Nr 24 f im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Pond den 17. Juni 1837. M. dem iſten Juli kann auf dieſes Intelligenzblatt für das zweite halbe Jahr mit 40 kr. abonnirt werden, welcher Betrag jedoch voraus zu bezahlen iſt. C. Binder nagel. Ein guter und wohlfeiler, bisher unbenutzter — Stellvertreter des Kalkmoͤrtels zu Mauern, welche gegen den Regen geſchuͤtzt ſind. Man ſieht ſehr haͤufig, daß arme Leute bei Er⸗ bauung ihrer Haͤuſer die Fundamentmauern mit Lehm ausfüllen. Wenn zu dieſen Mauern gehauene Sand— ſteine genommen, und dieſe ſich bindend uͤber einan⸗ recht gut zuſammenhaͤlt. der gelegt werden, ſo moͤchte der Lehm zur Noth ausreichend ſeyn, weil eine ſolche Mauer, wenn ſte durch ein darauf ſtehendes Gebaͤude beſchwert wird, Eine Mauer aber aus un⸗ ſern Baſaltſteinen, welche meiſt unregelmaͤßig geſtal— tet und durch den Maurerhammer nicht zu ebnen ſind, wird durch Lehm nicht feſter, als wenn die Zwiſchenraͤume mit Moos ausgefuͤllt werden. Dieſe weichen wegen ihrer regelloſen Geſtalt durch die Laſt des Gebaͤudes bald auseinander, wenn ſie nicht durch einen vorzuͤglich guten Moͤrtel zuſammengekittet wer⸗ den, bringen das Gebaͤude ſchon in den erſten Jah— ren zum Sinken und veranlaſſen hierdurch den Un— tergang deſſelben in der halben Zeit, als es unter andern Umſtaͤnden geſchehen waͤre. Es waͤre daher zu wuͤnſchen, daß dieſe Art zu mauern gar nicht ge⸗ duldet werden moͤchte. Fuͤr diejenigen, welche eine groͤßere Menge Kalk nicht bezahlen koͤnnen, giebt es bei Mauern, welche gegen den Regen geſchuͤtzt ſind, ein wohlfeiles und zugleich gutes Erſatzmittel, und dieſes iſt kein an⸗ deres, als der Koth, welcher von oͤffentlichen Chauſ⸗ ſeen abgeſcharrt wird und nichts anders iſt, als das Mehl von zermalmten Baſaltſteinen. Wenn dieſe Steinerde mit Waſſer ſo verduͤnnt und durchgeknetet, und, wo er zu haben iſt, mit einem Zuſatze von grobem Sande gemiſcht wird, ſo erlangt ſie nach dem Abtrocknen eine große Haͤrte, welche dem Ham⸗ mer widerſteht und daher im Innern einer trocken ſtehenden Mauer an Wirkung einem guten Kalkmoͤr— tel gleicht. Von außen koͤnnte die Mauer mit Kalk beworfen werden, welcher ſich mit dem Steinmörtel weit beſſer als mit Lehm verbindet. Schreiber dieſes, welcher dieſe Erde in genannter Beziehung oͤfters unterſucht und gepruͤft hat, kann ſein Bedauern nicht unterdruͤcken, wenn er dies ſo nuͤtzliche Material als unnuͤtz auf die Seite werfen ſieht, wo es nur dann nutzt, wenn die Aecker, denen es zugeworfen wird, einen zu leichten Boden haben, in welchem Falle die Baſalterde den Boden ſehr verbeſſert. Da aber dieſe Verbeſſerung nur einem ſehr ſchmalen Streifen laͤngs der Straße zu gut kommt, ſo waͤre es viel nuͤtzlicher, wenn jene Erde, zu dem oben angegebenen Zwecke benutzt wuͤrde. Die Menge dieſer Erde, welche auf die Seite geworfen wird, iſt oft ſo betraͤchtlich, daß ganze Haͤuſer davon aufge⸗ mauert werden koͤnnten. Bauverſtaͤndige, welche mit darauf zu ſehen haben, daß neue Haͤuſer nicht mit Fundamentmauern ver⸗ ſehen werden, welche in kurzer Zeit auseinander fal 6 den„Schoppen“ das frühere, kleinere Maaß gemeint len und den armen Beſitzern in wenigen Jahren deren Erneuerung noͤthig machen, wenn bereits die darauf ſtehenden Haͤuſer aus allen Fugen gewichen ſind, werden in dem Geſagten eine Veranlaſſung finden, das genannte Material naͤher zu pruͤfen und, wenn ſie es als bewährt befunden haben, zum Ge⸗ brauche zu empfehlen. f —— Recept zu einer ſehr ſchwarzen und dauerhaf— ten Dinte. l l Nichts iſt unangenehmer, als Handſchriften na etlichen Jahren verblaſſen oder roth werden zu ſe⸗ hen. Wer ſeine Dinte kauft, wird dieſe Erfahrung ſchon oft gemacht und zugleich bemerkt haben, daß dieſe im Kruge, worin ſie aufbewahrt wird, ſehr bald ſchimmelt und durch gänzliches Erblaſſen un⸗ tauglich wird. Die Urſache hiervon iſt die, daß das gemeine Gummi, welches dazu genommen wird, ſehr bald gaͤhrt, weil es zu viele Maſſe in die Dinte bringt, welche einen dicken Bodenſatz giebt, waͤhrend eine Beimiſchung fehlt, welche die Gaͤhrung und der Schimmel abhaͤlt: und dieſes iſt guter Eſſig. Ein⸗ ſender dieſes beſitzt das Recept zu einer trefflichen Dinte, welche Jahre lang ſchwarz bleibt und weder gaͤhrt noch ſchimmelt und faſt gar keinen Bodenſatz bildet; welche er bereits ſeit 30 Jahren erprobt hat, und glaubt daher, daß es den mehrſten Leſern des Intelligenzblattes erwuͤnſcht ſeyn werde, dieſes Recept hier mitgetheilt zu finden. Das Recept beſteht in Folgendem: Man nehme i 2 Loth engliſchen Vitriol(nicht, wie gewoͤhnlich, Kupferwaſſer), 4½ Loth Gallaͤpfel, 3 Loth arabiſches Gummi, 1 Schoppen guten Weineſſig, 3 Schoppen Regen- oder Flußwaſſer. Das Waſſer wird gekocht(damit die Dinte ſtaͤr⸗ ker deckt, kann mau darin 2— 3 Loth Braſilien⸗ holzſpane mitkochen, dann aber das Waſſer durchſei⸗ hen) und dann auf die mit dem Weineſſig ſchon einige Stunden vorher gemiſchten Species ſo heiß gegoſſen, als es das Gefaͤß er⸗ tragen kann. Nun rührt man die ganze Maſſe etliche Minuten lang um, ſo iſt die ſchwärzeſte Dinte fertig. Es muß hierbei nur noch bemerkt werden, daß unter iſt. Nach dem neuen Maaße müßten die Species verhaͤltnißmaͤßig vermehrt werden. Reflexionen. Warum die alten Aſtronomen,(Sternkundige) Aſtrologen(d. h. Leute, die aus dem Laufe und Stande der Planeten die Schickſale der Menſchen erforſchen wollten) wurden, und warum mit den Fortſchritten der Sternkunde mittelſt der Fernröhre die Aſtrologie der Aſtronomie weichen mußte? Dieſe Frage ſcheint ſich dahin beantworten zu laſſen: weil die Alten nur den Lauf der Geſtirne bemerken, aber nicht, daß dieſe große Weltkörper ſind, erken⸗ nen konnten, und es ihnen ſchien, als ſey die Erde der Mittelpunkt, um welchen ſie ſich drehten und die Geſtirne folglich nur für die Erde da; ſo mußte ihnen die Bewegung der Geſtirne das einzige Be⸗ obachtenswerthe ſeyn und in ihren Augen dieſer Be⸗ wegung nur Bezug auf die Erde haben und als deren Schickſalsverkündiger erſcheinen. E. ** ** Ein verſtorbener beruͤhmter Weltweiſe ſagt: es gehoͤrt ein unendlich hoͤherer Grad von Glauben dazu, um ein Gottesleugner, als um keiner zu ſeyn. Der Lehrſatz:„es ſey kein Gott“ erfordert, um geglaubt zu werden, weit mehr Leichtglaͤubigkeit, als alle andern Lehrſaͤtze miteinander.“ Und doch gibt es Leute, welche dieſe Leichtglaͤubigkeit zur Schau tragen um fuͤr ſtarke Geiſter zu gelten!— Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gläubiger- Aufforderung. (434) Philipp Fiſcher von Okarben beab⸗ ſichtigt mit Familie nach Nordamerika auszuwan⸗ dern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzu⸗ melden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den öten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 1 Küchler. Frucht⸗Verſteigerung zu Wölfersheim. (467) Dienſtag den 27ſten Juni d. J., Morgens 10 Uhr, ſollen 200 Achtel Korn, 200 Achtel Ger ſt d 30 10 off 0 690 ö 0 1 8. ase eufalls d 1 Fried! (4) nach Kill an dae Landgetit Entlaſſur Frie! (40 um 10 ll von 0 iin d W Laach, in der ſoge und Stn lh and Fried (508) um 10. ben zuſt Ablheilur verſteiger Die i aſſen. Okal 09) a Uhr, aus vor di 8 dlhud Gra geh, unt 5 gemeint e Epeciez iundige) aufe 0 Nenſchen ut den Fernrohre te! Dieſe den: weil bemerfen, id, erken⸗ die Erde edten und orden. den beab⸗ auszuwan⸗ innen drei ben anzu⸗ de ertheilt Kreisrath erg. s heim. Morgens tel Gerſt 1 und 30 Achtel Waitzen auf den fuͤrſtlichen Böden zu Wolfersheim verſteigert werden. Hungen am 29ſten Mai 1837. Der Rentmeiſter Kießling. Gläubiger- Aufforderung. (483) Adam Schaͤfer von Beyenheim beabſich⸗ tigt mit Familie nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, ge— genfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 20ten Mai 1837. g Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (484) Konrad Dewitz von Rendel beabſichtigt nach Kilianſtaͤden auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25ſten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Gras-Verſteigerung. (488) Donnerstag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Gras zu Heu und Grummet, von 10¾ Morgen Wieſen von der Sauerweide, in 5 Abtheilungen, von 6 Morgen Wieſen in der Lach, in 3 Abtheilungen, und von 3½ Morgen von der ſogenannten Ochſenwieſe, ſodann am Dickenrain und Stumpfengraben, auf hieſigem Rathhauſe öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 8ten Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Heugras-Verſteigerung. (508) Dienſtag den 20. Juni l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das diesjährige der Gemeinde Okar⸗ ben zuſtehende Heugras, circa 56 Morgen in 28 Abtheilungen, auf dem Gemeindehauſe meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes 7 85 in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Okarben den 8. Juni 1837. a Der großh. heſſ. Bürgermeiſter. Vor bach. Gras-Verſteigerung. (509) Montag den 19. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll zu Niederwöllſtadt auf daſigem Rath⸗ haus von 100 Morgen Gemeindewieſen und unge⸗ fähr 8 Morgen Gerichtſchreiberei- und Schulwieſen das Gras zu Heu und Grummet in 45 Abtheilun⸗ gen, unter den vor der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 13. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Bauſch. Holz ⸗Verſteigerung. (510) Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem rodheimer Gemeindewald, in den Di⸗ ſtrikten Jungenbuchen, Alteuſchlag und Grauenberg: 2½ Stecken Buchen⸗Scheidholz, 23 77„ Prügelholz, 225 5„ Stockholz, 2625 Stück Buchen⸗Wellen, 475„ weiches Laubholzwellen, 25 Stamme Buchen- und Eichen-Werkholz, 400 Baumſtützen, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet, Vormittags 8 Uhr, auf der Waldbahn an den ſogenannten drei Eichen ſtatt. Ich erſuche die großh. Bürgermeiſter reſp. Bei⸗ geordneten vorgenannte Holzverſteigerung gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 12. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Jacoby. Arbeits ⸗Verſteigerung. (511) Mittwoch den 21. Juni d. J., Vormittags um 11 Uhr, ſollen bei dem Wirth Konrad Schlem⸗ mer dahier folgende gemeinheitliche Arbeiten an die Wenigſtverlangenden verſteigert werden: Weisbinderarbeit voranſchlagt zu 45 fl. Maurerarbeit 77 7. 77 Schreinerarbeit 75* 5 Voranſchläge und Bedingungen liegen bei dem Un⸗ terzeichneten zur Einſicht offen. Münſter den 6. Juni 1837. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Theis. Arbeit- Verſteigerung. (512) Montag den 19. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Gemeindehaus die Planir- und Chauſſirarbeit der zu bauenden Straßen- ſtellen zwiſchen den beiden Orten Florſtadt und ge⸗ gen Friedberg hin, ſodann der Fuhrlohn der hierzu nöthigen Steine aus den hieſigen Brüchen unter den vorher erklärt werdenden Bedingungen an den We— nigſtnehmenden zur Verſteigerung gebracht werden. Ich erſuche die Herrn Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt be— kannt machen zu laſſen. Florſtadt den 10. Juni 1937. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Götz. — 168— Gras⸗Verſteigerung. (513) Freitag den 23. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Gemeindeha us das Gemeinde⸗ Gras zu Heu, ohngefähr 200 Morgen, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter wollen dieſe Bekannt⸗ machung ebenfalls in ihren Gemeinden gefälligſt veröffentlichen laſſen. Florſtadt den 13. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Goͤtz. Edictalladung. (514) Die Wittwe des Paul Joſeph Hartfuß hier⸗ ſelbſt iſt vor kurzem mit Hinterlaſſung eines Teſta⸗ ments verſtorben, deſſen Eröffnung nunmehr ſtatt fin⸗ den ſoll. Da inzwiſchen bis hierhin nicht verläſſig bekannt iſt, wer die nächſten Inteſtaterben der Verſtorbenen ſind, ſo werden alle, welche auf den Nachlaß der Paul Joſeph Hartfuß Wittwe Erbſchaft— oder ſonſtige Anſprüche bilden zu können glauben, hier⸗ mit vorgeladen, ſo gewiß Donnerstag den Zten Auguſt, Morgens 7 Uhr, hier zu erſcheinen, ſich der Publication des vorlie⸗ genden Teſtaments zu gewärtigen und ſich gehörig zu legitimiren, als ſonſt jene dennoch und ohne Rück⸗ ſicht auf die Ausbleibenden erfolgen, ſofort der Nach— laß, ſoweit nicht das Teſtament etwa entgegenſte⸗ hende Beſtimmungen enthält, den ſich anmeldenden und legitimirenden nächſten Verwandten der Ver⸗ ſtorbenen überlaſſen werden ſoll. Friedberg den öten Juni 1837. Großherzogl. heſſiſches Landgericht. Hofmann. Gras ⸗Verſteigerung. (515) Das diesjährige Gras zu Heu und Grum⸗ met von 210 Morgen Gräflich Solms-Roͤdelhei⸗ miſchen Wieſen in der Gemarkung Niederwöllſtadt ſoll Freitag den 23. d. M., in angemeſſenen Abthei⸗ lungen, meiſtbietend verkauft werden. Die Verſteigerung wird in der Neuherberge zu Niederwöllſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Aſſenheim den 13. Juni 1837. Die Graͤflich Solms-Roͤdelheimiſche Rentei. Publican dum. (516) Der unten ſignaliſicte Kriegsreſerviſt Ma⸗ thäͤus Ranft von Bodenrod iſt der Betheiligung eines in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai l. J. in dem ſogenannten Orangeriegarten dahier verübten Waſchdiebſtahls dringend verdächtig. Derſelbe hat ſich durch die Flucht der Unterſuchung zu entziehen gewußt und erſuchen wir alle reſpective Civil-und Polizeibehörden, sub oblatione reciproci, gedach⸗ ten Ranft betretenden Falls zu arretiren und an uns abzuliefern. n Friedberg am 7ten Juni 1837.. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Gilmer. Signalement. Größe, 6 Schuh 7 Zoll, Haare, braun, Stirne, bedeckt, Augenbraunen, braun, Augen, braun, Naſe, gewöhnlich, Mund, gewöhnlich, Bart, ſtark und braun, Geſicht, länglich, Geſichtsfarbe, bräunlich, Beſondere Zeichen: ſtarken Backenbart und Schnurbart. Gras-Verſteigerung. (517) Das der hieſigen Gemeinde gehörige Gras zu Heu und Grummet ſoll Donnerstag den 22. Juni, des Vormittags um 10 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Holler 1 unter den vor der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in verſchiedenen Abtheilungen meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter des Kreiſes Friedberg werden erſucht, vorſtehende Bekanutma⸗ chung in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Fauerbach II am 13. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Sang. Bekanntmachung. (518) Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Salzamts-Lokal die Lieferung von 80 bis 90 Centnern Heu, unter den im Ter- min bekannt zu machenden Bedingungen, an den Mindeſtfordernden überlaſſen werden. Saline- Nauheim den 29. Mai 1837. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Rieß. Bekanntmachung. (519) Donnerstag den 22. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſoll dahier das Gemeindegras zu Heu, be⸗ ſtehend in 130 Morgen, öffentlich an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gehörig bekannt machen zu laſſen. Bönſtadt den 14. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter f Geibel. Arbeits-Verſteigerung. (520) Montag den 19. d. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll die nöthige Reparatur von Maurerarbeit 250 Stüc 10 Stec 187 Sl öffentlich Die ſes gef zu laſien Faue Gee) dohen n Hühner ſtraße J) berſc N uugef 9 1250 unter den denden? Die ſes gefd zu laſſe Lang (523) 9 Uhr,] Heu⸗ un gen Wi fentlich Die in der ſuhende Malligſt Aodhe dt. rige Gras 2.Juni, uſung des Verſteige; gungen in verſteigert Frriſes kanntme⸗ en ermeiſter ſittags 10 Lieferung im Ter⸗ „ an den . amt. Rieß. Vormittags Hen, be⸗ Meiſtbie⸗ ſucht, die⸗ machen zu rherniſter 1 iittags 11 aurerarbel — an den Stallungen auf dem Gemeinde⸗Schulplatz, ſowie auch das Schulhaus und die Kirche mit Sandplatten zu verſehen und 3 Gemeinde ⸗ Brun⸗ nen oben der Erde auszumauern, auf Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. — Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach 1 am 14. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Werner. Holz⸗Verſteigerung. (521) Dienſtag den 20. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Fauerbach J, Diſtrikts Eichberg, am ziegenberger Feld gelegen, 480 Stück kieferne Stangen von 1 bis 4 Zoll Durch⸗ meſſer und 15 bis 20 Fuß lang, 250 Stück kieferne Wellen,* 10 Stecken hainbuchen Stockholz und 187 Stück dergleichen Wellen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die- ſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſien. Fauerbach J am 14. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Werner. Holz-⸗Verſteigerung. (522) Montag den 19. Juni, Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Langenhain, Diſtrikts Hühnerpfad, Revier Hochweiſel an der Kirchwalds⸗ ſtraße 1) verſchiedenes eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 2) ungefähr 4000 Stück eichen Schälholzwellen, 3) 1250 gemiſchte Wellen unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Langenhain den 14. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Huth. Bekanntmachung. (523) Donnerstag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, wird das der Gemeinde Rodheim zuſtehende Heu⸗ und Grummetgras, welches in circa 55 Mor⸗ gen Wieſen beſteht, in mehreren Abtheilungen of⸗ fentlich meiſtbietend verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter, reſp. Beigeordneten in der Umgegend erſuche ich dienſtergebenſt, vor⸗ ſtehende Gras- Verſteigerung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Rodheim den 12. Juni 1837. Der großh. Buͤrgermeiſter Jacoby. Verſteigerung der bei hieſigem Pfandhaus nicht eiugelösten Pfänder. (524) Montag den 10. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die bei der Verfallzeit in hieſigem Pfandhaus nicht eingelösten und auch nicht renovirten Pfänder, als Nr. 3573, 3833, 4057, 4071, 4149, 4325, 4327, 4472, 4473, 4477, 4616, 4623, 4682, 4687, 4768, 4783, 4786, 4801, 4900, 4911, 4914, 4955, 4963, 4973, 4987, 4990, 4992, 5000, 5011, 5014, 5020, 5021, 5026, 5033, 5038, 5067, 5143, 5171, 5172, 5179, 5191, 5228, 5279, 5286, 5301, 5309, 5354, 5361, 5370, 5374, 5383, 5386, 5388, 5414, 5426, 5468, 5482, 5521, 5532, 5538, 5591, 5642, 5654, 5678, 5683, 5722, 5728, 5751, 5755, 5791, 5796, 5807, 5809, 5812, 5850, 5858, 5867, 5869, 5886, 5895, 5898, 5926, 5927, 5930, 5930 5936, 5947, 5959, 599f, 6008, 6040, 6042, 6060, 6079, 6084, 6101, 6118, 6136, 6168, 6169, 6174, 6177, 6181, 6208, 6214, 6244, 6288, 6295, 6306, 6316, 6326, 6336, 6348, 6358, 6359, 6360, 6361, 6364, 6383, 6385, 6391, 6399, 6404, 6414, 6419, 6445, 6446, 6461, 6466, 6475, 6478, 6500, 6501, 6515, 6520, 6529, 6550, 6554, 6569, 6576, 6587, 6596, 6610, 6622, 6641, 6652, 6656, 6660, 6669, 6681, 6695, 6733, 6746, 6748, 6762, 6774, 6805, 6814, 6842, 6862, 6863, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 15. Juni 1837. 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (525) Auf die Verfügung großherzogl. Landge⸗ richts ſoll, Montag den 31. Juli l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Jacob Engel'ſche Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und großem Hinterbau, zum goldnen Engel genannt, mit Nro. 180 bezeichnet und im beſten Zuſtande be⸗ findlich, an Herrn Peter Boutemy und Johan⸗ nes Kromms Wittwe in der Schmiedgaſſe(auch Uſergaſſe genannt) gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg, den 15ten Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien-⸗Verſteigerung. (526) Montag den 26. Juni, Morgens 9 Uhr, ſollen auf Antrag des Chriſtian Hofmann und der Curatoren der Kinder erſter Ehe, die Mobillen ſeiner verlebten erſten Ehefrau, beſtehend in Bett werk, Weiszeug, Kleidungsſtücken, Bettſtellen, Com⸗ moden, Tiſchen, Stühlen, Zinn, Kupfer und Eiſen in der Behauſung deſſelben öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Friedberg den 15. Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. „Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach. (527) Montag den 19. d. M., Morgens um 7 — 70— Uhr, ſollen in den großh. Domanialwalddiſtrikten Kellerberg und Weſterfeldſcherwald: 1 Stecken Buchen⸗, 3¾ Eichen⸗ und 12 Stecken geſchältes Eichen⸗Scheidholz, 1 Stecken Eichen- und 28 ½ Stecken geſchältes Eichen⸗Prügelholz, 1 Stecken Buchen⸗ und 2 Stecken Eichen⸗ Stockholz, 250 Wellen Buchen⸗, 112 ¼ Eichen⸗ und 1087/ Wellen geſchältes Eichen-Reiſerholz, 1 Klotz in 99 Cubikfuß Eichen-Bauholz an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt der durch den Keller⸗ berg führende Hauptweg, in der Nähe hieſigen Ortes. Oberrosbach den 15. Juni 1837. Der großh. Revierförſter Bingmann. Gras-Verſteigerung. (528) Nächſtkommenden Mittwoch den 21ſten d. M., Vormittags 10 Uhr, wird das Gras dahier 1) von 4½ Morgen Gemeindewieſen, 2)„ 6½„ der Mitpredigerſtelle, 3)„ 4½„ der herrſchaftlichen Schäferei gehörigen Wieſen, 4)„ 4½/„ von Privat⸗Wieſen, einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, welches hierdurch bekannt gemacht wird. Oberrosbach am 14. Juni 1837. Der groß. Bürgermeiſter Lämmer. Heugras⸗Verſteigerung. (529) Von nachbeſchriebenen Freiherrl. v. Löw⸗ ſchen Wieſen ſoll das diesjährige Heugras in Ab⸗ theilungen meiſtbietend verſteigert werden, und zwar: 1. zu Niedermockſtadt, Donnerstag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in der Behanſung der Frau Gaſtwirth Kraft's Wittwe daſ. von ungefähr 2. zu Bauernheim, Freitag den 23. d. M., Vormittags um 8 Uhr, in oer Behau⸗ ſung des Herrn Gaſtwirths Höres daſelbſt 22 Mrg. von ungefähr 9 Mrg. nebſt dem Heuzehnten daſelbſt, und 3. zu Florſtadt an demſelben Tage, Nach⸗ mittags um 1 Uhr, von ungefähr 90 ¼ Mrg. 121¼ Mrg. Florſtadt den 13. Juni 1837. Der Freih. v. Loͤw'ſche Rentmeiſter Müller. Gras verkauf. (530) Freitag den 23. l. M., ſoll das dies jah⸗ rige Gras der Gemeinde Oſſenheim und Bau⸗ ernheim zu Heu und Grummet abtheilungsweiſe und zwar das der Gemeinde Oſſenheim, Vormittags 10 Uhr auf dem Rathhauſe daſelbſt; das der Ge⸗ der Verſteigerung eröffnet. meinde Bauernheim, Nachmittags 2 Uhr bei dem Gaſtwirth Höres daſelbſt, öffentlich meiſtbietend verkauft werden, was hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ niß bringt. 1 Oſſenheim den 14. Juni 1837. ö Der großh. Buͤrgermeiſter . ee ble r. 5 Verpachtung. (531) Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Rathhaus dahier das hieſige G⸗⸗ meinde⸗Backhaus auf 3 Jahre an den Meiſtbieten⸗ den verpachtet werden. Die Bedingungen werden bei Die Herrn Bürgermeiſter des Kreiſes werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. f N Niedereſchbach am 14. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Fahz. Privat- Bekanntmachungen. Empfehlung. (532) Ich beehre mich hiermit meinen geehrten Freunden und Bekannten, ſo wie einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich dahier eine Druckerei und Färberei für Wolle und Seide etablirt habe. Indem ich um geneigten Zu⸗ ſpruch bitte, verſpreche ich zugleich reelle und billige Bedienung. Aſſenheim den 7. Juni 1837. Ernſt Ludwig Beſt II. Verſteigerungs anzeige. (533) Montag den 19. l. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen in der Wohnung des verſtorbenen Kon⸗ rad Reuß zu Schwalheim nachſtehende Mobilien oͤffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden: f. e 1) Mehrere Mannskleider, 2) ohngefähr 30 Hemden, 3) einige Stücke Leinentuch und 4) allerlei Hausgeräth, als Schränke, Tiſche, Kiſten u. ſ. w. Schwalheim am 12. Juni 1837. Die Vormünder: K. Bingel. Ph. Reuß. Bei Michael Gredel in Friedberg, (534) auf der breiten Straße in dem Hauſe des Hrn. Nau, iſt 7 breiter, feſtfarbiger Cattun von 8 kr. bis 18 kr. pr. Elle zu haben; ferner Baumwollenzeug von 4 kr. bis 15 kr. die Elle, Hoſen⸗ und Weſten⸗ zeugen, ſeidene und halbſeidene Shwälchen, alle Sorten Strick⸗ und Schußgarn, Rock- und Weſten⸗ knöpfe, ſo wie noch viele andere in dieſes Fach ein⸗ wn einge ern. dhe Küche 1 (537) n 2 U) und Grun Rarkung, Ful 1536) And kann g Sor 1539) Tamzmuſk ger und uud bitte Ockſtad 9 1540) Hiermit die Wohnung Laden ind Heiters Di I meinen Maleiduggef ſtets bemül Fried! 541) Ahr, ſol Korn ger, meiſt triedb ad e Req f r bei de deiſbietend * Kennt, dermeiſter . üttags 10 J sige G. uſtdieten⸗ Werden bei es werden I. bekannt rgermeiſter en. en geehrten m geehrten n, daß ich Walle und eigten Zy N h Beſt II. e. mittags 1 denen Key⸗ e Mobilim * Zahlutz ke, Tische, jünder: b. Neuf edberg, zuſe des Hrn von 8 lr. bil awollenzen und Weſten, Achen, all und Weſier 6 Fach el — 1 ſchlagende Artikel, und werden dieſelben zu den Fa— brikpreiſen abgegeben. Holz ⸗Verſteigerung (535) Montag den 19. d. M., ſolleu in dem, dem Herrn Baron Carl v. Rothſchild gehörigen Palddiſtrikt Altenberg in der Gemarkung Rodheim 9450 Eichen⸗Schälholzwellen öffentlich meiſtbietend gerſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 8 Uhr an dem Peg von Okarben nach Rodheim. Okarben den 12. Juni 1837. a Hilgenreiner. Logis-Anzeige. (536) Bei Unterzeichnetem iſt im zweiten Stock en Logis zu vermiethen, beſtehend in zwei gleichen wu eingerichteten Zimmern, eiuer Küche, zwei Kam— gern. Es kann daſſelbe auch an einzelne Perſonen, ane Küche und Kammer, abgegeben werden. J. Steinhäuſer, Bäckermeiſter. » Gras-Verſteigerung. (637) Donnerſtag den 22. d. M., Nachmittags un 2 Uhr, will Unterzeichneter ſein Gras zu Heu ind Grummet ven ſeiner Wieſe, in Ockſtädter Ge⸗ tarkung, in 24 Abtheilungen meiſtbietend verſteigern. Friedberg. Phil. Philippi. Ein vollſtändiges Logis (538) auf der breiten Straße iſt zu vermiethen ind kann gleich bezogen werden bei ö Wittwe Hofmann. Sommerbeluſtigung zu Ockſtadt. (539) Sonntag den 18. Juni l. J iſt gut beſetzte Janzmuſik, gute Speiſen und Getränke nebſt billi—⸗ gr und prompter Bedienung bei mir anzutreffen ürd bitte deßhalb um gütigen Zuſpruch. Ockſtadt. Krug. Wohnungs⸗- Veränderung. (540) Allen meinen geehrten Freunden mache ich germit die ergebene Anzeige, daß ich meine bisherige Pohnung auf der breiten Straße verlaſſen, und den den in dem Hauſe des Herrn Silber- und Gold⸗Ar⸗ bäkters Dietz in der Uſergaſſe bezogen habe. Ich bin in meinen bekannten Artikeln, beſonders in gefertigten Keidungsſtücken aufs beſte verſehen, und werde mich sts bemühen, die möglich billigſten Preiſe zu ſtellen. Friedberg im Juni 1837. M. Maul. Frucht⸗Verſteigerung. a 641) Donnerstag den 22. d. M., Nachmittags Ahr, ſollen auf dem hieſigen Rathhauſe 100 Mal- 1 Korn und 20 Malter Gerſte, vom Armenſpei⸗ cher, meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Juni 1837. Die Armenkommiſſion. Schwalheimer Mineralbrunnen. (542) Sonntag deu 18. Juni d. J. iſt auf dem heſigen Mineralbrunnen durch die Kaicher Muſici gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu hiermit höflichſt einladet. Henkel. Mobilien-Verſteigerunng. (543) Mittwoch den 21. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen im Wohnhauſe zum Stern folgende Mobilien, als: 1 großer Kleiderſchrank mit zwei Thüren, 1 Küchenſchrank mit Glasſchrank, ein großer Weißzeug⸗ Schrank, Bettladen, 12 mit Rohr geflochtenen Stühle, 1 runder Zulege-Tiſch, mehrere kleine Tiſche, Com⸗ mode, Schreibpult, Betten und ſämmtliche ſonſtige Küchengeräthſchaften, gegen gleich baare Bezahlung, oͤffentlich verſteigert werden. Niederwöllſtadt am 14. Juni 1837. Charlotte Göſchel. Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Wiizen; 9 fl.— kr. Korn: 7 fl. 30 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 9. Juni: Waizen: 9 fl. 7 kr. Korn: 7 fl. 32 kr. Gerſte: 6fl. 7 kr. Hafer: 4 fl. 9 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 12. Juni: Waizen: 8 fl. 45 kr. Korn: 7 fl. 32 kr. Gerſte: fl.— kr. Hafer: 3 fl. 45 kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 18. bis 25. Juni 1837. pfd. Loth. Brod ⸗Preiſe. kr. pf. Ein— Leib⸗-Roggenbrod 2 3 Zwei„ 1 5 2 Vier— 77 77 11 8 — 474 Milchbrod 1 5 — 5% Waſſerweck 1— — 6% Gemiſchtes(Tafel-) Brod 151 Fleiſch⸗Preiſe. Ein!— Ochſenfleiſch 10 2 7— Kühfleiſch 8— 7— Rindfleiſch 8—.— 5— Kalbfleiſch 5— 7 5 Schweinenfleiſch 11 1 „ 5 Hammelfleiſch 8— 1—— Wurſt von blos Schweinen 124— 7— Bratwurſt 14— „— Schwartenmagen 16.— 0— Geräucherter Speck 20— 1 9 Schinken 14— 5—.— Dörrfleiſch 16 2 1. Schweinenſchmaſz, ausgelaſſen 20— 6 5 dito unausgelaſſen 18— „—— Nierenfett 20/— 1 Hammelsfett 18— NB. Die Bäcker in Butzbach haben ſelbſt erklärt, zu fol⸗ genden billigeren Preifen backen zu wollen: 1 Pfd. Leib Rog⸗ genbrod 2 kr. 2 pf.; 2 Pfd. Leib Roggenbrod 5 kr. 1 pf. 5 4 Pfd. Leib Roggenbrod 10 kr. 3 pf.; 1 kr. Milchbrod 3 Loth; 1 kr. gemiſchtes Brod 7 Loth. 4 2 Ferner wird bemerkt, daß t Pfd. Schweinenfleiſch in Butzbach 11 kr. koſtet. g Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. — 1112 5 1421 5 Preis iſt auf 36 kr.„ welcher Be⸗ Subſcriptions anzeige. 2 eee 423 iſt. — 2— Die Namen derjenigen verehrl. Sub⸗ 7 Bei E. Bindernagel in Friedberg erſcheint ſcribenten, deren Unterſchrift bis zum 1. Juli l. J. in der Kürze: bei der Verlagshandlung eingegangen ſind, werden der Literariſche Anzeige. ** E 1 n w E 1 0 u n 9 Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: The Vicar of Wakefield. By Dr. Goldsmith, Das Feſt dem Werkchen beigedruckt. 1 de D. 1 2. 9 D des evangeliſchen 36 kr. Aredi 4 f Fables- Contes pour servir de premiere lec- Pr ediger Seminars ture en francais avec un vocabulaire fran- und der cais- allemand, où sont expliquèes les difſi-, Taubſtummen 2 Anſtalt cultés; par J. A. Solomé. 48 kr. d Lebensbeſchreibung und Bildniſſe Nap oleon's ſei n! Friedberg, ner Familie, Verwandten, vertrauteſten Mar⸗ beſchrieben ſchälle und Generale. Zweite Auflage. 2 fl 15 kr. und nebſt den dabei gehaltenen Predigten, Reden und Ge⸗ 185 5 7 ö beten, ſo wie einem Verzeichniſſe der dabei anweſenden Louis Mann in Friedberg n 1 Geiſtlichen(507) empfiehlt ſich mit ſeinen neu angekemmenen don den Sommerſltoffen zu Hoſen und ſeidenen Weſtenzeugen . nach dem neueſten Geſchmack, ſeidenen Mantel⸗ und Profeſſor Dr. Y b Dieffenbach anderen Schwälchen,/ breiten feſtfarbigen Katunen, zu Friedberg. roth und blau geſtreiften Lederbarchende und Zwil⸗ Das Werkchen wird auf milchweißes Papier che und ſeinen ſonſtigen ſchon bekannten Artikeln in gedruckt und an die verehrl. Subſcribenten, mit reicher Auswahl. Sämmtliche Waaren erläßt er einem Umſchlage verſehen, geheftet abgege⸗ zu dem möglichſt billigſten Preiſe und bittet um gü⸗ ben werden. tigen Zuſpruch. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Sebr gutes Briefpapier, pr. Buch 20 kr., ordinäres pr. Buch 14 kr. Sebr gute Federn, ½ Hundert zu 20 kr. Ferner bringt derſelbe in Erinnerung: 8 Siegellack und Bleife dern 1 Pfund Siegellack Nr. 1: 2 fl.; Nr. 2: 1 fl. 40 kr.; Nr. 3: 1 fl. 30 kr.; Nr. 4: 1 fl. 12 kr.; Nr. ö: A kr. 1 Stange 7 5 7 kr.„ 6 kr.; 57 5 kü 75 4 kr.; 55 3 kr. Ganz beſonders feines Siegellack zu 3 fl. 45 kr., 3 fl. 18 kr., 3 fl. und 2 fl. 2 kr. pr. Pfund. 12 Bleifedern zu 8, zu 15 und zu 24 kr. 6 7„ 5,„„, KA, 1 77,,,, 3„ 2 Berichtigung. In Nr. 23 d. Bl., Seite 164. 3. Beerdigte, iſt das Alter der am 4. Mai beerdigten Frau Anne Magdalena Herold, geb. Schöneberger unrichtig angegeben. Sie iſt alt worden: 60 Jahre, 3 Monate und 27 Tage. f Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. des lte Bemerken (. J. ah Id wochs un eignete“ 5 Dir ui ſt Friedhof anzurege zu wirke nd Vo ſolgen, mit der erung der ungle dat un Aan mc Cache