1 * ö 1 U 5 1 7 lar: 11.91 4 1 Intelligenzblatt für die rovinz(Dberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. TTPP—P—......... T 28 3. Sonnabend, den 20. Januar 1838. verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das 3 mir beſonders anzuzeigen; diejenigen hingegen, welch Carl Bindernagel. wöchentlich Einmal und zwar hier ausgegeben und durch tag 3 Uhr bei mir eingelaufen für die erſte Zeile 4 kr., für 1 Jahr iſt: 1 fl. 12 kr., für muß!— Diejenigen meiner 0 haben nicht noͤthig, ſolches bei velche auszutreten beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen mich, oder die ihnen zunächſt liegende Poſtbehörde, gefalligſt davon zu benachrichtigen.— „ erſuche ich, werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. Gemeinnützige Aufſätze Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Burgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Handel mit Giftwaaren und Arzneiſubſtanzen. Es iſt zur Anzeige gekommen, daß die Spezereikrämer und Materiali mit Giftwaaren vom 31. Mai 182 verſammeln und denſelben das gedachte verſaͤumen, die im F. 5 befohlene Viſitation Zeit zu Zeit vorzunehmen. Friedberg den 25. Dezember 1837. Geſetz vorzuleſen und einzuſchärfen. Sie ſelbſt werden über die genaue Befolgung deſſelben inskün ialiſten das Geſetz uber den Handel Utheilweiſe ganz unbeachtet laſſen und nicht genügend zu kennen ſcheinen. Ich trage Ihnen daher auf, die Spezereihändler und Materialiſten in Ihren Gemeinden alsbald zu ftige wachen und insbeſondere nicht der Spezereiläden unter Zuziehung des Phyſikatsarztes von Küchler. Witterungs- Nachrichten. Als wir Wetterauer das neue Jahr antraten, glaubten wir faſt, der Winter würde diesmal an unſern Thüren vorbeiſchleſchen, ohne bei uns ein⸗ zukehren. Das war aber ein kleiner Irrthum. Am 7. Januar hatten wir des Morgens 2 Grad(Reau⸗ mur) Kälte, und am Abend bei ſcharfer Nord⸗Oſt⸗ luft bereits 10 Grad. Am 8. Jan. Morgens war ze Kälte wieder auf 8 Grad gefallen; dagegen 4 waren es den 9. Morgens bereits 12 Grad. Von da an war die Kälte mehrere Tage gemäßigt, ſo daß der Thermometer des Morgens am 10. 7 Grad, den 11. 8 Grad, den 12. 8 Grad Kälte zeigte. Hierauf ſtieg ſie wieder; am 13. Morgens waren es 11½ Grad, am 14. Morgens 11, Abends aber 13 Grad, am 15. Morgens 13% und Abends nach zehn Uhr 18 Grad. Am 16. des Morgens war die Kälte noch einen halben Grad hoher und nur um Pr—— ̃ ̃—̃ͤvę!—.—— „ Morgen des Winters von 1829 auf 183 wo wir am 2. Februar 19 Grad hatten. Am Abend des 16. und am Morgen des 17. war wieder eine ziem⸗ etwas Weniges geringer, als an a liche Abnahme derſelben bemerkbar, indem der Ther, mometer nur 13 Grad zeigte. Da ſie indeſſen be⸗ reits in die Wohnungen eingedrungen iſt, ſo fangt. ſie an, auch bei 13 Grad empfindlich zu werden. Dann kam am Morgen des 18. ein ſchärferer Nord⸗ wind, bei welchem der Thermometer 12¼ Grad zeigte. Von einem Unglücksfalle haben wir, Gott ſey Dank, noch nichts vernommen; doch wünſchen wir um un— ſerer dürftigen Brüder willen, daß der Winter kein gar zu ſtrenges Regiment mehr ausüben möge; wir vertrauen hierbei auf unſer altes Sprüchwort, daß ſtrenge Herren nicht lange regieren. Den Kartoffelbeſitzern aber rathen wir, ihre Keller wohl zu verſchließen, denn die Kartoffel iſt ein gar zartes Weſen, das nicht gerne mit dem Win⸗ ter ſich viel zu ſchaffen macht. 115 Der Kirchengeſang zu Petterweil. (Auszug eines Schreibens.) Gelegenheitlich einer Reiſe durch, die Provinz Oberheſſen berührte ich am Sonntag vor Weihnachten den Ort Petter weil. Der Wirth, bei dem ich einkehrte, war ein ſchlichter aber ſo gefälliger junger Mann, und ſein Benehmen ſo anſprechend, daß ich mich hierdurch veranlaßt fand, bei ihm zu übernach⸗ ten. Am Abende verſammelte ſich in dem Wirthszimmer eine Anzahl junger Männer und Burſchen, die ſich in ländlicher, jedoch gauz ſolider Weſſe unter einander vergnügten, während ich mich mit dem munteren Wirthe beßtens unterhielt. Von der Reiſe ermüdet, war ich eben im Begriffe mich zu betten, als meh⸗ rere der Gäſte, die ſich um einen beſondern Tiſch gruppirt hatten, einen dreiſtimmigen Geſang anſtinm⸗ ten, welcher mich ſo ſehr anſprach, daß ich mich nicht entwehren konnte, noch länger zu verweilen. Von dem Wirthe erfuhr ich nachher, daß dieſe Verſammlung der zu Petterweil kuͤrzlich entſtan⸗ dene Singverein ſey, der ſich zum Ziele geſetzt habe, den Geſang überhaupt, insbeſondere aber den ſo ſehr verwahrloſten Kirchengeſang zu verbeſſern, und daß dieſer Singverein am folgenden Feſttage ſich zum erſtenmale im Gotteshauſe hören laſſen wolle. Dies beſtimmte mich zum Kirchenbeſuche an dieſem Tage. Hier fand ich, daß der Geſang der beiden erſten Lieder, welche die Gemeinde anſtimmte, durch⸗ aus nicht geeignet war, ſich zu erbauen und das religiöſe Gefühl zu wecken. thut hier die Verbeſſerung des Kirchengeſauges ſo noth! Ich war froh, als derſelbe zu Ende war, denn nun mußte ja wohl die Reihe an den Sing⸗ nie an ankepge dem Waſſer. gewährt dieſe Gott! dachte ich, wie verein kommen. Dieſer nun, ich muß es geſtehen, fuhrte einen ſo ſehr ſeierlichen dreiſtimmigen Geſang lach A Geſauglehre, aus, daß ich ganz übekraſ t und nicht nur mein vorher beleidigtes Gehör wieder verſöhnt, ſondern auch das Gemüth hierdurch erhoben wurde. Hiernach hielt der Herr Pfarrvicar Kreß eine dem Feſte entſprechende kurze aber wahrhaft ergreifende gehaltvolle Rede. Durch ſolche Predigt und durch ſolchen Geſang muß auch der zerſtreüteſte Menſch zur Andacht geſtimmt und ſein Gemüth zum Göttlichen hingezogen werden.— Heil der Gemeinde in welcher der Sinn für einen beſſeren Kirchengeſang erwacht iſt! Möchten doch die Leiter dieſes Singvereins und alle Glieder des⸗ ſelben in ihrem lobenswerthen Unternehmen ſtand⸗ haft beharren und ihr Beiſpiel recht viele Na ch⸗ ahmung finden. V. X. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N M k. f BF d (938) Die in hieſiger Stadt gelegene, mit drei Mühlgängen verſehene ſtädtiſche Mühle, welche ſchon ſeit zweihündert Jahren ihre Exiſtenz bewährt hat, und bisher verpachtet geweſen iſt, ſoll erb⸗ und eigen⸗ thümlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Das Mühlengebäude nebſt dazu gehörigen Oeco— nomie⸗Gebäuden ſind noch neu, befinden ſich in gutem baulichem Stande, und es fehlt der Mühle Beſondere Vortheile Mühle noch dadurch, daß ſie wenig Concurrenz hat, und daß das nöthige Holz zur Unterhaltung der Gebäude und des Werkes gegen ein jährliches, verhältnißmäßig ſehr geringes Aver— ſüm aus den fiscaliſchen Waldungen unentgeldlich verabfolgt wird. 5 i Steigliebhaber werden eingeladen an dem zur Verſteigerung anberaumten Termin auf Petri-Tag 1838, Morgens 10 Uhr, auf dahieſigem Rathhauſe zu erſcheinen. Die näheren Verkaufsbedingungen werden unmit⸗ telbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht; jedoch werden auch ſchon vorher auf frankirte ſchriftliche Anfragen dieſelben mitgetheilt. 919 Nidda den 10. Oktober 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter ae Pr. Borberg. 14 Hofraithe⸗Verſteige rung, (1103) Donnerſtag den 1. Februar 1838, Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zur Verlaſſenſchaft des verklebten Adam Groß. gehörende Hofraithe Nro. 78, in der beßten Lage der Stadt auf der Hauptſtraße gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Brauhaus, 2 Scheunen, 1 Farbhaus und Ställen nebſt großem Hofraum, worin Färbe⸗ dahier ſodam thar dahler mehrer abgett gangel welche und a wollen 6 We Schul pothet, Fr rei betrieben wird, Erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Dezember 1887. i Der Bürgermelſter, D. Fritz. Ackerland ⸗Verſtei gerung. (1106) In Ag großherzoglichen Landgerichts, ſoll Donuerſtag den J. Febr. 1838, Vorm. um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe, die der Georg Schnei⸗ ders Wittwe dahier zuſtehenden Ackerſtücke als: 148, Ruthen Garten, zwiſchen der ockſtädter Grenze, Au Herrn von Löw, zehntfrei. 142„ Ackerland, zwiſchen dem Mühlenweg db iedgraben, an Chriſtian Froh⸗ berg, zehutfrei. 205„ Ackekkand, im Ried, an Carl Frick a und Conſorten und 12¼„ Wieſen im Ried, an Magdalena Wü⸗ In der Gemar⸗ 858 kung Burg Friedberg gelegen, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Dezember 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. f Edi ketal ladung. (1157) Nach dem Hypothekenbuche der Burg Friedberg entliehen Johannes Geck und Ehe⸗ Fan Anna Maria am 22. März 1781 und 2. Mai 1785 bei Stadthauptmann Joh. G. Ewald dahier zwei Capitalien von 300 fl. und 50 fl., ſodann Joh. Heinrich Geck und Frau Ka⸗ tharina am 28. Juni 1784 bei Schöff Wörner dähier ein Capital von 100 fl., unter Verpfändung mehrerer Immobilien. Dieſe Capitalien ſollen langſt abgetragen, die Schuldurkunden aber verloren ge⸗ gangen ſeyn, daher auf Antrag der Erben, alle, welche noch Anſprüche aus jenen Verpfändungen und auf die deßfalls errichteten Obligationen bilden wollen, aufgefordert werden, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als ſonſt die Schuldurkunden fur mortiſtcitt erklärt und die Hy⸗ pothekeinträge gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 12. Dezember 1837. Großh. heſſiſches Landgericht a Hofmann. A ee e de e e (14) Auf Anſuchen der Frau Adam Schuſters Wittwe, ſoll Montag den 26. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe in der Kirchgaſſe an Herrn Profeſſor Fertſch gelegen, mit Nr. 261 bezeichnet, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen, einer öffent— lichen freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. Januar 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Oeffentliche Ladung. (16) Die Erben des dahier verſtorbenen ledigen ſteufeld, zehntfrei. 135 Chriſtoph Vogler haben die Erbſchaft von die⸗ ſem unter der Rechtswohlthat des Geſetzes und Inventars angetreten, und es iſt demzufolge Ter⸗ min zum Eintragen ſämmtlicher Forderungen an dieſen Nachlaß in, das Inventar auf den 21. Fe⸗ bruar, Morgens 9 Uhr, anbeſtimmt worden, indem jene gehörig begründet, unter dem Rechts nachtheile ſonſt nicht berückſichtigt zu werden, dahier vorzu⸗ bringen ſind. ö * Dorheim am 4. Januar 1838. Kurfürſtliches Juſtizamt Halberſtadt. Stroh⸗ und Spreu⸗Verſteigerung. (24) Dienſtag den 23. Januar l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der Behauſung des Gaſt⸗ wirths Herrn Georg Ohmeis dahier nachſtehende aus der 1837er Erndte gewonnene Geſtröhe, als circa: 15 Fuder 30 Gebund Waizen⸗, 46„— 47 Korn⸗ hen e Hafer, anne„ Gerſten⸗, An„ nge Schüen und 18„ Wirr⸗Stroh, dann 5 Mltr. 3 Meſten Nachfrucht, ſowie endlich circa 120 Körbe Spreu und Keil öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Nach der Verſteigerung wird den Steigerern eröffnet werden, ob und für welche Gebote die Genehmigung ertheilt werden kann. Obererlenbach den 10. Januar 1838. Die hochgräfl. v. ingelheimiſche Rentei daf. F. Ehehalt. Hol zz⸗Verſtei gerung. (38) Dienſtag den 23. Jan. l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen im Obermörler Communalwald, Diſtrikt Batenberg und Reſervſchlag, folgende Ge— hölze: 1) 32 Stück Nutzſtangen, 2) 20% Stecken birken und eichen Prüͤgelholz, 3) 16%„ aspen und weiden 4) 175 Stück buchen 7 Normalwellen, 5) 9450„ birken u. eichen 7 6) 4250„ aspen u. weiden 17 und 7) 437½ Butzwellen unter den vor der Verſteigerung eröffneten Beding⸗ ungen öffentlich und an den Meiſtbietenden im Gaſt⸗ haus zum Hirſch dahier verſteigert werden. Obermörlen am 17. Januar 1838. Der gr. Bürgermeiſter Nicolai. o. Ber ſtze ig erung. (39) Freitag den 26. Januar 1838, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Oberros— bach, Diſtrikt Roſenkranzheck, nahe an der Grenze des Oberſtraßheimer Hofs 1——̃—— — 16— 1 6% Stecken buchen und birken Prügelholz, 29 14,525 Stück eichen, birken und weiden Reis⸗ holzwellen und 3) 1045„ eichen, birken und weiden Baum⸗ Stützen an die meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Ende des Schlags, an der Einſiedelwieſe. Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Orte werden andurch erſucht, dieſes in ihren Gemeinden durch die Schelle öffentlich bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 18. Januar 1838. Der gr. Bürgermeiſter Lämmer. Fruchtverſteigerung im Rentamt, Friedberg. (40) Mittwoch den 31. dieſes Monats, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Rathhauſe zu Butzbach von den dem daſigen herrſchaftlichen Speicher 80 Mltr. Korn und 60 Mltr. Gerſte, ſodann Freitag den 2. k. M., Vormittags 10 Uhr, hier in Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſt— halters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore 1) von dem Speicher zu Friedberg: 35 Malter Waizen, 230 Mltr. Korn und 60 Mltr. Hafer, 2) von dem Speicher zu Obermörlen: 40 Malter Gerſte und 25 Malter Hafer, 3) in Stammheim liegend: ungefähr 1 Malter Waizen, 25 Mltr. Korn und 25 Mltr. Hafer oͤffentlich verſteigert. Friedberg den 9. Januar 1838. Der großh. Rentamtmann Buß. T ü ch ef er üng. (41) Donnerſtag den 1. Februar l. J., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll in meiner Wohnung dahier die Lieferung von 1000 Ellen ungebleichtem flächſer⸗ nem Tuche, welche für die Marienſchloſſer Anſtalt nöthig ſind, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ich bringe dieſes mit der Be—⸗ merkung zur öffentlichen Kenntniß, daß derjenige, welcher bei der Nerſteigerung mitbieten will, nach⸗ weiſen muß, eine Caution von 200 fl. leiſten zu können. Marienſchloß den 15. Januar 1838. Funk. Obſtwein⸗Verſteigerung. (42) Donnerſtag den 25. Januar l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus un⸗ gefähr 6 Ohm vorzüglich guten Obſtwein öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 18. Januar 1838. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Straßenbau⸗Reparatur⸗Arbeits-Ver⸗ ſtei gerung. (43) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats⸗ und eee, eee Provinzialſtraßen in dem Baubezirk Friedberg für das Jahr 1838 als Handarbeiten, Steinfuhr⸗ und Steinſchlagerlohn ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen an den Wenigſtfordernden zur Verſteigerung gebracht werden: l b 1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung u. von der Dortelweiler Gränze bis Okarben, zu Kloppenheim Montag den 12. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. i 5 2) Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze, zu Oberwöllſtadt bei Herrn Wirth Brauburger Mittwoch den 14. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. 3) Für die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach, zu Niedermörlen im Wirthshaus zum Löwen, Freitag den 16. Febr. d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr. 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Han⸗ au und nach dem Aſſenheimer Steinbruch, im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt Montag den 19. Febr., Nachmittags 1 Uhr. 5) Für die Straße von den Nonnenſtümpfen bis Ranſtadt, zu Niedermockſtadt, Mittwoch den 21. Februar, Vormittags 10 Uhr. 6) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Lindheim, zu Altenſtadt im Gaſthaus zum Adler, Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr. 7) Für die Straße von Lindheim bis Buͤdingen und von Lindheim bis Selters, zu Lindheim den 23. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem dortigen Rathhaus. Die Herren Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg und Büdingen werden erſucht, dieſes in ihren Ge⸗ meinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 18. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachug. (44) Donnerſtag den 22. Februar J. J. ſoll die zur Pfarrei dahier gehörige 2ſtöckige Scheuer, 50 Fuß lang und 33 Fuß breit, noch in gutem Stande und mit Ziegeln gedeckt, unter den in dem Termin zu eröffnenden Bedingungen, vorbehaltlich der Ge— nehmigung, gegen gleich baare Zahlung auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird, daß von Kaufluſtigen jeden Tag Einſicht von dieſer Scheuer genommen werden kann. Oſtheim den 17. Jan. 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ruppel. Bekanntmachung. (45) Mittwoch den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die zur Erbau— ung eines neuen Kunſtrades erforderlichen Eichen⸗ und Buchenholz⸗Materialien an den Wenigſtnehmen⸗ .———— 3 (48) rodheim nicht g mehr d Pormit bracht. So teigerun g 921 3 18 349 oͤffentlic Der bahn, Die Orten in ihre laſſen. Rod Ar 40) Vormitt bauung Nau⸗ derrn druar renze baus Vor, Han⸗ d, Im 19. u bis den heim, elkag ingen deim Uhr, berg Ge⸗ deiſter eiſter 10 rbau⸗ chen⸗ men⸗ den in Lieferung gegeben werden. Das zu liefernde Holzwerk beſteht in einer 15 Fuß langen eichenen Radwelle, in 8 Stück Felgen zu einem 18 Fuß hohen Rad, 320 laufende Fuß Eichenholz zu Nad— arme ꝛc, ſo wie in 490 Fuß buchene Bohlen. Bei den angegebenen Maaßen iſt der frankfurter Werk— Fuß zu Grunde gelegt. Friedberg den 11. Januar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verkauf eines Faſſelochſen. (46) Montag den 22. d. M., ſoll dahier ein der Gemeinde gehöorender ſchlachtbarer Faſſelochs meiſt— bietend verſteigert werden, wozu Kaufluſtige hier— mit einladet. Wölfersheim den 13. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. 5 Holz ⸗Verſtei gerung. (47) Freitag den 2. Februar d. J., werden in dem der Gemeinde Großrechtenbach gehörigen Walde, Diſtrikt„Tiefengraben,“ 120 ſchoͤne eichen Bau⸗ und Nutzholzſtamme und 40— 50 Klafter Eichen⸗ holz öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Walddiſtrikt iſt nahe an der wetzlar⸗frank⸗ furter Straße gelegen und dadurch die Abfuhr leicht. Kleinrechtenbach den 13. Januar 1838. Der Buͤrgermeiſterei-Verwalter (Name unleſerlich.) Bolz VBerſtei gerung. (48) Da am 9. d. M., die Holzverſteigerung im rodheimer Gemeindewald Diſtrikt Jungenbuchen nicht ganz beendigt werden konnte, ſo wird nun- mehr der Ueberreſt auf Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, zur weiteren Verſteigerung ge— bracht. g Sodann werden nach Beendigung dieſer Ver— ſteigerung im Diſtrikt Grauenberg 21 Stecken buchen Scheit⸗, 3„ 2 Prügel⸗ 48175„Stock- und 349 Stück„ Wellen Reiſerholz öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert. Der Zuſammenkunftsort findet auf der Wald— bahn, an den ſ. g. drei Eichen ſtatt. Die großh. Bürgermeiſter in den umliegenden Orten werden andurch erſucht, dieſe Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. 7 Rodheim den 14. Januar 1838. Der. großh. Bürgermeiſter Jacoby. Arbeits ⸗Verſteigerung. (49) Künftigen Samſtag den 27. Januar, des Vormittags um halb eilf Uhr, ſollen die zur Er⸗ bauung eines Actenſaals bei das Hofgerichts⸗Canz⸗ . ley⸗Gebaude dahier nöthigen Arbeiten auf dahieſi⸗ gem Rathhaus öffentlich wenigſtfordernd verſteigert werden. Riſſe, Voranſchlage und Bedingungen lie⸗ gen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſicht vor. Der Voranſchlag beträgt: für die Maurerarbeit, ausſchließlich der Bruchſteine, des Kalks und Sandes 1126 fl. 53 kr. Steinhauerarbeit 268„ 26„ Zimmerarbeit 440„ 6„ Dachdeckerarbeit 269„ 28„ Schreinerarbeit 288„ 31„ Schloſſerarbeit 729„ 33„ Glaſerarbeit I Weisbinderarbeit 285„7„ Gießen den 16. Jauuar 1838. Der großh. Provinzialbaumeiſter Hofmann. Holz⸗Verſteigerung. (50) Mittwoch den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Gemeindewald: 4 Stecken eichen Scheit⸗ 3 25„ Stockholz, 850 Stück Wellen, einige Haufen Hauſpäne ꝛc. 11 Bauſtämme, 1574 Cub. Fuß enthaltend, eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz und 1 eichen Pflugsrehe an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Hühnerpfad, punkt 10 Uhr, wo zugleich der Anfang gemacht wird. Niederrosbach am 15. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. Arbeits⸗Verſteiger ung. (51) Dienſtag den 23. Januar d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Bürgermeiſterei das Brechen, Fahren und Setzen von 8 Klafter Steine, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Maibach den 9. Januar 1838. Der großh. Bürgermeiſter Philippi. Privat⸗ Bekanntmachungen. F (1128) Ich bringe hiermit meine Fleckenwaſcherei, ſo wie das Waſchen von Seide und Wolle wieder— holt in Erinnerung. Zugleich bemerke ich, daß ich das Kleidermachen erlernt habe, und nun nach den —— — 5 n eee eee —— 8—— 2 ich geneigten Aufträgen entgegen ſehe. Friedberg. in der Uſergaſſe. Ball ⸗ Anzeige. (27 V n geäußerte Wünſche, entſchloſſen hiermit diejenigen Herren, gnuüg heil? m i gefalligſt in Kenntuiß zu ſetzen. dern ich werde auch denheit derjenigen Herren un verſagen. Empfehlung. Schnellwaagen, ligſten Preiſe. Friedberg den 11. Jan. 1838. pfand zu leihen geſucht. Blattes ſagt von wem. wird auf freiwilliges Anſtehen der neueſten Muſtern billig und gut arbeite, weßhalb Suſanna Bruͤl, wohnhaft bei Schuhmachermeiſter Weith Der Unterzeichnete hat ſich, auf mehrfach Sonntag den 21. d. M., Abends 6 Uhr, einen kleinen Geſellſchafts-Ball zu geben, und bittet welche an dieſem Ver⸗ igen Theil zu nehmen wünſchen, ihn vorher davon Da nur gebildete und anſtändige Perſonen Eingang finden konnen, ſo wird nicht nur von Entree⸗Geldern abſtrahirt, Alles aufbieten, das Vergnügen der Geſellſchaft zu heben und durch vorzügliche Mu⸗ ſik, gute Speiſen und Getränke, ſowie durch billige prompte und freundliche Bedienung mir die Zufrie⸗ d Damen zu erwerben ſuchen, welche mir die Ehre ihres Beſuchs nicht Niederwöllſtadt den 10. Jan. 1838. Martin Breit, Gaſtwirth zum goldnen Lowen. (28) Der Unterzeichnete bringt einem hieſigen und benachbarten Publikum zur ergebenſten Anzeige, daß er eine bedeutende Auswahl großer und kleiner ein⸗ und zweiſeitige, fertig hat, welche ſehr dauerhaft und gut gearbeitet ſind; wie auch mehrere große und kleine Bügeleiſen nach der neueſten Facon, auch ſelbſtverfertigte große und kleine Fiſchband, und verkauft ſolche um die möglichſt bil⸗ A. Wohlfahrt, großh. heſſ. Metall-Eich⸗ und Schloſſermeiſter. 2000 bis 3000 fl. (30) werden gegen doppeltes gerichtliches Unter⸗ Die Expedition Backhaus-Verſteigerung. (36) Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, Schmidts Wittib, das derſelben gehörige, dahier an der Hauptſtraße gelegene, ganz vorzüglich gut eingerichtete Backhaus nebſt Backofen, Stallung und einem dabei befindlichen Garten, oͤffentlich an den Meiſtbietenden, unter den im Verſteigerungstermine bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verſteigert. — Auf Verlangen können auch ſchon vor obigem 18— 5 Termine die Verkaufs bedingungen bei dem Unterzeich⸗ neten vernommen werden. 5 Niederwöllſtadt am 10. Januar 1838. Der General-Bevollmächtigte G. Emmerich. Mobilar⸗Verſtei gerung. (26) Auf dem hochfreiherrlich von Ritter'ſchen Hof Haſſeleck bei Friedberg verſteigert der auf Petritag d. J. abziehende Pachter Tobias Thaler nach⸗ ſtehende Mobiliare, womit Montag den 5. Febn, Morgens 8 Uhr der Anfang gemacht und die fol⸗ genden Tage bis zur. Beendigung fortgeſetzt wird.“ Es werden verſteigert: in a) an Vieh. 6 Pferde und 1 Reitpferd, 14 fette Fahrochſen, 180 fette Hammel, 15 Kühe, Schweizerbaſtard, 6 Rinder, worunter 2 trag⸗ bare, 1 Zjähriger und 11 ½jähriger Faſſel⸗ ochs, 4 fette und 1 Faſſelſchwein, 4 Mutter⸗ ſchweine, auch 27 Spränger, Hühner und Tauben. p) Ackergeräthſchaften. 3 vierſpännige und 55 zweiſpännige Wagen, worunter einer mit eiſernen Achſen, 5 Pflüge und 4 eiſerne Eggen, 2 Fruchtfegemühlen, 6 doppelte Pferdegeſchirre, eine vollſtändige Brennerei, wovon der Brau⸗ keſſel 4 Ohm, der Läuterkeſſel 2 Ohm hält, nebſt 5 Einmachbütten, circa 500 Malter Kar⸗ toffel. Sodann Hacken, Kärſte, Senſen, Rechen, Heu⸗ und Miſtgabeln, auch Miſtkrappen. 00 Haus mobilien. Tiſche, Stühle, Bänke, Kommoden, Kupfer-, Zinn⸗, und Eiſengeräthſchaften. Sodann circa 30 Stecken gemiſchtes Holz, Stück', Zulaſt⸗, Ohm und andere Fäſſer, Waſchbütten und Stalleimer. N Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht, und der Empfang der geſteigerten Effekten geſchieht nur gegen baare Zahlung. Die großherzoglichen Bürgermeister werden höf⸗ lichſt erſucht, dieſes in ihren Ortſchaften, ſo oft dieſe a Bekanntmachung im Intelligenzblatt erſcheint, zu publiciren und mich die deßfallſigen Koſten wiſſen zu laſſen, welche ſogleich poſtfrei überſendet werden ſollen. Hof Haſſeleck den 10. Jan. 1838. Tobias Thaler. Offene Lehrerſtelle bei der israelitiſchen Gemeinde Rodheim. (52) Die israelitiſche Religionsgemeinde zu Rod⸗ heim im Kreisrathsbezirk Friedberg ſucht gegen ein angemeſſenes Honorar einen Religionslehrer, wel— cher auch zugleich das Amt eines Vorſängers zu verſehen hat, und kann bis den 16. März l. J. in ſeinen Dienſt eintreten. Hierauf Reflektirende, welche im Stande ſind, ſich durch Zeugniſſe über ihre Fä⸗ Betten und Bettladen, 30). U 1 Zel fan. 3 D ( Denen den Hell ner ſeligt ihrem e ſinſchlie werde/ Mann le Fri ed Die B (550 leiſten, Rückſpra Steuerin dung der geometii Wohnun, vornehm hiermit folgender Es denen, n haben an ten mich vor dem und ſich zu beneh Au nen, L wwar ni meters! von ſehr tich geo dieſem II Die Maßgab gering a Weg nac eich* N 19 higkeiten und Moralität auszuweiſen, belieben ſich in frankirten 12 an den Unterzeichneten zu wenden. Rodheim den 17. Januar 1838. Der Vorſtand der israelit. Religions— gemeinde daſelbſt: Loͤb Borngäſſer. In Dienſt (33) wird auf Petritag eine Magd geſucht, welche gute Zeugniſſe hat und Kochen und Hausarbeit thun kann. Zu erfragen bei Ausgeber dieſes. Dankſagung und Empfehlung. (54) Allen meinen Freunden und Gönnern, auch Denen, welche mir nicht bekannt wurden, ſage ich den herzlichſten Dank für die Güte, welche ſie mei⸗ ner ſeligen Frau erwieſen haben und empfehle mich ihrem ferneren Wohlwollen. Möchte mir ferner hinſichtlich meines Geſchäftes ihr Zutrauen zu Theil werden, damit es mir möglich wird, als rechtlicher Mann leben zu können. Friedberg den 13. Januar 1838. Friedrich Noll, Schneidermeiſter. Die Bildung der Geometer III. Klaſſe. (55) Mehrfach geäußerten Wünſchen Genüge zu leiſten, habe ich mich entſchloſſen, nach vorgängiger Rückſprache mit dem Verificator des Cataſters Hrn. Steuerinſpektors Debus, ein Inſtitut für die Bil⸗ dung der Geometer III. Klaſſe zu errichten. Vor der Hand werde ich mich daher von jetzt bis Oſtern wöchentlich 2 volle Tage hiermit beſchäf— tigen, und je nach Umſtänden der Witterung ent⸗ weder Unterricht in den nöthigen mathematiſchen und geometriſchen Vorkenntniſſen zu Haus in meiner Wohnung ertheilen, oder Uebungen auf dem Felde vornehmen. Mittwoch den 31. d. M. werde ich hiermit den Anfang machen und ſo allemal jeden folgenden Mittwoch und Samſtag dazu verwenden. Es werden daher alle diejenigen, welche außer denen, welche mich ſchon darum erſucht haben, Luſt haben an dieſem Unterrichte Theil zu nehmen, gebe— ten mich ſobald als möglich, und namentlich noch vor dem 31. d. M., hiervon in Kenntniß zu ſetzen und ſich deswegen, am beßten mündlich, mit mir zu benehmen.. Auch diejenigen Bauhandwerker, Feldgeſchwor— nen, Oekonomen und ſonſtige Geſchäftsleute, die zwar nicht geſonnen ſind, das Examen eines Geo— meters III. Klaſſe zu beſtehen, denen es aber doch von ſehr großem Nutzen ſeyn möchte, etwas prak⸗ tiſch geometriſche Keuntniſſe zu haben, können an dieſem Unterrichte Theil nehmen. Die dadurch entſtehenden Koſten werden nach Maßgabe der theilnehmenden Individuen wohl höchſt gering ausfallen. Sollte manchen Intereſſenten der Weg nach Friedberg zu weit ſeyn, ſo bin ich er⸗ * — bötig, bei Entſchädigung der dadurch entſtehenden Reiſekoſten, dieſen Unterricht auch an andern Orten, wie z. B. Butzbach und Okarben, jedoch an andern Tagen zu ertheilen. Da ich mir bekanntlich meine mathematiſchen Vorkenntniſſe durch ſehr gründlichen Unterricht bei dem früheren Seminarlehrer Herrn Dr. Briel er⸗ worben habe, und von dieſem geſchickten Lehrer ſo— wohl ſchriftlich als mündlich die beßten Zeugniſſe gegen mich ausgegangen ſind, ſo wird man wohl nicht zweifelu, daß ich vermögend ſeyn werde, die in Bezug auf Anerbieten an mich gemachten Anfor⸗ derungen zu entſprechen. 2 Auch bin ich erbötig in den Abendſtunden noch beſonders Unterricht in der Elementarmathematik zu ertheilen. Friedberg den 18. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisgeometer Koch. Mobilien-⸗Verſteigerung. (56) Dienſtag den 6. Februar d. J., will Un⸗ terzeichneter in ſeiner Wohnung dahier folgende Gegenſtände einer offentlichen freiwilligen Verſteige— rung ausſetzen: 8 N a 1) Mobilien, beſtehend in Tiſche, einem Clavier und einem Käskorb, 8 mehrere 3, 2, 1 und/ Ohm haltende, in beßtem Zuſtande ſich befindende Fäſſer, 4 Schweintröge von Guß, eine Parthie Heu, Grummet und Stroh, circa 150 Malter Kartoffeln, 2 vollſtändige zweiſpännige Wagen, 2 Pflüge, 2 Eggen, Steigleitern und über— haupt Gegenſtuͤnde, welche der Oeconom haben muß und i 8) ein ſtarker Hofhund, von Race eine Dogge— Okarben den 15. Janzar 1838. Lange, Verwalter. Zawie. di L. d ug en (57) iu dem ehemaligen Breitwieſerſchen Hauſe, welche bis den 1. Februar d. J. bezogen werden können, hat zu vemiethen f Friedrich Schleuning. T( wn (35) 150 Gulden Curatel⸗Gelder liegen gegen gerichtliche Verſicherung bei mir zum Ausleihen bereit. Friedberg. M. Grödel. En⁰fν n rend S chu itzt ge, A (58) hat zu verkaufen Sattlermeiſter Falck. beg e (59) von vorzüglicher Arbeit und noch wenig gebraucht iſt zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt bei wem. 29 30 4 50 60 7 94 — 2— 4 8 5 7 Waaren⸗ Empfehlung. Mai⸗Wolle. N 5 (60) Unterzeichnete empfehlen ſich mit folgenden(65) iſt zu haben bei Anton Eich. Artikel, als: ſehr gutem baumwollen und leinen Bettzeuchbarchend, Futterbarchend, Saſſenet, Tüll, a e a 0 1 Spitzen, Moll, Batiſtmouſelin, Schertings, vorzüg⸗ Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: 1 lich billiges Band, weiße Sayet⸗Wolle und Mode⸗ Waizen: 8 fl. 30 kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. A Wolle, baumwollen Strickgarn, Einſchlaggarn, 0 Hafer: 3fl. 15 er. Erbſen:— fl.— kr. 4. Schnur, Spinal, leinen und ſchleſinger Zwirn, Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 15. Januar: Lothband, ſo wie in allen andern hier einſchlagen⸗(Waizen: Sfl. 10 kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte:— fl.— kr. 10 den e zu äußerſt billigen Preiſen. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Friedberg den 18. Januar 1888. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 1 2. Januar: Gottſchalk Hirſchhorn. Waizen: 8 fl. 11 8 61 50 kr. Gerſte: 5fl. Skr. 1 den Nathan Hirſchhorn. Hafer: 3 fl 3kr. Erbſen:— fl.— kr. g. Zu Vermiet hen. olizei⸗Tare für die Staͤdte Friedberg un: 7 (61) Der zweite Stock in dem ehemaligen Wil⸗ 175 5 0 55 5 Fr 9* 4 helm Dietz'ſchen Hauſe in der uſergaſſe iſt zu ver⸗ utzbach vom 22. bis 28. Januar 1838. N miethen und kann im April bezogen werden. Derſelbe 5 a i= beſteht in 3 heitzbaren aneinanderſtoßenden Stuben, Pfd Brod-Preiſe. Frierberg Butzbarh, einer unheitzbaren Stube, Küche, Keller und Spei⸗ 5 kr. pf. Kr. f. 1634 cher. Näheren Aufſchluß über die Miethbedingungen 2 Leib⸗Roggenbrod i d ee 1 ertheilt der Unterzeichnete. 4 0 5 15 5 10 3 16 4 0 Friedberg den 18. Januar 1838. Loth. Loth. 8 Bäckermeiſter Ulrich in der Uſergaſſe.— Milchbrod 115 115% Verſteigerungs⸗ Anzeige.— Waſſerweck C777. (62) Der Unterzeichnete iſt beauftragt, die vor⸗ Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 67% 1 6%, Sete mals von Löw'ſche Scheune in der Burg Fried⸗ iſch⸗Prei berg nebſt damit zuſammenhängender Wohnung und Fleiſch⸗Preiſe. 1 ö du n Stallung, 75 Fuß lang und 40 Fuß breit, auf den 1[Ochſenfleiſch 11 2 11 25 wotden 10 Abbruch zu verkaufen. Die Gebäulichkeiten ſind Kühfleiſch 8 2 8— das Julet reich an gutem Holzwerke und wohl erhalten. Die-„ Rindfleiſch 8 S ſo bin il ſelben eignen ſich beſonders zu einer vollſtandigen 95 Samen geile 12 2 11 5 uveen fir! Bauern⸗Hofraithe.„ Hammelfleiſch Se Ihrer Ken Friedberg den 18. Januar 1838.„ Baal 1015 blos Schweinen 13— 13— ö Il .„ ratwur 15— 15— 0 0 5 5 Franz Hec.„ Schwartenmagen 16— 16— Dat g . VVV„ Geräucherter Speck 2277 f Da (63) von geſitteten Eltern, welcher Luſt hat die Schinken 15 porto kün Küfer⸗ und Bierbrauerei zu erlernen, wird geſucht;„. e 5— 5— dernen . 222 1 70 3, en— 2—„ von wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. 5 e Fe a 20 0 Mie sad Einladung.„ Nierenfett 20— 20— den in 1 (64) Sonntag den 28. d. M. iſt bei mir gut Hammelsfett 17— 16— 1 Lon beſetzte Tanzmuſik ear ele gef ein verehrl. pfan hieſiges und benachbartes Pu ikum höflichſt einlade. 9) Die Friedberg den 19. Januar 1838. Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F 5 1 G. Gerlach. Küchler. 30 8 5 5 Dien Nachtrag zu den Bekanntmachungen von Behoͤrden.* 5 Braunkohlen⸗ Klötze. oder (66) Die Braunkohlen⸗Conſumenten des Dorheimer Bergwerks werden benachrichtigt, daß außer den 2 Die bereits anbeſtellten Braunkohlen⸗Klötzen der Vorrath für dieſen Winter anch iſt, 55 keiwe 5 welc Anbeſtellungen auf Braunkohlen⸗Bezug mehr angenommen werden können. Ver Dorheimer Bergwerk den 19. Januar 1838. nicht A. Storch. daß, geſch Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 85 1 1 5 Con 1 * * — 2— 5— 1— . e ²—.A. ——— 2—— 1 .