En ſtbag ge. 4 Utereſſnen , daf ig 8 Ates ei wage erſche an ne gs des eyar — de Taul *. en dab nnen. o. „ N der Pyr dberz . . 23. Intelligenzblatt fur die 7 rovinz 1 e. Yberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— Sonnabend, den 10. Juni 1837. Ueber die Verſchoͤnerung der Friedhoͤfe. Es verdient dankbare Anerkennung, daß in der neueſten Zeit in den mehrſten Ländern Deutſch⸗ lands, durch die Verlegung der Begräbnißplätze kt außerhalb der Dörfer und Städte, die Lebenden von der Geſellſchaft der Todten befreit und gegen die ſchädlichen Einwirkungen der Ausdünſtungen der verweſenden Leichname,— welche viel bedeu⸗ lender ſind, als die lange Gewohnheit ahnen ließ— ſicher geſtellt hat. Hierdurch wurden zugleich die nächſten Umgebungen der Kirchen, in deren Nähe man die Todten begrub und ſle dadurch nicht ſelten mit Modergeruch erfüllte, weit freundlicher, und man iſt nicht mehr im Zweifel, ob das Gotteshaus den Todten oder den Lebenden am meiſten angehöre. Die eigentlichen Kirchhöfe können nun zu freundli⸗ chen und zum Beſuchen der Kirche ſelbſt einladen⸗ den Vorplätzen umgewandelt werden. Wie weit man aber von vieſem Ziele im Ganzen noch entfernt ſey, beweiſen die mehrſten alten Be⸗ gräbnißplütze um die Kirchen. Noch ſind die alten Grabhügel da, welche dem Platze durch ihr unor⸗ dentliches Durcheinanderliegen das Anſehen geben, als ſey hier alter Schutt angehäufet, welcher bis jezt vergeblich auf die nachhelfende Menſchenhand warte; oder, als ſey durch lange Gewohnheit aller Sinn für Ordnung— und, leider! aller Sinn für Anſtand in der Umgebung eines heiligen Ge⸗ bäudes vertilgt worden. Man geht auf Schlan⸗ genwegen durch dieſe Huͤgel und Schutthaufen in die Kirche und wieder heraus, ohne etwas Unpaſ⸗ — ſendes zu bemerken, und denkt daher auch nicht daran, daß ein Fremder, welcher an dieſen Kirchen vor— beigeht, über die Geſchmackloſigkeit derer ſeufzt, denen ſie angehört und heilig ſeyn ſollte. Auffallend un⸗ angenehm iſt es hierbei für das Auge, dieſe Ruhe⸗ plätze zugleich zu Schauplätzen des Eigennutzes der Lebenden verwendet zu ſehen, indem ſehr viele der⸗ ſelben mit einem Walde von großen Obſtbäumen bepflanzt ſind, deren Daſeyn dem Zwecke der ſchau⸗ erlich ernſten Beſtimmung des Platzes ſchnurſtraces widerſprechen, und welche noch überdies das von ihnen umſchloſſene heilige Gebäude dergeſtalt ver⸗ ſtecken, als ob man ſich ſeiner halb ſchäme, oder das Licht von ihm abhalten, oder vielleicht gar durch ein augenfälliges Beiſpiel beweiſen wollte, wie unvereinbar der Gottesdienſt mit dem Mam⸗ monsdienſte ſey. Hier hört man nun die Frage: wie kann die⸗ ſem Uebelſtande abgeholfen werden, da, in der Re⸗— gel, der Schullehrer durch dieſe Anpflanzungen ſei⸗ ner ſchlechten Beſoldung hat zu Hülfe kommen wol— len? Das mag ſeyn; aber urſprünglich iſt ihm nur die Benutzung des Graſes überlaſſen, und die Baumpflanzungen ſind nur mißbräuchlich hinzuge⸗ fuͤgt worden. Es wuchs Anfangs nur ein Baum, und wieder einer empor, bis der Platz mit Bäu⸗ men bedeckt war, und die öffentliche Schläfrigkeit merkte es nicht und gewöhnte ſich an dieſen Anblick ſo, als ſey Alles in der Ordnung geſchehen. Aber, ſagt man weiter: es iſt jetzt ein Beſol⸗ dungsſtück des Schullehrers, das ihm nicht geſchmä⸗ lert werden kann? mittel, und dafür hat, nicht verlegen ehrenden Mißſtand der Kirchhoͤfe werden nicht unbillig ſeyn und dem Schönheitsſinne der den man doch nicht bezweiſeln darf— gerne ein kleines Opfer bringen. und Reiſende, vorübergeht, ſich über ſchoͤn angelegte Umgebungen der Kirchen freuen, den fühlen, wenn er am Sonntagmorgen den from⸗ men Geſang vernimmt, welche einen ſolchen Sinn für das Heilige an den Tag legt. — 160 Das iſt wahr. Es giebt aber Entſchädigungs⸗ wo man den rechten Sinn und Willen wird man um die Entſchädigungsmittel ſeyn, um den die Gemeinde nicht zu beſeitigen. Die Nutznießer Gemeinde— und ihrem eigenen, Wie wird ſo mancher fremde der künftig an ſolchen Kirchhöfen ſich zu derem Beſuche eingela⸗ und die Gemeinde ſegnen, Was von den Kirchhöfen geſagt iſt, gilt auch von den neuen Begräbnißplaͤtzen außerhalb der Orte. O, ehret die Todten!— möchte man ausrufen, der Nähe der Straßen und Wege einen öden Platz findet, der für die Aufnahme derer beſtimmt iſt, die uns im Leben lieb waren und es auch im Tode ſeyn ſollten! Aber es wird uns wohl um das Herz, wenn wir an einem wohlangelegten „Todtengarten“ vorübergehen; denn es ſpricht dann leiſe in der Bruſt:„hier wird man die Le⸗ benden lieben, weil man auch die Todten noch ehrt.“ Bekanntmachungen von Behoͤrden. A Verſteigerung. f Juni l. J., des Vormit⸗ wenn man in Hofraithe⸗ (394) Freitag den 23. tags 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Joh. Schnei⸗ der'ſchen Eheleute zu Oberwöllſtadt, beſtehend in einem Wohnhauſe, Stall und einem Garten von circa 40 Ruthen an der Chauſſee nach Friedberg gelegen, welches zum Betrieb einer Wirthſchaft ge⸗ eignet, auf dem Wege der Hülfsvollſtreckung öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Oberwöllſtadt den 9. Mai 1837. In Auftrag großh. Landgerichts Der großh. heſf. Bürgermeiſter Feuerbach. Heugrasverſteigerung von der fiscaliſchen ſ. g. Markwieſe bei Bauernheim. (481) Das diesjaͤhrige Heugras von der ungefaͤhr 300 Morgen haltenden fiscaliſchen ſ. g. Markwieſe bei Bauernheim wird Mittwoch den 21. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, zu Bauernheim in der Behau⸗ ſung des Herrn Gaſthalters Hoͤres in angemeſſenen Abtheilungen oͤffentlich verſteigert. Friedberg den 6. Juni 1837. Der großh. Rentamtmann. Buß. (482) Montag 10 Uhr, ſollen in Planier⸗ und zum Brechen und Fahren, in Accord gegeben werden. erſucht, dieſes in ihren zu laſſen. (483) Adam Schaͤfer von tigt mit Familie nach Rechtsanſpruͤche an deuſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, ge⸗ genfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Veraccordirung. den 12. Juni d. J., Vormittags der Gemeinde Oberau 60 Klafter Chauſſir-Arbeit, desgleichen die Steine an den Wenigſtnehmenden Die Herren Buͤrgermeiſter des Kreiſes werden Gemeinden bekannt machen Der großh. Bürgermeiſter Ba jus. Gläubiger⸗Aufforderung. Beyenheim beabſich⸗ Nordamerika auszuwandern. Friedberg den 29ten Mai 1837. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗Aufforderung. (484) Konrad Dewitz von Rendel beabſichtigt nach Kilianſtaͤden auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25ſten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Pflaſtererarbeit-Verſteigerung. (485) Dienſtag den 13ten Juni d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier un⸗ gefaͤhr 20(1 Klafter Gaſſenpflaſter, in hieſigem Orte zu fertigen, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.— Die Herren Buͤrgermeiſter werden er⸗ ſucht, dieſes in ihren Gemeinden gehoͤrig bekannt machen zu laſſen.— Niedereſchbach den 4. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Jah. Schurwolle⸗Lieferung. (486) Die Lieferung der fuͤr dis Marienſchloſſer Anſtalk nöthigen Schurwolle ſoll Dienſtag den 27. dieſes Monats, des Vormittags um 9 Uhr, in mei⸗ ner Wohnung dahier oͤffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden, welches ich ien: der Bemerkung zur oͤffentlichen Kenntniß bringe: daß derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, nachweiſen muß, eine Caution von 500 fl. ſtel⸗ len zu koͤnnen. i Marienſchloß am 2. Juni 1837. Funk. Lieferung von Schuhen de. (487) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um ich hierdurch mit Friebbe. * 9 0 N (490) De gens 7% l meindewald 2 29 E 2 nter den Bedingungen tend verſteig Det vor'm Wal Die! vertreter Obiges in machen zu Nieder Age rme iſter wienſchloſſer 10 ben 2. r, in mei⸗ 8 enigſtneb⸗ erdurch mit bringe: daß ig mitbieten 300 fl ſtel⸗ Funk. K. nittags um 10 Uhr wird die Lieferung der erforderlichen neuen Schuhe, Sohlen und Flecken für das te Bataill. des Aten Jufanterie-Regiments pro 2tes Semeſter l. J. auf dem Verwaltuͤngsbureau erwahnten Ba⸗ taillons verſteigert. Friedberg, den 7ten Juni 1837. In Auftrag Golz, Oberquartiermeiſter. 0 Gras-Verſteigerung. (488) Donnerstag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Gras zu Heu und Gromet, von 10¾ Morgen Wieſen von der Sauerweide, in 5 Abtheilungen, von 6 Morgen Wieſen in der Lach, in 3 Abtheilungen, und von 3½ Morgen von der ſogenannten Ochſenwieſe, ſodann am Dickenrain und Stumpfengraben, öffentlich an den Meiſtbieten⸗ den verſteigert werden. Friedberg den Sten Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Pferch⸗-Verſteigerung. (489) Montag den 12. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Pferche in den Monaten Juni und Juli öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 8. Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverſteiger ung. (490) Donnerstag den 15ten d. M., des Mor— gens 7½ Uhr, ſollen in dem niederrosbacher Ge—⸗ meindewald in verſchiedenen Diſtrikten Stecken buchen und eichen Scheidholz, 29 1 dto. dto. Prügelholz, 37„ Nadel 1 dto. 3333 buchen und eichen 1500 2 lachen, eiche ll e f ellen buchen, eichen un ighol 98 Nadel Wels delt 25 eichene Stämme, 1469 Cubikfuß, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 6 buchen Stämme, 155 Cubikfuß, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 3 Nadel⸗Stämme, 155 Cubikfuß, Bau ⸗, Werk- und Nutzholz und 2 Pflugsrehen eichen Nutzſtücke unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt, präcis 7½ Uhr, vor'm Wald am Kiefernbeſtand. deren Stell⸗ erſucht, Die Herren Bürgermeiſter resp. vertreter werden andurch dienſtergebenſt Obiges in ihren Amtsdiſtrikten öffentlich bekannt machen zu laſſen. Niederrosbach den 7. Juni 1837. i Der großb. Bürgermeiſter F. Bullmaun. 885 1611— Brenn-, Bau⸗, 5 ſteigerung in den Hochweiſeler (491) Donnerſtag den 15ten Juni d. J. folgende Holzſortimenten in den nachſtehend ange— führten Diſtrikten und unter den gewohnlich für die Hochweiſeler Bedingungen, noch näher mitgetheilt werden ſollen, oͤffentlich ver⸗ ſteigert werden, als: Werk⸗ und Nutzholz⸗Ver⸗ Markwal⸗ dungen des Reviers Hochweiſel. ſollen Markwaldungen zum Grunde gelegten welche indeſſen vor der Verſteigerung IJ. Im vorderſten Köppel. 2 Stecken Buchen⸗Scheidholz, „ dito Prügelholz, 63„ dito Stockholz, friſches, 2 ꝑKloͤtze Hainbuchen Stammholz von 51 Cubikfuß Maſſe und 14 Klötze Buchen⸗Stammholz von 89 Cu⸗ bikfuß Maſſe. II. Im mittelſten Köppel. 57½ Stecken Buchen⸗Prügelholz, 1 dito Stockholz, friſches, 25 Stück Buchen-Reisholzwellen, 1 Stecken Eichen⸗Prügelholz und 2 Schicht Buchen⸗Werkſcheidholz, beſonders zu Radfelgen geeignet. Die Herren Bürgermeiſter und reſp. Beigeord⸗ neten werden erſucht, dieſe Verſteigerung fruͤhzeitig veröffentlichen und dabei erwähnen zu laſſen, daß die Zuſammenkunft der Steigliebhabergeſellſchaft am vorderſten Köppel ſtatt findet. Bodeurod den 8. Juni 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter. Hoffmann. Brenn-, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz-Ver⸗ ſteigerung in den Domanial⸗ Waldungen des Reviers Hochweiſel. (492) In dem Diſtrikt Iſſel, ohnweit Münſter, werden Dienſtag den 13. d. M. nachſtehende Holz⸗ quantitäten unter den für die großh. Domanialwal⸗ dungen beſtehenden Bedingungen, welche jedoch vor dem Anfange der reſp. Verſteigerung noch näher mitgetheilt werden ſollen, auf öffentlichem Wege meiſtbietend verſteigert, und zwar: I. Brennholz. 151 Stecken Kiefern⸗Prügelholz, 94„ dito Stockholz, 3550 Wellen dito Reisholz. II. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 82 Klötze Kiefern⸗Stammholz von 707 Cubiffuß Inhalt, 328 Stück Kiefern⸗Stangenholz von 739 Cubikfuß Inhalt. Die Herren Bürgermeiſter und resp. Beigeord⸗ neten der hierauf reflektirenden Gemeinden werden ſonach in Dieuſtfreundſchaft erſucht, die Bekannt⸗ machung dieſes, mit dem Bemerken, daß die Ju. — 412— ſammenkunft des Vormittags präcis 9 Uhr am Iſ— ſelbrunnen ſtatt findet, zeitig durch die Schelle ver⸗ offentlichen zu laſſen. N a Hochweiſel am 7. Juni 1837. Der großherzogl. Revierförſter Stillgebauer. Arbeits ⸗Verſteigerung. (493) Donnerstag den 15ten Juni, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Butzbach die an den dortigen Pfarr- und Schulgebäuden nö⸗ thigen Baureparaturen an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. 5 Nach dem Voranſchlag beträgt: r. Maurerarbeit 186 7 Zimmerarbeit 10— Dachdeckerarbeit 42 41 Schreinerarbeit 109 33 Schloſſerarbeit 64 21 Glaſerarbeit 22 24 Weisbinderarbeit 57 34 Spenglerarbeit 19 36 Sodann die zur Herſtellung der Stadtkirche da ſelbſt erforderlichen Arbeiten, als: l kr Maurerarbeit veranſchlagt zu 170 19 Steinhauerarbeit 445 42 Zimmerarbeit 65 6 Dachdeckerarbeit 206 40 Schreinerarbeit 635 32 Schloſſerarbeit 36— Weisbinderarbeit 902 39 Die Ueberſchlage und Bedingungen können bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten eingeſe⸗ hen werden. Friedberg den 8. Juni 1837. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Privat⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (449) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich neben meiner, ſeit einem Jahre neu etablir⸗ ten Weinwirthſchaft, auch Weinhandel im Großen betreibe. Indem ich mich dem verehrten Publikum in allen gangbaren Sorten von gut gehaltenem Weine beſtens empfehle, verſichere ich Allen, die mich mit ihren Aufträgen beehren, die beſte, bil— ligſte und prompteſte Bedienung. Friedberg den 25. Mai 1837. Chr. Hecht. Empfehlung. (494) Portorico⸗Tabak in einer ſehr ſchoͤnen Waare, welcher einen angenehmen Geruch mit ſich verbindet und namentlich durch ganz beſondere Leich⸗ tigkeit ſich auszeichnet zu 32 kr. das Pfd., feinſter Varinas in Rollen, ſehr abgelagert und gut, zu dem enorm billigen Preis von 1 fl. 4 kr. das Pfd., feinſte Cigarren in allen Qualitaͤten und Kiſtchen von 25, 50, 100 und 250 Stuͤck zu Rthlr. 12, 12½ 13 6 14%, 18, 20 und 24 pr. Cour. pr. 1000 Stuͤck bei J. G. Appel in Gießen. Selſerbrunnen bei Okarben. (495) Sonntag den 11. Juni l. J. iſt gut beſetzte Harmonie- und Tanz-Muſik auf dem Okarber Mi⸗ neralbrunnen anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billigſter und prompteſter Bedienung freundlichſt ein⸗ ladet Ha venecker. Neuer Familienwagen. (496) Unterzeichneter macht einem geehrten Pu⸗ blikum hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß er von jetzt an fortwaͤhrend mit einem wohleingerichteten neuen breiten und leichten Familienwagen jeden Montag um 5 Uhr Morgens uach Frankfurt und jeden Dien⸗ ſtag um dieſelbe Zeit nach Gießen faͤhrt. Der Ort der Abfuhre iſt hier in Friedberg auf der breiten Straße zwiſchen den drei Schwertern und dem Stei— nernenhaus. Die Perſon von hier nach Gießen ko⸗ ſtet 40 kr. Friedberg den 8. Juni 1837. Heinrich Waas. Auszuleihen. (497) Bei dem Unterzeichneten ſind mehrere Ca⸗ pitalien aus einer Vormundſchaft zu verleihen, je⸗ doch nur in den Bezirk des hieſigen großh. Landge⸗ richts, auch muͤſſen die Unterpfänder mindeſtens zur Haͤlfte aus Acker oder Wieſen beſtehen. Friedberg am 8. Juni 1837. Bittſcher, Hofgerichtsadv. ſuch. e (475) Es wird ein Mann, der die gewöͤhlichen Gartenarbeiten und Baumzucht verſteht, auf's Land in der Nähe von Friedberg in ſtändige Arbeit geſucht. Ausgeber dieſes ſagt, wo. Holz⸗Verſteigerung (498) Kuͤnftigen Mittwoch, den 14. dieſes, wer⸗ den im hieſigen Unterwald meiſtbietend verkauft: 10 eine Parthie lohgeſchaͤltes Eichen-Wagenholz, 2) circa 180 Stecken lohgeſchaͤltes Eichen-Pruͤgel⸗ holz und i 3) eirca 200 Stecken Eichen-Reiſerholz. Die Verſteigerung nimmt des Morgens 9 Uhr ihren Aufang. Bainhardsforſthaus den 6. Juni 2 b tz. Ein junger Mann, (476) welcher vom Gemeinde- Rechnungsweſen Kenntniſſe hat und eine ſchöne Hand ſchreibt, kann Beſchäftigung erhalten. Wo? ſagt Ausgeber d. Bl. Eine Cale ſch e (472) in ganz gutem Zuſtande wird für 200 fl. abgegeben. Das Nähere bei Schmiedemeiſter Ri⸗ tzel in Friedberg. 0 Vr Caub 0 und nebſt den da beten, ſo wie Geilſtlichen 8. Profeſſ Das Werte gedruckt und an einem Umſchle den werden. Der Preis trag bei Mbliefe 5 Die ſtribenten, derer bei der Verlags dem Werkchen 3 (499) welch Juni im nau aden die Untei enſt ein, daß genannten Wa daß ſie für gut gute Speiſen m gannten Tagen ſeyn laſſen werd. zu verherrlichen. Nauheim ar 1 0 600) Sonn Han hut beſe te T. ian Tan * 1 — 13 Subſcripkskionsanzeigc. Bei C. Bindernagel in Friedberg erſcheint in der Kurze: Das Feſt der Einweihung des evangeliſchen Prediger⸗ Seminars und der Taubſtummen-Anſtalt 2 zu Friedberg, beſchrieben und nebſt den dabei gehaltenen Predigten, Reden und Ge— leten, ſo wie einem Verzeichniſſe der dabei anweſenden Geiſtlichen und Nachrichten über die früheren Geiſtlichen zu Friedberg herausgegeben von dem Profeſſor Dr. Ph. Dieffenbach zu Friedberg. Das Werkchen wird auf milchweißes Papier edruckt und an die verehrl. Subſcribenten, mit inem Umſchlage verſehen, geheftet abgege— ben werden. Der Preis iſt auf 36 kr. feſtgeſetzt, welcher Be— trag 55 Ablieferung des Werkchens zu entrichten iſt. 1 Die Namen derjenigen verehrl. Sub⸗ ſcribenten, deren Unterſchrift bis zum 1. Juli l. J. bei der Verlagshandlung eingegangen ſind, werden dem Werkchen beigedruckt. Zum Lamboiefeſt, (499) welches auch dieſes Jahr wieder den 13. Juni im nauheimer Hochwald gefeiert wird, leden die Unterzeichneten mit dem Bemerken erge⸗ benſt ein, daß ſchon Sonntag den 11. Juni in dem genannten Walde Beluſtigungen ſtatt finden, und daß ſie für gut beſetzte Tanzmuſik, gutes Getränk, gute Speiſen und prompte Bedienung au beiden ge⸗ nunnten Tagen ſorgen und überhaupt ſich angelegen ſehn laſſen werden, das Feſt auf alle mögliche Weiſe zu verherrlichen. 5 Nauheim am öten Juni 1837. Joh. Fritzel, Gaſtwirth. Joh. Schimpf, Metzgermeiſter Einladung. (500) Sonntag den 11. Juni iſt auf dem Uaẽnnheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. — Oſſenheimer Jagdhaus. (501) Sonntag den 11. Juni iſt auf dem oſſen— heimer Jagdhaus gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Aehle. Ein vollſtändiges Logis, (502) beſtehend in 3 in einander gehende Zim— mer, einer Küche mit Sparheerd, einer Manſarde, und einem ſeparaten verſchloſſenen Keller, hat zu vermiethen Leopold Buchecker. Verkaufs ⸗ Anzeige. (503) Um damit aufzuräumen, gebe ich die noch von allen Sorten vorräthig habenden Hamburger Schreibfedern von 28 kr. bis 1 fl. 48 kr. pr. Hun⸗ dert, nebſt verſchiedenen Sorten Tafelmeſſern und Gabeln unter dem Fabrikpreiſe ab. Mit Brüſſeler Strohhüten, ſowie mit allen Arten Tüllkragen bin ich wieder auf's Beſte verſehen. Friedberg den 8. Juni 1837. J. C. Nagel r. in der breiten Straße. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 7fl. 30kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 4fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 3. Juni: Waizen: 8 fl. 59 kr. Korn: 7fl. 24 kr. Gerſte: 5 fl. 27 kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 11. bis 18. Juni 1837. Brod-Preiſe. — 1 2 —5 Pfd Loth. Ein!— Leib⸗Roggenbrod 2 2 Zwei—. 7 5 1 Per“—„„ 10 3 — 5 Milchbrod 1— — 6 Waſſerweck 1— — 1 7 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1 4— Fleiſch-Preiſe. Ein Ochſenfleiſch 10 2 ,— Kühfleiſch 8 7 5 Rindfleiſch 8— *— Kalbfleiſch 3 7 7 Schweinenfleiſch 11— 5— Hammelfleiſch 8— „— Wurſt von blos Schweinen 12— . 5 Bratwurſt 14— 1 5 Schwartenmagen 16— * 5 Geräucherter Speck 20— 1— Schinken 14— „— Dörrfleiſch 16— 2— Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— *— dito unausgeiaſſen 18— 1— Nierenfett 20— 1— Hammelsfett 18— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. — l Verſchiedenes Eichen-Bauholz (504) und Stämme, ſowie eine noch wenig ge⸗ brauchte Treppe, welche 3 Fuß breit, 8 Fuß hoch und ½ gewunden iſt, hat aus freier Hand zu ver⸗ kaufen E. Grünewald, Maurermeiſter. Sehr gute Lehmſteine (505) verkaufen Strecker& Grünewald. 2 gut gehaltene Eber (506) von 7¼ und 3 Jahren hat in Oberrosbach zu verkaufen H. Ruppel, Wirth. Louis Mann in Friedberg (507) empfiehlt ſich mit ſeinen neu angekomme⸗ nen Som merſtoffen zu Hoſen und ſeidenen Weſtenzeugen nach dem neueſten Geſchmack, ſeidenen Mantel- und anderen Schwälchen, breiten feſtfarbigen Katunen, roth und blau geſtreiften Lederbarchende und Zwil— che und ſeinen ſonſtigen ſchon bekannten Artikeln in reicher Auswahl. Sämmtliche Waaren erläßt er zu dem möglichſt billigſten Preiſe und bittet um gütigen Zuſpruch. Im Mai 1837 wurden zu Friedberg e Den 1. Der hieſige Burger und Gaſtwirth Philipp Wilhelm Sieck, weil. des geweſenen Ober⸗ ſteigers, Johann Friedrich Sieck nachgel. ehel. led. Sohn, und Jungfer Eliſabetha Ka⸗ 8 tharina Horn, des hieſigen Bürgers und Oeconomen Thomas Horn ehel. led. Tochter. Den 2. Der Bürger und Kaminfegermeiſter Johann Ferdinand Frick, des weil. hier geweſenen Bürgers und Kaminfegermeiſters Joh. Ferdinand Chriſtian Frick ehel. led. Sohn und Jung⸗ fer Charlotte Chriſtine Henriette Schuch, des Handelsmannes Ludwig Schuch zu Uſingen ehel. led. Tochter. 2. Ge t a u f t. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Ph. Wilhelm Tönges einen Sohn: Johannes Heinrich, geb. d. 14. April. Dem großh. Bauaufſeher ur Claſſe, Johs Hechler, eine Tochter: Johanna Eliſabetha, gebo— ren den 24. April. Dem Buͤrger und Leinwebermeiſter Georg Friedrich Klein eine Tochter: Anna Maria Eli— ſabetha, geb. den 1. Mai. b Dem Bürger, Buchbinder und Spezereihändler Chriſtian Carl Nagel einen Sohn: Johan⸗ nes, geb. den 28. April. Dem hieſigen Landgerichtsdiener Jacob Cronenberg einen Sohn: Heinrich Benjamin Lud⸗ wig Franz, geb. den 13. Mai. 3 Bee r e Frau Anna Magdalena Herold, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Heinrich David Herold Ehefrau, geb. Schönberger, alt 46 Jahre 5 Monate und 27 Tage f d. 2. Mai., Johannetta Engel, des Bürgers, Metzgermeiſters und Wirths, Joh. Heinrich Engel ehel. Töchterchen, alt 11 Mon. 23 Tage, 7 den 2. Mai. Der Bürger und Bürſtenbindermeiſter Valentin Volp, alt 39 J. 5 M. 28 T., f d. 8. Mai. 11. Katharina Schild, des Johs Schild, Gemeinderaths zu Münſter, Kreiſes Friedberg ehelich ledige Tochter, alt 20 J. 10 M. 1 T., 1 den 9. Mai. Anna Maria Zimmermann, des Bürgers, Weisbindermeiſters und Wirths Georg Zim— mermann ehel. Tochter, alt 11 M. 8 Tage, 7 den 11. Mai. 3. Der Bürger und Gartenſchütz Auguſt Mengel, alt 45 J. 6 M. 7 T. f den 10. Mai. 3. Ein außer der Ehe gezeugter Sohn, alt 5 M. 28 T., f den 10. Mai. 21. Suſanna Katharina Vogelsberger, weiland des geweſenen Bürgers und Schloſſermei⸗ ſters Georg Vogelsberger nachgel. ehel. led. Tochter, alt 28 J. 5 T., 1 den 19. Mai. Des Bürgers und Gerbermeiſters Heinrich Carl Müller ehel. Töchterchen, Rebecca Wil⸗ helmina, alt 9 Mon., 7 den 21. Mai. Der Bürger und Küfermeiſter Philipp Kohlmann, alt 46 J. 2 M., t den 22 Mai. „Frau Maria Magdalena Henrici, weil. des dahier geweſenen Bürgers und Kupferſchmied⸗ meiſters Chriſtoph Martin Henrici, nachgelaſſene Wittwe, geborne Wecker, alt 75 J. 11 M. und 22 T., 1 23. Mai. „5 taillon des Aten großh. heſſ. Infanterieregiments, geb. Trutſch, alt 45 J. 8 M., f d. 23 Mai. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Frau Anna Katharina Henkelmann, des Heinrich Henkelmann, Sergeant im ten Ba⸗ * lung il ſteine ge der gele gusroiche lurch ein echt gut ſern Baß tet und ſind, w Zwiſchen weichen! des Gebe Linen vo den, bri ren zum kergang andern zu wuͤnſt duldet w Fuͤr cht beza gegen den Juglech 9