rs und urgers ſabetha Vittwe. dienſt⸗ hauſen, den 19. Zilhelm riedrich arina, geb. den a, geb. ochter⸗ ohn, alt chterlein 7 Mon. 1* — Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 5———— M I2. Sonnabend, den 23. Maͤrz 13839. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Mathildenſtift. Seit einiger Zeit habe ich öfters wahrgenommen, daß die Unterſchriften der Gemeinderäthe unter Bürgſchaftsurkunden des Ortsvorſtandes für aus dem Mathildenſtifte an einzelne Gemeindeangehörige ge— leiſtete Darleihen mit der verſchiedenartigſten Dinte geſchrieben ſind. Dieſer Umſtand, verbunden mit anderen Anzeigen, beſtärkt meine Vermuthung, daß dergleichen Bürgſchaften hin und wieder nicht wie es der Art. 31 der Gemeindeordnung verlangt, in Folge einer förmlichen Gemeinderathsberathung von dem Ortsvorſtande übernommen, ſondern vielmehr von den Be— theiligten die Unterſchriften der Gemeinderäthe hauſirend geſammelt werden. Um einen ſolchen Mißbrauch, welcher gerade bei Bürgſchaftsleiſtungen mehr wie irgend wo die Intereſſen der Gemeinden zu verletzen droht, gänzlich abzuſtellen, bin ich veranlaßt, Folgendes zu verfügen: N 1) Die erwähnten Bürgſchaftsurkunden dürfen inskünftige niemals anders als in einer förmlichen, nach Art. 31 der Gemeindeordnung, abgehaltenen Gemeinderathsverſammlung ausgefertigt werden. 2) Unter dem Protokolle haben ſämmtliche anweſende Gemeinderäthe, ſowohl die dafur, als die dagegen ſtimmenden, letztere unter Vorausſchickung der Worte„dagegen ſtimmen“, gleichzeitig in der Ver⸗ ſammlung ſelbſt und mit einer und derſelben Dinte zu unterzeichnen. 3) Zum Nachweis, daß ſämmtliche Gemeinderäthe zu der betreffenden Sitzung geladen waren, muß jeder Bürgſchaftsurkunde eine förmlich ausgefertigte und von dem Ortsdiener beſcheinigte Ladung ſämmtlicher Gemeinderathsmitglieder beigefügt ſeyn. Alle Zuwiderhandlungen gegen dieſe Vorſchriften, insbeſondere aber das ordnungswidrige Zirkulirenlaſſen der fraglichen Urkunden zur Einzelunterſchrift, werden mit namhaften Disciplinarſtrafen gerügt werden. 5) Schließlich wird wiederholt eingeſchärft und zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß kein Gemeinderathsmitglied weder für ſeine Mitwirkung noch für ſeine Unterſchrift oder eine ſonſtige Bemü⸗ hung bei Ausfertigung von dergleichen Bürgſchaftsurkunden irgend eine Gebühr beziehen darf. Die Großh. Bürgermeiſter haben dieſes Ausſchreiben dem verſammelten Gemeinderathe noch beſonders vorzuleſen, und eine Beſcheinigung darüber, daß dies geſchehen ſey, in ihrer Regiſtratur auf⸗ zubewahren.— Friedberg den 15. März 1839. Küchler. 8 8— 9 Derſelbe an Dieſelben. Nach einer Benachrichtigung des Gr. Oberſtallmeiſteramts ſind die Gr. Landbeſchaͤler auf die Ge⸗ ſtütsſtation zu Aſſenheim am 11ten d. M. abgegangen, und verbleiben daſelbſt bis gegen den 20— 24. Juni d. J. 8 5 Sie werden dieſes in Ihren Gemeinden alsbald zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg am 18. März 1839. Kuͤch ler. 1 Derſelbe an Dieſelben. Betreffend: Die Huldigung. Zur Ableiſtung des Verfaſſungs- und Huldigungs-Eides von Seiten der neu aufgenommenen Orts⸗ bürger iſt bekanntlich einmal für allemal der erſte Dienſtag Vormittag(10% Uhr) in einem jeden Viertel⸗ jahre von mir beſtimmt worden. Um verſichert zu ſeyn, daß alle Neuaufgenommenen in dieſem Termine erſcheinen, ſo haben Sie dieſelben nicht nur jedesmal 8 Tage zuvor noch beſonders dazu vorzuladen, ſon⸗ dern auch gleichzeitig, unter Verzeichnung der einzelnen Huldigungspflichtigen mit Bemerkung, des Tages und Datums ihrer Bürgeraufnahme, daß dies geſchehen, einzuberichten.— Sollten in einem Quartale etwa keine Huldigungspflichtige in einer Gemeinde vorhanden ſeyn, ſo muß dies ebenfalls 8 Tage vor dem beſtimmten Huldigungs-Termine berichtlich angezeigt werden. Zur zweckmäßigen Notiz wird es gereichen, wenn Sie jedesmal in dem Ortsbürger-Regiſter anmerken, bis zu welcher Nummer Sie das Verzeichniß der vordern Einträge zum Behuf der Huldigung eingeſendet haben. 2. April Vormittag 10½ Uhr ſtatt. Friedberg den 18. März 1839. Die nächſte Huldigung findet Dienſtag den Küchler. —— Derſelbe an Dieſelben. Betreffend: Die Einrichtung neuer Gebäude an den Straßen. Nachtraͤglich zu meinem Ausſchreiben vom 17. März 1834, Num. 12 des Intelligenzblattes, eröffne ich Ihnen zur Bedeutung der Bauluſtigen und zum eignen Bemeſſen, daß die nach Satz 1 über das Bauprojekt zu übergebenden Zeichnung inskünftige doppelt beigebracht und hieher eingeſendet werden muß. Friedberg den 20. März 1839. Küchler. Verbreitung der Induſtrie auf dem Lande. In Nro. 356 und 357 der großh. heſſ. Zeitung vom Jahr 1838 befindet ſich ein intereſſanter Arti- kel aus Oberheſſen„über Induſtrieſchulen,“ der uns Veranlaſſung gibt, unſern Leſern hierüber Eini— ges mitzutheilen. Es wird dort geſagt, daß ſeit Kurzem durch die Bemühungen des großh. Dekans Schmidt zu Büdingen und die Unterſtützungen des großh. Kreisrathes Seitz zu Nidda, an verſchiede— nen Orten, namentlich zu Büdingen, Hainchen, Michelau, Rinderbügen, Bindſachſen, Or- leshauſeu, Calbach, Vonhauſen, Duden— roth, Pferdsbach, Hirzenhain nach und nach Induſtrieſchulen entſtanden wären, deren bedeu— tender Nutzen ſich immer mehr herausſtelle. Den Anfang habe man mit einer Arbeitsſchule in der Stadt Büdingen gemacht. Man habe nämlich einen Fabrikanten auf dem Herrnhaag vermocht, einige Mädchen unterrichten zu laſſen, wie man ver⸗ mittelſt der Häckelnadel wollene Handſchuhe, Schuhe, Stiefeln, Stauchen, Däumlinge u. dgl. ver⸗ fertigt. Für die Arbeitſchule wurde eine Lehrerinn angenommen, und der Verdienſt, welcher den Kindern zu Theil wurde, lockte bald mehrere Kinder herbei. Nachdem dieſe die Arbeit erlernt, verſchafften andere Fabrikanten zu Herrnhaag ebenfalls Material. Nachgerade verbreiteten ſich dergleichen Anſtalten in den genannten Dörfern, wobei die Geiſtlichen das Ihrige thaten, Luſt und Liebe für die Sache zu er— wecken. Bald zeigte ſich der große Vortheil dieſer Anſtalten, der gerade den ärmſten Klaſſen zu Theil wird. Schon jetzt bezieht die Anſtalt zu Büdingen monatlich die Summe von 400 fl., die zu Rinder- buͤgen 100 fl. Mit herzlicher Theilnahme haben wir dieſe Nach⸗ richten vernommen. Sie liefern uns wieder den deutlichen Beweis, wie viel Gutes Männer für ihre Gegend ſtiften können, wenn ſie Einſicht und guten Willen für das Wohl ihrer Mitbuͤrger verbinden. Wir erlauben uns aber auch die Frage: ob denn dergleichen in anderen Gegenden, wo ſich ebenfalls Dürftige befinden, nicht auch ein⸗ zurichten waͤre? Wer keine Luſt dazu hat, der wird überall der Schwierigkeiten in Menge finden. Wem es aber Ernſt iſt, der wird ſolche Schwierig— keiten nicht achten. Ueberall gibt es einzelne Män⸗ Wenn! lil N K. a0 de urn und 11 lter lch enpfeſ gahrem vel gent ſud großen The fen möchte Unnitz ſeh Verhältniſſ ten ſchnell Seite abe Weiſe bel, den erſten lich zu unte vorpuarbeit ſſe dabei Es ſind 4 Hefte zu Das ef Unterrichte einen ſolcht bildungs das vierte Es it einzugehen treffliche unterri allein, ſo Eutwickel uu liegt. Wu. nan, wit den der dann oh Oder del men und daraus g fehlt, det le Ge . Orts; iertel⸗ ermine u, ſon⸗ ges und d keine umten in Sie ordern ig den eröffne der das en muß. herbei. andere aterial. ten in en das zu er⸗ l dieſer u Theil Üdingen Rinder⸗ ſe Nach⸗ der den ür ihre d guten rbinden. b denn bo ſich ch ein⸗ hat, der finden. hwierig⸗ e Män⸗ — 87— ner von Einſicht und Liebe fuͤr die Sache der Menſchheit. Sie mogen ſich vereinigen, zuerſt über das Wie beſprechen, und dann wacker und im Na⸗ men Gottes die Hand ans Werk legen. Wir brau⸗ chen ſie nicht darauf aufmerkſam zu machen, daß in dem Verdienſte, welcher armen Leuten in Dörfern und Städten zu Gute kommt, nicht der einzige Vor⸗ theil liegt; daß ein weit größerer der iſt, Kinder dem Muͤſſiggange zu entreißen, welcher des Teufels Ruhbank iſt, und in Zeiten an Thätigkeit zu ge⸗ wöhnen. Neue Schrift fur Lehrer. Wenn wir hiermit den Unterrichtswegweiſer für das Geſammtgebiet der Lehrgegenſtände in Volksſchulen für Lehrer an denſelben. Von J. B. Spieß Lehrern und Eltern, welchen es um Kenntniß einer guten Unterrichts-Methode zu thun iſt, angelegent— lich empfehlen, ſo glauben wir zwar, bei manchen Lehrern viel zu ſpät zu kommen, indem wir über⸗ zeugt ſind, daß dieſe ausgezeichnete Schrift einem großen Theile derſelben bereits bekannt iſt. Indeſ— ſen möchte unſere Empfehlung doch nicht ſo ganz unnütz ſeyn, indem nicht jeder Lehrer in ſolchen Verhältniſſen lebt, daß er mit allen neuen Schrif⸗ ten ſchnell bekannt werden könnte, auf der andern Seite aber auch manche Eltern mit der Art und Weiſe bekannt ſeyn möchten, wie man Kinder in den erſten Elementen des Wiſſens gut und gründ— lich zu unterrichten hat, um, wo möglich, der Schule vorzuarbeiten, und die nicht wiſſen, welches Werk ſie dabei zum Grunde zu legen haben. Es ſind uns von dem genannten Werke bis jetzt 4 Hefte zu Geſicht gekommen. Das erſte Heft gibt einen„Leitfaden bei dem Unterrichte in den Denkübungen,“ das zweite einen ſolchen„bei dem Unterrichte in der Sprach⸗ bildungslehre,“ das dritte in der Zahlenlehre, das vierte in der Raumlehre. Es iſt hier der Ort nicht, tiefer in das Einzelne einzugehen, wir verſichern aber: es iſt eine vor⸗ treffliche naturgemäße Anleitung in der Kunſt zu unterrichten, und zwar nicht für den Lehrer allein, ſondern auch für Eltern, denen die geiſtige Entwickelung und Ausbildung ihrer Kinder am Her— zen liegt. Wir wollen indeß nicht mißverſtanden ſeyn. Glaubt man, wir hielten das Werk für einen Zaubertrank, den der Einfältige nur einzuſchlucken brauche, um dann ohne Weiteres ein gemachter Lehrer zu ſeyn? Oder der Lehrer müſſe das Werk in die Hand neh⸗ men und Stück für Stück und Frage für Frage daraus ableiern?— Das ſey ferne! Wo der Geiſt fehlt, der allein Leben gibt, wo alle Vorkenntniſſe mangeln, da kann unſer Buch keine Wunder thun! Wo nichts iſt, da hat ja, nach einem uralten Sprüchworte, ſogar der Kaiſer ſein Recht verloren. Wo aber geiſtige Kraft und ächte Liebe für Men⸗ ſchenheil inne wohnen, und es fehlt die Praxis, die Gewandtheit, man weiß nicht wie und wo anzu⸗ fangen, wie zu verfahren, da iſt unſer Werk ein herrlicher Rathgeber, der nicht ſtecken läßt. Was beſonders zu beachten iſt, es gibt auch an, wie viel der Lehrer mitzutheilen habe ſeinen Kindern, wie weit er gehen müſſe u. dgl. m. Auch das iſt ſehr wichtig; denn gar Mancher meint, er müſſe gleich ſeine ganze Gelehrſamkeit dem Kinde auskramen, und pfropft dann das arme Geſchöpf ſo voll, daß es überſättigt werden muß und die übeln Folgen ft Ueberſättigung oft ſein ganzes Leben hindurch pürt. Wir haben ſelbſt Schulen geſehen, in denen Lehrer nach der in dem Werke angegebenen Methode unterrichteten, und geſtehen, daß wir wahrhaft er— baut aus denſelben weggiengen. Möge das nicht umſonſt geſagt ſeyn! Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden. Für die Predigt ꝛc. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taübſtumme Konfirmanden gegründet werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen: Von Herrn Pfarrer Breitenſtein zu Södel für 2 Exempl. 1 fl. 10 kr. Friedberg den 21. März 1839. C. Bindernagel. Bekanntmachung. Unterzeichneter macht hiermit bekannt, daß nach einer Verordnung des großh. heſſ. Oberſchulraths die öffentliche Prüfung der Zöglinge des Taub⸗ ſtummen⸗Inſtituts alle Jahre unmittelbar am Tage nach der Entlaſſungsfeierlichkeit im Predigerſeminari⸗ um, alſo dieſes Jahr den 4. April, Vormittags auf dem hieſigen Rathhauſe ſtattfinden wird, wozu alle diejeni⸗ gen, welche Intereſſe an dieſem Zweige des Unter— richts finden, höflichſt eingeladen ſind. Friedberg den 14. März 1839. Roller, Direktor der Taubſtummen-Anſtalt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Brauhaus-Verſteigerung. (205) Das hieſige ſtädtiſche Brauhaus, in wel⸗ chem bisher mit dem beßten Erfolg Brauerei be— trieben worden iſt, ſoll Mittwoch den 1. Mai d. J., früh 9 Uhr, auf dem Bürgermeiſterei-Büreau dahier an den Meiſtbietenden in Eigenthum verſteigert werden. Die desfallſigen Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen; vorläufig wird übrigens bemerkt, daß Concurrenten, deren Verhältniſſe unbekannt ſind, ſich über ihre Solvenz ausweiſen müſſen. Das Gebäude ſelbſt liegt dicht an der ſehr frequenten Landſtraße von Frankfurt nach Caſſel, iſt erſt vor circa 12 Jahren neu erbaut worden und im beßten Zuſtande. Butzbach den 27. Febr. 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn. Verſteigerungs- Anzeige. (204) Mittwoch den 1. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Bürgermeiſterei⸗ Büreau zwei kupferne Braukeſſel von 12 und 15 Ohm und circa 600 Pfd. ſchwer, und eine durch⸗ aus gut beſchaffene metallene Glocke von ſchönem Klang, circa 108 Pfd. wiegend, an den Meiſtbie⸗ tenden, unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verſteigert werden. Butzbach den 28. Febr. 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Zahn. Eichenlohrinde-Verſteigerung. (231) Dienſtag, den 28ten d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe das Er⸗ gebniß der diesjährigen Lohrinden circa 570 Cent⸗ ner, 18jähriger Beſtand, unter den vor dem Ausge— bot zu eröffnenden Bedingungen an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Holzhauſen den 10. März 1839. Der gr. Bürgermeiſter Ried. Holz- Verſteigerung. (232) Donnerſtag, den 21ten d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewalde, Di— ſtrikt Spieswald, nachſtehendes Holz, als 2800 weich Laubholzwellen 1¼ Stecken eichen Scheitholz, 1 Stamm eichen Werkholz verſteigert werden. Holzhauſen den 10. März 1839. Der gr. Bürgermeiſter Ried. Arbeits-Verſteigerung. (254) Dienſtag, den 26. März, Morgens 9 Uhr, ſollen dahier, theils an Ort und Stelle, theils auf dem Bürgermeiſterei-Büreau, nachſtehende Ortsſtra— ßenbau⸗Arbeiten, im Orte Steinfurth, an den We— nigſtnehmenden in Accord gegeben werden. 10 Planierarbeit; D Steinbrechen; 3) Steinfahren; 4) Pflaſterarbeit; 5) Chauſſirarbeit; 6) Maurerarbeit. Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung eröffnet, und die großh. Bürgermeiſter des Kreiſes 88 werden erſucht, dieſe Arbeiten in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Steinfurth den 19. März 1839. Der großh. Buͤrgermeiſter Petry. Arbeits-Verſteigerung. (255) Mittwoch den 3. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Holzhauſen die zur Erbauung einer Waſchküche in der dortigen Pfarr⸗ hofraithe erforderlichen Bauarbeiten an die Wenigſt⸗ fordernden öffentlich verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag beträgt 1) die Maurerarbeit 116 fl. 54 kr. 2) die Steinhauerarbeit 1023 ⸗ 3) die Zimmerarbeit 77 ü 54 4) die Dachdeckerarbeit 52=2 9 ⸗ 5) die Schreinerarbeit 9 40 6) die Schloſſerarbeit 17 46 ⸗ 7) die Glaſerarbeit 4.5— 8) die Weisbinderarbeit 40 ⸗ 51 ⸗ Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht offen. Zugleich wird bemerkt, daß nur ſolche Handwer⸗ ker zum Gebot zugelaſſen werden, welche die nach der Verordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchrie⸗ bene Prüfung beſtanden, oder bereits vor Erlaß derſelben Meiſter geworden waren. Friedberg den 21. März 1839. Der gr. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits- Verſteigerung. (256) Mittwoch den 31. April, Vormittags 11 Uhr, werden auf der Gemeindeſtube zu Holz— hauſen die bei Vergrößerung des katholiſchen Schul hauſes daſelbſt nöthigen Bauarbeiten an die We— nigſtfordernden in Accord gegeben. Hiervon beträgt 1) die Maurerarbeit 197 fl. 9 kr 2) die Zimmerarbeit 2469 ⸗ 3) die Dachdeckerarbeit 1 4) die Schreinerarbeit 72 10 5) die Schloſſerarbeit 1520 ⸗ 6) die Glaſerarbeit 42 7) die Weisbinderarbeit 146 ⸗ 12 ⸗ Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Tage des Termins auf dem Büreau des Un— terzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 21. März 1839. Der gr. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (257) Montag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Gaſthaus zum Roſſe 15 Cubik⸗ Ruthen Steine aus dem Naumburger Steinbruch zum Anfahren auf den Neubau des Vicinalwegs nach Burggräfenrod unter den bei der Verſteigerung 4 1 f elde ahm, Hern füge 10 1 Rodheim un und 150 M Mittwoch tags 10 Uhr dem daſigen Weizen, 12 fentlich ver Friedb. (237) N Weißgerber den 25. M hauſe die kung liege ſteigert we Die Fl die Güterſ Friedb Nr g Ich ſe gen, daß genzblatt 91* en bis ur Ein⸗ udwer⸗ e nach eſchrie⸗ Erlaß neiſter eröffnet werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. f Die Herrn Collegen der Umgegend erſuche ich um gefällige Veröffentlichung des Verſteigerungs- termins. Ilbenſtadt am 19. März 1839. b Der großh. Bürgermeiſter Dickenberger. Pflaſterarbeiten⸗ Verſteigerung. (258) Mittwoch den 27. l. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Orte die Fertigung von 201 Quadrat⸗Klafter Pflaſterarbeiten an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Luſttragende, welche geſonnen ſind dieſe Arbeiten zu übernehmen, belieben ſich zur beſtimmten Stunde hierher zu verfügen. Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend wollen dieſes in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kennt⸗ niß bringen laſſen. Niederweiſel den 17. März 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schimpf. Stoch enesceis erung im Rentamte Fried⸗ erg. (259) Dienſtag deu 2. April 1839, Vormittags 10 Uhr, werden hier zu Friedberg, in der Behau— ſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, aus den fiscaliſchen Spei⸗ chern zu Obermörlen, Friedberg, Oberrosbach und Rodheim ungefähr 280 Mltr. Korn, 60 Mltr. Gerſte und 150 Mlcr. Hafer; ſodann Mittwoch den 3. April 1839, ebenfalls Vormit— tags 10 Uhr, zu Butzbach in dem Rathhauſe, aus dem daſigen fiscaliſchen Speicher ungefähr 25 Mltr. Weizen, 130 Mltr. Korn und 60 Mltr. Gerſte öf⸗ fentlich verſteigert. Friedberg den 9. März 1839. Der gr. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Güter⸗Verſteigerung. (237) Auf freiwilligen Antrag des Bürgers und Weißgerbers Adolph Müller dahier, ſoll Dienſtag den 26. März, Vormittags 9 Uhr, in hieſigem Rath—⸗ hauſe die demſelben gehörende in hieſiger Gemar— kung liegende Güterſtuͤcke öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Die Flurſchͤtzen ſind beauftragt den Liebhabern die Güterſtücke zu zeigen. Friedberg den 14. März 1830. Der Beigeordnete Bender. Privat⸗Bekanntmachungen. Nicht zu überſehen! Ich ſehe mich veranlaßt in Erinnerung zu brin— gen, daß der Abonnementsbetrag für mein Intelli⸗ genzblatt voraus bezahlt werden muß, und daß ¼ Jahr 24 kr., ½ Jahr 40 kr. und 1 Jahr fl. 1. 12 kr. koſtet.— Diejenigen, welche noch wegen des Abonnementsbetrags im Rückſtande ſind, muß ich bitten, denſelben bis zum 1. April zu zahlen; widrigenfalls ich den Betrag fuͤr/ Jahr berechnen und die Fortſetzung des Int. Bl. nur dann ſenden werde, wenn dieſer berichtigt iſt und eine weitere Vorauszahlung ſtattgefunden hat. C. Bindernagel. Hofraithe-Verſteigerung. (187) Eine im frankfurtiſchen Gebiete, auf einer der fahrbarſten Landſtraßen, gelegene Hofraithe mit Gaſt— gerechtigkeit, Brauerei und Brandweinbrennerei, nebſt 30 Morgen des beßten Ackerlandes iſt unter vortheilhaften Bedingniſſen zu verkaufen. Näheres ertheilt der Stadtkirchenrechner Faatz zu Friedberg. Zu verkaufen (225) iſt eine Parthie von circa 200 Centnern vorzüglich gutes Heu. Näheres iſt bei Ausgeber dieſes zu erfragen. Fertige Malterſaͤcke (226) in verſchiedenen Qualitäten und zu billigen Preiſen ſind immer vorräthig bei H. R. Eulenſtein, Saalgaſſe M 114. in Frankfurt a. M. Bekanntmachung. (248) Der Unterzeichnete beehrt ſich hiermit be⸗ kannt zu machen, daß er nachverzeichnete Weine von vorzüglicher Qualität und zu ſehr billigen Preiſen liefert, als: g 18351 Dienheimer pro Ohm 40 fl.(Rheinheſſen), 18311 Geißenheimer„„ 44„(Rheingau), 1834r Gaubikel heim.,„ 44,(Rheinheſſen), 1834r Nierſteiner„„ 56„ 75 1831r Rauenthaler„„ 85„(Rheingau), 1834r Deidesheimer„„ 90„ Gaard), 1836r Naudorfe„„ 90„(Rheingau), 1827r Hochheimer„„ 170„ 55 1834 r Hattenheimer„„ 170„ 5 Ingelheimer Rothe-Weine 44 bis 90 fl. die Ohm. Die Weine werden nur pr. Compt. und frei bis zur Fuhre geliefert, und etwaige Beſtellungen können direct bei dem Unterzeichneten oder bei Herrn Diſtricts-Einnehmer Barth in Butzbach geſchehen. Mainz im Februar 1839. Balthaſar Barth. Schwalheimer Mineralbrunnen. (260) Montag den 1. und Dienſtag den 2. April, als am zweiten und dritten Oſternfeiertage, werden auf dem ſchwalheimer Mineralbrunnen durch gut beſetzte Tanzmuſik die Sommerbeluſtigungen eröffnet. Ich lade zu denſelben mit dem Bemerken ein, daß für gute Speiſen und Getränke, ſowie für prompte und billige Bedienung die zweckmäßigſten Vorkeh⸗ rungen getroffen ſind, und ſehe einem zahlreichen Beſuche entgegen. Schwalheimer Brunnen d. 20. März 1839. Henkel. Bekanntmachung. (261) Mittwoch den 27. März, des Morgens um 10 Uhr, ſoll in dem freiherlich von Rauiſchen Haus in Beyenheim verſteigert werden: 20 Malter Waizen, 22 Korn, 4% Gevſte, 18„ Hafer. Beyenheim den 20. März 1839. J. Filius. Eine Scheuer, (262) von 42 Fuß Länge und 26 Fuß Breite, noch in gutem Zuſtande befindlich, hat in Beyen— heim auf den Abbruch zu verkaufen Eberhard Wetzſtein. Fahrgelegenheit nach Frankfurt und Gießen. (263) Die Unterzeichneten beehren ſich dem hie— ſigen und benachbarten Publikum die ergebenſte An⸗ zeige zu machen, daß ſie vom 1. April d. J. an wieder Morgens 5 Uhr ven hier nach Gießen und Frankfurt abfahren, ſo daß die reſp. Reiſenden in letz⸗ terer Stadt noch zur rechten Zeit ankommen, um mit dem mainzer Marktſchiffe abfahren zu können. Die Preiſe bleiben wie bisher à Perſon 36 kr. Friedberg den 21. März 1839. H. Hanſtein. Mulch. A. Hanſtein. Ullrich. Becker. Horn. Ein vollſtändiger Oekonomiewagen (264) mit eiſernen Achſen iſt zu verkaufen beim Schmiedmeiſter Borſt in Echzel. S ee (265) Gebleichtes und ungebleichtes Einſchlage— garn blau und türkiſch⸗roth, habe ich wieder in be⸗ ſter Qualität und in den gangbarſten Nummern erhalten, und verkaufe ſolches möͤglichſt billig. Auch bin ich wieder mit den früher angezeigten Artikeln wohl aſſortirt, nämlich: Jaconett, Mull, Till, Bettzeuge, Hals- und Sacktücher, Sarſenets, Strick⸗— und Nähgarne, Schnure und alle in dieſes Fach einſchlagenden Artikel. Friedberg den 18. März 1839. Nathan Hirſchhorn. Fäſſer⸗ Verkauf. (266) Vier gut erhaltene Fäſſer mit eiſernen Rei⸗ fen, von circa 2½ bis 5 Ohm, ſind zu verkaufen. Bei der Expedition dieſes Blattes iſt das Nähere zu erfragen,— wenn der Eigenthümer ſich derſelben nennt. 5 einge (267) Mehrere fünfprocentige gerichtliche Schuld— und Pfand⸗Verſchreibungen, im Betrage von 50— 500 fl. im hieſigen und Großkarber Landgerichts 999 Bezirke ausſtehend, können übertragen werden. Ausgeber dieſes giebt an bei wem. Friedberg den 15. März 1839. Empfehlung. (268) Nach einer bei der mediziniſchen Fakultät zu Gießen beſtandenen„theoretiſchen und praktiſchen Prüfung im Gebiete der Geburtshülfe,“ und der mir hierauf von dem Gr. Heſſ. Kreisrathe zu Fried⸗ berg ertheilten Befugniß der geburtshülflichen Praxis, werde ich nunmehr auch dieſe ausüben. Butzbach im März 1839. 5 F. Sommer, Gr. Phyſikatswundarzt und Geburtshelfer. Verkaufs⸗ und Empfehlungs-Anzeige. (269) Der Eigenthümer eines vor 4 Jahren von mir gefertigten Dampf-⸗Apparates, welcher gleich bei der erſten Deſtillation reinen Branntwein liefert, und womit täglich 1200 Quart Maiſche abgetrie— ben werden können, iſt geſonnen, ſolchen wegen Lokal⸗Venänderung zu verkaufen. Auch empfehle ich für Dampf-Apparate die An⸗ fertigung von ſelbſtthätigen Maiſchhebern, welche ohne Einfüllen oder Einpumpen eines Arbeiters die Maiſche in die Höhe heben, ohne daß der ſon— ſtige Betrieb des Apparates im geringſten gehemmt wird; dieſe Vorrichtung iſt mit jedem Apparat in Verbindung zu bringen. Desfallſige Anfragen wolle man in portofreien Briefen an Unterzeichneten einſenden. Wetzlar im März 1839. J. J. Waldſchmidt, Kupferſchmied. Eigene Fabrik in Futter- Baumwollen (270) zu geſteppten Decken, in ſehr ſchöner Waare und möglichſt billigen Preiſen, bei J. T. Knoll in der Borngaſſe dem Plätzchen gegenuͤber. Frankfurt aM. den 15. März 1839. Güter-, Holz- u. Hofraithe-Verſteigerung. (271) Dienſtag den 2. April l. J. wollen Ried⸗ müllers Friedrich Wetz Erben zu Griedel ihre in der Gemarkung Wölfersheim liegenden Guter in dem Gemeindehauſe daſelbſt einer öffentlichen Ver— ſteigerung ausſetzen laſſen, als: 1) circa 42 Morgen Aecker, Wieſen und Gärten, 2 von 3½ Mark Holz aus dem rockenberger Markwald den ½e Theil. Auch können auf die Hofraithe, welche aus einem zweiſtöckigen Wohn- und Nebenhaus, Scheuer, meb— reren Ställen, einem geraͤumigen Hofraum, zwei Aus⸗ und Einfahrten beſteht und ſchon am 9. d. M. verſteigert worden iſt, annehmbare Nachgebote bis dahin ſtattfinden. Die Bedingungen, unter welchen die Verſteige⸗ rung ſtattfindet, ſind auf dem Burgermeiſtereibüreau zu Wölfersheim einzuſehen Griedel am 20. Marz 1839. F. Wetz, Riedmüller. ſets bereit. Friedb 9 274) 2 9 Uhr al, iter zu! Gegenſtänt denden Be gern, als Geſchier, einen Klei und noch (275) mehrere F Schornſte denheit an Bekannten betens ei dtiedb 270 (277) machen, detden alultät tiſchen nd der Fried⸗ raxis, Helfer. e ge. en von eich bei liefert, getrie— wegen de An⸗ welche rbeiters er ſon⸗ hemmt rat in tofreien chmied. ollen Waare Knoll rung. »Ried⸗ el ihre üter in en Ver⸗ Gärten, berger s einem r, meb⸗ „ zwei d. M. ote bis erſteige⸗ Abüreau nüller. Ein halbjähriges Schwein (272) iſt mir am 13. März abhanden gekommen; ſollte Jemand daruber Auskunft ertheilen können, ſo bittet darum Adam Rauſch, Bäckermſtr. Bekanntmachung. (273) Mit Gegenwärtigem unterlaſſe ich nicht, ein hieſiges und auswärtiges Publikum zu benach⸗ richtigen, daß ich von Herrn Johann Joſeph Kraforſt, gegenüber dem Heumarkt in Köln, In⸗ haber einer Distillerie en gros und eines Ver- ſendungs⸗Lagers von ausgezeichneten Eau de Cologne nach ganz Deutſchland, Frankreich, Rußland, Schwe— den, Dänemark, England ꝛc., ſo wie Lieferant meh— rerer Höfe, von ſeiner erſten Qualität kölniſchen ſowohl als doppelten kölniſchen Waſſers, welches beſonders fein und kräftig von Esprit, dabei reich an feinſten ätheriſchen Eſſenzen iſt, eine Haupt— niederlage für hier und ſämmtliche Umgegenden habe; ferner, daß ich zugleich von obigem Kölner Hauſe, obgleich ſeinen manchfaltigen Koſten, in bloſer Verſicherung eines in der Folge für hier und Umgegend wie überall um ſich greifenden vorzugsweiſen Ab- ſatzes, ein für allemal Ordre habe, beide ausgezeich— nete Prima⸗Sorten in Kiſtchen von 6 Flaſchen zu denſelben fixen Preiſen, wie es in Köhn genommen abſetzt, hier zu überlaſſen. Daher auch zu den Befehlen fuͤr den Bedarf ſtets bereit. Friedberg den 20. März 1839. Wilhelm Mai, auf der breiten Straße. Mobilien-Verſteigerung. (274) Dienſtag, den 26. März, von Morgens 9 Uhr an, wollen die Erben des Johannes Platz iter zu Ockſtadt in ihrer Behauſung folgende Gegenſtände unter den vorher bekannt gemacht wer— denden Bedingungen an den Meiſtbietenden verſtei⸗ gern, als: zwei tragbare Kühe, einen Karn mit Geſchirr, einen Pflug, eine eiſerne Egge, Ketten, einen Kleiderſchrank, einen Keſſel, Bütten, Fäſſer und noch mehreres Hausgeräth. Empfehlung. (275) Der Maurermeiſter Schütz dahier hat mir mehrere Feueranlagen gemacht, als: Bratofen, Heerd, Schornſtein, Braukeſſel ꝛc., die ſo zu meiner Zufrie⸗ denheit ausgefallen ſind, daß ich denſelben bei allen Bekannten und guten Freunden in dieſen Arbeiten beßtens empfehlen kann. Friedberg. J. Sup p. Zwei Logis (276) ſind zu vermiethen in der Uſergaſſe bei Johannes Ulrich, Bäckermeiſter. Saamen⸗ Empfehlung. (277) Ich erlaube mir wiederholt bekannt zu machen, daß ich nun wieder im Beſitz friſcher und achter Sämereien bin, und bitte deßhalb um geneig⸗ ten Zuſpruch. Blumenkohl, vom allerbeßten, Weißkraut, Rothkraut, früh und ſpat, Beßter Kopf⸗Wirſing, vom größten, Kohlraben, Schnittkohl, Kopf-Salat, Carrotten, alle Arten Möhren, Rettig, Zwiebeln, Majoran, Haferwurzel, Skorzoneren, Salbei, Rauten, Thymian, Zuckererbſen, rechte breite, Kürbis, Gurken, weiß und grün, Und auch alle Sorten Bohnen, Die von verſchiedner Farbe blüh'n. Auskernerbſen, hoch und nieder, Runkelrüben, gelb und roth. Ganz neue Kartoffeln wieder, Das Stück wiegt über fünfzig Loth. Und wer möcht' es alles ſagen, Was man noch weiter haben kann. Um es zu wiſſen ohn' zu fragen, Rath' ich freundlich Jedermann Nur den Preiscourant zu leſen, Den er ja umſonſt erhält. Was braucht man da ein großes Weſen! Bei Bot ſch in Friedberg nur beſtellt. Gaſtwirthſchafts-Empfehlung. (278) Meinen Freunden, Gönnern und reſp. den verehrlichen Reiſenden zeige ich hiermit ergebenſt an, daß ich meine Gaſtwirthſchaft zum Sonnenberg beß⸗ tens eingerichtet habe, ſowohl in verſchiedenen ſchmack⸗ haften billigen Speiſen, als auch ſehr beliebige Weine verabreiche. Meine bisherigen Goͤnner von Frank- furt und Friedberg erinnere ich hiermit, das An⸗ denken wie früher ſofort bei zu behalten, und mich mit einem öfteren Beſuch zu erfreuen, wo ich keinen Fleiß verſaͤumen werde, mit guter und prompter Aufwartung die Zufriedenheit aller Beſuchenden zu erlangen. Mainz den 18. März 1839. Johann Baptiſt Gutzwiller, Gaſthalter zum Sonnenberg. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Schillers ſaͤmmtliche Werke, Ausgabe in 12 Baͤnden, zum Subſcriptionspreis von fl. 5 24 kr. Spieß, der Unterrichtswegweiſer für das Geſamm— gebiet der Lehrgegenſtände in Volksſchulen, für Lehrer an denſelben. Erſter Theil: Denkübun⸗ gen. IA 12 kr. Zweiter Theil: Sprachbildungslehre. 1 Dritter Theil: Zahlenlehre. 1 Vierter Theil: Raumlehre.„ „53 appu 210 ia 955i liwg) 280 1285005 Tusbiheug ge dt bopasuuoc sd noch! ganvjg aun pn Redensarten und Manieren der Pferdehaͤndler von Moſes Aron, Pferdehändler in Berlin. 1 fl. 12 kr. Neue Sammlung auserleſener und erprobter Geheim⸗ und Hausmittel. Ein treuer Rathgeber in der Haus⸗ und Feldwirthſchaft, in den Werkſtätten der Künſtler und Handwerker, am Putztiſche der Herren und Damen und am Krankenbette. 40 kr. Sporſchil, ausführliche theoretiſch-praktiſche Schul⸗ grammatik der engliſchen Sprache, enthaltend: Orthoepie, Orthographie, Etymologie, Syntax, Interpunctionslehre und Proſodie. Ladpr. 1 Th. Les aventures de Télemaque, flls d'Ulysse, par Fénélon. Ohne Lexikon. 45 kr. Daſſelbe mit Lexikon. 1 fl s kr. Stücker, das Leiden Jeſu. Eine Oſtergabe für Allgemeiner Briefſteller für alle Stände des bür⸗ gerlichen Lebens. Geh. 54 kr. Claudius, allgemeiner Briefſteller. Geb. 1 fl. 30 kr. Tiedge, Urania. Geh. 36 kr. Hagada ſchel Peſach. Geh. 27 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 11 fl. 45 kr. Korn: 7 fl. 40 kr. Gerſte: 5 fl.— kr. g Hafer: 3 fl.-er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Butzbach: Wakzen: 11 fl. 30 kr. Korn: 7 fl 28 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 11. Maͤrz: Waizen: 9 fl. 50 kr. Korn: fl.— kr. Gerſte: 6 fl. 10 kr. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 15. Maͤrz: Waizen: 11 fl. 18 kr. Korn: 8 fl. 10 kr. Gerſte: 5 fl. 55 kr. Hafer: 3 fl. 46 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 24. bis 31. Maͤrz 1839. fromme Verehrer des Herrn. Metriſch bearbei— 8; Friedberg Butzbach. tet. 5 18 kr. pf ee kr. pf kr. pf. Dasſelbe auf ordinärem Papier 9 kr. 5 brd 5 1 3 Die Kunſt mit der Stahlfeder ſchön, ſchnell und keck 4 5 1 5 64— 5 3 zu ſchreiben. Mit verſchiedenen Winken zum zweck- 4„ 1113 11 2 mäßigen Gebrauch der Stahlfeder, über das zu Miiabri 1 55 1 74005 ihrem Gebrauch paſſende Papier und die dazu— ae 1 477 11 gehörige Tinte. 27 kr. Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 115 11 5 Biggel, des Chriſten Wandel im Erdenthale. Ein l. Gebet⸗ und Erbauungsbuch für katholiſche Chri⸗ Fleiſch-Preiſe. a 1 ſten, zunächſt in höheren Ständen. 48 kr. pf. 05 11— 102 Brand, Gott iſt unſer Vater. Meine Andacht. 1 Na eee 8 2 8 25 Mit Goldſchnitt 48 kr.„ 1 5 1 5 5 Nickel, katholiſches Andachtsbuch für Jünglinge„ Kalbflei 5 77 7 und Jungfrauen. Engl. Einband. 1 fl. 36 kr.„ Fan e 1 e Hungari, heilige Opfer des Herzens. Andachts-„ Schaaflleiſch e buch für katholiſche Frauen und Jungfrauen.„ Wurſt von blos Schweinen 12— 12— Mit Engl. Einband und Goldſchnitt 2 fl. 42 kr.„Gemiſchte Wurſt ie e Weſſenberg, Nikodemus. Geb. e. i See ee 10% 46 —— Johannes, der Vorläufer unſers Herrn und„ ae 22 Etlofers Geb 48 kr 1 S n 15 6 118 8 5 5„ inken 5 5 n öttli i 1„ Doörrflei 16— 16— 55 Jeſus; der göttliche Kinderfreund. Geb. 48 5. See audkelahen 26—. f Magdalena. Geb. 48 1 dito unausgelaſſen 19— 18— Allgemeine Blumenſprache nach der neueſten Deu-⸗„ Nierenfett 18 1 18 tung. Geh. 18 kr. Hammelsfett 151— 15— Vetter, neue Blumenſprache, oder Flora's Blu— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. menbeet. Geh. 1 fl Küchler. Wohn ungsveraͤn derung. Ich habe meine bisherige Wohnung verlaſſen und das ehemalige Eißneriſche Haus in der Burg, dem Schullehrer-Seminar gegenüber, bezogen.— Möchte auch in meiner neuen Wohnung mir jenes Wohlwollen des hieſigen und benachbarten Publikums zu Theil werden, deſſen ich mich ſeither zu erfreuen hatte. Friedberg den 20. März 1839. Carl Bindernagel, Buchhändler und Buchdrucker. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. (Mit einer literariſchen Beilage.) J. gabefohlenen ͤßteutels Verordnung Verfügunger Kreiſe Frie hiermit zue Es 9 können, daf zu unterwer 105. eigne Jupf. vornehmen 9375 und Septen 9.4. öffentlichen impfenden 900 werden ſol Kinder, ft gleichzeitig Gageindeke 9. 6. nach demſe Kilder, fe anweſeder namentlich beſondere bis zum Letzteren — ) Wird