„ geboren er: Hen⸗ annes und Marz. Schneider, N. März. W Marz. ihs Lud⸗ zurgkirchen⸗ n 7. Matz: . 14. Matz. ü Intelligenzblatt für die 88 Jrovinz Mberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 16 Der Frauenverein zu Friedberg. Die gegenwärtigen Vorſteherinnen des Fried⸗ berger Frauenvereines erließen in der Nr. 11 d. Bl. an diejenigen Frauen und Jungfrauen dahier und in der Umgegend, welche dem Vereine bis jetzt fern ſtanden, eine Aufforderung zur Theilnahme an demſelben. Dieſe Aufforderung wäre ſicher nicht erlaſſen worden, wenn jene Frauen nicht die Hoff— nung gehegt hatten, ſie werde nicht vergeblich an Diejenigen ergehen, an welche ſie gerichtet war. Denn wer ſelbſt aus reinem Eifer etwas Gutes betreibt, der hat auch Muth genug, auf Gleichge— ſinnte zu zählen, welche nur der Anregung bedür— fen, um durch ihre liebevolle Mitwirkung dem Un⸗ ternehmen einen gedeihlichen Fortgang zu ſichern. Dem größeren Publikum iſt aber der eigentliche Zweck des Frauenvereines nur oberflächlich bekannt. Es iſt hin und wieder der Wunſch laut geworden, vor der Erklärung zum Beitritte mit dieſem Zwecke näher bekannt gemacht zu werden. Folgende Zeilen ſind beſtimmt, dieſem Wunſche entgegenzukommen. Im Eingange der im Drucke erſchienenen„Ge— ſetze und Verordnungen des Friedberger Frauenver⸗ eines/ findet ſich die Bemerkung, daß die Jubelfeier der Reformation am 31ſten October 1817 den Gründerinnen dieſes Vereines die erſte Veranlaſ⸗ ſung zu ihrem menſchenfreundlichen Unternehmen gegeben habe. Sie gingen von der Betrachtung aus, daß man ſich großer Wohlthaten, welche Gott durch ausgezeichnete Menſchen gewährt, alsdann am würdigſten beweiſe, wenn man, ſey es auch im kleinſten Kreiſe, das Streben des Gefeierten nachzuahmen ſuche. Wie Luther unmittelbar für die Aufklärung und mittelbar für die Erhohung des Lebensglückes ſeiner Landsleute im großen Ganzen ſegensreich gewirkt, ſo wollten die Grün— derinnen des Frauenvereines nach ihren beßten, wenn auch beſchränkten Kräften, das Gleiche in der Heimath verſuchen. Sie hatten oft die Er— fahrung gemacht, daß der Mangel an Lebensglück bei den dienenden Menſchen und die Zerrüttung ganzer Familien hauptſachlich von Unwiſſenheit, Ungeſchicklichkeit und moraliſcher Verdorbenheit her⸗ rühre. Um mit Hoffnung auf Erfolg hierin etwas zu ändern, richteten ſie auf die den Frauen zunächſt ſtehenden Töchter armer Familien ihr Augenmerk. Dieſe für ihren muthmaslichen, künftigen Wirkungs⸗ kreis brauchbar zu machen, ihnen auf dieſe Weiſe das Fortkommen in der Welt zu erleichtern und, damit es an der einzig ſicheren Grundlage nicht fehle, auf deren religiöſe und ſittliche Ausbildung einzuwirken, das war die nächſte und Haupt⸗Auf⸗ gabe, welche der Verein ſich ſtellte. Es wurde deßwegen eine Arbeitsſchule gegrün⸗ det, in welcher unter Aufſicht der Vorſteherinnen eine eigens angeſtellte Lehrerin an den Nachmitta⸗ gen der fünf erſten Wochentage Unterricht in weib— lichen Handarbeiten ertheilt. In dieſer Schule ha⸗ ben bisher immer 18 bis 20 verwaiſ'te Maͤdchen oder Töchter unvermögender Eltern nach zurückge⸗ legtem 6ten Lebensjahre bis zur Confirmation Un— terricht empfangen. Den Eltern oder Pflegeeltern wird die Verbindlichkeit auferlegt, über regelmäßi⸗ gen Beſuch der ſtaͤdtiſchen Schulen durch die dem Vereine übergebenen Kinder gewiſſenhaft zu wachen, 9 ä— e dieſelben zum Beſuche der Kirche, zur Ordnung und Reinlichkeit anzuhalten. An der Wirkſamkeit der Lehrerin nehmen die Vorſteherinnen thaͤtigen Antheil. Sie beſuchen die Arbeitsſtunden und finden hier Gelegenheit genug, den Kindern durch freundliche Ermahnung und be⸗ lehrende Unterhaltung nützlich zu werden. Früher widmeten ſich namentlich die unverheiratheten Mit— glieder des Vereines dieſem ſchönen Geſchäfte. Sie gedachten der Worte. Luther's: wer keine Kinder zu erziehen verſtehe, verdiene niemals, Kinder zu haben. Auf dieſe Weiſe wurde auf eine den Kindern ſehr erfreuliche und, wie die Folge lehrte, auch nutz⸗ bare Weiſe, für die Grundlage ihres ſpäteren Le— bensglückes das Beßte gethan. Für die Handarbeiten ſchafft der Verein al⸗— lerlei zu verarbeitende Stoffe an, die verfertigten Kleidungsſtücke werden verkauft, der Erlös wird für die Verfertige rinnen zurückgelegt und denſelben bei'm Austritte aus der Anſtalt eingehändigt. Es verdient bemerkt zu werden, daß manches Mädchen ſich während ſeiner Schulzeit die Summe von 20fl. an Arbeitslohn erſpart hat. Dieſe Anſtalt beſteht nun ſeit beinahe 20 Jah- ren, koſtet jede Theilnehmerin monatlich nur 12 kr. Beitrag, und hat unverkennbar ſchon an Vielen ihrer Zoͤglinge die ſchönſten Früchte getragen. Viele Mäd- chen, welche aus der Schule des Frauenvereines her—⸗ vorgingen, haben ſich durch Geſchicklichkeit in weibli⸗ chen Arbeiten, durch Brauchbarkeit und Treue im Dienſte und namentlich durch unbeſcholtenen Lebens— wandel vortheilhaft ausgezeichnet und entſprechen noch täglich den Erwartungen ihrer Wohlthaterinnen. Außer dieſem erſten und hauptſächlichſten Theile der Wirkſamkeit des Frauenvereines ſteht dieſer aber noch mit der Hülfsgeſellſchaft in näherer Ver⸗ bindung. Wenn es nämlich die Hülfsgeſellſchaft ſich zur Pflicht macht,„ſolche Kranke, die im Stillen an Allem Mangel leiden und daher weder ihren Unterhalt beſorgen, noch etwas zur Milde— rung ihrer Leiden oder zur Herſtellung ihrer ver— lornen Geſundheit ſelbſt thun können, mit thätiger Hülfe zu unterſtützen,“ ſo bietet der Frauenverein zur Erreichung dieſer menſchenfreundlichen Abſicht gerne die Hand. Die Frauen ſcheuen ſich nicht, das Elend an Ort und Stelle kennen zu lernen, erwägen mit liebender Sorgfalt, woran es am mei⸗ ſten fehlt und verauſtalten Alles, was zur Linde rung der Noth am zweckdienlichſten ſcheint. Für warme Speiſen, reine Waſche, für Pflege der Lei⸗ denden treffen ſie Fuͤrſorge und ſuchen die Bedräng— ten ſelbſt auf die Nothwendigkeit dringend aufmerk⸗ ſam zu machen, durch Ordnung und Reinlichkeit zur Herſtellung ihrer Geſundheit nach Kräften bei⸗ zutragen. Gewiß, ehrenwerth und heilſam iſt das Beſtreben dieſes Vereines. Durch ſeine Schule will er künftigem Elende möͤglichſt vorzubeugen ſu⸗ chen und das Lebensglück der ihm Anvertrauten für Zeit und Ewigkeit ſicher begründen, durch ſeine Mitwirkung zu den Zwecken der Hülfsgeſellſchaft will er dem ſchon vorhandenen Leiden ſeine größeſte Bitterkeit rauben und den Tag der Rettung ſchleu— niger herbeiführen. Und wer wäre gefühllos genug, das bei Gott! hochwichtige und ſegens— reiche Geſchenk gering anzuſchlagen, welches dieſe Frauen durch Benehmen, Blick und Gebehrde überall zu ihrer Gabe hinzulegen, da die reinſte Menſchenliebe ihre Schritte leitet! Möchten recht viele Frauen und Jungfrauen ſich noch zu den gegenwärtigen Mitgliedern des Frauenvereines geſellen, um Hand in Hand mit ih—⸗ nen das ſchöne Ziel weiter zu verfolgen, welches erkannt und treu verfolgt zu haben, ihnen zu wah⸗ rer Ehre und unvergänglicher Freude gereicht!— — Nichts iſt ſchrecklicher, als ſcheintodt begraben zu werden! In Nr. 13 d. Bl. haben wir durch Aufnahme eines Artikels aus dem Allg. Anz. der Deutſchen an die Nützlichkeit von Leichenhäuſern erinnert. Für die Nothwendigkeit derſelben ſpricht auf's neue folgender Vorfall, welchen wir als trauriges Sei⸗ tenſtück ſo mauches ähnlichen, der großh. heſſ. Zei⸗ tung vom 10. April d. J. entlehnen: „In einem Dorfe des weſtlichen Frankreichs wurde kürzlich ein junges Madchen, welches an Er⸗ ſtarrung krank war, und kein Lebenszeichen gab, begraben. Am andern Tage hörten andere Mäd⸗ chen in dem Grabe lautes Schreien, eilten erſchreckt davon und riefen Leute herbei, welche das Grab wieder aufgruben und die Begrabene bei der Oeff⸗ nung des Sarges noch am Leben fanden.“ Beka 272) Witte d Pormittag Hoſtalhe Eu Wa fentliche ausgeſetz ind Wi Hofraun befunder Frie 281 tags A Oſchei ſt adi decktes an der ufer de gungen welched Oſt. (282) des am gefähr von N waige das, f der let fende 1 zu könn naten Vermd ten übe Gro 296) lichts den 25. Mithha; Kehr's Gunten r in — Für der e Lek Lei⸗ dedräng⸗ aufmerk⸗ lichkeit en bei⸗ ſt das Schule agen ſu⸗ auten für ich ſeine eſellſchaſt groͤßeſte d ſegeng d fſegens⸗ welches Gebehrde ne reinſte ungfrauen dern des d mit ih⸗ „ Wüdhed u zu wah⸗ creicht!— erinnert. auſ's neue hes an Er⸗ eichen gab, der Mäd⸗ 5 erſchreckt das Grab der Def 1 Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Hofraithe-Verſteigerung (272) Auf Antrag der Frau Caspar Hofmanns Wittwe dahier, ſoll Dienſtag den 25. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Nathhauſe deren Hofraithe Nr. 62 auf der breiten Straße, an Herrn Carl Wasmuth und Herrn Chr. Reuß gelegen, einer öffentlichen freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Hofraithe beſtehet in Wohn— und Wirthshaus zum grauen Bären, Hinterbau und Hofraum, worunter ſich zwei große gewölbte Keller befinden. Friedberg am sten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Haus-Verſteigerung. (281) Dienſtag den 16ten Mai d. J., Nachmit— tags um 1 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Oſtheim das den Clotziſchen Erben zu Stock— ſtadt und Goddelau gehöriges mit Ziegeln ge— decktes zweiſtöckiges Wohnhaus, Flurbuch Nro. 110 an der Kirchgaſſe befindlich, enthaltend: 52 Fuß Länge Lp reite I Stock 9 2. Stock und 18„ Höhe des Daches unter den bei der Verſteigerung eröffneten Bedin— gungen zum Abbruch meiſtbietend verſteigert werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt Oſtheim den Iſten April 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter. Ruppel. Oeffentliche Aufforderung. (282) Auf Antrag der präſumtiven Inteſtaterben des am 22. December 1766 gebornen und ſeit un gefähr 50 Jahren abweſenden Kaspar Schmidt von Vilbel, fordert man letzteren oder deſſen et— waige Leibeserben, ſowie alle diejenigen, welche an das, ſeither unter Verwaltung geſtandene und nach der letzten Rechnung ſich auf 3550 fl. 36 kr. belau⸗ fende Vermögen des Abweſenden Anſprüche machen zu können glauben, hiermit auf, ſich binnen 6 Mo— naten ſogewiß dahier zu melden, als ſonſt jenes Vermögen den bereits aufgetretenen Seitenverwand— ten überlaſſen werden wird.. Groskarben den 29. März 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Muhl. Ber ſt eig e un ig (296) Nach Verfügung großherzoglichen Landge⸗ richts ſoll, wegen geſchehenen Nachgebots, Dienſtag den 25. April, Vormittags um 11 Uhr, im hieſigen Rathhauſe der zur Verlaſſenſchaft des Balthaſar Kehr's Ehefrau gehörende 84 Ruthen haltende Garten im Wildkautsgraben an Wilhelm Hermann in hieſiger Gemarkung gelegen und 1 Viertel 35 Ruthen Acker an Hrn. Regierungsrath Knorr in der Gemarkung Fauerbach II, einer nochmaligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, wo— bei bemerkt wird, daß dann ein weiteres Nachge— bot nicht mehr angenommen werden ſoll, und daß den übrigen am 7. Februar und 28ſten März l. J. verſteigerten Güterſtücke die Genehmigung ertheilt worden iſt. Friedberg den 11ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (298) Der hieſige Bürger und Gaſtwirth, Herr Guſtav Gerlach und deſſen Ehefrau ſind Willens ihr nahe an der Kirche gelegenes Wohnhaus nebſt der dazu gehörigen Scheune, Hofraum und Stal— lung, welche von dem Wohnhauſe durch die ſchmale ſogenannte Schnurgaſſe getrennt iſt, einer freiwilli— gen Verſteigerung auf hieſigem Rathhaus auszuſe— tzen, und wird Termin auf den Zten Mai l. J. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu dieſem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthuümern abgeſchloſſen werden kann. Beſchreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendſten Theile Rückſicht genom— men worden. Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß; unter demſelben befinden ſich 3 gewölbte Keller, im Erdgeſchoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Spaarheerd und Bratofen, eine Kegel— bahn von 90 Fuß Länge. Im zweiten Stock befin— det ſich ein Saal von 58 Fuß Länge, 32½ Fuß Breite, ſowie zwei daran ſtoßende Zimmer in einer Linie und 2 ebenfalls mit letzteren verbundene Zim— mer, ſaͤmmtlich heizbar, nebſt Küche. Die Eingangs erwähnte Scheuer, Stallung ꝛc. enthalten einen Flaͤchenraum von 1896[] Fuß. Sämmtliche Gebäude befinden ſich in gutem Zu— ſtande. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Caſ— ſino in dem erwähnten Lokale ſich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden iſt, und daß das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth— ſchaft ſich vorzüglich eignet. Friedberg den 13ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. und Oekonomie-Gebäude-Ver-⸗ ſtei gerung. (300) Montag den iſten Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des dahier verſtorbenen Wirths, Philipp Lorey 11. ihr an der Haupt— ſtraße von Homburg nach Höchſt am Main gelege— nes zweiſtöckiges Wohn- und Wirthshaus nebſt Scheuer und Stallung, freiwillig auf dem Gemein— dehauſe an den Meiſtbietenden verſteigern laſſen. Darauf Reflektirende können die Gebäulichkei— ten jeden Tag in Augenſchein nehmen. Haus ⸗ ä—— ů N 1 9 1 1 ö 9 9 Indem man dieſes zur allgemeinen Kenntniß bringt, erſucht man die Herren Bürgermeiſter, dieſe Verſteigerung gefälligſt bekannt werden zu laſſen. Steinbach am 10. April 1837. In Auftrag der Erben. Der großh. Bürgermeiſter Bechtel. Bauarbeit-Verſteigerung. (301) Montag den 24ſten April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Nathhaus zu Oppershofen, die zur Erbauung der Okonomiegebäuden in der dortigen Pfarrhofraithe noͤthigen Bauarbeiten an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: fü. kn 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 208 54. 2) Steinhauerarbeit 6— 3) Zimmerarbeit 285 50 4) Dachdeckerarbeit 59 51 5) Schreinerarbeit 38 38 6) Schloſſerarbeit 30 22 7) Glaſerarbeit 11 6 8) Weisbinderarbeit a 65 24 9) Pflaſterarbeit 8 20 Die Bauriſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Die Herren Buͤrgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 12ten April 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter. Holzapfel. Dachdeckerarbeit-Verſteigerung. (311) Montag den 24. April d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen verſchiedene Dachdeckerarbeiten am hieſigen Kirchthurme und an dem Pfarrgebäude, voranſchlagt zu 44 fl. 58 kr., an den Wenigſtfor⸗ dernden in der Wohnung des Unterzeichneten ver— accordirt werden. Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Florſtadt den 18ten April 1837. g Der großh. Bürgermeiſter Götz. Bekanntmachung. (312) Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der in einem Jahr be—⸗ nöthigte Kalk, auch die Backſteine und Ziegel dem Wenigſtnehmenden in Lieferung überlaſſen werden, welches hierdurch den Luſttragenden zur Nachricht dient. Nauheim den 14ten April 1837. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Weiß. Rieß. Frucht ⸗Verſteigerung (312) Auf den fürſtlichen Boden zu Wölfers⸗ 114— heim ſollen, Dienſtag den 2ten Mai, Vormittags 10 Uhr, 50 Achtel Waitzen, 200 Achtel Korn und 200 Achtel Gerſte, öffentlich verſteigert werden. Hungen am 13. April 1837. Der Rentmeiſter Kießling. Holz vier ſte iger ung. (314) Donnerſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem rodheimer Gemeindewald, Di— ſtrikt Grauenberg, 3½ Stecken Buchen-Prügelholz, 75 7„ Stockholz, 7500 Stück Buchen-Wellen, 1700„ Eichen⸗„ 1200„ Birken, 1050„ weiches Laubholz⸗Wellen, öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden.— Die Zuſammenkunft findet Morgens 8 Uhr in Köppern ſtatt. Die großherzogl. Bürgermeiſter resp. Beige⸗ ordneten werden dienſtergebenſt erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 18ten April 1837. Der großh. Buͤrgermeiſter Jacoby. Ediet al! (315) In dem oſtheimer Ortshypothekenbuche ſtehen noch folgende Hypothekeinträge offen: 1) 150 fl. am Sten Februar 1803 von Conrad Mohr und Ehefrau zu Oſtheim bei dem Kugel— hausfonds zu Butzbach, ſodann 60 fl. von denſel—⸗ ben am 20ſten Juni 1799 bei J. M. Kaiſer zu Butzbach entliehen, 20 190 fl. den 18ten Juli 1772 bei Andreas Seipel zu Butzbach, als Mandatar des Fräuleins v. Grün,— 100 fl. den 15ten December 1774 bei Frau Amtmann Clotz modo dem Hoſpital Butzbach,— endlich 100 fl. den 25. Jan. 1790 bei dem Hoſpital Butzbach von Conrad Ludwig und Ehefrau zu Oſtheim aufgenommen, 3) 60 fl. den 15ten December 1760 bei Con- rad Heſſen Wittwe zu Butzbach von Paulus Winter und Ehefrau Catharina in Oſtheim, 4) 100 fl. am 25ſten März 1809 von Paulus Winter und Frau Anna Margaretha zu Oſtheim bei Schultheiß Andreas Schneider da⸗ ſelbſt, endlich 5) 50 fl. am 10ten Auguſt 1764 bei einem un⸗ bekannten Gläubiger durch Paulus Winter und Frau Anna Katharina, ſodann Conrad Marx und Frau zu Oſtheim, entkiehen. Da dieſe Kapitalien nach Augabe der Erben der Schuldner abgetragen ſeyn ſollen, die quittirten Schuldverſchreibungen aber zur Löſchung nicht vor⸗ gelegt werden können, ſo werden auf der Erſteren Antrag Alle, welche auf die erwähnten Obligatio— ö (216) den Nas Stoffe liche Sc 1 diejenige! lden we Die dahiet an Anspruch Ec (317) wie er. ant Iten den gten gehalten Publifur kalbeamt Echze 318) wegen 2 ned H. ſo wird daß gebn Einwilligt namentlie ſelbſt de haben wi Fried 319) m 2 Uh dun vo Shuſpei öffenluch Friedt ſteigert gens 8 Deige⸗ Iſtehende machen ermeiſter toby, ourad Kugel- denſel⸗ iſer zu idreas räuleins er 177 Hoſpital kudwig inem un⸗ tet und Conrad r Etben zuittirten cht vor⸗ Erſteren 5„tte bpligante⸗ 11 nen und aus den in Rede ſtehenden Verpfändungen Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen ſechs Wochen hier geltend zu machen, als ſonſt die gedachten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die Einträge in den Hy— pothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 18ten März 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hofmann. Oeffentliche Ladung. (316) Zur Richtigſtellung des Inventars über den Nachlaß des Pumpenmachers Johannes Stoffel zu Stammheim iſt nöthig, deſſen ſämmt— liche Schulden zu wiſſen. Es werden daher alle diejenigen, welche Anſprüche an den gedachten Stoffel bilden wollen, aufgefordert, ſolche ſogewiß im Termin Dienſtag den 23. Mai l. J. Vorm. dahier anzuzeigen, widrigenfalls auf nicht angezeigte Anſprüche bei dem Inventarabſchluß keine Rückſicht genommen wird. Groskarben den 11ten April 1837. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Muhl. Schmidt. Echzeller Frühlingsmarkt. (317) Da der Echzeller Frühlingsmarkt nicht— wie er in dem Land-Kalender eingetragen iſt— am 19ten und 20ſten k. M., ſondern Dienſtags den yten und Mittwochen den 10ten deſſelben ab— gehalten wird, ſo dient dieſes zur Wiſſenſchaft des Publikums und werden insbeſondere die Herrn Lo— kalbeamten um Bekanntmachung erſucht. Echzell den 16ten April 1837. Der großherzogl. heſſ. Polizei-Commiſſaͤr Groth. Bekanntmachung. (318) Da der ledige Daniel Michel dahier wegen Verſchwendung unter Curatel des Joh an— nes Herold junior hieſelbſt geſtellt worden iſt, ſo wird dies unter dem Anhang bekannt gemacht, daß gedachter Michel gültige Rechtsgeſchäfte ohne Einwilligung ſeines Curators nicht abſchließen kann, namentlich jeder, der ihm etwas borgen ſollte, ſich ſelbſt den Verluſt ſeiner Forderung zuzuſchreiben⸗ haben würde. Friedberg den 13ten April 1837. N Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Frucht⸗Verſteigerung. (319) Dienſtag den 25ſten April, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen im hiefigen Rathhauſe 40 Malter Torn von den Fruchtvorräthen der Auguſtiner Schulſpeicher 1836 r Erndte in kleinen Abtheilungen offentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 19. April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (320) Auf die Verfügung großherzogl. Landge⸗ richts ſoll Montag den 29ſten Mai l. J., Vormit— tags um 11 Uhr, die dem Schreinermeiſter Hein— rich Klein zuſtehende Scheuer und Hofraithe Grund an Hrn. Conrad Jung und Adam Vogt am Ende der Köhlergaſſe gelegen, öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Friedberg den 17ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (321) Montag den Zten Mai l. J., Vormittags um 11 Uhr, wollen die Erben des verlebten Con— rad Strauß im bieſigen Rathhauſe ihre Hof— raithe auf der breiten Straße an Hrn. Chriſtoph Oberländer gelegen, und 1 Viertel 5 Ruthen Gar— ten in den Grabengärten an Heinrich Weckers Wwe. gelegen, öffentlich meiſtbietend! Erbtheilungshalber verſteigern laſſen. Friedberg den 19ten April 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter-Verſteigerung. (322) Donnerstag den 27ſten April l. J., Mor— gens um 10 Uhr, ſoll im hieſigen Rathhauſe, auf freiwilliges Anſtehen der Johannes Mühling Eheleute, die denſelben zuſtehenden Gaxtenſtücke öffent— lich meiſtbietend verſteigert werden, als in hieſiger Gemarkung: Eine Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Ställen, Scheuer, Schoppen an Joh. Wasmuth und Joh. Berg gelegen. Morg. Vrtl. 20 Ruthen Hauptgärten. — 22.„ Gärten in der 6. Gewann zieht nach dem Schützenrain und der Straße, an Hein⸗ rich Eck, zehntfrei. — 1 23„ in der 16. Gewann, an der Seebach neben Phil. Diehl am Judenbegräbniß, zehntfr. — 2 11„ in der 15ten Gewann, in der Ockſtädter Gaſſe an Chriſtian Stadelmann. 1— 5„ Acäeker im Groswartfeld an Thomas Horn. 1 1 20 yTx— Aaeker daſelbſt. an Heinrich Jordis. 5 3 31„ Aaäeker daſ. an Johs Koch. —.„„„. Johs Berg. — 2 31 77 77 7 75 H Salzmann. — 3 11„„eim Kleinwartfeld neben der Landſtraße. — 1 30— Acker im Großgalgeufeld an Heinrich Hofmann 1 1 25„ Aeeker daſelbſt au Balthaſar Schmidt. — ö 1 ö ö 1 —— — 18 Morg. 2 Vrtl. 3 Ruthen Acker daſ. an Heinr. Kehr. 1 6„„„ daneben. — 6„„an Daniel Fritz. 35„ am Viehtrieb, am Ho⸗ ſpital Friedberg. am Kleingalgenfeld an Am⸗ bros Oberländer. in der Lach der 4. Gewann an Heinrich Salzmann. daſelbſt der 5. Gewann an Daniel Fritz. daſelbſt der 8. Gewann an Georg Ph. Münter in Nie— derrosbach. „ 2 2½„ daf der. Geann an Poſtmeiſter Helmolt. — 2 30 daſelbſt der 3. Gewann an Philipp Stamm. In Fauerbacher Gemarkung. — 218%„ Ackerland auf dem Krämer neb. J. G. Staube, zehntfr. — 2 18½¼„ Acekerland daſelbſt an Ma⸗ ria Krieger, zehntfrei. —— 34„ Acekerland daſ. an Heinrich Eck, zehntfrei. — 2—¼½, Ackerland unter dem Städ⸗ terweg an Heinrich Preußer. — 2 1„ Acekerland an Ambros Con— rad Müller. — 3 34„ Ackerland in der oberſten Elach neb. Ambros Günter. — 3 3„ Acekrland in der Elach an Geheimr. Knorr. 11ꝛͤö;àn eee Wingerts— gaſſe an Adam Groß im Mainzergraben. — 2 38„ Acekerland an der Leimen⸗ kaut an Philipp Schimpt. Friedberg den 19ten April 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗Verſteigerung. (323) Nach der Verfügung großherzogl. Landge⸗ richts ſollen die dem verlebten Carl Mühling zu⸗ geſtandenen Güterſtücke, Donnerstag den 27. April, Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe einer offentlichen, freiwilligen, meiſtbietenden Verſteige⸗ rung ausgeſetzt werden, dieſe Güterſtüͤcke beſtehen in hieſiger Gemarkung in M.. 23. Acker im Lachenfeld an Heinrich Wil⸗ helm Weckerling 15. Acker zu Großgalgenfeld an Ludwig Glockengießer. — 3. 15. Acker daſelbſt an Caspar Jüngſt, zehutfr. 15½ Acker daſelbſt an Poſtm. Helmolt. — 1 1. 6. Acker daſelbſt an denſelben. — 2. 10. Acker daſ. an Ludw. Langsdorff, zehntfr. — 2. 20. Eine Wieſe in der Lach an Maria Runkel und — 1. 1½¼ bei der Pferdswieſe an Rudolph Haas in der Gemarkung Fauerbach II. Friedberg, den 19ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits ⸗Verſteigerung. (324) Dienſtag den 25. April, Nachmittags 1 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Oſtheim das Reinigen und Repariren der Weede im Ort, we— nigſtnehmend verſteigert werden, und zwar nach dem Voranſchlag: 1) den darin befindlichen Schlamm herauszu⸗ bringen 4 fl. 30 ie. 2) 3,2 Cubik-Klafter Mauerſteine— zu brechen 33 3) Fuhrlohn dieſer Steine. 4) Setzerlohn 3% 12% 5) 24 Malter Kalk 48„—„ 6) 1 Cubik⸗Klafter Kies 8„—„ 7) Für 2,9 Cubik-Klafter Mauer zu fertigen 46„ 24„ Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Oſtheim den 18ten April 1837. Der gr. Buͤrgermeiſtee Ruppel. Holz⸗Verſteigerung (325) Montag den 1ſten Mai, Morgens 9 Uhr, ſollen in den freiherrlich von Diediſchen Waldun⸗ gen dahier N 1) circa 100 Stecken Scheidholz] verſchiedener 2)„ 20,000 Wellen N Qualität oͤffentlich an die Me ſtbietenden verkauft werden. Ziegenberg den 17ten April 1837. Kirchner. Frucht- Verkauf. (326) Der aus der 18361 Erndte ſich ergebene Fruchtvorrath wird von unterzeichneter Rentei in ſchicklichen Parthien in dieſem Jahre aus der Hand ver— kauft, welches den Kaufliebhabern zur Nachricht dient. Obererlenbach den 17ten April 1837. Die gräflich v. Ingelheim'ſche Rentei daſelbſt. Ehehalt. Frucht verſteigerung im Rentamt Friedberg. (327) Von den fſtscaliſchen Fruchtvorräthen des hieſigen Rentamts kommen zur offentlichen Ver⸗ ſteigerung: 1) Dienſtag den ten Mai 1837, Vormittags 10 Uhr, zu Friedberg in der Behauſung des Hrn. Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemali— gen Mainzerthore von dem Speicher zu Rod— eoigt ſteigert wollen zwiſche wald, Ob (320, ſtehend Reviers ten wer 7 „, gehufft. N N arxig bh Ha a8 471 N Fritz. uttags Wem das Da we⸗ nach dem Lerauszt⸗ . 0 kr. 9 2 2 7 dſucht, die⸗ 10 t machen ens 9 Uhr, 8 Waldun⸗ hiedener Malitat werden. urchner. h ergebene Rentei in Hand ver⸗ richt dient. 37 tei daſelbſt. heim 280 Malter Korn und 10 Malter Gerſte, ſodann von dem Speicher zu Oberrosbach 70 Malter Hafer. 2) Mittwoch den Zten Mai 1837, Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach in dem Rathhauſe von dem daſigen Speicher 25 Malter Waizen, 160 Mlt. Korn, 80 Mltr. Gerſte und 50 Mltr. Hafer. Friedberg den 18ten April 1837. Der großh. Rentamtmann. Buß. Brenn⸗, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz⸗Ver⸗ ſteigerung im Revier Oberros bach, Forſts Friedberg betr. (328) Es werden einer öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: Donnerstag den 27. d. M. im großh. Domani⸗ alwalddiſtriet Schwarzheidt zwiſchen hier und Rodheim gelegen: 69 Stecken Scheid⸗, 21 Prügel-, 26 ¼ Stock-, 1225 Wellen Reiſer-, 746. Cubik⸗Fuß Stamm-, und 48 Cubik⸗Fuß Stangenholz, ſämmtlich Na— delholz. Der Anfang iſt präcis 7 Uhr. Freitag den 28ſten d. M. in den großh. Doma⸗ nialwalddiſtricten: 1) Kellerberg: 932 Cubik-Fuß eichen Stammholz, 2) Mainzerhecken 1050 Wellen Birken-Reiſer⸗ holz und 3) Burgwald: 23 Stecken und 162 ¼ Wellen eichen Reiſerholz. Der Anfang iſt präcis 7 Uhr im Kellerberg bei Oberrosbach; die Verſteigerung wird ſodann in den Mainzerhecken fortgeſetzt und im Burgwald be— endigt.„Diejenigen Steigerer, welche nur der Ver— ſteigerung in dem letztgenannten Diſtricte beiwohnen wollen, können ſich gegen 10 Uhr auf der Grenze zwiſchen dem Burgwald und Ockſtädter Gemeinde— wald, am v. Frankenſteiniſchen Holzwald, einfinden. Oberrosbach den 19ten April 1837. Der großh. Revierförſter Bingmann. (329) Gleichzeitig der Verſteigerung sub 3. vor⸗ ſtehender Bekanntmachung, werden— auf der Gränze zwiſchen dem Ockſtaͤdter Gemeindewald und großh. Burgwald ausgeboten: 5 23 Stecken eichen Stock- und 16 ¼ chen Reiſerholz. f Ockſteandt den 19ten April 1837. Der großherzogl. Bürgermeiſter— Groͤninger. Eichenlohrinden-Verſteigerung. Wellen ei— (330) Dienſtag den 25ſten d. M. ſoll, nochmals die Lohrinde-Verſteigerung im Gemeindewald Langh. Reviers Hochweiſel, Diſtrikts Hühnerpfad, abgehal— ten werden. Indem bei der Verſteigerung vom 10. d. M., wegen der ungünſtigen Witterung, ſich keine 117 Steigliebhaber einfanden. Die Verſteigerung begin— net Morgens 10 Uhr im Ergebniß von Herrn Re— vierfoͤrſter Stillgeb auer angenommen zu 80 Centn. Ferner ſoll Donnerstag den 27. d. M., Morgens 10 Uhr die Pfarrſcheuer zu Langenhain zum Ab— bruch an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Scheuer, welche 60 Fuß laug und 33 Fuß breit iſt, befindet ſich im guten Stande und wird blos des Entbehrens halber verkauft. Die Herren Bürgermeiſter werden dieſes gefäl— ligſt in ihren Gemeinden publiciren. Langenhain den 19ten April 1837. Der großh. Bürgermeiſter Huth. NN Privat- Bekanntmachungen. Er wide rung.: (331) In Erwiderung der in Nr. 14 dieſes Blattes erſchienenen öffentlichen Erklärung des Hrn. Cand. med. Diehl, haben die Unterzeichneten zu bemerken, daß derſelbe die Ehrenſache mit Herrn Oberarzt Krauß ſo beendet hat, daß die unter— zeichneten Officiere, welche ſich über das Benehmen des Herrn Diehl mißfällig geäußert hatten, ſich in keiner Hinſicht mit ihm einlaſſen konnten, und folglich von einer Ehrenſache zwiſchen Ihm und den Unterzeichneten keine Rede ſeyn kann. v. Buchenroeder. v. Müller. C. Wiener. Pr. Lieutenant. Sec. Lieutenant. Sec. Lieutenant. In Bezug auf Obiges halte ich alle weiteren Erklärungen für überflüſſig. Butzbach den 13ten April“ 1837. Krauß, Oberarzt. Mehl⸗ Empfehlung. (332) Meinen Freunden und Gönnern zeige ich hiermit ergebenſt an, daß ich gegenwärtig bei Hrn. Maurermeiſter Philipp Holler wohne und alle Sor— ten Mehl zu verkaufen habe. Ich bitte um zahl— reichen Zuſpruch. Martin Philippi. Mit Filz⸗ und Seiden⸗Hüthen (333) neueſter Facon und billigſtem Preiſe em- pfiehlt ſich Unterzeichneter.. Friedberg. Sellin. Scheuer ⸗ Verpachtung: (334). Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 4 Uhr, wollen die Unterzeichneten die dem Wilh. Netz zuſtehende Scheuer in der Behauſung des M. Jung; auf mehrere Jahre meiſtbietend verpachten— Friedberg am 20. April, 1837. ung! 300 fl. ſind auszuleihen (335) zu 5 pr.Ct. und doppelter. Verſicherungz, Ausgeber dieſes Bl. ſagt bei wem. Mobilien-Verſteigerung— (336) Montag den 1. Mai d. J., Vormittagss 8 Uhr, ſollen in der Behauſung des Johannes. Much Sellin. 5 ling dahier verſchiedene Mobiliargegenſtaͤnde, na⸗ mentlich Schränke, Kiſten, Bettladen, Faſſer, Wa— gen⸗, Karren- und Steigleitern, eine Stroh- und Schnitz-Bank, ein Kartoffel-Pflug, ein Schiebkarren, Pfeedegeſchirr, Ketten, ein Hemmſchuh von Eiſen u. ſ. w., ſowie eine Quantitat Kertoffeln, gegen gleich baare Zahlung einer Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 18ten April 1837. Vermöge Auftrags: V. Nau. (337) Luftballon. Bauchredner. Unterzeichneter macht einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß der am Sonntag den 9. April wegen ungünſtiger Witterung nicht geſtiegene große Luftballon am nächſten Sonn⸗ tage, als den 23. April, in der ſ. g. Freiheit dahier aufſteigen wird. Nachdem der Ballon aufgeſtiegen ſeyn wird, läßt ſich der Unterzeichnete im Hauſe des Herrn Gerlach als Bauchredner hören. Friedberg. F. Staudt, Bauchredner und Balloniſt. Lehrling wird geſucht. (338) Ein wohlgezogener junger Menſch, welcher die Buchbinderei zu erlernen Luſt hat, kann ſogleich einen Platz finden. Bei der Expedition dieſes Bl. iſt das Nähere zu erfahren. Frucht ⸗Verſteigerung. (339) Dienſtag den 25. April, Nachmittags 2 Uhr, ſollen 25 ½ Malter Korn und 6 Malter Gerſte von dem hieſigen Corpora-Speicher von der 18361 Erndte auf hieſigem Rathhauſe einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 18ten April 1837. H. Müller, Collector. Empfehlung. (340) Meinen Freunden und Gönnern mache ich andurch die ergebene Anzeige, daß ich mein Geſchaft im feinen Waſchen und im Waſchen von Wollenzeug, Merinos, Tuchhoſen u. ſ. w. eröffnet habe und bitte um geneigten Zuſpruch. Friedberg am 20ſten April 1837. Catharine Verg, wohnhaft bei Herrn Schreinermeiſter W. Bau⸗ mann in der Köhlergaſſe nächſt der Stadtkirche. Ein weißer Hühnerhund (341) mit braunem Kopf und Behang, wie auch einigen braunen Flecken, 4 Jahre alt, mittlerer Größe, ſtachelharig, iſt heute mitgenommen worden. Wer darüber gewiſſe Auskunft ertheilen kann, hat eine Belohnung von mir zu erwarten. Friedberg den 18ten April 1837. C. P. Trapp. J. Fuͤrth in Friedberg, Metzgergaſſe Nr. 195, empfiehlt ſich mit ſeinem auf's Neue aſſortirten (263) Mode- u. Putz⸗Waaren-Geſchaͤft, beſtehend in Shwälchen, Gürteln, Strohhuͤten. Blumen-Bouquets und Bändern nach den neueſten Fagons, Hoſeuträgern, Cravatten, Handſchuhen, Taſchen und Stramin⸗Stickereien ꝛc. ꝛc. zu äußerſt billigen Preiſen, und bittet um geneigten Zuſpruch. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Wuzen: 7 fl. 40 kr. Korn: 5 fl.15 kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 14. April: Waizen: 7 fl. 29 fr. Korn: 5 fl. 32 kr. Gerſte: 4 fl. 42 kr. Hafer: 3 fl. 25 kr. 5 Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 17. April: Waizen: 6 fl. 45 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 35 kr. Hafer: 3 fl. 7 kr. Magſaamen: 17 fl.— kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 23 bis 30. April 1837. pfd Loth. Brod ⸗Preiſe. kr. pf. Ein— Leib-Roggenbrod 2 1 Zwei— 7 77 4 2 Vier— 7 7 8 3 — 5 Milchbrod 1 5 — 69% Waſſerweck— — 7 5 Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1— Fleiſch-Preiſe. En Ochſenfleiſch 10— 77. Kühfleiſch 8 7 „— Rindfleiſch 7— 1 5 Kalbfleiſch 5— 7— Schweinenfleiſch 11 8 1— Hammellleiſch—— „— Wurſt von blos Schweinen 311 1 5 Bratwurſt 14— „ 5 Schwartenmagen 16— 6— Geräucherter Speck 20— 6— Schinken 14— 5— Dörrfleiſch 15— 0— Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 2— 1— dito unausgelaſſen 18— 1— Nierenfett 19— „— Hammelsfett 8 Bemer k un e n 1) Mehrfach geäußertem Wunſche gemäß iſt es geſtattet wor⸗ den, auch ſpfündige Leibe Brod zu backen. 2) Dagegen ſoll auf das gemiſchte resp. Tafelbrod die Be⸗ ſtimmung, daß nur 1, 2 und Zpfündige Leibe Brod ge⸗ backen werden dürfen, keine Anwendung finden. 3) Bei dem Milchbrod, Waſſerweck und gemiſchtem Brod wird, wenn daſſelbe ſcharf ausgebacken iſt,/ Loth gut gethan. Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. 0 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Der lich des Maaßga Eſſge si dieselben F. Weine dere lie tigen, d. 106 Eſſtgeſſer ten könn ſchädlich zielt wir rem Fal 0 iſt 10 Eſſglage liche pfl 79 blieum ni aufnerfſa