kt. pf. 1115 2 — SDS . 2 2 — Intelligenzblatt für die rovinz(Oberhe⸗ en im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 19. Sonnabend„den 13. Mai 133 7. Amtlicher Theil. Das großherzoglich heſſiſche Landgericht Friedberg an die großherzoglichen Buͤrgermeiſter und Beigeordneten des Bezirks. Betreffend: Die Abhör der Vormundſchaftsrechnungen. Sämmtliche Curatoren, die mit ihren Rechnungen zurückſtehen, haben ſolche bis längſtens zum 10. Juni bei 1 Rthlr. Strafe für jeden Säumigen einzureichen, was Sie den betreffenden Perſonen alsbald bekannt machen laſien werden. Friedberg den 1. Mai 1837. Hofmann. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großherzoglichen Buͤrgermeiſter des Kreiſes und die Polizeicommiſſaͤre zu Wickſtadt a und Engelthal. Betreffend: Das Ueberhandnehmende Scheibenſchießen in mebreren Bezirken der Provinzen Starkenburg u. Oberheſſen. Das in obigem Betreffe erfolgte höchſte Miniſterial-Ausſchreiben vom 19. Novembor v. J. theile ich Ihnen unter der Weiſung mit, deſſen Juhalt alsbald auf geeignete Weiſe in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen und ſtrenge darauf zu achten, daß nicht entgegen gehandelt wird. Etwaige Contraventionen ſind dahier zur Anzeige zu bringen. Friedberg den öten Mai 1837. Küchler. Zur Beſeitigung mehrerer, in rubricirtem Betreff uber die Befugniſſe der Polizei-Verwaltungs⸗ Behörden entſtandenen Zweifel finden wir uns veranlaßt, Folgendes zu verfugen: 10 Foͤrmliche ſtändige Schützengeſellſchaften können nur mit unſerer Genehmigung errichtet werden. 2) Das Scheibenſchießen in größeren Geſellſchaften(welche nicht in die Categorie der anerkannten ſtändigen Schützengeſellſchaften gehoͤren) iſt nur dann geſtattet, wenn dazu bei dem betreffenden Kreis— oder Landrath, die Erlaubniß eingeholt worden, welche zu verweigern iſt, ſobald polizeiliche Gründe entgegenſtehen. Die Theilnehmer an ſolchen Beluſtigungen, wozu polizeiliche Erlaubniß nicht eingeholt worden iſt, trifft eine Strafe von 5 fl. und die Entrepreneurs von unconceſſionirten Scheibenſchießen, ſowie die Wirthe, welche dabei Speiſe und Getränke verkaufen, eine Strafe von 10 fl. 5 3) Iſt der Platz, wo Scheibenſchießen ſtattfinden ſollen, dazu in polizeilicher Hinſicht nicht geeignet, ſo iſt 75 Gebrauch als Schießplatz, unter Androhung einer Strafe von 5 fl. für jeden Contravenienten, zu unterſagen. 40 Die Theilnehmer an Scheibenſchießen müſſen— inſoweit nicht nach Maaßgabe des F. 2. der Verordnung vom 28. Juni 1827(Seite 228 des Regierungsblattes) eine Befreiung für ſie eintritt— mit Jagdwaffenpäſſen verſehen ſeyn. du Thi! Prinz. — Reflexionen. Woran erkennt man die wahren Chriſten? oder: 5 Was iſt wahres Chriſtenthum?. Die eigentlich wahren Chriſten fallen nie dem Publikum in's Auge, weil die Wirklichkeit den Schein nicht ſucht und es dem Heuchler überlaͤßt, ſich darin zu gefallen;— ſie ſind unter allen Stän⸗ den und Claſſen vertheilt, und nicht blos bei ge⸗ wiſſen geſellſchaftlichen Verbindungen zu finden;— ſie machen kein Geſchrei von ihrem Glauben oder Tugend, ſondern begnügen ſich, dieſe im ſtillen Herzen zu tragen;— ihr Licht laſſen ſie leuchten durch ihr edles und frommes Thun, aber nicht durch heilige Gebehrden und durch lautes Lobprei⸗ ſen ihrer ſelbſt;— ſie zeichnen ſich nicht aus durch beſondere Kleidung, noch unterſcheiden ſie ſich von anderen Menſchen im äußern Wandel; ſie ſondern ſich weder von ihrer Kirche, noch von der bürger⸗ lichen Geſellſchaft ab, als Heilige von Unheiligen, als Gläubige von Ungläubigen, oder als Reine von Unreinen, ſie erſcheinen vielmehr überall, wo ihr Erſcheinen weder Aergerniß noch Sünde ge— biert;— ſie vermeiden mit eben der Sorgfalt den äußeren Schein der Heiligkeit, mit der ſie das Seyn und den Schein der Eitelkeit vermeiden;— ſie thun Gutes jedermann und ſuchen das weder zu verſtecken, noch zur Schau zu tragen wie die Phariſäer; ſie ſind gewiſſenhafte Bürger und treue Unterthanen,— liebevolle Ehegatten, gute Eltern, auf deren Spur die Welt mit ſchönen Hoffnungen blickt,— dienſtfertige und verträgliche Nachbarn. Wo du einen ſolchen findeſt, darfſt du nicht zwei⸗ feln, daß du einen wahren Chriſten gefunden ha⸗ beſt. Frage ja nicht, ob er in allen Stücken glaube, wie du? Du haſt ihn an ſeinen Früchten erkannt! Seyn iſt mehr als Schein! Wo der letztere zu ſtark hervortritt, da fehlt in der Regel das erſtere!— Gedanke. Aus manchen Erſcheinungen im Gebiete der Religion und Kirche könnte man ſchließen, der Menſch fange an, des geſunden Verſtandes nach langem Gebrauche überdrüſſig zu werden und nun in den Phantaſieen und Gefühlen eines dunkeln Glaubens(der gedankenloſen Frömmelei und 134— Schwärmerei) wieder Reiz und Nahrung zu ſuchen. Mögen wir uns hüten vor dieſem gefährlichen Sauerteige: denn er entſpringt meiſt aus roher Sinnlichkeit und führt zu den Graueln der Mucke⸗ rei. Grobe Sünder, welche von ihrem Gewiſſen gefoltert werden, und doch der Sünde nicht entſa⸗ gen wollen, ſuchen mit dieſer Phantaſterei in der Religion nur ihr Gewiſſen zum Schweigen zu brin— gen! Reines Herzens und guten Gewiſſens ſeyn, iſt wahres Frommſeyn. Einige Worte uber Arzt, Afterarzt und Area- num oder Geheimmittel. 5 Arzt, namentlich Menſchenarzt, iſt ein ſolcher wiſſenſchaftlich gebildeter Mann, welcher ſeinen Mitmenſchen in vorkommenden Krankheitsfällen zu helfen bereit und durch mühſam erworbene Kennt⸗ niſſe im Stande iſt. Dieſe Kenntniſſe zu erlangen, iſt ſchwer und erfordert ein langes und fleißiges Studium; vor Allem muß man den menſchlichen Körper nach allen ſeinen einzelnen Theilen kennen, man muß wiſſen, welche Geſchäfte und Verrichtun⸗ gen jedes einzelne Organ hat, einſehen, wie dieſe in einander greifen, wie die Störung in dem einen Störung des andern zur Folge hat, man muß die Natur der auf den Menſchen einwirkenden Schaͤd⸗ lichkeiten kennen, lernen, wie und auf welche Weiſe dieſelben Krankheiten hervorzubringen im Stande ſind, man muß die einzelnen Krankheiten von ein⸗ ander zu unterſcheiden verſtehen, die Mittel kennen, durch welche Krankheit in Geneſung und Geſund— heit übergeführt werden kann u. ſ. w.— Aus die⸗ ſen wenigen Andeutungen geht hervor, wie vielerlei Kenntniſſe dem Arzte nöthig ſind und daß das Ge— ſchäft, Kranke geſund zu machen, wohl das ſchwie⸗ rigſte iſt unter allen, und doch iſt es eine leider nur zu wahre Thatſache, daß Leute oft ſo unver⸗ ſtaͤndig, leichtgläubig und thöricht ſind und in Krankheiten lieber zu einem f Afterarzt oder Quackſalber ihre Zuflucht nehmen, als zu einem wiſſenſchaftlich gebildeten Arzte. Der Afterarzt, der in der Regel nur ein oder mehrere Mittel beſitzt, die gegen Hieb und Stich helfen ſollen, und die nur dann von einem Nutzen ſeyn können, wenn der Zufall gerade günſtig iſt, der meiſtens nicht das Geringſte von der Bildung, den Geſchäften und der Verrichtung det(l güne Mc 6 die duch mi fein nimmt ſt aber wollen wu err nützig und lockt Gelb hoch w 7 Gute len d autor. verlas wie w geit il denn ſt. W Be iſt, al dern chte, gigen Atzneir ben, und in Desha geprie Wirk zu here Geſund! Bek 320) nichts; tags ut kich K Gund a am Ende bund 9 dried 1 ſuchen. ihrlichen s roher r Mucke⸗ Gewiſſen ht entſa⸗ i in der zu brin⸗ My, iſt d Area. in ſolcher et ſeinen efallen zu nie Kennt⸗ erlangen, fleißiged enſchlichen en kennen, Verrichtun⸗ nue bieſe dem einen A wo de den Schäd⸗ che Weiſe m Stande von ein⸗ el kennen, D Geſund⸗ — Aus die⸗ ie vielerlei das Ge⸗ as ſchwie⸗ eine leider t ſo unver⸗ d und in er ſenſchaflich der Kegel gegen Hieb kann von all gerade ningſte von Verrichtung 118— der einzelnen Theile und Organe des menſchlichen Körpers weiß und verſteht, der die Natur der den Menſchen treffenden Schädlichkeiten eben ſo weuig, als die Wirkungsart der Arzeneien kennt, der aber doch mit frecher Stirne einhertritt, durch Aupreiſen ſeiner Arzeneien, Urinbegucken(der ächte Arzt nimmt zwar häufig auch Rückſicht auf den Urin, iſt aber weit entfernt, Alles aus ihm erkennen zu wollen) und die gröoͤbſte Charlatanerie ſich Zulauf zu erwirken ſucht, der den ächten Arzt aus eigen— nützigen Absichten bei jeder Gelegenheit verläumdet und herabzuſetzen bemüht iſt, ſchadet unendlich, lockt den leichtgläubigen Menſchen nicht blos das Geld aus der Taſche, ſondern bringt ſie auch, was noch weit trauriger iſt, um Leben und Geſundheit. Darum ſuche jeder, welchem dieſe unſchätzbaren Güter lieb und werth ſind, in vorkommenden Fäl⸗ len den Rath eines von dem Staate geprüften und autoriſirten Arztes, vertraue und folge ihm und verlaſſe ſich weder auf den Afterarzt noch auf ein Arcanum oder Geheimmittel, wie wir ſie häufig und beſonders wieder in neuerer Zeit in öffentlichen Blättern angeprieſen finden; denn ſtets liegt der Anpreiſung ſolcher Geheimmit— tel Betrügerei zum Grunde, die um ſo ſchändlicher iſt, als es ſich nicht blos um Geld und Gut, ſon⸗ dern um Geſundheit und Leben handelt.— Der ächte, menſchenfreundliche Arzt wird nie aus ſchmu— tzigem Geize ein, von ihm als bewährt gefundenes Arzneimittel geheim halten und Handel damit trei— ben, ſondern es ſtets zum Wohle der Menſchheit und im Jutereſſe der Wiſſenſchaft veröffentlichen.— Deshalb ſey man überzeugt, daß ein noch ſo ſehr geprieſenes Arcanum in der Regel keine weitere Wirkung hat, als ſeinen Erfinder und Verbreiter zu bereichern und die Leichtgläubigen um Geld und Geſundheit zu betrügen.— Bekanntmachungen von Behoͤrden. 3 N 0 Hofraithe⸗ Verſteigerung. (320) Auf die Verfügung großherzogl. Landge⸗ richts foll Montag den 29ſten Mai l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, die dem Schreinermeiſter Hein⸗ rich Klein zuſtehende Scheuer und Hofraithe Grund an Hrn. Conrad Jung und Adam Vogt am Ende der Köhlergaſſe gelegen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 17ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. . Frucht- Verſteigerung. (342) Mittwoch den 24ſten Mai d. I., Morgens 10 Uhr, werden 16 Malter Waizen 101 Korn 90„ Gerſte, und 744 7 Hafer aus 1836 r Erndte unter den bekannten Bedingun— gen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend ver— ſteigert. Reichelsheim am 24ſten April 1837. Herzogl. naſſauiſche Receptur Hehner. Gläubiger⸗Aufforderung. (346) Heinrich Rahn Zr von Altenſtadt be⸗ abſichtigt mit Familie nach Amerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großherzogl. Landgericht Großkarben an⸗ zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 10ten April 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Pu blie an du m. (347) Alle die, welche Anſprüche an den Nach⸗ laß des dahier verſtorbenen Ortsbürgers Philipp Marloff und deſſen gleichfalls verſtorbenen Ehe— frau Chriſtine, geb. Faber, haben, haben ſolche zur Eintragung in das über dieſen aufzuſtellende Juventar, unter der Verwarnung, daß ſonſt dieſe bei der Feſtſtellung des Vermögens nicht berückſich— tigt werden, den 24ſten Mai, Morgens 9 Uhr, dahier gehörig begründet anzuzeigen. Dorheim am 25. April 1837. Kurfuͤrſtliches Juſtizamt Halberſtadt. Gläubiger- Aufforderung. (349) Peter Georg Wittich von Heldenber— gen beabſichtigt nach Rothenburg, auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten bei großherzogl. Landgericht Großkarben. anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er— theilt werden wird. Friedberg den 26ſten März 1837. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Nehren? Capitalien (353) liegen in dem evang. Kirchen- und Schul⸗ Fond zu Holzhauſen, Kr. Friedberg, zum Aus⸗ leihen bereit. Für den evang. Kirchen⸗ u. Schulvorſtand daf Zimmermann, Pfarrvicar zu Rodheim b „555 ———— 1* Gläubiger-Aufforderung. (372) Heinrich Ochſenhirt von Rommelhau⸗ ſen beabſichtigt mit Familie nach Amerika auszuwan⸗ dern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzu⸗ melden, gegenfalls die Eutlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25ſten April 1837. Der großherzeglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (374) Johannes Will J. und Heinrich Will von Rodenbach beabſichtigen mit Familien nach Polen auszuwandern. Rechtsanſprüche an die⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Land⸗ gericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Bekanntmachung. (389) Die hieſige Soolbadanſtalt wird wäh⸗ rend der dies jährigen Badezeit vom 1ten Juni an geöffnet ſeyn. Nauheim den Zten Mai 1837. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Weiß. Rieß. Arbeits ⸗-Verſteigerung. (390) Donnerſtag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen zu Hochweiſel an Ort und Stelle nach⸗ ſtehende Arbeiten an Wenigſtnehmende veraccordirt werden, als: 1) Straßenbauarbeit im Ort, A Planirarbeit veranſchlagt zu 1 Fertigen der Fahrbahn 1 Steinbrechen 1328912 Steinfahren 200— Kies⸗Lieferung 33— Pflaſterarbeit 5 Steinhauerarbeit 38— 2) An dem Kirchthurm das Mauerwerk mit einem Speißwurf zu überziehen 113 23/ 3) Zimmerarbeit am Rathhaus 18 12 4) Schreiner- und Maurerarbeit im Pfarrhaus 59 33 5) Schreiner- und Maurerarbeit im Schulhaus 28 25 Die Bedingungen werden bei der Veraccordirung eröffnet. Die großherzogl. Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Hochweiſel am 2ten Mai 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Reuter. Verſtei gerung. (391) Montag den 22. l. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Philipp Marloff' ſchen Hauſe dahier mehrere Hausgeräthſchaften, als: Bettſtellen, Schränke, Stühle, eine Kelter, Kiſten u. ſ. w., ſodann Kleidungsſtücke, Bettzeug, mehrere Stucke Leinewand, Zinn, Kupfer, Eiſen u. ſ. w. gegen ſofortige Zahlung öffentlich verſteigert werden. Dorheim am 6. Mai 1837. Kurfurſtliches Juſtizamt Hal berſtadt. Verſteigerung. (392) Es wird hiermit zur offentlichen Kenntuiß gebracht, daß Donnerstag den 18ten dieſes Mo⸗ nats, des Vormittags um 9 Uhr, die Nerſteigerung an den Meiſtbietenden von bei der Marienſchloſſer Anſtalt vorhaudenen alten Eiſen und Guß, Meſ⸗ ſing-Feilſpäͤnen und Meſſing-Abfällen, ſowie alten Lumpen, oͤffentlich in meiner Wohnung dahier vor⸗ genommen werden ſoll, und daß Steigluſtige den Tag vor der Verſteigerung ſich hierher begeben kön⸗ nen, um die vorhandenen verſchiedenen Gegenſtände in Augenſchein zu nehmen. Marienſchloß am 3. Mai 1837. Funk. Verſteigerungs anzeige. (393) Kommenden Donnerstag, den 18. dieſes Monats, Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Amtslokal der unterzeichneten Stelle 59 Stück Callico's, 29„ Velwpets und 18• Mancheſter, öffentlich an den Meiſtbietenden, gegen baare Zah⸗ lung verſteigert werden. Offenbach den 5. Mai 1837. Großherzogl. Hauptzollamt. W. Otto. Straus. Schuchard. Hofraithe-Verſteigerung. (394) Freitag den 23. Juni l. J, des Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Joh. Schnei⸗ der'ſchen Eheleute zu Oberwöllſtadt, beſtehend in einem Wohnhauſe, Stall und einem Garten von circa 40 Ruthen an der Chauſſee nach Friedberg gelegen, welches zum Betrieb einer Wirthſchaft ge⸗ eignet, auf dem Wege der Hülfsvollſtreckung öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Oberwöllſtadt den 9. Mai 1837. In Auftrag großh. Landgerichts Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 8 Feuerbach. ** Ediktalla dung. (395) Nachdem gr. Hofgericht zu Gießen gegen den Seifenſieder Friedrich Arndt zu Butzbach, deſſen Vermögen mit 6273 fl. 38 kr. überſchuldet iſt, den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden alle * Curate terſtel ſprüche tendmg judizo fungen den H. Frie (8 155 Kerntniz ies Mo⸗ te gerung en ſchſoſſer i, Meſ⸗ de alten dier vor⸗ uſtige den geben kon⸗ egenſtande Funk. 1. dieſes in dem acre Zah⸗ unt. Achard. 6 Vormit⸗ Schnei⸗ ſtehend in arten von Friedberg ſchaft ge⸗ ung offen⸗ andgerichts ürgerneiſter q. 1 gegen den ach, deſſel et iſt, den perden all . diejenigen, welche Forderungen an denſelben oder Anſprüche an die Maſſe geltend machen wollen, hierdurch aufgefordert, dieſelben Dienſtag den 27. Juni, Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung des ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Concursmaſſe hier anzuzeigen und zu be— gründen. In demſelben Termin haben ſich die Creditoren über allenfallſige Vergleichsvorſchläge, ſowie über die Wahl eines Gläͤubiger-Ausſchuſſes und Maſſe⸗ Curators um ſo gewiſſer zu erklären, als ſonſt un— terſtellt wird, ſie ſeyen dem Beſchluſſe der Mehr— zahl der erſchienenen Gläubiger beigetreten. Friedberg den 3ten Mai 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hofmann. Brumhard. Holzverſteigerung. (396) Dienſtag den 16ten d. M., Vormittags 7 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Hochweiſel, Diſtrikt kleinen Hausberg, s 1 Stecken Kiefern⸗Stockholz, 725 Stück Kiefern-Reisholzwellen, 4 Stämme 5% Zoll Durch⸗ 7 1 meſſer und 15 Fuß Länge, 9004„„ Stangen von 1—4 Zoll Mit⸗ tel⸗Durchmeſſer und 10— 15 Fuß Länge, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laͤſſen. Hochweiſel den 9ten Mai 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter. Reuter. Edictalla dung (397) Nach dem Hypothekenbuche der Gemeinde Niederweiſel entliehen, unter Verpfändung meh⸗ rerer Immobilien Ambr. Schimpf junior und Ehefrau Eliſabetha von da am 15. Mai 1792 bei Konrad Kuhl's Wittwe zu Butzbach 350 fl. und ferner am 5. März 1800 bei Wilhelm Müller zu Butzbach ein Kapital von 100 fl. Beide Kapitalien ſollen zwar abgetragen ſeyn; da jedoch die Obligationen zur Löſchung nicht vorgelegt werden können, ſo werden auf Antrag der Bethei⸗ ligten alle, welche aus den conſtituirten Pfandrech⸗ ten und auf die vergedachten Schuldurkunden An- ſprüche bilden zu können glauben, zu deren Gel⸗ tendmachung binnen 6 Wochen unter dem Prä⸗ judizo aufgefordert, daß ſonſt jene Schuldverbrie— fungen für mortificirt erklärt und die Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg, den 28ſten April 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Hofmann. Holz⸗Verſteigerung (398) Donnerſtag den 18ten d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem obererlenbacher Gemeindewald in dem Schlag XI und XIIII mehrere Holzſorti⸗ mente verſteigert werden: 10 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 28 75 1 Prügelholz, 1 Birken⸗Prügelholz, 3000 Stück Buchen⸗Wellen, 1500„ Eichen⸗Wellen, 200„ Tannen-Wellen. Die Zuſammenkunft iſt in dem Schlag XI an dem dillinger Feld.— Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, dievorſtehende Verſteigerung durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obererlenbach am Yten Mai 1837. Der großh. Bürgermeiſter Rupp. Zugelaufenes Schwein. (399) Dahier iſt ein Schwein den Sten d. M., Abends gegen 7 Uhr, in dem Feld gefunden wor⸗ den, welches man zur offentlichen Kenntniß bringt. Der Eigenthümer dieſes Schweins hat ſich an den Unterzeichneten mit einem beglaubigten Zeugniß zu wenden. Obererlenbach am 9ten Mai 1837. Der großh. Bürgermeiſter 9 Rupp. Holz ⸗Verſteigerung. (400) Donnerſtag den 18ten d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Hoheburg, 2% Stecken Buchen-Scheitholz, 14 75 Birken⸗ 5 18 76 17 Eichen⸗ 55 g 147„ Birken⸗ und Eichen⸗Prüͤgelholz, 22„ Eichen⸗Stockholz, 6730 Stück Birken- und Eichen⸗Wellen, 22 Stamme Eichen-Bau-, Werk⸗ u. Nutzholz, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 11ten Mai 1837. Der grhzgl. Bürgermeiſter Lämmer. Kartoffel⸗Anlieferung. (401) Nächſten Dienſtag, den 16. d. M., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 35 Malter Kartoffeln in einzelnen Parthieen oder auch im Ganzen, für das 2. Bataill. des 4. Inf. Regi⸗ ments, auf dem Militair⸗ Verwaltungs-Büreau verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter hieſiger Gegend wer⸗ den um Bekanntmachung dieſer Verſteigerung erſucht. Friedberg den 11. Mai 1837. 0 In Auftrag: Gölz, Oberquartirmeiſter. Holz ⸗ Verſteigerung. (402) Donnerstag den 18ten d. M., Vormittags — 8 9 Uhr, ſollen aus den hieſigen herrſchaftlichen Wal⸗ dungen auf dem Platz in dem Wald, in dem Diſtrikt ober der Zwergſchueiß und in den oberſtrasheimer Hägen, nachbeſchriebene Holzſortimente, als 10 Stecken Eichen, K, Buchen, 3%„ gemiſchtes, . Birken, 95% Kiefern, 10%„ Stockholz, 5550 Stück gemiſchte, 538„ Buchen, 775„ Birken und 325„ Kiefern u. Weistannen⸗Wellen, 57¾ Kubikfuß Weistannen⸗Stammholz, an den Meiſtbietenden verkauft werden, welches an⸗ durch bekannt macht 5 Ockſtadt den 11. Mai 1837. Die hochfreiherrlich von Franckenſteiniſche Rentei hieſelbſten. Brennholz-Verſteigerung im Revier Hochweiſel Forſts Friedberg betr. (403) In dem mittelſten Köppel ſollen Mittwoch den 17. d. M., des Vormittags präcis 9 Uhr an⸗ fangend, folgende Solzſortimente, nämlich: 212% Stecken Buchen⸗Scheitholz und 100 Stück Buchen⸗Aſtwellen, welche der großh. Forſtfiscus mittelſt Berichtigung aus den hochweiſeler Markwaldungen bezogen hat, unter den für die Domanial-⸗Waldungen im Allge⸗ meinen und zwar vor der Verſteigerung noch ſpe⸗ ziell mitgetheilt werdenden Bedingungen, meiſtbie⸗ tend verſteigt werden. Die Herrn Bürgermeiſter und reſp. Beigeord⸗ neten der hierauf reflektirenden Gemeinden werden ſonach um baldgefällige Veröffentlichung dieſes dienſt⸗ lich erſucht. Hochweiſel den Sten Mai 1837. Der großh. Revierförſter Stillgebauer. Verſteigerung von Maurerarbeit. (404) Dienſtag den 16ten d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhaus die Mau⸗ rer⸗Arbeit an dem hieſigen Kirchhof, voranſchlagt zu 350 fl., an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.— Die Bedingungen liegen auf dem Bü⸗ reau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Die großh. vorſtehende Verſteigerung durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. ö Obererlenbach den gten Mai 1837. Der großh. Bürgermeiſter Rupp. Privat⸗Bekanntmachungen. Oeffentliche Nachricht. 8 (384) Die mir von höchſtpreislichem Miniſterium Bürgermeiſter werden erſucht, die zu Darmſtadt gnadigſt ertheilte Erlaubniß, Vorſtel⸗ lungen in Guaden- und andern außergewöhnli⸗ chen Sachen fertigen zu dürfen, bringe ich hier⸗ mit zur öffentlichen Kenntniß. Petterweil den 29. April 1837. Weygand, Schullehrer und Gerichtsſchreiber. Anerbieten. (388) Ein junger Mann, welcher geſonnen iſt, ſich zum Bauaufſeher 1ſter Klaſſe vorzubereiten, kann— verbunden mit einigem Verdienſte, wenn er die nothigen Vorkenntniſſe beſitzt— Gelegenheit haben, im Straßenbaufach und vorzüglich in den Vorarbei⸗ ten zum Neubau praktiſche Kenntniſſe zu erlangen. Ausgeber dieſes giebt nähere Nachricht. Selſerbrunnen bei Okarben. (405) Montag den 15ten Mai, als am zweiten Pfingſtfeiertage, iſt Tanz? und Dienſtag den 16ten Mai Harmonie⸗Muſik am Mineralbrunnen bei Okar⸗ ben anzutreffen, wozu höflichſt einladet a Havenecker. Einladung. (406) Den zweiten Pfingſtfeiertag iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe gutbeſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt ein⸗ ladet Henkel. Scheibenſchießen in Friedberg. (407) Die unterzeichneten Vorſteher der friedber⸗ ger Schützengeſellſchaft machen hierdurch ihren Freun⸗ den und den Liebhabern des Scheibenſchießens die Anzeige, daß die erwähnte Schützengeſellſchaft mit Erlaubniß des großherz. heſſ. Kreisraths des Kreiſes Friedberg an den bevorſtehenden Pflugſtfeiertagen ein Scheibenſchießen auf dem Schießplatz hinter dem Schützenrain halten wird. Das Schießen wird den zweiten Feiertag nach geendigtem Gottesdienſte eröffnet, und werden gegen Abend eine Ehrenſcheibe und drei Schnappgaben heraus geſtochen. Den dritten Feiertag Vormittags wird ebenfalls geſchnappt und eine Ehrenſcheibe und. drei Schnappgaben heraus geſchoſſen. Nachmittags um 1 Uhr nimmt das Hauptſchießen ſeinen An⸗ fang. Daſſelbe enthält 25 Preiſe, auf welche 580 Schuͤſſe gethan werden. Das Nähere enthält das auf dem Schießplatz angeſchlagene Reglement. Für gehörige Ordnung und Bequemlichkeiten der Herren Schießliebhaber wird die nöthige Sorge getragen werden. Friedberg den Sten Mai 1837. Renneberg. J. Ph. Fritz. B. Kappes. In Bezug auf die vorſtehende Anzeige empfiehlt ſich als Wirth der Unterzeichnete dem Publikum mit guten und billigen Weinen, und den Tanzluſtigen mit einer ganz beſonders gut beſetzten Tanzmuſik. Friedberg den Sten Mai 1837. Friedrich Sieck. gen/ promf um d 22 verehrt, durch.! Thoben Se (409 ſelben des K Fr. (410) Betrage Uedun, in hief Ausge (411) lung, gleichen ſes Bl. (412 ein ju feſſſon ſich gef den, bol 04.3) zu bern (114 n ganz nd 16 Flor (8) lh, ke mt gg eum d Verſetl⸗ gewotnli⸗ ich hier en. n zweiten den Jeden Nen. der Okar⸗ tfelertagen inter dem ſcheibe und achmittags ſeinen An⸗ ſche 580 falt das ment. emlichleirn dige Sage — 1899— Schwalheimer Mineralbrunnen. (408) Montag den 15. und Dienſtag den 16. d. M., als am 2ten und Zten Pfingſtfeiertage, ſollen auf dem hieſigen Mineralbrunnen die Sommerbeluſti⸗ gungen ihren Anfang nehmen. Da ich das große Zelt des Herrn Gaſtwirths Gerlach habe aufſchlagen laſſen, und den Zten Feiertag in dieſem Zelt ſowohl, als auch im Saal gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt finden ſoll; ſo glaube ich für ein ſicheres Unterkommen der zahlreichſten Geſellſchaft hinlänglich geſorgt zu haben, und ſehe daher einer ſolchen um ſo gewiſſer entge⸗ gen, als ich durch gute Getränke und Speiſen, prompte Bedienung u. dergl. m. Alles aufbieten werde, um das mir geſchenkt werdende Zutrauen aufs beßte zu befriedigen. Ich lade daher alle meine verehrten Freunde und Gönner der Umgegend hier— durch hoͤflichſt ein, und bemerke noch, daß der preuß. Thaler zu 1 fl. 48 kr. angenommen wird. Schwalheimer Mineralbrunnen den 11. Mai 1837. Henkel. Ein Jagdhund iſt mir zugelaufen. (409) Der rechtmäßige Eigenthümer kann den⸗ ſelben gegen Erſtattung der Inſeratgebühren und des Koſtgeldes bei mir wieder erhalten. Friedberg. Michael Jung. Ein Kindermädchen, 410) welches ſich über ſein ſeitheriges ſittliches Betragen genügend auszuweiſen im Stande iſt, auch Uebung im Stricken und Nähen hat, kann ſofort in hieſiger Stadt ein paſſendes Unterkommen finden. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo? Große Kupfermünzen (411) werden, zur Vervollſtäͤndigung einer Samm⸗ lung, zu kaufen geſucht und gut bezahlt. Wer der—⸗ gleichen beſitzt, der wolle ſich an den Verleger die— ſes Blattes wenden. i Lehrlings⸗Geſu ch. (412) Bei einem hieſigen Schreinermeiſter kann ein junger wohlerzogener Menſch die Schreinerpro⸗ feſſion erlernen. Die hierauf Reflektirenden wollen ſich gefälligſt an die Redaktion dieſes Blattes wen⸗ den, woſelbſt ſie das Nähere erfahren werden. Eine Manſarde (413) mit Meublen wünſcht an eine ledige Perſon zu vermiethen W. Dietz. 5 Eine Scheuer, (114) welche vor 20 Jahren neu erbaut wurde, in ganz gutem Stande, 38 Fuß lang, 30 Fuß breit und 16 Fuß hoch iſt, wird auf den Abbruch verkauft. Florſtadt den 5. Mai 1837. Peter Joökel. Mobilien⸗Verſteigerung. (415) Dienſtag den 16ten d. M., Vormittags 8 Uhr, werde ich 1 noch faſt ganz neuen Kühkarren mit Zugehör, 1 guten vollſtändigen Pflug, 1 gute eiſerne Egge, 1 noch ganz neue Fruchtfegemühle, 1 in gutem Stande erhaltenen Leinweberſtuhl mit allem Zugehör und ſaͤmmtlichem Geſchirre, 1 großer gut erhaltener Kleiderſchrank, 1 Nußbaumtiſch und dergleichen mehr, ſodann altes Eiſen, mehrere guß⸗ eiſene Kröppen und ſonſtige dergleichen gußeiſene Geräthſchaften, ſowie auch Dünger, oͤffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleichbare Zahlung ver— kaufen, welches den Steigluſtigen hierdurch bekannt gemacht wird. Dorheim den 11ten Mai 1837. Adam Seipel. Sommerbeluſtigung zu Ockſtadt. (416) Montag den 15. und Dienſtag den 16. d. M., als am zweiten und dritten Pfiugſtfeiertage, beginnt meine Gartenwirthſchaft fur dieſen Sommer und iſt an den beiden genannten Tagen gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich mit der Verſiche— rung höflichſt einlade, für prompte und billige Be— dienung beßtens beſorgt zu ſeyn. Ockſtadt den 12. Mai 1837. Adam Krug. Oſſenheimer Jagdhaus. (417) Auf den zweiten und dritten Pfingſtfeiertag nehmen die Sommerbeluſtigungen in dem Oſſenhei⸗ mer Wäldchen wieder ihren Anfang und werden, wie in den verfloſſenen Jahren, während dieſes Sommers von 14 zu 14 Tagen fortgeſetzt werden. Für prompte Bedienung und gute Muſik iſt wie immer beßtens geſorgt. Damit meine verehrten Gäſte an den beiden genannten Tagen wegen des Courſes nicht in Verlegenheit kommen, werde ich die halben Kro⸗ nenthaler zu 1 fl. 21 kr. und die viertels Kronen— thaler zu 40%½ kr. annehmen. Kommt, kommt und ſeht das junge Grün, Wie ſchoͤn ringsum die Bäume blühn. Der Wald ſteht da in neuer Pracht; Ein Sterblicher hat's nicht gemacht. Oſſenheimer Jagdhaus am 11. Mai 1837. Aehle. Literariſche Anzeige. Bei C. Binder nagel in Friedberg iſt zu haben: Bibliothek klaſſiſcher Schriftſteller Nord— amerika's. Zweiter Band. James Paulding's amerikauiſche Romane. Zweiter Theil. 36 kr. Früchte-Preiſe hier in Friedberg: Wizen: 8fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. 15 r. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 8. Mai: Waizen: 7 fl.— kr. Korn: 5 fl. 10 kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 16 kr. Magſaamen:— fl.— kr. die Polizei⸗ Taxe bleibt wie in voriger Woche. — 110. Im April 1837 wurden zu Friedberg In der Stadt: 4 1. Getraute. Den 2. Caspar Michel, Barbier und Ortsbürger zu Steinfurth, wohnhaft zu Vilbel, des zu Stein⸗ furth verſtorbenen Leinwebers Peter Michel nachgel. Sohn, und Jungfrau Maria Eh ri⸗ ſtina Chriſtian, des hier veiſtorbenen Bürgers und Gaſtwirths Joh. Heinrich Chriſtian nachgelaſſene ehelich ledige Tochter. a 8 2 „ 9. Chriſtian Caſimir Reuß, Bürger und Oekonom, des weiland hieſigen Bürgers, Malers und Oekonomen Carl Reuß nachgel. ehel. Sohn, und Jungfrau Anna Dorothea Schneider, des zu Södel verſtorbenen Gerichtsſchöffen und Wirths J. Conrad Schneider Jun. nachgel. ehelich ledige Tochter. „ 20. Martin Philippi, Bürger und Bäckermeiſter dahier, ein Wittwer, und Jungfrau Louiſe Fink, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Georg Fink ehel. ledige Tochter. „ 30. Johannes Pauly, hieſiger Bürger und Schneidermeiſter, ein Wittwer, und Maria Chri⸗ ſtina Kautz, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Kautz eheliche Tochter. 2. Get auf te. „ 7. Herrn Valentin Friedrich Nau, großh. verpflichteter Landgerichts⸗Aktuariatsgehülfen, eine Toch⸗ ter: Caroline Louiſe Catharina Eliſabetha, geboren den 2. März. 1 „ 14. Herrn Georg Friedrich Nau, großh. Landgerichts⸗Aktuariatsgehülfen, ein Sohn: Hermann Ernſt Chriſtian, geboren den 2. April. „23. Herrn 2 Albert Foucar, Bürger und Oeconomen, ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geboren den 12. April. „ 30. Meiſter Leonhard Füller Lr, Bürger und Zimmermann, eine Tochter, Regina Eliſabetha Hen⸗ riette, geboren den 17. April. 3. Beer digte. s „14. Georg Philipp Falk, des hieſigen Bürgers und Schreinermeiſters Paul Joſeph Falk eheliches Söhnchen, alt 1 Jahr 4 Monate und 12 Tage, 5 den 12. April. „ 15. Philipp Briel, des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns, Heinrich Briel, Söhnchen, alt 11 Mon. und 19 Tage, 1 den 13. April.. „ 16. Johann Georg Göring, Bürger und Schuhmachermeiſter, alt 43 J. 2 M. u. 22 T., 7 15. April. „ 17. Ein unehelicher Sohn, Peter, alt 3 M. u. 18. T., 4 den 15. April. „18. Jungfrau Maria Anna Dorothea Wagner, des hier verſtorbenen Apothekers Andreas Chriſſian . Jeremias Wagner nachgel. ehelich ledige Tochter, alt 57 J. u. 3 T., 7 den 16. April. 1 „19. Des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters, Johannes Oberländer, vor der Taufe verſtorbenes Töchterchen, alt 6 Tage, 7 den 18. April. 5 „24. Margaretha Oberländer, des hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Johannes Oberländer eheliches Töchterchen, alt 4 J. 6. M. u. 15 T., f den 22. April. „ 25. Heinrich Dorotheus Ferch, hieſtger Bürger, alt ungefahr 73 Jahre, t den 23. April. Soeben hat C. Bindernagel in Friedberg eine neue Sendung Siegellack und Bleifedern erhalten. Die Verkaufspreiſe davon ſind: 1 Pfund Siegellack Nr. 1: 2 fl.; Nr. 2: 1 fl. 40 kr.; Nr. 3: 1 fl. 30 kr.; Nr. 4: 1 fl. 12 kr.; Nr. 5: 48 fr. 1 Stange 5 75 Fk; 6 kr.; 5 5 Fr. 75 4 kr.; 175 3 kr. Ganz beſonders feines Siegellack zu 3 fl. 45 kr., 3 fl. 18 kr., 3 fl. und 2 fl. 42 kr. pr. Pfund. 5 Bleifedern zu 8, zu 15 und zu 24 kr. 1 705 5, 71. 9%. 14 15 1 11 19 1 9„„. 3 75 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Der daß die lie Fried be ——— Wir eines ſehr erfreuen. in der Stad Seminar womit zug und Burg⸗ frrubige T anſtalten m. deten guter eine ſo ehr höchſten S. frchen Anf welches die litiſch var Gewiß zurückbleibe daß der U Auerhalb d lun it di woſabſt zu daz vollzog