Intelligenzblatt für die D b A SIprovinz berhes en im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 19. ———— Sonnabend, den 12. Mai 1833. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Die Aufſtellung der Grundbücher zur Sicherung des Grundeigenthums und des Hypothekenweſens. Das Geſetz zur Sicherung des Grundeigenthums und des Hypothekenweſens vom 29. Oktbr. 1830, Rgblt. Nr. 76, beſtimmt in Art. 1, daß jede Gemeinde verbunden iſt, ſich von den Flurbüchern und Karten, welche nach Vorſchrift des Geſetzes vom 13. April 1824 über ihre Gemarkung ausgeſtellt worden ſind, auf eigene Koſten eine Copie verfertigen zu laſſen und für deren Fortführung und Erhaltung Sorge zu tragen. Ferner iſt in dem Geſetz die Aufſtellung der Grundbücher betr., vom 18. Juni 1836, des Rgblt. 32, unter Art. 1 verfügt, daß es in denjenigen Gemarkungen, worinnen noch keine Parcellenkarten vorhanden ſind, geſtattet iſt, einſtweilen die Grundbücher zum Behufe des Hypothekenweſens nach den vorhandenen Kataſtern aufzuſtellen und offenzulegen. Um in den Gemeinden des Kreiſes die Aufſtellung neuer Grundbuͤcher und damit die ſo wichtige Sicherung des Grundeigenthums und des Hypothekenweſens möglichſt zu beſchleunigen, fordere ich Sie mit Bezug auf die vorgenannten geſetzlichen Beſtimmungen, ſowie die Bekanntmachung vom 26. April 1837, Nr. 28 des Rgblts. auf, binnen 14 Tagen zu berichten: 1) ob in Ihrer Gemarkung eine Vermeſſung nach dem Kataſtergeſetz vom 13. April 1834 bereits ſtattgefunden hat oder nicht. 0 2) in welchem Zuſtande ſich die vorhandenen Flur- und Lagerbuͤcher befinden und ob aus ſolchen namentlich noch der richtige Beſitzſtand zu erſehen iſt. 3) ob, wenn auch die unter 1 gedachte Vermeſſung noch nicht ſtattgefunden hat, die Aufſtellung der neuen Grundbücher für die Gemeinde nothwendig und wünſchenswerth iſt und Betreffend: 4) in welchem Jahre die Errichtung dieſer Grundbücher vorgenommen werden ſoll. Friedberg den 3. Mai 1838. Küchler. * „ Warnung. Viele unſerer Landsleute ſchicken ſich jetzt wieder an, ihre alte Heimath zu verlaſſen, um in Amerika eine beſſere Unterkunft zu ſuchen. Dagegen können wir nichts ſagen, und wünſchen ihnen eine günſtige Fahrt über den großen atlantiſchen Ozean und bal— dige und glückliche Ankunft in der neuen Welt. Aber wir halten es für Pflicht ſie zu warnen, daß ſie ja nicht glauben mögen, als wenn mit der An— kunft in Amerika nun alle Ausgaben aufhörten und der Verdienſt anginge. Wir wollen ihnen zu dem Ende aus dem Briefe einer ehemaligen Wetterauerin, welche gegenwärtig zu Neu-Pork lebt, folgende Stelle mittheilen: „Mancher iſt dieſen Sommer hier ſeinem Un— glück in die Arme geeilt. Ihr könnt Euch keinen 5 10 Begriff machen, wie arm die Leute(die Auswande— rer nämlich) hierher kommen. Sie haben alle die Idee, wenn ſie nur hier wären, bräuchten ſie kein Geld, wenn ſie nur ſoviel haben, daß ſie uͤbers Waſſer können, dann glauben ſie, es wäre genug. Dem iſt aber nicht ſo. Auch der fleißigſte und geſchick— teſte Arbeiter fand dieſen Sommer hier keine Arbeit. Und wenn in Neu-York nichts zu thun iſt, dann iſt es in den andern Städten auch ſchlecht. An dem Hafen, wo die Schiffe ankommen, war ein wahres Elend. Da lagen die Leute unter freiem Himmel, bei Regen und Sturm. In den Gaſthäuſern koſtet es gleich ein ungeheueres Geld, und Geld iſt das Wenigſte, was ſie haben. Gewöhnlich bereuen ſie es dann ſchon; denn in ihren Hoffnungen von die⸗ ſem Lande finden ſie ſich getäuſcht. Wer dagegen nur ſo viel hat, daß er weiter gehen und ſich Land ankaufen kann, der iſt geborgen“ u. ſ. w. Wir fügen dem noch hinzu, daß, wenn er dort nicht ganz beſonders fleißig und thätig iſt und ſeine Augen überall hat, er's dort eben ſo wenig zu etwas bringen wird, wie hier bei uns. Denn auf der Straße findet ſich das Gold und Silber nicht, ſon— dern es wird erworben durch Thätigkeit und Ord— nung oder gewonnen von dem Boden, der aber auch nichts von ſelbſt trägt, ſondern bebaut und beſtellt ſeyn will. Miszellen. 1) Verdienſtzeichen. Sie werden in der Welt von jeher verſchieden getragen— von Einigen auf dem Kleide, von Andern unter dem Kleide. Am Beßten iſts immer wenn das Aeußere der Abſtrahl des Inneren iſt. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Frucht- Verſteigerung. (531) Montag deu 14. d, M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen von den Fruchtvorräthen des vereinigten Armenfonds 50 bis 60 Malter Korn in hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gläubiger⸗Aufforderung⸗ (402) Heinrich Heppner II. von Stammheim beabſichtigt mit Familie nach Eichen auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgericht Groskarben anzumelden, P— gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 3. April 1838. N Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Dr. Cameſasca. Frucht-Verſteigerung. (454) Donnerſtag den 17. Mai d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden von den vorigjährigen hieſigen Domanialfrüchten 117 Malter Korn, 25 ä Waizen, 5ͤ ù. Seite und 3 Dar unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 24. April 1838. Herzoglich naſſauiſche Receptur Hehner. Edi et za bh a du ng; (456) Ausweislich des Hypothekenbuches der Ge— meinde Niedermoͤrlen entliehen Peter Eckmeier und Ehefrau daſelbſt unter Verpfändung ihrer Hofraithe und eines Ackers, ein Kapital von 400 fl. bei Ja⸗ cob Rübſamen, ledig zu Butzbach. Es wird behauptet und iſt wahrſcheinlich, daß dieſe Hypothek ſchon längſt abgetragen worden; da ſie aber zur Löſchung nicht mehr beigebracht werden kann, ſo werden alle, welche darauf und aus jener Verpfändung Anſprüche bilden wollen, andurch aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt die ge— dachte Schuldurkunde für mortiſteirt erklärt und der Eintrag in den Hypothekenbüchern gelöſcht wer— den wird. Friedberg den 11. April 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Af ff orden g. (457) Am 6. Februar d. J. iſt die Wittib des gräflichen Hofgärtners Wilhelm Zentgräf von hier, Helene, geborne Pfeiffer aus Freiburg, ohne Leibeserben mit Hinterlaſſung eines gerichtlich deponirten Teſtaments verſtorben. Da ihre Inteſtaterben auf dem gewöhnlichen Weg nicht zu ermitteln ſind, ſo werden dieſe, ſo wie alle, welche Rechtsanſprüche aus irgend einem Rechtsgrund an den Nachlaß der Wittib Zentgräf zu machen haben, hierdurch aufgefordert, ſich um ſogewiſſer Freitag den 1. Juni, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, be— ziehungsweiſe ihre Anſprüche geltend zu machen, und der Teſtaments-Exöffnung beizuwohnen, als ſonſten darnach dieſes Teſtament eröffnet und nach ine, be Waſchlüche Mondigler⸗ maligen off wobei bene ausgeboten nehmbarem Friedbe (529 8 1 Uhr/ se nalwegbal Länge bol auf Ort Die B der Verſte Veimerken Verlangen Die Hi ich dienſter Brüche (513) 9 Uhr, ſollen vollſtteckun einem Kle nen Kann meiſtbietel Fried (514) 11 Uhr, laß der n Gärten in U eſigen * keceptur der Ge⸗ eier und hofraithe bei Ja⸗ ehauptet ek ſchon Loſchung den alle, ßptüche gewiß die ge⸗ jaͤrt und ſcht wer⸗ adgericht ittib des räf von ei burg, erichtlich voͤhnlichen dieſe, ſo nd einen Zentgräf ſich um Uhr, den, be⸗ machen, nen, als und nach — 141— deſſen Inhalt über den Nachlaß verfügt werden wird. Roͤdelheim den 19. April 1838. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Dr. Buff, Landrichter. 5 Edictalladung. (482) Forderungen an Karl Göring dahier oder deſſen verſtorbene Ehefrau ſind bei Vermeidung des Ausſchluſſes vom Inventar Donnerſtag den 31. d. M., Vormittags 8 Uhr, bei unterzeichneter Gerichts-Stelle zur Anzeige zu bringen. Friedberg den 3. Mai 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Hofraithe-Verſteigerung. (485) Montag den 14. Mai, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Georg Schneiders Wittwe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Waſchkuͤche, Anbau und Gärtchen, an Martin Mondigler, und Johann Steiz gelegen, einer noch— maligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, wobei bemerkt wird, daß die Hofraithe freiwillig ausgeboten, die gerichtliche Genehmigung bei an— nehmbarem Gebot aber alsbald erfolgen ſoll. Friedberg den 3. Mai 1838. Der Bürgermeiſter Di Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (512) Samſtag den 19. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll die Planirarbeit der diesjährigen Vici— nalwegbauſtrecke von hier gegen Ilbenſtadt in einer Länge von 346 Klafter an den Wenigſtnehmenden auf Ort und Stelle in Accord gegeben werden. Die Bedingungen werden in dem Termin vor der Verſteigerung bekannt gemacht, was mit dem Bemerken veröffentlicht wird, daß der Steigerer auf Verlangen ſich über ſeine Brauchbarkeit ausweiſen muß. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend erſuche ich dienſtergebenſt um ortsübliche Bekanntmachung. Bruchenbrücken am 10. Mai 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Scheuner. Verſteigerungs-Anzeige. (513) Montag den 14. d. M., Morgens um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die wegen Hülfs— vollſtreckung gefahndeten Gegenſtände, beſtehend in einem Kleiderſchrank, einem Commod, zwei zinner— nen Kannen und einem zinnernen Leuchter öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 9. Mai 1838. N In Auftrag gr. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter-Verſteigerung. (514) Montag den 14. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die zum Nach⸗ laß der verlebten Georg Langs Frau gehörende Gärten in der Friedberger und Fauerbacher Ge— markung öffentlich meiſtbietend auf drei Jahre ver— pachtet werden, als: 101 Ruthe an der Lang- und Barbaragas, 60„ zieht an die Langgaß neben Herrn Amtmann Dietzſch. 30„ Baumgarten a. d. Faurbacher Mühle. 32%„„ daſelbſt. 31%„ an der Muͤhlhohl eine Wieſe daſ. Friedberg den 10. Mai 1838. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. 8 Bekanntmachung. (515) Ueber das Vermögen des Sattlers Joſeph Bickel Zr. zu Altenſtadt hat großh. Hofgericht zu Gieſſen den Concurs erkannt. Alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an den Gemeinſchuldner haben, werden deßhalb aufgefordert, ſolche ſo gewiß im Termin Mittwoch den 20. Juni, Vormittags, bei dem unterzeichneten, mit der Leitung des Con— curſes beauftragten Gerichte anzuzeigen und geltend zu machen, widrigenfalls ſie damit, ohne daß noch ein Präcluſivdecret erfolgt, ausgeſchloſſen werden. Da übrigens die Maſſe ſehr gering und bedeutend überſchuldet iſt, ſo ſoll in dem Termin ein güut⸗ liches Arrangement verſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Mandatare zum Abſchluſſe eines ſolchen ermächtigen müſſen. Groskarben den 27. April 1838. Großherzogl. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Holz-Verſteigerung in der hochweiſeler Mark, Reviers Hochweiſel. (516) Montag den 14. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Oſtheimer Communalwald Parzellen: 1) im Diſtrikt mittelſter Kippel,(Reitzenheck): 13 Stecken buchen Scheitholz, 2 75„ Prügelholz, 15 5„ Stockholz, 400 Stu„ Wellen und 3„ eeichen Klötze Bau⸗, Werk- und Nutzholz, 78 Cubicfuß haltend. 2. Im Diſtrikt Wehrwincken,(Müllerhecke): 125 Stuͤck Nadelholz-Wellen, 1 Kiefern Stamm von 7½% Zoll Durchmeſſer, 8 Cubicfuß haltend und 585 Stück kiefern Stangen von 1 bis 3 Zoll Durch⸗ meſſer, 140 Cubicfuß haltend oͤffentlich meiſtbietend an Ort und Strlle verſteigert werden. Bemerkt wird jedoch, daß dieſe Verſtei⸗ gerung mit der 1. Abtheilung in der Weitzenheck ihren Anfang nehmen ſoll, und die Zuſammenkunft daſelbſt ſtattfindet. Oſtheim den 8. Mai 1838. 8 Der großh. Bürgermeiſter Ruppel. SSS SS 222 — S„ß„7FFFFEETTT— SSS o SS 88S* S 1 585 8 5=„55 5— 5 SS N d (391) In dem buche i 1 5. (391) J Hypothekenbuche der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch die nachſtehend verzeichneten Handverſchreibungen offen. Jahr, wo Wohnort d Verpfa Wohnort 2 d. 7 2„ Namen d. Schuldners. deſſelben 19 5„des Namen deſſelben. Betrag Naͤhere Bezeichnung 5 ſchehen. Glaͤubigers. d. Schuld deſſelben. Gemeinde Florſtadt 1759 7 ö 3 fl. g 5 5 Florſtadt. een Wilhelm und Heinrich und . i Johannes Schaubach. 300 Dieſelbe. 8 72 1760 5 Johann Heinrich Treut. 150 den b 5 1995 Mockſtadt. Chriſtoph Walter. 500 5 Dieſelbe. 1 1798 5 Amtmann Hofmann. 8²⁵ 5 Dieſelbe. 1 1811 Hegheim. Johann Altvaters Erben. 800 1 Dieſelbe.„ 1816 Friedberg. e Philippina Marold geb. 5 Philippi. 200 Johann Jacob Alt. 1 1776 5 Heinrich Faaz und Jacob Wein⸗ 85 555 als 1 der Georg 5— daspar Walziſchen Kinder. 200 Derſelbe.„ 1776 Hanau. Heſſich Hana iſcher Holländiſcher 600 4 Anna Maria Martin Alts ee e und 5 0 Wittwe u. Johann Peter 70⁰ i Kratz.„ 1772 Friedberg. Der kaiſerlichen Burg. f 5 — Johannes Heß. 2 1704 Florſtadt. e 5 405 ee de Job. Heinrich Claus.„ 1777 7 Kirchenbau. 25„ Joh Fade Heß.„ 1111 ae Kirchenbau. 15. Derſelbe. 1 nbekannt. Abweſend Johann Heinrich Heß 109 5 Friedrich Koch I.„ 1809 Büdingen. Gräfliche Rentkammer— 5 400 1 3 N Johann Friedrich Koch. Schleifeld. 1775 Unbekannt. i 5 Caution wegen Güterpacht. N Johannes Dauernheim und Herrn von Schildeck. 1200 Desgleichen. 0 Johann Georg Roth als 1 Vormünder des Peter glorſtadt ö Dauernheim. orſtadt. 1783 Florſtadt. Kirchenbau. 5 1 Sahar Muſch 50* 0 IV. Wittwe. 55 1815 Friedberg. Schöff Schmidts Wittwe. 7 19 Karl Lehr. 5„ 1815 Schwalheim. Johannes Jacobi. 100 8 Joh. Peter Schreitz u. Joh. ö 5 Dauernheim. 7 1790 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Caution wegen Güterpacht. Die darin erwähnten Schulden ſollen längſt abgetragen, reſp. der Cautionsverband erloſchen ſeyn, es können aber die Original⸗ ſchuld⸗ und Cautionsurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden. Auf Antrag der Intereſſenten werden daher alle, welche aus dieſen Verpfändungen oder auf die erwähnten Obligationen oder Cautionsurkunden Anſprüche machen zu koͤnnen glauben, aufgefor⸗ dert, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt dieſelben für mortificirt erklärt, und die deßfallſigen Einträge in den 9 Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 29. März 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. 6 1660 use usgungseaplasgqu vc usgsupeeaeg qu sgh„ie en eee eee eee d Eu 2 — 143 Holz-Verſteigerung. (517) Mittwoch den 16. d. M., Vormittags prä⸗ cis 8 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Petter— weil, Diſtrikt Dreykornruthen, 60 Stecken buchen Scheid⸗ und Prügelholz, 9 eichen, 5 birken, 48 ½ nadel, 59½ buchen, eichen und nadel Stockholz, 9231 buchen, eichen, birken und nadel Normalwellen, 1625 buchen und eichen Schlagwellen, 25 Schichten Nadelholz, welches zu Hopfenſtangen, Baumpfäͤhlen und Baumſtützen ſich eignet, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt auf der Fluchtſcheiße am Anfang des Waldes. Indem ich die großh. Bürgermeiſter erſuche, obige Verſteigerung bekannt machen laſſen zu wollen, füge ich noch hinzu, daß die Abfahrt des ſämmtlichen Holzes recht bequem iſt. Petterweil den 9. Mai 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Holtzmann. Bekanntmachung. (518) Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Unterflorſtadt folgende Gegenſtände gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden, als: circa 100 Centuer Heu, 10 Stück Rinder und Kühe, 16„ Schweine von verſchiedenem Alter und Größe, 1 Ohm Brandwein, ſodann Zinn, einige Schränke, Kiſten ze. Friedberg am 9. Mai 1838. b In Auftrag: Rudolph, Kreisbote. Arbeits-Verſteigerung. (519) Mittwoch den 16. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen im Ort Wiſſelsheim nachſtehende Straßenbau- arbeiten, an Ort und Stelle, an Wenigſtnehmende in Accord gegeben werden, als: Planirarbeit, Steinbrechen, Steinfahren, Chauſſirarbeit, Pflaſter⸗ und Maurerarbeit, im Ganzen zu 406 fl. 4 kr. voranſchlagt. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Steinfurth den 7. Mai 1838. Der großh. Bürgermeiſter Petri. A uf for der ung. (520) Die Kinder und Erben der Katharina, Wittwe des Gaſtwirths Friedrich Germann von hier, beabſichtigen zwei angeblich zum Vermögen ihrer Mutter gehörigen Wieſen, im Flurbuch beſchrieben: 6% 1 Vrtl. 5 ½ Ruthen, die Grundwieſe an Nikolaus Schön. 6% 1 Vril. 5¾ Ruthen allda neben Vorigem, zu verkaufen, können aber keine Eigenthumsurkunden von denſelben vorlegen. Es werden deßhalb alle, welche Anſprüche aus irgend einem Rechtsgrund an dieſe Wieſen zu machen haben, aufgefordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen 4 Wochen von heute an hier geltend zu machen, als ſonſten nach Ablauf dieſer Friſt der Kaufbrief ausgefertigt und beſtätigt wird. Rödelheim den 2. Mai 1838. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Buff. Gläubiger-Aufforderung. (521) Georg Eberhardt II. nebſt Familie von Rodheim und ſein Stiefſohn Jakob Will, ledig von da, beabſichtigen nach Nordamerika auszuwan— dern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht zu Groskarben an— zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 4. Mai 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Arbeits-Verſteigerung. (522) Montag den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier nachſtehende Maurerarbeit als: 1) auf den Gemeindewieſen eine Brücke, 2) das hieſige Hirtenhaus zu repariren und 3) Stheinhauerarbeit, als ein Brunnenkranz zu liefern, zoenigſtnehmend veraccordirt werden. Die Bedingniſſe werden vor der Verſteigerung von Unterzeichnetem bekannt gemacht. Bönſtadt den 5. Mai 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter Geibel. Mobilien-Verſteigerung. (523) Dienſtag den 15. Mai l. J., Morgens um 9 Uhr, ſoll der Nachlaß der Kullmanns Wittwe, beſtehend in Bettwerk, zwei Bettladen, 1 Kleider— ſchrank, ein Commod mit Schreibpult, Zinn, Kup— fer, Kleidung und ſonſtiges Haus- und Küchen- geräth, in dem Hauſe des Korporal Bückler, öffent— lich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 10. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Apotheken- Verkauf. (524) Die von dem verſtorbenen Apotheker Joh. Theodor Trapp dahier herrührende, ſogenannte Mohren-Apotheke, ſoll Montag den 18. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe unter annehmlichen Bedin— gungen einem öffentlichen freiwilligen Verkaufe aus⸗ geſetzt werden. Dieſelbe beſteht aus einem dreiſtoͤckigen Wohn⸗ hauſe mit Nebengebäuden, iſt vor mehreren Jahren neu und zweckmäßig eingerichtet worden, liegt an dem ſchoͤnſten Theile der darch einen ungewöhnlich ſtarken Verkehr, eine Garniſon und verſchiedene öffentliche Anſtalten ſehr belebten Stadt in der durch Wohlſtand ausgezeichneten Wetterau, an der Straße nach dem nur 6 Stunden entfernten Frankfurt a. M. und hat ſich von jeher einer ſehr ſtarken Frequenz zu erfreuen. Kaufliebhaber werden eingeladen, die Bedingungen bei mir einzuſehen und der Verſteige⸗ rung an dem bemerkten Tage beizuwohnen. Bemerkt wird noch, daß Herr Apotheker Münch zu Langen als früherer Verwalter des Geſchäfts über deſſen Stand etwa gewünſcht werdende Auskunft zu er— theilen bereit iſt. Friedberg im Großherzogthum Heſſen den 10. Mai 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter, D. Fritz. Ackerland⸗ Verpachtung. (525) Da auf die Auguſtiner-Schulgüter von 26 Morgen 1 Ruthe und 28% Morgen Ackerland in der Ober- und Niederrosbacher Gemarkung ein Nachgebot erfolgt iſt, ſo ſollen dieſe Mittwoch den 16. d. M., Morgens um 10 Uhr, einer nochmaligen Verpachtung ausgeſetzt werden, wobel bemerkt wird, daß nur diejenigen zur Pachtung zugelaſſen werden, die ſich durch amtliche Beſcheinigung legitimiren kön— nen, daß ſie zahlungsfähig ſind. Friedberg den 10. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (526) Donnerſtag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, läßt die Gemeinde Heldenbergen in dem ehemals Trombettaiſchen Hofe dahier nochmals ver— ſteigern: 1) Das neue Brennhaus mit Grund und Boden, 2) Das alte Brennhaus auf den Abbruch, 3) Das eiſerne Hofthor, beſtehend aus 2 großen und 1 kleinen Flügel mit ſteinernen Pfeilern, 4) 4%/ Kubikklafter Mauer auf den Abbruch und 5) 5 Steinerne Pfoſten. Heldenbergen den 10. Mai 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schweitzer. Holz- Verſteigerung. (527) Montag den 21. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem freiherrlich von Diediſchen Kirchwalde dahier: 1) 250 Stecken Scheitholz und 2 31400 Wellen verſchiedener Qualität öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 10. Mai 1838. Kirchner. Arbeits-Verſteigerung. (528) Donnerſtag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in Oberau an Ort und Stelle nach⸗ 110 Arbeiten wenigſtnehmend verſteigert werden, als: 1) Ungefähr 80[IKlafter Plauir- und Chauſſir⸗ Arbeit und das Aufbrechen des alten Pflaſters. 2) Die zu dieſer Strecke auf beiden Seiten erfor— derlichen Goſſen zu pflaſtern, 3) Das Herbeifahren des dazu erforderlichen Sandes. Die zu Grunde liegenden Bedingungen liegen zur Einſicht in hieſiger Bürgermeiſterei offen. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend wollen dieſes in ihren Gemeinden veröffentlichen laſſen. Oberau den 9. Mai 1838.. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ba jus. N Holz-Verſteigerung. (529) Donnerſtag den 17. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald, in den Diſtrikten Spitzenſteinhecken und Ketzerborn, nachverzeichnete Holzſortimente als. 5 2 Stecken buchen Scheitholz, — 1„ eichen 75 00„ buchen Prügelholz, 12„ eichen 77 37„ nadel 7 227„ buchen Stockholz, 47„ eichen 75 10„ nadel 75 3„ altes 5 2520 Stück Wellen buchen Reiſerholz, 1450„„ichen 5 975⁵ 7. 7 nadel 7 2200„ weiches Laubholz, 12 birken und weiden Schichten, 33 eichen Stämme in 443 Cubiefuß, 18„ Stangen in 45 5 2 buchen i 70 9 kiefern„ in 5 484„ Baumſtäuber, 193 buchen 7 125 kiefern Bohnenſtangen, 1 eichen Pflugsreh, oͤffentlich an die Meiſtbietenden an Ort und Stellen verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt Morgens 8 Uhr an dem Diſtrikt Spitzenſteinhecken auf der Waldbahn. Die großh. Bürgermeiſter werden andurch erſucht, vorſtehende Holzverſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 8. Mai 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter Jacoby. e eee e (530) Alle diejenigen, welche an den am 18. Dezbr. v. J. zu Gonzenheim geſtorbenen Hoheits— ſchultheißen Lorenz Chelius zu Petterweil, Forderun⸗ gen zu haben glauben, werden aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin ö ö Mittwoch den 30. Mai, Vormittags, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt auf ſolche beim Inventarabſchluß keine Ruͤckſicht ge⸗ Ein beja (46 4) 0d bei eiuer he rt a. M. blue 3 Dinge geben wird Behandlung einer orde wird auch wirklich el Näheres e Eine (507) e kaufen * (504) J die ſchuldig meinen ſch. ſonders ein zeugen, Kat len⸗Shwaäl, und blaue viele hierh käufe habe ehrten Abn u können, 2 2 derne feſtfe Friedb. (3532) 2 breiten gest nach Frank d Stellen Uhr an Jaldbahr c erſucht emeindn germeiſtn am 18. Hoheits⸗ ſorderun⸗ t, ſolche 2 ſonſt auf ſicht ge⸗ W — 143— nommen und die Erbſchaft den ausländiſchen Erben ausgeantwortet wird. Groskarben den 30. April 1838. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt. NN N Privat- Bekanntmachungen. Pfäͤänder- Renovation. (444) Alle in dem hieſigen Pfandhaus ſtehenden Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben, müſſen in Zeit vier Wochen, von heute an, eingeloſt oder renovirt ſeyn, anſonſten ſie zum Verkauf ausgeſetzt werden; bemerkt wird, daß die Einlöſung ſo wie die Renovation nur an den von der Armencom— miſſion beſtimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg am 19. April 1838. Namens der Pfandhausverwaltung . g 5 Faatz. 5 Ein bejahrtes lediges Frauenzimmer (464) oder auch eine kinderloſe Wittwe, kann bei einer honetten bürgerlichen Familie in Frank— furt a. M. gegen billige Vergütung ein bequemes möblirtes Zimmer, Koſt und auch Bedienung haben. Diejenige Perſon, welche ſich zu dieſer Familie be— geben wird, hat in jeder Beziehung die humanſte Behandlung und bei eintretenden Krankheitsfällen einer ordentlichen Verpflegung ſich zu erfreuen; wird auch geachtet und behandelt als wenn dieſelbe wirklich ein Glied jener Familie wäre. Näheres ertheilt Joh. Heinr. Kern, Geld- und Immobilien-Commiſſtons-Büreau in Frankfurt a. M. Eine Quantität Nußbaum-Bettladen, (507) ein⸗ und zweiſchlaͤfrig, hat billig zu ver⸗ kaufen Schreinermeiſter Franck in Friedberg. Waaren-Empfehlung. (504) Meinen Freunden und Gönnern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich wieder aufs beſte mit meinen ſchon bekannten Artikeln verſehen bin, be— ſonders eine reiche Auswahl in Hoſen- und Weſten—⸗ zeugen, Kattunen⸗, Seiden-, Wollen- und Baumwol⸗ len⸗Shwälchen, Bettzeuge, Zwilge, Barchende, grüne und blaue Kittelzeuge, gedruckte Zeuge, und noch viele hierher gehörende Artikel. Vortheilhafte Ein— käufe haben mich in den Stand geſetzt, meinen ge— ehrten Abnehmern die moͤglichſt billigſten Preiſe ſtellen u können, und bitte deßhalb um geneigten Zuſpruch. Beſonders empfehle ich noch/ breite mo— derne feſtfarbige Kattune, die Elle zu 16 kr. Friedberg. Louis Mann. Fahrgelegenheit. (532) Da man mehrfach die Meinung zu ver— breiten geſucht hat, als ob unſere Fahrgelegenheit nach Frankfurt mit Ende der Meſſe aufhöre, ſo ſe— hen wir uns veranlaßt zu erklären, daß wir auch ferner täglich nach Frankfurt fahren und zwar die Perſon zu 30 kr. Heinrich und Johannes Waas. Waaren- Empfehlung. (333) Unterzeichneter empfiehlt ſein wohlaſſortir⸗ tes Lager in allen Sorten Flor-, Taffet“, Atlas— und Gürtelband, baumwollen Strick- und Nähgarn, Näh-, Strick- und Stickſeide in allen Farben, leinen Zwirn ꝛc. 5 Zugleich empfehle ich mein Spezerei-Geſchäft mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Indem ich meinen geehrten Abnehmern gute und billige Bedienung verſpreche, ſehe ich recht zahlrei⸗ chem Zuſpruch entgegen. Friedberg. den 9. Mai 1838. Adam Menges. 214 fl. 35 fr. zu 5 Pr Et. (534) liegen im hieſigen Armenfond, gegen ge—⸗ richtliche Sicherheit, zum Ausleihen bereit. Rockenberg den 8. Mai 1838. Gemeinderechner Schäfer. Zwei Schweine, ſ. g. Spränger, (535) hat zu verkaufen Adam Ruppel. Ein vollſtändiges Logis (336) hat in ſeinem(dem früher Valentin'ſchen) Hauſe zu vermiethen 5 Jacob Pfeffer, Schreinermeiſter. Römiſches Wachsfiguren-Cabinet. (537) Einem hochgeehrten Publikum erlaube ich mir hiermit ergebenſt anzuzeigen, daß mein großes römiſches Wachsfiguren-Cabinet bis nächſten Sonn— tag noch zu ſehen iſt. Die Eintrittspreiſe à Perſon 12 kr. u. 6 kr. Kinder zahlen die Halfte.—„ Der Schauplatz iſt im Saale des Gaſthofs zu den drei Schwerdtern. Eingang durch die Durchfahrt. Um gütigen zahlreichen Beſuch bittet Friedberg den 10. Mai 1838. W. Wedenbaum, Beſitzer des Cabinets. inn Ver fan fen: (538) Zwei gut eingefahrene Ziegenböcke nebſt Chaiſe und Geſchirr ſind zu verkaufen. Das Nähere erfährt man bei dem Herrn Gaſtgeber Simon in den drei Schwerdtern. Ein gutes Clavier, (539) mit Dämpfung und Hammer, hat aus freier Hand zu verkaufen Schullehrer Sommerlad in Okarben. Zur e rauf e. (540) Auf der Nauheimer-Chauſſee liegt eine 6 Fuß lange, 1½ Fuß hohe und 2 Fuß breite Sandſteinquater zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Chauſſeegeldeinnehmer Wiederhold auf dem Nauheimer-Chauſſeehaus. 5 111 Erklärung. (541) um mehreren an mich ergangenen Anfragen zu begegnen und zugleich diejenigen Eltern zu be— ruhigen, welche mich ferner mit ihrem Vertrauen beehren, glaube ich die Erklarung geben zu müſſen, daß bei der neuen Schulorganiſation allerdings der künftige Studirende, was höheren Sprachunterricht betrifft, berückſichtigt iſt, und namentlich in der oberſten Klaſſe, welche unter meine ſpecielle Leitung kommt, 3 Stunden für das Griechiſche, 6 für das Lateiniſche und 5 für das Franzöſiſche— in der zweitoberſten Klaſſe aber 6 Stunden für das Fran⸗ zoͤſiſche, ebenſoviele für das Lateiniſche und 2 für das Griechiſche nach dem Plane 1 ſind. Prof. Ph. Dieffenbach. Soolbad zu Nauheim. (542) Auf mehrfach geäußerten Wunſch iſt die Einrichtung 5 daß ſchon von 14. d. M. an im hieſigen Sookbadhauſe Bäder in dem Fall ge— geben werden können, wenn wenigſtens drei Perſo— nen in einer Stunde hiervon Gebrauch machen. Nauheim den 10. Mai 1838. Schwalheimer Mineralbrunnen. (543) Sonntag den 13. Mai d. I: iſt am hieſi⸗ gen Mineral-Brunnen durch die Kaicher Muſici, wie zu erwarten, gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu hiermit höflichſt einladet. Henkel. Selſerbrunnen bei Okarben. (544) Nachſten Sonntag den 13. Mai werden die diesjaͤhrigen Sommer-Beluſtigungen mit Har— monie⸗ und Tanzmuſik am Mineralbrunnen bei Okarben ihren Anfang nehmen, und ſo wie vorigen Sommer alle 14 Tage fortgeſetzt werden, wozu mit der Verſicherung prompteſter und billigſter Bedienung hoͤflichſt einladet.⸗ Havenecker. n eh (545) Da ich nun mein eigenes Haus neben Herrn Sieck und Wittwe Pendling bezogen habe, ſo verfehle ich nicht meinen Freunden und Gönnern die ſchuldige Anzeige zu machen, daß ich die mit meinem Geſchäfte gefuͤhrte Waaren verſtärkt und ſomit eine größere Auswahl habe. Dieſelben beſtehen in Wolle, Strickbaumwolle, Saſſenet, Scherting, Leinwand, blaue und grüne Kittelzeuge, Barchend und Bettzeuge, ächtfarbigen gedruckten Hamann, Hoſen- und Weſtenzeuge, Tüll, Spitzen und allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, welche ich außerſt billig verkaufe. Friedberg den 10. Mai 1838. Friedrich Schleuning. 400 Gulden (546) liegen zum Ausleihen bereit. Wickſtadt den 9. Mai 1838. In Auftrag: Veith. f 250 fl. zu 5% (547) liegen in der evangel. Kirchenkaſſe zu Vilbel gegen doppelte Sicherheit zum Ausleihen bereit. Vilbel den 7. Mai 1838. Der Kirchenrechner G. Michel. Eitergeßſche Auzefg e. (548) Bei G. F. Heyer, Vater, in Gieſſen iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried- berg vorräthig: Schmitthenner, Dr. Fr., die Main-Weſer-Eiſenbahn. Staatswirthſchaftliches Gutachten über die Frage: ob dieſelbe am zweckmäßigſten über Marburg oder über Fulda zu führen ſeis Im Namen und Auftrag der Eiſenbahn-Comite's in Marburg und Gießen. 8. Geheftet. 3 kr Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 7. Mai: Walzen: 10 fl. 15 kr. Korn: 7 fl. 45 kr.— Gerſte: 6 fl. 32 kr. Hafer: 4 fl. R Erbſen:— fl.— kr. Fruüchte⸗Preiſe zu Mainz, am 4. Mai: Waizen: 9 fl. 48 kr. Korn: 8 fl. 5 kr. Gerſte: 6fl.— kr. Hafer: 4 fl 9 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 20. Mai 1838. pfd Brod Y rei ſe. Friedberg Butzbach. kücn pf. kr. pf. 1 Leib-⸗Roggenbrod 2 06555 97 2 7 77 6 2 6 2 4 7„ 123 12 3 0 Loth. Loth. Milchbrod 1 4 3 —[Waſſerweck 457 5 11 Gemiſchtes(Tafel-) Brod 14 87 15% Fleiſch-Preiſe. f pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 112 1692 „Kübhfleiſch 5 8 812 „ Rindfleiſch 84 2 814— „ Kalbfleiſch 6— 6 „ Schweinenfleiſch 12— 124 7— „ Hammellleiſch 8 2 81 „ Wurſt von blos Schweinen 144— 14.— „Gemiſchte Wurſt 180 1 „Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 1 ens „ Geräucherter Speck 22— 21— „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 164— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ a dito unagusgelaſſen 18— 184— „ Nierenfett 18— 181— „ Hammelsfett 16— 1614— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Helge, Aufnahn Grenzen werden, 2 eingeha Veränd tigen miſſaren die Felt Feldgeſ nehmen jenigen Gemar geſchwe handel vorger Protol genügt gelade ſelbſt 0 0