it au Ulatteg Sonntag 5 Uhr, N See⸗ 10. d. dicht bei 1 12. d. dicht bei juß brei⸗ Hauluſti. iesland. ur auf welches Wassgeder 12 Ele d. K. 5 Intelligenzblatt für die inz GN rovinz WMberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M15. Sonnabend, den 15. April 1837. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter resp. Lokalpolizeibeamten des Kreiſes. Betreffend: Die Feuerviſitationen und die dabei vorkommenden Zuwiderhandlungen gegen die Feuerordnung. Unter Bezugnahme auf mein in obigem Betreffe unterm 12. Oktober 1835(Intelligenzblatt Nr. 42) erlaſſenes Regulativo weiſe ich Sie hierdurch an, die Feuerviſitation, unter Zuziehung der beſtellten Sach— verſtändigen, nach Vorſchrift vorzunehmen und die Protokolle binnen vier Wochen einzuſenden. Friedberg am 7. April 1837. Küchler. Derſelbe an die großherzoglichen Burgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Beitritt zur Staatsaſſecuranzanſtalt für die Stellvertretung. Da die diesjährige Muſterung im Mai beginnen wird, ſo findet man nöthig, daß die Altern und Vormünder der dabei zum Looſen kommenden Militarpflichtigen über die Zeit, bis zu welcher die Letzteren bei der Staatsaſſecuranzanſtalt für die Stellvertretung verſichert werden konnen, nochmals genau belehrt werden, damit ſie nicht aus Unwiſſenheit oder Irrthum in Nachtheil kommen. Nach dem§. 10 der Statuten jener Anſtalt vom 1. September 1836 iſt der Tag vor der Loos— ziehung in jedem Bezirke der letzte, an welchem für die am Looſen Theil nehmenden Militärpflichtigen dieſes Bezirks der Beitritt zu der Anſtalt zuläſſig iſt, und es muß alſo an dieſem Tage die Einlage und Beitrittserklarung bei der Aſſecuranzkaſſe zu Darmſtadt wirklich eingekommen ſeyn. Wenn demnach die Beitrittserklarung und die Einlage zwar an dem Tage vor der Loosziehung, oder ſchon fruher an die Aſſecuranzkaſſe zu Darmſtadt durch die Poſt, durch Boten oder durch andere Perſo— nen abgeſchickt wird, aber nicht an dem Tage vor der Loosziehung, ſondern erſt ſpäter an die Aſſe— curanz gelangt, ſo wird beides von dieſer Kaſſe nicht mehr angenommen, und der betreffende Militär⸗ pflichtige kann alſo keinen Antheil an der Anſtalt haben. Dieſes Verhältniß müſſen beſonders diejenigen wohl beherzigen, welche ihre Söhne ꝛc. blos aus dem Grunde nicht bei der Staatsaſſecuranzanſtalt verſichern, weil ſie hoffen oder glauben, daß dieſe ihre Söhne bei der Muſterung wegen Untauglichkeit, oder aus irgend einem anderen Grunde fuͤr kriegsdienſt— frei erklart werden würden. Denn wenn ſich dieſe Erwartung durch den Erfolg nicht beſtätigt, wenn ihre Söhne bei der Muſterung für tauglich, oder überhaupt nicht für kriegsdienſtfrei erklärt werden, ſo iſt nun in deu meiſten Bezirken wegen der Entfernung von Darmſtadt die Zeit zu kurz, als daß noch am Tage vor der Loosziehung die Einlage und Beitrittserklärung bei der Aſſecuranzkaſſe zu Darmſtadt eingekommen ſeyn könnte, und es exiſtirt alsdann keine andere Möglichkeit, ihre Söhne noch vertreten zu laſſen, als daß ſie die ganze Vertretungsſumme mit 250 fl. in die Einſtandskaſſe be⸗ — 104— zahlen. Solche Leute werden daher(auch wenn ſie noch ſo beſtimmt glauben, wegen der Kriegsdienſt— freiheit ihrer Söhne ꝛc. ſicher ſeyn zu können) wohl thun, wenn ſie ſchon geraume Zeit vor der Muſte⸗ rung ihre Söhne ꝛc. bei der Staatsaſſecuranzanſtalt verſichern; werden dann dieſelben bei der Muſterung für frei erklärt, ſo erhalten ſie die Einlage nach Abzug von 4 fl. zurück. Auch mache ich bei dieſer Gelegenheit wiederholt auf die Nothwendigkeit aufmerkſam, das Geld ſtets richtig gezählt und nur in ſolchen Münzſorten, welche bei den öffentlichen Kaſſen angenommen werden, an die Aſſecuranzkaſſe einzuliefern. Denn die bisherige Erfahrung hat gelehrt, daß insbeſondere die Einſendung unannehmbarer Münzſorten den Leuten öfters bedeutende Koſten und Weitläuftigkeiten verurſacht hat. Wenn die Bürgermeiſter keine Formulare haben, ſo können ſie dieſelbe bei mir empfangen. Al⸗ len denjenigen Leuten, welche Beitrittserklärungen unterzeichnen wollen, iſt hierbei auf das Bereitwilligſte an die Hand zu gehen, niemals aber dieſelben wegen jener Formulare und deren Unterzeichnung hierher zu verweiſen. Friedberg den 12ten April 1837. Küchler. Ueber die Pflege der Obſtbaͤume. (Fortſetzung und Beſchluß.) 4) Der Apfelbaum muß vor übermäßi⸗ ger Fettigkeit gehütet werden. Wenn junge Bäume zu fett ſtehen, ſo wird die Rinde glänzend, weil der Baum ſchneller in die Dicke wächſt, als die Rinde mit der Ausdehnung folgen kann und dieſe daher, (welche überdies an fetten Bäumen dünner und mürber iſt), in Gefahr kommt, aufzuberſten. So— bald man dies gewahr wird, oder ſchon aufgeſprun— gene Stellen bemerkt, ſo ſchneide man— aber nur auf der Nordſeite, weil ſie der Sonnenhitze nicht ausgeſetzt iſt und auf dieſer Seite, wegen der grö— ßeren Flüſſigkeit des Saftes, die Wunde ſchneller verwächſt—, mit einem dünnen und ſehr ſcharfen Meſſer— aber ja nicht bis auf das Holz— von den Aſten bis zur Wurzel eine Spalte in die Rinde. Dies bewahrt ihn vor dem Aufberſten und Abheben der Rinde, indem der überflüſſige Saft von der Luft verzehrt wird. Hierbei muß aber an einen Mißgriff erinnert werden, den Viele mit der Anwendung dieſes Schnit— tes machen. Sie wenden denſelben oft an bei Bäu⸗ men, welche in der Dicke des Stammes durch frü— here fehlerhafte Behandlung zurückgeblieben ſind“) und meinen hierdurch das Dickerwerden des Stam— mes zu befördern, und richten dadurch den verküm⸗ *) Die jungen Stämmchen werden in der Baumſchule zu dieſem Fehler dadurch vorbereitet, daß man ſie unnöthi— ger Weiſe an Stäben anbindet, und, um irriger Weiſe ihr Wachſen zu befördern, die Nebenzweige zu früh ab— ſchneidet. Nur der ganz krumme Stamm muß eine Stange haben, uud die Aſte müſſen erſt im zweiten Jahre abgeſchnitten werden. Je mehr der Stamm vom Winde hin und her gewehet wird, deſto ſtärker wird er. merten Baum, welchem durch den dünnen Stamm ſchon zu wenig Säfte zufließen, ganz zu Grunde. 5) Junge Bäume müſſen gegen den Brand geſchützt, oder, wenn er eingetreten iſt, davon befreit werden. 5 Bei aller Sorgfalt gibt es, beſonders an Apfel— bäumen, zuweileu ſchwarze Stellen, wo die Rinde vertrocknet, endlich ſich ſtückweiſe abhebt und das gleichfalls dürre gewordene Holz bloß legt. Die Urſachen ſind mancherlei; die gewöhnlichſten aber Verletzung durch Stöße und Steinwürfe, durch Vollſaftigkeit, oder durch Sonnenbrand, welcher letztere während der Zeit einzutreten pflegt, wo der Baum ſich mit ſeinen Aſten nicht ſelbſt beſchatten kann. Daher findet man ſolche große Brandſtellen an Bäumen, welche ſich mit dem Stamme gegen Oſten neigen und durch dieſe Stellung die Wirkun— gen der Sonnenſtrahlen auf ihre Rinde verdoppeln. Sobald eine ſolche ſchwarze Stelle— oder an Birn— bäumen eine kreuzweiſe geſprungene Rinde bemerkt wird, ſo beſtreiche man ſie mit etwas abgedampf— ter, verdichteter Wagenſchmier, und wiederhole dies etwa noch ein Mal in demſelben Sommer, und der Baum wird geſund werden. Iſt die Brandſtelle krebsartig, ſo daß ſie weiter um ſich greift, das Holz anfrißt und ſich um die Wunde hohe Ränder bilden, welche doch äußerlich wieder abſterben, ſo ſchneide man Alles weg bis auf das Lebendige, be— ſtreiche es mit Wagenſchmier und verbinde es ſo, daß Luft und Sonne abgehalten werden. Wenn die Schmiere trocken iſt, ſo wiederhole man den Anſtrich, und der Erfolg wird erwünſcht ſeyn.— Wer geſunde und freudig wachſende Bäume haben will, der mache ſich nicht dee Grauſamkeit ſchuldig, den Apfelbaum zu dicht neben, oder gar unter dieſen f In auc och we Zu wähnt n dem vol i. Es derſtehe Negel. verkin alten meh groß a batmen Len pu Zwetſ Ban und 2 gen ſe Beſitze ſcheuen Lelllel, ſuud— Very ein wächſſ Frucht auf de Reihen her keinen ſere dert gänzlie der 8 zu ha man chen wären ſo wi wohl wachſf den. nit di Vrſch machen laſſun befan Stamm unde. Irand davon Apfel⸗ Rinde ind das t. Die aber durch welcher wo der ſchatten ůſtellen gegen Birkun⸗ oppeln. u Birn⸗ bemerkt edampf⸗ le dies t, und andſtelle ft, das Ränder e es ſo, Venn gan den ſeyn.— Baume zuſamkeit oder gal 133 unter andere Bäume ſo zu pflanzen, daß er von dieſen überſchattet wird. An ſolchem Platze wird ihn auch die beſte Pflege nicht zum Wachſen, und noch weniger zum Fruchttragen bringen. Zum Schluſſe mag noch ein großer Uebelſtand er— wähnt werden, welcher in allen Gärten um die Dörfer dem vorbeigehenden Gartenfreunde ſehr unangenehm iſt. Es iſt dies kein anderer, als das Durcheinan— derſtehen der Zwetſchenbäume, ohne Orduung und Regel. Dieſe armen Bäume müſſen auf dem Platze verkümmern, wo ſie das Unglück hatten, an einer alten Wurzel aufzuſproſſen. Oft müſſen drei und mehr ſolcher Unglücksgefaͤhrten ein Plätzchen Hand— groß auf einander theilen, weil ſich Niemand er— barmen will, ſie zu trennen und an paſſende Stel— len zu pflanzen. So entſteht nach und nach ein Zwetſchenwald, deſſen einzelne Bäumchen— denn Bäume werden ſie nie— nur ein kleines Aſt— und Blätterbüſchelchen haben und doch Früchte tra— gen ſollen. Es iſt wohl nicht zu glauben, daß die Beſitzer der Gärten die Mühe des Verpflanzens ſcheuen,— deun wie ließe ſich das vermuthen bei Leuten, welche das ganze Jahr hindurch thätig ſind— 2 aber es ſcheint, daß ſie den Nutzen des Verpflanzens nicht kennen, und nicht wiſſen, daß ein verpflanzter Zwetſchenbaum dreimal ſchneller wächſt, dreimal größer wird und dreimal mehr Früchte trägt, und daß dennoch weit mehr Bäume auf demſelben Platze Raum finden, wenn ſie in Reihen— in Grabgärten rings an den Zäunen her— gepflanzt ſind, und daß ſie einander doch keinen Schatten machen, daher weit mehr und beſ— ſere Früchte tragen.— Aber ſie ſind einmal verwil— dert dieſe Gärten und es iſt nur geholfen durch gänzliches Ausrotten: das will man nicht und laßt der Sache ihren alten Gang, um keinen Verluſt zu haben. Es iſt aber kein Verluſt dabei, wenn man nur die alten ſtehen läßt und bei der gänzli— chen Umpflanzung der jüngeren ſo verfährt, als wären jene nicht da. Wollte man dieſes thun, ſo würde der Garten in wenigen Jahren dem Auge wohl thun, es würde mehr Gras und Kraut darin wachſen und weit mehr Baumfrüchte geerndtet wer— den. Wer wird wohl in dem nahenden Frühlinge mit dieſer weſentlichen Verbeſſerung der Gärten und Verſchönerung der Dörfer den muthigen Anfang machen? Es ſollte uns freuen, wenn wir Veran— laſſung fänden, dieſes den Leſern des Intell. Blattes bekannt zu machen. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN NN NN NN νι Bau“⸗Arbeit⸗Verſteigerung. (250) Montag den 17ten April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zur Erbauung des hieſigen Schulhauſes nöthigen Bau— arbeiten, beſtehend in fl. kr. Maurerarbeit 3042 9 Steinhauerarbeit 707 32 Zimmerarbeit 1572 33 Dachdeckerarbeit 343 33 Schreinera beit 867 33 Schloſſerarbeit 495 8 Glaſerarbeit 343 3 Weisbinderarbeit 686— Spenglerarbeit 110 24 zuſammen zu 8168 42 voranſchlagt, öffentlich an Wenigſtnehmende, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen, verſteigert werden, wobei bemerkt wird, daß nur Steigerer zugelaſſen werden, die ſich uͤber ihre Tüchtigkeit, ſo wie über die gefordert werdende Caution genügend ausweiſen können. Riſſe und Ueberſchläge ſind auf dem Büreau des großh. Kreis-Baumeiſters Herrn Holzapfel dahier einzuſehen. Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er— ſucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 30ſten März 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gläubiger-Aufforderung. (251) Johannes Rühl von Friedberg beab— ſichtigt nach Schierſtein auszuwandern. Rechts— anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 22 ſten März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 8 Hofraithe-Verſteigerung. (271) Dienſtag den 18. April d. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Heinrich Blum Eheleute ihr mit Nr. 259 bezeichnete Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Hofraum, an Herrn Gerlach und See gelegen, in hieſigem Rathhauſe einer oͤffent⸗ lichen freiwilligen Verſteigerung ausſetzen laſſen. Friedberg, den 4ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung (272) Auf Antrag der Frau Caspar Hofmanus Wittwe dahier, ſoll Dienſtag den 25. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe Nr. 62 auf der breiten Straße, an Herrn Carl Wasmuth und Herrn Chr. Reuß gelegen, einer — 106— öffentlichen freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Hofraithe beſtehet in Wohn— des am 22. December 1766 gebornen und ſeit un⸗ gefähr 50 Jahren abweſenden Kaspar Schmidt und Wirthshaus zum grauen Bären, Hinterbau und von Pilbel, fordert man letzteren oder deſſen et— Hofraum, worunter ſich zwei große gewölbte Keller befinden. Friedberg am öten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung von Bauarbeiten. (276) Mittwoch den 19ten April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Stock⸗ heim die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtneh—⸗ menden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Maurerarbeit, ausſchließlich den Ma- fl. kr. terialien 399 56 2) Steinhauerarbeit 159 19 3) Zimmerarbeit 861 52 4) Dachdeckerarbeit 167 35 5) Schreinerarbeit 466 18 6) Schloſſerarbeit 309 52 7) Glaſerarbeit 179 40 8) Weisbinderarbeit 214 12 Indem man dieſes mit dem Anfügen zur all⸗ gemeinen Kenntniß bringt, daß die Voranſchläge, Zeichnungen und Bedingungen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten eingeſehen werden kön⸗ nen, wird zugleich bemerkt, daß nur ſolche Steige— rer zum Gebot zugelaſſen werden, welche ſich vor— her durch Atteſte von ihren Bürgermeiſtereien aus- weiſen können, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ind. 5 Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. a Friedberg den Aten April 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Haus⸗Verſteigerung. (281) Dienſtag den 16ten Mai d. J., Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Oſtheim das den Clotziſchen Erben zu Stock- ſtadt und Goddelau gehöriges mit Ziegeln ge⸗ decktes zweiſtöckiges Wohnhaus, Flurbuch Nro. 110 an der Kirchgaſſe befindlich, enthaltend: 52 Fuß Länge , ee Sd 9„ 2. Stock und 18 7 Höhe des Daches unter den bei der Verſteigerung eröffneten Bedin⸗ gungen zum Abbruch meiſtbietend verſteigert werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt Oſtheim den 1ſten April 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter. Ruppel. Oeffentliche Aufforderung. (282) Auf Antrag der präſumtiven Inteſtaterben waige Leibeserben, ſowie alle diejenigen, welche an das, ſeither unter Verwaltung geſtandene und nach der letzten Rechnung ſich auf 3550 fl. 36 kr. belau⸗ fende Vermögen des Abweſenden Anſprüche machen zu können glauben, hiermit an, ſich binnen 6 Mo⸗ naten ſogewiß dahier zu melden, als ſonſt jenes Vermögen den bereits aufgetretenen Seitenverwand⸗ ten überlaſſen werden wird. d Groskarben den 29. März 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Muhl. Verſteigerungsanzeige. (295) Montag den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Salzamts-Lokal eine Parthie altes Gußeiſen von circa 150 Centner an den Meiſt⸗ bietenden öffentlich verkauft werden. Nauheim den 10ten April 1837. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Weiß. Rieß. Verte gerung. (296) Nach Verfügung großherzoglichen Landge⸗ richts ſoll, wegen geſchehenen Nachgebots, Dienſtag den 25. April, Vormittags um 11 Uhr, im hieſigen Rathhauſe der zur Verlaſſenſchaft des Balthaſar Kehr's Ehefrau gehörende 84 Ruthen haltende Garten im Wildkautsgraben an Wilhelm Hermann in hieſiger Gemarkung gelegen und 1 Viertel 35 Ruthen Acker an Hrn. Regierungsrath Knorr in der Gemarkung Fauerbach II, einer nochmaligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, wo— bei bemerkt wird, daß dann ein weiteres Nachge— bot nicht mehr angenommen werden ſoll, und daß den übrigen am 27. Februar und 28ſten März l. J. verſteigerten Güterſtücke die Genehmigung ertheilt worden iſt. Friedberg den 11ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bauarbeit⸗Verſteigerung. (297) Montag den 7ten April, Vormittags 11 Uhr, ſellen auf dem hieſigen Rathhauſe die zur Einfriedigung des Bezirksgefängnißplatzes dahier erforderlichen Bauarbeiten an die Wenigſtnehmen⸗ den in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt Kl. kr 1) Die Maurerarbeit 689 20 2)„ Steinhauerarbeit g 17 4 3)„ Schreinerarbeit 18 4)„ Schloſſerarbeit 8 30 5)„ Weisbinderarbeit 4— Voranſchläge und Bedingungen können bei der Verſteigerung eingeſehen werden. Friedberg den 11ten April 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter Holzapfel. 90 (200) Guſtab ihr nahe der dazu lung, wi genannt gen Berſt ben, un ſierzu al dieſem mit den Beſchr die be Da länge 1 gewölbte Küche bahn v det ſie Breite, Linie u mer, ſe 2 70, en Sämmt ſtande. dung dn Fried daß de ſchaf U f Fri 0 299 gehdri geben ners dem A ſteigert d nach belau⸗ nachen ö Mo⸗ jenes wand⸗ ſelbſt. aaltende hermann tel 35 norr in maligen „ wo⸗ Nachge⸗ ud. daß Marz l. ettheilt Fritz. 1 Hofraithe-Verſteigerung. (298) Der hieſige Bürger und Gaſtwirth, Herr Guſtav Gerlach und deſſen Ehefrau ſind Willens ihr nahe an der Kirche gelegenes Wohnhaus nebſt der dazu gehörigen Scheune, Hofraum und Stal⸗ lung, welche von dem Wohnhauſe durch die ſchmale ſogenannte Schnurgaſſe getrennt iſt, einer freiwilli— gen Verſteigerung auf hieſigem Rathhaus auszuſe⸗ zen, und wird Termin auf den Zten Mai l. J. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu dieſem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthumern abgeſchloſſen werden kann. Beſchreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendſten Theile Rückſicht genom— men worden. Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß; unter demſelben befinden ſich 3 gewölbte Keller, im Erdgeſchoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Spaarheerd und Bratofen, eine Kegel- bahn von 90 Fuß Länge. Im zweiten Stock befin⸗ det ſich ein Saal von 58 Fuß Länge, 32% Fuß Breite, ſowie zwei daran ſtoßende Zimmer in einer Linie und 2 ebenfalls mit letzteren verbundene Zim⸗ mer, ſämmtlich heizbar, nebſt Küche. 8 Die Eingangs erwähnte Scheuer, Stallung ꝛc. enthalten einen Flächenraum von 1896 0] Fuß. Sämmtliche Gebäude befinden ſich in gutem Zu⸗ ſtande. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Caſ⸗ ſino in dem erwähnten Lokale ſich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden iſt, und daß das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth⸗ ſchaft ſich vorzüglich eignet. b Friedberg den 13ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Eichenlohrinden-Verſteigerung. (299) Die ſich in dem, dem Armenfond dahier gehörigen Hospitalſtrauch, Reviers Hochweiſel, er— gebenden 55 Centner eichene Lohrinde werden Don— nerstag den 20ſten d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhaus dahier an den Meiſtbietenden ver— ſteigert. Der Forſtſchütze Neurath zu Bodenrod iſt von dem großherzogl. Revierfoͤrſter angewieſen worden, den Steigliebhabern den Lohſchlag auf Verlangen vorzuzeigen. Butzbach den 12ten April 1837. Der großh. Bürgermeiſter Küchel. Haus⸗ und Oekonomie⸗Gebäude⸗Ver⸗ ſtei gerung. (300) Montag den iſten Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des dahier verſtorbenen Wirths, Philipp Lorey 1r. ihr an der Haupt⸗ ſtraße von Homburg nach Höchſt am Main gelege⸗ nes zweiſtöckiges Wohn⸗ und Wirthshaus nebſt Scheuer und Stallung, freiwillig auf dem Gemein— dehauſe au den Meiſtbietenden verſteigern laſſen. Darauf Reflektirende können die Gebäulichkei— ten jeden Tag in Augenſchein nehmen. Indem man dieſes zur allgemeinen Kenntniß bringt, erſucht man die Herren Bürgermeiſter, dieſe Verſteigerung gefalligſt bekannt werden zu laſſen. Steinbach am 10. April 1837. In Auftrag der Erben. Der großh. Bürgermweiſter Bechtel. Bauarbeit-⸗Verſteigerung. (301) Montag den 2ä4ſten April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Oppershofen, die zur Erbauung der Okonomiegebäuden in der dortigen Pfarrhofraithe noͤthigen Bauarbeiten an die Wenigſtnehmenden verſteigert„. 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 208 54. 2) Steinhauerarbeit 5— 3) Zimmerarbeit 285 50 4) Dachdeckerarbeit 59 51 5) Schreinerarbeit 38 38 6) Schloſſerarbeit 5 7) Glaſerarbeit 1 8) Weisbinderarbeit 65 24 9) Pflaſterarbeit 8 20 Die Bauriſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Die Herren Buͤrgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 12ten April 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter- Holzapfel. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. Waaren⸗ Empfehlung. (289) Mit meinen bisher geführten Waarenar⸗ tikeln habe ich ein Band-, Putz⸗ und Mode⸗Ge⸗ ſchäft verbunden, beſtehend in allen Sorten glatten faconnirten Flor-, Atlas⸗ und Gürtel-Bän⸗ dern, neueſten Arten gefertigter Damen-, Me d⸗ chen- und Kinder-Strohhüuten, einer reichen Aus— wahl geſtickter Tülll- und Blonden⸗ Kragen, Pelerine, pariſer Blumen, ledernen, ſeidenen und baumwollenen Handſchuhen, Atlas⸗- und Elaſtin⸗ Cravatten, Hoſenträgern, Gürtel⸗Schnallen, Schlöſ⸗ ſern, Broches, ſo wie allen in dieſes Fach einſchla⸗ genden Artikeln. Gleichzeitig ermangle ich nicht, mich zu empfeh⸗ len mit Ohr- und Fingerringen, Vorſtecknadeln W. in H4Akaratigem Golde. Aach nehme ich altes Gold im Tauſche an. Ferner empfehle ich mich mit alben Sorten lackirten Blechwaaren, wormſer Lampen nebſt weiter bekannten Artikeln. Ich ſchmeichle mir durch geſchmackvolle Wagre 1 1 * N — 19— und billige Preiſe mich eines zahlreichen Beſuchs wie zeither zu erfreuen. Friedberg im April 1837. J. C. Nagel in der breiten Straße. Empfehlung. f (261) Meinen Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich durch den Tod der verſtorbenen Wittwe Hartfus dahier, wieder in den Beſitz der früher von mir geführten Specerei-⸗ und Ellenwaaren-Handlung gekommen biu und das fragliche Geſchäft wieder betreibe und um die billigſten Preiſe verkaufen werde; ich bitte daher um geneigten und zahlreichen Zuſpruch. Friedberg im März 1837. Adam Menges. Verſteigerung einer Hofraithe. (259) Freitag den 19ten Mai d. J., des Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſoll dahier die erſt vor 10 Jahren von meinem verſtorbenen Gatten, dem großh. Re- vierfoͤrſter Groß, ganz neu erbaute Wohnung mit Nebengebäuden, Hofraum und Gärten, öffentlich und meiſtbietend, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden annehmlichen Bedingungen in meinem Hauſe verſteigert werden. Das Wohnhaus, ſehr freundlich an der Chauſſee zwiſchen Frankfurt und Kaſſel, in der Nähe der gewerbfleißigen Stadt Butzbach und unweit Gießen und Wetzlar gelegen, iſt 55 Fuß lang, 40 Fuß breit, 2ſtöckig, jeder Stock 11 Fuß hoch; es ent⸗ hält einen unter dem ganzen Haus hinziehenden Keller; im unteren Stock zwei große Wohn- und ein Nebenzimmer, eine Küche mit Speiſekammer; im Aten Stock ebenfalls 2 große Stuben mit 2 Nebenzimmern, ſodann eine kleinere Stube und Kammer; endlich einen doppelten Speicher. Au⸗ ßerdem iſt ein Pferdeſtall für 3 Pferde mit Heu⸗ boden, ein Stall für zwei Stück Rindvieh, eine Chaiſen- und Holz-Remiſe, zwei Schweinſtälle u. ſ. w., ſo wie ein neu gegrabener Brunnen dabei befindlich. Der Hofraum und die daran ſtoßenden Gärten enthalten ohngefähr 300 Klafter Darmſtaͤd— ter Maaßes. Pohlgöns bei Butzbach, den 28. März 1837. Caroline Groß. Louis Mann in Friedberg. (202) Allen meinen geehrten Freunden und Gön⸗ nern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich in den ſchon bekannten Artikeln auf's Beſte verſehen bin, nämlich mit engl. Hoſen- und Weſtenzeugen, Thibets, Merinos,/ und/ breiten Kattunen, Jaconets, gedruckten Zeugen, Bettbarchent und Zwilge, baumwollenen Bett- und Kleiderzeugen, ſeidenen, halbſeidenen, wollenen und baumwollenen Shwälchen, alle in den neueſten Muſtern und äch— ten Farbeu, ſowie mit noch vielen anderen hier ein ſchlagenden Gegenſtaͤnde, und bitte deshalb um ge⸗ neigten Zuſpruch. Erziehung und Unterricht. (285) In der Privatlehranſtalt des Unterzeich— neten koͤnnen vom 1. Juni d. J. an noch 3—4 Zoͤglinge aufgenommen werden. Beienheim den 5. April 1837. F. Hoffmann, Pfr. Ver lone Ri ung (303) Am vorigen Sonntage iſt, wahrſcheinlich in der Gegend des Landgerichtsgebaͤudes, ein gold— ner Ring, inwendig mit J. M. 1830 bezeichnet, verloren worden. Demjenigen, der ihn abliefert, wird eine Belohnung von 4 preuß. Thlrn. zugeſichert. Hofmann, Landrichter. Verſteigerung und Verpachtung. (304) Mittwoch den 19. d. M., von Morgens 9 Uhr an, wollen die Unterzeichneten in der Be— hauſung des M. Jung folgende, zur Netziſchen Cu— ratel gehörenden Gegenſtände meiſtbietend verſteigern laſſen, als: 1 tragbare Kuh, 3 Schweine, 1 ein- jähriges ſchwarzes Schaaf, I engliſcher Reitſattel mit Zaum, eine Winde, mehrere kleine und große Fäſſer, alles noch ſehr gut. Sodann wollen dieſel— ben auf hieſigem Rathhauſe, des Nachmittags 2 Uhr, mehrere Ländereien, zu demſelben Curatel gehörig, auf 5 Jahre nach den im Steigprotokoll be- kannt gemacht werdenden Bedigniſſen verpachten, als: 184 Ruthen Acker an der Landſtraße an Hrn. Poſtmeiſter Helmolt, circa 1 Viertel Garten am Fauerbacher Thor, 2 Viertel 16 Ruthen Garten am Schützenrain. Friedberg den 11ten April 1837. In Auftrag Großh. heſſ. Landgerichts M. Jung. L. Selin An ze gie (290) Daß ich meine Wohnung bei'm Herrn Schuhmachermeiſter Chr. Bollonier in der breiten Straße verlaſſen habe und gegenwärtig bei'm Hrn. Schreinermeiſter W. Baumann in der Köhler⸗ gaſſe nächſt der Stadtkirche wohne, bringe ich ei— nem geehrten Publikum, ſowie allen meinen verehr— ten Freunden zur ſchuldigen Anzeige. L. P. Berg jun., Damenſchneider. Einen Karren (305) in ganz gutem Zuſtande nebſt vollſtändigem Pferdegeſchirr hat aus freier Hand zu verkaufen Bruchenbrücken. Georg Gebhard. Zum Ver mi e t h (306) Eine vollſtändige Wohnung im zweiten Stock, welche ſogleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Schuhmachermeiſter Gros. Montag.! hichet e Getränkel, füge S ich allen wollen, a z konne cyruche“ Nied (308) dada bi Anfang dahiet wollen, Logis/ hier zu! (300 ſchone W Ci (310) oder auf mich dab Fried — 2 1 Mfund 1 Stange Den 4. bhard. zweiten a iſt z Gros. 5 Liederwoͤllſtaͤdter Kirchweihe. (307) Zur Beluſtigung am hieſigen diesjährigen Kirchweihfeſte habe ich auf Sonntag den 16. und Montag den 17. April Tanzmuſik beſtellt. Die kaicher Herrn Muſici werden aufſpielen, an guten Getränken und Speiſen, ſowie an ſchleuniger und billiger Bedienung ſoll's nicht fehlen, und ſo hoffe ich allen verehrten Gaͤſten, welche bei mir einkehren wollen, einige heitere Tage im voraus verſprechen zu konnen und ſehe deßhalb einem zahlreichen Zu— ſpruche entgegen. Niederwoͤllſtadt den 11ten April 1837. Martin Breidt, Gaſtwirth zum Löwen. Da u z u tk richt. (308) Unterzeichneter macht einem geehrten Pu— blikum hiermit die ergebenſte Anzeige, daß er von Anfang des künftigen Monats an Tanzunterricht dahier ertheilen wird. Die daran Theil nehmen wollen, erſuche ich, ſich vorher bei mir in meinem Logis, bei Herrn Hutmachermeiſter Sellin, da— hier zu melden. Hermann Moſeler, Tanzlehrer aus Runkel. 3 ider kauf. (309) Aechten Leinſaamen, Hanfſaamen und ſchöne Wicken zum Säen hat zu verkaufen Friedrich Hilbrecht. Ein Schiebkarren iſt mir abhanden (310) gekommen. Wer denſelben etwa geliehen oder auf eine andere Art im Beſitze hat, bitte ich, mich davon in Kenntniß zu ſetzen. Friedberg. H. Walz II. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn: 5 fl. 5kr. Gerſte: 4fl. 45 kr. Hafer: 3fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 7. April: Waizen 7 fl. 28 kr. Korn: 5 fl. 22 kr. Gerſte: 4 fl. 31 kr. Hafer: 3 fl. 27 kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 16 bis 22. April 1837. pfd Loth. Brod Preiſe. kr. pf. Zwei— Leib-Roggenbrod 1 1 Vier— 7 77 8 3 — 5½ Milchbrod 14— — 6] Waſſerweck 115 —— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 55 Fleiſch-Preiſe. Ein“— Ochſenfleiſch 10— 5— Kühfleiſch 8— „— Rindfleiſch 8 5 1—— Kalbfleiſch 5 5 5— Schweinenfleiſch 11 „— Hammellleiſch— „— Wurſt von blos Schweinen 3 „— Gemiſchte Wurſt—— 5— Bratwurſt 14 75 2— Schwartenmagen 16— 1— Geräucherter Speck 20— 1— Schinken 14— 5— Dörrfleiſch 16— „— Schweinenſchmalz, ausgefaſſen 20— 1— dito unausgelaſſen 18— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Soeben hat C. Bindernagel in Friedberg erhalten: Segels und Blęei federn. Die Verkaufspreiſe davon ſind: 1 Pfund Siegellack Nr. 1: 2 fl; Nr. 2: 1 fl. 40 kr.; Nr. 3: 1 fl. 30 kr.; Nr. 4: 1 fl. 12 kr.; Nr. 5: 48 kr. Mr.;„ 6 kr. z 1 Stange 75 7 12 Bleifedern zu 8, 6 7 77 5, 1 75 7 1, 7 5 kr. 75 zu 15 und zu 24 kr. 9 77 1 7 2 7 77 7 e 5 3 kr. Im Maͤrz 1837 wurden zu Friedberg) a. In der Stadt: 1e r a u t. Den 4. Der Bürger u. Maurermeiſter Philipp C onrad Holler, ein Wittwer, und Roſina Catha— rina Wüſtholz, weil. des zu Möglingen im Königreich Würtemberg verlebten Ortsbürgers Georg Caspar Wüſtholz nachgelaſſene Tochter. Getauft. 5 „ 2. Herrn Profeſſor und Rector an der hieſigen Auguſtiner-Schule, Dr. Philipp Dieffenbach, eine Tochter: Sophia Carolina Friedericke Mariane Chriſtiane, geboren den 26. Januar. 4) Sch ſehe mich zu der Erklärung veranlaßt, daß ich die Kirchenbuch-Auszüge genau ſo abdrucken laſſe, wie ſie mir mitgetheilt werden. C. Bindernagel. 5 Den 3. Dem Bürger und Hutmachermeiſter Balthacar Schmidt ein Sohn: Conrad, geb. den 22. Febr. „ 4. Herrn Ladwig Hauß, großh. heſſ. Ober-Lieutenant im 2. Bataill. des 4. Infanterie-Reg'ments ein Sehn: Albert Theodor, geboren den 4. Februar. „ 5. Dem Bürger und Sattlermeiſter Johs Falk, ein Sohn: Heinrich Martin, geb. den 22. Februar. „ 8. Dem Burger und Bäckermeiſter Cönrad Stelz, ein Sohn: Carl, geboren den 25. Februar. „ 10. Heren Georg Renneberg, Stadthauptmaun und Phyſicatswund. rz;, ein Sohn: Wilhelm, geb. den 23. Februar. 712. Den Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Friedrich Dietrich, ein Sohn: Friedrich Wilhelm, geboren den 24. Februar. „ 10. Dem Bürger und Kammachermeiſter Matthaus May, ein Sohn: Hermann Juſtus Philäp, geb. den 4. März. f „19. Herrn Gefrier Hauſtadt, Gemeinderath u. Handelsmann, eine Tochter: Maria, geb. d. 27. Februcer! „ 24. Herrn Martin Sehrt, großh. Salzmagozin-Verwalter, ein Sohn: Emil, geboren den 5. März. „27. Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Wirth Ludwig Kreuter eine Tochter: Louiſe, geboren den 12. März. „ 27. Den hieſigen Bürger und Glaſermeiſter, Herrn Chriſtian Friedrich Wagner eine Tochter: Hen⸗ riette Magdalena, geboren den 6. März. „ 28. Ein unehelicher Sohn: Georg, geboren den 15. Februar. d 1. Herrn Guſtav Moritz Paul Hofmann, großh. heſſ. Landrichter dahier, ein Sohn: Guſtav Da⸗ niel Friedrich Ludwig Wendel, geboren den 26. Februar. 3 Bee rde get „ 1. Johann Victor Buchecker, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Leopold Buchecker ehel. Sohn, alt 6 Jahre, 1 den 27. Februar. 3. Herr Jobann Adam Steinhäuſer, geweſener Rathsſchöff, wie auch Kirchen- und Schulpfleger, alt 68 J., J I. Marz. „ 3. Der hieſige Bürger und Meſſerſchmied, Johs Schäfer, alt 49 J., T 1. März. 3. Maria Magdalena Schwalm, des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters J. Heinr. Schwalm ehel. Tochter, alt 12 J. 3 M. 16 Tage, 1 1. März. i „ 9. Negina Eliſabetha Göring, weiland des hier geweſenen Bürgers und Schuhmachermeiſters Juſtus Chriſtoph Göring nachgelaſſene eheliche Tochter, alt 37 J. 11 M. 7 Tage, 1 den 7. März. „ 11. Katharina Preußer, Herrn Heinrich Preußer's, Bürgers und Oeconomen, ehel. Tochter, alt 9 J. 1 M. 9 Tage, 1 den 9. Marz. „ 19. Frau Johanna Hartfuß, weiland Herrn Paul Joſeph Hartfuß, geweſenen Handelsmannes und ſtädtiſchen Beigeordneten, nachgelaſſ. Wittwe, alt 70 J. 6. M. u. 6 Tage, 1 den 17. März. Maria Magdalena Eliſabetha Ruhland, weiland des dahier geweſenen Bürgers und Schneider— meiſters Philipp Ruhland, nachgel. ehel. led. Tochter, alt 16 J. 7 M. u. 13 T., f d. 24. März. „ 27. Der Bürger und Metzgermeiſter Thomas Hermann, alt 55 Jahre 1 M. u. 9 Tage, 7d. 25 März. 27, Frau Franziska Windecker, weiland des verſtorbenen Bürgers, Glaſermeiſters und Wirths Lud⸗ wig Windecker nachgelaſſene Wittwe, geb. Wenzel, alt 66 Jahre 1 M. u. 7 Tage, 1 d. 25. Marz. „ 29. Adam Heß, ein außereheliches Söhnchen, alt 1 J. 4. M. u. 28 Tage, 1 den 27. März. b. In der Burg: 1. Get auf t. „ 17. Eine uneheliche Tochter: Maria Dorothea, geb. 9. März. ereignet 0 „ 10. Karl Ferdinand Morell, ehel. Söhnchen des hieſigen Bürgers, Tabacksfabrikanten und Burgkirchen⸗ vorſtandsmitgliedes Karl Heinrich Morell, alt 2 Jahre 11 Monate and 4 Tage, f den 7. Marz: „ 16. Johann Heinrich Küſter, großh. Kreisbote des Kreiſes Friedberg, alt 37 J. 4 M. 6 T., 1 d. 14. Marz. „ 17. Ein unehelicher Sohn: Johann Jakob Emil, alt 1 Jahr u. 4 Tage, 1 den 24. März c. In der Judengemeinde.. 1. Ge bo r eu. Den 19. Januar: Emanuel, Söhnchen von Natan Hirſchhorn. 2 Ge ſt. o i b e n. „ 28. 1 Moſes Magul, Sohn von Simon Immerroth, 7 Jahre 10 Monat alt. „ 15. Februar: Bärmann Goldbeck, 56 Jahre alt. 27. 5 Victor Weil's Wittwe, alt 73 Jahre. — Y Gedruckt und verlegt unter Verautwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. den ——— N 2 —— J 8 D berger an die j in der fern ſte an dem erlaſſen nung gel Die enge Denn w betreibt, ſſunte zu fe, um ternehmer Dem gr Zweck de Es iſt h vor der näher bel ſind beſti In ſetze und eines ff ber Re Gründer ſung zu gegeben gs, daß duch au an würdi in flint