3 5 * 5 Intelligenzblatt anten N 0 für die 0 3 2 chanel(Cd 9 rin D berſ 4 De 17970 en 4 ++ e men 6. 7* 1 pin De ber Jessen Nr 2. f im Allgemeinen, f den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. te: 6 fl.————————.— . 18. Sonnabend, den 4. Mai 1839. — — 22. Aptl: 1 5 fl. 50h 5 9. Jul Amtlicher Theil. r Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg dberg umd an die Kirchenvorſtaͤnde, großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes und ſonſtige Verwaltungen der dem Nai 1 f großh. Kreisrathe untergeordneten Fonds. 8 Butzbach. Betreffend: Den Gebrauch der alten Maaße. N Vielfach vorgekommene Fälle, bei welchen das Geſetz vom 10. Dezember 1817 über Einfuͤhrung des 4 neuen Maaß- und Gewichtsſyſtems nicht befolgt wurde, haben namentlich bei Neviſion der Gemeinde— 5 und Stiftungs- ꝛc. Rechuungen zu vielerlei Anſtänden und Verwirrungen geführt. 90 Indem ich Ihnen daher die hierüber vorliegende Verordnung vom 17. Dezember 1817, insbeſondere den F. 28 deſſelben einſchärfe, erwarte ich von Ihnen, daß für die Folge alle Naturalien, welche als Be⸗ 7 ſoldung und Lohn hingegeben, oder ſonſt auf irgend eine Weiſe verrechnet werden, in großh. Normalmaaß 177 1% ausgedrückt ſind. Jede Zuwiderhandlung wird die in dem angezogenen Geſetz angedrohte Strafe zur Folge haben. f 1 gezog 5 zur Folg 1 Friedberg den 25. April 1839. Küchler. 102 N e 8 0— * Derſelbe an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 102 18 Betreffend: Anordnungen zur Verminderung der Maikäfer. ——1— 5 N 5 5 l e Unter Bezugnahme auf das Ihnen mitgetheilte Ausſchreiben des großh. Miniſteriums des Innern 0 und der Juſtiz in obigem Betreffe vom 16. Februar l. J. ermächtige ich die reſp. Ortsvorſtände, in den 0 9 . 3 3 Fällen, daß ſich eine beſorgliche Menge von Maikäfern in der Gemarkung zeigen ſollte, die Lieferung einer 2 beſtimmten Anzahl gegen eine aus der Gemeindekaſſe zu leiſtende Vergütung in zweckmäßiger Weiſe“) 5 16 L) In Hinſicht des Verfahrens gibt die landwirthſchaftliche Zeitſchrift von 1836 in Nr. 20 folgende Anleitung:„Das 2— Sammeln der Käfer muß auf folgende Weiſe geſchehen. Des Morgens, 2 oder 3 Stunden nach Sonnenaufgang, fängt 18 4 man an, die Obſtbäume auf der Markung, einen Baum nach dem andern, plötzlich und auf einmal, damit die 1 Käfer ſich nicht anklammern, zu ſchütteln und die heruntergefallenen Käfer ſorgfältig aufzuleſen. Jeder mit Aufleſen f 15 1 Beſchäftigte hat einen Sack von grober Leinwand, deſſen Oeffnung er mit der einen Hand verſchließt, ſobald er die mit 1 der andern Hand geſam melten Käfer hineingebracht hat. Auf Grasboden breitet mam Tücher unter den Bäumen aus, th d. K. 0 weil die abgeſchüttelten Käfer ſich ſonſt leicht unter dem Graſe verkriechen könnten. Bei ſtarken Bäumen, welche nicht üchler am Stamm geſchuͤttelt werden können, müſſen Leitern angebracht werden, indem die Rinde ſonſt leicht durch die hinauf⸗ — kletternden und auf den Aeſten ſtehenden Menſchen wäbrend des Safttriebs zerſtört werden könnte, auch die Bewegung durch das Hinaufklettern die Käfer zu ſtärkerem Feſthalten veranlaſſen würde. Von den Leitern aus müſſen wo moglich ö alle Aeſte zugleich mit Raupen-Haken oder andern Werkzeugen gefaßt, und alle zugleich geſchüttelt werden. Die Käfer e anzuordnen. Die Beſtimmung der Größe der unter N kaſſen anzuweiſenden Vergütung iſt dem Gemeinderath von 12 kr. für den Kumpf Maikäfer in keinem Falle überſchreiten. die Vertilgung der gelieferten Maikäfer unter gehöriger Aufſicht erfolgt. nächſt zur Dekretur vorzulegen. Friedberg den 28. April 1839. r. 157 des Gemeindevoranſchlags auf die Gemeinde⸗ vorerſt überlaſſen, jedoch darf dieſelbe den Betrag Zugleich iſt dafür zu ſorgen, daß Das Koſtenverzeichniß iſt dem— Kü ch er. von den Bäumen mit Pfählen herunterzuſchlagen, iſt aus dem Grunde nicht zu rathen, weil auf dieſe Art manche Blüthe, manches Fruchtauge zu Grunde gerichtet würde. Dieſe Jagd müßte die ganze Dauer des Schwärmens über jeden Tag wiederholt werden. Am beßten iſt die Zeit zwiſchen 8 Uhr Morgens und 3 bis 4 Uhr Mittags, wo die Käfer in ihrem ſchlafaähnlichen Zuſtand an dem Laube der Bäume hängen, und oft von einem leichten Windhauch abgeſchüttelt werden. Auch die auf der Markung befindlichen Weiden, Pappeln und andere, zur Zierde in Alleen gepflanzte, oder einzeln ſtehen⸗ den Bäume, ſo wie die in den Wäldern befindlichen, von den Käfern vorzugsweiſe beſuchten Bäume ſollten, wo es nicht anders ausführbar iſt, durch eigends dazu aufgeſtellte und nach dem Quantum der von ihnen eingelieferten Käfer belohnte Leute auf die angegebene Art gereinigt werden, zumal da es nicht ſowohl die in dichtem Waldbeſtande ſtehenden Bäume, fondern mehr nur die vereinzelt, oder an den Waldrändern ſtehenden Eichen, Ahorne Vogelbeere u. a. ſind, welche von den Maikäfern beſucht werden. dichten Waldbeſtänden nicht aufhalten.“ In den feuchten Waldboden legen die Käfer ihre Eier nicht, daher ſie ſich auch in den Benutzung des Ammoniaks zum Waſchen und Reinigen. (Nach Runge.) Auf wollene Zeuge wirkt das Ammoniak nicht ſchädlich, ſelbſt das reine oder ätzende nicht, und was die Hauptſache iſt, ſie laufen nicht ein, d. h. ſie filzen ſich nicht. Es gibt daher kein beſſeres Mittel, wollene Strümpfe, ſelbſt gewebte zu waſchen, als Ammoniakflüſſigkeit mit ihrem zehnfachen Ge— wichte Waſſer vermiſcht. Man weicht die Strümpfe darin ein, reibt und klopft ſie und legt ſie wieder in die Flüſſigkeit, wiederholt dies noch einmal und ſpült ſie dann in reinem Waſſer und trocknet ſie. Man wird nach dieſem Verfahren finden, daß die Wolle ihre frühere Elaſticitat vollkommen behalten hat und die Strümpfe nicht, wie gewöhnlich nach einer un— achtſamen Wäſche mit Seife, ſo eingelaufen ſind, daß der Haken unterm Fuß zu ſitzen kommt. Es iſt daher auch ein Aufſpannen derſelben auf einen Leiſten unnbthig. Auch zum Reinigen tuchener Kleidungsſtücke iſt das Ammoniak ſehr zu empfehlen. Die Farbe eines gutgefärbten Tuches wird dadurch nicht verändert, oder iſt, wenn es geſchieht, leicht wieder herzuſtellen. So nehmen beſchmutzte ſcharlachrothe Militärkragen in dem oben erwähnten Ammoniakwaſchwaſſer(1 Pfd. Ammoniakflüſſigkeit auf 10 Pfd. Waſſer), während der Schmutz davon geht, eine ponceau Farbe an, die aber durch mit Waſſer vermiſchten Eſſig ſogleich wieder zum Scharlach hergeſtellt wird. Auch bei der größten Reinlichkeit iſt es unmög— lich zu verhindern, daß der hohe Kragen an einem Rock vom Schweiß der Haare beſchmutzt werde. Wer kein Geld hat, ſich einen neuen anzuſchaffen, laſſe ihn abtrennen und in obiges Ammoniakwaſſer legen. Durch ein gehöriges Klopfen und Bürſten mit dieſem Waſſer geht aller Schmutz heraus, und das Tuch iſt bis auf das, was etwa durchs Tragen abgeſcheuert ſeyn möchte, wie neu. Das Waſchen getragener ſeidener Stoffe, z. B. Tücher und Bänder, iſt auf gewöhnliche Weiſe nit Seife nicht thunlich. Faſer und Farbe leiden dabei. Durch Anwendung von Ammoniak vermeidet man Beides. Legt man ein ſchwarzſeidnes Halstuch in eine Flüſſigkeit, welche auf 10 Pfd. Waſſer 1 Pfdöb. Ammoniafflüſſigkeit enthält, arbeitet es ohne Anwen⸗ dung von Wärme tüchtig darin durch, und ſpült es hernach in gewöhnlichem Waſſer, ſo erhält man es völlig rein mit Farbe und Glanz wie neu. ſeidenen Bändern iſt es derſelbe Fall, nur daß dieſe ihre oft unächten Farben verlieren, die das Ammo— niak auflöſ't; meiſtens tritt jedoch dafür eine andere an die Stelle, die nicht ſelten recht ſchön iſt. Moder- und ſogenannte Stockflecken, welche ſei— dene Zeuge auf dem Lager oft bekommen, beſeitigt man ebenfalls dadurch. Man taucht das Zeug in ein Gemiſch aus.. 1 Pfd. Ammoniakflüſſigkeit und 16 Pfd. Waſſer, reibt die Flecken gelinde, damit ſie gut durchnäßt werden und ſpült ſie hernach in reinem Waſſer. Auch das Leder wird vom waͤſſerigen Ammoniak nicht angegriſſen. Es iſt daher ein vortreffliches Reinigungsmittel für daſſelbe. Legt man waſchlederm Handſchuhe in Ammoniakflüſſigkeit mit 8 Gewicht— theilen Waſſer verdünnt, ſo quillen ſie ſehr auf und verlieren allen Schmutz, indem das Ammoniak ihn auflöſ't. Spült man ſie nun, nach etwa zweitägiger Einweichung, in kaltem Flußwaſſer und läßt ſie an der Luft trocknen, ſo nehmen ſie ihren frühern Um— fang wieder ein, ſind rein und wo möglich noch weicher als vorher. Da bei dieſer Waſchmethode die Handſchuhe gar nicht gerieben werden, wie es bei der Wäſche mit Seife unumgänglich nöthig iſt, ſo wied das Leder nicht rauh und faſerig, vielmehr behält es ganz ſein früheres Anſehen. Wer von dieſen Erfahrungen im Großen Gebrauch machen will, hat vorzüglich darauf zu ſehen, möglichſt wenig Ammoniak zu verbrauchen. Es wird ihn Mit Immonia Rahmen, aufloß'. Bela (342) ſoll dag auf de nach S in einze in Acco Die cd in den — ffe, z. S. Weiſe mit den dabei. leldet man ulstuch in ſer 1 Pfd. ne Anwen⸗ ſpuͤlt es t man es neu. Mil daß diet as Ammo⸗ eine anden t. welche ſei⸗ 1, beſeitig 5 Zeug in * Waſſer, durchnaß Waſſer. Ammoniaf ortrefflichet vaſchlederm 8 Gewicht ehr auf und zweitägige läßt ſie an rühern Um, nöglich noch zaſchmethod „ wie ei vöthig iſt vielmeh , zen Gebraud gen, moglich 8 wird ihg — 131— daher die Nachricht willkommen ſeyn, daß eine bereits gebrauchte Ammoniakflüſſigkeit durch Zuſatz von ge— loſchtem Kalk wieder zu guter gemacht, und von Neuem zum Lederwaſchen gebraucht werden kann. Der Kalk fallt nämlich mit dem größeren Theil des Schmutzes nieder und die Flüſſigkeit enthält wieder das Ammoniak im reinen oder ätzenden Zuſtande, und kann ſo ohne Weiteres wieder gebraucht werden. Da ſie jedoch etwas Kalk aufgelöſ't enthält, ſo iſt es zweckmäßiger, ſie zur Vorwäſche der Handſchuhe zu verwenden und dieſe erſt in reiner Ammoniak- flüſſigkeit fertig zu machen, die hernach ebenfalls mit Kalk verſetzt wiederum zu gebrauchen iſt. Ein Faß, ſo vorgerichtet, daß es ſich mit Leichtigkeit um ſeine Axe drehen läßt, möchte der zweckmäßigſte Apparat ſeyn, ſowohl die Einwirkung des Ammoniaks zu befördern, als auch ſein Verflüchtigen zu verhin⸗ dern. Für Pergament und ſchweinslederne Einbände iſt in gleicher Weiſe das Ammoniak das zweckmäßigſte Reinigungsmittel. Hier kann man mittelſt eines Schwamms die Wäſche vornehmen, denn Schwämme werden von Ammoniak nicht aufgelöſ't oder verändert. Die Farbe, womit unſere Thüren und Fenſter beſtrichen ſind, beſteht aus Leinölfirniß und Blei⸗ weiß. Kali und Potaſchenlauge löſ't ſie auf. Auch warmes Seifenwaſſer greift ſie ſehr an. Sie verliert den Glanz, und bekommt eine rauhe Oberfläche, die den Schmutz ſehr leicht annimt. Ammoniak thut dies alles nicht, es iſt ohne Wirkung auf den Oelanſtrich und löſ't blos den Schmutz auf. Man verdünnt es mit Waſſer, und wäſcht die Thuͤren u. ſ. w. mittelſt eines darin getauchten Schwammes ab. Aus gleichen Gründen können Oelgemälde mit Ammoniakflüſſigkeit gereinigt werden. Ebenſo ihre Rahmen, da es beſonders leicht den Fliegenſchmutz auflöſ't. (Allgemeine polytechniſche Zeitung.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. A Arbeits-Verſteigerung. (342) Dienſtag den 21. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und die Fertigung der Bangette auf der Provinzialſtraße vom ſchwalheimer Hofe nach Staaden auf eine Länge von 500 Klaftern in einzelnen Abtheilungen an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um die obengenannte 0 an der bingenheimer Mühle unweit Bingen eim. Nidda den 15. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (345) Freitag den 10. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und die Fertigung der Banquette auf der Provinzialſtraße vom ſchwalheimer Hofe nach Staaden auf eine Länge von 500 Klaftern in einzelnen Abtheilungen an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um die oben genannte Stunde an der bingenheimer Mühle unweit Bingen— heim. Nidda den 15. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Chauſſirarbeiten. (348) Montag den 6. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Chauſſiren und die Fertigung der Banquette auf der Provinzialſtraße von Herbſtein nach Schot— ten auf eine Laͤnge von 3000 Klaftern in einzelnen Abtheilungen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt um 9 Uhr im Gaſthauſe zum„Heſſiſchen Hauſe“ in Schotten. Nidda den 15. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Immobilien-Verſteigerung. (356) Dienſtag den 7. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die Georg Bopp'⸗ ſchen Immobilien, beſtehend in einer Hofraithe, ſo⸗ dann 13 Ruthen Garten auf dem Hauck, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 17. April 1839. In Auftrag großh. Landgerichts dahier: Der Beigeordnete Bender. Hofraithe-Verſteigerung. (372) Dienſtag den 14. Mai l. J., Morgens 9 Uhr ſoll in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe der dahier verſtorbenen Georg Bretthauer'ſchen Ehe⸗ leute gehörende Hofraithe, beſtehend in halbem Wohn⸗ haus mit Stall, an Philipp Deweil in der Burg gelegen einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteige⸗ rung ausgeſetzt werden. Friedberg den 16. April 1839. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Mobilien-Verſteigerung. (373) Dienſtag den 7. Mai l. J., Morgens 9 Uhr, ſollen die zur Verlaſſenſchaft der dahier ver⸗ ſtorbenen Georg Brethauerſchen Eheleute gehörende Mobilien öffentlich an den Meiſtbietenden verſtei⸗ gert werden. Friedberg den 25. April 1839. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Kelter-Verſteigerung. N (375) Dienſtag den 14. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll in hieſigem Nathhauſe eine Kelter, wel— che ſich in der Scheune des David und Hirſch Gro⸗ del dahier befindet, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 22. April 1839. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts Der Beigeordnete Bender. Frucht⸗Verſteigerung. (384) Dienſtag den 7. Mai d. J., des Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden von den 1838r. hieſigen Do⸗ manialfrüchten 105 Malter Korn 2% Wazen alten friedberger 83„ Gerſte Maaßes 65 5 Hafer unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 22. April 1839. Herzoglich Naſſauiſche Receptur Hehner. Bekanntmachung. (400) Dem Publikum wird hiermit zur Anzeige gebracht, daß die Wiedereröffnung des hieſigen Sool⸗ baades den 15. Mai dieſes Jahres ſtattfindet. Nauheim den 26. April 1839. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Bekanntmachung. (401) Dienſtag den 21. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die der hieſigen Stadt zuſtehende Jagd und Vogelfang in der Stadt- gemarkung, ſo wie auch der Fiſchfang in der Uſa auf 6 Jahre öffentlich meiſtbietend unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen verpachtet werden. Friedberg den 1. Mai 1839. Der Beigeordneie Bender. Bekanntmachung. (402) Mittwoch den 8. k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll ein Staket von Eichenholz: 180 Fuß lang und N 5 Fuß 3 Zoll hoch, welches mit ſilber grauer Oelfarbe angeſtrichen iſt, und ſich zur Befriedigung eines Gartens eignet, in der Behauſung des Herrn Pachters Ludwig Schul— theiß zu Steinfurt meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 29. April 1839. Der freih. von Löw'ſche Rentmeiſter f Müller. Garten- Verſteigerung. (403) Donnerſtag den 13. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus der Georg Schnei— ders Wittwe dahier gehörender in der hieſigen Burg— gemarkung liegender Garten, haltend 148 Ruthen, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung aus— geſetzt werden. Friedberg den 1. Mai 1839. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. 33 Fucht⸗Verſteigerung. (404) Dienſtag den 14. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus 50 Mltr. Korn und 30 Mltr. Gerſte von dem vereinigten Armen⸗ fond öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 1. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Verſteigerung der bei hieſigem Pfandhaus nicht eingelöſ'ten Pfänder. (405) Mittwoch den 22. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit in hieſigem Pfandhaus nicht eingelöſ'ten und auch nicht renovirten Pfänder, als Nr. 5143, 5426, 5538, 5927 5959, 6244, 6414, 6419, 6576, 6622, 6651, 6814, 6864, 6909, 6926, 6936, 6954, 6961, 6962, 6965, 7017, 7029, 7037, 7053, 7054, 7059, 7071, 7072, 7095, 7103, 7105, 7106, 7132, 7140, 7150, 7156, 7174, 7191, 7192, 7196, 7197, 7198, 7202, 7203, 7206, 7208, 7220, 7221, 7229, 7232, 7238, 7255, 7259, 7260, 7261, 7263, 7269, 7281, 7286, 7317, 7327, 7329, 7330, 7346, 7347, 7351, 7354, 7357, 7358, 7377, 7378, 7380, 7384, 7385, 7392, 7393, 7402, 7403, 7413, 7420, 7424, 7442, 7446. 7452, 7456, 7460, 7461, 7471, 7481, 7483, 7486, 7492, 7493, 7496, 7506, 7514, 7522, 7537, 7571, 7590, 7592, 7593, 7594, 7600, 7608, 7609, 7612, 7615, 7617, 7622, 7635, 7643, 7662, 7663, 7664, 7666, 7667, 7669, 7673, 7677, 7679, 7684, 7698, 7708, 7709, 7712, 7716, 7719, 7720, 7721, 7723, 7725, 7726, 7729, 7736, 7738, 7742, 7748, 7749, 7755, 7758, 7759, 7760, 7761, 7767, 7770, 7777, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 1. Mai 1839. Der Beigeordnete Bender. Holz-Verſteigerung. (406) Montag den 6. Mai, Vormittags 9 Uhr, ſoll in hieſigen Gemeinds-Waldungen nachſtehendes Holz, als: 1) 22 Stecken Stockholz im Auwald, 2) 1000 buchen Stangenholz und 3) 750 aspen und ſaalweiden Wellen meiſtbietend verſteigert wer den. Die Zuſammenkunft iſt bei Gaſtwirth Wiegand. Bönſtadt den 30. April 1839. Der großh. Bürgermeiſter Geibel. Bekanntmachung. (407) Die am 8. d. M. in den freiherrlich von franckenſtein'ſchen Walddiſtricten unter der Quer⸗ ſchneiße, an den Kreuztannen, Haſſelecker Weg und Engelsbrunnen vorgenommene Verſteigerung von kie— fern Stammholz und Wellen hat die Genehmigung der Gutsherrſchaft erhalten. Die Abfuhr' kann von Montag den 6. Mai an nach Maaßgabe der Steig⸗ bedingungen erfolgen. Ockſtadt am 30. April 1839. Brömſer. ormittagz bei der ugeloß ien . 9143, , bord, 9 0, 3, 7054, 9, 7132, 0, 7197 1, 7229, 3, 7269, 6, 7347, 0, 7889, 0, 7424, 1, 7484, 4,752, 0, 7608, 13, 7002, 7, 7579, 19, 7720, , 7742 1,7707 t werden. Bender. 9 Uhr, ſtehendes Auwald, 0 aspen gert wer⸗ Wiegand. germeiſter Weg und z von kie⸗ ehmigung kann von her Steig⸗ öuſer. N Verſteigerungs- Anzeige. (408) In dem Verwaltungs⸗Büreau des hieſigen Lazareths wird Montag den 6. d. M. für das 2te Semeſter 1839 die Lieferung 1) der Talglichter und des Rüböls, Vormittags um 10 Uhr und 2 des gemiſchten Brodes Nachmittags ½2 Uhr nach jedesmaliger Verleſung der betreffenden Be⸗ dingungen verſteigerungsweiſe in Accord gegeben. Friedberg den 2. Mai 1739.. In Auftrag: Fuhr, Premier⸗Lieutenant. A Privat⸗ Bekanntmachungen. In Dienſt geſucht (386) wird ein rechtliches Mädchen, welches gut nähen, waſchen und bügeln kann, gegen 50 fl. jährlichen Lohn. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Ruhrerſteinkohlen. (395) In der Holzhandlung von Joh. P᷑ilipp Müller vor der Kinzigbrücke zu Hanau, ſind nun auch Ruhrerſteinkohlen von der beßten Qualität, in größeren und kleineren Parthieen zu den billigſten Preiſen zu haben. Mehl- Empfehlung. (409) Unterzeichneter empfiehlt ſich mit ſeinem gut aſſortirten Mehl-Vorrath. Ganz feingeſchwungenen Blumenvorſchuß Nr. 1 das Geſcheid, 2¼ Pfund wiegend, à 14 kr. dito Nr. 2 12 ditto Nr. 3 11* Ordinär Weißmehl das Geſcheid ⸗ Gutes Roggenmehl, die Meſt 18 Pfd. wiegend 58 Schwarzmehl, die Meſt 28 Roggenkleie, die Meſt 18 ⸗ Wazzenkleie, die Meſt 16 ⸗ Geſpaltene Erbſen, vorzüglich gute, das Geſcheid 14 Erbſen, das Geſcheid 7 Linzen, das Geſcheid 9 Das Pfund weiße ſeligenſtädter Bohnen 377 Waizen-Gries 7 Hafer⸗Gries 5 1 7 , 7 1„ deutſchen Kleeſamen 1 Vorzüglich guten Leinſaamen, die Meſt 1 fl. 4 Grün⸗Korn zu Suppen, das Pfd. 9 Ich bemerke hier noch, daß ich alle Gattungen Früchte als Zahlung annehme. Friedberg den 1. Mai 1839. J., et, Frucht⸗ und Mehlhändler, auf der breiten Straße in der Behauſung des Herrn Stadtrath Supp. 5 In eine Bierbrauerei (410) wird ein Burſche geſucht, der ſchon in einer Bierbrauerei gearbeitet hat, und das Malz⸗ machen verſteht. Derſelbe kann ſogleich eintreten. Ausgeber dieſes ſagt wo? Eine bequeme und vollſtändige Wohnung (411) habe ich zu vermiethen und kann den iten Juli l. J. bezogen werden. Joh. Schwalm, auf dem Hauck. Ein Bäckerburſche (412) von 18—20 Jahren kann ſogleich Arbeit bei einem hieſigen Bäckermeiſter erhalten. Auch kann bei demſelden ein geſitteter junger Menſch in die Lehre treten. Bei der Exped. das Nähere. 60 fl. (413) Vormundſchaftsgeld liegen bei Georg Wal— ter in Oſſenheim gegen 5/ zum Ausleihen bereit. Oſſenheim den 1. Mai 1839. 82 Gulden liegen gegen doppelt gerichtliche Verſiche⸗ in der Kirchenkaſſe zu Aſſenheim zum Ausleihen bereit. Wer ſie zu leihen gedenkt, hat ſich bei dem daſigen Pfarrer zu melden. Aſſenheim den 1. Mai 1839. Der Kirchen vorſtand. Sechs Chaiſenräder, noch brauchbar, hat zu verkaufen Salamon Schwaab, in der Judengaſſe. Bekanntmachung. (416) Bei Unterzeichnetem iſt eine Parthie Spreu zu erhalten, pr. Korb 7 kr. Fauerbach den 30. April 1839. Philipp Schultheis. Dampf⸗Walz⸗Muͤhle bei Mainz. (417) Unter der Firma C. Hauck& Comp. hat für hier eine Commiſſions-Niederlage in Gries und allen Sorten Dampfwalzmehl bei mir errichtet und da deren Einrichtung ſo getroffen iſt, daß nicht nur eine anerkannte vorzügliche Qualität, ſondern auch ein bedeutendes Quantum produciren können, ſo ſind ſie ſowohl zur Lieferung von Belang, wie zur Allementirung regelmäßiger Conſumenten zu jeder Jahreszeit befähigt. Das Walzmebl iſt vollkommen frei von erdigen und ſonſtigen Theilen. Da das Getreide trocken gemahlen wird und bei der Mahlung keine Erhitzung erleidet, ſo darf das Mehl ohne Gefahr aufbewahrt werden.. Zu Auͤfträgen im Großen, wie auch im Detail— Verkauf, empfiehlt ſich Friedberg den 1. Mai 1839. (414) rung zu 5 PCt. (415) Chr. Hecht. Nauheimer-Teichhaus. (418) Sonntag den 5. Mai iſt auf dem Nau— heimer-Teichhaus gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Sonnenaufgang von dem Belvedere der ſchoͤnen Ausſicht zu Bergen betrachtet. (419) Vom 8. auf d. 9. Mat, am Himmelfahrtage, findet man mein ſo ſchön gelegenes geräumiges Local die ganze Nacht über geöffnet, um eines der erhabenſten Naturſchauſpiele, den Sonnenaufgang, von ſo bequemem Standpunkte aus, genießen zu können. Es ladet daher der Unterzeichnete alle Naturfreunde zu dieſem herzerhebenden Genuſſe unter der Zuſiche— rung ergebenſt ein, daß Vorkehrung getroffen iſt, vor und nach Befriedigung der Schauluſt, auch der Eß⸗ und Trinkluſt zu genügen.— Nachmittags 1 Uhr iſt Table d'hote. W. E. Alisky. Einladung zum Pfingſtmarkte zu Bergen. (420) Dienſtag den 14. und am Pfingſtmontage, den 20. Mai, bei Gelegenheit unſers Pfingſtmarktes trifft man im Locole der ſchönen Ausſicht zu Bergen um Ein Uhr Table d'héôte bei Harmonie⸗ muſik und Abends Tanzbeluſtigung an. Für gute Speiſen und Getränke bei prompter und billiger Bedienung iſt der Unterzeichnete bedacht und ladet daher zu dieſem ländlichen Feſte hiermit ergebenſt ein. W. E. Alisky. Nachtrag zu den Bekanntmachungen von f Behörden. Pflaſterarbeiten-Verſteigerung. (421) Freitag den 10. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier circa 80 Klafter Pflaſterarbeit unter den bei der Verſteigerung ſelbſt bekannt ge— macht werdenden Bedingungen an den Wenigſtneh— menden in Aceord gegeben werden. Roͤdelheim den 1. Mai 1839. Der großh. Bürgermeiſter W. Bil. E Bei Carl Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Actenmaͤßige Darſtellung der im Großherzogthum Heſſen in den Jahren 1832 bis 1835 ſtattgehabten hochverrätheriſchen und ſonſtigen damit in Verbindung ſtehenden verbrecheriſchen Unternehmungen. Geh. a 27 kr. Schnittſpahn, Flora des Großherzogthums Heſſen. Ein Taſchenbuch für botaniſche Excurſionen. Er— ſtes Heft. i 134 N Kunſt⸗Vorſtellung in der Freiheit zu Friedberg. (422) Unterzeichneter beehrt ſich ergebenſt anzu— zeigen, daß Sonntag den 5. Mai die letzte Kunſt— vorſtellung ſtattfinden und er Alles aufbieten wird, um das reſp. Publikum durch die überraſchendſten Stücke zu amuſiren. Der Anfang iſt um 3½ Uhr. Hierzu ladet ergebenſt ein J. Hubert. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 7 fl. 15 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 29. April: Waizen: 10 fl. 50 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 55 kr. Hafer: 3 fl. 18 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 26. April: Waizen: 10 fl. 46 fr. Korn: 7 fl. 55 kr. Hafer: 3 fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 5. bis 12. Mai 1839. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf, Ee pf 1 Leib-Roggenbrod 3 2 8 2 7 157 5 1 5 1 4. 1111 11 5 Loth. Lot Milchbrod 114% 1 4% — Waſſerweck 14133 1— — Gemiſchtes(Tafel-) Brod 115% 1.54 Fleiſch-Preiſe. 2 pf. a 1 Ochſenfleiſch 11— 10 4 „Kühfleiſch— 81— „Rindfleiſch 7 2 71— „Kalbfleiſch 6— 6— „Schweinenfleiſch 10 2 102 Hammellleiſch 73 8— „Schaaflleiſch„„ „ Wurſt von blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 1 „Bratwurſt 15— 154— „Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15— „ Doörrfleiſch 16 4 e „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 201— 20— „ 3 dito unausgelaſſen( 18— 18— „Nierenfett 18— 18— Hammelsfett e 154— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Wegen des Himmelfahrtages koͤnnen nur diejenigen Inſerate in Nr. 19 dieſes Blattes aufgenom men werden, welche bis zum naͤchſten Mittwoch bei mir eingegangen ſind. C. Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. Gerſte: 5 fl. 45 kr. Warnut Gar Vie und verlaſſe allaugt habe zen derſelbet Nufſen, der welche Une don übler! tigten. W. denen, wel deabſſchtige ſondere w chen, we zu ſchenke einzuziehe getäuscht gende Na gekommen mitzutheil „Im Mainz, in Dema in verſch Jufforder et und Nebreitet. gen in 9 Garantie Prechung ſo hat ſſ lich auch laſſen, 9 pflichtete zu Londo