Friedber De 183 ö gene 60 reisra rath„ K. ö 15 Ine! 1 Beilage. 20 5 Intelligenzblatt für die rovinz Oberhessen im Allgemeinen, a den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 2 49. Sonnabend, den 9. Dezember 1837. Dem Ver dienſte ſeine Kronen. Dignum laude virum Musa vetat mori. Ho rat. Friedberg im Dezember 1837. Wir Friedberger können mit Recht ſtolz ſeyn, aß wir Männer unter uns haben, welche nicht lein für das wahre Wohl der Stadt unabläſſig eſorgt und thätig ſind, ſondern auch mit ſeltener neigennützigkeit dahin trachten, daß dieſe Stadt im luslande einen Ruhm erlangt, der den größten und vichtigſten Städten Europas nicht nachſteht. Schon vor einiger Zeit erſchien in der Didas⸗ alia ein ſo tief durchdachter, fein geordneter und m edler Sprache abgefaßter Aufſatz über Fried⸗ erg, daß es eigentlich ſchon damals unſere Pflicht eweſen wäre, uns für das zarte Lob, welches uns und den Männern, denen das Wohl der Stadt an⸗ vertraut iſt, darin ertheilt wird, ſchönſtens zu be⸗ zanken. Kaum hatten wir uns von der Freude hier⸗ über erholt, ſo ſehen wir abermals unſer liebes Friedberg in einem Artikel der 333. Nr. des Frank- urter Converſationsblattes) auf eine Weiſe erwähnt, daß jetzt noch ferner zu ſchweigen eine wahre Verſündigung der Mitwelt gegen ihre edelſten Männer heißen würde. So weit iſt es nun mit uns gekommen, daß Friedberg einen faſt ſtehenden Artikel, gleich London 4) Es iſt nur zu bedauern, daß dieſes Blatt hier ſo wenig geleſen wird. Ein Patriot könnte ſich daher um un⸗ ſere Mitbürger verdient machen, wenn er mehrere Exemplare dieſer Nummer zur weiteren Verbreitung des köſtlichen Artikels anſchaffte. und Paris, in den geleſenſten Zeitſchriften bildet! Wer hätte ſich das vor 20 Jahren nur träumen laſſen? Und wie geſchieht unferer Stadt Erwäh⸗ nung? Wie fein werden unſere guten Seiten be⸗ rührt, wie zart unſere Fehler gerügt, wie geſchickt wird der faule Fleck bei uns aufgedeckt? Mit wel⸗ cher Kenntniß wird von unſerem Schulweſen geſpro— chen! Das muß in der That ein ſeltenes Genie ſeyn, das ſo tief in das Weſen unſerer Schulen ein⸗ gedrungen iſt. Geſtehen wir's uns jetzt nur ſelbſt, in dieſen unſeren Schulen liegt allein das Uebel unſerer Stadt, und es war endlich an der Zeit, daß uns der Staar geſtochen, daß uns namentlich geſagt wurde, wie eine„uns wohlbekannte Schule“ auf unbegreifliche Weiſe ihr Unweſen bisher im Stillen treiben und eine Verſchmelzung der Stände beabſich⸗ tigen konnte. Gerade das heimliche, ſtille Weſen dieſer Schule, ſagen wir's uns nur ohne Hehl, war der augenſcheinlichſte Beweis, daß die Schuler zu verderblicher Neuerungsſucht angewieſen und eine Verſchmelzung der Stände beabſichtigt wurde. Aber wir erkennen jetzt die große Wahrheit,„daß eine Verſchmelzung der Stände bei der Erzie— hung der Kinder eine unſinnige Idee iſt.“ Wir ſehen jetzt ſelbſt ein, daß es einen gemeinen Verſtand, einen Bürger-Verſtand und einen hohen Verſtand, ſo wie gemeine Herzen, enge Bürgerherzen, und weite und weiche Großherzen gibt, und werden auch unſere Behörden ergebenſt bitten, bei der neuen Schulorganiſation darauf Bedacht nehmen zu wollen, und dreierlei A B C-Buͤcher, ſowie dreierlei Ruthen für die unartigen Kinder fertigen zu laſſen. — SS ů————— Die wahre Schärfe der uns betreffenden Auf— ſätze zeigt ſich aber erſt gegen deren Ende hin. Wie die geſchickten Romanſchreiber und Luſtſpieldichter allemal das Beßte bis zuletzt verſparen, nämlich die Hochzeit, ſo wollen beide in wunderbarer Ueberein— ſtimmung vor allen Dingen bei uns Einigkeit, und warnen vor der traurigen Spaltung, welche in unſerer Mitte herrſcht. Hätten wir je, ohne ſo liebevoll darauf aufmerkſam gemacht worden zu ſeyn, dieſen Abgrund geſehen, der doch vor unſeren Augen liegt? Dank, Dank dieſem Edlen, der uns vor ſo ſicht⸗ barer Gefahr gewarnt hat!— Aber beruhigen Sie ſich, Vortrefflicher, in Einem Punkte ſind wir Alle einig, in der Ueberzeugung Ihrer Verdienſte um uns. Doch wo finden wir Sie, daß wir einem ſolchen Geiſte, einer ſolchen Seelengröße die gebührende Huldigung darbringen? Den Löwen erkennt man an ſeiner Kralle, und den Hirſch an ſeinem Ge— weihe; nur Sie, großer Unbekannter, kennen wir nicht von Angeſicht zu Angeſicht, und bemerken Ihre Nähe nur in der Weisheit Ihrer Werke. O Lieber, Edler(vergönnen Sie meinem Herzen dieſe gemeinbürgerliche Aurede) treten Sie aus Ihrer beſcheidenen Anonymität, und geben ſie uns Ge— legenheit, Ihnen dankbar zu ſeyn. Für Ihre Ver⸗ dienſte um unſere Stadt iſt eine Bürgerkrone zu wenig; Sie verdienen eine größere, höhere Auszeich— nung für Ihr weiſes Haupt. Indeſſen genügt Ihrer großen Seele das Be— wußtſeyn, das Gute im Stillen gethan zu haben. Sie können dereinſt mit den Worten des frömmſten unſerer Dichter, Klopſtocks, zu ihr(der Stadt nämlich) ſagen:„Wenn du auch einen Beglückteren als mich geliebt haſt; laß den Stolz mir, einen Beglückteren, doch nicht Edleren.“ Hiſtoriſche Mis zellen. (Friedberg betreffend.) 5(Fortſetzung) Zum Bau der Stadtmauer erhält Friedberg 1346 vom Kaiſer Ludwig dem Bayer auf vier Jahre einen Nachlaß der Steuern. Die Urkunde ſagt: „Darumb daß ſie die Mur(Mauer) deſterbaß ge⸗ feſten vnd gemuren ſollen vnd mögen.“ ies iſt 334 die jetzt noch ſtehende Mauer. Die um die ehen lige Vorſtadt war neueren Urſprungs.) Urkundlic wird auch 1304 ſchon der Stadtmauer erwähnt. * *. 5. In dem Jahr 1365, auf St. Lukas Tag de Evangeliſten, erhielt Friedberg durch den ehrwiß digen Rudolph von Friedberg, Biſchof von Verden für die Schöffen das Recht, daß ſie die Urtheilg ſo ſie vor Gericht ſprechen, in ein Buch durch ihten Schreiber mögen ſchreiben laſſen,— damit ſie dard allezeit finden mögen, was ſie für ein Urtheil ge ſprochen haben.— 0 *** 0 1366 am Sonnabend nach St. Ulrichstag wir die Stadt Friedberg durch Kaiſer Karl IV. vo von der Acht befreit, die über ſie ausgeſprochen wan 1367. In dieſem Jahre ſind die Zunftbrieſ der Schmiede zu Friedberg verfertigt worden. 1* * A* 1368. Freitag vor St. Valentini Tag, erhiel Friedberg die Gnade, ein Gerichtshaus auf der Straßen, wo es ſie dünket, daß es ihrer und de Stadt am bequemſten ſey, zu bauen und darin Ge richt zu halten. 1(Fortſetzung folgt.) Bekanntmachungen. von Behoͤrden. Gläubiger⸗ Aufforderung. (1023) Johannes Reuling von Aſſenhein beabſichtigt nach Frankfurt a. M. auszuwandern Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo naten bei großh. Landgerichte Friedberg anzu melden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheil werden wird. Friedberg den 5. November 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisralſ des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. (1042) Suſanne Engel von Obereſchbach beabſichtigt nach Bonames, im Frankfurtiſchen, auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſiſd binnen drei Monaten bei großherzogk. Landgericht zu Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 14. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Großkarbe Urkunde e Fried Ve (1055) 11 Uhr, Lieferunge öffentlich als: 5 Dee! öl,“ Nach 2) Das Plätz 3) Die Fried A (1056) tags um dem Hoſp zuſtehende 1 Prt. 35 öffentlich Fried (1057) ſoll in hi waage, ten und bietend v Fried 6 (10580 8 U 2 im die g. * Urkn Auer erwihn Autes Tag ee ane von Ach de die Un Buch durch damit ſe r ein Urte 0 Ulrichsng; KN Karl N. uusgeſprochn 1 d die Zutz igt worde ini Tg, 17 ctshaus auf e Ihrer und und barin 6 ———— Behörde derung. don Aſſerſit N. auszuwaum binnen dri J iedberg a igeurkunde erg 1887. beſſiſche Kteiun — iedberg. et. derung. 4 Obereſch 1 Frankfurtſtz an dieſelbe gal. Landgerih i die Entlaſuß — 335 f e ee (043) Wittwe Erneſtine Eliſabetha Wacker ein Vilbel beabſichtigt nach der freien Stadt drankfurt am M. auszuwandern. Rechtsanſprüche a dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Land⸗ gericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ liſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger- Aufforderung. (6044) Wilhelm Roches Wittwe von Alten⸗ ſudt beabſichtigt nach der freien Stadt Frankfurt en Main auszuwandern. Rechtsanſpruche an die⸗ ſbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht (roßkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs— kunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. S/ P 8 (4055) Montag den 18. Dez., Vormittags halb J. Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachſtehende ferungen und Leiſtungen für das Jahr 1838 Fentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden, 0: 1) Die Lieferung von ohngefähr 330 Maß Brenn⸗ öl, 20 Pfund Lichter zum Straßenbeleuchten, Nachtwachen und zur Waſſerleitung. 2) Das Reinigen der Straßen und offentlichen Plätzen. 3) Die Armenfuhren. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Ackerland⸗ Verpachtung. (4056) Donnerſtag den 28. Dez. l. J., Vormit⸗ gs um halb 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zem Hoſpital Friedberg in der oſſenheimer Gemarkung ziſtehende und Petritag 1838 leihfällige 8 Morgen 1 Prt. 33 Ruthen Ackerland, auf weitere 12 Jahre iffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 8 e f p a ch t h n ge g. (1057) Montag den 18. Dez., Vorm. um 10 Uhr, oll in hieſigem Rathhaus das Einkommen der Stadt- waage, das Standgeld von Wochen⸗ und Jahrmärk⸗ en und der Butterwaage für 1838 öffentlich meiſt⸗ ſſetend verpachtet werden. Friedberg den 30. November 1837. ö Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter⸗ Verpachtung. 1058) Nachfolgende, dem Auguſtiner Schulfond gehörende Güterſtücke, welche mit Petritag 1838 leihfällig werden, ſollen auf weitere 12 Jahre öffent⸗ lich meiſtbietend verpachtet werden, und zwar Don⸗ nerſtag den 28. Dez. l. J., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe 28 Morgen 1 Ruthe in der Oberrosbacher, 28½ Morgen in der Niederrosbacher und Nachmittags, um 2 Uhr, 30 Morgen in der Oberwöͤllſtädter Gemarkung, ſodann Freitag den 29. Dez., Vormittags um 10 Uhr, 42 Morgen in der Gambacher Gemarkung. a a Friedberg den 30. Nov. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien Veit ig eee u n (1059) Montag den 11. Dez. l. J., von Morgens 9 und Nachmittags 1 Uhr an, ſollen die zur Ver⸗ laſſenſchaft der Paul Hartfus Wittib gehörende Gegenſtände, beſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Tiſche, Stühle, Schränke, Komode, Bettladen, Bettwerk, Weißgeräth und ſonſtige Hausgeraͤthſchaf— ten und Bücher öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, die Verſteigerung erfolgt in dem Hauſe des Herrn Adam Menges auf der breiten Straße. Friedberg den 28. Nov. 1837. In Auftrag gr. heſſ. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Aecker⸗ Verpachtung. (1060) Auf Verlangen der Frau Martin Groß dahier ſollen Donnerſtag den 14. Dez. 1837, Vor⸗ mittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die der— ſelben in der hieſigen und fauerbacher Gemarkung zuſtehenden 40 Morgen Aecker, Garten und Wieſen, im beſten Zuſtand befindlich, wovon 8 Morgen mit Weizen, 3½¼ Morgen mit Korn, 1¾ Morgen mit Kohl und 5 Morgen mit Klee beſaͤmt ſind, öffent⸗ lich meiſtbietend auf 9 Jahre in einzelnen Theilen verpachtet werden. Die Schützen, denen die Verzeich⸗ niſſe der Güterſtücke eingehändigt worden, ſind an⸗ gewieſen, den Pachtliebhabern die Stücke zu zeigen. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Haus ⸗Verſteiger ung. (1062) Auf den Antrag der Frau Wilhelm Dietz ſoll Mittwoch den 20. Dezember 1837, Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe, Rr. 174, in der Uſergaſſe gelegen, beſtehend in neu⸗ erbautem Wohnhaus, zwei Hinterbäuen, 1 Scheune, Stallung und 20 Ruthen Hausgarten, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Soll— ten ſich keine Liebhaber zu der ganzen Hofraithe finden, dann ſoll ſie in zwei Theilen der Verſteige⸗ rung ausgeſetzt werden. Auch iſt die Beſitzerin geneigt, die Hofraithe ganz oder getheilt bis zum Verſteigerungstag aus 9—————— — 1 der Hand zu verkaufen, was hiermit zur allgemei⸗ nen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 29. November 1837.. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteiger ungeiner Mühle. (1063) Die in der in Nr. 47 dieſes Bl. enthalte⸗ nen Bekanntmachung näher beſchriebene— zwiſchen dem großherzogl. heſſ. Fiscus und den gräflichen Häuſern Solms⸗Rödelheim und Eltz gemeinſchaftliche — an dem Niddafluß bei Kleinkarben gelegene, zu dem Ort Kleinkarben gehörige Mahl- und Oel⸗ mühle wird mit allen dazu gehörigen Gebäulichkeiten und 3 Morgen 69 Klftr. Gelände Mittwoch den 27. Dez. 1837, Vormittags 10 Uhr, in der Mühle ſelbſt als freies unbeſchränktes Eigenthum öffentlich ver— ſteigert.. Friedberg den 18. Nov. 1837. Fur den großh. heſſ. Fiscus und in Auf⸗ trag der Behörden der mit— betheiligten Herrſchaften: Der großherzogl. heſſ. Rentamtmann Bu ß. Gläubiger ⸗ Aufforderung. (1064) Thomas Schütz und Philipp Kuhn von Oberwöllſtadt beabſichtigen mit ihren Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen 3 Monaten bei großh. heſſ. Landgerichte Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 21. November 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Bekanntmachung. (1069) In Auftrag gr. heſſ. Oberbaudirektion zu Darmſtadt, wird hiermit zur allgemeinen Kennt niß gebracht, daß der Reiterpfad an dem ſogenann⸗ ten vilbeler Berg ins Künftige als Sommerbahn zum Fahren benutzt werden darf. Friedberg den 28. November 1837. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. C (1079) Die Lieferung des fuͤr die Marienſchloſſer Anſtalt im Jahr 1838 nöthigen Leders ſoll Montag den 18. d. M. an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden und können ſich Steigerluſtige, welche jedoch vorher nachzuweiſen haben, daß ſie eine Caution von 200 fl. zu ſtellen im Stande ſind, an dieſem Tage des Vormittags um 9 Uhr bei mir einfinden. Marienſchloß den 3. Dezember 1837. i Funk. JC (10800 Donnerſtag den 14. l. M., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll die Lieferung des für die 336 Marienſchloſſer Anſtalt im Jahre 1838 nöthigen Strohes in meiner Wohnung dahier an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden, welches mit der Be— merkung zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Derjenige, welcher mitbieten will, vorher nach⸗ zuweiſen hat, eine Caution von 150 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß am 1. Dezember 1837. Funk. Seife⸗ Lieferung. (1081) Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt niß gebracht, daß Donnerſtag den 14. l. M., die ö Verſteigerung der für die Marienſchloſſer 11 in dem Jahr 1838 nöthigen harten und Schumier; ſeife in meiner Wohnung dahier, des Vormittag um 9 Uhr, an den Wenigſtnehmenden verſteiger, werden ſoll und daß Derjenige, welcher mitbieten will, vorher nachzuweiſen hat, eine Caution von 500 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß am 1. Dez. 1837. Funk. Holz ⸗Verſteigerung⸗ (1082) Künftigen Mittwoch, den 13. d. M. werden im wickſtädter Walde 80 Stecken buchen Stangenprügelholz meiſtbietend verkauft. Die Ver, ſteigerung nimmt Vormittags 10 Uhr bei der ſig Galgenhecke an der bönſtadter Grenze ihren Anfang Wickſtadt den 6. Dezember 1837. Henkel. Obligations ⸗Verlooſung, (1083) Bei der heutigen Gemeinderathsverſamn, lung wurden die für 1838 zur Abzahlung beſtimm ten 300 fl. Partial-Schuld-Verſchreibungen durch das Loos gezogen. und kamen die Nr. 20 mit 200 fl. und 45 mit 100 fl. heraus. Es wird dieſes hiermit unter dem Anfügen be kannt gemacht, daß die Inhaber vorgedachter Par tial⸗Schuld⸗Verſchreibungen obigen Betrag bis zun 1. Jan. 1838 gegen Ruͤckgabe derſelben bei der hie ſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von da an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Holzhauſen den 2. Dezember 1837. Der großh. Bürgermeiſttt Ried. N Hol z⸗Verſteige rung. (1084) Dienſtag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Waſſerdäll und Loosholzſchlag an der Nie“ derrosbacher Grenze 1) 3 Stecken eichen Scheitholz, 2 125. 77 Prügelholz, 3 ˙1 5 birken Prügelholz, 4) 1 77 eichen Stockholz, 5) 7125 Stück buchen Wellen, 6) 35„ eichen Wellen und 1 zffentli if Die cht, wach Obel B 1085 90 ſol hörigen 1) eil Y ei offentlic 5 Die ſtehende laſſen. Obe ö (1086 um 10 taillon derlich! auf den verſteige Fries F (1087 10 Uhr berg ve in hieſt nehmen Fri, Brant ſteiget 10 ſchatzul zeichnet Holzme 13., 2 forderl für die und vo beſonde lich an drogr: 1. J ung Feutlichen 9a. 14.. N. uſchloſſer W. en und Scr det Vorn: aden veiſt welcher mülli ue Caution y Fentel. dun uderathsverſar zatlung beſtn ttung. Vormittazs indewall. cr Gemeinden j an de 41439 — 2— 7) 27 Nadelholz⸗Wellen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden hierdurch er⸗ ſucht, vorſtehende Verſteigerung gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 6. Dez. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Lämmer. Braubütten⸗Verſteigerung. (1085) Freitag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Oberrosbach in dem der Stadt ge⸗ hörigen Brauhaus überflüſſig gewordenen 1) eine 15 Ohm haltende Braubütte und 2) eine 5 Ohm haltende 5 öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, vor⸗ ſtehende Verſteigerung gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Oberrosbach am 6. Dez. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Lämmer. 5 Schuh- und Sohlen⸗Lieferung. (1086) Donnerſtag den 14. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung der für das 2. Ba⸗ taillon 4. Inf. Rgmts. in dem Jahre 1838 erfor⸗ derlich werdenden neuen Schuhe, Sohlen und Flecke, auf dem Verwaltungsbüreau bemerkten Bataillons verſteigert. Friedberg den 6. Dez. 1837. In Auftrag: Golz, Oberquartiermeiſter. PV (1087) Montag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die Schubfuhren im Kreiſe Fried⸗ berg von Station zu Station für das Jahr 1838, in hieſigem Rathhauſe öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 6. Dezember 1837. In Auftrag großh. heſſ. Kreisraths: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Brand⸗, Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz-Ver⸗ ſteigerung in den Hochweiſeler Markwal⸗ dungen des Reviers Hochweiſel. (1088) Der größte Theil der durch das Ab⸗ ſchätzungs- und reſp. Theilungsgeſchäft in den be⸗ zeichneten Waldungen gefällten und aufgrarbeiteten Holzmaſſen, ſollen Dienſtag den 12., Mittwoch den 13., Donnerſtag den 14., Freitag den 15. und er⸗ forderlichenfalls Samſtag den 16. d. M., unter den für die Hochweiſeler Markwaldungen bisher üblichen und vor dem Beginnen der Verſteigerung noch ins beſondere mitgetheilt werdenden Bedingungen, oͤffent⸗ lich an die Meiſtbietenden verſteigert werden und zwar: I. In den Diſtrikten Naſſenfleck, Hausberg, Brühler⸗ berg, Grauenſtein, Langſcheid und Bommenroder⸗ ſchloß: A. Brand holz. 1) 8½ Stecken buchen und eichen Prügelholz, 2). 6485 Stück buchen Reisholzwellen, 3% 20 biken 95 5 4) 830„ kiefern 55 5 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 570 Stück kiefern Stangen, circa 480 C F. haltend. II. In den Diſtrikten Filzhart, Oberberg, Dillen— berg, Haide, Baibhauskopf, Mühlkopf, Großer⸗ und Kleinerrothlauf, Haaſenberg, Thierberg, Donnerskopf, Maibacherwald und Wehrmucken: A. Br a n dh o l, z. 1) 20 Stecken buchen und eichen Prügelholz, e hrken ze 5 3) 2„ buchen Stockholz, 4) 2„ kiefern 5 5) 16144 Stück buchen, eichen ꝛc. Reisholz— wellen, 6) 1770„ birken ꝛc. Reisholzwellen, 79 1468„ kiefern 5 1 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 10 20 Klötze kiefern Stammholz von 5% bis 7% Zoll mittl. Durchmeſſer, circa 248 C. F. haltend. 29 3262 Stück fichten und kiefern Stangenholz von circa 3687 Cubikfuß Maſſe und 3) 14 Stück eichen, buchen und erlen Stangen⸗ holz, circa 40 Cubikfuß haltend. III. In den Diſtrikten Burgberg, Hart, Elternheck, Hartenberg und Vorderſterköppel: ande 1) 1 Stecken buchen Prügel holz, r buchen, birken„ . kiefern 2 4) 985 Stück buchen, 5) 4815„ buchen, eichen, birken, 6) 580„ ö kiefern und 8) 2660„ ſichten Reisholzwellen. B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 10 14 Klötze kiefern Stammholz von 5% bis 7 Zoll mittl. Durchmeſſer, cirea 111 Cubik⸗ fuß haltend, 5 2) 472 Stück fichten Stangenholz von circa 212 Cubikfuß. 3) 1544 Stück kiefern Stangenholz, circa 1667 Cubikfuß haltend. Die Herren Bürgermeiſter, reſp. Vorſteher der hierauf reflektirenden Gemeinden werden hiernach erſucht, die projectirte Verſteigerung mittelſt der Schelle zeitig veröffentlichen und dabei bemerken zu laſſen, daß die Zuſammenkunft der Steigliebhaber jedesmal präcis 8 Uhr und zwar am erſten Steige⸗ rungstage an dem ſ. g. Naſſenfleck ohnweit Munſter, am zweiten Tage in der Filzhart, nächſt Ziegenberg, . 2 — — 338— am driiten Tage in loco Maibach und endlich an den übrigen Tagen jedesmal da ſtattfinden ſoll, wo dieſelbe von dem Verſteigerungs-Commiſſär, großh. Bürgermeiſter Reuter von Hochweiſel, am Abend einer jeden Verſteigerung näher bezeichnet werden wird. Hochweiſel den 5. Dez. 1837. Auf Erſuchen des hochweiſeler Markvorſtandes: Der gr. Revierförſter Stillgebauer. Brand, Bau-, Werk⸗ und Nutzholz⸗Ver⸗ ſteige rung im Revier Altenſtadt. (1089) Freitag den 15. Dez. 1837 ſollen im Diſtrikt Rauenwald, ſogenannte Diebseiche, ganz nahe bei Ilbenſtadt gelegen, nachſtehende Holzſorti⸗ mente meiſtbietend öffentlich von fiscaliſcher Seite verſteigert werden, als: 14 N Mit den beiden übrigen Antheilen Fiscaliſches Antheil: des Hrn. Grafen Solms u. Elz: Stecken, Stecken, 1) 3 buchen Scheitholz 5 8 9 2) 21 eichen 5 5 1 8 3) 6 buchen Prügelholz. 5 5 18 4) 13 eichen 15 5 5 8 39 5) 500 Stuͤck buchen Wellen 1500 Wellen. 60 750„ eichen„,„ 7) 200„ aspen u. dornen. 00 8 12 Stämme eichen Bau-, Werk- und Nutzholz haltend 799 Cub. F. ſiscaliſches Antheil, mit den beiden übrigen Antheilen 2397 Cub. F., = 36 Stämme. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags Punkt ½10 Uhr im Holzſchlag ſelbſt. Samſtag den 16. Dez. 1837 ſollen in dem⸗ ſelben Diſtrikt meiſtbietend öffentlich verſteigert werden: 1) 48 Stämme eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, haltend 2098 C. F., fiscaliſches Antheil, mit den beiden übrigen Antheilen der Herrn Grafen Solms und Elz 144 Stämme 6294 C. F. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags Punkt ½ 10 Uhr im Holzſchlag ſelbſt. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht dieſe Verſteigerungen in ihren Gemeinden gehörig und deutlich bekannt machen zu laſſen. Heldenbergen den 6. Dez. 1837. Der Revierförſter Hofmann. N Privat Bekanntmachungen. Kinderſpielſachen. (1076) Bei bevorſtehenden Weihnachten bringe ich eine vorzuͤglich ſchöne Auswahl Kinderſpielſachen, welche zu möglichſt billigen Preiſen bei mir zu haben ſind und wovon ich den größten Theil ſelbſt gefer⸗ tigt habe, in geneigte Erinnerung. Zugleich empfehle ich mich wiederholt in Dre— her- und Paraplüie-Arbeiten. Friedberg den 30. November 1837. Philipp Stamm, Drehermeiſter und Paraplüiemacher, wohnhaft neben der Poſt. Mobilien ⸗Verſteigerung⸗ (1077) Der Unterzeichnete bringt hiermit zur Kennt⸗ niß, daß er erbabtheilungshalber, Dienſtag den 129 Donnerſtag den 14. Dez. und an den folgenden Tagen ſein ſämmtliches Vieh, Schiff und Geſchirr, Meub⸗ les, Hausgeräthſchaften, Wein, Fäſſer ꝛc. öffent⸗ lich an die Meiſtbietenden, gegen gleich baare Zah⸗ lung, verſteigern läßt. Hierbei iſt zu bemerken, daß mit dem Verkauf des Viehes, welches in 3 Pfer⸗ den, 2 Zugochſen, 13 Kühen— worunter 2 von Schwytzer⸗Rage befindlich find; einem zweijährigen Faſſelochſen— ebenfalls Schwytzer-Race,— meh⸗ reren felten Schweinen, 19 Hämmel, Hühner, Tau⸗ ben und Bienen beſteht, der Anfang gemacht wird. Die Fortſetzung folgt mit dem Schiff und Geſchirr, worunter unter anderm 4 große vollſtändige Wa⸗ gen, 2 dergleichen kleinere, 2 Chaiſen, mehrere Pfluͤge, Eggen, Pferdegeſchirre c. befindlich ſind. Hierauf folgt der Verkauf der Fäſſer, worunter mehrere Stuͤck- und Zulaſt⸗Faß und viele Fäſſer von 3, 2, 1½, 1,%,% und ½ Ohm ſich befin⸗ den, ſodann der vorhandenen 1834r. Weine, 3 Zu⸗ laſt Laubenheimer und Koſtheimer, der Hausgeräth⸗ ſchaften und ſonſtigen Effekten. Kaufliebhaber werden hierdurch höflichſt einge— laden. Niederwöllſtadt den 28. Nov. 1837. Gerhard Fauerbacp! 3 wei Hühner hun de (1090) ſind vor etwa 10 Tagen in Staden entlaufen; der eine heißt Ramaß, iſt ſehr groß und dunkel getigert, mit großen dunkeln Flecken und und braun behängt; der andere, nicht ſo groß wie der erſtere, folgt auf den Ruf: Rolla, iſt weiß, mit einem hellbraunen Flecken in der Seite, hell⸗ braun behängt und auf der Ruthe einen bellbrau⸗ nen Flecken. Man bittet gegen angemeſſene Verguͤ⸗ tung dieſelben im herrſchaftlichen Hauſe zu Staden abzugeben. Waaren⸗ Empfehlung. (1091) Außer meinen gewöhnlichen Artikeln, in denen ich aufs Beſte aſſortirt bin, bringe ich hier⸗ mit in empfehlende Erinnerung: Sehr ſchöne moderne Borden⸗Schürzen in ver⸗ ſchiedener Grundfarbe, eine Auswahl beſonders ſchöne ſeidene Foulards⸗Shäwlchen, Crep⸗ und Flortücher, Echarpes, leinene Taſchentücher, Hand⸗ ſchuhe, Bänder u. d. g. f Alles zu recht billigen Preiſen. 5 Mayer J. Hirſch. Eil. (1092) fuser in ganz 165 B Friedl! 65 1003). 0 der Kir Stade N (1094) Januar 1 nung in rung ihrer 1 Holz und 2 Bett 3) Kup 4) Ma wozu eil Friedl (1095) zum Auele Melba. Fer (1096) 10 Uhr, f Kirchenkor Obern Ein vol (1097) ſteht zu vi We (1098) bei Unter; beliebe ma germeiſter Boden Nro. 2 (1199) (1100) zu Fauerh wollen den ſen Mahn Jauer! n a N 1 Artikeln/ in inge ich gel irzen in bel aul beſonders Frey⸗ und Erep richer, hand bitſch— ** — 9 Eine vollſtändige Waſſerpumpe (1092) mit einem 50 bis 60 Fuß langen Rohre, kupfernem Stiefel und eiſernem Schwengel, noch in ganz gutem Zuſtande, iſt wegen Veränderung des Brunnens zu verkaufen. Friedberg. M. P. Sieck Wittwe. Größere und kleinere Kapitalien 11093) gegen gehörige Sicherheit, ſind zu haben in der Kirchenkaſſe zu Staden. Staden den 3. Dezember 1837. f Der Kirchenvorſtand. Mobilien-⸗Verſteigerung. 1094) Die Unterzeichnete will Dienſtag den 2. Januar 1838, Morgens um 9 Uhr, in ihrer Woh⸗ nung in der Kirchgaſſe eine freiwillige Verſteige— zung ihrer Mobilien abhalten laſſen; als: 1) Holzwerk, worunter mehrere Schränke, Tiſche und ein Schreibpult befindlich ſind. 2) Bettzeuch. 3) Kupfer, Meſſing, Zinn und Eiſen. 4) Mannskleidung und ſonſtige Gegenſtände, wozu einladet Friedberg den 6. Dezember 1837. Adam Schuſter's Wittwe. 5 200 Gulden 1095) liegen bei dem hieſigen Kirchenkaſten um Ausleihen bereit. Melbach den 2. Dezember 1837. Der Kirchenrechner J. Filius. Free eee een. 1096) Donnerſtag den 14. d. M., Vormittags 0 Uhr, ſollen dahier 8 Mltr., 1 Sr. und 3 Kpf. Rirchenkorn verſteigert werden. Oberwöllſtadt den 6. Dezember 1837. Der Kirchenrechner Veith. Ein vollſtändiges Logis im erſten Stock, 1097) welches ſogleich bezogen werden kann, teht zu vermiethen bei Adam Schmidt in der Uſergaſſe. Wei MN ar mor dafl (1098) iſt in 14 Tagen auf vorherige Beſtellung ei Unterzeichnetem zu haben. Mit Beſtellungen eliebe man ſich in Friedberg an Herrn Metz⸗ ermeiſter Hartmann Walz zu wenden. Bodenrod den 5. Dezember 1837. Schepp. Nro. 24 und 27 des Intelligenzblattes (1199) von dieſem Jahre wird zu kaufen geſucht. Aufforderung. (1100) Alle diejenigen, welche an das Schloß in Fauerbach Merkerei-Weitzen zu entrichten haben, vollen denſelben binnen 8 Tagen berichtigen, anſon⸗ fen Mahnung folgt. Fauer bach II. den 5. Dezember 1837. Pachter Schultheis. Ein Logis iſt zu vermiethen (1101) in der Metzgergaſſe bei Jacob Heß. Zur gefaͤlligen Auswahl ringe ich meinen Vorrath von Weihnachksſchriften in geneigte Erinnerung. Auch habe ich katholiſche Gebetbuͤcher von Biggel, Goßler, Hungari und Nickel vorräthig. f Friedberg. C. Bindernagel. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 15 kr. Korn: 7 fl.— kr. Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl. kr. Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 4. Dez.: Waizen: 7 fl. 30 kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte: 5 fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 1. Dez.: Waizen: 7 fl. 54 kr. Korn: 6 fl. 42 kr. Gerſte: fl. 54 kr. Hafer: 3 fl 9 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 10. bis 17. Dez. 1837. : iedberg J Butzbach. d Brod-Preiſe. rien 110 9 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 1 13 213 2 7„ 5 1 8 4 1 17 10 8 0 10 3 0 oth. Loth. — Milchbrod 115 145% —[Waſſerweck 11 6 11— —(Gemiſchtes(Tafel-) Brod e 146% Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 12— 1113 „Kühfleiſch 8 4 2 814— „ Nindfleiſch 81— 814— „ Kalbfleiſch N 74— „ Schweinenfleiſch 124— 1113 „ Hammelfleiſch 81— 84— „ Wurſt von blos Schweinen 14— 14— Bratwurſt 15— 15— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 15— 15.0— „ Dörrfleiſch 16— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 224— „ dito unausgelaſſen. 21— 20— „Nierenfett 211— 20— „ Hammelsfett 17— 164— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler. Bemerkung fur die Herren Lehrer. Ich theile den Herrn Lehrern hierdurch mit, daß ich nunmehr drei Sorten liniirtes Papier be⸗ ſitze und zwar: Nro. 1. mit 12 Zeilen pr. Seite. Nro. 2˙ͤ„„ 9.„„ Nero. 3.„ 7„ Fg ee Von jeder Sorte koſtet das Ries 5 fl.— Im Kleinverkauf koſten 4 Bogen 3 kr. 9 Friedberg. C. Binder nagel. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel iſt vorräthig: Axt, Dr. C. A. M., über den Zuſtand der heuti⸗ gen Gymnaſien. Pädagogiſche Beiträge. Wetz⸗ lar, Wigand. Geheftet. Gt. 21 kr. Hammer⸗Purgſtall, Gemäldeſaal der Lebensbeſchrei⸗ bungen großer moslimiſcher Herrſcher der erſten ſieben Jahrhunderte der Hitſchret. III. Band. XVI. Seifeddewlet. XVII. Abderrahman J. XVIII. Hakem I. XIX. Abderrahman II. XX. Abderrahmann III. XXI. Hakem II. XXII. Jusuf Ben Taſchfin. XXIII. Abdolmumin. XXIV. »Moiſeddin lillah. XXV. Hakim biemrillah. Mit einer Titelvignette. Darmſtadt, Leske. Geheftet. enn N 8 2 fl. r. Noch ein Gutachten über die ſechszehn erſten The⸗ ſes, welche den Nebapprobanten und anderen Prieſtern der Erzdiözeſe Köln zur Unterſchrift vorgelegt werden. Darmſtadt, Leske. 2 5 f f 55 Rohatzſch, Dr. R. H., compendiöſe Geſchichte der Medizin von den älteſten Zeiten bis zum zwei⸗ ten Viertheil des neunzehnten Jahrhunderts. Fur praktiſche Aerzte, Nichtärzte und Studirende. 1. Heft. Stuttgart, Claſſiker. 1 fl. 349 Steiner, A“, Ueber die Idee einer Fingerſprache hauptſaͤchlich zum Nutzen für taube und ſtumme Perſonen. Nebſt einem Steindruck. Weimar, 27 kt. Voigt. Vierter Jahresbericht des evangeliſchen Miſſions⸗ Vereins in Kurheſſen. Beigefügt ſind die bei der diesjährigen General⸗Verſammlung des Miſ⸗ ſlons⸗Hülfsvereins zu Marburg von Herrn Pro- feſſor Dr. Kling gehaltenen Rede und Gebete. Kaſſel, Krieger. Geheftet. 14 kr. Rauſch, E., Zeugniſſe von Chriſto dem Gekreuzig⸗ ten. Predigten, gehalten in der Unterneuſtädter ö Kirche zu Caſſel. Leipzig, Th. Fiſcher. Geheftet. 8 4 u Prediger⸗ Bibel, bearbeitet von M. Fiſcher und Dr. Wohlfarth. Altes Teſtament von Dr. Wohlfahrt Erſter Theil. 1. bis 5. Heft. Neuſtadt, Wag⸗ ner. 3 fl. Strauß, Friedr., Glocken⸗Toͤne. dem Leben eines jungen Geiſtlichen. 3 Bändchen. te Auflage. Leipzig, Robert Crayen. 4 fl. 12 kr. Telnart, E,, die Kunſt den Boden auf Feldern, Wieſen und in Gärten fruchtbar zu machen, ſeine Tragbarkeit und Ergiebigkeit zu erhöhen und zu vermehren. Nebſt einer neu erfundenen Aufbe⸗ wahrungsart des Getreides ohne Silos von A. Delacroix. Aus dem Franzöſiſchen überfetzt und durch einige eigene Zugaben vermehrt v. Guſtay Heinrich Haumann 1 fn Erinnerungen aus Wenner, F. M., Beiträge zur mathematiſchen Phi⸗ loſophie, oder geometriſch verbildlichtes Syſtem des Wiſſens. 1. Abtheilung. Mit 12 lithogra⸗ phirten Tafeln und 5 Holzſchnitten. Darmſtadt, Leske. Geheftet. e 1 fl. 48 f, Louiſe Eliſabetha, 12. Dem hieſigen Bürger, Ludwig Franz Anton, geb. den 15. 14. Ein uneheliger Sohn, Jo 17. geb, den 10. November. Eine uneheliche Tochter, Louiſe H Ein unehelicher Sohn, Friedrich, e e 4. Johann Philipp Hilbrecht, Hilbrecht ehel. led. Sohn, alt 16 J., 7 6. Ein uneheliger 77 g 77 1 1 1 Den 5. Dem Bürger und Weißbindermeiſt hann Philipp, geb. den 8. November. Dem hieſigen Bürger und Gartenſchützen Ferdinand Volp ein So des hieſigen Bürgers und M., 2 T., 1 den 2. November. Sohn, Ludwig, alt 4 M. und 26 T., 7 den 4. November. Im Monat Auguſt wurde vergeſſen mit aufzuführen: er Joh. Zimmermann eine Tochter, Henriette Gertraut, geb. d. 25. Juli. Im November 1837 wurden zu Friedberg 7 a 1. et a nit 8 10 Dem hieſigen großh. Landgerichtsaſſeſſor Herrn Dr. Kar geb. den 15. Oktober. Buchhändler und Buchdrucker Karl Bindernagel ein Sohn, Gilmer eine Tochter, Caroline Karl Oktober. 5 hu, Johann Anton, enriette Sophie, geb. den 7. November. geb. den 20. November. g er digt. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Handelsmanns Friedrich Chriſtoch — Häuf das Maf Menſchen Waaren auf ganz nachtheill Hawddcerf halten ke mann, ft war, ſe Geſchäft zu erhöͤh viel, u und Unt Lande di mit den nachthei niger gü treibende ſollenz Stadt Wohlha aus der iſt jene das Tu etwas auch die aus der entfet. der Kay