39 9 1 4* 2— — 2 8 88 8 PEI 1 7 8— Sr 0 Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, a den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 26. Sonnabend, den 30. Juni 1838. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die über die Richtigkeit der gleicharmigen Waagen zu führende Aufſicht. Die uͤber den Gebrauch der gleicharmigen Waagen ertheilten höchſten Beſtimmungen reſp. Bekannt⸗ machungen werden zur Befoͤrderung ihrer allgemeinen Kenntniß und zur Nachachtung im Kreiſe Friedberg hierunter noch beſonders veröffentlicht. Friedberg den 27. Juni 1838.„Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 5 1 Küchler. g „Da Zweifel darüber entſtanden ſind, ob Gewerbtreibende, bei welchen unrichtige gleicharmige Waa⸗ gen vorgefunden, werden, nach Maßgabe der in dem Geſetz vom 10. Dezember 1817 über das neue Maaß⸗ und Gewichtſyſtem enthaltenen Beſtimmungen zu beſtrafen ſeyen; ſo ſieht ſich das unterzeichnete Miniſterium veranlaßt, um jenen Zweifeln vorzubeugen, Folgendes zur Nachachtung hiermit öffentlich bekannt zu machen: „Nach Inhalt der Bekanntmachung vom 8. Januar 1819 bedürfen zwar gleicharmige Waagen keines Stempels, indem ſie auf Verlangen jeden Augenblick geprüft werden können, allein von ſelbſt verſteht es ſich, daß auch dieſe Waagen ſtets richtig ſeyn müſſen, und daß jede Unrichtigkeit derſelben, wodurch eine Benachtheiligung des Publikums herbeigeführt wird, ſtraffällig erſcheint. Wenn daher bei einem Gewerb— treibenden eine ſolche gleicharmige Waage gefunden wird, bei welcher ſich ergiebt, daß eine Seite über⸗ wichtig iſt, dann unterliegt dieſes ebenſo der in dem Geſetz vom 10ten Dezember 1817 angedrohten Be⸗ ſtrafung, als wenn unrichtiges Gewicht gebraucht worden wäre.“ Darmſtadt am 14. Februar 1837. Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz. du Thil. v. Rieffel. „Da die Erfahrung gelehrt hat, daß ſich Gewerbtreibende zur Herſtellung der Gleichwichtigkeit der gleicharmigen Waagen erlauben, an denſelben Anhängſel verſchiedener Art anzubringen, dieſes aber gleich⸗ wohl das Intereſſe des Publikums gefährdet, weil ſolche Anhängſel nach Belieben von der Waage ent⸗ fernt werden können; ſo findet ſich das unterzeichnete Miniſterium veranlaßt, in Bezug auf die Bekannt⸗ machung vom 14. Februar 1837 näher zu verfugen, daß das Anbringen von Anhängſeln irgend einer Art an gleicharmigen Waagen der Gewerbtreibenden zu dem Behufe der Herſtellung des Gleichgewichts bei Vermeidung der geſetzlichen Strafe verboten iſt, da die Waage an und für ſich richtig ſeyn muß. Darmſtadt den 4. Mai 1838. Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſttz. du Thil. v. Rabenau. — 194 Kurze Anzeigen. Den Mittwoch nach Pfingſten, am ten Juni, fand zu Butzbach eine Verſammlung von Lehrern ſtatt. Wir begnügen uns, es hier nur zu erwähnen, da eine kurze Beſchreibung des Feſtes nebſt Angabe der dabei gehaltenen Reden bereits in der ghzl. heſſiſchen Zeitung erſchienen iſt. Ein ſehr ſchönes Feſt wurde den 25ſten Juni zu Friedberg begangen; es war nämlich die fünf und zwanzigjährige Gedächtnißfeier des daſigen Hülfsvereins, von deſſen ſegensreichem Wirken wir Manches erzählen könnten, wenn es nicht in ſeinem Weſen läge, in der Stille thätig zu ſeyn. Da den Intereſſenten wahrſcheinlich bald eine weitläufigere Beſchreibung dieſes Feſtes nebſt den dabei gehaltenen Reden ꝛc. durch den Druck zu Theil werden wird, ſo begnügen wir uns, hier nur dem größeren Pub⸗ likum nach dem Programme mitzutheilen, daß um 5 Uhr Nachmittags die ſämmtlichen Vorſteher dieſes Vereines, an ihrer Spitze die Stifter, nach dem Rathhausſaale zogen, wo die Mitglieder der Geſell⸗ ſchaft ſich bereits eingefunden hatten. Ein Sänger⸗ Chor eröffnete die Feierlichkeit mit einem hierzu eigens von Herrn Direktor Crößmann gedichteten ſchönen Liede. Darauf hielt Herr Prof. Fertſch eine Rede; nach ihm verlas Herr Prof. Dieffen⸗ bach den Generalbericht über die Thätigkeit des Vereins. Nachdem er geendigt hatte, reichten ſich die Vorſteher in Herzlichkeit die Hand, und gelobten aufs Neue, nach Kräften zu wirken für den Verein. Zuletzt ſtimmte die Verſammlung die letzte Strophe des obenerwähnten Liedes an. Wir fügen dem noch bei, daß Abends im Gaſt— hauſe zu den drei Schwerdtern Tafel war, an welcher mehr als 60 Perſonen, aus Mitgliedern des Vereins oder deren Freunden beſtehend, in herzlicher Fröhlichkeit Theil nahmen. Der Straßenbau. Der ehrwürdige Stammvater unſeres erlauchten Fürſtenhauſes, Philipp der Großmüthige, Landgraf zu Heſſen, erklärte in ſeinem Teſtamente, „ein Fürſt werde an ſeiner Münz, Reinhaltung der Straßen und Halten ſeiner Zuſagen erkannt.“ Es war damals noch ſo eine Zeit, da Mancher glaubte —— ärndten zu können, wo er nicht geſäet hatte, und nicht lange vorher ließ ſich's ſogar dieſer und jener Ritter einfallen, vom Stegreif zu leben, das heißt den Reiſenden auszuplündern. Darum gilt es jenem großen Fürſten um„Reinhaltung der Stra⸗ ßen,“ d. h. Sicherheit auf denſelben. In unſern Zeiten erkennt man eine Regierung auch an den Straßen, aber an Anlegung und Unterhaltung derſelben, und ſind im deutſchen Vaterlande ſeit zwanzig Jahren gar manche neue verfertigt wor⸗ den, die den Bewohnern für Handel und Wandel wohl zu ſtatten kamen. Das gilt insbeſondere von unſerem Heſſen, wo man jetzt ſchon an vie⸗ len Orten ganz bequem auf Kunſtſtraßen(Chauſſeen) fährt, da ſonſt nicht durch zu kommen war, und wird in den nächſten 6 Jahren noch eine größere Zahl derſelben angelegt werden. Das iſt zu loben. Aber Eins wollte dabei dem Einſender dieſes nicht ganz gefallen; und da es leicht abzuändern wäre, ſo will er's hier mittheilen. Vielleicht, daß es nicht ganz umſonſt geſagt iſt. Als im Jahr 1816 und 1817 Alles ſo theuer war und wenig zu verdienen für den Armen, da wurde die neue Kunſtſtraße von Darmſtadt in den Odenwald angelegt, und man vereinigte damals ſehr wacker zwei Zwecke, d. h. man bewirkte eine neue Straßen-Verbindung, und verſchaffte zugleich den Dürftigſten Gelegenheit, zum Verdienſte. War⸗ um verbindet man nicht jetzt auch zwei Zwecke? Es ließ ſich recht gut hier und da an den Neubauten einrichten, daß z. B. die Steine zu einer Zeit her⸗ bei gefahren würden, wo der Landmann nichts zu arbeiten, wenigſtens nichts zu fahren hat, und dann könnte er ſich damit ein Paar Kreuzer leicht ver— dienen, und die Sache würde auch abgethan. So aber geſchieht's gar oft zur Unzeit, wie der Durch⸗ ſtich der Nidda zwiſchen Aſſenheim und Ilben⸗ ſtadt, woran viele Menſchen arbeiteten, auch zur Unzeit, das heißt im Nachſommer gemacht wurde, wo der Arme überall ſich etwas verdienen kann, während es ihm zu einer andern Jahreszeit an Verdienſt ſehr fehlt. Es läßt ſich freilich nicht im⸗ mer und überall gerade ſo einrichten, wie man gerne wünſcht; aber es läßt ſich doch dabei Manches ändern, wenn man vorher daran denkt, und ſeine Vorkehrungen zur rechten Zeit trifft. 0 — fegen 1 0 5 8 Tele Es ſen hab und ſtehe Doch„a Die Hal aber e Denkung 2 0 ri⸗ 4 ganze S6 Anzeigen Ecken un ein Mit den Ger noch mi der Kte auf der und aß heißt es: Auf dies Jahren Thalern ſeht wer außere! Ein muß aus verbund lich brir mit, un kochen. ſehr geſ eine gut alle auf daß kein einklagen andere Schuldne licht ger zur er Stra Runſern an den haltung de ſeit R wor, Wandel beſondere un bie⸗ auſſeen) ar, und größere loben. es nicht rn wäre, des nicht o theuer „ da Leubauten Zeit her- nichts zu ind dann icht ver an. So r Durch⸗ Aus Nord-Amerika. Wir ſind im Beſitze mehrerer Briefe alter Landsleute, welche ſich in Amerika angeſtedelt haben, und wollen, wenn ſich Gelegenheit darbietet, einſge derſelben, wenigſtens das Intereſſanteſte aus ihnen, mittheilen, Heute erhalten unſere Leſer im Auszuge das Schreiben eines Wetterauers, der ſich ſeit einiger Zeit in Neu-Pork aufhält und dort die Ge— legenheit, ſich genauer umzuſehen und Beobachtungen zu 9 wohl benutzte. Eben darum wird man ſeine Mit— heilungen nicht ungern vernehmen. Sie ſind 0 1837. Die Red. 1) Mediecinalweſen. Es ſind hier mehrere Tauſend Aerzte; die mei— ſten haben ihre Wiſſenſchaft geſchäftsmäßig gelernt, und ſtehen den deutſchen und franzöſiſchen weit nach. Doch haben viele in Europa Univerſitäten beſucht. Die Hausärzte der Reichen werden ſehr gut bezahlt, aber ſie müſſen alsdann auch von gleicher politiſchen Denkungsart ſeyn, denn es würde kein Whig einen Tori⸗-Arzt nehmen. Viele andere verkaufen Uni— verſal⸗Arzneien, meiſt in Pillen. Da ſieht man nun ganze Seiten voll in den Tages papieren; manche Anzeigen werden in allen Sprachen an die Straßen— Ecken und Brunnen geklebt; für jede Krankheit iſt ein Mittel mit den größten Lobeserhebungen von den Geneſenen. Die meiſten Anzeigen ſind dann noch mit ſchönen Holzſchnittlein geziert: hier liegt der Kranke im Bett, und ſieht aus wie der Tod; auf der andern Seite ſitzt er bei einer vollen Tafel und läßt ſich's wohl ſeyn, gleich John Bull. Dann heißt es: wer hat geholfen, und das in ſo viel Tagen? Auf dieſem Wege hat ein Dr. Br. ſich in einigen Jahren ein Vermögen von mehreren hunderttauſend Thalern verſchafft. Er verkauft Pillen und noch jetzt werden dieſelben als ein Mittel für innere und außere Krankheiten betrachtet. Ein Arzt, welcher hier etwas verdienen will, muß auch zugleich Apotheker, oder mit einem ſolchen verbunden ſeyn; ohne dieſes geht's nicht. Gewöhn— lich bringen ſie ihre Arzneien in den Rocktaſchen mit, und laſſen ſie dann von den Leuten im Haus kochen. Es ſind hier 10—20 deutſche zum Theil ſehr geſchickte Aerzte; aber noch keinem hat's geglückt, eine gute amerikaniſche Praxis zu bekommen. Sie ſind alle auf ihre Landsleute beſchränkt, und klagen alle, daß kein Geld einkommt. Will der Arzt eine Schuld einklagen bei Gericht, ſo muß er warten, bis alle andere Schuldner bezahlt ſind; oder wenn der Schuldner kein Geld zu haben vorgiebt, ſo kann er nicht gepfändet werden. So wie nun die Aerzte in 195— der Stadt meiſtens Apotheken und Droguerieläden haben, ſo haben die auf dem Lande Mällergeſchäfte, weil ſie wegen Seltenheit des Geldes Victualien für ihre Bemühungen nehmen müſſen. Viele, beſonders in dem Weſten, haben ihre eigenen Landgüter(Far— men). Dieſe ſind am beßten dran; denn wenn hier einer reich iſt, ſo hat er auch Verſtand und Zutrauen. Nebenbei gehen noch Tauſende mit Kaſten als Me— dicinverkäufer im Lande herum, und bieten Arznei von oben erwähnter Art an. Dieß iſt ungefahr der Stand der Aerzte dahier, und ich würde es keinem rathen, ohne Geld hierher zu kommen. Wenn er Geld hat und kann eine Apotheke errichten, oder mit einem in Compagnie gehen, ſo ging es noch; aber auch da iſt die Concurrenz zu groß. 8 der Beſchluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Hofraithe-Verſteigerung. (622) In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts, ſoll Montag den 9. Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe und Garten des Carl Göring, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen, jetzt Nebenhaus, 5 Schweinſtällen ſammt Hof— raithe, ſodann 43% Ruthen Garten in der 18. Gewann in der Stadt an Heinrich Damm und Heinrich Weckerling gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 25. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Etna g. (706) Da die Erben des Küfers Georg Kautz zu Butzbach deſſen Nachlaß nur unter der Rechts— wohlthat des Inventars antreten zu wollen erklärt haben, und ſich wahrſcheinlich eine Ueberſchuldung ergeben wird, ſo werden alle, welche Forderungen an gedachten Georg Kautz geltend machen wol—⸗ len, hierdurch aufgefordert, ſolche ſogewiß, Dienſtag den 31. Juli, Vormittags 8 Uhr, hier anzuzeigen, als ſonſt bei Regulirung dieſer Schuldenſache und Vertheilung des Nach laſſes keine Rückſicht auf ſie genommen werden wird. In jenem Termine ſoll auch eine gütliche Beſeitigung dieſes Schuldenweſens verſucht werden, weshalb diejenigen Gläubiger, die nicht perſönlich oder durch zum Ver— gleiche Bevollmächtigte erſcheinen, zu erwarten haben, daß ſie als den Beſchlüſſen der Mehrheit der anweſen— den Gläubiger beitretend behandelt werden. Friedberg den 11. Juni 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hoffmann. e Gläubiger- Aufforderung. (721) Herr Dr. jur. Carl Hofmann von Roͤdelheim beabſichtigt nach Frankfurt a. M. auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 5. Juni 1838. i Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Beurlaubung deſſelben: Der großh. Kreisſekretair Dr. Came ſasca. Gläubiger- Aufforderung. (723) Georg Philipp König von Ober- mörlen beabſichtigt nach Oberrad im Gebiete der freien Stadt Frankfurt auszuwandern. Rechts⸗ anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 11. Juni 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Beurlaubung deſſelben: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. 5 Frucht-Verſteigerung. (739) Montag den 9. Juli l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe von den Fruchtvorräthen des Auguſtiner Schulfonds 30 Mlt. Korn und 8 Mltr. 3 S. 3 S. Gerſte öffentlich meiſtbietend in Abtheilungen von 2 Mlt. verſteigert werden. Friedberg den 27. Juni 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (740) Montag den gten Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Anfer—⸗ tigung von 7 neuen Straßenlaternen auf Pflöcken nach vorliegender Zeichnung öffentlich an Wenigſt— nehmende verſteigert werden. Die Arbeiten an einer Laterne beſtehen und ſind voranſchlagt: für Maurer- arbeit 2 fl., fuͤr Zimmerarbeit 12 fl., für Schloſſer⸗ arbeit 4 fl., für Spengler und Glaſerarbeit 18 fl. und für Weißbinderarbeit 1 fl. 30 kr. Ueberſchläge und Zeichnungen ſind am Mittwoch und Samſtag von 1 bis 2 Uhr auf meinem Büreau einzuſehen. Friedberg den 27. Juni 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mühlen-Verſteigerung. (741) Der Müllermeiſter Jakob Kißler dahier will ſeine hieſige an der Nidder gelegene Mühle 1210 etwa 3 Morgen Gärten und 15 Morgen Acker⸗ an Donnerſtag den 5. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, einer dritten und letzten frei— willigen Verſteigerung ausſetzen. 1 Die Mühle beſteht aus geräumigem Wohnhaus, drei Mahlgängen, Anbau mit Oelgang, Scheuer, Stallung fuͤr 7 Pferde, 15 Stuͤck Rindvieh, 40—50 Stück Schweine, neuerbautem Brandweinbrennhaus und iſt durch Chauſſee mit Hanau, Offenbach und Frankfurt verbunden. Heldenbergen den 27. Juni 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Holz-Verſteigerung in den Hochweiſeler Markwaldungen des Reviers Hochweiſel. (742) Dienſtag den 3. Juli l. J. ſollen im Di⸗ ſtritrt Haaſenberg unmeit Maibach folgende Holz⸗ ſortimente, welche durch das Hochweiſeler Mark— theilungsgeſchäft geſchlagen worden ſind, unter den gewöhnlichen für die Hochweiſeler Mark beſtehenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert wer— den, als: A. Brandholz: 10 2 Stecken kiefern Scheitholz, 2) ½„ buchen Prügelholz, 3) 7„ kiefern 7 4) 709 Wellen buchen Reisholz, 5) 130„ bixnken 5 6) 1768„ kiefern 75 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz: 7) 15 Klötze kiefern Stammholz, circa 75 Cubik⸗ Fuß und 8) 2890 Stück kiefern Stangenholz, circa 1600 Cubik⸗Fuß haltend. Die Herren Bürgermeiſter der hierauf reflek— tirenden Gemeinden werden erſucht, dieſe Verſteige— rung mit dem Anfuͤgen veröffentlichen zu laſſen, daß die Zuſammenkunft des Vormittags präcis halb 9 Uhr an der Maibacher Mühle, in der Nähe des zu verſteigernden Holzes, ſtattfindet. Oſtheim den 26. Juni 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ruppel. Arbeits-Verſteigerung. (743) Kommenden Montag als den 2. Juli, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe die Reparatur der Pfarrſcheuer, an Maurerarbeit vor— anſchlagt zu 23 fl. 41 kr., an Wenigſtnehmende in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 26. Juni 1838. n Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Günther. Backhaus-Verſteigerung zu Rödelheim. (744) Den 17. Juli d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll erbtheilungshalber die an der Straße nach Cronberg gelegene Hofraithe des verſtorbenen Joh. Petri, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhauſe mit großer Backſtube, neu aufgeführtem Backofen und ſonſtigen zur Bäckerei gehörigen Lokalitäten, nebſt ſteinernem Hinterbau und Schweinſtällen, auf hieſigem Rathhauſe unter den bei der Verſteigerung Mittwe verſteig Frie 747 01 ferung nehmen Luſttras Na! Wi (748 um 10 raithe Stall gelegen 9 Hauck bietend Fri ner den lehenden ert wer⸗ 35 75 Cubit⸗ ca 1600 if reflek⸗ Berteige⸗ ſen, daß dalb 9 e des U germeiſter uli, Vor⸗ auſe die beit vor⸗ mende in germeiſter elhein. 8 um 10 raße nach nen Joh. zohnhauſe Backofen falitäten, len, auf teigerung 1 bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Rödelheim den 25. Juni 1838. Der großh heſſ. Buͤrgermeiſter W. Brill. Gläubiger- Aufforderung. (745) Thereſia Möͤrſchel von Ilbenſtadt be⸗ abſichtigt nach Dornaſſenheim im Herzogthum Naſſau auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Gros— karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 28. Mai 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Berichtigung der Angabe von Fruchtver⸗ ſteigerungsterminen in dem Rentamte Friedberg. (746) Der Reſt der 1837r. fiscaliſchen Frucht— vorräthe des hieſigen Rentamts wird nicht, wie in der in Nro. 25 dieſes Intelligenzblattes enthaltenen Bekanntmachung irrig angegeben worden, Dienſtag den 3. Juli zu Butzbach, und Mittwoch den 4. Juli zu Friedberg, ſondern Dienſtag den 3. Juli, Vormittags 10 Uhr hier zu Friedberg, und Mittwoch den 4. Juli, Vormittags 10 Uhr zu Butzbach verſteigert. Friedberg den 23. Juni 1838. Der großh. Rentamtmann Buß. Bekanntmachung. (747) Montag den 2. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Salzamtslokale die Lie⸗ ferung einer Quantität Brodfrucht dem Wenigſt⸗ nehmenden übergeben werden, welches den dazu Luſttragenden hiermit bekannt gemacht wird. Nauheim den 25. Juni 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Wilhelmi. Hofraithe-Verſteigerung. (748) Montag den 30. Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hof⸗ raithe des Georg Bopp, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Grund, an Conrad Schlechtweg gelegen, mit Nr. 223 bezeichnet, ſodann ungefähr 13½ Ruthe Garten in der 18. Gewann auf dem Hauck an Guſtav Gerlach gelegen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 27. Juni 1838. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Weiß. Arbeits-Verſteigerung. (749) Samſtag den 7. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Butzbach, die bei Re— paratur der dortigen Stadtkirche noch erforderliche Maurer-, Steinhauer, Zimmer-, Schreiner-, Schloſ⸗ ſer- und Weisbinderarbeiten an die Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden. Friedberg den 27. Juni 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Aufforderung. (750) Der unbekannte Beſitzer der von Georg Conrad Weſtphal II. und deſſen Ehefrau, Ca⸗ tharina geb. Dahl dahier dem verſtorbenen Bau⸗ rath Heerwagen zu Hanau am 25. April 1823 über 600 fl. und eben demſelben am 16. Mai 1823 über 1000 fl. errichteten, nachher dem verſtorbenen Ober⸗ gerichtsvergantungsſchreiber Nickel zu Hanau, als Teichmannſchen Curator, cedirten, nach vorgelegter Beſcheinigung uͤber abgetragene Pfandverſchreibungen wird hierdurch aufgefordert, ſeine etwaigen Anſprüche binnen Vierteljähriger Friſt, ſogewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt die Lö⸗ ſchung jener Pfandverſchreibungen im Hypotheken⸗ buch verfügt werden ſoll. Windecken den 23. Juni 1838. Kurfuͤrſtl. heſſ. Juſtiz-Amt daſ. Neuhof. vt. Degen. Gras-Verſteigerung in der Hochweiſeler Mark des Reviers Hochweiſel. (751) Montag den 2. Juli 1838, Vormittags 9 Uhr, ſoll das Gegräs zu Heu und Grummet, von den in der Hochweiſeler Mark gelegenen Waldwie⸗ ſen, unter den bei der Verſteigerung bekannt, gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt zu machen, mit der Bemerkung, daß die Zuſammenkunft des Vormittags präcis 9 Uhr zwiſchen Maibach und Bodenrod an der Weilbeimer Bach ſtattfindet. Vodenrod den J. Juni 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. b Arbeits-Verſteigerung. (752) Samſtag den 7. Juli d. J., Mittags 12 Uhr, ſollen die an der Kirchen⸗Orgel zu Hochweiſel nöthigen Reparatur⸗Arbeiten, voranſchlagt zu 25 fl. wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Hochweiſel den 25. Juni 1838. f Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Reuter. Haus-Verſteigerung. (753) Montag den 16. Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das ehemalige Schul⸗ — 198 haus in der Burg, beſtehend in einem halben zwei— ſtöckigen Haus mit gewölbtem Keller, und 1 Stall und Gäͤrtchen, an H. Morell und der Wohnung des Geometer Bindernagel gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. b Friedberg den 28. Juni 1838. 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (754) Dienſtag den 3. Juli, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe, die zur Anlegung eines Banquets vor dem neuen Schulhauſe nöthige Steinbauerarbeit, beſtehend in Lieferung von 220 laufenden Fuß Treppentritten und 2701! Fuß Sand⸗ ſteinplatten, voranſchlagt zu 155 fl., öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 28. Juni 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Holz⸗Verſteigerung. (755) Dienſtag den 3. Juli, Morgens 8 Uhr, ſollen in dem Obererlenbacher Gemeindewald, in dem Schlag X. folgende Holzſorten verſteigert werden: 112 Stecken buchen Scheitholz, 222„ sichen 75 3) 4„ buchen Prügelholz, 40 24„eichen 75 50 225„bixken 5 6) 10 ½„ buchen Stockholz, 7„ eichen 5 8) 200 Stück buchen Wellen, 9) 600„ eichen 17 10) 620„ weiche Laubholz-Wellen, 119 556„ Nadelholzwellen und 12) 5 eichen Bau- und Nutzholz-Stämme oͤffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet im Schlag X. ſtatt. Die großh. Bürgermeiſter in der Umgegend wer— den hiermit dienſtergebenſt erſucht, dieſe Verſteigerung durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Obererlenbach am 26. Juni 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Rupp. Holz ⸗Verſteigerung. (756) Freitag den ten Juli, Morgens 8 Uhr, ſoll im butzbacher Stadtwald nachfolgendes Holz öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, als: 15 25 Stecken erlen Prügelholz, 17„ ffefern 75 3) 1300 Stück buchen Wellen, 4) 3000„ gemiſchte Wellen, 5) 3050„ einhorn 5 60 1 kiefern Bauſtamm, 7) 34 erlen Nutzſtücke und 8 Sebirken — Die Zuſammenkunft iſt am Exercirplatze. Butzbach den 28. Juni 1838. Der Bürgermeiſter Zahn. d νιιι Privat- Bekanntmachungen. Verkauf von Aepfelwein. (729) Eine Parthie reingehaltenen Aepfelwein iſt billig zu verkaufen, und das Nähere hierüber in der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Hofraithe-Verſteigerung. (757) Dienſtag den 10. Juli I. J., Vormittags um 10 Uhr, wollen die Johann Eißeners Eheleute dahier in hieſigem Rathhaus ihre Hofraithe in der Burg an Herrn Friedrich Schweizer gelegen, be— ſtehend in Wohnhaus, Ställchen von 15[IKlafter Raum und 19[IKlafter 11 Fuß Garten und auch der Garten, worauf früher eine Scheuer geſtanden, einer öffentlichen freiwilligen Verſteigerung ausſetzen und bei annehmbarem Gebot den Zuſchlag ſogleich ertheilen. Bemerkt wird noch, daß das Wohnhaus 6 heiz⸗ bare Zimmer und 2 Keller hat, wovon der eine gewölbt iſt. Friedberg den 26. Juni 1838. Johann Eißener. Schöne Wirſing⸗, (758) obererdige Kohlraben- und krauße Kohl⸗ pflanzen verkauft Thomas Hanſtein. 15 bis 20 Aepfelwein-Stückfäſſer, (759) welche in gutem Zuſtande und rein gehalten ſind, hat zu verkaufen Fr. Nicolai, Küfermeiſter. Eine brave Hausmagd, (760) welche mit guten Zeugniſſen verſehen iſt, wird dahier in Dienſt geſucht. ſagt wo? Spiritus- und Liqueurs⸗Niederlage. (761) Unterzeichneter empfiehlt hiermit einem ver⸗ ehrlichen Publikum ſeine Niederlage von ordinären und franzöſiſchen Liqueurs, ſowie auch von Arac, Rum, Extrait d' Absinthe, altem Kirſchenwaſſer, rheiniſchem und Weinhefen-Brandwein, Punſch-Eſ— ſenz, Syrop zu Grog, reinem ſtarken Spiritus und Schellack, in beſter Qualität und zu äuſerſt billigen Preiſen. Friedberg den 28. Juni 1838. Adam Menges. 5 Guten Weißerübſaamen (762) verkauft das Loth zu 1 kr. W. Breitwiſer's Wittwe. 3 im Ve mie t Einen großen Theil von meiner Scheuer (763) Kaspar Staubi. kann ich noch abgeben. Ausgeber dieſes (65) 5 Harmon neralbrun billiger U lade Gon (766) Tanni und pro bitte deßhe Ockſta Einer 767 hat in O 768) Uhr, ſol und 44 bietenden zu Ber f 5 7169) 10 Uhr, Behauſul bietenden 2 Ofen, Hoſthor n. gel und ——— mit Beſch. ſtelne und Kaufluf Friedl 770) arzt von ſch einem ſch mich Chirurgie Friedl Geld„ (7700 ten und J. g. Schlt dener, pe Kohl⸗ 9 eln. ſer, gehalten rmeiſter. nem ver rdinäaren on Arat, enwaſſer, unſch⸗Eſ⸗„ itus und billigen 199— Mobilien-Verſteigerung. (764) Dionnerſtag den öten und Freitag den öten Juli, Vormittags 8 Uhr, ſollen in der Wohnung des Wilhelm Vogt sen. zu Reichelsheim folgende Gegenſtände verkauft werden: 2 Pferde, 2 hellbraune Fohlen 2 ½ Jahr alt, 1 Wagen mit allem Zuge⸗ hör, 1 Karrn desgleichen, 1 Pflug, Egge und Pferds— geſchirr, 2 Kühe, 1 Rind und Hausgeräaͤth aller Art. Reichelsheim 28. Juni 1838. Wilhelm Vogt. sen. Selſerbrunnen bei Okarben. (765) Sonntag den 1. Juli l. J. iſt gut beſetzte Harmonie- und Tanz-Muſik auf dem okarber Mi⸗ neralbrunnen anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billigſter und prompteſter Bedienung freundlichſt ein— ladet Havenecker. Sommerbeluſtigungen zu Ockſtadt. (766) Sonntag den 1. Juli l. J. iſt gut beſetzte Tanzmuſik, gute Speiſen und Getränke nebſt billiger und prompter Bedienung bei mir anzutreffen und bitte deßhalb um gütigen Zuſpruch. Ockſtadt. Krug. Einen zweiſpännigen Ochſenwagen, (767) welcher ſich in gutem Zuſtande befindet, hat in Ockſtadt zu verkaufen Joh. Fegbeutel. Frucht⸗Verſteigerung. (768) Mittwoch den 4. Juli, Vormittags um 9 Uhr, ſollen 73 Malter Korn, 16 Malter Waizen und 44 Malter Gerſte öffentlich an die Meiſt— bietenden in dem Hauſe des Herrn Pfarrer Eich zu Berſtadt verſteigert werden. Mobiliar-Verſteigerung. (769) Montags den 16. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, laßt Hr. Amtmann Dietzſch dahier in ſeiner Behauſungfolgende Gegenſtände öffentlich an den Meiſt— bietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen; als 2 Oefen, worunter ſich ein Kochofen befindet, 1 altes Hofthor mit Beſchläg, 2 Hausthüren, jede mit 2 Flü⸗ gel und Beſchläg, 1 Kellerthüre, 7 Jalouſie-Läden mit Beſchläg, mehreres Bauholz, Dielen, Treppen— ſteine und einige geringere Gegenſtände. Kaufluſtige werden hierzu höflichſt eingeladen. Friedberg den 28. Juni 1838. Aus Auftrag: V. Nau. fehl ung: 770) In Folge meiner Verſetzung als Militär— arzt von Darmſtadt an das hieſige Lazareth, mache ſch einem verehrlichen Publikum die Anzeige, daß ch mich auch der Privatpraxis in der Mediein, Shirurgie und Geburtshülfe unterziehe. Friedberg im Juni 1838. Dr. Groß. Jeld⸗ Scheiben-Schießen zu Friedberg. (771) Die hieſige Schuͤtzen-Geſellſchaft halt den ten und 2ten Juli l. J. auf ihrem Schießplatze, g. Schuͤtzenrain, ein Gabenſchießen und zwar in der Art, daß Sonntag den 1. Juli, Nachmittags 3 Uhr geſchnappt wird, und Montag den 2. von Vor— mittags 10 Uhr das Hauptſchießen beginnt.— Die Einlage koſtet 2 fl. 42 kr.— Das ganze Schießen iſt in 20 Gaben eingetheilt, und wird das Regle— ment auf dem Schießplatze die näheren Beſtim— mungen liefern. Wir laden hierzu alle Freunde des Schießens ꝛc. höfligſt ein.— Die Vorſteher der Schützengeſellſchaft: Renneberg. J. P. Fritz. P. C. Kopp. Als Wirth ladet der Unterzeichnete hoͤflichſt ein, und wird für gute Speiſen und Getränke, ſowie für gutbeſetzte Tanz- und Harmonie-Mufſik durch die Kaicher Herrn Muſici beßtens beſorgt ſeyn. Friedberg den 27. Juni 1838. Ludwig Hieronimus. Ein leichtes Stuhlwägelchen 8 (772) mit eiſernen Axen und zwei Sitzen, ſowie eine einſpännige Chaiſe, welche auch zweiſpännig gefahren werden kann, und ein braunes ſieben Jahr altes Wallachpferd nebſt engliſchem Kummetgeſchirr hat zu verkaufen Sattlermeiſter Schäfer. Nauheimer-Teichhaus. (773) Sonntag den 1. Juli iſt auf dem Nau— heimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutref— fen, wozu höflichſt einladet Henkel. Eine Pumpe, (774) beſtehend aus 70 Fuß tannennen Röhren, noch im beßten Zuſtande, iſt billig zu verkaufen, dieſelbe kann eingeſehen werden und iſt das Nähere bei Fr. Chr. Sieck vor dem ehemaligen Mainzer— thore zu erfahren.— Auch können einzelne Röhren mit dem dazu nöthigen Geſtänge abgegeben werden. Ein tüchtiger Schäfer, (775) welcher mit gaten Zeugniſſen verſehen iſt und Kaution ſtellen kann, wird zu Oberwöllſtadt geſucht. Luſttragende wollen ſich bei dem Unter— zeichneten melden um die näheren Bedingungen zu erfahren. Oberwöllſtadt den 26. Juni 1838. Jae h. Oſſenheimer Jagdhaus. (776) Sonntag den 1. Juli iſt auf dem Oſſen⸗ heimer Jagdhaus gut beſetzte Harmonie- und Tanz— muſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Aehle. Ver wie hal der Hut (777) Gegen einen am Montag Abend ver— wechſelten Hut erbittet man den Seinigen zurück. faſſer der Oſtereier. Zweites Bändchen. Mit 1 kupfer. Augsburg. 1838. Wolff. 24 kr. Der Preis dieſes Bändchens wurde in Nr. 24 des Intelligenzblattes unrichtig angegeben Die Ueberſetzer von W. Shaks⸗ peare's ſaͤmmtlichen dramatiſchen Werken, deutſche Ausgabe in einem Bande fuͤr 3 fl. 36 kr. ſind folgende: A. Böttger, H. Döring, Alex. Fiſcher, L. Hilſenberg, W. Lampadius, Th. Mügge, Th. Oelckers, E. Ortlepp, L. Petz, K. Sim⸗ rock, E. Suſemihl, E. Thein. Probedruck iſt bei dem Unterzeichneten vor räthig. Das maleriſche u. romantiſche Deutſchland. Mich auf die ausführlichere Anzeige wegen des„male riſchen und romantiſchen Deutſchlands“ in Nr. 164 des frankf. Journals von d. J. beziehend, bemerke ich noch folgendes: 5 Vollendet ſind nun und, jede Section einzeln, zu haben: Die ſächſiſche Schweiz von A. von Tromlitz, mit 30 Stahlſtichen. Preis 6 fl. 9 15 Guſtav Schwab, mit 30 Stahlſtichen. reis. Thüringen von Ludwig Bechſtein, mit 30 Stahl⸗ ſtichen. Preis 6 fl. Der Harz von W. Blumenhagen, mit 30 Stahl⸗ ſtichen. Preis 6 fl. Begonnen iſt: 5 Die maleriſchen und romantiſchen Donauländer von Eduard Duller, mit 60 Stahlſtichen.(Zeich⸗ nungen von Profeſſor Alt in Wien. Das erſte Heft davon iſt erſchieneu.) Vorbereitet iſt und beginnt in Kurzem: Das maleriſche und romantiſche Rheinland von Karl Simrock, mit 60 Stahlſtichen.(Zeichnungen von Gallerie-Director Frommel in Carlsruhe.) Im Laufe des Sommers wird begonnen: Das Frankenland von G. von Heeringen, mit 30 Stahlſtichen. Zeichnungen von Prof. L. Richter in Dresden.) Wer die bereits vollendeten Sectionen einzuſehen wünſcht, wolle ſich gefälligſt an den Unterzeichneten wenden. Wer es vorzieht, eine Section ſich nach und nach an⸗ zukaufen, dem kann der Unterzeichnete dieſelbe in Lieferungen 3 36 kr. abgeben. Zu gefälligen Aufträgen empfiehlt ſich Friedberg. Carl Bindernagel. Bei C. Bindernagel iſt ferner vorräthig: Welcker, J. F. C., Religionslehre in bibliſchen Sprüchen. Zweite verbeſſerte Auflage. Dar m⸗ ſtadt, 1835. Verlag der J. W. Heyer'ſchen Verlagsbuchhandlung. Gebunden 18 kr. Hebel, Dr. J. P., bibliſche Geſchichten. Für die Jugend bearbeitet. Neue unveränderte Auflage. 2 Bändchen. Stuttgart. Cotta. 36 kr. Sanguin, J. F., praktiſche franzöſiſche Gramma⸗ tik. Erſter Kurſus. Zwanzigſte verbeſſerte Aufl. Koburg u. Leipzig 1837. Verlag der Sinner'ſchen Hofbuchhandlung. 1 fl. 12 kr. 200 Wörle, J. G. C., Sammlung von 400 auserleſenen Zwiſchenſpielen und 100 vorzügliche Ausweichun— gen durch alle Tonarten. Für angehende Or— ganiſten, Lehrer und Seminariſten. Heilbronn. Drechsler. 36 kr. Mobilien-Verſteigerung. (778) Dienſtag den 3. Juli, Nachmittags 2 Uhr, ſollen in dem Hauſe des Herrn Sellin die Effekten des dahier verſtorbenen Carl Mösner, beſtehend in: Kleidungsſtücken, wobei ein ganz neuer Mantel, Rock, Weſte und Hoſen iſt, und ein vollſtändiges Bett an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zah— lung verſteigert werden. a Friedberg den 29. Juni 1838. Karl Klein. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr. Korn: 8 fl. 20 kr. Gerſte: 6 fl. 50 kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 25. Juni: Waizen: 9fl. 15 kr. Korn: 7 fl. 20 kr.— Gerſte: 5 fl. 45 kr. Hafer: 1 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr.. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 22. Juni: Walzen: 9 fl. 39 kr. Korn: 7 fl. 54 kr. Gerſte: 5 fl. 28 kr. Hafer: 4fl 5 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 1. bis 7. Juli 1838. pfd Brod: Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib-⸗Roggenbrod 31 2. 1 2 7. 7 6 1 6 5 4„„ 12 1 12 1 Loth. Loth. Milchbrod 114% 1 4½ —[Waſſerweck 1 11— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 5 Fleiſch-Preiſe. 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 11792 1113 „ Kühfleiſch 8 2 82 „ Rindſfleiſch 86 5 8— 7 Kalbfleiſch 6— 0 6 5 „ Schweinenfleiſch 124— 112— „ Hammellleiſch 8%8s 8 2 „Wurſt von blos Schweinen 144— 14— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 161— 16— „ Geräucherter Speck 22— 2— „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 164— 16— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ dito unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 18— 18— „ Hammelsfett 16— 15— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. — ä — del —— *. , D Wen durchwar elftent; nung we ſogat bis ſch us me wake odet vo den nic mehrere zu wol um Bef Freilich welche t ſind ſie doch be weiſe d. Weitem Dagegel gen. D ſtehen, Fulle ve gefegge eine U. ſelten We junges, der Na Noch Spart Feuer. Blum.