Wand an aus jn Deonghauz. bee e für alte Auflage. eleganten 48 8 8 kr. Jen über die „Daterſchaft auf den Att. herche de la „N Wbt. J Jonghaus. 45 kr, 1838. à 2 k. à 3 kr. à 4 fr. à ö fr. em Verzeichniß den dei großh. gang der Be⸗ eeichniß der A A fr. Sohn, Ferdi⸗ 2 3. November. 5. Dezember. Henriette Wil⸗ Johan Philipp, dwig Wagner, Heck eheliches zitriarius Ehe⸗ ember. und 15 Tage, gember. cb. d. 14. Dez. ——— ntelligenzblatt für die 65 N 74 8 0 2 Mrovinz im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1838. Sonnabend, den 13. Januar 3 Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen erſcheint auch im Jahr 1838, wie bisher, wöchentlich Einmal und zwar ſo, daß es den Freitag Mittag von den Kreisboten abgeholt, den Sonnabend Vormittag aber hier ausgegeben und durch die hieſige wohllöbl. Poſtbehörde expedirt wird.— Alle Inſerate, welche bis den Donnerſtag Nachmittag 3 Uhr bei mir eingelaufen ſind, finden in derſelben Woche eine ſichere Aufnahme. Einrückungsgebühren betragen für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Der Abonnementspreis für 1 Jahr iſt: 1 fl. 12 kr., für % Jahr: 40 kr., für ½ Jahr 24 kr., welcher Betrag jedoch voraus bezahlt werden mu 61!— Diejenigen meiner verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das Intelligenzblatt auch im Jahr 1838 zu halten, haben nicht nöthig, ſolches bei mir beſonders anzuzeigen; diejenigen hingegen, welche auszutreten beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen, erſuche ich, mich, oder die ihnen zunächſt liegende Poſtbehörde, gefälligſt davon zu benachrichtigen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. f Friedberg. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgecmeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die ſanitätspolizeilichen Anordnungen bezüglich des Wegbringens und Abladens der Thiercadaver. Indem ich Ihnen die pünktliche Vollziehung der allerhöchſten Verordnung vom 8. November v. J. Reg. Bl. Nro. 44 hiermit einſchärfe, fordere ich ſie zugleich mit Rückſicht auf das Ihnen mitgetheilte Miniſterial⸗Ausſchreiben vom 6. Dezember auf, binnen 6 Wochen zu berichten: 10 In welcher Weiſe die§. 1, 2 und 3 der vorerwähnten Verordnung, rückſichtlich der Anſchaffung und Einrichtung des vorgeſchriebenen Waſenplatzes, ferner der Anſchaffung des erforderlichen beſonderen Karrens nach dem vorgezeichneten Muſter und der Anſtellung eines beſonderen Mannes, welcher, da wo keine Waſenmeiſtereien beſtehen, die Verrichtungen des Waſenmeiſters zu beſorgen hat, in Ihren Gemeinden zur Ausführung gekommen ſind. 2) Welche Gebühren dieſem beſonders angeſtellten Manne, vorbehaltlich meiner Genehmigung, zugeſichert worden ſind. Friedberg den 9. Januar 1838. Küchler. Der Klingelbeutel iſt abgeſetzt. Gerade vor vier Jahren machte Jemand in die— ſen Blättern auf die Störung aufmerkſam, welche der Klingelbeutel verurſacht, wenn er während der Predigt herumgeht. Heute hat Einſender die Freude, dem ferneren Publikum mitzutheilen, daß er mit dem erſten Januar 1838 auch aus der Stadt Kirche zu Friedberg verſchwunden iſt. Dem, der während der Predigt gerne zuhört, hätte nicht leicht ein angenehmeres Neujahr gegeben werden können, als die Nachricht von dem Abſchaffen dieſes Ge— klingels. . Hat aber auch der Kirchenfond dabei keinen Nachtheil?— An jeder Thüre ſind zwei Büchſen angebracht, in welche Jedes ſeine milde Gabe wer— fen kann. Wenn das aber während des Ausganges aus der Kirche geſchieht, ſo giebts bei ſtarkbeſuch— tem Gottesdienſte leicht eine Stockung an den Kirch— thüren. Iſt's nicht beſſer, man macht's, wie an man⸗ chen andern Orten, und bittet diejenigen, welche etwas geben wollen, ſchon beim Eingange in die Kirche ſolches zu thun? Es kann dann nicht nur bequem geſchehen, ſondern man läuft dabei auch nicht ſo leicht Gefahr, ſein Scherflein während des Gottesdienſtes zu verlieren. Schließlich Dank Denen, welche den Gottesdienſt von dieſem läſtigen Zuſatze befreiten! rr Neue eech e (Fortſetzung.) Wir übergehen Mehreres aus der erwähnten Zeitſchrift, theils weil es uns an Raum gebricht, theils weil es uns Wetterauer weniger unmittelbar berührt, und erwähnen dagegen einige Punkte, die uns näher angehen. Die Wohlthaten des großen deutſchen Zoll- Serbandes, durch welche die Zollſtätten wegftelen, die eiite Zeitlaug dem Handel und Wandel hem⸗ mend in den Weg traten, zeigten ſich auch für die Provinz Hanau recht deutlich, und gaben den mei— ſten Gewerben und Handelszweigen einen höheren Aufſchwung. Um den Verkehr zu erleichtern, wurde durch ein Geſetz vom 31. Okt. 1833 das Chauſſee⸗ geld ſo herabgeſetzt, daß von der Meile— zu 26,000 kaſſeler Fuß gerechnet— von jedem Zugvieh nur 3½ Kreuzer erhoben wird. Zugleich wurde, den Bedingungen des Zollverbandes gemäß, der Aufang gemacht, alle ſteilen Straßen⸗Strecken ſo zu legen, daß ſie auf 24 Fuß nicht mehr als Einen Fuß aufſteigen. Auch wir haben in unſerer Wetterau und namentlich auf der Hauptſtraße von Gießen nach Frankfurt noch mehrere Stellen, die allzuſteil ſind und den Verkehr ſtören. Hoffentlich werden ſie bald entfernt werden. Wie wir zu unſerer Freude hören, iſt es namentlich im Werke, die allergefährlichſte Stelle, wir meinen den ſ. g. Vilbeler Berg, zuerſt vor⸗ zunehmen.— Die Ausführung des neuen Straßen⸗ ſyſtems für das Großherzogthum Heſſen, worüber das Geſetz bereits in unſerem Regierungsblatte bekannt gemacht wurde, iſt zu wichtig, als daß es nicht auch auf die Nachbarſtaaten wohlthätig einwirken ſollte. In dem Baubezirke Friedberg werden allein ſechs neue Straßen errichtet werden: die eine wird aus dem weſtlichen Theil der Provinz nach Uſingen zie⸗ heu(ihrer wurde ſchon früher in dieſem Blatte ge⸗ dacht); eine andere wird Friedberg mit Homburg verbinden; eine dritte wird von Aſſenheim durch das naſſauiſche Amt Reichelsheim über Echzell führen und in die von Berſtadt nach Nidda gehende Straße einmünden; eine vierte wird Butzbach mit Lich ver⸗ binden; eine fünfte ſoll von Lindheim uber Heinchen nach Markoͤbel zieben, um die bedeutenderen öſtlichen Orte der Provinz Oberheſſen mit Hanau und Frank⸗ furt in unmittelbare Verbindung zu bringen; die ſechſte endlich wird von Büdingen über Lieblos nach der großen Hauptſtraße ziehen, welche die Leipziger Straße heißt, und über Hanau, Gelnhauſen nach Fulda geht. Die genannte Zeitſchrift erwaͤhnte nur der beiden letzteren hier beruͤhrten, nennt aber auch noch eine andere, welche von Herbſtein aus nach Ulmbach geführt werden ſoll, um den nordöſtlichen Theil des Vogelberges zunächſt mit dem Kreiſe Schlüchtern zu verbinden. Unberechenbar werden die Folgen ſeyn, welche dieſe neuen Straßen für unſere Wetterau bringen werden. Was freilich die Eiſenbahnen betrifft, die jetzt einen Mode⸗Artikel unſerer Zeitſchriften bilden, ſo ſcheint's nicht, als wenn unſere Wetterau fuͤr eine ſolche vor der Hand geeignet wäre. Deſto mehr wird nach und nach an Verbeſſerung der Vicinalwege gearbeitet werden. Auch in der Provinz Hanau iſt hier und da ein ſchöner Anfang gemacht worden, aber noch nicht überall. Unter der Rubrik Bergbau geſchieht zuerſt der Torfſtecherei bei Enkheim Erwähnung. Es iſt ein großer Vortheil für eine Gegend, die ſo wenig Brennholz hat, wenn ſich ihr ein neues Brenn⸗ material darbietet. So hier. Herr Henſchel in Kaſſel erwarb ſich das Verdienſt, durch einen zum Theil unter der Erde fortlaufenden Abzugsgraben, das Ried zu Enkheim zu entwäſſern, und nun erſt war die Anlegung einer Torfſtecherei möglich, die im Jahr 1832 ihren Anfang nahm, und bis zum Jahr 1835 jährlich 6 bis 800,000 Stück, von da an aber mehrere Millionen Stück Torf lieferte. Dieſer Torf wird bereits in der ganzen Umgegend bis nach Hanau, Frankfurt, Vilbel ꝛc. verſendet und zur Feuerung benutzt.— Auch des im Jahr 1835 in der Gegend von Roßdorf aufgefundenen Braunkohlen⸗ lagers geſchieht hier Erwähnung. Es beſchäftigt jetzt ſchon an 80 Menſchen und wird eine Ausbeute von 100,000 Ceutnern geben. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. 4 N Bekanntmachung. (2) Dienſtag den 16. Januar 1838, Vormittags 10 Uhr, ſoll die ſogenannte Unterpforte, welche aus einem hohen Thurm beſteht, auf den Abbruch, un⸗ ter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen, öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden auf hieſigem Ratbhauſe verſteigert werden. Die Herrn Buͤrgermeiſter in den umliegenden den angeg verſtehen, Nachricht Fried Hofr (44) Wittwe, mitnags Hoftaithe ertſch 50 Wohn lichen fre Fried ( 5) 9 Vormitta Niederme nachverze 60 1 verſteiget Die neten we ihren G. Nied 0 (16) aße ver⸗ chen chen ank die nach ger nach nur auch Nd ch ichen reiſe rden fuͤr die tikel als and an den. tin nicht Uerſt Es e ſo an in zum iben, erſt die zum a an dieſer nach zur 7 verden. genden Orten werden andurch erſucht, dieſes in ihren Ge— meinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 28. Dezember 1837. Der. großh. Bürgermeiſter Jacoby. Arbeits ⸗ Ver ſtei gerung. (13) Mittwoch den 31. Januar l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe zur Erbauung eines neuen Rades fuͤr die hieſige Waſ— ſerkunſt erforderlichen eichen und buchen Holz-Mate⸗ rialien an den Wenigſtnehmenden in Lieferung ge— geben werden. Das zu lieſernde Holz zu dem Kunſt— rad beſteht in einer 15 Fuß langen graden eichenen Radwelle, die ſich vollkommen 2 Fuß 3 Zoll vier⸗ kantig beſchlagen läßt, in zwei Anwellen, 8 Fuß lang, die ſich 2 Fuß beſchlagen laſſen, in 320 Fuß buchen Holz zu 8 Radärmen, 8 Streben Wechſel, Larſchen, 165 Cub. Fuß buchene Bohlen zu Stoß⸗ ſchaufeln, 165 Cub. Fuß dergleichen zu Ringelſchau— feln und 160 Fuß dergleichen Bodenbretter. Bei den angegebenen Maaßen iſt der rheiniſche Fuß zu verſtehen, welches den hierzu Luſttragenden zur Nachricht dient. Friedberg den 11. Januar 1838. Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. Ho fraitihꝛe!⸗ Wer ſtle ige rung. (14) Auf Anſuchen der Frau Adam Schuſters Wittwe, ſoll Montag den 26. Februar l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, in hieſigem Nathhauſe deren Hofraithe in der Kirchgaſſe an Herrn Profeſſor Fertſch gelegen, mit Nr. 261 bezeichnet, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen, einer öffent— lichen freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 11. Januar 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Holz ⸗Verſteiger ung. (15) Nächſtkommenden Mittwoch den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald von Niedermörlen, Diſtrikt an der Wißbacher Straße, nachverzeichnetes Gehölz als: 10 1 Stecken birken Scheitholz, 20 15 ½ 7 7 Prügelholz, 3) 1225 buchen Reißerholz⸗ 4) 5412 ½ birken 75 5) 3950 Back- und 6) 175 birken Schneize-Wellen verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter und reſp. Beigeord— neten werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Niedermörlen den 10. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Def fen iich e Ladung. (16) Die Erben des dahier verſtorbenen ledigen 9—— Chriſtoph Vogler haben die Erbſchaft von die— ſem unter der Rechtswohlthat des Geſetzes und Inventars angetreten, und es iſt demzufolge Ter— min zum Eintragen ſammtlicher Forderungen an dieſen Nachlaß in das Inventar auf den 21. Fe— bruar, Morgens 9 Uhr, anbeſtimmt worden, indem jene gehörig begründet, unter dem Rechtsnachtheile ſonſt nicht berückſichtigt zu wer den, dahier vorzu— bringen ſind. 1 Dorheim am 4. Januar 1838. Kurfürſtliches Juſtizamt Halberſtadt. Fir u ch t; L i e fehr zun g. (17) Freitag den 19. Januar d. J, Vormittags 11 Uhr, ſoll die Lieferung von 1) 20 Malter Waizen, 2) 18 75 Korn, 3) 18 Gerſte und 49 24 95 Hafer auf dem Gemeindehaus dahier, unter den im Ter— min bekannt gemacht werdenden Bedingungen, we— nigſtnehmend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefaͤlligſt bekannt zu machen. Vilbel den 5. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Hinkel. Güter verpachtung. (18) Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Gemeindehaus aus dem durch die hieſige Gemeinde erworbenen Gute Neuburg ungefähr 136 Morgen Grundſtücke öffent— lich verpachtet werden. Heldenbergen den 8. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Brennholz-Verſteigerung im Revier Ober— rosbach, Forſts Friedberg. (19) Montag den 15. d. M. werden in dem grhzl. Burgwald unter den gewöhnlichen Bedin— gungen verſteigert: 19 Stecken eichen und birken Prügelholz, 12,75. Wellen buchen— 107,25 Wellen birken und ei⸗ chen— und 1,00 Wellen aspen, weiden und dorn, Reiſerholz. Die Steigliebhaber haben ſich um 8 Uhr im Forſthaus Winterſtein zu verſammeln. Oberrosbach den 6. Januar 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. Arbeits- und Holzverſteigerung. (20) Mittwoch den 17. Januar 1838, Vormittags um 10 Uhr, ſollen das Brechen und Fahren von 30 Klafter Steinen in dem Unterflorſtädter Bruch, ſowie das Pflaſtern von 280 Klafter Rinne an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Sodann ſollen Donnerſtag den 18. Jan., Vor⸗ mittogs 9 Uhr, folgende Holzſortimente, als: 5392 Cubikfuß Bauholz, wobei ſich Schiffbauholz und ein Wellbaum befinden und 19 Stecken Werkholz Perch meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend wer⸗ den erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefäl— ligſt bekannt machen zu laſſen. Florſtadt den 10. Januar 1838. Der gr. Buͤrgermeiſter Gotz. o i We ſt ee i ge ung. (21) Donnerſtag d. 18. d. M. ſollen in hieſigem Gemeindewald 112 eichen Bau- und Werkſtämme vorzuͤglicher Qualität in jeder Hinſicht, meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang der Verſteigerung iſt am genannten Tage Morgens 9 Uhr. Södel den 10. Januar 1838. Der gr. Bürgermeiſter Henſel. Holz ⸗Verſtei gerung. (22) Dienſtag den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeindewald nachſtehendes Gehoͤlz, als: 6 Stecken buchen Scheitholz, 2„ Prügel, 8 eichen Stockholz, 7 Stämme buchen Werkholz und 3„ eichen 5 meiſtbietend verſteigert werden. iſt auf der Waldheide. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden zu veröffentlichen, Bonſtadt den 9. Jan. 1838. Der gr. Buͤrgermeiſter Geibel. Zugelaufen er Jagdhund. (23) Dem Ortsdiener Vogt von Burggräfenrod iſt geſtern bei Fauerbach II. ein Jagdhund zuge— laufen, derſelbe hat braune Ohren und an der linken Vorderblatte einen braunen Flecken. Der Eigenthümer deſſelben kann ihn gegen Erſtattung der Inſertionsgebühren und Futtergeld dahier in Empfang nehmen. Burggräfenrod den 10. Januar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Moſcheroſch. Stroh- und Spreu⸗Verſteigerung. (24) Dienſtag den 23. Januar l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der Behauſung des Gaſt— wirths Herrn Georg Ohmeis dahier nachſtehende aus der 1837er Erndte gewonnene Geſtröhe, als circa: 15 Fuder 30 Gebund Waizen⸗, 46 7 8 7 Korn⸗, Die Zuſammenkunft 6 Fuder 28 Gebund Hafer-, 7 77 37 7 Gerſten, —„ 1d, Steen und 5„„ 18„ Wirr-Stroh, dann 5 Mltr. 3 Meſten Nachfrucht, ſowie endlich circa 120 Körbe Spreu und Keil öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Nach der Verſteigerung wird den Steigerern eröffnet werden, ob und für welche Gebote die Genehmigung ertheilt werden kann. Obererlenbach den 10. Januar 1838. Die hochgräfl. v. ingelheimiſche Rentei daſ. F. Ehehalt. Hol zi Lieferung (25) Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſiger Saline verſchiedenes eichen Block holz circa 550 Cubikfuß und 750 l. Fuß Eichenbohlen von verſchiedener Stärke an den Mindeſtfordernden in Lieferung gegeben werden. Nauheim den 10. Januar 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. N νν Privat⸗ Bekanntmachungen. Mobilien ⸗Verſteigerung. (8) Montag den 15. Januar 1838, Morgens 9 Uhr, ſollen in Nr. 26 der Burg Friedberg nachfol⸗ gende Gegenſtände als: Drei Reitpferde, wovon zwei eingefahren ſind. Eine leichte, noch ſehr gut erhaltene Kaleſche. Zwei Chaiſengeſchirre. Ein leichter zweiſpänniger Oeconomiewagen. Ungefähr 80 Zentner Heu. Vier Standbienen und verſchiedenerlei Hausrath gegen gleich baare Zah⸗ lung verſteigert werden. Friedberg den 25. Dez. 1837. Mobilien ⸗Verſteiger ung. (9) Die Unterzeichnete beabſichtigt Montag den 15. Januar dieſes Jahres, von Vormittags 9 Uhr an, ihre ſämmtlichen zur Oeconomie gehörende Gegen⸗ ſtaͤnde als: 1) 1 Pferd, Y 1 Kuh, 3) 1 Schwein, 4) 2 vollſtändige zweiſpännige Wagen, 5 2 7 7 Pflüge, 8 6) 1 noch ganz neue Egge mit Eggenſchleife, 7) 1 Fruchtfegmühle, 8) Vollſtändiges Pferdegeſchirr, Ketten, Leitern ꝛc., 9) eine Parthie Stroh ꝛe., in ihrer Wohnung öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern zu laſſen. Friedberg den 4. Januar 1838. Georg Bollers Wittwe. Wille. Zulaſt⸗, Sichem Die! bekannt e Effekten Die lichſt erſt Bekaun publicite laſſen, ſollen. 97 K 20 s gelßertt Sol (len kle hermit zügen! gefälligst und ans wird nie dern ich der Geſe ſif, gute prompte denheit! N dlich feiſt. rern die daſ. Uhr, lock⸗ ohlen enden „ 5 Beiß. 1 9. ens 9 chfol⸗ ind. he. 5 Zah⸗ ng. 0 den 9 Uhr gegen⸗ Mobilatft⸗Verſteigerung. (26) Auf dem hochfreiherrlich von Ritter'ſchen Hof Haſſeleck bei Friedberg verſteigert der auf Petritag d. J. abziehende Pachter Tobias Thaler nach⸗ ſtehende Mobiliare, womit Montag den 5. Febr., Morgens 8 Uhr der Anfang gemacht und die fol— genden Tage bis zur Beendigung fortgeſetzt wird. Es werden verſteigert: a) an Vieh. 6 Pferde und 1 Reitpferd, 14 fette Fahrochſen, 180 fette Hammel, 15 Kühe, Schweizerbaſtard, 6 Rinder, worunter 2 trag bare, 1 3jähriger und 1 1½ jähriger Faſſel⸗ ochs, 4 fette und 1 Faſſelſchwein, 4 Mutter— ſchweine, auch 27 Spränger, Hühner und Tauben. p) Ackergeräthſchaften. 3 vierſpännige und 2 zweiſpaͤnnige Wagen, worunter einer mit eiſernen Achſen, 5 Pflüge und 4 eiſerne Eggen, 2 Fruchtfegemühlen, 6 doppelte Pferdegeſchirre, eine vollſtändige Brennerei, wovon der Brau— keſſel 4 Ohm, der Läuterkeſſel 2 Ohm hält, nebſt 5 Einmachbütten, circa 500 Malter Kar— toffel. Sodann Hacken, Kärſte, Senſen, Rechen, Heu⸗ und Miſtgabeln, auch Miſtkrappen. c) Hausmobilien. Betten und Bettladen, Tiſche, Stühle, Bänke, Kommoden, Kupfer-, Zinn⸗, und Eiſengeräthſchaften. Sodann circa 30 Stecken gemiſchtes Holz, Stück;, Zulaſt⸗, Ohm⸗ und andere Faſſer, Waſchbütten und Stalleimer. Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht, und der Empfang der geſteigerten Effekten geſchieht nur gegen baare Zahlung. Die großherzoglichen Bürgermeiſter werden höf— lichſt erſucht, dieſes in ihren Ortſchaften, ſo oft dieſe Bekanntmachung im Intelligenzblatt erſcheint, zu publiciren und mich die deßfallſigen Koſten wiſſen zu laſſen, welche ſogleich poſtfrei überſendet werden ſollen. Hof Haſſeleck den 10. Jan. 1838. Tobias Thaler. Bl Anzeige. (27) Der Unterzeichnete hat ſich, auf mehrfach geiußerte Wünſche, entſchloſſen Sonntag den 21. d. M., Abends 6 Uhr, enen kleinen Geſellſchafts-Ball zu geben, und bittet kermit diejenigen Herren, welche an dieſem Ver— znügen Theil zu nehmen wünſchen, ihn vorher davon gefälligſt in Kenntniß zu ſetzen. Da nur gebildete und anſtändige Perſonen Eingang finden können, ſo wird nicht nur von Eutrée-Geldern abſtrahirt, ſon— dern ich werde auch Alles aufbieten, das Vergnügen der Geſellſchaft zu heben und durch vorzügliche Mu— ſik, gute Speiſen und Getränke, ſowie durch billige prompte und freundliche Bedienung mir die Zufrie— denheit derjenigen Herren und Damen zu erwerben ſuchen, welche mir die Ehre ihres Beſuchs nicht verſagen. Niederwöllſtadt den 10. Jan. 1838. Martin Breit, Gaſtwirth zum goldnen Löwen. Empfehlung. (28) Der Unterzeichnete bringt einem hieſigen und benachbarten Publikum zur ergebenſten Anzeige, daß er eine bedeutende Auswahl großer und kleiner Schnellwaagen, ein- und zweiſeitige, fertig hat, welche ſehr dauerhaft und gut gearbeitet ſind; wie auch mehrere große und kleine Bügeleiſen nach der neueſten Facon, auch ſelbſtverfertigte große und kleine Fiſchband, und verkauft ſolche um die möglichſt bil— ligſten Preiſe. Friedberg den 11. Jan. 1838. A. Wohlfahrt, großh. heſſ. Metall-Eich⸗ und Schloſſermeiſter. Mobilien-Verſteigerung. (29) Donnerſtag den 18. d. M., ſollen bei Un⸗ terzeichnetem ein Pferd, zwei Kühe, ein Schwein, Pferdegeſchirr, ein ganz neuer Karren mit allem Zugehör, ein Pflug, eine Egge, eine Fegmühle, Strohbank, 40 bis 50 Ztr. Heu, 14 bis 16 Fuder Stroh und allerlei Hausgeräthe öffentlich meiſtbie- tend verſteigert werden. Reichelsheim den 9. Januar 1838. Heinrich Schäfer. 2000 bis 3000 fl. (30) werden gegen doppeltes gerichtliches Unter— pfand zu leihen geſucht. Die Expedition dieſes Blattes ſagt von wem. Eröffnung einer Strickſchule. (31) Unterzeichnete erlaubt ſich ein hieſiges Publi— kum darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie nächſten Montag, den 14. d. M., eine Strickſchule eröffnet, welche jeden Tag von Morgens 9 bis 12 und eachmittags von 1 bis 4 Uhr währt. Diejenigen Eltern, welche geſonnen ſind ihre Kinder mir anzu— vertrauen, wollen mich gefäalligſt davon in Kennt— niß ſetzen. Friedberg. Katharina Schwalb. Wie d en. (32) Ich warne Jedermann hierdurch, meiner Frau etwas zu borgen, da ich durchaus nichts fur dieſelbe bezahlen werde. Ilbenſtadt am 1. Januar 1838. J. M. Meininger. ch en d. (33) Durch Gründung meines eigenen Etabliſſe— ments vermogt, meine ſeitherige Stelle als Verwal— ter der Trappiſchen Apotheke aufzugeben, fühle ich mich bei meinem Abzuge von Friedberg verpflichtet, dem Publikum für das Vertrauen, deſſen ſich das von mir verwaltete Geſchäft während meines Hier, ſeyns zu erfreuen gehabt, den wärmſten Dank öffent⸗ lich auszuſprechen und hiermit die Bitte zu verbin⸗ den, dieſes Vertrauen auch ferner dem Geſchäfte unter der Leitung meines Nachfolgers, Herrn Wahl, gütigſt zu bewahren. Zugleich rufe ich meinen Freunden und Bekann—⸗ ten, von welchen ich ohne perſönlich Abſchied genom— men zu haben, aus dieſer Gegend ſcheiden muß, ein herzliches Lebewohl zu und empfehle mich ihrem fernerem Wohlwollen. Friedberg den 9. Januar 1838. Th. Münch. „ oo (34) Mittwoch den 17. Januar, des Vormittags um 10 Uhr, verkauft der Unterzeichnete eine große Quantität von dem freiherrlich von Schenkiſchen Stroh und Spreu. Weckesheim den 8. Januar 1838. Hilger, ſchenkiſcher Verwalter Zu m Aus de ih e u. (35) 150 Gulden Curatel-Gelder liegen gegen gerichtliche Verſicherung bei mir zum Ausleihen bereit. Friedberg. M. Grödel. Backhaus⸗Verſteigerung. (36) Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird auf freiwilliges Anſtehen der Valentin Schmidts Wittib, das derſelben gehörige, dahier an der Hauptſtraße gelegene, ganz vorzüglich gut eingerichtete Backhaus nebſt Backofen, Stallung und einem dabei befindlichen Garten, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den im Verſteigerungstermine bekannt gewacht werdenden Bedingungen, verſteigert. — Auf Verlangen können auch ſchon vor obigem Termine die Verkaufsbedingungeu bei dem Unterzeich— neten vernommen werden. Niederwöllſtadt am 10. Januar 1838. Der General-Bevollmächtigte G. Emmerich. Ein Clavier in ſehr gutem Stande, (37) Tafel⸗Form mit 5 Octaven und 3 Verände⸗ rungen ſteht zu verkaufen. Das Nähere erfährt man bei der Expedition dieſes Blattes, Zur gefaͤlligen Beachtung. Es ſcheint bei mehreren verehrten Abonnenten meines Intelligenzblattes der Glaube verbreitet zu ſeyn, als müſſe jährlich jedem derſelben ein Wandkalender gratis von mir zu Theil werden. Wenn dieſelben ſich indeſſen nur die Mühe nehmen wollten, alle Anzeigen, welche ich hinſichtlich meines Intelligenzblattes veröffentlichte, durchzuleſen, ſo würden ſie finden, daß ich niemals verſproch gratis zu geben.— Ich habe jedes Jahr den Boten, welche habe, einen Kalender, * das Intelligenzblatt abholen und den Abonnementsbetrag bringen, für jede Zahlung einen Kalender gegeben, was auch dieſes Jahr geſchieht. Es iſt alſo ein den Boten von mir freiwillig gereichtes Neujahr, und dieſe können damit nach Gutdünken verfahren. 5 Hinſichtlich der Drohung, welche mir gemacht wurde: „Wenn Sie mir keinen Kalender ſchenken, ſo will ich auch Ihr Intelligenzblatt nicht mehr,“ bemerke ich nur, daß es mir nicht angenehm ſeyn kann, wenn ſich die Anzahl der Abonnenten mindert, daß mich aber die Ausführung dieſer Drohung auf keinen Fall beſtimmen wird, einen Kalender zu verſchenken. Friedberg. C. Bindernagel. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 30 kr. Korn: 7fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 15 r. Erbzen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 8. Januar: Waizen: 8fl. 10 kr. Korn: 6 fl. 30 kr.— Gerſte: 5 fl. 45 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 5. Januar: Waizen: 8 fl. 31 kr. Korn: 6 fl. 38 kr. Gerſte: 5fl. 3 kr. Hafer: 3 fl 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 21. Januar 1838. pfd Brod-Pr eiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf kr. pf⸗ 1 Leib-Roggenbrod 2 8 2 N 2„ 5 8 2 5 2 4„„ 10 3 103 . Loth. Loth — Milchbrod 14.5 11457 — Waſſerweck 116 115 —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 6 1 6 Fleiſch⸗Preiſe. . pf. pf 1 Ochſenfleiſch 113 116 „Kühyfleiſch 82 8 „ Rindfleiſch 8 8* „ Kalblleiſch 71— 7 „ Schweinenfleiſch 11 2 112 „Hammellleiſch 81— 8* „ Wurſt von blos Schweinen 13— 1349 „Brat wurſt 15— 156 „Schwartenmagen 16— 162 „Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15. „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 214— 1 e unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 2— 20— „ Hammeisfett 17— 164— 1 Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. ö de — N .— D. U ſo, daß e die hieſge ſind, filde die 771 % Jahr: 100 A mir beſon, mich, ode werden ſte — C5 nit Gift 30 verſammg Sie verſaume Zeit zu Fr Als glaubten unſern zukehren, 7. Jan mur) Ki luft bene de Kal