9 VNN f Engel, dt den Bürger! Aaria Ei ed. Tochter deintich ahn ledige Saby, Weipbinde, del 18. Arz Sohn, J. erlein, Man iltwe, Nan lt 11 Nenal Auguſi. — Intelligenzblatt für die Yberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M37. Sonnabend, den 16. September 1837. —— Die Cholera, eine ganz unbedeutende immer heilbar Krankheit, wenn man ſie nicht vernachlaͤſſigt. Die Cholera, hat zwar bei ihrem erſten Erſcheinen in Deutſchland unſere liebe Wetterau mit ihrem Beſuche ver⸗ ſchont; auch iſt ſie bis jetzt noch fern von uns, obgleich ſie an mehreren Orten Deutſchlands wieder verheerend erſchienen iſt: allein wer bürgt uns dafür, daß ſie uns auch dießmal verſchont?— Es möchte daher dem Zwecke entſbrechend ſeyn, nachfolgenden Aufſatz aus der preußiſchen Staatszeitung un⸗ ſern Leſern zur Beachtung mitzuheilen. g Die Red. (Warſchau den 21. Auguſt.— Aus dem Schreiben eines Arztes.) Geſtern erfuhr ich, daß in Berlin ebenfalls die Cholera ausgebrochen ſey. Wenn es ſich wirklich ſo verhält, ſo darf ich nicht anſtehen, einige Notizen, welche von der groͤßten Wichtigkeit ſind, Ihnen mitzutheilen, da der Druck einer Abhandlung über dieſen Gegenſtand ſich noch einige Wochen verzögern wird und ich die Beruhigung, welche man aus dieſen Notizen ſchoͤpfen wird, Nie⸗ manden gern vorenthalten möchte.— Ich habe näm⸗ lich gefunden, daß die Cholera eine ganz unbedeu⸗ tende immer heilbare Krankheit iſt, wenn man ſie nicht vernachläſſigt, und im rechten Augen⸗ blicke ſind die einfachſten Mittel hinlänglich, um dieſe Krankheit zu beſeitigen. Die Cholera tritt näm⸗ lich, wie ich ſchon in der Epidemie von 1831 er⸗ kannt und öffentlich mitgetheilt habe, immer mit einer Diarrhöe ein, welche von 6 Stunden bis zu 4 Tagen dauert, worauf ſich dann erſt plötzlich die Krankheit ernſtlich entwickelt. Dieſe Diarrhöe iſt zuweilen mit Aufſtoßen, Neigung zum Erbrechen und belegter Zunge begleitet. Geheilt wird ſie immer, wenn der Leidende ſich bald ins Bett legt, Fliether⸗ thee(keinen anderen) in großer Menge trinkt, bis ein allgemeiner Schweiß entſteht, und dieſen Schweiß vier bis 6 Stunden unterhält, wobei die Vorſicht zu gebrauchen iſt, daß der Kranke bei vorhandenem Beduͤrfniſſe zum Stuhl ſich das Gefäß ins Bett reichen läßt, um jede plötzliche Abkühlung im Schweiße zu vermeiden. Begleiten die vorhergenannten gaſtri⸗ ſchen Erſcheinungen die Diarrhöe, ſo ſchickt man dem Flietherthee ein Brechmittel(aus einer Drachme Ipecacuanha:— nur niemals von Brechweinſtein, welcher in dieſer Epidemie immer ſchädlich iſt) vor⸗ aus. Iſt die Diarrhöe mit Leibſchmerzen begleitet, ſo werden aromatiſche Kräuter auf der Pfanne trocken heiß gemacht und immerfort während des Schweißes auf den Leib aufgeſchlagen. Wo ein Druck in der Herzgrube iſt, legt man einen Senf⸗ teig auf die Stelle.— Bei dieſer einfachen Behand⸗ lung bekommt Niemand die Cholera, und von 365 Fällen dieſer Art, welche im Lauf der Epidemie in der Privat⸗Praxis mir vorgekommen ſind, hat keln Einziger die Cholera bekommen.— Ich ſehe die Einwendung mancher Aerzte voraus, daß nicht Jeder⸗ mann, welcher während der herrſchenden Epidemie eine Diarrhöe hat, deswegen nothwendig die Cholera bekommen muß. Dieſe Bemerkung iſt wahr, aber der größte Theil, ja wenigſtens ½ der an Diarrhde Leidenden, bekommt die Cholera, wenn dieſer Zuſtand vernachläſſigt wird, und Jedermann wird lieber ei⸗ nige Gläſer Thee trinken wollen, als es darauf an⸗ kommen laſſen, ob ſeine Diarrhoe nicht vielleicht ohne gefährliche Folgen von ſelbſt voruͤbergehen werde.— Einige Aerzte wollen adh dann 775 wann einen Fall beobachtet haben, wo die Krankheit plötzlich ohne vorhergegangene Diarrhöe eingetreten iſt. Eine ſehr ſorgfältige Unterſuchung über dieſen Punkt in dem Cholera⸗Hoſpitale, welches meiner Leitung an⸗ vertraut iſt, läßt mich an der Richtigkeit dieſer Be⸗ obachtung zweifeln; doch ſelbſt, wenn ſie wahr wäre, ſo können einzelne Fälle unter Tauſenden der Wich⸗ tigkeit der allgemeinen Erfahrung keinen Abbruch thun.— Dieſe wenigen Bemerkungen mögen zur Beruhigung Ihrer und Ihrer nächſten Umgebungen dienen. Den Aerzten, deren Bekanntſchaft ich mich erfreue, werde ich ſo ſchnell wie möglich ausführlichere und wiſſenſchaftlichere Mittheilungen machen, da die ungeheuer anſtrengende practiſche Beſchaftigung mir im ſtrengſten Sinne des Wortes keinen Augenblick der Muße giebt, um dies ſogleich zu thun. Ueber kupferne und andere metalliſche Eß⸗ und Trinkgeſchirre. Die Eß⸗ und Trinkgeſchirre von Kupfer, Meſſing und Zinn ſind in unſern Küchen und Haushaltungen wegen ihrer Bequemlichkeit und Dauer ſehr beliebt, bedürfen aber, wenn ſie nicht nachtheilige Folgen für unſere Geſundheit haben ſollen einer ganz beſon⸗ dern Beaufſichtigung. ſaure, ſcharfe, geſalzene, fette, öligte Mittel, mit Kupfer längere Zeit in Berührung geſetzt, Grünſpan, dieſes ſo gefährliche Gift, erzeugen, daß ſogar die atmoſphäriſche Luft nach und nach bei Hinzutreten von feuchten Stoffen, denſelben an den Gefäßen an⸗ zuſetzen vermag, daß der Grünſpan Koliken, Er⸗ brechen, frampfhaſte Beſchwerden und andere gefähr⸗ liche Krankheitserſcheinungen hervorbringt; nicht min⸗ der bekaunt ſind die nachtheiligen Wirkungen des in den menſchlichen Körper gebrachten Bleies, welches dem Zinn ſo häufig beigemiſcht iſt, es hierdurch zu ei⸗ nem gefährlichen Gifte macht und welches, bei dem Glaſiren der irdenen Gefäße benutzt, ebenfalls nach⸗ theilig wirken kann. Es ſſt deßhalb wichtig, die Ver⸗ hältniſſe kurz anzudeuten, unter welchen kupferne, zinnerne und glaſirte irdene Geſchirre ohne Nachtheil für die menſchliche Geſundheit gebraucht werden tonnen und auf die hier zu berückſichtigenden Vor⸗ ſichtsmaßregeln aufmerkſam zu machen. 19 Die kupfernen oder zinnernen Gefäße muͤſſen . Denn bekannt iſt es, daß ſtets ſehr rein gehalten werden, damit nicht ſcharfe ſaure, fettige Subſtanzen eine Zerſetzung erzeugen/ oder die in der Atmosphäre enthaltenen ſauren und feuchten Theile ſie angreifen. Meſſingene Mörſer, die ſo gewöhnlich in den Haushaltungen gebraucht werden, erfordern beſondere Vorſicht und müſſen ſtets nach dem Gebrauche wohl gereinigt werden. 2) Kupſerne Gefäße, die beſtimmt ſind, ſaure, ſcharfe, fettige Subſtanzen aufzunehmen, müſſen ver⸗ zinnt und ſtets in einem vollkommen guten Zuſtande erhalten werden.— Da aber das meiſte Zinn mit Blei verfälſcht iſt in dem Grade, daß ſogenannkes 9= oder 10pfündiges Zinn, d. h. ſolches, welches, auf 9 oder 10 Pfd. 1 Pfd. Blei enthält oder das für engliſches verkaufte, ſogenannte Roſenzinn, wel⸗ ches auf 15 Pfd. 1 Pfd. Blei enthält, für gut gehalten wird, ſo iſt durchaus nöthig, daß zum Verzinnen nur ächtes, engliſches Blockzinn genommen und jeder Kupferſchmied verpflichtet werde, ſich die Kunſtgriffe anzueignen, ohne Blei, mit welchem es freilich weit leichter hergeht, und blos mit Salmiak zu verzinnen. Aechte Verzinnung ohne Blei wird durch folgende Zeichen erkannt: 1) der Glanz iſt lebhaft, 2) die Verzinnung hat beinahe die Farbe des feinen Silbers, 3) die Verzinnung ſitzt feſt auf dem Kupfer und kann nur mit Mühe von demſelben gelöſt werden. Unächte Verzinnung giebt ſich zu erkennen: 1) durch einen matten Glanz, 20 durch eine blaulichte Farbe, 3) dadurch, daß die Verzin⸗ nung nicht feſt iſt und bald leichter, bald ſchwieri⸗ ger ſich löſt, und 4) dadurch, daß bei dem Reiben der Finger ſchwärzlich gefärbt wird. 5 Die chemiſchen Kennzeichen der ächten und unäch⸗ ten Verzinnung gehören nicht hierher. 3) Zinnerne Gefäße muß man ſich nur zum kürzeſten Gebrauche bedienen und nie Speiſen län⸗ gere Zeit darin ſtehen laſſen, indem auch das reine Zinn etwas Arſenik, wiewohl in geringer Quantität enthält, welches ſchon durch, dem Anſcheine nach ganz unſchuldige Eier, die in etwas Brühe längere Zeit auf Zinn geſtanden hatten, ausgezogen und genoſſen wurde. Geſalzene Speiſen ſollten nament⸗ lich eben ſo wenig, wie ſaure und fette, in Zinn erwärmt werden oder ſtehen bleiben, weil ſie gewiß ſchädliche Theile aus demſelben ausziehen.— Zin⸗ nerne Becher, zinnerne Schenktiſche, bei welchen das abfließende Getränk ſoft wieder aufgefangen 1 ud aug— alb ganz i 0 9 4 ö in ihnen eine n kupſaner a gen in einem eduren ed ben so ſchäd nachen der 1 nehmen, w 0 3 Obgleic weinbrennen er S tüaſpan/ ſo 15 Seht Deßhald wuſſen einigt uud de 6), Da di hen Gefäßen Dinge daſſelb. lich, daß der Geſchirren a micht einen g 5 Baannt 2 1 816) Ju 0 in koſtet d gen Bekan 9 Uhr an, mayen, im eden hauſſee, be ſhen, im ſch weiſtbie in Seer gra driedbe 1 C280 f f ſcharſt erpeugey uren un Morse gebraucht Muſſen werden. ſaure, d ver⸗ Jadande Ann mit genannt welche eder das un, wel⸗ dur gut daß zun genommen „ſich he elde 8 Salmial lei win Alam it e Farbe Wc demſelben t ſich zu 2 durch 4 Vein, d ſchweri⸗ ien lan⸗ das teint Quamität eint nach t langete ogen um u namem⸗ in Zinn ſie geniß — Zin⸗ relchen igeſangen — 21 und genoſſen wird, meſſingene Kranen u. dergl. m. ſind aus oben angegebenen Gründen ſchaͤdlich und deßhalb ganz zu meiden. 4 Beim Kochen der Bohnen wird zuweilen, um ihnen eine ſchöne, grüne Farbe zu verſchaffen, ein kupferner Löffel in dieſelben gelegt oder ſie wer⸗ den in einem kupfernen Gefäße gekocht. Dieſe Pro⸗ teduren ſind höchſt nachtheilig für die Geſundheit. Eben ſo ſchädlich iſt das Verfahren, zu dem Ein— machen der Gurken, aus gleichem Grunde, Eſſig zu nehmen, welcher längere Zeit in kupfernen Ge⸗ fißen geſtanden hatte. 5) Obgleich häufig behauptet wird, beim Brand⸗ weinbrennen erzeuge ſich in den Brenngeſchirren kein Grünſpan, ſo iſt dieſes doch außer allem Zweifel, zeßhalb müſſen dieſelben oft hierauf unterſucht, ge⸗ pinigt und reparirt werden. 6), Da die Glaſur in unſern gewöhnlichen irde⸗ gen Gefäßen mit Blei bewirkt wird und ſaure, ſcharfe Dinge daſſelbe anfreſſen oder gar auflöſen, ſo ergiebt ſch, daß dergl. nie längere Zeit in ſolchen irdenen Heſchirren aufgehoben werden dürfen, wenn ſie cht einen großen Nachtheil auf die Geſundheit gisüben ſollen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr 1 Bekanntmachung. 816) In dem hieſigen herrſchaftlichen Holzma⸗ dazin koſtet dermalen und bis zur weiteren deßfall⸗ ſgen Bekanntmachung der Stecken gutes buchen Scheit⸗Holz fl. 7 30 kr. Dieſes bringt man hierdurch unter dem Anfügen zer öffentlichen Kenntniß, daß die Käufer keinerlei Nebenabgaben, Trinkgelder und dergl. zu bezahlen haben. Büdingen den 28. Auguſt 1837. Gräfl. Yſenburgiſche Rentkammer daſ.. eta enn (827) Montag den 25. Sept., von Vormittags Uhr an, ſoll das Obſt auf den ſtädtiſchen All⸗ nayen, im Seer⸗ und Stadtſchreiberei-Haingraben, Vildkautsgraben, an der ockſtädter Gaſſe, an der (hauſſee, beſtehend in Aepfel, Birnen, Nüſſen, Zwet; en, im Ganzen und in einzelnen Parthien öffeut⸗ lch meiſtbietend verſteigert und der Anfang damit in Seergraben gemacht werden. Friedberg den 7. Sept. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Aepfel ⸗Verſtei gerung. (828) Freitag den 22. d. M., des Vormittags 9 Uhr, werden die der Gemeinde Reichelsheim zugehörigen Aepfel, ohngefähr 150 Malter, in meh⸗ reren Abtheilungen gegen baare Zahlung an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 7. Sept. 1837. Herzogl. naſſ. Lanodberſchultheißerei Hehner. O bſt⸗Verſteigerung. (844) Montag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Oberflorſtadt ungefähr 12 Malter Aepfel und 2 Malter Saubirn, öffentlich unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt bei dem großh. Beigeordneten Huber daſelbſt. Florſtadt am 13. Sept. 1837. 6 Der großh. Bürgermeiſter Götz. O b ſt⸗Verſtei gerung. (845) Donnerſtag den 21. d. M., Mittags 12 Uhr, ſollen die der Gemeinde Fauerbach 1 gehoͤrigen Aepfel, ungefähr 5 Malter, und 1 Malter Birn, an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Fauerbach I. am 13. Sept. 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Werner. Ale p fell! Verſtei gerung. (846) Freitag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die diesjährigen der Gemeinde Maibach zugehörigen Aepfel oͤffeutlich meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekaunt machen zu laſſen. Maibach den 11. September 1837. 8 Der großh. Bürgermeiſter a Philippi. Weisbinder⸗Arbeits⸗Verſteigerung. (847). Dieuſtag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die Weisbinder⸗ Arbeiten am Schul- und Rathhanſe, ſowie auch an AJonſtigen gemeinheitlichen Gebäuden, im Ganzen zu 83 fl. 37 kr. voranſchlagt, au den Wenigſtnehmen⸗ den öffeutlich verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 10. Sept. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Bauſch. und Ehauſfir⸗Arbeits⸗ Verſteigerung. (848) Dienſtag den 19. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll eine Strecke Wegs von Nie⸗ derurſel e ungefaͤhr 20 Klaf⸗ Planir⸗ ter kang, zum niren und Chaufßren auf Ort und Stelle oͤffentlich die Wenigſinehmenden verſteigert — 252— 7 b) Bau-, Werk⸗ und Nutzh nen! olz, 40 kr. le werden. Die Herren Bürgermeiſter werden hiermit ö a 1 5) 8 Stuͤck Kiefern⸗Stämme, 65 Kubikfuß hal⸗ bare, ud erfucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Niederurſel den 13. Sept. 1837. 1 Der großh. Bürgermeiſter 10 Amſel. an Ort O bſt⸗ Holz⸗V i ng. Di ſt⸗ und Holz⸗Verſteigerung ihren Gemei (849) Montag den 18. September d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen in der hieſigen Gemeinde He ungefähr 4 Malter Aepfel und 1½ Malter Nüſſe, ſodann des Mittags 12 Uhr, 8 Stecken eichen und buchen Stockholz und 632 Stück kiefern Reiſerholz⸗ Wellen in dem Gemeindewald Schweinzel öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt. a Ein vol liſt Münſter am 12. September 1837.(830) welches in Mitte November bezogen werd Der ae kann, ſteht zu vermiethen bei H. Marbach 0 eis. f Obſt⸗Verſteigerung. 18 1 50 W at de Ge (830) Dienſtag den 19. d. M., Vormittags um 8 von der zu Engeltha gezogenen Oe eizer⸗ 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Kiederrosbach ge⸗ Race, ſind bei Hrn. Carl Friedrich Petſch zu hörige dießjährige Obſt, beſtehend in einer kleinen Niedererlenbach abzugeben. Quantität Aepfel, Birnen und Zwetſchen, unter den Re ſt au ratio im Termin eröffnet werdenden Bedingungen an Ort(838) Meinen Freunde 60 16„ ochweiſel am 13. Se Privat„Bekanntmachungen. 1(se) dug und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. hiermit an, daß Die Herren Bürgermeiſter werden um gefällige Bekanntmachung dienſtergebenſt erſucht. Niederrosbach den 13. Sept. 1837. tend, 3 Reu „ 1 2½ bis 4% ue fegen At % Zoll Durchmeſſfee? e e Me und Stelle meiſtbietend verſteigert er schone. e gr. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches in ſildet/ 0 Lei nen nden bekeam mache 1 lasen. 104. 45 ki pt. 837. N 0 1 Der großh. Bürgermeiſter fl. 2 kl., — tere diewung un 0 1774 Macher, abger 12 5 erofe für 2 Nr rirte Winter n und Gönnern zeige ich[amaſte ze. ich meine Wirthſchaft auf der Zeil Friedberg über wieder eröffnet habe 5 5 Zugleich mache ich meinen in der Umgegend von Der großh. Bürgermeiſter Frankfurt wohnenden Fre 6 900 a F. Bullmann. daß ich mit Vergnügen bereit bin, ihre Angelegen, 886) Heut Holz⸗Verſteigerung. (851) Donnerſtag den 21. d. M., Vormi um 9 Uhr, werden aus den hieſigen hochfreih. Wal⸗ 0 J richt lic heiten hier, z. B ittags digungen, Kaufhändel, Vermiethun gen, Be i en rechtlicher Anwaldſchaften in ger alk 4 2 Lotterie⸗Angelegen⸗ ſeſtin angekt i Wald beſchrieb 15 dungen auf dem Platz in dem Wal nach eſchriebene. Aufnahme n Holzſortimente, als: f 3 ck 1 f i 10 48 4 Ste en Kiefernho 8, liche Aufträge e rankfurt a. M 2) 196 7 Eichen⸗Stockholz und 3) 4975 Stück Kiefern⸗Wellen 5 an den Meiſtbietenden verkauft werden, welches mit dem Anhang, daß die Zuſammenkunft oben am haſſel⸗ iter Merino und Geſuche Friedberg litten Publikum ecker Pfad iſt, andurch bekannt macht 2 8 8 ſbe nad us l Sabat am 14. September 1837.„(853) liegen in der Kirchenkaſſe zu Oberau zu cz ic wine Die hochfreih. v. frankenſteiniſche 5 Procent zun Auslerhen bereit 1 bern Jung weg g Rentei. 8 8 E. Fu 1 th 7. das ehemali Holzverſteigerung im Revier Hochweiſel. 1205 Metzgergaſſe Nr. 195. th empfehle m (852) Mittwoch den 20. d. M., des Vormittags empfiehlt ſich mit ſeinem aufs Neue aſſortirten urrfertigten Mi Mode⸗Waaren⸗Geſchaͤft i auch in 10 Uhr, wird in der hochweifeler Mark, Diſtrikt b Filzhard, unweit Ziegenberg, folgendes Holz, als:( 854) beſtehend in ſehr ſchönen ſei 40 lenen Schälchen, Gürteln, Boa⸗ und Schwane Cotiers, ſeidenen Handſchuhen A 48 durchbrochenen baumwollenen Haud a derhandſchuhen à 8 kr., rauhlederm driedberg d en von 20 bis 52 kr., ſeidenen Brandho lz 1 12 Stecken gemiſchtes Buchen⸗, Eichen⸗, ie. friſches Stockholz, f holzwellen, 40 100„ Kiefern Wellen, bis 15 kr., Kin 25 4„ Kiefern⸗Stockholz, ö a 3) 119 Stück gemiſchte Buchen Eichen, ꝛc. Reis- und Glace⸗Handſchuh und wollenen Taſchen, denen und wol kr., glatten un ſchuhen von 11 bemerf e, da ſiebene Geſche Heſchmack ſehlt. 0 Hoſenträgern, Laſting und 6 ſeidenen pariſer Eravatten von 30 kr. bis 1. eic) dt 0 — 3— baz 45 kr., ledernen und ſeidenen Geldbörſen, Bronze⸗ a Waaren, Gold⸗, Silber⸗, Stahl⸗ und Glasperlen, iet Uhrkettchen, Fußdecken, Schuhzeugen, Reiſeſacken, J pique⸗Stücken, nebſt vielen andern bekannten und neu zugelegten Artikeln, worunter ſich beſonders eine ſola ſehr ſchöne Auswahl angefangener Stickereien be⸗ zou indet, als: Pantoffeln in Zephyr à 1 fl. 20 kr., N Taſchen in Leinen- und Seitenſtramin von 1 fl. 20 kr. bis 1 fl. 45 kr., Hoſenträger in Seidenſtramine eise 1 fl. 24 kr., und bittet unter Zuſicherung reeler 15 Bedienung um geneigten Zuſpruch. Waaren⸗Empfehlung. 855) Durch den Abſchlag der feinen Wolle, is, vorunter namentlich die feinen Tuͤcher, die eng⸗ hen werdn ichen und franzoͤſiſchen Tybets begriffen, ſind . gen. 71 1 8 g 5 Na it Preiſe der Wollenwaaren ziemlich herab⸗ % keeſommen; beſonders empfehle ich alle mogliche Schwei Srten und Farben der feineren und feinſten Petſchy Ticher, abgepaßte Damenmaͤntel, die neueſten Soffe fuͤr Winterbeinkleider, Weſten, groß⸗ ll. arirte Winter⸗Shawls, wollene und faconirte ain eig M Oimaſte ꝛc. b . Friedberg den 10. Sept. 1837. a Simon Lindheimer, breite Straße. gend vor 5 N M̃ Ern. 51 560856) Heute iſt eine Parthie gewuͤrfelter, ungen, Bilrtter Merino à 13 und 14 kr. pro Elle, en inge„ breiter à 28 kr. pro Elle in den neueſten Agelegentdeſeins angekommen bei Weézucz Friedberg den 12. Sept. 1837. ne Simon Lindheimer, 4 breite Straße. ſeting, Nohnungs veränderung und Empfehlung. erwacht ies 7) Ich erlaube mir dem hieſigen und benach⸗ laren Publikum die ergebenſte Anzeige zu machen, Oberau aß ich meine Wohnung verändert, indem ich von dern Jung weg in die Behauſung der Frau Wecker, in gas ehemalige Simerrock'ſche Haus gezogen bin. Ich empfehle mich bei dieſer Gelegenheit mit meinen „ oſfortum erertigten Möbles nach der neueſten Facon, ſo ** oi auch in Fertigung von Bauarbeiten, wobei a rtlach demerke, daß meine Frau das früher von ihr e net ebene Geſchäft im Kleidermachen nach dem neue⸗ d den mien Geſchmack fort betreibt, und ſich hierin beſtens Umfiehlt. riedberg den 14. Sept. 1837. Jokob Pfeffer. img 5 Einladung. fl. bis 168.8) Sonntag den 17. d. M. iſt bei dem Unter⸗ zeichneten gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu er alle ſeine Freunde und Gönner höflichſt einladet. Niederrosbach den 14. Sept. 1836. Georg Philipp Winter II. Ein grüner ſeidener Regenſchirm, (8539) mit metallenem Stiel, fehlt mir ſchon ſeit einiger Zeit, ohne daß ich mich entſinnen kann, wem ich ihn geliehen habe. Ich bitte den gegenwärtigen Beſitzer um gefällige Zurückgabe deſſelben. Friedberg den 14. Sept. 1837. 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Oſſenheimer Waͤldchen. (860) Sonntag den 17. d. M., als auf die oſſen⸗ heimer Kirchweih, beſchließen ſich wieder die Som⸗ merbeluſtigungen für dieſes Jahr im oſſenheimer Wäldchen, wozu ich hierdurch höflichſt einlade, um meinen wärmſten Dank an alle Diejenigen, welche mich im Laufe dieſes Sommers mit ihrem Beſuch beehrt haben, mündlich abſtatten zu können. Für gut beſetzte Muſik, prompte Bedienung, gute Speiſen und Getränke werde ich beſtens beſorgt ſeyn. Sollte am erſtgenannten Tage ungünſtige Witte⸗ rung einfallen, ſo iſt Sonntag den 24. Sept. die letzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik im Wäldchen. Oſſenheimer Jagdhaus den 14. Sept. 1837. Aehle. Kirchweihfeſt zu Dorheim. (861) Sonntag den 17., Montag den 18. und den folgenden Sonntag den 24. d. M., an den Tagen des hieſigen Kirchweihfeſtes, iſt bei mir Harmonie⸗ und Tanzmuſik, nebſt allen an dieſem Feſte gewöhnlichen Erforderniſſen anzutreffen. Ich lade hierdurch alle meine guten Freunde und Be⸗ kannten Friedbergs und der Gegend höflichſt ein, bitte um zahlreichen Zuſpruch und werde durch gute Ordnung und reelle Bedienung das Vergnügen des Feſtes zu erhöhen bemüht ſeyn. Dorheim den 12. September 1887. i Wilhelm Bingel, Gaſtwirth. Selſerbrunnen bei Okarben. (862) Sonntag den 17. September l. J. iſt gut be⸗ ſetzte Harmonie- und Tanz⸗Muſik auf dem okarber Mineralbrunnen anzutreffen, wozu mit der Verſiche⸗ rung billigſter und prompteſter Bedienung freund⸗ lichſt einladet Havenecker. Lerchen ⸗Fang. (863) Mittwoch den 20. Sept. I. J., ſoll der, der friedberger Jagdgeſellſchaft gehörige Lerchenfang, in der Behauſung des Gaſtwirths Hieronimus meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg im September 1837. Langsdorf. Wagner. — 24— Literariſche Anzeige. b Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: uhrmann, W. D., Handbuch der neueſten the⸗ ologiſchen Literatur oder Anleitung zur Kenntniß der in den neueſten Zeiten(in den letzten ſieben⸗ zehn Jahren) erſchienenen vorzüglichen und brauch⸗ baren theologiſchen Schriften, für Theologie⸗Stu⸗ dirende, für Candidaten und Mitglieder des Predigtamts. I. Band, 6 Heſte. Geheſtet 5 fl. 24 kr. 5 8 Mährchen der Tauſend und Einen Nacht fuͤr die Jugend bearbeitet von Albert Lud w. Grimm. Erſter Band. Mit einem Titelkupfer. Zweite Auflage. 1 fl. 48 kr. Hülsmann, J. H., zur Charakteriſtik der über das von Eduard Hülsmann herausgegebene exegetiſche Handbuch für praktiſche Theologen erſchienenen Schriften und des in Nro. 22. und 23. der diesjährigen evangeliſchen Kirchenzeitung enthaltenen Aufſatzes. Geheftet 27 kr. F Von dem in jeder Hinſicht vorzüglichen Werke: a 5 ſchienen und von der zweiten Sektion: Schwaben von G. Schw zwei erſten Lieferungen zur etwas Ausgezeichnetes ſehen will, dieſe Stahlſtiche. len dar: Canſt Haus, Weinsberg, pfen im Thal und Faxtfeld, Guttenberg am Neckar und Heilbronn. Das ganze Werk erſcheint in mit 260 Stahlſtichen. nicht zur Annahme des ganz zu machen, ſondern kann au nen ſubſcribiren, deren jede Lieferung 3 Stahlſtiche mit 2— 3 Bogen Text enthält und 36 kr. koſtet. Wer es zur Anſicht wünſcht, beliebe ſich nur an C. Bindernagel in Friedberg zu wenden. bereit. der betrachte „Ferner iſt bei C. Blaul, G. Chriſten. Leitfaden zur der Particular⸗ Fr., Geheftet a Kenntniß der „Großherzogthum Heſſen Binder nagel zu haben: Andachtsbuch fuͤr evangelische f 54 Juſtizverwaltung in dem diſſeits des Rheins und Geſetzgebung. Geheftet 27 kr. Früchte⸗ Preiſe hi Waizen: 7 1 15 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 8. Sept.: Walzen; 7 fl. kr. Hafer: 2fl. Früchte⸗Preiſe Waizen: 6 1 40 kr. Ha N Butzbach vom 1 zu Frankfurt, er: 3 fl. er in Friedberg: Korn: 6 fl.— kr. 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W Verde 1 Ochſenfleiſch 7 111— 11 zm Jahr „„ Kubſteiſch eee „Nimndfleiſch S S den Bauernſt „ Kalbfleiſch 8 7e enen Wiesen „] Schweinenfleiſch 41 2 1 2—Aufgemur „ Hammelfleiſch 4 5 84— 81 amminer! „ Wr von bos Schweinen 4% 1 8 „ Bratwurſt e dau und Weg „ Schwartenmagen f 16 14 u beginnen, 1 Een Speck 15 1 2— im Zimmer u 77 inken 3—— 5 b „ Dorrſleiſch 16— 16 2 Fiaciſche aut „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 1204— ichen jungen be 8 Unausgelaſſen 15— 520 4 kleinen Aufſe „MNierenfett a 0 20— Wieſentechnif 77 Hammelsfett a:— 1 0 Es wär f. I. dur Theilnahn gr. heſſ. Kreisrath d. K. f würden demn 3 B. des 19 fuͤhrung und Kenntniſſe e Dr. Came ſasca. Intereſſante Anzeige fuͤr Wieſenbeſitzer.. 99 1155 0 CCC. ochſten Bei Carl Bindernagel in Friedberg ſſt zu haben: b n 5 0 91 5 ſawi Wieſenpolizei⸗Ordnung für die Gemeinden des Kreiſes Friedber U 3 6 kr. bemerkte a 8 1 Sie wer Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car 1Bindernagel in Friedberg. lunnchts v. In gmeinde