ohn: Katha⸗ Marga; Hriſtian; Heinrich Lilibaldi⸗ a Wiilip⸗ am einen Mar. nchen, alt uchen, alt — uch die ver⸗ d Fritz iſten veral⸗ den Gaſten Naußeim fit d. zit. 2 kr durch — 7 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 28 70 Sonnabend, den 18. Februar 1837. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Einſendung der für die Landeswaiſenanſtalt zu erhebenden Collecten und Büchſengelder. Zur Vereinfachung des Geſchäftsganges bei Erhebung und Ablieferung der eingehenden freiwilligen Gaben für die Waiſenanſtalt und dabei zur möglichſten Controtirung dieſer Einnahme, iſt höchſten Orts beſtimmt worden: 10 Die großh. Bürgermeiſter behalten nach wie vor die Schlüſſel zu den auf ihren Büreaus, auf den Poſtbuͤreaus, öffentlichen Verſammlungsorten, Wirthshäuſern ꝛc. befindlichen Sammelbüchſen; es ſind jedoch dieſe Büchſen fernerhin unter Mitverſchluß eines Gemeinderathsmitglieds zu nehmen. 2) Die Eröffnung der Sammelbüchſen ſoll jährlich Einmal, am 1. Oktober, und zwar vom laufenden Jahr einſchließlich an, geſchehen. Iſt im laufenden ſchon einmal eise Eröffnung der Büchſen erfolgt, ſo muß ſie am 1. Oktober l. J. noch einmal geſchehen. 3) Sogleich nach Eröffnung der Büchſen haben die großh. Bürgermeiſter über den eingegangenen Betrag einen Sortenzettel aufzunehmen und denſelben mit dem eingekommenen Celde, oder, wenn gegen Er⸗ wartung nichts eingegangen ſeyn ſollte, eine Benachrichtigung hierüber den Rechner der Waiſenkaſſe zu Darmſtadt alsbald unmittelbar zuzuſchicken. Das Gemeinderathsmitglied, welches den Mitverſchluß führt, hat ſtets entweder den Sortenzettel, oder die Benachrichtigung, mit zu unterſchreiben. Hiernach haben Sie ſich inskünftige genau zu bemeſſen. Friedberg den 15ten Februar 1837. Küchler. Aus dem Kreiſe Nidda. Schmerzlich dringt ſich dem beobachtenden Men⸗ ſchenfreund die Bemerkung auf, wie in unſerem geprieſenen Jahrhundert, ſo überreich an Er findun⸗ gen und Fortſchritten in allen Faͤchern des Wiſſens, ſo hochgehalten wegen ſeiner Aufklärung, die Zei⸗ chen der Zeit auf eine betrübende Art ſich kund ge⸗ ben.— Man nehme das erſte beßte Tagblatt zur Hand und gewiß kündet es uns irgend einen Raub, Mord oder anderes Abſcheu erregendes Verbrechen an,— gräßlich in ſeiner Ausführung, gräßlich in ſeinen Folgen.— Auch der Kreis Nidda blieb von dieſer mora⸗ liſchen Seuche nicht verſchont und eine kurze Dar⸗ ſtellung zweier bald aufeinander folgenden, in ihrem Weſen zwar verſchiedenen, in ihren Folgen aber gleichen Verbrechen, mag vielleicht dem Zwecke die⸗ ſer Blätter nicht ganz fremd ſeyn. Vor einiger Zeit hörte der Jagdaufſeher Jäger zu Hof Graß— einer Beſitzung Sr. Excellenz des Herrn Staatsminiſters du. Thil— in dem ihm zur 2 Beaufſichtigung übergebenen Jagdbezirk einen Schuß fallen und einen Jagdfrevel ahnend, ſuchte er, mit noch zwei anderen Perſonen, den Thäter zu um— kreiſen.— Während dieſe auf Umwegen ſich der Gegend zu nähern ſuchten, ging Jager grade dar— auf zu und erblickte bald, ſchon ganz in der Nähe, einen ihm nicht unbekannten Wild-Knapper, der auf dem Anſtand zu ſtehen ſchien.— Kaum daß dieſer den Jagdaufſeher erblickte, ſah letzterer auch ſchon die Mündung auf ſich gerichtet und ehe er ſich zur Gegenwehr bereiten konnte, war auch ſchon der Schuß gefallen, der ihn jedoch nicht beſchaͤdigte, und der Thäter entfloh.— Im Begriff nun dieſen zu verfolgen, erblickte er in geringer Entfernung einen zweiten Frevler, der bereits ſchon auf ihn anlegte, zugleich aber auch, in nicht allzugroßer Entfernung hinter demſelben, die zwei von ihm ab— geſchickten Perſonen, welche ſich vorſichtig an den⸗ ſelben heranſchlichen.— Ehe jedoch die Huͤlfe ganz herangekommen, war das Verbrechen geſchehep.— Jäger fühlte ſich verwundet und ſtarb an den Fol⸗ gen.— Doch auch die Thäter werden ihrer ge⸗ rechten Strafe nicht entgehen.— Auf der That ergriffen, büßen ſie ſchon jetzt ihr ve/ brecheriſches Beginnen und man giebt ſich der Hoffrung hin, daß Se. Excellenz— wie in allen anderen Fällen, ſo auch hier— den Gegenſtand ſeine beſonderen Be⸗ rückſichtigung würdigend, das Möglichſte zur Sta⸗ tuirung eines Exempels beitragen wird. Empört ſchon das eben eczaͤhlte Verbrechen alles menſchliche Gefühl, verleutznet es auch alle Religion und Sittlichkeit, ſo fürdet doch der Denkende darin einen herben Troſt, daß es wenigſtens nicht in Fol⸗ ge kalter Ueberlegung geſchah.— Eine That aber, wie nachſtehend- erregt Schaudern und heimliches Bangen; und wenn nicht andere Beiſpiele von edel⸗ müthiger Selbſtaufopferung bisweilen das ſo ſchwer verletzte Gefühl neu belebte, mögte vielleicht ſchon Mancher an der Menſchheit, dem Ebenbild des Höch— ſten, irre geworden ſeyn. Das zu erzählende Verbrechen bezeichnete den Abend vom 1ten d. M. in der gräfl. Stollberg⸗Or⸗ tenbergiſchen Gemeinde Niederſeemen.— Der brave Ortsbürger Erbes war, wie gewöhnlich, Abends 6 Uhr zu einem Bekannten, Knecht und Magd zu ih⸗ ren Geſpielen und die Frau zu Bette gegangen.— Schon um 8 Uhr kam der Mann zurück, fand Fen⸗ ſter und Thüren erbrochen, Kiſten und Schränke aufgeſprengt und beraubt, und ſeine bejahrte Gattin mit klaffender Kopfwunde erſchlagen in der Stube liegen.“)— Auffallend war dieſes in Zeit 3 Mona- ten der dritte Einbruch mit Beraubung in demſelben Hauſe und wenn nur, mit allen Verhältniſſen dieſer unglücklichen Familie genau Bekannte, dieſe Ver— brechen verüben konnten, ſo erſcheinen die Zeichen unſerer aufgeklärten Zeit noch betruͤbender, wenn jetzt Unthaten der Art von Bekannten verübt wer⸗ den, die ſonſt nur von, aus der bürgerlichen Ge— ſellſchaft ausgeſtoßenen Zigeuner- und Räuber Hor⸗ den erhört wurden.—— Bis jetzt iſt es leider der raſtloſen Thätigkeit der Behörden noch nicht gelungen die Thäter zu entdecken.— *) Nach einer Bekanntmachung des großh. heſſ. Landgerichts zu Ortenberg ſind folgende Gegenſtände dabei entwendet worden: 1) Ein Fruchtſack von grobem Tuche, mittelſt ſchwarzer Tinte mit E gezeichnet; a 2) Vier bis fünf Manns- und Weibshemden, theils eben ſo, theils gar nicht gezeichnet; 3) Fünf Berliner Thaler; ) Eilf Gulden in 7 und/ Kronenthalern; ein halber Kronenthaler iſt durchlöchert; 50 Gegen 301 fl. in/ und ¼ Thlr. preuß. Cour. Daſſelbe Gericht bemerkt noch beſonders dabei:„Dem⸗ jenigen, welcher eine die Entdeckung dieſes Verbrechens her⸗ beiführende Spur zur Anzeige bringt, iſt eine Belohnung von dreißig Gulden zugeſichert./ Anm. d. Red. — Das Zuſammenlegen der Grundſtuͤcke. Es exiſtiren zwar mehrere ältere und neuere Verordnungen, welche das ſo ſchädliche Theilen klei⸗ ner Parzellen verbieten; es ſcheinen jedoch nur de⸗ ren Beſtimmungen hinſichtlich der Pachtgüter gehand⸗ habt worden zu ſeyn. der ganzen Wetterau ſelbſt die kleinſten Güterſtücke, oft nur von 2 bis 3 Klaftern Gehalt, getheilt, und zuſammenliegende Güter gehören in derſelben zu den Seltenheiten. Der Nachtheil, der hieraus entſteht, iſt, wie allgemein anerkannt, ſehr bedeu⸗ tend, und dürfte wohl darin beſtehen, 5 1) daß die Arbeiten vervielfältigt werden, inde der Bauer mehr auf den Wegen, als auf ſeinen Gütern iſtt, mehr Tagelöhner gebraucht und das Vieh mehr angeſtrengt wird ꝛe. 2) ein bedeutendes Stück nutzbaren Landes durch die Furchen, Hecken, Raine ꝛc. verloren geht, wel⸗ Wir treffen wenigſtens in als ein ſech loch fils ſuud daß es ge das nacht wodurch! Cine 1834 na wie dab daß die Flur ze. und unt daß nun ne berſd ſticke zl ſammenle len word Miſtand, viele Ve Thät(e der Ertre pelte bett auſſerden dun er! veräuſſer ge Die ſind auch einer gas Man we nur eine ziehen k he, des Orte lie teren Fe daß er n nem eige höchſteng ſich vorf Frucht z die nur andere,! innen, ere lei⸗ F de⸗ jand⸗ and⸗ bin uͤcke, heilt, eben raus edeu⸗ che überdies bekanntlich die Zufluchtborte fuͤr Mänſe, Schnecken und Maulwürfe ſind, i 3) der Bauer mehr in Prozeſſe verwickelt wird, die gerade da am meiſten entſtehen, wo man viele Nachbarn hat, 4) durch dieſelben, worunter auch manche ſchlim— me ſind, der groͤßte Schaden, ſey es aus Vorſatz oder Nachläſſigkeit, entſteht, 5) der Bauer ſeine Beſitzungen nicht nach Ge⸗ fallen bebauen ꝛc. und 6) nicht gehörig vor Dieben, Frevlern ꝛc. ſchuͤ⸗ tzen kann, endlich 7) ein zerſtreut liegendes Gut weniger werth iſt, als ein zuſammenliegendes. Außer dieſen dürften ſich noch andere Nachtheile aufzählen laſſen; jeder falls ſind aber ſchon die aufgezählten ſo bedeutend, daß es gewiß an ſeinem Orte iſt, wenn hier auf das nachſtehende Mittel aufmerkſam gemacht wird, wodurch man dieſe Nachtheile verhüten kann. Eine landesherrliche Verordnung vom 5. Dez. 1834 nämlich, welche zugleich die Art und Wetiſe, wie dabei verfahren werden ſoll, beſtimmt, normirt, daß die einzelnen Grundſtücke in einer Gewann, Flur ꝛc. von deren Eigenthümern zuſammengelegt und unter dieſelben neu vertheilt werden können, ſo daß nun jeder der in der Gewann Begüterten ſei— ne verſchiedenen, ſonſt zerſtreut gelegenen Grund— ſtücke züſammenliegen hat ꝛc. ꝛc. Es iſt dieſes Zu⸗ ſammenlegen von ſehr tüchtigen Landwirthen empfoh— len worden, und nehmen wir daher um ſo weniger Anſtand, es unſeren Leſern zu empfehlen, als es ſo viele Vortheile hat. Wollten wir auch nicht mit Thär(einem der erſten Landwirthe) annehmen, daß der Ertrag des zuſammengelegten Landes das Dop- pelte betrage, ſo erzeugt doch das Zuſammenlegen auſſerdem nicht nur den Vortheil, daß man mehr Land erhält, was man beſſer bewirthſchaften und veräuſſern kann, ſondern man hat auch weniger Prozeſſe zu fürchten und weniger Arbeitslohn nöthig. Die Einwendungen, die man dagegen macht, ſind auch ſo triftig nicht, ſelbſt wenn alle Parzellen einer ganzen Gemarkung zuſammengelegt würden. Man wendet nämlich ein, der Bauer würde dadurch nur einerlei Boden erhalten und nur einerlei Früchte ziehen können, und würde des einen Gut dann na⸗ he, des anderen Bauern Länderei weit entfernt vom Orte liegen. Erwägen wir übrigens, daß im letz teren Falle der Bauer dadurch entſchädigt wird, daß er weniger Steuer giebt, jedes Land aus ſei— nem eigenen Bauche verbeſſert werden kann, da 1 höchſtens 2 Schuhe tief überall eine andere Erdart ſich vorfindet, es auch ſo ſchlimm nicht iſt, einerlei Frucht zu ziehen, da es bekanntlich Bauern giebt, die nur Korn ziehen, und doch beſſer ſtehen, als andere, die Waitzen und jede andere Frucht bauen können, und die oben aufgezählten Vortheile des Zuſammenlegens; ſo werden doch wenigſtens die Nach— theile von den Vortheilen überwogen. Ohnedieß werden dieſe Nachtheile bei'm Zuſammenlegen bloßer Gewannen oder Fluren(d. h. nicht ganzer Gemar⸗ kungen) beinahe gar nicht eintreten. C. Ech. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Gläubiger-Aufforderung. (46) Georg Lohr von Rödelheim beabſichtigt nach Praunheim auszuwandern. Rechtsanſprüche an den⸗ felben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 14ten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Frucht ⸗Verſteigerung. f (82) Von den vorigjährigen hieſigen Domanial⸗ früchten werden 16 Malter Waitzen, 402.. Korn, 9 Gerſte und 1 Hafer, Donnerſtags den gten März d. J., Morgens 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen und unter den be— kannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 3. Februar 1837. Herz. naſſ. Receptur. Hehner. Bekanntmachung. (83) Das den Kindern iſter Ehe des verlebten Conrad Schwan jun. zuſtehende Gaſthaus zum Schwanen dahier in der Wallthorſtraße ſoll Montags den 13. März, Nachmittags 2 Uhr in dem Hauſe ſelbſt auf 5 Jahre, vom tten Auguſt 1837 an, meiſtbietend, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, welche auch früher bei unterzeichneter Gerichtsſtelle eingeſehen werden kön— nen, verpachtet werden. Gießen den 2ten Februar 1837. Großherzogl. heſſiſch. Stadtgericht. Müller. Gläubiger⸗ Aufforderung. (85) Daniel Dreſcher von Butzbach beabſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird, Friedberg den 28ten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreis rath des Kreiſes Friedberg. Küchler. — 40— Mobilien-Verſteigerung. (86) Montag den 20ten d. M., von Vormittags 9 und Nachmittags 2 Uhr an, ſoll in der Behau⸗ ſung des Bäckermeiſters Kehr dahier der ſämmtliche Mobilien-Nachlaß deſſen verlebter Ehefrau aus er⸗ ſter und zweiter Ehe öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, beſtehend in: 5 Schweinen, 2 Kühen, 1 Rind, Meſſing, Kupfer, Zinn, Kommoden, Ti⸗ ſchen, Stühlen, Schränken, Bettladen, Bettwerk, Weißgeräth, Glas, Kleidung, Frucht, Erbſen, Mehle, Kartoffel, Rangen, wobei bemerkt wird, daß die Kühe am Montag den 20ten Nachmittags um 2 Uhr der Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den ten Februar 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗Verſteigerung. (88) In Auftrag großherzoglich heſſiſchen Land⸗ gerichts ſoll Montag den 27ten d. M., Vormittags 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus die zum Nachlaß der verlebten Ehefrau des Bäckermeiſters Kehr dahier ge⸗ hörende Immobilien, beſtehend in: a) Ackerland 1 Morg— Prtl. 7 Rth. im Wartfeld an Herrn Friedr. Hilbrecht, 1„ 35„ daſelbſt an Herrn Regie⸗ rungsrath Knorr, 2„, 2„ im Großenwartfeld an Herrn Adam Bender, 2„ 11„B daſelbſt an Frau Poſtmei⸗ ſter Helmolt, 1„ 1¼„ä im Heckbornfeld, zehntfrei, an ihm ſelbſt u. Hrn. Dönges, 39„ daſelbſt, zehntfrei, an vor. 39 darneben, 1 p) Gärten „ in der Langgaß, 4te Gew., an Herrn Friedr. Wagner Iter, zehntfrei, 20 — 52„ am Ende des großen Hain⸗ grabens, 10te Gewann, an Herrn Rentamtm. Buß, xfrei, 21„ am Holzpförtchen, getheilt mit Herrn F. A. Rauſch, 2„ 4„ am Wildkautsgraben, zehnt⸗ frei, an Hrn. W. Herrmann, 20„ in der Langgaß, zehntfrei, an der Pfarrei Friedberg, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den ĩten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (87) Montag den 27ten d. M., Vormittags um 11 Ühr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die den Emme⸗ rich Füller's Kinder zuſtehende Hofraithe, in Wohn⸗ haus, Scheuer, Stallung, Waſchküche, Anbau und Gärtchen beſtehend, an Hrn. Gottfried Mondigler und Johannes Steitz in der Vorſtadt gelegen, wo⸗ bei ſich ein Loos Holz befindet, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Friedberg den gten Februar 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Eichen-Lohrinde⸗Verſteigerung im Revier Oberresbach Forſts Friedberg betreffend. (93) Donnerſtag den 2ten März d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll dahier das diesjährige Ergebniß an eichen Lohrinde in den nachbemerk⸗ ten, vom Raumholz rein geſtellten Niederwaldſchlä⸗ gen, durch den unterzeichneten großherzogl. Revier⸗ förſter und die betreffenden großh. Bürgermeiſter, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden, als: 4 In den großh. Domanialwaldungen: 1) Frauenwald, 21 bis 23jähr. Beſtand, circa 600 Gebund oder 228 Etr. 2) Burgwald, 24 jähriger Beſtand, circa 300 Gebund oder 110 Ctr. 3) Kellerberg, 32jähriger Beſtand, circa 500 Gebund oder 185 Ctr. Summe 1400 Gebund oder 523 Etr. I) In den Communalwaldungen der Gemeinden: 1) Obermörlen, 12 bis 14jähriger Beſtand, circa 785 Gebund oder 314 ECtr. 2) Niedermörlen, 17 jähr. Beſt., circa 500 Gebund oder 185 Etr. 3) Ockſtadt, 17ahr. Beſt., circa 950 Gebund oder 332% Etr. Summe 2235 Gebund oder 831½ Ctr. Hauptſumme 3635 Gebund oder 1354% Ctr. Die näheren Bedingungen werden den Steig⸗ liebhabern vor'm Ausgebot eröffnet— und wird hier nur bemerkt, daß Nachgebote nicht angenommen werden, vielmehr der definitive Zuſchlag ſogleich er⸗ folgt, wenn der Abſchätzungspreis erreicht wird. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Ober⸗ mörlen, Winterſtein, Ockſtadt und Oberrosbach ſind beauftragt, denjenigen Kaufliebhabern, welche ſich desfalls an ſie wenden, die Lohſchläge vorzuzeigen. Oberrosbach den 2ten Februar 1837. 8 Der großh. Revierförſter Bingmann. Holz-Verſteigerung im Revier Engelthal. (97) Montag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Engelthaler Walde, Diſtrikt Kuh⸗ mark, nachſtehende Holzſortimente, als eine Quan⸗ tität 1) Stecken Buchen⸗Prügelholz,. 2„ichen und vorzügliches Nutzholz, — Donner bei Sttaf Gericht Rode 6 (108) ſchigt! che an! Landger! Eutlaſſus Frie (09) 11 Uhr fer sh. vorzügl werden. Hun — 1— 3) ganz vorzügliche Eichen- und Buchſtämme zu Nutz⸗ und Werkholz, 4) Buchen⸗Wellen und 5) Stecken Buchen⸗Stockholz, N meiſtbietend öffentlich und zwar auf Credit bis Martini d. J. verſteigert werden. N Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlag ſelbſt. Engelthal den 9. Februar 1837. 5 Der hochgraͤfl. ſolms⸗laubachiſche Rent⸗ meiſter Gruppe. Edietal ladung. (100) Greßherzogl. Hofgericht der Provinz Ober⸗ heſſen hat über den Nachlaß der am 8. September verſtorbenen Baruch Baſchwitz von hier den foͤrmli⸗ chen Concurs erkannt. Demgemüß werden alle, welche Anſprüche aus irgend einem Grund an die⸗ ſen Nachlaß zu machen haben, aufgefordert, ſolche Donnerſtag den 30. Marz d. J., Vormittags 9 Uhr, bei Strafe des Ausſchluſſes bei dem unterzeichneten Gericht anzuzeigen. 5 Rödelheim den 1. Februar 1837. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmiſches Landgericht. Buff. Gläubiger-Aufforderung. (108) Charlotte Molzahn von Rödelheim beab⸗ ſichtigt nach Birſtein auszuwandern. Rechtsanſprü⸗ che an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den Sten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Frucht⸗Verſteigerung. (109) Dienſtag den 28ten d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen im herrſchaftlichen Hauſe zu Wöl⸗ fersheim 200 Achtel Korn und 50 Achtel Gerſte, vorzüglicher Qualitat, oͤffentlich meiſtbietend verkauft werden. Hungen am 14ten Februar 1837. Der Rentmeiſter Kießling. Holz⸗-Verſteigerung. (110) Mittwoch den 22ten d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem niederrosbacher Gemeinds⸗ wald, Diſtrikt Sang: 8 2 Stecken Nadel⸗Scheidholz, 20%„ 77 Prügelholz, rin 77 Stockholz, 850 Wellen„ Reisholz, Bau⸗, Werk- u. Nutzholz, 204 Cub. Fuß enthalt., Bau⸗, Werk⸗ u. Nutzholz, 295 ¼ Cub. Fuß enthalt., an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. 21 Stämme„ 171 Stangen„ Der Zuſammenkunftsort iſt vor'm Wald am Kiefern⸗Beſtand. Die Herrn Bürgermeiſter und resp. Beigeord— neten der Umgegend werden um gefällige Bekannt— machung obiger Verſteigerung andurch erſucht. „Niederros bach am 15. Febr. 1837. Der großherzgl. Bürgermeiſter F. Bullmann. Holz ⸗-Verſteigerung. (111) Freitag den 24ten d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Gemeindswald, Diſtrikt Dachsbau: 15 58 Stecken buchen Stockholz, 2) 2125 Stück buchene Wellen, 30 3 Stämme buchen Werkholz, au die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt bei dem Steg über die Fahrnbach hinter dem Salzberg. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 15. Febr. 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Zum Verkauf. (112) Eine große Parthie Eichen-Bauholz, eir- ca 100 Stämme, in hieſigem Gemeindswald, wer- den einzeln oder auch Parthienweiſe, gegen baare Zahlung abgegeben. Die näheren Bedingungen, ſo wie die verſchiedenen Preiſe ſind bei dem Unter zeichneten zu erfahren. Nauheim den 16ten Februar 1837. Der kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. Holz-Verſteigerung. (413) Donnerstag am 23ten d. M., des Mor⸗ gens um 9 Uhr, ſollen aus denen diesherrſchaftli⸗ chen Waldungen, auf dem Platz in dem Wald, in dem Diſtrikt unter der Zwergſchneiſe: 232 Stecken buchen Holz, 7 8 Stockholz und 11000 Stück dergleichen Wellen, au den Meiſtbietenden verkauft werden, welches de⸗ nen Kaufluſtigen andurch bekannt macht Ockſtadt am 16ten Februar 1837. Von hochfreiherrlich von Franckenſteiniſcher Rentei hieſelbſten. Arbeit-Verſteigerung. (114) Mittwoch den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll dahier die Fertigung eines neuen Hofthors und ſechs neuer Läden für das hieſige Schulhaus an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ueber⸗ ſchläge ſind auf dem Büreau des Unterzeichneten einzuſehen. Langenhain den 14. Febr. 1837. i Der großh. Bürgermeiſter Huth. 1 * 2 Verſteigerung von Bauarbeiten. (415) Montag den 27. Februar, Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier 10 Subſellien und 1 Katheder für den hieſigen Schulſaal, ſämmtliche Arbeit vor⸗ anſchlagt zu 81 fl. 16 kr., nochmals zur Verſteige⸗ rung an den Wenigſtnehmenden bei dem Unterzeich⸗ neten gebracht werden. Zu vermuthen ſteht, daß die Herrn Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg dieſe Verſteigerung vom 9ten Januar nicht zur öffentli⸗ chen Kenntniß gebracht haben und bitte daher wie⸗ derholt, ſolche öffentlich bekannt machen zu laſſen. Höchſt den 13. Februar 1837. Der großh. Bürgermeiſter Schmidt. Gartenverſteigerung. (116) Montag den 27ten Februar l. J., Vor⸗ mittags halb 12 Uhr, will die Frau Philipp Ni⸗ colai Wittwe ihren in der Ackergaſſe neben Hein⸗ rich Schwalm gelegenen 25 Ruthen haltenden Gar⸗ ten einer öffentlichen freiwilligen Verſteigerung in hieſigem Rathhauſe ausſetzen laſſen, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 16ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Frucht⸗ und Gebäude- Verſteigerung zu Hoch weiſel. (117) Mittwoch den 22ten d. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rathhauſe circa 34 Mltr. Hafer und ein auf hieſiger Pfarr⸗ hofraithe überflüſſig gewordener Schweinſtall, wel⸗ cher 16 Fuß lang, 7 Fuß breit, 7 Fuß hoch und mit Ziegel gedeckt iſt, meiſtbietend verſteigert wer⸗ den, wozu die Steigluſtigen einladet Hochweiſel am 14ten Februar 1837. Der großh. Bürgermeiſter ne Arbeit-Verſteigerung. (418) Freitag den 24ten Februar, Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier der Anbau am alten Schul⸗ hauſe öffentlich und meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Man bittet die Herrn Bürgermeiſter der Um— gegend, Vorſtehendes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Altenſtadt am 1öten Februar 1837. Der gr. Bürgermeiſter Brack. Holz⸗Verſteigerung in der hochweiſeler Mark, Revier Hoch weiſel, welches den bethei⸗ ligten Gemeinden gehört, mit Ausnahme Cleeberg. 4 19) Donnerſtag den 23ten Februar l. J., des Morgens präcis 11 Uhr, ſollen im Diſtrikte Grie⸗ belshecke im hinterſten Köppel folgende Holzſorti⸗ mente meiſtbietend verſteigert werden, als: 3 Brennholz, 1. 47 Stecken buchen Scheidholz, 2 2 Stecken eichen dergl., 3) 18 buchen Prügelholz, 26„ Stockholz, friſches, 5% 1„ichen dergl., 60 10„ buchen Stockholz, altes, 7 1150 Stück Reisholz⸗Wellen, 8) 25„ eichene Wellen, 5 . B) Bau⸗, Werk- und Nutzholz, 1) 3 Stämme Eichen, 97 Cub. Fuß enthaltend, 20 35% tend, zu Achſen brauchbar, 3) 2 Schicht buchen Werkſcheidholz, vorz. Gate. Die Herrn Bürgermeiſter und resp. Beigeord⸗ neten werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden gehörig bekannt machen zu laſſen. Bemerkt wird noch, daß die Zuſammenkunft der fraglichen Verſteigerung in dem hinterſten Köppel ihren Anfang nimmt, wo alsdann die Steigerungs⸗ bedingungen wörtlich vorgeleſen werden ſollen. Bodenrod am 16ten Februar 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter. Hoffmann. Röhren ⸗ Anlieferung. (420) ſind erforderlich: 10 1129 Fuß gußeiſerne Röhren in Stücken von 5% bis 6 Fuß Länge, von 3 Zoll Wei⸗ te und 7 Zoll Eiſenſtärke, die Röhren erhalten Köpfe von 4 Zoll Länge und 4½ Zoll Weite; 290 1650 Fuß gußeiſerne Röhren von 4 ½¼ Zoll Weite, ½ Zoll Eiſenſtärke, in vorheri— ger Länge und Köpfe von 4 Zoll lang und 5 Zoll 11 Linien weit; 3) 500 Fuß dergleichen Röhren, 4 Zoll Weite, in vorheriger Länge und, Zoll Eiſen⸗ ſtärke, Köpfe von 5 Zoll Länge 6 ¼ Zoll Weite. Bei vorſtehendem Maaß iſt der frankfurter Werk⸗ fuß zu Grunde gelegt. Diejenigen, ſo geſonnen ſind die Lieferung zu übernehmen, können die näheren Bedingungen bei mir einſehen und ihre Forderungen abgeben. Friedberg den 16ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Edietal ladung. (121) Forderungen an den Bäckermeiſter Kehr dahier, oder an deſſen verſtorbene Ehefrau ſind um ſo gewiſſer ö Dienſtag den Aten März, Vormittags, bei unterzeichnetem Landgerichte zur Anzeige zu brin⸗ gen, als ſonſten ſie bei Abſchluß des Inventars nicht berückſichtigt werden konnen. Friedberg den 30ten Januar 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Hofmann. Dr. Gilmer. Buchen, 233 Cub. Fuß enthal⸗ Zu der Waſſerleitung für hieſige Stadt Malte Die ſes in ihn chen zu le Bönſta Fru 123) lichen Ft Verſtelger 1) Mitt 10 1 hause allda ND c geit Uhr, ded ehem a) von Wa Haf b) von ter 0) in 25 Fried (420 Brückenb ſelsheim, 10 Reich ſchädigen ſchirt übe ebenfalls zur öffent Niede 25) Holz ⸗Verſteigerung. 5 (122) Montag den 20ten Februar, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in dem hieſigen Gemeinde-Wald nachſtehendes Gehoͤlz, als: 1) 26 Stämme eichen Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz, meinſtentheils ſchöͤn und in jeder Hinſicht brauchbar, ſodann 2) 8 Stämme buchen Werkholz, 3) 3 Stecken buchen und 8 eichen Scheidholz, 9 e buchen Prügelholz und 6) 800 Wellen, meiſtbietend verkauft werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden ordnungsmäßig veröffentli— chen zu laſſen. Bönſtadt den 10ten Februar 1837. Der großh. Bürgermeiſter Geibel. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg. (123) Nachgenannte Quantitäten von den fisca— liſchen Früchten des hieſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: 1) Mittwoch den ten März 1837, Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach, in dem daſigen Rath— hauſe, von dem herrſchaftlichen Speicher allda, ungefähr 30 Malter Waitzen, 100 Malter Korn und 40 Malter Hafer; 2) Freitag den Zten März 1837, Vormittags 10 Uhr, dahier zu Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, a) von dem Speicher zu Oberrosbach: 8 Malter Waitzen, 230 Malter Korn und 70 Malter Hafer; b) von dem Speicher zu Obermörlen: 100 Mal- ter Gerſte; c) in Stammheim liegend: 1 Malter Waitzen, 25 Malter Korn und 25 Malter Hafer. Friedberg den 7ten Februar 1837. Der großh. Rentamtmann. Buß. Bekanntmachung. (124) Das Fahren und Reiten über den neuen Brückenbau über die Wetter bei der Saline Wiſ⸗ ſelsheim, in der Gemarkung Niedermörlen, iſt bei 10 Reichsthaler Strafe verboten; ſodann das Be— ſchädigen und Fahren mit ſehr ſchwer beladenem Ge— ſchirr über die Nothbrücke auf derſelben Stelle iſt ebenfalls bei 10 Reichsthaler verboten, welches man zur öffentlichen Kenntniß bringt. Niedermörlen am 13ten Februar 1837. Der großh. Bürgermeiſter Dey. Frucht⸗Verſteigerung. (125) Nächſtkommenden Donnerſtag den 23ten Februar 1837, Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehaus zu Niedermörlen eine Quantität Ge— meinde-Korn von 20 Malter, in Abtheilungen von 5 Malter, einer öffentlichen Verſteigerung ausge— ſetzt werden; die Steigbedingungen werden vor der Verſteigerung eröffnet. Man erſucht die gr. Bür⸗ germeiſter vorſtehende Verſteigerung veröffentlichen zu laſſen und ladet Kaufluſtige hiermit ein. Niedermörlen am 13. Febr. 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Materialien ⸗ Anlieferung. (126) Mittwoch den 22ten d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem großh. dorheimer Braun⸗ kohlen-Bergwerk, in dem Verwaltungs-Local, der von jetzt nöthig werdende Materialien-Bedarf zum Betrieb des Werks pro 1837, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemachten Bedingungen, an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Dorheimer Bergwerk den 13. Febr. 1837. Der gr. heſſ. Bergverwalter, A. Storch. N Privat- Bekanntmachungen. Zum Verkauf. (105) Einen noch im beßten Zuſtande befindlichen Sparheerd mit 6 Löcher, einem ovalen Keſſelloch und 3 Seitenplatten, mit einem Bratofen, Caſſe— rollen und Roſt, ſo wie auch mehrere ein- und zwei⸗ ſeitige Schnappwagen hat um billigen Preis zu ver— kaufen Audreas Wohlfahrt, Schloſſermeiſter. Aus zuleihen. (127) 350 fl. liegen in dem katholiſchen Kirchen⸗ kaſten zu Vilbel, zuſammen und auch getheilt, zum Ausleihen bereit. Naheres ertheilt Rendel am g9ten Februar 1837. Der Kirchenrechner Muſch. Verſteigerungsanzeige. (128) Dienſtag den 28ten l. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen nachſtehende Gegenſtände, als: 1) ein braunes Wallach-Pferd mit Pferdgeſchirr, 2) ein vollſtändiger Pferde-Karrn, 3) eine tragbare Kuh, 4) ein Schaaf, 5) Pflug und Egge, 6) Fruchtfegemühle und Scheuerſeil, 7) Strohbank, Schnitzbank, Stampftrog u. ſ. w., einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Bruchenbrücken am 15. Febr. 1837. Friedrich Michels Erben. Ein Verwalter wird geſucht. (129) Auf dem gräflich Solms⸗Laubach'ſchen Hof⸗ gut zu Münzenberg wird auf Oſtern d. J. ein Ver⸗ walter geſucht. Zur Uebernahme dieſer Stelle Luſt⸗ — 20 tragende wollen ſich perſöͤnlich oder in Porto freien Briefen an Unterzeichneten wenden. Münzenberg den 15ten Februar 1837. G. Meier. Für Auswandrer nach Polen. (122) Einem techniſch gebildeten jungen Manne wurden ſchon von verſchiedenen Seiten Anträge ge⸗ macht, Behufs ſicherer und umfaſſender Nachrichten eine Reiſe in jene Gegenden zu unternehmen, um ſowohl im Allgemeinen, als auch den beſonderen Aufträgen der einzelnen Betheiligten gemäß, erſchö⸗ pfende Berichte, ſowohl des jetzigen Zuſtandes, als der Ausſichten in die Zukunft zu ſammeln.— Allein nur eine größere Maſſe von Intereſſenten macht die Ausführung des Projekts möglich, damit die Koſten für den Einzelnen nicht zu drückend werden. Wer ſich für die Sache intereſſirt, beliebe Wohnort, Stand, Vor⸗ und Zunamen, frankirt und ſchriftlich bei der Redaktion dieſes Blattes anzuge⸗ ben, um eine nähere Verſtändigung einleiten zu können. Sechs neue Zulaſte, (123) ſtark von Holz, gut gearbeitet und in Ei⸗ ſen gebunden, welche ſich vorzüglich zu Transport⸗ Faß eignen, ſind zu haben in Friedberg bei Küfermeiſter J. Koch. Aus zu leihen. (124) Es liegen 5 bis 6000 fl. gegen doppelte Verſicherung zu 4½ Prozent, theilweiſe oder ganz, zum Ausleihen bereit. Das Nähere iſt bei Hein⸗ rich Backes in Niedereſchbach zu erfahren. Kunſt⸗ Anzeige. (125) Der Unterzeichnete macht hiermit dem kunſt⸗ liebenden Publikum ergebenſt bekannt, daß Sonntag und Montag das Diorama zum allerletztenmal zu ſehen iſt, wo ich Alles anwenden werde, um an den 2 letzten Tagen das Publikum auf's Beßte zu unterhalten. Auch danke ich ganz ergebenſt für den Beſuch, der mir bei meiner ſeitherigen Anweſenheit geworden und bitte recht ſehr mich bei den letzten Vorſtellungen auch mit zahlreichem Zuſpruch zu be⸗ ehren. C. Paukert, Künſtler. Literariſche Anzeige. Dinter's Unterredungen über die zwei erſten Haupt⸗ ſtücke des lutheriſchen Katechismus, in 9 Theilen, und deſſen Unterredungen über die vier letzten Haupt⸗ ſtücke des lutheriſchen Katechismus, ganz neu und ſehr ſchön eingebunden, ſind billig abzugeben von dem Ausgeber dieſes Bl. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7fl. 40 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. 5 Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 16. Januar: Waizen: 6 fl. 50 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 12 kr. Koylſaamen:— fl.- kr. Erbſen:— fl.— kr. Magſaamen:— fl.— kr. Fruüchte⸗Preiſe zu Mainz, am 11. Februar: Waizen: 7 fl. 33 kr. Korn: 5 fl. 19 kr. Gerſte: 4 fl. 41 kr⸗ Hafer: 3 fl. 19 kr. Verkaufs⸗Preiſe vom 20. bis 27. Febr. 1837. Pfd. Lth. Ot. Für 1 kr. Milchbrod— 5— „ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 2— „ 10 kr. Laden⸗Brod 4 17— „ 8 kr. dito 3. 20— „ 6 kr. dito 2 23— „ 4 kr. dito 1 26.— 2 kr. dito 5 29— g Kr. Judengaſſe 1 ꝓpfund Ochſenfleiſch 10— 1„ Rindfleiſch— 8. 1„ Kühfleiſch— 8 1„ Nierenfett 20 18 1„ Kalbfleiſch 5— 1„ Hammellleiſch 7— 1„ Schpweinenlleiſch 11— 1„ Leber und Blutwurſt 12— 1„ Bratwurſt 14— 1„ Schwartenmagen 16— 1 77 Spe 5 20— 1„ Doörrfleiſch 16— 1„ Schmalz 18— Für die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz. Aufforderung,. Um dem Unternehmen einer Dampfmühlen- Anlage bei hieſiger Stadt entgegen zu kommen, 23 der 2 11 ——— Der resp. eine Verbindung der Waſſerverſorgung für letztere hierdurch herbei zu führen, finde ich mich ver⸗ anlaßt, diejenigen Gewerbtreibenden hierſelbſt, welche außer Benntzung von 5 bis 6 öffentlichen Spring⸗ brunnen, beſondere Waſſer-Ableitungen in ihre Hofe und untern Stockwerke ihrer Wohnungen haben wollen, die Angabe ihres täglichen Bedarfs an Waſſer und was ſie jährlich dafür zu vergüten gedenken, nächſten Freitag den 24. d. M., Nachmittags halb 4 Uhr, in meiner Wohnung abzugeben. Friedberg am 16ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Empfangs. Beſchei nigung. Von Herrn G. Gerlach dahier ſind für Chriſtian Schäfer von Nauheim 2 fl. 30 kr. an mich abgegeben worden, welche ich an Hrn. Oberkammerrath Wille nach Nauheim ſenden werde. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 9 11 2575 Expedition dieſes Blattes iſt für Chriſtian Schäfer ferner eingegangen: Von Frau Ht. 1 fl.; von Hrn. el 9 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.* Na ich Sie! von 1897 Fr U Unter dandwirth beſtehenden es werder mehrere O darüber B. Offen ſie geſetzit ſelbſt höchf beinahe un Benutzung Ordnung d und was. fen es doch us verlieh „Ain bis ö