Von ihm fuß . 30 k. elliſten. Her⸗ ermaun. 2 fl. nn Agen. du use Num, an d geehr⸗ f erſte Nummer gung des edan⸗ den Text der Müller don zartums in bet ber Sable ge.— Der „ bichliche Aumdeſen auch 5 dergtgel. 2 dbetg; Herſte: fl. 50kr. f.— kr. ö 12 Mai: erſte; 4 fl. 54 fr. — edderg und Nai 1837. 2 — Intelligenzblatt für die Vrovinz berhessen e im Allgemeinen, * 21. Amtlicher Theil. Affen Nah ich t, Nachdem vor zwei Jahren die Gemarkungen von Göbelnrod und Stangenrod, im Kreiſe Grünberg, ein harter Hagelſchlag betroffen, hat ſich dieſer Unglücksfall am 12. Juli v. J. dermaßen wiederholt, daß bei weitem der größte Theil der Erndte vernichtet wur b 5 Zur Milderung dieſes Unglücks wurde der Wohlchatigkeitsſinn der Bewohner des Kreiſes Friedberg angeſprochen, und es hat ſich derſelbe von Neuem bewährt. Es ſind nachverzeichnete Beiträge eingekommen und an den beſtellten Erheber, großherzoglichen Kreisſecretär Fuhr, zu Grünberg abgeliefert worden: Aus der Gemeinde. br. Altenſtadt 10— Uebertrag 243 37 Uebertrag 358 27 Bauernheim 4 17 Ilbenſtadt 7— Obereſchbach 7 50 Beyenheim 3 23 Kaichen 4— Obermörlen 10 7 Bodenrod 2 44 Kleinkarben 20— Ockſtadt 41 5 Bönſtadt 7 32 Kloppenheim 2 38 Oppershofen 1 41 Bruchenbrücken 3— Maibach— 39 Oſſenheim 5 13 Butzbach 25— Melbach 20 56 Oſtheim 3 Büdesheim 14 38 Münſter 3 41 Petterweil 5 8 3 Fauerbach 1 6 34 Niedereſchbach 9 52 Rommelhauſen 2 30 Fauerbach II 6 37½ Nieder- u. Oberflorſtadt 6 57 Rendel 13 18 Friedberg 123 48 Niedermörlen 4 39 Rödelheim 172 Großkarben 6 31 Niederrosbach 9 52 Rodheim 4 42 Heldenbergen 5 16 Niederwöllſtadt 4— Steinfurth 4 43 Hochweiſel 11 22½ Oberau 7 46 Stammheim 5 Hoͤchſt 5— Okarben 7 5 Vilbel 22— Holzhauſen 7 34 Obererlenbach 5 45 Wiſſelsheim 121 Uebertrag 243 37 Uebertrag 358 27 Wann 3 1 Im Ganzen 460 50% — 00 ů— Polizei befehl. Jede Beſchädigung an den Anpflanzungen, Mauern, Bänken u. ſ. w., ſowie jeder ſonſtige Unfug in dem herrſchaftlichen Burggarten, ſ. g. Burgwall, ſoll mit einer Polizeiſtrafe von 30 Kreuzern bis 1 fl. 30 Kr. beſtraft werden. N Friedberg den 15ten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath Küchler. Friedberg den 22ſten Mai 1837. Geſtern hat die in der vorigen Numer dieſes Blattes angekündigte dreifache Feier ſtattgefnnden, nämlich die Eröffnung des evangeliſchen Prediger— ſeminars, die Eröffnung der Bildungsanſtalt für taubſtumme Kinder und die Vereinigung der bisher getrennten Kirchengemeinden hieſiger Stadt und Burg zu Einer Gemeinde. Die Feierlichkeiten erfolgten ohne irgend eine Störung ganz in der Weiſe, wie das deßhalb er— ſchienene Programm dieſelben verzeichnete. Wir laſſen daſſelbe zum bleibenden Denkmale hier folgen: „Das evangeliſche Predigerſeminarium zu Fried⸗ berg wird Sonntag den 21ſten Mai 1837 feierlich eröffnet. Hiermit wird die Introduction der neuer⸗ nannten Geiſtlichen der Stadt Friedberg, desgleichen die Feier der kirchlichen Vereinigung der vorhinigen Stadt⸗ und Burggemeinde daſelbſt, ſowie endlich auch die Inſtallation der Taubſtummen⸗Anſtalt in Verbindung geſetzt. „Vormittags vor acht Uhr verſammelt ſich das der Eröffnung des Predigerſeminariums beiwohnende Auditorium in dem untern Raum der Burgkirche. Sämmtliche hierbei anweſende Geiſtliche erſcheinen in ihrer geiſtlichen Amtstracht. Auf der Emporbühne finden ſich die Zöglinge des Schullehrerſeminari— ums ein. „Um acht Uhr treten unter dem Geläute der Glocken auf der Burgkirche in die Verſammlung ein: 1) der Director und die beiden übrigen Profeſſo⸗ ren des Predigerſeminariums, geführt von dem zur Eröffnung der Anſtalt abgeordneten landesherrlichen Commiſſarius und dem großherzoglichen Superinten⸗ denten der Provinz; 2 der Director und die übrigen Lehrer des Schullehrerſeminariums; der evangeliſche Dekan, Kirchenrath Pilger zu Friedberg, und der Director der Taubſtummen-Anſtalt; 3) die in das Predigerſeminarium aufzunehmenden Candidaten der Theologie. i „Mit dem Eintritt vorgenannter Perfonen be⸗ ginnt ein unter Leitung des Großherzogl. Rectors Müller von den Zöglingen des Schullehrerſemi⸗ nariums, unter Orgelbegleitung anzuſtimmender Cho⸗ ralgeſang. Unterdeſſen nehmen die Eintretenden die für ſie beſtimmten Plätze ein und der Großherzogl. Commiſſär tritt ſogleich vor den Altar. — 148 „Letzterer hält nach beendigtem Geſange die Inaugural-Rede; verlieſ't ſodann die landesherrli— chen Verkündigungen hinſichtlich der Errichtung des Predigerſeminariums und der Taubſtummen⸗Anſtalt, desgleichen die Allerhöchſten Ernennungsdecrete der hierbei Angeſtellten, und übergiebt hierauf, nachdem er auch den Director der letzteren Anſtalt zur Ueber⸗ nahme ſeines Amtes aufgefordert, die Leitung des evangeliſchen Predigerſeminariums dem Director deſ— ſelben mit der Einladung, ſeine Function alsbald anzutreten. „Nach Statt gefundenem kurzem Zwiſchengeſang nimmt ſodann der Director des Predigerſeminariums die Stelle am Altar ein. Er hält eine Antrittsrede an die Verſammlung und beginnt ſogleich ſeine Amts— thätigkeit mittelſt feierlicher Aufnahme der anweſenden Candidaten der Theologie zu Mitgliedern des Se—⸗ minariums. „Während des nun anzuſtimmenden Schluß⸗ geſanges findet die Aushändigung der Stiftungs⸗ urkunde, der Ernennungsdecrete ſowie der Aufnah⸗ meſcheine Statt, worauf die Verſammlung unter dem Geläute ſämmtlicher Glocken auf der Stadt- und Burgkirche und unter Vortritt der Schuljugend und ihrer Lehrer, ſich in geordnetem Zug in die Stadt⸗ kirche begiebt, woſelbſt ſich bereits die Mitglieder der bisherigen Stadt- und Burggemeinde verſammelt ha⸗ ben, deren vereinigte weltliche Kirchenvorſtände die Eintretenden an der Hauptthüre des Eingangs empfangen. „Der Gottesdienſt wird in der gewohnlichen Ordnung gehalten. Den Altardienſt verrichtet der Decan und Oberpfarrer, Kirchenrath Pilger. Die Predigt übernimmt der zweite Seminar- Profeſſor und Stadtpfarrer Fertſch. Hierauf tritt der Su⸗ perintendent der Provinz an den Altar und voll⸗ zieht den Aet der Vereinigung der ſeither getrennt geweſenen beiden Gemeinden, desgleichen die Inſtal⸗ lation der hierbei neu angeſtellten Geiſtlichen. Ein paſſendes Schlußgebet wird von dem dritten Se⸗ minar⸗Profeſſor und Stadtpfarrer Sell geſprochen und hiermit unter Ertheilung des kirchlichen Segens der Gottesdienſt geendigt.“ Eine beſondere Erhöhung der Feierlichkeiten fand man in der Anweſenheit des Herrn Geheimen Staats⸗ rathes und Ober⸗Conſiſtorial⸗Präſidenten Freiherrn Burzliche m. vnd Ordnung Stille berrſchte cute wan ded Buoggkaf ein Tag de Sladtvorſtan an der Zahl Wie di nehmenden u. ſeres lulbes ſ ſo prägt er ſe dee Andenken den ſpaleſten ſeyn von det St. Königlich Yflege der the des und— w der Menſchhe Die S ſchritte geth. wohles und gründlichen F der Einzelne, Geſicht⸗ und hagt, ahne und durchzufe nach ihrer set ihrer ihm wal und dieſe Ri des bürgalic die gemeinen lauchtet. Un mint, die fachen E ſche / nachdem zur Ueber⸗ 5 ig des N deſ⸗ alsbald cher getrennt * en die Juſcal⸗ n von Lehmann und des Herrn Geheimen Staats— rathes Knapp. Als landesherrlichen Commiſſär hatte man mit allgemeiner Freude den Hrn. Präla⸗ ten Dr. Köhler begrüßt, welchem ſich ein Zug von 90 evangeliſchen Geiſtlichen aus den 3 Pro— vinzen des Großherzogthums anreihte. Die ganze Feſtlichkeit erfreute ſich einer allge— meinen Theilnahme, ſowohl von Seiten der Bewoh— ner Friedbergs als ſelbſt vieler Bewohner der Nach— barſchaft, und es muß rühmlichſt erwahnt werden, daß nicht nur in den überfüllten Kirchen, ſondern auch während des großen feierlichen Zuges von der Burgkirche nach der Stadtkirche die größte Ruhe und Ordnung und eine des Feſtes wuͤrdige feierliche Stille herrſchte. Lach beendigter Feſtlichkeit ver— einigte man ſich bei einem Gaſtmahle in den Sälen des Burggrafiats, und damit dieſer Feſttag Allen ein Tag der Freude ſeyn möchte, war von dem Stadtvorſtande die Bewirthung der Armen, 120 an der Zahl, veranſtaltet worden. Wie dieſer Feſttag ſchon darum allen Theil— nehmenden unvergeßlich iſt, weil er innerhalb un— ſeres Landes ſicher nur Einmal erlebt werden konnte, ſo prägt er ſich wegen ſeiner hohen Bedeutſamkeit dem Andenken unauslöſchlich ein. Er wird noch den ſpäteſten Zeiten ein unzweideutiges Zeugniß ſeyn von der wahrhaft landesväterlichen Fürſorge Sr. Königlichen Hoheit des Großherzoges zur treuen Pflege der theuerſten Angelegenheiten des Vaterlan— des und— wie mit Vorbedacht hinzugefuͤgt wird— der Menſchheit. Die Selbſtſucht hat in neuerer Zeit Rieſen— ſchritte gethan, ſich zum Nachtheile des Gemein— wohles und zum Nachtheile jeder beſonnenen und gründlichen Fortbildung geltend zu machen. Sobald der Einzelne, was ihm von ſeinem beſchränkten Geſichts- und Standpunkte aus gut dünkt und be- hagt, ohne Weiteres auf gut Glück zu betreiben und durchzuſetzen unternimmt und ſeine Mittel nicht nach ihrer ſittlichen Beſchaffenheit, ſondern nur nach ihrer ihm wahrſcheinlichen Zweckmäßigkeit beurtheilt, und dieſe Richtung auf den verſchiedenſten Stufen des bürgerlichen Vereines hervortritt, ſobald iſt für die gemeinſame Wohlfahrt kein Stern mehr, der da leuchtet. Und höchſt ſeltſam klingt es, wenn man meint, die fortſchreitende Cultur ſey Schuld an ſolchen Erſcheinungen. Fortſchreiten mögen immer die Meuſchen in allen Zweigen der Wiſſenſchaft und Kunſt, ein Jeder nach ſeiner perſönlichen Befähigung, ſoviel ihnen nur möglich iſt; und ſie ſollen dies thun. Aber möchten ſie nur immer es thun im chriſtlichen Geiſte, d. h. in demuthvoller Anerkennung, daß ihr ſchönſter und werthvollſter Beſitz an Kenntniß und Einſicht ein Geſchenk der Vatergüte Gottes iſt, deſſen ſie ſich nur dann dankbar erfreuen, wenn Jeder, aufrichtiger Bruderliebe voll, Alles, was ihm anvertraut worden, hingiebt und mittheilt zur Förderung der Wohlfahrt Aller. Dann findet das Schlechte, welches nie ganz ausbleibt, in dem guten Geiſte der Mehrheit ſtets das erforderliche Gegen— gewicht. Dann kann es, wo es einmal, und von welcher Seite her dies ſeyn möge, mit beſonderer Keckheit auftritt, nicht ſogleich und überall auf Helfershelfer rechnen. Dann nur wird nicht immer Ein Menſchenalter an den Wunden zu heilen haben, welche die Verkehrtheit des fruheren geſchlagen hat, ſondern man wird einmal Ruhe gewinnen, um an den ſchoͤnen Bau der Humanität geſchickte und fromme Hande zu legen, damit er ein wenig herrlicher ſich geſtalte. Die Menſchheit wird ihre Aufgabe nur loſen, wenn die einzelnen Glieder derſelben über ihr wahres Wohl mehr und mehr aufgeklärt und und wenn die unter der Selbſtſucht glimmender Funken eines menſchenbeglückenden chriſtlichen Ge— meingeiſtes angefacht und zur Flamme geſteigert werden. Wo dieſer glüht und leuchtet, da lebt Einer für Alle, und Alle finden in dem Wohle und Wehe jedes Einzelnen ihre Freude und ihren Schmerz. Heil unſerer Stadt, welche gewürdigt worden, der Sitz einer Anſtalt zu ſeyn, welche an ihrem Theil mit beitragen wird, daß man jenem Ziele ſich nähert, welche den chriſtlichen Gemeingeiſt unter den Geiſtlichen evangeliſcher Confeſſion und durch dieſe unter den evangeliſchen Bewohnern des Groß- herzogthums zu beleben und zu kräftigen berufen iſt; Heil allen den Männern, welche ſich ſagen durfen, zur Gründung dieſer Anſtalt nach Stand und Kräften mitgewirkt zu haben; Heil dem erhabenen Regenten, deſſen Wille die Anſtalt ins. Leben treten ließ und deſſen Name mit den ſegensreichen Wirkungen des evangeliſchen Prediger-Seminariums bis auf die ſpäteſten Nachkommen fortleben möge! ö— 0* Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzu⸗, 3 melden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt nen werden wird. Egal Friedberg den ö5ten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath Bekanntmachungen von Behoͤrden. A Hofraithe-Verſteigerung. c—— 5 gelegen, welches zum Betrieb einer Wirthſchaft ge⸗ eignet, auf dem Wege der Hülfsvollſtreckung öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Bro- des, für das dahier garniſonirende 2. Bataillon des 4. Infanterie-Regiments pro 2tes Semeſter 1837, 0 0 3 ö 2 (394) Freitag den 23. Juni l. J, des Vormit⸗ des Kreiſes Fri 0 erſteige tags 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Joh. Schnei— 55. 5 Auf d der'ſchen Eheleute zu Oberwoöllſtadt, beſtehend in. i. Jienſtag de einem Wohnhauſe, Stall und einem Garten von Brodlie fer un g. 1 thsbedatfe circa 40 Ruthen an der Chauſſee nach Friedberg(435) Mittwoch den 31. d. M., Vormittags um ka ) an Ochſenfl ) an gemiſchte A an Brennol ö Oberwöllſtadt den 9. Mai 1837. auf dem Verwaltungs⸗Büreau erwähnten Batail' E Ul, 1 1 ö In Auftrag großh. Landgerichts lons, verſteigert.* 7 90 0 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Die Herren Bürgermeiſter der hieſigen Umge⸗ enn 5 0 Feuerbach. gend werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet Feb belg 9. bekannt machen zu laſſen. 0 Ediktalladung. Friedberg den 19ten Mai 1837. e 0(6395) Nachdem gr. Hofgericht zu Gießen gegen den d l 4440) Fiche 150 Seifenſieder Friedrich Arndt zu Butzbach, deſſen Ober un ee 5 un wol l Vermögen mit 6273 fl. 38 kr. überſchuldet iſt, den g 5 5 um 9 g d 0 förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden alle Brio d liſenfenr nan g. ent, Te 10 diejenigen, welche Forderungen an denſelben oder(436) Freitag den 2. Juni l. J., des Vormit⸗ Furfer G. 1 1 Anſprüche an die Maſſe geltend machen wollen, tags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des Brodbe- node, Schreibpl hierdurch aufgefordert, dieſelben Dienſtag den 27. Juni, Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung des ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Concursmaſſe hier anzuzeigen und zu be— gründen. In demſelben Termin haben ſich die Creditoren über allenfallſige Vergleichsvorſchläge, ſowie über die Wahl eines Gläubiger-Ausſchuſſes und Maſſe— Curators um ſo gewiſſer zu erklären, als ſonſt un— terſtellt wird, ſie ſeyen dem Beſchluſſe der Mehr⸗ dürfniſſes auf das 2te Semeſter 1837 für die 2te Diviſion des Garde-Regiments Chevauxlegers auf dem Verwaltungs-Büreau derſelben verſteigert wer⸗ den, welches andurch zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht wird. Butzbach den 20. Mai 1837. In Auftrag: Cellarius, Oberwachtmeiſter. Arbeits ⸗Verſteigerung. dandwerkszeug, Hangen, Handſ 000 venſgerm Zugleich we! kungen an den Fordert, dice Hefti bei mit Friedberg“ zahl der erſchienenen Glaͤubiger beigetreten.(437) Donnerstag den 1. Juni d. J., Morgens Privat 7 Friedberg den Z3ten Mai 1837. 9 Uhr, ſollen unter den alsdann bekannt gemacht i Großherzogl. heſſ. Landgericht. werdenden Bedingungen, auf der Pfarrhofraithe Ein! Hofmann. Brumhard. Gläubiger- Aufforderung. zu Steinfurt nachſtehende Arbeiten den Wenigſt⸗ fordernden in Accord gegeben werden, als: 10 die Fertigung eines neuen Scheuerthors, vor— E41) mit St kogen werden 8 9 5 5 5 M 422 einrich Süß von Beienheim be⸗ anſchlagt zu 27 fl. 23 kr. 4 1 Familie nach Polen auszuwandern. 2) mehrere Ausbeſſerungen an Dach und Fach der 10 1 5 Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— Pfarrſcheuer, voranſchlagt zu 20 fl. 13 kr. fen 150 S0 naten bei großherzogl. Landgericht dahier anzumel- wozu Steigliebhaber 1 ſind. Bain 1 den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer⸗ Steinfurt den 19. Mai 1837. 1 dein den wird. Für den Kirchenvorſtand: Ein Friedberg den 9ten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Der großh. Bürgermeiſter Petri. Bohnen⸗ und Hopfenſtangen. (438) Dienſtag den 30. Mai d. J., Vormittags 45) welches r eigne, hat E 1 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrl. v. Löwiſchen Wald 64 6 1 äubiger⸗Aufforderung. Diſtrict Sauerbrunnentannen, bei Wiſſelsheimm 0 5. 105 0(434) Peter Fiſcher von Okarben beab⸗ 6000 Stück kieferne Bohnen⸗ und len. ö 1 ſichtige mit Familie nach Nordamerika auszuwan⸗ 250„„ Hopfenſtangen ian ii 10600 ö dern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. 1 0 8 fl. 0 1. ü 4 5 1 coßfarben— Urkunde erhalt Die Zuſammenkunft iſt an dem ſteinfurter Sauerbrunnen um die oben beſtimmte Stunde. Ne Steinfurt den 20. Mai 1837. e Kreſorath Wei gand, ledberg. Freih. v. Löwiſcher Revierförſter. Verſteigerung von Lieferungen. 439) Auf dem Bureau des hieſigen Lazareths oll Dienſtag den 30. Mai d. J. die Lieferung des gazarethsbedarfs im 2. Semeſter 1837 und zwar es kes) an Ochſenfleiſch, Vormittags um 9 Uhr, 8) an gemiſchtem Brode, Vormittags um 10% Uhr, 1) an Brennöl und Talglichter, Nachmittags um Oclalls J Uhr, ſteigerungsweiſe veraccordirt werden. Bei en Auctionen ſelbſt erhalten die Concurrenten lenntniß der vorſchriftlichen Bedingungen. Friedberg den 24ſten Mai 1837. In Auftrag: de Fuhr, Pr. Lieut. deln Verſteiger ung 2 440) Freitag den 2. Juni l. J., Vormittags i 9 Uhr, wollen die Erben des verlebten Schrei⸗ *, rs Conrad Strauß die Mobilien, beſtehend in i ekmit⸗ ſupfer, Eiſen, Blech, Porzellain, Spiegel, Com⸗ des Brodbe⸗ wde, Schreibpult, Bettladen, ſowie das Schreiner- r die Ae ündwerkszeug, beſtehend in 3 Hobelbänken, Schraub⸗ es auf fingen, Handſaͤgen, Hobeln ic. öffentlich meiſtbie⸗ ert wer⸗ end verſtelgern laſſen. Keuntniß ge⸗ Zugleich werden alle diejenigen, welche For⸗ gungen an den Verlebten zu machen haben, auf— fordert, dieſe bis zu oben angeſetztem Termine griftlich bei mir einzureichen. Friedberg den 23ſten Mai 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. N Privat⸗Bekanntmachungen. Ein vollſtändiges Logis 441) mit Stall und Scheuer, welches ſogleich epgen werden kann, ſteht zu vermiethen bei Carl Valentin. n Auftrag: llatius, wachlmeſſter. ung. J, Morgens kannt gemacht Pfarrpoftaithe den Wenigſt⸗ fl. 23 kr. Meine Hofraithe, ind Fach der 412) beſtehend in Wohnhaus, Küche und Schwei⸗ f. 13 kr. eiſtall nebſt Schmiedewerkſtätte verkaufe ich aus 1 fad. tier Hand. Bauernheim. Joh. Maul. vor tand. Ein geräumiges Logis, ö irmrriſter 443) welches ſich beſonders für einen Oekono⸗ 11 en eignet, hat zu vermiethen Schneider's Wittwe, angen. wohnhaft in der Burgvorſtadt. „ Vormilags Empfehlung. wischen Pald, 1444) Friſche Strohhüte und Kappen, letztere ſſelsheim: 10 kr. bis 1 fl. pro Stück, habe ich wieder 7 und holten. J. Fürth. augen Franzöſiſche Cattune und Percals gent werden. 445) in ſehr geſchmackvollen Muſtern hat ſo⸗ en erhalten Mayer Hirſch— 151 A bſchied. (446) Allen meinen Wetterauer Freunden und Bekannten, von welchen ich wegen meiner ſchnellen Abreiſe von hier nicht mehr perſönlich Abſchied neh⸗ men konnte, ſage ich hierdurch ein recht herzliches Lebewohl, und bitte für mich und meine Familie um die Fortdauer ihrer freundlichen Geſinnungen. Friedberg im Mai 1837. C. Steinbrenner, Revident bei großh. Steuerkontrole. Einladung. (447) Sonntag den 28. Mai iſt auf dem Uauheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ſeine ver— ehrten Gönner höflichſt einladet Henkel. Zum Vermiethen. (448) Unterzeichneter hat eine vollſtändige Woh⸗ nung im unteren Stock zu vermiethen, und kann ſelbige bis Anfangs Auguſt d. J. bezogen werden. Philipp Schmidt, Kürſchner. Empfehlung. (449) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich neben meiner, ſeit einem Jahre neu etablir— ten Weinwirthſchaft, auch Weinhandel im Großen betreibe. Indem ich mich dem verehrten Publikum in allen gangbaren Sorten von gut gehaltenem Weine beſtens empfehle, verſichere ich Allen, die mich mit ihren Aufträgen beehren, die beſte, bil— ligſte und prompteſte Bedienung. Friedberg den 25. Mai 1837. Chr. Hecht. Bekanntmachung. (450) Aus einer der vorzüglichſten Fabriken un⸗ ſeres Landes habe ich ein Commiſſions⸗Lager von Liqueuren erhalten und verkaufe holland. Genever zu 36 kr., franzöſ. Cognac zu 48 kr., rothen Dop⸗ pelkümmel zu 36 kr., weißen Doppelkümmel zu 36 kr., doppelten Pommeranzen zu 36 kr., Geſund⸗ heitsbittern zu 36 kr., Pfeffermünz zu 52 kr., Mann⸗ heimer Waſſer zu 36 kr. pr. Maaß über die Straße, und kann mit Recht das Publikum auf dieſe ausge— gezeichneten vollkommen reine Liqueure aufmerkſam machen. i H. W. Hatteroth in Friedberg. Tanzunterricht. (451) Der Unterzeichnete beehrt ſich hiermit be— kannt zu machen, daß nunmehr der Tanzunterricht Montag den 29ſten d. M. in dem Lokale des Hrn. Gaſthalters Hechler dahier ſeinen Anfang nimmt. Hermann Moſeler, Tanzlehrer— Benachrichtigung. (452) Ich mache hiermit meinen geehrten Freunden und Gönnern die ſergebenſte Anzeige, daß ich nach dem Tode meines ſelg. Mannes das Geſchäft hinfort und bitte deßwegen um geneigten Zuspruch. betreibe, Friedberg den 25. Mai 1837. Buͤrſtenbinder Valentin Volp's Wwe. Nachrichten fuͤr Auswanderer von Bremen nach Nordamerika. (453) In Mitte Juni d. J. expedire ich eine Ge⸗ ſelſchaft von 40 Perſonen aus hieſiger Gegend mit einem ſchönen Schiffe nach Baltimore. Ende Juli d. J. expedire ich eine Geſellſchaft von 130 Perſonen aus hieſiger Gegend, und zwar unter der Leitung, als Führer, des Herrn Georg Heß aus Loni s-Ville, Kentuke⸗Staat in Nord⸗ amerika, mit einem ſchönen, ausgezeichneten, geku⸗ pferten Dreimaſter nach New⸗NYork oder Bal⸗ timore. Wer nun in geſellſchaftlicher Berückſichtigung dieſe Gelegenheiten zur Ueberfahrt nach dorten be⸗ nutzen will, hat ſich in Zeiten an mich oder an den Führer letzterer Geſellſchaft zu wen den, wornach ihnen die Ueberfahrtsbedingungen bekannt gemacht werden. Gleichzeitig habe ich die Effecten der letzteren Ge⸗ ſellſchaft von hier nach Bremen in Fracht zu vergeben. Liebhaber zu deren Uebernahme wollen mir in Zei⸗ ten ihre desfallſige Forderungen einreichen. Friedberg, den 25ſten Mai 1837. Der ſinnreiche Junker Don Quixoke von La Mancha. Von Miguel Cervantes de Savedra. Aus dem Spaniſchen überſetzt; mit dem Leben von M. Cervantes nach Viardot und einer Einleitung von Heinrich Heine. Zwei Bände. 1. bis 6. Lieferung, pr. Liefer. 4 Kreuzer Walzen: 8fl. 15 k Hafer: Früͤchte⸗Preiſe Waizen: 7 fl.— kr. Korn: Hafer: 3 fl. 30 kr. Polize Butzbach vom 28. Fruchte⸗Preiſe hier in F r. Korn: 6 fl. 10kr. Gerſte: 5 fl.— kr. 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. riedberg: zu Frankfurt, am 22. Mai: 5 fl. 20 kr. Gerſte: 4 fl. 35 kr. Erbſen: 6 fl. 30 kr. 1 i⸗Tare für die Städte Friedberg und Mai bis 4. Juni 1837. 0 Chr. Hecht. Bei C. Bindernagel in Fdbg. iſt ſoeben angekommen: pfd Loth. Brod-Preiſe.. 1— 2 (454) G e 0 ch l ch t e Ein Leib⸗Roggenbrod 2 2 des Zwei—*„ 3 Grosßerzeglbuns Heſtn. ee e, 5 22 Milchbrod 1 roßherzogthums Heſſen— 4 d 2 5 8 6 7% Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1— r, 5. großherz. Pfarrer und ordentl. Mitglied des hiſtoriſchen Ver⸗ Fleiſch-Preiſe. eins für das Großherzogthum Heſſen. Ein Ochſenfleiſch 10 4 Preis: 1 fl. 24 kr. 1 3 Kübfleiſch 8— „— Rindfleiſch 8— 77 75 Kalbfleiſch 5 5 2 Ueber„— Schweinenfleiſch 11 5 5 f 5 1— Hammelfleiſch. 8 Geiſtli en Vereine 1 5 Wurſt von blos Schweinen W *„— e 40— . 1— chwartenmagen— Ein Gee 5„— Geräucherter Speck 20 25 0„ 5 Schinken 144 J. B. Spieß,„— S eu 1— 995 a. 3 25 e 07— chweinenſchmaſz, ausgelaſſen 0 1* 7 00 Pfarrer in e 5 Frankfurt a. M. 5 3 dito unausgelaſſen 18— „Eine Meinungsverſchiedenheit kann die Herzen, die in 0. e 155 1 der Erkeichung Eines edlen Zieles ſich vereinigen, nicht ent⸗ 8 5 f 0 fremden.“ Mittermaier.) Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. Küchler. Preis: 42 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. den K. — 22 Dodot Fauſts Willibal Fngte mit ver begegneten ih begriffen wa Mauberferbeng q er f eilen langſaue Dort, wo er vorhanden, di er konnte ſich aber, daß in jeder Fremde! ſchon ein bej⸗ der erſt vor e chen geheirath eine Luſtbarke fühlte ſich ſet welcher ihn ſe einen Bauer Maſender dor! kam ein Schle ſchaft einzulad libald einen ihn herzlich k Neranſtaltung De Gattin a heit gnannt vor Freude, n ten Zalllichkei bedauerte uur, beſchieden wat Schloßherrne bende Schon kunbar aus icht lange b.