doder,; LIS ren — 0 Provinz(Oberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M 438. Sonnabend, den 1. Dezember 1838. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Das Mathildenſtift. In Gemäßheit des§. 28. der Statuten des Mathildenſtifts wird die von dem Hauptrechner Herrn Rentamtmann Buß gefertigte, in ihren Reſultaten ſehr erfreuliche ſummariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben von 1837 zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Friedberg den 21. November 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath als Praͤſident des Mathildenſtifts. a 8 Küchler. Summariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben bei der Mathildenſtiftung des Kreiſes Friedberg fuͤr die Jahre 1835, 1836 und 1837, ſo wie des ſich in 1837 ergebenen reinen Ueberſchuſſes. Nr. der ö Sum. v. 1835 u. 183 mnie von 1837. Summe von 38 Rubr. Ein n a 0 me 9 fl. kr. e. fl. 8. 8 18 1) Geſchenke 2 8 7 561 41—— 561 41 2) Einlagen 2 5 8 b a) unverzinsliche 0 2330— 405— 2735— b) zu 7755 verzinsliche 2 1—— 3500— c) zu 3½„ 7 i 26883 51 5 ee, 47¼ 98178 9 275016 47¼ 3) Zinſen von Darlehen a 8181 56 9324 28 17506 24 4) Zurückbezahlte Darlehen 5 20180 51 35835 49 56016 40 5) Erſatzpoſten 5 1. a) an Druckſachen 5 2212—— 7 12 b) an Prozeßkoſten. 5———— 6) Sonſtige Einnahmen 1—— 42 36 42 36 211600 18% 143786 2 355386 20% Ausgaben. b f f f 1) Darlehen 1 5 168440— 94255— 262695— 2) Zurückbezahlte Einlagen a) unverzinsliche 2 1585— 220— 1855— Uebertrag 170025— 94525— 264550— — 342— Nr. der un. Sum. v. 1835 u. 1836 Summe von 1837. S 3 Jahren i Ausgaben. 4 4 250hren Transport 170025— 94525— 264550— zu 2½/ verzinsliche.—— in e 29709 57 35568 25 65278 22 d) zu 4 77 77 3) Zinſen von Einlagen. 5784 7 6746 3 12530 10 4) Verwaltungskoſten. f a) Gehalte der Caſſirer 327 30 521— 848 30 b) Druckkoſten 192 9 94 10 286 19 5) Vorlagen 33 5 a) Druckkoſten 5. 7 12—— 7 12 p) Prozeßkoſten—— 50— 50— 6) Sonſtige Ausgaben 36 58 315 20% 352 18 Summe 206082 53 137819 58 ½ 343902 51% Zuſammenſtellung. I. Activ⸗ Stand. 5 Ausgeliehene Kapitalien 168440— 94255— 262695— Davon ſind zurückbezahlt worden 20180 51 35835 49 56016 40 Bleiben 148259 9 58419 11 206678 20 Dazu Caſſenvorrath beim eee A 11088 45 11088 45 Rückſtände 1 1373 52 1373 52 Summe Activſtand 1175 1857 Bncherſchluß f 219140 57 II. Paſſiv⸗Stand. 1 Eingelegte Kapitalien 182668 38% 98583 9 281251 47½ Davon ſind zurückbezahlt 31294 57 35838 25 67133 22 Bleiben 151373 41% 62744 44 214118 25½ Hierzu noch zu beſtreitende Ausgaben 976 21 976 21 Paſſivſtand bei dem 1837r Bücherſchluß 215094 46 ½ Mit dem Activſtand verglichen bleibt Ueberſchuß 4046 10 ½ Nachweiſung des Ueberſchuſſes aus der 18371 Gch An Zinſen ſollen eingehen 9324 fl. 28 kr. 1„ bezahlt werden 6746 ů„ 3„, Verglichen bleibt Ueberſchuß 2578„„ Davon die Verwaltungskoſten abgezogen 930„ 30½„ Bleibt reiner Ueberſchuß 1647„ 54% Wovon die Gehalte der Kaſſirer and Coutkoleurs noch zu beſtreiten ſeyn werden. Aufgeſtellt Friedberg den 6. November 1838. Der Hauptrechner Buß. — 28 Bekanntmachung. Höchſten Orts iſt dem Freiherrn Marx von Lö Wiſſelsheim“ den Namen„Löwenthal“ beizulegen, wird. Friedberg den 23. Nov. 1838. Der Kroßh. 5 w geſtattet worden, Sen Wohnſitz„Saline was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. huſtz„Saline enntniß gebracht iſes Friedberg. Augen Uebel. Das königlich bayerſche Miniſterium des Inne⸗ ren hat kürzlich eine Bekanntmachung erlaſſen, die wir, obgleich die großherzoglich-heſſiſche Zeitung die⸗ ſelbe in ihrer 298. Nummer auch ſchon enthält, unſern Leſern ebenfalls mittheilen zu müſſen glauben. „Es iſt von mehreren Seiten zur Anzeige gebracht worden, daß ſich das Uebel der Kurzſich⸗ tigkeit in neuerer Zeit auffallend unter der Ju⸗ gend verbreite. Wie verſchieden auch die Ur⸗ ſachen hiervon ſeyn mogen, und ſo wenig zu hoffen iſt, daß ſelbiges durch äußere Anordnungen gänz⸗ lich beſeitigt werden könne, ſo verdient es doch we⸗ gen ſeiner bedauerlichen und tief in die bürgerlichen Verhältniſſe eingreifenden Folgen volle Aufmerkſam⸗ keit, und es liegt insbeſondere den Schulbehörden ob, bei der Erziehung und beim Unterrichte Alles zu entfernen, was erweislich die Sehkraft der Augen ſchwächt, und dennoch an den Lehranſtalten ſehr häuſig unbeachtet bleibt. Die k. Kreisregierungen haben deßhalb Fürſorge zu treffen, daß ſchon bei der Wahl, bei der Anlage und der Einrichtung der Schullokalitäten auf dieſen Umſtand möglichſte Rück⸗ ſicht genommen, und auch dahin gewirkt werde, damit die gegenüber liegenden Gebäude nicht einen Anſtrich erhalten, welcher der Sehkraft des jugend⸗ lichen Auges nachtheilig zu werden droht. Inglei⸗ chen ſind die ſämmtlichen Lehrer und Aufſeher aller Unterrichts- und Erziehungs-Anſtalten zu beauftra⸗ gen, nicht allein durch zweckmäßiges Belehren die Schonung und Schärfung des Geſichtſinnes zu för⸗ dern, ſondern auch dahin zu wirken, daß nicht in der Schule ſelbſt durch ungleiches und übermäßiges Beheizen, durch falſche Aufſtellung der Sitzpulte, Wandtafeln, Karten u. dgl., durch grelle Abwech⸗ ſelung von Licht und Schatten, durch ſchiefe zuſam⸗ mengedrückte Haltung des Körpers beim Sitzen, durch zu aahaltendes Leſen und Schreiben, durch blaſſe Dinte und kleinen ſchwachen Druck oder ſchlech⸗ tes Papier und ähnliche Dinge die Neigung zur Kurzſichtigkeit verſtärkt und dieſe weiter ausgebildet werde. Insbeſondere iſt allen Schülern der Gebrauch unnöthiger oder unpaſſender Glaſer auf das ernſt⸗ lichſte zu verbieten, überhaupt denſelben das Tragen von Brillen nur dann zu geſtatten, wenn ſie ſich 343 f durch ein ärztliches Zeugniß auszuweiſen vermögen, daß ihnen dasſelbe nothwendig oder räthlich iſt.“ Wir erlauben uns, dieſem Erlaſſe Folgendes beizufügen. Es iſt ein großes Geſchenk der gütigen Gott⸗ heit, ein gutes Geſicht zu haben. Den Werth die⸗ ſer wohlthätigen Gabe empfindet aber der Menſch gewöhnlich nicht eher, als wenn er ihn eine Zeit⸗ lang entweder ganz oder wenigſtens theilweiſe hat entbehren müſſen, und wir können uns faſt keine groͤßere Grauſamkeit denken, als den Menſchen des Augenlichtes zu berauben. Schön läßt darum der Dichter) den Sohn, deſſen Vater der Tyrann die Augen durchbohren ließ, ausrufen: O, eine edle Himmelsgabe iſt Das Licht des Auges.— Alle Weſen leben Vom Lichte, jedes glückliche Geſchöpf— Die Pflanze ſelbſt kehrt freudig ſich zum Lichte. Und er muß ſitzen, fühlend, in der Nacht Im ewig Finſtern, ihn erquickt nicht mehr Der Matten warmes Grün, der Blumen Schmelz, Die rothen Firnen kann er nicht mehr ſchauen— Sterben iſt nichts— doch leben und nicht ſehen, Das iſt ein Ungluͤck. Wenn aber das, wie wirklich ein ſo großes Unglück iſt, warum gehen wir nicht ſchonender mit dieſem herrlichen Geſchenke um? Weil wirs alle Morgen neu haben, hörts darum auf, groß zu ſeyn, iſts darum weniger herrlich? Die Kinder machen ſich nichts daraus, nach der Sonne zu ſchauen, und kaum wehren's die Eltern; wiſſen ſie denn nicht, daß ein ſolches Schauen nach dem Glanzkörper ſchnell blind machen kann? Es gibt aber der Mittel ſich die Augen zu verderben, noch gar viele, und es kommt uns auch faſt vor, als ſähe man jetzt der Leute, die ſich die Augen verdor⸗ ben, oder doch geſchwächt haben, weit mehr als ſonſt. Wenigſtens ſieht man jetzt eine Menge jun⸗ ger Leute mit Brillen herumziehen, während ſonſt nur ältere Perſonen ſich derſelben bedienten. Iſt das vielleicht Mode geworden, ſich mit Brillen zu zieren? Eine ſchlimme Zierde! Je ſchärfer eine Brille iſt, deſto mehr greift ſie die Augen an, und *) Schiller im Wilhelm Tell, und zwar bei der Stelle, da Staufacher dem Walther Fürſt meldet, daß der Landenberger dem Vater Melchthals habe die Augen ausſtechen laſſen, um des Sohnes willen. — 344— je öfter dieſe angegriffen werden, deſto ſchwächer werden ſie. 5 100 Es muß aber noch manches Andere heut zu Tage auf die Augen nachtheilig einwirken. Wir rechnen dazu: allzuvieles Leſen feiner Schrift auf ſchneewei⸗ ßem Papier beſonders zur Nachtzeit. Das trifft hauptſächtlich die Studirenden, wenigſtens die flei⸗ ßigen Leſer, und wir rathen ihnen, nie Abends oder orgens bei Licht in Büchern mit ſ. g. Perldrucke zu leſen, und beim Leſen ſelbſt ſich jedesmal eines Schirmes zu bedienen, damit die Strahlen des Lich⸗ tes nicht unmittelbar die Augen berühren. Ganz beſonders nachtheilig aber müſſen außer den über⸗ heißen Stuben, die auch in andern Beziehungen ſehr ſchädlich ſind, die hitzigen Getränke auf die Augen wirken, wie ſtarke Biere, Weine, Branntweine, Punſch u. ſ. w. Man ſieht es den jungen Leuten an, wie dergleichen Getränke das Blut nach dem Kopfe treiben, daß die Augen glühen, das Geſicht roth wird. Dieſes Drängen des Blutes nach den Augen wird früher oder ſpäter die Sehkraft ſchwä⸗ chen, und man wird die Bemerkung gemacht haben, daß Trinker häufig entweder an den Augen leiden oder gar das Geſicht verlieren. Augen- Uebel erben aber auch, wie bei dem Thiere,(beſonders dem Pferde) ſo bei dem Menſchen fort, wie ein kurzes und ein weites Geſicht gewöhn⸗ lich auch forterbt. In ſolchen Fällen wird man ſich mit dem begnügen müſſen, was man ererbt hat. Doch kann immer etwas für die Augen gethan werden. Man vermeide jedes grelle Licht; man ſuche die Augen vor übermäßiger Anſtrengung zu bewahren; man vermeide hitzige Getränke und alles, was das Blut zu ſehr nach dem Kopfe treibt u. dgl. m. Dagegen iſt öf— teres Waſchen der Augen mit reinem Brunnenwaſſer in der Regel ſehr heilſam. Auch die grüne Farbe, beſonders die der jungen Pflanzen im Frühjahre, iſt den Augen ſehr wohlthuend. Dagegen hüte man ſich, wenn man an denſelben ein Uebel verſpürt, ohne einen erfahrenen Arzt irgend eine Arznei anzu⸗ wenden, weil man in den meiſten Fällen mehr ſcha⸗ det als nützt. Lieber befolge man alsdann das alte Sprüchlein: „Nichts— iſt gut für die Augen.“ Zur Nachahmung. Daß, die häusliche Erziehung abgerechnet— zu— nächſt in der Schule der erſte Grund zum Wohle eines jeden einzelnen Menſchen und mithin zum Wohle des ganzen Staates gelegt werde, hat man ſchon lange erkannt und ſcheint es in neuerer Zeit immer mehr zu erkennen. Eine weiſe Regierung ſorgte ſchon früher für treffliche Anſtalten zur Bil dung der Volksbildner; ſchon beſtehende Schulen werden gehoben, andere werden neu errichtet; an der Stelle dürftiger Schulwohnungen erſtehen neue ä———ů—ů ů ů———— geſchmackvolle und zweckmäßige Gebäude; weiſe Be⸗ hörden reichen den vehrern eine kräftige Stütze und auch die Beſoldungen der Lehrer wird man immer mehr der Würde ihres Berufs und ihren Leiſtungen anpaſſen.„ Aber auch die Gemeinden— erfreulich iſb's, dieſes von vielen ſagen zu können— fangen nach und nach mehr an, die Verdienſte eines Lehrers zu kennen und anzuerkennen. Als treffliches Muſter hiervon erlaube man mir die Gemeinde Okarben anzuführen. Um ihren Lehrer, Herrn Sauer, als Erzieher Gent rat länger zu erhalten, verwilligte ihm der Gemeinderath, nachdem man mit bedeuten⸗ den Koſten für ein freundliches Schul⸗ und Wohn⸗ haus geſorgt und ihn ſchon früher bei einem Ver⸗ trag gut bedacht hatte, einſtimmig eine perſönliche Gehaltszulage von ſechszig Gulden jährlich. Das macht Ehre— der Gemeinde, die das wahre Wohl ihrer Kinder erkennt und begründet— dem Lehrer, der durch treue Amtserfüllung und hu⸗ manes Betragen ſich ſo die Anhänglichkeit der Ge⸗ meinde erwarb. 5 50 i Daß doch beide Theile viele Nachahmung fän⸗ den! Möge auch der Staat fernerhin immer mehr ſein weiſes Auge auf dieſen Punkt werfen: der Segen des Himmels wird nicht ausbleiben. Wir dürfen freudig hoffen, daß wir dann immer mehr vorwärts kommen nach dem erhabenen Ziel! Bekanntmachungen von Behoͤrden. Ediectal ladung. (1217) Heinrich Damm zu Steinfurt entliehe am 16. November 1804 von daſiger Kirche ein Kapital von 40 fl., das beſcheinigtermaßen abge⸗ tragen ſeyn ſoll. Da jedoch die Hypothek abhanden gekommen iſt, ſo werden alle, welche Anſprüche aus derſelben zu haben vermeinen ſollten, zu deren ge⸗ richtlichen Anzeige binnen einer Friſt von ſechs Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufge⸗ fordert, daß ſouſt jene Obligation für mortifieirt erklärt und der Eintrag im Hypothekenbuche gelöſcht werden wird. 0 17138 Friedberg den 27. Oktober 1838. ö Großh. Heſſ. Landgericht daſelb Hofmann. eka z n bn g hung. (1218) Die Ehefrau des Conrad Haub VI von Niederweiſel hat unter Zuſtimmung ihres Ehemannes die Erklärung hier abgegeben, daß ſie mit dieſem keinerlei eheliche Gütergemeinſchaft mehr haben, ihr Vermögen ſelbſt verwalten, und weder an dem ehelichen Erwerbe, noch an den fer— nerhin contrahirt werdenden ehelichen Schulden ir⸗ gend einen Antheil nehmen wolle. Dieſelbe hat zugleich gebeten, daß ſolches, damit die desfallſigen — dieſet * 9. einfürt entlieht der Kuche ein termaßen abge vethek abhanden e Anſrrüche aut 7 zu deren ge, Just von ſechz Hermit aufge⸗ für mortificirt lenduche geloſch! 38. gericht daſelbſt Nn. 8 rad Haub 1 Iſtimmung ihres eben, daß ſit zutergemeinſchaft verwalten, und ö nech an den fer⸗ en Schulden ir⸗ Dieſelbe hat de desſallſigen 3 Beſtimmungen der Solmſiſchen Landesordnung auf ſie keine Anwendung finden könnten, gehörig ver⸗ oͤffentlicht werde, welchem Antrage durch die gegen⸗ waͤrtige Bekanntmachung entſprochen wird. Friedberg den 27. Oktober 1838. Großh. heſſ. fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht 0 Hofmann. f Public andum. (1235) Am 18. September l. J. wurde in der idda, zunächſt dem zwiſchen Ilbenſtadt und Okar⸗ ben befindlichen Durchſtich, eine bereits ſtark von Fäulniß ergriffene männliche Leiche gelandet, welche nur am oberen Theile des Körpers und zwar mit nachſtehenden Kleidungsſtücken bekleidet war: 1) einem flächſenen Hemd ohne Zeichen, 2) einer baumwollenen lila und gelb geſtreif— ten Weſte, 3) einem grauen biebernen Wams mit zwei Reihen glatter weißer Metallknöpfchen, 4) einem ſchwarzen Halstuch und 8 5) einem um den Leib geſchnallten Hoſenträ⸗ ger von Gurten mit Kreuzriemen. Da die Identität der Perſon und die Veran⸗ laſſung des Todes des Verunglückten bis jetzt nicht ermittelt werden konnte, ſo ergeht hiermit öffentliche Aufforderung an alle Behörden und Private, welche in der einen oder anderen Beziehung Auskunft er⸗ theilen konnen, der unterzeichneten Gerichtsbehörde baldige Mittheilung davon zu machen. Friedberg den 3. November 1838. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt Hoffmann. Gilmer. Holzlieferung zu Butzbach. (1262) Dienſtag den 4. Dezember l. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Holz⸗ bedürfniſſes hieſiger Garniſon pro 1839, beſtehend in 25 Stecken buchen und 190 Stecken eichen Scheit⸗ holz an den Wenigſtverlangenden mittelſt Verſtei⸗ gerung in Accord gegeben werden. Man erſucht daher die Herren Bürgermeiſter dieſes in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Butzbach den 21. November 1838. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Fuhren ⸗Verſteigerung. (1263) Montag den 3. Dezember d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, werden die in dem Jahre 1839 erforderlichen Fuhren zum Transport von Militär⸗ effekten von Offenbach nach Friedberg, ſodann das Wegfahren des Kehrigts aus den Kaſernen dahier pro 1839 auf dem hieſigen Militär-Verwaltungs⸗ Büreau in Accord gegeben. Friedberg den 22. November 1838. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Holz ⸗ Lieferung. (1264) Die Lieferung von 180 Stecken buchen Scheitholz und 140 Stecken eichen Scheitholz, be⸗ ziehungsweiſe auch fur letztere Quantität 105 Stek⸗ ken buchen Scheitholz weiter, ſoll Dienſtag den 11. Dez. d. J.,(und eingetretener Umſtände wegen, nicht den 4. erwähnten Monats) Vormittags um 10 Uhr, auf dem Militär⸗Verwaltungsbüreau dahier verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter, in deren Gemeinden ſich Steigliebhaber befinden möchten, werden um Bekanntmachung dieſer Verſteigerung erſucht. Friedberg den 22. November 1838. In Auftrag: Gölz, Oberguartiermeiſter. Kardätſchen- Lieferung zu Butzbach. (1265) Dienſtag den 4. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll die Lieferung des Kar⸗ dätſchen⸗Bedürfniſſes für die 2. Diviſion Garde⸗ Regiments Chevauxlegers pro 1839 an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Butzbach den 21. November 1838. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Straßenbau Arbeiten. (1266) Das Verſteinen der Fahrbahn auf der neu zu erbauenden Provinzialſtraße von Aſſenheim gegen Dornaſſenheim ſoll in einzelnen Abtheilungen aus freier Hand in Accord gegeben werden. Die hierzu Luſttragenden haben ſich auf dem Bureau des Unterzeichneten zu melden. Friedberg den 21. November 1838. Der großh. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (1269) Das Reinigen der Straßen vor den Militär⸗Gebäuden des 2. Bataillons 4. Infanterie⸗ Regiments wird auf das Jahr 1839 Mittwoch den 5. Dezember d. J., Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Verwaltungsbüreau erwähnten Bataillons ver— ſteigert. Friedberg den 22. November 1838. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Edictal ladung. (1270) Nachdem Chriſtina Hildebrand von Niederweiſel unter Hinterlaſſung eines mit ihrem Bruder, dem gleichfalls verlebten Pfarrer Hildebrand daſelbſt, im Jahre 1833 bei Gericht hinterlegten Teſtamentes verſtorben iſt und ihre nächſten Inteſtat⸗ erben dahier nicht bekannt ſind, ſo werden dieſelben öffentlich andurch aufgefordert, ſogewiß, Dienſtag den 18. December d. J., Morgens, hier zu erſcheinen und ſich, nach gehöriger Legiti⸗ mation, der Teſtamentspublication zu gegenwärtigen, als ſonſt dieſelbe dennoch bewirkt, auf die ausblei⸗ benden Erbintereſſenten aber keinerlei Rückſicht ge⸗ nommen werden wird. Friedberg den 12. November 1838. Großh. heſſ. furſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Frucht ⸗Verſteigerung. (1285) Dienſtag den 4. December, Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier folgende Kirchenfrüchte an den Meiſtbietenden verſteigert werden: 7 Mltr. 2 Sr. 3 Gſchd. Korn, 21 1„ 1 Kpf. Gerſte und 8„ 3„ 2 Kpf 1 Gſch. 1 Ms. Hafer. Florſtadt den 27. November 1838. a Der Kirchenvorſtand. Lieferung von Waizen. (1286) Die von Seiten der Stadt Nidda pro 1838 zu liefernde Zehntgrundrente beſte⸗ hend in 183 Malter, 1 Simmer, 2 Kumpf Waizen, ſoll Mittwoch den 5. Dec. l. J., Morgens 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe an den Wenigſtnehmen⸗ den, ſowohl in Parthien als auch im Ganzen oͤffentlich unter den vor der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen verge⸗ ben werden, wozu man Steigliebhaber hiermit einladet. Nidda den 22. November. 1838. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dr. Borberg. Bekanntmachung. (1287) Es ſind in der hieſigen Kirche zwei neue Fenſter zu verfertigen, welche künftigen Montag den 3. December dem Wenigſtfordernden übergeben werden ſollen. Wer alſo dieſe Arbeit ubernehmen will, hat ſich am genannten Tage in der hieſigen Buͤrgermeiſterei, Vormittags um 10 Uhr, einzufin⸗ den. Kaichen den 26. November 1838. Der Kirchenvorſtand. Verſteigerung eines Faſſelochſen. (1288) Dienſtag den 4. December d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſoll ein der Gemeinde Bauernheim gehörender Faſſelochs, 5— 6 Jahre alt, in dem dortigen Wirthshauſe meiſtbietend verkauft werden. Oſſenheim den 29. November 1838. Der großh. Bürgermeiſter Keller. Holzverſteigerung im Münſterer Gemeinde⸗ wald, Reviers Hochweiſel. (1289) Montag den 3. December, Morgens halb 9 Uhr, ſollen in dem Körlenfeld und in der Kohl— grube folgende Holzſortimente, unter den vor der , 346 — Verſteigerung noch näher bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden; und zwar: 5 1) 10 Stecken birken Prügelholz, 2) 36„ buchen und eichen 3) 2688 Stück Reisholzwellen. Indem ich die Herrn Bürgermeiſter der hierbei intereſſirten Gemeinden erſuche, vorſtehenden Inhalt gefälligſt in Zeiten veröffentlichen zu laſſen, bemerke ich zugleich, daß die Zuſammenkunft zur fraglichen Verſteigerung im Diſtrikt Körlenfeld ſtattfindet. Münſter den 29. November 1838.. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Theis. 7 Stockholz und Privat⸗ Bekanntmachungen. 0 Ein Landgut (1250) von circa 100 bis 150 Morgen mit hin⸗ länglichen Gebäulichkeiten 4 bis 6 Stunden von Fr inkfurt, in einer guten Gegend der Wetterau, wird zu pachten geſucht.— Mit der genauen Angabe des Orts und der Lage und des äußerſten Preißes, beliebe man die Briefe franco mit der Adreſſe: I. R. M. Litr. K. Nr. 7. in Frankfurt a. M. ab⸗ gehen zu laſſen. 5 Bekanntmachung. (1290) Nächſten Dienſtag den 4. Dezember, Vor⸗ mittags 9 Uhr, iſt der Unterzeichnete geſonnen, aller⸗ lei Hausrath, beſonders einen ſchönen großen Kleider⸗ ſchrank, 2 Claviere, Tiſche u. ſ. w. gegen gleich baare Zahlung in ſeiner Wohnung zu verſteigern. Kauflieb⸗ haber werden hiermit eingeladen. Markel, Cantor. Wohnungs veränderung. (1291) Allen meinen ſchätzbaren Freunden und Gönnern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich das Haus erſter Ehe in der Uſergaſſe„zum Engel“ verlaſſen, und nunmehr auf der breiten Straße neben Herrn Steuerkommiſſar Bingmann wohne, meine Wirthſchaft und Schlachterei wieder eröffnet habe und deßhalb um recht zahlreichen Zuſpruch bitte, indem ich ſtets bemüht ſeyn werde, meine verehrten Gäſte und Abnehmer auf das Prompteſte zu bedienen. Friedberg. J. Wagner, Meßgermeiſter und Wirth. Junge Nußbäume (1292) Zum Verpflanzen ſind zu Ka p haben bei E. Botſch. italien (1293) eingelegt werden. Ein Paar Ueberſchuhe (1294) ſind bei dem letzten Caſinoball, 18. Nov., verwechſelt worden. Man bittet um Umtauſchung der vorhandenen durch den Caſinodiener Kinzebach. konnen wieder in das Mathildenſtit 1 * Dgenber, Lot e gesonnen, aller großen Kleider egen gleich bart eigern. Kauflieb, te, wor. tun 9. 1 Freunden un Anzeige, daß ig iſſe„zum Engel“ breiten Straß: ignann wohne wieder eröffne leichen Zuspruch n werde, meim F das Prompteſt Wagner, meiſter und Wirth ne ju haben bei E. Botſch. n 1 Mathildenſtif huhe N toball, 18 Nov. um Untauſchunz ddanet Kinzebach Bekanntmachung. 3 5 77 Alle deen welche Zahlungen an die emeinde Fauerbach jenigen, welche von dieſer Gemeinde Geld zu empfangen haben, ſetze ich hierdurch in Kenntniß, daß mir von großh. heſſ. Kreierathe des Kreiſes Friedberg geſtattet worden iſt, die obigen Geſchäfte an den beiden feſtgeſetzten Tagen, nämlich Montags und Freitags jede Woche, von Nachmittags 12 Uhr bis Abends 5 Uhr, zu verrichten. Ich bringe dies unter dem Bemerken zur all⸗ gemeinen Kenntniß, daß ich an den oben beſtimm⸗ ten Tagen und Stunden einem Jeden, der in obiger Angelegenheit etwas zu beſorgen hat, zu Dienſten ſtehe. Fauerbach II. den 29. Nov. 1838. Der Gemeindeeinnehmer Holler. Dienſtgeſuch. (1296) Eine brave Magd, welche bürgerlich kochen und Hausarbeit thun kann, wird auf Petri⸗ tag in Dienſt geſucht. Mobilien-Verſteigerung. (1297) Nächſten Dienſtag den 4. Dec., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll in der Behauſung der verſtorbe⸗ nen Heinrich Pirl's Wittwe zu Dorheim verſteigert werden: 1) Eine Kuh, 2) Ein gemäſtetes Schwein, 3) Eine Wanduhr, 4) Ein Kleiderſchrank, ein Küͤchenſchrank, Tiſche, Stühle, Bänke, eine Waſchbütte ꝛc. 5) Weißzeug und Kleidungsſtücke, 1 6) 13— 14 Mltr. Kartoffeln u. 10 Meſt. Glut 7) Gerſten⸗, Roggen⸗ und Haferſtroh, Heu, Grum⸗ met und Spreu, N 8) Hühner und eine Gans. 9) Dung. Zugleich wird bemerkt, daß etwaige Forderun⸗ gen an genannte Pirl's Wittwe binnen 8 Tagen an den Vormund Conrad Seipel in Dorheim abzu— geben ſind. Ein Kuͤfer⸗ und Bierbrauermeiſter (1298) ſucht einen geſitteten jungen Menſchen zum baldigen Eintreten in die Lehre. Ausgeber dieſes ſagt wer. Empfehlung. (1299) Unterzeichneter macht hiermit die ergebenſte Anzeige, daß er mit einem Vorrathe verſchiedener Sorten Leim, von vorzüglichſter Güte, verſehen iſt, ſeinen werthen Abnehmern die billigſte und reelſte Bedienung verſpricht, und denſelben ſowohl in gro⸗ ber als in kleiner Quantität abgiebt. Adolph Müller, Leimfabrikant. 347 I. zu leiſten, als auch die⸗ Literariſche Anzeige. (1300) In der Joh. Pal m'ſchen Verlagshand⸗ lung in Landshut ſind ſo eben erſchienen und durch C. Binder nagel in Friedberg zu beziehen: Unterricht uͤber Schafzucht, für Schafzüchter und Schäfer, von Dr. Schwinghammer, Veterinär und Lehrer der Landwirthſchaft. 8. 13 Bogen mit Abbild. Preis 54 kr. oder 14 gGr. Unterricht uͤber Rindviehzucht und Rind⸗ viehhaltung. Von demſ. Verf. 8. 15 Vogen mit Abbild. Preis 54 kr. rhein. oder 14 9Gr.— Der Herr Verfaſſer, welchem in einem Zeitraum von 13 Jahren die Aufſicht und Pflege des bedeu—⸗ tenden Viehſtandes königl. Staatsgüter anvertraut war, hat in dieſer Stellung einen großen Reichthum praktiſcher Er⸗ fahrungen geſammelt, welche in dieſen beiden Schriften, ſo weit ſie die genannten beiden Thiergattungen betreffen, ſorg⸗ ſam niedergelegt worden ſind. Folgende Schriften, welche ſich zu Weihnachts⸗ geſchenken vorzüglich eignen, ſind bei C. Binder⸗ nagel in Friedberg vorräthig. Vater Gutmanns Mittheilungen aus den bunten Kreiſen des Erdenlebens. Mit 6 illum. Kupfern. Herold. Hamburg. 12. geb. 1 fl. 48 kr. Allgemeines Liederbuch von Kayſer. Ebend. gr, 8. 54 kr. Benignus, Schilderungen nach dem Leben, zur Bildung des Geiſtes und Herzens. Der reiferen Jugend mitgetheilt von C. Straus und C. Hold. Mit 4 col. und ſchwarzen Kupfern ic. Ebend. 12. geb. 1 fl. 48 kr. Melitta. Eine auserleſene Sammlung von Erzählungen, Geſchichten ꝛc., mit Kupfern. geb. 1 fl. 48 kr. Das lieblichſte Geſchenk für kleine Kinder, die leſen lernen und leſen können. Mit 90 ausgemalten e r Straus, erſtes Abe und Leſebuch, mit colorirten Abbildungen. Ebend. 54 kr. Die Wunder der Natur und die Wunderwerke der Welt mit col. Abbildungen. Ebendaſelbſt 54 kr. Bitte! Bitte! lieber Vater! liebe Mutter! ꝛc. Ein verbeſſer⸗ tes Abe und Leſebuch. Ebend. 54 kr. Amalthea, Bilder des Lebens zur Veredlung des Geiſtes und Herzens, für die reifere Jugend, nebſt ſchwarzen und col. Kupfern. Ebend. 1 fl. 48 kr. Deodata. Neue Lebensbilder aus Vater Gutmanns Mappe, mit col. und ſchwarzen Kpfrn. Daſ. 1 fl. 48 kr. Feierabende an der Elbe und auf der Robinſonsinſel im Campe'ſchen Garten, mit Kpfrn. Daſ. geb. 1 fl. 48 kr. Vater Gutmanns Mappe, mit col. und ſchwarzen Kupfern. Daſ, geb. 1 fl. 48 kr. Der kleine Kinderfreund, mit col. Kupf. Daſ. 36 kr. Meyer, deutſches Abe und Leſebuch, mit col. Bildern. 1. 36 kr. geb. 1 i 5 5 Gedenkbuch für jeder Mann, mit Goldſchnitt und Vignette. Ebend. 54 kr. 600 Stammbuchs- Aufſätze. Daſ. 27 kr. Gedicht-Sammlung für unſere Kleinen. geh. 18K. Das Hamburger Boſton-Spiel. geh. 24 kr. Gloede, Dr. Andachts- und Communionbuch für Confirman⸗ den. In Maroquin. Daf. 1 fl. 48 kr. Vierhundert Stammbuchsaufſätze in deutſcher, lateiniſcher, franzöſiſcher und engliſcher Sprache. Lpzg Dörffling. 27 kr. Loßnitzer, Dr. C. E., Blüthen des kindlichen Frohſinnes. Daſ. geb. 5 J 0 1 fl. 36 kr. —— Deklamaitonsübungen für das mittlere Jugendalter Daſ. geh. 54 kr — Thierbach, erſtes Buch für Kinder zum Unterricht im Buch⸗ ſtabiren und Leſen, mit illuminirten Kupfern. Nord⸗ hauſen, Landgraf.„ 18 kr. Ein Ganzes von Spiel⸗ und Beſchäftigungskäſten für Kind⸗ heit und Jugend, mit erläuterndem Texte und Zeichnun⸗ gen. Erſte Gabe: der Ball als erſtes Spielzeug des Kin⸗ des. 5 54 kr. Ditto, zweite Gabe: Die Kugel und der Würfel als zweites Spielzeug des Kindes. 1 fl. 3 kr. Beumer, P. J., Prämienbibliothek für die liebe Jugend. Erſtes Bändchen. Kleine Erzählungen zur Veredlung des Herzens und Bildung des Verſtandes. Mit 4 Bildern. Weſel, Bagel. 18 kr. Ditto zweites Bändchen. Charakterzüge aus dem Leben ed⸗ ler Menſchen. Mit 4 Bildern. Ebend. 18 kr. Bildungsblätter. Monatsſchrift für die Jugend und ihre Freunde. Erſter Jahrgang 18.— 38. Heft. Weſel. 1838. Bagel. Gr. 8. geh. 5 4 18 kr. Jedes Heft enthält vier lithographirte Abbildungen mit Text und man verpflichtet ſich zur Abnahme von 22 Heften oder 1 Jahrgange. Blumauer, K., das Huhn und ſeine Küchlein. Ein fabelhaft⸗ luſtiges und erbauliches Bilderbüchlein in gereimten Knit⸗ telverſen fur kleine Kinder. Nebſt einem Anhange kleinſter Erzählungen, Bilderchen und neuer Kleinkinder ⸗ Reime. 2. Auflage. Mit 15 illum. Bildern. Gotha. Neumann. 8. gebunden 40 r. Chimani, L., angenehmer und nützlicher Geſellſchafter für die Jugend in den freien Stunden. Zur Belehrung, Er⸗ heiterung und Warnung geſammelt. Mit 1 color. Kpfr. Leipzig. Mag. f. J. u. L. 8. geh. 11 54 kr⸗ —— Gefahren und Unglücks falle aus Unverſtand, Unbe. dachtſamkeit und Leichtſinn, nebſt einigen ermunternden Erzählungen. Cine Sammlung durchaus wahrer Ereig⸗ niſſe zur Belehrung und Warnung für die Jugend und für Erwachſene. Mit 1 illum. Kpfr. Leipzig. 1838. M. f. J. u. L. 8. geh, 45 kr. —— Jugend⸗Salon des Frohſinns, oder bunte Converſa⸗ tionen munterer Knaben und Mädchen aus den gebildeten Standen mit Anekdoten, Geſellſchafts-Spielen und Räth⸗ ſeln, zur Erheiterung und Belebung des Scharfſinnes und Witzes. Ein empfehlendes Taſchenbuch zur angenehmen und nützlichen Beſchäftigung der Jugend in den Erho⸗ lungsſtunden an den Winterabenden und zur Erhöhung des geſellſchaftlichen Vergnügens durch unſchuldige Freu⸗ de. In 6 Bändchen mit 6 illum. Kupfern in Etuis geb. Leipzig. M. f. J. u. L. N 2 fl. 24 kr. Chimani, J., Tugendglanz und Seelengröße guter Menſchen im Handeln, Dulden und Leiden. Eine Sammlung lehrreicher und rührender Erzählungen für die Jugend. Mit 1 illum. Kupfer. Ebendaſ. 8. geh. 54 kr. Eiſenbach, M., Bilder aus der Natur und dem Leben. Der Jugend gewidmet. Mit 1 Titelkpfr. Stuttg. 1837. Balz. 8. geh. 5 24 kr. Ekkenſtein, Dr. J., Richard Mhiltington und ſeine Katze oder die belohnte Tugend. Ein Geſchenk für lernbegierige gute Kinder. Mit 16 lithographirten Abbildungen. Gera. Schumann. 8. gebunden 1 fl. kr Diejenigen Gemeinden, welche das Archiv der Großherzoglich Heſſiſchen Geſetze und Verordnungen noch nicht beſitzen und durch mich beziehen wollen, bitte ich um baldige Mittheilung. Carl Binder nagel. 348 (1207)„Hier stehe ich, ich Kann nicht anders; „Gott helfe mir! Amen.“ LUTHER. Nach dem Bilde Cranach's, im Stahlstich von Fr. Müller. Gross Folio. Subscriptionspreis: 3 Fl. 36 Kr. Herausgegeben vom BIBLTIOOGRAPHISCHEN IxST Trug. Diess bewundernswürdige Blatt ist ausgestellt und Subscription wird angenommen in der Buchhandlung von Carl Binder nagel in Friedberg. 55 2 1 Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 50 kr. Korn: 7 fl. 30 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3 fl.— er. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Butzbach: Waizen: 10 fl. 30 kr.— Korn: 7 fl 45 kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 26. Nov.: Waizen: 9 fl. 40 kr. Korn:— fl.— kt.— Gerſte: 6 fl.— kt. Hafer: 3 fl. 5 kr. Erbſen;— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 23. Nov.: Waizen: 10 fl. 40 kr. Korn: 8 fl. 8 kr. Gerſte: 5 fl. 26 kr Hafer: 3 fl 18 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 2. bis 9. Dez. 1838. pfd Brod Preiſe. Friedberg Butzbach. — kr. pf, kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod N 314—„ 3 f— 2 1 5 5 2. 4 7 7 11 2 1112 l Loth Lotb. Milchbrod 1 47% 1 —[Waſſerweck 5 1 5 11— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 115% 15% Fleiſch⸗Preiſe. 5 pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 11 182 „ Kühfleiſch 4 81 3 81— „ Rindfleiſch 981 814— „ Kalbfleiſch 81— 81— „ Schweinenfleiſch 1112 112 „Hammelfleiſch 959 7 2 „ Schaaffleiſch.„ „ Wurſt von blos Schweinen 12 3 1211 „ Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 15— 151— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22 „Schinken 111 144— „ Doörrfleiſch 16— 15— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 19— 1 d unausgelaſſen 19— 18— „Nierenfett 18— 18 Hammelsfett 151— 141— Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 1 1 0 7 Gemein 779