kaſſe ge⸗ ent zum ma un. ung vom ildigkeit, en, daß e ander⸗ eine bis⸗ bin deß⸗ Schluß⸗ ud werde lufträge, erledi⸗ uͤderneh⸗ hen Rück⸗ u Beſtin⸗ ede deß⸗ t lebhaſt hieſigen Jahre hin⸗ ein⸗ Intelligenzblatt für die ö Mrovinz Wberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. DD — M6. Sonnabend, den 11. Februar 1837. — J Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Completirung der Feldtruppen im Jahr 1837. Gleichzeitig mit dieſem Ausſchreiben theile ich einem Jeden von Ihnen ein Exemplar der von gr. Provinzial⸗Commiſſair zu Gießen in rubricirtem Betreff erlaſſenen Bekanntmachung unter der Weiſung mit, dieſelbe alsbald in jeder Gemeinde ihrer Bürgermeiſterei anheften zu laſſen und auf dieſe Art zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Aus dieſer Bekanntmachung iſt zu entnehmen, daß aus dem Kreiſe Friedberg diejenigen jungen Leute, welche bei der vorjährigen Muſterung die Nr. 1 bis 106 gezogen haben, marſchpflichtig ſind, die Nr. 107 bis 115 aber noch nach dem 1. April l. J. einbeordert werden können. Sie haben alle diejenigen, welche hiernach eine Marſchnummer gezogen haben, davon ſpeciell in Kenntniß zu ſetzen und zugleich anzuweiſen, auf an ſie gelangende Ordre zu dem Regimente oder Corps, welchem ſie zugetheilt ſind, ſich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begrün⸗ detes Hinderniß hiervon abgehalten ſeyn, ſo iſt mir unter Auſchluß des erforderlichen Zeugniſſes über den Abhaltungsgrund ſogleich berichtliche Vorlage zu macheu. Friedberg den 6ten Februar 1837. 1 Küchler. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Muſterung und Konſkription für 1837. Unter Verweiſung auf mein Ausſchreiben vom 25ten Januar 1834(Nr. 5. des Intelllgenzblatts) fordere ich Sie auf, die Vorarbeiten für die Muſterung und Konſkription für das Jahr 1837 unverzüg⸗ lich vorzunehmen. Bei Beurtheilung der Frage, ob die Depotanſprechenden im Stande ſind, ſich einen Stellvertreter zu ſtellen, iſt nach Art. 36. des Geſetzes vom 19ten Marz 1836, betreffend die Stellvertretung int Mi⸗ litairdienſte, derjenige als zur Stellung eines Stellvertreters unvermögend anzuſehen, welcher nicht die muthmaßliche Aſſekuranzſumme von 83 fl. 20 kr. zu beſtreiten vermag. Bis längſtens 1ten März d. J. erwarte ich die ganz vollſtändig aufgeſtellten Ortsliſten, Depotan⸗ ſprüche ꝛc. eingeſendet, widrigenfalls an die Säumigen Warteboten abgehen. Schließlich mache ich Sie noch auf ſtrenge Beachtung des 6. 18. der Verordnung vom 30ten April 1831, die Vollziehung des Rekrutirungsgeſetzes betr., aufmerkſam mit dem Anfügen, daß dieſerhalb ſtets eine Beſcheinigung über die ſtrenge Beachtung deſſelben den Ortsliſten anliegen muß, Friedberg am böten Februar 1837. Küchler. Ueber das Behuͤten der Kornfelder mit den Schafen waͤhrend des Winters.) Es gibt gewiſſe Vorurtheile und Irrthümer, welche ſich dem Unbefangenen und Unpartheiiſchen ſogleich als Irrthümer darſtellen, und deſſen unge—⸗ achtet von Vielen feſtgehalten und gegen alle Be⸗ griffe auf's Aeußerſte vertheidigt werden. Dieſe Erſcheinung erklart ſich leicht, wenn man bedenkt, daß mit dieſen Irrthümern gewiſſe Vortheile aufge— geben werden müſſen, weswegen man lieber den Irrthum beibehält, um den damit verbundenen Vor⸗ theil feſt zu halten. 5 An einen ſolchen Irrthum wurde der Schreiber dieſes erinnert, als er vor 8 Tagen des Morgens früh bei gelindem Froſte mehrere Gemarkungen durch⸗ wanderte, und überall die Schafe auf den Korn— feldern weiden ſah. Da er ſelbſt Gutsbeſitzer iſt und in einer Gegend wohnt, wo man gar keine Schafe mehr hält, alſo auch das Korn nicht mit Schafen beweidet; ſo glaubte er deſto unbefangener und unpartheiiſcher über dieſen Gegenſtand ſich aus⸗ ſprechen zu können, da er durch keinen Vortheil oder Nachtheil beſtochen ſeyn kann. Es mögen daher die folgenden Fragen hier ihre Beantwortung finden. 1) Iſt das genannte Abhuten nothwen⸗ dig? Landwirthe, welche Schafe haben, bejahen die⸗ ſes, weil nach ihrer Meinung„der Roggen ſonſt zu fett werden würde. Es gibt aber ſehr frucht⸗ bare Gegenden, wo man keine Schafe mehr halt, wenigſtens keine Heerden auf die Felder treibt, ohne daß der Roggen darum zu üppig würde. Dagegen weiß man aus Erfahrung, daß derſelbe langer und ſtärker im Halme wird, als wo man ihn im Win⸗ ter abhütet. Nun wird aber bei'm Austreiben der Heerde kein Anſehen der Perſon gemacht und das magere Korn eben ſo gut, als das fette behütet; wird es nun dem mageren nicht ſchaden? Man ſagt:„es ſtelle ſich dichter.“ Das mag ſeyn, denn es wachſen wirklich mehr Hälmchen nach dem Be—⸗ hüten; aber ſie ſtehen da wie ſtängeliges Gras mit 3) Dieſer beherzigenswerthe Gegenſtand wurde ſchon ein⸗ mal in dieſen Blättern von einem ſehr erfahrnen Oeko⸗ nomen beleuchtet, und zwar in Nr. 11 und 12 des Jahr⸗ ganges 1834, worauf wir die Leſer verweiſen. Anm. d. Red. 36 erbärmlichen Aehren, welche Erſcheinung beſonders da beobachtet wird, wo der Schäfer mit ſeiner Heer⸗ de einen öfteren Stillſtand macht. Von der Noth⸗ wendigkeit kann alſo keine Rede ſeyn. Aber, ſagt man,„es erleichtert die Ernährung der Schafe im Winter.“ Das mag wahr ſeyn; iſt aber dieſer Vortheil nicht zu theuer erkauft? Dieß führt auf die zweite Frage. 2) Iſt das Behüten unſchädlich? Dieſe Frage iſt bei der erſten ſchon zum Theil beantwortet. Es möge daher dieſe Frage noch aus der Natur der Pflanzen beantwortet werden. Jede Verwundung ſtört die Pflanze, beſonders Stauden⸗ gewächſe, das heißt, alle, welche nicht Sträuche oder Bäume ſind, in der Entwickelung, was man ſchon am jungen, üppigen Waitzen wahrnimmt, wenn er im Mai ſeiner Blätter beraubt wird. Er behält dann noch ſo viel Kraft, daß er eine gute Ernte gibt; aber die Ueppigkeit iſt ihm genommen, und der Landmann wird ſich, dieſer Erfahrung ge— mäß, wohl hüten, ſeinen mageren Waitzen der Spi⸗ tzen zu berauben, weil er ſonſt verkrüppeln würde. Nun ſind aber die Pflanzen im Winter weit em— pfindlicher gegen jede Verwundung, weil die Kälte die Säfte ſammt der Entwickelung zum Stillſtande bringt, die verwundete Stelle abſtirbt und mit dem Eintritte der Frühlingswärme in Fäulniß geräth, und die Pflanze krank macht, ſo daß ſie längere Zeit braucht, ſich wieder herzuſtellen. Sie verliert daher die Zeit der naturgemäßen langſameren Ent⸗ wickelung und ſucht dann dieſe Verſäumniß durch eine Eile zu erſetzen, welche an dem ſchmächtigen Triebe ſichtbar wird. Wer ſehen will, wird dieß wahr finden, wenn es ſich auch nicht ſchon im Vor⸗ aus begreifen ließe. Die zarten Pflanzen werden aber nicht blos verwundet durch das Abfreſſen der Blätter, ſondern das Zertreten der Stengel durch die harten und ſpitzen Klauen der Schafe iſt noch viel verderblicher, und nöthiget die Pflanzen zu neuen Trieben aus der Wurzel, welche auf gutem Boden zwar zahlreicher, aber auch viel ſchmächtiger werden, als die Zweige, welche ohne vorhergehende Störung aus der inneren Kraft der Pflanze ſich entwickeln. Wichtiger noch iſt die dritte Frage, welche ſich hiernach leicht beantworten läßt. 3) Iſt es gerecht, mit der ganzen Heerde das Korn zu behüten? 5 We beſahel/ 15 Me d 0 abel Hur 0 kann der alle U es Rogen Aecker 2 Es ſind wo dieſ einem fühle de dieſes. Cigenthu ſchen, d ein Kla ken, de zelnen Sinne 26) nach S denſelbe gericht ſungsurk Frie (46) Prauuh ſelben f Rödelhef urkunde Iried 1 (öů5) 2 kerſuchun bun Rede Theil d aus Ide auden⸗ rauche s man mimmt, Er E gute daumen, ng ge⸗ er Spi⸗ würde. u em⸗ Kalte Iſtande nt dem gerath, längere verliert n Ent⸗ durch ichtigen d dieß m Vor⸗ werden ſſen der el durch iſt noch men zu gutem achtiger gehende ue ſich Frage, beerde * Wenn alle Ackerbeſitzer eine Zahl von Schafen beſaͤßen, die mit ihrem Gute im Verhältniſſe ſtände, und Alle wären einhellig für das Behüten der Fel- der; ſo könnte nichts dagegen geſagt werden. Da aber nur die wenigſten Ackerbeſitzer Schafe haben, ſo kann dieſen kein Recht zuſtehen, auch die Felder der andern, ohne deren Einwilligung, zu behüten, und es hätte jeder nur das Recht, ſeine eigenen Roggenäcker zu behüten, wenn er, ohne über die Aecker Anderer zu treiben, dahin gelangen kann. Es ſind dem Schreiber dieſes mehrere Orte bekannt, wo dieſe Ordnung Skatt findet; ob dieß aber auf einem beſtehenden Geſetze, oder auf dem Rechtsge— fühle der Schafbeſitzer beruht, iſt dem Schreiber dieſes unbekannt. Jedenfalls iſt dieß Verfahren im Eigenthumsrechte begründet, und es wäre zu wün⸗ ſchen, daß hierauf Bedacht genommen würde. Au ein Klagen der Betheiligten iſt hierbei nicht zu den⸗ ken, da die ortlichen Verhältniſſe dieſes dem Ein— zelnen abrathen. Ich glaube aber, daß ich hier im Sinne der mehrſten geſprochen habe. D. am 16. Jan. 1837. H. 2. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gläubiger-Aufforderung. (26) Martin Dey von Obermöͤrlen beabſichtigt nach Schwelm auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Land⸗ gericht dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſ— ſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den Aten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der gr. heſſ. Kreisrathsſekretär Dr. Ca meſasca. Gläubiger- Aufforderung. (46) Georg Lohr von Rödelheim beabſichtigt nach Praunheim auszuwandern. Rechtsanſprüche an den⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. FIrledberg den 14ten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Publican diu m. (55) Die wegen Zten Diebſtahls dahier in Un⸗ terſuchung und Haft befindliche Fanny Goldſchmidt von Niederwöllſtadt iſt der Entwendung nachſtehen⸗ 37 der Gegenſtände dringend verdächtig und ſteht zu vermuthen, daß ſie dieſelben auf dem Wege von Mainz nach Niederwöllſtadt veräußert hat: 1) eine braune kattunene Frauenjacke, 2) eine klein karirte rothe baumwollene Schürze, 3) eine baumwollene roth und weiß geſtreifte Kindsdecke, 4) eine lilablaue kattunene Kinderſchürze mit ro⸗ then Blümchen, ein Chemiſettchen, zwei roth karrirte Jakonetstücher mit rothem Grund, ein weiß batiſtenes Halstuch mit rothen Blüm⸗ chen und Franzen, ein rothes baumwollenes Sacktuch, zwei Schlafhauben, ein zinnerner Gemüsteller und ein Reibeiſen. Man fordert alle diejenigen, welche dieſe Ge— genſtände erkauft haben oder ſonſt Auskunft über dieſelben zu geben vermögen, hierdurch auf, baldigſt bei der unterzeichneten Gerichtsſtelle Anzeige davon zu machen. Friedberg den 11ten Januar 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hof mann. Dr. Gilmer. Frucht ⸗Verſteigerung. (82) Von den vorigjährigen hieſigen Domanial⸗ früchten werden 16 Malter Waitzen, 9 Korn, 9 Gerſte und 75 Hafer, 7 Donnerſtags den gten März d. J., Morgens 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen und unter den be— kannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 3. Februar 1837. Herz. naſſ. Receptur. Hehner. Bekanntmachung. (83) Das den Kindern iſter Ehe des verlebten Conrad Schwan jun. zuſtehende Gaſthaus zum Schwanen dahier in der Wallthorſtraße ſoll Montags den 13. März, Nachmittags 2 Uhr in dem Hauſe ſelbſt auf 5 Jahre, vom iten Auguſt 1837 an, meiſtbietend, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, welche auch fruher bei unterzeichneter Gerichtsſtelle eingeſehen werden kön⸗ nen, verpachtet werden. Gießen den Aten Februar 1837. 5 Großherzogl. heſſiſch. Stadtgericht. Müller. Oeffentliche Ladung. (84) Arnold Weit zu Holzhauſen iſt überſchuldet; — da jedoch das Vermögen ſehr unbedeutend iſt, ſo ſoll zur Vermeidung eines förmlichen Concursver⸗ fahrens ein gütliches Arrangement verſucht werden, wozu Termin auf l. J., Morgens 9 Uhr, Mittwoch den 1. Mürz angeſetzt worden iſt. In dieſem Termin haben alle, Weith zu ha⸗ welche Anſprüche irgend einer Art an ben glauben, dieſe ſogewiß anzuzeigen und zu be⸗ gründen, als ſonſt die Ausbleibenden bei einem ſtattfindenden Arrangement nicht berückſichtigt werden. Großkarben den 27. Januar 1837. Großh. heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt. Gläubiger- Aufforderung. 5 (85) Daniel Dreſcher von Butzbach beabſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 28ten Januar 1837. Der großherzeglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Mobilien-⸗Verſteigerung. (86) Montag den 20ken d. M., von Vormittags 9 und Nachmittags 2 Uhr an, ſoll in der Behau⸗ ſung des Bäckermeiſters Kehr dahier der ſämmtliche Mobilien⸗Nachlaß deſſen verlebter Ehefrau aus er⸗ ſter und zweiter Ehe öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, beſtehend in: 5 Schweinen, 2 Kühen, 1 Rind, Meſſing, Kupfer, Zinn, Kommoden, Ti⸗ ſchen, Stühlen, Schränken, Bettladen, Weißgeräth, Glas, Kleidung, Frucht, Erbſen, Mehle, Kartoffel, Rangen, wobei bemerkt wird, daß die Kühe am Montag den 20ten Nachmittags um 2 Uhr der Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den gten Februar 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (87) Montag den 27ten d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die den Emme⸗ rich Füller's Kinder zuſtehende Hofraithe, in Wohn⸗ haus, Scheuer, Stallung, Waſchküche, Anbau und Gärtchen beſtehend, an Hrn. Gottfried Mondigler und Johannes Steitz in der Vorſtadt gelegen, wo⸗ bei ſich ein Loos Holz befindet, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Friedberg den gten Februar 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗Verſteigerung. (88) In Auftrag großherzoglich heſſiſchen Land⸗ gerichts ſoll Montag den 27ten d. M., Vormittags 9 Bettwerk, Holzverſteigerung in den Domanial⸗Wal⸗ zum Nachlaß der 9 Uhr, in bieſigem Rathhaus die Kehr dahier ge⸗ verlebten Ehefrau des Bäckermeiſter hoͤrende Immobilien, beſtehend in: a) Ackerland 1 Morg— Prtl. 7 Rth. im Wartfeld an Herrn Friedr. Hilbrecht, 1„ 35„ daſelbſt an Herrn Regie⸗ rungsrath Knorr, 9 „ Großenwartfeld an Herrn Adam Bender, 2„ 11„ daſelbſt an Frau Poſtmei⸗ ſter Helmolt, 1„ 1¼, im Heckbornfeld, zehntfrei, an ihm ſelbſt u. Hrn. Dönges, 39„ daſelbſt, zehntfrei, an vor. 39„ darneben, p) Gärten 20„in der Langgaß, A4te Gew., an Herrn Friedr. Wagner ter, zehntfrei, 52„ am Ende des großen Hain⸗ grabens, 10te Gewann, an Herrn Rentamtm. Buß, frei, 21„ am Holzpförtchen, getheilt mit Herrn F. A. Rauſch, 2%„„ a Wildkautsgraben, zehnt⸗ frei, an Hrn. W. Herrmann, 20„ in der Langgaß, zehntfrei, an der Pfarrei Friedberg, aͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den gten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Reviers Hochweiſel, Forſts Friedberg.. (89) Dienſtag den 14. d. M. ſollen folgende Holz⸗ ſortimente, meiſtens in der Nähe von Bodenrod, unter den für die Domanialwaldungen bekannten vorerſt aber vor der Verſteigerung ſpeziell mitge⸗ theilt werdenden Bedingungen, dem Meiſtgebote aus⸗ geſetzt werden, als: IJ. Im Schneiderwalde. 1825 Stück Buchen⸗Wellen und 25„ Eichen⸗„, dungen des II. Im Brandoberndorfer⸗Wegswald. 5 Stecken Buchen⸗Scheidholz, A Eichen⸗ 7 11 Buchen-Prügelholz, .„ ͤ Stockholz, 2 155 Eichen„ 300 Stück Buchen⸗Wellen, 25„ Eichen⸗„ und 2 Eichen⸗Klötze von 55 Cubikfuß Inhalt. III. In der Wildwieſe. 8 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 10„ Eichen⸗ 17 Hoc aß der Net ge⸗ Herrn Negie, an r, hogm,; doſtmei⸗ Huffrei, Dönges Longe, an vor. te Gew., Wagner nde Holz⸗ zodenrod, bekannten mitge⸗ cbote aus⸗ zwald. 1 71. — 3 Stecken Buchen-Prüuͤgelholz, w Eichen⸗ 75 . Buchen⸗Stockholz, 14„ Eichen⸗„ 7 375 Stück Buchen-Wellen, 359„ SEichen⸗„ und 16 Eichen⸗Kloͤtze, 1091 Cubikfuß enthaltend. IV. Im Mainzerboden. 14 Stecken Buchen⸗Scheidholz, ie 3 4„ Buchen-⸗Prügelholz, „„ Stockholz, 2„„ Eichen⸗„. 625 Stück Buchen-Wellen, 25 Stück Eichen⸗Wellen, 2 Eichen⸗Klötze von 79 Cubikfuß Inhalt, und 6 Buchen⸗„„ 246 7 77 V. In der Iſſel. 14 Stecken Kiefern-Prügekholz, 83„ Stockholz, 275 Stück„ Wellen, 5 Kiefern⸗Klötze von 75 Cubikfuß Inhalt und 27 Kiefern⸗Stangen von 81 Cubikfuß Inhalt. Indem man die Herrn Bürgermeiſter und reſp. Beigeordneten um baldgefällige Veröffentlichung die— ſer Verſteigerung erſucht, bemerkt man, daß die Zuſammenkunft Vormittags Schlag 8 Uhr, an dem ſ. g. Iſſelbrunnen, dem Fuße des ſüd⸗öſtlichen Theiles des großen Hausbergs, beginnen ſoll. Hochweiſel den 7. Februar 1837. Der großherzogl. Revierförſtre Stillgebauer. Straßenbau- Arbeiten. 190) Dienſtag den 14ten Februar, Morgens 10 Uhr, ſollen die Arbeiten, welche bei Unterhaltung der Straße von Bonames durch die Gemarkung Ober⸗ und Niedereſchbach bis zur homburgiſchen Grenze pro 1837 entſtehen, an den Wenigſtneh⸗ menden, unter den vor der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, öffentlich, in dem Gaſt⸗ haus zum wilden Mann zu Vilbel, verſteigert werden. Friedberg den Aten Februar 1837. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Arbeit⸗Verſteigerung. (91) Dienſtag den 14ten d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll das Abbrechen eines Stück Stadtmauer nächſt dem Seerthore dem Wenigſtnehmenden öffent⸗ lich an Ort und Stelle verſteigert werden. Friedberg den 7ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeit-Verſteigerung. (92) Dienſtag den 14ten d. M., Nachmittags um 1 Uhr, ſoll das Ausroden des Geſträuchs im Seer⸗ und Stadtſchreiberei-Graben, das Aus- und Klein⸗ machen verſchiedener Obſtbäͤume, das Ausſchöpfen der Antauchen und Abheben verſchiedener hoher Stellen öffentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert und der Anfang damit im Seergraben gemacht werden. Friedberg den 7ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Eichen-Lohrinde-Verſteigerung im Revier Oberrosbach Forſts Friedberg betreffend. 93) Donnerſtag den 2ten März d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll dahier das diesjährige Ergebniß an eichen Lohrinde in den nachbemerk⸗ ten, vom Raumholz rein geſtellten Niederwaldſchlä— gen, durch den unterzeichneten großherzogl. Revier⸗ förſter und die betreffenden großh. Bürgermeiſter, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden, als: A) In den großh. Domanialwaldungen: 1) Frauenwald, 21 bis 23jähr. Beſtand, circa 600 Gebund oder 228 Ctr. Burgwald, jähriger Beſtand, circa 300 Gebund oder 110 Ctr. 3) Kellerberg, 32jähriger Beſtand, circa 500 Gebund oder 185 Ctr. Summe 1400 Gebund oder 523 Ctr. B) In den Communalwaldungen der Gemeinden: 1) Obermörlen, 12 bis 14jähriger Beſtand, circa 785 Gebund oder 314 Ctr. 2) Niedermöoͤrlen, 17 jähr. Beſt., circa 500 Gebund oder 185 Etr. 3) Ockſtadt, 17jahr. Beſt., circa 950 Gebund oder 332 ¼ Ctr. Summe 2235 Gebund oder 831 ½ Ctr. Hauptſumme 3635 Gebund oder 1354½ Ctr. Die näheren Bedingungen werden den Steig— liebhabern vor'm Ausgebot eröffnet— und wird hier nur bemerkt, daß Nachgebote nicht angenommen werden, vielmehr der definitive Zuſchlag ſogleich er— folgt, wenn der Abſchätzungspreis erreicht wird. Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Ober— mörlen, Winterſtein, Ockſtadt und Oberrosbach ſind beauftragt, denjenigen Kaufliebhabern, welche ſich desfalls an ſie wenden, die Lohſchläge vorzuzeigen. Oberrosbach den 2ten Februar 1837. Der großh. Revierförſtet Bingmann. Holz ⸗-Verſteigerung. (94) Montag den 13ten Februar, Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem altenſtädter Gemeindswald, Di— ſtrikt lichte Eiche, nachſtehendes Holz öffentlich und meiſtbietend verſteigert werden, als: 60 Stämme Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 50 Stecken eichen Scheitholz, 25 Stecken Prügelholz. Die Zuſammenkunft iſt am Lohacker, bei der oberauer Mühle. — Ich erſuche die Herrn Burgermeiſter der Um⸗ gegend, ſolches in ihren Gemeinden gefälligſt be— kannt machen zu laſſen. Altenſtadt den Aten Februar 1837. Der großh. Bürgermeiſter Brack. „ Holzverſteigerung im niederweiſeler Gemeindswald. (95) Kommenden Mittwoch deu 15ten l. M. wer⸗ den in dem niederweiſeler Gemeindswald uachſtehen⸗ de Holzſortimente öffentlich verſteigert: 15 45% Stecken buchen Scheidholz, 9 95„ Pruͤgelholz, 3) 248 12„ Stockholz, 4) 7275 Stück„ Wellen, 5) 45 Stecken eichen Scheidholz,* .„ Prügelholz, 83 55 e eee, 8) 6625 Stück„ Wellen und 9) 72 eichen Bau⸗„Werk- u. Nutzholzſtäͤmme. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr an der Einhäuſer-Mühle. Die gr. Bürgermeiſter und resp. Beigeordne— ten der Umgegend werden geziemend erſucht, dieſes in ihren Gemeinden mit dem Bemerken bekannt ma— chen zu laſſen, daß das Brennholz den 15ten, das Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz aber den 16ten Febr. verſteigt werden wird. Niederweiſel den Aten Februar 1837. Der großherzgl. Burgermeiſter Schimpf. Kornverſteigerung zu Oberrosbach. (96) Dienſtag den 21ten d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier 1) von der Beſoldungs-Frucht der erledigten erſten Pfarrei dahier 28 Malter 3 Simmern Korn, 2) desgl. von der ten Pfarrei 6 Malter 1 Sim⸗ mer Korn öffentlich an den Meiſtbietenden ge— gen gleich baare Zahlung verſteigert werden, wozu die Steigluſtigen einladet Oberrosbach am g9ten Februar 1837 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f Lämmer. Holz-⸗Verſteigerung im Revier Engelthal. (97) Montag den 20. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Engelthaler Walde, Diſtrikt Kuh— mark, nachſtehende Holzſortimente, als eine Quan— tität 1) Stecken Buchen⸗Prügelholz, ichn; und vorzügliches Nutzholz, 3) ganz vorzügliche Eichen- und Buchſtämme zu Nutz⸗ und Werkholz, 4) Buchen⸗Wellen und 5) Stecken Buchen-Stockholz, ö meiſtbietend öffentlich und zwar auf Credit bis Martini d. J. verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlag ſelbſt. Engelthal den 9. Februar 1837. Der hochgraͤfl. ſolms-laubachiſche Rent meiſter Gruppe. Holz ⸗Verſteigerung. im Forſtrevier Altenſtadt. (98) Freitag den 17ten Februar 1837, des Vor⸗ mittags Punkt /½10 Uhr, ſollen in dem geſammt⸗ herrſchaftlichen Wald, Diſtrikt Rauenwald, unweit Ilbenſtadt, nachſtehende Brandholzſortimente meiſt— bietend öffentlich verſteigert werden, als: 1) 45 Stecken buchen Scheidholz, 2„ Pruͤgelholz, 3 210„ Stockholz und 4) 900 Stück„ Mellen. „½ dieſes Holzes wird für Rechnung des gr. Forſtficus 7% 7„„„des Hrn Grafen. Solms g 72 77„ J,,. 7. Els verwerthet. Die Zuſammenkunft iſt bedachten Termin im Holzſchlag ſelbſt. Heldenbergen den 7. Febr. 1837. Der großh. Revierförſter Hoffmann. Wald verkauf. (99) Nachverzeichnete Staatswald-Parzellen im Forſtrevier Naumburg ſollen, zur Veräußerung als unwiderrufliches Eigenthum, in den beigeſetzten Ter⸗ minen, auf Ort und Stelle ausgeboten werden, und können Kaufliebhaber die Bedingungen ſowohl da— hier als beim Revierförſter Schäffer zu Na um⸗ burg vorher einſehen: 10 der Herrenwald, eirca 118 Caſſeler Acker groß, den 15. k. M., Morgens 10 Uhr; a 2) die Ganstannen, 19 Acker, denſelben Tag, um 1 Uhr Nachmittags; 4 3) der Rompelsboden, 50 ¾ Acker, den 16. k. M. Morgens 10 Uhr; e e ge e 4) die Pfaffenespen, circa 48 Acker, denſelben Tag Nachmittags 1 Uhr;. 5) ſechs in der Kilianſtädter Gemeindswaldung be⸗ legene Parzellen von überhaupt circa 2 Ackern, den 17. k. M., Morgens 10 Uhr, und 6) der Schaffnerskopf bei Rüdigheim, circa 6 Acker groß, den 18. k. M., Morgens 10 Uhr. Hanau am 7. Februar 1837. a Kurfuͤrſtliche Forſtinſpection daſelbſt⸗ Harnickell. Edictal ladung. (100) Großherzogl. Hofgericht der Provinz Ober⸗ heſſen hat über den Nachlaß der am 8. September verſtorbenen Baruch Baſchwitz von hier den förmli⸗ chen Concurs erkannt. Demgemäß werden alle, welche Anſprüche aus irgend einem Grund an die⸗ ſen Nachlaß zu machen haben, aufgefordert, ſolche rulen itige 0 luft lot. Rent, 8 Vor⸗ ammt⸗ unweit meiſt⸗ len im ing als u Ter⸗ , und l da⸗ Raum- Donnerſtag den 30. März d. J., Vormittags 9 Uhr, bei Strafe des Ausſchluſſes bei dem unterzeichneten Gericht anzuzeigen. Rödelheim den 1. Februar 1837. 0 Großh. heſſ. graͤfl. ſolmiſches Landgericht. Buff. Holz-Verſteigerung. (101) Donnerſtag den 16. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Obermörlen, Diſtrikt Reſervſchlag: 1) 1 Stecken Birken⸗Scheidholz, „„ Prügelholz, 3) 5500 birken Normal⸗Wellen, 4) 275 Dornreiſig⸗Wellen, 5) 31% Kubikfuß Nutzſtangen, 6) 1100 Gebund Aufreiſig, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle verſtei— gert werden. Obermörlen den 9. Februar 1837. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Morſchel. S Privat⸗ Bekanntmachungen. Verſteigerungsanzeige. 1102) Auf Mittwoch den 15ten d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, iſt der Unterzeichnete Willens ſein ſaͤmmtliches Werkzeug zu verkaufen, welches beſteht: 1) in zwei Webſtühlen mit Geſchirr von 18 bis 60er, M 200 Pfeifen, 2 Zettelreis mit eiſernen Gur⸗ ten, Zettelrahm, mehreren Reitkämmen, drei Spulrädern, mehreren Haſpeln, kleinen und großen Spanſtecken von aller Art, 3) einer neuen Maſchine zum Dopplen, einem neu⸗ en Contremarſch mit Geſchirr, 24 Schemel, wie noch mehreren Sachen, 4) einem niederländiſchen Muſterbuch in baum⸗ wollenen und wollenen Muſtern. Friedberg den 9ten Februar 1837. Ludwig Hoffmann, Webermeiſter. Oefen. (103) Zwei gute noch brauchbare Oefen ſind bil⸗ lig zu verkaufen bei Paul Falck Schreinermeiſter. Eine Parthie Heu und Grummet (104) hat Unterzeichnete zu verkaufen. G. Wagner Wittwe. Zu m aeg f. (105) Einen noch im beßten Zuſtande befindlichen Sparheerd mit 6 Löcher, einem ovalen Keſſelloch und 3 Seitenplatten, mit einem Bratofen, Caſſe—⸗ rollen und Roſt, ſo wie auch mehrere ein- und zwei⸗ ſeitige Schnappwagen hat um billigen Preis zu ver⸗ kaufen Andreas Wohlfahrt, Schloſiermeiſter. *— Diorama. (106) oder: die angenehme Reiſe im Zimmer, da⸗ von in der vor. Nr. d. Bl. ſchon Anzeige geſchehen, und worüber der Anſchlagzettel das Naͤhere beſagt, wird Samſtag den Iten Februar bei Herr Ger— lach aufgeſtellt und iſt von Abends 5 bis 10 Uhr bei brillanter Beleuchtung zu ſehen. Der Eintritts- preis iſt 12 kr.; Kinder und Dienſtboten zahlen die Hälfte. Ueberzeugt, daß Jedermann mit Vergnü⸗ gen weilen wird, bin ich ſo frei um zahreichen Zu— ſpruch zu bitten. C. Paukert. Literariſche Anzeige. (107) So eben iſt im Bibliographiſchen Inſtitut erſchienen und bei C. Bindernagel in Fried⸗ berg angekommen: Das erſte Heft vom Universal-Kunstbuch oder Einhundert der ſchönſten Original-Radirungen und Facsimile's von Original⸗Handzeichnungen berühmter Maler von Raphael bis Cornelius. Ein Vorlegewerk für öffentliche Zeichenſchulen, zum Studium und zum Selbſtunterrichte. Erſte Lieferung. Nr. 1. Original⸗Radirung von Klein.— Nr. 2. und 3. Facſimile nach Potter.— Nr. 4. Original-Madirung von Dietrich.— Nr. 5. Facſimile nach van Häpten. Subſeriptionspreis: 36 kr. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 4. Februar: Waizen: 7 fl. 23 kr. Korn: 5 fl. 11 kr. Gerſte: 4 fl. 39 kr. Hafer: 3 fl. 18 kr. Verkaufs⸗Preiſe vom 13. bis 20. Febr. 1837. d fd. th.. Für 1 kr. Milchbrod 2* 12 „ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 7— „ 10 kr. Laden⸗Brod— 17— „ 8 kr. dito 3 20— 9 dito 2 23— „ 4 kr. dito E » 2 kr. dito— 29— Kr. Judengaſſe 1 Pfund Ochſenſleiſch 5 1 77 Rindfleiſch— 8 1„ Kübhfleiſch— 8 1„MNierenfett 2⁰ 18 1 77 Kalbfleiſch f 6 5 1„ Hammelfleiſch 7— 1„ Schweinenfleiſch 11— 1„Leber- und Blutwurſt 12— 1„ Bratwurſt 14— 1„ Schwartenmagen 16— 1— Speck 1 20— 1 77 Dörrfleiſch 16— „ mchStalz 18— Fuͤr die Richtigkeit: Der Buͤrgermeiſter Fritz. — 42— Fortſetzung 2) Verſteigerungsprotokolle. 5 30 7 des Verzeichniſſes der Formularien, welche bei C. 23) Tarationsbogen. ö ö 20 1 Bindernagel in Friedberg zu haben ſind: 24) Ehekontrakte— a. 30 2 pr. 1 Buch kr. 25) Heimathſcheine(Armuths halber) 30 18) Berichtsbogen an gr. heſſ. Kreisrath für 26) Berathungsprotokolle. 5 30 Bürgermeiſter 16 27) Verzeichniß von Schulverſaͤumniſſen 30 190 15„„„ Landgericht für 280 Feldfrevelverzeichniſſe 8 1 28 Buͤrgermeiſter 18 29) Forſtfrevelverzeichniſſe„ mit Querlinien 32 Der einzelne Bogen koſtet 1 kr.— Wenn we⸗ 30) Umſchlagebogen dazu 8. 24 nigſtens 4 Buch von jeder Sorte beſtellt werden, 31) Feuerviſitationsprotokolle 5 2 30 ſo wird der Ort des Bürgermeiſters mitgedruckt. 32) Bürgſcheine bei Holzverſteigerungen 24 20) Geſundheitsſcheine 8 5 24 33) Holzabfuhrſcheine 5 2 5 32 21) Kaufkontrakte 7 0 1 30(Fortſetzung folgt) d Im Januar 1837 wurden zu Friedberg 8 17 1. Getauft. ö* a. Itr der Stadt: Den 8. Ein unehelicher Sohn: Peter; geboren den 28ten Dezember 1836. ö „ 8. Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Wirth Philipp Heinrich Windecker einen Sohn: Ernſt; geboren den 25ten Dezember 1836. „ 15. Dem hieſigen Bürger, Metzgermeiſter und Wirth Peter Engel eine Tochter: Dorothea Katha⸗ Der rina; geboren den 5ten Januar. i 5 „ 22. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Johannes Windecker eine Tochter: Anna Marga⸗ retha; geboren den Sten Januar. 2 „ 22. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Chriſtian Berg ein Sohn: Heinrich Carl Chriſtian; geboren den 8ten Januar. 1 „ 22. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Hartmann Wilhelm Wagner einen Sohn: Heinrich a Philipp; geboren den 30ten Dezember 1836.. Gaben „ 26. Dem hieſigen Bürger und Maurermeiſter Carl Weckerling eine Tochter: Dorothea Wilibaldi⸗ beſtimn na; geboren den 8ten Januar. 5 D „ 27. Dem hieſigen Bürger und Handelsmann Hrn. Heinrich Mack eine Tochter: Antonetta Philip ⸗ Me pina Chriſtina; geboren den Aten Januar. 1 je „ 29. Dem hieſigen Bürger, Seilermeiſter und Handelsmann Chriſtian Gottlieb Stadelmann einen 97 Sohn: Jacob Nicolaus; geboren den 13ten Januar. 1 90 2. Beerdilgt. 1 a. In der Stadt: 19 „ 6. Der hieſige Bürger und Wirth Jonas Formhals, alt 73 Jahre; geſt. den ten Januar. 0 „ 6. Johannes Bender, des hieſigen Bürgers und Webermeiſters Joh. Bender ehel. Söhnchen, alt a 12 Jahre, 4 Monate, 24 Tage. f „ 31. Franz Euler, des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Friedrich Euler ehel. Söhnchen, alt 12 Jahre, 3 Tage; ertrank im langen Weiher den 29ten Januar. Emg fangs. Be ſch e i nigung. Für die Wetterbeſchädigten in den Gemeinden Göbelnrod und Stangenrod im Kreiſe Grünberg ſind⸗ durch die ver⸗ anſtaltete Collecte in hieſiger Stadt 123 fl. 48 ¼ kr. eingegangen und großh. Kreisrathe dahier zugeſandt worden. 2 Friedberg den gten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 0 Für Chriſtian Schäfer zu Nauheim ſind von dem Gaſtgeber, Herrn Hechler, durch eine bei ſeinen Gäſten veran⸗ ſchenft ſtaltete Collecte 5 fl. eingegangen und an mich abgegeben worden, desgleichen wurden darch eine Sammlung bei den Gäſten geptie in meinem Hauſe 3 fl. 49 kr. eingenommen, welcher Betrag zuſammen an. Herrn Oberkammerrath Wille in Nauheim zur Verwendung fur die Familie des Chriſtian Schäfer geſandt werden ſoll.. 1 g gen u Friedberg den gen Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. ſo hoe Ferner wurden der Expedition dieſes Blattes für Chriſtian Schaͤfer in Nauheim zugeſandt: von L. N. 12 kr.,; durch chen d den aſſenheimer Boten ohne Unterſchrift 1 fl. 10 kr.; von dem hieſigen Singverein 2 fl⸗ 51 kr. 15 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Hand Mud