. dus Grtaz⸗ tedberg und. — 2 1 — 1 0= 2 2— pf. 2 1 JFC e eee, Sr Intelligenzblatt für die Mberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Sonnabend den 10. November 1838. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Das Mathildenſtift. Die Generalverſammlung des Mathildenſtifts wird ſtatutengemäß Samſtag den 17. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier ſtatthaben. Die verehrlichen Mitglieder luder hierzu ein Friedberg den 7 „November 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Praͤſident des Mathildenſtifts. Küchler. * Alterthümer in Friedberg. Wir haben früher(Nr. 28 und 30 des Int. Bl. won 1835) unſere Leſer auf Mehreres aufmerkſam gemacht, was ſich in jüngſter Zeit Intereſſantes aus dem Alterthume in unſerm Städtchen gefunden, und ihnen daraus den Beweis geliefert, daß das— ſelbe nicht nur während des ganzen Mittelalters, ſondern auch ſchon früher und zwar von den Rö⸗ mern bewohnt wurde. Seit dieſer Zeit wurde vieder Manches zu Tage gefördert, was einer Be— achtung nicht unwerth ſeyn möchte. Wir wollen varum unſern Leſern heute in der Kürze noch einige Zugaben weiter liefern; vielleicht ſind ſie auch für vieſen und jenen, der entfernter von uns wohnt, zicht ganz ohne Intereſſe. Machen wir den Anfang mit demjenigen, was unbezweifelt römiſchen Urſprungs ſb. 5 Gleich hinter der Burg fanden ſich ſeitdem ei— nige Reſte alter Gefäße von lemniſcher Erde(terra sigillata); an einem derſelben zeigte ſich ein Stem⸗ pel, welcher den abbreviirten Namen des Verfer⸗ tigers trägt, MONT(Montanus). Ein anderes hat mehrere Darſtellungen von einem Gladiator⸗ Kampfe, z. B. Männer mit Schild und Dolch be⸗ waffnet, einen Mann, der mit dem Speer einen Panther durchbohrt ꝛc. Ferner fand man beim Graben eines Kellers unter einer in der Stadt ſtehenden Scheune den Reſt eines ſolchen Gefäßes mit dem Stempel NASS80 F.— Als im Jahr 1836 das Fundament zum neuen Schulhauſe nächſt dem Schullehrerſeminare gelegt wurde, kam ein an⸗ deres zu Tag; doch ſind die Buchſtaben an demſelben nicht ſo leicht zu leſen, und ſcheinen galliſchen Ur⸗ ſprungs zu ſeyn. Dabei fand ſich auch der untere Theil eines großen zweihändigen Gefäßes, einer ſ. g. Amphora. Ganz ſüdlich der Stadt unweit 1 dem mainzer Thore wurde im März 1836 ein ſ. g. Thränenkrügelchen, wiewohl nicht unverletzt, nebſt mehreren Reſten anderer Gefäße, Stücken von Erz u. dgl. m. ausgegraben. Dabei befand ſich eine ganz kleine roͤmiſche Todtenlampe mit dem Stempel SATTONIS. Beſonders auffallend waren die Spuren früherer Anſiedelung, als man im Frühjahre 1837 im Rec⸗ toratsgarten der Auguſtiner⸗Schule zum Bau des neuen Schulhauſes nach feſtem Boden grub. Man war genöthigt bis zu einer Tiefe von mehr als 12 Fuß zu graben, bis man endlich„gewachſenen Grund“ fand. Da zeigte ſich denn, daß ehemals hier meh⸗ rere Häuſer geſtanden hatten und zwei von ihnen durch Brand vernichtet worden waren. Mitten durch dieſe Häuſer zog ſich aber auch, und zwar von We⸗ ſten nach Oſten, eine mit Steinen wohl verſehene Kunſtſtraße. Hinter den Häuſern fand ſich eine Menge Schutt aus noch früherer, nämlich der Römerzeit; wie denn ſehr viele Reſte von Gefäßen aus lemniſcher Erde, deren Form und Verzierung das nicht undeutlich zeigten. Darunter befanden ſich auch wieder einige mit Stempel, u. a. einer mit OC CA FX(Tocca ſinxit), ein anderer mit um⸗ gekehrtem von der Rechten zur Linken gehendem Namen VIIIIS. Auch eine Parier-Stange von Erz, mehrere Reſte von Glas⸗Gefäßen u. dgl. m., wurden hier gefunden. Und als ſpäter unter dem Schulhaus ein Keller gegraben wurde, ſo entdeckte man in einer Tiefe von mehr als 12 Fuß einige größere behauene Steine. Schade, daß auch dieſe nur Reſte waren; indeſſen war doch noch deutlich genug bemerkbar, daß es Reſte eines Votiv⸗Altares ſeyn mußten. An der Seite des einen Steines ſind die Buchſtaben EX bemerkbar; an einem andern ſieht man zwiſchen zwei Säulenknäufen den oberen Theil eines Kindes in halb erhabener Arbeit; ein dritter bildet den unteren Theil einer Bildſäule, nämlich das untere Gewand mit dem Fuße. Schrei⸗ ber dieſes wünſcht, daß dergleichen Reſte nicht unter⸗ gehen, ſondern aufbewahrt werden möchten. Auch mehrere römiſche Münzen ſind ſeit einigen Jahren wieder zu Tage gekommen. Unter Andern wurde ein Antoninus mit der Zackenkrone im Burg⸗ felde gefunden; ein ſchöner Trajanus in Großerz fand ſich an der Stelle, wo Hr. Joh. Fritz 1836 ein neues Haus erbaute, ein Domitianus und ein Nerva Trajanus unter dem Hauſe des Herrn Nau, ein Trajanus von Großerz lag in den Liebfrauen-Gärten, an einer andern Stelle eine wohl erhaltene Silber⸗Münze von eben dieſem Kaiſer. In dem erwähnten Rectorats-Garten wurde außer zwei Erzmünzen, wovon eine von Hadrianus eine andere von Marc. Aurelius, auch eine ſehr ſaubere Silber-Münze mit der Umſchrift Seve-⸗ rus pius Aug. aufgegraben. Referent nennt hier nur diejenigen, in deren Beſitz er ſelbſt iſt; wie manche mögen ſeit dieſer Zeit in andere Hände ge⸗ gangen ſeyn! So kam ihm ſpäter noch eine Silber⸗ Münze zu Geſicht, welche beim Legen des Funda⸗ ments der neuen Kaſerne zu Tage gekommen war, und deren Avers Julia Augusta, der Revers aber Mater deum(Göttermutter) enthält. Noch in dieſen Tagen fand ſich im Schutte der Schanze, auf welche das Waſſerbehälter der neuen Brunnenleitung zu ſtehen kommt, ein wohlerhaltener Trajanus in Großerz. In dem Wenigen, was wir hier angedeutet haben, verglichen mit dem, was Schreiber dieſes früher mitgetheilt hatte, beſtätigt ſich von Neuem, daß der Raum, welchen ſowohl die Stadt als die Burg Friedberg jetzt einnimmt, einſt von den Rö⸗ mern bewohnt war, und daß ſie außerhalb der Mauern nach Süden und Suͤdoſten ihre Grabſtätten hatten. 5 5 Auch aus dem Mittelalter wurde ſeit kurzer Zeit 0 wieder Manches zu Tage gefördert, was einen recht ſchönen Beweis von dem Kunſtſinne unſerer Väter abgibt, wenn wir nach der Betrachtung unſerer kunſt⸗ vollen, leider aber ſehr vernachläſſigten Stadtkirche noch eines neuen Beweiſes bedürften. Wir wollen nur auf ganz Weniges hier aufuerkſam machen. So wurde in vorigem Jahre mehrere ar⸗ tige Steinplättchen von einem alten Eſtrich in dem Rectorats⸗Garten und in dieſem Frühjahre nicht weit davon ein Theil eines hübſchen Ofenaufſatzes aufgegraben. So fanden die Arbeiter noch vor mehreren Wochen in dem vormals dietzſchen Hauſe ein gut gearbeitetes ſteinernes Gefäß, das ohne Zweifel früher zu einem Becken für Weihwaſſer ge dient hatte. Leider wurde daſſelbe durch Ungeſchick⸗ lichkeit in mehrere Stücke zerſchlagen. Einige Tage vorher fand ſich in dem Keller des ehemals boller“ Die ſchweren ſchlechte gemacht daß ih empfind mit Pf loche Da der bei nicht e warum cauſſt Beamt 1 ſeh de ein ge eingekt Chauf da de Schm herige der g die m wohlt verlor beſſer Chau gußer lic ſunde Unter N, auf welche menleitung 1 tajanus in r angedeutet 7chreiber dieſek 9 von Neuen, Stadt als dit von den Rö außerhalb der r Grubſtätten ſeit kutzer 3 rt was einen regt e unſerer Van g unſerer kunſt achläſſigten deiſes bedürfter hier aufuerkſan re mehrere a. Eſtrich in den Frübjahre nich u Ofenaufſatze heiter noch ver ietzſchen Half gaß, das ole Weib waſſer 150 urch Ungeſchit⸗ . Einige Taße emals bolletr F ö Hauſe liegt. 0 ſchen Hauſes der achteckige Fuß einer alten Saͤule von Sandſtein. Wir glauben auch noch auf einen ſchoͤnen Tauf⸗ ſtein aufmerkſam machen zu müſſen, der, wenn wir nicht irren, in dem Keller des groß'ſchen Hauſes an der Freiheit früher ausgegraben, gegenwärtig an dem von Schreinermeiſter Falck neuerbauten . Es iſt dieſer Stein ſechsſeitig, etwa 4 Fuß breit und gegen 2 Fuß hoch von Einem Sandſteine einfach und geſchmackvoll gearbeitet, und der Zeichnung nach mochten wir ſeine Verfertigung in das 14te Jahrhundert ſetzen. Da das groß'ſche Haus in der Gegend ſteht, wo ehemals das bar⸗ füßer Kloſter war, ſo könnte man vermuthen, daß der fragliche Stein aus der Kirche der Bar- fuͤßer rührt. Es ſoll daſelbſt noch ein anderer alter broͤßerer Taufſtein ſich befinden; da wir ihn indeſſen nicht ſelbſt geſehen, ſo können wir weiter nichts Näheres von ihm angeben, als daß er achtſeitig ſeyn ſoll. Wie es vor fuͤnfzig Jahren in der Wetterau ausſah. Auszug eines Schreibens von 1786. Die Bewohner der Wetterau ſind mit ihrem ſchweren Kornfelde und den daher ſich leitenden ſchlechten Wegen ſo zufrieden, wandeln ſelbſt ſo gemächlich durch die vielen Syrten“k) von Moraſt, daß ihre ſchwerfälligen Seelen gar nichts dabei empfinden, wenn ſie auch einen fremden Reiſenden mit Pferd und Wagen halbe Tage lang in einem Loche(deren gar viele ſind) verweilen ſehen. Das non plus ultra aller ſchlimmen Wege iſt der bei der neuen Herberge, ſo daß ich mich nicht enthalten konnte, mir den Kopf zu zerbrechen, warum wohl die Herrſchaft dieſen kleinen Fleck nicht chauſſiren laſſe. Ich wandte mich darüber an einige Beamten in Okarben, und erfuhr: Daß zwar die Herrſchaft entſchloſſen geweſen ſey, den beſagten Weg chauſſiren zu laſſen, daß aber ein gewiſſer Beamter dagegen mit einer Vorſtellung eingekommen, worin er klärlich dargethan, daß dieſe Chauſſirung ein ſicheres Dorf gänzlich ruiniren würde, da deſſen Einwohner meiſtens aus Gaſtwirthen, Schmiedten und Wagnern beſtünden, deren bis⸗ herige hauptſächlichſte Erwerbs- und Nahrungsquelle der quaſtionirte ſchlechte Weg geweſen ſey, indem die meiſten Reiſenden zu Pferd und Wagen in dem wohlthätigen tiefen Moraſt etwas zerbrachen oder verlören, und genöthigt ſeyen, ſich allda wieder aus⸗ beſſern zu laſſen, welches alles bei der vorhabenden Chauſſirung des Wegs ceſſiren und jene Einwohner außer alle Nahrung ſetzen würde. Dieſen camera⸗ liſtiſchen Grund habe der Landesvater ſo wichtig ge⸗ ſunden, daß die vorgehabte Chauſſirung wirklich unterblieben ſey.“ 321 Man iſt oft genöthigt, um nicht mit Wagen und Pferd in dem Schlamm zu verſinken, auf die nahgelegenen Aecker auszubeugen; dies zu verhin⸗ dern, werden von dem Dorfe täglich 4 Bauern als Flurſchützen an die Landſtraße poſtirt. Weil aber das bloße Verhindern nichts einbringen würde, ſo brauchen dieſe Bauern den Kniff, daß ſie ſich in 2 Partheien theilen, wovon die eine, quasi aus Men⸗ ſchenliebe— den Reiſendeu den Weg über die Aecker zeigt, und wohlmeinend anräth, nicht auf der Land⸗ ſtraße zu bleiben, wo Pferd und Wagen ſtecken bleiben würde, wovon aber die andere Parthei— ſobald man wirklich auf den— unbeſäeten— Acker gefahren iſt, herbeieilt und pfaͤndet.— Stellt man ſich zur Wehre, und will die geforderte Strafe — die ſie oft willkuͤhrlich auf einige Gulden ſetzen — nicht bezahlen, ſo eilen die menſchenliebenden Rathgeber gleichfalls herbei und ſouteniren ihre Brüder. N Ich befand mich noch im Hornung 1783 in dieſem Falle, und konnte mich von einer ſolchen Schroͤpferei nur durch die Drohung, daß ich zu ihrem Beamten, der mein Freund ſey, reiten und ihre Schelmerei kund machen würde,— durch einen feſten Ton und 2 geſpannte Piſtolen retten. Auszug aus dem Journal von und für Deutſchland VII. St. 1786. *) Sandbänke, Unglücksſtellen im Meere. Anmerk. der Red. Gutes Bier. Nach den Unterſuchungen des Prof. Dr. Fuchs zu München hat gutes Bier folgende Beſtandtheile: 1) Waſſer 90/0 Theile 2 Extrakt(Malzzucker, Malzgummi und Hopfenbitter) 6 5 3) Weingeiſt(im waſſerfreien Zuſtande Alkohol genannt) 3 f 9 55 77 4) Kohlenſäure zuſammen 100 Theile. Derſelbe Dr. Fuchs hat eine neue Methode erfun⸗ den zur Analyſe des Bieres, und zwar vermittelſt reinen Kochſalzes. Je mehr nämlich das Bier Waſſer⸗ gehalt hat, deſto leichter löſ't es ſich auf. Die von ihm ſ. g. hallymetriſche Probe ſetzt keine große chemiſche Kenntniß voraus und bedarf nur 2 Stun⸗ den Zeit. 5 5 Großh. heſſ. Zeitung Nro. 341 aus der allgem. Zeitung und Dinglers poly. Journal Nov. 2. 1836. Roſenoͤl zu bereiten. In Nro. 19 des allg. Anzeigers der Deutſchen von 1834(vergleiche damit Nro. 40 deſſelben Jahr⸗ gangs) iſt das Mittel angegeben, wie man das ſo — 32²— ſehr geſchätzte und geſuchte Roſendl gewinne.— Man fülle einen glaſirten irdenen oder ſteinernen Topf oder ein weites und reines hölzernes Gefäß mit ganz reinen, von Samen und Stengeln befrei⸗ ten Roſenblättern und gieße darauf reines Brunneu⸗ waſſer, daß ſie ganz bedeckt werden. Sechs bis ſieben Tage ſetze man das Gefäß den Sonnenſtrah⸗ len aus, thue es aber des Nachts herein. Am Ende des dritten oder vierten Tages zeigen ſich eine Menge Theile eines gelben öligen Stoffes auf der Oberfläche und ſammeln ſich nach 2 bis 3 Tagen zu einem Schaume, der die Roſeneſſenz ausmacht. Dieſen Schaum nehme man mit etwas an einen Staab gebundener Baumwolle ab, und drücke die Feuchtigkeit mit den Fingern und Daumen in eine kleine Flaſche, die aber ſogleich verſchloſſen werden müſſe. Dies wäre einige Abende ſo lange zu wie⸗ derholen, als ſich noch ein ſolcher öliger Stoff auf der Oberfläche zeige.— Bei uns ſcheint's aber die Probe nicht zu halten, weil wir nicht ſonnige Tage genug haben, und wird deswegen das Roſenol durch Deſtillation zu gewinnen ſeyn. Auf jeden Fall wird's theuer, und von 100 Pfund Roſen erhält man kaum ein halbes Loth Oel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Bekanntmachung. (1167) Montag den 12. k. M. und bis zur Be⸗ endigung die folgenden Tage, jedesmal Vormittags um 8 Uhr und Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſterkaſerne dahier namhafte Quantitäten getragener Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, Mützen, wollene und leinene Pantalons, dergleichen Gamaſchen, Hemden, Socken, Schuhe und Bett⸗Teppiche ſtückweiſe— ſodann mehrere abgängige Caſernen⸗Requiſiten, als Tiſche, Stühle ꝛc. ſowie auch alte Trommelfelle ſtück⸗ und parthienweiſe, gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 25. Oktober 1838. In Auftrag: Golz, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1194) Das ſich an der hieſigen Waſſerleitung befindliche oberſchlächtige Waſſerrad, welches in der Kuͤrze ausgehoben wird und noch ſehr brauchbar iſt, ſoll Montag den 12. Nov., Morgens um 10 Uhr, meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden, auch kann dieß bis zu dieſem Zeitpunkt täglich ein⸗ geſehen werden. Friedberg den 1. November 1838. Der Beigeordnete Bender. Fruchtverſteigerun g. (1197) Donnerſtag den 15. November d. J., des Vormittags 10 Uhr, werden von den diesjährigen dahier lagernden Domanialfrüchten 26 Malter Waizen 95 alten friedberger 85„ Korn 83„ Gerſte und Maaßes. 66„ Hafer 5 unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 31. Oktober 1838. Herzoglich Naſſauiſche Receptur 8 Hehner. Bekanntmachung. (1198) Mittwoch den 14. November l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Lieferung des Schäferei⸗Waizen, beſtehend in 9 Mltr., 1 Simmer, 1 Kumpf und 2 Geſcheid, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 1. November 1838. Der Beigeordnete Bender. Obligations ⸗Verlooſung. (1209) Laut dem Voranſchlag für 1838 wurden die zur Abzahlung beſtimmten 600 fl. Partialſchuld⸗ verſchreibungen durch das Loos gezogen, und es ka⸗ men die Nummern 49, 66, 89 und 113 heraus. Dieſes wird mit dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber vorgedachten Partialſchuldverſchreibungen den Betrag gegen Rück⸗ gabe derſelben bis zum 1. Januar 1839 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von da an keine weiteren Zinſen mehr ver⸗ guͤtet werden. Obererlenbach den 28. Oktober 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Rupp. ö Bekanntmachung. (1210) Der Bedarf des für die Marienſchloſſer Anſtalt im Jahr 1839 nöthigen Leders und das Färben der für dieſe Anſtalt nöͤthigen Materialien, ſoll Mittwoch den 21. dieſes Monats in meiner Wohnung dahier, des Vormittags um 9 Uhr, öffent⸗ lich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ich mache dieſes mit der Bemerkung bekannt: daß Diejenigen, welche bei der Verſteigerung mitbieten wollen, ſich vorher auszuweiſen haben, im Stande zu ſeyn, eine Caution von 200 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß den 6. November 1838. Funk. Wohl zu beachten. (1211) Der Unterzeichnete ſieht ſich genöthigt, die Herren Käufer, welche noch Holz in den frei⸗ herrlich von franckenſteiniſchen Waldungen und na- mentlich im Diſtrikt ober der Querſchneiße ſtehen haben, anzuzeigen, ſolches binnen acht Tagen abzu⸗ fahren, widrigenfalls ſolches auf Käufers Koſten auf nung vetſte 5 ich d bei d weiſet könne M (12 wurd 1838 ſchul ed ke 2 offen vorg * dieſegen . he Reteptin 3 t. a 6 J. Vor⸗ Auhdaus„ ding Mu öffentlich ay * ch an 1 e Bender. ung 1888 wurden Vartialſchuld, a, und ed ka- 13 heraus. ar öffentlichen vorgedachten 29 gegen Rück⸗ 1830 bei der Beh men haben, en mehr ver⸗ 1838. Bürgermeiſta r . Marienſchloſſer 8 und das u Materialien, ats in meiner 9 Uhr, offen igert werden. ug bekannt: erung mitbieten en, im Stande ellen zu konnen. 18838. Funk. t. ſich euöthig, az in den ffei⸗ ungen und ua⸗ 1 cſchteiße ſtehen t Tagen abhu⸗ 1 fers Koſten alf 588 den ſ. g. Viehtrieb gefahren, und dem Geſchick über⸗ laſſen wird, indem die Forſtkulturen die Räumung der Schläge fordern. Ockſtadt den 8. Nov. 1838. Der freiherrl. v. franckenſtein'ſche Oberförſter f Harth. Bekanntmachund. (1212) Die in Nro. 43 Ziffer(1176) auf den 26. d. M. anberaumte Verſteigerung wird nicht abgehalten, welches zur allgemeinen Kenntniß bringt. Obbornhofen den 3. Nov. 1838. Der Verwalter Hoffmann. Bekanntmachung. (1213) Montag den 12. November d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen an hieſiger Saline circa 8 Stück alte Stubenöfen dem meiſtbietenden Verkauf ausgeſetzt werden, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 5. November 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Meinhard. Wilhelmi. Stroh-Lieferung. (1214) Montag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll die Lieferung von 50 Fuder Roggenſtroh, welche für die Auſtalt dahier nöthig ſind, in mei— ner Wohnung öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ich bringe dieſes mit der Be⸗ merkung zur offentlichen Kenntniß, daß derjenige, wel⸗ cher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher nach⸗ weiſen muß, eine Caution von 100 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß den 5. November 1838. Funk. Wille. Weiß. n (1215) Die Lieferung der für die Marienſchloſſer Anſtalt im Jahre 1839 nöthigen harten und Schmier— ſeife, ſo wie der Holzkohlen ſoll Dienſtag den 20. J. M., des Vormittags um 9 Uhr, in meiner Woh⸗ nung dahier öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Indem ich dieſes hiermit bekannt mache, füge ich die Bemerkung hinzu, daß derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher nach⸗ weiſen muß, eine Caution von 150 fl. ſtellen zu könneu. Marienſchloß den 6. November 1838. Funk. Obligations-Verlooſung. (1216) Bei der heutigen Gemeinderathsſitzung wurden die in Gemäßheit des Voranſchlags für 1838 zur Abzahlung beſtimmten 200 fl. Partial⸗ ſchuldverſchreibungen durch das Loos gezogen, und es kam die Nummer 77 mit 200 fl. heraus. Dieſes wird hiermit unter dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß gebracht, daß der Inhaber vorgedachter Schuldverſchreibung den obigen Betrag bis zum erſten Januar 1839 gegen Zurückgabe der⸗ ſelben bei hieſiger Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen hat, indem von da an deren Verzinſung aufhört. Obereſchbach den 15. Oktober 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. Edietal ladung. (1217) Heinrich Damm zu Steinfurt entliehe am 16. November 1804 von daſiger Kirche ein Kapital von 40 fl., das beſcheinigtermaßen abge⸗ tragen ſeyn ſoll. Da jedoch die Hypothek abhanden gekommen iſt, ſo werden alle, welche Anſprüche aus derſelben zu haben vermeinen ſollten, zu deren ge⸗ richtlichen Anzeige binnen einer Friſt von ſechs Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufge⸗ fordert, daß ſonſt jene Obligation für mortificirt erklärt und der Eintrag im Hypothelenbuche gelöſcht werden wird. a Friedberg den 27. Oktober 1838. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. Bekanntmachung. (1218) Die Ehefrau des Conrad Haub vI von Niederweiſel hat unter Zuſtimmung ihres Ehemannes die Erklärung hier abgegeben, daß ſie mit dieſem keinerlei eheliche Gütergemeinſchaft mehr haben, ihr Vermögen ſelbſt verwalten, und weder an dem ehelichen Erwerbe, noch an den fer⸗ nerhin contrahirt werdenden ehelichen Schulden ir⸗ gend einen Anſpruch nehmen wolle. Dieſelbe hat zugleich gebeten, daß ſolches, damit die desfallſigen Beſtimmungen der Solmſiſchen Landesordnung auf ſie keine Anwendung finden könnten, gehörig ver— oͤffentlicht werde, welchem Antrage durch die gegen— waͤrtige Bekanntmachung entſprochen wird. Friedberg den 27. Oktober 1838. Großh. heſſ. fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Faſſelochs-Verſteigerung. (1219) Montag den 12. November l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhaus zu Dorn⸗ aſſenheim ein der Gemeinde gehöriger Faſſelochs, welcher zwei Jahre alt iſt, und zum ſchlachten ſich eignet, meiſtbietend verſteigert werden. Dornaſſenheim den 2. November 1838. Der Orts-Vorſtand daſelbſt. Bekanntmachung. (1220) Donnerſtag den 15. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Bedarfs an Fleiſch für die Menage der Marienſchloſſer Anſtalt pro 1839, und zwar: 1) Ochſenfleiſch ungefähr 10,300 Pf. 2) Schweinenfleiſch 77 4,200„ auf dem Direktorial-Büreau dahier, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen an den Wenigſtfordernden verſteigert wer⸗ den, welches mit dem Bemerken zur öffentlichen Kunde gebracht wird, daß jeder Steigliebhaber ſich auszuweiſen hat, eine Caution von 2000 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß den 5. November 1838. Vermöge Auftrags großh. Direction der Anſtalt dahier: Weigel, Speiſemeiſter. Brückenbauarbeit. (1221) Donnerſtag den 22. November d. J., Nachmittags 1 Uhr, wird zu Lindheim die zur Er⸗ bauung einer ſteinernen Brücke über den Seemenbach auf der Provinzialſtraße von Lindheim über Hain⸗ chen nach Marköbel erforderlichen Arbeiten, als Zimmer⸗, Maurer- und Steinhauerarbeit, ſo wie die Lieferung des hierzu nöthigen Materials, an die Wenigſtnehmenden, unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen, oͤffentlich vergeben. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 5. November 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Straßenbau⸗Reparaturarbeſten. (1222) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats⸗ und Provinzialſtraßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1839, als Handarbeiten, Steinfuhrlohn, Steinſetzer⸗ und Steinſchlagerlohn, ſollen fuͤr die einzelnen Straßenabtheilungen in den nachbenannten Terminen, unter den alsdann bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen zur Verſteigerung gebracht wer⸗ den; namlich: 1) Für die Straße in der Gemarkung Vilbel und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben; zu Kloppenheim Montag den 26. November d. J., Vormittags 10 Uhr. 5 Y Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze; zu Oberwöllſtadt Mittwoch den 28. November d. J., Nachmittags 1 Uhr. 3) Für die Straße von bis Butzbach; zu Niedermörlen Donnerſtag den 29. November d. J., Vormittags 10 Uhr. 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Han⸗ au; zu Ilbenſtadt Montag den 3. December d. J., Vormittags 10 Uhr. 5) Für die Straße von Ilbenſtadt nach Lindheim; zu Altenſtadt Mittwoch den 5. December d. J., Vormittags 10 Uhr. 6) Für die Straße von Lindheim nach Selters und Lindheim nach Büdingen; zu Lindheim Donnerſtag den 6. December d. J., Vormittags 10 Uhr. der Nauheimer Grenze 7) Für die Straße von den Nonnenſtü i Ranſtadt; f„ zu Niedermockſtadt Freitag den 7. December d. J., Vormittags 10 Uhr. 8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg, durch die Gemarkungen Ober- und Nieder- eſchbach; zu Niedereſchbach Dienſtag den 11. December d. J., Vormittags 11 Uhr. 8 Die großh. Bürgermeiſter der Kreiſe Friedberg, Büdingen und Nidda werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 5. Nov. 1838. Der gr. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. 5 S Privat⸗Bekanntmachungen. In Dienſt geſucht (1186) wird eine gute Koͤchinn, die feine Spei⸗ ſen und Backwerk zu bereiten verſteht, und ſogleich in Dienſt treten kann, bei einer Herrſchaft auf dem Lande gegen guten Lohn. Auskunft ertheilt die Ex⸗ pedition. a Bekanntmachung. 8 (1223) In Folge Vereinigung des hieſigen Pfand⸗ und Leihhauſes mit dem Armenfonds, hat die Com⸗ miſſion beſchloſſen, das Erſtere in der Art zu er⸗ weitern, daß auch auf größere Pfänder, deren An⸗ nahme früher nicht geſchehen konnte, Geldvorſchüſſe gemacht werden. 5 Die Unterzeichneten bringen dieſes mit dem An⸗ fügen in Kenntniß, daß die ſchon früher beſtimmten deßfallſigen Geſchäftstage, nämlich Montag, Mitt⸗ woch und Samſtag, vor wie nach beſtehen bleiben. Friedberg den 7. November 1838. Die Pfandhausverwaltung: Faatz, Carl Klein, Rechner. Taxator. Warnung. (1224) Ich warne hiermit Jedermann, meinem Lehrlinge, Louis Lott von Wetzlar, nichts zu borgen, da ich ihn leider für einen höchſt leicht-⸗ ſinnigen Menſchen erklären muß. Moͤchte es doch ein Geſetz geben, welches Lehr⸗ lingen den Beſuch der Wirthshäuſer verbietet und denjenigen eine Strafe auferlegt, welche Lehrlingen ohne Wiſſen ihrer Lehrherren Kredit geben!— Friedberg den 8. November 1838. Carl Bindernagel. Erdbohrer-Verkauf. (1225) Ein vollſtändiges und gut conſtruirtes Bohrwerkzeug, womit 120 Fuß tief gebohrt wer⸗ den kann, ſteht zu verkaufen. Das Nähere bei der Redaction dieſes Blattes. Zum Verkauf. (1126) Einen noch im beßten Zuſtande ſich be⸗ Heraus Dies Jubser. Carl! Bei de Beum; 4 N00 Bage . Spei⸗ dd sogleich auf dem alt die Ex⸗ gen Pfand⸗ die Com⸗ Art zu er⸗ deren An⸗ ldvorſchüſſe it dem An⸗ bestimmten dag, Wour den dleiden. waltung: Klein, Taler. m, meinem „nichts zu bſt leicht⸗ elches Lehr⸗ erbietet und e Lehrlingen 1 den!— dettagel. conſtruirtes here bel der de ſich be; 5 findlichen Sparheerd mit 6 Löchern, einem ovalen Keſſelloch und 3 5 1 man, 1 75 Brat⸗ en, Kaſſerollen und Roſt hat zu verkaufen . 8 8 Andreas Wohlfahrt, Schloſſermeiſter. Einladung (1227) Einem verehrten Publikum zeige ich er⸗ gebenſt an, daß bei mir künftigen Sonntag den 11. d. M. gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen iſt, wozu ich höflichſt einlade. Ockſtadt. Krug. Zum Vermiethen. (1228) In meinem neuerbauten Haus, welches mit dem dazu gehörigen Garten zwei dahinführende Straßen begrenzt, iſt die Wohnung im unteren Stocke ganz oder auch getheilt, beſtehend aus 6 ſchön tapezirten Zimmern, wovon 5 heizbar ſind, 3 Kammern, Küche, geräumigen verſchloſſenen Keller und Vorplatz, nebſt Holzſtall, Waſchküche und Spei⸗ cher zu vermiethen und ſofort zu beziehen. Friedberg. Georg Groß. Ein Schäfer, (1229) der bald eintreten kann, wird geſucht. Er muß die nöthigen Kenntniſſe für ſein Fach be⸗ ſitzen und ſich durch Zeugniſſe über guten Ruf ausweiſen können. Für den Fall wird ihm ein annehmbarer Gehalt zugeſichert. Die Expedition gegenwärtigen Blatts giebt nähe⸗ ren Aufſchluß. Ein Logis (1230) hat zu vermiethen Heinrich Mühling auf der breiten Straße. 6 bis 7 Säcke, (1231) welche mit Wohnort und Namen des Eigenthümers bezeichnet ſind, und welche noch ein Pferde⸗Putzgeſchirr enthielten, wurden von des Ei⸗ genthümers Knecht am 3. November d. J., Abends von Okarben bis Friedberg verloreu. Der redliche Finder wird gebeten dieſelben an die Exp. d. Bl. gegen angemeſſene Vergütung abzugeben. (1207)„Hier stehe ich, ich kann nicht anders; „Gott helfe mir! Amen.“ LUTHER. Nach dem Bilde Cranach's, im Stahlstich von Fr. Müller. Gross Folio, Subscriptionspreis: 3 Fl. 36 Kr. Herausgegeben vom BIBLIOGRAPHISCHEEN INSTITUT. Diess bewundernswürdige Blatt ist ausgestellt und Subscription wird angenommen in der Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg. Bei demſelben iſt ferner vorräthig: Beumer, Prämien Bibliothek für die liebe Jugend. Mit 4 Bildern. 1s Bändchen: Kleine Erzählungen. Weſel. Bagel. 18 kr. dito 28, Charakterzüge aus dem Leben edler Menſchen. Das. 18 kr. Goldperlen. Eine Auswahl Kindergedichte, Denkſprüche und Parablen. Mit ſechs colorirten Kupfern. Ebend. 54 kr. Theophania. Taſchenbuch religioͤſer Dichtungen zur Erweckung der Andacht von Auguſt. Ebend. 1 fl. 30 kr. Volksbücher, rheiniſche. Herausg. v. Kiehl. 15 Boch. Ebend. 14 kr. Karl's naturhiſtoriſches Bilderbuch. Mit 12 illuminirten Bil⸗ dern. Ebend. 2 Bilder aus dem Naturreiche. Wie oben. 27 kr. Bunies Bilderbuch für die lieben Kinder. Wie oben. 27 kr. Das pferd nach ſeinen verſchiedenen Lebensperioden, darge⸗ ſtellt in 11 Bildern. Nebſt Text. 27 kr. Sell, Religionslehre in Liederverſen. Ir Band. Darmſt.* N 45 kr. Daſſelbe Lr Band. 1 fl. 3 kr. Sackreufer, chriſtliche Religions⸗ und Kirchengeſchichte. Dar⸗ geſtellt für gebildete Familien und Lehrer in Volksſchulen. Zwei Bände. Ebend. 3 fl. 36 kr. Dasſelbe gebunden und mit Kupfern. 6 fl. 18 kr. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 30 kr. Korn: 8 fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 5. Nov.: Waizen: 10 fl.— kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl. kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 2. Nov.: Waizen: 12 fl. 26 kr. Korn: 9 fl. 1 kr. Gerſte: 6 fl. 36 kr Hafer: 3 fl 21 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 11. bis 18. November 1838. : iedberg Butzbach. ob Brod ⸗Preiſe. Frie * 0 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 34— 3— 2 77 7. 6— 6—.— 4 7 1 11 3 113 l Loth. Lotb. — Milchbrod 153. 8 — Waſſerweck 1141— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 4115 ½ Fleiſch-Preiſe. 5 pf pf 1 Ochſenfleiſch 112 11 2 „ Kühfleiſch 8 3 811 „Rindfleiſch 8 2 8.— / Kalbfleiſch 1 8— 8— „ Schweinenfleiſch 11.1 2 11 2 „Hammelfleiſch 8— 81— „ Schaaflleiſch 5 N—— „ Wurſt von blos Schweinen 122 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 151— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 2— „Schinken 15— 14— „Doörrfleiſch 16 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 19— 1 dito unausgelaſſen( 19— 18— „ Nierenfett 18— 18— Hammelsfett 15— 1141— Der großh. heſſ. Kreisrath K. d. F. Küchler. Ferner iſt bei demſelben vorräthig: ähm d. ee Leh 1 er bid 91 f 6 emälde zr weckung eines frommen Sinnes, zur, Be⸗ Hundeiker, biblische Feierſſunden dd ad. 1. kr ſchrung und Unterhaltung für gute Kinder jeden Alters. 1 5. Nach den Stunden der Andacht bearbeitet. te Auflage. aller chriſtlichen Bekenntniße. Dasſelbe in Sarſin. gebunden. 2 fl. 5 15 Naur beg. b. Ebner. 2 Bunde. 8. 1 22 5 15 3 fl. 18 kr. e, die, der guten Erziehung. Drei Erzählungen in Dasſelbe gr. 8. au geht 4 18 b. Scöcht rſin. gebun en. 9 F. 0 00 1 n fen für Kinder und Kinderfreunde von dem Ver⸗ eſchichtchen für meine Tochter. Von Bouilly. Frei über⸗ Brie K g un Gebe Kotzebue. 2 Bändchen! Daſ. 2 fl. 42 kr. W der Oſtereier. Mit 1 Stahlſtich. Augsburg. 1838. Ritſert, Fremdwörterbuch zum Schul⸗, be⸗ olff, 8. gebunden 24 kr. ſonders für höhere Bürger⸗ U. Töchterſchulen, Daſ. 1 fl. 48 kr. Fabelſchaz, f iner, zur Bildung und Veredlung der Jugend i a 2 i Bildern. Weſel. Bagel. 8. gebunden 40 kr. Maas⸗ und G 18 kr. Mit 1. Den 4. Meiſter Wilhelm Friedrich Noll, Bürger und Schneidermeiſter, ein Mittwer, und Jungfer Maria Jakobine Bell, des zu Staaden verſtorbenen Ortsbürgers und Schuhmachermeiſters Jakob Bell nachgelaſſene eheliche Tochter. 8 1 10 f 14. Johann Ludwig Friedrich, Bürger und Buchdrucker zu Darmſtadt, des daſelbſt verſtorbenen Bürgers und Gaſtwirths Johannes Friedrich, nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, und Jungfer Katharina Friederika Weckerling, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Philipp Fried⸗ a rich Weckerling ehelich ledige Tochter. 5 „ 28. Conrad Maul(genannt Muhl), Bürger und Schneidermeiſter dahier, des Bürgers Hermann Maul(genannt Muhl) zu Schlitz ehelicher Sohn, und Helena Engel, des Ortsbürgers und Rothgerbermeiſters, Johannes Engel zu Homberg an der Ohm eheliche Tochter.—— 2) Getauft. b 50 a meiſter Heinrich Wagner, eine Tochter, Chriſtina, geb. den 17 7. Dem hieſigen Bürger und Schneider 21. Sept. 5 12. Dem Bürger, Küfer⸗ und Bierbrauermeiſter Johann 79 helm Guſtav Eduard, geb. den 26. Sept. a 9 %. Dem großh. Sergeanten, Herrn Tobias Rottner dahier, eine Tochter, Dorothea Eliſabetha, geb. den 7. d. M. ü „ 21. Dem hieſigen Bürger und Seilermeiſter, Chriſtian Gottlieb Stadelmann, ein Sohn, Johann Heinrich, geb. den 6. d. M. 28. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter, Conr geb. den 13. d. M. 28. Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Wirth, 17. d. M. 3) Beerdi g k. f a f Wilhelmine Moderow, des hieſigen Bürgers und Schloſſermeiſters Johann David Moderow, Töchterchen, alt 5 Monate und 10 Tage, f den 29. Sept. 128: b Nikolaus Häußer, des hieſigen Burgers und Schreinermeiſters, Carl Häußer, eheliches Söhn⸗ 2 chen, alt 2 Monat und 2 Tage, er den 30 Sept. f Johannes Becker, des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Thomas Becker II. eheliches Soͤhnchen, Friedrich Adam Rodaug ein Sohn, Wil⸗ ad Maul(genannt Mul), ein Sohn, Hermann Peter Engel), ein Sohn, Peter, geboren den 8 8 8 8, d 2 Tage, den 8 d. „ 100. Chriſtian Hanſtein, des hieſigen Bürger 8 s und Kammachermeiſters Carl Friedrich Wilhelm IV. eheliches Söhnchen, alt 4 Monate un „ 12. Frau Johannette May, des hieſigen Bürger May Ehefrau, geb. Häuſer, alt 34 Jahr 23 Tage,. den 10 d. M. 9 202 d Sattlermeiſters Heinrich ha Falck, des weiland hieſigen Bürgers un „ 17. Frau Anna Margaret Nohl, alt 70 Jahre, 3 Monate und 6 Tage, k den Martin Falck nachgelaſſene Wittwe, geb. 15. d. M. „ 22. Maria Dorothea Uſener, des weiland hieſigen Bürgers gelaſſene eheliche Tochter, alt 50 Jahre, 9 Monate un 26. Anna Dorothea Brückmann, des weiland hieſigen Bürgers und Küfermeiſters mann nachgelaſſene Wittwe, geb. Blech, alt 50 Jahre, 1 den 24. d. Fedruckt und verlegt unter Verantworflichkeit von Tari Binder nagel in Frie d 2 Tage, f den 20 d. M. dberg. alt 2 Monat und 4 Tage, den 5. d. M. 5 0 Oekonomen und Lohnkutſchers Heinrich Hanſtein und Webermeiſters Georg Uſener nach⸗ Rudolph Brück⸗ — S