. ene Grey nen Bürgers Bür f Dur gers und Aharing Hen, laſſene ehelich 5 dal Sin des geweſenen „Georg Wil⸗ ſeph, geboren Markus Wil⸗ ſeberen den 8. 0 und 20 Tage liches Sohn, . d. M. nachgelaſſen * adt geſandten agel. — 48. Intelligenzblatt für die berhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die ee Bezirke im Beſonderen. 5—— Nikolaus- Abend. Wer erinnert ſich nicht aus ſeiner Kindheit mit Freuden des Nikolaus-„Abends? Wo iſt noch jetzt eine Kinderwelt, in der dieſer Abend nicht eine bedeutende Rolle ſpielt? Hat doch wohl ſelbſt unter den geneigten Leſern ſchon mancher den Nikolaus gemacht und in ſeiner Vermummung den Kindern mit der Ruthe gedroht, den unartigen ſelbſt Eins damit verſetzt, den frommen und braven aber Nüſſe und einen gebackenen Haſen verehrt! So bekannt nun auch der Nikolaus-Tag überall iſt, ſo mag's doch wohl nicht jedem unſerer Leſer bekannt ſeyn, wie ſich die Sache eigentlich ver— haͤlt und wo die Sitte herſtammt, und wir glauben darum nichts Ueberflüſſiges zu thun, wenn wir ihnen ein wenig auf die Spur zu helfen ſuchen, ſo weit es uns möglich iſt. In unſerer Gegend iſt der Nikolaus der Vor— läuſer des Chriſtkindleins. Am Vorabend des ihm geweiheten Tages geht er umher, hat eine gewaltige Ruthe, aber auch eine wohlgefüllte Taſche, kommt in die Häuſer, in welchen ſich Kinder befinden, theilt den unartigen Schläge aus, gibt den braven Nüſſe und Haſen und entfernt ſich dann wieder.— Nach den Niederlanden zu iſt der heilige Nilolaus (Sinter Klaas) der eigentliche Beſcheerer. Ihm zu Liebe legt das Kind den Vorabend einen Klaas— Klump, d. i. einen kleinen, aus Thon verfertigten Schuh hin und thut auch etwas Heu dabei, damit das Schimmelchen Futter und Muth bekomme. Siehe da, am folgenden Morgen liegt ſtatt deſſen eine Sonnabend, den 30. November ——ͤd. 1839. reiche Beſcheerung für das Kind da, aber auch eine Ruthe dabei. In Frankreich iſt der Saint Nicolas ebenfalls der Gaben-Beſcheerer; dagegen fällt auf Weihnachten für die Kinder nichts, und gleich wie die Kinderwelt an dieſem Tage ſich eben nicht gluͤck⸗ licher fühlt, als an jedem andern Feiertage, ſo fehlt auch der franzöſiſchen Sprache unſer ſo lieblich klin— gendes Wort Chriſtkindchen. Wie kommt es aber, daß ſich gerade an dieſen Nikolaus dieſe eignen Sitten, das Kinderfeſt knü— pfet?— Wie unſere Weihnachten ein Kinderfeſt ge— worden ſind, das liegt zu nahe, als daß es einer weitläufigen Erklärung bedürfte: die Geburt deſſen, der nie eine Sünde gethan, der der größte Wohl— thäter des Menſchengeſchlechtes geweſen, der die Kindlein herzte und drückte, der den Alten erklärte, wenn ſie nicht rein wie dieſe Kinder würden, könn⸗ ten ſie das Gottesreich nicht erlangen,— muß für Kinder und kindliche Gemüther der heiligſte Tag ſeyn; hier muß ſich vorzugsweiſe die Liebe der El— tern zu ihren Kindern durch Kindesgaben offenbaren. Was will dagegen der Nikolaus? Die Legende ſagt, der heilige Nikolaus habe ſchon als Kind einen ſolchen inſtinktartigen Hang, Gott zu Ehren zu leben, gehabt, daß er niemals den Mittwoch und den Freitag vor Nacht an ſei— ner Amme Milch getrunken. Nachdem er ſein gan⸗ zes Leben hindurch ſich eines frommen Wandels befliſſen, den Dürftigen uͤberall geſpendet, ſich nach Sitte der Zeit viel kaſteiet, Wunder verrichtet, wurde er für einen Heiligen erklärt. Dieſen heili— gen Nikolaus nun ernannte man in ſpäterer Zeit zum Schutzpatron der Kinder, und daher leiten Viele den Urſprung der Sitte, am Nikolaus- Abend den Kindern allerlei Gaben zu verehren. Wir müſſen aber um der Sache auf den Grund zu kommen, in viel frühere Zeiten zurückgehen. Als unſere Altvordern, die Deutſchen, noch dem Heiden— thume ergeben waren, da verehrten ſie manche und mancherlei Weſen als Götter. Nachdem ſie das Chriſtenthum angenommen hatten, konnte die Exiſtenz dieſer höheren Weſen nicht ſofort für nichtig erklärt werden, ſondern man half ſich damit, daß man ſie für böſe Geiſter erklärte. Als ſolche blieben ſie und ſind zum Theil noch jetzt in dem Volke. So wur⸗ den die Hausgeiſter neckende Kobolde, die aber doch dann und wann als gutmüthige Weſen auf⸗ treten. Unter den Kobolden iſt einer Namens Niſ— ſen, von dem man ſich noch jetzt allerlei erzählt. Er erſcheint aber auch zuweilen als ein getreuer Knecht des Hauſes, der den fleißigen. Dienern hilft, den trägen und nachläſſigen dagegen allerlei Scha— bernack thut. Ir Deutſchland führt dieſer Knecht den Namen Knecht Ruprecht oder Nikolaus, der zuweilen den Kindern Geſchenke macht. Die Sage von dieſem Kobold knuͤpfte ſich, wie ſo manche andere im Laufe der Zeit ſich mit Heiligengeſchichten vermiſchten, allmählig an jenen heiligen Niko⸗ laus, der im vierten Jahrhundert zur Zeit Conſtan— tins des Großen als Biſchof von Myra in Klein⸗ Aſien lebte und wirkte. Er ſteht aber dem deut— ſchen Volke viel zu ferne, als daß er vor allen andern Heiligen ſeiner Zeit ſo in deſſen innerſtes Weſen hineingegangen ſeyn würde, wenn er nicht in dem⸗ ſelben einige Anhaltspunkte vorgefunden hätte. Da— rum borgte das Volk von jenem den Namen. Der alte treue Hausgott dagegen verwandelte ſich allmählig bei dem Volke in einen Butzemann, der die Kin— der neckt, aber von ſeiner Gutmüthigkeit doch nicht ablaſſen kann und den braven, frommen, welche beten, Geſchenke gibt. Er iſt aber nur der Vor- läufer eines Herrn; nach ihm kommt ein Größerer, deſſen ganzes Weſen Liebe iſt, die ſich vorzugs— weiſe gegen die Kinderwelt offenbart. Dies iſt un⸗ gefaͤhr unſere Kenntniß und Anſicht von der Sache. Es erklärt ſich dadurch wohl Manches; indeſſen bleibt doch auch noch Einiges dunkel. Wer kann übrigens hier genau ſagen, wie ſich Heidenthum und Chriſtenthum bindet, wann und wie beides im Volke ſich vereinigte und endlich die Geſtalt annahm, in der man's jetzt findet? Das iſt ein Feld, auf welchem noch Vieles aufzuklären bleibt. Etwas uͤber die Kartoffeln. (Beſchluß.) Jetzt hört man wohl die Frage: Was pflanzten denn nur die Menſchen, ehe ſie die Kartoffeln hatten? Sie zogen mehr Rüben, ſie pflanzten mehr Korn. Wenn's aber dabei geblieben wäre, ſo würde un— 8 ſere jetzige Menſchenmaſſe nicht dabei beſtehen kön⸗ nen. Wie bei den Kartoffeln, brachten auch mit andern Erzeugniſſen die Verhältniſſe eine Aenderung hervor. Die Vortheile des Waizenbaues vor dem Kornbaue erkannte man, wie Herr Leopard verſichert, zuerſt im ſiebenjährigen Kriege, wo die Heere der Franzoſen die Wetterau heimſuchten, welche, an Weißbrod gewöhnt, dieſes dem Schwarzbrode vorzogen. Das vertheuerte den Waizen; ohnehin gedeiht er in den meiſten Gegenden der Wetterau beſſer als das Korn. Den Kleebau im Großen ver— dankt man, nach der Verſicherung deſſelben Herrn Leopard, den Bemühungen des berühmten Frei⸗ herrn Friedrich Karl von Moſer, der in den Jahren 1772 bis 1780 heſſen⸗darmſtädtiſcher Staats⸗ Miniſter war. Aber noch bis auf dieſe Stunde hat man die wahren Vortheile des Kleebaues und als Folge deſſelben, den Vorzug der Stallfütterung vor der Weidefütterung, in der Wetterau noch nicht überall gehörig erkannt und richtig gewürdigt. Auch beim Kartoffelbau ſieht man noch lange nicht überall genug darauf, eine gute Art zu erhal— ten, und, wenn ſie anfangen, ſchlechter zu werden, ſie durch beſſere Arten, die man anderwärts ſich zu verſchaffen ſuchen muß, zu erſetzen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Bekanntmachung. (1114) Montag den 23. Dezember, Vormittags 10 Uhr, ſollen im hieſigen Rathhaus die zur Con- cursmaſſe des Balthaſer Kappes gehörenden Im⸗ mobilien, beſtehend: N 1) 60 i Eine Wohnung, beſtehend in Wohn⸗ haus, Nebenhaus, Stallung, Hof— raum und Hausgarten. 27%, 50 Ruthen Garten zwiſchen dem Riedgraben und dem Ohrlochsweg. 3)%, 18 Ruthen Acker am Pfaffenbrun⸗ nen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 17. November 1839. In Auftrag großh. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Straßenbau-Reparatur⸗-Arbeits⸗ Verſteigerung. (1135) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats- Straßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1840, als Steinbrechen, Steinfuhr, Steinſetzen, Steinſchlagerlohn, Handarbeiten ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden zur Verſteigerung gebracht werden, und zwar: 1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung mitta 9 Für di durch di Es wer Iutereſſe i machen zu Friedb (1129) 2 Motz, geb. 2. Dezembe Rathhaus meiſtbietend dann bekannt den Wag werden, n) Gemarfn und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben zu Kloppenheim den 5. Dezember d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, 2) Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze zu Oberwöllſtadt, bei Wirth Brauburger, Frei— tag den 6. Dez. d. J., Vormittags 9 Uhr, 3) Fuͤr die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, Samſtag den 7. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Hanau im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt, Montag den 9. Dez., Vormittags 10 Uhr. 5) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt zu Altenſtadt bei Gaſtwirth Holzapfel, Mit⸗ woch den 11. Dez., Vormittags 9 Uhr, 6) Für die Straße von Altenſtadt bis Selters u. von Lindheim nach Buͤdingen zu Lindheim, Donnerſtag den 12. Dez., Vor⸗ mittags 9 Uhr. 7) Für die Straßen von den Nonnenſtümpfen nach Ranſtadt zu Niedermoxſtadt, Mittwoch den 18. Dez. Vormittags 10 Uhr, 8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg durch die Gemarkungen Ober- und Niedereſch⸗ bach, und für die Straße von Frankfurt nach Königſtein durch die Gemarkung Rödelheim zu Obereſchbach, Freitag den 20. Dez., Vor— mittags 10 Uhr. Es werden die großh. Bürgermeiſter erſucht im Intereſſe ihrer Gemeinden, Vorſtehendes bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter hu mbler. Güter ⸗Verſteigerung. (1129) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Clara Motz, geb. Groß, von Tambach ſollen Montag den 2. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus deren ſämmtliche Güterſtücke öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als. In der Gemarkung Friedberg. M. V. Rth. 10— 3 22 Acaekergarten vor dem Fauerbacher Thor an Hrn. Prof. Dieffenbach, zehntfrei. 20— 1 22 Garten an den Wingerten beim Holzpförtchen an Ferd. Damm. 3)— 3 2 Am Wildkautsgraben an Georg Rauſch, zehntfrei. 4) 1 1 4 Im kleinen Warthfeld an der Landſtraße an Chr. Oberländer. 9) 1— 30 Im Großgalgenfeld an der Pfingſt⸗ weide, am Hoſpital und Schöff Wüſtenfeld. — 4— 6)— 2 36 Daſelbſt, an Michel Muller und Joh. Mühling. 7) 1 2 27 Daſelbſt an Ludwig Langsdorf und G. Preuſſer. 8) 1 2 13 Im kleinen Galgenfeld. 9) 1 1 20 Im Lachenfeld an G. Groß 1, und Joh. Klings Erben. 10)— 1 11 Wieſen im Straßheimer Grund an Karl Groß. In der Gemarkung Fauerbach II. 110— 2 25 ¼ Acker ober dem Dorheimer Pfad an Hofrath Schmidt Kinder. 120 1 1 20% Unter der Judenhohl und dem Eſelspfad an A. C. Trapp. 13)— 2 31 Am Eſelspfad an D. Fritz. 14) 1 1 33 Rechterhand dem mainzer Thor— weg an Philipp Philippi. 15)— 3 35½ Daſelbſt an Balthaſer Sang. 16)— 2 37% An der Elach an Herrn Grafen von Rödelheim. Friedberg den 14. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fri Arbeits-Verſteigerung. (1132) Dienſtag den 3. Dezember, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Hieronymuß dahier, das Abheben der ſteilen Stelle am ſ. g. Mainzerthor zu Friedberg an die Wenigſtnehmenden in Accord ge— geben werden. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. e (1137) In Sachen des Hofgerichts-Advokaten Steinberger in Gießen, Klägers, gegen Margaretha und Juliane Stutt zu Niederweiſel, Beklagte, pto. debiti. Wird zu Recht erkannt: daß Beklagte, da ſie der ergangenen Ladung keine Folge geleiſtet haben, in ihrem Ungehorſam der Klage für geſtändig zu erachten, mit ihren Ein⸗ reden auszuſchließen, und unter Verurtheilung in die Koſten des Prozeſſes und ſolidariſcher Haft⸗ barkeit, ſchuldig zu erkennen ſeyen, an Kläger die libellirten 24 fl. 27 kr. Hauptgeld nebſt Zin⸗ ſen des Verzugs d. d. 28. November 1834 zu bezahlen. Friedberg den 4. November 1839. b Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Dr. Gilmer. Vorſtehendes Urtheil wird der Mitbeklagten ab⸗ weſenden Margaretha Stutt halber mit dem Anfügen oͤffentlich hierdurch bekannt gemacht, daß dagegen Ap⸗ pellation oder Nichtigkeitsbeſchwerde interponirt wer⸗ den können, dieſe Rechtsmittel aber binnen 10 Ta⸗ gen dahier angezeigt und binnen 20 Tagen bei gr. — heſſ. Hofgerichte zu Gießen mit gleichzeitiger Ueber⸗ reichung der Entlaſſungsurkunde und einer Beſcheids⸗ abſchrift bei Vermeidung des Ausſchluſſes eingeführt werden müſſen, ſowie auch ein etwaiges Geſuch um Wiedereinſetzung in den vorigen Stand Rechtens innerhalb 14 Tagen vorgebracht werden muß. Zugleich wird noch bemerkt, daß die künftigen Verfügungen in dieſer Sache nur durch Anſchlag im Gerichtslocal werden veröffentlicht werden. Friedberg den 4. November 1839.. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Dr. Gilmer. Brennholzlieferung zu Butzbach. (1157) Samſtag den 30. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungsbüreau hie— ſiger Garniſon die Lieferung des Brennholzbedürf— niſſes derſelben pro 1840, beſtehend in 25 Stecken buchen und 290 Stecken eichen Scheitholz an den Wenigſtverlangenden mittelſt Verſteigerung in Ac cord gegeben werden. Den Lieferungsluſtigen dieſes zur Nachricht. Butzbach den 20. Nov. 1839. ö In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeits- Verſteigerung. (1161) Dienſtag den 3. December, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Rendel, die an der dortigen Kirche vorzunehmenden Baurepara— turen an die Wenigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt 1) Dachdeckerarbeit 756 fl. 20 kr. 2) Weißbinderarbeit„ Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 20. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (1174) Dienſtag den 3. Dezember d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden die zum Transport der Militär⸗Effecten von Offenbach nach Friedberg erforderlichen Fuhren für 1840, auf dem Verwal- tungsbüreau des 2. Bats. 4. Inf. Regiments ver— ſteigert. Friedberg den 28. Nov. 1839 In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Holz ⸗Verſteigerung. (1175) Kunftigen Dienſtag den 3. Dez., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen auf dem hochgräflich Solms-Rödelheim'ſchen Bergwerke bei Bauernheim nachbenannte Gegenſtände, als: 1) eine Partie Lauf— karren, zum Chauſſee- und Wegbau ganz brauchbar; 2) zwei Mühl⸗Wellbäume und Kammräder ꝛc., Ge⸗ 334— hölze, was zu Schreiner- und Glaſerarbeit geeignet iſt; ſodann 3) eine große Quantität eichen und tannen Brennholz ſteckenweiſe meiſtbietend verkauft werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt. Oſſenheim den 28. November 1839. Der Rentmeiſter Weis. e von Schloſſerarbeiten. (1176) Samſtag den 7. Dezember, Vormittags 11 Uhr, ſoll in Berſtadt dei Wirth Hennemann die für die Erbauung eines neuen Pfarrhauſes in Berſtadt nöthige Schloſſerarbeit nochmals an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Voranſchlag und Steigbedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Nidda den 26. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Bekanntmachung, Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betrff. (1177) Freitag den 6. Dezember l. J. ſollen in dem großh. Domanialwalde Kellerberg, bei Ober— rosbach, f 1¼ Stecken buchen,/ Stecken eichen und 1 Stecken aspen Scheitholz, g 31 Stecken buchen, 14½ Stecken birken, 1¼ Stecken nadel, u. 9 Stecken aspen Prügelholz, 4½ Stecken eichen und nadel Stockholz, 4075 Wellen buchen, 1100 Wellen birken, eichen, und 775 Wellen aspen ꝛc. Reiſerholz, 1. eichen und 11 birken Stangen—, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert— und damit Morgens 8½ Uhr der Anfang gemacht wer— den. Oberrosbach den 25. November 1839. Der großh. heſſ. Revierförſter Bingmann. Holz-Verſteigerung. (1178) In dem freiherrlich von Franckenſtein'⸗ ſchen Walde, Diſtrikt am Straßheimer Wald, wer— den Montag den 9. Dezember, Morgens 9 Uhr, 1 Stecken birken Scheitholz, 3½ Stecken birken Prügelholz, 9½ Stecken buchen Prügelholz, 2625 buchen und 1500 gemiſchte Wellen verſteigert. Ockſtadt den 28. November 1839. . Brömſer. Frucht⸗Verſteigerung. a (1179) DOienſtag den 3. Dez. l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier die diesjaͤhrigen Kirchenfrüchte an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden: 7 Mltr. 2 Sr. 2 Kpf. 1 Geſch. 1 Ms. Korn, 21%, c ne e e, Ge 7 Florſtadt den 25. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz. 2 2 = S 2 — — 1 buchen Stock veläffentlicht an Ott und Die Her renden Gem den Auhag reichung ve J. Juli f. Schelle bee Hochwe (1182) mittags um meis dahit 1 M Me ſon öffentlich n die Steig Obere Arte 3 * 13 en Pruge 5 * gelholz, eig, 88 4 ten, eichen, 135 macht wer⸗ 1839. Revierforſter inn. Franckenſtein⸗ t Wald, wer⸗ gens 9 Uhr, Stecken birken gelholz, 282) leigert. 208 . Vormittags Lirchenftüchte gert werden- Ns. Korn, Gerſte u. aer Hafer Holz-Verſteigerung. (1180) Montag den 2. Dezember l. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeinde- wald, Diſtrikt Botenberg, folgende Holzſortimente: 1) 5 eichen Bauſtamme, 225 Cubikfuß enthaltend, 5 1 Stecken eichen Scheitholz, 3) 6„„ und birken Prügelholz, 40 2½„—Stockholz, 5) 200 Stück buchen Wellen, 2 eichen und birken„ 7) 1000„ örn 0 lie 8) 25„ kiefern 7 unter den vor der Verſteigerung eroͤffnet werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend wer⸗ den erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Ge⸗ meinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obermörlen am 27. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Holz-Verſteigerung in den Domanial⸗ waldungen des Reviers Hochweiſel, Forſts Friedberg. (1181) Mittwoch den 4. Dez. l. J., Vormittags Punkt 9 Uhr anfangend, ſollen in den Diſtrikten vorderſter und mittelſter Köppel, 168 Stecken altes buchen Stockholz unter den vor der Verſteigerung veröffentlicht werdenden Bedingungen, meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter der hierauf reflekti⸗ renden Gemeinden werden daher erſucht, dieſes mit dem Anhang, daß das verſteigte Holz gegen Ein⸗ reichung vorſchriftlicher Bürgſcheine bis zum reſp. 1. Juli k. J. geborgt werden wird, mittelſt der Schelle bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel den 26. November 1839. Der großh. heſſ. Revierförſter Stillgebauer. Stroh-Verſteigerung. (1182) Mittwoch den 11. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen bei Gaſtwirth G. Oh— meis dahier. 26 Fuder Roggen⸗ 12„ Waizen⸗ 6% SGerſten Sue, ui Haſer⸗ % n Würz und 38 Gebund Schotenſtroh, ferner 1 Malter Wicken, 4 Meſten Linſen, 2 Meſte Erbſen und 3 Malter Nachfrucht, ſowie eine große Parthie Spreu und Keil öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, wozu man die Steigliebhaber einladet. Obererlenbach den 24. November 1839. Die Hochgräflich v. Ingelheim'ſche Rentei Ehehalt. 335 Holz-Verſteigerung. (1183) Mittwoch den 4. Dezember 1839, Vor⸗ mittags ½ 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Niederrosbach: 1% Stecken buchen— 13¾ Stecken eichen und 1 Stecken aspen Scheitholz; 2 Stecken buchen, 11 Stecken eichen u. bir⸗ ken, 2½¼ Stecken nadel und 6 ¼ Stecken as⸗ pen Prügelholz; 2 Stecken buchen und 8 Stecken eichen und nadel Stockholz; N 2131 Stück buchen— 3668 ¾ Stück eichen und birken, 1681 ¼ nadel, aspen, u. weiden Reiſer⸗ holzwellen und 5 Läſte allerlei Gehölz; 14 eichen= 900 Cubik⸗Fuß, 2 nadel= 64 Cubik⸗Fuß, 6 buchen— 115 Cubik⸗Fuß, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz Stämme, 2 eichen 4 C. F., 2 nadel 5¾ C. F., 20 aspen von 12½ C. F. Stangenholz und 1 eichen Pflugsrehen an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt vor dem Wald am Kiefernbeſtand Punkt ½% 9 Uhr. Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Orte 3 andurch um gefällige Bekanntmachung er⸗ ucht. Niederrosbach den 7. Nov. 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Fr. Bullmann. N Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. (1169) Einem hieſigen und auswaͤrtigen geehr⸗ ten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mein bisher in der Judengaſſe betriebenes Bijouteriewaaren-Geſchaͤfkt nunmehr in dem Hauſe des Herrn Nau auf der breiten Straße betreibe und empfehle mich mit meinen Waaren zu moͤglichſt billigen Preißen. Einem geneigten Zuſpruch entgegenſehend, bemerke ich noch, daß Reparaturarbeiten in Uhren, Gold und Silber, ſowohl in dem alten wie auch in dem neuen Logis abgegeben werden koͤnnen und werden wie bisher auf's Puͤnktlichſte beſorgt. L. Hanau, Uhrmacher. 1200 fl. werden auf eine zu 2300 fl. in der Brand⸗ kaſſe verſicherte und in gutem Zuſtande ſich befind⸗ liche Hofraithe gegen billige Zinſen zu leihen geſucht von Georg Henzel in Bönſtadt. Die Jahrgänge des Intelligenzblattes, (1184) welche in voriger Nummer geſucht wur⸗ den, ſind nunmehr vorhanden. Dies zur Nachricht auf die mehrfältigen Anfragen. (1171) Flachs und Werg. (1185) Zwei Sorten ganz feinen franzöſiſchen Flachs verkaufe ich zu billigen Preiſen. Auch iſt Werg bei mir zu haben, das Pfund zu 8 kr. Friedberg. A. Söllner, Seilermeiſter. Holz⸗Verſteigerung. (1186) Montag den 2. Dezember, Morgens 9 Uhr, ſollen in dem freiherrlich von Rothſchildiſchen Walddiſtrikt Altenberg bei Okarben: 1) 7 Stecken kiefern Scheitholz, 213 75„ Prügelholz, e,„ Stockholz, 4) 550 kiefern Weilen und 5) 78 kiefern Bau- und Werkholz⸗Stämme öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Okarben den 24. Nov. 1839. Hilgenreiner. Bekanntmachung. (1187) Freitag den 6. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, läßt Matthäus Stelze's Wittwe zu Groß⸗ karben nachſtehende Mobilien gegen gleich baare Zahlung öffentlich meiſtbietend verſteigern, als: 1 Pferd, 2 Kühe, 1 Stier, 1 trächtiges Mutterſchwein, 3 Sprenger, 1 vollſtaͤndiger Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, circa 5 Fuder Geſtröh, 140 Centner Heu und Grummet und circa 90 Malter Kartoffeln. Großkarben am 27. November 1839. Gute Lampendochte (1188) hat zu verkaufen Chriſtian Hofmann. Mobilien-Verſteigerung. (1189) Dienſtag den 3. Dezember l. J., Vor⸗ mittags präcis 9 Uhr, will die Unterzeichnete nach⸗ benannte Gegenſtände öffentlich meiſtbietend erbver— theilungshalber gegen gleichbaare Zahlung verſteigern laſſen: 1) Zwei Pferde und ein 2jähriges Fohlen, 2) Drei trächtige Kühe und ein trächtiges Rind, 3) Ungefähr zehn Schweine verſchiedener Art, 4) Einen vollſtändigen Wagen, 5) Einen vollſtändigen Pflug, 6) Zwei eiſerne Eggen, 7) Pferde-Geſchirr von verſchiedener Art, 8) Mehrere Hemmketten, Spannketten und dgl. 9) 8 Fuder Kornſtroh, 100) 12 Fuder Waizenſtroh, 11) Ungefähr 7 bis 8 Fuder Futterſtroh, 12) Ungefähr 40 bis 50 Malter Kartoffel, 13) Ungefähr 50 bis 60 Centner Heu, 140 Ungefähr 20 bis 30 Centner Krummet, 15) Ungefähr 70 bis 80 Körbe Spreu, 16) Eine große Quantität Rangen, 17) Sechs Eſchenbohlen, welche ungefähr 15—16 Fuß lang und ſchon über 30 Jahre alt ſind, 18) Allerlei Hausgeräthſchaften. Großkarben den 26. November 1839. Wilhelm Philipps Wittwe. — 336 — Erklärung. 0 (1190) Da ich bei verſchiedenen Gelegenheiten wahrgenommen habe, daß nicht nur viele mei gelen ner Mitbuͤrger, ſondern auch beamtete Perſonen in der irrigen Meinung ſtehen, ich ſey, als vor maliger Landgerichts-Aktuar und Conſiſtorial 192 Secretaͤr zu Roͤdelheim, meines Amtes wegen Dienſtvergehen ꝛc. durch Urtheil und Recht ent aal ſetzt worden, und da ſolche Meinungen in man, cherlei Beziehungen mir nicht von Nutzen ſeyn koͤnnen, ſo halte ich mich zu der oͤffentlichen Erklaͤrung veranlaßt: daß ich, in jener Dienſt eigenſchaft, weder caſſirt noch ſuspendirt worden bin, daß ich vielmehr im Jahre 1827 bei der betreffenden Behoͤrde um meine Entlaſſung nach⸗ geſucht und ſolche auch unbedingt erhalten habe. a Unbemerkt darf ich indeſſen nicht laſſen, daß zwar— nach der Entweichung des ver blichenen Landrichter Hoffmann zu Roͤdelheim (1829), mithin zwei Jahre nach meiner definitiven Entlaſſung,— auch gegen mich zwei verſchiedene Unterſuchungen(die eine wegen muthmaßlicher Verabfaſſung einer auf jene Flucht bezuͤglichen Brochure, die andere wegen angeblicher Dienſtvergehen als vormali— ger Aktuar) eingeleitet worden waren, daß mir jedoch deren Verfolg nur inſofern Nachtheile bereitete, als ich, veranlaßt durch haͤufige Vor— ladungen, meine damalige Stelle als Secretaͤr bei der koͤnigl. niederlaͤndiſchen Geſandtſchaft zu Frankfurt aufgeben mußte(1831).— Seit dieſer Zeit bin ich zuruͤckgetreten in das burger; liche Leben, genieße den Schutz der Geſetze und empfehle mich dem, verehrter Goͤnner und Freunde. Nie derwoͤllſtadt im November 1839. G. Emmerich. Empfehlung. (1191) Einem geehrten Publikum empfehle ich hiermit mein in der Wohnung des Herrn Kirſchners Schmidt in der Uſergaſſe dahier neu errichtetes Ge⸗ ſchäft in Zwirn, Band⸗ und Schnur⸗Waaren und dahin einſchlagenden Artikeln. Außerdem verkaufe ich ganz fertige Modeſchuͤrzen und Schürzchen, wie auch Negligee⸗Hauben, welche Waaren ich auch ſelbſt auf Beſtellung verfertige. Ich empfehle mein neues Geſchäft zur gütigen Abnahme, und hoffe um ſo mehr, daß mir dieſe zu Theil wird, weil ich möͤglichſt billige Preiſe halten E 4493 Unte Weihna Gerſte El (194) m i verkaufen. 160 ob dende ſſchälte 6) 1 ei Friedbel (1196) D meines theur, meinen Freun Fertigen von dem Hauſe, von Regenſch recht zahlreic Friedbel 1197) 3 empfehle ich Lebkuchen unt fündig bei n (1198) 8 ten Stock, Zimmern, n Küche, erf werde, und ich die Beſtellungen im Verfertigen von nur die Modeſchürzen und Schürzchen, wie auch Negligee⸗ tete q) Hauben ſtets auf das Pünktlichſte beſorgen werde. er Friedberg den 14. November 1839. &. Eva Rumpf. en ö Mobilien⸗Verſteigerung. Amtez(1192) Montag den 2. December l. J., Nach⸗ und Recht mittags 1 Uhr, wollen die Erben der verſtorbenen Ehefrau des Müllermeiſters Meyer zu Schwalheim in der Wohnung des Wilhelm Schenck dahier nach— ſtehende Sachen einer Verſteigerung, beſtehend in 0 Bettzeug, Weißzeug und ſonſtigen Hausgeräthſchaf— ten, ausſetzen. Friedberg den 28. November 1839. In Auftrag: C. Manchot. nt ſung na, Empfehlung. ingt erh(1193) Unterzeichneter empfiehlt ſich auf bevor⸗ chaltg ſtehende Weihnachten mit allen Sorten Mehl, Gries, geſchälte Gerſte, pendirt word ö 185 „7 9 Erbſen und Linſen. 4 g Heinrich Stamm. Hung des ver Ein Brandweinkeſſel Roͤdelhei doe mit Hut, Rohr ꝛc. iſt aus freier Hand nach nei u zu verkaufen. Wo ſagt die Expedition d. Bl. WA Mobilien-Verſteigerung. * auch gegn(1 195) Montag den 2. December ſollen nachfol— Agen(die ein gende Gegenſtande einer Verſteigerung ausgeſetzt ung einer af werden, als: e 1) 1 blindes Pferd, t laſſen 5 e, die andere 7 2) 2 Schorkühe, — vormal⸗ 3) 1 Eſel, ner, daß min 4) 1 neue geſtempelte Waage, m Madel 5) Hausgeräthſchaften, als, Kupfer, Zinn, 1 Kommode, 1 Tiſch von Nußbaumholz, 6) 1 eiſerne Egge, 1 Pflug und mehrere Ketten. Friedberg den J. November 1839. Andreas Schmidt's Erben. ug dufge Bo als Seecretaͤr D.— Sei Empfehlung. in das bürger(1196) Durch den ſo frühzeitig erfolgten Tod Geſetze un meines theuren Gatten finde ich mich veranlaßt, meinen Freunden und Bekannten mein Geſchäft im Fertigen von Frauenkleidern, ſowohl in als außer dem Hauſe, ferner im Ueberziehen und Repariren ber 1839. von Regenſchirmen, ergebenſt zu empfehlen und um immerich. recht zahlreichen Zuſpruch zu bitten. . Friedberg im November 1839. 9 Wittwe Stamm. m empfehle ich Empfehlung u Kirſchners errichtetes Gi Paaren und (1197) Zum bevorſtehenden St. Nikolaus-Abend empfehle ich meine vorzüglichen Sorten Haaſen und Lebkuchen und bemerke, daß letztere von jetzt an be— ſtändig bei mir zu haben ſind. Ph. Engel, Bäckermeiſter. Zu Vermiethen. e Modeſchüzen ben, welche g verſenge.(1198) Der Unterzeichnete hat ein Logis im zwei⸗ ſſt zur gütnn ten Stock, beſtehend in 4 an einander ſtoßenden b nit diſe n Zimmern, wovon 2 heitzbar ſind, 1 Manſardſtube, Prtiſe hal 1 Küche, verſchloſſenem Holzplatz, Keller, Theil am 887— Speicher und an der Waſchküche zu vermiethen und kann dasſelbe ſogleich bezogen werden. Heinrich Dienſtbach, vor dem ehemaligen Mainzerthore. . Zu Vermiethen. (1199) Bei Unterzeichnetem iſt gleicher Erde eine Stube, Nebenſtube, Küche, nebſt Keller, im zweiten Stock zwei Stuben mit Nebenſtuben, Küche, dazu Keller und im dritten Stock eine Stube mit drei Kammern zu vermiethen. Auch können 16 Ruthen Garten dabei abgegeben werden. Johannes Schwalm auf dem Hauck. Wohnungs- Veränderung. (1200) Unterzeichneter beehrt ſich hiermit anzu⸗ zeigen, daß er ſeine bisherige Wohnung vor dem ehemaligen Mainzerthore verlaſſen, und nunmehr eine bei Zimmermeiſter Füller an dem vormaligen Seerthor nächſt der Burg bezogen hat. Friedberg den 24. Nov. 1839. G. Bindernagel II., großh. Geometer. Literariſche Anzeige. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Neues ABC-Spiel, 24 Kärtchen auf ſteifer Pappe, jedes mit einem Buchſtaben und einer bildlichen Darſtellung. 45 kr. Schöne Bilder aus der Thierwelt. Ein ABC⸗ und Leſebuch. 27 kr. Kinderſpiele und Kinderfreuden, in 12 colorirten Bildern. Ein ABC- und Leſebuch. 27 kr. Kamp, H. A., Vater Edelmuths kindliche Erzäh⸗ lungen im Kreiſe ſeiner lieben Familie. Mit 6 colorigen Bildern. 1 fle kr. Boſch, I., engliſche Schulvorſchriften zum Schön⸗ ſchreiben. 36 kr. —— deutſche Schulvorſchriften in 2 Heften. a 27 kr. Karl's naturhiſtoriſches Bilderbuch. Ein ABC⸗ und Leſebuch. kx. Bilder aus dem Naturreiche. kr. Buntes Bilderbuch. kr. Das Pferd nach ſeinen verſchiedenen Lebensperioden dargeſtellt. Ein ABC⸗ und Leſebuch. 27 kr. Der kleine Matroſe u. ſ. w. 3 Erzählungen mit 8 Bildern. 27 kr. Das kleine Mädchen, das ſich in Alles einmiſcht u. ſ. w. 3 Erzählungen mit 8 Bildern. 27 kr. Die gequälten Thiere. 3 Erzählungen mit 8 Bil⸗ dern. i 27 kr. Kinder ⸗ Vergnügungen in 16 colorirten Bildern ohne Text. 5⁴ Kr. Lebenslauf des Pferdes. 12 Bilder zum Ee 1. Muſterblätter und Alphabete für Schildermacher. ik. Die Sage des Odyſſeus nach Homer. In Reimen bearbeitet von Dr. Ed. Eyth. l 2 Stern, W., Frühlingsgarten. Sammlung von Liedern, Fabeln, Sagen ꝛc., als Leſebuch für die reifere Jugend. Mit Kupfern. e e 84 verſchiedene Handſchriften. Ein Leſebuch für Volks⸗ und Gewerbſchulen. 36 kr. Verfaſſungs-Urkunde für das Großherzogthum Baden. Eigenhändig von den Mitgliedern der hohen 2. Kammer des Landtags von 1831 ge— ſchrieben, und durch den Ueberdruck als Faeſimile vervielfältigt, zur Leſeübung verſchiedener Hand— ſchriften für badiſche Schulen. 20 kr. Thier⸗Studien, nach der Natur gezeichnet von Karl Kuntz. Zwei Hefte à 2 fl. Schreibübungen mit 150 Bildern zur Anſchauung des erklärenden Inhalts. 2 fl. 20 kr. Bilder-ABBC in Räthſeln. 3 fl. Vorlagen zur Freihandzeichnung. 1. Heft geometriſche Figuren. ii N ——. 2. Heft Baumſtudien. 1 fl. 0 k —— 3. Heft Vordergrundſtudien. 1 fl. 30 kr. —— 4. Heft Landſchaften. 1 fl. 30 kr. Zehn Skitzen von Fries. Zum Gebrauch als Vor— legeblätter für Landſchaftszeichner. 5 fl. 24 kr. Scholz, Aufgaben zum Kopfrechnen. In geord— neter Stufenfolge für zahlreiche Knaben- und Mädchenſchulen. 1.— 3. Heft. 54 kr. Böhme, Dr., Verſuch, das Geheimniß des Men— ſchenſohns zu enthüllen. Al 2 kr. Nachtbilder aus dem Ritter- und Räuberleben und der Geiſterwelt. Erſtes Bändchen. 26 kr. Rychner, Naturgeſchichte des krankhaften Zuſtan⸗ des der Hausthiere. 2 H. 42 kr. Rychner, das Buch für den Landmann, oder was Pferde- und Rindviehbeſitzer thun und laſſen ſollen, um zu Nutz und Freud Hausthiere aufzuziehen, anzukaufen, zu füttern u. zu pflegen, in geſunden wie in kranken Tagen. 1 fl. 12 kr. Rau, Dr. W., über die unnatürliche Sterblichkeit der Kinder in ihrem erſten Lebensjahre.(Preis— ſchrift.) 1 fl. 42 kb. Napoleoniſche Ideen von Napoleon Louis Bona— parte. Deutſch von Freiherrn von Biedenfeld. if 2 kr. Morlot, v., die Bienenzucht, theoretiſch und prak— tiſch. 2 fl. Münch, Univerſal⸗Lexikon der Erziehungs- und Unterrichts ⸗ Lehre fuͤr ältere und jüngere chriſt⸗ liche Volksſchullehrer. Erſte Lieferung. 24 kr. Gerber das Nachtgebiet der Natur im Verhält— niß zur Wiſſenſchaft, Aufklärung und Chriſten— thum. 1.— 6. Lieferung. 2 fl. 24 kr. — N Der chriſtliche Familien⸗Tempel oder das Buch der Andacht und Gottesverehrung. 1. Quart. 256 kr. Der Schutzgeiſt oder Führer und Begleiter der Ju— gend. Ein Bildungsbuch. 1. Quartal. 256 kr. Gottes Wille und ſeine Kirche. Nebſt zwei Nach⸗ trägen: die Gerechtigkeit, Allegorie, und Rom und ſein heiliger Stuhl. Zwei Theile. 2 fl. 42 kr. Eggerling, Beſchreibung der Vereinigten Staa⸗ ten von Nordamerika. Mit einer Karte von Nord⸗ Amerika. 2 Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn: 6 fl. 50 kr. Gerſte: 6 fl. 10 f. Hafer: 2 fl. 50 er. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 25. Nov.: Gerſte:— fl.— kr. Wafzen: 10 fl. 15 r. Korn:— fl.— kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 22. Nov.: Waizen: 10 fl. 23 kr. Korn: 7 fl. 29 kr. Hafer: 3fl. 5kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fur d Butzbach vom 1. bis 8. Dez. 1839. pfd Brod-Preiſe. Friedberg Butzbach. kee pf, kr. pf Leib-Roggenbrod 2 53 2 2 77 7 5 1 5 1 3 5 0 8 101 Loth. Lot — Milchbrod 11 4¼%/ 1 4% —[Waſſerweck 11 114— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 4 115% Fleiſch⸗Preiſe. . pf, pf. 1 Ochſeufleiſch e 10 2 „Kübhfleiſch 8 2 84— „ Rindfleiſch 7712 742 7. Kalbfleiſch 8 55 8—— „ Schpweinenlleiſch 10— 10 Hammellleiſch 8— 891 7. Schaaffleiſch 6 2 8 4— „Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 14— 14 „Schwartenmagen 15— 15— „ Geräucherter Speck 20— 20— „Schinken 14— 144— „Dörrfleiſch 15— 154— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 19— „ J dito ungusgelaſſen 18— 181— „ Nierenfett 19— 18— Hammelsfett 16— 15 Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. * Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. Gerſte: 6 fl. 19 r. Städte Friedbeng und den K * 49 2 D. Iutelig 0 daß eb den 1 bieſge wol. gelaufen ſilld„ ſir die weste autel genzblatt 0 edo trag! 0 ele welche guszutt gefäbigſt dabe werden. Ferie! 3 Ic Verſamml I. 2 Herr Ren Hecht, He hard, Her II. Schullehre mann, He Schullehre III. 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