Intelligenzblatt ürgerz douiſe ochter. ch 8 , ge⸗ A * 4 Hberhes sen b, ge⸗ im Allgemeinen, 6, g den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. u,„% M12. Sonnabend, den 25. Marz 1837. üdwig, l J Amtlicher Theil. 8. d. M. 7 27 2 5 dn. Polizeiliche Bekanntmachung. Rongt 1 1 Betreffend: Die Polizeitaxe. 9 8 Damit die polizeilich feſtzuſetzenden Brod- und Fleiſchpreiſen in den Städten Friedberg und 2 W. Butzbach inskünftige auf eine Weiſe feſtgeſetzt werden mögen, welche eben ſowohl das Publikum vor Nach⸗ 1 theilen, als die redlichen Gewerbtreibenden vor Beeinträchtigung Anderer ſchützt, ſo wird hiermit verfügt: 10 Die Polizeitaxen für die fraglichen Victualien⸗Preiſe werden in der Zukunft durch den unterzeichneten d. M. Kreisrath für jede kommende Woche definitiv beſtimmt und durch Einrückung in das Intelligenzblatt — zur öffent⸗lichen Kenntniß gebracht. 2) Sollte etwa einmak dieſe Bekanntmachung für eine Woche unterblieben ſeyn, ſo bleibt die Taxe von nzblatte der vorhergehenden Woche in Kraft. gemäß, 3) Die Bäcker und die Metzger haben ſich ſtrenge nach der beſtimmten Taxe zu richten und überdies u guter vor ihrem Laden oder ihrer Nerkaufsſtube nach der Straße zu ein Täfelchen aufzuhängen. worauf weiſe, die Preiſe in Uebereinſtimmung mit der vorgeſchriebenen Taxe deutlich angeſchrieben ſind. Jede des⸗ ichtliche fallſige Unterlaſſung ſoll mit einer Polizeiſtrafe von 1 fl. 30 kr. belegt werden. u behen 4) Um ſtets die Richtigkeit des Brodgewichts auf eine untrügliche Weiſe prüfen zu können, wird ferner att will verordnet, daß in Zukunft in der Regel nur 2⸗= und 4pfuündige Leibe Brod gebacken werden dürfen. 5 Eine Ausnahme hiervon ſoll nur in Anſehung des auf beſondere Beſtellung anderen Gewichts geba⸗ klüefern ckenen Brodes ſtattfinden. Dieſes darf aber alsdann weder auf dem Laden ausgeſtellt, noch in der ingen zn Stube, wo das übrige Verkaufsbrod ſich befindet, aufbewahrt werden. 5) In dem Falle der Uebertretung der vorſtehenden Vorſchriften ſoll der Bäcker in eine Polizei⸗Straſe von 3 bis 5 fl. verfallen, und überdies das bei ihm vorgefundene Brod von leichterm als das tax⸗ mäßige Gewicht von Polizeiwegen zerſchnitten und zum Verkaufe unbrauchbar gemacht werden. 6) Brod, welches nicht wohl ausgebacken, unreif, überreif oder ſonſt verdorben iſt, darf weder verkauft, N. noch in den Lokalen, wo die übrigen Bäckerwaaren ſich befinden, aufbewahrt werden. Gegenfalls, gel. ſoll polizeiliche Beſchlagnahme und Verurtheilung zu einer Polizei⸗Strafe von 3 bis 5 fl. eintreten. —— 7) Metzger, bei welchen faules oder von an ſchädlichen Krankheiten gefallenem Vieh herrührendes Fleiſch betroffen wird, ſollen neben polizeilicher Wegnahme des fraglichen Fleiſches mit einer Polizeiſtrafe Blattes von 3 bis 5 fl. beſtraft werden. f einge; 8) Die Zugaben bei'm Fleiſchverkauf dürfen nur in Fleiſch von derſelben Gattung beſtehen, und das Verhältniß/ Pfd. Zugabe zu 5 Pfd. Fleiſch nicht überſteigen. Köpfe, Füße, Geraub, 82 — wie auch alle blutigen nicht genießbaren Stücke des Halſes ſind von der Zugabe ganz ausgeſchloſſen. Die Zuwiderhandelnden trifft eine Strafe von 1 fl. bis 1 fl. 30 kr. Dieſe Polizei-Verfügung tritt vom April l. J. an in Wirkſamkeit. Friedberg den 22ſlen März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Wie ſich der Mißbrauch des Branntweins furcht— bar raͤcht. Wenn irgend eine Erfindung beim erſten An— blicke in ihrer Nützlichkeit zweideutig erſcheint, ſo iſt es der Branntwein. Zwar iſt auf der einen Seite ſeine Nützlichkeit nicht zu beſtreiten, indem er, ein— fach und abgezogen, vielen Künſten und Gewerben ein unentbehrliches Hülfsmittel geworden iſt, und auch als Getränke mannichfachen Nutzen gewälrt, wenn er Leuten, welche in der Kaͤlte ſchwere Ar— beiten verrichten und harte Koſt genießen, ein Mit— tel der Erwärmung und Verdauung, oder denjeni— gen, welche bei ſtarker Erhitzung Durſt fühlen, ein Mittel gegen die Schädlichkeit des kalten Trunks wird, wenn ſie zuerſt einen Schluck Branntwein nehmen, oder unter das Waſſer miſchen. Unter dieſen Verhältniſſen wird er eine heilſame Arznei, wenn er als ſolche betrachtet und genoſſen wird. Ganz anders wirkt er aber, wenn er als täg— liches Getränk zum Bedücfniſſe geworden iſt. Seine heilſame Wirkung wird in die des Giftes verwandelt! Man beruhige ſich bei dem täglichen Gebrauche des Branntweins nicht damit, daß man nur eine gewiſſe Portion genießt und ſich nicht damit be⸗ rauſcht. Denn kein Genuß überreizt ſo ſtark und macht ſo ſchnell einen reichlicheren Genuß zum Be— dürfniſſe, als der Branntwein. Tauſende fingen an mit einem kleinen Würfchen und endigten mit täglicher Trunkenheit, oder doch mit dem Ueber⸗ maße und waren ohne Rettung verloren, weil kein Laſter den Menſchen feſter umklammert, als die Branntweinſucht. Dieſem ſcheuslichen Laſter folgt aber alsbald ein ganzes Heer trauriger Wirkungen nach. Seht zuerſt, wie der Branntweinſäufer allmäh⸗ lig alle Freude an ſeinen Geſchäften verliert, träge und gedankenlos einherſchlendert, aller Berufsge⸗ ſchäfte uͤberdrüſſig wird, weil ihn die wüthende Begierde nach ſeinem Lieblingsgenuſſe foltert, wie er nur in ihm ſein höchſtes Gut findet, außer wel— chem er nichts zu denken vermag. Die nothwendige Folge iſt die Verarmung, wie es die traurigen Le— bensläufe der meiſten Säufer beweiſen. Selten iſt ein Menſch ſo rüſtig, daß er eine längere Reihe von Jahren den Einwirkungen dieſes böſen Geiſtes auf ſeine Geſundheit widerſtehen könnte. Bei wei— tem die mehrſten fühlen bald ihre Lungen angegrif— fen, trocken und zum Huſten geneigt, den ſie für eine Folge der Erkältung halten, bis die Lunge in Eiterung übergeht und dem wüſten Leben ein Ende macht. Der Branntweinſäufer wird alſo ein Selbſt— mörder, indem er ſich täglich vergiftet. Wer an der giftigen Natur des Branntweins zweifelt, der beobachte den Lebenslauf eines ſolchen Selbſtvergif— ters, wie ſeine Lunge ſich allmählig zerſtört, wie ſein Geſicht Anfangs mit einer hellen Morgenröthe, bald aber mit einer dunkeln Abendröthe überzogen wird, welche einen heftigen Sturm verkündiget und im Geſichte des Säufers das Zeichen der Auflöſung des Fleiſches und der Gährung aller Säfte iſt, welche auf den Sarg hindeutet. Iſt das nicht ein Zeichen der Vergiftung? Doppelt verderblich iſt der Branntwein in dem jungen Korper, der bei ſeiner geringen Feſtigkeit, bei ſeinem größeren Feuer und dem ſchnelleren Um— laufe ſeiner Säfte der Auflöſung um ſo mehr un— terworfen iſt. Wenn wir unter der Branntwein trinkenden Klaſſe ſo viele kleine, unentwickelte Ge⸗ ſtalten ſehen, ſo iſt das zum großen Theile die Wirkung des frühzeitigen Genuſſes des Brannt— weins. Dies ſcheint man zu ahnen, da der Glaube allgemein iſt, man könne junge Hunde durch Ein— ſchütten von Branntwein klein erhalten. Selbſt wenn dies nur ein Aberglauben wäre, ſo ſollte man glauben, daß Leute, die in anderen Dingen ihr Verhalten durch den lächerlichſten Aberglauben beſtimmen laſſen, ſich vom Gebrauche des Brannt⸗ bet in ö villeic Auelleuke in Aale dacht d fraft ſhuin geſtes 5 Negtl das bet. Kein beweg. ge über die Mann, b ſtels gute ſoweit geſü Vorſiellung er um 0 Arme un afteſten weil er! dem Get und wel erſt zum! ſtande ver Edled un begeiſtern zwingt il Mißige 5 os. Ges empfindli Liebe un Gemüth ſpoͤtte,d gegeben müth iſt boſer Ge der Bra Die Vrauntn daß ſein. allmahli, ſterben Aufmerk ſtimmig ſtigen ul müßte n ſo wäre. ein wah 1 l, wie ber wel⸗ wendige rigen be Selten re Aeihe Geiſtes Sei wei⸗ angegrif, ſie für Lunge in in Ende Selbſt, Wer an It, der ſtver Nif 5 rt, wie genröthe, iberzogen get und ufloſung ate iſt, cht ein uin dem eſti eit, en Um⸗ ehrt un ⸗ untwein elte Ge⸗ Dirgen glauben Branm⸗ weins in der Jugend ſollten abhalten laſſen. Doch, vielleicht beachten ſie es nicht, gerade weil es kein Aberglaube, ſondern Wahrheit iſt, welche ſo oft dem Aberglauben nachſtehen muß. Nicht blos der Leib, ſondern auch die Geiſtes⸗ kraft ſchwindet unter der Wirkung des Branntwein⸗ geiſtes. Seine vieljährigen Verehrer ſind in der Regel das Bild des Stumpfſinnes und der Dumm⸗ heit. Kein vernünftiger— ja gar kein— Gedanke bewegt ſich im Kopfe, kein verſtändiges Wort geht über die Zunge. Ein früher ſehr verſtändiger Mann, bei welchem die Nachbarn und Bekannten ſtets guten Rath fanden, war durch dies Laſter ſoweit geſunken, daß er faſt zu keiner deutlichen Vorſtellung mehr gelangen konnte, ſondern, bevor er zum Sprechen kam, einige Minuten Hände, Arme und Schultern bewegte, als wäre er im leb⸗ hafteſten Vortrage einer großen Wahrheit begriffen, weil er vermuthlich nur eine dunkle Ahnung von dem Gegenſtande hatte, den er behandeln wollte, und welche unter dieſen gewaltigen Bewegungen erſt zum Leben zu kommen ſchien. Nebſt dem Ver— ſtande verſchwindet aber zugleich alles Gefühl für Edles und Gutes. Wofür kann ſich der Säufer begeiſtern, als für die Flaſche? Nur ihr Anblick zwingt ihm ein Lächeln ab; für alles Andere, was Mäßige mit Jubel erfüllt, iſt er taub und gefühl⸗ los. Gegen Alles, was Andere empört, iſt er un⸗ empfindlich. Ehre und Schande, Lob und Tadel, Liebe und Verachtung verliert die Wirkung auf das Gemüth eines Menſchen, der ſich lange dem Ge— ſpötte, dem Gelächter, dem Abſcheu der Welt Preis gegeben hat. Das Gehirn iſt verknöchert, das Ge— müth iſt für Liebe und Haß unfähig. Nur ein böſer Geiſt beherrſcht und beſitzt ihn ganz, nämlich der Branntweingeiſt, der alle gute Geiſter austreibt. Die völlige Zerſtörung des Edlen durch den Branntwein macht ſich beſonders dadurch kund, daß ſeine Verehrer— unter ſeltenen Ausnahmen— allmählig für die Eindrücke der Religion ganz ab⸗ ſterben und zuletzt gewöhnlich unkirchlich werden. Aufmerkſame Beobachter der Menſchen haben ein⸗ ſtimmig dieſe Erfahrung gemacht, und bei den gei⸗ ſtigen und leiblichen Verwüſtungen des Branntweins müßte man ſich darüber wundern, wenn es nicht ſo wäre. Die Wirkung des Branntweins iſt daher ein wahrer Entmenſchungsprozeß und wer wüßte 83 — nun nicht die Laboratorien dieſes Prozeſſes zu nennen? Betrachten wir nun den Branntweinmenſchen in dem Zuſtande geiſtiger Zerſtörung, ſo bemerken wir nur eine Vorſtellung, einen Gedanken, ein Verlangen, wovon er ganz erfüllt iſt, alle ſeine Bewegungen wie ſein ſchwaches Willensvermögen ſo beherrſcht, daß von freiem Willen keine Spur mehr vorhanden iſt, und dieſes Eine iſt der Branntwein, der wie ein böoͤſer Geiſt in ſein Ge⸗ hirn gebannt iſt und ihn einem Beſeſſenen gleich macht, den ein böſer Geiſt überall hinzerrt, wohin er nicht will, und ihn zwingt, auch wenn er ſich unter Reue und Verzweiflung das Gegentheil vor— nimmt, in die Schenke zu gehen. Gleicht nun die— ſer Zuſtand dem eines Wahnſinnigen, ſo iſt es nicht zu verwundern, wenn ein Arzt in einer Schrift die Säufer für Wahnſinnige erklärt und ſie durch dieſelben Mittel zu heilen vorſchlägt, welche bei Wahnſinnigen angewendet werden. Doch, wenden wir nun den Blick von dem Bilde des Säufers ab und auf die wahre Beſtim— mung des Branntweins. Wir bemerken nämlich, daß der Branntwein ein Vedürfniß der Völker un⸗ ter ſehr kalten Himmelsſtrichen iſt, welche von der Strenge und langen Dauer der Kälte geiſtig und leiblich erſtarren und die daher dieſes Belebungs— mittel— weil ihnen die Natur kein anderes darbietet— nicht nur bedürfen, ſondern es auch wegen ihrer Unempfindlichkeit beſſer vertragen. Je milder der Himmel iſt, deſto feiner und reizbarer iſt der Menſch organiſirt und bedarf dieſes Mittels nur in gerin⸗ gerem Grade; die größere Menge wird ihm verderb⸗ lich. Wenn daher die Neigung zum Branntwein bei uns ferner zunimmt, wie es bisher der Fall war; ſo muß allmählig der Lebenskeim der Nation zerſtört werden und ein Volk von geiſtigen und leiblichen Krüppeln entſtehen, welches zuletzt ganz verſchwindet. Wem dieſes unwahrſcheinlich vor⸗ kommt, der denke an die ſonſt ſo zahlreichen wilden Volksſtämme in Nordamerika, welche vor 40 Jah⸗ ren noch ein gefährlicher Feind der europäiſchen Anſiedler waren und bis auf ein Viertheil herab⸗ geſunken ſind, ſeitdem die nordame rikaniſchen Staa⸗ ten ihnen den Würgengel des Branntweins in Strömen zuſenden. Wem die zerſtörenden Wirküm⸗ gen dieſes Lieblingsetranks noch nicht warnend genug erſcheinen, der blicke auf das Exempel, wel⸗ ches er an den Wilden in Amerika ſtatuirt hat, und erſchrecke! Bekanntmachungen von Behoͤrden. W Gläubiger-Aufforderung. (192) Wilhelm Pauli von Niedereſchbach beab⸗ ſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechts— auſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Großkarben anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 14ten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kceiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. 1193) Johannes Werner von Altenſtadt beabſich⸗ tigt nach Erbſtadt auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Land— gerichte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent— laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den Eten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Gläubiger⸗Aufforderung. (194) Georg Wilhelm Wieſenbach von Buͤdes⸗ heim beabſichtigt nach Niederdorfelden auszuwan— dern. Nechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Großkarben anzumel— den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer⸗ den wird. Friedberg den 24ten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Verſteigernng eines Baumſtuͤcks. (213) Erbvertheilungshalber ſoll Dienſtag, den 28 ſten März l. J., Morgens 10 Uhr, das den Erben des Heinrich Schleuning gehörige im Fauerbacher Vorderfeld neben Frau Poſtmeiſter Helmolt und Heinrich Salzmann gelegene mit ſechzehn tragbaren Aepfelbäumen bepflanzte eine Morgen zwei Viertel vier Ruthen haltende Baum⸗ ſtück unter den im Termin bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen auf hieſigem Rathhauſe an den Meiſtbietenden öffentlich verkauft werden. Friedberg, den 16ten Maͤrz 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Holz ⸗Verſteigerung. 1211) Mittwoch, den 29ſten d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald Diſtrikt Grauen berg 44 Stecken buchen Scheidholz 4„„ ͤ Prügelholz, 507„ Stockholz 2040 Stück Buchen⸗ und Weiden⸗Wellen⸗Reisholz öffentlich an die Meiſtbietenden an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt zu Köppern um halb neun Uhr Vormittags. Die Herren Buͤrgermeiſter der Umgegend wer— den um gefällige Bekanntmachung obiger Verſteige⸗ rung andurch erſucht. Rodheim den 13ten März 1837. Der großh. Buͤrgermeiſter Jacobi. olz⸗Verſteigerung. (228) Das in dem Staatswald-Diſtrikt Ro m⸗ pelsboden in der Nähe von Windecken und Oſtheim, Forſt-Reviers Naumburg, gefer⸗ tigte und daſelbſt zum Verkaufe bereit ſtehende, nach⸗ verzeichnete Gehölze, nämlich: 2 Stück eichen Bauholzſtämme, 50„ fſichten Bauſtämme von beſonderer Dicke und Länge,. 24„ N Leiterbäumen aus Nadelholz beſtehend, % Schock Hopfenſtangen desgl. 53%„ Bohnenſtangen desgl. 10¼ Klafter birken Knüppelholz, 72„ tannen Scheitholz, „„ Knüppelholz, 57 Schock Stammreis⸗Wellen und 53„ tannen Wellen ſoll in dem auf: Mittwoch den 29ſten d. M., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle abgehalten werdenden Licitations⸗ termine öffentlich meiſtbietend verkauft werden, wel⸗ ches hiermit öffentlich bekannt gemacht wird. Windecken am 16. März 1837. Kurfürſtlich Heſſ. Renterei daſelbſt Bode. Aeckerverſteigerung. (229) Die zur Verlaſſenſchaft der verlebten Bal⸗ thaſer Kehr's Frau gehörenden beiden Aecker, als 82 Ruthen im Großwarthfeld in hieſiger Gemar⸗ kung an Herrn Adam Bender gelegen und mit Wai⸗ zen beſäet, und 119/ Ruthen im Heckbornfeld an Celias Aepfelbaum in der Gemarkung Ockſtadt ge⸗ legen, ſollen wegen geſchehenen Nachgebots Dienſtag den 28ſten d. M., Vormittags um 10 Uhr, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung auf Meiſtge⸗ bot in hieſigem Rathhaus ausgeſetzt werden. Friedberg den 2iſten März 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. 23² Legen gerung 1 Die 10 U Herrt malig Fri und Mal ter! 20 Mi 101 dem 70 9 Fried! (230 zu Me ten T beſtimn legt, Herſtel Gegenſ gen gen gedacht gezogen chenb, Frucht ⸗Verſteigerung. (230) Mittwoch den 29. Marz l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in dem dahieſig herrſchaftlichen Gartenhauſe von dem 18361 herrſchaftlichen Frucht⸗ Vorrath 36 Malter Waizen, 150„ Nor 100„ Gerſte und 100„ Hafer unter denen bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meiſtbietenden ver⸗ kauft werden, welches den Kaufliebhabern andurch bekannt macht Ockſtadt den 18ten März 1837. Die hochfreih. v. Frankenſteiniſche Rentei daſelbſt. Bauarbeit-Verſteigerung. (231) Dienſtag, den 28ſten d. M, des Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die an dem Hirtenhaus nöthigen Baureparaturen an die We⸗ nigſtnehmenden verſteigert werden. Die Maurerarbeit iſt voranſchlagt zu 6 fl 15 kr. „ Dachdeckerarbeit 5 0 Fauerbach II am 20ſten März 1837. Der großh. Bürgermeiſter Sang. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (232) Von den fiscaliſchen Fruchtvorräthen des bieſigen Rentamts werden der offentlichen Verſtei⸗ gerung ausgeſetzt: 1) Dienſtag den Aten April 1837, Vormittags 10 Uhr, zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehe⸗ maligen Mainzerthore, von den Speichern zu Friedberg, Obermörlen, Niedermörlen und Oberrosbach: 40 Malter Waizen, 300 Malter Korn, 30 Malter Gerſte und 140 Mal⸗ ter Hafer; 2) Mittwoch, den Sten April 1837, Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach in dem Rathhauſe von dem Speicher daſelbſt: 100 Malter Korn und 70 Malter Gerſte. Friedberg den 11ten März 1837. Der großh. Rentamtmann. Buß. Edictalladung. (233) Nach dem von dem Verwalter Leopard zu Melbach am 17 ten September 1799 errichte⸗ ten Teſtamente wurde deſſen Vermögen auf eine beſtimmte Zeit hinaus mit einem Fideicommiſſe be⸗ legt, welches dermalen noch fortbeſteht und deſſen Herſtellung und Sicherung in neuerer Zeit deshalb Gegenſtand weitläufiger gerichtlicher Verhandlun⸗ gen geworden iſt, weil die Erben mehrere zu dem gedachten Vermögen gehörende Kapitalien an ſich gezogen und veräußert hatten. Die Acten ergeben, 17 2 7 daß dieſe Deffecte theilweiſe durch Verpfändung einer der Georg Caspar Leopard's Wittwe zu Melbach zuſtehenden Hofraithe gedeckt werden ſollten, daß aber dieſe Art der Reſtitution nicht an⸗ genommen und die Redintegration des Fideicom⸗ miſſes durch Einlage von Kapitalbriefen verfügt, ſofort vollzogen worden iſt.— Dennoch befindet ſich in dem Melbacher Ortshypothekenbuche ein Ein⸗ trag, wonach Georg Caspar Leopard's Wittwe, — aus welchem Grunde iſt nicht angegeben— ihre Hofraithe Nro. 7 des Brandkataſters, neben M. Zirkel und G. Dö ringer gelegen und zu 5500 fl. taxirt, dem Leopardiſchen Fideicommiſſe einge⸗ legt hat. Eine gerichtliche Beſtätigung jener Ver⸗ pfändung ſcheint nicht Statt gefunden zu haben und die dermaligen Eigenthümer der erwähnten Hof⸗ raithe behaupten, daß erſtere überhaupt gar nicht zum Vollzuge gekommen, vielmehr der Eintrag nur in der Vorausſetzung, daß dieſe Sicherheitsleiſtung genügen werde, geſchehen ſeyn. Da jedoch eine actenmäßige Gewißheit hierüber nicht vorliegt, ſo werden auf Antrag der Eigenthümer alle, welche aus der erwähnten Verpfändung Anſprüche bilden und die wirkliche Gültigkeit und Fortdauer des fraglichen Hypothekeintrages behaupten wollen, auf⸗ gefordert, ſogewiß binnen 60 Tagen das Nöthige bei der unterzeichneten Gerichtsſtelle geltend zu ma⸗ chen, als ſonſt die vorgedachte Verpfändung für erloſchen erklärt und der Eintrag im Hypotheken⸗ buche geſtrichen werden wird. Friedberg den Sten Marz 1837. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Eichenlohrinden-Verſteigerung. (234) Mittwoch, den Sten April 1837, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhaus zu Ober⸗ erlenbach das Ergebniß an Eichenlohrinden aus dem Schlag II. des obererlenbacher Gemeindewaldes, abgeſchätzt zu 100 Centnern, verſteigert werden. Steigliebhaber, welche den Schlag einſehen wollen, belieben ſich an den Forſtſchützen Nier⸗ bauer dahier zu wenden. Die großh. Bürgermei— ſter wollen dieſes gefälligſt veröffentlichen. Obererlenbach den 12ten März 1837. Der großh. Bürgermeiſter Rupp. Gläubiger-Aufforderung. (235) Georg Gebhard von Bruchenbruͤcken beabſichtigt nach Polen auszuwandern. Rechtsan⸗ ſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegen⸗ falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18ten Februar 1837. Der groß herzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 5 Küchler. 8 Gläubiger⸗Aufforderung. (236) Peter Jekel mit Familie von Flor⸗ ſtadt beabſichtigt nach Polen auszuwandern. Rechts- anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 28 ſten Febr. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger- Aufforderung. (237) Johannes Schmidt, Lorenz Jakobi II, Konrad Wolf und Joh. Georg Müller von Oppers⸗ hofen beabſichtigen mit Familien nach Polen aus— zuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind bin— nen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier an— zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den(ten März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. (238) Wilhelm Simon von Vilbel beabſich⸗ tigt nach Schweinfurth auszuwandern. Rechtsan— ſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegen⸗ falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 17ten März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. (239) Heinrich Mahler und Johannes Le ierzepf von Butzbach beabſichtigen mit Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 17ten März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Y] ν Privat⸗ Bekanntmachungen. Zum Verkauf. (153) Chriſtian Racken des Zten Wittwe zu Dorheim beabſichtiget die in ihrer Hofraithe ſte⸗ bende Scheuer aus der Hand auf den Abbruch zu verkaufen. Dieſe Scheuer iſt von großer Länge, Breite und Hohe, erbaut aus ſehr ſtarkem Eichen⸗ holz, und befindet ſich in dem beßten Zuſtande. Pfänder⸗ Renovation. (207) Alle in dem hieſigen Pfandhaus ſtehenden Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben, müſ— ſen in Zeit vier Wochen, von heute an, eingelöſt oder renovirt ſeyn, anſonſten ſie zum Verkauf aus⸗ geſetzt werden; bemerkt wird, daß die Einlöſung ſo wie die Renovation nur an den von der Armen⸗ commiſſion beſtimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag geſchehen kann. Friedberg am 10ten März 1837. Namens der Pfandhausverwaltung Faatz. D. Pendling. Main kur. (220) Unterzeichneter bringt ſein Bauholz, Die⸗ len⸗ und Gypslager ſeinen Freunden in geneigte Erinnerung. F. Petermann. Empfehlung. (221) Indem ich hierdurch meine, aus Seife und Lichter ꝛc. beſtehenden Fabrikate beſtens empfehle, mache ich zugleich meinen werthen Geſchäftsfreun⸗ den die Anzeige, daß ich mit beſonders guter Qua⸗ lität grüner Wagenſchmier verſehen bin, und hoffe auch, den Wunſch derſelben ſowohl in Hinſicht der Güte, wie auch des billigen Preiſes, beſonders bei den jetzt erhöhten Fett-Preiſen, zu entſprechen. Fauerbach II im März 1837. Gottſchalk Simon, Seifen- und Lichter Fabrikant. Saamen⸗ Verkauf. (223) Meinen geehrten Abnehmern mache ich hiermit die Anzeige, daß ich, wie voriges Jahr, wieder mit allen Sorten friſchen und ächten Sä— mereien verſehen bin, weshalb ich um gütigen Zu— ſpruch bitte und zugleich bemerke, daß ich auch junge Nußbäume zum Pflanzen verkaufe, welche täglich bei mir ausgewählt werden können. E. Botſch, Saamenhändler. a it a fi een. (240) Allen denen, welche Capitalien aufnehmen wollen, und zwar zu 5, 4½ und 4 Prozent, je nach der Stärke des Capitals, ohne doppelte Verſiche⸗ rung, empfehle ich mich, da ich wieder 105,000 fl. zum Ausleihen in Auftrag habe. Zugleich bemerke ich, daß ein Gut, zwei Stun⸗ den von Frankfurt gelegen, welches aus 10 Mor⸗ gen Baumſtücken, 20 Morgen Wieſen und 114 Mor⸗ gen Aecker nebſt Wohnhaus und Hofraithe beſteht und ſich im beßten Zuſtande befindet, zu verkauſen und bei mir das Nähere darüber zu erfahren iſt. Ein Capital von 16,000 fl., welches darauf ſteht, kann darauf ſtehen bleiben. Obereſchbach den 20ſten März 1837. Carl Rühl. 210 fein, kunft Fried 242 5 1 er E S el (2ʃ3) zu verp 2¹— Donner! Bei 1 erſon 3 Uhr Fri (24% einem v macht, Weines ſelben ſtrume werde geneigt Fri! (246 verehr unſere. Marz des M Wfahr ſern haus Reich pr. P. Fri Beck, (247 ner tu ſchen e kalbrut Tanz ⸗ My it (241) Den 28ſten März, als am dritten Oſter⸗ feiertag iſt bei mir gut beſetzte Tanz⸗Muſik an⸗ zutreffen, wozu ich hierdurch höflichſt einlade. Friedberg den 22 ſten Marz 1837. Guſtav Gerlach. a Stroh verkauf. (242) In großen und kleinen Parthien ſind bei mir zu haben: Roggen-, Waizen⸗, Gerſten- und Hafer⸗Stroh. Melbach den 20ſten März 1837. Joh. Filius. Einen Theil eines Gartens (243) mit Obſtbaumen, im ſ. g. Eichelhof, hat zu verpachten Paul Falck. Fahrgelegenheit. (244) Unterzeichneter fährt jeden Montag und Donnerſtag nach Frankfurt die Perſon zu 30 kr. Bei günſtigem Wetter mit einem Leiterwagen die Perſon zu 24 kr. Die Abfuhr iſt Morgens um 5 Uhr am Gaſthaus zu den 3 Schwertern. Friedberg im Maͤrz 1837. Heinrich Waas. Empfehlung. (245) In Nr. 10 dieſes Blattes habe ich zwar einem verehrungswürdigen Publikum die Anzeige ge— macht, daß ich mein Geſchäft als Meſſerſchmied in meines Mannes Namen fortbetreibe, füge aber dem— ſelben noch hinzu, daß auch ſtets chirurgiſche In— ſtrumenten aller Art bei mir verfertigt werden; auch werde ich nicht ermangeln, den Wünſchen meiner geneigten Gönner aufs pünktlichſte zu entſprechen. Friedberg den 22ſten Marz 1837. Meſſerſchmied Schäfer's Wittwe. Familienwägen. (246) Wir bringen andurch zur Kenntniß eines verehrten Publikums, daß die tägliche Abfahrt zweier unſerer Familienwägen nach Frankfurt vom 27ſten März an während der Meſſe und des Sommers des Morgens um 5 Uhr von hier ſtatt findet. Die Abfahrt von hier iſt wie immer an den Gaſthäu— ſern zum Maulbeerbaum und Steinernen⸗ haus,(von Frankfurt Nachmittags 4 Uhr an der Reichskrone). Auch der Preis bleibt wie früher pr. Perſon 36 kr. Friedberg am 22ten März 1837. Becker. J. Hanſtein's Wittwe. Hanſtein jun. Horn. Mulch. Ullrich. Gefundenes. (247) Ein mit Pelzkragen und Schloß verſehe⸗ ner tuchener Mannsmantel iſt auf dem Wege zwi— ſchen Schwalheim und dem Schwalheimer Mine— ralbrunnen gefunden worden, welchen der Eigenthü⸗ mer gegen die Inſeratgebuͤhren bei Unterzeichnetem in Empfang nehmen kann. Dorheim am 20ſten März 1837. Herrburg, Amtsdiener. Einladung. (248) Den Aten Oſterfeiertag iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ſeine ver— ehrten Gönner und Freunde höflichſt einladet. Henkel. (249) Literariſche Anzeigen. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: D. Leander van Eſs's (vom Büibliographiſchen Inſtitut herausgegeben) Prachk⸗Familien⸗Bibel zu Gebet und Andacht. In 20 halbmonatlichen Lieferungen, mit 40 pracht⸗ vollen Stahlſtichen und einer Karte von Paläſtina. Die deutſche Bi be lüberſetzung des gelehrten und erleuchteten van Eſs iſt für das chriſtka⸗ tholiſche Deutſchland Das geworden, was für das proteſtantiſche Luther's Ueberſetzung ſeit Jahrhunderten iſt. Eine Million Exemplare ſind in den Händen der Gläubigen und haben ihnen den Urquell der Wahrheit geöffnet.— Eine Pracht— ausgabe dieſer Bibel, welche den allgemein erwach— ten äſthetiſchen Sinn in den höheren Kreiſen der Geſellſchaft befriedigte, fehlte, und die vorliegende iſt dazu beſtimmt, dieſen Mangel zu entfernen.— Sie erſcheint unter der Leitung des ehrwürdigen und hochberühmten van Eſs ſelbſt und mit den Approbationen hoher Erzbiſchöflicher und Biſchöfli⸗ cher Stühle.— Subſeriptions-Vortheile. Unterzeichner für zehn Exemplare einer Aus— gabe erhalten von jeder Buchhandlung ein elftes gratis. Größere Beſtellungen auf mindeſtens zwan⸗ zig Exemplare, von Subſcribentenſammlern, Buch— bindern u. dgl. haben von jeder ſoliden Buchhand— lung außer den Freiexemplaren noch einen bil⸗ ligen Rabatt zu genießen. Untenſtehende Preiſe“) ſind die erſten Sub— ſcriptionspreiſe. Sie gelten nur für die vor dem 31. Mai einlaufenden Beſtellungen. Für ſpä⸗ tere wird ein um 25 Prozent erhoͤhter zweiter Subſcriptionspreis eintreten, worüber wir uns be— ſondere Anzeige vorbehalten. 5) Nur 36 kr. für jede mit zwei der köſtlichſten Stahl ſtiche geſchmückte Lieferung. Die erſten fuͤnftauſend Subſeribenten werden als Gründer und Beförderer dieſes Un⸗ ternehmens betrachtet und erhalten zum An den- ken, gratis, mit der letzten Bibellieferung das berühmte Kunſtblatt Chriſtus bei'm Abendmahle, nach Leonardo da Vinci, vortrefflich in Stahl geſtochen von Friedrich Wagner, — groß Folio Preis 2 Thlr.— ganz koſtenfrei eingehändigt. Ferner iſt bei C. Binder nagel zu haben: Das Gentral⸗Lexilon vollſtändiges Woͤrterbuch alles menſchlichen Wiſſens. Von mehreren praktiſchen Gelehrten nach den beſten Hüuͤlfs⸗ quellen bearbeitet und herausgegeben von C. Strahlheim. 1— 34ſte Lieferung à Lief. 12 kr. Der r cvangcliſchen Geistlichen Jeſum Chriſtum, den Gekreuzigten, Jungen und Alten in das Herz zu predigen; in einer Ordina— tionsrede dargeſtellt von Ph. J. H. Eberhard. Nebſt einem Anhange über Union und Miſſion. Siklengallerie er Nalioncn. Das Buch der Voͤlker in Bildern und Vignetten von Dr. Le Petit. Ein Band in gr. 8. Velinpapier. 540 Seiten ſtark. 2 fl. 42 kr. Formſtecher, Dr. S., Israelitiſches Andachts. büchlein. 42 kr⸗ Klarin, E., Die wohlunterrichtete und ſich ſelbſt lehrende Köchin. 54 kr. 88 Religioͤſe Geſaͤnge nach Choral ⸗ Melodien à um Gebrauche fuͤr hohe und niedere Schulanſtalten. Geſammelt und herausgegeben von Heinrich Weikert. Geheftet: 1 fl. 12 kr. — Burdach, K. F., Der Menſch nach den verſchie- denen Seiten ſeiner Natur, oder Authropologie für das gebildete Publikum. In fünf Abtheilun⸗ gen. Mit 3 Kupfertafeln von Lehmann. I. Das leibliche Leben, II. das animale Leben, III. das Seelenleben, IV. der Verlauf des Lebens, V. das Menſchengeſchlecht. 6 fl. Neueſte Poſt- und Reiſe-Karte von Deutſch⸗ land und den anliegenden Ländern. 48 kr. Glaſers Karte von Heſſen 36 kr. Kleines Kärtchen von Heſſen. 8 kr. — Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7fl. 14kr. Korn: 5 fl. 7kr. Gerſte: 4fl. 31 kr. Hafer: 2fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 27. Februar: Waizen: 6 fl. 50 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 2fl. 54 kr. Koylſaamen:— fl.-kr. Erbſen:— fl.— kr. Magſaamen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 17. Maͤrz: Waizen: 7 fl. 18 kr. Korn: 5 fl. 11 kr. Gerſte: 4 fl. 18 kr. Hafer: 3 fl. 24 kr. Verkaufs-Preiſe v. 27. Maͤrz bis 1. April 1837. 5 5 Pfö⸗ Ih. St. Für 1 kr. Milchbrod. 5 8 „ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 7— „ 10 kr. Laden⸗Brod 4 17— Sekr. dito 3 20— „ 6 kr. dito 2 23— „ 4 kr dito 1 26— 12 kr, dito— 29— f Kr. Judengaſſe. 1 Pfund Ochſenfleiſch 10 9 1„ Rindfleiſch— 8 1„ Kühfleiſch— 8 1„ Nierenfett 20 18 1„Kalbfleiſch 6— 1„ Hammellleiſch 8— 1„ Schweinenfleiſch 11— 1„Leber- und Blutwurſt 12 7 1„ Bratwurſt 14— 1„ Schwartenmagen 16— 1 77 Speck 5 24 5 1„ Dioörrfleiſch 16— 1„ Schmalz 20— Für die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. ſhrtiben Beſorden und von bemerke ſſeben f Was j Verhält ſtattfind ſolche ded N das d jeͤlbſt ſelben bemerkt Verdi hiermit