zählu in um 1 f er * 8 8 — c 2 — 3 3 R a — — 3 2 —— S Intelligenzblatt für die rovinz WMberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. V 51. Sonnabend, den 23. Dezember 1837. — Da Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen erſcheint auch im Jahr 1838, wie bisher, wöchentlich Einmal und zwar ſſo, daß es den Freitag Mittag von den Kreisboten abgeholt, den Sonnabend Vormittag aber hier ausgegeben und durch idie hieſtge wobllöbl. Poſtbehörde expedirt wird.— Alle Inſerate, welche bis den Donnerſtag Nachmittag 3 Uhr bei mir eingelauſen iind, finden in derſelben Woche eine ſichere Aufnahme. Einrückungsgebuhren betragen für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Der Abonnementspreis für 1 Jahr iſt: 1 fl. 12 kr., für ½% Jahr: 40 kr., für ½ Jahr 24 kr., welcher Betrag jedoch voraus bezahlt werden muß!— Diejenigen meiner verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das Intelligenzblatt auch im Jahr 1838 zu halten, haben nicht nöthig, ſolches bei mir beſonders anzuzeigen; diejenigen hingegen, welche auszutreten beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen, erſuche ich, mich, oder die ihnen zunächſt liegende Poſtbehörde, gefalligſt davon zu benachrichtigen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden.. Frie dberg. Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Confirmation israelitiſcher Kinder. Von nachſtehender höchſter Verfügung ſetze ich hiermit die Rabbinen der israelitiſchen Religions⸗ gemeinden des Kreiſes zu ihrer Nachachtung in Kenntniß, und fordere zugleich die einſchlägigen Local⸗ behörden auf, den Befolg zu überwachen und Zuwiderhandlungen bei mir zur Anzeige zu bringen. Friedberg am 19. Dezember 1837. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Das Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großh. Provinzial Commiſſariate dahier und zu Gießen und ſaͤmmtliche Großherz. Kreisraͤthe. Auf die Anfrage: unter welchen Verhältniſſen bei einem israelitiſchen Kinde die Confirmation und die damit verbundene Dispenſation vom Beſuche der Religionsſchule nach zurückgelegtem dreizehnten Lebens jahre Statt finden könne? verfugen wir hiermit, daß hierüber nach Analogie der in Nr. 15 des Regierungs⸗ blattes erſchienenen Bekanntmachung vom 4. März l. J.— das zur Confirmation der Kinder evangeliſcher Confeſſion erforderliche Alter betreffend— zu entſcheiden ſey. Es ſind alſo hiernach israelitiſche Kinder, die einen Monat nach der verlangten Confirmation das Alter von 13 Jahren und 6 Monaten erreichen, zur Confirmation ohne vorher aus gewirkte föͤrm⸗ liche Dispenſation auf Verlangen zuzulaſſen, wenn, nach dem Urtheile des betreffenden Rabbinen, die⸗ ſelben in ihren Religionskenntniſſen ſoweit vorgeſchritten ſind, daß ſie nicht nur die Grundwahrheiten ihrer Religion im Gedächtniß aufgefaßt, ſondern auch mit dem Verſtande begriffen haben, und von derſel⸗ ben ſoviel Rede und Antwort geben können, daß man einen fruchtbaren Einfluß auf Herz und Leben erwarten darf. 350— Für den Fall, daß von den Eltern oder Angehörigen eines Kindes, welches einen Monat nach der nachgeſuchten Confirmation 13 Jahre und 6 Monate alt wäre, gegen eine abweiſende Entſchließung dez competenten Rabbinen in Beziehung auf die Zulaſſung zur Confirmation der Recurs ergriffen werden wollte, iſt derſelbe an den betreffenden Großh. Kreis- oder Landrath als hierüber zu entſcheiden competent, zu richten. Auch hat derſelbe, wenn eine Dispenſation zum Zwecke der Zulaſſung eines israelitiſchen Kindes von noch geringerem Alter zur Confirmation nachgeſucht wird, diejenigen Functionen auszuüben, welche hinſichtlich chriſtlicher Kinder in einem ſolchen Falle dem Großh. Ober-Conſiſtorium übertragen ſind, Sie haben dieſes den Rabbinen und israelitiſchen Religionsgemeinden zu ihrer Bemeſſung bekannt zu machen, ſodann aber auch ſich darnach zu achten. Darmſtadt am 29. November 1837. du Thi l. B BL— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Das Schießen in Städten und Dörfern in der Neujahrsnacht. Die Verordnung vom 24. April 1775, wonach das Schießen in Städten und Dörfern, namentlich in der Neujahrsnacht, bei 10 Rthlr. Strafe verboten iſt, haben Sie ungeſaͤumt bekannt zu machen, und Beſcheinigung hierüber in Ihrer Regiſtratur aufzubewahren. Zugleich wird Ihnen anempfohlen, durch Befehligung des Polizeiperſonals, oder wo es erforderlich ſeyn ſollte durch Aufbietung von Sicherheits— wache ſtrenge darauf achten zu laſſen, daß dies Verbot nicht übertreten werde. Friedberg am 21. Dezember 1837. Küchler. Weihnachten. „Aber kaum beginnt die längſte Nacht, und ſiehe! da zuckt hier ein heller Lichtſtrahl in das Dunkel und blitzet dort ein Lichterkranz durch die Scheiben, und es klingelt hier und klingelt dort, als werde ein frohes Feſt, ein lieber Gaſt uns angekündigt. Und wie tiefer es draußen dunkelt, um ſo heller wird es drinnen in den Wohnungen der Menſchen. Aber die Kinder harren erwartungsvoll, und die Herzchen ſchlagen immer ſchneller und es iſt ein Gewisper unter ihnen, und ein Hin- und Herlaufen in dem Hauſe, und alles iſt geheimnißvoll.“— Carové. Hiſtoriſche Miszellen (Friedberg betreffend.) (Fortſetzung) 1378 wurde in Friedberg zum Hauptmann an⸗ genommen Henrich Grumbach um 102 Gulden jähr⸗ licher Beſtallung. In demſelben Jahre wurde ein Vertrag mit Agnes von Falkenſtein geſchloſſen, nach welchem u. A. die Friedberger ihr Vieh wieder zur Weide treiben dürfen, wie vordem. . 90* 1383. In dieſem Jahr iſt der große Brand geweſen, dann die Burg hat Feuer in die Stadt geworfen; kann wohl ſeyn, daß durch Schießen oder Buͤchſen geſchehen, dann zwei Jahre zuvor, nämlich 1380, das teufliſche Inſtrument, die Büchſen, er⸗ funden worden. 4 ** 1393 In dieſem Jahre ſind die Zunftbriefe der Schucherte(Schuhmacher) zu Friedberg aufgeſchrie— ben worden. 5* 5 1394. Die Wayſen zu Fauerbach erlauben, eine Wahrt und Landwehr im Schwalheimer Felde zu bauen und aufzurichten. * 5* 1403 war Walter Schwarzenberger der Junge Burgermeiſter zu Friedberg. 1406,„Umb dieſſe Zeitt iſt der Raht vberkom— men, vnd iſt auch allhie zu Friedberg alſo Her kommen, daß, wer Burger werden will, kaufft der eyns Burgers Tochter, oder ein Burgerſin, ſo gibt he nicht me, dan ein virtel Wins, des beſten, den Burgermeiſtern. Iſt he abir eyns Burgers ſon, ſo⸗ gibt he nicht. Iſt abir der, der Burger werden ſoll, eyn Ußman, vnd kaufft eyn Ußdirn, der ſal geben unte Burggraf 40 dieſed Mittwe, ſe —— Bekant 9 938) 1 Mühlgang ſeit zweihus bisher ver thümlich a Das nomie⸗ Gel gutem aul nie au dee gewährt 8 Concurren, Unterhaltu ein jährlit ſum aus verabfolgt Steig Verſteiger pe auf dahie Die n telbar vos werden a Aufragen Nidde A (1056) tags um dem Hosp zuſtehend 1 Brt. 3 öffentlich Fried 0 (1058) A Zurgergeld, das iſt, daß he die Burgerſchafft kau⸗ fin ſal, mit namen ſal he beweiſen ein halbe Marck gdis der Stat, die ſal ym vnd ſinen erben dienen, as lange ſie Burgir ſin. Und wan ſie vß der Stat ziehen, ſo ſulde die halbe marg geldis der Stat denen, oder he mag vor die halbe marg geldis kauffen nun(9) Gulden gereits geldes, vnd den Lurgermeiſtern ein virtel Wins des beſten, dem Buwe uſir lieben Frauwen zur parre III ſch. vnd dem Lurggrafin IX ſch. Heller.(Burgerbuch.) (Fortſetzung folgt.) Bie t i che ig un g. 2 In dem Inſerat(1044) Nro. 47, 48 und ) dieſes Blattes leſe man: Wilhelm Rahns Gittwe, ſtatt: Wilhelm Roches Wittwe. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Mühlen ⸗ Verkauf. 938) Die in hieſiger Stadt gelegene, mit drei Mühlgangen verſehene ſtädtiſche Mühle, welche ſchon it zweihundert Jahren ihre Exiſtenz bewährt hat, und isher verpachtet geweſen iſt, ſoll erb- und eigen— hümlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Das Mühlengebäude nebſt dazu gehörigen Oeco⸗ zomie⸗Gebäuden ſind noch neu, befinden ſich in mtem baulichem Stande, und es fehlt der Mühle ie an hinlänglichem Waſſer. Beſondere Vortheile zewährt dieſe Mühle noch dadurch, daß ſie wenig Soncurrenz hat, und daß das nöthige Holz zur unterhaltung der Gebäude und des Werkes gegen iin jährliches, verhältnißmäßig ſehr geringes Aver— um aus den fiscaliſchen Waldungen unentgeldlich nerabfolgt wird. Steigliebhaber werden eingeladen an dem zur Zerſteigerung anberaumten Termin auf N petri-Tag 1838, Morgens 10 Uhr, zuf dahieſigem Rathhauſe zu erſcheinen. Die näheren Verkaufsbedingungen werden unmit— telbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht; jedoch werden auch ſchon vorher auf frankirte ſchriftliche Anfragen dieſelben mitgetheilt. Nidda den 10. Oktober 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dr. Borberg. Ackerland⸗ Verpachtung. 11056) Donnerſtag den 28. Dez. l. I., Vormit⸗ tags um halb 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die dem Hoſpital Friedberg in der oſſeuheimer Gemarkung zuſtehende und Petritag 1838 leihfällige 8 Morgen l Vrt. 33 Ruthen Ackerland, auf weitere 12 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗ Verpachtung. 11058) Nachfolgende, dem Auguſtiner Schulfond %.. ˙ gehörende Güͤterſtüͤcke, welche mit Petritag 1838 leihfällig werden, ſollen auf weitere 12 Jahre öffent— lich meiſtbietend verpachtet werden, und zwar Don⸗ nerſtag den 28. Dez. l. J., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe 28 Morgen 1 Ruthe in der Oberrosbacher, 28 ½ Morgen in der Niederrosbacher und Nachmittags, um 2 Uhr, 30 Morgen in der Oberwöllſtädter Gemarkung, ſodann Freitag den 29. Dez., Vormittags um 10 Uhr, 42 Morgen in der Gambacher Gemarkung. Friedberg den 30. Nov. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Edi et ana d un g. (1108) Nach den Einträgen im Oſtheimer Hy⸗ pothekenbuche vom 22ten November 1805 und 26ten Januar 1807 entliehen Forſtmeiſter Karl von Wel⸗ ling und Ehefrau bei dem Kugelhaus-Fonds zu Butz⸗ bach zwei Kapitalien von 200 und reſp. 50 fl., unter Verpfändung ihrer in Oſtheim belegenen Hof⸗ raithe. Obgleich dieſe Kapitalien beſcheinigtermaßen wieder abgetragen worden, ſo können doch die Ori⸗ ginal-Schuldurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden, daher, auf Antrag der Erben des Schuld— ners alle, welche auf die vorgedachten Obligationen Anſprüche machen und aus der erwähnten Verpfän⸗ dung Rechte herleiten wollen, zu deren Geltend⸗ machung binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnach⸗ theile aufgefordert werden, daß nach Ablauf jener Friſt die vorberührten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die deßfallſigen Einträge in den Hypo— thekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 2. Dezember 1837. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Edi f tagl ha dünn g. (1110) In Sachen des Georg Fay zu Münſter, Klägers gegen Peter Hofmann von da, Beklagten, wird letzterer, deſſen Aufenthalt unbekannt iſt, auf— gefordert, ſich anf die von erſterem wegen einer Reſtforderung von 491 fl. 51 J½ kr. für gemachte Auslagen erhobene Klage, ſo gewiß binnen einer zerſtörlichen Friſt von vier Monaten hier zu erklä⸗ ren, als ſonſt deren Inhalt für eingeſtanden an— genommen und mit Ausſchluß aller etwaigen Ein⸗ reden ferner was Rechtens verfügt werden wird. Zugleich wird bemerkt, daß alle in dieſer Klagſache weiter erfolgenden Verfügungen durch Anſchlag am Gerichtslocale bekannt gemacht werden ſollen. Friedberg den 7. Dez. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Gläubiger ⸗ Aufforderung. (1111) Johannes Gröninger II. und Gott⸗ fried Gröninger von Ockſtadt beabſichtigen nebſt Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechts⸗ ——ͤ— — — 8 r anſprüche an dieſelben ſind binnen 3 Monaten bei gr. Landgericht Friedberg anzumelden, widrigenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edi et i daun g (1112) In dem Steinfurther Amtshypotheken⸗ buche ſtehen annoch folgende Einträge offen: 10 auf den Namen von Joh. Paul xottig zu Steinfurth 60 fl. am 6. Februar 1769 bei der Kirche zu Steinfurth geliehen. 2) Auf den Namen von Georg Kaspar Ro— ſenbecker und Ehefrau Anna Catharina zu Steinfurth. a) 60 fl. am 5. Mai 1794 bei Kunſtmeiſter Diehl auf der Saline bei Büdingen. b) 40 fl. den 4. Febr. 1802 bei Hermann Petri zu Steinfurth. c) 100 fl. den 1. Juni 1789 bei Philipp Daſch zu Wiſſelsheim aufgenommen. 3) Auf den Namen von Heinrich Alban und Ehefrau Maria Eliſabetha zu Steinfurth. a) 200 fl. den 17. April 1782 bei der Fa⸗ milie von Löw. b) 180 fl. im Jahr 1782 bei Caspar Rein⸗ hold zu Marburg als Eurator der Catha— rina Margaretha Caningen daſelbſt. c) 80 fl. den 26. Mai 1787 bei der Kirche zu Steinfurth. d) 60 fl. den 6. April 1788 bei derſelben. e) 37 fl. den 28. Juni 1792 bei derſelben. f) 30 fl. den 9. Marz 1804 bei derſelben. g) 300 fl. den 1. Mai 1789 bei Salzſchreiber Urban zu Wiſſelsheim. h) 100 fl. den 23. Febr. 1799 bei Ludwig Petri zu Friedberg. ) 100 fl. den 27. Febr. 1800 bei der Wiſſels⸗ heimer Kirche aufgenommen, ſodann K) eine der Familie von Löw am 8. Februar 1794 geleiſtete Caution von 100 fl. 4) Auf den Namen von Peter Ziegler zu Steinfurt drei Cautionen, die der Familie von Löw am 8. Febr. 1794 über 50 fl., am 3. Jan. 1803 über 130 fl. und am 26. Nov. 1812 über 140 fl. geleiſtet worden. Alle dieſe Schulden ſollen nach Angabe der Er— ben der Schuldner bezahlt, reſp. die Cautionen durch Aufhören des Pachtverhältniſſes erloſchen, die deß— fallſigen Urkunden aber verloren gegangen ſeyn, weßhalb auf Antrag der Intereſſenten alle, welche auf die vorgedachten Kapitalien und die als Cau— ton eingeſetzten Immobilien Rechtsanſprüche bilden, oder den Fortbeſtand der deßfalls conſtituirten Pfand— rechte behaupten wollen, aufgefordert werden, ſolches 352 ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſong die Schuld- und Cautionsurkund über die oberwähn— ten Beträge für erloſchen erachtet, ſofort die hier— auf bezüglichen Einträge in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden ſollen. Da ſodann die Joh. Konr. Otto's Eheleute zu Wiſſelsheim folgende Grundſtücke: 29% des Flurbuchs, 44 Ruthen neben Ch. Roſen⸗ becker, e 77 121% R. neben G. O. Roſen⸗ becker, e„ 155 R. jenſeits des Sees neben Casp. Balzer, beſitzen und verkauft haben, hinſichtlich deren ſie ihr Eigenthumsrecht genügend nicht nachweiſen können, ſo werden diejenigen, die Anſprüche auf jene Grund⸗ ſtücke zu haben vermeinen, zu deren Geltendmachung binnen 6 Wochen unter dem Präjudize aufgefordert, daß ſonſt ohne Ruͤckſicht darauf, den Kaufbriefen über die obgedachten Stücke die richterliche Beſtäͤti⸗ gung ertheilt werden wird. Friedberg den 28. Nov. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1116) Auf Anſuchen der Frau Martin Groß dahier ſollen Mittwoch den 3. Januar 1838, von Vormittags 9 Uhr an bis Nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage, deren ſämmtkiche zur Oecono⸗ mie gehörige Gegenſtände beſtehend: in 1 Pferd, 2 Kühen, 1 Rind, 1 vollſtändigen einſpännigen Wagen, 1 vollſtändigen Pflug, 1 neuen und 1 alten Egge, 1 Karren mit Faß, 1 Fegmühle, 1 Stumpf⸗ trog mit Eiſen, vollſtändigem Pierdegeſchirr, 1 Hand⸗ wägelchen, 1 neuen Schiebkarren, Leitern, Ketten, Pfuhlfaß, 1 eichene 9 Ohm haltende Bütte, zum Einmeiſchen tauglich, 1 eichener Tiſch zur Hobelbank brauchbar u. ſ. w., ohngefähr 18 Fuder Streu- und Futterſtroh, 30 Ctr. Kleeheu, eine Parthie Miſt, eine große Parthie Rangen in einzelnen Abthei⸗ lungen, Spreu u. ſ. w., ſodann mehreren faſt neuen Bütten und Bierfäſſer, Schränken, Tiſchen, Stühlen, Commoden, Bettladen, ferner mehreren Parthien eichenem Bauholz, neuen eichenen Boh— len, tannenen Breitern u. ſ. w. in ihrer Wohnung öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Ner- ſteigerung des Viehes geſchieht am Mittwoch Vor⸗ mittag 11 Uhr. f Friedberg den 14. Dez. 1837. In Auftrag: 0 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien ⸗Verſtei gerung. (1130) Donnerſtag den 28. d. M., Nachmittags gegen 3 Uhr, will Johannes Gröninger II., Wirth zu Ockſtadt, ſeine Hofraithe nebſt ſeinen ſämmtlichen Grundſtucken, ſowohl in ockſtädter, als 2 H 0 (1132) mittags die Liefe im Jaht den We diefes h (1135 Hafer, J. in der bringen Bi — 353 surgfriedberger Gemarkung, einer freiwilligen Ver⸗ ſteigerung ausſetzen, wozu man alle Luſthabende höflichſt einladet. Die naheren Bedingungen werden bei Eröffnung der Verſteigerung bekannt gemacht werden. Ockſtadt den 20. Dezember 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Gröninger. Bekanntmachung. (1131) Mittwoch den 10. Januar kommenden Jahres, Morgens 10 Uhr, ſoll der fuͤr die Commu— malwaldungen des Kreiſes Friedberg erforderliche Holzſaamen als: 23 Pfund Ahorn ⸗. 26 77 Eſchen⸗ 2070„ Hainbuchen-, 50%„ Birkem⸗, 10„ Erlen⸗ 63„ Lerchen⸗, 585„ Fichten⸗ und „ Kiefernſaamen öffentlich an den Wenigſtnehmenden unter den als— dann bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dem Büreau des Unterzeichneten verſteigt werden. Friedberg den 12. Dezember 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Ae n et ü g (1132) Donnerſtag den 28. d. M., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll in meiner Wohnung dahier, die Lieferung des für die Marienſchloſſer Anſtalt im Jahre 1838 nöthigen Holzkohlen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden und wird dieſes hierdurch dem Publikum mit der Bemerkung zur Kenntniß gebracht, daß Derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher nachweiſen muß, eine Caution von 200 fl. ſtellen zu können. Marienſchſoß den 14. Dezbr. 1837. Funk. Stroh⸗ Lieferung. (1133) Da die unterm 14. d. M. abgehaltene Verſteigerung wegen Lieferung des für die Marien⸗ ſchloſſer Anſtalt im Jahre 1838 nöthigen Strohes nicht zu einem richtigen Reſultate geführt hat, ſo ſehe ich mich genöthigt, eine anderweite Verſteige— rung auf Donnerſtag den 28. laufenden Monats, des Vormittags um 10 Uhr, anzuberaumen und be⸗ merke nochmals, daß Derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher ſchriftlich nach— weiſen muß, eine Cantion von 150 fl. leiſten zu können. Marienſchloß den 14. Dezember 1837. Funk. Oeffentlich e Lad un g. (1134) Grenzaufſeher Birk und deſſen Ehefrau ſind im vorigen Jahre zu Okarben mit Tode abge⸗ gangen. Zur Richtigſtellung deren Nachlaſſes iſt es nothig, genau zu wiſſen, ob und welche Schulden vorhanden ſind, und es werden demgemäß alle Die— jenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an den Nachlaß der gedachten Eheleute zu haben glauben, aufgefodert, ſolche im Termin Mittwoch d. 10. Januar k. J. Vormittags, ſogewiß dahier anzuzeigen, als ſonſt auf dieſelben bei Regulirung dieſes Nachlaſſes keine Rückſicht ge— nommen wird. Großkarben den 21. November 1837. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Frucht⸗Verkaͤufe bei großh. Rentamt Nidda. (1135) Die dieſſeitigen herrſchaftlichen Fruchtvorräthe, beſtehend in Waizen, Korn, Gerſte und Hafer, kommen im Jahr 1838 folgendermaßen zur öffentlichen Verſteigerung: I. Von dem Speicher zu Bingenheim. Zu Bingenheim, in der Wirth Mülleriſchen Behauſung Morgens um 9 Uhr anfangend: Dienſtag den ten Januar. Donnerſtag den Sten Februar. Mittwoch den 7ten März. Dienſtag den 10ten April. Dienſtag den Sten Mai. Dienſtag den 12. Juni. Mittwoch den 11. Juli. II. Von den Speichern zu Nidda und Lißberg. Zu Nidda, auf dem daſigen Rathhaus Morgens um 10 Uhr anfangend: Donnerſtag den Iten Januar. Dienſtag den öten Februar. Donnerſtag den§ten März. Montag den gten April. Donnerſtag den 10ten Mai. Montag den 11ten Juni. Donnerſtag den 12ten Juli. Die jedesmaligen Quantitäten ſind aus den einſchlägigen Gr. Zeitungen zu entnehmen. Nach Beendigung jeder Verſteigerung wird den Steigerern eröffnet werden, ob und fur welche Frucht⸗ gattungen und Speicher die Genehmigung ertheilt oder verweigert wird. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſe bringen zu laſſen. Bingenheim den 14. Dezember 1837. Fruchtverſteigerungen zur Kenntniß ihrer Gemeinden Der großh. Rentamtmann Amend. Frucht⸗Verſteigerung im Rentamte riedberg. (1136) Von den 1837 r. fiscaliſchen Fruchtvor⸗ räthen des hieſigen Rentamts, kommen unter den gewöhnlichen Bedingungen zur Verſteigerung: 1) Mittwoch den 3. Januar 1838, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhauſe zu Butzbach, von dem daſigen herrſchaftlichen Speicher, 100 Malter Korn und 50 Malter Gerſte. 2) Freitag den 5. Januar 1838, Vormittags 10 Uhr hier zu Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehe⸗ maligen Mainzerthore, von dem hieſigen Spei⸗ cher, ungefahr 35 Malter Waizen, 300 Malter Korn, 70 Malter Gerſte und 50 Malter Hafer, ſodann von dem Speicher zu Niedereſchbach, un⸗ gefähr 60 Malter Hafer. Friedberg den 12. Dezember 1837. Der großh. Rentamtmann Buß. Holz⸗Verſteigerung. 1 (1137) Mittwoch den 27. d. M., des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen in dem niederrosbacher Ge— meindewald, in den Diſtrikten Waſſerdöll und alter Heegwald, folgende Holzſortimente, als: 3½ Stecken buchen und eichen Scheitholz, 1 5 2 77 77 77„ Prügelholz, 50 7 77 7 7 Stockholz, 650 Wellen 7. 77 77 Reisholz, 8 Stämme eichen Holz= 967 Cubik⸗Fuß enthaltend und 1 Stecken eichen Werkſcheidholz, unter den gewöhnlichen Steigerungs⸗Bedingungen auf Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſtei— gert werden. 5 f i Die Herren Bürgermeiſter der umliegenden Or⸗ ten werden andurch erſucht, dieſes in ihren Amts⸗ diſtrikten, durch die Schelle, zur öffentlichen Kennt— niß bringen zu laſſen. Niederrosbach den 18. Dezember 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter daſ. F. Bullmann. Verſteigerungs⸗ Anzeige. 1138) Das alte geränmige Hofhaus zu Ran⸗ adt und eine hölzerne Scheuer mit 2 Thoren, ſoll Samſtag den 6. Jauuar 1838, Morgens 11 Uhr, unter den im Termin bekannt zu machenden näheren Bedingungen, an Ort und Stelle zum als⸗ baldigen Abbruch meiſtbietend verkauft werden. Auswärtige Steigluſtige haben ſich über ihre ahlungsfähigkeit genügend auszuweiſen, widrigen⸗ falle ſie nicht zugelaſſen werden können. i Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes zu veröffentlichen. Gedern den 17. Dezember 1837. Gräflich ſtolbergiſche Rentkammer Ph. Reuning. — 354— Frucht ⸗Verſteigerung. (1139) Donnerſtag den 28. d. M., des Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll die diesjährige, der Gemeinde Oberwöllſtadt zugehörige Grundrente, beſtehend in circa 2 Malter Waizen, 6 Malter Korn und 4 Malter Gerſte, öffentlich gegen baare Zahlung ver⸗ ſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Oberwöllſtadt den 16. Dezember 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Frucht ⸗Verſtei gerung. (1140) Donnerſtag den 28. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehaus dahier circa 25 Malter Gemeinde-Korn dem Meiſtgeboth unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen ausgeſetzt werden, welches 1 zur öffentlichen Kenntniß des Publikums ringt. Niedermörlen den 19. Dezember 1837. Der großh. Bürgermeiſter Dey. Gläubiger ⸗ Aufforderung. (1141) J. Jakob Weil von Friedberg be⸗ abſichtigt nach Burghauſen im Königreiche Bai⸗ ern auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen 3 Monaten bei großh. heſſ. Landgerichte Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs— urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 12. Dezember 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (1142) Peter Denz von Kloppenheim be⸗ abſichtigt nach Heilbronn im Königreiche Wür⸗ temberg auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſel⸗ ben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landge⸗ richte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent— laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 5. Dezember 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Schreiner⸗Arbeits-Verſteigerung. (1143) Mittwoch den 3. Januar 1838, ſoll in der katholiſchen Kirche dahier, eine zu 143 fl. vor anſchlagte Schreinerarbeit öffentlich an den Wenigſt⸗ fordernden veraccordirt werden. Heldenbergen den 18. Dezember 1837. Der katholiſche Kirchenvorſtand Trauth, Pfarrverwalter. Schweitzer, Buͤrgermeiſter. Oeffentliche Ladung. (1144) Alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an nachſtehende, zum Nachlaſſe der im Januar 1832 zu Ilbenſtadt verſtorbenen Katharina — zu haben wiß in chen, al. darüber Grof 1 9 (1094 Januar nung in rung ihr 10 H un B 3) K 4) N wozu eis Frie Nro. 2 (1199 L (1120 benachb das vo ler eta neten, neigten un; Holz von Vilbel gehören ſollende, in vilbeler Ge⸗ en den markung gelegene und nicht näher wie nachſteht zu Genc bezeichnende Güterſtücke, als: f N ane 1 96%% 469 1 0 auf dem Rüden, an Johan⸗ in und ne 5 Padlung.— 30 Ruthen auf dem Gänswaſen, neben madet Philipp Pfeifers Wittwe. 1837.— 1 Prtl. im Schleidenfeld, unter dem ungerne Zwergmaſſenheimerweg, neben Mar— tin Seybold, 2 Prtl. im Oberwaldsfeld am Schalks— weg, neben Vorigem, 1 Prtl. am Lehrkaſten, ein Anwender, neben Andreas Hinkel. 1 Prtl. im Niederfeld auf dem Holler, an Konrad Michel, 14 Ruthen im Oberwald, neben Hein— rich Guth zu haben glauben, werden aufgefodert, ſolche ſoge— 8 wiß in z. F. von 6 Wochen dahier geltend zu ma⸗ gerne chen, als ſonſt ohne Rückſicht hierauf die Kaufbriefe darüber ausgefertigt und gerichtlich beſtätigt werden. Großkarben den 24. November 1837. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. NM NN Privat- Bekanntmachungen. Mobilien⸗Verſteigerung. (1094) Die Unterzeichnete will Dienſtag den 2. Januar 1838, Morgens um 9 Uhr, in ihrer Woh— berg. nung in der Kirchgaſſe eine freiwillige Verſteige⸗ rung ihrer Mobilien abhalten laſſen; als: 3 10 Holzwerk, worunter mehrere Schränke, Tiſche 3 und ein Schreibpult befindlich ſind. 70 2) Bettzeuch. 3) Kupfer, Meſſing, Zinn und Eiſen. 4) Mannskleidung und ſonſtige Gegenſtände, wozu einladet Friedberg den 6. Dezember 1837. Adam Schuſter's Wittwe. Nro. 24, 27 und 48 des Intelligenzblattes r(1199) von dieſem Jahre wird zu kaufen geſucht. n ck ier Gee ſſch 6 fat. erung.(1120) Wir bringen einem geehrten hieſigen und 88, ſel u benachbarten Publikum hierdurch zur Kenntniß, daß 143 fl. 10 das vor einiger Zeit hier von W. Dietz und H. Fiet⸗ den Weng ler etablirte Lackirgeſchäft an uns, die Unterzeich— neten, übergegangen iſt, und empfehlen uns zu ge— neigten Aufträgen. Unſere Wohnung iſt in der großen Köhlergaſſe, Nro. 242. Wir übernehmen alle Gegenſtände von Holz, Blech und Eiſen ꝛc. zum Lackiren, zugleich bemer— ken wir, daß auch bei uns alle Sorten Wachstuch, lackirtes Packtuch, Packpapier, Kappenſchilden, Filz⸗ f Kathalint — 355 oder Patentſohlen und ſonſt in dieſes Geſchäft ein— ſchlagende Artikel gefertigt und billig verkauft werden. Friedberg im Dezember 1837. M. Jung, H. Fietler. Wein⸗ und Fäſſer⸗Verſteigerung. (4127) Mittwoch den 27. Dezember l. J., will Unterzeichneter in ſeiner Wohnung nachſtehende gut und rein gehaltene Pfalzer-Weine, ſowie auch mehrere ganz ächte weingrüne Stück-, Zulaſt-, 1, ½% und ½ Ohmfaͤſſer meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung öffentlich verſteigern; als: 1) 7½ Ohm 1828r. 2*„ 1834r. 3) 17„ 835 r. H„8875. Die Proben werden bei der Verſteigerung ver— abfolgt. Vilbel den 9. Dezember 1837. C. Schuchard zum Lamm. Ein braver geſitteter junger Burſche (1145) wird auf nächſtkommenden Petri-Tag in ein hieſiges Handlungshaus als Hausknecht geſucht. Waaren⸗ Empfehlung. (1146) Geſtrickte Jacken für Herren, Frauen und Kinder, ſo wie auch Kleidchen u. dgl. ſind von beßter Qualität zu haben bei Michael Grödel in Friedberg auf der breiten Straße. Zum Ausleihen (1147) liegen gegen doppelt gerichtliches Unter— pfand 540 fl. Curatel-Gelder bereit. Friedberg den 21. Dezember 1837. 8 Dietzſch, Amtmann. Ein Ja g dh unn d, (1148) welcher mir am 11. Dezember zugelaufen iſt, kann dem Eigenthuͤmer gegen die Einrückungs— gebühren und das Futtergeld wieder zugeſtellt werden. Friedberg den 18. Dezember 1837. Ludwig Finzel. Ein Logis für eine Familie (1149) iſt in meinem Hauſe auf der breiten Straße den 3 Schwerdtern gegenüber zu vermiethen. Friedberg. Georg Renneberg. Ein Clavier— noch ganz neu— (1150) von Vierheller in Darmſtadt gefertigt, ſteht in Nro. 26 der Burg Friedberg zu verkaufen. Abdrücke der verrufenen 6 und 3kr.⸗Stücke, (1151) wodurch die nicht Gangbaren gegen an⸗ dere ſehr gut zu unterſcheiden ſind, hat vorräthig pr. Stück zu 6 kr. J. C. Nagel II. Friedberg. in der breiten Straße. Eine gute Mag d (1152) proteſtantiſcher Religion, wird in eine ſtille Haushaltung geſucht. Ausgeber dieſes Blat⸗ tes ertheilt nähere Nachricht hierüber. „— ———— „ Ein lithographirtes Blatt verrufener Muͤnz- Sorten, welches auf Anordnung des Frankfurter Rechnei⸗ Amtes herausgegeben wurde, iſt bei mir für 6 kr. zu haben.— Ich erlaube mir, das Publikum darauf aufmerkſam zu machen, daß noch eine Ausgabe eriſtirt, welche aber unvollſtändig iſt, indem ſolche nur 9, während die hier angezeigte 14 Abbildungen nthält. Carl Bindernagel. Z u VNierr m ii tie en (1153) In meinem Hauſe iſt der Lte Stock ganz zu vermiethen und kann Anfangs April bezogen werden. Auch kann er zu zwei Theilen vermiethet werden. Wilhelm Baumann. Gefundenes. (1154) Unterzeichnete hat in der Nähe der Stadt⸗ kirche eine Bettzüge gefunden, welche der rechtmäßige Eigenthümer gegen Erſtattung der Inſeratgebühren in Empfang nehmen kann. Friedberg. Meſſerſchmied Schäfers Wittwe. Ein zung er Bü f che (1155) wird in einer Färberei in die Lehre ge⸗ ſucht. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo. Literariſche Anzeige. (1136) In S. G. Lieſching's Verlagsbuch⸗ handlung iſt ſo eben erſchienen und bei C. Bin- dernagel in Friedberg vorräthig: Martin Luther im Tode. Nach dem Original⸗ gemalde(Bruſtbild in Lebensgröße) ſeines Freun⸗ des Lukas Kranach— Randzeichnung von Fellner— in Stahl geſtochen von Eduard Schu⸗ ler. Mit begleitendem Texte von Ernſt Sar⸗ torius. Groß Folio, auf feinſtes Colombier— Papier gedruckt. Hohe des Stichs 11 Zoll, Breite 9 Zoll. In Umſchlag. Subſcriptionspreis für das Ganze: fl er Der Hohenſtaufen, nach der Natur aufgenom⸗ men und gemalt von Galleriedirektor C. From⸗ mel, geſtochen von Demſelben und Henry Wink⸗ les. Mit einem hiſtoriſchen Texte von Wolf⸗ gang Menzel. Gr. Folio. In Umſchlag. Su b⸗ ſerkptionspreis 1 fl. 45 kr. Bei F. A. Brockhaus in Leipzig iſt erſchienen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig: ueber Liebe und Ehe in ſittlicher, naturge⸗ ſchichtlicher und diätetiſch⸗mediziniſcher Hinſicht; nebſt einer Anleitung zur richtigen phyſiſchen und moraliſchen Erziehung der Kinder. Von Georg Friedrich Moſt. Dritte Auflage. 2 fl. 24 kr. Zur gefaͤlligen Auswahl bringe ich meinen Vorrath von Weihnachtsſchriften in geneigte Erinnerung. Auch habe ich katholiſche Gebetbuͤcher von Biggel, Goßler, Hungari und Nickel vorräthig. Friedberg. C. Bindernagel. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 20 kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 18. Dez.: Waizen: 8 fl.— kr. Korn: 6 fl. 30 kr.— Gerſte: 5 fl. 43 kr. Hafer: 3 fl. 5 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 15. Dez.: Waizen: 8 fl. 2kr. Korn: 6 fl. 48 kr. Gerſte: 4fl. 48 kr. Hafer: 3 fl 6 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 24. bis 31. Dez. 1837. pfo[ Brod-Preiſe. Frieneers f Wusbach⸗ kr. pf ku pf 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 3 2 7 7 5 2 5 2 44„ 0 10 3 10.3 1 Loth. Loth. — Milchbrod 115 1 5½ Waſſerweck 110 1— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 116 Fleiſch⸗Preiſe. . pf. pf. 1(Ochſenfleiſch 12— 12 „Kübhfleiſch 87192 81— „ Rindfleiſch 8 2 81— „ Kalofleiſch 714— 7— „ Schweinenflleiſch 12— 12— „ Hammelfleiſch 814— 8— „ Wurſt von blos Schweinen 14— 144— „Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15— „ Doörrfleiſch 164— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— * dito unausgelaſſen 21— 20— „ Nierenfett 21— 120— „ Hammelsfett 18— 16— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. (Wit einer literariſchen Beilage.) Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg. 1 den K — * 52 — Da Intellig ſo, daß es den die hieſge wobl ſind, finden in die zweite 3 f ½ Jahr: 40 berehrl. Abont mir beſonders mich, oder di werden ſtets! Fri. — der von 9 A. Amen, B. Beoblk Burggarten, Bürgermeiſt C. Chauſſ Orten E. Cſig, kation Einzugsgeld F. Feldt Feuerviſita lungen G. Geſn len, 4 Geſuche, 5 J., Inſek Juferendu Juden, die „ Mu Monumen Groß Mach d