Aeg u N** wan er wer den U U erſte 1 S 12 — e SS SSA 1 —— Lr 0 N f 2 — 2— 2 2 Intelligenzblatt für die rovinz berhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Die ſchoͤnſten, Gig e Das Großherzogthum Heſſen hat bei einem ge— ringen Umfange gar manche Gegenden, die alljähr⸗ lich von vielen hundert Reiſenden aus allen Orten der Erde wegen ihrer Schönheit und Großartigkeit beſucht werden, die herrliche Umgegend von Mainz, das romantiſche Bingen, die majeſtätiſche Berg⸗ ſtraße, die maleriſchen Umgebungen von Hirſch— horn und Neckarſteinach, die lieblichen Thäler des Odenwaldes, beſonders das birkenauer und Muͤmlingthal u. ſ. w. Beſcheiden tritt gegen ſolche die Provinz Oberheſſen zurück, und achſelzuckend bemerkt der Bewohner der beiden ſüdlichen Provinzen, daß ſie hierin von der Natur ſtiefmütterlich begabt worden ſey. Wir wollen ihm das nicht übel nehmen, denn er hat höchſtens einmal einen Durchflug durch die Wetterau nach Gießen gemacht und unterweges die geſegneten Fruchtfelder bemerkt. Die ſind zwar gut, aber langweilig zu ſehen. Das Hinterland denkt er ſich dagegen wie ein zweites Sibirien, und wenn er gar von dem Vogelsberge hört, ſo friert es ihn mitten im Sommer, denn er hat in einem Buche gedruckt geleſen, daß dort acht Monate Winter wäre; warum ſoll er's nicht glauben? Wäre er ein wenig länger geblieben und hätte er ſich ein wenig weiter umgeſehen, ſo würde er ſich eines Andern und Beſſern überzeugt haben. Er würde geſehen haben, daß das Lahnthal bei Bie- denkopf gar ſo übel nicht iſt, daß das Ederthal, namentlich bei Battenberg und Battenfeld jchöne Parthien hat, daß auf der andern Seite Se 6. Oktober 5 1838. das Ohmthal bei Homberg, die Gegenden von Lauterbach und Schlitz ſo häßlich nicht ſind, als er früher wähnte. Er hatte aber gar keine Luſt ſie näher zu ſehen, und geht wieder über den Main hinüber mit all ſeinen Vorurtheilen, die er mitbrachte. Wäre er nur länger in dem ſüdlichen Theile geblieben, wir hätten ihm auch in dieſem, namentlich in unſerer Wetterau, Plätzchen zeigen wollen, welche den ſchönſten im Odenwalde gar nicht nachſtehen. Er würde mir freilich entgegnet haben:„Ihr wollt mich an die Abdachung des Taunus, nach Hom⸗ burg, Falkenſtein, Königſtein führen; die ge⸗ hören ja aber nicht zur Provinz Oberheſſen.“ Nein, lieber Mann, wir bleiben in der Provinz, und zeigen Dir gar manchen Ort, wo Du ſagen wirſt: „Hier iſt's ſchoͤn; hier kann man Hütten bauen.“ Habe nur die Geduld, erſt zu ſchauen; dann ur⸗ theile, ob Du Recht oder Unrecht haſt, wenn Du ſagteſt, die Provinz Oberheſſen habe keine ſchöne Gegenden. Wir führen Dich nach und nach an dieſes und jenes Plätzchen, an dieſes und jenes Thäl— chen, und hoffen, Du ſollſt Dich mit uns ihrer freuen. Du ſollſt unterweges ſchon eines Andern belehrt wer— den. Köͤmmſt Du von Hanau, ſo weile ein halbes Stündchen in Kaichenz wir führen Dich an die Mühle, welche am Fuße der Naumburg liegt. Du brauchſt nicht hinauf zu gehen, um Dich dort um—⸗ zuſchauen; Du kannſt Dich des ſchönen Thälchens unten freuen. Ziehſt Du weiter, ſo halte doch ein wenig in Ilbenſtadt, und gehe in die Gegend, wo das Frauenkloſter Nied er⸗Ilbenſtadt ſtand und jetzt ein Pachthof iſt. Du haſt neben Dir einen ſchönen Hain, in demſelben ein Foͤrſterhaus; vor Dir erhebt ſich die prächtige altdeutſche Kloſterkirche; hinter derſelben ſchließt der Taunus das Gemälde, das an der Rechten Aſſenheim hat. Kommſt Du vielleicht von Homburg her? Ei, ſo laß doch Deinen Wagen ein wenig in Koͤppern ſtehen, und gehe dem Thale aufwärts, das nach dem Kloſter Thron führt, bis da, wo an der ur⸗ alte Pfahlgraben an der ſ. g. Lochmühle daſſelbe durchſchneidet. Der Erlenbach zieht durch dieſes Thal. Es gehort zwar großen Theils zu Heſſen⸗ Homburg; die Gränze iſt aber an beiden Seiten ganz nahe, und der Weg wird Dich nicht reuen. Willſt Du einen Tag in Friedberg verweilen, ſo führen wir Dich in das Usthal, das bei Ober⸗ Mörle ſeinen Anfang nimmt. Dort aber ſiehſt Du noch nicht, daß wir, ehe wir eine halbe Stunde weiter gegangen ſind, in einer Gegend ſeyn werden, welche mit den ſchönſten des Odenwaldes wett⸗ eifert. Auf beiden Seiten rücken plötzlich die Berge näher. Hier klappert eine Mühle die wider die Bergwand ſich lehnt; durch das Thal ſchlängelt ſich die Uſa; vor Dir thront auf einem Felſen das ſchöne Stammſchloß der alten Herren von Diede zum Fürſtenſteinz an den Felſen ſchmiegt ſich das trauliche Dörflein Ziegenberg. Du ſteigſt erwartungsvoll vor das Schloß, und wohin Du blickt, wird Dein Auge erfreut über die Schönheiten der Nähe. Du kannſt nicht umhin, weiter in die beiden Thälchen zu wandern, und wohin Du kommſt, indeſt Du Natur und Kunſt im lieblichſten Vereine. Um die ſchönſten engliſchen Anlagen zu bilden, be⸗ durfte es nur eines Kenners, und der fand ſich. Hier lebte der letzte Stammherr Diede. Er hatte Deutſchland, und Frankreich und Italien geſehen, und hier verſammelte er um ſich ſeine Freunde. Hier konnteſt Du oft den Dichter Göthe bei ihm ſehen, wie ſpäter noch der ehrwürdige Freiherr von Stein nicht ſelten ſich hier einfand, als der alte Herr ſchon längſt bei ſeinen Vätern war.— Du kannſt auch in das Schloß gehen; die edle Beſitzerin macht ſich eine Freude daraus, es Dir zu zeigen. Du wirſt mehr Kunſtgegenſtände hier finden, als Du glaubteſt. Jedes Zimmer iſt geſchmackvoll dekorirt; die Bib⸗ liothek enthalt koſtbare Werke; die Wände des — 288.— Saales ſind mit den ſchönſten Anſſchten von Rom und Neapel geziert. Wir treten wieder aus dem Schloſſe, und es nimmt uns der Wald auf. Wie ſchön wandelt ſich's hier! Da und dort öffnet ſich eine neue Ausſicht. Endlich gelangen wir an einen beſonderen Platz. Hier konnteſt Du, wenigſtens noch vor mehreren Jahren, ein ſchoͤnes Monument im Walde finden, deſſen Inſchriften von Gothe herrührten. Es iſt nicht mehr da, ſondern nach dem Hofe der Oekonomie⸗Gebäude gebracht, die ſich hinter dem Schloſſe befinden, und in deren Nähe ein klares Bächlein aus einem anderen Thälchen kommt, das an Lieblichkeit dem größeren nichts nachgibt.— Man wähnt, als könne man ſich nicht trennen von dieſer Gegend. Die Sonne hat ſich bereits hinter die Berge begeben, als wir das freundliche Ziegen⸗ berg ve nach Friedberg zurück. 9 ch iſt das Herz Dir voll von den Schönheiten, die ſich heute Dir darboten. Noch einmal ſchauſt Du nach dem Thale zuruck, ehe Du es verläͤſſeſt, und der Abendhimmel zeigt eine Thräne der Rührung in Deinem Auge. Warum ſich ihrer ſchaͤmen? Das iſt ja das ſchönſte Zeichen, daß wir göttlichen Urſprungs ſind. Dem Menſchen allein auf Erden ſind Thränen verliehen; ſie ſagen dem Menſchen, ſeinem Bruder, daß er ein Herz habe, welches für Freude und Schmerz empfänglich iſt. (Fortſetzung folgt.) F Schmackhafte Literatur. Vor einigen Tagen übergab ein gewiſſer Herr L. einen Zettel, worauf die Worte„P. de Kok p. 1.“ ſtanden, ſeiner Magd mit den Worten, hol mir das, was darauf ſteht. Die Magd, die für Herrn L. ſeither weiter nichts, als Beſtellungen an den Wirth K. beſorgt hatte, glaubt, daß ſie, wie gewöhnlich, Speiſe und Trank holen ſolle und begiebt ſich daher eilig zum Wirth K. Dieſer hatte ſich zwar einige Zeit in Frankreich aufgehalten eben ſo wenig die Rechtſchreibung erlernt, weßhalb er denn auch in dem Zettel nur die Beſtellung auf einen Hahn(cog) findet.„Hahnen,“ ſagt er daher zur Magd,„ſind eben nicht da; aber ich will rläſſen. Wir wandern durch das ſtille Thal allein von einem Dichter Kok nichts gehört und den Rom aus dem * Wie offnet ſich r an einen wenigſtenz Nonument a Gothe u nach dem ie ſſch hinter e ein klarez ſommt, das achgibt.— N trennen von ereils hinter uche Ziegen⸗ ſtille Thal i Dir voll ir darboten. dale zurück, Ammel zeigt Warum e Zeichen, Menſchen ſſe ſagen Herz habe, inglich iſt. 8 ur. gewiſſer Hert P. de Kob den Worten, e Magd, die Beſtellungen mubt, daß ſie, elen ſolle und Dieſer hattt aufgehalten b gehört und ent, weßhalb Beſtellung af en,“ ſagt er aber ich wil 3 Dir einen Kinnbacken und Sauohru mitgeben, die, wie ich weiß, dein Herr ſehr gerne iſt. Die Bou⸗ teille Wein, die dein Herr noch aufgeſchrieben hat, (p. 10 kannſt Du auch mitnehmen.“ Und ſo er⸗ hielt Herr L. auſtatt den erſten Theil(P. 1.) von Paul von Koks Schriften, einen Kienbacken, Sauohren und eine Flaſche Wein. Dieſe Lectüre ſoll indeſſen dem Herrn L., wie er ſelbſt verſicherte, ſehr behagt, und ihn veranlaßt haben, den franzö⸗ ſiſchen Kok ganz ungeleſen, dagegen aber ſich jeden Tag einen Band vom deutſchen Kok aus der Bib⸗ liothek ſeines Wirths holen zu laſſen. C. Hbr. Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden. Für die Predigt ꝛc. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden gegründet werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen: . Exempl. fl. kr. Von einer Ungenannten 1 45 Von einem Ungenannten 3— 36 Durch Herrn Poſtverwalter VoneEyff in Grünberg 1 5„ Bürgermſtr. Zahn in Butzbach 4 9 48 Von einem Ungenannten 0— 2 22 Durch Herrn Pfarrer Dreſcher in Münſter 2— 24 „ Burgrmſtr. Amſel in Niederurſel?— 24 Friedberg den 4. Oktober 1838. C. Bindernagel. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Edictalladung. (1090) Heinrich Wagner aus Nieder⸗ mörlen, der ſeit langer Zeit abweſend und über 70 Jahre alt iſt, oder deſſen etwaige Leibeserben werden andurch aufgefordert, ſich zur Empfang⸗ nahme des ſeither vormundſchaftlich verwalteten Ver⸗ mögens des Heinrich Wagner ſo gewiß binnen vier Monaten von heute an, hier zu melden, als ſonſt daſſelbe den nächſten Seitenverwandten über⸗ laſſen werden wird. Friedberg am 10. September 1838. a Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. a Edietalladung. (4094) Nachdem eine vorläufige Vermögens⸗Unter⸗ ſuchung des Ortsbürgers Martin Meier und deſſen Ehefrau, Katharina geb. Hachenberger in Schwalheim, ſo wie die eigne Erklärung dieſer ergeben, daß deren Schulden ihr dermaliges Activ⸗ Vermögen weit überſteigen, ſo iſt zuvor Termin zur ſummariſchen Liquidation ſämmtlicher Forderungen, ſo wie zum Güte⸗Verſuch, ſowohl zwiſchen den Gläu⸗ bigern und Gemeinſchuldnern, als jener unter ſich, auf den 31. Oktober l. J., Morgens 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil, daß die zurückbleibenden be⸗ kannten Gläubiger, als dem Beſchluſſe der Mehr⸗ zahl der erſcheinenden beitretend erachtet, die un⸗ bekannten aber ausgeſchloſſen werden, anbeſtimmt worden, indem ſich auch zugleich wegen des einſt⸗ weilen beſtellten Maſſepflegers zu erklären iſt. Dorheim den 25. September 1838. Kurfurſtl. heſſ. Juſtiz-Amt daſ. Halberſtadt. Schaafpferch⸗Verſteigerung. a (1095) Montag den 8. Oktober, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaaf⸗ pferche, jeder 3 Nächte, mit dem 12. Oktober l. J. anfangend und 10. Nov. endigend, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 27. Sept. 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1096) Montag den 8. Oltober, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigen Rathhaus die Lieferung von 90 Mltr. Eicheln für die Gemeindewaldungen dahier und zu Niederwöllſtadt an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 24. Sept. 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Günther. Verſtei gerung. (1111) Dienſtag den 16. Oktober, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in dem Hof des Herrn Profeſſors Dieffenbach eine Parthie Latten, mehreres ſehr gutes Bauholz, Dielen und einige Thüͤren, von einem abgebrochenen Stall herrührend, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 4. Oktober 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſtei gerung. (1112) Montag den 15. Oktober l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſollen die zur Verlaſſenſchaft des Konrad Gerſter erſter Ehefrau Katharina, ge⸗ borne Groß, gehörende Mobilien, beſtehend in Kupfer, Zinn, Blech, Eiſen, Porcellain und Glas, Schränke, Tiſche, Stühle, Commode, Bettladen, 1 vollſtändiges Bett, Weißgerath, Hemden, Strümpfen und Weibskleidung, öffentlich meiſtbietend in der Wohnung des Konrad Gerſter in der Vorſtadt ver⸗ ſteigert werden. Friedberg den 4. Oktober 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Straßenbauarbeit. N (1113) Dienſtag den 16. Oktober, Vormittags 10 Uhr, wird der noch übrige Theil der Planirat⸗ beit an der neu zu erbauenden Provinzialſtraße von Friedberg über Oberrosbach bis an die Grenze en der Richtung von Homburg v. d. H., in einzelnen Looſen au die Wenigſtnehmenden, unter den dae „ bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an Ort Holz-Verſteig erung. und Stelle öffentlich vergeben.(1118) Dienſtag den 9. d. M., Vormittags 8 Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, Vor⸗ Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald in den Di⸗ ſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu ſtrikten Eichwald, alter Heegwald und Mühlköppel . d 412 Stecken eichen Stockholz und 5 laſſen. g Friedberg den 4. Oktober 1838. 800 Stück Dorn⸗ und Wachholderwellen ö 6 Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Rhumbler. 8 Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlage ſelbſt. Mobilien ⸗Verſteigerung. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend ſind (1114) Dienſtag den 16. Oktober I. J., Mor⸗ erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt gens 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus alte Mo⸗ veröffentlichen zu laſſen. bilien, als 13 mit Leder beſchlagene Stühle, Bänke, Altenſtadt am 1. Oktober 1838. tannene Tiſche, alte Fenſter, verſchiedenes altes Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Eiſen, mehrere Seiler, 16 alte Torniſter, 1 Paar Brack. f lederne Hoſen, ein Mantelſack, Nock, Kappe, rothes Marktverlegungs- Anzeige. Garn, 6 Vorhänge und ſonſtige Gegenſtände öffent-(1119) Man bringt hierdurch zur Kenntniß des lich meiſtbietend verſteigert werden. Publikums, daß der dießjährige altenſtädter Herbſt⸗ Friedberg den 4. Okt. 1838. 5 5 mark Donnerſtag den 25. d. M.— nicht auf den Der Bürgermeiſter D. Fritz. 18., wie in dem Landeskalender angegeben iſt— Verſteigerung zu Schwalheim. abgehalten werden ſoll, und daß auf den Mittwoch (1115) Die zur Martin Meier'ſchen Con⸗ vorher, als den 24. d. M., der feit mehreren Jahren curs⸗Maſſe gehörigen Hausgeräthſchaften, ſodann außer Brauch geweſene Viehmarkt wieder ins Leben ein Pferd, ein Karren, Pflug und Egge, ſowie tritt. einige Malter Gerſte und gegen 6 Malter Aepfel, Die Herren Bürgermeiſter werden noch beſonders ſollen Montag den 8. l. M., Morgens 10 Uhr, in erſucht, zur Veröffentlichung dieſer Anzeige gefälligſt Schwalheim öffentlich verkauft werden. beitragen zu wollen. f Dorheim am 3. Oktober 1838. 5 Altenſtadt am 1. Oktober 1838. f Kurfürſtliches Juſtizamt Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Halberſtadt. Brack. Bekanntmachung. Bekanntmachung: (1116) Bei der heutigen Gemeinderathsſitzung n 5 wurde die Abtragung der Partialſchuldverſchreibung eee. 3 5 555 1 b durch das Loos gezogen und es kamen die Nummern 1 1 5 995 5 17 94 as e 22, 28 und 51 heraus. Dieſes wird mit dem Be⸗ gengnuf, m 1 5 7 105 Forſtes merken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die 1 Fried de 95795 reffend. Gläubiger obiger Nummern ihre Kapitalien den 28.(1120) Freitag den 12. d. M., Vormittags um December l. J. bei dem Gemeinderechner der Ge⸗ 9 Uhr, werden von dem rubricirten, in der Ge⸗ meinde Niedermörlen in Empfang zu nehmen haben markung von Niedermörlen gelegenen Ackerland, die von wo an alsdann keine Zinſen⸗Zahlung mehr Abtheilungen Nr. 4, 5, 6, und 7, zuſammen 2 Mor⸗ ſtatt finden kann und dieſe Kapitalien ſo betrachtet Jen 325,1 Quadrakklafter enthaltend, auf die Dauer werden, als wären ſie abgetragen. b von ſechs Jahren anderweit öffentlich an die Meiſt⸗ Niedermörlen den 3. Oktober 1838. bietenden verpachtet.— Nachgebote werden nicht Der großh. heſſ. Bürgermeiſter angenommen, der definitive Zuſchlag wird vielmehr Dey ſogleich ertheilt werden, wenn der Abſchätzungs preis Straßenbau Arbeit. erreicht wird. 0. Oberros bach den 1. Oktober 1838. 1117) Montag den 22. Okt., Vormittags 9 Uhr, g 5 700 Berſteinen der Fahrbahn an der neuen Der großh. Revierförſter Provinzialſtraße von Aſſenheim nach Dornaſſenheim ö Bingmann. hin, in einzelnen Ahtheikungen unter den bekannt Arbeits-Verſteigerung.“ gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle(1121) Donnerſtag den 18. Oktober, Vormittags an die Wenigſtnehmenden. oͤffentlich vergeben. 10 Uhr, wird an der neu zu erbauenden Provin⸗ Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, Vor⸗ zialſtraße von Lindheim bis an die kurheſſiſche Grenze ſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu bei Markoöbel, die noch uͤbrige Planirarbeit von der laſſen. a haincher Gemarkung bis an die Landesgrenze bei Friedberg den 4. Oktober 1838. Langenbergheim in einzelnen Looſen an die Wenigſt⸗ 5 ö Der gr. heſſ. Kreisbaumeiſter nehmenden auf Ort und Stelle unter den bekannt 75 8 Rhumble 1. gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich vergeben. tell gend gen iſt/ Burger 37 ihrem in elle, ſeilichen! 10 12 bl 0 5 (4123) qu haben: in Hya! Töpfen! Wer Und fe So ſteh Drum Tieibt Daß u Fried (1124) von 1% Das Näh Na (4125) (ag den?! anzutteffe ſage ich den verb ſuch am guͤtigen Fauer (1126) Mit Beifall hu, benag wieder ang Herrn Sel cgermeiſter e. ang ds er Herbſt⸗ en Jahren ins Leben beſonders e gefalligſt irgermeiſter Frauen⸗ Sautrieb „Forſtes mittags um in der Ge⸗ kerland, die en 2 Mor⸗ die Dauer die Meiſt⸗ erden nicht rd vielmehr itungs preis . Revierförſter mann. 2 Vormittags den Provin⸗ ſiſche Grenze heit von der tögrenze bei die Wenigſt⸗ den bekaunt ich vergeht. Die großh. Burgermeiſter werden erſucht, Vor⸗ ſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. N Friedberg den 4. Oktober 1838. Der gr. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Den Markt und die Kirchweihe zu Okarben betreffend. (1122) Dem Wunſche des geweſenen Buͤrger⸗ meiſters Vorbach zu Okarben gemäß, bezeuge ich, daß das eine zweideutige Auslegung zulaſſende Pub⸗ likandum vom 20. Sept. I. J. in Nro. 38 des In⸗ telligenzblattes in obigem Betreff dahin zu berichti⸗ gen iſt, daß die Bekanntmachung des vorhinnigen Bürgermeiſters Vorbach vom 15. deſſ. M. in Nro. 37 ihrem Inhalt nach völlig richtig ſtand, allein in Folge des ſpäter wiederum geänderten gemein⸗ heitlichen Wunſches die Marktbeibehaltung ſtatt fin⸗ * det. Friedberg den 4. Oktober 1838. Küchler, Kreisrath. N Privat⸗Bekanntmachungen. Harlemer Blumenzwiebeln. (1123) Bei Unterzeichnetem ſind angekommen und zu haben: Harlemer Blumenzwiebeln, beſtehend in Hyacinthen und Tulpen zum Treiben in Töpfen und im freien Lande. Wenn es im Winter ſchnei't und friert, Und kein Gewächs den Garten ziert, So ſteht es traurig in der That; D'rum muß man ſich im Herbſt bekuͤmmern, Treibt Hyacinthen in den Zimmern, Daß man im Winter Blumen hat. Friedberg. E. Botſch. Ein Branntweinkeſſel, (1124) der ſich noch in gutem Zuſtand befindet, von 1/—. 2 ½ Ohm wird zu kaufen geſucht. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Nachkirchweihe zu Fauerbach II. (1125) Zur Feier der Nachkirchweihe iſt Sonn⸗ tag den 7. Oktober bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Indem ich hierzu ergebenſt einlade, ſage ich meinen verehrten Gönnern und Freunden den verbindlichſten Dank für den zahlreichen Be— ſuch am Kirchweihfeſte und empfehle mich auch zur gütigen Erinnerung am Nachkirchweihfeſte. Fauerbach II den 3. Oktober 1838. Neiſel. Tan zünte x icht. (1126) Unterzeichneter, welcher ſchon mehrmals mit Beifall Tanzunterricht in hieſiger Stadt ertheilt hat, benachrichtigt ein verehrtes Publikum, daß er wieder angekommen iſt. Seine Wohnung iſt bei Herrn Sellin und der Unterricht wird bei Herrn 291 Ph. Sieck ertheilt und nächſten Montag den d d. M. ſeinen Anfang nehmen. Friedberg den 4. Oktober 1838. J. Moſes, Tanzlehrer. 7 bis 800 Gulden (1127) liegen beim Auguſtiner Schulfond dahier gegen gerichtlichen erſten Einſatz zum Ausleihen ereit. Friedberg den 3. Oktober 1838. Der Rechner Nau. Naſſau⸗Uſfinger Eiſen. (1128) Vorzüglich gutes Naffau⸗ uſinger Eiſen mit Wappen iſt bei mir zu haben. Friedberg den 4. Oktober 1838. J. Heinrich Fritz. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 20 kr. Korn: 7 fl. 20kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2 fl. 42 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 1. Okt.: Waizen: 9 fl. 40 kr. Korn:—fl.— kr.— Gerſte: 5 fl. 15 kr. Hafer: 3 fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. 0 Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 28. Sept.: Waizen: 10 fl. 13 kr. Korn: 7 fl. 40 kr. Gerſte: 5 fl. 24kr. Hafer: 3 fl 7 kr. Erbſen;— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. Oktober 1838. 5* i bach. db Brod-Preiſe. ene ee 0 7 0 krz pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 3 2 77 77 5 2 5 1 4 1* 10 3 10 2 5 Loth. Loth. —[Milchbrod 4 4 —[Waſſerweck 1137 1 1— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 11 57 1 5½ Fleiſch-Preiſe. 5 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 1112 119 2 77 Kühfleiſch 8 3 8 2 „ Rindfleiſch 8 2 811 „Kalbfleiſch 8— 81— „ Schweinenfleiſch 12— 112— „Hammelfleiſch 9— 8 1 2 „ Schaaflleiſch 72—— „Wurſt von blos Schweinen 144— 144— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt 151— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 144— 14— „Doörrfleiſch 15— 154— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 18— „ 5 dito unausgelaſſen 18— 164— „Nierenfett 18— 18— Hammelsfett 48 14151— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Nauheimer ⸗Teichhaus. (1129) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum luß der dies jahrigen Sommerbeluſtigungen iſt Seu den 7. Oktober auf dem hieſigen Teich⸗ hauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich hö flichſt einlade. Zugleich ſage ich meinen verehrten Gönnern meinen verbindlichſten Dank für den zahl⸗ reichen Beſuch am Kirchweihfeſte und empfehle mich zu fernerem gütigen Wohlwollen. Nauheim d. 4. Oktober 1838. Henkel. Nachkirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1130) Ich verfehle nicht für einen ſo zahlreichen Beſuch am Kirchweihfeſt, womit mich meine Freunde und Gönner beehrt haben, ihnen meinen herzlichſten Dank abzuſtatten, und lade ſie zu einer gut beſetz⸗ für gute Zwetſchenkuchen, ſo wie fur reelle Bedie⸗ nung werde ich beſorgt ſeyn, damit mich diejenigen, welche mich mit ihrem Beſuche beehren, mit der größ⸗ ten Zufriedenheit verlaſſen werden. Fauerbach II den 4. Oktober 1838. Holler. Bei C. Binder nagel in Friedberg iſt vorräthig: Welcker, F. F. C., Religionslehre in bibliſchen Sprüchen. Zweite verbeſſerte Auflage. Darmſtadt. Heyer. Geb. 18 kr. Hoffmann, K. Fr. V, Karte vom Rhein. Für die Beſitzer der Schilderung des Rheins im maleriſchen und romanti⸗ ſchen Deutſchland. 1838. 2 fl. 42 kr. Schwab, G. die Sagen Troja's von ſeiner Erbauung bis zu ſeinem Untergang. Stuttg. Lieſching. 1839. 2 fl. 30 kr. Bei dem Verleger dieſes Bl. ſind wieder vorräthig: ten Tanzmuſik auf Sonntag den 7. d. M. höfligſt ein. Für gute Speiſen und Getränke, beſonders Formularien zu Contobuͤcher. Im September 1838 wurden zu Friedberg 1. Getraut: Den 13. Der Bürger und Schornſteinfegermeiſter Johannes Frick, weiland des hier geweſenen Bürgers und Schornſteinfegermeiſters Carl Friedrich Jacob Frick nachgel. ehel. led. Sohn, und Maria Dorothea Engel, des hieſigen Bürgers, Metzgermeiſters und Wirths Chriſtian Engel ehel. Tochter. „ 23. Der Bürger, Weisgerbermeiſter und Leimfabrikant Johann Adolph Müller, weiland des hier geweſenen Buͤrgers und Gaſtwirths Johann Adolph Müller nachgel. ehel. led. Sohn, und Jungfrau Henriette Chriſtiane Hanſtein, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Johannes Hanſtein ehel. led. Tochter. 2 Gt a uf Dem besehen 1 Jacob Seibert ein Sohn, Johann Ernſt Dietrich Ludwig, geboren den 15. Auguſt. . Dem hieſigen Bürger und Tagloöhner Chriſtian Beſt ein Sohn, Johann Caspar, geb. d. 23. Auguſt. Dem hieſigen Bürger und Webermeiſter Adam Schleuning eine Tochter, Eliſabetha Margaretha, geboren den 20. Auguſt. Dem großh. heſſ. Hofgerichtsadvocaten Herrn Friedrich Ludwig Wilhelm Trapp ein Sohn, Carl Ludwig Theodor, geboren den 7. Auguſt. „Dem hieſigen großh. Eichmeiſter, Kuͤfer und Bierbrauermeiſter Johannes Koch eine Tochter, Wilhelmina Eliſabetha Johanna, geb. den 19. Auguſt. „ 15. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 13. September. „ 27. Dem Gemeinderath, Kfer, Bierbrauermeiſter und Wirth Wilhelm Schmidt eine Tochter, a Regina, geboren den 16. September. „ 29. Herrn Ludwig Renz, großh. Stabsarzt, eine Tochter, Engelholde Caroline Wilhelmine, geboren den 26. Auguſt. Den d 2 2 D 31 Bee r d i git Den 2. Frau Margaretha Windecker, weiland des hier geweſenen Bürgers und Schreinermeiſters Johann Heinrich Windecker nachgel. Wittwe, geb. Rumpf, alt 66 Jahr 11 Tage, 1 den 1. September. „ 13. Der hieſige Bürger und Schuhmachermeiſter Georg Wilhelm Göring, alt 37 Jahre, 4 Monat und 26 Tage, 5 den 11. September. „ 14. Frau Anna Suſanna Häuſer, des hieſigen Bürgers und Schreinermeiſters Carl Häuſer Ehefrau, geborne Leonhard, alt 32 Jahr, 6 Monat und 25 Tage, J den 12. September. „ 17. Frau Sophia Katharina Kritter, des Herru Hofraths Dr. Johann Friedrich Kritter Ehegattin, alt 72 Jahr, 3 Monat und 12 Tage, 1 den 15. September. 0 „ 22. Adam Feiling, des hieſigen Bürgers und Oekonomen Johs Feiling eheliches Söhnchen, alt 1 Monat und 16 Tage, f den 21. September. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. gerdes hat heſſſchen! entlehnt. „Die N degenwättig genden des das Eigen! derliche Beh ſigenthümer. en Thiere nan fühlt u er Haut de n der Mun Ind viel Sr kuch daß J tusſieht. rſteren vol erung ſind ſierauf ben lie ſich Na. ind bei den mer, beſe berkiefer er cht wäſſerie