9 Intelli Fan dir ihn 5 enzblatt wid. det Co olsen u fen 3 ane e für die 1— Schullch Id 1—— Um Schr n 2 1 18 c 6 15 wa Sr ovinz er hes Sen 1 Auge. i Wergg im Allgemeinen, e ge 5 8 7 3 8 1 den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Oderg:———— 5—— e 45 Sonnabend, den 11. November 1837. . * 30. Olt; be gg, Schaͤdlichkeit der Luftheitzung. Temperatur der äußern Luft während dieſer Zeit 8 Das Folgende iſt einem Vortrage entnommen, N. Ol, det Dr. Andreas Ure vor der Royal Society in ae 5g n Ehndon hielt. Es betrifft die, auch bei uns haufig n ſgon zur Sprache gebrachten, ſchädlichen Folgen der riedherg u Aftheitzung.„Befragt von den Directoren einer amirr 187 Lbbeusverſicherungsanſtalt über die haͤufige und all⸗ ene ne Kränklichkeit jener Beamten, die in der ſo— eien gmannten langen Halle Jong Room) der Mauth ein London beſchäftigt ſind, an Zahl gegen 200, 2 füllte ich Unterſuchungen über die Art dieſer Kränk⸗ lichkeit und ihre Urſachen an. Die Reſultate dieſer Urterſuchungen ſind folgende: Das Unwohlſeyn der erwähnten Beamten äußert ſich durch ziemlich gleiche Erſcheinungen, nämlich durch Eingenommenheit des Kopfes mit zeitweiſer Aufgetriebenheit des Geſichtes, durch Klopfen an den Schlafen und Schwindel, zu um ſich nicht ſelten eine ſehr unangenehme Ver- i Lold, απ wirrung der Gedanken geſellt; durch Kälte in den = Extremitäten, durch einen ſehr ſchwachen, frequenten 1 und mehr irritablen Puls, als er der Körperkonſti⸗ 1 wtion der einzelnen Individuen nach ſeyn ſollte. Alle dieſe Erſcheinungen deuten auf Andrang von Blut nach dem Kopfe, der auch nicht ſelten, bei aller Mäßigkeit, einen ſolchen Grad erreicht, daß 2derläſſe nothwendig werden. Die Gleichheit der Erſcheinungen bei Perſonen von ſo verſchiedenem Temperamente deutet darauf hin, daß die Urſache in dem Lokale zu ſuchen ſey, das ſie vereinigt. Die Temperatur der langen Halle betrug an den 3 Tagen, an welchem beobachtet wurde, beſtändig zwiſchen —— S= Pre P ln 8 al b. K. — XD und 64 F.(oleich 13 bis 14 R.), obſchon die 1 r—— zwiſchen 50 bis 35 F.(8 bis 1“ R) wechſelte. Die heiße Luft, welche aus zwei zilindriſchen Röh— ren in die lange Halle einſtrömte, hatte an dem einen Tag 90, an dem andern 126⏑8⸗F.(26 und und 34 R.). In das Gemach der Unterſuchungs⸗ beamten ſtrömte, nicht unähnlich dem glühenden Samum der Wüſte, Luft mit einer Temperatur von vollen 170 F.(61 R.) ein, und hatte in hohem Grade den unangenehmen Geruch, den die Luft durch rothglühendes Eiſen jederzeit erhält. Die Luft in beiden Räumen zeichnete ſich durch Trockenheit und unangenehmen Geruch aus; in der langen Halle hatte ſie 30 Procent Feuchtigkeit, während die äußere Luft ganz mit Feuchtigkeit geſattigt war, alſo 100 Procent enthielt. Luft von dem Grade der Trockenheit, wie die in der Halle, wird in 24 Stun⸗ den 0,44 Zoll des Waſſerſtandes in einer Ciſterne verflüchtigen, und muß daher nothwendig auch auf die Hauptausdünſtung einen mächtigen Einfluß aus⸗ üben. Die Luft, welcher der berüchtigte Samum über die brennenden Wüſten Afrika's und Arabiens hertreibt, zeichnet ſich durch große Hitze, Trockenheit, und einen hohen Grad von Elektrizität aus, und von dieſen Eigenſchaften rühren wahrſcheinlich die ſchlimmen Folgen dieſes Windes her. Aehnliche Eigenſchaften, jedoch in geringerem Grade, beſitzt nun aber die Luft, die der Heitzapparat in das Mauthgebäude liefert; denn außer der Hitze und Trockenheit ließ ſich auch negative Elektrizität in ziemlicher Menge nachweiſen. Die Wirkung einer mit Elektrizität überladenen Luft in Hinſicht auf n Erzeugung von Kopfweh und dergleichen iſt bekanntz doch iſt der üble Geruch der Luft und ihre Gierde nach Feuchtigkeit allein ſchon hinreichend, um die erwähn⸗ ten Erſcheinungen hervorzubringen. Die Wirkung künſtlich getrockbeter Luft auf den thieriſchen Orga⸗ nismus iſt ungefähr folgende: der lebende Körper duͤuſtet beſtändig aus, und der Betrag dieſer Aus⸗ dünſtung beläuft ſich bei einem Erwachſenen un⸗ ter gewöhnlichen Umſtänden im Durchſchaitt auf 20 Unzen in 24 Stunden. In einer ſehr trocknen Luft wird dieſe Aus dünſtung nothwendig erhöht, und die Folge davon iſt, wie bei jeder Verdünſtung, die Erzeugung von Kälte, die ſich am Auffallendſten an den Extremitäten, als an den vom Herzen am Weiteſten entfernten Theilen, zeigen wird. Das. Gehirn, welches durch den Schädel vor dieſer Ver⸗ dünſtung geſchützt iſt, wird dagegen eine verhältniß⸗ mäßig hohe Temperatur behalten, und daher mit jenen Flüſſigkeiten überladen werden, die durch in⸗ nere Kälte und die daraus entſpringende Kontrak⸗ tion der Blutgefäße aus den Extremitäten zurück⸗ getrieben werden, ſo daß alſo nothwendig die an⸗ gegebenen Erſcheinungen von Blutdrang gegen den Kopf eintreten müſſen. Die Direktoren jener Lebens⸗ verſicherungsanſtalt hatten daher ganz recht, den Grund des allgemeinen Unwohlſeyns jener Mauth⸗ beamten in der angewendeten Heitzung des Lokals durch erhitzte Luft zu ſuchen.“(L. P. 3.) . Legen wir heut zu Tage unſere geheimſten Ge⸗ hörtrichter an die Thüren unſerer Geſellſchaftsſale und Sälchen, Zimmer und Zimmerchen, Zirkel und Zirkelchen, ſo iſt es immer ein herausgeputztes Nichts, um welches wir, wie die Wilden um einen erſchlagenen Feind, herumtanzen und herum— jubeln. Da ſitzt man auf der langen Bank eines Winterabends um die Rieſin„Langeweile“ todzu⸗ ſchlagen; zuerſt wird dieſe Rieſin mit Thee gebeizt und mürbe gemacht, ſodann marſchiren die Damen mit Stricknadeln und die Männer mit Spielkarten und Tabackspfeifen auf ſie los, aber es geht dieſer Rieſin, wie dem Geſpenſte in der Fabel, was man ihr unten abſchneidet, ſetzt ſie oben wieder an. Saphir. * 8*ñ Der Rath in einer kleinen Märkiſchen Stadt ließ einen Bürger ins Gefängniß bringen, der beſchuldigt war, daß er Gott, den König und einen Edlen Rath 306 gelaſtert habe. Der Buͤrgermeiſter berichtet dies den Könige(Friedrich dem Großen), um zu erfahren, waß für Strafe ein ſolcher Miſſethäter verdient habe und folgender Beſcheid ward von des Königs eige ner Hand auf den Rand geſchrieben:„Daß del Arreſtant Gott gelaͤſtert hat, iſt ein Beweis, daß er ihn nicht kennt; daß er mich geläſtert hat, das vergebe ich ihm; daß er aber einen Edlen Rai gelaſtert hat, dafür ſoll er exemplariſch beſtraff werden, und auf eine halbe Stunde nach Span dau kommen.“ a Bekanntmachungen von Behoͤrden. Frucht verſteig erung. (960) Von den diesjährigen. dahier lagernden Domanialfrüchten werden 24 Malter Weizen, 96 Korn, alten friedberger⸗ 75„ Gerſte und Maßes. 60 7. Hafer Donnerſtag den 16. k. M., Vormittags 10, Uhr, unter den bekannten Bedingungen in einzelnen Abtheilungen auf dem hieſigen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 23. Okt. 1837. Herzogl. naſſ. Receptur Hehner. Gläubiger⸗ Aufforderung. (964) Philipp Konrad Moderov von Fried⸗ berg beabſichtigt nach Frankfurt a. M. aus⸗ 7. 9 en bel lun in geln eſondere 1 git eine, b 10 Male n Ganzen, iin Wohn ein kle daberen Be ſekaunt ger Bird auf Januar 18 9 Pachtli hinſichtlich voben, 10 uufluden, Hate aber meldet ö mine die! gen. Die) ben beabſie vedeutende⸗ Daus⸗ und 1 aud Düng Mitzuerwet Georg— (975) 8 zuwandern Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen drei Monaten bei großh. Landgericht Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entl theilt wird. Friedberg den 16. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gutsverpachtung. (966) Das vormals freiherrlich von Haxthauſen⸗ ſche, jetzt gräflich Goͤrtziſche Hofgut zu Georgen⸗ hauſen, im Großh. Heſſ. Kreiſe Dieburg, ſoll Mon⸗ tags den 4. Dez. d. J., Vormittags 9 Ühr, auf dem Gute ſelbſt meiſtbietend öffentlich verpachtet werden. Das genannte Gut liegt 2 Stunden von Darm⸗ ſtadt an der nach Erbach führenden Chauſſee, in einer ſehr anmuthigen und fruchtbaren Gegend; es enthält beiläufig 433 heſſ. Morgen des beſten Wieſen⸗ und Ackerlandes, beſteht gröͤßtentheils aus ganz gro⸗ ßen, der Hofraithe nahe gelegenen Parcellen, iſt in dem beſten Culturzuſtande und mit ſehr vielen Obſt⸗ bäumen bepflanzt. Es iſt mit den nöthigen Wohn⸗ und Oeconomiegebäuden(zum Theil ganz neuen, verſehen, beſitzt einen neuen, ſehr gut rentirenden Schwarziſchen Dampfbrennapparat, und gewährt aſſungsurkunde er⸗ ſrabſſchtigt, andern. ſrei Mone anzumelden Heilt werd Friedb 61 976) J begſſchtigt Uſchen aus ben ſind h lichte Gr. Entlaſſung⸗ Friedd dirſteig und au 983) De 0 Uhr und tic. . des de * den, 15 N 0 habt ö Onigs e e .“ Daß d * eweis, ü ert hat, d edlen Rat 2 w beſtraf de oe nach Spar Behörden ung dier lagerndg 1 fri M berger Daßes. 10 Uhr, unter n Nbg ö en Abtheilungm end verge. end verſtehrt. 8 errrar a d o ven Fried 4. M. aus, ben ſind hin, Friedberg Ngsurwuude er⸗ che Kreisrat Uhr, auf dem achtet werden, von Darm⸗ Cauſſte, in Gegend; es eſten Wieſen⸗ ganz gu rellen, if in r vielen Ibſt⸗ chigen Pohn⸗ gj neuen, ltitrenden 1ü gewahrt df negen der Nähe von Darmſtadt und der vorhan⸗ denen Straßen verbindungen, für den Abſatz aller Erzeugniſſe die vortheilhafteſte Gelegenheit, ins- beſondere betreibt es eine ſehr einträgliche, dermal mit einer anſehnlichen Kundſchaft in Darmſtadt ver— ſthene Melkerei.— Die Verpachtung wird einmal in Ganzen, einmal ſtückweiſe, nach, Umſtänden auch nter Abſonderung einzelner Stücke und Reduction auf ein kleineres geſchloſſenes Gut, erfolgen, die mheren Bedingungen aber werden in dem Termine bikannt gemacht werden; die Dauer der Pachtzeit nird auf 12 Jahre, von Petritag oder vom Iſten Januar 1838 an laufend, beſtimmt werden. Pachtliebhaber, welche ſich, erforderlichen Falls, huſichtlich ihrer Zahlungsfähigkeit zu legitimiren hoben, belieben ſich in dem genannten Termine ein⸗ zfinden, wegen etwaiger früherer Beſichtigung des Guts aber ſich bei der unterzeichneten Verwaltung an⸗ zmelden, bei welcher auch 14 Tage vor dem Ter- nine die Bedingungen ſchon eingeſehen werden kön— gen. Diejenigen, welche eine Verpachtung im Gan- zn beabſichtigen, erhalten zugleich Gelegenheit, ein bedeutendes Inventar an Vieh, Schiff und Geſchirr, Faus⸗ und Oeconomiegeräthſchaften, Futter-, Stroh— und Düngervorräthen unter billigen Bedingungen hitzuerwerben. Georgenhauſen, bei Darmſtadt, den 24. Oktober 1837. Gräfl. Goͤrtziſche Gutsadminiſtration daſ. Gläubiger⸗ Aufforderung. 075) Franz Schlitz von Niedermörlen abſichtigt nach dem Königreich Preußen auszu- wandern. Rechtsanſprüche an denfelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er— theilt werden wird. ö Friedberg den 20. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (976) Michael Filz von Obererleubach beaſichtigt nach Nie dererlenbach im Frankfur⸗ iſſchen auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſel— ben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landge— richte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Verſteigerung getragener Montur-⸗Stuͤcke und aus rangirter Caſernenrequiſiten. 983) Donnerſtag den 16. d. M., Vormittags um 8 Uhr und Nachmittags um 2 Uhr, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſtercaſerne dahier anſehnliche Quantitäten getragener Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, wollene Pantalons, Halsbin— deu, Hemden, Schuhe u. ſ. w., ſtückweiſe, ſodann mehrere ausrangirter Caſernen-Requiſiten, als: Bett⸗ Teppiche, Tiſche, Stühle ꝛc. gegen gleich baare Zah⸗ lung verſteigert.— Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs werden erſucht, dieſe Verſteige⸗ rung bei ihren Gemeinden mit dem Anfügen bekannt machen zu laſſen, daß fragliche Verſteigerung bis zu deren Beendigung die darauf ſolgenden Tage fortgeſetzt werden wird. Friedberg den 2. Nov. 1837. In Auftrag: Goͤl z, Oberquartiermeiſter. Brennholzverſteigerung in den gr. Doma⸗ nialwaldungen des Reviers Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. (990) Freitag den 17. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem großh. Kellerberg bei Ober⸗ rosbach 39/ Stecken altes buchen und eichen Stock— holz an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Oberrosbach den 7. Nov. 1837. Der gr. Revierförſter Bingmann. Wieſenverpachtung. (991) Mittwoch den 15. d. M., Vormittags 10 Ubr, ſoll die hieſige Gemeindewieſe, Au genannt, welche circa 30 Morgen hält, abtheilungsweiſe auf mehrere Jahre in Pacht gegeben werder. Steinfurt am 7. November 1837. Der großh. Burgermeiſter Petri. Verſteigerung getragener Militärkleider und ausrangirten Reitzeugs. (992) Mittwoch den 13. d. M., des Vormittags von 10 bis 12 Uhr und des Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, wird in der Cavallerie-Caſerne dahier eine bedeutende Quantität getragener Militärkleider, als: Mäntel, Collets, Spencer, Reithoſen mit und ohne Leder, Stiefel, Schuhe ꝛc., ſodann eine Par⸗ thie ausran irten Reitzeugs, beſtehend in Teppichen, Sattelböcken, Zäume, Stangen, Trenßen und ſon⸗ ſtiges Riemenwerk an die Meiſtbietenden gegen gleich⸗ baare Zahlung verſteigert. Butzbach den 3. November 1837. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter. Flurſtein⸗ Lieferung. i (993) Die Gemeinde zu Burggräfenrod Krei⸗ ſes Friedberg bedarf in ihre Gemarkung 180 Stück behauene Flurſteine, welche Mittwoch den 15. Nov., Vormittags 10 Uhr, auf der hieſigen Bürgermeiſte⸗ rei zur Lieferung nach den dabei vorgeſchriebenen Bedingungen an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden ſollen.— Die Herren Steinhauermeiſter in der . Umgegend, welche Gebrauch davon machen wollen, haben ſich auf genannten Termin hier einzufinden. Burggräfenrod den 8. Nov. 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Moſcheroſch. Abe it ir ſ tiges kü g. (994) Mittwoch den 22. November ſoll ein wei⸗ terer Theil der Planirarbeit auf der Provinzial⸗ ſtraße von dem Schwalheimer Hofe nach Staaden an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Verſteigerung geſchieht an Ort und Stelle und zwar des Morgens 11 Uhr oberhalb Echzell und Nachmit⸗ tags 2 Uhr zwiſchen Leidhecken und Staaden. Nidda den 7. Nov. 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter Ritter. Güter ⸗ Verpachtung. (995) Auf Anſuchen des Herrn Martin Simon dahier ſollen Donnerſtag den 23. Nov., Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe von deſſen Guͤter⸗ ſtücken ohngefähr 45—48 Morgen Ackerland in der hieſigen, fauerbacher und ockſtädter Gemarkung ge— legen in einzelnen Theilen öffentlich meiſtbietend auf 9 Jahre verpachtet werden. Die Feldſchützen, denen die Verzeichniſſe der Stücke eingehändigt worden, ſind angewieſen, Pachtliebhabern die Aecker zu zeigen. Friedberg den 9. Nov. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Obligations Verlooſung. (996) Bei der heutigen Gemeinderathsſitzung wur⸗ den die laut dem Voranſchlag für 1837 zur Ab⸗ zahlung beſtimmten 200 fl. Partial⸗Schuld⸗Verſchrei⸗ gungen durch das Loos gezogen, und es kam die Nr. 68 mit 200 fl. heraus. Dieſes wird hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Inhaber vor— gedachter Schuldverſchreibung den obigen Betrag bis zum tſten Januar 1838 gegen Zurückgabe derſelben bei hieſiger Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen hat, indem von da an weiter keine Zinſen mehr ver⸗ gütet werden. Obereſchbach den 1. Nov. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Himmelreich. Holz lieferung (997) Mittwoch den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 220 Stecken buchen und 140 Stecken eichen Scheitholz fuͤr die Garniſon Friedberg, auf dem Verwaltungsbüreau des 2. Ba⸗ taillons 4. Infanterie-Regiments, in Accord gegeben. Friedberg den 9. Nov. 1837. In Auftrag: Gölz, Oberquartiermeiſter. Brod lieferung. (998) Die Lieferung des erforderlichen Brods für das dahier garniſonirende Militär pro 1. Se⸗ meſter 1838, wird Donnerſtag den 30. d. M., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, auf dem Büreau des Verwal⸗ tungsrathes des 2. Bataillons 4. Infanterie⸗Regi⸗ ments verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter hieſiger Gegend wer⸗ den um geeignete Bekanntmachung dieſer Verſteige⸗ rung erſucht. f Friedberg den 9. Nov. 1837. In Auftrag: Gölz, s Oberquartiermeiſter. N Privat⸗ Bekanntmachungen. In Dienſt geſuſch t. (969) Ein Mädchen von geſetzten Jahren, evan⸗ geliſcher Religion, das gut kochen, waſchen und bügeln kann, wird als Garderobe-Mädchen, gegen guten Lohn, ſogleich in Dienſt geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes.. Gaſtwirthſchaft-Empfehlung. (974) Der Unterzeichnete beehrt ſich hiermit zu der ergebenen Anzeige, daß er ſeit dem 10. Okt. d. J. das Gasthaus zum Schwanen uͤbernommen hat und ſein eifrigſtes Beſtreben ſtets dahin gerichtet ſeyn wird, allen Anforde⸗ rungen der ihn mit ihrem Beſuche beehrenden verehrlichen Gaͤſte durch reinliche Zimmer und Betten, ſowie durch die prompteſte und billigſte Bedienung auf das Vollſtaͤndigſte zu entſprechen. Gießen im Oktober 1837. J. Klotz. Wirthſchafts-Eröffnung. (986) Ich bringe einem geehrten hieſigen und benachbarten Publikum zur offentlichen Kenntniß, daß ich nächſten Sonntag, den Sten d. M., in meinem Hauſe neben Herrn Dauernheim eine Wirthſchaft mit Wein,— die Maß 24 kr.— Aepfel⸗ wein, Bier und Brandwein eröffne. Ich werde es mir angelegen ſeyn laſſen, ſtets reines und gutes Getränk zu führen und bitte um recht zahlreichen Beſuch. Friedberg den 1. November 1837. Friedrich Rodaug. Gaſthaus⸗ Verpachtung. (999) Ein zwei Stunden von Frankfurt an der Hauptſtraße nach Friedberg ſehr ſchön gelegenes und frequentes Gaſthaus mit Stallungen und zwei Gär⸗ ten iſt unter annehmbaren Bedingungen auf ſechs Jahre zu verpachten. Das nähere iſt bei der Ex⸗ pedition dieſes Blattes zu erfragen. N 1 001) 5 braucht i i wem. l 6 4002) 3 0 wers zu eil a1 verkaufen 1003) C Das Nähet 77004). ä Aohlverha 2 1005) l n nunmehr beben Herr t.— 30 lager von Be duden, W woth, weiß, and allen i. Friedbe Wa 4006) Kammacher⸗ Waarenhan l ich im tikel ſehr nich daher Id Hauben lttlern und Auswahl in Nuzgeſchalt Zugleich Inuben, Bl ſhen und w übernimmt. Auswahl vo ud Neujah heiſe und uch dem h heigtem 31 Friedben irttermeiſter. ngen. 5. waſchen und dchen, gigen Wos ſagt lung. ſich hiermit en dem 10. Tin Deßteden en Anforde⸗ beehrenden Junmer und und diligſte entſprechen. l Kenntniß, d. M, in in eine — Aepfel⸗ 0 werde es s und gutes 9 zahlreichen „ Nechakazien(R. glatinosa); l f wird um ein Beet zu räumen, billig abgegeben in — Verkauf von Bäumen. 000) Eine Anzahl Nußbäume, Blaſenſträucher Colutea arborescens) Akazien, ſowohl gemeine neiße, als rothbluͤhende(Robinia hispida) und junge Weinſtöcke, dir Baumſchule großh. Schullehrer⸗Seminars. Eine Guitar r e 9001) von vorzüglicher Arbeit und noch wenig göraucht iſt zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt be wem. Ein Stock von Eſchenholz 002) 3 Fuß im Durchmeſſer, welcher ſich beſon⸗ dies zu einem Schmiedſtock eignet, hat in Steinfurt zu verkaufen Bürgermeiſter Petri. Zu bderfa uf een. 61003) Ein eleganter Schlitten ſteht zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Eine Mag d, 004) welche bürgerlich kochen und Zeugniſſe ihres Pohlverhaltens beibringen kann, wird geſucht. Bekanntmachung. 66005) Unterzeichneter macht hiermit bekannt, daß ef nunmehr ſein eigenes Haus, in der Uſergaſſe uden Herrn D. Grödel und Herrn Lorenz bezogen het.— Zugleich empfiehlt er ſein wohl aſſortirtes Lager von Bettzeugen, Tüll, Moll, Jaconett, Batiſt⸗ wuſſelin, Wollengarn, Einſchlagegarn, blau, türkiſch⸗ rich, weiß, leinen und baumwollen Zwirn, Lothband ü allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Friedberg im November 1837. Nathan Hirſchhoru. Waaren⸗Empfehlung. 006) Neben meinem bisherigen Geſchäft, der Kummacherei, habe ich auch eine Putz- und Mode— Waarenhandlung etablirt. Durch billige Einkäufe bin ich im Stande, alle in dieſes Fach einſchlagende und Attikel ſehr billig abgeben zu können. Ich empfehle mich daher mit einer ſchönen Auswahl von Hüten und Hauben, ſowohl in ganz feinen, wie auch in mittlern und geringern Sorten nebſt einer großen Auswahl in Bändern, Blumen und ſonſtigen in das Putzgeſchäft einſchlagenden Gegenſtänden. Zugleich bemerke ich, daß meine Frau Hüte, Hauben, Blonden und Spitzen zum Auffärben, Wa⸗ ſchen und wieder in moderne Facon umzuarbeiten übernimmt. Auch bin ich mit einer vorzüglichen Auswahl von Spielſachen zu paſſenden Weihnachts⸗ und Neujahrsgeſchenken verſehen. Indem ich billige Preiſe und reelle Bedienung verſpreche, empfehle ich mich dem hieſigen und benachbarten Publikum zu geneigtem Zuſpruch. Friedberg den 9. Nov. 1837. 135 Wilhelm Mey, auf der breiten Straße. 309— Haus ⸗ Verkauf. (1007) Unterzeichneter iſt willens, ſein Wohnhaus auf der breiten Straße Nr. 98, beſtehend in 4 heitz⸗ baren Zimmern, Küche, Kammer, 2 Speicher, ge— wölbtem Keller, Hof, Stallung und Gärtchen, aus freier Hand zu verkaufen. Kaufluſtige können ſol— ches taglich einſehen. Wilhelm Breitwieſer. E in Me ii er d (1008) ſteht bei mir zum Ausleihen bereit. Heinrich Waas. Ein vollſtändiges Logis (1009) im zweiten Stock hat zu vermiethen Heinrich Mühling auf der breiten Straße. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Weizen: 8 fl. 20 kr. Korn: 7 fl. 10 kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 10er. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 6. Nov. Waizen: 8 fl.— kr. Korn: 6 fl. 30 kr.— Gerſte: 5 fl. 28 kr. Hafer: 3 fl. 16 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 27. Okt.: Waizen: 7 fl. 54 kr. Korn: 6 fl. 20 kr. Gerſte: öfl. 19 kr. Hafer: 3fl 9 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 13. bis 20. November 1837. : iedberg Butzbach. ſdyBrod⸗Preiſe. Frie 0 9 0 kr. vf kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 2 3 24.3 2 77 77 5 2— 2 44„„ 11 7 11 55 oth. oth. — Milchbrod 115 145 g —[Waſſerweck 116 11— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 17 1 7 Fleiſch-⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 12— 12— „Kühfleiſch 91— 8— „ Rindfleiſch 91— 81— „Kalbfleiſch 8(— 94— „Schweinenfleiſch 134— 134— „ Hammellleiſch 81— 814— „Wurſt von blos Schweinen 14— 144— „Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 16— 16—ð „ Geräucherter Speck 24— 22— „Schinken 15— 1 „ Doörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— 5 dto unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 21— 20— „ Hammelsfett 16 „ be og Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. — 310 Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: BResponsum sedecim prioribus earum thesium, quae sub titulo:„Theses neoapprobandis et allis presbyteris Archidioecesis Coloniensis ad subscribendum propositae“ innotuerunt, in sermonem latinum conversum edendum. 24 kr. Ruͤckert, Fr., Nal und Damajanti. Eine indiſche Geſchichte. 2. Auflage. Geheftet. 2 fl. 24 kr. Sanoi's, M., des gefürchteten Räuberhauptmanns Schindermichel Leben und ſchreckliche Thaten in Deutſchland und Ungarn. Schauderhafte hiſto⸗ riſche Criminalerzählung. Mit einem Kupfer. Geheftet. 1 fl. 48 kr. —— Der ſchwarze Karl oder die Rache der Todesjagd. Hiſtoriſch-romantiſche Räubergeſchichte. Stickerin, die elegante im neueſten Modegeſchmack, Enthaltend in 11 Planoblättern: Kragenmuſter, Eckblumen in Taſchentücher, Kantenſtreifen, Ein— ſatzſtreifen, Schleierbouquets, Handmanſchetten, Seitentaſchen und Arbeitsbeutel in Spitzentüll, Stuartskragen und Haubenfonds. Erfunden und gezeichnet von Friederike von König. 1 fl. 48 kr. Schubart, H. W., griechiſche Schulvorſchriften. Geheftet. 2 i Tinius, Dr. J. G,, ſechs bedenkliche Vorboten eiuer großen Weltveränderung, an Sonne und Erde ſichtbar. Geheftet. Wagener, S. Ch., Wundererſcheinungen am Him— mel und auf der Erde. Für Alle, welche ſich über die merkwürdigſten Naturereigniſſe belehren wollen. 36 ku Nach den Erforſchungen der berühmte— 2 Bde. Mit 1 Kupfer. Geheftet. 3 fl. 36 kr. ſten Phyſiker gemeinverſtändlich bearbeitet undd Saphir, M. G., humoriſtiſche Abende. Ein Cyclus durch 88 lithographirte Figuren erläutert. Ge— von Vorleſungen. 1 fl 36 kr. bunden. 1 fl. 48 kr. Den 8. „ 26. Dem hieſigen Bürger und Gerbermeiſter Heinrich Carl Müller eine Tochter, Friderike Chriſtiane Im October 1837 wurden zu Friedberg 6 8 1. 170 et en Der Bürger und Fuhrmann Georg Martin Kopp, des hieſigen Buͤrgers und Feldſchützen Ada Kopp ehel. led. Sohn und Jungfer Johanna Margaretha Schnewer⸗ des e e 1 Schneidermeiſters Johann Carl Schneider ehel. led. Tochter. Der hieſige Bürger und Schneidermeiſter Heinrich Wagner, weiland des Ortsbürgers und Schrei— uermeiſters Leonhard Wagner zu Florſtadt nachgelaſſener ehel. led. Sohn, und Jungfer Ida Heß des hieſigen Bürgers und Gärtners Konrad Heß ehel. led. Tochter. 5 e Der hieſige Bürger Küfer- und Bierbrauermeiſter Friedrich Adam Rodaug, weiland des land— gräfl. heſſ. homburgiſchen Gegenſchreibers Joh. Fried. Rodaug zu Petterweil nachgelaſſener ehel. led. Sohn und Jungfer Anna Maria Schäfer, des Ortsbürgers und Oeconomen Joh. Heinrich Schäfer zu Reichelsheim ehel. led. Tochter. Herr Wilhelm Ludwig Carl Ernſt Motz, Bürger und Apotheker zu Salzungen im Herzogthum Meiningen, weiland Herrn Joh. Nicolaus Motz, geweſenen Diakoni zu Salzungen, nachgelaſſener —— —— 15 11 nehrere ein Dühe beeife en Algemei üblen Folg Farben gen duch bin N. id Wed Theetrinken wirkt wie j ſchaſten an in Betracht Ich bin wenn unſe ehel. led. Sohn und Jungfer Anna Clara Auguſta Groß, weiland Joh. Adam Groß geweſenen Bürgers und Schönfarbers nachgelaſſene ehel., led. Tochter. 2. Get au f k. Dem Bürger und Glaſermeiſter Nicolaus Milius ein Sohn, Carl Wilhelm, geb. den 27. Sept. „Ein unehel. Sohn, Heinrich, geb. den 28. Sept. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Wilhelm Finkernagel eine Tochter, Margaretha Su— ſanna Dorothea, geb. d. 25. Sept. Dem hieſigen Bürger und Mehlhändler Heinrich Stamm eine Tochter, Katharina Eliſabeth, geb. den 30. Sept. Herrn Carl Georg Wilhelm Soldan, großh. Seminarlehrer, eine Tochter, Anna Carolina Au— guſta Tusnelda, geb. den 19. Sept. geb. den 14. Okt. 3. Beer digt. „Heinrich Wilhelm Hartmann, des hieſigen Bürgers und Säcklermeiſters Georg Hartmann ehel. Sohn, alt 4 Jahre 2 Monat 23 Tag, 7 den 14. Okt. Der hieſige Bürger und Scribent bei der hieſigen Stiftung, Johann Adam Schuſter, alt 62 Jahr 10 Monat, k den 22. Okt. „Friedrich Chriſtiana Müller, des hieſigen Burgers und Gerbermeiſters, Heinrich Carl Muͤller ehel. Tochter, alt 10 Tage, 7 den 24. Okt. Johannes Weber aus Dannenrod Kreiſes Alsfeld, alt 1 Jahr weniger 10 Tage, 1 d. 24. Okt. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Getränkes nicht mehr ſchehen, v entfernen entgegen e Meine und beſorge meihe Stu lege deßhe mäßigen Der Tl kalt genaſſ ſproͤde ma Schimmer Antlitzes lichen G Wangen