riedberg u August 1834 e iedberg Buzha n 124217 5 We Woch. Oil 1% 1 0 11 12 15 1 10 7 . 1 90. 2 8— I 51 61 2 60 8181 22 23 0 10 5— 4 6— 16 1 2 — 186 ne. 91— 9 4.- 16 17 2 60 7 1 1. eibrath d. K. let. edberg * 34 Intelligenzblatt für die — Mberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — ͤ ͤ————̃ ̃ DX— Sonnabend, den 24. Auguſt 5 1839. Gedanken am 25. Auguſt 1839.9 N Loſungswort der Liebe und der Freude, Harmonienreich ertönſt du heute Durch das hochbeglüͤckte Vaterland. Du erregſt die Schwingen der Gefühle, Wandelſt ſtillen Ernſt zum frohen Spiele, Löſeſt magiſch ſelbſt des Schweigens Band. Und es tönen nah und ferne Lieder, Nah' und ferne einen ſich die Brüder, Die ein Band von ſel'ger Luſt umſchlingt. Keine Klage hört man heute ſtöhnen, Freudenlieder überall ertönen, Deren Hall das Vaterland durchdringt. Dir, deß Namen jubelnd heute lallen Tauſende, die in dem Lande wallen, Das von Deiner Segenshand regiert— Süßer Lohn ſey Dir die Luſt der Deinen, Welche heute freudig ſich vereinen, Kindlich Dir zu weih'n, was Dir gebührt. ) Wir glauben unſer heutiges Blatt nicht würdiger er⸗ öffnen zu können, als indem wir unſern Leſern für den hehren morgenden Tag ein Gedicht mittheilen, deſſen Verfaſſer kein Bewohner des Großherzogthums Heſſen iſt, das aber eben deswegen als ein um ſo reinerer Er⸗ guß eines Herzens erſcheint, welches von Verehrung unſeres verehrungswürdigen Fürſten durchdrungen iſt. Die Red. —ů ů— 1 ſchoͤn ſind heute zu erſchauen Dieſes Landes ſegensreiche Gauen In dem Strahl von Ludwigs milder Huld; Und wem hätte ſie nicht ſchon gelächelt, Wen nicht Deine Milde angefächelt Selbſt in dem Bewußtſeyn ſchwerer Schuld? Juniger drum hallen heut' die Lieder An des Himmels hoher Wölbung nieder: Vater, Vater! Segen Ihm und Heil! Heil dem Fürſten, den die Tugend ſchmücket, Heil dem Volke, das er hoch beglücket! Ludwigs Huld bleib' ewig unſer Theil! Glanzpunkt in der Tage ſchönen Reihe, Längſt geheiligt durch der Freude Weihe, Webſt um Fürſt und Volk ein Zauberband. Kehre oftmals noch ſo ſchön wie heute! Bleibe immerdar ein Tag der Freude Dem durch Dich beglückten Vaterland! Die friedberger Waſſerkunſt betrefkend. Nach zwei kürzlich angeſtellten Verſuchen mit dem neuen die Stadt Friedberg mit gutem Waſſer ver⸗ ſorgenden Kunſtwerkchen hat ſich ergeben, daß deren Reſultate bei weitem die in Ausſicht geſtellten Erwartungen übertroffen haben und hiernach bei gegenwaͤrtiger trocknen Jahreszeit während 24 Stun⸗ . A. a 9 0 n — den mit nur 3800 großh. heſſ. Ohm Betriebs⸗Waſ⸗ ſer eine Maſſe von 549 Ohm Quellwaſſer 95 Fuß hoch, nämlich bis auf die Schanze in die Stadt, gehoben wird. Dieſer Erfolg iſt kräftig genug, um in Betreff jener Anlage verſchiedenen Zweifel zu benehmen, und kann auch Denjenigen zur Beruhi⸗ gung dienen, denen das Waſſer in der Stadt noch nicht näher zugeleitet worden iſt, was aber bald⸗ thunlichſt geſchehen wird, und woran bisher nur triftige Abhaltungen die Urſache waren. Von der Seebach. Kaſſe für taubſtümme Confirmanden. Von Herrn Juſtizrath Geyger in Aſſenheim. 5 fl. 7 7. Lehrer Blum in Bußeck. 1 1 fl. 45 kr .„ Haas in Ilbenſtadt. 5 2 fl. „ Beſuchen des Tauſtummen⸗Inſtituts 54 kr. Friedberg. Roller. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Brückenbauarbeiten. (803) Mittwoch den 28. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, werden zu Obermörlen die zur Erbauung einer aus drei Bogen über die Uſa daſelbſt führenden maſſiven Brücke erforderlichen Arbeiten und Mate⸗ riallieferungen als: Maurerarbeit voranſchlagt zu 1204 fl. 47 kr. Materialien hierzu 1940„ 6„ Steinhauerarbeit 5951„ 20„ Schloſſerarbeit 232,—„ Weißbinderarbeit 5 Summa 9743 fl. 19 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich vergeben. Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 6. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Sinn ede (831) Adam Stahl von Burggräfenrode und deſſen Ehefrau, Anna Katharina, geborne Gerlach, ſind ſchon vor langer Zeit verſtorben. Nach dem Tode der Ehefrau, welche ihren Mann uͤberlebte, wurde das beiderſeitige Vermögen unter curatoriſche Ver⸗ waltung genommen, weil das einzige Kind der be— nannten Eheleute, ein Sohn, Namens Johann Kon⸗ rad Stahl, welcher in ſeiner Jugend bei dem öſtrei⸗ chiſchen Militär Dienſt genommen, unbekannt wo, abweſend war. Nach einem, in der Folge beige⸗ brachten Todesſcheine war indeſſen beſagter Johann Konrad Stahl vor ſeiner Mutter verſtorben, und da letztere die Erbſchaft ihres Sohnes nicht ange⸗ 238 treten hatte, ſonach ſolche auch an ihre Verwandten — nicht weiter vererben konnte, ſo ſind nunmehr di nächſten Auverwandten des Sohnes von väterliche Seite, zu deſſen in dem Vermögenstheile, der ihn von ſeinem, vor ihm verſtorbenen Vater zugefallel war, beſtehenden, die nächſten Anverwandten de Mutter aber zu der letzteren Nachlaſſe als Erben berufen. Von beiden Seiten find auch bis jetzt viel. Erbprätendenten aufgetreten; es ſcheinen indeſſen noch mehrere vorhanden zu ſeyn, und namentlich ſollel ſich im Königreiche Preußen, wo ein Bruder den Ehefrau des Adam Stahl, Namens Johannes Get lach, als Feldwebel in Militärdienſten ſtand, noc Verwandte befinden. Unter dieſen Umſtänden ſieht man ſich veranlaßt alle diejenigen, welche an eine oder die andere de benannten beiden, ſeither gemeinſchaftlich verwalteten und nach der letzten Rechnung in 2530 fl. 25 ki beſtehenden Nachlaßmaſſen Erbanſprüche machen zu können glauben, hiermit aufzufordern, ſich, ſofſern ſie noch nicht bei Gericht aufgetreten ſind, um ſo gewiſſer 5 binnen drei Monaten dahier zu melden und gehörig zu legitimiren, alk ſonſt die Abgabe des Vermögens an die, bis jetz aufgetretenen Intereſſenten, welche ſich uͤber die Art der Vertheilung bereits arrangirt haben, erfolgen wird. Großkarben den 5. Auguſt 1839. Großherzogl. heſſ. Landgericht Muhl. 1 Maurer ⸗Arbeits⸗Verſteigerung. (847) Dienſtag den 27. d. M. Vormittags 10 Uhr ſollen in dem Bürgermeiſterei Büreau 700 lau⸗ fende Fuß Sattelſteine auf die hieſige Friedhofs— Mauer zu legen an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. N Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend erſuche ich, dieſes in Ihren Gemeinden bekannt zu machen. Ilbenſtadt den 21. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dickenberger. Arbeits Verſteigerung. (848) Mittwoch den 28. d. M., Nachmittags halb 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Anlegung einer ſteinernen Treppe hinter Kehrs Haus und die Verfertigung eines neuen Kanals über den Riedgraben im Nauheimer-Weg an der Gränze, öffentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Arbeit beſteht: a) Steinhauer-Arbeit: Lieferung von 48 laufenden Fuß Treppenſchwellen, voranfchlagt 24 fl. b) Maurer⸗Arbeit: die Treppentritte 0 einzumauern, voranſchlagt 22 fl. e Zuſammen 46 fl. c) Maurer ⸗Arbeiten am Kanal: Ausbrechen dez (851) Mi Uh, werden Zinmerrepat haus öffent. Die betreff Büreau zur Niedern (852) 9 Uhr, ſollen det Schulhl Glaſet⸗, u dabier öffer Oſſenh (853) 9 2 Uhr, wit J) Pon 6 . 9) 0 2 einer öffnt Ich en ſteigerung Oberr 1 N 239 Ve a Wade alten Kanals, Ausgraben des Fundamentes und on ditelſel Wiederaufführen des Kanals, voranſchalgt zu eile, dete 46 fl. 33 kr. ir gn, Die Voranſchlage ſind täglich von 1 bis 2 Uhr dardten ie bei mir einzuſehen. „ algen eg Friedberg den 21. Auguſt 1839. ng ag n. f b bis bene Der Bürgermeiſter D. Fritz. en iweſen nl. Arbeits-Verſteigerung. weng n(849) Montag den 26. d. M., Vormittags 9 n Bude de Abr, ſoll das Ausmauern eines Brunnens im Ort Johannes z Bauernheim in der Behauſung des Beigeordneten Ger, Walther daſelbſt öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 22. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter — dei Keller. 3 f. 0. Grummetgras-Verſteigerung. the wach.(S50) Montag den 26. d. M., Mittags 1 Uhr, ſich en zu ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörende Grummet⸗ ˖ ſeſan gras, circa 130 Morgen, meiſtbietend verſteigert um ſo werden. . Bönſtadt den 20. Auguſt 1839. ziim 5 Der großh. heſſ. Burgermeiſter amiren, az Geibel. die 556 en n Arbeits⸗ Verſteigerung. ben, erfal(851) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags 10 erfolgn Uhr, werden auf hieſigem Rathhauſe die Maurer- und 9. Zimmerreparatur-Arbeiten am Wache- und Spritzen⸗ haus öffentlich an den Wenigſtnehmenden vergeben. Die betreffenden Ueberſchläge liegen auf meinem Bureau zur Einſicht offen. Niederwöllſtadt den 21. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bauſch. Arbeits-Verſteigerung. (852) Montag den 26. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen die erforderlichen Reparaturarbeiten in der Schulhofraithe dahier, beſtehend in Maurer⸗, Glaſer-, und Schreinerarbeit, in der Rathsſtube dahier öffentlich verſteigert werden. Oſſenheim den 21. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Gras-Verſteigerung. (853) Mittwoch den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, wird das Gras zu Grummet dahier: 1) Von 6½ Morgen Gemeindewieſen, .„ der Mitpredigerſtelle und 33„ der Aten Schulſtelle gehörigen Wieſen einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Nn a Landgeriat gerung. zormittags) tau 700 la. ige Friedhof Aden in Accod gegend erſuche ut zu machen. Buͤrgermeiſter berger. chmittags halb die Anlegung 5 Haus und ls über den der Grän, gert werden, 48 laufenden 2 fl. Ich erſuche die Herrn Bürgermeiſter dieſe Ver⸗ ſteigerung gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. 22 fl. Oberrosbach am 21. Auguſt 1839. 110 fl. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter usbrechen del Lämmer. Edictalla dung. (854) Die Erben des großh. heſſ. Raths Seitz von Ockſtadt haben die ihnen angefallene Erbſchaft sub beneſicio legis et inventarii angetreten, weshalb alle diejenigen, welche Anſprüche an dieſe Verlaſſenſchaft zu machen haben, aufgefordert wer— den, dieſelben ſogewiß Donnerſtag den 19. September, Vormittags, dahier anzumelden, als ſonſt ſie bei der Auseinan⸗ derſetzung dieſes Vermögens keinerlei Berückſichti— gung finden koͤnnen. Friedberg den 10. Auguſt 1839. In Auftrag gr. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen: Das großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Brumhard. Edictal ladung. (855) In den Hypothekenbüchern der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch offen: I. 250 fl. von Johann Peter Kratz in Florſtadt, bei dem hollaͤndiſchen Pfarrer Polz zu Hanau im Jahre 1776, II. 25 fl. im Jahre 1802 von Johann Peter Schmitt bei Johann Heinrich Treudt in Florſtadt, endlich III. 20 fl. im Jahr 1813 von Andreas Will aus Florſtadt bei den Erben der Johannes Stoffel sen. Wittwe daſelbſt entliehen. Der Schuldner Erben behaupten, daß die con— ſtituirten Pfandrechte durch Zahlung der vorgedach⸗ ten Kapitalien längſt erloſchen ſeyen; allein ſie kon— nen dies durch Production der Schuldurkunden nicht nachweiſen. Auf ihren Antrag werden daher alle, welche auf letztere Anſprüche machen und den Fort⸗ beſtand des Hypothekenverbandes hinſichtlich der ein— geſetzten Immobilien behaupten wollen, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt die vorgedachten Schuldverbriefungen fuͤr mortificirt erklärt, und die betreffenden Eintrage in den Hypothekenbüchern werden geſtrichen werden. Friedberg den 9. Auguſt 1839. Großh. heſſ. freih. v. Loͤwiſches Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (856) Montag den 2. September d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline altes Eiſen, eine eiſerne Geldkiſte, 2 dergleichen von Holz mit Eiſen beſchlagen, eine Parthie Glasfenſter und ſon⸗ ſtige hölzerne Geräthſchaften meiſtbietend öffentlich verkauft werden. Nauheim den 19. Auguſt 1839. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Meinhard. Wilhelmi. Edictalladung. (857) Johann Conrad Rumpf und deſſen Ehe⸗ frau Eliſabetha entliehen im Jahre 1800 bei Joſt Wilhelm Schmitt zu Butzbach ein Capital von 250 fl., welches längſt wieder abgetragen ſeyn ſoll, Wille. Weiß. ohne daß jedoch die Obligation zur Löſchung vor— gelegt werden kann. Auf des Schuldners Antrag werden daher alle, welche den Fortbeſtand des früher conſtituirten Pfandrechtes behaupten und Anſprüche auf die vorgedachte Schuldurkunde machen zu kön⸗ nen glauben, aufgefordert, dieſelben ſogewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt jene für er⸗ loſchen erklärt und der deßfallſige Eintrag in den Hypothekenbüchern getilgt werden wird. Friedberg den 10. Auguſt 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Hofmann. Faſſelochsverſteigerung. (858) Montag den 26. d. M., Mittags 1 Uhr, ſoll ein der Gemeinde Melbach gehöriger fetter Faſſel⸗ ochs, auf daſigem Rathhaus, meiſtbietend verſteigert werden. Melbach den 20. Auguſt 1839. Der großh. 9590 e eil. 5 Arbeits-Verſteigerung. (859) Samſtag den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Unterzeichneten nachfolgende Arbeiten an Wenigſtnehmenden in Ae— cord gegeben werden. a) Reparaturen an der Kirche und dem Kirchenthurme: 1) Schreinerarbeit, voranſchlagt zu 32 fl. 42 kr. 2) Schloſſerarbeit 4„—„ 3) Steindeckerarbeit, b) die Fertigung einer Bewäſſerungs⸗ ſchleuße: 1) Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 27 fl. 5 kr. 2) Maurerarbeit 22 3) Schmiedarbeit 5 Zuſammen 122 fl. 33 kr. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend erſuche ich, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt ver— offentlichen zu laſſen. Oſtheim den 21. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Schneider. Gläubiger- Aufforderung. (860) Heinrich Vogt von Butzbach beabſichtigt nach Friedrichsdorf in der Landgrafſchaft Heſſen⸗ Homburg auszuwandern. Rechtsanſprüche an den⸗ ſelben ſind binnen 3 Monaten bei gr. Landgericht dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 8. Auguſt 1839. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg: Küchler. Arbeits-Verſteigerung. (861) Mittwoch den 28. d. M., Nachmittags um 240— 1 Uhr, ſollen im hieſigen Rathhauſe nachbemerkte Arbeiten öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. 19) Maurerarbeiten, a) Abbrechen eines Stückes alter Mauer an der Burgſchanze, 13“ hoch, 57 breit und 5“ 5% dick, und Wiederaufführung einer Mauer von 56“ lang, 10“ hoch und 2“ 3“ im Mittel dick, mit Legen von 10 Treppentritten, 5“ breit, voranſchlagt zu 132 fl. 24 kr. b) Aufführung eines Brunnenhaͤus⸗ chens auf der Schanze mit Legen eines Treppentritts 264 fl.— kr. 2) Steinhauerarbeit: 11 Treppentritte von Sandſtein 30„—„ 3) Zimmerarbeit 105„ 49, 4) Dachdeckerarbeit 70„ 39, 5) Schreinerarbeit. 16%— 6) Schloſſerarbeit 7) Weißbinderarbeit 69„— 5 Zuſammen voranſchlagt 69s fl. 52 kr. Die Voranſchläge und Zeichnungen ſind täglich von 1 bis 2 Uhr auf meinem Büreau einzuſehen. Friedberg den 21. Auguſt 1839. Der Bürgermeiſter D. Fritz. NN 8„—„ Privat⸗ Bekanntmachungen. Eine Mag d, (823) welche mit den Hausarbeiten umzugehen weiß, wird in eine ſtille Haushaltung dahier in Dienſt geſucht. Geſchaͤfts-Eroͤffnung. (841) Einem geehrten hieſigen und auswärtigen Publikum mache ich hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß ich mein Geſchäft als Meſſerſchmied dahier er⸗ öffnet habe, und einen ſtets fertigen Vorrath in feinen Tranchir⸗ und Tafelbeſtecken, Tiſch⸗, Deſſert⸗ Taſchen⸗, Feder-, Raſir⸗ und Trennmeſſern, ſo wie in anderen Waaren dieſes Faches unterhalte, ver— ſpreche bei Reparaturen ſo wie im Schleifen pünkt⸗ liche und ſchnelle Beſorgung, verbunden mit billigen Preiſen. Friedberg. Salomon Goldbeck, Meſſerſchmied. id f (843) Formtorf vorzüglicher Qualität und in großem Format, wird auf der hieſigen Torfſteche⸗ rei zu 3 fl. 30 kr. pr. 1000 Stücke verkauft. Be⸗ merkt wird noch, daß 1000 Stücke von dieſem Torf circa 10 Centner wiegen und ſich ſolche Vorräthe verſchafft ſind, daß ſtets ein Jahr lang ge— lagerter Torf, welcher kerntrocken iſt, abgege⸗ ben werden kann. Beſtellungen auf große Quan⸗ 62) Unte Lege de Wale den öffenlic eigern. 2 bin i Tägetälhſchaft Ich erſue gegend dieſes offentlichen, werde. Holzhauf Ein] (863) kaun treten. Bei (864) ker Curatel zu! Güter ausg (S050) mi Die Feier (866) De Sr Konig. veranſtaltete ten(Wall) im Rathha digſt an. 3 105, 49 0, 39, „— 595 fl. 525 ſind tägle einzuſehen 8 d. Friz gen. gehen weiß, in Dien te Anzeig d dahier er Vorrath z H-, Deſſort U, Oeſſert at und Torfſteche kauſt. De dieſem Ton he Vorrätht lang ge— iſt, abgege⸗ oße Quan ttäten, deren Abfuhr nach und nach ſtatifindet, wer⸗ den unter Bedingungen angenommen. Enkheim bei Bergen am 13. Auguſt 1839. Wachsmuth, Schichtmeiſter. Anzeige. (838) Mein geliebter Ehemann, der hieſige Bür⸗ zer und Glaſermeiſter Auguſt Schulze, wurde mir am 40. d. M. nach einer langwierigen achtmonat⸗ lichen Krankheit durch den Tod entriſſen. Hierdurch bin ich Wittwe geworden und meine 7 Kinder, wo⸗ von 3 noch unerzogen ſind, haben ihren Vater und Ernährer verloren. Indem ich nicht ermangle die⸗ ſen harten Verluſt, der uns betroffen, den zahlreichen tuswärtigen guten Freunden und Kunden meines ſeeligen Mannes anzuzeigen und mich und meine inder ihrem ferneren Wohlwollen zu empfehlen, trlaube ich mir die fernere Anzeige, daß ich unter der Leitung meines älteſten Sohnes, der von ſeinem Vater zu einem tüchtigen Glaſer ausgebildet wurde, die Profeſſion fortbetreiben und unſere Kunden mit guter Arbeit bedienen werde. Es wird unſer uner⸗ müͤdetes Beſtreben ſeyn, des uns geſchenkt werden— den Zutrauens würdig zu zeigen. Friedberg den 13. Auguſt 1839. Wittwe Schulze. Bekanntmachung. (862) Unterzeichneter iſt geſonnen Montag den 2. September l. J., Vormittags 11 Uhr, ſeine Wohn⸗ gebäude theils zum Abbruch, theils zum Stehenblei— den öffentlich freiwillig an den Meiſtbietenden zu verſteigern. 5 Auch bin ich Willens am ſelbigen Tage Färbe⸗ reigeräthſchaften und Einmaiſchbütten zu verkaufen. Ich erſuche die Herrn Bürgermeiſter der Um⸗ gegend dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt zu ver⸗ offentlichen, wofür ich ihnen meinen Dank abſtatten werde.. Holzhauſen den 21. Auguſt 1839. Georg Ohly. Ein junger geſitteter Menſch, kann bei einem Bäcker ſogleich in die Lehre Bei der Expedition das Nähere. 150 fl. Curatel⸗ Geld (864) könnnen aus der Phil. Conrad Joſtiſchen Curatel zu 5 PCt. in hieſigem Landgerichtsbezirk auf Güter ausgeliehen werden. Phil. Philippi. Ein Mutterſchwein (865) mit 9 Ferkel hat zu verkaufen Wittwe Schweitzer in Oſſenheim. Die Feier des Ludwigstags betreffend. (866) Daß das, zur Feier des Namenstages Sr Königl. Hoheit unſers allverehrten Großherzogs, veranſtaltete Mittagseſſen in dem Burggraviat⸗Gar⸗ (863) treten. ten(Wall) und nur bei einfallendem Regenwetter im Rathhaus gegeben werde, zeige ich hiermit ſchul⸗ digſt an. 1 Nach aufgehobener Tafel findet zur Fortſetzung der Feier dieſes Tages Harmoniemuſik in dieſem Garten ſtatt. Da ich für alles Erforderliche beßtens geſorgt habe, ſo ſehe ich einem zahlreichen Beſuche entgegen. Friedberg den 21. Auguſt 1839. D. J. Fritz. Aufforderung. (867) Die Unterſchrift des Heinrich Kaizer aus Üdenhauſen, Kreiſes Alsfeld, iſt nothwen⸗ dig; und wird derſelbe aufgefordert ſeinen gegen⸗ waͤrtigen Aufenthalt ſeiner Mutter anzuzeigen oder ſelbſt in ſeine Heimath zu kommen. Ockſtaͤdter Kirchweihe. (868) Sonntag den 25. und Montag den 28. Auguſt d. J. iſt Kirchweihe zu Ockſtadt. Bei die⸗ ſer Gelegenheit iſt bei mir gute Tanzmuſik nebſt allen an dieſem Feſte gewöhnlichen Erfordernißen anzutreffen. Ich lade hierdurch dazu höflichſt ein, mit dem Bemerken, daß bei ungünſtiger Witterung der Tanz in dem Hauſe am Eingang des Gartens gehalten wird. Für pünktliche Aufwartung und Ordnung in allen Stücken werde ich beßtens beſorgt ſeyn, und bitte daher um recht zahlreichen Zuſpruch. Krug. Haupt⸗ und Ritter⸗Scheiben⸗Schießen. (869) Zur Feier des Namenstages Sr. Königl. Hoheit unſers allerdurchlauchtigſten Großherzogs wird von Seiten der hieſigen Schützen- Geſellſchaft ein Scheiben-Schießen abgehalten, und zwar Sonn⸗ tag den 25. nach beendigtem Gottesdienſt Schnapp⸗, Montag den 26. von Morgens 9 Uhr an Schnapp⸗ und Ritter- und Dienſtag den 27. Haupt⸗Schießen, worüber der ausgegebene Ladbrief das Nähere ent⸗ hält. Wir laden hierzu alle Schießliebhaber und Freunde des geſelligen Vergnügens ergebenſt ein, und bemerken, daß für alle Bequemlichkeiten ge⸗ ſorgt, und nach Hoͤchſter Erlaubniß Jagdwaffen⸗ Päſſe bei dieſem Schießen nicht nöthig ſind. Friedberg den 18. Auguſt 1839. Die Vorſteher der Schützen-Geſellſchaft: Renneberg. Kopp. J. Ph. Fritz. Erklärung. (870) Da Auguſtin Landvogt von Rockenberg uns durch gerichtlichen Verpflegungsvertrag ſein ſämmtliches Vermögen als Eigenthum abgetreten hat, ſo ſehen wir uns veranlaßt, hierdurch zur öffent⸗ lichen Kenntniß zu bringen, daß wir keinerlei an denſelben etwa eingegangen werdenden Verbind⸗ lichkeit anerkennen werden, wenn nicht zuvor unſere Genehmigung dazu eingeholt worden iſt. Rockenberg den 20. Auguſt 1839. Franz Landvogt und Ehefrau. 242— Har monie⸗ und Tanzmuſik (871) iſt künftigen Sonntag, den 25. d. M., bei mir im Garten anzutreffen, und Abends Zur Feier des Namenstages Seiner Koͤniglichen Hoheit des Großherzogs, unſers allverehrten Landes vaters, große Illumination, nebſt einem brillanten Feuerwerk, wozu ich meine verehrten Freunde und Mitbuͤrger ergebenſt einlade. Auch wird bei dieſem Feſt ein guter und billiger Wein in Zapf genommen. Friedberg im Auguſt 1839. Fr. Chr. Sieck, vor dem ehemaligen mainzer Thore. Tanzmuſik. (872) Sonntag den 25. Auguſt, als am Namens⸗ tage unſers allerdurchlauchtigſten Großherzogs, iſt bei mir gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen.— Für gute Speiſen und reine Getränke iſt beßtens geſorgt, und ſehe ich einem recht zahlreichen Zuſpruch ent⸗ gegen. Peter Mann. Oſſenheimer Wäldchen. (873) Sonntag den 25. Auguſt iſt auf dem oſſen⸗ heimer Wäldchen gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet“ Aehle. Eine Parthie kleine Fäßchen, (874) zum Einmachen der Bohnen und Gurken geeignet, ſind zu verkaufen bei Fr. Chr. Sieck in Friedberg. Aufforderung. (875) Bei der dießjährigen Ziehung zu Friedberg unterm 8. d. M. iſt dem Unterzeichneten in dem Gaſthaus zu den drei Schwertern, ein Regenſchirm vertauſcht worden. 5 Ich erſuche deßhalb denjenigen, dem dieſer Irr⸗ thum paſſirt iſt, meinen Regenſchirm für den ſeini⸗ gen austauſchen laſſen zu wollen. Petterweil den 13. Anguſt 1839. G. Holtzmann, Bürgermeiſter. Reſtauration. (876) Die Reſtauration auf dem Trieriſchen⸗ Plätzchen, Lit. G. Nro 90., nahe am Trieriſchen⸗ Hofe, iſt nun eröffnet. Um ſich in dieſem freund⸗ lichen und reinlichen Locale ſtündlich, der Karte nach, durch ſchmackhafte Speiſen und Getränke, gut und billig reſtauriren zu können, werde ich mit Ver⸗ gnügen, unter meiner Aufſicht, Alles aufbieten, jeder billigen Anforderung genügend nachzukommen. Um gütigen Zuſpruch bittet 9 0 Frankfurt im Auguſt 1839. Leiſering. Nachtrag zu den Bekanntmachungen von Behörden. Arbeits-Verſteigerung. (877) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, werden verſchiedene an den Militär ⸗Ge⸗ bäuden dahier vorzunehmende Maurer-, Zimmer⸗, Dachdecker⸗, Schreiner-, Schloſſer⸗ und Weißbinder⸗ Reparatur⸗-Arbeiten auf dem hieſigen Militär⸗Ver⸗ waltungs-Büreau verſteigert. Die deßfallſigen Voranſchläge liegen auf bemerk⸗ tem Büreau zur Einſicht offen. Friedberg den 22. Auguſt 1839. In Auftrag: Geö Utz, Oberquartiermeiſter. (878) In der Expedition des Gewerbblattes für Sachſen in Chemnitz iſt neu erſchienen, und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig: Nordamerikaniſche Schnell⸗ chreibmethode 0 in 84 Vorlegeblättern. Nebſt gründlicher Anweiſuug zu deren Gebrauch in Sonntags- und Bürgerſchulen u. ſ. w., zugleich als Vorbildungsmittel für den Zeichnenunterricht. Herausgegeben im Auftrage des Handwerkervereins zu Chemnitz zur Einführung in deſſen Sonntags⸗ ſchule von G. B. Clauß, Lehrer an der allgemei⸗ nen Bürger- und Sonntagsſchule zu Chemnitz. Mit 1 Abbildung und 84 Tafeln Vorlegeblätter. quer 8. Preis 1 Thlr. Dieſe auf Gründe der Vernunft und lange Erfahrung ſich ſtützende Schreibmethode hat bereits aller Orten, wo man ſie eingeführt hat, durch überraſchende Erfolge die ſchlagend⸗ ſten Beweiſe ihrer Vortrefflichkeit gegeben, und kann daher zum Schreibunterrichte in Schule und Haus, beſonders aber auch Erwachſenen zum eignen Gebrauch mit vollem Rechte empfohlen werden. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn: 6 fl. 30 kr. Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 19. Auguſt: Waizen:— fl.— kr. Korn: 5 fl. 45 kr. Gerſte: 6 fl. 20 kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 16. Auguſt: Waizen: 11 fl. 38 fr. Korn: 7 fl. 33 fr. Gerſte: 6 fl. 6 kr. Hafer: 3 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. die Fleiſch⸗ und Beod⸗Preiſe ſind un⸗ veraͤndert geblieben. Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. den K J 35. Der fünf berger fert verſchedele dem Gatten de Tafel von wohl daſelbſt. In! nit fat, wel Saal prangte Sr. Königlich bers. Zu! Gaſchauſe des dem Garten gtoßes Hauß bedauern, da ne Feſt zu Mpige beſcht In Fra Bengalen n eeuder intel Uebungen d Ed gibt i d. i. Stärk hin die Per machen. 7 Zimmer, de als die Ob