de. vorräͤtht 1 8 5 1 VVVVVVTVVVTVVTVVVVVT „ 1 Intelligenzblatt für die 9 robin im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. W 2. i Sonnabend, Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Hauſirhandel und die hauſirend. werdenden Gewerbe, insbeſondere das Hauſiren in den aüdten. Großh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz hat das Verbot des Hauſirhandels in den Städten des Großherzogthums auch auf die Städte Alzey, Bensheim und Michelſtadt ausgedehnt. Indem ich Ihnen hiervon Nachricht gebe, weiſe ich Sie zugleich an ſich darnach zu achten, und bemerke noch, daß die erwähnten Städte demnächſt in den betreffenden Formularien für Hauſir-Gewerbspatente mit bezeich— net werden. Friedberg am 16. Mai 1839. 57 J —— eee.— Derſelbe an Dieſelben. Betreffend: Die Vertilgung der Raupen. Ich habe wahrgenommen, daß die Stammraupen allerwärts in ungeheurer Menge vorhanden ſind. Sie werden angewieſen, unverzüglich bekannt machen zu laſſen, daß die Bäume binnen 8 Tagen davon zu reinigen und reſp. die Vertilgung dieſer in großen Geſellſchaften verbundenen Raupen bei Meidung von 12 kr. Strafe für jede ſolche Raupengeſellſchaft zu bewirken iſt. Zugleich werden ſie hierbei ein— ſchärfen, daß dies bei gleicher Strafe nicht durch das hin und wieder uͤbliche ganz zweckwidrige Abkehren der Raupen geſchehen darf, ſondern daß vielmehr dieſelben zerdrückt oder förmlich getöͤdtet werden müſſen. Die Befolgung dieſes Polizeibefehls und die Verwirklichung der fraglichen Raupenvertilgung haben Sie nach Maßgabe des in Nro. 9 des diesjährigen Intelligenzblattes abgedruckten Regulativs zu über— wachen und überhaupt in allem Uebrigen darnach zu verfahren. Friedberg den 22. Mai 1839. Küſch ler. 2 e rk Bekanntmachung. Höchſten Orts iſt dem Herrn Grafen von Rhode geſtattet worden, ſeinem Wohnſitze„Schloß Ober— burg“ den Namen„Schloß Rodenburg“ beizulegen, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 20. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg f Küchler. den 25. Mal 1839 — 150— Die Waiſenanſtalt des Landes. Die 34te Nummer des großh. heſſ. Regierungs⸗ blattes enthält u. A. eine Ueberſicht der Rechnung der Waiſenanſtalt des Landes vom Jahr 1837. Man erſieht daraus, daß dieſer Anſtalt außer ihren ge— wöhnlichen Einnahmen die jährliche Summe von mehr als 24 tauſend Gulden wegen ihrer Aus— dehnung auf das geſammte Großherzogthum zu Theil wird, daß aber auch für Erziehung der Waiſen mehr als 36 tauſend Gulden verausgabt wurden. Allerdings eine ſehr bedeutende Summe, aber doch nicht hinreichend um die ſämmtlichen Waiſen, deren Zahl ſich am Schluſſe des Jahres auf Eintauſend und drei beläuft, ſo, wie wir wünſchten, zu erzie⸗ hen und zu verpflegen. Ehe wir indeſſen hierüber unſere Meinung zu äußern uns erlauben, wollen wir den Leſern unſers Blattes einige hiſtoriſche Nachrichten über dieſe ſo wichtige und wohlthaͤtige Anſtalt hier mittheilen, wie wir ſie zum Theil in einem Aufſatze des Adreßkalenders von 1780 finden, der aber ſchwerlich in ſehr vielen Händen ſeyn mag, zum Theil aus Verordnungen, Jahres— Rechnungen ꝛc. ꝛc. geſchöpft haben. Eine große Theuerung, welche im Jahr 1694 herrſchte, gab die erſte Veranlaſſung zu einer Anſtalt, deren Zweck war, ſich verlaſſener, armer und eltern— loſer Kinder anzunehmen. Man ſammelte dazu Bei— träge in und außer dem Lande, und war ſo glücklich, eine Summe von etwa 5 tauſend Gulden zuſammen zu bringen. Die Waiſen wurden zuerſt kurzer Hand zu einzelnen Perſonen in Darmſtadt, auf de— ren Sorgfalt man bauen zu können glaubte, gegen ein gewiſſes Koſtgeld, in Verpflegung gegeben. Dies dauerte jedoch nur bis zum Jahr 1698, wo man den ſogenannten Schultheißen-Bau in der langen Gaſſe von der Stadt Darmſtadt zu dem Endzwecke kaufte, die Waiſen hier beiſammen zu erziehen und unterrichten zu laſſen. Die Bürgerſchaft war gefällig genug, die Hälfte des Kaufſchillings jedoch gegen gewiſſe Bedingungen zu erlaſſen. Ob nun gleich von der Zeit die Anſtalt ſich nicht nur meh— rerer landesherrlicher Begünſtigungen, ſondern auch mancher Geſchenke und einiger Vermächtniſſe erfreute, ſo fand man doch im Jahr 1730, da man die erſte Hauptrechnung aufſtellte, daß ſich das Vermögen der Anſtalt nur noch auf 2000 Gulden belief; ſo weit war es durch Mangel an Ordnung im Haushalte, verkehrte Projekte und untreue Aufſeher herabgekom⸗ men. Nun ſuchte man durch geordnetes Rechnungs⸗ weſen, neue Huͤlfsquellen, beſonders durch ſpecielle Unterſtützung des Landesfürſten, der Anſtalt wieder aufzuhelfen. Als die bisherige Wohnung nicht mehr hinreichte, wurde vor dem Beſſunger Thore eine Stelle zu einem neuen Waiſenhauſe angekauft. Der Bau begann 1745, wurde im J. 1750 bezogen, war aber erſt 1755 ganz vollendet, und koſtete die Summe von 23 tauſend Gulden. Hier blieb die Anſtalt, die unter einer beſondern„Waiſenhaus— Deputation“ ſtand, bis zum Jahr 1825. Die ſpe⸗ ciellen Geſchäfte beſorgte ein Waiſenhaus-Verwal— ter, ein Spinnmeiſter, eine Waiſenhaus- Mutter, eine Nätherinn und eine Wartfrau. Der Unterricht wurde von einem beſonderen Lehrer ertheilt, und Sonntags hielt einer der Geiſtlichen, der„Waiſen— haus-Prediger“ war, den beſonderen Gottesdienſt in der Anſtalt. Sie erſtreckte ſich aber bis dahin nur auf die alt⸗heſſiſchen Lande, und die Kinder waren nicht eher aufnahmsfähig, als bis ſie das ſie— bente Jahr erreicht hatten.— Durch höchſte Ver— ordnung vom 5. Aug. 1824 wurde beſtimmt, daß die Anſtalt für alle Landestheile, inſoferne ſie nicht beſondere Waiſenanſtalten beſitzen,„eine all ge⸗ meine Waiſen-Verſorgungs-Anſtalt“ ſeyn, daß aber auch alle Landestheile nach Kräften ſie unterſtützen ſollten. Demgemäß ſollten 1) nach den Beſtimmungen von 1712 und 1819 an jedem Neujahrs- und Palmſonntage für ſie in den Kir— chen Kollekten erhoben, 2) nach der Verordnung von 1745 bei Hochzeiten und Kindtaufen Gaben geſam— melt, 3) nach der Verordnung von 1699 an öffent— lichen Orten, Poſt- und Wirthshäuſern und 4) nach derſelben in den Amtsſtuben Büchſen für milde Ga— ben aufgehängt werden. Nun begann für die Anſtalt eine neue Aera. Es ſollten nun die Kinder nicht erſt vom 7ten Jahre an, ſondern ſobald ſie Waiſen geworden, und zwar aus dem ganzen Großherzogthume eine Aufnahme finden. Das war in den Räumen, welche bisher benutzt wurden, unmöglich; die bis jetzt da— mit verbundene Oekonomie hatte bei einer Anzahl von etwa 140 Kindern ebenfalls eine außerordent⸗ liche Laſt verurſacht und wenig Vortheil gebracht; bei einer nothwendigen Erweiterung mußte die Laſt ſteigen, der Vortheil noch geringer ſich herausſtellen. Nelegt wurf empfehle beſondern ſetige K. publikum von göthe ſtelicch l thelbath gu, daß nen konnte Regel ſoll tung bei, finderloſen len i. im und nut d welche man Pflegeeltert wählt wer Wittwer Familien! ſpepellen 9 Meiſter gef berfertigt As ei kinder aus (Nheinheſſe 53 zugene bei Pfleg Darmſtad Anſtalt n ins ſich uſielt, w üben, Di 0 Ju der von eine fer zu verſchiede Intereſſe rabgeh dehnung, 8 ſpectl, alt wied ung nich ger Thon angekauft 0 bezogen, loſtete di died die zar enhaus: die ſpe⸗ 8 Verwal „Mutter, Unterricht eilt, und Waiſen— Vottesdienſt bis dahin die Kinder ſe das ſee ochſte Ver⸗ unt, daß e ſie nicht ne allge⸗ alt“ ſeyn, h Kräfter en 1) nach an jedem den Kir⸗ n geſam⸗ an offent⸗ ad J) nach milde Ge⸗ is jetzt da iner Anzahl zußerordenl⸗ il gebracht; ite die Leaf erausſtelleſ n Vor allen Dingen, mußte der Deputation die Be— antwortung der ſeit einem Jahrhundert vielfach aufgeworfenen Frage“), ob nicht die häusliche als natürliche Erziehung und Bildung dieſer künſtlichen Bildung in Waiſenhäuſern vorzuziehen ſey, ſo wie die gemachten Erfahrungen ein Reſultat liefern, das eben für die bisherige Einrichtung des Wai— ſenhauſes nicht ſehr günſtig ausfiel. Die Waiſenhaus-Deputation machte in einer beſondern„Nachricht“, die viele Umſicht und viel— ſeitige Kenntniß des Gegenſtandes verräth, dem Publikum bekannt, daß eine zeitgemüße Aenderung von nöthen ſey, die Kinder künftig nicht mehr klö— ſterlich erzogen, ſondern einer häuslichen Bildung theilhaftig werden ſollten. Man ſieht zugleich dar⸗ aus, daß man auch die Nachtheile, welche kom— men konnten, ſich nicht verhehlt hatte. In der Regel ſollten die Waiſenkinder gegen eine Verguͤ— tung bei„rechtſchaffenen Pflegeeltern, vorzugsweiſe kinderloſen Eheleuten, nahen Verwandten, Taufpa— then ꝛe. im Ort der Geburt“ untergebracht werden und nur diejenigen im Waiſenhauſe bleiben, für welche man keine Pflegeeltern finden könne. Zu Pflegeeltern ſollten keine ganz unbemittelte Leute ge— wählt werden; Wittwen könnten zwar Mädchen, Wittwer aber keine Waiſen annehmen. Alle in Familien untergebrachte Waiſen ſollten unter der ſpeziellen Aufſicht der Ortsgeiſtlichen und Bürger— meiſter geſtellt und darüber beſondere Inſtruktionen verfertigt werden. Als ein Jahr nachher öffentliche Rechnung ab— gelegt wurde, ergab ſich, daß die Zahl der Waiſen— kinder aus den beiden Provinzen diſſeits Rheins (Rheinheſſen behielt ſeine Waiſen-Anſtalt) nur um 53 zugenommen hatte, daß von allen 151 Kinder bei Pflegeeltern erzogen, 23 im Waiſenhauſe zu Darmſtadt gebildet wurden. Man ſieht, daß die Anſtalt noch nicht ſo ſehr des allgemeinen Vertrau— ens ſich erfreute, als ſie es verdiente und ſpäter erhielt, wie wir oben zu unſerer Freude bemerkt haben. Die Verpflegung im Waiſenhauſe ſelbſt dau— 19 In der allg. Schulzeitung von dieſem Jahr haben wir von einem hierin ſehr competenten Manne, Hrn. Dr. Schä— fer zu Frankfurt, eine gründliche Zuſammenſtellung der verſchiedenen Anſichten hierüber gefunden, die wir denen 1 empfehlen, welchen dieſer hochwichtige Gegenſtand von Intereſſe iſt. erte nur noch einige Jahre; dann hörte ſie ganz auf, und im Jahr 1832 wurde das Haus ſelbſt proviſoriſch dem Gymnaſium überlaſſen. Am Ende des Jahrs 1830 belief ſich die Zahl der Waiſen bereits auf 557, Ende 1832 auf 664, Ende 1835 auf 757 und Ende 1836 auf 959 Individuen. Wir erlauben uns hier noch einiger Bemerkun— gen; denn es können in dieſer für die Menſchheit ſo hochwichtigen Angelegenheit die Akten nie fur geſchloſſen erklärt werden. Wer die verſchiedenen Nachrichten über die Wai— ſenhäuſer uberhaupt mit Aufmerkſamkeit geleſen, der wird ſich überzeugt haben, daß ſolche Anſtalten, wenn ſie gehörigen Fond haben, gut verwaltet wer— den und vor Allem, wenn die Vorgeſetzten tüchtige Menſchen ſind, viel Segen bringen. Auf der andern Seite iſt nicht zu läͤugnen, daß die häusliche Erzie— hung die naturgemäßeſte iſt. Aber— und hier iſt der faule Fleck fuͤr die Waiſen— ſie kann nur auf innige Liebe der Eltern gegründet ſeyn, und gar zu leicht trifft es ſich, daß Leute blos aus Liebe zu gewiſſen Vortheilchen, die ſie zu erlangen hoffen, arme Waiſen annehmen, nicht aus Liebe zu den unglücklichen Kindern ſelbſt. Da müſſen denn die armen Geſchöpfe die Laſtträger werden, und verdienen helfen; aber der Lohn dafür, die Herz⸗ lichkeit von Seiten der Eltern, geht ihnen ab, und nicht ſelten geſchieht's, daß, wenn andere Kinder die Schule beſuchen dürfen, ſie zu Hauſe gehalten und zu überſchwerer Arbeit gezwungen werden. Thätig ſeyn lernen ſie in ſolchen Fällen, das iſt nicht zu läugnen, aber die Würze fehlt dabei, und darum nagt der Kummer an ſolchen Geſchöpfen in den Jah— ren, welche ſonſt die roſigen genannt werden.— Das muß wohl ſo kommen. Unvermögende Pflege— eltern würden auch unmöglich ſolche Kinder um ein ſo geringes Koſtgeld annehmen, wenn ſie ſich nicht Erſatz durch Hülfe derſelben zu verſchaffen hofften. Wir wünſchten darum, daß vor allen Dingen dafür geſorgt würde, den Pflegeeltern das Koſtgeld ſo zu erhöhen, damit ſie durch Aufnahme der Waiſen oko— nomiſch keinen Nachtheil haben. Kenner werden dieſen Vorſchlag belächeln und fragen: woher ſoll die Anſtalt einen neuen Fond von vielleicht zehn tauſend Gulden und mehr nehmen? Wir antworten, daß dafür der Staat zu ſorgen habe, dem die Bildung der Waiſen am Herzen lie— gen muß, und es bedarf bei unſerer humanen und erleuchteten Staatsregierung ſo wie bei den einſichts⸗ vollen, für das Gute empfänglichen Landſtänden gewiß nicht vieler Worte, um eine Verwilligung von etwa 10 tauſend Gulden weiter zu erlangen. (Schluß folgt.) Fremde Witze. Berlin iſt die Stadt, wo man die Butter dünn und die Farben dick aufträgt. Saphir. * ** Welche Leute ſitzen weder warm noch kalt— die Lauſitzer. * ** Welcher Stein hat zwei Stimmen? der Baſalt. * ** Wo lebt man in der Unmöglichkeit?— Zu Carlsbad(im Gaſthauſe zur Un möglichkeit.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Ed iet ala d u n g. (425) Forderungen jeder Art an den Nachlaß des am 18. d. M. geſtorbenen, im gr. Garde-Re⸗ giment Chevauxlegers zu Butzbach geſtandenen Lieut⸗ nants Karl Ernſt Wiener, ſind um ſo gewiſſer binnen 6 Wochen von heute an bei dem unterzeich— neten Commiſſär anzuzeigen und zu begründen, ols ſie ſonſt bei der Erbvertheilung unberückſichtigt blei— ben müſſen. Darmſtadt den 26. April 1839. Der Verlaſſenſchafts-Commiſſäͤr Meyer, Hofg. Secretär. Brodlieferung zu Butzbach. (441) Mittwoch den 29. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Brod-Bedürf— niſſes hieſiger Garniſon pro 2tes Semeſter 1839 an den Wenigſtnehmenden mittelſt Verſteigerung in Accord gegeben werden. Butzbach den 14. Mai 1839. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (450) Dienſtag den 28. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Vilbel die Baureparaturen an dem dortigen evangeliſchen Pfarr— — 152— hauſe an die Wenigſtfordernden öffentlich verſtei⸗ gert werden. 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 28 fl. 28 kr. 2) Steinhauerarbeit 10„ 36„ 3) Zimmerarbeit 3% 4) Dachdeckerarbeit 17„36% 5) Schreinerarbeit 42% 58 6) Schloſſerarbeit 45% 38 7) Glaſerarbeit 19„ 24„ 8) Weißbinderarbeit 60„—.„ 9) Pflaſterarbeit 15„— 77, Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum beſtimmten Termin auf dem Büreau des Unter— zeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Hofraithe-Verſteigerung. (454) Auf freiwilligen Antrag des hieſigen Buͤr⸗ gers und Schuhmachermeiſters Michael Bauer, ſoll Mittwoch den 29. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, deſſen Hofraithe auf dem Hauck, neben Chriſtoph Fiſcher und Thomas Horn, öffentlich an den Meiſt— bietenden in Eigenthum verſteigert werden. Friedberg den 14. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Edictalla dung. (456) Der im Jahre 1745 geborne Johannes Kaspar Göck aus Oberwöllſtadt iſt ſchon ſeit vie— len Jahren abweſend und ſein Aufenthalt unbekannt. Ob er todt iſt und wer ſeine nächſten Erben ſind, hat mit Verläſſigkeit nicht ermittelt werden können; weßhalb gedachter Johs. Kaspar Goͤck und ſeine allenfallſigen Leibeserben, ſowie alle, welche Erban— ſprüche auf ſeinen Nachlaß zu begründen vermögen, aufgefordert werden, ſich ſogewiß bis zum Donnerſtag den 25. Juli, unter gehöriger Legitimation hier zu melden, als ſonſt der Nachlaß den bis jetzt aufgetretenen nächſten Anverwandten, die als ſolche ſich ausgewieſen, ohne Cautionsleiſtung überlaſſen werden wird. Friedberg den 24. April 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. e ee ee e (457) Forderungen aller Art an den Nachlaß des Beigeordneten Friedrich Hörle in Aſſenheim ſind binnen 4 Wochen bei unterzeichneter Gerichts— behörde zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls ſolche bei der Erbtheilung nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 2. Mai 1839. Großh. Heſſ. Graͤfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Gilmer. Mobilien-Verſteigerung. (458) Dienſtag den 28. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ſämmtlicher Mobiliar⸗ (add) D hin zu fe 10 ahl b Barthel den Beſchliſ werden wur Großkal 8 465) D 10 Uhr, wer aus der 183 ungen auf d ſtegett Reichel! 3 10 Uhr, wir des für die d. J, auf inß Akkord Die Hel den erſucht Friedb! „Boh (483) Uhr, sehen Diſtrikt S. Vohnenſig Steinf * 7 Christoph den Meiſt⸗ ender. Johannes on ſeit vie, undefannt. Erben ſind, en konnen; und ſeine che Erban⸗ vermögen, als ſonſt m;hächſten eſen, ohne Landgericht nn. 1 Nachlaß Aſſenheim r Gerichts⸗ ls ſolche den können, Landgericht 1 jachlaß des dahier verſtorbenen Tambours Johann beinrich Strack, beſtehend in Militairkleidern und onſtigen Gegenſtänden, einer öffentlichen meiſtbie⸗ enden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 16. Mai 1839. 0 In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Oeffentliche Aufforderung. 459) Die Vormünder der minderjährigen Kinder les verſtorbenen Georg Pauli zu Niedereſchbach laben die väterliche Erbſchaft nur unter der Rechts— pohlthat des Inventars und Geſetzes angetreten. Es werden daher alle diejenigen, welche Anſprüche en dieſen, wahrſcheinlich überſchuldeten geringen Nachlaß bilden zu können glauben, aufgefordert, olche ſogewiß im Termin Mittwoch den 26. Juni, Morgens 8 Uhr, ſahier zu begründen und ſich auf eine gemacht wer⸗ ende Nachlaßpropoſition zu erklären, als ſie ſonſt ei Vertheilung der Maſſe nicht beruͤckſichtigt reſp. en Beſchlüſſen der Mehrzahl beigetreten betrachtet verden würden. Großkarben den 27. April 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Muhl. Frucht ⸗Verſteigerung. (465) Dienſtag den 28. d. M., des Vormittags 0 Uhr, werden 25 Malter Waizen und 105„ Korn zus der 18381 Ernte unter den bekannten Beding— ungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend ver⸗ keigert. Reichelsheim am 13. Mai 1839. Herzoglich Naſſauiſche Receptur Hehner. Bekanntmachung. (467) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags um 0 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Bro— ſes für die Garniſon Friedberg pro 2. Semeſter . J., auf dem Militär⸗Verwaltungsbüreau dahier nz Akkord gegeben. Die Herrn Bürgermeiſter hieſiger Umgegend wer— gen erſucht, dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 16. Mai 1839. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Bohnenſtangen⸗Verſteigerung. 483) Mittwoch den 29. Mai l. J., Morgens 9 Ahr, ſollen in dem freiherrlich von Löwiſchen Walde, Diſtrikt Sauerbrunnentannen, 4000 Stück kiefern Zohnenſtangen öffentlich verſteigert werden. Steinfurt den 22. Mai 1839. Freiherrlich v. Löw'ſcher Revierförſter Weigand. Bekanntmachung. (484) Den Eltern ſchulpflichtiger Kinder unſerer Stadt wird hiermit bekannt gemacht, daß die Sommer— ſchule diesmal Montag den 27. Mai, Morgens 7 Uhr, ihren Anfang nehmen wird. Der Ordnung wegen werden die Eltern der neu aufzunehmenden Schulkinder davon vorher dem Unterzeichneten ſchrift— lich oder muͤndlich Anzeige machen. Derſelbe iſt jederzeit bereit, ihnen die nöthige Auskunft über alles Das zu ertheilen, was ſie in Betreff der Schule, des Unterrichts ꝛc. zu erfahren wünſchen. Friedberg den 17. Mai 1839. Der Schulrektor Profeſſor Ph. Dieffenbach. Verſteigerung von Brückenbauarbeiten. (485) Donnerſtag den 30. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen die nöthigen Arbeiten und Material- lieferungen zur Erbauung einer aus vom Stein— hauer gerichteten Bruchſteinen conſtruirten Brücke über die Bleichenbach bei Bleichenbach öffentlich auf dem Rathhauſe in Bleichenbach an den Wenigſt— nehmenden in Accord gegeben werden. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlag 688 fl. 6 kr. Die Steinhauerarbeit 1028s„„ Die Materiallieferung beſteht in 12 Kubikklaftern ausgeſuchter Steine, 23 Klaftern guter Mauerſteine, 5000 Kubikfuß Sand und 350 Kubikfuß Ziegelmehl. Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Nidda den 19. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bruͤckenbau- Arbeiten. (486) Mittwoch den 29. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen die nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung einer aus Hauſteinen conſtruirten Brücke mit Pfahlroſt über die Horloff bei der bingen— heimer Mühle öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Der Maurerarbeitslohn beträgt nach dem Voranſchlag e ee Die Steinhauerarbeit 4244„ 50„ Der Zimmerarbeitslohn am Roſt 122,—„, Die Materiallieferung beſteht in 24 Kubikklaftern Steine, 870 Kubikfuß Ziegelmehl und 2100 Kubik⸗ fuß Sand. Die Zuſammenkunft iſt an der bingenheimer Mühle. Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Nidda den 19. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. — 134— Holz ⸗Verſteigerung. (487) Dienſtag den 28. d. M., Morgens 8 Uhr, ſoll im hieſigen Stadtwald nachfolgendes Holz meiſt— bietend verſteigert werden, als: 1) 3 Stecken buchen Scheit- und Prügelholz, 2 195 5 kiefern„ 4 1 3 26 1, birken u. gemiſchtes Prügelholz, 4) 90 Haufen kiefern und gemiſchtes Stockholz, 5) 300 Stück buchen Wellen, 6) 4300„ gemiſchte„ 77512850% kie fern; 8) circa 100 Stück Nutzſtämme, größtentheils bir— ken, zu Wagnerwerkholz brauchbar, und ein Theil kiefern Stämme als geringes Bauholz. Die Zuſammenkunft iſt an der Straße am Kiſſel— berg. Butzbach den 21. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn. Bekanntmachung. (488) Die unter Nr. 20, Ziffer 471 anberaumte Verſteigerung einer Orgel auf den 31. d. M. zu Hochweiſel wird hierdurch widerrufen. Friedberg am 22. Mai 1839. Der großh. Kreisbote Rudolph. Güter ⸗- Verpachtung. (489) Dienſtag den 4. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſollen im hieſigen Rathhauſe nachbemerkte, ſeit— her von Chriſtian Müller benutzte, dem Rathsſchöf— fen Ambros Konrad Müller gehörende, in friedber— ger und fauerbacher Gemarkung liegende Güter— ſtücke auf ſechs nach einander folgende Jahre öffent— lich meiſtbietend verpachtet werden, als: Gemarkung Friedberg. P. Nr. A. Großwartfeld: 1) 30% 1 Morg. 20 Ruth. an Schöff Wille Wte. 9*, 2 Vrtl. 19 Ruth. an Heinrich Söllner, 3) 2% 1 Morg. 17 Ruth. an Auguſt Schön. B. Lachenfeld: 4) ½, 3 Vril. 7½ Ruth. der Theil nach der Lachenwieſe. Gemarkung Fauerbach. 5)/ 1 Morg. 2¾ Ruth. in d. oberſten Elach. Gärten: 6) ½¼ 3 Prtl. 34 Ruth. im Roſenthal. Friedberg den 23. Mai 1839. In Auftrag großh. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Ber e en k m a ch n g. (490) Montag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in der von Franckenſteiniſchen Renteiwohnung zu Ockſtadt folgende zum Nachlaß des großh. Raths Seitz gehörigen Moventien gegen gleich baare Zah— lung öffentlich verſteigert werden: 1) zwei gute Wagenpferde, hellbraune Wallache, 5⸗ und 6jährig, 2) drei Kühe und 3) mehrere Schweine. Friedberg den 18. Mai 1839. Großherzogl. heſſ. Landgericht Hofmann. Brumhard. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (491) Von den 1838r fiscaliſchen Fruchtvorrathen des hieſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: Dienſtag den 4. Juni 1839, Vormittags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſt— halters Hieronimuß vor dem ehemaligen Mainzer— thore: Von dem Speicher zu Friedberg 40 Mltr. Waizen, 7 . 1 180 Mltr. Korn, 55 Mltr. Gerſte u. 100 Mltr. Hafer. „ 7„Rodheim 40 Mltr. Korn, 1 7„Vilbel 20 Malter Hafer. Freitag den 7. Juni 1839, Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach in dem daſigen Rathhauſe von dem Speicher daſelbſt 240 Malter Korn und 60 Mal⸗ l e, Friedberg den 7. Mai 1839. Der großh. Rentamtmann Buß. Schreiner- und Baureparatur⸗Arbeit. (492) Mittwoch den 27. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll die Anfertigung neuer Subſellien für eine dahier errichtet werdende 2te Schule und die nöthige Schreiner und Weißbinder-Reparaturarbeit zur Herſtellung des Lehrzimmers, fo wie der äußere Verputz eines Hausgiebels öffentlich wenigſtfordernd veraccordirt werden. Heldenbergen den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Maurerarbeit-Verſteigerung. (493) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll dahier nachſtehende Maurerarbeit als: 1) eine ſteinerne Hütte, welche zum Aufenthalt für die Nachtwache im Wald errichtet werden ſoll, 2) unweit daſelbſt ein Ueberfahrts-Canal, ungefähr 20 Fuß lang, 3) deßgleichen ein Canal dahier im Ort von 90 Fuß Länge zu bauen den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Die Herrn Bürgermeiſter, in deren Bürgermei— ſtereien ſich hierzu qualifizirte Maurer vorfinden, werden erſucht, dieſes denſelben bekannt machen zu laſſen. Die Bedingungen können vor der Verſteigerung bei dem Uaterzeichneten eingeſehen werden. Bönſtadt den 21. Mai 1839. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Geibel. „ Oberrosbach 7 Mltr. Maizen, 1 auntmac etſuch 1* el! In Abmeſe l Der Dbenpf. 0% W. 1 Ur, wi g. auf ſteigelt. 6 Friebe Lerſtet (496) Er ſolen die P Staateſtraß öffentlich an geben werde Die Zif der oben ar Nidda! Verſte. (a9) f ſoll dad Bie Chauſſirſten über Bleich Wenigſtneh Die B. Nidda (00) mittags 8 verſtothener nachfolgend baare Zah 1 Kuß(e arca 10 0 „ 10 5 der auße igſtfordem urgermeiſter l, ungefähr Ort von 9 ord gegeben Bürgerme, vorfinden, machen ierſteigenng en. jürzermeiſn Frucht ⸗Verſteigerung. 494) Montag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, werden die der Vacanz der hieſigen Pfar— rei aus der 18381 Ernte zuſtehende Früchte, als: circa 11 Malter Korn ee „ 1 Sim. 3 Kumpf Erbſen unter den im Termin eröffnet werdenden Beding— augen auf hieſiger Rathſtube meiſtbietend verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter werden um gefällige Bekanntmachung dieſer bemerkten Verſteigerung an— hurch erſucht. ö Niederrosbach den 22. Mai 1839. Für den Kirchenvorſtand: g In Abweſenheit des Herrn Der Bürgermeiſter Pfarrvikar Hoffmann F. Bullmann, Der Oberpfarrer Rahn. Oel- Lieferung.. (495) Mittwoch den 29. d. M., Vormittags um 40 Uhr, wird die Lieferung des Oelbedarfs pro tes Semeſter d. J. für das 2. Bat. 4. Inſant. Regt. auf deſſen Verwaltungsbüreau dahier ver— kteigert. Friedberg den 23. Mai 1839. 5 Ju Anftrag: Golz, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Planirarbeiten. 496) Sanmſtag den 1. Juni, Vormittags 10 Uhr, ollen die Planirarbeiten eines weitern Theils der Staatsſtraße oberhalb Lißberg in einzelnen Looſen ffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord ge— eben werden. Die Zuſammenkunft iſt eine halbe Stunde vor er oben angegebenen Zeit bei Lißberg. Nidda den 19. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Chauſſirſteinen. (497) Freitag den 31. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſoll das Brechen, Fahren und Setzen von 360 Klftr. Shauſſirſteine für die Provinzialſtraße von Selters tber Bleichenbach nach Büdingen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Verſteigerung beginnt bei Selters. Nidda den 19. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Vene i ger en g. (498) Mittwoch den 29. Mai d. J., von Vor⸗ nittags 8 Uhr an, werden in der Hofraithe des verſtorbenen Beigeordneten Friedrich Hörle dahier, nachfolgende Gegenſtände freiwillig und gegen gleich baare Zahlung der Verſteigerung ausgeſetzt: 1 Kuh(Shwitzer) circa 10 Ctr. Heu, 3 Ctr. Grummet, „ 10 Fuder, theils Waizen⸗- theils Futterſtroh, 155 eine Parthie Spreu, circa 18 Gebund Flachs, „ 3 Mltr. Waizen, nö Form, „ 10„ Gerſte, 7 20 77 Hafer, 11 Gu, Erbſen, eine Brandweinbrennerei mit Zugehör, mehrere Pflüge und Eggen, eine Fruchtfegmühle und dergl. Aſſenheim den 22. Mai 1839. In Auftrag: Der Bürgermeiſter Günther. Schuh- und Sohlen-Lieferung. (499 Der Bedarf an neuen Schuhen, Sohlen und Flecken während des 2. Semeſters l. J. für die hieſige Garniſon, ſoll Mittwoch den 29. d. M., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Militär-Ver⸗ waltungsbüreau dahier verſteigert werden. Friedberg den 23. Mai 1839. In Auftrag: Gol z, Oberquartiermeiſter. NN nν Privat⸗ Bekanntmachungen. Mai⸗ Wein Eſſenz. (479) Dieſes beliebte Erſatzmittel der ſogenann— ten Maikräuter zur Bereitung des angenehmen Mai— tranks iſt wieder vorräthig in Flaſchchen à 6 kr., und à 10 kr., in der Mohrenapotheke. Friedberg im Mai 1839. Em p fe h un g. (500) Ich beehre mich einem hieſigen und aus— wärtigen Publikum die ergebenſte Anzeige zu machen, daß ich wieder meine Bierbrauerei errichtet habe, und bei mir Bier Faßweiſe zu erhalten iſt. Ich werde mich bemühen meinen wertheſten Abnehmern gutes und geſchmackvolles Bier zu liefern.— Außer- dem empfehle ich mich mit gutem Luftmalz und gu⸗ ter Gerſte gegen Bezahlung. Friedberg im Mai 1839. Anton Burck, Küfer- und Bierbrauermeiſter. Eine Badewanne, (501) welche noch wenig gebraucht und als Waſch— bütte ſehr gut iſt, ſteht zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Einige Arbeitsſtellen (502) für junge Leute ſind wieder in meiner Fa⸗ brik zu beſetzen. G. C. Morell. Empfehlung. (503) Einem verehrten Publikum hier und der Umgegend mache ich die ergebene Anzeige, daß ich meine Wirthſchaft wieder eröffnet habe und dieſelbe wie früher betreibe. Möchte mir der zahlreiche Be— — 150— ſuch wieder zu Theil werden, deſſen ich mich fruͤher zu erfreuen hatte. Nauheim den 22. Mai 1839. Bernhard Salzmann. Bainhardsforſthaus. (504) Sonntag den 26. Mai nehmen wie ge⸗ wöhnlich die Sommerbeluſtigungen auf dem Bain— hardsforſthaus ihren Anfang, wozu höflichſt einladet Bainhardsforſthaus den 23. Mai 1839. Bötz. Gutes Roggenmehl (505) iſt bei Unterzeichnetem zu haben pro M. 7 fl. 144 Pf. Friedberg den 23. Mai 1839. J. L. Rappolt, Frucht- und Mehlhändler. er een h ü d hee, (506) insbeſondere italieniſche à 2 fl., 2 fl. 30 kr. und ganz feine à 2 fl. habe ich wieder erhalten. J. Fu rth, Metzgergaſſe 195. Einladung und Dank. (507) Sonntag den 26. d. M. iſt bei günſtiger Witterung an hieſigem Mineralbrunnen gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu mit dem Bemerken höflichſt einladet, daß ſolche im Laufe dieſes Som— mers von 14 zu 14 Tagen ſtattfindet. Zugleich meinen verbindlichſten Dank für den mir am verfloſſenen Zten Pfingſtfeiertage geworde— nen zahlreichen Beſuch. Schwalheimer Minneralbrunnen i den 23. Mai 1839. Henkel. Eine Fahrkuh mit einem Kalb (508) iſt aus freier Hand zu verkaufen in Ock— ſtadt bei Caspar Gröninger II. 2600 fl. (509) werden gegen doppelten hypothekariſchen Einſatz zu leihen geſucht. Bei Ausgeber das Nähere. 110 Gulden (510) liegen in der Kirchenkaſſe zu Ockſtadt gegen doppelt gerichtliche Verſicherung zu 5 pCt. zum Aus⸗ leihen bereit. Der Kirchenrechner Klein. e Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Bergerliche Haamlichkeite aus der Umgegend, odder: Verbott'ne Blicke in unverbott'ne Familienſtücker. Vun Aa'm, der ſchun lang ſchwarz is! 18 kr. Jäger ⸗ Latein oder des berühmten Freiherrn von Münchhauſen höchſt wunderbare Reiſen zu Waſſer und zu Lande, merkwürdige Feldzüge und luſtige Abentheuer. Von ihm ſelbſt erzählt im Zirkel ſeiner Freunde. Poetiſch bearbeitet im Vers— mas von Blumauer's traveſtirten Aeneis. 54 kr. Vollſtändiger Lehrkurs der reinen Mathematik von L. B. Francoeur. Ueberſetzt von Dr. E. Külp. Erſten Bandes erſtes Buch enthaltend die Arith— metik. 54 kr. Ditto zweites Buch. Die niedere Algebra. 54 kr. Diefenbach, Dr. Lor., Celtica I. Sprachliche Do⸗ cumente zur Geſchichte der Kelten; zugleich als Beitrag zur Sprachforſchung überhaupt. 2 fl. 48 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn: 7 fl. 15 kr. Gerſte: Ffl. 30 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 22. Mai: Waizen: 10 fl.— kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 17. Mai: Waizen: 10 fl. 31 kr. Korn: 7 fl. 38 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl. 36 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom Mai bis 2. Juni 1839. pfo Brod- Preiſe. Sriedberg Buszbach⸗ Ry. pf e pf 1 JLeib-Roggenbrod 203 2 3 2 7 77 5 3 5 2 44„ 6 11 111— f Loth. Lotb. Milchbrod 14% 14% —[Waſſerweck 11 57 11— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 5% Fleiſch-Preiſe. N pf pf 1 Ochſenfleiſch 111— 1 „Kühfleiſch 5 8.* 9 7 Rindfleiſch 7 2 5 1 „ Kalbfleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 10 2 10 2 „Hammellleiſch—— 8— „ Schaaflleiſch n „Wurſt von blos Schweinen 124— 124 „ Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 201!— 20— 5 dito unausgelaſſen 18— 181— „ Nierenfett 18— 18— Hammelsfett 15— 15 1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. den — * 22 — Die? hier ni benen. Der chelich erzeugt der Auſalt! die Unehelic biegt nicht ehelich oder Forderungen Staates? 5 lie ſch ſelt anheim gege öffentlichen doch wohl ſagung der Verweigeru Auſtalt der ſeten zu kon, Endläch merkſam zu ſen beſſer oder in ei den wären Schreiber welche die die jene J in Mſptuc Vataus wenigſens Schuller Adee ausg Landbau 1 Muſter ſe wie ſichs 9 at und y