end beiderti Iweite Auſ⸗ 94 fl. — ten Chriſiar . I „ 0 eweſeneg Sürgers und etta Holly, Aar nachge Katharina, Mai. „Ppilipping 8. Mai. den 6. Jun lm, geboren Margaretha eine Tochter 1 7 ntelligenzblatt für die im Allgemeinen, WM 28 Lufterſcheinung. Es iſt gar nichts Seltenes, einen Luftwirbel zu ſehen; Wetterverſtaͤndige ſchließen aus ihnen eine Veränderung der Witterung. Am ten Juli zeigte ſich aber zu Friedberg ein ſolcher Wirbel von ſo aus⸗ gezeichneter Art, daß wir für Pflicht halten, darüber dem entfernteren Publikum etwas nähere Nachricht du geben. Es mochte zwiſchen vier und fünf Uhr Nachmit⸗ zags ſeyn, als— bei ſonſt gänzlicher Windſtille— nuf einmg dem Landgerichtsgebäude ein Wind⸗ Wirbel entſtand, der bald ſich ſo verdünnte und vergrößerte, daß er kaum einige Zoll im Durchmeſſer »atte, dabei aher eine ſenkrechte Höhe von vielleicht auſend Fuß K bis 5 Thurmhöhen) erreichte. In ieſer ſonderbaren Geſtalt bewegte er ſich in etwa b bis 8 Minuten weiter weſtlich nach der andern Seite der Straße, zog alsdann von da weiter nördlich und verſchwand endlich wieder als ein helles Woͤlk⸗ gen. Man kann ſich denken, daß dieſe ſeltne Er⸗ cheinung nicht nur die Jugend ſondern auch die Er⸗ vachſenen aus der Nachbarſchaft her bei zog, die ſich an Vergnügen daraus machten, den Wirbel zu durch⸗ rechen. Sie verſicherten, einen nicht nur ſehr ſtar⸗ en, ſondern äußerſt kalten Luftzug in demſelben em⸗ Funden zu haben. Der Himmel war ſonſt ziemlich rein; der Ther⸗ rometer ſtand auf etwa 22 Grad(Reaumur) Wärme. Die darauf folgende Nacht regnete es etwas, den ſolgenden Morgen war der Himmel ziemlich bedeckt und regneriſch, und am Mittage hatten wir ein Ge⸗ vitter mit ſtarkem Regen. Weibliche Groͤße— In Nro. 41 des Intelligenzblattes vom Jahr 334 geſchieht des unvergleichlichen Pfarrers Ober⸗ lin zu Waldbach im Steinthale, des ſchönſten Puſters eines wahren Seelſorgers, mit wenigen Worten Erwähnung. Es wäre ſchade, wollten wir Sonnabend, den 14. Juli den Kreis Friedberg und die Augrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1838. einige intereſſante Notizen aus ſeiner ſchönen von Stoͤber herausgegebenen Lebensbeſchreibung unſern Leſern vorenthalten. Um Frömmigkeit in ſeinen Gemeinden zu er⸗ wecken, war es ihm vor allen Dingen darum zu thun, in die künftigen Mütter den Keim des ächten Chriſten-Glaubens zu legen; ſie ſollten die erſten Pfleger des Chriſtenthums werden. Dazu bediente er ſich einiger Wenigen, welche er für würdig hielt, um in ſeinem Geiſte einſt in einem größeren Kreiſe fortzuwirken. Zum Lohne für ihre Bemühungen trug der ehrwürdige Geiſtliche darauf an, daß ſie eine Bibel zum Geſchenke erhalten ſollten, welches damals und dort noch eine große Seltenheit war. Hören wir ſeinen Vertrag hierüber. Als ſie noch ledig war, willigung ihrer Eltern den ziehung dreier verlaſſener Knaben, welche ihr un⸗ natürlicher Vater oft mit Füßen getreten und mit einer Grauſamkeit behandelt die man nicht erzahlen kann, wenn ſie halbtodt vor Hunger es wagten, um Brod zu ſchreien. Bald darauf wurde ſie (eine Proteſtantin. Red.) das glückliche Werkzeug, 4 katholiſchen Kindern das Leben zu retten, welche, ohne ihren Beiſtand, das Opfer der Hülfsloſigkeit und des Hungers geworden wären. Mit dem Un⸗ terhalt von ſieben Kindern begnügte ſie ſich nicht; ſie nahm noch einige andere aus den drei ver⸗ ſchiedenen Konfeſſionen zu ſich, miethete ſich dazu ein Haus, nahm eine Magd an, und bezahlte Alles von dem Ertrage ihrer Haͤnde Arbeit und des We⸗ nigen, was dieſe Kinder mit Baumwollſpinnen ver, dienten. Sie wurde der Segen des Dorfes; fleißig⸗ genügſam, reinlich und fröhlich war ſie zugleich erbaulich durch ihren Wandel und ihre Unterhaltung, zu jedem guten Worte, zu jeder guten Handlung bereit, ſanft und dienſtwillig, aber auch feſt und entſchloſſen in Gefahren. „Ein junger wackerer Mann hielt um i Hand an; ſie ſchlug es aus, und als er erklärte, er würde ihr noch zehn Jahre warten, antwortete ſie ihm, ſie konnte ſich von ihren armen Waiſen nicht trennen. Ei, ſagte er, wer die Mutter nimmt, der nimmt auch die Kinder. Und ſo geſchahz die Kinder wurden insgeſammt mit zarter Sorgfalt von ihnen erzogen. kürzlich nahmen ſie wieder einige Waiſen, um ſie in der Furcht Gottes und in Liebe zu ihm zu erziehen. Obgleich dieſe trefflichen Leute für reich gelten, im Verhältniß zu dem Guten, das ſie thun, ſo iſt ihr Einkommen doch ſo beſchränkt, und ihr Wohlwollen ſo weit, daß ſie oft kaum die unentbehrlichſten Kleidungsſtücke anſchaffen können. Ihnen will ich eine Bibel geben, in Erwägung, daß das wenige Geld, welches ihnen übrig bleibt, oft auswärts in katholiſche Dörfer der Nachbar⸗ ſchaft verliehen wird.“ (Fortſetzung folgt.) An den Redacteur des Intelligenzblattes fuͤr die Provinz Oberheſſen. Wir laſen ſchon oft belehrende Aufſätze im In⸗ telligenzblatt in Betreff der Landwirthſchaft; ſollte ſich nicht ein Freund derſelben finden, der uns einen ſolchen lieferte über das Behüten der Allmenden (Gemeinde ⸗Wieſen) mit Schweinen? Man klagt an vielen Orten über Mangel an Schaafweiden, und die Klage ſteht richtig; aber man läßt doch die Schweine als Weidegang den ſchönen Grasboden oder Raſen umwühlen. 5 Sollte es nicht beſſer ſeyn, man gabe oder wieſe dem Schweinhirten einen andern Platz oder Brach⸗ feld an zum Austreiben der Schweine— und benutzte die Gemeinde-Grasböden zu Schaafweiden, weil der ſchlechtere Boden nicht zu Heu gebraucht werden kann, aber doch eine gute Schaafweide iſt, während die Schweine nicht ſatt davon werden? b Es könnten viele Orte mit Namen genannt wer⸗ den, wo der ſchöne Raſen wie Ackerfeld ausſieht.“) „ K. B. *) Wir geben vorſtehende uns zugeſandte Anfrage unſern nächſten Umgebungen auf welchen die Sache bezogen werden könnte. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN NN Backhaus-Verſteigerung zu Rödelheim. (744) Den 17. Juli d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll erbtheilungshalber die an der Straße nach Cronberg gelegene Hofraithe des verſtorbenen Joh. Petri, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhauſe mit großer Backſtube, neu aufgeführtem Backofen und ſonſtigen zur Bäckerei gehörigen Lokalitäten, 21⁰ 2 nebſt ſteinernem Hinterbau und Schweinſtällen, auf hieſigem Rathhauſe unter den bei der an — bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Rödelheim den 25. Juni 1838. f Der großh. heſſ. Bürgermeiſter W. Brill. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (748) Montag den 30. Juli l. J., Vormittag um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hof; raithe des Georg Bopp, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Grund, an Conrad Schlechtweg gelegen, mit Nr. 223 bezeichnet, ſodann ungefähr 13 ¼ Ruthe Garten in der 18. Gewann auf den Hauck an Guſtav Gerlach gelegen, öffentlich meiſte] bietend verſteigert werden. Friedberg den 27. Juni 1838. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Haus ⸗Verſteigerung. (753) Montag den 16. Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das ehemalige Schul haus in der Burg, beſtehend in einem halben zwei ſtöckigen Haus mit Balken ⸗ Keller, und 1 Staal und Gärtchen, an H. Morell und der Wohnung dei öffentlich meiſtbieten Geometer Bindernagel gelegen, verſteigert werden. Friedberg den 28. Juni 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (779) Montag den 16. Juli um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus auf frei williges Anſuchen der Frau Conrad Jungs Wittw dahier deren Hofraithe beſtehend in Wohnhaus un Gärtchen an Philipp Jacob Groß in der Kirchgaf gelegen, mit Nr. 224 bezeichnet, öffentlich meiſtbi tend verſteigert werden.. 0 Friedberg den 5. Juli 1838. J 1 uf Der Bürgermeiſter D. Fri Verſteigerung von eichen Bau⸗, Werl und Nutzholz und Lohrinde im Wald! der Gemeinde Düdelsheim im Kreiſ Büdingen. f (781) Montag den 16. Juli 1838, Morgel um 9 Uhr, ſollen im erwähnten Gemeindewald im Diſtrikte Au, in der Nähe der Büdinger⸗Fran furter Chauſſe: 5 648 Stämme Eichen, 12657 Cubic⸗Fuß großherzag Maaßes enthaltend, wovon die ſtärkeren al Bauholz zu gebrauchen ſind, der größte Then aber zu Werk⸗ und Nutzholz, beſonders zum G. brauche für Wagner ſich vorzüglich eignet öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden Dienſtag den 17. Juli 1838, Morgens 10 Uhr ſoll in hieſigem Rathhauſe eine Quantitat 9 circa 170 Ctr. Lohrinde, die im Monat Mai vol den ſchwächeren Eichen geſchält, und nach geg höͤriger Abtrocknung in Gebunden unter Dat — I. J., Vormittag 85 (76 eh li und Num det Kirche ffentlich meist eiſter D. Fr zau⸗, We e im Wa! m im Kre 838, Morg Gemeindewa Büdinger⸗Frt Fuß großhetz ie ſtätferen 9 der größte L Monat Mai d und nach „ 7 den unter. 5 ſigen Lazareth anzuſtellen, zu welchem Poſten ſich indeß nur Perſonen ledigen Standes, von kräftigem Korper und geſittetem Lebenswandel, worüber Zeug⸗ niſſe erforderlich ſind, qualificiren. Auf Beabſchie⸗ dete oder in der Kriegsreſerv dienende Militair wird bei der Anſtellung beſondere Rückſicht genommen wer⸗ den. Luſttragende zu dieſer Stelle werden hiermit angewieſen ſich bei dem Unterzeichneten anzumelden, wozu eine Zeit bis zum 24. d. M. eröffnet bleibt, damit auch auswärtigen Perſonen ſolche Anmeldung möglich wird. Friedberg den 11. Juli 1838. In Auftrag: Fuhr, Pr. Lt. Verſteigerungs- Anzeige. (821) Mittwoch den 25. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem vormaligen Zollgebäude zu Heldenbergen, der daſelbſt befindliche noch ganz neue mit hölzernen Umfangswänden erbaute Reviſionsſchoppen, welcher ſich ohne Umänderung als Scheuer aufſtellen laßt, auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. Man bringt dieſes unter dem Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß, daß ſich jeder Steigerer über ſeine Zahlungsfähigkeit vorher auszuweiſen hat. Friedberg den 11. Juli 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Verſteigerung. (822) Mittwoch den 25. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Pfarrhauſe zu Heldenbergen mehrere noch brauchbare Stubenthüren mit dem Be⸗ ſchläg und einige Parthien alter Bretter an die Meiſt⸗ bietenden öffentlich verſteigert. Friedberg den 11. Juli 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Mobilien-Verſteigerung. (823) Montag den 16. d. M., Morgens 8 Uhr, ſollen die zum Nachlaß des Conrad Müller dahier gehörigen Mobilien, als: 1 Wagen, 1 Pferde⸗Karrn, Pflug, Egge, mehrere Ketten und ſonſtiges Eiſenwerk, als auch etwas Weißzeug, Kleidung, Bettung, 1 Kleiderſchrank, ei⸗ nige Kiſten, Tiſche, Stühle, Bänke, auch etwas Zinn und eine Quantität kleine Fäßer rc. in der Wohnung des verlebten Conrad Müller öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Niederrosbach den 11. Juli 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Spiritus- und Liqueurs⸗ Niederlage. (761) Unterzeichneter empfiehlt hiermit einem ver⸗ ehrlichen Publikum ſeine Niederlage von ordinären und franzöſiſchen Liqueurs, ſo wie auch von Araec, Rum, Extrait d' Absinthe, altem Kirſchenwaſſer, rheiniſchem und Weinhefen-Brandwein, Punſch-Eſ⸗ ſenz, Syrop zu Grog, reinem ſtarken Spiritus und Schellack, in beſter Qualität und zu äußerſt billigen Preiſen. Friedberg den 28. Juni 1838. Adam Menges. Mobiliar-Verſteigerung. (769) Montags den 16. Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, läßt Hr. Amtmann Dietzſch dahier in ſeiner Behauſung folgendecGegenſtände öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden gegen gleich baare Zahlung verkaufen; als 2 Oefen, worunter ſich ein Kochofen befindet, 1 altes Hofthor mit Beſchläg, 2 Hausthüren, jede mit 2 Fluͤ⸗ gel und Beſchläg, 1 Kellerthüre, 7 Jalouſie-Läden mit Beſchläg, mehreres Bauholz, Dielen, Treppen⸗ ſteine und einige geringere Gegenſtände. Kaufluſtige werden hierzu höflichſt eingeladen. Friedberg den 28. Juni 1838. Aus Auftrag: V. Nau. Ein vollſtändiges Logis (824) hat zu vermiethen Heinrich Muühling Ein vollſtändiges Logis (825) hat zu vermiethen Schloſſermeiſter Scheibel. Ein ſchöner Blutfink, (826) der zwei verſchiedene Stücke mit vorzuͤglich vollem Tone pfeift, iſt mit Käfig zu verkaufen. Die Expedition d. Bl. ſagt wo? Ein großer gewölbter Keller iſt zu vermiethen, und kann im September Ausgeber dieſes ſagt wo? 120 fl. (828) Kirchenkapital liegen in Oberwoͤllſtadt zum Ausleihen bereit. Veith, Rechner. Verſteigerungs- Anzeige. (829) Die Unterzeichnete will nachbenannte Ge⸗ genſtände Mittwoch den 18. Juli d. J. einer öffent⸗ lichen Verſteigerung ausſetzen, welche in ihrer Woh⸗ nung am ehemaligen Mainzerthore und zwar von Vormittags 8 Uhr anfangend, abgehalten wird: Eine Parthie Rüſtſtangen, Doppeldiele, Rüſtſeile, Zugſeile, Leitern, Farben, theils roh, theils bereitet, Farbenplatten, ſämmtliches Weisbinder⸗Handwerks⸗ zeug, Bütten, Zuber, Fäſſer, Schränke, Tiſche, Stuͤhle, Bettſtellen, 1 Kommode und verſchiedenes anderes Hausgeräthe. Friedberg. Georg Zimmermanns Wwe. Sommerbeluſtigungen zu Ockſtadt. (830) Sonntag den 15. d. M. iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu mit dem Be⸗ merken, daß außer den üblichen Speiſen auch Kirſchenkuchen gereicht werden, höflichſt einladet und um geneigten Zuſpruch bittet. Ockſtadt den 12. Juli 1838. (827) abgegeben werden. Krug. Nachricht fur Auswanderer. (831) Wir unterzeichnete Familienväter und Mit⸗ glieder einer Geſellſchaft Auswanderer von 78 Per⸗ ſonen aus dem Großherzogthum Heſſen, welche mit Herrn Chr. Hecht in Friedberg als Agent des Herrn Schiffsmäklers Carl Traub in Bremen unſern Ueber— fahrts⸗Contract abgeſchloſſen, bezeugen den genann⸗ ten Herrn bei unſerer heutigen Einſchiffung an Bord des ſchönen dreimaſtigen Schiffes Ernſt und Guſtav, Capt. H. Beurmann, nach Baltimore beſtimmt, unſern Dank, ſowohl für die prompte Beförderung, als auch fuͤr die getreue und buchſtäbliche Erfüllung unſeres Contractes. Wir halten uns zugleich verpflichtet unſern uns in die vereinigten Staaten nachfolgenden Landsleuten dringend zu empfehlen, ſich für ihre Ueberfahrt der Vermittlung der genannten Herrn Carl Traub in Bremen und Chr. Hecht in Friedberg zu bedienen. Bremen den 23. Juni 1838. Matthias Hitzel aus Oberroden. Georg Wurm„ Dietzenbach.“ Peter Steinheimer 9 5 Peter Steinheimer„ 7 Adam Wolf 75 5 Michael Junger 55 1 Martin Weilmünſter„ 75 Georg Heberer, Wagner„ 75 Friedrich Ebert„ Götzenhain. Joh. Philipp Köhler„ Dietzenbach. Joh. Heinrich Knecht 3 75 Philipp Wagner„ Kaichen. Mobilien ⸗Verſteigerung. (832) Donnerſtag den 19. I. M., Morgens um 8 Uhr, will der Unterzeichnete in der Behauſung des Herrn Schloſſermeiſter Scheibel bei der Stadtkirche, Haushaltungsgegenſtände aller Art, welche ſeinem Bruder zuſtehen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigern. Friedberg den 12. Juli 1838. Carl Manchot. Oſſenheimer Wäldchen. (833) Sonntag den 15. d. M. iſt im Wäldchen Harmonie⸗ und Tanzmuſik, Abends drientaliſche Illumination mit Kirſchenkuchen; auch wird heute ein Moſelwein in Zapf genommen, Pisporter 1834r., wozu ich höflichſt einlade. Jagdhaus Oſſenheim den 12. Juli 1838. Aehle. Ein zweijähriger Bulle, (834) achter ſchweizer Race, iſt zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo? Nauheimer ⸗Teichhaus. (835) Sonntag den 15. Juli iſt auf dem Nau⸗ heimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutref⸗ fen, wozu höflichſt einladet Henkel. Selſerbrunnen bei Okarben. (836) Sonntag den 15. Juli l. J. iſt gut beſetzte Harmonie- und Tanz⸗Muſik auf dem okarber Mi⸗ neralbrunnen anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billigſter und prompteſter Bedienung freundlichſt ein⸗ ladet Havenecker. Bekanntmachung. (837) Künftigen Montag, den 26. Juli, wird auf hieſiger Ziegelhütte Kalk und Backſteine aus⸗ gehoben. Den geneigten Abnehmern garantire ich fur gute Waare. Grünewald. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr. Korn: 8 fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 40 kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 9. Juli: Waizen: 9fl. 30 kr. Korn: 7 fl. 30 kr.— Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 4 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 6. Juli: SWaizen: 9 fl. 31 kr. Korn: 7 fl. 46 kr. Gerſte: 4 fl. 51 kr. Hafer: 4 fl 16 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 21. Juli 1838. pfd Brod ⸗ Preiſe. K ee kr. pf Er. pf 1 Leib-⸗Roggenbrod 2 e 2 7 77 6 7 6 N 4„ 7 12 5 12 83 Mila g 9570 g Loth. 55 rod 7 5 — Waſſerweck 15 995 1—5 —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 118 116 Fleiſch-Preiſe. . pf.. 1 Ochſenfleiſch 11 2 11 1 „Kühfleiſch 8 8 1 „ Rindfleiſch 8— 870 „Kalofleiſch 6(— 85 „Schweinenfleiſch 1 ö 11 „Hammelfleiſch 5 8 2 „ Schaaflleiſch g 7 3 1 „Wurſt von blos Schweinen 1 „Gemiſchte Wurſt 10— 104 „Bratwurſt 165— 1 „ Schwartenmagen 16— 181 „ Geräucherter Speck 22— 2 5 „Schinken 15— 15 „ Doörrfleiſch 16— 16— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 18— 1 5 dito ungusgelaſſen 17— 16— „Nierenfett 18— 118— Hammelsfett 180 155 Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg.