Berke 8 For mat wie err. odedruck liegt der nagel. 1 —— * i renne 4 1000 2 der Aug . 18 80 edderg und Nod, 1838. — . 1 N 44. ) Verſpätet. e Intelligenzblatt für die „ im Allgemeinen; den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im n — ů— Sonnabend, den 3. — November Muſikfeſt zu Uſingen.) Am 30. September fand zu Uſingen unter der Leitung des Herrn Juſt und unter Mit⸗ wirkung der Mitglieder des frankfurter Liederkran⸗ zes ein Muſikfeſt ſtatt, an welchem auch eine An⸗ zahl von Muſik⸗ und Geſangfreunden aus Butzbach Theil nahm. Es iſt uns darüber eine Beſchreibung von Butzbach aus zur Veröffentlichung mitgetheilt worden; da ſich aber eine ſolche bereits in der viel— geleſenen„Didaskalia“ befindet, ſo halten wirs für überfluſſig, und begnügen uns mit dieſer kurzen Anzeige. Die Red. Sehet zu, daß ihr vorſichtig wandelt, nicht als die Unweiſen, ſondern als die Weiſen. Epheſ. 5, 15. Am 26. vorigen Monats trug ſich zu Düttels⸗ heim, gelegen bei Büdingen, ein ſchauderhaftes Ereigniß zu, welches uns abermals den Beweis liefert, daß Unvorſichtigkeit uns zuweilen in's größte Unglück ſtürzt, ja, nicht ſelten, wie auch hier— die Urſache eines qualvollen Todes wird.— Die Frau des daſigen Ackermanns— H. Klauß, war in der Oelmühle ihren Lein ſchlagen zu laſſen, und ſo verwegen, öfters den kleinzermalmten Saa— men mit den Händen zwiſchen den Steinen weg⸗ zuſcharren. Aber auf einmal— o Schrecken ohne Gleichen! faßte ſie der eine Stein bei der linken Hand, und— zog ihr ſogleich den ganzen Arm nach. In ihrer unglückſeligen Lage, wollte ſie ſich wahrſcheinlich mit dem andern Arme helfen; da wurde auch dieſer ergriffen.— Die anweſenden Perſonen ſprangen auf ihr Hülferufen herbei— ſtellten die Mühle ſchleunigſt ſtille, und riſſen die ſchrecklich zerquetſchten Arme unter den Steinen hervor. Man denke ſich den Schrecken der Anweſenden — den ihrer Angehörigen, als man die ſo ganz Verunglückte unter dem entſetzlichſten Jammern nach Hauſe brachte! Bald hatte ſie jedoch alle Beſinnung verloren. Wegen Schwäche konnten ihr die Arme nicht abge⸗ löſ't werden, und ſie gab deßhalb— nachdem ſie ungefähr 36 Stunden auf die elendeſte Weiſe ge⸗ litten hatte— unter dem Wehklagen der Ihrigen ihren Geiſt auf. Ein ähnliches Unglück iſt, wie ich fur gewiß höre, an demſelben Tage auf der ſogenannten Ham⸗ mer-Mühle bei Büdingen geſchehen. Möchten doch endlich einmal ſolche Unglücksfälle zur Warnung dienen!! — dt. Rn. An die Beſitzer von Obſtbaͤumen. Eine ungeheure Menge von Eiern der Ringel⸗ raupe zeigt ſich ſeit dem Nachſommer an den Obſt⸗ bäumen, ſo daß Einſender dieſes an einem einzigen, kaum erſt vor wenigen Jahren geſetzten Bäumchen r mehr als zwanzig Ringel fand. Wer ein gutes Geſicht hat, der kann ſie an den diesjährigen Zwei⸗ gen leicht finden. Es iſt aber ſo leicht nicht, ſie von denſelben zu trennen; entweder muß man den Zweig ſelbſt abſchneiden, oder mit einem ſcharfen Meſſer in dem Ringel einen Querdurchſchnitt machen, um ihn alsdann ablöſen zu können. Bereits hat aber auch eine andere wohlbekannte Raupe, es iſt die ves Weißdornſchmetterlings, zu Tauſend Beſitz genommen von euern Obſtbau⸗ men. Wollt ihr die Neſter finden, ſo ſeht jetzt nur nach den äußeren Zweigen; während die andern noch ganz geſunde Blätter hatten, konntet ihr meh⸗ rere mit dürren Blättern und an einem oder zweien derſelben ein ſtarkes weißes Geſpinnſte bemerken. Betrachtet dasſelbe genauer, und ihr findet an den ſchönen Tagen des Morgens und Abends eine zahlloſe Menge ganz kleiner Räupchen, welche an den warmen Mittagen bereits die Blätter vernagt haben, die dann ſo fort dürre geworden ſind. Ihr werdet wohlthun, wenn ihr am kühlen Mor⸗ gen und Abend die Zweige mit den Neſtern abbrecht und verbrennt. Wir wiederholen verbrennt, weil Viele glauben, daß das Zertreten nicht hin⸗ reichend ſey zur Zerſtörung. Verſäumt ihr dieſe, ſo überwintern die Räupchen in ihrem ſtarken Ge⸗ ſpinnſte, wo ihnen keine Kälte ſchadet, und kommen an den warmen Frühlingstagen wieder hervor, um die Blätter eurer Bäume zu zerſtören und ſomit ihnen die Fruchtbarkeit zu nehmen. Die Raupe hat zwar an den Kohl, Blau- und andern Maiſen einen gefährlichen Feind; denn da dieſe im Winter ſonſt keine Nahrung finden, ſo fliegen ſie von Zweig zu Zweig, ſuchen die Raupen⸗Neſter auf und holen die Räupchen aus denſelben. Leider werden aber dieſe Maiſen von Jahr zu Jahr ſeltener, indem wir es dulden, daß unſere Knaben ſie in ſ. g. Köhlerkörben überall wegfangen. Es ſollte da⸗ rum von Polizei wegen ein Verbot auf das Fangen der„Köhler“(Kohlmaiſen) geſetzt, und durchaus nicht mehr geduldet werden, daß Knaben Köhler— körbe ausſtellen. Glückliche Unwiſſenheit. Wenn der Landmann zu den Städtern kommt, ſo geſchieht's gar oft, daß er ſich ein wenig leiden muß, weil er die Geſchmeidigkeit und Gewandtheit nicht immer beſitzt, die ſich der Städter im Umgange erwor⸗ ben hat. Manchmal iſt er auch in ſeinem Wiſſen etwas zurück, und dann dünkt ſich der Städter wun⸗ dersviel über ihn. laſſen, wenn ſein Wiſſen guter Art iſt. Nicht ſel⸗ ten weiß er aber auch Dinge, die gar nicht erfreu⸗ lich ſind, und der Landmann kann alsdann Gott danken, daß er's ſo weit noch nicht gebracht hat in ſeiner Gelehrſamkeit. Leider aber verbreitet ſich das Schlechte ſchneller, als man wünſcht, und es gibt heut zu Tage der Dörfer gar viele, wo das Laſter eben ſo zu Hauſe iſt, wie in den Städten, und im Stillen dort eben ſo wüthet wie hier. Glücklich die⸗ jenigen, die von ſo was noch nichts wiſſen; glück⸗ lich aber auch die Dörfer, in welchen die Landleute manche Geſchäfte noch nicht gehörig kennen, in wel⸗ chen die Bewohner anderer Dörfer und der Städte ſehr zu Hauſe ſind. b a So liegt unweit dem Einfluſſe der Nidda in die Nidder ein kurheſſiſches Dörflein, das heißt Gronau. In demſelben wußte man bis zum Jahr 1806 nicht, wie man ein Kapital aufnimmt. Und als erſt in die benachbarten Dörfer gehn und ſich Raths erholen, wie mans dabei anfangen müſſe. Wenn das doch überall in unſerer Wetterau ſo wäre; dann haͤtten gewiſſe Leute, die wir hier nicht nennen wollen, die aber gar Manche unſerer Leſer recht gut kennen, ohne daß wir ſie ihnen näher zu beſchreiben brauchen, keine ſo reiche Erndte alle Jahr zu erwarten, als ſie jetzt haben. Neues Buͤchlein. Wir haben unſere Leſer ſchon einige Mal auf den verſtorbenen Pfarrer Oberlin, dieſes Muſter eines Geiſtlichen, dieſen vortrefflichen Menſchen und Beförderer alles Guten, aufmerkſam gemacht. Wer mehr über denſelben leſen will, dem empfehlen wir ein Büchlein, das in ſeiner ſechſten Auflage vor uns liegt. Es führt den Titel: Züge aus dem Leben des Johann Friedr. Oberlin, geweſenen Pfarrers im Steinthal, herausgegeben von Dr. G. H. Schubert. Nürnberg 1838. Dieſes Büchlein koſtet nur 18 Kreuzer, hat aber 1 ſtonmes, Wir wollen ihm dieſe Freude —— —— Wie dmegiſch 8 10 N vor Ein es in jenem Jahre nöthig wurde, da mußten die Leute f machten Nach Jaßte 7, Orten, d dort Be Kloſter 40 beibe 2 Wal 1 gesch. 5 geſchl 1 ſolch 1 besgl 1 besgl 1 Weit 1 2 Salz mehrere noch ub de lh ded wurd ktrichtet uttheit nc s an erwor⸗ aun Un ter wun⸗ deſe Freude Nicht ſel⸗ 4 erfreu⸗ um Gott dacht d in let ſich da und es git das faster en, und im Nücelich die⸗ en; glüch⸗ die Landleute den, in wel⸗ der Staͤdte Nidda in „ das heißt dis zum Jaht nt. Und als dien dit deute ad ſich Raths e. Wenn U ſo wäre; u dier nicht unſerer beſer nen näher zu udte alle Jahr nige Mal auf dieſes Muſter Menſchen und gemacht. Wer empfehlen wit Auflage vor aun Friedr. im Steinthal, Schubert. ger, hat aber — — für den Geiſtlichen und Lehrer nicht allein, ſondern für jeden Menſchenfreund, der Sinn hat für ein frommes, thaͤtiges Leben, für jedes gefühlvolle Herz endlich, einen herrlichen Inhalt und gibt der koöſtli⸗ chen Perlen in Menge. Es ſollte uns leid thun, wenn es nicht recht oft in Familien von Stadt und Land geleſen, wenn es nicht fur jede Schulbiblio— thek angeſchafft würde. Oberlin war der Mann für alle Confeſſionen; und wie an ſeinem Grabe von Proteſtanten und Katholiken Reden gehalten wurden, ſo weinten und beteten an demſelben Ka— tholiken und Proteſtanten um ihren dahingeſchiede⸗ nen„Vater“. Einen ſolchen Mann lehrt uns das Büchlein in einfacher Sprache kennen; ſein Verfaſſer iſt voll frommen Sinnes. Miszellen. Ober- und Niedereſchbach. Wie es vor Zeiten in dieſen beiden Ortſchaften ausgeſehen haben möge, darüber gewähren uns die vor Eintauſend Jahren an das Kloſter Lorſch ge⸗ machten Schenkungen einigen Aufſchluß. Nach den deßfallſigen Urkunden wurden von dem Jahre 772 an bis zum Jahre 829 in den beiden Orten, die damals Eine Gemeinde bildeten, von den dort Beguͤterten unter Andern Folgendes an das Kloſter Lorſch geſchenkt: 46 Leibeigene, 2 Wälder, 1 geſchloſſener Hof, 5 geſchloſſene Güter, 1 ſolches mit einem Wohnhauſe, 1 desgl. mit einer Hütte, 1 desgl. mit der Kirche des heiligen Lambert, 1 Weinberg, 8 3 1 Muhle, 2 Salzquellen, mehrere hundert Morgen Landes(jedoch meiſtens noch uubebaut) und nur 8 Wieſen. Uebrigens waren die Abgaben vom Lande, die ein Leibeigener inne Hatte, ſehr unbedeutend, denn von einer Hube Lan⸗ des wurde jährlich nur ein Hühnchen und 12 Eyer entrichtet. doe t 9. 17 cod. Lauresh. T. III. P. 86 8 r———— 315 Kärber Mark. Die Gemeinden Großkarben, Kleinkarben, Kai— chen und Burggräfenrod bildeten rückſichtlich des in ihrer Nähe gelegenen Waldes eine beſondere Mark— genoſſenſchaft, die ſ. g. Kärber Mark. Dieſe war zwar ſchon im Jahre 1442 von Kaiſer Friedrich III mit mehreren, von Kaiſer Karl V und Ferdinand J. in den Jahren 1539 und 1559 beſtätigten Privile⸗ gien begnadigt worden, ſtand aber unter der Burg Friedberg, obgleich Burggräfenrod in ſonſtiger Be— ziehung nicht zur Grafſchaft Kaichen reſp. der Burg Friedberg gehörte. i Nichts deſto weniger erklärte ſich die Kärber Mark zu Anfang des vorigen Jahrhunderts für reichs— unmittelbar und ſagte der Burg Friedberg den Ge⸗ horſam förmlich auf. Faſt fünfzehn Jahre hindurch wieß ſie alle Befehle ꝛc. der Burg ab, und ging ſogar ſo weit, daß ſie ſich eines eignen Siegels bediente, worauf ſie ſich eine„kaiſerliche freie Mark“ nannte. Die Burg Friedberg erhob daher, obwohl ſie vermöge der ihr zuſtehenden Landesherrſchaft ohne Weiteres einzuſchreiten befugt geweſen wäre, eine förmliche Klage gegen die Kärber Mark bei dem Reichshofrath, welche folgende Entſcheidung vom 17. Juli 1719 zur Folge hatte,„daß die von denen ſ. g. Kärber Untermärkern, denen Bauren oder Gemeinden zu Groß⸗ und Klein Karben, Kaichen und Burggräfenrod, prätendirte immedietät, exem⸗ tion und Freiheit keineswegs, hingegen der Kaiſer⸗ lichen Burg Friedberg intention ratione Superioxri- tatis et omnimodae jurisdictionis über die drei Dorfſchaften Groß- und Klein⸗Karben und Kaichen, auch in ſoweit dieſelbe mit dem vierdten Dorff Burg⸗ gräfenrod die ſ. g. Kärber Mark conſtituiren, aller- dings ſowohl in possessorio als petitorio fundi— ret ſey. Dannenhero mehrgedachte Dorffſchaften unter der Kaiſerl. Burg Friedberg Bothmäßigkeit zu ſtehen, deßen Bott und Verbott anzunehmen und Gehorſam zu leiſten, mithin ihr neuerlich angemaßte Märker Sigill wieder zu caſſiren und aufzuheben ſchul⸗ dig ſeynd u. ſ. w.“ Trotz dem fuhr die Mars fort, ihre angemaßte Freiheit zu behaupten und nur die kaiſerlichen Mandate vom 11. und 12. September 1719, worin ſehr ſtrenge Strafen angedroht waren, vermochten dem Unweſen zu ſteuern. (Moſers merkwürdige Reichshofraths⸗Concluſa Thl 1. pag. 199 ff. Thl. 4 pag. 438 ff. Thl. 6 pag. 160 ff.) Bekanntmachungen von Behörden. nei en de Hierzu iſt Termin auf (1149) Joh. Mut richtlich angezeigt un verfahrens angetragen. mariſchen Liquidation zum Verſuche der meinſchuldnern. un ch, Ter min au Morgens 9 Uhr ſtimmt worden, Gläubiger als dem Be Erſcheinenden beitretend aber ausgeſchloſſen wer Zahlung einſtweilen hard in Nau Dorheim den 12. Okto unter ſi Socken, ſodann mehrer Tiſche, ſtück⸗ und par verſteigert. Die Herren bergs werden erſucht, bekannt machen zu laſſen. Friedberg den, (1192) mittags um 1 10 Schaafpferch öffentlich Fried gehören ein hal ictall ad un g. chneider, Wirth un hat ſeine Inſolvenz ge⸗ d auf Eröffn Hiernach iſt zuvor ſämmtlicher Forderungen und wichen zen eder ſoll Montag den 12. Nov., Morgens um 10 Uhr, 14. November l. J., W anbe⸗ 5 ckbleibenden bekannten 175 1 8 der Mehrzahl der Friedberg den. 1. November 1838. erachtet, die unbekannten d Krämer d den Gläubigern, „ unter dem daß die zurü Weiſe nur an den beſtellten Maſſepfleger heim geſchehen. thienweiſe, gegen 9 Bürgermeiſter dieſe Verſteigerung oktober 18388. N n Auftrag; Scha afpferch⸗ V Dienſtag den 6, 1 Uhr, ſolle e mit dem 1 etend verpachtet werden. 1. Oktober 18388. Der Beigeordnete Bender. Verſteigerungs.⸗ 5 Gaar Auf Verfügung ollen die zum Nachlaſſe de Immobilien, beſte bes Wohnhaus mit Grun weran ein Schweinſtall iſt, an und Heinrich Stemler gelegen, f Ackerland in Fauerbacher Gemar an Nicolaus Windecker gelegen, berg den 3. 38 Ruthen ung auf dem Krämer 5 5 zehntfrei, öffentlich(1199) Mittwoch den 7. d. M., Vormittags 11 9. Nov., Vorm in hieſ. Rachhans bestimmt und wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Friedberg den 1. November 8c e 5 Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. ung des Concurs⸗(1194) Das ſich an d i 1 a 194) Das ſich er hieſigen Waſſerleitung zur ſum⸗ befindliche oberſchlächtige Waſſerrath, une in 155 Kuͤrze ausgehoben wird und noch ſehr brauchbar iſt, meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden, geſehen werden. Der Beigeordnete Bender. 5 e kan ntma chung 10 Uhr, ſollen in der Burg zu Griedel Martin n 30 Säcke Waizen 300 Säcke Korn 150 Achtel Gerſte Kurfürſtliches Juſtizamt öffentlicher Verſteigerung ausgeſetzt werden. Halberſtadt. Griedel den 27. Oktober 1838. t mach un a g. k. M. und bis zur Be⸗ mal Vormittags werden in(1196), Künftigen Dienſiag den 6, Nov., Nach⸗ Der fuͤrſtl. Solmſ. Rentmeiſter 7405 f Friedrich. Holz Verſteig erung... mittags um 2 Uhr, wird eine bedeutende Parthie getragener Mäntel, eſchen und tannen Holz— zu Stick⸗„ Brenn⸗ und Mützen, wollene und Backholz brauchbar— ſo wie eine Quantität grüne Korbweiden auf dem Bauernheimer Braunkohlen⸗ Bergwerk meiſtbietend verkauft, wozu man die Caſernen⸗Requiſiten, als Kaufliebhaber hiermit einladet, Oſſenheim den 31. Oktober 1838. 8 f 98 ö Weis. Fruchtverſteigerung. 5 18 der Umgegend Fried-(1197) Donnerſtag den 15. November d. J., des Vormittags 10 Uhr, werden von den diesjährigen geeignet dahier lagernden Domanialfrüchten 26 Malter Waizen. 3 Gblz, 85„ Korn alten friedberger Oberquartier meiſter. 83„ Gerſte und Maaßes. E gerung. 66„ Hafer n N a el. J, i den bekannten Bedingungen auf dem hiesigen 4 n in hieſtgem Rathhaus Rathhaus meiſtbietend verſteigert. 1. November anfangend Reichelsheim den 31. Oktober 1838. auch kann dieß bis zu dieſem Zeitpunkt täglich ein⸗ 11 (1195) Donnerſtag den 15. ud, sets f 110 140 1 1 Herzoglich Naſſauiſche Necevün 13) 70 Hehner. Schaferei⸗Waizen beſte end in 9 Mlir, Arbeits Verſteigerung. Bekannt ma ch ange een 0 100 70 ae ede„Mittwoch den 14. November l. J., Be 5 60 Landgerichts mittags pe e 1915 ſoll in hieſigem Rathhaus dee Göring Lieferung des 4 nd in 9 Y 0 hend in P. u N., 1 Simmer, 1 Kumpf und 2 Geſcheid, öffentlich 0 d und Schoppen den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. t v Nicolai Friedberg den 1. November 1838. wbelches. ö Der Beigeordnete Bender. 0 16) 53 Frier Lermin g detimmt 8 Naracht. Sender. Lender. 5 Vormittag N 9 142 Ruthen erden. 1 Rentmeister ich. 5 ö Noy., Nach, Mende Parthit „ Drem⸗ und Mantität grüne Braunkohlen⸗ % man die W. Weis. 9. ider d. J, 6 en diesjahrige. Friedberger Maaßes. uf dem hieſigr! 1838. uiſche Recepuu net. aber l. J. N Nathhaus% fen in 9 Mut, ald, öffemlich werden. 838. 00. Bendel, tung „ Berning! Uhr, ſoll die Reparatur an dem hieſigen Uſaſteg, beſtehend in Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 10 fl. 36 kr., öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Ac⸗ cord gegeben werden. Fauerbach II den 1. November 1838. 5 3% gif Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f ang. i Güter ⸗Verſteigerung. (1200) Auf freiwilliges Anſuchen der Georg Schneiders Wittwe dahier, ſollen Mittwoch den 7. November, Morgens 9 Uhr, im hieſigen Rathhaus die derſelben gehörenden, in der Burg- und Oeckſtäd⸗ ter Gemarkung liegenden Grundſtücke einer meiſt⸗ bietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, mit dem Bemerken, daß bei annehmbarem Gebot der Zu⸗ ſchlag ertheilt werde, und zwar: Burg Gemarkung. Ackerland: zwiſchen dem Wieſenweg u. Ried⸗ graben an Chriſt. Frohberg, Karl i W Frick und Heinrich Mack III. 2 205 7 Im Ried, iſt getheilt mit Karl Frick und Conſorten. g 33 120% Wieſe im Ried, an Magdalena Wüſtenfeld, zehentfrei. Gemarkung Ockſtadt. Gärten: 2 20.5 Am Ried, an Joſeph Dilger. 5) 23¾„ An der Burglehmkaut, an Feld⸗ webel Ockel, zehntfrei. 6) 42%„ Daſelbſt, an Chriſtian Joſt. 777 19%„ Im Ried, an Daniel Wüſtenfelds Wittwe. 89 80„ Daſelbſt, iſt getheilt mit Johan⸗ nes Leißener. 99 19%„ Daſelbſt, an Joh. Heinr. Engel. Wieſen: 45 Im Ried, an Gottfried Mäußer. J Eſels-Feld. 110 140„ Zwiſchen dem Riedweg und der mörler Straße an Georg Ewald in der Hintergaß. 120 177„ Im Uſa⸗Feld an der Oberpfarrei Friedberg. 13) 70„ Zwiſchen dem Riedweg an ihm ſelbſt. 14) 70„ Zu voriger gehörig. 15 ᷣ 60„ Zwiſchen dem Riedweg und der obermörler Straße an Johs Mäu⸗ ßer jun. 6 53„ Zwiſchen dem Riedweg, an Leo⸗ nore Klein in Friedberg. „ welches hiermit veröffentlicht Friedberg den 31. Oktober 1838. Der Beigeordnete Bender. 317 Verpachtung einer Fiſch⸗ und Krebsbach in dem Revier Hochweiſel, Forſts Fried- 5 berg. (1201) Freitag den 30. November d. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll zu Butzbach, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Joutz, die, mit Ende 1838 leihfällig werdende ſiscaliſche Fiſcherei in dem von Philippseck bis an die Mörler Grenze hinziehenden Fiſch⸗ und Krebsbache, Reviers Hochweiſel, Forſts Friedberg, anderweit auf 12 Jahre verpachtet werden. Es wird noch bemerkt, daß Nachgebote nicht angenommen und nur ſolche Leute zum Bieten zu⸗ gelaͤſſen werden, von denen eine vorſchriftsmäßige Benutzung des Fiſch- und Krebsfangs zu erwarten ſteht, nicht aber Holzfrevler, Wild-, Fiſch⸗ und Krebsdiebe, und Perſonen, die durch Ausübung des Fiſch⸗ und Krebsfanges ihr Gewerbe vernachläſſigen und in ihrem Nahrungsſtande zurückkommen würden. Diejenigen, denen Qualification hierzu nicht notoriſch vorliegt, haben ſich binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten großh. Forſtinſpector genügend auszuweiſen. f Rodheim den 30. Oktober 1838. Der großh. heſſ. Forſtinſpector des Forſtes Friedberg Rübſamen. 4 1 νινιι Privat⸗ Bekanntmachungen. In Dienſt geſucht (1186) wird eine gute Koͤchinn, die feine Spei⸗ ſen und Backwerk zu bereiten verſteht, und ſogleich in Dienſt treten kann, bei einer Herrſchaft auf dem Lande gegen guten Lohn. Auskunft ertheilt die Ex⸗ pedition. Bekanntmachung. (1202) Der Unterzeichnete iſt Willens, ſeinen mit 154 Steinobſt⸗, 49 Aepfel⸗ und Birnbäumen beſetzten, 4 Morgen, 1 Viertel, 15 UKlafter ent⸗ haltenden, ſogenannten Brachbrunnengarten, zwiſchen dem nauheimer Weg an der ockſtädter Grenze, aus freier Hand zu verkaufen. Etwaige Liebhaber kön⸗ nen ſich wegen des Näheren an ihn wenden. Friedberg am 31. Oktober 1838. Oberſchulrath Roth. Einladung. (1203) Zu dem am 8. und 9. Nov. d. J. dahier ſtattfindenden Markt(Kirchweihe) lade ich ein ver⸗ ehrliches Publikum ergebeaſt ein. Oberrosbach. G. H. Bingmann, Gaſtwirth. Wohnungs veränderung und Geſchäfts—⸗ empfehlung. (1204) Allen meinen geehrten Freunden und Goͤn⸗ nern mache ich die ergebenſte Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung auf der breiten Straße verlaſſen, und nun das väterliche Haus in der Uſergaſſe, zum IE 161 —— 6 goldnen Engel„bezogen habe. Ich werde mich eif⸗ rigſt bemühen den guten Namen, welchen dieſes Haus vor Jahren ſich zu erfreuen hatte, wieder hervorzuheben. Mein Geſchäft werde ich in meinem väterlichen Hauſe mit derſelben Reelität und Pünkt⸗ lichkeit, wie in meiner Wohnung auf der breiten Straße beſorgen, und die dauernde Zufriedenheit meiner Gäſte zu erwerben ſuchen. 138 A4 Friedberg. H. Engel. Ein Mädchen, (1205) welches noch einige Tage in der Woche zum Nähen verwenden kann, ſucht Beſchäftigung. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Ein gutes Klavier 93 (1206) ſteht zu vermiethen oder auch zu ver⸗ kaufen bei i n Sig. f zu den drei Schwertern. (1207„Hier stehe ich, ich kann nicht anders; „Gott helfe mir! Amen.“. l j LUTHER. Nach dem Bilde Cranaeh's, im Stahlstich f von Fr. Müller. Gross Folio. Subseriptionspreis: 3 Fl. 36 Kr. Herausgegeben vom BIBLITIOGRAPHISCHERN INS TTITrur. Diess bewundernswürdige Blatt ist ausgestellt und Subscription wird angenommen in der Buchhandlung von Carl Binder nagel in Friedberg. Bel demſelben iſt ferner vorräthig: Schubert, Zuge aus dem Leben des Oberlin, ge⸗ weſenen Pfarrers im Steinthal. Geheftet 18 kr. Gebunden 24 kr. Carulli, Ferd., neue Guitarre⸗Schule für die erſten Anfänger. 54 kr. Schuberth, G., kurze Anleitung im pianofortſpielen für die erſten Anfaͤnger nach Cramer, Czerny, ae 5 t. Accordion⸗Schule, neue. Faßlicher Unterricht daſſelbe ſpielen zu lernen. Auch für Diejenigen, welche keine Noten kennen, nebſt zwanzig gefälligen Uebungsſtücken. Bear⸗ beitet von G. Schuberth. Hamburg. 36 kr. Methfeſſel, A,, allgemeines Lieder- und Commersbuch. Mit Begleitung des Pianoferte. Vierte vermehrte und ver⸗ beſſerte Auflage mit dem Portrait des Verfaſſers. Ham⸗ burg. Schuberth u. N. qu. 8. geh. 2e. —— Geſellſchafts⸗Liederbuch für Guitarre. Eingerichtet nach dem Commersbuch. Zweite verbeſſerte und vermehrte Auflage. Hamburg. Ebendaſ. qu. 8. geh. 1 fl. 30 kr. —— Caſchen⸗Liederbuch für Jung und Alt, zur frohen Un⸗ terhaltung. Nach der 4. Auflage des Lieder ⸗Commers⸗ buches. 2. vermehrte und verbeſſerte Auflage. Hamburg. Schuberth u. N. 32. gebunden. 27 Fr. Rieger's, M. G. K., Herzens⸗Poſtille. Oder Predigten über alle Feſt⸗, Sonn⸗ und Feiertags⸗ Evangelien. Von Neuem durchgeſehene Ausgabe. Bielefeld. 1838. Velh. 3 fl. 36 kr. Hoffmeiſter, Dr. K., Supplement zu Schiller's Werken. Schiller's Leben, Geiſtesentwickelung und Werke im Zu⸗ fammenhang. Tr. Theil. Stuttgarf. 1838. Balz. 52 8. Geheftet. 9 eee Kneiſe, G. Chr., das Wiſſenswerkheſte für den geogra⸗ phiſchen Unterricht in Eten ne Wanbſche wil ei nem Anhange die Geographie des alten Paläſtina enthal. 54 kr. tend. Mit 18 Lithographien. Reichenbach. (1208) für das Jahr 1839, g welcher füglich einen Adreßkalender für das Groß⸗ herzogthüm Heſſen erſetzt, iſt für 8 kr. in Friedberg bei C. Binder nagel zu haben. 4 1 — Fruüchte⸗Preiſe hier in Friedberg: ö Waizen: 11 fl.— kr. Korn: 7 fl. 45 kr. Gerſte: 5 fl. 20 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen: fl.— kr. 1 Fruüchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 29. Okt.: Walzen: 9 fl. 40 kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſter 5 fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen: fl. kr⸗ Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 26. Okt.: Waizen: 10 fl. 51 kr. Korn: 8 fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 64 kr. g Hafer: 3 fl 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 4. bis 11. November 1838. pfd Brod ⸗ Preiſe. Friedberg Butzbach. 4 pf, kr. pf. TLeib⸗Roggenbrod 2 2 N 3 2„„ 3 2 3 83 44 1 1 1 1 Loth — Milchbrod 141 4 —[Waſſerweck 11 57% 1— —[Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15 1 Fleiſch-Preiſe. ö. 9 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 51 11 1112 „ Kühfleiſch f 8 88 100 „Rindfleiſch 12 50 8 „ Kalblleiſch 5 3998— 8 „ Schweinenfleiſch 11 2 10 20 „ Hammellleiſch S 8 „ Schaaffleiſch. 5„ „ Wurſt von blos Schweinen 124— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 10 „ Bratwurſt a 15— 15— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 3 22— „ Schinken 15— 144— „ Doörrfleiſch 2627 646— 134 „ Schweinenſchmalz, ausgelgſen 20— 19 „„dito unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 5 18— 18— Hammelsfett 15— 1414— Der großh. heſſ. Kreisrath K. d. Küchler. 1 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. Darmſtaͤdter Reſidenzkalenden — Wir von 183 gemacht, aus dem und ihne ſelbe nit ſondern mern wieder! achtung darum 1 Zugaben dleſen in lſccht gat nit dem i it. Gleie