es bn. nit ſeiner zinſtele un —— 9 fl. 30 kr. April: 6 fl.— kr. April: 5fl. öakr. erg und 1839. — Butzbach. kr. pf. Intelligenzblatt für die r opin im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — 16. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes mit Ausnahme der ſtandesherrlichen Bezirke. Betreffend: Die Einsendung der Kirchenvoranſchläge für 1840. Unter Hinweiſung auf Artikel 15. der Verordnung uber die Verwaltung des Kirchenvermögens und die Inſtruktion für Fertigung der Voranſchläge vom 15. September 1832 empfehle ich Ihnen, inſoweit dies noch nicht geſchehen, ungeſäumt die Kirchenvoranſchläge für 1840 in Arbeit zu nehmen, und vor— ſchriftsmäßig an die großh. Dekane einzuſenden. Bei deren Aufſtellung ſind die zu den vorigen Budgets gemachten Bemerkungen genau zu befolgen und erwarte ich von Ihnen, daß ſie vollſtändige Arbeit liefern, und ſemit die Reviſion nicht erſchweren. arbeitung zurückgegeben werden. Jeder nicht vollſtändig einlangende Voranſchlag wird zur Um⸗ Wenn Sie die Voranſchläge an die großh. Dekane abgeſandt haben, iſt unfehlbar bis zum 15. Mai d. J. anzuzeigen. Friedberg am 13. April 1839. Küchler. Ein Tag an den Ufern des Genſer See's. (Aus dem Tagebuche eines Wetterauers.) Wir waren am 2. September(1837) gegen Abend in dem Städtchen Bulle(Bühl ſprechen ſie's aus) angekommen; das gehört zum Canton Freiburg und liegt in der alten Grafſchaft Greyerz,(a Gruyère) wo die beßten Schweizerkaͤſe bereitet werden. Die Gegend iſt ſchön und die Straße gut; links nähert man ſich den freiburger Alpen, die einen majeſtä⸗ tiſchen Anblick gewähren. Wir kehrten im Stadtwirthshauſe chôtel de ville) ein und hatten gerade noch Zeit, uns ein wenig umzuſehen. Das Städtchen iſt neu und regelmäßig gebaut. So war es aber früher nicht; im Jahr 1805 zerſtörte eine furchtbare Feuersbrunſt faſt alle Gebäude, und darauf erſt erſtand es neu und re— gelmäßig aus ſeinen Trümmern. Der Wirth bat uns, mit dem Nachteſſen zu war⸗ ten, bis die Poſt von Bern angekommen ſey; das mußten wir uns gefallen laſſen. Als ſie endlich angelangt war, hatten wir die Freude, von den Paſſagieren zuerſt unſern lieben Landsmann, den Herrn Profeſſor S. von Gießen mit ſeiner jungen Frou in das Zimmer treten zu ſehen. Das gab Veranlaſſung zu großem Jubel. Es verſteht ſich, daß wir uns gleich zuſammen ſetzten; und während die übrige Tiſchgeſellſchaft, worunter auch ein Je⸗ ſuit von Freiburg, ſich der franzöſiſchen Sprache — 116— das ganze nördliche Ufer des lieblichen See's über- bediente, konnten wir recht nach Herzens Luſt wieder einmal deutſch ſcherzen und lachen. Freilich ver⸗ ſäumten wir dadurch, den Verfertiger der berühmten freiburger Drathbrücke, den Herrn Ingenieur Chaley, der mit ſeinem Weibe uns gegenüber ſaß, kennen zu lernen. Unter andern Umſtänden würde ich es mir auch zur Ehre angerechnet haben, ſeine Bekannt⸗ ſchaft zu machen. Aber ſo war's doch nicht mög— lich, denn wir hatten ja in weiter Ferne von dem Vaterlande Landsleute und alte Bekannte gefunden, und da gibt's gar Vieles zu ſprechen. Wir trennten uns, wie man ſich denken kann, ziemlich ſpät, denn wer wollte den Anfang machen zum Aufbruche, da man ja nicht wußte, wann man ſich wieder treffen würde? Den darauffolgenden Morgen, es war Sonntag den 3. September, ſaßen wir ſchon bei guter Zeit wieder in unſerm Wagen. Heute hofften wir end— lich die Ufer des genfer See's zu ſehen, wovon wir ſchon ſo viel Rühmens gehört hatten und von dem wir nur 6 Stunden entfernt waren. Auf der Straße begegneten uns mancherlei Landleute, die alle den Gottesdienſt in der Stadt beſuchen wollten. Einige Stunden lang fuhren wir aufwärts, ohne daß wir etwas geſehen hätten, was unſere Aufmerk— ſamkeit anf ſich zog. Endlich befanden wir uns auf der Höhe, von welcher aus eine ſchlechte und ſehr jähe Straße abwärts führt nach dem Städtchen Vivis zu(Vevay). Aber je ſchlechter die Straße, deſto lohnender war der Blick in die Ferne. Uns war, als wollte das Herz ſpringen vor Freude, da wir zum erſten Male das helle Grün des großen See's erblickten. Es hat dieſe Farbe von Weitem etwas unendlich Liebliches. Jenſeits des See's er— hoben ſich in dunkelem Blau die ſtolzen ſavoher Alpen und über ſie weg ragten die weißen Berg⸗ Spitzen aus dem Wallis, der dent du Midi und dent du Morcles, hervor, und reinigten ſich eben von Wolken oder hoben ſich vielmehr über die Wol— ken weg. Während die Ferne uns ſo zauberiſch lockte, waren neben uns ganz in der Nähe die lieb— lichſten Thäler, glänzten die Höhen um uns mit ihrem lachenden Grün in friſchem Morgenthau. Dieſer Blick wird mir ewig unvergeßlich ſeyn. Nachgerade kamen wir dem See näher und bald ſahen wir uns umgeben von einer Maſſe von Weinbergen. Schon jetzt uͤberzeugten wir uns, daß Zeugniß von einer gewiſſen Humanität. ſäet iſt von Dörfchen, Landhäuſern und Weinbergen. Noch kurz vor Vevay wären wir beinahe irre ge— fahren und in einen andern Ort gelangt; zur rech- ten Zeit wurden wir des Irrthums inne, und wen—⸗ dete um. lichen Städtchen, von deſſen anmuthiger Gegend ich ſchon ſo Vieles gehört, und die mir meine Phanta⸗ ſie oft vorgezaubert hatte. Hierher gehört man aber auch mit einem recht empfänglichen Herzen, damit man des Schönen auch recht viel in ſich aufnehmen kann. Für meinen Kameraden hatte freilich der Ort etwas Wehmuth Erregendes; denn hier war es, wo ſein nun heimgegangener Freund, der wür⸗ dige Bindewald, einſt mehrere Jahre an der Erziehungs-Anſtalt des Herrn von Türk gelebt und gewirkt, und von wo er ihm oft geſchrieben hatte. Wir fuhren in 9 drei Kronen(hötel des trois couronnes), einem ſtattlichen Gaſthauſe, an, und da es noch eine gute Stunde bis zum Mittag- eſſen dauerte, ſo wollten wir die köſtliche Zeit nicht unbenutzt vorübergehen laſſen, und beſuchten vor allen Dingen die auf einer kleinen Anhöhe liegende St. Martinskirche mit dem Kirchhofe. Schon der alte Thurm mit ſeinen vier ſpitzen Eckthürmchen ſpricht den Beſchauer freundlich an; noch mehr aber Endlich fanden wir uns in dem freund- erfreut man ſich in der dabei gelegenen Pro me⸗ nade der wundervollen Ausſicht. Wenn zu Vevay die ſchönſte Ausſicht des See's iſt, ſo iſt dieſes Plätzchen wiederum das Ausgezeichnetſte zu Vevay ſelbſt. Nach und nach wird man mit den einzelnen Gegenſtänden der Ferne bekannter. Vor allem feſſeln am jenſeitigen Ufer die merkwürdigen Felſen von Meillerie das Auge. Dorthin verſetzte der bekannte Schriftſteller Joh. Jacob Rouſſeau den Helden ſeines vielgeleſenen Werkes(la nouvelle Heéloise) den gefühlvollen St. Pierre und ſeine Julie. Noch naͤher fand ich mich nun den ſavoher Alpen, und ſchaute bereits dem Thale hinein, durch wel— ches die Rhone ſtrömt, wenn ſie aus dem kühlen Wallis kommt, um ſich in den grünen Wogen des See's zu baden. Selbſt das, was man hier von menſchlichen Anordnungen ſieht, ſpricht das Herz an und gibt So fand ich an der Promenade den Anſchlag:„Die Anla— tet gen dungen (es Cito, Nach der Wirthstafeln die Wirthe wanderten! des Sees lernen, teil audern En ſchonen Ufe wir empfo während u wo man deſen nicht ſchauen. N den, und u den Woge ſpritzten, behaglich ſpielten. die Jugeng d ſo frü barkeit des Wir i Uns aber denn wir ten deswe Lausann es Uber⸗ nubergen a irre ge ur rech, und wen, n freund, egend ich Vhanta, Man aber n, damit fuͤfnehmen eilich der hier war der wür⸗ an der rf gelebt eſchrieben notel des gauſe, an, f Mittag⸗ eit nicht chten vor e liegende . Schon thürmchen nehr aber Prone⸗ u Vevahy iſt dieſes Vevay einzelnen lem feſſeln ſelſen von T bekannte en Helden Heloise) e Julie. er Alpen, urch wel⸗ em kühlen Bogen des ienſchlichen und gibt So fand Die Anla⸗ 1 gen ſind unter den Schutz der guten Burger geſtellt“ (les promenades sont mises sous la sauvegarde des bons eitoyens), und über der Kirchhofsthüre ließt man die Worte:„Kommt wieder, Menſchen—⸗ kinder“(fils des hommes retournez! Vgl. Pſalm 90, 3.) Auf dieſem Kirchhofe zeigt man auch die Gräber mehrerer Engländer, die der Hinrichtung des unglücklichen Königs Karls J. wegen aus ihrem Vaterlande verbannt wurden. Es war hohe Zeit, daß wir in unſern Gaſthof zurückkehrten, wo wir in Geſellſchaft eines feinen Franzoſen zu Mittag ſpeiſ'ten, der die Welt kannte und faſt alle wichtigen Städte geſehen hatte. Er ſelbſt gab ſich für einen Bewohner des Kanton Bern aus; das Deutſche ging ihm aber ſehr ſchlecht ab. Als die Rede auf den berühmten Badeort Ba⸗ den kam, und er erklärte, es wäre derſelbe heut zu Tage der Aufenthaltsort der franzöſiſchen Gau⸗ ner(Chevaliers d'industrie) geworden, ſo glaubte mein Kamerad, in ihm ſelbſt einen ſolchen zu erkennen. Dafür hatte er mir indeſſen das Ausſehen nicht. Nach dem Eſſen, das, wie gewöhnlich an den Wirthstafeln der Schweiz, reich war, wofür ſich die Wirthe aber auch gut bezahlen laſſen, durch⸗ wanderten wir die Stadt, die ſich längſt dem Ufer des See's ausdehnt, theils um ſie näher kennen zu lernen, theils um einen Herrn aufzuſuchen, der am andern Ende der Stadt wohnte, wo man's„am ſchönen Ufer“(à la belle rive) nennt, und an den wir empfohlen waren. Mehrmals wandten wir uns während unſeres Ganges an das Ufer des See's, wo man ihm nahen konnte. Wir vermochten in⸗ deſſen nicht, ihn in ſeiner ganzen Länge zu über⸗ ſchauen. Nachgerade fing er aber an, wild zu wer⸗ den, und wir ſahen an einer Stelle, wie die bruͤllen— den Wogen wohl 20 Fuß hoch an den Felſen auf— ſpritzten, während ganz in der Nähe fünf Kinder behaglich in einem etwas zurück gezogenen Kahne ſpielten. So wenig vermag doch äußerer Lärm die Jugend in ihren glücklichen Spielen zu ſtören; und ſo früh gewöhnt ſich der Menſch an die Furcht— barkeit des Elementes, wenn es in ſeiner Nähe iſt! Wir wurden recht artig empfangen, entfernten uns aber doch, ſobald es die Schicklichkeit erlaubte, denn wir trauten dem Wetter nicht ganz, und hiel— ten deswegen für gut, wo möglich heute noch nach Lausanne zu fahren, deſſen Entfernung 4 bis 5 Stunden beträgt. Unſere Angelegenheiten waren bald in Ordnung, und nun ſagten wir dem freund— lichen Städtchen ein wehmüthiges Lebewohl, wahr, ſcheinlich fuͤr immer. (Fortſetzuug folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Holzverſteigerung im Ulfaer Gemeinde— wald. (370) Mittwoch den 24. d. M., ſoll in dem Gemeindewalde zu Ulfa eine große Quantität Holz, beſtehend in Werk- Bau- und Nutzholz, ungefähr 200 Stecken buchen Scheit-, 100 Stecken buchen Prügel, 50 Stecken Stock- und eine Quantität Reisholz meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Steigluſtige mit dem Bemerken einladet, daß die Verſteigerung um 9 Uhr Vormittags in der Nähe des Langder Fußpfades in dem gedachten Gemein— dewalde ihren Anfang nimmt. Ulfa den 16. April 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ludwig. Verſteigerung von Bauarbeiten in Leih- decken. (371) Samſtag den 27. April, Vormittags 14 Uhr, ſollen die zur Erbauung einer neuen hölzernen Schulſcheuer in Leihdecken nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen im Wirthshauſe des H. Höffeld in Leihdecken öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlage 21 78 Steinhauerarbeit e, e Zimmerarbeit. Dachdeckerarbeit 17„ Schreinerarbeit 45„—„ Schloſſerarbeit 5 Glaſerarbeit„ Weißbinderarbeit 58, Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen Nidda den 17. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Edictalladung. (326) Ueber das Vermögen des Johann Georg Bopp hierſelbſt iſt der Concursprozeß erkannt und Liquigationstermin auf Donnerſtag den 30. Mai, Morgens, anberaumt worden. In dieſem Termine haben alle bekannten und unbekannten Gläubiger ihre Forde⸗ rungen ſogewiß perſönlich oder durch Spezialbevoll⸗ — mächtigte hier geltend zu machen, auch ſich über die Wahl eines Maſſe⸗Curators und die Veräußerung der Maſſe zu erklären, gegenfalls in dieſen Bezie⸗ hungen, ſo wie im Falle eines Vergleiches nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger verfügt werden wird. Uebrigens wird angefügt, daß bei der Unbedeu— tenheit der Maſſe in dem Falle, daß des Cridars Ehefrau ihre Illatenforderung richtig ſtellen ſollte, Gläubiger, die kein beſonderes Vorzugsrecht haben, vorausſichtlich nichts erhalten werden. Friedberg den 30. März 1839. n Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Frucht- Verſteigerung. (329) Dienſtag den 23. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 40 Malter Korn von dem Auguſtiner Schulfond einer öffentlichen meiſtbietenden Berſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung (341) Dienſtag den 30. April J. J., Vormittags 9 Uhr, werden im hieſigen Rathhauſe die Begra— ſungen von ſämmtlichen ſtaͤdtiſchen Allmayenſtücken ſowohl, als auch von den am 20. Febr. l. J. ver⸗ pachteten, aber nicht genehmigten, Roſenthalſtücken öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 18. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Arbeits- Verſteigerung. (342) Dienſtag den 21. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die für das Jahr 1839 vorgeſehene Pflaſterbauten innerhalb der Stadt einer öffentlichen wenigſtnehmenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 18. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung. (343) Donnerſtag am 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen bezüglich der Pflaſterung der Kirch— gaſſe dahier folgende Arbeiten, als: 1) Planirarbeit voranſchlagt zu 15 fl. Hure 2) Pflaſterarbeit 10 55 79 534 3) Stein- und Kieslieferung„ 120„ 0 unter den im Termin eröffnet werdenden Bedin— gungen auf hieſiger Rathsſtube wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Die Herren Bürgermeiſter werden um gefällige Publikation vorſtehender Verſteigerung andurch dienſt— ergebenſt erſucht. Niederrosbach am 16. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter F. Bullmann. Verſteigerung von Bauarbeiten in Ober— widdersheim. (344) Donnerſtag den 25. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Gemeinde-Wirthshauſe zu Ober— widdersheim die zur Erbauung eines neuen Schul— hauſes mit Oekonomiebau nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtneh— menden in Accord gegeben werden. Die Maurerarbeit incluſive des Materials beträgt nach dem Voranſchlag 1297 fl. I kr Steinhauerarbeit 267„ 11„, Zimmerarbeit 963% 30„ Dachdeckerarbeit 302„ 38„ Schreinerarbeit 665„ 17„ Schloſſerarbeit 33„„ Glaſerarbeit 722„ Weißbinderarbeit 213/ 49/ Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen 9 dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Nidda den 14. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter f Süffert. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (345) Freitag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und die Fertigung der Banquette auf der Provinzialſtraße vom ſchwalheimer Hofe nach Staaden auf eine Länge von 500 Klaftern in einzelnen Abtheilungen an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um die oben genannte W an der bingenheimer Mühle unweit Bingen⸗ eim. Nidda den 15. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Bekanntmachung. (346) Dieanſtag den 23. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll im hieſigen Rathhauſe das Fangen der Maulwürfe in den ſtädtiſchen Wieſen hieſiger Ge⸗ markung öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver— ſteigert werden. Friedberg den 17. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (347) Mittwoch den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll in der Revierförſterswohnung zu Butzbach eine Parthie alte Ziegel und ein eiſerner Kochheerd an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 17. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (348) Montag den 6. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und die Fertigung der Banquette auf der Provinzialſtraße von Herbſtein nach Schot⸗ Silcueratd 1 3 unetarbeit dubdeternd 1 Schteineratbe Schloſſenatbe eichnungen, 10 auf de ſcht offen. ſch ade de Verſeiget (350) t Ur, sollen Gebäudes si Arbeiten un Wirthshauſ nehmenden! Die Mauret Sdeighauera Zimmeratde Dachdeckert Schreinerg Schloſſeran Weißbinde Zeichnunge liegen auf ſccht offen. Nidda (351) 5 Walde da den Freitg 10 114 u liegen Einſicht aumeiſter ten. 10 Uhr, anquette er Hofe Klaftern ihmenden genannte Bingen⸗ aumeiſter ittags 2 gen der ger Ge⸗ den ver⸗ Bender. tags 10 Butzbach ochheerd werden. zumeiſter anttt?)“ͤ3ͤM ten auf eine Länge von 3000 Klaftern in einzelnen Abtheilungen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um 9 Uhr im Gaſthauſe zum„Heſſiſchen Hauſe“ in Schotten. Nidda den 15. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Ro d⸗ heim bei Nidda. (349) Freitag den 26. April, Vormittags 9 Uhr, ſollen die zur Einrichtung und Reparatur der Oeko⸗ nomie⸗Gebäude in der Pfarrhofraithe zu Rodheim nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen in dem Gemeinde⸗Wirthshauſe daſelbſt oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlag 562 fl. 33 kr. 4 Steinhauerarbeit 12, N Zimmerarbeit 1% n, Dachdeckerarbeit 5„ en, Schreinerarbeit 05% Schloſſerarbeit. 9 Zeichnungen, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Ein— ſicht offen. Nidda den 14. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Ro d- heim bei Nidda. (350) Freitag den 26. April, Nachmittags 3 Uhr, ſollen die zur Aufführung eines Oekonomie⸗ Gebäudes für das Schulhaus zu Rodheim nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen in dem Gemeinde Wirthshauſe zu Rodheim öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Die Maurer-Arbeit beträgt nach dem Voranſchlag 37 fl. 9 Kb. Steinhauerarbeit 55„—„ Zimmerarbeit 274„ 35„ Dachdeckerarbeit 114„ 26„ Schreinerarbeit 38% 56%, Schloſſerarbeit 17% 36% Weißbinderarbeit 59% 14 — 7 17 Zeichnungen, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht offen. Nidda den 14. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Holz-Verſteigerung. (351) In dem freiherrlich von Franckenſtein'ſchen Walde dahier, Diſtrikt ober der Querſchneiße, wer— den Freitag den 26. d. M., Morgens 9 Uhr, 10 114½ Stecken eichen Scheitholz, 2 21 ¼ Stecken eichen Prügelholz, 3 151%„„ Stockholz, 4) 862 Stück„ Wellen, 5) 13 Stecken„ Werk-Scheitholz, 7) 8 Stämme„ Werkholz, 845 ½¼ Cubik⸗ fuß enthaltend, Nutzholz, 13½ Cubik⸗ fuß enthaltend, 9) 6 Stangen eichen Nutzholz, 30% Cubikfuß enthaltend, unter den gewöhnlichen Bedingungen verſteigert. Ockſtadt au 18. April 1839. Brömſer. Holz-Verſteigerung in dem maibacher Gemeindswald, Reviers Hochweiſel. (352) Mittwoch den 24ten d. M., Vormittags präzis halb 9 Uhr anfangend, ſollen in dem Back⸗ hauskopf, Haaſenberg, Muͤhlkopf und Schleichenbach, folgende Holzſortimente unter den vor der Verſtei— gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden, als: A. Brennholz. 10 1½ Stecken kiefern Prügelholz, 2) 1168 Wellen buchen Reisholz, S 75 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 4) 6 Klötze kiefern Stammholz,— 48 C. F., 5) 24 Stuͤck„ Stangenholz— 91 C. F. u. e eee„ Das fichten Stangenholz iſt von ganz vorzug⸗ licher Qualität und dürfte deshalb den Wagnern zum Gebrauch ganz beſonders empfohlen werden. Indem ich die Herrn Bürgermeiſter der hierauf reflektirenden Gemeinden erſuche, dieſes Verſteige— rungs-Projekt in ihren reſp. Gemeinden zeitig ver— offentlichen laſſen zu wollen, bemerke ich noch, daß die Zuſammenkunft in loco Maibach ſtattfindet. Maibach den 17. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter Philippi. Lohrinden-Verſteigerung. (353) Donnerſtag den 25. l. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Ergebniß der dieß jährigen eichen Lohrinden in hieſigem Gemeindewald 150 Ctn. unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dem Rathhauſe dahier meiſtbietend verſteigert werden. Obererlenbach am 15. April 1839. Der großh. Beigeordnete Ohmeis. Bekanntmachung. (3384) Dienſtag den 23. l. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die Ober— pforte und eine Scheuer bei dem Schulhaus ſtehend, beide noch in gutem Zuſtande, zum Abbruch an die Meiſtbietenden unter den vor dem Ausgebot eröffne⸗ 8) 2 Stücke 7 — ten Bedingungen verſteigert werden. Die großherz. Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Obererlenbach am 15. April 1839. Der großh. Beigeordnete Ohmeis. Hofraithe-Verſteigerung. (355) Die in Nr. 13 des Intelligenzblattes l. J. bezeichnete Hofraithe des großherz. Herrn Profeſſor Fertſch ſoll, da ſich inzwiſchen zu ſolcher Kauflieb— haber gemeldet haben, Dienſtag den 30. April, Vor⸗ mittags 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 17. April 1839. In Auftrag: Der Beigeordnete Bender. Immobilien-Verſteigerung. (356) Dienſtag den 7. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Georg Bopp'— ſchen Immobilien, beſtehend in einer Hofraithe, ſo— dann 13 Ruthen Garten auf dem Hauck, einer offentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 17. April 1839. In Auftrag großh. Landgerichts dahier: Der Beigeordnete Bender. Mobilien-Verſteigerung. (357) In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts da— hier ſollen Donnerſtag den 25. J. J., Vormittags 9 Uhr, die väterlichen und errungenſchaftlichen Mo— bilien der Georg Bopp'ſchen Eheleute in dem Wohn— haus ſelbſt einer öffentlichen meiſtbietenden Verſtei— gerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 17. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Holz⸗Verſteigerung in dem bodenröder Gemeindswald, Reviers Hochweiſel. (358) Montag den 22. d. M., Nachmittags 3 Uhr, ſollen in den Diſtrikten Elterheck und Eſelsberg folgende Holzſortimente unter den vor der Verſtei— gerung eröffnet werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden: I. Brennholz. 10 2½ Stecken lerchen Prügelholz, 20%%„ Stcockholz, friſches, 3) 250 Stück„ Reisholzwellen, II. Bau-, Werk- und Nutzholz. 4) 7 lerchen Stämme, 50 Cubikfuß haltend. Die Herrn Bürgermeiſter der hierauf reflektiren— den Gemeinden werden erſucht, vorſtehendes Ver— ſteigerungsprojekt in Zeiten durch die Schelle ge— fälligſt veröffentlichen zu laſſen, mit dem Bemerken, daß die vorerwähnte Verſteigerung im Diſtrikt Elter— heck ihren Anfang nimmt. Bodenrod den 16. April 1839. Der großh. Buͤrgermeiſter Hoffmann. 120 Holz-Verſteigerung im fauerbacher Ge— meindswald, Reviers Hochweiſel. (359) Dienſtag den 23. d. M., Vormittags prä⸗ zis 8 ½ Uhr, ſollen in den Diſtrikten Eichberg, Ober— berg, Filshard und Heide, folgende Holzſortimente öffentlich unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert wer— den: A. Brandholz. 10 2¼ Stecken birken Prügelholz, W 5 195 kiefern 75 3) 200 Wellen birken Reisholz, 4) 1048„ kiefern 5 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 50) 9 Kloͤtze kiefern Stammholz, S 67 C. F. 6) 643 Stuͤck„ Stangenholz— 184 C. F. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden dieſes mit dem Anfügen, daß die Verſteigerung im gro— ßen Eichberg nahe bei Ziegenberg ihren Anfang nimmt, gefälligſt in Zeiten veröffentlichen. Fauerbach J. am 15. April 1839. Der großh. Buͤrgermeiſter Werner. Eichen⸗-Lohrinde-Verſteigerung. (360) Montag den 22. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindswald Langenhain, Di⸗ ſtrikt Hühnerpfad, Schlag Nr. XIII., Reviers Hoch⸗ weiſel, circa 150 Bunde eichen Lohrinde unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden. Langenhain den 12. April 1839. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Huth. N N οο Privat⸗Bekanntmachungen. Empfehlung. 5 (316) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mich in hieſiger Stadt als Tapezierer etablirt habe und empfehle mich zu allen in dieſes Geſchäft einſchla— genden Arbeiten. Auch bemerke ich noch, daß ich ſtets mit einer Auswahl von Möbel, als: Kanapee, Stühle und Seſſel, Tapeten u. ſ. w. verſehen bin. Indem ich reelle und möglichſt gute und billige Be— dienung verſpreche, ſehe ich geneigten Aufträgen ent— gegen. Meine Wohnung iſt in der Uſergaſſe in dem Hauſe meines Bruders, Gaſtwirth Peter Roth. Friedberg im April 1839. Johann Roth, Tapezierer. Im Gaſthaus zur ſchoͤnen Aus— ſicht zu Bergen, (333) dem äuſſerſt reizend gelegenen Lo— cale des Unterzeichneten, findet man, Sonntag ud sabe mlt auch da Gesche z In du 362) it anzutreffen, Strohhüte N ehlen ke 5 14 Bondelotten renden Arti Friedbe (363) em wan und G dutchbroche und zu daf Carl! (364) 6 in allen& king, engli Hoſenzeuge Wiſenzeug Raten B Zmilich, ſeiden und ſchuhen, A ſche Henn Durch ſetzten Pr Wünſchen l. wärtigen ich mich abe und einſchla⸗ daß ich Kanapee, hen bin. Age Be⸗ gen ent⸗ in dem oth. zlerer. Aus⸗ nen Lo⸗ Sonntag * den 21. April, um Ein Uhr Table d'héte bei Harmonie⸗Muſik und hierauf Tanzbeluſtigung, wozu unter Zuſicherung guter Speiſen und Getränke, ſo wie ſorgfältiger und billiger Bedienung, alle Freunde ſchöner Natur höflichſt einladet W. E. Alisky. Geſchäfts-Empfehlung. (361) Meinen auswärtigen Freunden und Gön⸗ nern mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem bisher geführten Poſamentirgeſchaͤft eine Damaſtweberei verbunden habe. Ich kann daher den vielſeitigen Aufforderungen und Nachfragen, welche wegen Damaſtweberei bei mir geſchahen, hinlänglich entſprechen, indem ich die neu eingerich⸗ teten Maſchinen durch tüchtige Arbeiter beſetzt habe. Ich empfehle mich daher nicht allein in allen vorkommenden Poſamentirarbeiten, ſondern auch in Verfertigung von Damaſt-Tiſchtüchern mit und ohne Nath, Damaſt⸗ Servietten wie Handtüchern nach gewünſchten Muſtern und eingewirkten Namen, wie allen hierzu gehörigen Arbeiten. Durch gute und ſchöne Arbeiten, bei billigen Preiſen hoffe ich mir auch das allgemeine Zutrauen in dem neuen Geſchäfte zu erwerben. Guſtav Steup, wohnhaft zu Unter ⸗Florſtadt. In Putz⸗ und Mode- Waaren (362) iſt wieder eine ſchöne Auswahl bei mir anzutreffen, wo ich ausnahmsweiſe die Brüſſler— Strohhüte in allen Qualitäten und Größen ſehr billig empfehlen kann. Von 14grädigem Gold Ohr- und Fingerringen Bandelotten u. ſ. w., ſo wie in meinen ſonſtigen füh— renden Artikeln bin ich auf das Beßte aſſortirt. Friedberg. J. C. Nagel II., auf der breiten Straße. Confirmanden (363) empfehle ich mich mit den modernſten Guͤr⸗ teln und Gürtelſchlöſſern, Schälchen, Handſchuhen, durchbrochenen Strümpfen ꝛc. in ſchönſter Auswahl und zu äuſerſt billigen Preiſen. J. Fürth, Metzgergaſſe 195. Carl Flach, am Roßbrunnen in Butzbach, (364) empfiehlt ſein neu errichtetes Waarenlager in allen Sorten niederländiſchen Tüchern, Boucks— king, engliſchen weißen Sateens, ſchwarzen Laſtings, Hoſenzeugen, ſeidenen, halbſeidenen und Piqué⸗ Weſtenzeugen, Merinos, ſchottiſchen Batiſt, Jaconets, glatten Boocks, Cambries, Sammet, Barchent, Zwillich, Sarſennets und Futterleinen, Echarpes, ſeiden und halbſeiden Tücher, allen Sorten Hand⸗ ſchuhen, Atlas- und Laſtings-Cravatten, italieni⸗ ſche Herrnſtrohhüte u. ſ. w. Durch reelle und billige Bedienung bei feſtge— ſetzten Preiſen, wird derſelbe Alles aufbieten den Wünſchen ſeiner geehrten Abnehmer nachzukommen. Kirchweihe zu Niederwoͤllſtadt. (365) Sonntag und Montag den 21. und 22. April l. J., iſt bei mir auf dieſes Feſt gut beſetzte Tanzmuſik durch die beliebten Kaicher Muſikanten und gute Speiſen und Getränke anzutreffen. Indem ich die billigſte Bedienung zuſichere, hoffe ich von meinen Herrn Freunden und Gönnern eines zahl— reichen Zuſpruchs mich zu erfreuen. Niederwöllſtadt den 17. April 1839. Martin Breit, zum goldnen Löwen. Ein Sattlergeſelle, der mit Cummetmachen umgehen kann, Ausgeber (366) wird in der Nähe von Friedberg geſucht. dieſes ſagt wo? Waizen: 11 fl. 45 kr. Korn: 7 fl. 25 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 15. April: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte; 5 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 12. April: Waizen: 10 fl. 44 kr. Korn: 7 fl. 47 kr. Gerſte: 5 fl. 34kr. Hater: 3 fl. 43 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 28. April 1839. pfo[ Brod Preiſe. Friedberg Butzbach kr. pf kr pf 1 Leib⸗Roggenbrod 3 1— 2 7 7 5 9 5 g 2 44„ 5 11 211 a Loth. Lotb. — Milchbrod Rae 4 —[Waſſerweck 115 1— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 175% 1 5% Fleiſch-Preiſe. 5 pf. pf 1(Ochſenfleiſch 644 1004 2 „Kühfleiſch S 8—. „ Rindfleiſch N 3 „ Kalblleiſch E „ Schweinenfleiſch 1002 10 ö 2 „Hammellleiſch 7 28 8— „ Schaaflleiſch 13 8 „Wurſt von blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 18014— „ Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 22— 224— „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— 1 dito unausgelaſſen 19— 18— „ Nierenfett 18— 81— Hammelsfett 15— 115— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. 150 Gulden (367) liegen in der Kirchenkaſſe in Aſſenheim zum Ausleihen gegen doppelte gerichtliche Verſiche⸗ rung in liegenden Gütern zu 5 Procent bereit. Das Geld kann aber erſt im Monat Mai d. J. in Empfang genommen werden. Wer ſſe zu leihen wünſcht, hat ſich zunächſt bei dem daſſgen Pfarrer zu melden. N Aſſenheim am 17. April 1839. Der Kirchenvorſtand. Bekanntmachung. (368) Donnerſtag den 25. April l. J., Mittags um 1 Uhr, ſoll das freiherrlich von Rauiſche Ro⸗ ſenthal in der Behauſung des Gaſtwirths Anton Eich in Friedberg, in Parcellen, auf 6 Jahre ver— pachtet werden. Beyenheim den 16. April 1839. J. Filius. Verſchiedene Sorten Conditorei-Waaren (369) habe ich Hrn. J. C. Nagel II. in der breiten Straße in Friedberg in Commiſſion übergeben, die nicht allein durch reine Fabrikation einen ſehr guten Geſchmack haben, ſondern auch ſehr preiswürdig gefunden werden müſſen, ich mache hauptſächlich das dortige geehrte 1 Publikum auf die münchner Magenküchelchen auf⸗ merkſam, welche ſehr wohlſchmeckend, auch für den 1 Magen ſehr dienlich und pr. Stück 2 kr. zu haben ſind. Dampf⸗Chokolad mit und ohne Gewürz von reinem Cacao, ohne alle ſonſtige nachtheilige Mi—⸗ ſchung, ſind bei Obigem ebenfalls à Pfund 36 kr. gut gewogen zu erhalten. Gießen den 15. April 1839. 5 L. Lind, Conditor. Bei C. Binder nagel in Friedberg iſt vorräthig: Das Denkmal Schillers von Thorwaldſen mit ſeinen 4 Bas-Reliefs in prachtvollem Relief⸗ Stahlſtich, groß Folio, mit ausſchließlicher Be⸗ willigung für denſelben von Seiten des Vereins für Schillers Denkmal zu Stuttgart und unter Mittheilung der von Guilelmi in Rom unter Auſſicht Thorwaldſens angefertigten Zeichnung ausgeführt durch das Bureau de Numismatique in Paris. Mit einer Charakteriſtik des Dichters von Guſtav Pfizer. 1 fl. 36 kr. Crößmann, Dr., Denkſchrift des evangeliſchen Prediger-Seminariums zu Friedberg für das Jahr 1839. 1 fl. 2 ki Den 12. Bürgers und Chirurgen Ernſt Philipp Vogt nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, und Jung⸗ frau Maria Helena Weiß, weiland des hier geweſenen Subconrectors der Auguſtiner-Schule Carl Ferdinand Weiß nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. erte, „ 3. Dem großh. Kreisbaumeiſter Heren Ludwig Rhumbler ein Sohn, Theodor Friedrich Wilhelm Auguſt Ludwig, geb. den 23. Jan. „ 21. Herrn Georg Carl Friedrich Schäfer, gr. Hauptmann im 2. Bataillon des 4. Infanterie⸗Re⸗ giments, ein Sohn Wilhelm Ludwig Friedrich Carl, geb. den 1. März. „ 22 Dem 1 Zimmermann und Kirchenvorſteher Johs Füller ein Sohn, Georg Friedrich, geb. den 7. März. „ 29. Dem Herrn Chriſtian Freſenius, großh. Hauptmann im 2. Bataillon des 4. Infanterie⸗Regi⸗ ments, eine Tochter, Louiſe Antoinette Caroline Eliſe, geb. den 1. März. „ 29. Dem Herrn Georg Friedrich Nau, großh. Landgerichts-Actuariats⸗Gehülfe und Rechner des Auguſtiner⸗Schulfonds, ein Sohn, Philipp Heinrich Julius, geb. den 1. März. 31. 0 Profeſſor und Rector Dr. Philipp Dieffenbach, eine Tochter, Emilie, geboren den 28. Februar. „ 31. Dem Bürger und Schneidermeiſter Carl Klein eine Tochter, Katharina Auguſte, geb. d. 24. März. 3) Bee r d „ 4. Der Burger und Schreinermeiſter Joh. Georg Brethauer, T den 2. März, alt 32 Jahr, 9 Monate und 19 Tage. „ 19. Johann Marcus Engel, des Metzgerhandwerks, weiland des hier geweſenen Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Peter Engel nachgelaſſener ehel. lediger Sohn, alt 64 Jahr, 8 Tage, T den 18. März. 2 75 Im Maͤrz 1839 wurden zu Friedberg 1) Gertraut: Der Bürger und Chirurgie Befliſſene Joh. Jacob Georg Vogt, weiland des verſtorbenen hieſigen Johann Anton Volp, eheliches Söhnchen des Burgers und Gartenſchuͤtzen Ferdinand Volp, alt 1 Jahr, 4 Monat und 15 Tage, T den 25. März. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. felt, ſo er dem Ganz Auf der e ſeinen grün Ufer ſchlag den Saum betge oder, Sonptag e ermuntert belebt wan Gegen ſchon, ent die Stadt entfernt Enige het wie man freundlich den ein T lang bet immer ng Eingange und links hineinſtür Wir