F * 8— — Intelligenzblatt für die . berhes sen Mrovinz — im Allgemeinen, 7. den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Sonnabend, den 17. Februar 18338. g Oeffentliche Nachricht. Die mir von großh. Bergwerksverwaltung zu Dorheim auf mein Anſuchen vom 16. Januar, 2. und 9 Febr. l. J. zugetheilten 1800 Centner Braunkohlen-Klötze wurden folgender Art verwendet: 1) Von einheimiſchen und benachbarten Menſchenfreunden wurden unentgeldlich angefahren, und an Unbemittelte vor dem Nathhaus um den koſtenden Preis, zu 12 Kr. den Centner vertheilt i 764 Etr. 29 Für die mir von einem Ungenaunten zugeſandten 5 fl. wurden unentgeldlich vor dem Rathhaus vertheilt g 25„ 3) An hieſige Einwohner wurde auf ihr Anſuchen in Zutheilungen von 3 bis 5 Centner durch verſchiedene Fuhrleute angefahren 366„ 4) Düurch die Fuhren des Johannes Walz wurden im Lohn angefahren, und unter meiner Aufſicht in halben Centnern, den Centner zu 16 Kr., verkauft 645„ angefahren und abgegeben worden. Somit ſind bis zum 17. Februar l. J. 1800„ Judem ich dies Reſultat zur allgemeinen Kenntniß bringe, danke ich im Namen der Bedürftigen den edlen Menſchenfreunden, die mich ſo bereitwillig und uneigennützig unterſtützten, und dadurch bei der ſtrengen Kälte die Noth der Leidenden lindern halfen. Friedberg. Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. Preisvertheilung des landwirthſchaft— lichen Vereins. Am 16. Dez. vorigen Jahres fand zu Gießen eine Ausſchußſitzung des landwirthſchaftlichen Ver— eines von Oberheſſen ſtatt. Es wurden hier die Preiſe beſtimmt 1) für die beßten Anlagen des ſ. g. luzerner Klees, 2) für die beßten Dungſtätten und 3) für Wieſen⸗Verbeſſerungen. Wir theilen unſern Leſern aus dem Verzeichniſſe, welches ſich in der Beilage Nr. 2 der Zeitſchrift für den land⸗ wirthſchaftlichen Verein befindet, hier einen Auszug mit, und zwar nennen wir ihnen diejenigen Preiſe, welche in die Kreiſe Friedberg, Nidda und den Landrathsbezirk Hungen kamen, weil dieſe unſere Wetterau am Meiſten angehen. Hoffentlich werden dieſe Preiſe die andern Bewohner immer mehr anſpornen das Ihrige zur Hebung dieſes Zweiges — der Landwirthſchaft zu thun, worin, ſagen wir es uns nur ohne Hehl, die Provinz Oberheſſen im Ganzen gegen die beiden andern Provinzen noch ſehr zurück iſt. Und doch gab die Natur wenigſtens dem größeren Theile derſelben einen ſo herrlichen Boden! Prei A. Für Luzern ⸗ Anlagen. a) Im Kreiſe Friedberg. Den erſten Preis mit 15 fl. 1) dem Bürgermeiſter Brodt in Fauerbach I., für eine 1 Morgen große wohlgelungene An— lage, 2)„ Schullehrer Gruner in Rodheim fuͤr 1 Morgen, 3)„ Pachter Weber in Niederweiſel für eine 15 Morgen große Anlage. — Den zweiten Preis mit 10 fl. 4) dem Jacob Schneider in Fauerbach J. für % Morgen, Johannes Schmidt daſ. desgl. Dieterich Brauburger zu Oberwöll— ſtadt desgleichen. Den dritten Preis mit 5 fl. 7) dem Pachter Brotzler zu Oberwollſtadt-für Morgen. 5b) Im Kreiſe Nidda. 8) Dem Müller Landmann zu Oberſchmitten für 3 Morgen den erſten Preis mit 15 fl. c) Im Landrathsbezirke Hungen. 9) Der gräflich Solms-Laubachiſchen Verwaltung zu Wohnbach für 3 Morgen, als ſehr ge— lungen bezeichnet, den erſten Preis, worauf Seine Erlaucht der Herr Graf zu Gunſten anderweitiger Verwendung jedoch verzich— teten. B. Für Dunggruben. a) Im Kreiſe Nidda. Der zweite Preis mit 10 fl. 1) Dem Johannes Hahn zu Petershäuſer Hof, Bürgermeiſter Schreiner zu Feldkrücken, Conrad Rühl, Conr. Sohn daſ., Johannes Ludwig II. zu Ulfa. Der dritte Preis mit 7 fl. Peter Hofmann in Eichelſachſen. Ludwig Kunkel in Burkhards, „HPeter Horx das, Conrad Lang in Götzen, Johannes Lang daſ., Peter Becker zu Michelbach, Conrad Becker daſelbſt, Caspar Gaul zu Eſchenrod, Schullerer Rockel zu Michelau, Johannes Schmidt V. daſ., Jacob Schleuning zu Feldkrücken. Der fünfte Preis mit 5 fl. Johannes Schmidt zu Eichelſachſen, Johannes Haas zu Eckardsborn, Johannes Haas III. zu Oberſeemen, Chriſtian Harröder daſ. pb) Im Kreiſe Friedberg. Der zweite Preis mit 10 fl. Müller Schutt in Steinfurt, Anton Leonhard daſ. Der vierte Preis mit 6 fl. 22) dem Bürgermeiſter Philipp zu Maibach, 23)„ Marktrechner Weiſel daſelbſt. C. Fuͤr Wieſen⸗Verbeſſerungen. a) Im Kreiſe Friedberg. 1) Dem Müller Schutt zu Steinfurt für die Ver⸗ beſſerung von 2 Morgen 15 fl. b) Im Kreiſe Nidda. 20 Der Gemeinde Ulfa für 22 Morgen 15 fl. 3) Dem Herrn Buderus zu Hirzenhain für 10 Morgen 15 fl. 5)„ 9 135„ 140„ 150„ 16) dem 17 7 18)„ 19)„ 20) dem 2„ 46 — 4) Dem Müller Matheſius daſ. für 8 M. 14 fl. 5)„ Michael Schmidt, Raſtenmeiſter, zu Bobenhauſen für 2½ M. 10 fl. 6)„ Georg Spamer, Neben Eidam, zu Schotten für 2 M. 10 fl. 7)„ Johannes Zinſer zu Bobenhauſen für ½ Morgen 5 fl. 89 9 5 Gebhardt zu Buſenborn für 1 M. 5 fl. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Verſteigerung von Bauarbeiten. (74) Samſtag den 24. Februar, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Stockheim die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: fl, kr. 1) Maurerarbeit ausſchließlich der Mate— rialien 399 56 2) Steinhauerarbeit 159 19 3) Zimmerarbeit ausſchließlich der Mate⸗ rialien 336 56 4) Dachdeckerarbeit 167 35 5) Schreinerarbeit 466 18 9) Schloſſerarbeit 309 52 7) Glaſerarbeit 179 40 8) Weisbinderarbeit 214 12 6) Spenglerarbeit 61 54 Indem man dieſes unter dem Anfügen zur all⸗ gemeinen Kenntniß bringt, daß die Voranſchläge, Bauriſſe und Bedingungen bis dahin auf der Buͤr⸗ germeiſterei zu Stockheim eingeſehen werden können, wird zugleich bemerkt, daß nur ſolche Steigerer zum Gebote zugelaſſen werden, welche ſich vorher durch Atteſte von ihrer Bürgermeiſterei ausweiſen können, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 24. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Eichen-Lohrinde-Verſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg a 5 betreffend. (102) Das diesjährige Ergebniß an eichen Loh⸗ rinde in den nachbemerkten, vom Raumholze rein geſtellten Niederwaldſchlägen, wird dahier Mittwoch den 7. Marz d. J., Vormittags um 10 Uhr, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert, nämlich: A In den großh. Domanialwaldungen: 1) Frauenwald, 20jähriger Beſtand, ungefähr 550 Gebund in 220 Ctr. 2) Kellerberg, 26jähriger Beſtand, ungefahr 700 Gebund in 266 Ctr. Summe 1250 Gebund in 486 Ctr, uugen Hauffe einfinde Obe (404 um 0 rung 30! bis 5 aud eic 3 bie Köpf angeg den), 51 (11 Uhr, ferul Aſſer unten gung ben in i — rden. en. tags 9 ockhein daſelbſt rdernden fl kr. 399 56 159 19 336 56 167 35 460 18 309 52 179 40 24 12 51 54 zur all⸗ inſchläge, der Buͤr⸗ n konnen, Steigerer ich vorher ausweiſen ande ſind. cht, die⸗ t machen daumeiſter ) Uhr, an amlich: 1220 Clr. 256 Elt. — 486 Ctr. B) In den Communalwaldungen der Gemeinden: 1) Obermoͤrlen, 13jaähriger Beſtand, ungefähr 658 Gebund in 250 Ctr. W Niedermörlen, 17 jahr. Beſt., ungefähr 500 Gebund in 190 Ctr. 3) Ockſtadt, 18jähr. Beſt., ungefähr 900 Gebund in 306 Ctr. Summe 2058 Gebund in 746 Ctr. Hauptfumme 3358 Gebund in 1212 Etr. Nachgebote können nicht angenommen werden, vielmehr wird der definitive Zuſchlag ſogleich er— folgen, wenn die Letzt- und Meiſtgebote dem Ab— ſchätzungspreis gleichkommen. Die näheren Bedin— gungen werden vor'm Ausgebot eröffnet. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Obermoͤrlen, Winter- ſtein, Ockſtadt und Oberrosbach, ſind angewieſen, den Kaufliebhabern, welche ſich deßfalls bei ihnen einfinden, die Lohſchläge vorzuzeigen Oberrosbach den 1. Februar 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. Lieferungsverſteigerung. (104) Donnerſtag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Liefe— rung von 1650 Fuß gußeiſernen Röhren von 4 74 Zoll Weite,/ Zoll Eiſenſtärke in Stücken von 5 bis 5½ Fuß Länge, mit Köpfen von 4 Zell Länge und 5 Zoll 11 Linien Weite, ſodann 500 Fuß der⸗ gleichen Röhren von 4 Zoll Weite, in Stücken von 5 bis 5½ Fuß Länge und ½ Zoll Eiſenſtärke mit Köpfen von 5 Zoll Länge und 6¼ Zoll Weite(das angegebene Maaß im Frankfurter Werkfuß verſtan— den), oͤffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 1. Februar 1838. 8 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Straßenarbeit. (118) Montag den 19. Februar, Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Aſſenheim die Lie⸗ ferung der zu dem Bau der Provinzialſtraße von Aſſenheim gegen Dornaſſenheim erforderlichen Steine, unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, an die Wenigſtnehmenden öffentlich verge— ben werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden hekannt machen zu laſſen. Friedberg am 6. Februar 1838. Der großh. heſſ— Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (122) Diejenigen, welche noch buchen Stockholz pr. Stecken zu 4 fl. 12 kr., ſo wie buchen Wellen das Hundert zu 9 fl. 12 kr. aus dem freiherrlich von frankenſtein'ſchen Walde bei Ockſtadt aus der Hand zu kaufen wünſchen, haben ſich dazu bis zum 25. d. M. bei Unterzeichnetem aufzeichnen zu laſſen, indem von dieſem Tage anfangend eine Preiserhö— hung eintreten wird. Die Qualität der betreffenden Holzſortimente kann jederzeit in dem genannten Walddiſtrikte über der ſ. g. Quer-Schneiße eingeſehen werden und wird noch bemerkt, daß auf Verlangen Zahlungs- friſt bis zum 1. Mai d. J., gegen annehmbare Bürgſcheine bewilligt werden kann. Ockſtadt am 6. Februar 1838. Der freiherrl. von frankenſtein'ſche Oberfoͤrſter Harth. Hafer-Verſteigerung. (124) Mittwoch den 21. Februar e., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 900 Malter Hafer, in Parthien an die Wenigſtnehmen— den vergeben werden. Die Veraccordirung wird in landgräfl. Hofmarſchallamts— Kauzley abgehalten. Homburg den 30. Januar 1838. Landgräfl. heſſ. Hofökonomie-Verwaltung W. Lotz. Oeffentliche Aufforderung. (125) Die bis jetzt bei Gericht noch nicht auf— getretenen Gläubiger des verſtorbenen Philipp Rach zu Nilbel und deſſen gleichfalls verſtorbenen, früher mit Johannes Schwind verehelicht ge— weſenen Ehefrau, werden zur Anzeige ihrer Forde— rungen auf Mittwoch den 21. Februar, Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil anher vorgeladen, daß, im Falle ihres Ausbleibens, auf ſie bei Er⸗ ledigung dieſer Verlaſſenſchafts-, reſp. Debitſache keine Rückſicht genommen werden kann. In dieſem Termin ſoll zugleich nochmals ein Arrangement ver⸗ ſucht werden und haben deßhalb auch alle übrigen Gläubiger mit zu erſcheinen. Großkarben den 22. Januar 1838. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Edietalladung (127) Da die von Joſeph Jeckel und Ehefrau zu Obermörlen dem Oppershofer Kirchenkaſten un⸗ term 17. Dezember 1819 conſtituirte Hypothek über 150 fl. längſt abgetragen, jedoch verloren gegangen ſeyn ſoll, ſo werden auf geſtellten Antrag alle, welche auf jene Obligation und insbeſondere auf die darin unter V./ 31 Ruthen im Kirchfeld im Kriebs⸗ loch und%, 1 Viertel 6 Ruthen auf der Haide des Flurbuchs der Gemarkung Obermoͤrlen vorkom⸗ mende Grundſtücke Anſprüche bilden zu können glau⸗ ben, zu deren Geltendmachung binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt jene Obligation für mortificirt erklärt, der deßfall⸗ ſige Eintrag in den Hypothekenbüchern geloͤſcht und dem Kaufbriefe über obgedachte beide Grundſtücke die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Friedberg den 3. Februar 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Zwei hundert Gulden (141) liegen bei der dorheimer Knappſchaftskaſſe — 48— dahier, gegen gerichtliche Verſicherung zum Aus— leihen in hieſiges Landgericht bereit. Friedberg den 15. Februar 1838. Hutter, Knappſchaftskaſſier. Noel n e r r eng. (142) Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden im rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt Voderwald und Altenſchlag, nachbenannte Holzſor— timente, als: 14 Stecken buchen Scheitholz, 3 1„ Prügelholz, 16 ½ 1„ Stockholz, 2 2 0 eichen Prügelholz, 3„kliefern Scheitholz, 542 Stück buchen Wellen, 233„ eichen Wellen, 75„ Nadelholzwellen, 25 weiches Laubholzwellen, 1 Stamm buchen Werkholz, 10 Stämme eichen Werkholz, 5 eichen Stangenholz, 2 Stämme kiefern Werkholz, öffentlich meiſtbietend, an Ort und Stelle verſtei⸗ gert. Die Zuſammenkunft findet in obengenann— tem Termine im Voderwald gegen der Tannen— mühle ſtatt. Die großh. Bürgermeiſter in den umliegenden Ortſchaften werden andurch gefälligſt erſucht, vor⸗ ſtehende Holzverſteigerung in ihren Gemeinden öffent— lich bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 13. Februar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacoby. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (143) In nachgenannten Terminen kommen die bemerkten Quantitäten von den 1837r. Fruchtvor⸗ räthen des hieſigen Rentamts zur Verſteigerung: 1) zu Butzbach in dem daſigen Rathhauſe, Dien— ſtag den 27. Februar 1838, Vormittags 10 Uhr, von dem fiscaliſchen Speicher zu Butzbach: 25 Malter Waitzen, 80 Malter Korn, 70 Mal⸗ ter Gerſte und 50 Malter Hafer, 2D zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, Freitag den 2. März 1838, Vor⸗ mittags 10 Uhr, von den Speichern zu Fried— berg, Ober- und Niedermörlen, 250 Malter Korn, 40 Malter Gerſte und 80 Malter Hafer. Friedberg den 6. Februar 1838. Der großh. Rentamtmann Buß. Fruchtverſteigerung zu Wölfersheim. (144) Freitag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen 200 Achtel Korn, 36 Achtel Waizen und 50 Achtel Gerſte von den herrſchaftlichen Spei— chern zu Wölfersheim, 29 Achtel 4 Meſten Korn vom fürſtl. Boden zu Rodheim, im fuürſtl. Hofe zu Wölfersheim verſteigert werden. Hungen am 11. Februar 1838. Der Rentmeiſter Kießling. Ir u cht Ber ſtz i ge u (145) Dienſtag den 20. d. M., des Morgens um 10 Uhr, ſollen in dem dahieſigen Wirthshauſe des Johannes Gröningers, von dem dahieſigen herrſchaftlichen Fruchtvorrath 1837. Gewächs: 60 Malter Waizen, 150„Korn, 100„ Gerſte und 100„Hafer unter denen vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meiſtbietenden ver— kaufet werden, welches andurch bekannt macht. Ockſtadt am 13. Februar 1838. Die hochfreih. von franckenſteiniſche Rentei daſelbſt. Offentliche Aufforderung. (146) Balthaſer Eckhard in Büdesheim und deſſen Ehefrau Margaretha, geborne Wild, entliehen 1) unterm 11. Novbr. 1808 bei der Kirche zu Bü— desheim ein Capital von 250 fl., 2) unterm 17. Sept. 1808 bei Schullehrer Fried- rich daſelbſt ein Capital von 50 fl. Wenn nun gleich nach den vorgezeigten Beſchei— nigungen angenommen werden kann, daß beide Ca— pitalien längſt abgetragen ſind, ſo können doch die betreffenden Schuldurkunden nicht vorgezeigt werden, um die noch offenſtehenden Einträge in den Hypo⸗ thekenbuͤcher zu loͤſchen, und deßhalb fordert man alle Diejenigen, welche etwa Anſpruͤche an jene Schuldurkunden machen zu können glauben, hiermit auf, ſolche um ſogewiſſer binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, als ſonſt letztere für mortifteirt erkannt und die Einträge getilgt werden ſollen. Großkarben den 19. Januar 1838. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt Muhl. Edi iet alba (147) Nach dem Steinfurter Hypothekenbuche ent⸗ liehen Joh. Adam Alban und Ehefrau Anna Maria von Steinfurt, a) am 4. September 1776 bei der Familie von Löw 50 fl., b) am 14. Dezember 1779 bei derſelben 30 fl. und weiter 200 fl., c) am 3. Januar 1786 bei der Steinfur⸗ ter Kirche 70 fl., d) am 3. Mai 1792 bei der Wiſſelsheimer Kirche 25 fl., welche Hypotheken ſämmtlich abgetragen ſeyn ſollen, jedoch bei Gericht nicht vorgelegt werden können. Es werden daher alle, welche etwa noch Anſprüche auf jene Schuld— verſchreibungen machen wollen, aufgefodert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier anzumelden, als ſonſt jene für mortificirt erklärt, und die betreffen— in einz Bedint tend Re. (151 Darm Tragſ zwei thüme könnet Trag tung in Et über Macht U ver⸗ led⸗ eſchei⸗ Ca⸗ h die rden, dypo⸗ man jene lermit ahier ſtcirt . ſelbſt den Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 6. Februar 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Holz⸗Verſteigerung.⸗ (148) Künftigen Montag, den 19. d. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr anfangend, werden im hieſigen Unter— wald 30 Stück eichen Bauſtämme nebſt dem davon abfallenden, in Stecken aufgemachten Oberholze, meiſtbietend verkauft. Bainhards Forſthaus d. 12. Febr. 115 B ö tz. Gläubiger- Aufforderung. (149) Philipp Wagner und Familie und Heinrich Beker Wittwer von Kaichen beab— ſichtigen nach Nordamerika auszuwandern. Rechts- anſprüche an dieſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Groskarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 9. Februar 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Frucht-Verſteigerung. (150) Montag den 5. März l. J., des Vormit⸗ tags 10% Uhr, werden 48 Malter Waizen, 116„ Korn, alten friedberger 76„ Gerſte und Maaßes. 60„ Hafer, in einzelnen Abtheilungen und unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbie— tend verſteigert. Reichelsheim am 10. Februar 1838. Herzoglich naſſauiſche Receptur Hehner. Bekanntmachung. (151) Anfangs Januar 1837 wurde zu Gießen im Darmſtadt⸗Gießer Briefpoſt-Courier ein leinener Tragſack, sign. L. O., vorgefunden, in welchem ſich zwei Packete Bettlinnenzeug befinden. Da der Eigen— thümer deſſelben bis jetzt nicht hat ermittelt werden konnen, ſo wird derſelbe aufgefordert, den fraglichen Tragſack gegen gehörige Legitimation und Erſtat⸗ tung der Inſeratgebühren binnen 3 Monaten dahier in Empfang zu nehmen, widrigenfalls anderweitig über denſelben verfügt werden wird. Darmſtadt den 8. Februar 1838. Großh. heſſ. Ober-Poſt⸗Amt. Nebel.»dt. Voigt. Arbeits-Verſteigerung. (152) Montag den 5. März, Vormittags zehn Uhr, ſollen die bei Erbauung einer ſteinernen Brücke mit Pfahlroſt über die Leisbach bei Ranſtadt nöthig werdenden Material-Lieferungen und Arbeiten an die Wenigſtfordernden bei Wirth Stiebeling in Ranſtadt öffentlich verſteigert werden. fl. kr. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlage 1081 27 „ Zimmerarbeit, excluſive der aus fiscaliſchem Walde zu entnehmen— den Pfähle, 685 01 „ Steinhauerarbeit, 1797 38 114 40 „ Schloſſerarbeit, Nidda den 11. Februar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter 5 Süffert. Gläubiger-Aufforderung. a (153) Anna Katharina Eliſabetha, Wittwe des Heinrich Greif von Niederurſel, beabſichtigt nach Niederurſel im Gebiete der freien Stadt Frank⸗ furt auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen 3 Monaten dahier anzumelden, gegen⸗ falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 13. Febr. 1838. f Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Holz Ver ſt e i gie n an (154) Samſtag den 24. Febr. d. J., Morgens 9 Uhr, werden in dem der Gemeinde Volpertshauſen zugehörigen Walde, Diſtrikt Eichwald, 71 ſchöne eichen Bau- und Nutzholzſtämme, worunter mehrere zu Muͤhlwellen geeignete ſich befinden, und 23 Klftr. Eichenholz öffentlich an die Meiſtbietenden verſtei— gert werden. Der Walddiſtrikt iſt zur Abfuhr bequem gelegen. Kleinrechtenbach den 14. Februar 1838. Der Bürgermeiſteri Verwalter V. Oſter. Verſteigerungsanzeige. (155) Mittwoch den 21. d. M., Vormittags um 10 Uhr, will die Georg Bollers Wittwe wegen ge⸗ ſchehenem Nachgebot, ihr Wohnhaus und Scheuer nebſt den 206 Ruthen haltenden Acker im großen Galgenfeld an Heinrich Kehr einer nochmaligen frei— willigen Verſteigerung ausſetzen laſſen, welches hier⸗ mit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 15. Febr. 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (156) Donnerſtag den 20. Febr., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll das Abbrechen mehrerer ſchadhaften Stellen an der Stadtmauer öffentlich an Wenigſt⸗ nehmende verſteigert werden. Friedberg den 15. Febr. 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter⸗Verſteigerung. (157) Auf Antrag der Frau Martin Groß ſollen Dienſtag den 27. d. M., Vormittags um 9 Uhr, deren Guͤterſtücke, beſtehend in 38 Morgen Garten-, Wieſen⸗ und Ackerland, wovon ein großer Theil beſamt iſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, und dabei dreijährige Zahlungstermine an— beraumt, Nachgebote aber nicht angenommen werden. Friedberg den 15. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (158) Montag den 5. Marz l. J., Vormittags um 10 Uhr, wollen die Wilhelm Valentins Eheleute ihre Hofraithe, mit Nr. 231 bezeichnet, an Heinrich Dienſtbach gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Waſchkuͤche, Holzſchoppen und Gärtchen, öffentlich und freiwillig verſteigern, und bei annehmbarem Gebot ſogleich zuſchlagen laſſen, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 15. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits⸗Verſteigerung. (159) Nächſtkommenden Mittwoch den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Fertigung eines Schreib— pultes und ſonſtiger Schreinerarbeit auf hieſigem Rathhaus öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oſſenheim den 15. Februar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter eller Vieh⸗ und Mobilien-Verſteigerung. (160) Das von der Gemeinde Heldenbergen mit dem daſigen Hofgute Neuburg erworbene ſehr be— deutende Inventar ſoll Mittwoch den 21. d. M. u. die folgenden Tage in den zu dieſem Hofe gehörigen Gebäulichkeiten öffentlich verſteigert werden. Dies Inventar beſteht in 4 Pferden, 8 Zugochſen, 1 Faſſel⸗ ochs, 19 Kühen und Rindern, worunter mehrere von Schwytzer-Race, 99 Schweinen und Federvieh, ſodann Brennereigeräthſchaften mit einem 4% und einem 3½ öhmigen Keſſel, ferner in 4 Wagen, 5 Pflügen, 4 Eggen und vielen andern Oeconomie— geräthſchaften, auch Betten, Weißzeug, Zinn, Kupfer und vielerlei Möbel. Schließlich bemerke ich, daß mit Verſteigerung des Viehes der Anfang gemacht, und daß gegen ge— hörigen Bürgſchein eine Zahlungsfriſt bis Martini— tag d. J. geſtattet wird. Heldenbergen den 15. Februar 1838. Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer. A Privat⸗- Bekanntmachungen. Ein Clavier in ſehr gutem Stande, (161) Kirſchbaumholz, Tafelform mit 5 Octaven und 3 Veränderungen, ſteht zu verkaufen. Das Nä— here erfährt man bei der Expedition d. Blattes. Sämerei⸗ Verkauf. (114) Daß ich wieder im Beſitze von friſchen und ächten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld- und Wald⸗ Saamen bin, bringe ich einem hieſigen und aus— wärtigen Publikum zur ergebenſten Anzeige. Ich habe für dieſes Frühjahr den Verkaufspreis meiner Sämereien ſehr niedrig ſtellen können, und hoffe ſowohl dadurch, als auch durch reelle und pünkt⸗ liche Behandlung das mir ſchon ſeit Jahren geſchenkte Zutrauen immer mehr zu befeſtigen.— Preis-Ver— zeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Februar 1838. Offene Stellen. (135) In einer großen Wirthſchaft auf dem Lande wird eine mit guten Zeugniſſen verſehene Haushälterin zu Oſtern, und ein Brandwein-Bren— ner auf Petritag d. J. geſucht. Das Nähere zu erfragen bei Ausgeber dieſes Blattes. Ein Logis auf der breiten Straße, (137) welches im April bezogen werden kann, hat zu vermiethen Suſanna Vogt. Verkauf einer Schmiede zu Lindheim im Kreiſe Nidda. (162) Ich beabſichtige nach Nordamerika auszu— wandern, und will deßhalb Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, meine mir hier eigenthümlich gehörende Schmiede meiſtbietend verkaufen, wenn ſich bis dahin nicht ein annehmbarer Käufer aus der Hand gefunden haben ſollte. Lindheim iſt ein großer Ort, hat viele Bauern, liegt an der Chauſſee von Frankfurt und Friedberg nach Büdingen und Ortenberg, und meine Schmiede M. Jung. iſt hier die Einzige.— Sie iſt vollſtändig eingerich- tet, auch iſt mein ſehr geräumiges Haus, mein Stall für 4 Stück Rindvieh und meine 2 Schkweinſtälle in vollkommenem Zuſtande. Zu meinem Hof gehört ein kleines Gärtchen und liegt an demſelben. Zu meiner Auswanderung nach Amerika werde ich nur dadurch veranlaßt, um meinen ſämmtlichen Geſchwiſtern dorthin zu folgen. Lindheim den 12. Februar 1838. Philipp Wihrheim. e (163) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikun andurch die ergebenſte Anzeige, daß ich mit einem Frachtwagen jede Woche den Mittwoch Abend nach Frankfurt fahre und den Donnerſtag Abend zurückkehre. Ich übernehme für billige Ver— gütung alle kleine und große Pakets, und hoffe durch ſchnelle und pünktliche Beſorgung mir bald jedermans Zutrauen zu erwerben. Mein Logis in Frankfurt iſt in der Reichskrone auf der Friedberger Gaſſe; hier in Friedberg kön— nen Beſtellungen für mich bei Herrn Sattlermeiſter Schäffer auf der breiten Straße abgegeben werden. Friedberg im Februar 1838. Sebaſtian Geck, wohnhaft in der Burgvorſtadt. Offene Lehrlingsſtelle. (164) In einem Spezereywaarengeſchäft in einer Provinzialſtadt in Oberheſſen iſt fuͤr einen geſitte— ten mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehenen jungen — 50 ann ann, 50 9. mim duszu⸗ d. M 1 125 dumlich wenn er aus zauern, ledberg ymiede gerich⸗ Oral. tuſtalle gehört werde lichen einer geſitte⸗ jungen — 51 möglich würde, Menſchen eine Lehrlingsſtelle offen. Näheres auf frankirte Anfragen bei J. G. Appel in Gießen. Verkauf einer Ziegelhütte. (165) Unterzeichneter will Donnerſtag den 22. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſeine bei Hainchen ſtehende Ziegelhütte, nebſt 3Z Morgen Ackerland einer freiwilligen Verſteigerung ausſetzen, wozu er Kauf⸗ liebhaber hiermit einladet. Hainchen den 12. Februar 1838. Jakob Iffland. Korn ⸗Verſteigerung. 8 Montag den 19. d. M., ſollen in der ohnung des Unterzeichneten 4 Mltr. 6 Mſt. Korn einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Fauerbach II. den 13. Februar 1838. W. Alles, Schullehrer. Eine Wohnung (167) in dem fiscaliſchen Hauſe, die Bauver— walterei genannt, in dahieſiger Burg, wird Don⸗ nerſtag den 22. Februar 1838, Nachmittags 4 Uhr, in dem Büreau des großh. Rentamts dahier auf mehrere Jahre meiſtbietend vermiethet. Einen vollſtändigen Kühkarren (168) hat zu verkaufen Adam Eißeners Wwe. in Dorheim. Erklärung. (469) Am 12. d. M. erhielt ich einen anonymen an mich gerichteten, mit der Unterſchrift„Von einem Friedberger Freund“ verſehenen, am 11. Februar der Poſt⸗Expedition zu Friedberg übergebenen Brief, ohne Datum, welcher in den ehrenrührigſten Aus⸗ drücken Perſonen verläumderiſch angreift, die mir nunmehr verwandtlich nahe ſtehen. Ich glaube es der Ehre meiner Familie und meiner eigenen Beruhigung ſchuldig zu ſeyn, hiermit oͤffentlich zu erklären, daß ich den Verfaſſer dieſes Briefes ſo lange für einen gehäſſigen und ehrloſen Verläumder halten werde, bis er aus ſeiner Anony⸗ mität hervortreten und die ausgeſprochenen Behaup— tungen genügend mir beweiſen wird. Frankfurt a. M. den 14. Februar 1838. Joh. Chriſt. Goͤlitzer Wittib. Bekanntmachung. (170) Da ſich ſchon mehrere Intereſſenten und Liebhaber gefunden, welche, theils um mit Ende dieſes Frühjahrs das Examen eines Geometers III. Claſſe zu beſtehen, theils aus andern Privatgründen, ſowohl Unterricht in der theoretiſchen als praktiſchen Geometrie von dem Unterzeichneten erhalten, ſo daß ich regelmäßig allemal jeden Montag und Donner- ſtag dazu verwende; ſo wollte ich diejenigen, welche etwa noch geſonnen ſind Antheil an dieſem Unter⸗ richt zu nehmen, hiermit erinnern, ſich deßhalb ſobald als möglich mit mir zu benehmen, damit es ihnen Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 1 — diejenigen, welche bereits ſchon Un⸗ terricht genoſſen, noch einzuholen, und ferner glei⸗ chen Schritt mit denſelben zu halten. Zugleich bemerke ich, daß, da ich noch mehrere Stunden ſowohl Vormittags als auch des Abends an den genannten Tagen frei habe, ich dieſe zur Unterrichtsertheilung in dem ganzen Gebiet der Elementarmathematik,(Arithmetik, Algebra, Geo— metrie, analytiſche Geometrie und Trigonometrie) als auch in den nöthigen mathematiſchen Vor- und kenntniſſen für Bauhandwerker verwenden könnte. Friedberg den 15. Februar 1838. Der großh. heſſ. Kreisgeometer Koch. Fruͤchte Preiſe hier in Friedberg: fl. 30 kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 30 er. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 12. Februar: Waizen: 8fl. 15 kr. Korn: fl.— kr.— Gerſte: 5 Hafer: 3 fl. 40 kr. Früchte-Preiſe zu Mainz, Waizen: 8 fl. 48 kr. Korn: F fl. 10 ſowohl Huͤlfs⸗ fl. 48 kr. Erbſen:— fl.— kr. am 9. Februar: r. Gerſte: 5fl. 39 kr. o. 2 4 Hafer: 3 fl 14 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 19. bis 25. Febr. 1838. Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 22 1 1 5 2 8 2 5„ 11 1 1 5 Loth. Loth. Milchbrod 115 14 57¼ Waſſerweck 116— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 6% 16 Fleiſch-Preiſe. e f pf. pf. Ochſenfleiſch ia 2 1112 Kühfleiſch 8 1 2 8 Rindfleiſch 8 81— Kalbfleiſch 162 6592 Schweinenfleiſch 12 2 Hammellleiſch 8 2 881 2 Wurſt von blos Schweinen 1144— 144— Bratwurſt 115— 1 Schwartenmagen 616% 16% Geräucherter Speck 122 22 Schinken 1„ Dörrfleiſch 164— 18 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 24 dito unausgelaſſen 20— 20— Nierenfett 20*— 20— Hammelsfett 185 n a Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Einige hundert Körbe Spreu (171) verkauft der Unterzeichnete, pr. Korb zu 15 kr. Helmolt. Eine ſehr gute ſpaniſche Wand, (172) 5 Blatt lang, und eine Einrichtung zu einem Spezereygeſchäfte hat zu verkaufen Louis Schäfer, Sattlermeiſter. Haus- Verſteigerung. (173) Unterzeichneter iſt geſonnen den e e e ein neues 2½ſtöckiges Wohnhaus, 34 Fuß lang und 24 Fuß breit, wovon jedoch nur blos die Zim⸗ merarbeit bereits vollendet iſt, mittelſt freiwilliger Verſteigerung dem Meiſtgebot aus zuſetzen, wozu Kauf⸗ liebhaber hiermit höflichſt eingeladen werden. Oſtheim den 13. Februar 1838. Johannes Schneider Zr. Mobilien-Verſteigerung. (174) Kommenden Donnerſtag, als den 22. d. M., ſoll bei Georg Pfeil zu Reichelsheim Folgendes an den Meiſtbietenden, unter den vor der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, offentlich verſteigert werden: 1) 2 Pferde, achtzehn und neunzehn Fauſt hoch, 2) 2 Zjährige Fohlen, von gleicher Farbe und gleicher Zeichnung, 3) 1 Kuh mit Kalb, 4 2 fette, Rinder, 2 trächtige und 52 4) 1 vollſtändiger Wagen, Pferdegeſchirr und f Ketten, 5) 2 Pflüge und 2 Eggen, 6) eine vollſtändige Brannteweinbrennerei, der Keſſel iſt noch ganz neu und hält 2 Ohm 20 Maaß, und allerlei ſonſtiger Hausrath. Reichelsheim den 15. Februar 1838. Georg Pfeil. 1000 fl. Vormundsgeld (175) liegen im Ganzen oder auch getheilt zum Ausleihen bereit. J. Füller. W. Gerſter. Einen 2½ jährigen Farren, reiner Schwyzer-Race hat zu verkaufen Chriſtian Höres in Oſſenheim. Ein 2jähriger Faſſelochs, (177) ächter Race iſt zu verkaufen in Bönſtadt bei Friedrich Hofmann. Zu verkaufen. (178) Bei Unterzeichnetem ſteht eine ein⸗ und eine zweiſpännige Chaiſe, ein neuer gelb ange—⸗ ſtrichener und grünausgeſchlagener Korbwagen, ſodann ein neuer gut mit Eiſen beſchlagener Holzwagen mit Leitern aus der Hand zu kaufen bereit. Ortenberg im Kreite Nidda, am 4. Februar 1838. Johannes Hirzel, Schmiedtmeiſter. (176) Im Januar 1838 wurden zu Friedberg „ Get ant Den 14. Jacob Seibert, hieſiger Polizeidiener, Dieburg, ehelicher Sohn, von Staden. 14. Der hieſige des Johs. Seibert, und Clara Thomas, Johann Daniel, geweſenen Hofgärtners zu weiland Bürger und Barbier Jacob Finkernagel, ein Wittwer, und Liſette Daniel, weiland Aſchaffenburg nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. Get an 29. Dezember. 21. Dem Bürger 28. Dem hieſigen Ludwig, geb. am 8. Januar. „ 28. Dem hieſigen netta Dorothea Juliana, geb. den 16. 6. Dem Bürger und Schreinermeiſter Franz Albrecht Ruppel eine Tochter, und Taglöhner Balthaſer Höck Bürger und Schuhmachermeiſter Heinrich Bürger und Handelsmann Johann Adam Januar. ein Sohn, Carl, geb. den 7. Januar. Waas II. ein Sohn, 3. Be eit d i gie t. 8. Frau Eliſabetha Noll Ehefrau, geb. Wiggand, alt 9. Maria Katharina Eleonora Hecht, Chriſtian Hecht, ehel. Töchterchen, 13. Johann Daniel Söhnchen, alt 5 31. Ein unehel. Sohn, Franz Johann, gen Bürgers 61 Jahr, 2 Monat des hieſigen Beigeordneten, alt 6 Monat 1 heſſ. Kreisgeometers, Herrn Georg alt 1 Monat und 11 Tage, d. 10. Jan. Margaretha Noll des hieſi Bindernagel, des großh. Monat 24 Tage, f den 11. Jan. 13. Charlotte Wolf aus Treyſa im Kurfürſtenthum Heſſen, alt 1 Monat 23 Täge. und 9 Tage, 7 den 6. Jan. Tapeziers Tag, 7 den 7. Januar. Ortsbuͤrgers zu Kleinzimmern, Kreiſes Georg Thomas nachgelaſſene Tochter! Juliana, geboren den Johann Friedrich Menges eine Tochter, Chriſtiana Anto⸗ und Schneidermeiſters Wilhelm Friedrich und Gaſtwirths Herrn Bindernagel ehel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Weibche! ſſe aus, ſelsſchaſt Bis zum haben kommen halt der iſt wie Wurzel. dem ge Schnabe dem iſt Männch Bau der hetenför Wer in der melanch ſchon d ſich den lichſten dieſes! kummt geſang den Na ſuſher,