Intelligenzblatt f 8 8. N ür die 8 f. rovinz im Allgemeinen, N Januar: nn. den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. *— 5 5———— B—— r Sonnabend, den 3. Februar 18338. g und——— S — eee, Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg 9 an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. —. Betreffend: Die Berechnungsweiſe bei Veränderungen der Anſchläge im Brandkataſter. — Da nach dem Inhalt des Art. 8. des Geſetzes v 11 6 umme in das Brandkataſter nur nack Sachverſtändige, welchen Bauwerth Niniſterium des Innern und der om 21. Febr. 1824 der Eintragung der Verſicherungs⸗ vorgängiger Schätzung des Bauwerthes der Gebäude durch das Verſicherungskapital nie überſteigen darf, geſchehen ſoll ſo hat großh. Juſtiz verfügt, daß d ie von Ihnen unter die Brandverſicherungs-Decla⸗ 1 ation zu ſetzenden Beſcheinigungen, ob und welche Hypothekſchulden auf den betreffenden Gebäuden haften, 2 u der Regel nicht mehr erforderlich ſeyn ſollen. Ausnahmsweiſe bleibt nur in den Fällen, in welchen 3 uf beſonderes Verlangen ein Eintrag des Verſicherungskapitals in das Brandkataſter bis zu% unter 64 2 em Bauwerth erfolgt, entweder die früher vorgeſchriebene Beſcheinigung des Bürgermeiſters oder ſtatt E eren die Beibriugung einer Beſcheinigung des Gläubigers, daß er in die Herabſetzung des Verſicherungs⸗ 4— apitals einwillige, erforderlich. * Friedberg den 1. Februar 1838. a Kuͤchler. 16— 3 2 2—— W 0W ,t 1— Set e ck beine 5 Geſchehener Anzeige zu Folge hat ſich der unten ſignaliſirte Ortsbürger Peter Schneider von f 18 berflorſtadt ohne Vorwiſſen ſeiner Familie ſeit dem 26. Dezember v. J. von Hauſe entfernt. 16 Es werden daher alle diejenigen inn und ausländiſchen Behörden, welche über den Aufenthalt oder Aſſige Verhältniſſe des beſagten Peter Schneider Auskunft geben können um gefällige Benachrichtigung „gebenſt erſucht. d. K. F Friedberg den 18. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Signalement: Alter 38 Jahr.— Größe ungefähr 7 Schuh.— Haare blond.— Stirn breit.— Augenbraunen Und.— Augen braun.— Naſe ſtumpf.— Mund gewöhnlich.— Bart blond.— Kinn breit.— Ge⸗ ſat oval.— Geſichtsfarbe friſch.— Statur ſtark.— Beſondere Zeichen keine. Kleidung: dunkelblauen Kamiſol, desgleichen Hoſen, einer rothſtreifigen einer Polenkappe von ſchwarzem Tuch, einer ſchwarz ſeidenen Halsbinde und rindsledernen Halb⸗ , ä 9 Sein Anzug beſtand angeblich in einem — Tce, ſſtteln. „—————————— Erwiederung. Auf die Anfrage in Nr. 4. dieſes Blattes, den Mangel an Braunkohlen auf dem Dorheimer Berg— werk, ſo wie die Einſchränkung des Verkaufs be⸗ treffend, bemerke ich dem R. Y. Z., daß ich mich nicht veranlaßt finde, auf jene Anfrage früher zu ant⸗ worten, bis er ſich genannt habe. Dorheimer Bergwerk den 30. Jan. 1838. A. Storch, a Berginſpector. Vorſtehende Erwiederung haben wir dem Einſender der Anfrage in Nr. 4. dieſes Blattes mitgetheilt; derſelbe meint aber, ſein Na me ſey bei der Sache ganz unweſentllch. Uns ſcheint's auch ſo. Die Redaction. Friedberg am Ende des Januar. Man kann unſerer Stadt den Vorwurf nicht machen, als ſorge ſie nicht für ihre Armen in den Zeiten der Noth. Die Vorſorge offenbarte ſich wie⸗ der recht deutlich während der kalten Tage, die wir jetzt beendigt ſehen. Nicht nur öffnete der hie⸗ ſige Hüͤlfs-Verein zweimal wöchentlich ſein Ma⸗ gazin, welches mit 3400 Stück Holz⸗Wellen und 500 Centnern Braunkohlen gefüllt war, auch von Seiten des ſtaͤdtiſchen Vorſta ndes wurde einige⸗ mal wöchentlich eine Quantität Braunkohlen um den billigen Preis von 12 Kr. pr. Centuer zum Verkaufe für Unbemittelte ausgegeben. Mehrere achtbare Bürger unſerer Stadt erklärten ſich zur unentgelt⸗ lichen Herbeifuhr dieſes Brennmaterials bereit. Jede Gemeinde konnte und ſollte ein kleines Noth⸗Magazin für ſolche Fälle haben, wie die ſind, welche wir eben erlebten. Wir ſind überzeugt, daß ſich daſſelbe mit ſehr geringen Koſten bewerkſtelligen ließe. Das Breunn-Material, welches in gelinden Wintern nicht gebraucht würde, könnte im Früh⸗ jahre öffentlich verkauft und aus dem Erlöſe zur rechten Zeit ein neuer Vorrath angeſchafft werden. Die Beſſeren unter den Mitbürgern würden ſich in den meiſten Orten eine Ehre daraus machen, das zu kaufen, was nicht nöͤthig war. Neue Zeit ſchrift. (Beſchluß.) Folgendes ſind die Hauptpunkte des zwiſchen Kurheſſen und dem Großherzogthum Heſſen ge— ſchloſſenen Vertrages. 1) Bis zum letzten Mai l. J. wird das Wehr zu Vilbel um 1 Fuß 2¼ Zoll, ferner wird bis zum 8. Juni das Mühlenwehr der Schaarmuͤhle um 30 — 4 Zoll 10 Linien, das Mühlenwehr zu Nieder- dorfelden um 2 Zoll 2 Linien, das Mühlenwehr zu Kilianſtädten um 2 Zoll 1 Linie und das Mühlenwehr zu Büdesheim um 8 Zoll 4 Linien geſenkt werden. Ferner wird bis zum 16. Juni das Mühlenwehr zu Windecken um 1 Fuß 27% Zoll, bis zum 24. Juni das Mühlenwehr zu Heldenbergen um 7½ Zoll und bis zum 2. Juli das Muͤhlenwehr zu Eichen um 9 Zoll 10 Li⸗ nien geſenkt werden. Bis Ende Juli ſollen die Mühlenwehre zu Kilian⸗ ſtädten, Windecken und Eichen, bis auf 70 F., und jenes zu Buͤdesheim bis auf 20 und end⸗ lich jenes zu Heldenbergen bis auf 25 Meter verlängert werden. In derſelben Zeit ſollen die Mühlenwehre zu Niederdorfelden, Kilianſtädten, Windecken und Eichen mit Fluthſchleußen von 36 Quadrat⸗ fuß; ferner ſoll jenes zu Vilbel mit einer ſolchen von 6 und das zu Büdesheim mit einer ſolchen von 3 Quadratmetern verſehen werden. 4) Ohne genaue Friſtbeſtimmungen wurden folgende Geradleitungen und Erweiterungen der betref⸗ fenden Flußbetten beſchloſſen: 2) Erweiterung der Nidda bei Dortelweil; p) Erweiterung der Brücke am Gronauerhofe; 6) Geradeleitung der Nidda oberhalb der Ein⸗ mündung der Nidder z d) Geradeleitung der Nidder dicht oberhalb dieſer Einmündung; e) Geradeleitung der Nidder unterhalb der Brücke zu Niederdorfelden; 1) Erweiterung der Nidder zwiſchen Kilian⸗ ſtadten und Büdesheim; ·0 Geradeleitung der Nidder unterhalb Win⸗ decken; h) deßgleichen oberhalb Windecken; j) Erweiterung der Nidder in der Markung Windecken; k) Geradeleitung der Nidder auf der Grenze der Markungen Heldenbergen und Eichen; D deßgleichen auf der Grenze der Markungen Eichen und Höchſt. 5) Alle 5 Jahre ſoll eine gemeinſchaftliche Reviſion dieſer Flußſtrecken, von beiderſeitigen Commiſſa⸗ rien, vorgenommen und darüber gewacht wer⸗ den, daß alle älteren Unregelmäßigkeiten beſei⸗ tigt und neueren vorgebeugt werde.“ Unter den übrigen Gegenſtänden, deren die Zeit⸗ ſchrift erwähnt, geht uns der Artikel über das Solbad zu Nauheim näher an. Da es uns indeſſen gegenwärtig an Raum gebricht, ſo müſſen wir uns vorbehalten, uͤber daſſelbe zu einer an; dern Gelegenheit uns zu unterhalten. Uns war es hauptſächlich darum zu thun, die Leſer auf die Reichhaltigkeit des Werkchens aufmerkſam zu ma⸗ chen, und es iſt uns genug, wenn wir dieſen Zweck erreicht haben. Die Redaction. 2 30 Concll Unterha ein jaht ſum fall verabfol Se dung auf dah Die telbar v werden Anftage Nidt (40 12 Uhr, Scheuer tem Sta Termin Genehm Abbruch wird, de dieſer E Oſth! Ho (102 Wittwe, Uhr, der legene, langen Druckere der llebe fauſe ein ter den in Vedingur umme 9 Ach ſteher laithe be Men Zit werden. olgende betref⸗ weil; uerhofe; der Ein⸗ der ddl alb der Kilian⸗ lb Win⸗ Markung r Grenze d Eichen; kdarkungen Revision Commiſa⸗ acht wer⸗ ten beſei⸗ ö n die Zeit⸗ über das a es uns ſo müͤſſen einer al us war es r auf die im zu 1d. ieſen Zit 5 actiol. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Mühlen ⸗ Verkauf. (938) Die in hieſiger Stadt gelegene, mit drei Mühlgangen verſehene ſtädtiſche Mühle, welche ſchon ſeit zweihundert Jahren ihre Exiſtenz bewährt hat, und bisher verpachtet geweſen iſt, ſoll erb- und eigen- thümlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Das Mühlengebäude nebſt dazu gehörigen Oeco⸗ nomie-Gebäuden ſind noch neu, befinden ſich in gutem baulichem Stande, und es fehlt der Mühle nie an hinlänglichem Waſſer. Beſondere Vortheile gewährt dieſe Mühle noch dadurch, daß ſie wenig Concurrenz hat, und daß das nöthige Holz zur Unterhaltung der Gebäude und des Werkes gegen ein jährliches, verhältnißmäßig ſehr geringes Aver— ſum aus den ſtiscaliſchen Waldungen unentgeldlich verabfolgt wird. Steigliebhaber werden eingeladen an dem zur Verſteigerung anberaumten Termin auf Petri-Tag 1838, Morgens 10 Uhr, auf dahieſigem Rathhauſe zu erſcheinen. Die näheren Verkaufsbedingungen werden unmit— telbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht; jedoch werden auch ſchon vorher auf frankirte ſchriftliche Anfragen dieſelben mitgetheilt. Nidda den 10. Oktober 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dr. Borberg. Bekannutmachug. (44) Donnerſtag den 22. Februar l.* 12 Uhr, ſoll die zur Pfarrei dahier gehörige 2ſtöckige Scheuer, 50 Fuß lang und 33 Fuß breit, noch in gu— tem Stande und mit Ziegeln gedeckt, unter den in dem Termin zu eröffnenden Bedingungen, vorbehaltlich der Genehmigung, gegen gleich baare Zahlung auf de Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. Bemerkt wird, daß von Kaufluſtigen jeden Tag Einſicht von dieſer Scheuer genommen werden kann. Oſtheim den 17. Jan. 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ruppel. Hofraithe- und Färberei-Verkauf. (1102) Auf Verlangen der Frau Martin Groß Wittwe, ſoll Donnerſt. d. 1. März 1838, Vorm. 10 Uhr, deren in hieſiger Stadt an der breiten Straße ge⸗ legene, mit Nro. 5 bezeichnete Hofraithe, worin ſeit langen Jahren mit dem beßten Erfolge Färberei und Druckerei betrieben wurde und auch noch bis zum Tage der Uebergabe fortbetrieben wird, auf hieſigem Rath— hauſe einer öffentlichen freiwilligen Verſteigerung, un⸗ ter den im Termine eröffnet werdenden annehmbaren Bedingungen und der, daß die Hälfte der Kauf⸗ ſumme gegen gerichtliche Sicherheit zu 4% verzins⸗ lich ſtehen bleiben kann, ausgeſetzt werden. Die Hof⸗ raithe beſteht in zweiſtöckigem Wohnhaus mit 6 heiz⸗ baren Zimmern, 5 Kammern, 3 großen gedielten Boͤ⸗ Mittags 31 den, wovon der unterſte vollſtändig zum Trocknen ein⸗ gerichtet iſt, 2 Kellern, Küche u. ſ. w., ſodann ſehr geräumigen Färberei, heizbaren Druckſtube, Mang⸗ bau, Scheune, Pferde-, Küh- und Schweinſtälle, Holzſchoppen,% Morgen zum Trocknen einge⸗ richteten dicht hinter der Füͤrberei befindlichen Gar⸗ ten u. ſ. w. Bemerkt wird noch, daß ſich die Hofraithe in der gangbarſten Straße befindet und ſich leicht zu einem anderen großeren Geſchäfte einrichten läßt. Wenn es gewünſcht wird, ſo werden ſaͤmmtliche Färberei-Geräthſchaften mit verſteigert und ſind dieſelben ſo wie die Hofraithe jederzeit einzuſehen. Friedberg am 14. Dez. 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Straßenbau-Reparatur-Arbeits-Ver⸗ ſtei gerung. (43) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats— und Provinzialſtraßen in dem Baubezirk Friedberg für das Jahr 1838 als Handarbeiten, Steinfuhr- und Steinſchlagerlohn ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen an den Wenigſtfordernden zur Verſteigerung gebracht werden: 1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung u. von der Dortelweler Gränze bis Okarben, zu Kloppenheim, Montag den 12. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze, zu Oberwolſtadt bei Herrn Wirth Brauburger, Mittwoch den 14. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr. Für die Straße von der Nauheimer bis Butzbach, zu Niedermörlen im Wirthshaus zum Löwen, Freitag den 16. Febr. d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr. Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Han⸗ au und nach dem Aſſenheimer Steinbruch, im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt Montag den 19. Febr., Nachmittags 1 Uhr. Für die Straße von den Nonnenſtümpfen bis Ranſtadt, zu Niedermockſtadt, Mittwoch den 21. Februar, Vormittags 10 Uhr. 6) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Lindheim, zu Altenſtadt im Gaſthaus zum Adler, Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr. 5 Für die Straße von Lindheim bis Buͤdingen und von Lindheim bis Selters, zu Lindheim, den 23. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem dortigen Rathhaus. Die Herren Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg und Büdingen werden erſucht, dieſes in ihren Ge⸗ meinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 18. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. 2 3) Grenze 4 50 7 . — 82 Immobilien⸗Verſteigerung. (69) Dienſtag den 13. Februar l. J., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen auf freiwilliges Anſuchen der Georg Bollers Wittib, in hieſigem Rath⸗ hauſe deren ſämmtliche Immobilien beſtehend in: ee Einer Hofraithe beſtehend in Wohnhaus und Scheuer an Adam Rauſch und Karl Ritzel gelegen, und zwar das Wohnhaus allein und die Scheuer allein. An Ackerland: 20*¼, 188 Ruthen in dem großen Warthfeld, an Ludwig Langsdorf. 3)% 85 Ruthen daſelbſt in der 6. Gewann, a an Martin Simon. 4) 9, 138 Ruthen daſelbſt, an Philipp Söll⸗ i ner jun. 5)%%, 119 Ruthen in der Lach, an Heinrich Salzmann. 113 Ruthen in der 2. Gewann, im Straßheimer Grund, an Eliſabetha Catharina Franz, eine Wieſe. 160 Ruthen, ein Acker im großen Gal⸗ genfeld am Grauenſtein. oͤffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. Friedberg den 25. Januar 1838. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. ü Güter ⸗ Verkauf. (70) Montag den 12. Febr. l. J., Vormittags um 9 Uhr, wollen die Erben des verlebten Ludwig Windecker ihre ſaͤmmtlichen Güterſtücke in der Fried⸗ berger und Fauerbacher Gemarkung einer öffentlichen freiwilligen Verſteigerung in hieſigem Rathhauſe, unter dreijährigen Zahlungsterminen ausſetzen laſſen, als: In der Gemarkung Friedberg Gärten: 23% 36 Ruthen. In der Stadt in der Acker⸗ gaß neben Ambros Conrad Müller zehntfrei. An der Weedgaſſe neben Mar⸗ tin Simon. In der 4. Gewann an Em⸗ rich Windecker zehntfrei. In der 7. Gewann an Con⸗ rad Lang und Jacob Bechſtein. In der 10. Gewann an Chri⸗ ſtoph Oberländer, zehntfrei. Im Großwartfeld neben Hein⸗ rich Salzmann. Daſelbſt an ſich ſelbſt und Heinrich Kipp. Daſelbſt an ſich ſelbſt und Adam Steinhauſer. Daſelbſt an Philipp Preuſſer I. Im Großgalgenfeld an Hein⸗ Wecker. Im Lachenfeld, in der 3. Ge⸗ wann, an Heinrich Hanſtein. 60 76 2 70* 2% 40„ „ e eee % 136„ 28% 162%„ 50% 164„ „ e 110„ 8 11³ 17 59% 178„ 1%, 95 Ruthen Daſelbſt an Johannes Waß muth. % 20 Ruthen an der Pfarrei Friedberg, giebt 5 kr. 2¼ pf. Zins an die Gemarkung Fauerbach II. g 2 1 Morg. 1 Vtl. 4 Ruth. Acker am Dien⸗ 6% 3 Vill. 17% Rth. Acker am Irrgang an Johs. Wetzſtein. 1 70 bruͤcker Weg an Chriſtian Reus. 2 Prtl. 37 Rth. am Hollerbuſch an Collec⸗ 2% 3 Vll. 31½ Rth. am Städterweg an Adam Steinhäuſer. 140 dem Mainzerthorweg an Lud⸗ wig Langsdorf. In Auftrag: 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Kirche. heimer Pfad an Rudolph Haas. 2 Ptl. 3 Rth. Acker, zieht durch den Stein⸗ 2 5 tor Müller. 1 Morg. 1 Vrtl. 4½¼ Rth. Acker rechts Friedberg den 25. Januar 1838. Verſteigerung von Bauarbeiten. (74) Samſtag den 24. Februar, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Stockheim die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: fl. kr. 1) Maurerarbeit ausſchließlich der Mate⸗ rialien 399 56 2) Steinhauerarbeit 159 19 3) Zimmerarbeit ausſchließlich der Mate⸗ rialien 336 56 4) Dachdeckerarbeit 167 35 5) Schreinerarbeit 466 18 9) Schloſſerarbeit 309 52 7) Glaſerarbeit 179 40 8) Weisbinderarbeit 214 12 61 54 6) Spenglerarbeit Indem man dieſes unter dem Anfügen zur all⸗ gemeinen Kenntniß bringt, daß die Voranſchläge, Bauriſſe und Bedingungen bis dahin auf der Bür⸗ germeiſterei zu Stockheim eingeſehen werden konnen, wird zugleich bemerkt, daß nur ſolche Steigerer zum Gebote zugelaſſen werden, welche ſich vorher durch Atteſte von ihrer Bürgermeiſterei ausweiſen konnen, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 24. Januar 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Gläubiger-Aufforderung. (78) Philipp Bertalott von Altenſtadt be⸗ abſichtigt nach Erda, Königreich Preußen, auszu⸗ wandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen (05) ſollen a. ſtände e bietendet rock, 1 1 Koffer 1 Taba und K Fe 90) zu dem 97) einem 9 Waſſerk Radwell duß Ei. Fritz. .. 5 tags 9 ckheim daſelbſt dernden I. 399 56 159 19 336 56 167 35 466 18 309 52 179 40 1 12 61 54 zur all⸗ inſchlage, der Bür⸗ konnen, Steigerer ch vorher ausweiſen ande ſind. ucht, die⸗ it machen baumeiſter uuſtadt be⸗ , auszu⸗ ind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er— theilt werden wird. Friedberg den 13. Januar 1838. Der groß herzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger- Aufforderung. (79) Jakob Foͤrſter von Ilbenſtadt beabſichtigt nach Lamprecht im Königreich Baſern auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 29. Dezember 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Verſteigerungs-Anzeige. (95) Montag den 12. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe nachfolgende Gegen— ſtände einer öffentlichen Verſteigerung an den Meiſt— bietenden ausgeſetzt werden, als: 1 brauner Ober— rock, 1 Schlafrock, 2 Paar Hoſen, 1 Hut, 8 Pfeifen, 1 Koffer, 1 Paar Stiefel mit Sporn, 1 Nähkiſtchen, 1 Tabakskäſtchen, 1 lackirtes Tintenfaß, 1 Lampe und 4 franzöſiſche Bücher. Friedberg den 1. Febr. 1838. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: 5 Bechſtein. Arbeits-Verſteigerung. (96) Donnerſtag den 15. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Heldenbergen die an dem dortigen Pfarrhauſe vorzunehmenden Bauarbeiten an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. Nach dem Voranſchlag betragt: 1) Maurerarbeit 27 fl. 2) Schreinerarbeit ee e 3) Schloſſerarbeit 4) Glaſerarbeit 5) Weißbinderarbeit 3 Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zu dem erwähnten Termine auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Zugleich erſuche ich die Herren Bürgermeiſter Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 1. Februar 1838. Der groß. heſſ. Kreisbaumeiſter f Rhumbler. Lieferungs-Verſteigerung. (97) Da bei der geſtrigen Verſteigerung des zu einem Rade für die hieſige neu erbaut werdende Waſſerkunſt erforderlichen Holzwerkes, als: einer Radwelle, 2 Anwellen, 8 eiſernen Radfelgen, 320 Fuß Eichenholz zu Radarmen ꝛc., ſowie verſchiedene Quantitäten buchen Bohlen, keine annehmbaren Forderung abgegeben worden ſind, und der Zuſchlag dieſerhalb nicht ertheilt werden konnte, ſo ſoll nun die Lieferung jenes Materials im Ganzen oder auch im Einzelnen aus der Hand abgegeben werden, welches hierzu Luſttragenden bekannt gemacht wird. Friedberg den 1. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Nußbaumholz-Verſteigerung. (98) Montag den 12. Febr. l. J., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der im Stadt— ſchreiberei-Graben ausgemachte Nußbaum ſammt ei— nem Wurzelſtock öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 1. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hel BVerſteige dung. (99) Mittwoch den 7. Februar l. J., Vormit⸗ tags ½10 Uhr, ſollen in dem altenſtädter Gemeinde⸗ wald, Diſtrikt Eichwald und alter Heegwald, nahe an 4000 Cubicfuß eichen Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz verſteigert werden. 0 77 5 Zuſammenkunftsort iſt in dem Holzſchlag elbſt, Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend wollen dieſes gefälligſt veroͤffentlichen laſſen. Altenſtadt am 30. Januar 1838. b Der großh. Buͤrgermeiſter Brack. e (100) Dienſtag den 13. Februar l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe auf Antrag des Herrn Curator Dauernheim, die dem Heinrich Mack Zr. dahier zuſtehenden Güterſtücke in der burgfriedberger und ockſtädter Gemarkung, beſtehend in: 10 35 Ruthen Garten, am Sodenweg, an Herrn von Löw. 2) 1 Viertel 21 Ruthen Garten, im Ried, in der 9. Gewann, iſt ge— theilt mit Karl Chr. Frick. 30— 13 ¼ Ruthen daſelbſt, an Lieute— nant Henkels Erben. 4— 9 ¼ daſelbſt, an G. Joſt. 50— 19½ daſelbſt, an Joſeph Ströhlein in der ockſtädter Gemarkung, öffentlich meiſtbietend auf ſechs Jahren verpachtet werden. Friedberg den 1. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobi e feige ü n g. (101) Montag den 5. Februar, Morgens 8 Uhr, ſollen aus dem Nachlaß des verlebten Küfers und Bierbrauers Georg Kautz dahier nachfolgende . einer Verſteigerung ausgeſetzt werden, als: Bettwerk, Hemden, Manns⸗ und Weibskleider, Bett- und Handtücher, 2 Bettſtellen,. Haus⸗ und Küchengeraͤthſchaften, circa 30 Fäſſer von verſchiedener Große, einige Bütten, ein einſpänniges Wägelchen, ein Schubkarren, ein Sack Hopfen, ein Schleifſtein, Küferwerkzeug, eine Parthie Faßdauben und „„ hölzerne und eiſerne Reif. Butzbach den 31. Januar 1838. Der Bürgermeiſter Zahn. Eichen-Lohrinde-Verſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (102) Das dies jährige Ergebniß an eichen Loh⸗ rinde in den nachbemerkten, vom Raumholze rein geſtellten Niederwaldſchlägen, wird dahier Mittwoch den 7. März d. J., Vormittags um 10 Uhr, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert, nämlich: A In den großh. Domanialwaldungen: 1) Frauenwald, 20jähriger Beſtand, ungefähr 550 Gebund in 220 Ctr. 2) Kellerberg, 26jähriger Beſtand, ungefähr 700 Gebund in 266 Ctr. Summe 1250 Gebund in 486 Ctr. B) Ju den Communalwaldungen der Gemeinden: 1) Obermöoͤrlen, 13jähriger Beſtand, ungefähr 658 Gebund in 250 Etr. 2) Niedermörlen, 17jaͤhr. Beſt., ungefahr 500 Gebund in 190 Ctr. 3) Ockſtadt, f 18jähr. Beſt., ungefähr 900 Gebund in 306 Ctr. Summe 2058 Gebund in 746 Ctr. Hauptſumme 3358 Gebund in 1212 Ctr. Nachgebote können nicht angenommen werden, vielmehr wird der definitive Zuſchlag ſogleich er⸗ folgen, wenn die Letzt und Meiſtgebote dem Ab⸗ ſchäͤtzungspreis gleichkommen. Die näheren Bedin⸗ gungen werden vor'm Ausgebot eröffnet. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Obermörlen, Winter⸗ ſtein, Ockſtadt und Oberrosbach, ſind angewieſen, den Kaufliebhabern, welche ſich deßfalls bei ihnen einfinden, die Lohſchläge vorzuzeigen Oberrosbach den 1. Februar 1838. Der großh. Revierförſter Bingmann. Holz⸗Verſteigerung. (103) Mittwoch den 7. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Wald nachſtehendes Gehölz, als: 2 13 7 7 1 337 214 5„ Puuͤgelholz, 4) 500 Stück eichen Wellen, Stämme eichen Bau⸗, Werk⸗ u. Nutzholz, 60 2„ Buchenholz, 5 Fuß lang und 28 Zoll im Durchmeſſer, meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Buͤrgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Bönſtadt den 30. Januar 1838. Der. großh. Bürgermeiſter Geibel. Lieferungsverſteigerung. (104) Donnerſtag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Liefe— rung von 1650 Fuß gußeiſernen Röhren von 4¼ Zoll Weite, // Zoll Eiſenſtärke in Stücken von 5 bis 5½ Fuß Länge, mit Köpfen von 4 Zoll Länge und 5 Zoll 11 Linien Weite, ſodann 500 Fuß der⸗ gleichen Röhren von 4 Zoll Weite, in Stücken von 5 bis 5½ Fuß Länge und Zoll Eiſenſtärke mit Köpfen von 5 Zoll Länge und 6¼ Zoll Weite(das angegebene Maaß im Frankfurter Werkfuß verſtan⸗ den), öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 1. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. N νν Privat⸗ Bekanntmachungen. Verſteigerungs⸗-Anzeige. (1052) Der Oekonom Stegmann zu Hof Glaub⸗ zahl läßt folgende Gegenſtaͤnde an den bemerkten Tagen öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Glaubzahl ohnweit Nidda verſteigern, wozu hiermit Kaufliebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Verſtei⸗ gerung an jedem Tage Morgens 8 Uhr beginnt. Montag den 12. Februar 1838 bedeutende Quantitäten Heu, Stroh, Kartoffeln und Dünger. Dienſtag den 13. Febr. 1838, 3 vierſpännige Ackerwagen, 5 Pflüge, 2 Eggen, vollſtändige Brennerei⸗ geräthſchaften, Raufen, Tröge, Scheunen- und Bo⸗ dengeräthſchaften, Schäferhütte mit Horden und 1 Korbwagen. Mittwoch den 14. Februar 1838, verſchie⸗ dene Meubels und Hausgerathe, Tiſche, Stühle, Sophas, Schränke, Comode, kupferne Keſſel und Küchengeräthſchaften. Donnerſtag den 15. Februar 1838, Ochſen, Kühe und Pferde. Offene Lehrerſtelle bei der israelitiſchen Gemeinde Rodheim. (52) Die israelitiſche Religionsgemeinde zu Rod— heim im Kreisrathsbezirk Friedberg ſucht gegen ein angemeſſenes Honorar einen Religionslehrer, wel⸗ cher auch zugleich das Amt eines Vorſängers zu verſehen hat, und kann bis den 16. März l. J. in (e!) helm! miethen beſteht einer u cher. N ertheilt Fri⸗ (105 geſonne Tage e den H chen me Zahlun, 1 Pfe Pferk 248 Egge und verſtan⸗ werden. Fritz * Glaub⸗ merkten bagre ynweit aber mit Verſtei⸗ ginnt. deutende Duͤnger. ſpännige rennerei⸗ und Bo⸗ und 1 verſchie⸗ Stühle, eſſel und „Ochſen, itiſchen zu Rod⸗ gegen ein er, wel⸗ ingers zu 1. J in — 35— ſeinen Dienſt eintreten. Hier auf Reflektirende, welche im Stande ſind, ſich durch Zeugniſſe über ihre Fä— higkeiten und Moralität auszuweiſen, belieben ſich in frankirten Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Rodheim den 17. Januar 1838. Der Vorſtand der israelit. Religions gemeinde daſelbſt: Löb Borngäſſer. Mobilien-⸗Verſteigerung. (56) Die in Nr. 3 dieſes Blattes unter(56) ge⸗ ſchehene Bekanntmachung wird wegen Unvollſtändig— keit zurückgenommen und dahin abgeändert: Dienſtag den 6. Februar d. J, und die folgen— den Tage, will der Unterzeichnete abzugshalber nach— beſchriebene Oeconomie-Geräthſchaften öffentlich an den Meiſtbietenden verkaufen. 1) Zwei ſehr gute brauchbare Oeconomie-Pferde und eine Kuh. 2) Zwei zweiſpännige Wagen mit ſaͤmmtlichem Zugehör, als Pflüge, Eggen ꝛc. 3) Zwei vollſtändige Pferdegeſchirre, ſowie drei beinahe noch ganz neue Ackergeſchirre ꝛc. 4) Hausgeräthſchaften aller Art, als zwei große Mehlkaſten, Backtrog, Tiſche, Bänke, ein Clavier ꝛc. 5) Küchen-⸗Geräthſchaften, als kupferne und ei— ſerne Töpfe, die in jedem Sparheerde gebraucht werden können ꝛc. 6) Mehrere vollſtändige Betten mit Bettſtellen. 7) Eine große Quantität Stroh aller Art, 150 Zentner Heu, 100 Zentner Grummet, circa 200 Malter Kartoffeln ꝛc. und 8) Ein großer Hofhund(Dogge) feinſter Race. Okarben den 23. Januar 1838. Lange, Verwalter. 3eme ſt hen. (61) Der zweite Stock in dem ehemaligen Wil— helm Dietz' ſchen Hauſe in der Uſergaſſe iſt zu ver— miethen und kann im April bezogen werden. Derſelbe beſteht in 3 heitzbaren aneinanderſtoßenden Stuben, einer unheitzbaren Stube, Küche, Keller und Spei— cher. Näheren Aufſchluß über die Miethbedingungen ertheilt der Unterzeichnete. Friedberg den 18. Januar 1838. Bäckermeiſter Ulrich in der Uſergaſſe, Mobilien-Verſteigerung. (105) Die Unterzeichnete iſt erbabtheilungshalber geſonnen, Montag den 19. d. M. und die folgenden Tage auf dem zwiſchen Echzell und Nidda liegen— den Häuſerhof folgende Mobilien einer öffentli— chen meiſtbietenden Verſteigerung, gegen gleich baare Zahlung, auszuſetzen, als: 1) Pferde, Kühe, Schweine, Schaafe, ein Sack-Eſel, Pferdegeſchirr ꝛc. f 2) 4 Oekonomie-Wagen mit Zugehör, 5 Pflüge, 4 Eggen, 1 vollſtändige Chaiſe, Schlitten, Fäſſer und ſonſtige Geräthſchaften. 3) Eine vollſtändige Brennerei nebſt Haus- und Küchengeräthſchaften, Tiſche, Stühle, Comode, Kupfer, Zinn, Blech, Eiſen ꝛc., ferner Früchte Futterſtroh, Heu, Grummet, Kartoffeln, Brand— wein ꝛc. g Bemerkt wird noch, daß die Verſteigerung an den oben erwähnten Tagen jedesmal Vormittags 8 Uhr beginnt und daß den 19. Februar blos die un— ter 1) verzeichneten Gegenſtände zur Verſteigerung kommen. Häuſerhof den 1. Februar 1838. Pachter Anton Gärths Wittwe. Mobilien-Verſteigerung. (106) Wir Unterzeichnete ſind' geſonnen den 7ten Februar 1838 nachſtehende Gegenſtande, wohnungs⸗ veränderungshalber, einer öffentlichen Verſteigerung auszuſetzen: 1) 2 ſiebenjährige Wallach-Pferde, 2) 1 tragbares Mutterpferd, 5 3) 1 2jähriges Fohlen, von Farbe ein Fuchs, 4) 1 jähriges„ W 5) 4 Kühe, 6) 2 Rinder, 7) 5 Schafe, 8) 1 Mutterſchwein mit 5 Jungen, 9) 4 Erſtlinge, Mutterſchweine, 10) 1 zweiſpänniger Wagen, 110 1 einſpänniger Wagen, 12) 2 Pflüge und 2 eiſerne Eggen, 13) circa 100 Centner Heu und Grummet, 14) 20 Fuder Stroh von aller Art, 15) 50 Körbe Spreu und Keil, 16) 70[IFuß Zzoͤllige nußbaumene Bohlen, 17) Wirthſchafts- und ſonſt verſchiedenes Haus— geräthe; Möbeln von verſchiedener Farbe. Kaichen den 30. Januar 1838. Heinrich Jakob Hahn. Andreas Hahn. Eine fleißige Magd, (107) welche mit Vieh und der Haushaltung um⸗ zugehen verſteht, wird auf nächſtkommenden Petri⸗ tag in Dienſt geſucht. Die Expedition dieſes Blat— tes ſagt von wem? Dankſa gung. (108) Dem edlen Menſchenfreunde Friedbergs, welcher den Armen zu Obermörlen 100 Wellen Holz geſchenkt, wird hiermit der innigſte Dank geſagt. Obermörlen den 24. Jan. 1838. Vogler, Pfarrverwalter. 40,000 Gulden (109) können zu 4½, auch 4 Procent gegen dop— pelten Einſatz unterſchrieben werden. Auf portofreie Anfrage ertheilt nahere Auskunft Andreas Ger— lach in Büdesheim. Ein 2jähriger Faſſelochs, g (110) ächte Schwyzer⸗Race iſt zu verkaufen in Bönſtadt von Adam Leonhard. F. 8 Torf⸗ Verkauf. (90) Auf dem Torfſtich hierſelbſt wird noch Form torf, groß Format, kerntrocken, das 1000 zu 3 fl. 45 kr. abgegeben, welches hiermit zur Nachricht dient. Enkheim bei Bergen d. 24. Jan. 1838. Der Geſchäftsführer 5 H. Arend. Aachener und Muͤnchener Feuerver⸗ ſicherungs-Geſellſchaft fuͤr das Großherzogthum Heſſen. (111) Die Direction dieſer mit inländiſchen Rech⸗ ten verſehenen Geſellſchaft hat mich unter Beſtäti⸗ gung des großh. heſſ. Provinzial⸗Commiſſärs der Provinz Oberheſſen, für die Kreiſe Friedberg, Nidda, Büdingen und Landrathsbezirk Hungen als Agent beſtellt. Unter Bezugnahme auf die in Nr. 3 des großh. heſſ. Regierungsblattes von dieſem Jahre erſchienene allerhöchſte Verordnung vom 2 Dez. 1837, nach welcher alle Verſicherungen von Mobilien in allen Feuerverſicherungs-Anſtalten, welche außer Deutſchland ihren Sitz haben, ſowie alle Erneuerungen, oder Prolongationen der mit denſelben bereits beſtehenden Verſicherungs-Verträge im ganzen Umfang unſers Großherzogthums unter⸗ ſagt ſind, erlaube ich mir, darauf mit dem Zuſatze aufmerkſam zu machen, daß es wohl ganz zwecklos ſeyn dürfte, die Vortheile, die dieſe Geſellſchaft ge⸗ währt und der häufigen Mobiliar-Verſicherungen, die bis jetzt ſchon bei ihr ſtattgefunden, zu erwähnen. Sollte nun noch in der einen oder andern Bezie— hung nähere Auskunft gewünſcht werden, ſo bin ich ſolche ſtets zu ertheilen bereit. Friedberg den 1. Febr. 1838. Der Agent, G. F. Nau. Geſottene Faſtenbretzel (112) ſind von jetzt bis Oſtern bei Bäckermeiſter F. W. Reuß zu haben. Der zweite Stock (113) in dem Netziſchen Hauſe iſt zu vermiethen und kann Anfangs März bezogen werden. Friedberg. Die Curatoren: M a d eln. Sämerei- Verkauf. (114) Daß ich wieder im Beſitze von friſchen und ächten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld- und Wald⸗ Saamen bin, bringe ich einem hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum zur ergebenſten Anzeige. Ich habe für dieſes Frühjahr den Verkaufspreis meiner Sämereien ſehr niedrig ſtellen können, und hoffe ſowohl dadurch, als auch durch reelle und pünkt— liche Behandlung das mir ſchon ſeit Jahren geſchenkte Zutrauen immer mehr zu befeſtigen.— Preis-Ver⸗ zeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Februar 1838. M. Jung. 100 fl. Vormundsgeld (115) hat gegen gerichtliche Sicherung und 4 pCt. auszuleihen Georg Langsdorf in Nauheim. Bei dem Verleger dieſes Blattes iſt erſchienen: Der Erzbiſchof von Koͤln, Clemens August von Droſte zu Viſchering, in ſeinem Verhaͤltniß zur roͤmiſchen Curie und zum Cabinet von Berlin. Von Dr. Seitz. Geheftet: 27 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 40 kr. Korn: 7 fl. 16 kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 20 er. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 29. Januar: Waizen: Sfl.— kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte: 5 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 26. Januar: Waizen: 8 fl. 23 kr. Korn: 6 fl. 47 kr. Gerſte: 5fl. 19 kr. Hafer: 3 fl 11 fr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 5. bis 11. Febr. 1838. pfo[ Brod-Preiſe. Friedbern Butzbach kr. pf pf 1 Leib-Roggenbrod 2* 2 3 2„ 5 2 55 2 4 1 5 11— 10 3 i Loth. Loth. — Milchbrod 133 1157 — Waſſerweck 1 8 1— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod ,,, Fleiſch-⸗Preiſe. a pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 14 1192 „ Kühfleiſch 89 2 81— „ Rindfleiſch 8 81— „Kalbfleiſch 62 5 2 „ Schweinenfleiſch 12— 12— „ ammelfleiſch 82 897 1 2 1 urſt von blos Schweinen 14— 144— „Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 14— 15— „ Doörrfleiſch 1%( „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 211— . f dito unausgelaſſen 20— 20— „ Nierenfett 20— 20— „ Hammelsfett 17— 16 Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Gl Provinz mit, d offen. Frleber Haben, können. Kenntni. welchem detes H Abhalten F. Un fordere! lich vorzi Bei ju ſtellen dienſte, d Summe 0 1 Bis arſprüche Schl 1831, die ſtets eine Das Fri