ublſit 12 kr. 9 ſind bei mM ich. Ju 1 Finde der nagel. Friedberg: am 10. Nov. 7. Gerſte: 5fl. 194 fl.— kr.* Friedberg m emctr T0. — Nueng Dupdot * F — 1 Sg! ceisrath b. K. r- Intelligenzblatt für die 0 Mrovinz — A S Oberhessen im e den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — * 427 Sonnabend, den 25. November 1837. Zur Beherzigung fur reiche und zum Troſte für arme Eltern. Es liegt in einer entbehrungsreichen Jugend ein unendlicher Segen,— dieſe Wahrheit trat dem Einſender, deſſen entbehrungs— reiche Jugend ihm auch zum Segen wurde, wieder recht lebhaft vor Augen, als er folgende Stellen in Sickels„Erziehungslehre für gebildete chriſtliche Mütter“ las und die er hier mit dem Wunſche mit⸗ theilt, daß arme Eltern, welche ihren Kindern am Weihnachtsabende nur ſehr wenig bieten können, Troſt daraus ſchöpfen, daß aber auch wohlhabende Eltern den Wink des erfahrnen Mannes nicht un⸗ beachtet laſſen möchten: „Die erſte Regel, welche Eltern befolgen muͤſſen, wenn ſie ihr Kind wahrhaft liebhaben, und ſeine Freude nicht mehr ſtören als mehren wollen, iſt, daß ſie nicht zu freigebig mit ihren Geſchenken ſind. Ein Kind, das mit Spielſachen zu reichlich beſchenkt wird, achtet ſie gewohnlich gar nicht, freut ſich wenigſtens nicht ſo des Einzelnen, als wenn es daſſelbe allein hätte, und wird, weil es die Spiel⸗ ſachen nicht achtet, ſehr leicht in den Fehler ver⸗ fallen, ſie muthwillig zu verderben.“ „Es geht dem Kinde mit den Spielſachen wie mit den Eßwaaren. Wie übermäßiges Eſſen ſeiner Geſundheit nachtheilig iſt, und wie es ſich dadurch den Magen verdirbt, ſo macht das Uebermaß in Geſchenken gegen dieſelben gleichgültig. Freuet ſich nun aber das Kind nicht mehr der Sachen, die es beſitzt, ſo verfällt es leicht noch in einen andern Fehler; 1 es wird ungenügſam, und ſeine Anſprüche ſind um ſo weniger zu befriedigen, je mehr man darauf be⸗ dacht iſt, alle ſeine Wünſche zu erfüllen. Wie der Reiche mitten unter ſeinen Schätzen oft unzufrieden iſt, ſo geht es auch dem überreichen Kinde. Es achtet nicht, was es hat, und begehrt nur immer etwas Neues, das ihm dann wieder ſehr bald etwas Altes wird. Dieſe Ungenügſamkeit ſtört aber nicht nur die Freude ſeiner Kindheit, ſondern ſie begleitet es auch in das Leben, und Menſchen, die als Kinder durch überreiche Geſchenke verwöhnt wurden, ſind gewöhnlich ihr ganzes Leben hindurch unbeſcheiden in ihren Auſprüchen. Möchten dies beſonders die Eltern am Weihnachtsfeſte beherzigen, und nicht dem übertriebenen Aufwande unſerer Zeit auch beim Einkaufe der Weih- nachtsgeſchenke huldigen!“ Hiſtoriſche Mis zellen. (Friedberg betreffend.) (Fortſetzung.) Anno 1306 den 26. Juni wurde der hohe Altar in der Pfarrkirche zu Friedberg durch den Biſchof Siegfried von Chur feierlich eingeweiht.— 3* 1309. Schöffen und Rath zu Friedberg beſtim⸗ men, daß jeder in der Stadt aufzunehmende Menſch, Mann wie Frau(nur Fürſten, Grafen, Dynaſten, und Geiſtliche ausgenommen) 20 Schilling köln. Den. zum Bau der Mauern, 9 Schill. zum Bau der Kirche und ein Viertel dem Burggrafen entrich⸗ ten ſolle. * ** 320— Im Jahr 1313, den 23. Mai, wurde zit Fried⸗ Die Herren Bürgermeiſter hieſiger Gegend 000 90 2 4 2 1 5„ Hot de berg der Grundſtein zu einer ſteinernen Brücke über den um geeignete Bekanntmachung dieſer Verſteig Geha * 2 a 875 0* cht. tit die Uſa gelegt.— Dieſer Brücke geſchieht auch in rung erſu einer Urkunde von 1336 Erwähnung. Die früher Friedberg den 9. Nov. 1837. In Auftrag: 9 50 daſelbſt befindliche Brücke war von Holz. Gölz,(400% a 5 4 3 Oberquartiermeiſtr 1 1319. Feria III post Francisci(6. Oktober) Oel⸗Lieferun 1 „Iſt der Raht alhie zu Friedberg vberkommen, daß kein Hockener, Underkeuffer oder Verkeuffer keinerley kauffen ſoll von dem Dinſtag an zu Mittag biß vff den Mittwochen zu Mittag. Und von dem Freitag um 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen legt Brennöls für die hieſige Garniſon pro 1. Semeſtg cen 0 1838, auf dem Verwaltungsbüreau des 2. Batz ade (1014) Montag den 27. d. M., W 0 e . 0 a 5 5 g 4. Inf. Regts. verſteigert. b f an zu Mittag biß vff den Sambſtag zu Mittag, Friedberg den 15. November 1837. Oaͤſte wer das under Ihn vberführe, der ſoll das ver⸗ r . 5 28 1 013 büſſen mitt v—. vfennigen. Santana rere 1 9 Im Jahr 1343 werden die Erbauer und Bega⸗ C1117 V(10 ff ber der Kapelle St. Nicolaus und Leonhard ur⸗ kundlich genannt. Der Zuſatz„vor dem Mainzer Thore“(extra portam moguntinam) läßt keinen Zweifel, daß darunter die jetzige ſogenannte Todten⸗ kirche verſtanden ſey; er giebt uns aber auch den Beweis, daß das im Jahr 1827 abgebrochene main⸗ zer Thor damals ſchon die Grenze der Stadt war, (1020) Die Lieferung von 300 Stück Reiſerbeſen, en 10 wird Montag den 27. d. M., Vormittags um 11 nan Uhr, auf dem Militair⸗Verwaltungsbüreau dahier fag verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter hieſiger Ge⸗ ib gend werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet die bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 15. November 1837. In Auftrag: ig fete ger t. Gölz, Es und die Häuſer vor demſelben zur Vorſtadt gerech⸗ Oberquartiermeiſter lache 1 net wurden. Gläubiger⸗Aufforderung. 1 1 5 (Die Leonhardskirche wurde von den niederheſ⸗ e 80 5 efurb, b Une 1 00 ſiſchen Truppen unter dem Obriſten St. Andreas Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo- ind am 28. September 1645 angezündet, im Jahr 1649 naten bei großh. Landgerichte Friedberg anzn⸗ Fuß! aber wieder hergeſtellt und mit den beiden— nach melden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt 915 9 b 2 iegend iebe rſehen. werden wird. 1 ei g e 1 1 Friedberg den 5. November 1837. 5 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath 0 Bekanntmachungen von Behoͤrden. des Kreiſes Friedberg. 1 76 d ö N Küchler. Holzliefe run g. 5 Oel⸗Lieferung zu Butzbach. (997) Mittwoch den 29. d. M., Vormittags um(1033) Dienſtag den 28. Nov. d. J., Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung von 220 Stecken buchen um 10 Uhr, wird die Lieferung des Oeldedarfs für und 140 Stecken eichen Scheitholz fuͤr die Garniſon die hieſige Garniſon pro 1. Semeſter 1838 auf Friedberg, auf dem Verwaltungsbüreau des 2. Ba⸗ dem Verwaltungsbüreau mittelſt Verſteigerung in 1 taillons 4. Infanterie⸗Regiments, in Accord gegeben. Accord gegeben. Dies den Intereſſenten zur Nach⸗(40 Friedberg den 9. Nov. 1837. tracht. 1 Fete In wuftrag: Butzbach den 22. Nov. 1837. N N 6 Golz, In Antrag: 72 Oberquartiermeiſter. Cellarius, ausge Brodlieferung. i Unterquartiermeiſter. 3 (998) Die Lieferung des erforderlichen Brods Haus⸗Verſteigerung. auch! für das dahier garniſonirende Militär pro 1. Se⸗(1034) Dienſtag den 5. Dez. l. J., Morgens um 5 meſter 1838, wird Donnerſtag den 30. d. M., Vor⸗ 10 Uhr, ſoll in hieſigem Ratbhauſe auf Antrag der Wage mittags um 10 Uhr, auf dem Büreau des Verwal⸗ Wilhelm Breitwieſers Eheleute, deren Hofraithe, dutch tungsrathes des 2. Bataillons 4. Infanterie⸗Regi⸗ Nro. 90, auf der breiten Straße gelegen, beſtehend ri ments verſteigert. f in Wohnhaus, Hofraithe, Stall und Gäͤrtchen, oͤffent de — 321 ing N Gegen.. 5 9 dieſer d uch meiſtbietend verſteigert, und bei annehmbarem Verſte 0* Lor.* g des 0 mitt 00 fl., (Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. 23. Nov. 1837. Friedberg den Der Bürgermeiſter D. Fritz. 0 00 277 0 5 an ro 1 derlich zen, von welchem der Abriß bei der Verſteigerung nean dez Semeß orgelegt und die *r 1085. J Auftrag; de olz, 8 dguartiermeiſet r 1837 * Auftrag: 651, dunmermeiſctr. detux N. 5 von Aſſenheln — auszuwandern d dünnen drei Mo Friedberg anzu geurkunde ertheil 1837. eſſiſche Kreisrat Friedberg. t. f Utz bach. d. Ji Vorminags 5 Oeldedarfs für meſter 1838 auf Verſteigerung in ſſemen zur Nach⸗ In trag: Cella rius, rguartiermeiſter. rung. J, Morgens um auf Antrag der deren Hoftaithe, gelegen, beſtehend Gͤrtchen, öffent. „ gelegene zu und Oelmühle, Luſttragende werden daher eingela⸗ zen, ſich in anberaumtem Termine einzufinden. Ockſtadt den 23. November 1837. Der Burgermeiſter Gröninger. Verſteigerung einer Mühle. 1036) Die zwiſchen dem großh. heſſ. Fiscus und en gräflichen Häuſern Solms⸗Roͤdelheim und Eltz zemeinſchaftliche an dem Niddafluß bei Kleinkarben dem Orte Kleinkarben gehörige Mahl⸗ mit allem Zubehör, wird Mittwoch den 27. Dezember 1837, Vormittags 10 Uhr, in der Mühle ſelbſt als freies unbeſchraͤnktes Eigenthum offentlich ver⸗ ſteigert. Es enthält ſelbige ein zweiſtöckiges 57% Fuß langes und 51¼ Fuß tiefes Wohnhaus mit daran befindlichen Muͤhlenbau, und iſt mit 3 Mahlgängen und einem Oelgange verſehen. Ferner gehören da⸗ zu: ein 40 Fuß langer und 26 ½ Fuß tiefer Pferde⸗ und Rindviehſtall, ein 64½ Fuß langer und 25 2 Fuß tiefer Schweineſtall, ein 159 Klafter haltender Hausgarten und 2¼ Morgen, 10 Klafter nahe da⸗ bei gelegene Wieſen. Die in den Terminen eröffnet werdenden Ver⸗ ſteigerungsbedingungen können auch ſchon vorher bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden. Friedberg den 18. Nov. 1837. Für den großh. heſſ. Fiscus und in Auf⸗ trag der Behoͤrden der mitbethei⸗ ligten Herrſchaſten Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. Mobilien ⸗Verſteigerug. (1037) Donnerſtag den 7. Dez. ſollen nachſtehend verzeichnete Gegenſtände auf Anſuchen des Herrn M. Simon dahier einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden: 3 Pferde, eine Kutſche, ein Stuhlwagen, wobei auch ein Schlitten iſt, ein Aſpänniger, ein 2ſpänniger mit eiſernen Achſen verſehener und ein einſpänniger Wagen, mehrere Ackergeräthſchaften, Wagen- und Kutſchengeſchirre, Ketten ꝛc. ꝛc. Friedberg den 24. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. — Warn un g. (1038) Der Gebrauch der Chauſſee vor dem Ort Dornaſſenheim bis an die Grenze nach Flor⸗ ſtadt zu zum Fahren, Reiten und Viehtreiben iſt auf ſo lange, bis dieſelbe dazu eröffnet wird, bei Vermeidung von drei Gulden herrſchaftlicher Strafe und Bezahlung der Koſten für Beſchädigung an den Wandſteinen, Bauquetts und Gräben, unterſagt. Reichelsheim den 18. Nov. 1837. Herzogl. naſſauiſches Amt. Hehner. Verſteigerung von altem Kupfer, Blei und Eiſen. Donnerſtag den 30. Nov. d. 95 ſollen an der Reitſchule dahier die durch den Abbruch des alten Colleggebaäͤudes ge⸗ wonnenen Materialien, beſtehend in circa 2 Ctur. altem Kupfer, 12 bis 16 Ctr. altem Blei, 40 Etr. altem Stabeiſen, 13 Stück alte Oefen von circa 30 Ctr., ſo wie eine Parthie alte, noch brauchbare Thüren und Fenſter an die Meiſtbietenden verſteigert werden, weßhalb man die Liebhaber dazu einladet und die Fremden erſucht, ihre Zahlungsfähigkeit bei dem Kaufe nachzuweiſen. Gießen den 14. Nov. 1837. Der großh. heſſ. Prov. Baumeiſter Hofmann. Frucht⸗Verſteigerung. (41040) Donnerſtag den 7. Dezember d. J., Mittags 11 Uhr, werden 24 Malter Weizen auf der hieſigen Amtsſtube unter den bekannten Bedingungen meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 17. Nov. 1837. Herzogl. naſſ. Receptur Hehner. Weinbergs-Verſteigerung. (1041) Der den Erben des verlebten Oberſchul⸗ theiſen Bermann zu Vilbel zuſtehende, ſehr vor⸗ theilhaft gelegene Weinberg in hieſiger Gemarkung, welcher einen Flächengehalt von 3 Morgen, 2 Vier⸗ tel und 83 Klafter hat, ſoll Dienſtag den 12. Dezember d. J., mittags 10 Uhr, dahier in Vilbel auf hieſigem Gemeindehauſe, erb⸗ vertheilungshalber, meiſtbietend verſteigert werden und ſind Kaufliebhaber dazu eingeladen. Die Be⸗ dingungen ſind auch ſchon vor dem Termine bei Unterzeichnetem zu erfahren. Vilbel den 18. November 1837. In, Auftrag: Der großh. Bürgermeiſter Hinkel. Gläubiger⸗ Aufforderung. (1042) Sufanne Eugel von Obereſchbach beabſichtigt uach Bonames, im Franffurtiſchen, (1039) Künftigen Vormittags 10 Uhr, des Vor⸗ auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großherzogl. Landgericht zu Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 14. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 5 Gläubiger⸗ Aufforderung. (1043) Wittwe Erneſtine Eliſabetha Wacker von Vilbel beabſichtigt nach der freien Stadt Frankfurt am M. auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Land⸗ gericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. (1044) Wilhelm Roches Wittwe von Alten⸗ ſtadt beabſichtigt nach der freien Stadt Frankfurt am Main auszuwandern. Rechtsanſprüche an die⸗ ſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gutsverpachtung. (966) Das vormals freiherrlich von Haxthaufen⸗ ſche, jetzt gräflich Goͤrtziſche Hofgut zu Georgen— hauſen, im Großh. Heſſ. Kreiſe Dieburg, ſoll Mon- tags den 4. Dez. d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Gute ſelbſt meiſtbietend öffentlich verpachtet werden. Das genaunte Gut liegt 2 Stunden von Darm- ſtadt an der nach Erbach führenden Chauſſee, in einer ſehr anmuthigen und fruchtbaren Gegend; es enthält beiläufig 433 heſſ. Morgen des beſten Wieſen— und Ackerlandes, beſteht größtentheils aus ganz gro— ßen, der Hof aithe nahe gelegenen Parcellen, iſt in dem beſten Calturzuſtande und mit ſehr vielen Obſt⸗ bäumen bepflanzt. Es iſt mit den nöthigen Wohn⸗ und Oeconomiegebäuden(zum Theil ganz neuen, verſehen, beſitzt einen neuen, ſehr gut rentirenden Schwarziſchen Dampfbrennapparat, und gewährt, wegen der Nähe von Darmſtadt und der vorhan- denen Straßen verbindungen, für den Abſatz aller Erzeugniſſe die vortheilhafteſte Gelegenheit, ins— beſondere betreibt es eine ſehr einträgliche, dermal mit einer anſehnlichen Kundſchaft in Darmſtadt ver⸗ ſehene Melkerei.— Die Verpachtung wird einmal im Ganzen, einmal ſtückweiſe, nach, Umſtänden auch 9 unter Abſonderung einzelner Stücke und Reduction auf ein kleineres geſchloſſenes Gut, erfolgen, die näheren Bedingungen aber werden in dem Termine bekannt gemacht werden; die Dauer der Pachtzeit wird auf 12 Jahre, von Petritag oder vom Iſten Januar 1838 an laufend, beſtimmt werden. Pachtliebhaber, welche ſich, erforderlichen Falls, hinſichtlich ihrer Zahlungs fähigkeit zu legitimiren haben, belieben ſich in dem genannten Termine ein⸗ zufinden, wegen etwaiger früherer Beſichtigung des Guts aber ſich bei der unterzeichneten Verwaltung an⸗ zumelden, bei welcher auch 14 Tage vor dem Ter⸗ mine die Bedingungen ſchon eingeſehen werden kön⸗ nen. Diejenigen, welche eine Verpachtung im Gan⸗ zen beabſichtigen, erhalten zugleich Gelegenheit, ein bedeutendes Inventar an Vieh, Schiff und Geſchirr, Haus- und Oeconomiegeräthſchaften, Futter⸗, Stroh⸗ und Düngervorräthen unter billigen Bedingungen mitzuerwerben. Georgenhauſen, bei Darmſtadt, den 24. Oktober 1837. f Graͤfl. Goͤrtziſche Gutsadminiſtration daſ⸗ N Privat⸗ Bekanntmachungen. Ga ſthaus⸗ Verpachtung. (999) Ein zwei Stunden von Frankfurt an der Hauptſtraße nach Friedberg ſehr ſchön gelegenes und frequentes Gaſthaus mit Stallungen und zwei Gär⸗ ten iſt unter annehmbaren Bedingungen auf ſechs Jahre zu verpachten. Das Nähere iſt bei der Ex⸗ pedition dieſes Blattes zu erfragen. Kacki: Geiſſch Ln (1024) Wir Unterzeichnete haben dahier ein Lackir-Geſchäft etablirt und übernehmen Aufträge in Chaiſen, Holz, Blech und mehreren Artikeln, welche in dieſes Fach einſchlagen mit der größten Sorg⸗ falt, unter der Verſicherung reeller und prompter Bedienung an. Auch beſitzen wir eine Auswahl verſchiedener Größe von Kappenſchilde und Geſund— heitsſohlen, und empfehlen uns einem hochgeehrten Publikum beſtens. Friedberg den 18. November 1837. W. E. Dietz. H. Fiedler. Ber ſte i gerun gs anz. ei ge. (1045) Mittwoch den 29. d. M. ſoll aus dem Nachlaß des verlebten Kaspar Thomas gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden: 5 Fuder Waitzenſtroh, eine Quantität Korn-, Gerſte⸗, Ha⸗ fer-, Erbſen⸗ und Linſenſtroh und mehrere Körbe Spreu. Auch iſt ein ganz neuer Pferdekarren mit Leitern und Kloötzkaſten verſehen aus freier Hand zu verkaufen. 3 Fauerbach den 23. November 1837. Wilhelm Holler, Curator. uf nahe Jetewſil, ihren wovon di pon ei 10 uſtal t 1¹ 047 Schmidt gergebenſt letablirt welche e 5 Ce des Nach des Wi. Mainzer Erben g. gerſteiger Fried 61049) Vangendl panferner dem belt Fommen (1050) zu geneig beitet nick uch billi Schreiner hat. 1051) ungen. 5 1 nN 9 fur an ber gelegenes duo d dee Sn en auf ſechs M dei der Ex⸗ 3 ast en dahier en u Aufträge leln, welche größten Sorg⸗ prompter 12197 ſell aus dem 6 gegen n: 5 Fuder erſte⸗, Ha⸗ nehrete Körbe erdelarren nit frier Hand 9 er, Curato. zu geneigten Aufträgen für ſein Geſchäft. — 323 31 Procent Dividende, in Geſammtbetrage von 91,600 Thlr. Pr. Cour., 1046) kommen im Jahre 1838 unter diejenigen dheilhaber der Lebensverſicherungsbank ef. L. in Gotha zur Vertheilung, welche derſelben in wer vor dem Jahre 1833 beigetreten ſind. 5 Indem die unterzeichnete Agentſchaft dieß zur Fenntniß der Betheiligten bringt, ladet ſie zugleich des Publikum zur vermehrten Theilnahme an einer Anſtalt ein, welche ſeit 9 Jahren beſtehend, ſchon auf nahe an 8,000 Mitglieder gewachſen iſt, für * Sterbfälle über 800,000 Thlr. ausgezahlt hat, und irren Theilhabern jährliche Dividenden gewährt, vovon die obige die größte iſt, welche jemals ron einer deutſchen Lebens verſicherungs⸗ enſtalt ausgezahlt wurde. Dr. Banſa, 0 Hofgerichtsadvocat in Gießen. Heinrich Wagner, Schneidermeiſter, (1047) wohnhaft bei Herrn Schuhmachermeiſter Schmidt, zeigt einem geehrten Publikum hierdurch gebenſt an, daß er ſich hier als Schneidermeiſter tablirt hat und empfiehlt ſich zu gütigen Aufträgen, ſelche er prompt und billig ausführen wird. Frucht ⸗Verſtei gerung. 1048) Kommenden Dienſtag als den 28. Nov., dis Nachmittags um 2 Uhr, ſollen in der Behauſung es Wirths Fr. Ehr. Sieck vor dem ehemaligen Mainzer Thore folgende, den Heinrich Chriſtianiſchen Erben gehörige Pachtfrüchte öffentlich meiſtbietend gerſteigert werden, als: 10 Malter Weizen, 10% Malter Gerſte und einige Malter Korn und Hafer. Friedberg den 23. November 1837. Die Curatoren: Friedrich Chr. Steck, 2 Ludwig Schäfer. Haͤnferne Schlaͤuche. (1049) Johannes Bröaing, Webermeiſter in kUungendiebach bei Hanau, empfiehlt ſich mit ſeinen hinfernen Spritzenſchläuchen. Sie werden nach je⸗ dem beliebigen Durchmeſſer billig gefertigt und kmmen den ſächſiſchen an Güte gleich. Johannes Heil, Schneidermeiſter, empfiehlt ſich einem geehrten Publikum Er ar⸗ beitet nicht allein nach der neueſten Mode, ſondern auch billig und gut. Er wohnt in dem ehemaligen 3 Straußiſchen Hauſe, welches er angekauft at. (1050) Zum Ausleihen b (1051) liegen im Ganzen oder auch getheilt ei⸗ nige Tauſend Gulden bereit. Ausgeber dieſes ſagt bei wem. Verſteigerungs⸗Anzeige. (1052) Der Oekonom Stegmann zu Hof Glaub⸗ zahl laßt folgende Gegenſtände an den bemerkten Tagen öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Glaubzahl ohnweit Nidda verſteigern, wozu hiermit Kaufliebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Verſtei⸗ gerung an jedem Ta e Morgens 8 Uhr beginnt. Montag den 12. Februar, 1838 bedeutende Quantitäten Heu, Stroh, Kartoffeln und Dünger. Dienſtag den 13. Febr. 1839, 3 vierſpännige Ackerwagen, 5 Pflüge, 2 Eggen, vollſtandige Brauer ei⸗ geräthſchaften, Raufen, Tröge, Scheunen⸗ und Bo⸗ dengeräthſchaften, Schäferhütte mit Horden und 1 Korbwagen. a Mittwoch den 14. Februar 1838, verſchie⸗ dene Meubels und Hausgeräthe, Tiſche, Stühle, Sophas, Schränke, Comode, kupferne Keſſel und Küchengeräthſchaften. f Donnerſtag den 15. Februar 1838, Ochſen, Kühe und Pferde. Mobilien-Verſteigerung. (1053) Montag den 4. Dez. l. J., Morgens 8 Uhr, und die darauf folgenden Tage läßt der Unterzeich⸗ nete in ſeiner Wohnung auf dem Commendehofe dahier nachſtehende Gegenſtände meiſtbietend, gegen gleich baaxe Zahlung, öffentlich verſteigern: Pferd, 2 Kühe, 1 einſpänniger Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge mit eiſernen Zinken, 1 Pferdegeſchirr, 1 Fruchtfegemuͤhle, 24 Malter Weizen, 20 Malter Gerſte, 50 Malter Hafer, 70 Malter Kartoffeln, 30 Centner Heu, 15 Centner Grummet, 8 Fuder Weizen-, 6 Fuder Gerſten- und 10 Fuder Haferſtroh, eine Partie Spreu, 5 Stück Riefkämme und ſonſtige Oekonomie⸗ geräthſchaften. Die Herren Bürgermeiſter hieſiger Gegend wer⸗ den erſucht, dieß in ihren Gemeinden gefälligſt be— kannt machen zu wollen. Niederweiſel den 21. Nov. 1837. Wagner, Verwalter. Butzbacher Catharina-Markt. (1054) Das Muſikchor der 3. Schützenabtheilung zu Wetzlar wird Montag den 27. November 1857 Desormes, F., — 324— ein Concert und Ball im heſſiſchen Hof bei Herrn Joutz zu geben die Ehre haben. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Biedenfeld, Ferd. Freiherr von, der Reichthum des Armen und die Armuth des Reſthen. Ein Buch zur Unterhaltung für den Bürger und Landmann. Frei nach Sophia P. 12 fl, 21 f kurzgedrängtes aber vollſtändiges Handbüchlein“ der Bienenzucht, zur Befoͤrderung eigener vieljähriger Erfahrung und nach den aner; bearbeitet. Mit Holzſchnitten. 1%„ e Kleiner friedberger Wandkalender für 1838. à 2 kr. Kleinerer Kalender für Brieftaſchen. à 3 kr. Derſelbe zum Aufziehen. a 4 kr. Hühner, Enten, Truthühner und Tauben. Nach kannteſten, deutſchen und ſranzöſiſchen Werken Tempelkalender mit 2 Farben, d zum auchn 5 kr Landeskalendere Heſſiſcher Hausfreund 11 4 ku a 3 kr. n 8 kr. einer allgemeinen Verbreitung dieſes beluſtigenden und einträglichen Oeconomiezweigs. Nach dem Franzöſiſchen mit beſtändiger Rückſicht auf deut⸗ ſche Erfahrung und deutſches Clima frei bear⸗ beitet. 36 kr. 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E 1 Leib ⸗Roggenbrod 5 270 2 Ae, 5 Baufelz 204 52 Aenne eme Mani ieee 281 Loth. 1 Loth. — Milchbrod 6 435 1 5 —Waſſerweck 1 6 11— —[Gemiſchtes(Tafel⸗ 7 Brod 1 8 Fleiſch⸗ Preiſe. f pf 1 Ochſenſleiſch 112 11 2 „Kühfleiſch N 9— 8.— „ Rindfleiſch 91— 8 „Kalbfleiſch 0 84— E „ Schweinenfleiſch 12.2 212 „Hammellleiſch 8— 81— „ Wurſt von blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 116— 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 24— 22 „Schinken 11 15— „Doörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22 1 dito unausgelaſſen 20— 204— „Nierenfett 21— 9 „ Hammelsfett 18— 16— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Cal Bindernagel in Friedberg. — 182