2 E — 1 S S 1 für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 15. Sionnabend, den 14. April 1833. ——————ů— Veroͤffentlichung. Dias nachſtehende kurfuͤrſtlich heſſiſche Geſetz bringe ich im Intereſſe der betr. Gewerbtreibenden hier⸗ mit zur öffentlichen Kenntniß.. Friedberg den 10. April 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm, Kurprinz und Mitregent von Heſſen ꝛc. ꝛc. ertheilen zu dem Chauſſeegeld-Tarife vom 31. Oktober 1833, nach Anhörung Unſeres Geſammt⸗Staats⸗ miniſteriums und mit Zuſtimmung der getreuen Landſtände, weiter folgende Beſtimmungen: §. 1. Von Fuhrwerken, deren Radbeſchläge weniger als 2 Zoll rheiniſch breit ſind, oder Kopfnägel oder hervorſtehende Stifte haben, ſind die Tarifſatze bei Frachtwagen oder Karren vierfach, bei andern Fuhrwerken zweifach zu entrichten. Die nach§. 3. des Geſetzes vom 31ſten Oktober 1833 eintretenden Befreiungen vom Chauſſeegelde ollen hinſichtlich derjenigen Fuhrwerke, deren Radbeſchläge mit Kopfnägeln oder hervorſtehenden Stiften verſehen ſind, dergeſtalt beſchränkt werden, daß davon die betreffenden Tarifſätze einfach entrichtet wer— den müſſen. §. 2. Von dem Frachtfuhrwerke ſind die Tarifſätze alsdann dreifach zu entrichten, wenn deſſen Radbeſchläge eine geringere als die nachſtehende Breite haben, nämlich: 1) bei zweirädrigen Wagen mit einer Beſpannung von 1 oder 2 Pferden eine geringere Breite als 4 Zoll rheiniſch, von 3 oder mehr Pferden eine geringere Breite als 6 Zoll rhein.; 2) bei vierrädrigen Wagen mit einer Beſpannung von 3 oder 4 Pferden eine geringere Breite als 4 Zoll rhein., von 5 oder mehr Pferden eine geringere Breite als 6 Zoll rhein. Haben die Radbeſchläge die erforderliche Breite, ſo wird das Chauſſeegeld nur einfach bezahlt §. 3. Die Breite der Radbeſchläge für alle Poſtwagen(zum Perſonen- und Waaren⸗Trans porte) ſoll mindeſtens zwei und einen halben Zoll rhein. betragen, widrigenfalls von ihnen das Chauſſeegeld zweifach zu entrichten iſt. §. 4. Wenn ſich an einem Fuhrwerke Radbeſchläge von verſchiedener Breite befinden, ſo iſt bei An⸗ wendung der betreffenden Beſtimmungen lediglich auf diejenigen Radbeſchläge Rückſicht zu nehmen, welche die ſchmalſten ſind. 3 §. 5. Wenn zweirädriges Fuhrwerk mit mehr als vier Pferden, oder vierrädriges mit mehr als acht Oferden beſpannt iſt, ſo ſoll das nach Maßgabe der betreffenden Beſtimmungen ſonſt eintretende Chauſſee⸗ geld weiter doppelt gezahlt werden, falls nicht etwa die Ladung nur aus einer untheilbaren Laſt beſteht. §. 6. Für zwei Ochſen, Stiere, Kühe oder Eſel, ſo wie für ein Maulthier wird das Chauſſeegeld zleich wie fuͤr ein Pferd berechnet. Bei einſpännigem Fuhrwerke ſoll hinſichtlich des Chauſſeegeldes kein Unterſchied zwiſchen den verſchiedenen Gattungen der erwähnten Zugthiere eintreten, ſondern ſtets der Tarifſatz für ein Pferd entrichtet werden. Caſſel am 20. Dezember 1837. —B Vorſtehende Beſtimmungen ſollen mit dem 1. Januar 1839 in Vollziehung treten. Urkundlich Unſerer höchſteigenhändigen Unterſchrift und des beigedruckten Staatsſiegels gegeben zu Friedrich Wilhelm. (St. S.) vt. Hanſtein. Dr Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſämmtliche großh. Buürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Löhnungsguthaben aus dem ruſſiſchen Feldzuge. In Folge Reſkripts großh. Kriegsminiſteriums vom 30. März d. J. weiſe ich Sie hierdurch an alsbald in Ihren Bürgermeiſtereien bekannt machen zu laſſen, daß diejenigen, welche glaubten, ein Löhnungs⸗ guthaben eines im ruſſiſchen Feldzuge zurückgebliebenen Soldaten in Anſpruch nehmen zu können, ſich deß⸗ halb nicht(und zwar weder perſoönlich noch ſchriftlich) an das Kriegsminiſterium oder eine ſonſtige Militär⸗ behörde zu wenden, ſondern auf meinem Büreau zu melden hätten, wo ſie nach Maßgabe jener höchſten Ver⸗ fügung weiter beſchieden werden würden.. Friedberg am 10. April 1838. i Küchler. ———————— Anſtel lungen. Zum Bezirkswegwärter im V. Bezirk(Wohnſitz zu Altenſtadt) iſt der Wieſenbauer Philipp Ruppel f ernannt worden. Du, der du einſt hinabgeſunken Osterlied. Für uns ins kühle, dunkle Grab, O du, den einſt auf dieſe Erde Der froh des Todes Kelch getrunken, Die mitleidsvolle Vaterhand Uns Sieg und Auferſtehung gab, Zum Hirten der verirrten Heerde, Dir, dir nur wollen wir vertrau' n, Zu unſerm Retter uns geſandt, Bis wir dich einſt verkläret ſchau'n. Du, der du fur uns Alles bite Nach deiner Wahrheit Glanz zu ringen, Dank, Heil dir, Mittler Jeſus Chriſt! Mit Freud' und Luſt zu deinem Ruhm, Und immer höher uns zu ſchwingen Empor zu Gottes Heiligthum, Zu wandeln ſtets gewiſſenhaft, Dazu verleih uns Muth und Kraft! Du, der du muthvoll einſt bezwungen Des Trugs und Aberglaubens Macht, Und mit der Wahrheit Licht durchdrungen Zu unſerm Heil des Irrthums Nacht, Dank, Dank und Heil und Preis ſey dir, Held Gottes, ewig fuͤr und für! Der Verfaſſer des vorſtehenden Gedichtes, das uns von gütiger Hand mitgetheilt wurde, iſt Joh. Ernſt Chriſtian Der du das ſchöne Reich gegründet, Schmidt, geboren im Jahr 1772 in dem Dörfchen Buſen⸗ Das Reich der ew'gen Seligkeit, born(unweit Schotten), wo ſein Vater Pfarrer und Schullehrer war, geſtorben 1834 zu Gießen als Doctor der Das Gottes Reich, das nimmer N Theologie und Philoſophie, Profeſſor der Theologie, Prälat 2 33„ 0 7 Und trotzet jedem Sturm der 1 0 und geiſtl. Geheimerath, Hiſtoriograph des ghzl. heſſiſchen Dir, dir nur wollen wir uns weih'n, Hauſes, Großkreuz des heſſiſchen Haus⸗ und Verdienſtordens. Uns deines Heils auf ewig freu'n. Vielen unſerer Leſer iſt derſelbe als ausgezeichneter Schrift⸗ ſteller bekannt. Dem größten Theile der proteſtantiſchen Geiſt⸗ O du, der mit der Dornenkrone lichen unſeres Landes wird er als Lehrer unvergeßlich bleiben. Die große Menſchheit ausgeſöhnt, Daß er aber auch Dichter war, möchte weniger bekannt ſeyn: Den Gott von ſeinem heil'gen Throne um ſo mehr glauben wir verpflichtet zu ſeyn, dieſes Gedicht durch Veröffentlichung der Vergeſſenheit zu entreißen. Wir 71 1 90 und Herrlichkeit gekrönt, ſind übrigens in dem Beſitze noch eines zweiten, welches u, du iſt unſer Schild und Hort, wir bei einer andern Gelegenheit mitzutheilen gedenken. Bis einſt die Palme winket dort. Die Redaction. ibeneg, Sterben. igt wall beinahe b. nicht neht ben, wie! da ſe Thor ven anden dieſen We daß neben ein Seite dem Per zum Ein Wiederen wurde.) Da ff ger an d efahrlic befohlen; nicht weil 40 Schuß gem Holz werden. dem Bau feſtigung in den T 1048 w ein Eing, Endli alten Thi den ſee zu ſallten.( ſehigen R N, 4 s uns von Chriſtian n Buſen⸗ farrer und Doctor dn 111 die, Prälat . beſſiſche dienſtordens eter Schrift tischen Geist flich bleiben ckannt ſeyn s Gedich Nil rißen. en, welches denken. zaction — 0— Hiſtoriſche Miscellen. (Friedberg betreffend.) (Fortſetzung. S. Nr. 51 von 1837.) Am 4. Mai 1406 erhalten die Burger zu Fried— berg ein Inſtrument, daß ſie von ihren in der dor— heimer und oſſenheimer Terminei gelegenen Aeckern kein Glockenſeil nach Nauheim Glöckner auf St. Johannsberg zu geben ſchuldig ſeyen. Im Jahr 1410 wurde vom König Ruprecht den Bürgern zu Friedberg ein Beſcheid gegeben, worin unter Andern folgende wichtige Beſtimmungen ſind: Da der Kaiſer ſich ſelbſt durch den Augenſchein überzeugt habe, daß die eigentliche Stadt durch Sterben und Anderes ſo abgenommen habe, daß ſie nicht wohl mit Leuten beſetzt ſey, ſo bedürfe es der beinahe vollendeten Mauern um die Vorſtadt gar nicht mehr, und ſoll dieſer Bau aufhören und blei⸗ ben, wie er jetzt iſt. Da ferner die Bürger den Eingang am mainzer Thor vermauert und mit Erkern verſehen und ein anderes Thor daneben erbaut hätten, ſo ſollten ſie dieſen Weg wieder öffnen.(Man wird ſich erinnern, daß neben dem abgebrochenen mainzer Thore ſich noch ein Seitenthor befand. Das war es, welches nach dem Vermauern des mainzer Thores eine Zeitlang zum Ein- und Ausgang gedient hatte und nun nach Wiedereröffnung der alten Pforte wieder vermauert wurde.) Da ferner die beiden Thürme, welche die Bür— ger an der Frauenkirche errichteten, für die Burg gefährlich ſchienen, ſo wurde von Koͤnig Ruprecht befohlen:„der höchſte von den beiden Thürmen ſoll nicht weiter aufgeführt, der andere aber nicht über 40 Schuh hoch gemauert und dann mit nothdürfti— gem Holz zum Glockenſtuhle und Dachwerk verſehen werden.(Man ſieht wohl daraus, ſowie auch aus dem Bau der Thürme ſelbſt, daß ſie zu einer Be— feſtigung ſollten benutzt werden. Der alte Eingang in den Thurm war in der Kirche. Erſt im Jahr 1648 wurde in das Treppenthürmchen außerhalb ein Eingang gebrochen.) Endlich befahl der König, daß die Bürger den alten Thurm hinter dem Birnbaum unweit der Burg, den ſie zugemauert hatten, wie ſonſt wieder öffnen ſollten.(Dieſer alte Thurm ſtand in der Nähe des jetzigen Reichsapfels.) Fortſetzung folgt gelegentlich.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. Gläubiger- Aufforderung. (373) Heinrich Bopp von Stammheim beab— ſichtigt mit ſeiner Familie nach Stürzhauſen im Kurfürſtenthum Heſſen auszuwandern. Rechtsan— ſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. März 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Dr. Cameſasca. Arbeits-Verſteigerung. (388) Montag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Nidda die zur Erbauung des neuen Schulgebäudes nöthigen Ar— beiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. r Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlag 6102 20 Steinhauerarbeit,„„ 7 1173 23 Zimmerarbeit„ 45 1926 41 Dachdeckerarbeit„„„ 555 601 31 Sit,„ 45 1851 37 Se erarbeee,„ 70 1762 48 Glaſerarbeit 5 75 336 38 Weisbinderarbeit,„„ 1 901 38 Spenglerarbeit),„„ 2 229 48 Zuſammen 14,886 24 Pläne, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters zur Einſicht offen. Nidda den 9. April 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Na u he mer So o lib ad. (389) Dem Publikum wird hiermit die Anzeige gemacht, daß die Wiedereröffnung des hieſigen Sool— bades den 1. Juni d. J. ſtattfindet. Nauheim den 3. April 1838. Kurfürſtl. Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Gläubiger-Aufforderung. (390) Johann Valentin Jordan von Holz⸗ hauſen beabſichtigt nach Bonames im Frankfurtiſchen auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Gros— karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 6. April 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Weiß. n 5 2. X= 2— K— 3 r 22 9 22 o S. S SSS S S DS SS S e e — 5—̃——— 2 „ 32222 S SS S —— 8 8 2— 8 2— S—— Eier t as dne g- ö (391) In dem Hypothekenbuche der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch die nachſtehend verzeichneten Handverſchreibungen offen. Wohnort Faleeno. Wohnort 3 ich ö Namen d. Schuldners. 8 pu des Namen deſſelben. 8 Naͤhere Bezeichnung eſſelben. ſchehen. Glaubigers. a N deſſelben. . f. Gemeinde. Florſtadt. 1759 Florſtadt. Johann Wilhelm und Heinrich und* 5 0 Joharnes Schaubach. 300 Darlehen. Dieſelbe. 5 1760 55 Johann Heinrich Treut. 150 1 Dieſelbe. 7. 1797 Mockſtadt. Chriſtiph Walter. 500 1 Dieſelbe.*, 1798 75 Amtnann Hofmann. 825 77 Dieſelbe. 7 1811 Hegheim. Johann Altbaters Erben. 800 75 Dieſelbe.„ 1816 Friedberg. Ea s Marold geb. 50 hilippi.„ Johann Jacob Alt. 2 1776 75 Heintich Faaz und Jacob Wein⸗ gar als Vormünder der Georg 4 Kat par Walziſchen Kinder. 200 5 ö Derſelbe. 5 1776 Hanau. Heſſiſch Hanauiſcher Holländiſcher 600 0 5 5 a Pfarrer Volz. und 5 Anna Maria Martin Alts 190 ö Wittwe u. Johann Peter 5 1 2 Kratz.„ 1772 Friedberg. Der kaiſerlichen Burg. 40⁰ Caution wegen Güterpacht 6 — Johannes Heß.„ 1794 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Darlehen. Joh. Heinrich Claus. 5 1777 72 Kirchenbau. 25 75 Joh. Heinrich Heß.„ 1760 25 Kirchenbau. 15 55 Berſelbe.„ 1771 Unbekannt. Abweſend Johann Heinrich Heß. 109 5 Friedrich Koch I. 2 1809 Büdingen. Gräfliche Rentkammer. 400 Caution wegen Güterpacht. Johann Friedrich Koch. Schleifeld. 1775 Unbekannt. Herrn von Schildeck. 1200 Desgleichen. Johannes Dauernheim und Johann Georg Roth als Pormünder des Peter Dauernheim. Ilorſtadt. 1783 Florſtadt. Kirchenbau. 15⁰ Darlehen. Katharina Heinrich Muſch: i 8 IV. Wittwe. 5 1815 Friedberg. Schöff Schmidts Wittwe. 70 7 Karl Lehr. 5„ 181⁵ Schwalheim. Johannes Jacobi. 400 75 ö Joh. Peter Schreitz u. Joh. 5 1 Dauernheim. 75 1790 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Caution wegen Güterpacht. N Die darin erwähnten Schulden ſollen längſt abgetragen, reſp. der Cautionsverband erloſchen ſeyn, es ſchuld⸗ und Cautionsurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden. dieſen Verpfändungen oder auf die erwä Friedberg den 29. März 1838. können aber die Original- Auf Antrag der Intereſſenten werden daher alle, welche aus hnten Obligationen oder Cautionsurkunden Anſprüche machen zu können glauben, aufgefor— dert, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt dieſelben fuͤr mortificirt erklä rt, und die deßfallſigen Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. 16 une udn gsepagq unc uhu quer e ee eee eee eee ee endete ee * Holz⸗-Verſteigerung. (392) Donnerſtag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeinde-Wald, in den Schlagen 6, 8 und 16: 4 Stecken buchen Scheitholz, 44„ Prügelholz, 3850 Stück buchen Wellen und 50„ eichen„, einer offentlichen Verſteigerung an die Meiſtbie⸗ tenden ausgeſetzt werden. Die Zuſammenkunft iſt an dem Wartbaum auf dem Knie. Die großh. Bürgermeiſter der benachbarten Or⸗ ten werden hierdurch erſucht, dieſe Verſteigerung durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obererlenbach den 9. April 1838. Der großh. Bürgermeiſter Rupp. Arbeits-Verſteigerung. (393) Donnerſtag den 19. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen zu Fauerbach I. theils an Ort und Stelle und theils auf dem Gemeinderathhaus nach⸗ ſtehende Arbeiten an Wenigſtnehmende in Accord gegeben werden, als: I. Straßenbau⸗Arbeiten: 1) Planirarbeit, 2) Steinbrechen, 3) Fertigen der Fahrbahn u. etwas Pflaſterarbeit. II. Zimmerarbeit: Die Fertigung zweier Schleußen und mehrerer Stegen. III. Maurerarbeit: Am Friedhof die Umfaſſungsmauer zu repariren. Die großh. Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach J. den 6. April 1838. Der großh. Bürgermeiſter N Werner. Bekanntmachung. (394) Montag den 23. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Salzamtslokal der Bedarf an buchen Bohlen, in circa 300 laufende Fuß be⸗ ſtehend und jede Bohle von 7 bis 14 Fuß Länge, 13“ Breite und 1½“ Dicke, dem Wenigſtnehmenden in Lieferung übergeben werden. Nauheim den 6. April 1838. Kurfuͤrſtl. Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Arbeits-Verſteigerung. (395) Dienſtag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll eine Strecke von ungefähr 10 laufende Klafter Planir- und Chauſſir⸗Arbeiten am Viehtrieb genannt, wenigſtnehmend veraccordirt werden, was man gleich wohl bittet bekannt zu machen. Bönſtadt den 7. April 1838. Der Bürgermeiſter Geibel. Weiß. Holz Veßßſtei gerung, (396) Dienſtag, als den 17. April d. J., Vor⸗ mittags 8 Uhr, foll in dem hieſigen Gemeindewald, die Galgenheck genannt, 2 Stecken Prügel und 900 Wellen Durchforſtung, ſodann im Hauptwald 7 Stecken buchen und 2 Stecken eichen Stockholz meiſt— bietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter in der Umgegend wer⸗ den erſucht, dieſes in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Bönſtadt den 7ten April 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Geibel. Arbeits-Verſteigerung. (397) Dienſtag den 17. d. M., Morgens 10 Uhr anfangend, werden zu Hochweiſel nachſtehende Ar⸗ beiten, theils auf Ort und Stelle und theils auf dem Gemeindehaus daſelbſt öffentlich an die We— nigſtnehmenden in Accord gegeben: 10 Planiren, Steinbrechen, Steinfahren, Steinſetzen, Stellen der Fahrbahn, Chauſſiren und Pflaſter— arbeit zum Bau einer 42 Klafter langen Orts⸗ ſtraße. Voranſchlagt zu 313 fl. 44 kr. 2) Schreiner-, Maurer- und Pflaſter⸗ Arbeit am Pfarrhauſe 3) Maurer-, Zimmer- und Schreiner⸗ Arbeit am Schulhauſe 61 fl. 4) Glaſer⸗ und Maurerarbeit an der Kirche 81 fl. 57 kr. 5) Maurerarbeit am Rathhauſe 12 fl.— kr. 6) Zimmerarbeit am alten Weiher 7 fl.— kr. 571 fl. 50 fr. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel am 5. April 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter N Verſteigerung eines eiſernen Hofthores. (398) Das eiſerne Thor an dem ehemaligen Trombettaiſchen Hofe dahier, welches vor etwa 3 Jahren neu gefertigt worden und aus zwei großen und einem kleinen Flügel beſteht, läßt die hieſige Gemeinde Mittwoch den 18ten d. M., Vormittags um 10 Uhr, auf dem hieſigen Gemeindehaus nebſt den dazugehörigen ſteinernen Pfeilern einer öffent— lichen Verſteigerung ausſetzen. Heldenbergen den 6. April 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Güter-Verſteigerung. (399) Auf freiwilliges Anſtehen der Wittwe des Sergeanten Hepp zu Darmſtadt, ſollen deren in der Gemarkung Fauerbach II. liegende Güterſtücke als: 7% 1 Viertel 21¼ Ruthen ober der Nieder— weid an Heinrich Philippi. 0% 1 Viertel am Irrgang an Heinrich Kehr. fl. 13 kr. fl. 56 kr. 50% 1 Viertel 2 Ruthe in der alten Gewann an Philipp Schultheis. 20% 1 Viertel 1¼ Ruthe daſ. an Heinr. Rudolph. 21% 2% 3½%„, am Attigrnin an Rein⸗ hard Thomas. 25 Ruthen im Bingel an Casp. Loths Wwe. 1 Viertel 18½ Ruthe im Holz an Georg Lang, Dienſtag den 17. l. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier an den Meiſtbietenden unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen öffentlich verſteigert werden. Fauerbach II. den 11. April 1838. Der Bürgermeiſter Sang. Arbeits-Verſteigerung. (400) Mittwoch den 18. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen die bei Veränderung und Reparatur des erſten Pfarrhauſes zu Echzell nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen in dem Wirthshaus zum weißen Roß in Echzell öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden verſteigt werden. fl. kr. Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlag 343— Zimmerarbeit V 7 116 32 Dachdeckerarbeit„„„ 77 12 39 Schreinerarbeit„„„ 75 386 22 Schloſſerarbeit„„„ 5 209 37 Glaſerarbeit„ 7 105 30 Weisbinderarbeit,„„ 5 353 55 7 65 40 Zuſammen 1593 15 Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf dem Buͤreau des unterzeichneten Kreisbaumeiſters zur Einſicht offen. Nidda den 9. April 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (401) Freitag den 20. d. M., Vormittags um 8 Uhr, ſoll in dem zwiſchen hier und Rodheim ge—⸗ legenen Domanialwalddiſtrikt Schwarzheidt, nach⸗ verzeichnetes kiefern Holz öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden, nemlich 23 Stecken Scheid⸗, 21 Stecken Prügel- 17 ½¼ Stecken Stock-, 5,62 Wellen Reiſerholz, 429 Cubikfuß Stammholz in 32— und 18 C. Fuß Stangenholz in 4 Stück. Oberros bach den 11. April 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. Gläubiger⸗ Aufforderung. (402) Heinrich Heppner II. von Stammheim beabſichtigt mit Familie nach Eichen auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großh. Landgericht Groskarben anzumelden, Spenglerarbeit„„„ 1 gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 3. April 1838.. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 958 In Verhinderung: 1 5 Dr. Cameſasca. Edictalladung. (403) Großh. Hofgericht der Provinz Oberheſſen lhjat über das Vermögen des hieſigen Spezereikrämers Johann Buttler und deſſen Ehefrau Charlotte geb. Hockin den förmlichen Concurs erkannt. Rechts⸗ anſprüche an die Concursmaſſe ſind bei Strafe des Ausſchluſſes N Freitag den 11. Mai, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht geltend zu machen. Rödelheim den 4. April 1838. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht ö Buff. Privat- Bekanntmachungen. Bekanntmachung und Einladung. (377) Nach einer Verfügung des großh. heſſ. Oberſchulraths zu Darmſtadt wird die öffentliche Prüfung der Zöglinge des großh. Taubſtummen-In⸗ ſtituts den 18. d. M., Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, in dem Saale des hieſigen Rathhauſes ſtattfinden. Alle diejenigen Menſchenfreunde, welche Intereſſe an der Bildung dieſer Unglücklichen haben, ſind hierzu höflichſt oin⸗ geladen. Friedberg den 5. April 1838. Roller, Director des gr. Taubſtummen⸗Inſtituts. Privatlehrer⸗Stelle zu Lauterbach. (379) Mehrere hieſige Eltern beabſichtigen ihren Kindern— Knaben von 9 bis 14 Jahren— durch einen Privatlehrer nicht nur in älteren und neueren Sprachen, als in der lateiniſchen, deutſchen und franzöſiſchen, ſowie in Religion, Naturlehre, Natur⸗ geſchichte, in mathematiſchen Wiſſenſchaften, Welt⸗ geſchichte, Geographie, Formenlehre, Zeichnen ꝛc.— welch letzterer Lehrgegenſtand auch von einem hier wohnenden Zeichenmeiſter gelehrt werden konnte— Unterricht ertheilen, ſondern auch durch religiöſe Erziehung und körperliche Uebungen möglichſt voll⸗ kommen ausbilden, und dieſelben überhaupt für einen wiſſenſchaftlichen oder buͤrgerlichen Beruf vorzugs⸗ weiſe vorbereiten zu laſſen. a Die Schülerzahl iſt auf 25 feſtgeſetz. Der Lehrer erhält eine fixe Beſoldung von fünf⸗ hundert Gulden jährlich, in vierteljährigen Raten ausbezahlt, ſowie freies Logis für ſich und freies Unterrichts⸗Local. f Derſelbe ſoll Literatus ſeyn und ſich wo moglich ſchon im Fache des Unterrichts bewährt haben. (386) Heu ſud Mehr kaufen. (401) die Son hauſe er und Stel daß ich Bedienn werde, Nan den (405) liegen i um Aus Rodh (406) Oberr erlaſſene ſtehender ſalcher g Afügen heſſen merz lo tte echts. Uhr, achen. gericht . beſſ. utliche en In⸗ is 12 Saale enigen dung — t oin- ſtituts ch. ihren -durch teueren n und nte— eligioöſe ſt voll⸗ r einen orzugs⸗ n fünf⸗ Raten freies moglich en 5 Auf dieſe Stelle Reflectirende wollen ihre des⸗ fallſigen Anmeldungen baldmöoͤglichſt und längſtens bis Ende April d. J. an den Unterzeichneten ge— langen laſſen. Lauterbach den 29. März 1838. Eifert, Beigeordneter. Rhein ⸗ Weine. (380) Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß alle Sorten rein gehaltene Rhein⸗Weine, ſowohl in Ohm als auch in Flaſchen, zu moͤglichſt billigſten Preiſen bei mir zu haben ſind. Friedberg. Balthaſer Kappes. Zum Vermiethen. (381) Der zweite Stock in dem ehemaligen W. Dietz'ſchen Hauſe in der Uſergaſſe iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Derſelbe beſteht aus vier ineinander gehende heitzbare Stuben, Küche, Keller, Dachſtube und Speicher. Nähere Auskunft über die Miethbedingungen ertheilt der Unterzeichnete. Friedberg den 2. April 1838. Ulrich, Bäckermeiſter in der Uſergaſſe. Zum Verkaufen. (285) Circa 150 bis 160 Centner vorzüglich gutes Heu ſind zu verkaufen. Mehrere neue Miſtbeetfenſter ſind billig zu ver⸗ kaufen. Die Expedition d. Bl. ſagt wo. nauheimer Teichhaus. (404) Den 2ten und Zten Oſternfeiertag werden die Sommerbeluſtigungen auf dem Nauheimer Teich⸗ hauſe eröffnet, wozu ich meine verehrten Gönner und Freunde mit der Verſicherung höflichſt einlade, daß ich für gute Speiſen und Getränke, prompte Bedienung und gute Muſik beßtens beſorgt ſeyn werde. Nauheimer Teichhaus den 10. April 1838. (405) 400 Gulden liegen in dem hieſigen evangeliſchen Kirchenfonds zum Ausleihen bereit. Rodheim den 10. April 1838. Finck, Pfarrvikar. Ein 3jähriger Faſſelochs, (406) vogelsberger Race, iſt zu verkaufen in Oberrosbach bei Peter Hock. Aachener und Muͤnchener Feuer⸗Ver⸗ ſicherungsgeſellſchaft fuͤr das Groß— herzogthum Heſſen. (407) Mit Bezug auf die in Nr. 5 und 6 d. Bl. erlaſſene Bekanntmachung erlaube ich mir, in Nach⸗ ſtehendem den Geſchäftsſtand dieſer Auſtalt, wie ſolcher am 1. Januar d. J. ſich befunden, mit dem Anfügen zu veröffentlichen, daß die Statuten und Henkel. die nähern Bedingungen jederzeit bei mir zur Ein— ſicht zu erhalten ſind. Geſchäftsſtand am 1. Januar 1838. 1) Das Aktien⸗Kapital beträgt 1,750,000 fl. 2) Die bis zur Anſammlung von 350,000 fl. zu reſervirende Ge⸗ winngutſchrift beträgt à 306 fl. 15 kr. per Actie 3) Die Reſerve für in 1838 ab⸗ laufende Verſicherungen u. für die Freijahre iſt geſtiegen von 371,425 fl. auf 4) Die aus eingenommenen und einzunehmenden Prämien be⸗ ſtehende Reſerve für 1838 u. ſpatere Jahre beträgt 5) Für unregulirte Brandſchäͤden ſind reſervirt 6) Mithin betragt das ganze Ge⸗ währleiſtungskapital anſtatt vorjahriger 3,049,476 fl. 7) Die Netto-Prämien⸗Einnahme incl. Nebenkoſten v. J. 1837 beträgt 8) Das am 31. Dez. 1837 lau⸗ fende Verſicherungskapital iſt geſtiegen, gegen dasjenige von Ende 1836, v. 236,969,659 auf 262,011,601, 9) Die Ende 1836 laufenden Ver⸗ ſicherungen betragen mit den in 1837 neugeſchloſſenen zuſ. 10) An Brandſchäden ſind bezahlt bis zum 31. Dez. 1837 ſeit d. Beſtehen 306,250 77 441,698„ 620,498„ 43,750„ 3,162,196„ 502,772„ 397,679,004„ 2,615,613„ 110 Gewinnhälfte] der Geſellſch. 254,676„ an gemeinnützi-) für d. J. 1837 105,000„ ge Anſtalten von dieſer Sum. bezahlt, kommt auf das Großh. Heſſen 32 Friedberg den 11. April 1838. G. Nau, Agent. Ein noch ſehr guter ſchmaler Leinweberſtuhl (408) mit einigem Geſchirr und ein Spuhlrad hat zu verkaufen Georg Schmidt, Leinweber⸗Meiſter in Fauerbach II. Ein vollſtändiges Logis, (409) welches ſogleich bezogen werden kann, ſteht zu vermiethen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo? 50 bis 70 leere Oel- und Thranfäſſer (410) von 2 bis 3 Ohm ſind wegen Mangel an Platz billig zu kaufen bei Georg Groß. f Wirthſchafts-Empfehlung. (411) Da ich nun auch die Wirthſchaft in dem vormals Gröninger'ſchen, an dem Eingange in den herrſchaftl. Garten gelegenen Wirthshaus übernom⸗ men, mache ich allen meinen Freunden und Gön— A nern mit dem Anhang andurch bekannt, daß nebſt andern guten Weinen beſonders guter 1827 r. Rhein⸗ Wein, die Bouteille großh. Maaßes zu 36 kr., ſowie von Oſtern an, ſowohl in dieſem Lokale als auch in dem herrſchaftlichen Garten, taglich kalte Spei⸗ ſen, Kaffee, Thee und ſonſtige warme und kalte Getränke bei mir zu haben ſind und ich mir durch prompte und billige Bedienung die Zufriedenheit derjenigen, die mich mit ihrem Beſuche beehren, zu erwerben, zur größten Angelegenheit ſeyn laſſen werde. Ockſtadt am 10. April 1838. Freiherrlich v. Franckenſteiniſcher Gartenbeſtänder Adam Krug. Schwalheimer Mineralbrunnen. (412) Montag den 16. und Dienſtag den 17. d. M., als am zweiten und dritten Oſterfeiertage, werden auf dem ſchwalheimer Mineralbrunnen durch gut beſetzte Tanzmuſik die Sommerbeluſtigungen er⸗ offnet. Ich lade zu denſelben mit dem Bemerken ein, daß für gute Speiſen und Getränke ſowie für prompte und billige Bedienung die zweckmäßigſten Vorkeh⸗ rungen getroffen ſind, und ſehe einem zahlreichen Beſuche entgegen. Schwalheimer Brunnen d. 11. April 1838. Henkel. Mei ſt f (413) verkäuft aus freier Hand Wwe⸗ Formhals. J. Fuͤrth in Friedberg Metzgergaſſe Nrö. 195. (414) empfiehlt ſich mit ſeinen aufs Neue aſſortirten Mode-Waaren, beſtehend in einer großen und ſchönen Auswahl Stroh⸗ hüten, und zwar Kinderhüten à 45 kr., Mädchen⸗ hüten à 1 fl. 30 kr. und Frauenhüten a 1 fl. 45 kr., 2, 3 und 4 fl. das Stück, ſowie in Blumen, Mode- und Gürtelbändern, Schälchen, ſeidenen Taſchen, Bronze⸗Waaren, Handſchuhen in allen Arten, ſeidene à 35 kr. das Paar, Strohkappen zu 10, 20 und 30 kr. das Stück, Herrn⸗ und Knabenhüten ꝛc. Vortheilhafte Einkäufe ſetzen mich in den Stand meine verehrlichen Abnehmer aufs Billigſte zu be⸗ dienen, und bitte ich daher um geneigten Zuſpruch. 50 bis 60 Körbe Spreu (415) ſind zu verkaufen bei Heinr. Hanſtein IV. Bei C. Bindernagel iſt vorräthig: Bacharach, B., Regeln der deutſchen Orthographie oder gründliche Anweiſung nach 24 Regeln in. möglichſt kurzer Zeit fehlerfrei ſchreiben zu lernen. Für den Schul- und Selbſtunterricht bearbeitet 2. verbeſſerte und ſehr vermehrte Auflage. 27 kr. Coſani, Carlo, Comus, oder Beluſtigungen in dem Gebiete der natürlichen Magie und Taſchen⸗ ſpielerkunſt. Zwei Theile mit 9 Kupfern. Wohl⸗ feile Ausgabe. Leipzig. Magazin für Induſtrie. Geheftet. 55 1 54 kr. Kerndörffer, Dr. H. A., ſechshundert Aufſätze für Stammbücher, mit Angabe paſſender Unterſchrif⸗ ten. Oder Denkmäler der Liebe, Freundſchaft und Dankbarkeit in den verſchiedenen Verhält⸗ niſſen des weihli i Ebendaſelbſt. Geheftet. Rathgeber, der treue für das Leben. Geheftet. Saphir, M. G., humoriſtiſche Damen⸗ Bibliothek. Zwei Bände. Ebendaſelbſt. Geheftet. 3 fl. 54 kr. Ebendaſelbſt. Wai Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl.— kr. Korn: 8 fl. 25 kr. Gerſte: 6 fl. 40 kr. Hafer: 4fl.— kr. Erbſen: l kr, Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 9. April: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 7 fl. 30 kr.— Gerſte: 6 fl. 20 kr. Hafer: 4 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 6. April: Waizen: 9 fl. 38 kr. Korn: 7 fl. 49 kr. Gerſte: 5 fl. 49 kr. Hafer: 3 fl 50 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 16. bis 22. April 1838. pfd Brod 9 rei ſe. Friedberg Butzbach. Er. pf. kr. pf, 1 Leib⸗Roggenbrod D 3— 2 5 7 5 6 4— 6 4. 1121 12— 5 Loth Loth. Milchbrod 1 47% 4 —[Waſſerweck 1157 11— Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 10 1056 Fleiſch⸗Preiſe. 8 pf.*. 1 Ochſenfleiſch 1 1 „Kühfleiſch 1 81 2 „ Rindfleiſch 8 4 2 81— „Kalbfleiſch 6(— 6— „ Schweinenlleiſch 12. „Hammellleiſch 9 3 „Wurſt von blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 18— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 223-— „ Schinken 185— 1 „ Doörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ did unausgelaſſen 19— 18— „ Nierenfett 18— 18— „ Hammelsfett 16— 16— ** Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 22 Betleffend⸗ Von Mbouument meinderech I uugehen, unverzg! Uiſten i Den nächſtigen Fried ———— D Der d immer seh. Machte er Unrecht ha wie wir wollten. Es fa Eftklaſſun, mars u. betzerhebe Gelaute liche die Goteshau ler und lichen Gei det Ungeg Jrdiger⸗