Intelligenzblatt Winke U ö 5 ſpech für die Lochn, f f atme im Allgemeinen, 5 den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ee Sonnabend, den II. Otlober 183 7. 5— 1 Amtlicher Theil. 1 n, Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedber 8 00 0 5 Wolli 5 an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. 8 Betreffend: Den diesjährigen Rekrutirungsrath der Provinz Oberheſſen. 3 Nach eingelangter Benachrichtigung großh. Provinzialkommiſſärs zu Algen tritt der diesjährige Re⸗ len Fatirungsrath für dieſe Provinz am 23. Okt. l. J. zuſammen und dauerk bis zum 27. Okt. l. J. 8 Unter Hinweiſung auf mein Ausſchreiben vom 24. Okt. 1834 Nro. 44 des J. Bl. fordere ich Sie auf, ei de erforderliche Bekanntmachung in Ihren Gemeinden unverzüglich zu erlaſſen und bemerke zugleich, daß die⸗ migen, welche mit keinem genau verſchloſſenen Signalement verſehen ſind, ohne weiteres vom Rekrutirungs⸗ uch werden abgewieſen werden. r Friedberg den 8. Oktober 1837. Küchler. Derſelbe an Dieſelben. ipp Chrit Betreffend: Die Entwerfung eines Regiſtraturplans für die großherzoglichen Bürgermeiſter. Das großh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz hat zur Herbeiführung einer gleichfͤrmigen Ord⸗ mung ſämmtlicher Bürgermeiſtereiregiſtraturen, eine Anleitung zur Einrichtung und Verwaltung derſelben 0. 4 1 ut einem Regiſtraturplan entwerfen laſſen, wovon ich Ihnen ein Exemplar zugehen laſſe. Sie haben 1 h mit dem Inhalt derſelben genau bekannt zu machen und pünktlich darnach zu richten. Die erſte Ein⸗ ochterchen nichtung und Ordnung ihrer Regiſtraturen nach Maßgabe derſelben ſoll nunmehr alsbald bewirkt und j möglichſt kurzer Friſt vollendet werden. Erhaltener höchſter Weiſung zufolge werde ich Sie dabei, wo wacher e nöthig erſcheint, durch beſondere Commiſſäre auf Koſten der Gemeinde unterſtützen laſſen. J Zugleich bemerke ich, daß ſümmtliche Bürgermeiſter, denen nicht beſondere Verfügung zugeht, ihre Re⸗ Carl Fri— nach dem Regiſtraturplan Nro. I. einzurichten haben, wobei jedoch bei der Abtheilung X., Juſtiz⸗ ngelegenheiten, und bei der Abtheilung XV., Gemeinde⸗Angelegenheiten, die Acten nach dem Abſchnitte in und hierzu die Genehmigung ertheilt habe, zum Vortheil der Gemeindekaſſe veräußert werden. Bei dem Sehn Ja Atsſcheiden dieſer alten Acten iſt übrigens mit möglichſter Vorſicht zu verfahren, damit keine Actenſtücke, auf welche ſich ſpäter bezogen werden muß, vernichtet werden. n — 276— Schließlich eröffne ich Ihnen bei dieſer Gelegenheit, daß ich ſchon oft gefunden habe, daß einzelne Büͤrgermeiſter von den Berichten, Dienſtſchreiben, Verfügungen u. ſ. w. keine Concepte oder Notizen zurück⸗ behalten. Sie werden deßhalb angewieſen, von allen wichtigeren und größeren Ausfertigungen förmliche Concepte für Ihre Regiſtratur zu fertigen, von den minder wichtigen Ausfertigungen aber, wenigſtens ſo eingerichtete Notizen zurückzubehalten, daß daraus Datum und Inhalt vollſtandig entnommen werden kann. Friedberg den 11. Okt. 1837. Küchler. Sechs bedenkliche Vorboten einer großen Welt⸗ veraͤnderung, an Sonne und Erde ſichtbar. Beſchrieben und beurtheilt von Dr. J. G. Tinius. 8. Weimar. Voigt. N Dieſes Schriftchen zerfällt in ſieben Abtheilungen, wovon die erſte die Einrichtung der Sonne; die zweite ihre Verdunkelung durch zunehmende Flecken; die dritte ihre Abnahme an Größe; die vierte das Zurückbleiben der Frühlingsgleiche und das Fort⸗ rücken der Sonne im Weltraume; die fünfte eine allmählige Schmälerung der Erdſchiefe; die ſechſte die Abnahme des feſten Landes und die ſiebente die Vermehrung der Erdbeben beſchreibt und beurtheilt. Die letzteren ſechs Punkte ſollen die Vorboten einer großen Weltveränderung ſeyn, welche Bedenken er⸗ regten und Aufmerkſamkeit verdienten. Zur richtigen Würdigung dieſer Bedenken hät der Verfaſſer dieſe Schrift geſchrieben, deren Lectüre eine lehrreiche und angenehme Unterhaltung zu gewähren ganz ge⸗ eignet iſt. Wir wollen hier einige Stellen aus den beiden letzten Abtheilungen mittheilen: „An der Seite von England iſt nach alten Sagen in Northumberland ein bedeutender Strich Landes weggeriſſen worden, durch welchen mehrere Städte, ſonſt vom Meere getrennt, jetzt aber mit dem hohen Felſenufer über daſſelbe herüber hängen. Da dieſe vom Waſſer unterminirt werden, ſo folgt, daß ſie ſeiner Zeit hineinſtürzen müſſen.“ „An der Küſte von Porkſhire findet man jetzt Sandbänke im Meere, wo ſonſt Städte und Dörfer ſtanden, und das Meer dringt jährlich immer noch 12 Fuß vor. Ravensper war noch 1332 und 1399 ein bedeutender Seehafen, iſt aber ſeit langer Zeit vom Ocean mit ſeiner ganzen Umgebung ver⸗ ſchlungen und bei der Ebbe ſieht man noch Sand⸗ bänke an ſeiner Stelle.“ „Bei Spurn⸗Head, einem ſichelförmigen Vorgebirge, werden fortwährend von dem Ungeſtüm der Nordſee zu gewiſſen Zeiten ganze Morgen Land verſchlungen, und Aantitäten von Bernſtein abgeſetzt.“ „Im Jahre 1475 verſchwaud auf dieſe Art an der Mündung des Humber eine große Fläche Land Vorzüglich werden die Kreide— mit vielen Dörfern. felſen vom Meere ſehr bald zerfreſſen und zum Ein⸗ ſtürzen ausgehöhlt. Bei Sherringham baute man im Jahr 1805 ein Wirthshaus und berechnete die Zeit von 70 Jahren, jährlich 3 Fuß, ehe das Meer den Platz erreichen würde. Allein ſchon zwiſchen 1824 bis 1825 wurden nicht weniger als 51 Fuß ab⸗ gewaſchen und die Signalſtation des Hafens hat ſeitdem drei Mal weiter vom Hafen landeinwärts müſſen aufgeſtellt werden, auch hat der Hafen Fre⸗ gattentiefe erlangt von 20 Fuß. Mehr ſüdlich neben dem Platze des alten Eromer, der jetzt einen Theil der Nordſee bildet, haben die Einwohner den Ort weiter rückwärts gebaut und werden bald auch da⸗ hin vom Meere verfolgt werden. Im Winter 1825 ſtürzte beim Leuchtthurme eine Maſſe Land von 12 Morgen ins Meer, obgleich das Meeresgeſtade 250 Fuß hoch war. In einem Striche 20 Meilen lang ſind an einer Küſte Ackergüter und Kirchſpiele unter⸗ gegangen und das Meer macht ſeit undenklichen Zeiten keinen Stillſtand in ſeinen Verwüſtungen.“ „Bei Dunwich wird das hohe Felſenufer unauf⸗ hörlich von der Meeresfluth untergraben und aus⸗ gewaſchen und an die Stelle jener Hafenſtadt iſt das Meer getreten. Die Felſengeſtade der Inſel Sheppey nördlich 60 bis 80 Fuß hoch, werden ſo raſch zerſetzt, daß ſeit 20 Jahren 50 Morgen Lan⸗ des verſchwunden ſind. Die jetzt an der Küſte ſte⸗ hende Kirche von Minſter lag vor 50 Jahren in der Mitte der Inſel, und man berechnet, daß die ganze Inſel in 50 Jahren nicht mehr ſeyn wird. Binnen 20 Jahren nimmt das Meer immer 150 Fuß weg, wenn gleich das Ufergeſtade aus Sand⸗ ſteinfelſen beſteht.“ f(Fortſetzung folgt) Miscellen. 4 Bis zum Jahre 1620 beſtanden die herrſchaftl. Einkünfte in Rodheim in folgenden Präſtationen: 90 00 pieſel Nuten), Der Wife erh J Alb., von Ab., von der Schaaf Wie wich wosbach(gem weſen ſeyn n. win von Lon lich machte,! Von Hanau Ufnen zu we F von Vergleichung 5 5 Kol ſeimg adi! Man ſetze z Al, rühre de Heölt werden, nige Tage, b uſammenkleb füllt und in Bekannt a Glaͤ 83) Nag orbenen Wi Frlenbachd Arliche Erbſch Kentars antr. welche Forde en glauben Bienſtag den anzuzeigen, tentares un Sache keine! Großkarl E 2 „Von den Laicher 20 Achtell Korrn von wegen Rodheim, Wirthheim vnnd Stürzelheim 24 Achtelln viſer gnd. Herrſchaft uff Martini Both 21 fl. 4 Alb. uf Katharinä zu Bad 26 fl., uff Pfingſten vnſer ged. von Laichen 40 fl., uff Lichtmeß für Atzung J fl.,“ dieſelben wurden von zwei Bürgermeiſtern Rechnern), und was die Geldabgaben anlangt, in dir Weiſe erhoben, daß von einer Hufe Landes 1 fl. 4 Alb., von einem Hauſe 4 Alb., von einem Pferde 7 Alb., von einer Kuh 8 Alb., von einem Schwein der Schaaf 6 Alb., entrichtet werden mußten. 5. Wie wichtig die adelige Wohnung zu Nieder⸗ nsbach(gewöhnlich die Burg genannt) ehemals ge⸗ mien ſeyn muß, beweiſ't der Umſtand, daß ſich Er⸗ un von Löw zu Steinfurt im Jahre 1412 verbind⸗ lig machte, dieſes Gebäude, welches er vom Grafen un Hanau als Lehen erhalten hatte, dieſem ſtets öfnen zu wollen.(Unterſuchung der Frage: ob die Keren von Hanau mit den Herrn von Carben in Vergleichung zu ſtellen? 1740. Seite 371.) ˖ C. Ech. Kohl⸗Rübenſamen einige Jahre länger klimfähig und von Milben frei zu halten. Man ſetze zu der Metze Samen 2 Eßlöffel Mohn⸗ a, rühre den Samen ſo durch, daß alle Körner geölt werden, und wiederhole das Durchrühren ei⸗ nize Tage, bis der Same trocken iſt und nicht mehr ziſammenklebt, worauf man ihn in leinene Beutel fult und in einem trockenen Zimmer aufhängt. (L. P. 3.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gläubiger⸗ Aufforderung. 883) Nachdem die Kinder der im Jahre 1830 ver⸗ ſerbenen Wilhelm Ohmeis Wittwe zu Ober⸗ etlenbach die Erklärung abgegeben, daß ſie die äl⸗ taliche Erbſchaft nur unter der Rechtswohlthat des In⸗ ventars antreten wollten, ſo werden alle diejenigen, milche Forderungen an den Nachlaß machen zu koͤn⸗ nen glauben, aufgefordert, ſolche um ſo gewiſſer Dienſtag den 31. October Vormittags 9 Uhr dahier arzuzeigen, als ſonſt auf ſie bei Abſchluß des In⸗ ventares und Erledigung dieſer Verlaſſenſchafts⸗ Srche keine Rückſicht genommen werden wird. Großkarben den 18. Sept. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Muhl. Gläͤubiger- Aufforderung. (885) Adam Schuh von Niederwöllſtadt beabſichtigt nach Berlin im Königreich Preußen auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten dahier bei großh. Landgericht Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Auguſt 1837. Der großherzoglich heſſiche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Ca meſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (886) Bette Strauß Wittwe von Oberer⸗ lenbach beabſichtigt nach Homburg v. d. Höhe Landgrafſchaft Homburg auszuwandern. Rechtsan⸗ ſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. heſſ. Landgericht zu Großkarben anzumel⸗ den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer— den wird. Friedberg den 26. Auguſt 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (887) Katharina Lenz von Steinbach beab⸗ ſichtigt nach Eckenheim im Kurfürſtenthum Heſſen auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind bei großh. Landgerichte Rödelheim binnen drei Monaten anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Auguſt 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (907) Johann Chriſtoph Steinhäuſer von Butzbach beabſichtigt nach Schramberg, König⸗ reich Wuͤrtemberg, auszuwandern. Rechtsganſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Sept. 1837. Der großherzeglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. Margaretha Altvater von Rommel⸗ (908) 1 hauſen beabſichtigt nach Meerholz, i Heſſen, auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſ⸗ ſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Sept. 1837. Der großherzoglich beſſſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der 907 heſſ. Kreisſekretair Cameſasca. Gläubiger⸗ e eee (909) Bernhard Wiegel von Rodenbach beabſichtigt nach Wien, Kaiſerthum Oeſtreich aus⸗ zuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen drei Monaten bei großh. Landgerichte Groß⸗ karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsur⸗ kunde ertheilt werden wird. 0 1 Friedberg den 26. Sept. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. f Ediktalladung. (940) Nachdem in Gemäßheit der am 20. März 1809 erlaſſenen Ediktalladung, das Vermögen der abweſenden Margaretha Chriſtina, Philipp Ambrons Wittwe von Niederwöllſtadt deren Tochter Johann Nicolaus Schmidts Frau zu Bornheim gegen Cautionsleiſtung nutznießlich über⸗ laſſen worden, der Letzteren Erben aber um Rück⸗ gabe der Cautionsurkunde und zu dieſem Ende um förmliche Todeserklärung der gedachien Philipp Ambrons Wittwe gebeten haben, ſo werden dieſe oder deren allenfallſi ige Leibeserben andurch aufge⸗ fordert, etwaige Anſprüche auf das der Nicolaus Schmidts Frau nutznießlich übergebene mütterliche Vermögen, ſo gewiß binnen 3 Monaten hier gel⸗ tend zu machen, als ſonſt ſolches deren Erben als Eigenthum zugeſprochen, die zu deſſen Sicherung geſtellte Caution für erloſchen— und Philipp Ambrons Wittwe für verſchollen Rear werden wird. Friedberg am 30. Sept. 1837, 0 Großh. heſſ. graͤflich ſohn, altgericht Hofmann. Mobilien⸗Verſteigerung. (911) Montag den 23. und Dienſtag den 24. Oktober, von Vormittags 9 Uhr an, ſollen auf Antrag der Frau Lieutenant Hahn Wittwe dahier in deren Behauſung folgende Gegenſtände unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Verſteigerung an den Meiſtbietenden gebracht werden: 19 5 Pferde und 1 Zjähriges Fohlen. 2 7 Kuͤhe und 3 Rinder. 3) 12 Schweine von verſchiedenem Alten 4) 60 Stück vierzähnige Haͤmmel. 5) 1 vierſpänniger Wag 60 1 zweiſpänniger 77 ſtande. VI 7) Doppeltes Geſchirr für 4 Pferde. 80 2 Pfluͤge. 9) 2 Eiſerne Eggen. 10) 8 Ketten von verſchiedener, Stärke. 11) Ein vollſtändiges Brandweinbrennereigeſchirt mit 2 Keſſeln von 2½ und 1¼ Ohm haltend, mit allem Zugehör als Buͤltten ꝛc. Alles in gutem Zuſtand. 12) Beiläufig 24 Ohmfäſſer von Neſchfeee N Inhalt. 13) Mehrere Bütten. 14) Leitern, Kartoffelnkaſten ꝛc. 15) Eine Kelter mit eiſernen Sie und 1 N Mahltrog. 160 Eine Fruchtfegmühle. Kaichen den 5. Oktober 1837. Der großh. Bürgermeiſter Hahn. beide in. gutem 30 Bekanntmachung. (931) Um vielfachen Anfragen und Irrungen we⸗ gen der neu aufgebauten und mit Verbeſſerungen eingerichteten herrſchaftlichen Hofmühle dei Hirzen⸗ hain zu begegnen, machen wir nachſtehendes bekannt: 1) die Mahlmühle verkauft alle Sorten Weitzen⸗ Kornmehl und Kleie nach einem von unterzeich neter Rentkammer nach dem Wechſel der Frucht, preiſe aufgeſtellten, jedem zur Einſicht offen lie; genden Tarife im Kleinen; 2) Gut gereinigter Weizen und Korn werden nach einem ebenfalls aufgelegten Tarife gegen Mehl und Kleie eingetauſcht. 3) Mit Abnehmern im Großen werden beſondere Verträge wegen Abnahme von Mehl oder Mah⸗ len ihrer Früchte abgeſchloſſen und haben ſſch dieſe deßhalb mit dem gräfl. Ober-⸗Verwaltet Hildebrand auf dem Hofe Louiſenluſt in Verbindung zu ſetzen. 1 4) Gute Früchte werden nach den laufenden Preiſen eingekauft. 35 Wegen der demnächſt zu eröffnenden än wird weitere Bekanntmachung erfolgen. Gedern den 4. Oktober 1837. i Graäfl. ſtolbergiſche Rennen 6 Davidſohn. 5 Arbeits⸗Ver ſtei gerung. (932) Künftigen Dienſtag den 17. d. M., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll die Wiederherſtellung des durch die Fluthen ruinirten Dammes nächſt dem Horloff⸗Durchſtich in hieſiger Gemarkung, voranſchlagt zu 270 fl., in einzelnen Abtheilungen unter den vor⸗ beim durch das 5, 18, 10 kau, 0 Dieſes öffentliche vorgedach Betrag b derſelben, pon dens Faue 2 eu wege Mi 9340 ralörunm deſſen W ſchenden Heilkraft dem Feſt wird, f vom 1. höherer dem En! art, N angeneh den erf Wirthſe bietet d digen 2 ſum ger noch zw ſud, w nen gen Sauetbn d der Zutz cd offen li Lern werde 1 Turiſt gyge erden beſonde Loder Mu d haben r- Perwalt Louiſenluſt en laufend den Mahlni⸗ — e Nenner dſetn 15 K, La cmnlung de V kächſt de vpotanſchlah inter den u 2279 ger bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtfordernden zur Verſteigerung gebracht werden. Der Sammelplatz iſt im Wirthshaus zu Ober⸗ florſtadt. 2 erſuche die Herren Bürgermeiſter des Krei⸗ ſes Friedberg, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Florſtadt den 10. Okt. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Götz. Obligations⸗Verlooſung. 1933) Bei der heutigen Gemeinderathsſitzung wurden die laut dem Voranſchlag für 1837 zur Abzahlung beſtimmten 1100 fl. Partial⸗Schuld⸗Verſchreibungen durch das Loos gezogen und es kamen die Nro. 2, 5, 18, 19 zu 200 fl. und Kt, 57 und 80 zu 100 fl. lheraus. l Dieſes wird hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber der vorgedachten Partial-Schuld⸗Verſchreibungen den Betrag bis zum 1. Jannar 1838 gegen Rückgabe derſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von da an weitere Zinſen von denſelben nicht vergütet werden. Fauerbach II. am 1. Okt. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Sang. Bekanntmachung wegen der anderweiten Verpachtung des Mineralbrunnens zu Schwalheim. (934) Der zum Staatseigenthum gehörige Mine⸗ ralorunnen zu Schwalheim, Rentereibezirks Dorheim, deſſen Waſſer ſowohl wegen ſeines lieblichen, erfri⸗ ſchenden Geſchmacks, als wegen ſeiner vorzüglichen Heilkraft hinreichend bekannt iſt, und ſowohl auf dem Feſtlande als auch über See weit hin verführt wird, ſoll auf neun, zwölf oder achtzehn Jahre, vom 1. Januar 1838 an gerechnet, vorbehaltlich höherer Genehmigung anderweit verpachtet, und zu dem Ende Freitag den 20. October d. J., Vormittags, in dem Geſchäftslokal der Renterei zu Dorheim an den Meiſtbietenden öffentlich ausgeboten werden. Dieſe Brunnenanſtalt in der Nähe von Frank⸗ art, Mainz, Hanau, Friedberg ꝛc., in einer ſehr angenehmen Gegend der Wetterau gelegen, iſt mit den erforderlichen, zum Theil ganz neuen Wohn⸗, Wirthſchafts⸗ und Oeconomiegebäuden verſehen, und bietet dem Beſtänder Gelegenheit zu einem anſtän⸗ digen Verdienſt dar, wobei zugleich darauf aufmerk⸗ ſam gemacht wird, daß außer dem Sauerbrunnen, noch zwei andere Mineralquellen daſelbſt befindlich ſind, wovon das Waſſer der einen, der Perlbrun⸗ nen genannt, in ſeinen Eigenſchaften von dem des Sauerbrunnens ganz abweichend, ſich wegen ſeiuer in vielen Krankheitsfällen erprobten vorzüglichen Wirkung gleichfalls zum Verkaufe eignet. Auch ſoll dem Beſtänder erlaubt werden, auf dieſem Etabliſ⸗ ſement eine förmliche Badeanſtalt, wozu hinreichen⸗ des Mineralwaſſer vorhanden iſt, einzurichten, und alle erlaubten Vergnügungen, wie z. B. Tanzpar⸗ thien, zu veranſtalten. Pachtliebhaber, welche ſich über den Beſitz des zur Cautionsleiſtung und zur Uebernahme des In⸗ ventars erforderlichen Vermögens durch vollſtändige obrigkeitliche Zeugniſſe genügend auszuweiſen ver⸗ mögen, werden daher eingeladen, ſich an dem oben⸗ gedachten Tage und zur beſtimmten Stunde, in dem Renterei-Local zu Dorheim einzufinden, und nach Vernehmung der Pachtbedingungen, welche auch ſchon vor dem Termin ſowohl in dem Geſchäfts⸗ local der unterzeichneten Behörde, als bei der ge⸗ nannten Renterei eingeſehen werden konnen, ihre Gebote zu Protokoll zu geben. Kaſſel am 22. September 1837. Kurfurſtliche Ober⸗Finanzkammer v. Ba um bach. Vorſtehende Bekanntmachung Kurfürſtlich Heſ⸗ ſiſcher Ober-Finanzkammer zu Kaſſel, wird hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht. Dorheim den 10. Oktober 1837. J. M. L. Schuler, Weiß, Rentmeiſter daſelbſt. Salineninſpektor zu Nauheim. Gläubiger⸗ Aufforderung. (935) Katharina Magdalena Wolf von Rommelhauſen beabſichtigt nach Windecken Kurfürſtenthum Heſſen auszuwandern. Rechtsan⸗ ſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Mouaten bei großh. Landgericht zu Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 3. Oktober 1837. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung, (936) Kandidat Fritzen von Oberrosbach beab⸗ ſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechts⸗ anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Friedberg anzumelden, gegen⸗ falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 1. Oktober 1837. N Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictal ladung. Die Theilung der berſtädter Mark betreffend. (937) Es iſt die Theilung des der Gemeinde Berſtadt und 37 zu der Gemeinde Ober⸗ und Unter⸗ — 280— widdersheim, Kreiſes Nidda, gehöriger Mitmärker eigenthumlich zuſtehenden Markwaldes in Antrag ebracht und der Unterzeichnete beauftragt worden, das Theilungsverfahren in Gemäßheit des Geſetzes vom 7ten September 1814 einzuleiten. Demnach werden Alle, welche bei der fraglichen Theilungsmaſſe und deren Auseinanderſetzung auf irgend eine Art intereſſirt ſind, hiermit aufgefordert, in dem auf 0 Samſtag den 25. November 1837, früh 9 Uhr, in loco Berſtadt anberaumten Termin ihre Anſprü⸗ che oder Recht des Widerſpruchs gegen die in An⸗ trag gebrachte Auseinanderſetzung ſo gewiß geltend zu machen und zu begründen, als ſie ſonſt damit ausgeſchloſſen werden ſollen. In dem beſtimmten Termin wird nach Umſtän⸗ den auch uber die Separation und Art derſelben verhandelt, die Beſtellung der Deputirten geſchehen, und werden diejenigen Intereſſenten, welche nicht ſelbſt erſcheinen, aufgefordert, ihre Bevollmächtigten mit gehörigen Vollmachten zu verſehen. Nidda den 7. Oktober 1837. Der Theilungscommiſſair, großh. Kreisrath Seitz. Mühlen Vie rikau f. (938) Die in hieſiger Stadt gelegene, mit drei Mühlgängen verſehene ſtädtiſche Mühle, welche ſchon ſeit zweihundert Jahren ihre Exiſtenz bewährt hat, und bisher verpachtet geweſen iſt, ſoll erb- und eigen⸗ thümlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Das Mühlengebäude nebſt dazu gehörigen Oeco— nomie⸗Gebäuden ſind noch neu, befinden ſich in gutem baulichem Stande, und es fehlt der Muhle nie an hinlänglichem Waſſer. Beſondere Vortheile gewährt dieſe Mühle noch dadurch, daß ſie wenig Concurrenz hat, und daß das nöthige Holz zur Unterhaltung der Gebäude und des Werkes gegen ein jährliches, verhältnißmäßig ſehr geringes Aver⸗ ſum aus den fiscaliſchen Waldungen unentgeldlich verabfolgt wird. Steigliebhaber werden eingeladen an dem zur Verſteigerung anberaumten Termin auf Petri-Tag 1838, Morgens 10 Uhr, auf dahieſigem Rathhauſe zu erſcheinen. Die näheren Verkaufsbedingungen werden unmit— telbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht; jedoch werden auch ſchon vorher auf frankirte ſchriftliche Anfragen dieſelben mitgetheilt. Nidda den 10. Oktober 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dr. Borberg. Privat- Bekanntmachungen. Ein 6jähriges Reitpferd; (902) welches wegen ſeiner Größe auch zum Wa⸗ genpferd dienen kann, ſteht zu verkaufen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt bei wem. Gebleichtes Lichtergarn (917) von vorzüglicher Qualität und billigem Preiſe, iſt bei dem Unterzeichneten zu haben. 8 Friedberg. Nathan Hirſchhorn. Verkauf und Verpachtung von Brennerei-Ge⸗ raͤthſchaften, reſp. von Wirthſchaft und Brauerei. (927) Unterzeichneter iſt entſchloſſen, ſeine dahier beſitzenden, im beßten Zuſtande befindlichen Brennerei⸗ Utenſilien, überhaupt oder im Einzelnen, aus der Hand zu verkaufen. Dieſelben beſtehen: f 1) in 2 Keſſeln von 1½ und/ Ohm, welche bis in die Mitte mit Steinen gefaßt und oben mit Sandplatten belegt ſind; f 2) in einem Kühlfaß mit neuem Schlangenrohr; 3) in einem 3 Malter haltenden Kartoffelfaß; 4) in einer bleiernen Trubpumpe; 7912 5) in einem Trubfaß; i 6) in einer neuen Kartoffelmühle; 3 7) in 4—500 Maaß haltenden in gutem Zuſtande befindlichen Bütten; 0 8) in 4 dazu gehoͤrigen meſſingenen Krahnen; 9) in 2 Salzzüber; 1 10) in Schuͤreiſen, Feuerkluft, Thürgeſtell, Roſt ꝛc. Ferner will ich meine dahier befindlichen Wirth⸗ ſchaftsgebäude, welche 6 Zimmer, Küche, eine Kam⸗ mer, Tanzſaal, verdeckte Kegelbahn, Keller de. um⸗ faſſen, zum Zweck des Wirthſchaftsbetriebs, nebſt folgenden dazu gehörigen Geräthſchaften, als: 1) drei große Wirthstiſche und 6 Bänke und 2) ein Gläſerſchrank, a verbunden mit der daneben befindlichen Brauerei und den dazu gehörigen Geräthſchaften, oder erſtere auch allein und für ſich beſtehend zu verpachten. Die Brauerei⸗Geräthſchaften beſtehen: Kiehn 1) in einem 14 Ohm haltenden mit meſſingenen Krahnen verſehenen und zur Heizung mit Braun⸗ kohlen eingerichteten Keſſel; 335 2) in einer neuen 24 Ohm haltenden Buͤtte; 3) in einer 16 Ohm haltenden Bütte; 4) in einer 8 Ohm haltenden Butte; 51 5) in zwei Kühlſchiffen von 24 und 8 Ohm; 60 in einer Malzdürre und einem Malzkeller; 7) in einer bleiernen Pumpe ꝛc. und 8) in ſonſtigen erforderlichen Brauereigeräthſchaf⸗ ten. N 724 Kauf- reſp. Pachtluſtige können jeden Tag die Kauf⸗ und Pachtbedingungen in meinem Hauſe ver⸗ nehmen, und habe ich hier nur noch im Allgemeinen zu bemerken, daß zur Wirthſchaft, welche an dem vortheilhafteſten Platze, in der Nähe des Land⸗ gerichts⸗Lokals, gelegen iſt, 2 Morgen Wieſen und 1 Morgen Garten, zur Brauerei aber, in welcher im Sommer einmal und im Winter zweimal woͤchent⸗ — 950) 1 demie (940) furt gekon Maria Le rolina Lei men. Ft Hetausgal lich hierh zwungen, geſtattete gen wurd hierauf v Legitimati vor circa ſering, w gehen und furts bei in Iſenbur abet in F. Indem mit gar k ter bei ſic reſp. Obri fordere ick lina Leiſer Tagen zu verfügen, Halle anz wider Er. ich gezwun E (940) n zu vermiet (942) ſtadt iſt ligen Prei aut alt Zum G Zweite un den Brauen „eder erſere verpachten t meſſingenn g mit Bram Nalzzeller; eigerͤͤthſchaf den Tag ly Haut l⸗ Allaencuen iche dem de kand⸗ 2 gen und welcher aul woͤchen⸗ 3 lich Bier gebraut werden kann, circa 130 Ohm⸗ Jaß, 1 Rollwagen und ungefähr 60 Stecken duͤrres Holz auf Verlangen abgegeben werden konnen. Großkarben den 3. Okt. 1837. Gerhard Fauerbach. Sehr guten Schaͤfer-Guß 928) bei J. G. Appel in Aſſenheim. f Ein vollſtandiges Logis, 939) welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen J. Schmidt, Kürſchnermeiſter. ö Au f.for derung. 940) Vor einigen Wochen war ich nach Frank— urt gekommen, um meine, ſich bei Frau Suſanna Maria Leiſering aufhaltende Tochter Suſanna Ca— olina Leiſering mit mir in meine Heimath zu neh⸗ men. Frau Leiſering verweigerte mir jedoch die Herausgabe meiner Tochter, worauf dieſelbe gericht⸗ ich hierzu mit Androhung polizeilicher Hülfe ge⸗ wungen, und zugleich meiner Tochter die bisher zeſtattete Aufenthaltserlaubniß in Frankfurt entzo⸗ zen wurde. Heimlich entfernte ſich meine Tochter ierauf von Frankfurt, war acht Tage ohne alle egitimationspapiere in Friedberg verſteckt, beſuchte or circa 10 Tagen auf einige Stunden Frau Lei⸗ ering, wußte der veranſtalteten Arreſtation zu ent⸗ ehen und verbirgt ſich jetzt in der Umgegend Frank⸗ urts bei Verwandten und Freunden, vermuthlich n Iſenburg, Dreyeichenhain, höchſt wahrſcheinlich ber in Friedberg. Indem ich hiermit Jedermann warne, meine rt gar keinem Legitimationspapier verſehene Toch⸗ er bei ſich zu verbergen, auch mir erlaube, alle ſeſp. Obrigkeiten hierauf aufmerkſam zu machen, vordere ich hiermit meine Tochter Suſanna Caro⸗ una Leiſering ernſtlich auf, ſich in Zeit von acht Tagen zu mir, ihrer Mutter, nach Frankfurt zu verfügen, um alsbald mit mir die Rückreiſe nach Halle anzutreten. Sollte jedoch dieſe Aufforderung wider Erwarten nicht befolgt werden, dann bin ch gezwungen zu wirkſamern Maßregeln zu greifen. a Dorothea Leiſering. Ein vollſtändiges Logis, (941) welches ſogleich bezogen werden kann, hat u vermiethen Georg Staubi. 5 Literariſche Anzeige. 942) Im Verlag von J. P. Diehl in Darm⸗ badt iſt erſchienen und um beigeſetzten äußerſt bil⸗ gen Preis fortwährend zu erhalten: Geſchichten und Lehren 5 aus der heiligen Schrift alten und neuen Teſtaments. Zum Gebrauche für Schulen bearbeitet von A. Schuknecht. zweite vermehrte und verbeſſerte Auflage. 8. 18. Bogen, gut Papier, mit einer Karte von Palä— ſtina; in ord. Einband 26 kr. Auf 10 Exemplare ein Freiexemplar. Dieſes Schulbuch iſt dem theol. und pädagog. Publikum durch die Recenſionen, welche die acht— barſten und geleſenſten Zeitſchriften bereits davon geliefert haben, ſchon aufs rühmlichſte bekannt ge— worden, was auch die von den verſchiedenſten Ge— genden ſo zahlreich eingegangenen Beſtellungen und das Erſcheinen einer neuen Auflage nach kaum fuͤnf Monaten bewieſen. Ueberdies ſpricht auch wohl noch der Umſtand zur Genüge für die Brauchberkeit dieſes Schulbuchs, daß das Gr. Heſſ. Oberconſiſtorium und der Gr. Oberſchulrath daſſelbe einer beſonderen Empfehlung zum Schulgebrauch im Großher— zogthum Heſſen durch das Amtsblatt dieſer Behörde gewuͤrdigt haben. g Mit Beſtellungen beliebe man ſich an die Buchhandlung von Carl Bindernagel in Friedberg zu wenden. Verzeichniß von Buͤcher, welche bei 5 Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig und auf Verlangen zur Einſicht zu haben ſind. (Als Fortſetzung des ſchon ausgegebenen Verzeichniſſes.) Dorfbierbrauer, der wohlunterrichte, und Mälzer, oder gemeinverſtändliche Anweiſung, nach den Regeln der Kunſt und Erfahrung überall ein gutes ſich gleich bleibendes Bier zu brauen. Von Günther Schwarzburger. Geheftet 27 kr. Dieſterweg, Dr. F. A. W., Anweiſung zum Ge⸗ brauche des Leitfadens für den Unterricht in der Formen-, Größen- und räumlichen Verbindungs- lehre. Für Lehrer, welche mathematiſche Gegen⸗ ſtande als Mittel zur allgemeinen Bildung benu⸗ tzen wollen. Mit drei Steintafeln. 2. ſehr ver⸗ mehrte Auflage. Preis 1 fl. 48 kr. Eckenſtein, Dr. J., der erfahrene Wetterverkündi⸗ ger oder populäre Witterungskunde für das Volk und beſonders fuͤr das Landwirthſchaft treibende Publikum. Auf vieljährige Erfahrungen alter Waidmänner, Landwirthe, Gärtner und Winzer begründet. Geheftet 1 fl. 12 kr. Goßler, P. Fr. H., Abba,(lieber Vater). Voll⸗ ſtändiges Gebetbuch für die Gläubigen der Kirche Chriſti, nach Anleitung der heil. Schriften und der kirchlichen Ueberlieferungen. Mit erzbiſchöfl. und biſchöfl. Approbationen. 4 Stahlſt. 1 fl. 21 kr. Daſſelbe im feinſten engliſchen Einband mit Gold⸗ ſchnitt. 2 fl. 42 kr. Gottſchalk, H. A., Goldgrube für Hausväter und Hausmütter, oder Kunſt, Nahrungsmittel aller Art ſowohl aufzubewahren, als zweckmäßig zu benutzen, haushältig damit umzugehen, verdor⸗ i N— 282— ö 0 0 14 bene wieder brauchbar zu machen und ſolche, die Volbeding, NM. J. E.) die Kunſt jedes deutſche uns 10 theils bei der Hitze des Sommers, der Feuchtig⸗ Wort richtig zu ſchreiben, nebſt Anleitung zu 5 ü keit des Herbſtes und der Kälte des Winters zu den im bürgerlichen Leben vorkommenden ſchriſt: 100 Grunde gegangen ſind, theils in der Haushal⸗ lichen Aufſätzen und Briefen. 3. Aufl. 27 kr. „ tung gewöhnlich unbenutzt 3 eee, 5 dar u verwenden. Nebſt einer theoretiſch-praktiſchen 70 i ei Ane Anselſungz wie man mit ganz geringem Auf⸗ Halbep ortto nen- Streit N wande gute und ſchmackhafte Speiſen bereiten, in Darmſtadt. e) 0 und mit Erſparung der Hälfte aller bisherigen Ein epiſches Gedicht in vier Geſüngen, 1 — N Koſten vortreffliche Hausmannskoſt haben kann. und Gäſten zu gleichem Nutz und Frommen verfa Ii Mit Abbildung eines Eiskellers. 1 fl. 48 kr. vom Verfaſſer des Laternenmännchens. 00 Kohlrauſch, Fr., chronologiſcher Abriß der Welt⸗ Geheftet, mit einem lithographirten Umſchlage, die den 0 9 geſchichte zunächſt für den Jugend- Unterricht. Verſchwörung der Wirthe und den Aufbruch der e 11. verbeſſerte und vermehrte Auflage, mit einer Gäſte darſtellend. 2 9 kr.— 100 040 ſynchroniſtiſchen Tabelle der alten, ſo wie der N— 1* V 4 0 0 neuern Staatengeſchichte. Preis 45 kr. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: 1 W Leng, Dr. H., Naturgeſchichte des Thier⸗, Pflanzen- Wazen: ft Zo kr Korn s fl. 40 kr. 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Der goßherzoglich heſſiſche Kreisrath 4.6, Wer 9 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 1 wehe