ie Frankfurt Ankunft es inberg zuri 1 1 ck, m um 8 uh dehnen 5 Vormittags s um 5 Ihr kommt. uud Freitn paſſirt durch wollen, ſſ Zu 75 im 8 Uhr 45 nach Ankunft da um 3 Uhr 30 Minuten 50 Minuten s und konnen weiter reiſen. Ankunft des Ankunft des ſche in Frank⸗ zangsorte das o bleiben aber uberückſchtigt. . Schmidt. Intelligenzblatt für die hessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M15. Sonnabend, den 13. April 1339. Die erſten Amtstage.“) I. Artikel. Der Herr Verfaſſer des Aufſatzes in Nro. 6 des Intelligenzblattes hat ſich ein nicht geringes Ver— dienſt erworben, daß er ſeine Schickſale in den er— ſten Amtstagen abdrucken ließ. Im Norden und Süden, im Oſten und Weſten des Kreiſes wurde der Aufſatz geleſen und wieder geleſen— ja ver— ſchluckt. Das verdient er aber auch. Welche herr— liche Lehren liegen nicht in ihm! Nur einige: Sei nicht dünkelhaft!(Aber:) Benehme dich ziemlich anmaßend gegen Untergebene!— Mache keine Schul— den!(Aber:) Wirf dich den Juden in die Arme!— Empfange den Fremden ordentlich unhöflich! Mit einem Wort: Sucht euch alle zu plamiren! Das ſind wahre inhaltſchwere Worte. Als Bei— träge zur Ergänzung der Intelligenz der Bewohner des Kreiſes muß man ſie wenigſtens anſehen und als ſolche willkommen heißen. Adam war Alles in Allem, folglich auch ein Lehrer. Unzählige haben nach ihm gelebt, aber noch keiner, der ſo innig, ſo wohlmeinend, ſo herzlich, ſo aufrichtig geſprochen,— ſeine Schickſale in den er⸗ ſten Amtstagen ſo treu, ſo vollſtändig, ſelbſt mit den Träumen, erzählt hat. Auch noch einen andern Kardinal Gedanken geſteht der Herr Verfaſſer, nämlich, nämlich den, nämlich den an die abwe— ſende Freundin. Hin und wieder iſt ihm dies unfreundlich aufgenommen worden. Der Herr Ver⸗ faſſer iſt treu, wahr, aufrichtig in ſeiner Darſtellung. Ich ſehe alſo gar nicht ein, weßhalb man ihm dies *) Wir finden uns veranlaßt, dieſen uns zugeſandten Auf⸗ ſatz diplomatiſch genau mitzutheilen, erlauben uns aber die Bemerkung zuzufügen, daß der Herr Verfaſſer die Tendenz des Aufſatzes in Nro. 6 durchaus verkannt hat. Dem un⸗ befangenen Leſer wird ſie, das hoffen wir, nicht entgangen ſeyn. D. Red. offene Geſtändniß übel nehmen ſollte. Hat doch Guttenberg, der Mann des Lichts und der Ver— bindung der Nationen, manchmal aus ſeiner Werk— ſtätte zu Mainz an die Freundinn nach Straßburg gedacht. Warum es dem Herrn Verfaſſer verargen? Laſſen wir ihm Gerechtigkeit widerfahren. Die Voll⸗ ſtändigkeit der Darſtellung der erſten Amts tagen verlangte auch die Anführung dieſes Punktes. Gellert ſang:„Ein jeder Stand hat ſeinen Frieden, ein jeder Stand hat ſeine Laſt.“ Der Herr Verfaſſer ſetzt hinzu, daß ein jeder auch ſeine Eigenheiten habe. Die Stände der drei Män— ner im Dorfe ſind davon nicht ausgeſchloſſen. Un— ſer Verfaſſer beſchreibt ihre Eigenheiten. Ich muß geſtehen: ich habe den mehrerwähnten Aufſatz drei Mal geleſen. Aber in der That— ich weiß es nicht, ob die Eigenheit der Schullehrer oder der Bürgermeiſter oder der Geiſtlichen am ſchärf⸗ ſten gezeichnet iſt. Ich würde verzweifeln, wenn ich nicht aus dem heutigen Intelligenz*) erſähe, daß es auch andern ſo erging. Der Herr Verfaſſer ſah ſich deßhalb in die Nothwendigkeit verſetzt, ſei— nem Aufſatz eine Beilage nachzuſchicken. Der wahre Sinn der Amtstagen liegt nun ſo deutlich vor, daß ihn ſelbſt diejenigen verſtehen müſſen, die ihn nicht verſtehen. Sich ſo deutlich zu machen,— das koſtet Mühe. Ob aber der Herr Verfaſſer von ſeinen Zeitgenoſſen begriffen und verſtanden— ob's ihm gedankt wird?— Wenn es nicht der Fall ſein ſollte, ſo mag er ſich mit der Erfahrung tröͤſten, daß es Allen ſo erging, die mit einem ſol— chen Mittel zeigen wollten, daß die Theorie ohne Praxis ein Buch ohne Blätter ſei. 0 Intelligenzblatt Nr. 8. 1 Ueber die Zubereitung der Schreibfedern. Es wird manchen Leſern dieſes Blattes nicht ganz unintereſſant ſeyn, wenn ich denſelben über den oben benannten Gegenſtand meine Anſichten in Nachfolgendem mittheile.— Bevor ich aber zu der eigentlichen Bereitungsart der Schreibfedern über⸗ gehe, muß ich eine kleine Beſchreibung der Federn uberhaupt vorausſchicken. Die Federn, das charakteriſtiſche Eigenthum des Vogelgeſchlechts, beſtehen ihrer äußern Bildung nach aus dem Kiele und der Fahne. An dem Kiele unterſcheidet man die Spule, eine runde, hornar⸗ tige durchſichtige Röhre, gleichſam die Wurzel der eder;— und den Schaft, welcher elaſtiſch iſt, und aus einem weißen, trockenen und ſehr leichten Marke beſteht. In der Spule findet ſich ein häu⸗ tiges Gefäß,(Seele der Feder) das aus lauter in einander geſchobenen Trichterchen oder Bläschen beſteht, die mit einander in Gemeinſchaft ſtehen. Oben endigt es in einer Röhre; unten aber ſteht es, mittelſt einer kleinen Oeffnung dss Kiels mit der Haut des Vogels in Verbindung, und iſt wahr⸗ ſcheinlich das Werkzeug, wodurch der Feder die Nahrung zugeführt wird. Der Schaft iſt zu beiden Seiten mit gleichlaufenden, dicht neben einander ſtehenden Faſern beſetzt, deren jede wieder einen kleinen Schaft mit ähnlichen kleinen Seitenfäſerchen enthält. Dieſe Bekleidung des Schafts nennt man die Fahne, und ſie iſt bei den Flügelfedern an der einen Seite breiter als an der andern, bei den übrigen aber gleich an beiden Seiten. Die Faſern ſind mit Härchen und Häutchen beſetzt, mittelſt wel⸗ cher ſie ſich ſo feſt an einander ſchließen, daß ſie an einander zu kleben ſcheinen, ohne jedoch zuſam⸗ men verwachſen zu ſeyn. Diejenigen Federn, welche man vorzugsweiſe zum Schreiben braucht, ſind gewöhnlich die ſtärkſten von den Flügeln gewiſſer Vögel, z. B. der Strauße, Schwäne, Gänſe, Raben ꝛc. und haben alſo, je nachdem ſie von dieſem oder jenem Vogel kommen, ihre Benennung davon. Man pflegt mit den Strauß⸗ und Schwanfedern, insbeſondere auf grobes Papier und Pergament zu ſchreiben, gleichwie die Raben⸗ federn zum Klarſchreiben und Zeichnen, die Gänſe⸗ federn aber zum gewöhnlichen Schreiben gebraucht werden. Diejenigen Federpoſen, Kiele oder Spulen, welche zum gewöhnlichen Schreiben dienen ſollen, ſind am beßten, welche den Gänſen in den Monaten Mai und Juni ausfallen; alle andere Federn, die in der übrigen Jahreszeit ausfallen, ſind zu Schreibfedern nicht zu gebrauchen; ebenſo wenig die, welche ge⸗ waltſam aus den Flügeln gezogen werden. Ein je⸗ der Gänſeflügel hat nicht mehr als 5 zum Schrei⸗ ben dienliche Federn. Die Eck- oder Ortpoſe; deren in jedem Fluͤgel eine iſt, iſt die härteſte, kürzeſte und rundeſte, aber auch die ſchlechteſte. Auf dieſe folgen 2 andere, welche Schlachtpoſen genannt werden und zu den vorzüglichſten gehören, unter ihnen ſchon ſtehen die ſogenannten Breit⸗ federn. Es iſt bemerkt worden, daß die Fahne der Federn an der einen Seite viel ſchmäler, als an der andern iſt; ebenſo hängen die hakigen Faſern viel dichter an der einen Seite an einander, und dieſe ſchmale Seite der Fahne hat an einigen Federn ganz und gar keinen, an andern wieder nach unten zu einen aufwärts gekehrten Ausſchnitt von Natur. Dies letztere iſt das Merkmal der beiden Schlacht— federn. Für die rechte Hand paſſen die Federn des linken Flügels am beßten, indem ſie eine bequemere Lage darin annehmen. Dieſe Federn erkennt man alſo, wenn man ſie aufſchneidet, und ihren Rücken nach unten zu hält, daran, daß die Oeffnung nicht gegen die rechte, ſondern gegen die linke Seite von der graden Linie abweicht. Nun näher zu obigem Zwecke! Man gibt den Kielen mit heißer Aſche, oder heißem Sande, wo⸗ durch alles in ihnen noch befindliche Fett heraus⸗ gezogen wird, Glanz und Härte, auch zugleich 2 oder mehrere Streifen. Dieſe Spulen heißen als⸗ dann gezogene Spulen, und müſſen weder zu hart noch zu weich ſeyn. Man wähle diejenigen, welche, wenn man ſie an der Spitze zwiſchen dem Daumen und dem Zeigefinger drückt, etwas nachgeben. Die nach Art der engliſchen gezogenen Federn ſind. klar, ſo daß die Seele inwendig los iſt. Die holländiſchen hingegen beſtehen aus lau⸗ ter großen Poſen. Auch die ſogenannten ham burger Seeſpulen werden von vielen für die beßten gehalten. Dieſe werden meiſtentheils durch heiße Aſche zugerichtet; allein hierin liegt eben der Fehler, warum dieſe Federn gewöhnlich Zähne be⸗ kommen. Selten wird da die Aſche den gehörigen Grad von Wärme haben, ſondern entweder zu heiß oder zu kalt ſeyn. Im erſten Falle erweicht die Spule zu bald, und wird, anſtatt daß ſie hart werden ſollte, zaͤher, muß alſo Zähne bekommen, da der Spalt keinen freien Aufſprung bekommen kann. Im andern Fall erweicht die Spule nicht genug, oder die Waͤrme durchdringt nicht alle Theilchen derſelben; ſie bekommt daher wieder Zähne. Am beßten iſt es, wenn man die Schreibfedern über dem Kohlenfeuer bearbeitet und ſich dabei folgender Vorſichtsmaßregeln bedient. Zuvörderſt iſt zu ſorgen, daß die brennenden Kohlen keine Flamme mehr geben, denn dadurch würde die Feder augenblicklich darin verbrennen. Indem man nachher die Feder uͤber das Kohlen⸗ feuer hält, ſo bewege man ſie hin und her, nehme Cllige ſeßen Sal ſecken;, de chen einer darauf ge ſeden auff it die nat gende Bel 1 5 en ſie di in heiße! die namlie Gemei ſet Federn Bindfaden werden in 1) Extr dieſe an d oder Bund nen und folgt. Y Grof wickelt. 3) Die Band. 4) Me oder bla Dekg 283) buche de ſull Hein Roßh. arteſte, . Auf voſen doͤren, Breit, Jahne „ als Jaſern und Federn unten Natur. lacht, ern des quemere ut man Rücken ig nicht te von übt den de, wo⸗ heraus⸗ gleich 2 en als⸗ zu hart welche, Daumen n. n Federn nwendig zus lau⸗ ham für die s durch ben der ihne be⸗ gehörigen zu heiß eicht die ſie hart men, da jen kann. t genug, Theilchen ne. Am ern über ſolgender ennenden dadurch brennen. g Kohlen⸗ er, nehme 1 ſie oft vom Feuer, und fühle, ob ſie durchaus und in gleichem Grade erweicht ſey. Iſt dieſes der Fall, ſo halt man alsdann den Kiel, welcher den Rücken unter ſich gekehrt haben muß, in der linken Hand, auf den mit einem wollenem Tuch bedeckten Tiſch, drückt mit dem Rücken eines breiten Meſſers oben auf den Anfang des Rohrs, zieht ſodann den Kiel rückwärts darunter weg, oder zieht ihn zwiſchen einem rauhen Tuch mehrmals durch, und gibt ihm mit der Hand ſeine vorherige runde Geſtalt wieder. Durch das erſtere ſtreift ſich das äußerſte Häutchen ab; von dem Zuſammendrücken aber entſtehen Striemen. Wer ſehr harte Spulen liebt, kann ſolche zweimal ziehen, und ſie das erſtemal auf dem Rücken, das zweitemal aber auf der Seite mit einem Meſſer überſtreichen; nur muß dieſes nicht gleich hinter einander geſchehen, ſondern die Feder muß vorher ganz erkaltet ſeyn. Einige pflegen die Kiele bis an das Gefider in heißen Sand oder heiße Aſche 10 Minutenlang zu ſtecken; der Sand oder die Aſche muß aber zuvor ſchon einen ſolchen Grad von Hitze haben, daß ein darauf geſtellter und mit Waſſer gefüllter Topf, zu ſieden anfängt, die darauf folgende Bereitungsart iſt die naͤmliche, wie oben.— Andere ziehen fol⸗ gende Bereitungsart vor: Sie ſtecken die Feder ebenfalls in heiße Aſche oder Sand; alsdann tau⸗ gen ſie dieſelbe in kalte Lauge, wieder aufs neue in heiße Aſche, und dann iſt die Verfahrungsart die nämliche wie oben. Gemeinlich werden 25, 50 oder 100 Stuͤck die⸗ ſer Federn in ein Gebund gethan; die Farbe des Bindfadens bezeichnet die Güte der Gebuͤnde; ſie werden in folgende Sorten eingetheilt: 1) Extra großes Gut iſt das theuerſte; man erkennt dieſe an dem rothfarbenen Band. Ein ſolcher Pack oder Bund Federn beſteht aus lauter großen, ſchö⸗ nen und ausgeſuchten Poſen. Auf dieſe Sorte folgt. 2) Groß gut mit grünem und rothem Hanft um⸗ wickelt. 3) Die Mittelſorte hat ein rothes und grünes Band. Darauf folgt 4) Meßextra, welches kurzgebundene, mit rothem oder blauem Kordel umwickelte Bunde ſind. H. Bauernfreund. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (283) Nach einem Eintrage in dem Hypotheken⸗ buche der Stadt Friedberg vom 14. Februar 1823 ſoll Heinr. Martin Falk von hier von dem damaligen großh. Hofrathe Langsdorff zu Wiſſelsheim unte r Verpfaͤndung mehrerer Grundſtücke ein Kapital von 100 fl. geliehen haben. Der genannte Gläubiger hat zwar beſcheinigt, daß jenes Darlehen nie gelei— ſtet worden ſey; da jedoch keine Gewißheit vorliegt, ob auf die ausgefertigte und nicht mehr beizubrin— gende Schuldverſchreibung ſonſt Niemand Anſprüche zu machen habe, ſo wird, auf Antrag der Falckiſchen Erben, zu deren Anzeige binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufgefordert, daß nach Ablauf dieſer Friſt die vorgedachte Schuldurkunde für mortifizirt erklärt und der Eintrag in den Hypothekenbüchern gelöͤſcht werden wird. Friedberg den 16. März 1839. Großh. Heſſ. Landgericht. Hofmann. Oeffentliche Ladung. (284) Nachdem über das Vermögen des Johan⸗ nes Will und deſſen Ehefrau zu Altenſtadt der Con⸗ curs erkannt worden, ſo werden deren ſämmtliche Gläubiger zur Anzeige und Begruͤndung ihrer For 2 ſowie zum Verſuche eines Arrangements au Mittwoch den 17. April l. J. Vormittags 9 Uhr, unter Androhung des Ausſchluſſes von der Maſſe, anher vorgeladen. Großkarben den 13. März 1839. Großh. heſſ. Landgericht Muhl. Bekanntmachung, eichen Lohrinde Verſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (285) Das diesjährige Ergebniß von eichen Loh⸗ rinden, in den nachbemerkten, vom Raumholze rein geſtellten Niederwaldſchlägen, wird dahier Freitag den 26. April d. J., Vormittags um 10 Uhr, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert, nemlich A. in den großh. Domanialwaldungen: 1. Frauenwald ungefähr 191 Centner 2. Frauenwald 15 1 3. Kellerberg 5 333 57 Summe 712 ¾ Eentner B. in den Communalwaldungen der Gemeinden: 1. Obermöͤrlen ungefähr 414 Centner 2. Ockſtadt 7 52 Summe 739 ½ Centner Hauptſumme 1452 ¾ Centner Die näheren Bedingungen werden vor'm Aus⸗ gebot eröfnet, einſtweilen wird nur bemerkt, daß Nachgebote nicht angenommen werden. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Obermörlen, Winter⸗ ſtein, Ockſtadt und Oberrosbach, werden den ſich bei ihnen Anmeldenten, die Lohſchläge vorzeigen. Oberrosbach den 22. März 1839. Der gr. Revierförſter Bingmann. F Frucht ⸗Verſteigerung. (221) Mittwoch den 17. l. M., Morgens 10 Uhr, kommen von den freiherrl. von Franckenſtein'ſchen Fruchtvorräthen dahier aus der 1838 Ernte, 50 Mltr. Waizen, 200 Mltr. Korn, 200 Mtr. Gerſte und 100 Mltr. Hafer zur Verſteigerung; dieſelbe wird in der Wohnung des Heinrich Kipp dahier vorge— nommen. Ockſtadt den 9. April 1839. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Brömſer. Holz-Verſteigerung. (322) Dienſtag den 16. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen die Pappelbäume bei Ziegenberg nochmals unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen ausgeboten werden. Langenhain den 10. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter Huth. Graben-⸗Arbeit. (223) Mittwoch den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die Herſtellung von 149 Cubik⸗Klafter Graben in der Gemarkung Bauernheim an Ort und Stelle öffentlich wenigſtnehmend verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter in der Umgegend wer⸗ den erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. i Oſſenheim den 10. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter Keller. Feuerſpritzen⸗ Arbeit. (324) Montag den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die Fertigung von 4 meſſingenen Schrau⸗ ben an die Schläuche von der Feuerſpritze dahier in dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten wenigſt⸗ nehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 10. April 1839. Der großh. Büͤrgermeiſter Keller. Marktverlegungsanzeige. (325) Aus einem Verſehen wurde in Nr. 5 d. Bl.(Ziff. Nr. 95) die Abhaltung des diesjährigen altenſtädter Frühjahrsmarktes auf den 16. Mai feſtgeſetzt. Derſelbe ſoll nämlich ſchon ſauf den 2. Mai abgehalten werden und bittet man daher die Herrn Buͤrgermeiſter jene Anzeige hiernach zu modificiren. Altenſtadt am 10. April 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Edictalla dung. (326) Ueber das Vermögen des Johann Georg Bopp hierſelbſt iſt der Concursprozeß erkannt und Liquidationstermin auf Donnerſtag den 30. Mai, Morgens, anberaumt worden. In dieſem Termine haben alle bekannten und unbekannten Gläubiger ihre Forde⸗ rungen ſogewiß perſönlich oder durch Spezialbevoll⸗ mächtigte hier geltend zu machen, auch ſich über die Wahl eines Maſſe⸗Curators und die Veräußerung der Maſſe zu erklären, gegenfalls in dieſen Bezie⸗ hungen, ſo wie im Falle eines Vergleiches nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger verfügt werden wird. Uebrigens wird angefügt, daß bei der Unbedeu⸗ tenheit der Maſſe in dem Falle, daß des Cridars Ehefrau ihre Illatenforderung richtig ſtellen ſollte, Gläubiger, die kein beſonderes Vorzugsrecht haben, vorausſichtlich nichts erhalten werden. Friedberg den 30. März 1839. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Hofraithe-Verſteigerung. (327) Auf freiwilligen Antrag der Gebruͤder Barthel und Philipp Kopp dahier ſoll Donnerſtag den 18. l. M., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die denſelben eigenthümlich gehörende Hof⸗ raithe, in der Kirchgaſſe neben Küfermeiſter Nicolai gelegen, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteige⸗ rung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (328) Dienſtag den 16. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll an Ort und Stelle am Seergraben, zu⸗— nächſt der Seebach, das Aufdecken einer Sandgrube an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 11. April 1839. Der Beigeordnete Bender. Frucht ⸗Verſteigerung. (329) Dienſtag den 23. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 40 Malter Korn von dem Auguſtiner Schulfond einer offentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. April 1839. Der Beigeordnete Bender. A ιν Privat⸗ Bekanntmachungen. Verkaufs⸗ und Empfehlungs- Anzeige. (269) Der Eigenthümer eines ver 4 Jahren von mir gefertigten Dampf⸗Apparates, welcher gleich bei der erſten Deſtillation reinen Branntwein liefert, und wamit täglich 1200 Quart Maiſche abgetrie⸗ ben werden koͤnnen, iſt geſonnen, ſolchen wegen Lokal⸗Veränderung zu verkaufen. Auch empfehle ich für Dampf⸗Apparate die An⸗ fertigung von ſelbſtthätigen Maiſchhebern, welche ohne Einfüllen oder Einpumpen eines Arbeiters die Maiſche in die Höhe heben, ohne daß der ſon⸗ ſtige Betrieb des Apparates im geringſten gehemmt (330) 4 empfehle ie Mode⸗Waa volſter All Jusbeſondet betordentli für Dame empfehlend ſpruch. (330 l Ausleihen (332) Pfarr⸗K Muleihen Hierbei ſed. dern aus pfänder Nied Im 6 (333) cale dei den U. Harmon unter 3 wie ſorg ſchöner Forde, ſaldevol. uber die nßerung andgericht u. Gebrüder onnerſtag bieſigem cende Hof⸗ er Nicolai Verſtiige⸗ Bender, mittags 2 ſaben, zu⸗ Sandgrube rt werden. Bender, bmitiags 2 ter Korn offentlichen rden. Bender. en. Anzeige. Jahren vol c gleich be ein liefert, e abgetrit hen wege! ate die Ar, m, welch 5 Atbeitert aß der ſon 7 gehemnt 9 wird; dieſe Vorrichtung iſt mit jedem Apparat in Verbindung zu bringen. Desfallſige Anfragen wolle man in portofreien Briefen an Unterzeichneten einſ enden. Wetzlar im März 1839. J. J. Waldſchmidt, Kupferſchmidt. En fe neg. (316) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mich in hieſiger Stadt als Tapezierer etablirt habe und empfehle mich zu allen in dieſes Geſchäft einſchla— genden Arbeiten. Auch bemerke ich noch, daß ich ſtets mit einer Auswahl von Möbel, als: Kanapee, Stühle und Seſſel, Tapeten u. ſ. w. verſehen bin. Indem ich reelle und möglichſt gute und billige Be— dienung verſpreche, ſehe ich geneigten Aufträgen ent— gegen. Meine Wohnung iſt in der Uſergaſſe in dem Hauſe meines Bruders, Gaſtwirth Peter Roth. Friedberg im April 1839. Johann Roth, Tapgezierer. Mode⸗-Waaren- Empfehlung. (330) Zu der bevorſtehenden Sommer-Saiſon empfehle ich mich mit den neueſten und eleganteſten Mode⸗Waaren, für Damen und Herrn, in geſchmack— vollſter Auswahl und zu äußerſt billigen Preiſen. Insbeſondere zeichnet ſich eine große Auswahl au— ßerordentlich billiger Strohhüthe neueſter Facon, für Damen, Herrn, Knaben und Mädchen, ſehr empfehlend aus, und bitte ich um zahlreichen Zu— ſpruch. J. Fürth, Metzgergaſſe 195. 125 fl. (331) liegen bei der Nauheimer Kirchenkaſſe zum Schimpf, Rechner. Zum Ausleihen. (332) Im hieſigen Kirchenfonds liegen 2250 fl. Pfarr- Kapital und 150 fl. Kirchen-Kapital zum Ausleihen gegen 5 pCt. jährlich, bereit. Es wird hierbei jedoch noch bemerkt, daß keine Gebäude, ſon— dern ausſchließlich Grundſtücke geſetzlich als Unter— pfänder angenommen werden können. Niedereſchbach den 7. April 1839. Namens des Kirchenvorſtandes: Rahn. Im Gaſthaus zur ſchoͤnen Aus— ſicht zu Bergen, (333) dem äuſſerſt reizend gelegenen Lo— cale des Unterzeichneten, findet man, Sonntag den 21. April, um Ein Uhr Table d'héte bei Harmonie⸗Muſik und hierauf Tanzbeluſtigung, wozu unter Zuſicherung guter Speiſen und Getränke, ſo wie ſorgfältiger und billiger Bedienung, alle Freunde ſchöner Natur höflichſt einladet W. E. Alisky. Ausleihen bereit. Lehrlingsgeſuch. (334) Bei unterzeichnetem Bäckermeiſter kann ein Lehrling mit oder ohne Lehrgeld ſogleich in die Lehre treten. Friedberg den 11. April 1839. Johs. Steinhäußer. Eine friſchmelkende Ziege (335) hat zu verkaufen in der Vorſtadt Heinrich Diehl. Arbeits-Verſteigerung. (336) Das Abbrechen von 125 Fuß Stadtmauer und das Neuaufführen von circa 3500 Cubikfuß Mauer ſoll Mittwoch den 17. d. M. an den We⸗ nigſtnehmenden verſteigert werden bei Friedberg den 11. April 1839. J. M. Simon. Mayer Hirſch (337) hat die Ehre, hierdurch ergebenſt zu empfeh⸗ len, ſeine neuerhaltene ſehr ſchöne breite feſtfarbige franzöſiſche Cattune und Percale in den neueſten nobleſten Muſtern, gedruckten Ja- conet, ſchott. Batiſt, und geblümten Books zu weißen Kleidern, Mouſſelin de Laine, ge⸗— druckte und einfarbige Thybets in verſchiedenen Nüançen, Sommer⸗Shawls, große und kleine Echarpes und Fichus in Seide- und Wollen— Mouſſelin, Pique-Röcke, Weſten- und Hoſen⸗ zeuge und andere in dieſes Fach einſchlagende Ar— tikel. Durch gute Waare und reelle Bedienung wird derſelbe dem ihm gütigſt zu ſchenkenden Zutrauen zu entſprechen bemüht ſeyn. Schwalheimer Mineralbrunnen. (338) Sonntag den 14. d. M. findet dahier gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu hier— mit höflichſt einladet. Schwalheimer Mineralbrunnen den 10. April 1839. Henkel. Bekanntmachung. (339) Montag den 15. d. M., Nachmittags 2 Uhr, wollen die Unterzeichneten einen circa 7 Mor- gen haltenden, am rothen Thurm liegenden und aus der Rudolph Brückmanns Verlaſſenſchaft herkom⸗ menden, Acker auf ein Jahr in der Behauſung des Saamenhändlers Jung meiſtbietend verpachten. Friedberg den 9. April 1839. Die Curatoren: M. Jung. L. Neiſel. 2000 fl. (340) ſind im Ganzen oder getheilt zu verleihen Friedberg den 11. April 1839. G. Groß. Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden. Für die Predigt ꝛc. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden gegründet werden ſoll, iſt bis heute eingegangen: Von Exempl. fl. kr. Frau Gerichtſchreiber Krafft 1 1— Herrn Samuel Lindheimer— 5— Herrn Kirchen⸗Inſpector Brumhard 6 2 45 Friedberg den 11. April 1839. Roller. Literariſche Anzeige. Wer von nachſtehenden Büchern welche zur Ein⸗ ſicht zu haben wuͤnſcht, beliebe ſich gefaͤlligſt an C. Bindernagel in Friedberg zu wenden, bei welchem dieſelben vorräthig ſind. Hoffmann, die Erde und ihre Bewohner. In drei Abthei⸗ lungen. à 5 1 fl. 24 kr. Wurſt, praktiſche Sprachdenklehre für Volksſchulen. 54 kr. Herr, Handbuch der Mineralogie.„ fl. d kr; A. v. Lamartine's fämmtliche Werke. Zweiter Theil.(Mit dem nächſten Theil beginnt die„Reiſe in den W 27 kr. Victor Hugo's ſämmtliche Werke. Erſter bis Siebenzehnter Band. 4 fl. 30 kr. Coopers auserwählte Romane, zehn Bände in groß Octav, welche in fünf Lieferungen à 3 fl. 30 kr. verſchickt werden. Das ganze Werk koſtet ſonach 17 fl. 30 kr. Einzelne Bände werden mit 2 fl. 24 kr. berechnet. Von Tennecker, Jahrbuch für Pferdezucht, Pferdekenntniß, Pfer⸗ dehandel, die militäriſche Campagne⸗, Schul- und Kunſtrei⸗ terei und Roßarzneikunſt in Deutſchland und den angren⸗ zenden Ländern auf das Jahr 1839. 2 fl. 24 kr. Einige Worte zur Schrift Deutſchland und die Repräſentativ⸗ Verfaſſung. 18 kr. Redensarten und Manieren der Pferdehändler von Moſes Aron, Pferdehaͤndler in Berlin. i. Ferner iſt bei C. Bindernagel vorräthig: Der mediciniſche Koch für Kranke und Geneſende. 48 kr. Neues Schweizeriſches Kochbuch. 1 fl. 48 kr. Conſtanzer Kochbuch. 1 fl. 45 kr. Die wohlunterrichtete und ſich ſelbſt lehrende Köchin 54 kr. Comus, oder Beluſtigungen in dem Gebiete der natürlichen Magie und Taſchenſpielerkunſt, von Carlo Coſani. Zwei Theile mit 9 Kupfern. 54 kr. Schmid, C., Jugend ⸗Bilderſaal in einer Reihe lehrreicher Geſchichten und Erzählungen. In 16 Bändchen mit 16 illum. Kupfern. 1 fl. 36 kr. Der wohlbewanderte Kartenkünſtler. 36 kr. 114 Frankfurt, wie es leibt und lebt. Zweite Anſicht. Die Bernemer Kerb. Wit lith. Umſchlag. 27 kr. Kutſcher. Herr Gott von Bintheim, mache ſe's korz. wolle ſe oder wolle ſe net? 7 Mutter. Gemach, gemach... fahr er doch mit ſeiner Lebensart net ſo eraus... a Kutſcher. Mer werd ſich ach noch e Stunn hinſtelle un „Kewerche, Kewerche flieh' eweck“ ſinge... Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 11 fl. 45 kr. Korn: 7 fl. 25 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. 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Lotb — Milchbrod 114 1 4% — Waſſerweck 41 5 11— —(Gemiſchtes(Tafel-) Brod 145 1457 Fleiſch⸗Preiſe. 5 ö pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 10 3 101 7 Kühfleiſch 811 8—. „ Rindfleiſch 81— 81— „ Kalbfleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 189 2 10 2 „Hammellleiſch 773 8— „ Schaaflleiſch 5 „Wurſt von blos Schweinen 12— 12 „ Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 1614— „Geräucherter Speck 22— 2— 77 Schinken 15 5 15— 17 Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 201— 20— 1 5 dito unausgelaſſen 19— 181— „ Nierenfett 184— 181— Hammelsfett 15— 115 1— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Bemerkung fuͤr die Herrn Bürgermeiſter. Formulare zu Verzeichniſſen von Armen⸗Unterſtützungen ſind wieder vorraͤthig bei Carl Bindernugel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Unte die Jnſtru dies noch ſchriftsma gemachten und ſemit arbeitung W 0 d. J. anz Ein T 6 Wit Abend i aus) an und liegt wo die Gegend man ch tiſchm Wing ville) e umzuſeh gebaut.