Intelligenzblatt für die zer ehelicher 8 im Allgemeinen, Chriſtoph 0 den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 4 U ear N 20. Sonnabend, den 18. Mai 1839. zerſtorbenen Schmidt. ataillon des 0 lde Amtlicher Theil. Regiment, f 5 Bekanntmachung. geb. den Betreffend: Das Mathildenſtift. b Indem ich zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß den 22. d. M. die Kaſſe des Mathildenſtifts dahier Ahelm, geb. beſonderer Verhinderungen wegen geſchloſſen iſt, mache ich zugleich bekannt, daß am 9. Juni l. J., Nach⸗ 4 mittags nach der auf dieſen Tag feſtgeſetzten Geſammtausſchußſitzung eine Generalverſammlung zum Be— it, geb. den huf der Wahl eines fehlenden Ausſchußmitgliedes auf dem kärber Brunnen ſtattfinden wird. g Friedberg den 16. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg r, Johann als Praͤſident des Mathildenſtifts w, geh den Küchler. eng Altes Frühlings- Lied.) Witterungs- Nachricht aus der Wetterau. 1(Curioſitäten I. 554 v. Erlachs Volkslieder J. 1320 Seit einigen Jahren ſchon iſt die Klage allge⸗ mand, geb mein(denn der liebe Gott kann es mit dem Wet⸗ elm Guſtav, hes Soͤhnchen n 12. d. M an Wilheln M. u Balthaſal Tage, f den von Romtol — Der Lenz iſt angekommen! Habt ihr es nicht vernommen? Es ſagens euch die Vögelein, Es ſagens euch die Blümelein, Der Lenz iſt angekommen! Ihr ſeht es an den Feldern, Ihr ſeht es an den Wäldern; Der Kukuk ruft, der Finke ſchlägt, Es jubelt was ſich froh bewegt: Der Lenz iſt angekommen! Hier Blümlein auf der Haide, Dort Schäflein auf der Weide. Ach, ſeht doch, wie ſich alles freut! Es hat die Welt ſich ſchön erneut. Der Lenz iſt angekommen! ) Der Verfaſſer iſt nicht bekannt. Die Red. ter den Menſchen nicht immer ganz recht machen), daß wir keinen wahren Frühling mehr hätten, ſon— dern unmittelbar aus dem Winter in den Sommer kämen. In der That hat auch diesmal unſere Wet⸗ terau faſt bis zu Ende Aprils Winter, wenigſtens kaltes Wetter gehabt, und der Vogelsberg zeigte großentheils, wenn er ſich von Duͤnſten gereinigt hatte, ſein weißes Gewand.— Plötzlich änderte ſich am Mittage des 29. April die Atmosphäre; die Luft wurde mild. Zu gleicher Zeit entwickelten ſich aber auch 4 Tage hinter einander Gewitter. Das erſte derſelben hat ſogar, wie uns zugekommen, in den ſuͤdlichen Abdachungen des Vogelsberges wol— kenbruchartig ſeinen uͤbergroßen Waſſerſegen zur 1 1 Erde geſchüttet. Dieſe Gewitter brachten zwar et⸗ liche kühle Nächte, änderten aber im Ganzen das Wetter nicht. Die ganze Pflanzen- und Thierwelt iſt ſeitdem wie neu geſchaffen; die Vöglein bauen ihre Neſter und ſingen ihre fröhlichen Lieder dabei, die Knaben pfeifen auf ihren ſelbſtgeſchaffenen Wei⸗ denflöten, die Fröſche quaken, die Feldfrüchte erhe⸗ ben ſich ſichtbar und geben dem Landmaune günſtige Hoffnun gen, und in dem Augenblicke, da wir die⸗ ſes ſchreiben(den 8. Mai), ſtehen bereits Kirſch⸗ Pflaumen⸗ und Birnbäume*) in voller Blüthe, während der Thermometer im Schatten an 20 Grad Wärme zeigt Ob wir das Sommer oder Frühling nennen ſellen, wollen wir nicht entſcheiden; aber das ſehen wir, daß wir der Winterkleider nicht bedürfen; und da die ganze Natur ſich herrlich entfaltet, ſo freut ſich„Alles, was Leben und Odem hat, des Herrn.“ ) Späterer Zuſatz. Zwetſchenblüthe zeigt ſich wenigſtens in Friedberg ſelten und was von Apfelblüthen und Blät⸗ tern die Ringelraupe übrig läßt, das verzehrt die Raupe des Froſtſchmetterlings. Beide zeigen ſich bereits in zahl⸗ loſer Menge. Die kühle Witterung, welche ſeitdem ein⸗ gefallen, iſt auch der Blüthe keineswegs günſtig. Die Redaction. Dr. Erasmus Alberus“), der Apoſtel der lutheriſchen Lehre in der Wetterau, Pfarrer zu Staden. Dieſer vortreffliche Mann war geboren zu Sprend⸗ lingen zwiſchen Frankfurt am Main und Darm⸗ ſtadt, oder, wie Andere wollen, in der Wetterau. Nachdem er 1520 und 1521 die Theologie zu Wit⸗ tenberg unter Dr. Martin Luther ſtudirt hatte, kam er gegen 1525 an die Schule zu Urſel; hielt ſich 1527 zu Heldenbergen bei dem Ritter Kon⸗ rad von Hattſtein auf; führte im Ländchen Drey⸗ eichen die evangeliſche Lehre ein, und nachdem er zu Götzenhain und Sprendlingen Pfarrer geweſen war, wurde er einige Zeit Hofprediger bei dem Kurfürſten Joachim II. zu Brandenburg. Nachdem ihn derſelbe wegen ſeines Eifers gegen die Abgaben der Geiſtlichen entlaſſen hatte, ward er 1541 Pfarrer zu Neubrandenburg; verließ aber 1542 dieſe Stelle wieder, ging in ſeine geliebte Wetterau zurück und wurde, dem Grafen von Iſenburg näher bekannt geworden, Pfarrer zu Sta— den. Während er hier mit der größten Liebe und 7) Pon dieſem Er. Alberus finden ſich biographiſche und literariſch-hiſtoriſche Nachrichten im 1. Bande von Strieder Grundlage zu einer heſſiſchen Gelehrten, Geſchichte, worauf wir diejenigen Leſer, welche mehr von ihm zu wiſſen wün⸗ ſchen, hiermit verweiſen. Seine„Kurtze Beſchreibung der Wetterau“ findet ſich u. A. abgedruckt in J. A. Bern⸗ hard Antiquitates Wetteraviae. I. Band S. 305. Die Red. * Ruhm in ſeiner Gemeinde wirkte, erhielt er im Jahr 1543 unter Luthers eignem Vorſitze zu Wit⸗ tenberg in Hinſicht ſeiner ausgebreiteten und tiefen Gelehrſamkeit und ſeiner Verdienſte die theologiſche Doctorwürde, bei welcher Gelegenheit denn auch die Gemeinde Staden unſerm großen Reformator be— kannt wurde. Mit Kraft und Eifer, der Alberus eigen war, verbreitete er von Staden aus das durch Luther entfeſſelte Evangelium durch die Wetterau. Im Jahr 1545 wurde er Pfarrer zu Babenhauſen und verbeſſerte hier Kirche und Schule. Indeſſen auch hier erhielt er ſeinen Abſchied, und wurde hier— auf 1548 oder 1549 Pfarrer zu Magdeburg; bald aber wurde er auch hier wegen des bekannten Interims, dem Alberus, der wohl einſah, daß das— ſelbe eine Schlinge war, die der Kaiſer Karl V. den Evangeliſchen überwerfen wollte, mit Recht und Kraft widerſprach, entlaſſen. Hierauf lebte er 1552 zu Hamburg in der Stille, bis er ſehr bald Ge— neral- Superintendent zu Neubrandenburg im dale e wurde, wo er am 5. Mai 1553 arb. Als Schriftſteller war Alberus ſehr fruchtbar. Eifer für den neuen Glauben, eine glühende Wahr— heitsliebe, Schärfe des Geiſtes, beſonders ein ſchnei⸗ dender und überſprudelnder Witz gegen die Mönche und den Aberglauben, zeichnen ihn beſonders aus, wie ſeine Schriften beurkunden. Fur die Wetterau iſt er auch noch dadurch wichtig, daß er uns einen ſchönen Abriß einer Beſchreibung derſelben hinter— laſſen hat. Außerdem iſt 1541 von ihm ein deut⸗ ſches Wörterbuch gedruckt, das ſehr reich an wet— terauiſchen Wörtern und Wortformen iſt, und worin er auch ſein geliebtes Staden als von der Nidda durchſtroͤmt anführt. Philipp der Großmüthige, der glorreiche Ahnherr unſers Regentenhauſes, hielt den Dr. Alberus beſonders werth, und machte ihm einſt auch ein Geſchenk von fünfzig Thalern, damit er in die Mark Brandenburg reiſen konnte. Auch als geiſtlicher Liederdichter hat ſich Alberus ausgezeich— net, und wir ſingen noch am Feſte der Himmelfahrt 1 0 von ihm: Auf Jeſu Jünger freuet euch u. 8 Bekanntmachungen von Behoͤrden. d Bekanntmachung. (401) Dienſtag den 21. Mai l. I., Nachmittags 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die der hieſigen Stadt zuſtehende Jagd und Vogelfang in der Stadt⸗ gemarkung, ſo wie auch der Fiſchfang in der Uſa auf 6 Jahre öffentlich meiſtbietend unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen verpachtet werden. Friedberg den 1. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender, (425) ded am Aimee nante binnen neten ſie ſor ben Da (440 Malia entlich 1807 gegen Schul loren g K al* Necht und er 1552 dald Ge baun Nai 1553 Nachmittage der hieſige! a der Stadt in der Uſe ater den be denden de ete Bendel Garten-Verſteigerung. (403) Donnerſtag den 13. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus der Georg Schnei⸗ ders Wittwe dahier gehörender in der hieſigen Burg⸗ gemarkung liegender Garten, haltend 148 Ruthen, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung aus⸗ geſetzt werden. ö Friedberg den 1. Mai 1839. f In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Verſteigerung der bei hieſigem Pfandhaus nicht eingelöbſ'ten Pfänder. f (405) Mittwoch den 29. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit in hieſigem Pfandhaus nicht eingelöſ'ten und auch nicht renovirten Pfänder, als Nr. 5148, 5426, 5538, 5927 5959, 6244, 6414, 6419, 6576, 6622, 6651, 6814, 6864, 6909, 6926, 6930, 6954, 6961, 6962, 6965, 7017, 7029, 7037, 7053, 7054, 7059, 7071, 7072, 7095, 7103, 7105, 7106, 7132, 7140, 7150, 7156, 7174, 7191, 7192, 7196, 7197, 7198, 7202, 7203, 7206, 7208, 7220, 7221, 7229, 7232, 7238, 7255, 7250, 7260, 7261, 7263, 7269, 7281, 7286, 7317, 7327, 7329, 7330, 7346, 7347, 7351, 7354, 7357, 7358, 7377, 7378, 7380, 7384, 7385, 7392, 7303, 7402, 7403, 7413, 7420, 7424, 7442, 7446. 7452, 7456, 7460, 7461, 7471, 7481, 7483, 7486, 7492, 7493, 7496, 7506, 7514, 7522, 7537, 7571, 7590, 7592, 7593, 7594, 7600, 7608, 7609, 7612, 7615, 7617, 7622, 7635, 7643, 7662, 7663, 7664, 7666, 7667, 7669, 7673, 7677, 7679, 7684, 7698, 7708, 7709, 7712, 7716, 7719, 7720, 7721, 7723, 7725, 7726, 7729, 7736, 77328, 7742, 7748, 7749, 7755, 7758, 7759, 7760, 7761, 7767, 7770, 7777, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 1. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Edietalla dung. (425) Forderungen jeder Art an den Nachlaß des am 18. d. M. geſtorbenen, im gr. Garde! Re⸗ giment Chevauxlegers zu Butzbach geſtandenen Lieut⸗ nants Karl Ernſt Wiener, ſind um ſo gewiſſer binnen 6 Wochen von heute an bei dem unterzeich⸗ neten Commiſſar anzuzeigen und zu begründen, ols ſie ſonſt bei der Erbvertheilung unberückſichtigt blei⸗ ben müſſen. Darmſtadt den 26. April 1839. Der Verlaſſenſchafts-Commiſſär Meyer, Hofg. Secretär. Ppef feu e Ladung. (440) Jakob Schönwolf und deſſen Ehefrau Anna Maria auf der ſogenannten Legesmühle bei Kaichen entliehen lt. Hypothekeneintrag am 27. November 1807 bei Heinrich Pfälzer zu Hanau 85 fl. zu 5d gegen Verunterpfändung mehrerer Güterſtücke. Dieſe Schuld ſoll längſt getilgt, die Obligation aber ver⸗ loren gegangen ſeyn und man fordert deßhalb, auf Anſtehn der Erben der Anleiher, Jeden, der An— ſprüche an jene Schuldverſchreibung zu haben glau⸗ ben ſollte, auf, ſolche ſogewiß in z. F. von 4 Wo⸗ chen dahier anzuzeigen, als ſonſt jene Schuldurkunde für mortificirt erklärt und der Hypothekeneintrag gelöſcht wird.. Großkarben den 10. Mai 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Muhl. Schmidt. Brodlieferung zu Butzbach. (441) Mittwoch den 29. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Brod⸗ Bedürf⸗ niſſes hieſiger Garniſon pro 2tes Semeſter 1839 an den Wenigſtnehmenden mittelſt Verſteigerung in Accord gegeben werden. Butzbach den 14. Mai 1839. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (442) Donnerſtag den 23. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſoll die Reparaturarbeit an der hieſigen Kirche nebſt einem äußeren Bewurf, öffentlich an den We⸗ nigſtnehmenden verſteigert werden. Sämmtliche Arbeiten ſind voranſchlagt zu 147 fl. 30 kr. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß brin⸗ gen zu laſſen. Steinbach den 10. Mai 1839. Der großh. heſſ. Beigeordnete Heinrich. Mobilien-Verſteigerung. (443) Dienſtag den 21. Mai l. J., ſoll in Sö⸗ del die Mobiliar⸗Verſteigerung des daſelbſt verſtor⸗ benen Martin Klein, Morgens 8 Uhr, vorgenom— men werden. Hierbei befinden ſich namentlich 2 Kühe, 3 Schweine(worunter 1 fett iſt), 1 eichener Klei⸗ derſchrank, 1 kirſchbaumene Kommode, 3 vollſtän⸗ dige Betten und einige Fuder Stroh. Das Vieh wird zuerſt verſteigert. Soͤdel den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Henſel. Bekanntmachung. (444) Da der rodheimer Pfingſtmarkt in dem Landkalender für 1839 nicht aufgenommen worden iſt, ſo bringt der Unterzeichnete dieſes dem handeln⸗ den Publikum zur Nachricht, daß dieſer Markt Dien⸗ ſtag den 21. d. M. abgehalten wird. Rodheim den 10. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Arbeits-Verſteigerung. (445) Mittwoch den 22. Mai, Vormittags 9 Uhr werden auf dem Rathhauſe zu Niederrosbach, die an dem dortigen Pfarrhauſe nöthigen Baure⸗ paraturen an die Wenigſtnehmenden öffentlich ver⸗ ſteigert. Nach dem Voranſchlag beträgt ö 10 Maurerarbeit excluſive der Materialien 102 fl. 17 kr. 2) Steinhauerarbeit 56% 20, 3) Zimmerarbeit 260„ 53„ 4) Dachdeckerarbeit 55% 50, 5) Schreinerarbeit 2066 6, 6) Schloſſerarbeit 757, 7) Glaſerarbeit excl. Materialien 24„ꝗ 56„ 8) Weißbinderarbeit 5 95%% 36 9) Pflaſterarbeit„„ 19„ 22„ 10) Pumpenarbeit 30„—„ ferner: die Anlieferung von 2½ Cub. Klftr. Steine, 75„12 Bütten Kalk, 55„ 375 Stück Backſteine, „ 1½ Cub. Klftr. Sand, 7„ 5300 Stück Lehmſteine. Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht offen. Friedberg den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Brunnen ⸗Arbeit⸗Verſteigerung. (446) Dienſtag den 21. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier das Ausgraben und Aufmauern eines 30 bis 40 Fuß tiefen Brunnen, ſodann das Anfahren von 1 Cub. Klftr. Mauerſteinen und 1¼ Zehntel Sand, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen an den Wenigſt— fordernden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt bei dem Wirth Klein. Die Herrn Bürgermeiſter erſuche ich, dieſes in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Ilbenſtadt den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Pumpenarbeit⸗Verſteigerung. (447) Dienſtag den 21. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Anfertigen einer neuen Pumpe in ei— nen von 30— 40 Fuß tiefen Brunnen, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingun— gen an den Wenigſtverlangenden in Accord gege— ben werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes, wo ſich ſolche qualificirte Pumpenmacher vorfinden, denſelben bekannt zu machen. Die Zuſammenkunft iſt bei Wirth Klein. Ilbenſtadt den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f Dickenberger. Steinhauerarbeit-Verſteigerung. (448) Dienſtag den 21. Mai, Vormittags 10 91 1 47 7 11 42 700 Fuß Länge Sattelſteine auf die hieſige Fried⸗ hofsmauer unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen an den Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Die Abhaltung dieſer Verſteigerung geſchieht bei Wirth Klein. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in den Gemeinden, wo ſich Steinhauer vorfinden, denſelben bekannt machen zu laſſen. Ilbenſtadt den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Arbeits-Verſteigerung. (449) Freitag den 24. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Niederweiſel die in dem Pfarrhauſe daſelbſt nöthigen Baureparaturen an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer⸗ den. Nach dem Voranſchlag beträgt 1) Maurerarbeit g 2) Steinhauerarbeit 3) Zimmerarbeit 54 2 4) Dachdeckerarbeit 1 5) Schreinerarbeit„ 36„ 6) Schloſſerarbeit„ 7) Glaſerarbeit 5 20 8) Weißbinderarbeit 14. 2„ 9) Pflaſterarbeit 8 Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (450) Dienſtag den 28. Mat, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Vilbel die Baureparaturen an dem dortigen evangeliſchen Pfarr— hauſe an die Wenigſtfordernden öffentlich verſtei⸗ gert werden. 1) Maurerarbeit voranſchlagt zu 20 fl, 28 kr 2) Steinhauerarbeit 1 3) Zimmerarbeit 95% 4) Dachdeckerarbeit 17% 36 5) Schreinerarbeit 42„58 6) Schloſſerarbeit 45„ 38„ 7) Glaſerarbeit 149% 24„ 8) Weißbinderarbeit 60%„ 9) Pflaſterarbeit 75 175 Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum beſtimmten Termin auf dem Bureau des Unter— zeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (451) Donnerſtag den 23. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll die Anfertigung von 2 Fuß Breite und 0 Wille. 0 (53) Die 90ů—* hr, fa der verſtorber ſelge eingtle öffentlichen! erden. Friedber Ho (454) Auf gers und Sg Mittwoch de Feſſen Hoftaſ Fiſcher und bietenden in 9 Friedber Iflaf (45) Di Uhr, ſollen Ibrat⸗Klaft won 3 ½ Cu Mräflich von Alſtr. Kieg, net werdende den in Accor Die herr ſteigerung in aßen, Ilbenſta rneiſter r. 10 Uhr, l die in daraturen gert wer⸗ . 12 kr. „ 50 „ 2 „14 8 „ 36 * egen bis s Unter⸗ aumeiſter * Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Obermörlen die bei dem Ausweißen der daſigen Kirche nöthigen Bauarbeiten an die Wenigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Hiervon beträgt nach dem Voranſchlage 10 die Weißbinderarbeit 242 fl. 42 kr. 29„KSchreinerarbeit% 3)„ Schloſſerarbeit Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Ein— ſicht offen. Friedberg den 11. Mai 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (452) Montag den 27. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quantität Brodfrucht für die Salinen-Knappſchaft dem We— nigſtnehmenden in Lieferung überlaſſen werden, wel— ches den Luſttragenden hiermit zur Nachricht dient. Nauheim den 13. Mai 1839. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Wilhelmi. Hofraithe-Verſteigerung. (453) Dienſtag den 21. Mai l. J., Morgens 9% Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe er verſtorbenen Georg Bretthauer'ſchen Eheleute, ſolge eingelegten Nachgebots, einer nochmaligen iffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt perden. Friedberg den 14. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (454) Auf freiwilligen Antrag des hieſigen Bür— fers und Schuhmachermeiſters Michael Bauer, ſoll Mittwoch den 29. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, leſſen Hofraithe auf dem Hauck, neben Chriſtoph fiſcher und Thomas Horn öffentlich an den Meiſt— tietenden in Eigenthum verſteigert werden. Friedberg den 14. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Pflaſterarbeit-Verſteigerung. 4455) Dienſtag den 21. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier bei dem Wirth Klein 38 Qua— brat-Klafter Pflaſterarbeit, ſodann das Anfahren ton 3½ Cub. Klftr. Baſaltſteinen aus dem Hoch— gräflich von Leiningiſchen Steinbruch, und 2 Cub. elftr. Kieß, unter den bei der Verſteigerung eröff— ret werdenden Bedingungen an den Wenigſtfordern— den in Accord gegeben werden. i Die Herrn Bürgermeiſter erſuche ich, dieſe Ver— ſeigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Ilbenſtadt den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Weiß. Edictalladung. (456) Der im Jahre 1745 geborne Johannes Kaspar Göck aus Oberwöllſtadt iſt ſchon ſeit vie— len Jahren abweſend und ſein Aufenthalt unbekannt. Ob er todt iſt und wer ſeine nächſten Erben ſind, hat mit Verläſſigkeit nicht ermittelt werden können; weßhalb gedachter Johs. Kaspar Göck und ſeine allenfallſigen Leibeserben, ſowie alle, welche Erban— ſprüche auf ſeinen Nachlaß zu begründen vermögen, aufgefordert werden, ſich ſogewiß bis zum Donnerſtag den 25. Juli, unter gehöriger Legitimation hier zu melden, als ſonſt der Nachlaß den bis jetzt aufgetretenen nächſten Anverwandten die als ſolche ſich ausgewieſen, ohne Cautionsleiſtung überlaſſen werden wird. Friedberg den 24. April 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Ed iet al lie den en g (457) Forderungen aller Art an den Nachlaß des Beigeordneten Friedrich Hörle in Aſſenheim ſind binnen 4 Wochen bei unterzeichneter Gerichts— behörde zur Anzeige zu bringen, widrigenfalls ſolche bei der Erbtheilung nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den 2. Mai 1839. Großh. Heſſ. Graͤfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Gilmer. Mobilien-Verſteigerung. (458) Dienſtag den 28. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ſammtlicher Mobiliar— nachlaß des dahier verſtorbenen Tambours Johann Heinrich Strack, beſtehend in Militairkleidern und ſonſtigen Gegenſtänden, einer öffentlichen meiſtbie— tenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 16. Mai 1839. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Oeffentliche Aufforderung. (459) Die Vormünder der minderjährigen Kinder des verſtorbenen Georg Pauli zu Niedereſchbach haben die väterliche Erbſchaft nur unter der Rechts— wohlthat des Inventars und Geſetzes angetreten. Es werden daher alle diejenigen, welche Anſprüche an dieſen, wahrſcheinlich überſchuldeten geringen Nachlaß bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin Mittwoch den 26. Juni, Morgens 8 Uhr, dahier zu begründen und ſich auf eine gemacht wer— dende Nachlaßpropoſition zu erklären, als ſie ſonſt bei Vertheilung der Maſſe nicht beruͤckſichtigt reſp. den Beſchlüſſen der Mehrzahl beigetreten betrachtet werden würden. Großkarben den 27. April 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Muhl. — 146— 9 Arbeits-Verſteigerung. (460) Mittwoch den 22. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen die für das Jahr 1839 beabſichtigten Reparatur⸗Arbeiten an dem hieſigen alten Schul⸗ gebäude, namentlich Maurer-, Zimmer⸗, Schreiner-, Dachdecker- und Weißbinderarbeiten im Ganzen vor— anſchlagt zu 155 fl. 1 kr., wenigſtnehmend auf dem hieſigen Rathhaus öffentlich verſteigert werden. Steinfurth den 13. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Bekanntmachung. (461) Freitag den 24. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll in dem rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt Grauen— berg, nachbenannte Holzſortimente als: 1) 1 Stecken weiden Prügelholz, Miss buchen Stockholz, 3) 200 Stück buchen Wellen, 4) 500„ weiden„ 5) 35 Stämme buchen Werkholz, 1100 Cubik⸗ Fuß enthaltend, öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet zu Köppern ſtatt. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren reſp. Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 15. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jaeobi. Straßenbau-Arbeit. (462) Dienſtag den 21. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll das Aufſetzen von circa 116 Cubikklafter Steinen in dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten oͤffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die gr. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oſſenheim den 14. Mai 1839. Der großh. Bürgermeiſter Keller. Graben-Arbeit. (463) Dienſtag den 21. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen 50 Klafter Graben zu fertigen, Behufs einer Waſſerleitung, in der Behauſung des großh. Bei— geordneten Walther zu Bauernheim öffentlich wenigſt— nehmend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren reſp. Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oſſenheim den 14. Mai 1839. Der großh. Bürgermeiſter Keller. Arbeits-Verſteigerung. (464) Dienſtag den 21. d. M., bei Gelegenheit der übrigen Verſteigerungen, ſoll das Herbeifahren von 78 Kubikklafter Steine aus dem hieſigen Stein— bruch auf die Neubauſtelle zwiſchen hier und Burg⸗ gräfenrod, ſo wie das Chauſſiren von 100 Klafter Straße, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Bedingungen werden an dem Termin vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Veröffentlichung nach ortsüblicher Weiſe erſucht. Ilbenſtadt den 16. Mai 1839.. Der großh. Bürgermeiſter Dickenberger. Frucht-Verſteigerung. (465). Dienſtag den 28. d. M., des Vormittags 10 Uhr, werden 5 25 Malter Waizen und 1055 è ⏑( aus der 18381 Ernte unter den bekannten Beding⸗ ungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend ver— ſteigert. Reichelsheim am 13. Mai 1839. Herzoglich Naſſauiſche Receptur Hehner. Holz-Verſteigerung. (466) Mittwoch den 22. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem freiherrlich von Diedeſchen Kirchwalde dahier: 1) 266 Stecken buchen, eichen, birken und aspen Scheitholz und 2) 25,000 dergleichen Wellen, ſodann: Montag den 27 d. M., Morgens 9 Uhr, in dem freiherrlich von Diedeſchen Schneiderwalde dahier 1) 84 Stecken hainbuchen, eichen und birken Prügelholz, 2 140„ dergleichen Stockholz und 3) 9600 dergleichen Wellen öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 16. Mai 1839. Kirchner. Be keen ut m a ch un g (467) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Bro— des für die Garniſon Friedberg pro 2. Semeſter d. J., auf dem Militär⸗Verwaltungsbüreau dahier in Akkord gegeben werden. Die Herrn Bürgermeiſter hieſiger Umgegend wer⸗ den erſucht, dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 16. Mai 1839. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Bau-Arbeiten zu Nie⸗ de rurſel. (468) Mittwoch den 22. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Niederurſel die zur Aufführung eines Neubaues an das Gemeinde— um 10 U. dalle nch als: ohmweiſe od öffentlich be bei der Veſ Bedingungen Laubach H0 (470) Auf Dauned Sei deſſen an dig Ortes gelez geeignete Mittwo auf hieſſge den. Bei ſogleich ert Vilbel Pri 471) ſull in 8 eine ſchön Adermeiſg erger. 3 Vormittag en Beding betend per N 3 e Reteptu zeng 9 Uh, Kirchwald und aspen Uhr, in der valde dak und birn und gert werden. irchner. 8. tmittags un erlichen Br 2. Semeſtn ngegend wen hen zu laſſeh z, iermeiſtet. en zu Nit ormittagz 1 iederurſel d. as Gemeind⸗ * Rathhaus erforderlichen Arbeiten, ſo wie die Re⸗ paratur⸗Arbeiten am Rathhauſe ſelbſt, öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Dieſe Arbeiten ſind voranſchlagt: 1) Maurerarbeit 229 fl. 33 kr. 2) Steinhauerarbeit 16„ 54 3) Zimmerarbeit 243„ 4% 4) Dachdeckerarbeit 88„— 7 5) Schreinerarbeit 199 6) Schloſſerarbeit 9 7) Glaſerarbeit. 8) Weißbinderarbeit I Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, Vor⸗ ſtehendes durch die Schelle in ihren Gemeinden mit dem Bemerken bekannt machen zu laſſen, daß Zeich— nungen, Voranſchläge und Steigbedingungen auf der hieſigen Bürgermeiſterei zur Einſicht offen liegen. Niederurſel den 14. Mai 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Amſel. Wein ⸗Verſteigerung. (469) Montag den 27. Mai d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem gräflichen Schloßkeller dahier nachfolgende ganz rein gehaltene 1834r Weine cls: 1 Stück Deidesheimer, 1„ Bodenheimer, 1„Biſchoffsheimer, 1 Zulaſt Scharlachberger, 1Neſteiner ohmweiſe oder in ganzen Stücken meiſtbietend und öffentlich verſteigert werden. Die Proben werden dei der Verſteigerung vorgeſtellt und zugleich die Bedingungen der Verſteigerung bekannt gemacht. Laubach den 13. Mai 1839. Die gräfl. Kellerverwaltung Crecelius. Hofraithe-Verſteigerung. (470) Auf freiwilliges Anſtehen des Wirths Jo— gannes Seibold zum„fröhlichen Mann“ dahier, ſoll deſſen an der Hauptſtraße dahier in der Mitte des Ortes gelegene und zum Betrieb einer Wirthſchaft geeignete Hofraithe mit daran ſtoßendem Garten Mittwoch den 22. Mai d. J., Vorm. 10 Uhr, auf hieſigem Rathhaus meiſtbietend verſteigert wer⸗ den. Bei annehmbarem Gebot wird der Zuſchlag ſogleich ertheilt. Vilbel den 14. Mai 1839. Der großh. Bürgermeiſter Win Privat⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (471) Freitag den 31. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll in dem Rathhaus zu Hochweiſel hieſigen Kreiſes eine ſchön und geſchmackvoll daſtehende Stubenorgel, welche ſich für Lehrer in ſtarken Schulen, ſo wie auch zu Tanzmuſik u. ſ. w. eignen dürfte, und 3 ſehr gute Regiſter, gedakt 8“, Flöt 4“, und Octav 27, hat, gegen gleich baare Zahlung verkauft werden. Dieſelbe hat einen Werth von circa 80—90 fl. und ſteht bei dem Herrn Bürgermeiſter Reuter da— ſelbſt zur Einſicht bereit. Friedberg den 13. Mai 1839. Der großh. Kreisbote Rudolph. Bekanntmachung. (472) Freitag den 24. Mai, Nachmittags 2 Uhr, will der Unterzeichnete in ſeiner Behauſung das Ausgraben des zu ſeiner Mühle gehörenden Mühl— bachs an den Wenigſtnehmenden verſteigern laſſen. Das Nähere bei der Verſteigerung ſelbſt. Müller Vorbach auf der Hockenmühle bei Friedberg. Selſerbrunnen bei Okarben. (473) Montag den 20. Mai, als am zweiten Pfingſtfeiertage iſt am Okarber Mineralbrunnen Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich meine verehrten Gönner und Freunde höflichſt einlade. Für gute Speiſen und Getränke, prompte Bedienung und gut beſetzte Muſik werde ich beßtens beſorgt ſeyn. Havennecker. Sommerbeluſtigung zu Ockſtadt. (474) Montag den 20. und Dienſtag den 21. d. M., als am zweiten und dritten Pfingſtfeiertage, beginnt meine Gartenwirthſchaft für dieſen Sommer und iſt an beiden genannten Tagen gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich mit der Verſiche— rung höflichſt einlade, für prompte und billige Be— dienung beßtens beſorgt zu ſeyn. Ockſtadt den 14. Mai 1839. Adam Krug. Nauheimer Teichhaus. (475) Den zweiten Pfingſtfeiertag iſt auf dem nauheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzu— treffen, wozu hiermit höflichſt einladet Henkel. Oſſenheimer Wäldchen. (476) Pfingſt⸗ Montag und Dienſtag beginnen die Sommerbeluſtigungen in dem Oſſenheimer Wäld⸗ chen, und ich ermangele nicht, allen meinen verehr—⸗ ten Gönnern und Freunden, meine, mit dem Grü— nen des Frühlings gezierte, aufs prompteſte einge— richtete Wirthſchaft in hoͤflichſte Erinnerung zu bringen. Entflohen iſt die Winternacht, Wald, Feld und Flur ſind neu erwacht; Verlaßt Palläſte und Gebäude, Kommt ſeht den Wald im grünen Kleide; Wie Blüth und Laub ſo freundlich nickt, Wein und Muſik das Herz entzückt. Oſſenheimer Jagdhaus den 16. Aer Aehle. . Schwalheimer- Mineralbrunnen. (477) Anfang der Sommerbeluſtigungen am 2. und 3. Pfingſtfeiertag auf dem ſchwalheimer Mine⸗ ralbrunnen, wozu der Unterzeichnete höflichſt einladet. Mein Wein, ſo gut wie einer nur zu finden, Mein Schinken, jung und zart, Mein Braten wird auch meinen Ruhm verkuͤnden Wie ich ihn ſtets bewahrt. Die munt'ren Tänze ſpielen die bekannten, So ſehr beliebten, Kaicher Muſikanten. Schwalheimer Mineralbrunnen den 16. Mai 1839. Henkel. Garten-Wirthſchaft. (478) Einem geehrten hieſigen und benachbarten Publikum mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich auf bevorſtehende Pfingſtfeiertage meine Gartenwirthſchaft eröffne, und am 3. Feiertag von Mittag an vollſtändige Harmonie- und von 4 Uhr an gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen iſt. Für Speiſen, Wein, Obſtwein, bairiſches Bier und ſonſtige Be— dürfniſſe wird beßtens und zur Zufriedenheit der mich mit ihrem Beſuche beehrenden Gäͤſte beſorgt ſeyn, und lade hierzu höflichſt ein. Friedberg im Mai 1839. Friedr. Chriſtian Sieck, vor dem ehemaligen Mainzerihore. Mai⸗Wein⸗Eſſenz. (479) Dieſes beliebte Erſatzmittel der ſogenann⸗ ten Maikräuter zur Bereitung des angenehmen Mai⸗ tranks iſt wieder vorräthig in Fläſchchen à 6 kr., und à 10 kr., in der Mohrenapotheke. Friedberg im Mai 1839. Alle Sorten Frühpflanzen 3 ſind zu haben bei Fr. Chr. Sieck in Friedberg, vor dem ehemaligen Mainzerthore. Ein vollſtändiges Logis (481) hat zu vermiethen(und kann Anfangs Au— guſt bezogen werden) Friedberg den 15. Mai 1839. Joh. Füller. Panorama (482) der Schweiz und einigen Gegenden Ame⸗ rikas. Dasſelbe iſt künftigen Montag den 20. und Dienſtag den 21. Mai zum Letztenmale auf der brei⸗ ten Straße in Friedberg zu ſehen. Die Anſichten ſind treu nach der Natur dargeſtellt. i J. Malter. ( uoeberſicht der in Friedberg ankommenden und abgehenden Poſten mit Angabe der Perſo— nen⸗Taxe ſind auf dem Poſtbüreau und bei dem Unterzeichneten zu 8 kr. zu haben. Carl Bindernagel. Läterari ſſhe Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt 1 Strauß, zwei friedliche Blätter 1 fl. 48 kr. Der Prophet auf das Jahr 1839 oder Nachrichten von allen merkwürdigen Begebenheiten und Ereig⸗ niſſen in der politiſchen, moraliſchen und phyſi⸗ ſchen Welt. Nebſt Witterungs- Berechnungen für die Jahre 1839, 1840, 1841, 1842. Ein Haus⸗ und Gartenkalender für Jedermann. 15 Schubert, Lehrbuch der Naturgeſchichte fr Schulen und zum Selbſtunterrichte. Gebunden. 54 kr. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 10 kr. Korn: 7 fl. 10 kr. Gerſte: Hfl. 30 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 10. Mai: Waizen: 10 fl. 45 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 10. Mai: Waizen: 10 fl. 1kłr. Korn: 7 fl. 25 kr. Gerſte: 5 fl. 24kr. Hafer: 3 fl. 27 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 19. bis 26. Mai 1839. pf Brod-⸗ 55 rei ſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib-Roggenbrod 2 3 28 2 1 5 392 2 4 7 7. 11 11— 8 Loth. Lotb. — Milchbrod 1 4½ 11 4% —[Waſſerweck 15% 1— —[Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 135% Fleiſch-Preiſe. 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 11 ͤ 11— „Kühfleiſch 82—— „Rindfleiſch 72 7 41 „ Kalbfleiſch 67— 61— „Schweinenfleiſch 10 2 10 2 „Hammellleiſch— 81— „ Schaaflleiſch 5 i „Wurſt von blos Schweinen 124— 124— „ Gemiſchte Wurſt 10— 104— „Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 164— „Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15— „Doörrfleiſch 16— 116— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ dito unausgelaſſen] 18— 18— „ Nierenfett 5— 181— Hammelsfett 3 Der großh. heſſ. Kreisrath d. R. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Betreffel Grof des Großh Ihnen hier die erwähn get werden Fri Ich! Sie welde zu reinigen von 12 kf ſchärfen, Raupen g Die Sie nach Wachen un Fri