Intelligenzblatt 5, in, 18 a für die rhessen 5 oliticg auf, 90 im Allgemeinen, r Zet rich den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. „did von 5 Hinderniß 1 3 1 2 1— dun Subſcri⸗ n nicht m. an dan Bekanntmachung. A, oder auch Subſcriptions⸗ weden Auch Dem H. 28 der Statuten gemäß, bringe ich die ſummariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben „die für die des Mathildenſtifts von dem Rechnungsjahr 1838 hierunter zur öffentlichen Kenntniß. Das wahrhaft gefdlig ſeyn, überraſchend ſchnelle Aufblühen dieſer unſerer Spar- und Leih-Anſtalt, in welcher nun im Verlauf von und mir zu kaum vier Jahren ihres Beſtehens bereits über 500,000 fl. zum Umſatze gekommen ſind, giebt einen eben ſo ſprechenden Beweis von dem großen Bedürfniſſe einer ſolchen Anſtalt, als auch ein höchſt erfreuliches hen Kenntniß Zeugniß für das allgemeine Vertrauen, das ſie genießt.— Als unſer Mathildenſtift ins Leben gerufen 8 f wurde hegten die wohldenkenden Männer, die dabei mitwirkten, die Hoffnung, es werde daſſelbe ein Mittel mehr ſeyn, zur Beförderung der Sittlichkeit, des Wohlſtandes und der Wohlthätigkeit im Kreiſe Friedberg. Auf welch erfreuliche Weiſe hat ſich dieſe Hoffnung ſeitdem verwirklicht! Der Sinn fuͤr weiſe Sparſamkeit iſt überall ſelbſt in den niedrigſten Klaſſen der Geſellſchaft rege geworden, und wir a ſehen viele Tauſend kleine Erſparniſſe von Dienſtboten und überhaupt von Angehörigen der ärmern Klaſſe et in unſere Sparkaſſe eingelegt, welche früher nur als Reizmittel zur Vergeudung dienten, und nichr ſelten zur Befriedigung laſterhafter Lüſte verwendet wurden. Einzelne Ortsſparkaſſen(treffliche und ſehr empfeh⸗ lenswerthe Anſtalten), wie ſie unter der Leitung verdienſtvoller Männer, z. B. in Rödelheim und Ilbenſtadt, beſtehen, und neuerlich von dem Hülfsverein in Friedberg gegründet wurden, haben im Mathildenſtift ihren Stützpunkt und bilden und breiten innerhalb der einzelnen Orte die wohlthätigen Zwecke deſſelben immer mehr aus.— Nicht minder wohlthätig hat ſich das Mathildenſtift als Leihkaſſe bewährt. Tauſende, die ſonſt den Händen des Wuchers verfallen wären, haben ohne beſondere Unkoſten und Weiterungen ihr den Nahrungs- und Wohlſtand ihrer Familien bedingendes Geldbedürfniß befriedigen können. Geſchwiſter und Verwandte, die bei Erb- und Vermögenstheilungen vordem, aller Opfer und Makelgelder unerachtet, oft Monate und Jahre lang ſchuldige Herauszahlungen verſchieben mußten, und dadurch nicht ſelten in die unangenehmſten Verwickelungen und Prozeſſe geriethen, haben im Mathildenſtifte das Mittel gefunden und beyutzt, durch die jedem gebotene und erleichterte Geldaufnahme ihre Auseinanderſetzungen unverweilt zu vollziehen und dadurch den Rechtsfrieden in den Familien zu erhalten und zu ſichern.— So und in vielen hundert andern Fällen, hat ſich unſere Anſtalt auf das wohlthätigſte bewährt. Bei allen dieſen glänzenden Erfolgen dürfen wir uns indeſſen eine Bedenklichkeit nicht verhehlen, d. i., daß die ſo ſchnell fortſchreitende immer größere Ausdehnung derſelben am Ende die Verwaltung ſo ſehr verweitläufigen möchte, daß die Kräfte der hochgeſinnten Männer, die ſich ihr mit uneigennütziger Aufopferung bisher als Ausſchußmitglieder gewidmet haben, dazu nicht mehr ausreichen. Die am 11. d. M. ſtattgefundene Generalverſammlung hat dies nicht verkannt, aber auch, wie ich nicht zweifle, die Mittel richtig ergriffen, welche dazu führen werden, um dem Mathildenſtift ſeine Wirk⸗ ſamkeit als Spar⸗ und Leihkaſſe zu erhalten, ohne ihm die Ausdehnung einer Art Bank zu geben, und dem Verwaltungsausſchuſſe die Laſt der Vermögensverwaltung für einlegende Kapitaliſten aufzubürden. ——— 17. Sonnabend, den 23. November 1339. —— Betreffend: Das Mathildenſtift. Schäfer aun nacher Bauer 5 6 Ich behalte mir vor, demnächſt, ſobald die desfallſigen Maßregeln zur Ausführung reif ſeyn werden, wei⸗ 20 ter öffentliche Mittheilung hierüber zu machen. b 8 0 N Friedberg den 18. November 1839. Der großh. heſſ. Kteisrath des Kreiſes Friedberg als Praͤſident des Mathildenſtifts. Dat Küchler. g Summariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben bei der Mathildenſtiftung des Kreiſes Friedberg für die Jahre 1835— 38 einſchließlich, ſo wie des ſich im Jahre 1838 ergebenen Wdon i reinen Ueberſchuſſes. tedber Nr der Einen a 0 me Sum. v. 1835-38. Sum. v. 1838. Sum. in 4 Jahren. Ftie Rubriken. 5 fl. kr. fl. 4 fl. kr. 1) Geſchenke n. 561 41—— 561 413732— 2) Einlagen: b Etwas a) unverzinsliche.. 2735 1000— 3735 ͤ b) zu 2 ½%% verzinsliche 3500——— 3500—.. derſelbe * 1* e eee 275016 47/ 106044 24 381061 11½ pn, wu d) zu 4 77 77 100 Rentmeiſt 3) Zinſen von Darlehen 17506 24 12481 50 29988 14 7 Wetterau 4) Zurückbezahlte Darlehen. 56016 40 38080 18 94096 58 gegend zuerſt 5) Erſatzpoſten 5 g 115 Anga a) an Druckſachen 1 5— 7 10 u noch e b) Prozeßkoſten 7 Fat 5 elmer; ie 6) Sonſtige Einnahmen. 42 36—— 42 36 in Neuerung Summe 355386 20% 157606 32 512992 52% ke so lang Ausgabe.. un großen 1) Darlehen. g 5 262695— 105988— 368688— 1772 überzeus 2) Zurückbezahlte Einlagen f ſeile der Ka a) unverzinsliche 5 18535— 1450— 3305 von det Zeit b) zu 2¼% verzinsliche bettleben. * 1. n 652786 22 4870% ib 4 d ee 77 7 2 3) Zinſen von Einlagen 12530 10 9098 20 21628 30 daß ſeitdem di 4) Verwaltungskoſten: ſtiegen iſt, v a) Gehalte der Caſſirer 848 30 525 15 1373 45 Kornbau ſeh p) Druckkoſten. g 5 5 286 19 48 4 334 23 Mangel nich c) Sonſtige Koſten...—— 1 20 210 ren 1816 u 5) Vorlagen: ein erkünſtelt A) Druckkoſten. 4.. 7 12 7 12 vorgebrachter b) Prozeßkoſten. 1. l 0 50— 100— 150— jenen Jahren, 6) Sonſtige Ausgaben 5 352 18½ 9 33 361 51½% Jahr 1792 b 7) Unterſtützungen. 8 0.—— 296 38 296 38 nen ftemder! Summe 343902 51½ 164219 31 508122 22½ die Kartoffel I., Activ. Stan. d. Menſchen ve Ausgeliehene Kapitalien. 0 0 0 262695— 105988— 368688— 1 Davon ſind zurückbezahlt. er ed 56016 40 42345 24 98362 4 Bekannt Bleiben 206678 20 63642 36 270320 56 0 Dazu Kaſſenvorrath beim Bücherſchluß. 5—— 5139 23 5139 23(urg) Au Rrückſtände 0 0 feige 5 Ant 11 n 2507 36 2507 36 0 f l Summe Aetivſtand beim 1838r. Bücherſchluſſe 277967 55 4 Daher II. Paſſiv⸗ Stand. f Ratßhuu de Eingelegte Kapitalien 5 0 281251 47% 107044 24 388296 11/% neiſtbiend v Davon ſind zurückbezahlt. 5 67133 22 48152 21 115285 43 N Bleiben 214118 25% 58892 3 773010 28% pe* Hierzu noch zu beſtreitende Ausgaben—— 991 1105 991. 41 N Summe Paſſivſtand bei dem 18381 Bücherſchluß 274001 39% Mit dem Activſtand verglichen bleibt Ueberſchuß 3966 15 ½ 3 14980 43 21628 30 7s 35 8 V 1 71 1 160— 351 50% 200 8 0 57, 5908122 2 358683— 98362 4 20320 50 5139 3 2507 360 — 277967 55 388206 ll 115285 40 . 273010 20 991 11 2 3000 10 in ſeine Angabe Zweifel zu ſetzen. — 423— Nachweiſung des Ueberſchuſſes aus der 18381 Rechnung. An Zinſen ſollen eingehen 5 bezahlt werden. 77 77 77 Verglichen bleibt Ueberſchuß 12481 fl. 50 kr. 9098„ 20„ 3383„ 30„ Davon die Verwaltungskoſten, ſonſtige Ausgaben und Unter— ſtützungen abgezogen Bleibt reiner Ueberſchuß 880„ 50 2502„ 40„ Wovon indeſſen die Gehalte der Caſſirer pro 1838 noch zu beſtreiten ſind. Friedberg den 9. November 1839. Der Haupt-Rechner Bu ß. Etwas uber die Kartoffeln. Fortſetzung.) In derſelben Zeit, das heißt, in den vierziger Jahren, wurde der Kartoffelbau, wie der verſtor⸗ dene Rentmeiſter Leopard in ſeinem Schriftchen „Die Wetterau“(Seite 77) verſichert, in unſerer Gegend zuerſt eingeführt. Wir haben keine Urſache Doch blieb der Anbau noch eine geraume Zeit ein vereinzeltes Un⸗ ternehmen; die Wetterauer ſind ohnehin keine Freunde von Neuerungen in der Oeconomie, ſondern bleiben gerne ſo lange als moglich beim Alten. Erſt bei dem großen Kornmangel in den Jahren 1771 und 1772 überzeugte man ſich ſo recht von dem Vor⸗ theile der Kartoffel- Anpflanzung; aber auch erſt von der Zeit an wurde die Kartoffelzucht allgemein betrieben. Damals fand in mehreren Gegenden förm— liche Hungersnoth ſtatt. Sie war ſchrecklich; aber die Noth iſt die beßte Lehrmeiſterin. Trotz dem, daß ſeitdem die Bevölkerung faſt um das Doppelte ge⸗ ſtiegen iſt, und manche Jahre eintraten, die dem Kornbau ſehr nachtheilig waren, iſt doch ſolcher Mangel nicht mehr geweſen, und ſelbſt in den Jah⸗ ren 1816 uud 1817 war er an vielen Orten mehr ein erkünſtelter, durch Spekulation und Wucher her⸗ vorgebrachter, als ein natürlicher. Hätten wir in jenen Jahren, ſo wie während der Kriegszeiten vom Jahr 1792 bis 1815, während welcher Zeit Millio⸗ nen fremder Gäſte das Unſrige mitverzehren halfen, die Kartoffeln nicht gehabt, ſo würden unzählige Menſchen verhungert ſeyn.(Beſchluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. Güter ⸗-Verſteigerung. (1129) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Clara Motz, geb. Groß, von Tambach ſollen Montag den 2. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus deren ſämmtliche Güterſtücke öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als. In der Gemarkung Friedberg. M. V. Rth. 10— 3 22 Ackergarten vor dem Fauerbacher Thor an Hrn. Prof. Dieffenbach, zehntfrei. 2— 1 22 Garten an den Wingerten beim Holzpförtchen an Ferd. Damm. 3)— 3 2 Am Wildkautsgraben an Georg Rauſch, zehntfrei. 4) 1 1 4 Im kleinen Warthfeld an der Landſtraße an Chr. Oberländer. 5) 1— 30 Im Großwartfeld an der Pfingſt⸗ weide, am Hoſpital und Schöff Wüſtenfeld. 6)— 2 36 Daſelbſt, an Michel Muͤller und Joh. Mühling. 7) 1 2 27 Daſelbſt an Ludwig Langsdorf und G. Preuſſer. 8) 1 2 13 Im kleinen Galgenfeld. 9) 1 1 20 Im Lerchenfeld an G. Groß 1, und Joh. Klings Erben. 10)— 1 11 Wieſen im Straßheimer Grund an Karl Groß. In der Gemarkung Fauerbach II. 10— 2 25 ¼, Acker ober dem Dorheimer Pfad an Hofrath Schmidt Kinder. 12) 1 1 20% Unter der Judenhohl und dem Eſelspfaͤd an A. C. Trapp. 13)— 2 31 Am Eſelspfad an D. Fritz. 14) 1 1 33 Rechterhand dem mainzer Thor— weg an Philipp Philippi. 15)— 3 35½¼ Daſelbſt an Balthaſer Sang. 16)— 2 37% An der Elach an Herrn Grafen von Rödelheim. Friedberg den 14. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter e Garten-Verſteigerung. (1115) Montag den 25. Nov. l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus wegen Erbver— theilung der der Frau Apotheker Rink zugeſtandene Garten in der Gemarkung Burg Friedberg P. 7 Nro.% 1 M. 1 V. 19 Rth. haltend, zwiſchen dem Ohrlochsweg, Nauheimer und Riedgraben, an Georg Wagner und Kuh gelegen, zehntfrei, mit ei— nem ſchönen Gartenhaus und vielen tragbaren Obſt— bäumen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 6. November 1839. In Auftrag: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Edictalla dung. (1130) Nachdem großh. heſſ. Hofgericht der Pro⸗ vinz Oberheſſen über das Vermögen des Balthaſar Kappes von Friedberg den Konkurs erkannt hat, ſo werden alle bekannte und unbekannte Gläubiger des gedachten Gemeinſchuldners aufgefordert, ihre Anſprüche ſogewiß Montag den 6. Januar 1840, Morgens 9 Uhr, gehörig hier zu liquidiren, als ſie ſonſt von der Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. In demſelben Termine ſoll auch die Güte ver⸗ ſucht, ebenſo wegen Veräuſſerung der Maſſe und Beſtellung eines Verwalters derſelben Beſtimmung getroffen werden, weshalb die Creditoren ſich auch hierüber zu erklären haben, gegenfalls in dieſen Be— ziehungen nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger verfügt werden wird. Friedberg den 2. November 1839. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. 5 Arbeits ⸗Verſteigerung. (1132) Dienſtag den 3. Dezember, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Hieronymuß dahier, das Abheben der ſteilen Stelle am ſ. g. Mainzerthor zu Friedberg an die Wenigſtnehmenden in Accord ge— geben werden. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (1133) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll zu Oſtheim, zur Chauſſirung des Vicinal— wegs von Oſtheim nach Niederweiſel, das Stein— brechen, Fahren und Setzen an die Wenigſtnehmen— den in Accord gegeben werden. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (1134) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Bingmann zu Oberros— bach das Steinfahren und Steinſetzen zur Verſtei⸗ nung der Provinzialſtraße von Friedberg über Ober— rosbach nach Homburg, in der Gemarkung Ober— rosbach und Straßheim an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Straßenbau- Reparatur ⸗Arbeits— Verſteigerung. (1135) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats Straßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1840, als Steinbrechen, Steinfuhr, Steinſetzen, Steinſchlagerlohn, Handarbeiten ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſt— 326 nehmenden zur Verſteigerung gebracht werden, und 0 zwar: f B 1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung, und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben zu Kloppenheim den 5. Dezember d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, 1 laſen gtleberg 2) Für die Straße von Okarben bis an die Nau— heimer Grenze N zu Oberwöllſtadt, bei Wirth Brauburger, Frei⸗ tag den 6. Dez. d. J., Vormittags 9 Uhr, 3) Fuͤr die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, Samſtag den 7. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Hanau im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt, Montag den 9. Dez., Vormittags 10 Ubr. 5) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt zu Altenſtadt bei Gaſtwirth Holzapfel, Mit⸗ woch den 11. Dez., Vormittags 9 Uhr, 6) Für die Straße von Altenſtadt bis Selters u. von Lindheim nach Buͤdingen zu Lindheim, Donnerſtag den 12. Dez., Vor⸗ mittags 9 Uhr. 7) Für die Straßen von den Nonnenſtümpfen nach Ranſtadt i zu Niedermorſtadt, Mittwoch den 18. Dez. Vormittags 10 Uhr, 8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg durch die Gemarkungen Ober- und Niedereſch⸗ bach, und für die Straße von Frankfurt nach Königſtein durch die Gemarkung Rödelheim zu Obereſchbach, Freitag den 20. Dez., Vor⸗ mittags 10 Uhr. f 1 Es werden die großh. Bürgermeiſter erſucht im Intereſſe ihrer Gemeinden, Vorſtehendes bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 13. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Oel⸗ und Schuhe- Lieferung. (1138) Dionnerſtag den 28. d. M., Morgens um 10 Uhr, wird die Lieferung des Oelbedarfs, ſodann an demſelben Morgen, um halb 11 Uhr, das Bedürfniß an neuen Schuhen, Sohlen und Flecken pro 1. Semeſter 1840, für das 2. Bat. 4. Infanterieregiments, auf deſſen Verwaltungshüreau in Accord gegeben. Friedberg den 14. November 1839. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Brod Lieferung. (1139) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Brodes für die Garniſon Friedberg pro 1. Seme⸗ Folge geleiſ 0 für ſuden aus zu die Koſten batkeit, ſch die libellitt ſen des Ve bezahlen. riedber 9 0 Vorſtehe weſenden M öffentlich hie pellation ode den konnen, ö gen dabier ö heſſ. Hofger reichung der Ibſchrift bei werden muß Wiedereinſetz innerhalb 10 Zugleich Verfügungen im Gerichts Friedbe 0 Fl (2) 9 un 9 Uhr, die Mugge und zugt; 90 ö M. auf dem d det Verſtei dingungen ſteigert wer dumpfen nac den 18. Di ach Homburg o Niedereſch⸗ Fankfurt nach Nodeldeim 0. Dez, Vor⸗ ter erſucht in 18 endes bekannt 8 39. rtisbaumeiſtet der. rung. N., Morgen 4 Oelbedarfe, altungsbüreau 39. 1 Auftrag: Golz, martiermeiſel. „Vormittag erforderlin pro 1. E ſter 1840, auf dem hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ Büreau verſteigert. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 14. Nov. 1839. In Auftrag: Gö lz, Oberquartiermeiſter. eee. 1137) In Sachen des Hofgerichts⸗Advokaten teinberger in Gießen, Klagers, gegen Margaretha und Juliane Stutt zu Niederweiſel, Beklagte, pto. debiti. Wird zu Recht erkannt: daß Beklagte, da ſie der ergangenen Ladung keine Folge geleiſtet haben, in ihrem Ungehorſam der Klage für geſtändig zu erachten, mit ihren Ein⸗ reden auszuſchließen, und unter Verurtheilung in die Koſten des Prozeſſes und ſolidariſcher Haft— barkeit, ſchuldig zu erkennen ſeyen, an Kläger die libellirten 24 fl. 27 kr. Hauptgeld nebſt Zin⸗ ſen des Verzugs d. d. 28. November 1834 zu bezahlen. V. R. W. Friedberg den 4. November 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Dr. Gilmer. Vorſtehendes Urtheil wird der Mitbeklagten ab⸗ weſenden Margaretha Stutt halber mit dem Anfügen öffentlich hierdurch bekannt gemacht, daß dagegen Ap⸗ pellation oder Nichtigkeitsbeſchwerde interponirt wer⸗ den können, dieſe Rechtsmittel aber binnen 10 Ta⸗ gen dahier angezeigt und binnen 20 Tagen bei gr. heſſ. Hofgerichte zu Gießen mit gleichzeitiger Ueber⸗ reichung der Entlaſſungsurkunde und einer Beſcheids— Abſchrift bei Vermeidung des Ausſchluſſes eingeführt werden müſſen, ſowie auch ein etwaiges Geſuch um Wiedereinſetzung in den vorigen Stand Rechtens innerhalb 14 Tagen vorgebracht werden muß. Zugleich wird noch bemerkt, daß die künftigen Verfügungen in dieſer Sache nur durch Anſchlag im Gerichtslocal werden veröffentlicht werden. Friedberg den 4. November 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Dr. Gilmer. Fleiſch⸗Liefor ung. (1152) Freitag den 29. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, ſoll die Lieferung des Fleiſchbedarfs für die Menage der Marienſchloſſer Anſtalt pro 1840 und zwar: 1) Ochſenfleiſch, circa 11,600 Pfd. 20 Schweinefleiſch„, 4,500„ auf dem Directorial⸗Büreau dahier unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen an den Wenigſtnehmenden öffentlich ver⸗ ſteigert werden, welches mit dem Bemerken verkün⸗ —.— det wird, daß jeder Steigliebhaber ſich mittelſt Be⸗ ſcheinigung des einſchlägigen Bürgermeiſters vorher auszuweiſen hat, eine Kaution von 900 fl., welche in großh. heſſ. landſtändiſchen Papieren zu deponiren iſt, ſtellen zu können. Marienſchloß den 18. Nov. 1839. In Auftrag großh. heſſ. Zuchthaus-Direction Weigel, prov. Speiſemeiſter. Holz-Verſteigerung. (1153) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald 1) 1 Stecken birken Scheitholz, 2) 13„ nadel 75 3) 24„ birken Prügelholz, 4) 3%„ nadel 75 5) 5%„ aspen„ 6) 8¼„ nadel Stockholz, 7) 162 Stück buchen Wellen, 8) 3150„ birken 91 9) 462„ nadel 75 10) 1650„ aspen 5 11) 54 Stämme Nadel, zu Bau- u. Werk⸗ holz brauchbar, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt zu Oberrosbach. Zugleich erſuche ich die Herrn Bürgermeiſter, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 21. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Bek a g u tm a ch u ng, Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (1154) Freitag den 29ten d. M. ſollen in dem 1215 Domanialwald Frauenwald bei Niedermör⸗ en: 1 Stecken birken und 2 Stecken eichen Scheid⸗ holz, 6 ½¼ Stecken obſtbaum, birken und 3 Stecken as⸗ pen und Weiden Prügelholz, 2½ Stecken eichen Stockholz, 4937½ Wellen obſtbaum, birken— und 1200 Wellen aspen, weiden Reiſerholz, 13 Stämme eichen Bauholz in 273. Cubik Fuß, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Der Anfang hat Morgens 8 ½ Uhr ſtatt. Oberrosbach den 21. Nov. 1839. Der Gr. Heſſ. Revierförſter Bin gmann. Holzverſteigerung in dem Maibacher Ge— meindewald, Reviers Hochweiſel. (1155) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Diſtrikt Backhauskopf, folgende Holzſortimente unter den vor der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden, als: 1) 5 Stecken buchen Stockholz und D 1525 Stück buchen Wellen. Indem ich die großh. Bürgermeiſter der hierauf reflectirenden Gemeinden erſuche, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen, bemerke ich noch, daß die Zuſammenkunft in loco Maibach ſtattfindet. Maibach den 19. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Arbeits-Verſteigerung. (1156) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Decken der Ortsſtraße in meinem Ge⸗ ſchäftszimmer öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge— bracht wird. Oſſenheim den 21. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Brennholzlieferung zu Butzbach. (1157) Samſtag den 30. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungsbüreau hie⸗ ſiger Garniſon die Lieferung des Brennholzbedürf— niſſes derſelben pro 1840, beſtehend in 25 Stecken buchen und 190 Stecken eichen Scheitholz an den Wenigſtverlangenden mittelſt Verſteigerung in Ac⸗ cord gegeben werden. Den Lieferungsluſtigen dieſes zur Nachricht. Butzbach den 20. Nov. 1839. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Be n n ee m ec e ng. (1158) Montag den 25. d. M., Vormittags um 11 Uhr, wollen die Andreas Schmidt Erben ihre Hofraithe in der Vorſtadt gelegen mit Nro. 56% bezeichnet, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer und Ställen einer freiwilligen öffentlich meiſtbietenden Ver⸗ ſteigerung ausſetzen laſſen. Friedberg den 21. November 1839. Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1159) Die auf Dienſtag den 26. Nov. ange⸗ kündigte Verſteigerung der Mobilien des Balthaſer Kappes findet nicht ſtatt, was hiermit zur allgemei⸗ nen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 21. November 1839. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerungs⸗ Anzeige. (1160) Dienſtags den 26. d. M., findet auf dem Büreau des Lazareths zu Friedberg für das iſte Semeſter 1840 die Veraccordirung 10 der Brennöl- und Lichterlieferung, Vormittags 10 Uhr, 2) der Lieferung des gemiſchten Brodes, Nach—⸗ mittags 2 Uhr, 28 verſteigerungsweiſe ſtatt. currenten verleſen, liegen indeſſen bis dahin an je⸗ dem Vormittag zur Einſicht bereit. 0 Friedberg den 20. November 1839. In Auftrag: Fuhr, Pr. Lieut. Arbeits-Verſteigerung. (1161) Dienſtag den 3. December, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Rendel, die an der dortigen Kirche vorzunehmenden Baurepara⸗ turen an die Wenigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt 1) Dachdeckerarbeit 2) Weißbinderarbeit 5 Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 20. November 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Holzverſteigerung in dem Hochweiſeler Gemeindewald, Reviers Hochweiſel betreff. (1162) Im Diſtrikte Burgberg ſollen Dienſtag den 26. d. M., Vormittags präcis 8 Uhr anfan⸗ gend, folgende Holzſortimente als: 1 2 Stecken kiefern Scheitholz, 2) 36%„ U buchen und kiefern Pruͤgelholz, 3) 30„ ditto Stockholz, 4) 1164 Stück ditto Reisholzwellen, 5) 355 Cubikfuß fichten und kiefern Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, in 249 Stämmchen und Stan⸗ gen beſtehend, meiſtbietend verſteigert werden. Der Zuſammen⸗ kunftsort iſt im Holzſchlag. Die großh. Bürgermeiſter der hierauf reflectiren⸗ den Orte werden erſucht, ſolches in ihren Gemein⸗ den bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel den 17. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. Bekanntmachung. (1163) Montag den 2. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll in der Burg zu Griedel 45 Achtel Waizen, 500„ Korn und 200„ Gerſte öffentlich verſteigt werden. Griedel den 9. November 1839. Der Rentmeiſter 3 Friedrich. Privat⸗ Bekanntmachungen. Anzeige. (1164) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich ſeit dem 20. November meinen Wohnſitz in Nieder⸗ Lieferungs⸗Bedingurgen werden unmittelbar vor der Verſteigerung den Con⸗ te 756 fl. 20 kr. l ff a stummhein dert, binnen fals eine ger Gemeinden b Stamm (167) wöhnlichen angemessenen ſuch. Bon (1168) Uhr, ſollen Korn, auf den. Kaiche 4060) 6 ten Publif Anzeige, d betriebenes in dem H Straße bi Waaren; uueigten nach, daf und Silbe dem neuen werden wi 9 (4170) gen und ag. „nin Nez ulktags 1 bade de U Sdurepara⸗ 6 * 1 1 liegen bis aterzeichneten 9. ödauneſfer 5 weiſeler eiſel betreff. 1 eff. 5 Dienſtag 2 hr anfan⸗ 4 i Prägelholz, Ban, Dau, Wert, 1 und Stan⸗ r Zuſammen⸗ uf reflectiren⸗ ren Gemein⸗ 50 Zürgermeiſter t. 3 l. J., Vor⸗ zu Griedel Nentmeiſttr riedrich. igen. 1 au, daß ic b in Nede/ wöllſtadt genommen habe und daſelbſt ſowie in der Umgegend die innere Heilkunde, Chirurgie und Ge⸗ burtshülfe ausübe. Armenkranke können ſtets Mor⸗ gens von 8 bis 9 Uhr in meiner in dem Neben⸗ hauſe des Herrn Weißenborn gelegenen Wohnung unentgeldliche Hülfe bei mir finden. Niederwöllſtadt den 20. Nov. 1839. Dr. Landau. Ein vollſtändiges Logis (1165) im zweiten Stock bat zu vermiethen und kann bis zum 1. Februar k. J. bezogen werden Johannes Weckerling sen., auf dem Hauck. Bekanntmachung. (1166) Diejenigen, welche am 3. und 4. Juni d. J. in dem gräfl. Görtz'ſchen Junkerwäldchen bei Stammheim Holz geſteigert haben, werden aufgefor— dert, binnen 8 Tagen hierher zu bezahlen, widrigen⸗ falls eine gerichtliche Mahnung erfolgen wird. Ich erſuche die Herrn Buͤrgermeiſter, obiges in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Stammheim den 21. Nov. 1839. Der gräfl. Goͤrtz'ſche Verwalter To b. Thaler. Eine brave Magd, (1167) welche ſchon gedient hat und in den ge⸗ wöhnlichen Hausarbeiten erfahren iſt, wird gegen angemeſſenen Lohn auf Weihnachten in Dienſt ge—⸗ ſucht. Von wem? ſagt die Expedition. Korn⸗Verſteigerung. (1168) Dienſtag den 26. l. M, Vormittags 10 Uhr, ſollen 6 Malter, der hieſigen Kirche gehöriges Korn, auf hieſigem Gemeindehaus, verſteigert wer⸗ den. g Kaichen den 15. November 1839. Für den Kirchenvorſtand: Wickenhöfer, Pfarrvikar. Empfehlung. (1169) Einem hieſigen und auswaͤrtigen geehr⸗ ten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mein bisher in der Judengaſſe betriebenes Bijouteriewaaren-Geſchaͤft nunmehr in dem Hauſe des Herrn Nau auf der breiten Straße betreibe und empfehle mich mit meinen Waaren zu moͤglichſt billigen Preißen. Einem geneigten Zuſpruch entgegenſehend, bemerke ich noch, daß Reparaturarbeiten in Uhren, Gold und Silber, ſowohl in dem alten wie auch in dem neuen Logis abgegeben werden koͤnnen und werden wie bisher auf's Punktlichſte beſorgt. L. Hanau, Uhrmacher. Mehlhandlungs⸗ Eröffnung. (1170) Ich mache biermit einem geehrten hieſi⸗ gen und auswärtigen Publikum die ergebene An⸗ 8* zeige, daß ich mit allen in das Geſchaͤft eines Mehl— händlers einſchlagenden Artikeln auf's Beßte verſe— hen bin und ſowohl im Großen wie im Kleinen verkaufe. Mein eifrigſtes Beſtreben wird ſtets dahin ge— richtet ſeyn, alle diejenigen, welche mich gütigſt als Abnehmer beehren, ſtets ſchnell und mit guter Waare zu bedienen. Meine Wohnung iſt auf dem Hauck, in dem ehe—⸗ mals Schuhmacher Bauer'ſchen Hauſe, nunmehr dem meinigen. Friedberg. Balthaſar Kehr, Mehlhändler. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waisen: 10 fl. 30 kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 10 kr. Hafer: 2 fl. 50 er. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 18. Nov.: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 5 er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 15. Nov.: Waizen: 10 fl. 52 kr. Korn: 7 fl. 52 kr. Gerſte: 6 fl. 28 kr. Hafer: 3 fl. 16 kr. Ereſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 24. Nov. bis 1. Dez. 1839. pfd Brod: Preiſe. Friedberg Butzbach. kr.„f. 1 11 pf 1 Leib-Roggenbrod 23 2 3 2 77 0 5 2 5 1 44 4 11 ö—— 10 3 Loth. Loth. —[Milchbrod 114 1 —[Waſſerweck 14 5 114 —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 14 57 1157 Fleiſch-Preiſe. . pf. pf. 1 Ochſenfleiſch ö 102 102 „ Küöbfleiſch 8• 2 814— „ Rindfleiſch 742 71 2 „Kalöofleiſch 81— 8— „ Schweinenflleiſch ee ee e „ Hammelfleiſch 8.4— 8— „ Schaaffleiſch 62—— „ Wurſt von blos Schweine, 112— 121— „ Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 144— 14 „Schwartenmagen 15— 15— „I Geräucherter Speck 20— 20— „I Schinken 14— 14— „ Dorrfleiſch 15 1 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 194— „ dito ungusgelaſſen 18— 181— „ Nierenfett 191— 184— Hammelsfett 16 4— ee Der großh. heſſ. Kreisrat) d. K. F. Küſch ler. * 1200 fl. Die Jahrgänge des Intelligenzblattes (1171) werden auf eine zu 2300 fl. in der Brand-(1173) von 1834, 1835, 1836, 1837, und 1838 kaſſe verſicherte und in gutem Zuſtande ſich befind- werden zu kaufen geſucht. Ausgeber dieſes ſagt wo. liche Hofraithe gegen billige Zinſen zu leihen geſucht von Georg Henzel in Bönſtadt. Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt Ein Faſſelochs vorräthig: 5 (1172) reiner ſchwytzer Race, 1½ Jahr alt, wel⸗ Lange, J. P., Grundzüge der urchriſtlichen frohen chem bei der Preisvertheilung Nro. 1. ertheilt ward, Botſchaft. Betrachtungen für Chriſten aller Con⸗ ſtehet zu verkaufen bei Gaſtwirth Fink in Kaichen. feſſionen. 54 kr. Im Monat Oktober 1839 wurden zu Friedberg 11 eta unt Den 6. Johannes Enders, des geweſenen Oekonomen zu Münzenberg, Wilhelm Enders, ehelicher Sohn, 7 17 7 hieſiger Bürger und Schuhmachermeiſter und Maria Catharina Steter, des hier verſtorbenen Bürgers und Fuhrmanns Hartmann Steter ehel. led. Tochter. i Joſeph Dannemann, des weiland Bürgers und Schneidermeiſters Jacob Dannemann zu Mainz nachgelaſſener Sohn, hieſiger Bürger und Tapezirer, und Suſanna Maria Hieronymuß, des hieſigen Bürgers und Weißbindermeiſters Heinrich Ludwig Hieronymuß eheliche Tochter. Philipp Karl Kiefer, angehender Bürger und Kammmachermeiſter, des Kranenmeiſters Chriſtoph Kiefer zu Mainz ehel. Sohn, und Eliſabetha Henriette Boller, des hier verſtorbenen Bürgers und Fuhrmanns J. Georg Boller nachgelaſſene ehel. Tochter. Johann Philipp Weckerling, hieſiger Bürger und Schuhmachermeiſter, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Friedrich Philipp Weckerling ehelich lediger Sohn, und Catharina Hen⸗ 0 ö riette Schneider, des geweſenen Oekonomen Caſpar Schneider zu Södel nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. Joh. Jacob Adolph Herold, Bürger und Tapezirer zu Mainz, des daſigen geweſenen Bürgers und Kutſchers Michael Herold ehelicher Sohn, und Louiſe Catharina Schultheiß, des geweſenen Salzſchreibers Jacob Schultheiß zu Wiſſelsheim nachgelaſſene ehel. Tochter. 25 Getauft: 5 Herrn Carl Thurn, Lehrer am hieſigen Schullehrer-Seminare, ein Sohn, Georg Amadeus, geb. den 9. September. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Ludwig Carl Finkernagel ein Sohn, Heinrich Ernſt Balthaſar, geb. den 12. September. Herrn Stadthauptmann und Phyſikatswundarzt J. Georg Renneberg ein Sohn, Georg Wil⸗ helm, geb. den 14. Sept. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Joſt II. ein Sohn, Joſeph, geboren den 23. September. Dem Bürger und Glaſermeiſter Chriſtian Friedrich Wagner ein Sohn, Philipp Markus Wil⸗ helm, geb. den 11. Sept. f 8 Neſtden Bürger und Kappenmacher Daniel Schwalm ein Sohn, Daniel, geboren den 8. d. M. Eine uneheliche Tochter, Wilhelmine, geb. den 25. Sept. Ein unehelicher Sohn, Carl Heinrich, geb. den 14. d. M. 3) Beer dig t: Herr Johann Philipp Hutter, großh. Bergrentmeiſter, alt 63 Jahre, 10 Monate und 20 Tage, geſt. den 28. Sep. Daniel Schwalm, des hieſigen Bürgers und Kappenmachers Daniel Schwalm eheliches Söhn⸗ chen, alt 3 Tage, geſt. den 11. d. M. Werner Velten, gr. heſſ. Gensdarm(von Monshauſen), alt 59 Jahre, geſt. den 21. d. M. Ein unehelicher Sohn, Carl Heinrich, geſt. den 25. d. M. „Frau Eliſabetha Fiſcher, des geweſenen Kammerdieners Simon Friedrich Fiſcher nachgelaſſene Wittwe, alt 76 Jahre, ſtarb den 25. d. M. An gefällige Aufträge auf die in beiliegender von Hrn. G. Jonghaus zu Darmſtadt geſandten literariſchen Anzeige enthaltenen Schriften bittet Carl Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg Wer ert Freuden de jeht eine K bedeutende! den geneigt gemacht U mit der damit ver, und einen So be überall iſt Leſer beka halt und darum ni ihnen ein weit es u In un läuſer des geweiheten Ruthe, a in die Hat un unart und Haſen den Mede (Silter g Liebe lig Klump, d Schuß ſi das Schit da, am