1 8— 1 8 g FAA ere 144 Intelligenzblatt für die Wrovins im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — M14. Sonnabend, den 6. April 1839. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter und Gemeindeeinnehmer des Kreiſes. Betreffend: Das Gemeinderechnungsweſen. Um den Stand des Gemeinderechnungsweſens im Kreiſe am Schluße des Rechnungsjahres 1838 genau kennen zu lernen und in dieſer Beziehung die Thätigkeit der betreffenden Localbehörden zu uͤber— wachen, bin ich veranlaßt, Folgendes hiermit anzuordnen: 1) Die Gemeindeeinnehmer ſollen zur Zeit des Bücherſchluſſes reſp. der Rechnungsſtellung von dem Jahre 1838(vergl. G. O. Art. 65) eine Abſchrift des Abſchluſſes der 18381 Gemeinderechnung fer— tigen und mit ihrer Unterſchrift verſehen dem großh. Bürgermeiſter zuſtellen. 2) Dieſelben haben ferner gleichzeitig mit dem Bücherſchluſſe vom Rechnungsjahr 1838 auch ihr Hand— buch von 1839 förmlich abzuſchließen, und ſofort einen getreuen Auszug daraus zu fertigen, woraus genau erſichtlich iſt, wie viel bis dahin unter jeder Ordn-Nr. eingenommen und ausgegeben worden iſt, und um wie viel die Einnahme die Ausgabe übertrifft, oder das Gegentheil. Dieſer Auszug muß auf ein dem Formular der Handbücher entſprechendes gedrucktes Formularpapier geſchrieben und von dem Gemeindeeinnehmer ordnungsmäßig unterzeichnet gleichfalls dem Bübzermeiſtrr ein— gehändigt werden. 3) Die großh. Bürgermeiſter haben hierauf: a) die ihnen von dem Gemeindeeinnehmer zugeſtellten Abſchriften reſp. Auszüge mit Rückſicht auf die Bücher deſſelben zu revidiren und zu beglaubigen, ferner: b) vermittelſt Vornahme eines Kaſſeſturzes ſich zu überzeugen, ob das Ergebniß derſelben mit der Kaſſe ubereinſtimmt, und c) über den Erfolg längſtens bis zum 15. Mai l. J. unter Beiſchluß der fraglichen Abſchriften reſp. Auszüge zu berichten. 4) Werden rückſichtlich der Aufſtellung der Liquidationsverzeichniſſe und deren ſorgfältigen Prüfung durch die Ortsvorſtände die beſtehenden Vorſchriften, insbeſondere mein Ausſchreiben vom 5. Juni 1834 (Int. Bl. Nr. 23), bei dieſer Gelegenheit unter dem Anfügen wiederholt eingeſchärft, daß fernerhin kein Liquidationsverzeichniß von mir decretirt werden wird, welchem nicht das im vorhergehenden Jahr von mir decretirte Liquidationsverzeichniß beigelegt ſeyn wird. Friedberg den 2. April 1839. Küchler. e Regulativ fuͤr die Impf⸗Aerzte a Wenn gleich das ſeit einigen Jahren beobachtete öftere Vorkommen der Menſchenblattern bei fruher vaccinirten Perſonen keineswegs der Unvorſichtigkeit des Impfperſonals allein oder auch nur haupt— — ſachlich zur Laſt zu legen fh mag, ſo hahen wir d das Impfgeſchäft ſeither nicht mit derjenigen Umſi möglichſte Schutzkraft gegen 102 obh wahriſehmen müſſen, daß v. f cht und Sorgfalt betrieben wurde, welche allein die die Menſchenblattern zu verbürgen im Stande ſind. 4 1 manchen Impfärzten Indem wir die in dieſer Beziehung bereits erlaſſenen Anordnungen, inſofern dieſelben nicht durch den heutigen Erlaß modificirt werden, hierdurch in Erinnerung bringen, finden wir uns noch zu folgenden ſpeziellen Verfügungen an die Phyſikatsärzte veranlaßt. 1 Der Impfſtoff iſt zur gehörigen Zeit, 8. Tage, aufzunehmen. nämlich nicht vor dem 7. Tage, aber auch nicht nach dem D Der Impfſtoff ſoll nur aus gehörig reifen Puſteln, welche an ihrem matt perlfarbigen Anſehen, an ihrer ovalen oder kreisrunden, in der Mitte mit einer Vertiefung verſehenen Geſtalt zu erkennen ſind, entnommen werden. 3) Der Impfſtoff ſelbſt darf nicht trübe oder milchicht, ſondern muß ganz waſſerhell, klebrig, ohne Farbe und ohne Geruch ſeyn. 4) Am 7. oder 8. Tage iſt eine genaue Reviſion eines jeden geimpften Kindes vorzunehmen, um die Aechtheit der Kuhpocken zu conſtatiren. kuglich, innerhalb 24 Stunden ſchon entſtanden, nicht auf einmal ausgebrochen, Alle diejenigen ſind als unächt anzuſehen, welche eckig, halb⸗ vor dem 7. Tag eiterig, durch Kratzen oder auf andere Art zerſtört ſind, ſich nach dieſer Zeit nicht entzünden, ſehr leicht auf⸗ platzen und kein Fieber mitbringen. 5) Aus leer geſchöpft geweſenen, deßgleichen aus Puſteln von ſolchen Individuen, blattern oder Schutzpocken früher gehabt haben, nach einigen Stunden aber auf's Neue gefüllt gefundenen Puſtelu, welche in dem Verdacht ſtehen, daß ſie bereits Menſchen— darf kein Impfſtoff genommen werden. 6) Das Kind, von welchem weiter geimpft wird, muß von allen Krankheiten frei ſeyn. 7) Die Impfſchnitte oder Impfſtiche durfen nur wenig oder gar nicht bluten, und ſind in ſolcher Anzahl zu machen, daß an jedem Arme wenigſtens 6—8 Puſteln erzeugt werden. 8) Nach der Impfung ſoll weder engliſches Pflaſter noch eine Binde angelegt werden. 9) Den Eltern der Impflinge iſt ausdrücklich anzuempfehlen, auch alles Reiben und Kratzen und unvorſichtiges Angreifen zu verhüten. waſchen, die Oberarme der Kinder nicht zu 10) Nie dürfen zur Aufnahme des Impfſtoffs alle Puſteln geöffnet werden. 11) Der Erfolg der Impfung iſt genau zu beobachten. 8 den Umſtänden— entweder in den nächſten Wochen oder bei Merkmale ächter Schutzpocken iſt— nach Bei dem Mangel der charakteriſtiſchen der Geſammt⸗Impfung des nächſten Jahres eine Nachimpfung ſtets vorzunehmen. 12) Der Impfſtoff ſelbſt ict ſorgfaͤltig aufzubewahren, Luft und ſtarken Gerüchen möglichſt zu ſchützen. d. h. vor Hitze, Licht, Kälte, atmoſphäriſcher 13) Sämmtliche Diſtricts-Impfaͤrzte haben nicht allein ſelbſt ſich ſtreng nach den vorſtehenden Be⸗ ſtimmungen zu richten, ſondern auch auf alle Weiſe darüber zu wachen, daß von den ihres Diſtricts nicht dagegen gehandelt werde. Darmſtadt am 16. April 1834. übrigen Impfärzten Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz. In Verhinderung des Staatsminiſters: e e ee e Dr. Hor ſt. Proben des wetterauer Dialektes.) Das Kränzi. Ein Duodrama in einem Act. Nochberſchen, weſterſch dann ag ſchund, daß den Owed a Kränzi eß en der Eck dronne beis Hammichels Anne Mari? *) Der wetterauer Dialekt nähert ſich zwar in manchen Stücken dem des Maingebietes; doch hat er in Weſen und Form auch wieder viel Eigenthümliches. Schon darum möchte es einem fremden Leſer ſchwer halten, das hier mitgetheilte richtig zu leſen. Unſere Zeichenſprache iſt aber auch, zu beſchränkt, um jeden Ton richtig bezeichnen zu können. Der Fremde wird deswegen in Wörtern wie miyn(mehr), drahn (tragen), gihn(gehen), nun, kahn(kein) hun(ha⸗ ben), wohn(wagen), allahn(allein) u. A. ſich ent⸗ Nochb. Wos, a Kränzi? a wos eß dann dos, Gritt, do hun ich jo noch gor naut devon gehürt? Gritt. Weſter dann dos noch näit? Do kimmt mer ſoſamme, wäi die Vernehme, Männer un Wei⸗ wer, un do werd Kaffee getrunke un Krebbel dezou gegeſſe ower Kouche, wos mer grod hot.— Ez wor ahns ſe Dorem— do wornere ſchund mihn— dos wor ower fehr die Junge; do kome Och jo bei fufzeh Mahrercher ſeſamme, un wohrn bei ſechs Meſte Vehrſchoß zou laurer Krebbel gebacke. Un weder bei Einheimiſchen Raths erholen, oder als Regel annehmen muͤſſen, den Nachlaut en ungefähr wie im Franzöſiſchen auszuſprechen.— Vielleicht finden wir bald einmal Gelegenheit über dieſen Dialekt ein Meh⸗ reres mitzutheilen. Die Red all n f ſone Hit! 9 00 ich ag 0 90 10 ſcht ag, 0 der Wahs uſteſes ag Gritt ſein reiche näit nocht werk verd ſu kanneſe Nochb chet debei dolz ſe Gruße, d merſch nal Gritt mit Unre metſch ag Friwer Gouts ſe ag emol ſu ſchleg un deres daß mer mer nait noch Regt Loch meiner 3 zerchet, U alleweil, nerſch d. dene gru Blomme Do mahl t durch ng 1 Uſteln, kenſchen— licht eriſtiſchen oder bei haͤriſcher den Be⸗ upfarzten Jorſt. ann dos, gehürt? do kimmt un Wei⸗ bel dezou Ez wor min * wäi ſe de Kaffee ufm Deſch harre ſtihn, ſo kome ag noch e Stecker zeh Borſch dezou. Däi wohrn näit engelohre, ſe wohrn ower doch hamlich beſtellt wohrn; weil ſe nun do wohrn, ſo konnt merſche doch ach näit fort haße gihn. Däi trunke nun de Kaffe met un hun ag die Krebbel helfe eſſe.— Dos hot nun die Ale kappetol geärjert. Dos merk⸗ teſe ag bal. Wos thore ower däi Borſch? Dai kome her un legte ſeſamme un hun Och jo e ganz Ochtel Ehmche Wein hole loſſe. Wai ſe den nun harre, ſe legteſe des Fäſſi uf de Deſch, un hun ſu lang getrunke, bis kahn Stabche mihn drenn wohr. Dos ſoll jo gedauert hun bes die Nocht um zwo Auer. Nochb. Wos de ſehſt, Gritt! Seit wann eß dann dos met dene Kränzercher Mohre? Gritt. A ſeit den Wenter. Häi kommeſe ower erſt uf; däi ſe häi gehale hun, däi worn näit ſu gruß. Se wohrn näit all komme, däi ſe engelohre harre, un Annern, däi ſich druf geſpetzt harre, däi kome näit dezou. Nochb. No, dos muß ich ſahn, ſu Ebbes hun ich ag noch näit erlebt, un ſein ſchund ſu alt wohrn. Die Welt kimmt doch alle Tog weirer; un mer ſicht ag, daß die Bauern wirer Geld hun, und daß der Wahs Ebbes gelt. Wann dos näit wehr, ſe miſteſes ag wuhl bleiwe loſſe. Gritt. A no, däi huns jo gout wohn, dos ſein reiche Leut; unſer Ahner kannſen natehrlich näit nochmache, un wannſe ehr Brut ufem Berk— werk verdäine miſte, dann wehrſchen ag vergihn, ſu kanneſes ower. Nochb. Wahſte wos, Gritt, do eß wuhl Man⸗ cher debei, der hot ſu vaͤil Scholde, wäi eich un dou; ſe loſſes ower näit ohn ſich komme, un de Gruße, der muß doch gemogt wehrn, als wam— merſch näit weſt.— Gritt. No, wos eß all demet; ſe hun noch näit Unregt, däi Leut, wammerſch kinnde, dere merſch ag. Brauche dann daͤi Vernehme en dem Friwerg un en dene annern Stedt alahn alles Gouts ſe genäiße? Nahn, der Bauer kann ſichs ag emol gout ſchmecke loſſe? Die Leut ſein nor ſu ſchlegt, ſonſt dereſe als emol Ebbes näit ohnſehn, un deres fehr ſich behaln. Eß dann näit genunk, daß mer dem reiche Grzeuk Alles thon muß, ſoll mer näit ag als emol ebbes Gouts genäiße? Nahn, noch Regt hunſe die Leut, wannſes dohn. Nochb. Ja, ſchwetz dou, wos de willſt; zou meiner Zeit hot mer gelebt un harre kahn Krän— zercher, un hot ag gout gegeſſe un getrunke. Ower alleweil, do wolle ſe all vehrnehm ſein, un beſon— nerſch däi junge Weiwer. Dos ſicht mer ag on dene gruße Flerrhauwe, däiſe alleweil drahn met Blomme druf, un on dene Grolle, däiſe vehrmache. Do mahneſe nun Wonner, wäi obſcheulich ſchiehn dos wehr, un eß ſtiehren doch all naut, de Bauer guckt doch eraus.— Eſſes dann nerre Schann! alleweil drahn die Berkmannsweiber vehrnehme Hauwe wannſe uf de Friwerger Maht gihn. Wann ſe ag als bezohlt wehrn, däiſe uf dere ſetze; do hun ich ower ez noch von Ahner gehert, däi hot ſich ſchund vehr zwah Johr ſu Hauwe loſſe mache, un ſein haut noch näit bezohlt. Un ſu humere noch mihn. Des kimmt ower all doher, wammer de Vernehme in allem nochmache will.— Un uf däi Kränzercher geb ich gohr naut, des eß Grußdoue— rei, do wolleſe ſich nor ſehn demet loſſe. Es werd'n ower noch vergihn, wäi ſen komme eß. Gritt. Eich glawe, Ehr ärjert Och do driwer? giht, wos ſeid ehr e ahnfellig Frah! Nochb. A wos kannſt dou mich dann ahnfellig haße? dou beſt jo norz noch— Gritt. Om En wollter och ag noch mer ahm zanke? giht lus! Wammer Och nor als naut verzeh—⸗ le deht. Giht, giht! (Unter Zanken gehen Beide ab.) nnn Ich möchte den Eltern nicht rathen, in Gegen⸗ wart ihrer Kinder ſich tadelnder und liebloſer Be— merkungen gegen den Lehrer derſelben zu bedienen. Sie ſchaden dadurch nicht nur dieſem, ſondern mit— telbar ſich ſelbſt, indem er ja nur ihr Stellvertreter iſt und ſein Anſehen nicht untergraben wird, ohne daß das Anſehen der Eltern ſelbſt darunter Noth leidet. Noch weniger rathſam möchte es ſeyn, wenn diejenigen Männer, welche die Lehrer zu überwachen haben, ſich ihrer Stellung bedienen wollten, um die— ſelben oͤffentlich und in Gegenwart der Schüler wegen Mangels an Kenntniß oder Lehrer-Talents zu tadeln. Das wuͤrde nicht allein große Inhuma⸗ nität, ſondern auch große Unklugheit verrathen; er— ſteres, weil das Verhältniß zwiſchen Lehrern und Schülern äußerſt zarter Natur iſt, und letzteres, weil die Schuld der Anſtellung eines unwiſſenden und talentloſen Lehrers nicht den letzteren trifft, ſondern deſſen Vorgeſetzte. In der Regel ſollte je— der Tadel des Lehrers ganz geheim geſchehen. Hat er ſich ſo betragen, daß er öffentlichen Tadel ver— dient, ſo iſt er ſeines Amtes unwürdig, denn er hat die Achtung verloren, ohne welche er nicht wirken kann. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (283) Nach einem Eintrage in dem Hypotheken⸗ buche der Stadt Friedberg vom 14. Februar 1823 ſoll Heinr. Martin Falk von hier von dem damaligen großh. Hofrathe Langsdorff zu Wiſſelsheim unter Verpfändung mehrerer Grundſtücke ein Kapital von 100 fl. geliehen haben. Der genannte Gläubiger hat zwar beſcheinigt, daß jenes Darlehen nie gelei⸗ ſtet worden ſey; da jedoch keine Gewißheit vorliegt, ob auf die ausgefertigte und nicht mehr beizubrin⸗ gende Schulbverſchreibung ſonſt Niemand Anſprüche zu machen habe, ſo wird, auf Antrag der Falkiſchen Erben, zu deren Anzeige binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufgefordert, daß nach Ablauf dieſer Friſt die vorgedachte Schuldurkunde für mortificirt erklärt und der Eintrag in den Hypoihekenbüchern gelöſcht werden wird. Friedberg den 16. März 1839. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Oeffentliche Ladung. (284) Nachdem über das Vermögen des Johan- nes Will und deſſen Ehefrau zu Altenſtadt der Con⸗ curs erkannt worden, ſo werden deren ſämmtliche Gläubiger zur Anzeige und Begründung ihrer For— derungen ſowie zum Verſuche eines Arrangements auf Mittwoch den 17. April l. J., a Vormittags 9 Uhr, unter Androhung des Ausſchluſſes von der Maſſe, anher vorgeladen. Großkarben den 13. März 1839. a Großh. Heſſ. Landgericht. Muhl. Bekanntmachung, eichen Lohrinde Verſteigerung im Revier Oberrosboch Forſts Friedberg betreffend. (285) Das diesjährige Ergebniß von eichen Loh— rinden, in den nachbemerkten, vom Raumholze rein geſtellten Niederwaldſchlägen, wird dahier Freitag den 26. April d. J. Vormittags um 10. Uhr, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert, nemlich A. in den großh. Domanialwaldungen: 1. Frauenwald ungefähr 191 Centner 2. Burgwald„88 J% 3. Kellerberg„ d833 77 Summe 712 Centner B. in den Communalwaldungen der Gemeinden: 1. Obermörlen ungefähr 414 Centner 2. Ockſtadt 825 ½% Summe 739 ½ Centner Hauptſumme 1452 ¼ Centner Die näheren Bedingungen werden vor'm Aus⸗ gebot eröfnet, einſtweilen wird nur bemerkt, daß Nachgebote nicht angenommen werden. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Obermörlen, Winter— ſtein, Ockſtadt und Oberrosbach, werden den ſich bei ihnen Anmeldenten, die Lohſchläge vorzeigen. Oberrosbach den 22. März 1839. Der gr. Revierförſter Bingmann. 1 un Holzverſtel gerung 4 (286) Montag den 8. April l. J., Vormittags 9 Uhr, werden in den freih. v. Frankenſtein'ſchen Waldungen dahiernachſtehende Holzſorten verſteigert: 1) 8 Stecken buchen Scheidholz, f 2 15%„„ Prügelholz, 3) 62 7„ Stockholz, 5) 8½ Stecken kiefern und weistannen Scheidh. 60 4557 1 ditto Prügelholz, f 7 779 π²⏑ä% ditto Stockholz, N 8) 982 Cubf. kiefern u. weistannen Stammholz, 9) 93 Cubf. ditto Stangenholz und 10) 1975 Stück Nadelholz- Wellen. Die Verſteigerung beginnt in dem Diſtrikte unter der Querſchneiſe. l Ockſtadt am 27. Marz 1839. Freih. v. Frankenſtein'ſches Rentamt Brömſer. Bekannntmachung. (288) Montag den 8. April, Vormſttags 9 Uhr, werden, in dem Hauſe des Herrn Gaſthalters Hie⸗ ronimus dahier, die bei Umbauung einer Stra⸗ genſtrecke vor dem hieſigen ehemaligen mainzer Thore erforderlichen Planirarbeiten, ſo wie das Brechen und Anfahren von 16,4 Cubikklafter Steine, die Anlieferung von 12 Cubikklafter Uſakies an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert. Friedberg den 27. März 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Beka n n m a ch (304) Die Verpachtung des Exerzierplatzes der hieſigen Garniſon zur Benutzung als Schaafweide pro 1839, wird nächſten Dienſtag den 9. d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem Militär⸗Verwal⸗ tungs⸗Büreau dahier in Accord gegeben. Friedberg den 4. April 1839. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (305) Donnerſtag den 11. April, Morgens 10 Uhr, werden nachſtehende Chauſſtrarbeiten zu Wiſ— ſelsheim an Wenigſtnehmenden in Accord gegeben, als: 1) Planirarbeit; 2) Steinbrechen; 3) Stein⸗ fahren; 4) Steinaufſetzen; 5) Kieslieferung, Chauſ⸗ ſirarbeit und Pflaſterarbeit, welches man hiermit für Arbeitsluſtige veröffentlicht. 0 N Die gr. Bürgermeiſter der Nachbarſchaft werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Steinfurth den 2. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter . Petry. Holz-Verſteigerung. (306) Montag den 8. April d. M., Morgens 9 000 We langen! 2 (307) N l, werde hach die erforderlich in Mccord Na J Ma 2 Seei J) Zinn ) Dach 9) Schr 6) Sch 7) Gla 8) Wei Die Mlief 1 0 7 Die J zum Ter baumeiſt offen. Die 9 ſtehendes filligſt be Obere Holz⸗J nialwa 6308) 8 Uhr 00 mittag; ir ſchen keigert: cheidh. fog, te unter Rentamt gu, ts Hie⸗ r Stra⸗ mainzer vie das Steine, an die aumeiſter tes der aafweide d. M, Verwal⸗ ermeiſter. rgens 10 zu Wiſ⸗ gegeben, ) Stein⸗ „ Chauſ⸗ hiermit t werden g machen. germeiſter langens 9 9 Uhr, ſollen in dem Gemeinds⸗Wald Langenhain, Diſtritt Hühnerpfad, Schlag Nr. 13, Reviers Hoch⸗ weiſel, folgende Holzſortimente an Ort und Stelle verſteigert werden. 1 1 21 5 85 1 Prügelholz, 2) 7½ᷣ„, eichen 1 3) 7876 Stück gemiſchte Wellen, J 26 eichen Baubäume, welche 1402 Cubikfuß enthalten. N Nach Beendigung vorſtehender Verſteigerung ſol⸗ len gegen 3 Uhr Nachmittags 29 Stück Pappel⸗ bäume bei Ziegenberg meiſtbietend verſteigert werden. 5) Dienſtag den 9. April, Morgens 9 Uhr, ſollen im Gemeindswald Langenhain, Diſtrikt Bern— hard, Maibach gegenüber, 342 Stecken Stock- holz an Ort und Stelle dem Meiſtgebot aus— geſetzt werden.. An Gegen Bürgſchaft wird Zahlung auf Martini 1839 feſtgeſetzt. N Langenhain den 2. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter Huth. Arbeits ⸗Verſteigerung. (307) Mittwoch den 10. April, Vormittags 10 Uhr, werden auf der Gemeindeſtube zu Obererlen— bach die zur Erbauung eines Schulſaals daſelbſt erforderlichen Bauarbeiten an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Maurerarbeitslohn 97 fl. kr. 2) Steinhauerarbeit 38% 18, 3) Zimmerarbeit F 4) Dachdeckerarbeit 56 190„ 5) Schreinerarbeit 132„ 43„ 6) Schloſſerarbeit 162 5% 427 7) Glaſerarbeit 85„ 20 8) Weißbinderarbeitslohn 153% 33, F Die Anlieferung von 30 Buͤtten Kalk, 75 5„ 9600 Backſteinen und 4 55„ 3 Cubik-Klafter Sand. Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Bureau des großh. Kreis— baumeiſters Rhumbler zu Friedberg zur Einſicht offen. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, Vor— ſtehendes in ihren Gemeinden durch die Schelle ge— fälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Obererlenbach den 30. März 1839. Der großh. Bürgermeiſter Rupp. ant Holz-Verſteigerung in den großh. Doma⸗ nialwaldungen des Reviers Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (308) Freitag den 12. April d. J., Morgens 8 Uhr beginnend, werden in dem Diſtriet Main⸗ zerhecken, an die Meiſtbietenden öffentlich ver— ſteigert: f 2 Stecken Scheid, 47 Stecken Prügel“ 78,62 ½ Wellen Reiſer-Holz und 18 Stück Stangen—, ſämmtlich birken. Oberros bach den 27. März 1839. Der großh. Revierföͤrſter Bingmann. Bekanntmachung. Holzverſteigerungen in den geſammtherr⸗ ſchaftlichen Waldungen des Reviers Altenſtadt. (309) I. Dienſtag den 9. April 1839, Vor⸗ mittags Punkt 9 Uhr, ſollen in dem ſogenannten Rauenwald nahe bei Ilbenſtadt und dicht an der Chauſſee gelegen, nachſtehende Brand-, Bau- und Werkhölzer meiſtbietend öffentlich verſteigert werden, als: 1) 29% Stecken buchen Scheitholz, 227 20 8%„ eeichen 5 2 2 39 513„ buchen Pruͤgelholz, S 4),, eichen 775 8 50 32„ buchen Stockholz, 4 9„ eichen 7 88 7) 450 Stück buchen Wellen, 5* 8 ⁰—⁹9 i eichen 55. 9) 108 Stämme eichen Bau- und Werkholz, hal⸗ tend 4428 Cubikfuß, welche gemeinſchaft⸗ lich dem gr. Forſtfiscus, Herrn Graf Solms— Rödelheim und Herrn Graf Els zuſtehen. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags Punkt 9 Uhr im Holzſchlag ſelbſt, wo ſich die Steigerer einfinden wollen. II. Mittwoch den 10. April, Vormittags Punkt 9 Uhr, ſollen allda weiter nachſtehende Brandhölzer meiſtbietend öffentlich verſteigert werden, als. 19 75 Stecken buchen Scheitholz, S 5 2 2217„ diches 75 SS 3) 6„ buchen Pruͤgelholz, 8 A eichen 55 E= 38 51 64 5% buchen Stockholz, 2* 2 S 60.46% 5 eichen 15 S 7) 1600 Stück buchen Wellen und 52 8) 400„ eichen 5 0 Die Zuſammenkunft iſt bedachten Termin, Vor⸗ mittags Punkt 9 Uhr, im Holzſchlag ſelbſt. Heldenbergen am 2. April 1839. Für den großh. Forſtfiscus und in Auftrag der Behörden der betheiligten Herrſchaften: Der Revierförſter Hoffmann. Privat⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (265) Gebleichtes und ungebleichtes Einſchlage⸗ garn blau und türkiſch⸗roth, habe ich wieder in be⸗ 1— ſter Qualität und in den gangbarſten Nummern erhalten, und verkaufe ſolches moͤglichſt billig. Auch bin ich wieder mit den früher angezeigten Artikeln wohl aſſortirt, nämlich: Jaconett, Mull, Till, Bettzeuge, Hals- und Sacktücher, Sarſenets, Strick⸗ und Naͤhgarne, Schnure und alle in dieſes Fach einſchlagende Artikel. Friedberg den 18. März 1839. Nathan Hirſchhorn. 51 1000 fl, N (301) Vormundsgelder ſind ohne Dazwiſchenkunft von Mäklern in hieſiges Landgericht zu verleihen. Friedberg den 28. März 1839. Bittſcher, Hofgerichts- Advokat. Holz ⸗Verſteigerung. (310) Mittwoch den 10. April, Morgens 9 Uhr, werden zu Hof Haſſeleck, aus der daſig freiherrlich von Ritterſchen Waldung, die Haſſeln genannt, 2 Stecken birken Prügelholz und 3056 Stuͤck birkene Wellen, öffentlich an Meiſtbietende verſteigert, wozu man Steigluſtige höflichſt einladet. Steinfurth den 2. April 1839. In Auftrag f f Löffler. Ein brauchbares Klavier (311) hat zu verkaufen Seminardiener Dambmann. 400 fl. (312) Vormundſchaftsgeld liegen zum Ausleihen in hieſiges Landgericht bereit bei Ph. Ritzel in Friedberg. N Bekanntmachung. (313) Bei Metzgermeiſter Jacob Melchior und Nikolaus Rübſamen zu Butzbach iſt ſtets gu— tes Ochſenfleiſch das Pfd. zu 10 kr. zu bekommen, wel⸗ ches dieſelben den angränzenden Ortſchaften hierdurch bekannt machen, und bitten um zahlreichen Zuſpruch, mit der Verſicherung, ſtets gutes Fleiſch zu liefern. Butzbach den 3. April 1839. f Empfehl uwomig. (314) Ich habe wieder eine Sendung von der bekannten Fleck⸗ und Bauchſeife erhalten, wo ich von erſterer das Pfd. zu 11 kr. die andere zu 13 kr. abgebe. A. Suhrada. Bekanntmachung. (215) Es wird bekannt gemacht, daß die Holz⸗ verſteigerung vom 22. März in dem Walddiſtrikt über der Querſchneiſe genehmigt worden iſt. Man erſucht deßhalb die Käufer, ihr erſteigertes Holz mög— lichſt bald aus dem Wald zu fahren. Ockſtadt am 4. April 1839. Der freih. v. frankenſteinſche Forſtrechner Eret. Em pfeffern g. (316) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich mich in hieſiger Stadt als Tapezierer etablirt habe und empfehle mich zu allen in dieſes Geſchäft einſchla⸗ 106— genden Arbeiten. Auch bemerke ich noch, daß ich ſtets mit einer Auswahl von Möbel, als: Kanapee, Stühle und Seſſel, Tapeten u. ſe w. verſehen bin. Indem ich reelle und möglichſt gute und billige Be⸗ dienung verſpreche, ſehe ich geneigten Aufträgen ent⸗ gegen. Meine Wohnung iſt in der Uſergaſſe in dem Hauſe meines Bruders, Gaſtwirth Peter Roth. Friedberg im April 1839. f ö Johann Roth, Tapezierer. Einige Ohm Aepfelwein (317) aus der 18381 Erndte mit den Faͤſſern, ſo wie mehrere 34 und Hohmige Fäſſer in Eiſen ge⸗ bunden ſind zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo. Spreu ⸗ Verkauf. a (318) Eine Parthie Spreu liegt in Aſſenheim zum Verkauf. Wo? ſagt der Unterzeichnete. Aſſenheim. Hock, Müllermeiſter. Nicht zu überſehen! (319) Guter Eſſig, die Maas zu 6 ku, ict zu ha⸗ ben bei Philipp W. Sieck in Friedberg. Polizei-Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 14. April 1839. pfd Brod ⸗ Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib-Roggenbrod 436 314— 2 57 7 5 3 5 3 1 0 4742 112 0 Loth. Loth. — Milchbrod 144 10 4% — Waſſerweck* —(Gemiſchtes(Tafel-) Brod 10835 19 57 Fleiſch-Preiſe. 1 585 8 5 pf. pf 1 Ochſenfleiſch ee ee „Kühfleiſch 8 2 89 2 Rindfleiſch 89 1 8— „ Kalbfleiſch 6— 55 „ Schweinenfleiſch 0 10 2„ 40. 02 „Hanmellleiſch 7• 3 8, „ Schaaflleiſch r „Wurſt von blos Schweinen 12— 1 „Gemiſchte Wurſt 10— 10 1 „ Bratwurſt 15— 1 1 „Schwartenmagen 16— 116.— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15 „ Dörrfleiſch 16— 116— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 29 „ dito unausgelaſſen 19— 18— „ Nierenfett 18— 18— Hammelskett. 156— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Litera ri ſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Bleichroth, W. G., Handbuch für den architek⸗ toniſchen Zeichnungsunterricht und für die Ver⸗ fertigung der Bauriſſe und Bauanſchläge. Nebſt Odenwald chürler n. Darmſtadt eite Vet des Darn couriers, Nachmittag poſtcourier 0 daß die eintreffen in Darn mittags 5 Gefen 0 Abgan, 9 75 orräͤtfig: architek⸗ die Ver⸗ ge. Nebſt e 8— den neee e eee 1 Fruüchte-Preiſe hier in Friedberg: Kenntniß und Anwendung des Baumgterials, über Waizen: 11 fl. 15 fr. Korn: 7 fl. 25 20 6 Fuhr und Arbeitslohne ze. Mi 7 lith. Tafeln. 2 ee Auen— 4 kr. 8 10. 1 fl. 48 kr. 6. 92; N 9 8 10„ rüchte-Preiſe zu Frankfurt, am 3. t Zimmermann, Haben wir Grund, für unſere evan⸗ 4 110 1 be 7 1* kr. geliſche Kirche zu fuͤrchten? Predigt am 21ten Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen— fl.— kr. Sonntage nach Trinitatis. 12 kr. 2 1 5 N 8 0 J., der Vorbote der Kirchenverbeſſerung oder Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 20. März: Huß J., 5 V 9 5 0 9 Waizen: 11 fl. 1łr. Korn: 7 fl. 55kr. Gerſte: 5 fla 46 fr der Tod für Wahrheit und Chriſtenthum. 45 kr. Hafer: 3 fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Perſonen⸗, Brief- und Paket-Poſt⸗ Verbindungen. (320) Vom 18. März und resp. 1. April d. J. an treten nachſtehende Aenderungen in bereits beſtehen⸗ den Poſtverbindungen, ſowie neue Perſonen⸗, Brief⸗ und Paket⸗Poſt- Verbindungen ins Leben, nämlich: 1) Brief-Poſt-Courier zwiſchen Darmſtadt und Gießen: Derſelbe wird vom 18. März an nicht mehr über Offenbach, ſondern über Frankfurt geleitet, und gleichzeitig findet unbeſchränkte Perſonen- Annahme ſtatt. 8 Abgang und Ankunft der Wagen auf den Hauptſtationen ſind: a) Tour nach Gießen: Abgang aus Darmſtadt 6 Uhr Morgens. Ankunft in Frankfurt 8 Uhr 45 Min. Morgens. 5„Frankfurt 9„,„„„Friedberg 12 Uhr 10 Min. Mttgs. 275„ Friedberg 12 Uhr 40 Min. Mttgs. 5„Gießen 4 Uhr 15 Min. Nehmttgs. N b) Tour nach Darmſtadt: Abgang aus Gießen 6 Uhr Morgens. Ankunft in Friedberg 9 Uhr 40 Min. Vorm. 55„ Friedberg 9 Uhr 45 Min. Vorm. 15„Frankfurt 12 Uhr 55 Min. Mttgs. „ Frankfurt 1 Uhr 45 Min. Nachm. 1„ Darmſtadt 4 Uhr 30 Min. Mttgs. Damit die mit dieſem Wagen in Darmſtadt eintreffenden Perſonen, Briefe und Pakete nach dem Odenwalde noch Weiterbeförderung erhalten koͤnnen, werden gleichfalls vom 18. März an der Briefpoſt⸗ courier nach Erbach und die Cariolpoſt nach Dieburg erſt um 4 Uhr 45 Minuten Nachmittags von Darmſtadt abgehen. Zwiſchen Darmſtadt, Langen und der Provinz Oberheſſen einer- und Offenbach andernſeits wird eine Verbindung in der Art fortbeſtehen, daß von Frankfurt des Vormittags um 9 Uhr, nach Ankunft des Darmſtädter Briefpoſtcourier und des Nachmittags um 2 Uhr, nach Ankunft des Gießener Briefpoſt⸗ couriers, Wagen nach Offenbach abgehen und daß von. Offenbach des Vormittags um 8 Uhr und des Nachmittags um 1 Uhr Wagen nach Frankfurt abgehen zum Anſchluß an die daſelbſt abgehenden Brief— poſtcouriere nach Gießen und Darmſtadt, 2 Brief ⸗Poſt⸗-Courier zwiſchen Darmſtadt und Frankfurt: Dieſer Wagen wird vom 18. März an täglich aus Frankfurt um 7 Uhr Morgens abgehen, ſo daß die am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag früh mit dem Caſſel- Gießener Eilwagen daſelbſt eintreffenden Reiſenden und Correspondenzen alsbald Weiterbeförderung erhalten können. Die Ankunft in Darmſtadt iſt um 9 Uhr 30 Minuten Vormittags. Aus Darmſtadt kehrt derſelbe um 1 Uhr Nach⸗ mittags wieder nach Frankfurt zurück, woſelbſt die Ankunft um 3 Uhr 30 Minuten Nachmittags erfolgt 3) Eilwagen zwiſchen Gießen und Fulda: N Vom 1. April an wird täglich ein Eilwagen von Gießen nach Fulda und einer von Fulda nach Gießen abgehen. 71 Abgang und Ankunft dieſer Poſt auf den Hauptſtationen ſind: a) Tour nach Fulda: Abgang aus Gießen 6 Uhr Morgens. Ankunft zu Grünberg 8 Uhr 30 Min. Morgens. 7„ Grünberg 8 Uhr 40 Min. Morgens. 1„Alsfeld 12 Uhr 35 Min. Mttgs. 7„ Alsfeld 1 Uhr 5 Min. Nchmttgs.„„Lauterbach 3 Uhr 5 Min. Nachmttgs. 5„ Lauterbach 3 Uhr 15 Min. Nehmttgs. 15„Fulda 7 Uhr 15 Min. Abds. * b) Tour nach Gießen: Abgang aus Fulda 8 Uhr Morgens,(nach An⸗ Ankunft zu Euiſſerbüch 12 Uhr Mttgs. kunft des Eilwagens aus Frankfurt.)„„Alsfeld 2 Uhr 30 Min. Nachmttgs. Abgang aus Lauterbach 12 Uhr 30 Min. Mttgs.„„ Grünberg 6 Uhr 25 Min. Abds. 5„ Alsfeld 2 Uhr 40 Min. Nehmttgs. 5% Gießen 9 Uhr 5 Min. Abds. „ Grünberg 6 Uhr 35 Min. Abds. f vor Abgang des am Dienſtag, Donnerſtag, Samſtag und Sonntag Abends abgehenden ebenes nach Frankfurt und Darmſtadt. 4) Brief ⸗Poſt Courier zwiſchen Grünberg und e Aus Grünberg wird vom 1. April an, am Dienſtag, Donnerſtag und Soeltag nach Ankunſt des Eilwagens aus Fulda, um 7 Uhr Abends, ein Briefpoſtcourier über Hungen nach Friedberg ace woſelbſt er um 11 Uhr 35 Minuten Abends ankommt, und von wo die Reiſenden am Mittwoch, Freitag und Sonntag früh 1 Uhr fünfzig Minuten mit dem Caſſeler 1 Weiterbeforderung nach Frankfurt und Darmſtadt erhalten. Aus Friedberg kehrt dieſer Wagen am Mittwoch, Freitag und Saen nach Ankunft dez Eilwagens aus Darmſtadt und Frankfurt um 1 bis 2 Uhr früh über Hungen nach Grünberg zurück, woſelbſt er um 5 bis 6 Uhr Morgens eintrifft und A von da die Reiſenden mit dem um 8 Uhi 30 Minuten Morgens aus Gießen kommenden Eilwagen nach Fulda ihre Reiſe fortſetzen. 5) Brief ⸗Poſt- Courier zwiſchen Nidda und Gießen: Vom 1. April anfangend wird täglich ein Briefpoſteourier von Nidda um 6 Uhr 30 Minuten Morgens über Hungen und Lich nach Gießen abgehen, welcher um 10 Uhr 35 Minuten Vormittag daſelbſt eintrifft. Von Gießen kehrt derſelbe nach Ankunft des Darmſtaͤdter Briefpoſtcouriers um 5 Uhl Abends wieder über Lich und Hungen nach Nidda zurück, woſelbſt er um 9 Uhr Abends ankommt. 6) Brief ⸗Poſt⸗ Courier zwiſchen Schotten und Friedberg: Aus Schotten geht am 1. April d. J. anfangend am Sonntag, Montag, Mittwoch und Freitag früh um 4 Uhr 30, Minuten ein Briefpoſtcourjer über Nidda nach Friedberg ab, derſelbe paſſirt durch Niddg um 6 Uhr Morgens, ſo daß Reiſende, welche von Schotten nach Hungen oder Lich wollen, ſich des um 6 Uhr 30 Minuten Morgens von Nidda dahin abgehenden Wagens bedienen können. Zu Friedberg kommt dieſer Wagen an vor Abgang des Briefpoſtcourier nach Frankfurt und Darmſtadt, um 8. Uhr 45 Minuten Morgens. Von Friedberg kehrt derſelbe wieder zurück an den nämlichen Tagen nach Ankunft des Briefpoſtcouriers aus Darmſtadt und Frankfurt, um 1 Uhr Nachmittags, paſſirt Nidda um 3 Un 45 Minnten Nachmittags und kommt zu Schotten an, um 5 Uhr zwanzig Minuten Abends.“ 7) Brief Poſt⸗ Courier zwiſchen Schotten und Gießen: Gleichfalls vom 1. April anfangend geht täglich ein Briefpoſtcourier um 5 Uhr 30 Minuten Morgens von Schotten über Laubach und Grünberg nach Gießen ab, woſelbſt er um 10 Uhr 50 Minuten Vormittags ankommt. Durch Grünberg paſſirt derſelbe um 8 Uhr 15 Minuten Morgens und können daher Reiſende mit dem daſelbſt um 8 Uhr 40 Minuten abgehenden Eilwagen nach Fulda weiter reiſen, Von Gießen kehrt dieſer Wagen zurück um 4 Uhr 45 Minuten Nachmittags, nach Ankunft des Darmſtädter Briefpoſtcouriers, paſſirt Grünberg um 7 Uhr 15 Minuten Abends, alſo nach 3 des Eilwagens aus Fulda, und kommt um 10 Uhr 15 Minuten Abends in Schotten an. Zur Bequemlichkeit der Reiſenden iſt die Anordnung getroffen, daß diejenigen, welche in Frurl, furt, Friedberg, Nidda, Hungen oder Grünberg auf andere Courſe übergehen, am Abgangsorte das Perſonengeld bis zum Beſtimmungsorte bezahlen können. Jeder Paſſagier hat 40 Pfund an Reiſegepäck frei, bei Berechnung des Ueberfrachtporto bleiben aber die zwiſchen 5 und 5 Pfd. liegenden Pfunde des Uebergewichts zu Gunſten der Reiſenden unberückſichtigt. Frankfurt den 17. März 1839. Generaldirection der großh. heſſ. Poſten: Freiherr von Dornberg. ne unt. Schmidt. Gebraucht unt verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Det Herr! Juligenbla di erworbe fen Aetnge Siden, in Of der Aufſatz g. ſchlukt. Das liche Lehren. nicht dunkel anmaßend geg den!(Aber:) Empfange der eigem Work: Das ſind träge zur Er des Kreiſes als ſolche wi Mam w. Lehrer, Una keiner, der ſo auftichtig ge ſten Amtstag den Traumen Kardinal ⸗ nämlich, n. ſende Fre ren faſer iſt treu, IH ſche alſo ) Nit fuden u fat dingt Bemerkung; q des Auf ſaßes fene 0