ausgeſchlagen, weßhalb diejenigen, welche an den Nachlaß des Iſaak Stern Forderungen oder ſonſtige Rechte zu haben glauben, hiermit aufgefordert werden, dieſelben ſogewiß im Termine Dienſtag den 6. Oktober l. J., Morgens 8 Uhr, dahier geltend zu machen, als ſonſt darauf keine Rückſicht genommen und über die Maſſe nach Antrag der Mehrheit der erſchienenen Gläubiger verfügt wird. Friedberg den 17. Auguſt 1840. Gr. heſſ. freiherrl. v. Loͤw'ſches Landgericht Hofmann. Brumhard. Bekanntmachung. (887) Donnerſtag den 10. Sept., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Vilbel die An⸗ lieferung von 36 Kubikklafter Chauſſeeſteine auf die Straße von Vilbel nach Butzbach, und zwar auf die Strecke von Vilbel bis zur Dortelweiler Grenze, an die Wenigſtfordernden öffentlich vergeben werden. Friedberg den 3. Sept. 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. O bſt⸗ Verſteige bung. (888) Montag den 7. d. M., Vormittags um 8 Uhr, ſoll das hieſige Gemeinde-Obſt, beſtehend in Aepfeln und Birnen an Ort und Stelle verſteigert werden. Steinfurt den 1. September 1840. Der großh. heſſ. Burgermeiſter . Petri. 89) Neue e ittags 889) Dienſtag den 8. d. M., des Vormittag 10 1110 ſollen die diesjährigen Gemeinde-Aepfel, circa 20 Malter, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Oberwoͤllſtadt den 3. September 1840. 8 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Bekanntmachung. (890) Dienſtag den 6. Oktober d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll ein Grundſtück in der Ober⸗ wöllſtädter Gemarkung, Pag. et Nr. 482. 261. 44½ Ruthe, unweit der Niederwöllſtädter Grenze auf dem Wege der Hülfsvollſtreckung verkauft wer⸗ den. Die großh. Bürgermeiſter zu Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt und Bruchenbruͤcken werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberwöllſtadt den 3. Sept. 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Aepfel ⸗Verſteigerung.. (891) Donnerſtag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Langenhain die Gemeindeäpfel an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Langenhain den 2. Sept. 1840. a Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hut h. Obſt-Verſteigerung. (892) Montag den 14. Sept., Vormittags 9 Uhr, ſoll das der Gemeinde gehörige Obſt, ungefähr 200 Malter Aepfel, 10 Malter Birnen und 60 Malter Zwetſchen, in einzelnen Abtheilungen, oder auch im Ganzen, meiſtbietend verſteigert werden. Rodenbach den 2. Sept. 1840. f Der großh. heſſ. Burgermeiſter Beck. Bekanntmachung. (893) Montag den 7. Sept. l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigen Rathhauſe 19 Schaaf⸗ pferche, den 13. September anfangend, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 2. Sept. 1840. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (894) Mittwoch den 9. September, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Local des Gaſtwirths Schall zu Aſſenheim die Aeferung von 86 Cubik-Klafter Chauſſeeſteine auf die Provinzialſtraße von Ilben— ſtadt nach Dornaſſenheim, aus den Aſſenheimer und Florſtädter Brüchen an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 3. Sept. 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. 0 254*. Aepfel ⸗Verſteigerung. (895) Donnerſtag den 10. d. M., Mittags 1 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörenden diesjährigen Aepfel an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 1. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Stoll. d Aepfel-Verſteigerung. u Dienſtag den 8. Sept., Vormittags 10 Uhr, ollen die der Gemeinde Ilbenſtadt zuſtehenden Aepfel, 50—60 Malter, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden, was hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ niß bringt. N Ilbenſtadt am 1. Sept. 1840. a N Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dickenberger. Obſt⸗-Verſteigerung. 5 (897) Dienſtag den 8. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörigen Aepfel unter den vor der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle verſteigert werden. Fauerbach II. am 1. Sept. 1840. 2 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sia ng Bekanntmachung. (898) Da am Heutigen Johannes Groos Jun. von Weiperfelden mit ſeinen Creditoren ein gütliches Uebereinkommen getroffen hat, wodurch der gegen ihn eingeleitete Concursprozeß vorerſt ſtille geſtellt worden, ſo wird ſolches mit Verwarnen, mit gedach⸗ tem Groos in Credithändel ſich einzulaſſen, bekannt gemacht. 0 Uſingen den 26. Auguſt 1840. Herzogl. Naſſauiſches Amt Emminghaus. Bekanntmachung. (899) Samſtag den 12. d. M., Nachmittags 3 Uhr, wird in dem Büreau des Unterſchriebenen die Anfuhr von ungefähr 20 Maaß Kieß, das Maaß zu 40 Cubikfuß gerechnet, aus der Uſa bei Fauer⸗ bach auf einen Weg an der Markwieſe bei Bauern— heim an den Mindeſtfordernden begeben. Friedberg den 1. Sept. 1840. Der großh. heſſ. Rentamtmann Beau ß. Zugelaufenes Schwein. (900) Am 20. Auguſt d. J. iſt dem Unterzeich⸗ neten ein geſchnittenes weißes Schweinchen zugelau— fen. Der rechtmäßige Eigenthümer kann es gegen Erſtattung der Inſeratgebühren und des Futtergeldes in Empfang nehmen. Beienheim den 30. Auguſt 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Fink. — erſuchl a Antodiſt Niede (903) Uhr, we Aepfel, 1 und in d lich verſt Hirſchgra Fried (904) Karl Kn den Con welche Af machen h lich oder dem auf Frei angesetzt begründe erfolgt,! In df den, we tare auch Groß (905) Uhr, 0 Neubau furter 6 ei Fauer⸗ bel Bauern- entamtmann Ulſterzeich⸗ en zugelau⸗ n es gegen ürgermeiſter e Aepfel-Verſteigerung. (901) Dienſtag den 8. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen die dies jährigen Gemeinde⸗ äpfel auf dem Gemeinde-Berg in mehreren Abthei— lungen öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. 8 Die großh. Buͤrgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rockenberg den 31. Auguſt 1840. 8 Der großh. heſſ. Burgermeiſter Dietz. Obſt-Verſteigerung. (902) Donnerſtag den 10. September d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll das der Gemeinde gehörige diesjährige Obſt, in Aepfeln, Birnen und Zwetſchen ſehr guter Qualität beſtehend, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, oben gedachten Verſteigerungstermin in ihren Amtsdiſtrikten gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Niederrosbach den 29. Auguſt 1840. 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Obſt⸗Verſteigerung. (903) Dienſtag den. 8. d. M., Nachmittags 3 Uhr, werden an Ort nnd Stelle die diesjährigen Aepfel, Birnen und Nüſſe an dem Burgberg dahier und in den Umgebungen des großh. Schloſſes öffent— lich verſteigert. Der Anfang wird in dem hinteren Hirſchgraben gemacht. Friedberg den 1. September 1840. Der großh. heſſ. Rentamtmann B u ß. Oeffentliche Nachricht⸗— (904) Ueber den Nachlaß des Schreinermeiſters Karl Knapfer zu Obexerlenbach hat gr. Hofgericht den Concurs erkannt und es werden deßhalb Alle, welche Anſprüche irgend einer Art an die Maſſe zu machen haben, aufgefordert, ſolche entweder perſön— lich oder durch einen genügend Bevollmächtigten in dem auf Freitag den 2. Oktober, Vormittags 9 Uhr, angeſetzten Liquidaklonstermine anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt, ohne daß ein Präcluſivbdecret erfolgt, Ausſchluß damit erkannt wird. In dieſem Termine ſoll auch die Güte verſucht wer— den, weßhalb die Vollmachten der etwaigen Manda— tare auch zum Vergleichsabſchluß ermächtigen müſſen. Großkarben den 19. Auguſt 1840. g Großherzoglich heſſiſches Landgericht Muhl. Schmidt. Arbeits-Verſteigerung. (905) Samſtag den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Planirarbeit an einem Vicinalweg— Neubauſtück gegen Altenſtadt an der ſ. g. Frank— furter Straße an den Wenigſtnehmenden öffentlich 255. „ in Accord gegeben werden, was unter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die Bedingungen im Ter⸗ min eröffnet und die Herrn Bürgermeiſter erſucht werden, dieſen Termin in den reſp. Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Höchſt a. d. N. den 3. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter — Schmidt. 3 Arbeits-Verſteigerung. (906) Dienſtag den 8. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen 15[1 Klafter Pflaſterarbeit und das Anfahren des dazu erforderlichen Kieſes, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingun— gen, an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Die Herrn Collegen der Umgegend erſuche ich um gefällige Bekanntmachung. Ilbenſtadt den 1. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 5 Dickenberger. Arbeits-Verſteigerung. (907) Dienſtag den 8. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll die zu 327 fl. voranſchlagte Nerfertigung von 34 neuen Kirchenſtühlen, beſtehend in Schreiner- und Weißbinderarbeit, auf dem Gemeindehaus dahier an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Ferner ſollen ſogleich nach dieſer Verſteigerung die alten Kirchenſtühle, die aus noch ziemlich guten Diehlen beſtehen, dem Meiſtgebote ausgeſetzt werden. Die Ortsvorſtände der benachbarten Orte wer— den um gefällige Bekanntmachung erſucht. Niedermörlen den 1. September 1840. „Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Aepfel ⸗Verſteigerung. 1 (908) Donnerſtag den 10. d. M., Morgens um 10 Uhr, ſoll das diesjährige Gemeindeobſt, in etwa 15 Mltr. Aepfeln beſtehend, einer öffentlichen Ver— ſteigerung an den Meiſtbietenden ausgeſetzt werden. Der Anfang wird im Oſſengraben gemacht, welches man hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt. Niedermörlen den 1. September 1840. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. i Arbeits-Verſteigerung. (909) Donnerſtag den 10. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die Waldkultur und der Holzmacherlohn für das Jahr 1841 den Wenigſtfordernden auf dem Gemeindehaus dahier in Accord gegeben werden, welches man zur öffentlichen Kenntniß bringt. Niedermörlen den 1. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Arbeits-Verſteigerung. (910) Mittwoch d. 9. Sept., Vokmittags 9 Uhr, ſoll dahier die nöthige Planir- und Chauſſirarbeit, ſowie die Anfertigung der noͤthigen Rinnenpflaſter an einer 36 ½ Klafter langen Ortsstraße, an den Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an Ort und Strlle vergeben werden. Niederurſel den 30. Auguſt 1840. Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Am ſel. Gärten-Verſteigerung.. (869) Donnerſtag den 10. September l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Schneider— meiſters Johannes Schwalm jun., Folge Wohnungs- Veränderung, deſſen Gärten in hieſiger und Fauer⸗ bacher Gemarkung liegend, unter vortheilhaften Be— dingungen einer öffentlichen meiſtbietenden Verſtei⸗ gerung ausgeſetzt werden. Schließlich wird bemerkt, daß 7 des Kaufſchillings gegen den gewöhnlichen Zinsfuß auf den geſteigerten Gärten können ſtehen bleiben. Gemarkung Friedberg. Pag. u. Nr. 9 169 11 17¾ Ruthen am Ende des großen Haingrabens, an Philipp Nicolai und Friedrich Wagner, zehntfrei, gibt in die Rente 6 kr. 226 53 u. 54 2 Vrtl. 34 Rth. an der Schlockergaß neben Gemeinderath Wilhelm Schmid, gibt 1 kr. in die barfüßer Schule und 1½ kr. den Piis corporibus dahier. Gemarkung Fauerbach. 389 38 38 ¼ Ruthe Kappes-Garten in der Schlockergaſſe neben Georg Rauſch. Friedberg am 26. Auguſt 1840. 5 0 Der Beigeordnete Bender. Obſt-Verſteigerung.. (911) Montag den 7. September l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde gehörigen 8 Mltr. Aepfel und ½ Mltr. Saubirnen gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Florſtadt den 3. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz. rern Privat⸗ Bekanntmachungen. Kapitalien (850) von verſchiedenen Größen liegen zum Aus⸗ leihen gegen gerichtliche erſte Inſatz Hypotheken und à 5, 4½ und 4 PCt. bereit. Näheres in dem Büreau des Unterzeichneten. Niederwöllſtadt am 12. Auguſt 1840. G. Emmerich. Mobilien-Verſteigerung. (912) Donnerſtag den 17. September l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, will der Unterzeichnete vor dem 4 256„ Wohnhauſe der Frau Amtmann Sebaſtiani dahier ohn⸗ gefähr 20 gut gehaltene Stück-, ſodann mehrere Zu⸗ laſt⸗Fäſſer und kleinere von 1 bis 2 Ohm, ferner allerlei zur Obſtwein⸗Fabrikation erforderlichen Werk⸗ zeuge, Lagerbalken, ſtarke Bütten verſchiedener Größe u. ſ. w. öffentlich gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigern laſſen, wozu er die Kaufliebhaber hierdurch einladet. Friedberg den 2. September 1840. Georg Venator. Eine ſehr große gute Kuh (913) mit Kalb iſt zu verkaufen. Ausgeber die⸗ ſes ſagt wo? 503 fl. 5 (914) Kapital können aus der Ockſtädter Kir⸗ chenkaſſe gegen doppelte Sicherheit in den Kreis Friedberg verliehen werden. Ockſtadt den 3. September 1840. Der Kirchenrechner Klein. Schwalheimer Mineralbrunnen. (915) Sonntag den 6. Sept. l. J., iſt am hie⸗ ſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. H. B. Grödel, auf dem Marktplatze, (916) beehrt ſich, ſeinen durch neue Einkäufe wie⸗ der auf's Vollſtändigſte aſſortirten Vorrath von Galanterie- und Modewaaren in allen Gattungen Atlas- und Laſtings-Cravatten. neueſter Facon, allen Sorten Shwälchen, ſeidenen und Stramintaſchen, ſeidenen, baumwollenen und Glacé-Handſchuhen, ſeidenen und baumwollenen Re⸗ genſchirmen in großer Auswahl, Straminwolle in allen Schattirungen, Näh-, Stick- Häkelſeide, Stick⸗ muſtern, Kappen, ſowie allen ſonſtigen Toilett⸗Arti⸗ keln zu empfehlen und wird derſelbe ſich fort⸗ während angelegentlichſt bemühen, ſich durch ſehr billige Preiſe und ſchöne Waaren das Zutrauen ſei— ner verehrten Abnehmer zu erhalten. Bee ka n u m a ch un g. (917) Der Keller in dem alten Schloſſe zu Vilbel, in welchem circa 30 Stückfaß gelagert werden kön⸗ nen, iſt zu vermiethen, und das Nähere bei dem großh. Rentamte Friedberg zu erfragen. Okarber Mineralbrunnen. (918) Sonntag den 6. Sept. iſt auf dem Okar⸗ ber Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Havenecker. 1839 r guten Obſtwein (919) hat zu verkaufen Friedberg. C. Altmannſperger. 924 will J dokf 39 circa 1 Zahlung 925 ſollen i gen dag bene Ha tenden 9 zieg Mit ei 15 Er rofeſſt Druck i von Aaren „ Cravatten en, ſeidenen ollenen und llenen Re⸗ minwelle in lſeide, Stick⸗ Toilett⸗Arti⸗ e ſich fort, h durch ſeht Zutrauen ſei⸗ ſe zu Vilbel, inſpergel. . 257* Fertige Kelterſchrauben (920) mit eiſernen Muttern ſind ſtets vorräthig bei Gebrüder Grödel. Nauheimer Teichhaus. (921) Sonntag den 6. Sept. iſt auf dem Nau⸗ heimer Teichhauſe Harmonie- und Tanzmuſik anzu⸗ treffen, wozu höflichſt einladet. Henkel. L. Schlotthauer in Frankfurt a. M., Lit. M. Nro. 206 zum rothen Stein neben dem Dom, (922) empfiehlt hiermit ſein neuerrichtetes Waaren⸗ lager, beſtehend in: Cattunen, Druck Cattunen, Bett⸗ zeugen, Merinos, Thibets, Zwillchen, Corſettendrills, Barchenten, Piqués, Leinwanden, Flanelles, baum⸗ wollenen, wollenen und ſeidenen Tüchern, Umknüpf⸗ tüchern, Schirtings, Sarſinets, Canevas nebſt ſon— ſtigen Futterzeugen, Einſchlaggarne und ächter eng⸗ liſcher Strickbaumwolle und Wolle, Nähſeide und Garnen, ſowie auch Näh- und Stricknadeln, Herrn— huter Schnur, Perlmutterknöpfen, Fiſchbein und allen übrigen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, un⸗ ter Verſicherung reeller und billiger Bedienung. che, (923) Unterzeichnete erlaubt ſich hiermit die er⸗ gebenſte Anzeige, daß ſie geſonnen iſt eine Strick⸗— ſchule zu errichten. Sie wird ſich beſtreben, dem ihr zu Theil werdenden Zutrauen in jeder Beziehung zu entſprechen. Friedberg im September 1840. Mehlhändler Philippi's Frau, in der Kirchgaſſe. Bekanntmachung. (924) Montag den 7. d. M., Nachmittags 1 Uhr, will Iſaac Foucar im Weißenthurm zu Friedrichs⸗ dorf 39 Stückfäſſer und verſchiedene kleinere Faͤſſer, circa 100 Ohm haltend, meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigern laſſen. Holzverſteigerung. (925) Montag den 14. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in den freiherrlich von Diede'ſchen Waldun⸗ gen das von früheren Verſteigerungen ſtehen geblie⸗ bene Holz noch einmal öffentlich an den Meiſtbie— tenden verſteigert werden. Ziegenberg den 4. September 1840. Kirchner. era iſche Anzeige. (926) Bei E. Th. Groos in Karlsruhe iſt erſchienen und bei C. Binder nagel in Friedberg vorräthig: Bluͤthen der griechiſchen Dichtkunſt in deutſcher Nachbildung. Mit einem geſchichtlichen Ueberblicke und den nöthi⸗ gen Erläuterungen begleitet v. Dr. A. Baumſtark, Profeſſor der älteren Literatur. In ſechs Bänden. Druck und Format wie die neuen Taſchenausgaben von Schiller, Wieland ꝛc., geh. Subſcriptionspreis 36 kr. für den Band. Die 3 erſten Bände ſind erſchienen und in allen Buch— handlungen zur Einſicht zu haben. Dieſelben enthalten: ir und 2r Band, die epiſche Dichtkunſt; zr Band, die Elegie. Der vierte Band, welcher nächſtens erſcheint, wird die Lyrik enthalten; der öte Band das Drama und der bte eine Dar⸗ ſtellung der Geſchichte der griechiſchen Poeſie. Das Ganze wird bis zur Herbſtmeſſe fertig, und es folgen dann: Blüthen der römiſchen Dichtkunſt ꝛc. In 4 Bänden. Gebildete Freunde des Sinnigen und Schönen finden in dem Werke den reichſten Stoff geiſtigen Genuſſes, und jün⸗ geren Studirenden wird es zum beßten Leitfaden dienen, ſich in Kurzem und auf angenehme Weiſe eine klare und um⸗ faſſende Ueberſicht über das Ganze der griechiſchen Dichtkunſt zu verſchaſſen. Alle werden gebeten, ſich durch eigene Anſicht von dem Werthe dieſer Anthologie zu überzeugen. S Kaſſe für taub ſtumme Confirmanden. Von Herrn Revierförſter Weihl in Obereſchbach 24 kr. Friedberg. Roller. Fruchte⸗-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 28. Auguſt: Waizen: 9 fl. 53 kr. Korn: 7 fl. 7 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 6. bis 13. Sept. 1840. pfd Brod-Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. Ff. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 4 3 2 7 7 54.— 4 77 7 10 7 9 3 Loth. Loth. —[Milchbrod 11 112 —[Waſſerweck 11 57 114— —([Gemiſchtes(Tafel-) Brod 116 115 Fleiſch-Preiſe. 5 pf pf. 1(Ochſenfleiſch 5 8 5 13— „ Kbgleje gemäſtetes 3 Kübfleiſch] ungemaſtetes 71 7 4 Rindfleiſch 71 7 1 „ Kalöfleiſch 6 2 6 2 „ Schweinenfleiſch 10— 101 „ Hammelfleiſch 8— 81— „ Schaaflleiſch 71——— „Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 104— „ Bratwurſt 14— 144 „ Schwartenmagen 14— 144— „I Geräucherter Speck 20— 2— „Schinken 14— 144— „ Dörrfleiſch 15— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19!— 19— 5 dito ungusgelaſſen 18— 1814— „Nierenfett 19— 181— Hammelsfett 16— 151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Köch ler. * „ 238 mögliche Lebensverhältniſſe. * (927) So eben iſt bei mir erſchienen und in allen Buchhand⸗ Ueberall ſind die entſprechenden lungen(in Friedberg bei C. Bindernageh zu haben: Eu d 10 e en een 10 1 10 Werth ö und Nutzen dieſes ächten Familientempels erweiterl. N 8 11 1 5 a 1 Darmſtadt. L. Pa bſt. amilientempel. f (928) Zweites Abonnement. Chriſtliches Gebetbuch St i t 0 6 für das Volk auf alle Lebensverhältniſſe von Pfarrer J. J. Kromm. Ordinäre Ausgabe 1 fl., feine Ausgabe mit einem Stahlſtich 1 fl. 21 kr. Dieſer Familiente el iſt ein wahres Volks⸗Andachtsbuch, wie noch keins exiſtirt, ver jetzigen Bildungsſtufe entſprechend. Er enthält zu ſo billigem Preis Gebete für die Sonn⸗ und Wochentage, für alle Feſttage im Jahr, ſo wie die verſchie⸗ denen Jahreszeiten; dann Troſt und Belehrung für alle oder Herausgegeben von Carl von Rotteck und Carl W Erſten Bandes erſtes Heft. Heft. Regelmäßig wird alle 14 Tage 1 Hef Das erſte Heſt iſt bei C. Binder nagel Eneyklopäͤdie der Staatswiſſenſchaften. elcker. Subſcriptionspreis 54 kr. à t ausgegeben. vorräthig. Im Monat Auguſt 1840 wurden zu Friedberg 1) Getraut: Den 9. Johann Konrad Wagner, Batallionstambour im Aten Bat. des Aten großh. Infanterieregiments des weiland Johannes Wagner, Ortsbürgers zu Langgöns nachgelaſſener ehel. Sohn und Katharina . Margaretha Ewald, des hieſigen Bürgers und Seilermeiſters Thomas Ewald eheliche Tochter. „ 9. Georg Ferch, neuangehender Bürger und Fabrikaufſeher dahier, des Heinrich Ferch nachgelaſſener ehelicher Sohn und Katharina Otto, webermeiſters Konrad Otto zu Wiſſelsheim ehelich ledige Tochter. 16. Johann Joſt Kinzebach, Bürger und Caſinodiener dahier, ein Wittwer, und Jak „ 16. Chriſtoph Fiſcher, Bürger und Steindeckermeiſter da hieſigen Bürgers und Seifenſieders Anton Suhrada ehelich ledige Tochter. Getafe a Den 2. Eine uneheliche Tochter, Maria Katharina, geboren den 20. Juli. 2. Dem hieſigen Burger und Schreinermeiſter Johann Philipp Jung ein Sohn, den 24. Juli. Herm 70 7 1 7 5 nette Dorothea, geboren den 22. Juli. weiland hieſigen Poſtillons des Ortsbürgers und Lein⸗ obine Fuchs, des weiland Wilhelm Fuchs, Bürgers und Tuchmachers zu Meiſenheim, nachgel. ehel. Tochter. hier, ein Wittwer, und Eva Suhrada, des ann, geboren 9. Dem hieſigen Batallionstambour Joh. Konrad Wagner eine Tochter, Mariane, geb. d. 21. Juli. 9. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Martin Bollonier eine Tochter, Johan⸗ 9. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann Friedrich Briel ein Sohn, Kaspar, geboren den 27. Juli. . 16. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann Thomas Becker II. eir Sohn, Ludwig, 16. Dem hieſigen Bürger und Gefangnenwärter Peter Schnell ein Sohn, Wilhelm A Karl, geboren den 3. d. M. i 5 19. Eine uneheliche Tochter, Eliſabetha, geboren den 14. d. M 20. Dem hieſigen großh. Hauptmann, Herrn Georg Karl Fr Anna Roſina, geboren den 10. d. M. 23. Dem hieſigen Bürger und Bäckerweiſter Georg Schreiber eine Tochter, Anna Mar geboren den 10. Auguſt. 7 3) Beerdig Den 9. Chriſtina Goll, des eine geborne Klein, alt 44 Jahr, 7 den 7. Auguſt. geb. den 6. d. M. uguſt Ludwig iedrich Schäffer eine Tochter, Maria ia Eliſabetha, 12 hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Franz Albrecht Goll Ehefrau, 12. Georg Martin Fink, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Georg Fink ehelicher Sohn, 8 alt 23 Jahre, 1 Monat und 20 Tage, 1 den 10. Auguſt. 12. Eine uneheliche Tochter Barbara, alt 6 Monate und 7 Tage, 1 den 10. Auguſt. 26. Henriette Louiſe Venator, Ehefrau des hieſigen Bürgers und Handelsmannes G alt 65 Jahre. 5 5 14. Herr Heinrich Krauß, gr. penſionirter Hauptmann, alt 54 Jahre, 17 Tage, 1 den 12. Auguſt. 22. Martin Suppus, Schmiedegeſelle, aus Altenneuſtadt in Kurheſſen, alt 23 J., 1 d. 21. Auguſt. eorg Venator, Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. üäpſchen Juhrmal ganz be. glänzten aber ze aller Ge die an den Sir kein aug nehmer Denn d von Bu brannt Stucke ſolche, was wi Staatsz Leuten Wohnſt größere den and Nach Männer in ihrer ter auch Abend“ Sie ha genomm als mas