0 5 5 r 2 7 2— 0 S Intelligenzblatt für die 3 Oberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— M14. Sonnabend„den 7. April 1838 8 —— Amtlicher Theil. Dienſtentlaſſungen und Anſtellungen. Der Bezirkswegwärter Wißmer iſt ſeines Dienſtes entlaſſen und an ſeine Stelle der Bezirksweg— wärter Gretz in den III. Bezirk, mit dem Wohnſtitz Groskarben, verſetzt worden.— Der voran— ſchlagsmäßige Gehalt iſt an den Erſtern nur bis Ende des I. Quartals l. J., von da an aber an Gretz zu entrichten, wonach ſich die großh. Bürgermeiſter bei ihren Dekreturen zu achten haben. f Friedberg den 3. April 1838. Der großh. heſſ.* des Kreiſes Friedberg rüchler. —————5ß5ßv ͥ—e—ę—— 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Burgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung und Konſtription für 1838. Sie haben in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß ein Exemplar der Haupt— bezirksliſte für 1838 auf meinem Büreau, das andere dagegen auf dem Büreau des großh. Bürger⸗ meiſters zu Groskarben vom 7. d. M. an 14 Tage lang zu Jedermanns Einſicht offen liegt. Friedberg am 4. April 1838. Küchler. ——„—-—.—— i“ L3ͤ Derſelbe an Dieſelben. Betreffend: Den Beitritt zu der Staatsaſſekuranzanſtalt für die Stellvertretung. Veranlaßt durch eine Mittheilung höchſtpreißlichen Kriegsminiſteriums weiſe ich Sie unter Bezug⸗ nahme auf mein Ausſchreiben vom 12. April v. J., Nr. 15 des Intelligenzblattes, hierdurch nochmals an, die dort gegebenen Vorſchriften, bei Vermeidung unangenehmer Verfügung, pünktlichſt zu befolgen, und namentlich dafür zu ſorgen, daß die Leute nicht wegen mangelnder Formulare zu Beitritts-Erklärungen aufgehalten ſind. Von letzteren werden Sie zu dem Ende ſtets den erforderlichen Vorrath zeitig bei mir einholen. Friedberg den 4. April 1838. Küchler. .— Derſelbe an Dieſelben. Die zu Fleiſchbeſchauer und deren Stellvertreter vorgeſchlagene Perſonen haben Sie auf Dienſtag den 10. d. M., Morgens 10 Uhr, zur Verpflichtung hierher vorzuladen. Friedberg den 4. April 1838. i Küchler. — 100 Alte Thurme in der Wetterau. In unſerer Wetterau fanden ſich ſonſt, außer den ſo genannten Mauer- oder Feſtungs-Thürmen und Thor⸗Thürmen, die wir hier übergehen, da und dort noch gar manche alte Thürme. Jetzt bemerkt man deren nur noch ſehr wenige, da ſie in neueren Zeiten faſt alle zerſtört wurden. Um ſo mehr ſind wir verpflichtet, der Nachwelt wenigſtens die Stät⸗ ten zu bewahren, wo ſie ſtanden. Indem wir darum hiermit die Freunde der vaterländiſchen Geſchichte auffordern, uns Nachrichten zukommen zu laſſen, wenn ſie Spuren von ſolchen auffinden, wollen wir einſtweilen einige dieſer Thürme hier bezeichnen. 1) Wenn man von Frankfurt aus nach der Wetterau wandert, und die Anhöhe erreicht hat, worauf ſich die friedberger Wart befindet, ſo erſcheint zur Rechten in einiger Entfernung ein alter Thurm. Man nennt ihn die berger Wart. Nahe an derſelben kommt man vorbei, wenn man die Straße von Offenbach nach Vilbel einſchlägt. Wir rathen dem Wanderer dort ein wenig ſich um— zuſehen; denn von hieraus vermag er die ganze Wetterau zu überſchauen. Auch ſonſt iſt das Plätz— chen von Bedeutung; in der Schlacht bei Ber— gen, welche am 13. April 1759 geliefert wurde, geſchahen hier die mörderiſchſten Angriffe des Heeres unter dem Herzoge Ferdinand von Braun- ſchweig gegen die Franzoſen, welche der Herzog von Broglio befehligte. Die Franzoſen aber blie— ben am Ende Meiſter, und an jener Wart fanden viele Deutſche ihr Grab. 2) Von Kloppenheim aus iſt vor mehreren Jahren eine Kunſtſtraße nach Groß- und Klein- Karben errichtet worden. Gleich jenſeits der Brücke, über die Nidda, da wo die Straße nach beiden Orten ſich ſcheidet, ſtand noch vor etlichen und zwanzig Jah— ren ein alter Wartthurm, gewöhnlich in der Gegend der ſtumpfe Thurm genannt. Seiner geſchieht u. A. in dem„Wetterauer Geographus“ Erwähnung; jetzt aber ſieht man da, wo er ſtand, kaum noch eine kleine Erderhöhung, und die neue ſchöne Karte, welche der großh. heſſ. Generalſtaab heraus gibt, gedenkt ſeiner auch nicht. 3) Auf der Höhe zwiſchen Erbſtadt, Eichen und Engelthal ſteht noch jetzt ein viereckiger Thurm, die„erbſtäͤdter Wart“ genannt. Wenn wir nicht 8— 8 irren, ſo zieht eine ſ. g. Landwehr an demſelben obe. 4) Auf der Höhe von Bönſtadt, da, wo der von Engelthal kommende Weg die neue Kunſt⸗ ſtraße durchſchneidet, ſtand ſonſt ein Thurm, die „bönſtädter Wart“ genannt. Er iſt ſchon vor ge— raumer Zeit abgebrochen.) 5) Zwiſchen Heegheim und Glauberg ſtand ebenfalls ſonſt ein Wartthurm; wir wiſſen aber nicht, wann er abgebrochen wurde. 6—7) In der Nähe von Friedberg befanden ſich ſonſt zwei Wartthürme. Der eine ſtand unweit der nach Oberwöllſtadt führenden Chauſſee, und zwar rechts auf der erſten Anhöhe. Noch heißt das Feld— Wartfeld. Als die neue Chauſſee erbaut wurde, beeilte man ſich, dieſe alte Warte abzubrechen, — um ein Paar Steine zu gewinnen. Eben ſo ergings der andern Warte, welche an der neuen dorheimer Straße ſtand, wo noch jetzt eine kleine Erhöhung die Städte deſſelben anzeigt. 8) Dagegen erfreut ſich der alte Thurm auf dem Johannes-Berge noch ſeines Daſeyns. Einem Fenſtergeſimſe nach zu urtheilen möchte er im 15. Jahrhundert erbaut worden ſeyn, und war ſonſt ein Kirchthurm. Denn ſchon in uralten Zeiten ſtand auf dieſem Berge eine dem St. Johannes geweihte Kirche, welche ſonſt die Bewohner der Nachbarſchaft zu beſuchen pflegten. Es wäre ſchade, wenn man dieſes alte Gebäude auch um einiger Steine willen abbrechen wollte; denn es verſchönert die ganze Gegend. i 9) Auf ber Höhe, nördlich von Butzbach, und zwar nahe an der Waldecke, wo der ſogenannte Pfahlgraben, dieſes gewaltige Werk der Römer, hinauszieht nach Grüningen, ſtand in alten Zeiten ein Wartthurm, der ſtumpfe Thurm genannt. Er muß wohl ſchon lange her abgebrochen oder zu⸗ ſammengeſtürzt ſeyn, da Wenck in ſeiner heſſiſchen Landesgeſchichte(Th. II. S. 31) ſchon davon ſpricht, als von einem demolirten. Doch ſtand noch bis *) Als im vorigen Jahre die Arbeiter die Chauſſee-Graben reinigten— an der Straße zwiſchen Ilbenſtadt und dem Wirthshauſe bei Bönſtadt— gerade auf der höchſten Höhe, ſtießen ſie auf einen ſehr tiefen, gemauerten Brun— nen. Wir wiſſen nicht, daß dort je ein bewohnter Ort geweſen ſeyn ſollte. 90 Lach fauuſt. 2 05 fun K 3000 1 9 Kaufe ele 1 9 Siulz Kälte! 60 Nie g 7 Nie iſt 9 Mie! möglic 9) Greif 10 J 2 . nur Klut ſelrtegel die aber 1 Die Y Su 3) Ma lich gem 50 Zuf 0) Nich 0) Ein licht 7) Ein Leber 8) Ich 9) Der die hafti Sund gend 100 Oi ſelben 0 der Lunſt, N, die or ge⸗ ſtand aber fanden unweit „und t das erbaut rechen, en ſo neuen fleine m auf ſeyns. te er U War Zeiten unes t der ſchade, einiger chönert „ und nannte Römer, Zeiten mannt. der zu⸗ ſſiſchen ſpricht, och bis Graben ind dem höchſten n Brun⸗ nter Ort „ zum Jahre 1834 ein kleiner Reſt deſſelben, welcher damals, auch um der Steine willen, abgebrochen wurde. 5 (Fortſetzung folgt gelegentlich.) Lebensregeln J. Jefferſons an ſeinen Neffen Thomas Jefferſon Smith nebſt Zugabe. 1) Verſchiebe nie auf morgen, was du heute thun kannſt. 2) Laß nie einen Andern arbeiten, was du ſelbſt thun kannſt. 3) Gib nie Geld aus, ehe du es wirklich beſitzeſt. 4) Kaufe nie etwas, auch ſelbſt nicht das Wohl— feile, wenn du es nicht bedarfſt. 5) Stolz koſtet uns mehr, als Hunger, Durſt und Kälte zu ertragen. 6) Nie gereuet es uns zu wenig gegeſſen zu haben. 7) Nie iſt uns läſtig, was wir gerne gethan haben 8) Wie viele Sorgen machen uns nie eingetretene mögliche Unfälle! 9) Greife alles mit ſanfter Hand an. 10) Im Zorne rede nie, ehe du lange überlegt haſt. NB. Recht gute Lebensregeln, aber doch meiſtens nur Klugheits-Regeln. Es gibt aber auch Weis— heitsregeln. Wir wollen einige beizuſetzen ſuchen, die aber nicht von Jefferſon ſind. 1) Die ſchönſte Rache iſt verzeihen. 2) Suche nie außer dir, was du in dir haſt. 3) Mache ſelbſt erſt andere um dich herum glück— lich, ehe du verlangſt, von andern glücklich gemacht zu werden. 4) Zufriedenheit iſt der größte Reichthum. 5) Nicht die Schätze der Erde für eine Lüge. 6) Ein frommer Sinn iſt nur halb fromm, wenn nicht die rechte That dabei iſt. 7) Ein einziger Tag iſt ein großer Theil des Lebens. 8) Ich gehöre mir nicht allein an. 9) Der Mann hat nur Eine Suͤnde, das iſt die Lüge und Eine Tugend, das iſt die Wahr— haftigkeit. Das Weib hat auch nur Eine Suͤnde, die heißt Schamloſigkeit, und eine Tu⸗ gend nämlich die Schamhaftigkeit. 10) Ordnung in Allem und nichts ohne Ordnung. NN Bekanntmachungen von Behoͤrden. Bekanntmachung. (303) Zu dem Wittwen-Kaſſe⸗Fond großh. Lan— desuniverſität dahier gehört ein, in der Ortsgemar— kung von Holzheim, Landrathsbezirke Hungen, gelegenes und nach dem Orts-Maaß von Holzheim beinahe 92 Morgen Ackerland und Wieſen haltendes Gut, welches ſowohl im Ganzen als auch parzellen— weiſe in dem auf Mittwoch den 18. April l. J., Morgens 10 Uhr anberaumten Termine zu Holzheim unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden ſoll. Diejenigen, welche im Auftrage Anderer mit— bieten wollen, haben ſich durch Vorlegung einer ge— nügenden und öffentlich beglaubigten Vollmacht zu legitimiren. Die Verſteigerungsbedingungen können ſchon vor dem anberaumten Termine bei großh. Univerſitäts— Rechner dahier eingeſehen werden. Gießen am 14. März 1838. Gr. Heſſiſche academiſche Adminiſtrations— Commiſſion daſelbſt. Dr. von Löhr. vt. Haberkorn. Gläubiger- Aufforderung. (305) Joh. Schreiner, Konrad Keſter, Joh. Ohley und Georg Reck II. von Rodheim und Eberhard Wall von Holzhauſen beabſich⸗ tigen mit Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 6. März 1838 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler Gläubiger- Aufforderung. (306) Kaspar Gruner von Obererlen⸗ bach beabſichtigt nach Ellfeld im Herzogthum Naſſau auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Groß— karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 6. März 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kceiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger- Aufforderung. (309) Georg Wilhelm Bauer von Büdes⸗ heim beabſichtigt nach Niederdorfelden aus⸗ zuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen drei Monaten bei großh. Landgericht Gros— karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 20. März 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalladung. (311) In Sachen des Lederhändlers Jacob Bech— ſtein zu Friedberg, Klägers gegen Georg Geck von Beienheim, Beklagten, Forderung betreffend, wird Beklagter davon benachrichtigt, daß Kläger gegen ihn aus einer am 6. April 1834 gepflogenen Abrechnung 72 fl. 5 kr. und für ſpäter kaͤuflich von ihm erhaltenes Leder 36 fl. 15 kr., im Ganzen alſo 108 fl. 20 kr., ſammt Verzugszinſen von Herbſt⸗ meſſe 1834 an eingeklagt hat, und ihm aufgegeben, ſich ſo gewiß binnen 3 Monaten auf dieſe Klage zu erklären, als ſonſt dieſelbe für eingeſtanden an⸗ genommen, und unter Ausſchluß mit allen Einreden weiter was Rechtens verfügt werden wird. Zugleich wird bemerkt, daß weitere Verfügungen, die in dieſer Sache nöthig werden, lediglich durch Anſchlag am Gerichtslokale bekannt gemacht werden. Friedberg den 8. Maͤrz 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Brumhard. Hofraithe-Verſteigerung. (346) Montag den 9. April, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe der Georg Schneiders Wittwe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Waſchküche, anbei ein Gärtchen, an Johannes Steiz und Martin Mondigler in der Vorſtadt gelegen, einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 28. Marz 1838. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (348) Montag den 9. April, Vormittags um 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Herſtellung einer Stube und ein Theil einer Remiſe in der Kreisraths-Wohnung, öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Dieſe Arbeiten beſtehen: fl. kr. 1) In Maurerarbeit, voranſchlagt zu 15 52 2)„K Zimmerarbeit, 75 e 4 3)„ Dachdeckerarbeit, 75„ 10 4)„ Schreinerarbeit, 5„ 8 5 7 Schloſſerarbeit, 75„ 886 6)„ Glaſerarbeit, 5 5 7 Weisbinderarbeit, 75 33 49 7 7 Die Voranſchläge ſind bis zum Verſteigerungs⸗ tage, von Vormittags 11 bis 12 Uhr einzuſehen. Friedberg den 29. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 102 Holz⸗-⸗Verſteigerung. (364) Montag den 9. d. M., Morgens 9 Uhr, ſoll aus dem hieſigen Bosquet, hinter den Tannen am Teiche, nachſtehendes Holz, als: 1) 70 Stecken buchen Scheitholz, 2 7„ͤ„ Sie 3) 20„ Scockholz und 4) 2400 buchen und hainbuchen Wellen verſchie⸗ dener Qualität, oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 4. April 1838. Kirchner. Holz-Verſteigerung. (365) Montag den 9. April l. J., ſollen in dem freiherrlich von Lö w'ſchen Wald zu Steinfurth, „Diſtrikt Sauerbrunnentannen,“ nachgenannte Holz⸗ ſortimente einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden: 5200 Stück gemiſchte Wellen, 181 y„kiefern Rüſthölzer, 25„ Hopfenſtangen, 5500„„ Bohnenſtangen und 1 Kirſchen⸗Stamm. Die Zuſammenkunft iſt in oben genanntem Di⸗ ſtrikt des Morgens 9 Uhr. Steinfurth den 4. April 1838. Weigand, freiherrl. von Lö w'ſcher Revierförſter. Gebäude-Verſteigerung. 4 (366) Dienſtag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem ehemaligen Trombettaiſchen Hofe dahier das neue Brennhaus mit Grund und Boden, ſodann das alte Brennhaus auf den Abbruch in den Gebäulichkeiten ſelbſt meiſtbietend verſteigert werden. Heldenbergen den 3. April 1838. J Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer. 4 Lieferung von Kartoffeln. (367) Montag den 9. dieſes Monats, des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll die Lieferung von 100 bis 150 Malter auserleſener Kartoffeln fuͤr die Menage der Strafanſtalt dahier, unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtfordernden verſteigert werden, und haben ſich die Steigluſtigen zu der beſtimmten Zeit in der Wohnung des Uuterzeichneten einzufindrn. Marienſchloß den 4. April 1838. 10 In Auftrag der Direction der Strafanſtalt dahier: Weigel, 8 N Speiſemeiſter. Bekanntmachung. a Montag den 9. April l. J., Nachmittags 1 Uhr, ſollen in dem Rathhaus zu Florſtadt das Fangen der Maulwürfe in der Gemarkung Ober⸗ und Unterflorſtadt auf 3 nacheinanderfolgende Jahre an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und (368) die Her den mit wollen, kei⸗Bürt Hoch Holz (372) Burgw. 0 St 3,75 f 475,25 wird h ate Holz⸗ ausgeſetzt utem Di⸗ ierforſter. iags 10 1100 bis e Menagt der Ver⸗ dingungen den, und imten Zeit ufindin. alt dahier: achmittage rſtadt das 1 hierzu ſachverſtändige luſttragende Uebernehmer ein⸗ geladen werden. Florſtadt den 4. April 1838. Der großh. Büͤrgermeiſter Götz. 5 Arbeits-Verſteigerung. (369) Samſtag den 14. d. M., Morgens 9 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus der Fuhrlohn von drei Klafter Steinen aus hieſigem Steinbruch auf den Vicinalwegbau nach Bönſtadt, ſowie die Setzer⸗ und Schlagerarbeit öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Aſſenheim den 5. April 1838. Der großh. Bürgermeiſter Günther. Holz-Verſteigerung. (370) Montag den 9. d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeindewald folgende Holzſortimente öffentlich verſteigert werden: 1) 35 Stecken buchen Scheitholz, W 5„ Prügelholz, 0„ Stockholz, 4 ½„ eichen Scheitholz, 5) 10„„ Prügelholz, 60„ Stockholz, 22 7) 1000 buchen Stangen, 8) 48 fichten„ und 9) 2105 Stück buchen, eichen und kiefern Wellen. Heldenbergen den 3. April 1838. Der Bürgermeiſter Schweitzer. Steinhauer⸗ und Maurer ⸗ Arbeits⸗ Verſteigerung. (371) Dienſtag den 17. April d. J, Vormittags 10 Uhr, ſoll nachbenannte Arbeit an hieſiger Kirch⸗ treppe öffentlich und an den wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden, als: 10 96 UIFuß Sandſtein⸗Platten, vor⸗ anſchlagt zu 38 fl. 24 kr. 2) Aufführung einer Schutzmauer 10„ 5 Indem ich Steigluſtige hierzu einlade, bitte ich die Herrn Bürgermeiſter, ſolches in ihren Gemein⸗ den mit dem Bemerken bekannt machen laſſen zu wollen, daß der Ueberſchlag auf dem Bürgermeiſte⸗ rei⸗Büreau zur Einſicht offen liegt. Höchſt an der Nidder den 1. April 1838. Der großh. Bürgermeiſter Schmidt. Holzverſteigerung im Revier Oberros⸗ bach betreffend. (372) Die Dienſtag den 10. d. M. im großh. Burgwald ſtatt haben ſollende Verſteigerung von: 6 Stecken eichen und birken Prügelholz, 3,75 Wellen buchen, 93,00 Wellen birken und eichen 47,5 Wellen aspen ꝛc. Reiſerholz, wird hierdurch mit dem Anfügen zur öffentlichen Bekanntmachung gebracht, daß ſich die Steiglieb⸗ haber um 8 Uhr im Forſthaus Winterſtein zu ver⸗ ſammeln haben. Oberrosbach den 3. April 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. Gläubiger-Aufforderung. (373) Heinrich Bopp von Stammheim beab⸗ ſichtigt mit ſeiner Familie nach Stürzhauſen im Kurfürſtenthum Heſſen auszuwandern. Rechtsan⸗ ſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Maͤrz 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Dr. Cameſasca. Bekanntmachung. (374) Montag den 23. April d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quan⸗ tität neuer kleiner Salzſäcke, meiſtbietend öffentlich verkauft werden, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 2. April 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Holz-Verſteigerung. (375) Donnerſtag den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Gemeinde⸗Wald: 15 83¼ Stecken buchen Stockholz, 2) 41½„ eichen 7 3) 925 Stück buchen Reisholzwellen und 45 3 75„ Stämme oͤffentlich verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt in dem Diſtrikt Ro⸗ ſenkranzheck an der Einſiedelwieſe. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, Vor⸗ ſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 4. April 1838. Der Bürgermeiſter Lämmer. Stroh-Verſteigerung. (376) Montag den 9. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen aus der hieſigen freiherrl. von Lö w'⸗ ſchen Zehntſcheuer in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Alles dahier: 3 Fuder 40 Gebund Korn⸗, — „ 31„ Waizen⸗, 0 3 8„„ Gerſten- und Hafer⸗, ſowie 42„ Wirr Stroh, meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 2. April 1838. 5 Der freiherrl. von Löwiſche Rentmeiſter Müller. II Privat- Bekanntmachungen. Bekanntmachung und Einladung. (377) Nach einer Verfügung des großh. heſſ. Oberſchulraths zu Darmſtadt wird die öffentliche Prüfung der Zöglinge des großh. Taubſtummen-In⸗ ſtituts den 18. d. M., Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, in dem Saale des hieſigen Rathhauſes ſtattfinden. Alle diejenigen Menſchenfreunde, welche Intereſſe an der Bildung dieſer Unglücklichen haben, ſind hierzu höflichſt ein— geladen. Friedberg den 5. April 1838. Roller, Director des gr. Taubſtummen⸗Inſtituts. Geſchäfts-Anzeige. (288) Unterzeichneter macht die ergebenſte Anzeige, daß er ſein Geſchäft als Schuhmacher-Meiſter an— gefangen. Allen meinen Gönnern, welche mir in be— vorſtehendem Geſchäfte ihr Zutrauen ſchenken, werde ich bemüht ſeyn auf das Pünktlichſte zu bedienen. Friedberg den 13. März 1838. J. P. Wolf, Schuhmachermeiſter, wohnhaft bei Herrn Bender in der Kirchgaſſe. Steinkohlen-Lager. (378) Der Unterzeichnete empfiehlt ſich mit Stein⸗ kohlen beſter Qualität und zu den billigſten Preiſen. Er gibt ſolche in großen und kleinen Parthien in Höchſt am M., wo ſich ſein Lager bei J. Ch. May im Anker befindet, ſowie auch in Butzbach ab. Butzbach den 2. April 1838. Georg Wilhelm. Privatlehrer-Stelle zu Lauterbach. (379) Mehrere hieſige Eltern beabſichtigen ihren Kindern— Knaben von 9 bis 14 Jahren— durch einen Privatlehrer nicht nur in alteren und neueren Sprachen, als in der lateiniſchen, deutſchen und franzöſiſchen, ſowie in Religion, Naturlehre, Natur⸗ geſchichte, in mathematiſchen Wiſſenſchaften, Welt⸗ geſchichte, Geographie, Formenlehre, Zeichnen ꝛc.— welch letzterer Lehrgegenſtand auch von einem hier wohnenden Zeichenmeiſter gelehrt werden könnte— Unterricht ertheilen, ſondern auch durch religiöſe Erziehung und körperliche Uebungen möglichſt voll— kommen ausbilden, und dieſelben uͤberhaupt fuͤr einen wiſſenſchaftlichen oder bürgerlichen Beruf vorzugs- weiſe vorbereiten zu laſſen. Die Schülerzahl iſt auf 25 feſtgeſetz. Der Lehrer erhält eine fixe Beſoldung von fünf— hundert Gulden jährlich, in vierteljährigen Raten ausbezahlt, ſowie freies Logis für ſich und freies Unterrichts⸗Local. Derſelbe ſoll Literatus ſeyn und ſich wo möglich ſchon im Fache des Unterrichts bewährt haben. Auf dieſe Stelle Reflectirende wollen ihre des— fallſigen Anmeldungen baldmöglichſt und langſtens bis Ende April d. J. langen laſſen. Lauterbach den 29. März 1838. a Eifert, Beigeordneter. Rhein ⸗Weine. (380) Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß alle Sorten rein gehaltene Rhein⸗Weine, ſowohl in Ohm als auch in Flaſchen, zu möglichſt billigſten Preiſen bei mir zu haben ſind. Friedberg. Balthaſer Kappes. Zum Vermiethen. (381) Der zweite Stock in dem ehemaligen W. Dietz'ſchen Hauſe in der Uſergaſſe iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Derſelbe beſteht aus vier ineinander gehende heitzbare Stuben, Küche, Keller, Dachſtube und Speicher. Auskunft über die Miethbedingungen ertheilt der Unterzeichnete. N Friedberg den 2. April 1838. Ulrich, Bäckermeiſter in der Uſergaſſe. Stroh⸗ Verkauf. (382) Jeden Mittwoch und Samſtag, Nach⸗ mittags 2 Uhr, wird von heute an von den Unter⸗ zeichneten in der wüſtenfeldiſchen Scheuer zu Frieo⸗ berg Waizen⸗, Gerſte- und Hafer⸗Stroh abgegeben. Fauerbach den 5. April 1838. Balthaſer Sang. Heinrich Sang J. Ein jähriger Springer, (383) grau am Kopf und die übrigen Theile weiß und grau, noch nicht lang verſchnitten, ſo daß er an dem Schnitt noch einen Knoten hat, iſt in Friedberg am 4. d. M. aus einem Stalle entlaufen. Der redliche Finder wolle ihn gegen angemeſſene Belohnung dem unterzeichneten Eigenthümer einhän⸗ digen. Bönſtadt. Carl Hochſtadt. Warnung und Aufforderung. (384) Der fruͤher in meinen Dienſten geſtandene Moſes Berenz von Florſtadt hat in der hieſigen Gegend Tuchwaaren ꝛc. für mich verkauft und den Betrag dafür, ohne meine Ermächtigung, eingezogen. Um mich nun vor fernerem Schaden zu wahren, for⸗ dere ich alle diejenigen, welche von genanntem Berenz Tuch ꝛc. erhandelt haben, auf, meine in dieſer Be⸗ ziehung ihnen zugeſandte Rechnungen innerhalb 8 Tagen zu berichtigen, widrigenfalls ich die Säu— migen gerichtlich belangen werde. Friedberg den 5. April 1838. Heinrich Mack. Zum Verkaufen. (285) Circa 150 bis 160 Centner vorzüglich gutes Heu ſind zu verkaufen. Mehrere neue Miſtbeetfenſter ſind billig zu ver— kaufen. Die Expedition d. Bl. ſagt wo. an den Unterzeichneten ge⸗ Nähere rausch, 11 beat beſere Crayen. ümichet xu den 31. det Faſ Backwer bindung deten, teten 9 con g alles ne bewährt, langen mals d Auflage. Kirſten, zur zwe der Bie dreißig ſeines? Nebſt e lüͤftung freunde Tafeln. Gollhard, Geiſtlich 1 Timol Theile ſo daß ist in taufen. emeſene 7 1 tandene bieſigen ind den gezogen. n, ſor⸗ Berenz Oc 0 Aechter Säehafer (386) iſt ſowohl in kleinen als großen Parthien zu haben bei Gebrüder Grödel in Friedberg. Einladung. (387) Meinen verehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß den zweiten Oſternfeiertag, den 16. d. M., bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen iſt. Da ich für gute Speiſen und reine Getränke, ſowie billige Bedienung beßtens ſorgen werde, hoffe ich recht zahlreichen Zu— ſpruch zu erhalten.— Beim Eintritte in den Saal wird ein mäßiges Entrée erhoben. Altenſtadt den 4. April 1838. Holzapfel. Bei C Bindernagel iſt zu haben: Müller, P., Rector und Lehrer am großher⸗ zoglich heſſiſchen Schullehrerſeminar in Fried— berg, vierzig Choraͤle fuͤr drei und vier Maͤn⸗ nerſtimmen. 42 kr. — Zwoͤlf Maͤnnerchöre fuͤr drei und vier Sing⸗ ſtimmen componirt. 45 kk. Kohlrauſch, F., die deutſche Geſchichte. Für Schu⸗ len bearbeitet. In 2 Abtheilungen. 11. ver⸗ beſſerte und vermehrte Auflage. Leipzig. 1838. Crayen. eke. Kümicher, Caroline, Conſtanzer Kochbuch. Oder praktiſche Anleitung zur ſchmackhaften und geſun— den Zubereitung aller Speiſen, beſonders auch der Faſten⸗ und Kranken⸗Speiſen, dann des Backwerks, des Eingemachten u. ſ. w. In Ver⸗ bindung mit dem auf eigene Erfahrung gegrün⸗ deten, kurz, deutlich und mit Fleiß ausgearbei— teten Haus- und Wirthſchafts-Buch. Nicht aus ſchon gedruckten Büchern abgeſchrieben, ſondern alles nach langjähriger Erfahrung geprüft und bewährt gefunden, jetzt aber auf vielfältiges Ver⸗ langen zum Druck niedergeſchrieben. 4., aber⸗ mals durchaus verbeſſerte und ſehr vermehrte Auflage. Conſtanz. 1835. Glükher. 1 fl. 36 kr. Kirſten, G., vollſtändige und deutliche Anweiſung zur zweckmäßigſten und einträglichſten Betreibung der Bienenzucht. Gegruͤndet auf die mehr als dreißigjährigen Beobachtungen und Erfahrungen ſeines Vaters, Friedrich Kirſten, und ſeine eignen. Nebſt einem Anhange über die verbeſſerte Nutt'ſche Lüftungsbienenzucht. Zum Nutzen aller Bienen⸗ freunde herausgegeben. Mit 11 lithographirten Tafeln. Weimar. Voigt. 1 Gollhard, Ch. F., Pfarrer zu Dortelweil, Des Geiſtlichen Amt iſt ein köſtliches. Predigt über 1 Timoth. III, 1. beim Antritte ſeines Amtes am 14. Sonnt. nach Trin., den 27. Auguſt 1837. Geheftet. A2 kr. Glaſer, Karte vom Großherzogthum Heſſen. 36 kr. Merkwürdige Begebenheiten aus der Geſchichte der Menſchen, oder Erzählung wunderbarer Vorfälle gerichtlicher Ermordungen!, Entrinnungen aus Kerkern, ſonderbarer Rechtsfälle, heldenmüthiger Thaten u. ſ. w., aus älteren und neueren Zeiten Mit einem Kupfer. 1 fl. 30 kr. 2 Bei den nachfolgenden ganz gut erhal— tenen Büchern kann C. Bindernagel in Fried- berg ½ des dabei bemerkten Ladenpreiſes erlaſſen. Caillout, Dr. A. Th., unglückliche Seereiſen in ihrer furchtbarſten Geſtalt. Eine Gallerie der wichtigſten Schiffbrüche, Feuersbrünſte auf dem Meere, Seeräuber-Scenen und anderer See— Abenteuer aller Zeiten. Mit 6 Kupfern— Zwei Theile. Stuttgart. 1834. Scheible. 3 fl. 36 kr. Chauber, Theobald, Friedrich der Große, König v. Preußen. Sein Leben und Wirken; nebſt einer gedrängten Geſchichte des ſiebenjährigen Krieges. Mit 2 Stahlſt. u. 24 Holzſchnittbildern. 3 fl. 48 kr. —— Friedrich der Große, Konig von Preußen, Seine ſämmtlichen Werke in einer Auswahl des Geiſtvollſten für Leſer aller Stände bearbeitet. Mit 4 Stahlſtichen. 2 fl. 24 kr. Elsner, Heinrich, Befreiungskampf der nordamerika⸗ niſchen Staaten. Mit den Lebensbeſchreibungen der 4 berühmteſten Männer deſſelben: Washing— ton, Franklin, Lafayette und Kosciuszko. Nach den beßten Quellen hiſtoriſch-biographiſch bearbeitet. Mit neun Stahlſtichen. 3 fl. 36 kr. Elsner, Dr. H., Maximilian Robespierre, Dictator von Frankreich. Vollſtändige Geſchichte ſeines Lebens mit Sammlung ſeiner Reden. Nach den beßten Quellen für Leſer aller Stände. Mit 6 Stahlſtichen. Stuttgart. 1838. Scheible. Geb. 3 fl. 36 kr. Fos, Daniel von, Robinſon Cruſoe's Leben und Abenteuer. Nebſt einer Lebensbeſchreibung des Verfaſſers von Philaret Chasles. Ueberſetzt und mit erläuternden Noten verſehen von Prof. Carl Courtin. Geziert mit dem Bildniſſe des Ver⸗ faſſers. 2 Bände. Stuttgart. 1836. Scheible. Gebunden. 35 fl. Frühling, Dr. H., Phantaſiegemälde zur unterhal⸗ tenden Darſtellung intereſſanter Geſetze. Ein Ver⸗ ſuch. Braunſchweig. 1829. Lucius. Halbfrzbd. 1 fl. 6 kr. N ö 9 3 Gregoire, F., Rom und ſeine Päbſte. Wahre Ge⸗ ſchichte des Pontificats. Aus dem Franzöſiſchen. Stuttgart. 1833. Scheible. Geb. 2 fl. 24 kr. Hortenſe, vormalige Köuigin von Holland. Meine Reiſe durch Italien, Frankreich, England im Jahr 1831. Aus dem Franzöſiſchen von Friedrich Lud⸗ wig Lindner. 1 fl. 48 kr. Hugo's, A., Geſchichte des Kaiſers Napoleon. Nach Dictaten und eigenhändigen Notitzen des Kaiſers, ſo wie nach den Schriften, Memoiren, Berichten, militäriſchen Werken ꝛc. Aus dem Franzöſiſchen überſetzt von A. Schäfer. 3. Auflage, gänzlich umgearbeitet von Dr. H. Elsner. Stuttgart. 1836. Scheible. Gebunden. Mit ¼ Rabatt. 2 fl. Kaspar Hauſer oder der Findling. Romantiſch dargeſtellt. Stuttgart. 1834. Balz. Gebunden 3 fl. Laharpe, M. und Caillot, A., die merkwürdigſten und abenteuerlichſten Land- und Seereiſen zu allen Zeiten und in allen Theilen der Erde. Zur Belehrung und Unterhaltung hiſtoriſch dargeſtellt. Aus dem Franzöſiſchen der vierten Auflage von W. Hammer. 2 Bände. Mit 2 Abbildungen. Stuttgart. 1835. Scheible. Gebunden. 4 fl. 12 kr. Lewald, A., Memoiren eines Banquiers. 2 Bde. Stuttgart. 1836. Scheible. Gebunden. 5 fl. 24 kr. Liskenne, C., Jeſuiten und Fürſtenmörder. Eine Enthüllung der größten Verbrechen und Gräuel⸗ thaten, welche von den Jeſuiten in allen Län⸗ dern und zu allen Zeiten verübt wurden. Aus dem Franzoͤſiſchen. Stuttgart. 1832. Scheible. Gebunden. f kr, Mignet, F. A., Geſchichte der franzöſiſchen Revo⸗ lution vom Jahre 1789 bis 1814. Nach der neueſten, vermehrten und verbeſſerten Ausgabe überſetzt, mit den nöthigſten Anmerkungen und Beilagen begleitet von Dr. H. Elsner. Stutt⸗ gart. 1835. Scheible. Geb. 2 fl. 24 kr. Neuffer, L., kleine epiſche Dichtungen und Idyllen. Mit 1 Stahlſtich. Stuttgart. 1835. Scheible. Gebunden. e e e Novellen⸗Almanach auf das Jahr 1837. Leipzig. Schreck. Halbfranzband. 1 fl. 40 kr. Schleſier, G., oberdeutſche Staaten und Stämme. Vom Standpunkte der Politik beleuchtet. 1836. Stuttgart. Scheible. Gebunden. 4 fl. 12 kr. Seégür, General Graf von, Geſchichte Napoleon's und der großen Armee im Jahre 1812. Nach der zehnten Auflage aus dem Franzöſiſchen über⸗ tragen v. Prof. C. Courtin. Mit 12 Abbildungen. Stuttgart. 1835. Scheible. Geb. 2 fl. 24 kr. „ Zimmermann, W., Fürſtenliebe. Novelle aus der neueren Geſchichte Schwabens.— Cornelia Bo—⸗ rorquia oder die Inquiſition. Stuttgart. 1834. Balz. Gebunden. 3 fl. Zwei Jahre unter den Mauren oder der gezwun⸗ gene Renegat. Scenen und Beobachtungen aus dem Leben eines ſpaniſchen Patrioten. Von ihm ſelbſt beſchrieben. Stuttgart. 1834. Balz. Geb. 1 fl. 30 kr. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl. 45 kr. Korn: S fl. 25 kr. Gerſte: 6 fl. 40 kr. Hafer: 4fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 2. April: Waizen: 8fl. 40 kr. Korn: 7 fl.— kr.— Gerſte: 6 fl. 10 kr. Hafer: 3 fl. 50 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 30. Maͤrz: Waizen: 9 fl. 19 kr. Korn: 7 fl. 31 kr. Gerſte: 5fl. 47kr. Hafer: 3 fl 35 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 9. bis 15. April 1838. pfd Brod⸗ Pr eiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf, 1 Leib⸗Roggenbrod 3— 34— 2„ 64— 61— 4,„ 121— 118 Loth. Loth — Milchbrod 1 8 —[Waſſerweck. 114— —([Gemiſchtes(Tafel-) Brod 116 1 6 Fleiſch-Preiſe. 0 5 pf. pf. 1. Ochſenfleiſch 111 „ Kühfleiſch 9— 8 92 „ Rindfleiſch 81 2 8— „ Kalblleiſch 6((— 6— „ Schweinenfleiſch 124— 124— „ Hammellleiſch 92 8 3 „ Wurſt von blos Schweinen 14— 144— „Bratwurſt 157— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 21— „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmaſz, ausgelaſſen 20— 20— „ a dito unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 18— 181— „ Hammelsfett 16— 16— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. 1 5 W Wegen des Charfreitags wird das Intelligenzblatt ſchon naͤchſten Donnerſtag gedruckt, weßhalb ich nur diejenigen Inſerate in das naͤchſte Blatt aufnehmen kann, welche ich bis zum 11. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in Haͤnden habe. Carl Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg 5 Von etheilen zu ministerium 9.1. oder hervo Fuhrwerk Ole bullen hiuſſ vnrſthen si 6 den müſsen. 1 Radbeſchla J) bei; bonn voll! 0 bei v bon 9.3. ſoll mindeſt zweifach zu 9. 4. endung de die ſchmalſ 9, 5. erden beſ gad weiter L 6. ech wie teſchied Aatiſaatz fü