ist ſene chelih zen Büör⸗ d ud Naria 5 eheliche ledig midtmühle gz m Caroline , geboren 1 ce, geboren Nor 1 5 für die Vberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 25, Somabend, den 22. Juni 13839. — — Mit dem 1ſten Juli kann auf dieſes Intelligenzblatt für das zweite halbe Jahr mit 40 kr. abonnirt werden, welcher Be⸗ trag jedoch voraus zu bezahlen iſt. Carl Binder nagel. Friedberg. Am Sonntag Morgen, den 16. Juni, ertrank in dem ſ. g. Seegraben ein junges fünfzehnjähriges Mädchen, das dort Waſſer ſchöpfen wollte. Ange⸗ ſtellte Rettungsverſuche brachten die erwünſchte Wirkung nicht hervor. Dies iſt das zweite Opfer ſeit anderthalb Jahren, welches dieſes Waſſer ge— nommen hat. A. B. C. Aus der Wetterau. Das gewaltige Gewitter, welches am 13ten d. M. ſich faſt über die ganze Wetterau verbreitete, hat, wie wir vernehmen, in unſerer Nachbarſchaft, namentlich in Leidhecken, Morxſtadt, Stockheim und Glauberg großen Schaden verurſacht. In der Nähe des leuſtädter Hofes ſoll es einen Manns hohen Schlamm zurückgelaſſen haben, wahrſcheinlich in Folge von jenen Wolkenbrüchen, welche an höher gelegenen Orten den Boden wegſchwemmten. Näheres hierüber liefert die großherz. heſſ. Zeitung in den Nummern 167 und 168. Eine Menge von Ort⸗ ſchaften haben unerſetzlichen Schaden gelitten. Hier wäre Hülfe an ihrem Orte. Wir wünſchen, daß unſere Leſer nicht zurückbleiben möchten. Betrachtung eines Mannes, der ſich in der Welt umgeſehen. Ich beurtheile jetzt den Menſchen nur nach dem, was er iſt, und nicht nach dem, was er weiß. Wie ich zu dieſer Ueberzeugung gelangt bin, will ich meinen Leſern kürzlich erzählen.— Als ich ein Knabe war, da hatte ich gewaltigen Reſpekt vor dieſem und jenem Manne, weil er vielerlei wußte und gelernt hatte; ich überzeugte mich aber bald, daß nicht Alles Gold war, was glänzte, und manche ſehr gelehrte Herren ganz gemeine Seelen waren, die ein Privilegium darauf zu haben glaubten, ihrem Eigennutze auf die allerniedrigſte Art zu fröhnen, an nichts Höheres zu glauben, dagegen aber, wo ſie es mit guter Manier konnten, zu lügen und zu betrügen ꝛc. Sie waren aber ſo ſchlau, daß ſie das Alles hübſch im Verborgenen zu treiben verſtanden, und äußerlich einen gewiſſen Anſtand beobachteten. Es mags indeſſen Einer noch ſo fein treiben; das Schlechte kommt doch hier und da endlich zum Vor— ſcheine, und ſo wars auch bei ihnen. Ich lernte ſie bald kennen, und mein Inneres zwang mich, ſie zu verabſcheuen, ſo viel ſie auch wiſſen mochten. Auf der andern Seite lernte ich in manchem ganz ungelehrten Bauers- oder Bürgersmanne einen ſo fleißigen, ordnungsliebenden, biederen und from⸗ men Mann kennen, daß ich ihm trotz ſeiner gerin⸗ — — a gen wiſſenſchaftlichen Bildung meine Achtung nicht verſagen konnte, ja daß mein Herz ſich zu ihm hin⸗ gezogen fühlte. Das machte mich an den Menſchen irre, und wie die Jugend überhaupt raſch in ihren Entſchlüſſen iſt, ſo war ich gleich mit mir im Reinen. Was ſoll ich, ſprach ich zu mir ſelbſt, mit den Wiſſen⸗ ſchaften, da ſie nicht einmal den Menſchen gut zu machen vermögen, ja hier und da ihn ſichtbar nur noch verſchlechtern?— Ich war nahe daran, alle Wiſſenſchaft zu verwünſchen und ein ſolches Le— ben für das hoͤchſte zu nehmen, wie es weiland der berühmte J. J. Rouſſeau der erſtaunten Mitwelt ſo ſchön vorgemalt hatte, das eines Wald men— ſchen, der nur ſeine Körperkraft geübt und gebil⸗ det hat, ſonſt aber auf Alles Verzicht leiſtet, was geſelliger Umgang, Bildung, Künſte und Wiſſen⸗ ſchaften Annehmliches gewähren. Das war aber wieder ein falſcher Weg, den ich im Begriffe ſtand einzuſchlagen. An jenem Miß⸗ verhältniſſe waren ja, wie ich mich ſpäter überzeugte, die Wiſſenſchaften ſelbſt nicht ſchuld. Hat doch der Menſch von ſeinem Schöpfer einen ſo bildungsfähi⸗ gen Geiſt erhalten; warum ſoll er ihn nicht auch auszubilden ſuchen, wenn er Gelegenheit dazu hat? Darin lag aber der Fehler, daß man jene gelehrten Teufel einſeitig erzogen oder vielmehr verzogen hatte, daß man ihnen den Kopf vollpfropfte und das Herz leer ließ. Und gerade das letzte iſt es, was dem Manne ſeinen Werth gibt.— Das Herz allein? Nicht doch, ſondern ein frommes, gutes Herz, einen geſunden Verſtand und einen kräftigen Willen, alle drei in brüderlichem Vereine, keins vorherrſchend, eins das andere unterſtützend, das iſt es, was die wahre Bildung bewirken ſſoll. Und wenn unſere Lehrer und alle Eltern und Erzieher das fein berückſichtigen, ſo iſt mirs um die heranwachſende Generation nimmer bange. Vergeſſen dürfen ſie aber ja nicht, daß ſie allemal an ſich ſelbſt den Anfang machen, an ſich ſelbſt immer arbeiten muſſen, damit ſie gute Muſter werden; ſonſt helfen ihre Regeln, welche ſie geben, wenig oder nichts. Ja ſie bewirken nicht ſelten gerade das Gegentheil von dem, was ſie beabſichtigten. Sie müſſen ſeyn und nicht ſcheinen. 9 Familienfeſt. Nachrichten von Familienfeſten gehören als ſol⸗ che in der Regel nicht vor das Publikum. Doch wollen wir ausnahmsweiſe eines ſolchen hier er wähnen; vielleicht daß dieſe oder jene gemüthliche Seele gerade das, was Andern unbedeutend ſcheint und was für die große Welt wirklich von wenig Belang iſt, für ſich auffaßt und bewahrt, oder daß unter den Leſern zufälligerweiſe ſich ein Kuͤnſtler befindet, dem eine ſolche Familienſcene mehr Werth iſt, als der Anblick einer großen Stadt oder eines vorbei defilirenden Heeres. Ein ſolcher Leſer nun denke ſich eine in der Mitte einer Kinderſtube ſitzende Mutter mit einem halb⸗ nackten Säugling auf dem Schooſe, der eben ſeine Blicke nach der Mutter richtet; und da dieſe ſo recht liebevoll ihn anſchaut, ſo entfaltet ſich auf dem Geſichtchen das erſte Lächeln. Dieſes Lächeln iſt der ſchönſte und herzlichſte Dank, der die Mut⸗ ter aller Sorgen und Leiden vergeſſen läßt, die ſie bis⸗ her gehabt hat; es iſt der erſte Funken, der aus dem inneren, geiſtigen Leben des Kindes ausſprüht, als wollt' er ſagen:„Siehe, ich bin göttlichen Urſprun— ges!“ In dieſem Augenblicke neigt ſich der Vater uber den Säugling hin, und drückt ihm den Kuß der Liebe auf die junge Wange, während die ſechs Brüder und ſechs Schweſtern des Säuglings ſich um ihn herum drängen, und jedes dieſes erſte Lä⸗ cheln ſchauen und mit einem Kuſſe erwiedern will. Die Kleineren drücken ſich neben dem Vater hinein, während die größeren über ihm hin ſich neigen, um dieſes Lächelns auch theilhaftig zu werden. Da wirft die Frühlingsſonne ihren Strahl über die Gruppe nach dem Säuglinge hin; Jedes Augen füllet ſich mit einer Freudenthräne, und der ewige Vater im Himmel, der die Lilien auf dem Felde kleidet und die Herzen der Menſchen kennet, blickt wohl mit Vaterliebe nach dieſer Gruppe, und erkennt in jeder Freudenthräne ein ſtilles Dankgebät. Aber jetzt manum de tabula! Bekanntmachungen von Behdoͤrden. NN Qeffentliche Ladung. (609) Ueber das Vermögen des Ortsbürgers Matthäus Barth zu Großkarben hat gr. Hofgericht zu Gießen den Concurs erkannt und das unterzeich⸗ nete Gericht mit deſſen Leitung beauftragt. Es werden demgemäß alle diejenigen, welche Forderungen irgend einer Art an die Concursmaſſe bilden wollen, aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin Mittwoch den 31. Juli, Vormittags 8 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſie ſonſt damit, ohne daß ein beſonderes Präcluſivdecret er⸗ folgt, ausgeſchloſſen werden. In dieſem Termin ſoll zugleich die guͤtliche Bei⸗ legung dieſer Sache erſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Mandatare zum Abſchluß eines Vergleichs ermächtigen müſſen. Großkarben den 4. Juni 1839. Großherzogl. heſſ. Landgericht Muhl. Schmidt. agen ſeh auf die vor dernier, für nottifti Fried 557) 2 ſolgende di 2 — 11 Se U e Se. e 50 durch die Ausfertigut welche au dieſelben anderweit aber für z Fri neigen, n derden. Di dl über de Jedes Augen 1 N. 5 d der ewige dem Felde ennet, blick und erkennt 1 65 gedät. Aber ——— Idrden. r Ottsbürgert 7. Hofgericht 8 unterzeich⸗ agt. igen, welcht Concursmaſt iß im Termin b 8 Uhr, als ſie ſont uſtpdecret er gütliche Be weßhalb du im Abſchluß Landger. midt. 3 E d ee l l a d nnn g. (556) In den Hypothekenbüchern der Gemeinde Niederweiſel ſtehen noch die nachfolgend bemerkten Hypothekeneinträge N Jahr der 11270 Betrag der S Namen und Wohnort der Schuldner. Namen und Wohnort der Gläubiger. Schuld. ſchreibung. ef 1789 Ehriſtophel Fett u. Chefr. Katharina zu Niederweiſel] Eliſabetha Heß zu Butzbach. 400 1811 Dieſelben. N Dieſelbe. N 5 1 300 1791 Johann Adam Loh und Chefrau Anna Catharina[Johann Jacob Kraußgrill zu Niederweiſel. 150 zu Niederweiſel.. 1798 Dieſelben. Cliſabetha Heß zu Butzbach. 150 1803 Dieſelben. 8 5 Candidat Bauer zu Butzbach. 60 1792 Schulmeiſter Johannes Jung in Hauſen. Philipp Haub, Schwanenwirth, zu Niederweiſel. 25 1794 Joh. Jacob Heuſer I. u. Chefrau zu Niederweiſel.] Pfarrer Hildebrandt zu Niederweiſel. 100 1799 Facob Stiegelhuth zu Niederweiſel. Regierungsrath Heß zu Gießen. 100 1801 Derſelbe. 8 Johann Ernſt Freitag zu Butzbach 150 1801 Konrad Koch, Gerichtsſchoͤff, und deſſen Ehefrau Johann Friedrich Trapp zu Butzbach. 60 Catharing zu Niederweiſel. 1808 Andreas Bill, ledig, zu Niederweiſel. Gerichtsſchöff Phitipp Reuter jun. zu Niederweiſel. 54 1812 Chriſtoph Wilhelm I. und Chefrau Eliſabetha zu] Philipp Reuter III. zu Niederweiſel. 140 Niederweiſel. 1814 Johann Jacob Stiegelhuth und Ehefrau Suſanna Johann Ernſt Freitag zu Butzbach. 180 zu Niederweiſel. 0 1821 Joh. Jacob Krausgrill und Chefrau Catharina[Bernhard Küchel zu Butzbach. 100 zu Niederweiſel. 1799[ Konrad Haub Jun. zu Niederweiſel. Vormundſchaft über Konrad Seulburgers Kin— 30⁰ der zu Butzbach. offen, obgleich die Schuldner reſp. deren Erben den Fortbeſtand der conſtituirten Pfandrechte widerſprechen und behaupten, daß die vorbemerkten Kapitalien laͤngſt abgetragen, die Schuldurkunden aber verloren gegangen ſeyen. Da ſonach dieſelben zur Löſchung nicht vorgelegt werden können, ſo werden alle, welche auf die vorgedachten Schuldurkunden und aus den darnach ſtattgehabten Verpfändungen Anſprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt jene Schuldverſchreibung für mortificirt erklärt, ſofort die deßfallſigen Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 21. Mai 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Hofmann. e e een (557) Bei den in der Provinz Oberheſſen im Jahr 1830 ſtattgehabten tumultuariſchen Exceſſen ſollen folgende der Kirche zu Södel zugeſtandene Schuldverſchreibungen Betrag der, 1 Betrag Nr. Namen der Schuldner. Wahn Schuld. Jaht und Tag der deſſelben. 555 Schuldverſchreibungen. 1 Johannes Dillenburger und Ehefran Apollonia. Södel. 15 11. November 1816. 2 Abraham Weiß und Frau, Eliſe Dorethea. Södel. 30 11. November 1816. 3 Johannes Väth und Frau, Anna Dorothea. Södel. 100 12. November 1816. 4 Ludwig Müller und Ehefrau, Anna Dorethea. Södel. 18 11. November 1816. 5 Friedrich Diehl und Chefrau, Margaretha. Södel. 20 11. November 1816. 6[Heinrich Benders Wittwe. Södel. 150 3. Januar 1816. 7 Konrad Bender und Frau, Anna Dorothea. Södel. 150 17. Dezember 1819. 8 Johannes Stengels Frau. Södel. 100 29. April 1815. 9[Peter Bender und Frau Eliſabetha. Södel. 200 31. Juli 1813. 10 Chriſtoph Diehl und Frau, Chriſtiane. Södel. 350 10. Dezember 1819. 11 Johann Georg Buß und Frau, Catharina. Sddel. 80 6. Mai 1818. 12 Ludwig Rieß und Ehefrau, Margaretha. Södel. 250 14. Dezember 1819. durch die Meuterer verbrannt worden ſeyn, und hat deshalb der gläubigeriſche Fonds um anderweite Ausfertigung dieſer Schuldurkunde gebeten. Bevor jedoch dieſem Geſuche zu deferiren ſteht, werden alle, welche auf die vorgedachten Schuldverſchreibungen Anſprüche zu haben vermeinen ſollten, aufgefordert, dieſelben ſo gewiß binnen 8 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt dem geſtellten Geſuche ſtattgegeben und die anderweite Verpfändung der Unterpfänder gerichtlich beſtäͤtigt werden wird, die älteren Schuldurkunden aber für mortiſizirt erklart, und die deßfallſigen Einträge in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden ſollen. Friedberg den 24. Mai 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Hofmann. n Hofraithe⸗ Verſteigerung. (569) Donnerſtag den 4. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll die zum Wilhelm Rahn'ſchen Nachlaſſe dahier gehörige Hofraithe erbvertheilungshalber auf hieſigem Gemeindehaus einer offentlichen Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden. Die Hofraithe beſteht: 10 aus einem zweiſtöckigen Wehnhaus mit meh⸗ reren heitzbaren geräumigen Zimmern, Keller ꝛc. 2) einem Nebenbau mit Boden ꝛc., 3) einem Brennhaus, 4) Stallung für Pferde, Rindvieh und 5) einer Scheune mit einem gewölbten Keller. Die Hofraithe befindet ſich nahe an der Haupt⸗ ſtraße und iſt zur Einrichtung einer Wirthſchaft oder eines ſonſtigen Geſchäfts ſehr vortheilhaft ge⸗ legen, wozu außer der Bequemlichkeit im Raume ꝛc. die erforderlichen Gebäude vorhanden ſind. Kaufliebhaber, welche inzwiſchen die Hofraithe einzuſehen wünſchen, beliebe ſich an Herrn Boy dahier zu wenden, welcher gerne die nöthigen Auf⸗ ſchlüſſe ertheilen wird. Altenſtadt am 4. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f Brack. Gras-Verſteigerung. (628) Montag den 24. d. M., des Morgens 8 Uhr, ſoll das auf den der Gemeinde, und den der Pfarrei dahier gehörigen Wieſen im Laufe dieſes Jahres ſich ergebenden Heu- und Grummetgraſes auf hieſiger Rathſtube öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Wozu andurch Kaufliebhaber einladet Niederrosbach den 13. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Arbeits-Verſteigerung. (629) Montag den 24. Juni, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der Bürgermeiſterei dahier die Weiß⸗ binderarbeit in der hieſigen Pfarrwohnung, voran— ſchlagt zu 22 fl. 12 kr., an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Burggräfenrod am 15. Juni 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Börner. Holz⸗Verſteigerung. (630) Dienſtag den 25. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Spies, Schlag Nr. 5, nachſtehendes Holz, als: 5 Stecken eichen Scheitholz, 25„ Prügelholz, 4797 nadel 75 1 9857„ Stockholz, 4575 eichen Wellen, 1100 birken„ 714 nadel u. weichholz Wellen, 25 Stuͤck eichen Stangen, 5 7 7 Klötze, 1„ Pflugsrehe, 6„„ Pflugswette öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf dem breiten Weg an der Hauptſchneiße. Holzhauſen den 19. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ried. Bekanntmachung. (631) Die bereits am 29. Jan. d. J. anberaumte Verſteigerung von 8 ½ Stecken kiefern Prügel⸗, 1 Stecken Stockholz, 1071 Stück Reisholz, 1 buchen Stamm und 12 kiefern Stämme, unterm Steinbiegel im Florſtädter Walde, ſoll nunmehr Mittwoch den 3. Juli l. J., Vormittags, abgehalten werden, was hiermit öffentlich bekannt gemacht wird. Die großh. Bürgermeiſter des Landgerichtsbezirks haben dieſes öffentlich bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 11. Juni 1839. Großh. heſſ. freih. v. Loͤwiſches Landgericht Wegen Verhinderung des Landrichters: Brumhard. Holz-Verſteigerung. (632) Freitag den 28. Juni l. J., des Vormit⸗ tags präzis 8 Uhr, ſollen folgende Holzſortimente in dem Obermörler Gemeindewald, Diſtrikt Boden⸗ berg und Ameiſenkopf, als: 1) 4 eichen Bauſtämme, 2) 7 Stecken eichen Prügelholz und 3) 3968 ¼ Stück eichen Schälwellen. unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle öffentlich und an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, vor⸗ ſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obermörlen den 20. Juni 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Nicolai. Gras-Verſteigerung. (633) Dienſtag den 25. d. M., Vormittags 7 Uhr, wird das diesjaͤhrige Gras in deu Wieſenſtellen der Hochweiſeler Gemeindewald-Diſtrikten Sau⸗ hecke, Schwarzloch und Iſſel, auf Ort und Stelle, ſodann an demſelben Tage, Mittags 12 Uhr, das diesjährige Heugras von den Gemeindewieſen, auf dem Gemeindehaus meiſtbietend verſteigt. Hochweiſel den 14. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. Bekanntmachung. (634) Mittwoch den 26. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll ſämmtlicher Mobiliennachlaß der dahier verſtorbenen Apotheker Engelmann'ſchen Eheleute, entliehen II. auf 8 par III. au den z 9 bei J IV. auf tion am! hend Caus 1800 von V. auf Caut Low und Nov. ofen, Erben längſt tungen erloſch. gegang Weg meiſter eraumte orügel,, buchen indiegel och den n, was bezirks ſen. dgericht ters: Vormit⸗ rtimente Boden⸗ 5 l. tdenden und an ht, vor⸗ efalligſt rmeiſter ittags 7 ſenſtellen en Sau⸗ 9 Stelle, Ihr, das en, auf ermeiſte Morgen er dahiet Eheleule, * beſtehend in Silber, Weißzeug, Porträts, worunter ein Oelgemälde ſich befindet, Kommode, Tiſche und Stühle von verſchiedenen Holzſorten, Küchengeräth— ſchaften, Brennmaterial, beſtehend in buchen Scheit— holz und Braunkohlen, einigen Maltern Kartoffeln, u. ſ. w. einer freiwilligen öffentlich meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Schließlich wird bemerkt, daß die Verſteigerung in der Wohnung des Schloſſermeiſters Weckerling abgehalten wird. Friedberg den 19. Juni 1839. Der Beigeordnete Bender. Edictalladung. (635) In den Steinfurter Hypothekenbuͤchern ſtehen noch die nachfolgend bemerkten Einträge über von Einwohnern der Gemeinde Steinfurt errichtete Pfandverſchreibungen und Cautionen, I. Auf den Namen von Johannes Reitz Gerichts⸗ ſchöff und Ehefrau Katharina: a) 20 fl. bei der Kirche zu Steinfurt, den 25. Mai 1768. b) 50 fl. bei Controleur Gräf zu Wiſſelsheim, den 20. Septbr. 1773. c) 40 fl. bei der Familie von Löw, den 19. Fbr. 1771. d) 38 fl. bei dem Steinfurter Kirchenbau, den 16. Juli 1790. c) 140 fl. bei demſelben, den 16. Juli 1790. d) 60 fl. bei demſelben, den 28. April 1791. e) 20 fl. bei Margaretha Acker in Steinfurt, den 10. Novbr. 1791. entliehen; II. auf den Namen der Wittwe des gedachten Reitz 238 fl. den 24. Febr. 1801, bei Eliſabetha Cas⸗ par Fritz Wittwe zu Wiſſelsheim aufgenommen; III. auf den Namen des Johannes Clöß 150 fl. den 15. Auguſt 1792, bei Georg Kaspar Weifert zu Melbach, und 150 fl. den 22. Febr. 1793, bei Johannes Kleeberger zu Melbach geliehen; IV. auf den Namen von Paul Schäfer, eine Cau⸗ tion von 80 fl. für den bei der K. K. Armee am Rhein, im Regiment Kaiſers Infanterie ſte— henden Soldaten Joh. P. Landvogt, ſodann eine Caution von 146 fl. 30 kr. am 30. Januar 1803 der Familie von Löw und eine Caution von 160 fl. derſelben den 26. Nov. 1812 geleiſtet; V. auf den Namen von Chriſtoph Tönges 68 fl. Caution am 8. Febr. 1794, der Familie von Löw und zwei weitere Cautionen von 130 fl. und 140 fl. derſelben 3. Januar 1803 und 26. Nov. 1812 geſtellt,— offen, wiewohl der Schuldner reſp. Cautionsſteller Erben behaupten, daß die conſtituirten Pfandrechte längſt durch Zahlung und Erfüllung der Verpflich⸗ tungen für welche die Cautionen geleiſtet worden, erloſchen, die betreffenden Urkunden aber verloren gegangen ſeyen. Auf Antrag jener Erben werden daher alle, welche auf die vorgedachten Schuldur⸗ kunden und aus den geleiſteten Cautionen annoch Anſprüche zu haben glauben, öffentlich andurch auf⸗ gefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier zur Anzeige zu bringen, als ſonſt jene Schuld- und Cautionsurkunden ſofort für erloſchen erklärt und die betreffenden Einträge in den Pfandbüchern ge— ſtrichen werden ſollen. Friedberg den 10. Juni 1839. Großh. heſſ. freih. v. Loͤwiſches Landgericht Hofmann. Holz-Verſteigerung. (636) Mittwoch den 26. Juni l. J. ſollen in dem freiherrlich von Löwiſchen Wald zu Steinfurth, Diſtrikt Eichwald, nachgenannte Holzſortimente öffent⸗ lich verſteigert werden: 5700 Stück eichen Lohwellen, 1900„ gemiſchte Wellen, 1300„ buchen Bohnenſtangen, 3 Stecken eichen Prügelholz, 63 Stück eichen Deichſeln und Leiterbaume, 26 eichen Stämme, zu Bau- und Werkholz brauchbar. Die Zuſammenkunft iſt in obengenanntem Di⸗ ſtrikt des Morgens 8 Uhr. Steinfurth den 20. Juni 1839. Der freih. v. Löwiſche Revierförſter Weigand. Gras-Verſteigerung. (637) Montag den 24. l. M., des Nachmittags um 2 Uhr, ſoll das hieſige Gemeinde-Gras in ſchick— lichen Abtheilungen an den Wieſen ſelbſt öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Schwalheim den 20. Juni 1839. Der kurheſſiſche Bürgermeiſter Hofmann. Bekanntmachung: Brenn—⸗ſodann Werk⸗ und Nutzholz-Verſteigerung, im Revier Oberrosbach, Forſts Friedberg betreffend. (638) Freitag den 28. d. M., Morgens von 7 Uhr an, werden in dem großherz. Domanialwald Kellerberg bei Oberrosbach der öffentlichen Verſtei— gerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: 4 Stecken geſchält eichen Scheidholz, 11„ dergleichen Prügelholz, 25,00 Wellen dergleichen Reiſerholz, 17 dergleichen Werkholzſtämme in 179 Cubikfuß, 18 2 Stangen in 29½ Cubikfuß, 15 Nutzſtücke, in Pflugsrehen und Wagenluͤnſen. Oberrosbach den 19. Juni 1839. Der großh. heſſ. Revierförſter Bingmann. Gras ⸗-Verſteigerung. (639) Nachdem die Grasverſteigerung der ſtädti⸗ ſchen Wieſen vom 17. Juni l. J. die Genehmigung —— nicht erhielt, ſo wird auf Dienſtag den 25. d. M., Vormittags um 10% Uhr, in hieſigem Rathhaus eine anderweitige Verſteigerung anberaumt. Das Gras beſteht in 6 Morgen Wieſen in der Lach, 10 Morgen, die Sauerweide, und 4¼ Morgen, die Ochſenwieſe. dite Friedberg den 18. Juni 1839. Der Beigeordnete Bender. Schaafpferch⸗Verſteigerung. (640) Bei der am 17. I. M. abgehaltenen Pferch⸗ verſteigerung erhielten die drei erſten Pferche die Genehmigung. Es werden daher die folgenden ſie— ben Pferche, Dienſtag den 25. l. M., Morgens 11 Uhr, im hieſigen Rathhauſe einer anderweitigen oͤffentlich meiſtbietenden Verſteige rung ausgeſetzt. Friedberg den 18. Juni 1839. Der Beigeordnete Bender. Gras-Verſteigerung. (641) Dienſtag den 25. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Heugras der hieſigen Gemeinde auf Ort und Stelle, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ilbenſtadt den 14. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Gras-Verſteigerung. (642) Das diesjährige Heu- und Grummetgras von den der Gemeinde Reichelsheim zugehörigen 210 Morgen Wieſen, wird und zwar Moutag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr, von den Diſtrikten Ortenberg, Gräben und Küh— weide, und Dienſtag den 25. d. M., früh 9 Uhr, von der Nachtweide u. ſ. w. auf dem hieſigen Nath— haus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 18. Juni 1839. Herz. naſſ. Landoberſchultheiſerei: Hehner. Arbeits-Verſteigerung. (643) Freitag den 12. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſoll die Planirarbeit der neu zu erbauenden Staats— ſtraße von Büdingen nach Gelnhauſen in einzelnen Looſen, an die Wenigſtnehmenden unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Ort und Stelle oͤffentlich verſteigert werden. Die gr. Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 18. Juni 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Edictal ladung. (644) Nach den Hypothekenbüchern der Stadt Friedberg entliehen Philipp Wismath und Ehefrau Anna Maria von hier, 500 fl. am 20. Mai 1823 bei Jakob Stephani zu Homburg v. d. H. und 300 fl. am 28. April 1823 bei Amtmann Sebaſtia⸗ ni's Wittwe hierſelbſt, unter Verpfändung der ihnen zuſtehenden Hofraithe. men be Wiewohl beide Kapitalien längſt wieder abge⸗ tragen ſeyn ſollen, können doch die Erben der Schuld⸗ ner die quittirten Schuldverſchreibungen zur Löſchung nicht vorlegen, daher auf Antrag jener alle, welche den Fortbeſtand der erwähnten Verpfändung behaup⸗ ten und auf die vorgedachten Schuldurkunden An⸗ ſprüche zu haben vermeinen ſollten, zu deren An⸗ zeige binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnachtheil anmit aufgefordert werden, daß ſonſt ohne weitere Bekanntmachung die Mortiſtcation der Schuldverbrie⸗ fungen und die Löſchung der desfallſigen Einträge in den Hypothekenbüchern verfügt wird. 225 Friedberg den 10. Juni 1839. ö Großh. heſſ. Landgericht ugs Hofmann. Fruchtverſteigerung im Rentamt Friedberg. (645) Der Reſt der 1838r1 fiscaliſchen Frucht⸗ vorräthe des hieſigen Rentamts kommt folgender⸗ maßen zur Verſteigerung: 5 Dienſtag den 2. Juli 1839, Vormittags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, von den Speichern zu Friedberg und Oberrosbach, 40 Mltr. Waizen, 360 Mltr. Korn, 15 Mltr. Gerſte und 120 Mltr. Hafer; Mittwoch den 3. deſſ. M. Vormittags 10 Uhr, in Butzbach in dem Rathhauſe, von dem daſi⸗ gen Speicher 100 Mltr. Korn und 60 Mltr. Hafer. 0 Die in den beſonderen Ausſchreiben auf den 5. Juli beſtimmte Haferverſteigerung zu Heldenbergen findet nicht ſtatt. Friedberg den 11. Juni 1839. Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. ö Arbeits-Verſteigerung. (646) Dienſtag den 25. Juni 1839, Morgens 9 Uhr, werden nachſtehende Straßenbauarbeiten und Lieferungen, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. 10 zu Oberflorſtadt, eine 63 Klftr. lange Straße, a) zu planiren, b) Stein ⸗ Anfahren und c) Fertigen der Fahrbahn; desgleichen eine Straße 2) zu Hinsbach von 57 Klftr. und drei Straßen, dergleichen Arbeit, 3) zu Unterflorſtadt von 90 Klftr. Länge. Indem man Arbeitsluſtige hierzu einladet, wer⸗ den die großh. Bürgermeiſter der Nachbarſchaft erſucht, dieſes in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Florſtadt den 18. Juni 1839. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz. 5 5 Mare 9 ume 0) Schrei 9 Schlof 5 Glaſer 0 Weißb tied be! (640) M. Ur, ſoll da ſadt an Or ſteigert wer Ockſtad 2 (650) D Uhr, ſolen an den We als, an d planiren Fahren de Beyen Pri Som 651) Tanzmuſl, ind prong litte deßha Ockſtas den Frucht 0 ſolgender, des Herm ehemaligen 1 Friedberg „300 Mit. Ar. Hafer; 98 10 Uhr, n dem daſſ⸗ D 60 Mur. auf den 5. aldenbergen entamtmann int gemacht menden in nge Straßt, je. ladet, wer⸗ achbarſchaft offentlichen. ürgerneiſtt Arbeits ⸗Verſteigerung. (647) Mittwoch den 26. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen theils neue und Reparaturarbeiten an dem Schulhauſe zu Wiſſelsheim wenigſtnehmend in Accord gegeben werden, als: 10 Maurerarbeit voranſchlagt zu 2 fl. 3 kr. 2 Zimmerarbeit„ 30, 3) Schreinerarbeit 1 1 5 30 4) Steinhauerarbeit 25„ 58, 5) Weißbinderarbeit 3„ 40„ 6) Pflaſterarbeit 2 Der Termin wird auf Ort und Stelle abge⸗ halten. 29 2 Steinfurth am 18. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Arbeits- Verſteigerung. (648) Freitag den 28. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhaus die in dem Pfarrhauſe in der Burg erforderlichen Baureparaturen an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigt werden. Nach dem Voranſchlag beträgt 1) Maurerarbeit Il 2) Zimmerarbeit l di 3) Schreinerarbeit 28 ½24„ 4) Schloſſerarbeit 1 5) Glaſerarbeit 32% 48), 6) Weißbinderarbeit 6 Friedberg den 20. Juni 1839. Der Beigeordnete Bender. Gras⸗-Verſteigerung. (649) Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Gras der Gemeinde Ock— ſtadt an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Ockſtadt den 20. Juni 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Gröninger. Arbeits-Verſteigerung. (650) Donnerſtag den 27. Juni, Nachmittags 4 Uhr, ſollen zu Beyenheim nachbenannte Arbeiten an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden, als, an dem Weckesheimer Weg eine Strecke zu planiren von circa 37 Klftr., das Chauſſiren und Fahren der dazu erforderlichen Steine ꝛc. Beyenheim den 20. Juni 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Fink. N Privat⸗ Bekanntmachungen. Sommerbeluſtigung zu Ockſtadt. (651) Sonntag den 23. d. M. iſt gut beſetzte Tanzmuſik, gute Speiſen und Getränke nebſt billiger und prompter Bedienung bei mir anzutreffen und bitte deßhalb um guͤtigen Zuſpruch. Ockſtadt. Krug. 187 Ein vollſtändiges Logis (652) im zweiten Stocke iſt zu vermiethen(und kann bis zum 20. Sept. d. J. bezogen werden) bei J. Heß, in der Metzgergaſſe. Gras-Verſteigerung. (653) Montags den 24. d. M. Nachmittags ge⸗ gen 1 Uhr, ſoll dahier das Gras von ungefähr 34 Morgen Kirchen- und Pfarrwieſen verſteigert werden. Reichelsheim den 19. Juni 1839. Der Kirchenvorſtand. Ein vollſtändiges Logis, (654) welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen 8 Maurermeiſter Gerſter. Friſch gebrannter Kalk (655) iſt auf der Kalk- und Backſteinbrennerei bei Friedberg zu haben und nach zweitägig] vor— heriger Beſtellung jeder Zeit zu bekommen. Grünwald. Roſenfeſt in Friedberg. (656) Künftigen Sonntag den 23. d. M. iſt bei günſtiger Witterung bei dem Unterzeichneten zur Feier des Roſenfeſtes im farbig beleuchteten Gar— ten gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu derſelbe höflichſt einladet. Friedberg im Juni 1839. Friedrich Chriſtian Sieck, vor dem ehemaligen Mainzerthore. 1200 fl. Curatelgelder (657) ſind bei mir, jedoch nur in die Landge⸗ richtsbezirke Friedberg und Großkarben, gegen ge— hörige Sicherheit zu verleihen. Friedberg den 15. Juni 1839. Bittſcher. Ein Logis. (658) Unterzeichneter hat auf der breiten Straße ein Logis zu vermiethen, welches ſogleich bezogen werden kann. Dasſelbe beſteht in zwei Stuben neben einander, einer geräumigen Kuͤche, zwei Kammern, Speiger, einem Holzſchoppen, Schweinſtall, Miſt— platz und Keller. Friedr. Wilh. Kautz, Schuhmachermeiſter. Schwalheimer Mineralbrunnen. (659) Sonntag den 23. Juni l. J. iſt am hie⸗ ſigen Mineralbrunnen wohl beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, zu welchem Vergnügen ſeine Gönner und Freunde hoͤflichſt einladet Henkel. Zur gefälligen Beachtung. (660) Um meinen Freunden den Bezug meines Leims zu erleichtern, bemerke ich, daß ſie denſelben auch bei meinem Schwager, Sattlermeiſter Schäfer, das Pfd. zu 20 und 21 kr., erhalten können. Friedberg den 23. Juni 1839. Adolph Müller. h ü nn Logs (661) hat zu vermiethen und kann ſogleich bezo⸗ gen werden bei Jakob Mog k. Weißen ⸗Rübſaamen (662) von der ächten langen Sorte verkauft ſehr billig M. Jung. Empfehlung. (663) Gebleichtes und ungebleichtes Einſchlage⸗ garn blau und türkiſch⸗roth, habe ich wieder in beß⸗ ter Qualität und in den gangbarſten Nummern erhalten, und verkaufe ſolches möglichſt billig. Auch bin ich wieder mit den fruher angezeigten Artikeln wohl aſſortirt, nämlich: Jaconett, Mull, Till, Bettzeuge, Hals⸗ und Sacktücher, Sarſenets, Strick- und Naͤhgarne, Schnure und alle in dieſes Fach einſchlagenden Artikel d Friedberg den 20. Juni 1839. Nathan Hirſchhorn. Mehrere tauſend Rangenpflanzen, 8——— 9 — 1 Selſerbrunnen bei Okarben. (665) Sonntag den 23. d. M. iſt gut ralbrunnen anzutreffen, Havenecker. Bainhardsforſthaus. (666) Sonntag den 23. d. M. iſt auf hardsforſthaus gut beſetzte Harmonie⸗ anzutreffen, wozu höflichſt einladet Bainhardsforſthaus. Böð tz. einladet beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik auf dem Okarber Mine wozu mit der Verſicherung billigſter und prompteſter Bedienung freundlichſt dem Bain und Tanzmuſik 1 N Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr. Korn: 6 fl. 15 kr. Gerſte: Hafer: 3 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. f FruͤchtePreiſe zu Frankfurt, am 10. Juni: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 6 fl. 35 kr. Hafer: 3 fl. 15 kx Erbſen:— fl.— kr.. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 14. Juni: 5fl. 10 u. Gerſte: 5 fl. 5 kr. — (664) das 100 zu 4 kr., hat zu verkaufen Wgiieſß Hake 51 515 Ade 18 9.42% Pachter Schultheis in Fauerbach II. 1 0% e e N N . bude 8 II. Polizei⸗Taxe fur die Städte Friedberg und Mane Demnächſt erccheint die: Butzbach vom 23. bis 30. Juni 1839. 0 — 8 8 o bſiade f ledb in iet e Ausgabe. pi dee Preife i 1 Vorn, hinten und in der Mitten 1 Leib⸗Roggenbrod 212 2712 Geziert mit ſchoͤnen Holzſchnitten. 2„ 341 1 0 (Subſcriptionspreis 54 kr.) 44* 10 92 00 10 4 0 a Milchbrod 14% 14% A. Blumauer's ſaͤmmtl. poet. Werke,— Waſerwe 145%. herausgegeben und durch Anmerkungen erläuter Gemiſchtes(Tafel.) Brod 11 57+7. 15% von A. Kiſtenfeger. Vier Lieferungen à 30 kr. Fleiſch⸗Preiſe. 7 8 T 56. i pf. pi. 8. Aug W. Shakspeare's ſaͤmmtliche drama⸗„ Kaſhenſ pi he 1„un tiſche Werke.„ee 5 3 444 7 el 2 1 Ausgabe in 12 Bänden. Ueberſetzungen von A.„ Schweinenſleiſch 18 10 1 2 Böttger, H. Döring, A. Fiſcher, L. Hilſenberg,„ Hammelfleiſch 9 8 2 W. Lampadius, T. Mügge, T. Oelckers, F. 3. 1„ lepp, L. Petz, K. Simrock, E. eee 15 16 5 0 Gene Wurd ö 10 E 1 1 .„ 0 ratwur„ 7 Zu recht zahlreichen Beſtellungen empfiehlt ſich* Schwartenmagen 16 1 16— Carl Bindernagel.„Geräucherter Speck 22 0 22 er„ Derrſteſt. f N e„D ei 7 175 Ferner iſt bei demſelben vorräthig:„ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20 1— 20— Heinichen, vom Wiederſehen. Ob, wann und wo dito unausgelaſſen 18— 18— wir uns wiederſehen? wohin gelangen wir nach“ Nierenfett 1 dieſem Leben,— wie iſt da unſer Loos beſchaffen? Hammelsfett e und Gründe uber die Unſterblichkeit der menſch⸗ Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. lichen Seele. 36 kr. Küchler. ö 9** 8 b Elint friſche Sendung Schreibfedern habe ich erhalten und kann das 7½ Hundert zu 10, 15, 19, 20 und 30 kr. ablaſſen. Carl Bindernagel. 4 0 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg.