1 9 8 9 Loth 8 221 — S ee FFF 9— 5 SS 1 U 1 D b Intelligenzblatt für die Mberhes sen ö im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Ar 9—— 1 Sonnabend, den 5. Mai 1838. Oeffentliche Nachricht. Indem ich den Voranſchlag des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen für 1838 und die darin ausgeſetzten Preiſe hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, füge ich den Wunſch bei, daß es den Be— mühungen der Ortsvorſtände und der Betriebſamkeit der Landwirthe im Kreiſe Friedberg gelingen möchte, vor allen Andern der Ehre und der Vortheile der ausgeſetzten Preiſe theilhaftig zu werden. Insbeſondere empfehle ich, als bis jetzt am wenigſten berückſichtigt, die Anlegung zweckmäßiger Dunggruben. Einzelne Beiſpiele bethätigen, daß die dafür verwendeten Koſten reichlich, ſowohl durch die Güte als die größere Menge der Duüngerproduction belohnt werden. Anmeldungen auf die ausgeſetzten Preiſe, mit Ausſchluß der für die Viehzucht beſtimmten, ſind baldigſt und wo möglich vor dem 1. Auguſt d. J. bei dem Vereins— vorſtande zu machen. a Friedberg den 30. April 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Auszug aus dem Budget fuͤr den landwirthſchaftlichen Verein von Oberheſſen fur 1838 und der damit ausgeſetzten Preiſe. I. Einnahme in Summa 3518 fl. II. Ausgabe: ſind folgende Verwendungen feſtgeſetzt worden: A. Zur Verbeſſerung der Rindviehzucht 1315 fl. 1) Es ſollen in dieſem Jahre neun Preisvertheilungen gehalten werden, und zwar zu Schlitz, Hom— berg, Schotten, Nidda, Hungen, Okarben, Butzbach, Gießen und Biedenkopf. 2) Die Prelſe für die beßten in Gemeinden dienenden Bullen ſollen auf jeder Station ſeyn: 15, 12, 10, 8 und 5 fl. 3) Preiſe für die beßten wenigſteus 1% Jahre alten zur Fortpflanzung noch nicht gebrauchten Bullen, welche zur Anſchaffung für Gemeinden geeignet ſind, auf jeder Station 5 Preiſe à 10, 8, 6, 5 und 4fl. 4) Für Kalbinen, welche wenigſtens 2 Jahre alt, ſichtlich trächtig ſind oder kürzlich gekalbt haben und ſelbſterzogen ſind, werden auf jeder Station 6 Preiſe von 3 bis zu 8 fl. beſtimmt. 5) Wegen der Transportvergütungen für Concurrenten, welche 3 Stunden oder weiter entfernt ſind und keine Preiſe erhalten, gilt die vorjährige Beſtimmung. Hierfür, zu ſonſtigen Unkoſten und Nachpreiſen ſind für jede Station 19 fl. beſtimmt. B. Zur Förderung der Schafzucht 200 fl. 1) Die hier angeſetzte Summe iſt zur Forterhaltung des engliſchen Schafſtammes beſtimmt. 2) Aus der Nachzucht von der Kreuzung der engliſchen Störe mit Landſchafen, welche Herr von Firn⸗ haber⸗Jordis ſeither fortgeſetzt hat, ſoll eine Anzahl ausgezeichnet ſchöner Bocklämmer für den Verein angekauft, dieſe ſollen in eine gut beaufſichtigte Schäferei in Verpflegung gegeben werden, bis ſie Jähr— linge ſind, alsdann ſollen die zur Zucht ſich eignenden auf zweckmäßige Weiſe in der Provinz verbreitet werden, Die Koſten hierfür ſollen, da ſie ſich jetzt noch nicht beſtimmen laſſen, aus den hierzu jeden— falls hinreichenden noch disponiblen Erſparniſſen der Vereinskaſſe der vorderen Jahre beſtritten werden. eee 3) Zur Aufmunterung des Beſuches des Offenbacher Wollmarktes ſollen in Gemeinſchaft mit dem Ver⸗ eine von Starkenburg dieſelben Beſtimmungen, wie im vorigen Jahre getroffen werden, worüber das Nähere ſeiner Zeit beſonders bekannt gemacht werden wird. 5 g C. Handels- und Futtergewächſebau 450 fl. 1) Wegen Unterſtützung der Anſchaffung von ruſſiſchem und ſeeländer Leinſaamen, Saamen anderer Handelsgewächſe, Luzerne- und Esparſetteſaamen, Saamen der Zuckerrunkelrübe ꝛc. ſind die geeigneten Bekanntmachungen bereits beſonders in der Provinz verbreitet und die noͤthigen Veranſtaltungen deß— halb getroffen worden. 2) Für neue und zweckmäßig ausgeführte Hopfenanlagen werden wieder Preiſe von 10 fl. für 754 Mor⸗ gen und bis zu 40 fl. fuͤr einen Morgen und darüber ausgeſetzt; Anlagen unter/ Morgen konnen jedoch nicht um den Preis concurriren. 3) Auch werden für gelungene Anlagen von Luzerne oder Esparſette in Gemarkungen, in denen das betreffende dieſer Futterkräͤuter bisher noch nicht mit Erfolg angebaut worden, wieder Prämien von 5 bis 15 fl. ausgeſetzt, jedoch muß die des Preiſes würdig erkannte Anlage wenigſtens /½ Morgen enthalten. D. Anlegung zweckmäßiger Dunggruben 288 fl. Die Prämien hierfür werden unter denſelben Bedingungen, wie im vorigen Jahre, ausgeſetzt, und zwar 6 Preiſe à 12 fl., 6 à 10 fl., 6 à 8 fl., 6 à 7 fl., 6 à 6 fl., G à 5 fl. Namentlich gilt auch fer⸗ ner die Beſtimmung, daß in einen Ort hierfür nicht mehr als 4 Prämien, einſchließlich der fruher er⸗ theilten, gegeben werden. E. Verbeſſerung des Wieſenbaues 340 fl. Auch für die 340 fl., welche für zweckmäßig ausgeführte Wieſen-Ent⸗ und Bewäſſerungsanlagen an⸗ geſetzt ſind, gelten die vorjährigen Beſtimmungen, wonach je nach Größe, Vollkommenheit und Schwierig⸗ keit der Anlage die Preiſe zwiſchen 5 und 50 fl. ertheilt werden ſollen. Der Kirchenſtreit zu Melbach. So gerne wir auch den Leſern d. Bl. über die das Tagesgeſpräch bildende Cölner Angelegenheit etwas mittheilen möchten; ſo verbietet uns dieß doch die Teudenz dieſes Blattes, welche die Politik gänzlich ausſchließt. Wir müſſen es daher unſeren Leſern überlaſſen, aus den in Menge erſcheinenden Bro⸗ chüren und Zeitungsartikeln ſich darüber genaue Kennt— niß zu verſchaffen, ob der König von Preußen, oder der Erzbiſchof von Cöln Recht hat, und was aus den Unternehmungen der belgiſchen Geiſtlichkeit, des Papſtes u. ſ. w. werden ſoll. Um indeſſen unſere Leſer nicht ganz leer aus— gehen zu laſſen, wollen wir ihnen ein Seitenſtück zu jener vielbeſprochenen Cölner Angelegenheit und zwar aus der Wetterau ſelbſt mittheilen. Das Dorf Melbach war bekanntlich fruher reichs— unmittelbar, und es ſtand daher ſeiner Ortsherrſchaft eine eingeſchränkte Landeshoheit zu. Indeſſen hatte Heſſen-Darmſtadt, außer der Geleitsgerechtigkeit, dem Vogtei- und Hubengerichte, auch die Schutz⸗ gerechtigkeit über die daſige Pfarrei und Kirche, wofür es jährlich zwei ſpaniſche Thaler erhielt. Von den Zeiten der Reformation an bis zum Jahre 1729 gehörte nun Melbach dem proteſtantiſchen Geſchlechte der Freiherrn von Carben, die vermöge der ihnen als Ortsherrn zuſtehenden Befugniſſe auch in Kirchenſachen entſchieden. Als dieſes Geſchlecht in dem genannten Jahre mit Franz von Carben ausſtarb, wurde die katholiſche Familie der Frei— herren von Wetzel mit Melbach beliehen. Dieſe ſuchten nun ebenfalls die von den früheren pro— teſtantiſchen Ortsherrn exerecirten Rechte in kirch⸗ lichen Angelegenheiten auszuüben. Namentlich ent⸗ ſchied ein gewiſſer Freiherr Ferdinand von Wetzel in ſeiner Eigenſchaft als Ortsherr einen, wegen der Veräußerung eines Kirchenſtuhls entſtandenen Rechts⸗ ſtreit, und verlangte, daß kein Melbacher Einwohner ohne einen von ihm gegen die Erlegung von 1 fl. zu ertheilenden Trauſchein copulirt werden ſolle. Sodann dispenſirte er gegen eine Taxe von 10 und und 20 fl. ſelbſt von gänzlich verbotenen Graden der Verwandtſchaft, während er auf der anderen Seite ſelbſt die entfernteſten Grade für verboten erklärte. Dieß gab nun Anlaß zu einem langwierigen Rechtsſtreite vor dem Reichshofrath, welcher dann auch am 29ſten Oktober 1742 dem Freiherrn von Wetzel„alle eingeklagte und anderweite neuerliche Beſchwerden bei Vermeidung ſchärferer Einſicht“ unterſagte. Inzwiſchen hatte dieſe Verfügung den erwarteten Erfolg nicht, vielmehr fuhr der Freiherr von Wetzel fort, in der ſeitherigen Weiſe zu dis— penſiren und Trauſcheine zu ertheilen. Die Gemeinde ſah ſich daher veranlaßt, ſich von der Univerſität Marburg Gutachten darüber ausſtellen zu laſſen, ob der Freiherr von Wetzel zu den erwähnten Hand⸗ lungen befugt ſey. Da dieſe Gutachten günſtig aus⸗ fielen, ſo proclamirte der damalige Pfarrer von Melbach drei Brautpaare, ohne daß dieſe zuvor einen Trauſchein gelöſ't hatten, und von den, nach der Anſicht des Freiherrn von Wetzel verbotenen Graden der Verwandtſchaft dispenſirt worden waren. Der Freiherr von Wetzel nahm indeſſen dieß ſehr Dieses A Guwehne ſchein zu Graden ing det ſott, bis hunderts ein Ut len gan Ageleg 1——— Beka „(4 ſittags hieſgen unter del Rathhau Reich (342) nerſtag d ſieſigem zuſtehend, Stall an gelegen, Gatten eiude ſitat — 133— übel auf, und befahl dem Melbacher Pfarrer bei einer Strafe von 300 fl. Niemand ohne ſeine Er— laubniß zu trauen. Ja er ließ, als dieß dennoch geſchah, durch ſeinen Schultheis in der Kirche öffent— lich hiergegen proteſtiren, dem Pfarrer ein Acker— pferd auf dem Felde von gewaffneter Mannſchaft wegnehmen und bei der Copulation der drei ver— lobten Paare die Kirche ſchließen. Nun fand ſich aber der Landgraf von Heſſen Darmſtadt veranlaßt, ſich als Schutzherr der Melbacher Pfarrei und Kirche in das Mittel zu legen. Er erließ durch ſeine Re— gierung zu Gießen am 23. Juni 1753 ein dehor- tatorium an den Freiherrn von Wetzel, worin es unter andern heißt:„So haben Wir denſelben von dieſen und dergleichen attentatis freundlich abzu— mahnen Uns nicht entbrechen können, in Hofnung derſelbe werde dieſe Eingriffe forderſamſt ab- auch pro futuro deshalben genugſame Sicherheit ſtellen, wie nicht weniger die Pfandung reſtituiren, als anſonſten derſelbe Sich die daraus erfolgende unan— genehme Suites Selbſten beizumeßen haben wird.“ Dieſes Abmahnungsſchreiben wirkte; die Melbacher Einwohner wurden nun wieder, ohne einen Trau— ſchein zu erwirken und ohne in nicht verbotenen Graden ſich dispenſiren zu laſſen, getraut. Doch ging der Prozeß am Reichshofrath ſeinen Gang fort, bis derſelbe gegen das Ende des vorigen Jahr— hunderts in's Stocken gerieth und endlich, ohne daß ein Urtheil erlaſſen worden ware, von beiden Thei— len ganz aufgegeben wurde. Möge auch die Cölner Angelegenheit auf dieſe Weiſe enden. C. Hbr. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Frucht-Verſteigerung. (454) Donnerſtag den 17. Mai d. J., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden von den vorigjährigen hieſigen Domanialfrüchten 117 Malter Korn, „ Waizen, 75„ Gerſte und 58 2 Hafer unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 24. April 1838. Herzoglich naſſauiſche Receptur Hehner. Bekanntmachung. (342) In Auftrag großh. Landgerichts ſoll Don⸗ nerſtag den 10. Mai, Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die dem Johann Georg Bopp zuſtehende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall an Conrad Schlechtweg in der Apothekergaß gelegen, mit Nr. 223 bezeichnet, ſodann 13 Ruthen Garten in der 18ten Gewann auf dem Hauck an Guſtav Gerlach öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 28. Maͤrz. 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. l Arbeits-Verſteigerung. (477) Montag den 7. Mai d. J., Vormittags 8 Uhr, ſollen dahier anf der Pfingſtweide 240 Klafter Graben zum Ausbeſſern an den Wenigſt— fordernden in Accord gegeben werden. Ilbenſtadt den 2. Mai 1838. Der großh. Bürgermeiſter Dickenberger. Bekanntmachung. (478) Nachträglich zu der unter dem 23. April 1838 von mir erlaſſenen Bekanntmachung, die Holz— verſteigerung von 450 Stecken, welche für die Ma— rienſchloſſer-Anſtalt nöthig ſind, betreffend, füge ich noch die Bemerkung hinzu, daß die Verſteigerung in Lieferungsparthien von 20 bis 25 Stecken vor— genommen werden ſoll, und daß Ausländer eine Caution in baarem Gelde, oder durch tüchtige Bürgen ſtellen, ſowie alle Inländer, welche bei der Verſteigerung mitbieten wollen, eine Beſchei— nigung, daß ſie zum Mitgebote fähig ſind, von dem betreffenden Ortsvorſtande beibringen müſſen. Marienſchloß den 1. Mai 1838. Funk. Arbeits-Verſteigerung. (479) Montag den 14. Mai, Morgens 9 Uhr, ſollen an Ort und Stelle nachfolgende Arbeiten unter den alsdann bekannt zu machenden Bedin— gungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver— geben werden.: I. an der Kirche: 1) Schreinerarbeit: a) Ausbeſſerung des Bodens unter den Glocken, voranſchlagt zu 1 f b) Aenderung einiger Kirchenſtuͤhle, voranſchlagt zu 19 fg 22 kr. 2) Seilerarbeit: Ein neues Glockenſeil, voranſchl. zu 6 fl.— kr. II. am Pfarrhofe: Theilweiſe Pflaſterung des Pfarr— hofs, voranſchlagt zu 19 kr. Zuſammen 56 fl. 18 kr. Steinfurth den 30. April 1838. Für den Kirchenvorſtand: Textor, Pfarrer. Bekanntmachung. (480) Dienſtag den 8. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhauſe zu Butzbach der in der Hof— raithe der dortigen Revierförſters Wohnung befind— liche zweiſtöckige Seitenbau von Eichenholz erbaut, auf den Abbruch nochmals meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 3. Mai 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. 0 134— * SS —— D—.—— 2 4 n— — K 2 SS 2 2 2. r———— — 2 n———= S 2 YS 2— 2 2 2 N 2 — r— ASS SS== SSO= SQ 2* 2.— ————= 2 S D. 2 2 2= S S 2 2.——— 2 2 2 2 n— 0— S SSS 8— 2 2 8 1— N— 22 SS 2 2 bn nn (391) In dem Hypothekenbuche der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch die nachſtehend verzeichneten Handverſchreibungen offen. ahr, wo W̃᷑ Wohnort S Perpfan⸗ ohnort 4 ˖ Namen d. Schuldners. 5 e des Namen deſſelben. 5 9 5 Naͤhere Bezeichnung deſſelben. ſchehen. Glaͤubigers.„Schulz deſſelben. f fl. Gemeinde. Florſtadt. 1759 Florſtadt. Johann Wilhelm und Heinrich und i Johannes Schaubach. 300 Darlehen. 1 Dieſelbe. 7 1760 55 Johann Heinrich Treut. 150 5 Dieſelbe.„ 1797 Mockſtadt. Chriſtoph Walter. 500 5 Dieſelbe.„ 1798 15 Amtmann Hofmann. 8²ꝛ⁵ 15 Dieſelbe. 5 1811 Hegheim. Johann Altvaters Erben. 800„. Dieſelbe.„ 1816 Friedberg. Catharina Philippina Marold geb. Philippi. 200 5 Johann Jacob Alt. 1 1776 5 Heinrich Faaz und Jacob Wein⸗ gart als Vormünder der Georg Kaspar Walziſchen Kinder. 200 5 ö Derſelbe. 5 1776 Hanau. Heſſiſch Hanauiſcher Holländiſcher 600 5 5 Pfarrer Volz. und 75 Anna Maria Martin Alts 700 Wittwe u. Johann Peter 5 Kratz. 12 1772 Friedberg. Der kaiſerlichen Burg. 400 Caution wegen Güterpacht. Johannes Heß. 1 1794 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Darlehen. Joh. Heinrich Claus. 1 1777 5 Kirchenbau. 25 1 Joh. Heinrich Heß.„ 1760 5 Kirchenbau. 15 1 Derſelbes⸗„ 1771 Unbekannt. Abweſend Johann Heinrich Heß. 109 1 Friedrich Koch J. 75 1809 Büdingen. Gräfliche Rentkammer. 400 Caution wegen Güterpacht. 0 Johann Friedrich Koch. Schleifeld. 1775⁵ Unbekannt. Herrn von Schildeck. 1200 Desgleichen. g Johannes Dauernheim und Johann Georg Roth als Vormünder des Peter Dauernheim. Florſtadt. 1783 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Darlehen. Katharina Heinrich Muſch IV. Wittwe. 55 1815 Friedberg. Schöff Schmidts Wittwe. 70 0 4 Karl Lehr. 5 181⁵ Schwalheim. Johannes Jacobi. 400 15 Joh. Peter Schreitz u. Joh. s 5 Dauernheim. 1 1790 Florſtadt. Kirchenbau. 150 Caution wegen Güterpacht. Die darin erwähnten Schulden ſollen längſt abgetragen, reſp. ſchuld⸗ und Cautionsurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden. dieſen Verpfändungen oder auf die erwähnten Obligationen oder Cautionsurkunden dert, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt dieſelben für mortificirt erkl Hypothekenbüchern geloͤſcht werden ſollen. Friedberg den 29. März 1838. der Cautionsverband erloſchen ſeyn, es können aber die Original— Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Auf Antrag der Intereſſenten werden daher alle, welche aus Anſprüche machen zu können glauben, aufgefor⸗ ärt, und die deßfallſigen Einträge in den 16 nale nung ··αẽ neee eee e eee eee eee eee ve enge, u ¹ 8 Holz-Verſteigerung. (481) Mittwoch den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, kommt im Revier Hochweiſel, in der hoch⸗ weiſeler Mark, Diſtrikt Griebelshecke, unweit Bo- denrod, folgendes Gehölz zur Verſteigerung: 1 18 Stecken buchen Scheitholz, 2 4 15„ Prüugelholz, 39 3 12 7„ Steckhog, 4) 1025 Stück„ Reisholzwellen, . 60 92 9 7 fichten Wellen und Stangen von 1 bis 3 ½ Zoll Durchmeſſer. Die Zuſammenkunft iſt in Bodenrod. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel am 1. Mai 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Reuter. 1 Edictalladung. (482) Forderungen an Karl Göring dahier oder deſſen verſtorbene Ehefrau ſind bei Vermeidung des Ausſchluſſes vom Inventar Donnerſtag den 31. d. M., Vormittags 8 Uhr, bei unterzeichneter Gerichts-Stelle zur Anzeige zu bringen. Friedberg den 3. Mai 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. . Holz-Verſteigerung. (483) Montag den 7. Mai l. J., Vormittags 9 Uhr, werden in dem obereſchbacher Gemeindewald, Hohenmark, folgende Holzſortimente als: 1) 19 Stecken buchen Scheitholz, 12„ eeichen 55 30 1„ Radel 5 4) 41„ buchen Prügelholz, 50 öAeichen 5 65%% Rade 95 7) 2900 Stück buchen Reisholz-Wellen, 81350„ eichen 5 und 9) ͤ 50„ Nadelholz-Wellen oͤffentlich unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter in den umliegenden Ortſchaften werden erſucht, dieſe Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Obereſchbach den 2. Mai 1838. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Himmelreich. Arbeits-Verſteige rung. (484) Samſtag den 12. d. M., Nachmittags 4 Uhr, ſollen zu Fauerbach II. auf Ort und Stelle 2469 Klafter lange Planirarbeit an den Wenigſtnehmen⸗ den unter den im Termin bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen Looſenweiſe in Accord gegeben werden. 135 In demſelben Termine wird die Erbauung einer neuen hölzernen Brücke über die Uſa Nachmittags 5 Uhr, in der Behauſung des Beigeordneten Neiſel nochmals dem Wenigſtverlangenden ausgeſetzt. Die Arbeiten, welche zur Brücke nothwendig werden, ſind in der früheren Bekanntmachung in Nr. 16 des Intelligenzblattes verzeichnet. Fauerbach II. am 3. Mai 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Hofraithe-Verſteigerung. (485) Montag den 14. Mai, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Georg Schneiders Wittwe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Waſchkuͤche, Anbau und Gärtchen, an Martin Mondigler, und Johann Steiz gelegen, einer noch— maligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, wobei bemerkt wird, daß die Hofraithe freiwillig ausgeboten, die gerichtliche Genehmigung bei an⸗ nehmbarem Gebot aber alsbald erfolgen ſoll. Friedberg den 3. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (486) Montag den 7. d. M., Morgens um 8 Uhr, ſollen 1) in dem Gemeindswald Langenhain, Diſtrikt Filzhardt, Reviers Hochweiſel, circa 30 Morgen Kulturarbeit an den Wenigſtnehmenden unter den bei der Perſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen verſteigert werden. 2) Um 9 Uhr in demſelben Diſtrikt 2000 Stück kiefern Wellen, und 32 Stecken Stockholz eben⸗ falls unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend ver— ſteigert werden. 3) nach Vollendung dieſes ſollen in dem Gemeinds⸗ wald, Diſtrikt Wörnersheck, 4000 Stück gemiſchte Wellen, 10 Stecken Stock- und mehrere Sorten Nutzholz meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird noch, daß die Zahlung gegen ge⸗ hörige Buͤrgſchaft erſt zu Martini d. J. erfolgen kann. Langenhain den 2. Mai 1838. Der großh. Büͤrgermeiſter Huth. Verſteigerung eines Hauſes auf den Abbruch. (487) Dienſtag den 8. Mai l. J., Vormittags 8 Uhr, ſoll die ſeitherige Wohnung des 2ten Lehrers dahier öffentlich und meiſtbietend auf den Abbruch verſteigert werden. Man bittet die Herren Bürgermeiſter der Um⸗ gegend, dieſes gefälligſt veröffentlichen zu laſſen. Altenſtadt am 28. April 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Frucht ⸗Verſteigerung. f (488) Dienſtag den 8. Mai d. J., Vormittags ee 11 Uhr, ſollen ungefähr 140 Achtel Korn und 60 Achtel Gerſte von den fürſtlichen Böden zu Wol⸗ fersheim und herrſchaftl. Hauſe daſelbſt verſteigert werden. Hungen den 29. April 1838. Kießling, Rentmeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (489) Montag den 7. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll in der Behauſung des Gaſtwirths Stein dahier mehrere Reparatur-Arbeiten in der Schule als: Zimmerarbeit, Maurerarbeit, Schrei⸗ nerarbeit und Weisbinderarbeit an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Ferner ſoll die Reparatur an der Wethe, welches blos Maurerarbeit iſt, ebenfalls verſteigert werden. Sodann ſoll ein Stück Pflaſter, welches zu 136 fl. voranſchlagt iſt, aufgebrochen, chauſſirt und an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Beyenheim den 28. April 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter Fink. Arbeits⸗Verſteigerung. (490) Die Arbeiten an dem Vicinalweg zu Bey⸗ enheim ſollen Dienſtag den 8. Mai l. J., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Dieſelben beſtehen in: Fahren, Klopfen und Eindecken einer halben Kubikklafter Steine. Beyenheim den 27. April 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter Fink. Bekanntmachung. (491) Montag den 14. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Salzamts⸗Lokal eine Quan⸗ tität Korn und Gerſte dem Wenigſtnehmenden unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedin— gungen in Lieferung übergeben werden, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 2. Mai 1838. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Meinhard. Wilhelmi. Wehrda ch tu mn g. (492) Montag den 7. Mai l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus 10 Pferche mit dem 11. Mai l. J. anfangend, öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet werden. Friedberg den 1. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (493) Donnerſtag den 10. Mai l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll auf Antrag des Chriſtoph Bollonier, deſſen Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus mit Einfahrt, ein Anbau, Stallung Holzſchoppen und Gärtchen, auf der Hauptſtraße neben Herrn Faatz und Formhals Wittwe gelegen, in hieſigem Rathhaus öffentlich und freiwillig an Meiſtbietende Wille. Weiß. verſteigert, und bei einem annehmbaren Gebote der Zuſchlag ſogleich unwiederruflich ertheilt werden. Friedberg den 1. Mai 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. Heiden und Ginſtern⸗ ſodann Holzver⸗ ſteigerung im Forſtrevier Oberrosbach betreffend. (494) Dienſtag den 8. d. M., ſollen im Schlag Nr. X. des großh. Burgwalds 28,50. Gebund Heiden und Ginſtern— ſodann auf der Grenze zwiſchen dem Burgwald und Ockſtädter- Gemeindewald: 12. Stecken eichen Stockholz und 56 ¼ Wellen eichen Reiſerholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Nachgebote ſind nicht zuläſſig, vielmehr erfolgt der definitive Zuſchlag ſogleich, wenn der Erloͤß dem Abſchätzungspreiß gleich kommt. Die Zuſammenkunft iſt präcis 7. Uhr im Forſt⸗ haus Winterſtein. Oberrosbach den 2. Mai 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. (495) Bei Gelegenheit der obigen Holzverſteige— rung wird der Unterzeichnete auf der Grenze zwi⸗ ſchen dem Ockſtädter-Gemeindewald und großh Burgwald: 12 Stecken eichen Stockholz und 56% Wellen eichen Reiſerholz an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigern. Ockſtadt den 2. Mai 1838. 0 Der großh. Bürgermeiſter Gröninger. Holz ⸗ e t ten ger zm g (496) Mittwoch den 9. d. M., Uormittags 9 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Gemeinde-Wald, Diſtrikt Burg: 19 1% Stecken buchen Scheitholz, 12 2„ birken 51 Mi eiche 15 4 1„ buchen Prügelholz, 5) 19/„ birken und eichen Pruͤgelholz, 60 1„ erlen Prügelholz, 7 7 74„ eichen Stockholz, 8) 250 Stück buchen und eichen Wellen, 9) 1600„ birken und eichen Wellen, Kubikfuß, beſtehend in 8 Stämme Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, oͤffentlich verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt in dem Schlag, an dem ſogenannten Hühnerpfad. Die großh. Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 2. Mai 1838. Der großh. Buͤrgermeiſter Lämmer. ſalodel Maibach 5 (498) Die sene Perſteig enn eingetrete ſüttfiden. Laubach ar Ar (E99) Die Ahr, ſollen g Ateſten men 9 ungefähr? 9 39 Klafter aariren v 9 ungefähr fertigen. Die hierbei ligen bis zum Ar germeiſterei on. Die Herren Urſtehendes in lien laſſen. Iltenſtadt 600) Freit, Ih, ſollen au ſülhe auf den den ſich nam 9000 laufen. bie 14 30 9000 laufen Starke, 500 laufend rden Ieitz ny Iider⸗ dach len in igwald A Wellen erden. erfolgt Erloß Horſt, cforſter n. rſteige⸗ e zwi⸗ großh Wellen Holz-Verſteigerung im Maibacher Ge— meinde-Walo, Schleichenbach genannt, Reviers Hochweiſel. (497) Dienſtag den 8. d. M., Morgens 9 Uhr, ſoll nachbenanntes Holz, unter den bei der Ver— ſtigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffentlich verſteigert werden: 1) 20 Stecken buchen Stockholz, 2,„ und kiefern Stockholz, 3) 25 Stück kiefern Wellen und 4) 6558 Kubikfuß kiefern Stangenholz. Bemerkt wird, daß das Stangenholz von be— ſoderer Güte und zu mannigfaltigem Gebrauche geeignet iſt. Der Zuſammenkunftsort iſt in oben bemerktem Diſtrikte, wohin man alſo die Steigliebhaber höflichſt einladet. Maibach den 2. Mai 1838. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Philippi. Bekanntmachung. (498) Die auf den 7 Mai d. J. anberaumt ge⸗ weſene Verſteigerung von 2 bis 300 Malter Waizen, kann eingetretener Verhältniſſe wegen nunmehr nicht ſtattfinden. Laubach am 26. April 1838. Graͤfl. ſolmſ. Renteiverwaltung Heiniz. Arbeits-Verſteigerung. 199) Dienſtag den 8. Mai d. J., Vormittags Uhr, ſollen auf hieſigem Gemeindehauſe nachbenannte Acbeiten wenigſtnehmend verſteigert werden, als: 1) ungefähr 200[IKlafter Wieſe abzuheben, 2 38 Klafter altes Pflaſter aufzubrechen, ſodann Planiren und Chauſſiren dieſer Strecke. 3) ungefähr 40(IKlafter neues Pflaſter anzu⸗ fertigen. Die hierbei zu Grunde liegenden Bedingungen legen bis zum Verſteigerungstermine auf hieſigem e zur Einſicht der Intereſſenten Uffen. Die Herren Buͤrgermeiſter der Umgegend wollen Borſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt veröffent⸗ lichen laſſen. Altenſtadt am 28. April 1838. Der großh. Bürgermeiſter . Brack. Bekanntmachung. (00) Freitag den 11. Mai d. J., Morgens 11 Uhr, ſollen auf dem Hof Ronneburg mehrere Ge— binde auf den Abbruch verkauft werden. Darin be⸗ füden ſich namentlich circa 3,000 laufende Fuß geſundes Eichenholz von 9 bis 14 Zoll Starke, 3,000 laufende Fuß dergleichen von Stärke, 5,500 laufende Fuß Sparrenholz, geringerer 137 2,700 laufende Fuß ſonſtiges theilweiſe noch brauch bares Holz und 40,000 Stück Ziegel. Steigluſtige werden mit dem Bemerken eingeladen, daß der Herr Pachter Koch auf dem Ronneburger Hof denſelben die Gebäude vorher vorzeigen wird. Wächtersbach den 26. April 1838. Gräfl. Yſenburg. Bauverwalter Fuchs. N Privat- Bekanntmachungen. Ein bejahrtes lediges Frauenzimmer (464) oder auch eine kinderloſe Wittwe, kann bei einer honetten bürgerlichen Familie in Frank⸗ furt a. M. gegen billige Vergütung ein bequemes möblirtes Zimmer, Koſt und auch Bedienung haben. Diejenige Perſon, welche ſich zu dieſer Familie be⸗ geben wird, hat in jeder Beziehung die humanſte Behandlung und bei eintretenden Krankheitsfällen einer ordentlichen Verpflegung ſich zu erfreuen; wird auch geachtet und behandelt als wenn dieſelbe wirklich ein Glied jener Familie wäre. Näheres ertheilt Joh. Heinr. Kern, Geld- und Immobilien-Commiſſions-Büreau in Frankfurt g. M. Mayer J. Hirſch (472) empfiehlt zur geneigten Abnahme— nebſt vielen neuen friſcherhaltenen Waaren— eine be—⸗ deutende Auswahl in ächten feinen franzö⸗ ſiſchen Cattunen und Percals in den neueſten eleganteſten Muſtern, ferner ſehr ſchöne Mousse lin de Laine, moderne Zeuge zu weißen Kleidern, % und große SommerShävlchen in Mousselin Laine und Seide, Tartan Shavls. Durch vor⸗ theilhafte und ſorgfältige Einkäufe, ſowie durch gute Waare hofft er im Stande zu ſeyn, ſeine geehrten Abnehmer zu deren voͤlligen Zufriedenheit zu bedienen. Strohhuͤte (501) für Damen, Herrn und Knaben habe ich wieder in großer Auswahl erhalten; auch erhalte ich wieder in nächſter Woche von den beliebten Sommerkappen à 35 kr. das Stück. Friedberg. J. Fürth. Ein vollſtändiges Wagnergeſchirr (502) hat aus freier Hand zu verkaufen Joh. Koſt in Niederwöllſtadt, Zu Vermiethen. (503) Auf der breiten Straße, Nro. 89, ſind 2 vollſtändige Wohnungen, der mittlere und obere Stock, mit allem Nöthigen verſehen, ganz oder theil— weiſe zu vermiethen, und konnen alsbald bezogen werden. Friedberg. Sieck, Wittwe. — Waaren-Empfehlung. (504) Meinen Freunden und Gönnern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich wieder aufs beſte mit meinen ſchon bekannten Artikeln verſehen bin, be⸗ ſonders eine reiche Auswahl in Hoſen- und Weſten⸗ zeugen, Kattunen, Seiden⸗, Wollen⸗ und Baumwol⸗ len⸗Shwälchen, Bettzeuge, Zwilche, Barchende, grüne und blaue Kittelzeuge, gedruckte Zeuge, und noch viele hierher gehörende Artikeln. Vortheilhafte Ein⸗ käufe haben mich in den Stand geſetzt, meinen ge— ehrten Abnehmern die möglichſt billigſten Preiſe ſtel⸗ len zu können, und bitte deßhalb um geneigten Zu⸗ ſpruch. Beſonders empfehle ich noch/ breite mo⸗ derne feſtfarbige Kattune, die Elle zu 16 kr. Friedberg. Louis Mann. Ein vollſtändiges Logis (505) ſteht zu vermiethen und kann den 1. Juni d. J. bezogen werden bei Wittwe Wind. Ein einſpänniger Stuhlwagen, (506) auf Verlangen, mit bedecktem Sitz, iſt zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Sattlermeiſter Falck in Friedberg. Eine Quantität Nußbaum ⸗ Bettladen, (507) ein⸗ und zweiſchläfrig, hat billig zu ver⸗ kaufen Schreinermeiſter Franck in Friedberg. Kirchweihfeſt zu Niederwoͤllſtadt. (508) Auf Sonntag über ein Kleines, den 6. und Montag den 7. Mai l. J., lade ich hiermit meine verehrten Herren Gönner und Freunde zu dieſem Feſte ergebenſt ein. Für gute und billige Bedienung, ſowie auch für beßte Speiſen und Ge⸗ tränke werde ich beſorgt ſeyn. Die Kaicher Mu⸗ ſikanten mit ihrem Kapellmeiſter Hr. Gönner, wer⸗ den zu dieſem Vergnügen alles Mögliche in Har⸗ monie⸗ und Tanzmuſik leiſten. Niederwöllſtadt den 26. April 1838. Martin Breit. Zwei Zimmer mit Moͤbeln, (509) 2 gedielte Böden, 1 Scheuer und 1 Keller hat zu vermiethen Martin Groß Wwe. L. Hanau, Uhrmacher in der Judengaſſe, (510) empfiehlt ſich mit einer bedeutenden Aus⸗ wahl Bijouteriewaaren, beſtehend in allen Sorten goldenen Fingerringen, Ohrringen, Tuchnadeln, Broſchen, Kreuzen, Medaillons, Coliérs, Damen⸗ und Herrnuhren, wiener Penduluhren, alle Sorten ſilberne Taſchenuhren, Suppe⸗, Kaffee⸗ und Milch⸗ löffel, Zuckerzangen, Theeſeien, Deſertmeſſer, Mantel⸗, Strick- und Schlüſſelhaken, Cigarrenröhren, Nadel⸗ büchſen, Fingerhüten und allen in dieſes Fach ein⸗ ſchlagenden Artikeln. Er verſpricht ſeinen verehrten Abnehmern reelle Behandlung. Bronzewaaren ver⸗ kauft er unter dem Fabrikpreiſe. 5 138 — Sommer ⸗Beluſtigung zu Ockſtadt. (511) Daß die Sommer⸗Beluſtigungen in dem dahieſigen herrſchaftl. Garten und dem an deſſen Eingange befindlichen Wirthshauſe nächſtkünftigen Sonntag als den 6. dieſes Monats ihren Anfang nehmen, und an dieſem, ſowie von 14 zu 14 Tagen gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen ſeyn werde, mache ich allen meinen guten Freunden und Gönnern mit dem Anhang bekannt, daß ich mir durch gute Speiſen und Getränke, ſowie die billigſte und prompteſte Bedienung die Zufriedenheit derjenigen, die mich mit ihrem Beſuche beehren, zu erwerben, zur ganz beſondern Angelegenheit ſeyn laſſen werde. Ockſtadt den 3. Mai 1838. Der Gartenbeſtänder 3212 Adam Krug. Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 8 fl. 40 kr. Gerſte: 7 fl.— kr. Hafer: 4 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. 5 Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 23. April: Waizen: 9 fl. 55 kr. Korn: 8 fl.— kr.— Gerſte: 6 fl. 32 kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 27. April: Waizen: 9 fl. 53 kr. Korn: 8 fl. 15 kr. Gerſte: 6fl. 7 kr. Hafer: 4 fl 2 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. Mai 1838. . i er 2 pf Brod Preiſe. 1 5 Butzbach. kr Pf E 1 Leib ⸗Roggenbrod 3 3 1 2„, 612 82 l 1 12/23 121 3 Loth Loth —[Milchbrod 1 4 11 4% —[Waſſerweck 143 114— — Gemiſchtes(Tafel-) Brod 11 115% Fleiſch-Preiſe. 5 pf pf. 1 Ochſenfleiſch 1112 11992 „ Kühfleiſch 8 2 83 „ Rindfleiſch 81 1 81— „ Kalolleiſch 5 63 „ Schweinenſieiſch 1214— 124— „Hammelfleiſch 811 8 11 „ Wurſt von blos Schweinen 144— 144— „ Gemiſchte Wurſt 3 „ Bratwurſt 15— 15— „ Schwartenmagen 16 164— „ Geräucherter Speck 2 „Schinken 15— 15— „ Dörrfleiſch 16— 164— „Schpweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ dito unausgelaſſen 19— 181— „ Nierenfett 18— 18— „ Hammelsfett 16— 1614— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. — Betref Das Nablt. N. Karten, w ſiud, auf zu tragel. Mblt 32, vorhanden vorhandene Um Sicherung mit Bezus 1887, Nr. 1) ob in ſtattgef ) in wel. nament 3) ob, we neuen h in wal Fri⸗ Viele an, ihre g eine beſſer⸗ wir nichts Fahrt übet dige und Aber wir