ö 0 rovinz WMberhes sen 1 im Allgemeinen; den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen —.. V4. Sonnabend, den 27. Januar 18338. 4 Amtlicher Theil. 3 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Bezahlung des Briefporto in Staats-, Verwaltungs-, Gemeinde- und Privatangelegenheiten. Da das Ausſchreiben vom 21. Auguſt 1837, Nr. 36 des J. Bl., mehrfach von Ihnen mißverſtanden worden iſt, dergeſtalt, daß Sie öfters Ihre Korreſpondenz ſelbſt in ſolchen Gemeindeangelegenheiten, welche das Intereſſe der öffentlichen Verwaltung betreffen, nicht als Dienſtſache bezeichnet, ſondern frankirt haben, ſo bin ich veranlaßt, nachſtehendes am 23. Mai 1823 erlaſſene Miniſterialausſchreiben, welches die Nor— men für die Scheidung der zahlbaren und nicht zahlbaren Korreſpondenz der Behörden beſtimmt hat, zu Ihrer Kenntniß zu bringen und Ihnen anzuempfehlen ſich genau darnach zu achten. Friedberg den 10. Januar 1838. Küchler. Das großh. heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz an großh. Regierung zu Gießen. Da es nicht thunlich iſt, die von den bisherigen Sporteln-Receptoren geleiſtete Vorlagen von Poſt— porto künftighin von den Obereinnehmereien leiſten zu laſſen, ſo wird hierdurch eine genaue Scheidung derjenigen Fälle, in welchen die Korreſpondenz der Behörden einer Porto-Zahlung unterliegt, nothwendig. Wir ſind daher mit großh. Miniſterium der auswärtigen Angelegenheiten über folgende bei der Korreſpon— denz in Verwaltungs-Gegenſtänden zu beobachtende Normen übereingekommen, 1) Von allen Briefen und Paqueten, welche Privatperſonen in Privatangelegenheiten aufgeben oder em— pfangen, iſt von ihnen das Porto bei der Aufgabe oder bei dem Empfang zu zahlen. 2) Die Correſpondenz der Behörden in Dienſtſachen, ſowohl unter ſich als mit Privatperſonen, iſt als eine im Intereſſe des Staats geführte Korreſpondenz portofrei. Zu genauer Bezeichnung deſſen, was bei der Korreſpondenz der Behörden in Privatangelegenheiten is Dienſtſache zu betrachten ſey, dienen nachfolgende näheren Beſtimmungen: 1) Die Korreſpondenz der inländiſchen Behörden unter ſich in Angelegenheiten von Privatperſonen iſt, da ſie, wenn auch auf freiwillige Veranlaſſung von Privatperſonen, doch ſtets im Intereſſe des Dienſtes oder der öffentlichen Verwaltung geführt wird, durchaus portofrei. 2) Die Korreſpondenz zwiſchen Behörden und inländiſchen Privatperſonen(einſchließlich der Gemeinden), welche zwar das Intereſſe der Letzteren betrifft, jedoch im Intereſſe des Staats oder der öffentlichen Verwaltung gefuͤhrt wird, iſt Dienſtſache. Dieſes ergiebt ſich ſchon daraus, daß dieſe Korreſpondenz nicht vom freien Willen der Einzelnen abhängt, ſondern der Staat will, daß etwas geſchehe, oder daß, wenn es vorgenommen wird, es nur unter gewiſſen Formen oder mit höherer Ermächtigung geſchehe. Dahin gehört insbeſondere die in Gemeindeſachen geſetzlich nothwendige Korreſpondenz, z. B. über die Wahl und Beſtätigung der Ortsvorſtaͤnde, über Gemeinde-Voranſchläge, über Theilung von Gemeindegütern u. ſ. w., ſodann bei Privatperſonen die Korreſpondenz über Dispenſationen, Heuraths— Conceſſionen u. ſ. w. 22 — 3) Die Korreſpondenz der Behörden mit inländiſchen Privatperſonen in ſolchen Angelegenheiten, welche lediglich das Privatintereſſe betreffen, wie z. B. Geſuche um Begnadigung, u. ſ. w.(was ſich wohl unter die allgemeine Rubrik— Gnadenſachen ſubſummiren läßt) iſt bis auf weitere Verfügung dem Poſtporto unterworfen, 3 Aufgabe ihrer Schreiben oder bei dem Empfang Porto aus den Kanzleikoſten zu beſtreiten. 5 anzunehmen. Nach vorſtehenden Normen iſt von nun an zu Ihrer eigenen Korreſpondenz das Nöthige zu Behörden hiernach zu inſtruiren, wobei wir noch bemerken, der Addreſſe mit Dienſt⸗Sache oder Partei⸗Sache bezeichnet ſeyn muß. Gießen am 24. Mai 1823. was jedoch Bei der Korreſpondenz der inländiſchen Behörden mit auswärtigen Behörden vorkommen, daß in Dienſtſachen auslandiſches Porto zu zahlen iſt, vorkommen, und daher bei einer gehörigen Aufſicht dieſe Ausgabe nur iſt, um nicht wegen dieſes einzigen Gegenſtandes der Reſolutionen zu bezahlen iſt. kann zwar der Fall da aber dieſe Fälle nur ſelten ſehr unbedeutend ſeyn kann, ſo weitläufige Abrechnungen pflegen zu müſſen, dieſes Die Schreiben von auswärtigen Privatperſonen ſind von den inländiſchen Behörden nur frankirt verfahren, und haben Sie daher ſowohl hinſichtlich verfügen, als auch die Ihnen untergebenen Adminiſtrativ⸗ daß die Korreſpondenz der Behörden ſtets auf von Grolman. v. Zangen. An f t a Wie kommt es, daß man gerade bei der grim⸗ migſten Kälte auf dem Braunkohlen-Bergwerke zu Dorheim plötzlich keine Braunkohlen mehr erhalten kann? Im Publikum gehen allerlei Sagen; es hätten ſich doch Männer, die's wiſſen müſſen, geäußert, man würde mit dem Vorrathe bis März ausreichen; es hätte aber Ein Mann allein achtzehntauſend Centner Braunkohlen auf einmal gekauft u. ſ. w. Ob das alles wahr iſt, weiß Einſender dieſes nicht; aber gut möchte es ſeyn, wenn dem Publikum die Urſachen des plötzlichen Einhaltens mitgetheilt wür⸗ den. Die Sache iſt zu wichtig, und man möchte auch nicht gerne, daß irgend Jemand in den Ver⸗ dacht käme, als wolle er aus der allgemeinen Noth Vortheil ziehen. 8 *) Auch wir ſind der Meinung, daß eine Beantwortung obiger Frage ganz zeitgemäß ſeyn möchte 5 Die Redaction. ————— Zei tſſccher i fat. (Fortſetzung.) Was in unſerer Zeitſchrift die Rubrik Land⸗ wirthſchaft betrifft, ſo wollen wir daraus zuerſt der Entſumpfung der Wieſenthäler erwähnen, die für die Landwirthſchaft von ſo großer Bedeutung iſt. Im Ganzen wurden in der Provinz Hanau nach einem uns mitgetheilten Verzeichniſſe in den letzten Jahren über 11,000. Morgen Wieſen ent— ſumpft; wahrlich ein großer Gewinn für die Zu⸗ kunft! Bei uns bleibt der Art noch Vieles zu thun. — Noch wichtiger iſt für die Wetterau die Regu⸗ lirung ihrer beiden Hauptflüſſe, der Nidda und Nidder, deren hier ebenfalls gedacht wird, und Neue wovon wir unſern Leſern mit ein Paar Worten Nachricht geben wollen. Die Wetterau hat ihre Hauptfruchtbarkeit in den Thälern und zunächſt an den Flüßchen, welche ſie durchſchlängeln. Es ſcheint aber, als wenn ſchon in uralten Zeiten die Anlegung von Mühlen und Anderes an denſelben zu Streitigkeiten geführt hätte; denn ſchon im Jahre 1380 wurde von Kaiſer Wen⸗ zel für die Wetterau ein eigenes Waſſergericht!) beſtellt, das zu Dorheim unter einem beſonderen Waſſer⸗Hauptmann gehalten wurde. Im Jahre 1797 legten endlich die letzten Waſſ rhauptleute ihr Amt nieder, und von der Zeit an wurden die Klagen der Uferbewohner immer häufiger, aber immer ſchwie⸗ riger, ihnen gründlich abzuhelfen. In neueſter Zeit wurden zwar, wo dies möglich war, mehrere be deutende Durchſtiche vorgenommen, wie z. B. vor der Nidda zwiſchen Aſſenheim und Ilbenſtadt und weiter ſüdlich an einigen Orten bis nach dem frank— furter Gebiete hin, auch mehrere Fluthgraben an der Nidda und Horloff errichtet; die Abhülfe war aber immer nur einſeitig und darum nicht gründlich. Endlich wurde zwiſchen den Bevollmäch⸗ tigten der beiden Staaten Kurheſſen und Großher⸗ zogthum Heſſen am 23. Sept. 1835 zu Friedberg über die Regulirung der Nidda und Nidder eine beſondere Uebereinkunft getroffen, deren Haupt⸗ punkte die genannte Zeitſchrift mittheilt, und die wir unſern Leſern auch geben wollen, weil ſie für Viele derſelben von Intereſſe ſeyn wird. (Wegen Mangel an Raum Beſchluß im nächſten Blatte.) ) Nachrichten über dieſes Waſſergericht finden ſich in des Herrn von Cramers wetzlariſchen Nebenſtunden, Theil XXIII., S. 59— 101. Dort wird auch das alte Waſſer⸗Weisthum mitgetheilt. — Kaͤlte. Stand des Thermometers zu Friedberg: den 19. Januar Morgens 10 Grad unter Null, „5 7 8 1 5 1 2 71 7 14 1 7 7 2 7 7 12 7„„ 1 23. 17 7 87„ 77 7 7 24. 7„ 18 77 75 0 „ 25. 7 7 1140 77„ 7 Schulderlaß, Unterſtützung f lediglich von den Intereſſenten bei der „ — Räͤx— ͥͤ ́Uè—— yt«5 (46) 4 Ehriſten ſem unter Inventars min zun dieſen N bruat, M jene gebot ſonſt nicht bringen sti Dorhe Straß 430.4 ropiltzia das Jahr Stelnſchla Terminen denden B Verſteiger 0 Für von Klo Vort 2 Für heim Ran ung 0 1— 23 8 Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Hofraithe⸗Verſteigerung. ei dere(44) Auf Anſuchen der Frau Adam Schuſters Wittwe, ſoll Montag den 26. Februar l. J., Vor— mittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe in der Kirchgaſſe an Herrn Profeſſor Fertſch gelegen, mit Nr. 261 bezeichnet, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen, einer öffent— lichen freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. Januar 1838. In Auftrag: Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. n dad. (16) Die Erben des dahier verſtorbenen ledigen Chriſtoph Vogler haben die Erbſchaft von die— ſem unter der Rechtswohlthat des Geſetzes und Inventars angetreten, und es iſt demzufolge Ter— min zum Eintragen ſaͤmmtlicher Forderungen an dieſen Nachlaß in das Inventar auf den 21. Fe⸗ bruar, Morgens 9 Uhr, anbeſtimmt worden, indem jene gehörig begründet, unter dem Rechtsnachtheile ſonſt nicht berückſichtigt zu werden, dahier vorzu— bringen ſind. Dorheim am 4. Januar 1838. Kurfürſtliches Juſtizamt Halberſtadt. Straßenbau-Reparatur⸗Arbeits⸗Ver⸗ ſtei gerung. (43) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats- und Provinzialſtraßen in dem Baubezirk Friedberg für das Jahr 1838 als Handarbeiten, Steinfuhr- und Steinſchlagerlohn ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht wer— denden Bedingungen an den Wenigſtfordernden zur Verſteigerung gebracht werden: 1) Fur die Straße in der Vilbeler Gemarkung u. von der Dortelweiler Gränze bis Okarben, zu Kloppenheim, Montag den 12. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. 2) Für die Straße von Okarben bis an die Nau— heimer Grenze, zu Oberwoͤllſtadt bei Herrn Wirth Brauburger, Mittwochlden 14. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. 3) Für die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach, zu Niedermörlen im Wirthshaus zum Löwen, Freitag den 16. Febr. d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr. 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Han— au und nach dem Aſſenheimer Steinbruch, im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt Montag den 19. Febr., Nachmittags 1 Uhr. 5) Für die Straße von den Nonnenſtümpfen bis Ranſtadt, zu Niedermockſtadt, Mittwoch den 21. Februar, Vormittags 10 Uhr. 6) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Lindheim, zu Altenſtadt im Gaſthaus zum Adler, Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr— 7) Für die Straße von Lindheim bis Buͤdingen und von Lindheim bis Selters, zu Lindheim, den 23. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem dortigen Rathhaus. Die Herren Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg und Büdingen werden erſucht, dieſes in ihren Ge— meinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 18. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachug. (410 Donnerſtag den 22. Februar l. J., Mittags 12 Uhr, ſoll die zur Pfarrei dahier gehörige 2ſtöckige Scheuer, 50 Fuß lang und 33 Fuß breit, noch in gu— tem Stande und mit Ziegeln gedeckt, unter den in dem Termin zu eröffnenden Bedingungen, vorbehaltlich der Genehmigung, gegen gleich baare Zahlung auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird, daß von Kaufluſtigen jeden Tag Einſicht von dieſer Scheuer genommen werden kann. Oſtheim den 17. Jan. 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ruppel. Bekanntmachung. (45) Mittwoch den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die zur Erbau— ung eines neuen Kunſtrades erforderlichen Eichen— und Buchenholz-Materialien an den Wenigſtnehmen⸗ den in Lieferung gegeben werden. Das zu liefernde Holzwerk beſteht in einer 15 Fuß langen eichenen Radwelle, in 8 Stück Felgen zu einem 18 Fuß hohen Rad, 320 laufende Fuß Eichenholz zu Rad⸗ arme ꝛc., ſo wie in 490 Fuß buchene Bohlen. Bei den angegebenen Maaßen iſt der frankfurter Werk— Fuß zu Grunde gelegt. Friedberg den 11. Januar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. eng. (67) Montag den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Rockenberger Markwald, Diſtrikt Ruhe⸗ ſtatt, das nachſtehende fiskaliſche Holz 19 139% Stecken buchen Scheitholz 1ſter Claſſe 2 143 77 77 Prügelholz 7„ und 3) 2695 Stück buchen Wellen unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert wer— den. Obbornhofen den 23. Jan. 1838. Der großh. Revierförſter Marchand. Mobilien-⸗Verſteigerung. (68) Auf Antrag der Georg Bollers Wittwe ſollen Freitag den 2. Febr. l. J., Vormittags 10 Uhr, in deren Behauſung 1 Pferd, 1 Kuh, 1 Schwein, 2 vollſtändige Wagen, 2 Eggen, 2 Pflüge, 2 Pferde⸗ :—B—BS — geſchirre, Eggeſchleife und Ketten und etwas Stroh offentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 25. Januar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Immobilien-Verſteigerung. (69) Dienſtag den 13. Februar 1. J., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen auf freiwilliges Anſuchen der Georg Bollers Wittib, in hieſigem Rath⸗ hauſe deren ſämmtliche Immobilien beſtehend in: 1) ¼/'e Einer Hofraithe beſtehend in Wohnhaus und Scheuer an Adam Rauſch und Karl Ritzel gelegen, und zwar das Wohnhaus allein und die Scheuer allein. An Ackerland: 2) 88¼; 188 Ruthen in dem großen Warthfeld, an Ludwig Langsdorf. 3)%, 85 Ruthen daſelbſt in der 6. Gewann, an Martin Simon. 4)%%, 138 Ruthen daſelbſt, an Philipp Söll⸗ ner jun. 5) 6 ¼, 119 Ruthen in der Lach, an Heinrich Salzmann. 6)/ 113 Ruthen in der 2. Gewann, im Straßheimer Grund, an Eliſabetha Catharina Franz, eine Wieſe. 7)— 160 Ruthen, ein Acker im großen Gal⸗ genfeld am Grauenſtein. offentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. Friedberg den 25. Januar 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗ Verkauf. (70) Montag den 12. Febr. l. J., Vormittags um 9 Uhr, wollen die Erben des verlebten Ludwig Windecker ihre ſämmtlichen Güterſtücke in der Fried⸗ berge und Fauerbacher Gemarkung einer öffentlichen freiwilligen Verſteigerung in hieſigem Rathhauſe, unter dreijährigen Zahlungsterminen ausſetzen laſſen, als: In der Gemarkung Friedberg Gärten: 28% 36 Ruthen. In der Stadt in der Acker⸗ gaß neben Ambros Conrad g Müller zehntfrei. 2% 40, An der Weedgaſſe an Philipp Preuſſer zehntfrei. e e, In der 4. Gewann an Em⸗ rich Windecker zehntfrei. In der 7. Gewann an Con⸗ rad Lang und Jacob Bechſtein. e In der 10. Gewann an Chri⸗ ſtoph Oberländer, zehntfrei. , eee Im Großwartfeld an Fried— rich Grafs Kinder. . Daſelbſt an ſich ſelbſt und Heinrich Kipp. e Daſelbſt an ſich ſelbſt und Adam Steinhäuſer. Daſelbſt an Joh. Waas. 2 19 1 % 110„ — 30% 113 Ruthen Daſelbſt an Heinrich Wecker. ie es Im Lachenfeld, in der 3. Ge⸗ wann, an Heinrich Hanſtein. „ 1 0 an Johannes Waß⸗ Gemarkung Fauerbach II. ½ 1 Morg. 1 Pil. 4 Ruth. Acker im Wart⸗ feld an Ru dolph Haas. 6% 3 Ptl. 17% Rth. Acker im Wartfeld am Irrgang an Joh. Wetzſtein. 1 2 Prtl. 3 Rth. Acker im Wartfelde an Johannes Stepp. 5% 2 Prtl. 37 Rth. Acker im Friedberger Feld an Heinr. Müller zu Friedberg. 20% 3 Vll. 31% Ath. Acker obig dem Städter⸗ weg am Haingraben an Adam Steinhäuſer. 2 1 Morg. 1 Vrtl. 4½¼ Rth. Acker rechts dem Mainzerthorweg an Lud⸗ wig Langsdorf. Friedberg den 25. Januar 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Stein Lieferung. (71) Mittwoch den 31. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſoll die Lieferung von 20 Cubik Klafter Baſalt⸗ Steinen in hieſigem Rathhauſe wenigſtnehmend öffent⸗ lich in Accord gegeben werden. Oſſenheim den 25. Januar 1838. Der. großh. Bürgermeiſter Keller. o lz ⸗Verſteigerung. (72) Mittwoch den 31. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeindewald folgendes Holz verſteigert werden: 1) 62 Stecken eichen Scheitholz, 25 57„„ Prügelholz und 3) 13,700 Cubikfuß eichen Bau⸗ Werk- und Nutz⸗ holz in 92 Stämmen. Heldenbergen den 25. Januar 1838. Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer. Holz-Verſteigerung. (73) Donnerſtag den 1. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen im Oberauer Gemeindswald 1145 Cubikfuß ganz vorzügliches Schiffbauholz, Werk Nutz⸗ holz und eine Quantität ſehr gutes Bauholz oͤffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Die gr. Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehen⸗ des in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberau den 23. Jan. 1838. Der großh. Bürgermeiſter Ba jus. Verſteigerung von Bauarbeiten. (74) Samſtag den 24. Februar, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Stockheim die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt konne, Die ſeß in! laſſen zu Frie (150 10 A0 Haſer d bekannt rung üb Nau Holz— (76) mittags Honmche Fritz tags 2 Baſalt⸗ offent⸗ meister um 9 gendes nd Nutz⸗ ermeiſter rmittags d 1145 erk⸗Nutz⸗ z öffent⸗ z orſtehen⸗ t machen zermeiſtet ockhein 3 daselbst erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: Er. 1) Maurerarbeit ausſchließlich der Mate rialien 399 56 2) Steinhauerarbeit 159 19 3) Zimmerarbeit ausſchließlich der Mate— rialien 336 56 4) Dachdeckerarbeit 167 35 5) Schreinerarbeit 466 18 6) Schloſſerarbeit 309 52 7) Glaſerarbeit 179 40 8) Weisbinderarbeit 214 12 9) Spenglerarbeit 61 54 Indem man dieſes unter dem Anfügen zur all⸗ gemeinen Kenntniß bringt, daß die Voranſchläge, Bauriſſe und Bedingungen bis dahin auf der Bür— germeiſterei zu Stockheim eingeſehen werden können, wird zugleich bemerkt, daß nur ſolche Steigerer zum Gebote zugelaſſen werden, welche ſich vorher durch Atteſte von ihrer Bürgermeiſterei ausweiſen können, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 24. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. r Hafer⸗Lieferung. (75) Montag den 5. Februar d. J., Vormittags 10 Ühr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Hafer dem Wenigſtnehmenden unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Liefe— rung übergeben werden. Nauheim den 22. Januar 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Holz⸗Verſteigerung im Forſtrevier Altenſtadt. (76) A. Dienſtag den 30. Januar 1838, Vor⸗ mittags punkt /½10 Uhr, ſollen in dem ſogenannten Homcherwald, Diſtrikt Steinrutſch, Abtheilung As— penloch nachſtehende Holzmaſſen meiſtbietend öffent— lich verſteigert werden, beſtehend in: 1) 84 Stecken buchen Scheitholz, 29 eie„ 3 7„ buchen Prügelholz, 4 1 5 eichen„ 5 2. buchen Stockholz, 60 1 5 eichen„ 7) 3600 Stuͤck buchen Wellen, 8) 200„ eichen„ 9) 400„ aspen„ 100 7 Stämme eichen Bau- und Werkholz = 118 Cubic⸗Fuß, buchen Werkholz Cubic⸗Fuß. 115 24 5 279 Die Zuſammenkunft iſt bedachten Termin im Holzſchlag ſelbſt. 5 B. Donnerſtag den 1. Februar 1838, Vormit⸗ tags punkt /½10 Uhr, ſollen weiter im ſogenannten Stammheimerwald, der Diſtrikte Sumpf und Heid— wald, ganz nahe an der Chauſſee gelegen, nachſte— hende Hölzer ebenfalls meiſtbietend öffentlich verſtei— gert werden, als: 1) 45 ½ Stecken buchen Scheitholz, 2 1 1 eichen„ 3 544„ buchen Prügelholz, 4) 700 5 eichen„ 5) 2896 Stück buchen Wellen, 6) 225„leichen„ 70 1 Stamm eichen Werkholz haltend 71 Cu— 0 bic⸗Fuß und buchen Werkholz haltend 76 Cu— bic⸗Fuß. Die Zuſammenkunft iſt bedachten Termin im Diſtrikte Sumpf, woſelbſt das Holz ſteht. Heldenbergen den 22. Januar 1838. Hoffmann. großh. Revierförſter. Gol Lerſtei gerung. (77) Mittwoch den 31. d. M., Vormittags 9 Uhr, wird in dem Florſtädter Gemeindegeld, Diſtrikt Sternbacherberg, Lindenboden und Stephanswieſen— theil 10 58 Stämme Eichen, haltend circa 3000 Cubik⸗ G0 beſonders für Wagner von ganz vorzüglicher üte, 2) 2 Stämme Buchen, für Werkholz brauchbar, 3) 5 Schichten eichen Werkholz, namentlich für Glaſer brauchbar, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Buͤrgermeiſter der Umgegend werden erſucht, vorſtehende Bekanntmachung in ihren Ge— meinde gefälligſt zu veröffentlichen. Florſtadt den 25. Januar 1838. b Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Götz. Gläubiger- Aufforderung. (78) Philipp Bertalott von Altenſtadt be⸗ abſichtigt nach Erda, Königreich Preußen, auszu⸗ wandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er— theilt werden wird. Friedberg den 13. Januar 1838. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger- Aufforderung. (79) Jakob Förſter von Ilbenſtadt beabſichtigt nach Lamprecht im Königreich Ba'ern auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landge richt Großkarben anzumelden, „ gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den. Dezember 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Holz⸗Verſteigerung. (80) Nächſten Dienſtag, den 30. d. M., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen die Weidenbäume auf der hieſigen Gansweide, eirca 550 Stamme unter den im Ver⸗ ſteigerungstermine bekannt gemacht werdenden Be— dingungen öffentlich an die meiſtbietenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt am 23. Jan. 1838. Der gr. Bürgermeiſter Bauſch. Bauholz-Verſteigerung. (81) Montag den 29. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen 12 Stück verſchiedene Eichen„Bauklötze in dem hieſigen Wald bei Kleinkarben meiſtbietend ver— ſteigert werden. Kleinkarben den 22. Januar 1838. Der Bürgermeiſter Schmidt. Holz-Verſteigerung. (82) Donnerſtag den 30. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen im hieſigen Stadtwald 1) 49 Stecken kiefern Scheitholz, A„ Prügelholz, 3) 44 Haufen„ Stockholz, 4) 96„ oder 4800 Stück kiefern Wellen, 5) 70 geringe kiefern Nutzſtämme öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in der Schrenzerſtraße am Wald. Butzbach den 20. Januar 1838. Der großh. Burgermeiſter Zahn. Hoh z e Vie ee ſt ee i gere ung. (83) Dienſtag den 30. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem rodheimer Gemeindewald, De ſtrikt Wellenberg, nachbenannte Holzſortimente als: 268 Stecken buchen Stock-, 232 Stück„ Reis⸗, 590 Nadel ⸗, 395 Cubic⸗Fuß buchen Werk- und Nutzholz und 31 1 eichen„ 1„ wovon ſich von dem buchen Werkholz mehrere Stücke zu Achſen eignen, oͤffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort findet präcis 9 Uhr auf der Waldbahn, zwiſchen dem Diſtrikt Wellen⸗ berg und Spitzenſteinhecken ſtatt. Die großh. heſſ. Bürgermeiſter in den umliegen⸗ den Ortſchaften werden andurch erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 22. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacoby. Frucht⸗, Stroh⸗ und Spreu⸗Verſteigerung. (84) Montag den 29. d. M, Vormittags um 10 Uhr, ſollen aus der Beſoldung der hieſigen Pfarrei verſteigert werden: 1) circa 12 Malter Waizen, ;; p don, 33 1„ Gerſte, 4) 4„ Erbſen, 8 2 1 Hafer, 4 Fuder Roggen- und Waizenſtroh, 7 5„ Futter- und Wirrſtroh, ſowie 8)„ 20 Körbe voll Spreu auf dem hieſigen Gemeindehaus meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Heldenbergen den 16. Januar 1838. Der Kirchenvorſtand Trauth, Schweitzer, Pfarrverwalter. Bürgermeiſter. NUN Privat-Bekanntmachungen. 6t!̃!!!!! 8 (26) Auf dem hochfreiherrlich von Ritter'ſchen Hof Haſſeleck bei Friedberg verſteigert der auf Petritag d. J. abziehende Pachter Tobias Thaler nach⸗ ſtehende Mobiliare, womit Montag den 5. Febr., Morgens 8 Uhr der Anfang gemacht und die fol⸗ genden Tage bis zur Beendigung fortgeſetzt wird. Es werden verſteigert: a) an Vieh. 6 Pferde und 1 Reitpferd, 14 fette Fahrochſen, 180 fette Hämmel, 15 Kühe, Schweizerbaſtard, 6 Rinder, worunter 2 trag⸗ bare, 1 Zjähriger und 1 1% jähriger Faſſel⸗ ochs, 4 fette und 1 Faſſelſchwein, 4 Mutter⸗ ſchweine, auch 27 Spränger, Hühner und Tauben. b) Ackergeräthſchaften. 3 vierſpännige und 2 zweiſpännige Wagen, worunter einer mit eiſernen Achſen, 5 Pflüge und 4 eiſerne Eggen, 2 Fruchtfegemühlen, 6 doppelte Pferdegeſchirre, eine vollſtändige Brennerei, wovon der Brau⸗ keſſel 4 Ohm, der Lauterkeſſel 2 Ohm hält, nebſt 5 Einmachbuͤtten, circa 500 Malter Kar⸗ toffel. Sodann Hacken, Kärſte, Senſen, Rechen, Heu⸗ und Miſtgabeln, auch Miſtkrappen. c) Hausmobilien. Betten und Bettladen, Tiſche, Stühle, Bänke, Kommoden, Kupfer⸗ Zinn⸗, und Eiſengeräthſchaften. Sodann circa 30 Stecken gemiſchtes Holz, Stücks, Zulaſt-, Ohm⸗ und andere Faſſer, Waſchbütten und Stalleimer. Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht, und der Empfang der geſteigerten Effekten geſchieht nur gegen baare Zahlung. Die 9 10 icht eln Heu ublickten laſſen/ 1 len. ſ0 Hof„0 offene (2) ſeim ie augeneſte et aug erſehell 0 einen Di 1 Stand ſigkeiten in frank Rodhe (53). gute Zeut kann. 3 0 b 050) ſchfelle felt zur Dienſ den Tage heſchriebe den Mei 10 Zu und N 3 ta kann, eiſter ung. m 10 farrei g. n Hof tritag nach⸗ Febr., e fol⸗ ord. d, 14 Kühe, trag⸗ Faſſel⸗ Nutter⸗ auben. ge und er mit Eggen, ſchirte, Brau⸗ n hält, er Kar⸗ Rechen, n. ttladen, Kupfer⸗ Stüͤck⸗, ten und eigerung teigerten Die großherzoglichen Bürgermeiſter werden höͤf— lichſt erſucht, dieſes in ihren Ortſchaften, ſo oft dieſe Bekanntmachung im Intelligenzblatt erſcheint, zu publiciren und mich die deßfallſigen Koſten wiſſen zu . welche ſogleich poſtfrei überſendet werden ollen. Hof Haſſeleck den 10. Jan. 1838. Tobias Thaler. Offene Lehrerſtelle bei der israelitiſchen Gemeinde Rodheim. (52) Die israelitiſche Religionsgemeinde zu Rod— heim im Kreisrathsbezirk Friedberg ſucht gegen ein angemeſſenes Honorar einen Religionslehrer, wel— cher auch zugleich das Amt eines Vorſängers zu verſehen hat, und kann bis den 16. März l. J. in ſeinen Dienſt eintreten. Hierauf Reflektirende, welche im Stande ſind, ſich durch Zeugniſſe über ihre Fä— higkeiten unnd Moralität auszuweiſen, belieben ſich in frankirten Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Rodheim den 17. Januar 1838. Der Vorſtand der israelit. Religions— gemeinde daſelbſt: Löb Borngäſſer. 5 In Dienſt (53) wird auf Petritag eine Magd geſucht, welche gute Zeugniſſe hat und Kochen und Hausarbeit thun kann. Zu erfragen bei Ausgeber dieſes. Mobilien⸗Verſteigerung. (56) Die in Nr. 3 dieſes Blattes unter(56) ge⸗ ſchehene Bekanntmachung wird wegen Unvollſtaͤndig— keit zurückgenommen und dahin abgeändert: Dienſtag den 6. Februar d. J., und die folgen— den Tage, will der Unterzeichnete abzugshalber nach— beſchriebene Oeconomie-Geräthſchaften öffentlich an den Meiſtbietenden verkaufen. 1) Zwei ſehr gute brauchbare Oeconomie-Pferde und eine Kuh. ) Zwei zweiſpännige Wagen mit ſämmtlichem Zugehör, als Pflüge, Eggen ꝛc. 3) Zwei vollſtändige Pferdegeſchirre, ſowie drei beinahe noch ganz neue Ackergeſchirre ꝛc. 4) Hausgeräthſchaften aller Art, als zwei große Mehlkaſten, Backtrog, Tiſche, Baͤnke, ein Clavier ꝛc. 5) Küchen⸗Geräthſchaften, als kupferne und ei— ſerne Töpfe, die in jedem Sparheerde gebraucht werden können ꝛc. 6) Mehrere vollſtändige Betten mit Bettſtellen. 7) Eine große Quantität Stroh aller Art, 150 Zentner Heu, 100 Zentner Grummet, circa 200 Malter Kartoffeln ꝛc. und 8) Ein großer Hofhund(Dogge) feinſte Race. Okarben den 23. Januar 1838. Lange, Verwalter. Waaren⸗ Empfehlung. (60) Unterzeichnete empfehlen ſich mit folgenden Artikeln, als: ſehr gutem baumwollen und leinen Bettzeuchbarchend, Futterbarchend, Saſſenet, Tüll, Spitzen, Moll, Batiſtmouſelin, Schertings, vorzüg— lich billiges Band, weiße Sayet-Wolle und Mode—⸗ Wolle, baumwollen Strickgarn, Einſchlaggarn, Schnur, Spinal, leinen und ſchleſinger Zwirn, Lothband, ſo wie in allen andern hier einſchlagen— den Artikeln, zu äußerſt billigen Preiſen. Friedberg den 18. Januar 1838. Gottſchalk Hirſchhorn. Nathan Hirſchhorn. Zzu Vier mi et hen. (61) Der zweite Stock in dem ehemaligen Wil— helm Dietz'ſchen Hauſe in der Uſergaſſe iſt zu ver⸗ miethen und kann im April bezogen werden. Derſelbe beſteht in 3 heitzbaren aneinanderſtoßenden Stuben, einer unheitzbaren Stube, Küche, Keller und Spei⸗ cher. Näheren Aufſchluß über die Miethbedingungen ertheilt der Unterzeichnete. Friedberg den 18. Januar 1838. Bäckermeiſter Ulrich in der Uſergaſſe. Nicht zu überſehen. (85) Die auf Sonntag den 28. d. M. angekün⸗ digte Tanzmuſik, kann wegen eingetretener Hinder— niſſe nicht ſtattfinden. Friedberg den 25. Januar 1838. G. Gerlach. Glaſer-Arbeits-Verſteigerung. (86) Donnerſtag den 1. Februar, ſoll an der katholiſchen Kirche dahier, eine zu 57 fl. 55 kr. vor— anſchlagte Glaſerarbeit öffentlich an den Wenigſt— fordernden veraccordirt werden. Holzhauſen am 18. Januar 1838. Der katholiſche Kirchenvorſtand Caſtello. Jung. Leinwebergeräthſchaften, (87) beſtehend in Tuchgeſchirre von allen Sorten, hat zu verkaufen: Schakei, Webermeiſter. 332 fl. Verwaltungsgeld (88) hat ganz oder auch getrennt, gegen gericht— liche Verſicherung zum Ausleihen Friedberg. Schuhmachermeiſter M. Bauer. Waaren⸗ Empfehlung. (89) Eine Sendung faconirter geſtrickter Hals— tücher ſind angekommen und werden zu den mog— lichſt billigen Preiſen abgegeben bei Louis Mann in Friedberg. Tear f Verkauf. (90) Auf dem Torfſtich hierſelbſt wird noch Form torf, groß Format, kerntrocken, das 1000 zu 3 fl. 45 kr. abgegeben, welches hiermit zur Nachricht dient. Enkheim bei Bergen d. 24. Jan. 1838. Der Geſchäftsführer H. Arend. —— — Feuerverſicherungs-Anſtalt. (90 Die durch das Regierungsblatt Nr. 3. von dieſem Jahre entſtandenen haͤufigen An⸗ fragen, ob das Verbot,„in nicht inlaͤndi— ſchen Feuerverſicherungsgeſellſchaften nicht verſichern zu durfen“ ſich auch auf die Feuerverſicherungs— Geſell⸗ ſchaft in Elberfeld erſtrecke, veranlaſſen mich hiermit anzuzeigen, daß dieſe und uberhaupt deutſche Verſicherungs— geſellſchaften hiervon ausgeſchloſſen ſind, und daß ich fortfahre zu den billigſten Praͤmien, je nachdem es die Gebaͤulichkeiten oder die zu verſichernden Gegenſtaͤnde zulaſſen, Vertraͤge ab⸗ zuſchließen und auf portofreie Anfragen jede ge⸗ wünſcht werdende Auskunft mit Vergnuͤgen ertheile. Was die Garantie der fraglichen Geſellſchaft und ihre Soliditaͤt uberhaupt anbetrifft, ſo wurde es uͤberfluſſig ſeyn etwas hieruͤber zu ſagen, eben ſo wie der Gerichts zuſtand im preußiſchen Staate, als prompt Hülfe leiſtend allgemein anerkannt nicht weiter erwaͤhnt zu werden braucht. Gießen im Januar 1838. J. G. Appel, Hauptagent der Feuerverſicherungs— Geſellſchaft in Elberfeld. Rauchtabak (92) Alle Sorten bremer Cigarren, Rauchtabake, als: Varinas, Varinas-Portorico, Ca⸗ bannas, türkiſche Krull verkauft in beßter Qua⸗ 1 im Jauuar 1838. J. G. Appel. Eine Hausmagd, (93) welche gute Zeugniſſe von ihren frühern Dienſt⸗ herrſchaften beibringen kann, wird auf Petritag ge— ſucht. Von wem? ſagt die Expedition d. Bl. Backhaus-Verſteigerung. (94) Nächſten Mittwoch den 31. d. M., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſoll das dahier an der Hauptſtraße gelegene, der Valentin Schmidts Wittwe gehörige 28 — Backhaus, aus verſchiedenen Ruͤckſichten, einer noch⸗ maligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Kaufliebhaber, welche ſich über ihre Zahlungs- fähigkeit auszuweiſen im Stande ſind, werden hier— mit höflich eingeladen. Niederwöllſtadt den 25. Januar 1838. Der General-Bevollmächtigte: G. Emmerich. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 30 kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. i Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl. kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 22. Januar: Waizen: 8fl. 10 kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte: 5 fl. 40 kr. 5 Hafer: 3 fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-⸗Preiſe zu Mainz, am 19. Januar: Waizen: 8 fl. 14 kr. Korn: 6 fl. 50 kr. Gerſte: 5 fl. 26 kr. 5 Hafer: 3 fl 19 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 29. Jan. bis 4. Febr. 1838. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. pf 1 Leib-Roggenbrod 2 3 2 3 2 7 7 6 2 5 2 4 7 5 11. 11— i Loth. Loth. — Milchbrod 14 5 10 ⁰ 57,7 — Waſſerweck 116 114— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod I Fleiſch-Preiſe. 5 5 pf.. 1 Ochſenfleiſch 12— 11 15 „ Kühfleiſch 82 8 „ Rindfleiſch 8 81— „ Kalbfleiſch 6 2 6 2 „ Schweinenfleiſch 124— 124 „ Hammelfleiſch 82 5 „ Wurſt von blos Schweinen 14— 144— „Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 16— „ Seine Speck 22— 22— 1 chinken 144 15— 77 Dörrfleiſch 2 16— 16 5 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 2114— 1 5 dito unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 20— 20— „ Hammelsfett 171 164— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F Küchler. Bei C. Bindernagel in Friedberg ſind zu haben: S chreib Federn, ¼ Hundert zu 20 und zu 10 kr. Rolhſtifle, pr. Stück 5 kr. Bleiſtifte zum Zeichnen, pr. Stück 6 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantworklichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Da ſumme 0 Sachder Mine. tation zu in der R auf beſon dem Bau deren die fkapitals Fr Geſd Oberfle . poſtige ö N ſgebenſt Fri Alter ond.— ſcht oval. „Sein lite, ein, eln.