Uulatie in üblen eupfang, aud felt Aernehner e Vorſicht menten die 1 Exenplar ſeine Recht 122 nl en Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 40. — Sonnabend, — den 7. Oktober 1837. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Den Ankauf der diesjährigen Remontepferde. Von großherzoglichem Kriegsminiſterium bin ich benachrichtigt worden, daß am 27. Oktober zu Rom⸗ rod, am 30. Oktober zu Schotten und am 1. November zu Berſtadt die Remontepferde fuͤr die großh. Cavallerie angekauft werden ſollen. Sie werden dieſes alsbald in Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kennt⸗ niß bringen. Friedberg den 3. Oktober 1837. 2 Küchler. Heilung der Waſſerſche l. 9 l Der pariſer Arzt, Dr. Buiſſon, war zu einer Frau gerufen worden, von der man ſagte, daß ſie drei Tage lang an der Waſſerſcheu leide. Sie hatte die gewöhnlichen Merkmahle, Zuſammenziehung der Kehle, Unfähigkeit zu ſchlucken, ſehr ſtarke Abſon— derung des Speichels und Schaum vor dem Munde. Ihre Nachbarn ſagten, ſie ſey vor ungefähr vierzig Tagen von einem tollen Hunde gebiſſen worden. Auf ihr eigenes dringendes Erſuchen wurde ihr zur Ader gelaſſen, und ſie ſtarb wenige Stunden dar— nach, wie zu erwarten war. Der Dr. Buiſſon, deſſen Hände mit Blut beſchmutzt waren, reinigte ſich an einem Handtuche, das zum Abwiſchen des Mundes der Kranken gedient hatte. An einem Finger hatte er ein Geſchwür, hielt es jedoch fü hinreichend, den Speichel, der ſich daran 8ehängt haben könnte, mit Waſſer abzuwaſchen. ) Allg. Anzeiger Nro. 249 d. 3. Als er den neunten Tag darnach in ſeinem Ca— briolet fuhr, ſchmerzte ihn ſeine Kehle, noch ſtärker aber ſeine Augen. Hierauf fing der Speichel an aus ſeinem Munde zu ſtrömen; der Eindruck eines Luftſtroms, der Anblick glänzender Körper, verur⸗ ſachten ihm Schmerz. Sein Körper ſchien ihm ſo leicht zu ſeyn, daß es ihm ſchien, als wenn er außer—⸗ ordentlich hoch ſpringen könne. Er fühlte ein Ver—⸗ langen zu laufen und zu beißen, jedoch nicht Men⸗ ſchen, ſondern Thiere und lebloſe Gegenſtände. End— lich wurde ihm auch das Trinken ſchwer, und der Anblick von Waſſer war ihm noch empfindlicher, alz der Schmerz in ſeinem Munde. Es ſchien ihm, als wenn der Schmerz in dem kranken Finger be—⸗ ginne und ſich von da nach der Schulter ziehe. Er überzeugte ſich, daß er an der Waſſerſcheu krank ſey, und da er an ſeiner Herſtellung ver— zweifelte, ſo beſchloß er, ſeinem Leben durch Er⸗ ſticken in einem Dampfbade ein Ende zu machen. Als er zu dem Ende ein ſolches betreten hatte, ließ ———— 2 er die Hitze in demſelben bis zu 167 Grad Fahren⸗ heit ſteigern, und bemerkte zu ſeinem eben ſo großen Erſtaunen als Vergnügen, daß er ſich wieder voll⸗ kommen wohl befand. Er verließ das Bad geſund, hielt eine gute Mahlzeit und trank mehr als ge⸗ wöhnlich. Seitdem, ſagte er, habe er mehr als 80 gebiſſene Perſonen auf dieſelbe Weiſe behandelt, zu bringen 3 Alb.“ nur vergütet. Dieſe Gerechtſame erhielt ſich ubrigens noch viele Jahre(bis zum Jahre 1720), wie denn überhaupt der Wein in den rod⸗ heimer älteren Gemeindeacten eine bedentende Rolle ſpielt. 3. Wie ſehr die Forſtſtrafen in alter Zeit von den und alle wären geneſen, bis auf ein ſtebenjährches' neueren verſchieden ſind, und wie wenig man daher Kind. Die Behandlungsweiſe, welche er empfiehlt, iſt, daß der Gebiſſene eine Anzahl Dampf- oder ruſſiſche Bäder nehmen und jede Nacht ſich dadurch in ſtar⸗ ken Schweiß zu bringen ſuchen ſolle, daß er ſich in Flanell einhülle und mit einem Federbette bedecke; das Schwitzen wird durch häufiges Trinken eines warmen Decocts von Saſſaparille befördert. Er er⸗ klärt, von der Wirkſamkeit dieſer Behandlung ſo überzeugt zu ſeyn, daß er ſich die Krankheit wolle einimpfen laſſen. Als Beweis des Nutzens eines reichlichen und anhaltenden Schwitzens erzählt er folgende Aneedote: Ein Verwandter des Compo⸗ niſten Gretty war zu gleicher Zeit, nebſt vielen an— dern von einem tollen Hunde gebiſſen, die alle an der Waſſerſcheu ſtarben. Wie er nun ſeinerſeits die Merkmahle der Krankheit verſpürte, fing er an, Tag und Nacht zu tanzen, indem er ſagte,„daß er luſtig zu ſterben wünſche!“— und er genaß. Er beruft ſich auch darauf, daß Tanzen ein Heilmittel für den Stich einer Tarantel ſey, und macht auf die Thatſache aufmerkſam, daß diejenigen Thiere, bei welchen dieſe Wuth am meiſten von ſelbſt entwickelt vorkomme, Hunde, Wolfe und Füchſe wären, welche nie ſchwitzten. * Miscellen. 2. Die rodheimer Magiſtratsperſonen, mit Ausnahme des Schultheißen, der von Rodheim 8 fl., von Wirth⸗ heim und Stürzelheim aber nur 5 Alb. 3 Hell. Be⸗ ſoldung bezog, erhielten niemals Beſoldung, ſondern früher nur— ein Chriſtkindchen und Neujahr. In den Gemeinderechnungen von 1581 wird ihre Beſol⸗ dung folgendermaßen beſchrieben:„Denn Schöffen zur Chriſtag vnnd Neuen Jar für 28 Maß Wein Jedem 2 Maß, 3 fl. 12 Alb.“ Der Gerichtsdiener ging am ſchlechteſten aus, denn es wurden„dem Buttell für ein Maß Solchen Wein den Schöffen Urſache hat, über dieſe, wie gewöhnlich geſchieht, ſich zu beſchweren, beweiſ't nachſtehender Auszug aus dem Weisthume der Mark Homburg v. d. Höhe.“) „Es ſoll niemand Bäume in der Mark ſchälen, wer das thät, dem ſoll man ſein Nabel auß ſeinem Bauch ſchneiden und ihn mit demſelben an den Baum nachlen und denſelben Baumſchäler um den Baum führen, ſo lange biß ihme ſein Gedarm alle auß dem Bauch gewonnen ſeynd.“ „Und ob der Wald freventlich angeſteckt würde, dem ſoll man Hände und Füße binden, und zu dreyen mahlen in das größeſt und dickeſt Feuer werfen, kommt er darauß, ſo iſt der Frevel gebüßet.“ Eben ſo grauſame Strafbeſtimmungen enthält auch das Weisthum des dreieicher Wildbanns, worin na⸗ mentlich verordnet wird:„Auch ſoll er(nämlich ein Faut zu Münzenberg) wehren Aeſchenbrennen, wer das thut und begriffen wird, dem ſoll ein Forſtmeiſter binden ſein Händ auff ſein Rucken, und ſſein Bein zu Hauf und ein Pfahl zwiſchen ſein Bein geſchlagen, und ein Feuer vor ſeine Füß gemacht, das ſoll alſo lang brennen, biß ihm ſein Solen verbrennen von ſeinen Füßen und nicht von ſeinen Schuhen.“) Noch grauſamer iſt die Verordnung von König N Richard I. von England, Sohn von Heinrich II.,) daß die Verwüſter von Wäldern mit dem Ausſtechen der Augen, Abſchneiden der Hände und Füße und noch eines, nicht gut zu nennenden Körpertheils be⸗ ſtraft werden ſollen, ſo wie die Strafbeſtimmung bei Dopler(theatr. suppl. pars 2.)„Wo einer Mark⸗ ſteine ausgräbet, den ſoll man in die Erde graben biß an den Halß, und ſoll dann nehmen 4 Pferde, die das Ackern nicht gewohnt ſind, und einen Pflug, der neu iſt, und ſollen die Pferde nicht mehr gezogen „) Es findet ſich daſſelbe bei Krebs tract. de Iigno et lap. Pag. I. * 5) Vergleiche den erwähnten Krebs. et) Vergleiche du Eresne gloss. voc. foreste domini- cum pag. 541. ſtorbene erlend terliche ventars welche nen gla Dienſcag anzuzeigen ventgred Sache ke Groß (885) beabſicht auszuwe binnen Friedb urkunde Friel 1 (893) des Vor tungs Chepau, hend in an den werden. en Zaun n Baum alle auß — 209— und der Enke(d. h. Treiber) nicht mehr geahren, und der Pflughalter nicht mehr den Pflug gehalten haben, und ihm nach dem Halß ahren, biß ſo lange er ihm den Halß abgeahret hat.“ Treſter. Sowohl die ausgepreßten Weintre⸗ ſtern, als die Treſtern von Obſt geben getrocknet ein gutes Brennmaterial und vortreffliche Aſche. In Würtemberg braucht man beide hin und wieder zum Brennen. Holzerſparung. Wo die Lokalität es er⸗ laubt, ſetze man den Ofen ſo viel als möglich in die Mitte des Zimmers und man kann ſicher ſeyn, nur die Hälfte von dem Holz nöthig zu haben, als Oefen in der gewöhnlichen Stellung erfordern. Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gläubiger ⸗ Aufforderung. (883) Nachdem die Kinder der im Jahre 1830 ver⸗ ſtorbenen Wilhelm Ohmeis Wittwe zu Ober- erlenbach die Erklärung abgegeben, daß ſie die äl⸗ terliche Erbſchaft nur unter der Rechtswohlthat des In— ventars antreten wollten, ſo werden alle diejenigen, welche Forderungen an den Nachlaß machen zu kön⸗ nen glauben, aufgefordert, ſolche um ſo gewiſſer Dienſtag den 31. October Vormittags 9 Uhr dahier anzuzeigen, als ſonſt auf ſie bei Abſchluß des In⸗ ventares und Erledigung dieſer Verlaſſenſchafts— Sache keine Rückſicht genommen werden wird. Großkarben den 18. Sept. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Muhl. Gläubiger⸗ Aufforderung. (885) Adam Schuh von Niederwöllſtadt beabſichtigt nach Berlin im Königreich Preußen auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten dahier bei großh. Landgericht Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ Arkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Auguſt 1837. Der großherzoglich heſſiche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Ca meſasca. Victualien-Ankauf in Butzbach. (893) Dienſtag den 10ten künftigen Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Nerwal⸗ ſungs⸗Bureau der II. Diviſion, Garderegiments Chevauxlegers, eine bedeutende Lieferung, beſte⸗ dend in Kartoffeln, Bohnen, Erbſen und Linſen, an den Wenigſtverlangenden parthieweiſe verſteigert werden. Indem ich dieſes zur öffentlichen Kennt⸗ niß bringe, erſuche ich zugleich die Herren Buͤrger⸗ meiſter in den zunächſt gelegenen Kreiſen, dieſe Verſteigerung in den unterhabenden Gemeinden be⸗ kannt machen zu laſſen. Butzbach den 27. Sept. 1837. In Auftrag: Der Quartiermeiſter von der II. Diviſion Cellarius. Gläubiger ⸗ Aufforderung. (886) Bette Strauß Wittwe von Oberer⸗ lenbach beabſichtigt nach Homburg v. d. Höhe Landgrafſchaft Homburg auszuwandern. Rechtsan⸗ ſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. heſſ. Landgericht zu Großkarben anzumel⸗ den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer— den wird. Friedberg den 26. Auguſt 1837. Der groß herzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗Aufforderung. (887) Katharina Lenz von Steinbach beab⸗ ſichtigt nach Eckenheim im Kurfürſtenthum Heſſen auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind bei großh. Landgerichte Rödelheim binnen drei Monaten anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs— urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Auguſt 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Echzeller Her bſtmarkt. (905) Der echzeler Herbſtmarkt wird nicht am 15. und 16. Okt., ſondern erſt am 19. Okt. ab⸗ gehalten, und zwar in der Art, daß an dieſem einen Tage Vieh- und Krämermarkt gleichzeitig iſt. Die Herren Lokalbeamten werden um Bekanntmachung erſucht. Echzell den 26. Sept. 1837. Der großh. heſſ. Polizei⸗Commiſſaͤr Groth. Edictalladnung. (906) Der Sattler Joſeph Bickel zu Alten⸗ ſtadt iſt ſo bedeutend überſchuldet, daß nicht ein mal die dinglich verſicherten Gläubiger vollſtändig befriedigt werden können. Da nun auch das vor⸗ handene Vermögen ganz unbedeutend iſt, ſo ſoll zur „Vermeidung größerer Koſten ein gütliches Arrange⸗ ment verſucht werden, zu welchem alle bis jetzt be⸗ kannte und unbekannte Gläubiger auf Mittwoch den 25. Oktober Vormittags unter dem Rechtsnachtheil A ſonſtiger Nichtberuckſichtigung bei einem etwa ſtatt⸗ findenden Arrangement hiermit geladen werden. Großkarben den 15. Sept. 1837. 5 Großh. heſſiſches Landgericht Muhl. Schmidt. Gläubiger⸗ Aufforderung. (907) Johann Chriſtoph Steinhäuſer von Butzbach beabſichtigt nach Schramberg, König⸗ reich Wuͤrtemberg, auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Sept. 1837. s Der großherzeglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (908) Margaretha Altvater von Rommel⸗ hauſen beabſichtigt nach Meerholz, Kurfürſtenthum Heſſen, auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſ⸗ ſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 19. Sept. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. heſſ. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Gläubiger⸗ Aufforderung. (909) Bernhard Wiegel von Rodenbach beabſichtigt nach Wien, Kaiſerthum Oeſtreich aus—⸗ zu wandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen. drei Monaten bei großh. Landgerichte Groß⸗ karben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsur⸗ kunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Sept. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der großh. Kreisſekretair Dr. Cameſasca. Ediktal ladung. (910) Nachdem in Gemäßheit der am 20. März 1809 erlaſſenen Ediktalladung, das Vermögen der abweſenden Margaretha Chriſtina, Philipp Ambrons Wittwe von Niederwöllſtadt deren Tochter Johann Nicolaus Schmidts Frau zu Bornheim gegen Cautionsleiſtung nutznießlich über⸗ laſſen worden, der Letzteren Erben aber um Rück-. gabe der Cautionsurkunde und zu dieſem Ende um fermliche Todeserklärung der gedachien Philipp Ambrons Wittwe gebeten haben, ſo werden dieſe oder deren allenfallſige Leibeserben andurch aufge⸗ fordert, etwaige Anſprüche auf das der Nicolaus Schmidts Frau nutznießlich übergebene mütterliche Vermögen, ſo gewiß binnen 3 Monaten hier gel⸗ tend zu machen, als ſonſt ſolches deren Erben als Eigenthum zugeſprochen, die zu deſſen Sicherung geſtellte Caution für erloſchen— und Philipp Ambrons Wittwe für verſchollen erklärt werden wird. Friedberg am 30. Sept. 1837. Großh. heſſ. graͤflich ſolmſ. Landgericht Hofmann. Mobilien⸗Verſteigerung. (911) Montag den 23. und Dienſtag den 24. Oktober, von Vormittags 9 Uhr an, ſollen auf Antrag der Frau Lieutenant Hahn Wittwe dahier in deren Behauſung folgende Gegenſtände unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Verſteigerung an den Meiſtbietenden gebracht werden: 1) 5 Pferde und 1 Zjähriges Fohlen. 2) 7 Kuͤhe und 3 Rinder. 3) 12 Schweine von verſchiedenem Alter. 4) 60 Stück vierzähnige Haͤmmel. 5) 1 vierſpänniger Wagen. 6) 1 zweiſpänniger ſtande. 7) Doppeltes Geſchirr für 4 Pferde. 8) 2 Pfluͤge. 9) 2 Eiſerne Eggen. 10) 8 Ketten von verſchiedener Stärke. 110 Ein vollſtändiges Brandweinbrennereigeſchirr mit 2 Keſſeln von 2 und 1 Ohm haltend, mit allem Zugehör als Bütten 5 ꝛc. Alles in gutem Zuſtand. 12) Beiläufig 24 Ohmfäſſer von verſchiedenem Inhalt. 13) Mehrere Bütten. 14) Leitern, Kartoffelnkaſten ꝛc. 15) Eine Kelter mit eiſernen Schrauben und t Mahltrog. 16) Eine Fruchtfegmüuͤhle. Kaichen den 5. Oktober 1837. Der großh. Büͤrgermeiſter Hahn. beide in gutem Zu⸗ Obligations⸗Verlooſung. (912) Am heutigen Tage, wurde bei der Ver⸗ ſammlung des Gemeinderaths, die Nr. 10 unſerer Partial⸗Schuld⸗Verſchreibung, im Betrage von 400 fl., durch das Loos zur Abzahlung beſtimmt, und es wird dieſes mit dem Anfügen hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Inhaber gedachter Partial⸗Schuld⸗Verſchreibung den Be⸗ trag am 1. Januar 1838 gegen Rückgabe derſelben, bei dem hieſigen Gemeinderechner in Empfang zu öffentlich Die Vol bis 12 mir einz Frie 6 (91⁵ Uhr, ſe Graff Ackerlan pachtet Frie 3— Ade uni Ni edingunge N gebrag erei geſchin 5 1½% Oh N. Nun, ls Butte rſchudenn ben und derſelbet fang zehmen hat, indem von da an keine Zinſen verguͤ⸗ et werden. Niederurſel den 3. Oktober 1837. Der großh. Bürgermeiſter Amſel. ö Verkauf eines Faſſelochſen. 913) Nachſtkommenden Montag den 9. d. M., Zormiltags 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde zehöriger Faſſelochs, 1 Jahr alt, oͤffentlich verkauft verden.— Die Herren Buͤrgermeiſter des Kreiſes Friedberg werden erſucht, dieſes in ihren Gemein⸗ ſen bekannt machen zu laſſen. Oſſenheim den 3. Okt. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Keller. Arbeits⸗Verſteigerung. 914) Mittwoch den 11. d. M., Morgens um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Anlegung eines Kellers im neuen Schulhauſe, beſtehend: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 274 fl. 55 kr. 2) Steinhauerarbeit 380„ 5, 3) Schreinerarbeit 9„ 8„ 4) Schloſſerarbeit 12%„ 5) Weißbinderarbeit 3% 28 7 2 Zuſammen 332 fl. 36 kr. ſodann die Aufführung einer Ringmauer am Schul⸗ haufe, Anlegung von Dunggruben und Abtritten, Abbrechung der alten Mauer, beſtehend in: 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 221 fl. 49 kr. 2) Steinhauerbeit 49„ 20„ 3) Zimmerarbeit 59% 41, 4) Dachdeckerarbeit 22„—„ 5) Schreinerarbeit 5D„, 6) Schloſſerarbeit 30„ 48„ 7) Weiß binderarbeit 14„% 45„ Zuſammen 461 fl. 14 kr. öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Die Voranſchläge ſind täglich von Morgens 10 Uhr bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 3 Uhr bei mir einzuſehen. Friedberg den 5. Oktober 1837. Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗ Verpachtung. (915) Montag den 9. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die dem Karl Graff dahier zuſtehende 8 Morgen drei Viertel Ackerland, öffentlich meiſtbietend auf 3 Jahre ver⸗ pachtet werden. Friedberg den 4. Oktober 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. NN νν Privat⸗Bekanntmachungen. Soll man ſagen! (916) Auch Ihr, lieben, Leſer, werdet am Ende dieſer merkwürdigen Geſchichte ausrufen: ſoll man ſa⸗ 2— gen!— Ja, lieben Leſer, Ochſen, große Ochſen giebt's genug in der Welt; aber einen Ochſen(reſp. Farren, die andere Schreibart ließ ſich aber beſſer) einen ſo merkwürdigen Gemeindeochſen, wie wir ihn hier in Okarben haben, giebt es keine zwei. Den Ge⸗ meindeochſen alſo hier, der am Bartholomäustage ſchon die Zunge nach dem Graſe der ſogenannten alten Wieſe leckte und ſich im Voraus auf den guten Appetit ſeiner Kühe freute(denn er meinte, wie es bei ſeinen Vorvordern ſeit Menſchen Gedenken ge⸗ weſen wäre, ſo müßte es auch dieſes Jahr ſeyn, nämlich, daß er an dieſem Tage mit ſeinen Kühen auf die genannte Wieſe geführt würde) mußte es natürlich ärgern, daß das Grummet auf der alten Wieſe noch nicht gemäht war, und er mit ſeinen Kühen anſtatt ins Gras in die Stoppeln geführt wurde. Wie ſchmerzlich es iſt, der Hoffnung auf ein reiches und leckeres Mahl unerwartet entſagen zu müſſen, wird gewiß dieſer und jener im Leben wenigſtens einmal ſchon empfunden haben. Unſer Farren, dem auch das Ding wurmte, führte ſeine Heerde ins Dorf und ging ohne weiteres ins Gaſt⸗ haus zum Schwanen, um ſich im Aerger Eines an⸗ zutrinken. Sogleich kam auch der Hausknecht, wel⸗ cher im Hofe beſchäftigt war, um den ungewöhn⸗ lichen Gaſt ſtandesmäßig zu bedienen, das heißt weder mit Schnapps noch mit Bier, ſondern mit einem tüchtigen Knittel. Darauf war aber der Herr Farren nicht gefaßt und wurde über dieſe ſon⸗ derbare Bedienung ſo verplüfft, daß er gerne den Rückzug angetreten hätte; allein dieſer war ihm von dem ihn gut attaquirenden Hausknecht abgeſchnitten. Was war zu thun? Unſer Faſſelochs reſolvirt ſich kurz und ſpringt durch das Fenſter, daß Schei⸗ ben und Fenſterrahmen mit auf die Straße flogen, woſelbſt er wohlbehalten anlangte.—D Wie man vernimmt, ſo wollen ſie ihn, wenn er wieder einmal kom nen ſollte, vom Fenſter aus attaquiren, ſo daß ihm der Rückzug durch die Thüre fein offen bliebe. Ein 6jähriges Reitpferd, (902) welches wegen ſeiner Größe auch zum Wa⸗ genpferd dienen kann, ſteht zu verkaufen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt bei wem. Gebleichtes Lichtergarn (917) von vorzüglicher Qualität und billigem Preiſe, iſt bei dem Unterzeichneten zu haben. Friedberg. Nathan Hirſchhorn. 74 Leinweber ſtühle, (918) ein breiter und ein ſchmaler, nebſt Zugehoͤr ſtehen aus freier Hand zu verkaufen in Büdesheim bei Heinrich Dehlers Wittib. Ein vollſtändiges Logis, (919) welches ſogleich bezogen werden kann, iſt auf der breiten Straße zu vermiethen bei Wittwe Hofmann. Nachkirchweih zu Fauerbach II. (920) Indem ich für den zahlreichen Beſuch, welcher mir an dem hieſigen Kirchweihfeſte, ſowohl von hier als auch von dem nahen Friedberg, zu Theil wurde, meinen verbindlichſten Dank ausſpreche, lade ich zu⸗ gleich zur Feier der Nachkirchweih hierdurch freund⸗ lichſt ein. Dieſelbe findet nächſten Sonntag, als den 8. d. M. ſtatt, und iſt an demſelben Tage bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Für gute Speiſen und Getränke werde ich wie am Kirch⸗ weihfeſte beſorgt ſeyn, und ſehe deßhalb einem recht zahlreichen Beſuche entgegen. Fauerbach II. den 5. Okt. Due i Bü tet em (921) jede circa 700 Maaß haltend, ſtehen zu verkaufen in Aſſenheim bei C. Carl, Pächter. Heinrich Mack in Friedberg (922) hat eine friſche Sendung breiten gewürfelten Merino per Elle 24 kr., und „ breiten per Elle 13 und 14 kr.(beſſere Quali⸗ tat wie jene andere), erhalten. Sieben Stuͤck Aepfelwein, (923) rein und gutſchmeckend, werden Donnerſtag den 12. d. M. in Abtheilungen zu 2 Ohm in der Poſt zu Vilbel meiſtbietend verſteigert, und werden die Proben den Kaufliebhabern waͤhrend der Ver— ſteigerung verabreicht. E A en la d u n g. (924) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum Beſchluß der diesjährigen Sommerbeluſtigungen iſt Sonntag den 8. und Montag den 9. Oktober auf dem Nauheimer-Teichhauſe gut beſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen. Indem ich hierzu ergebenſt ein— lade, ſage ich meinen verehrten Goͤnnern und Freun— den meinen verbindlichſten Dank fuͤr den zahlrei— chen Beſuch am Kirchweihfeſte und empfehle mich zu fernerem gütigen Andenken. Henkel. Mobilien⸗Verſteigerung. (925) Nächſten Mittwoch den 11. Oktober ſol⸗ len in hieſiger Pfarrwohnung allerlei Hausgeräth— ſchaften, gegen gleich baare Bezahlung, oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Aſſenheim am 4. Oktober 1837. Dankſagung. (926) Da mir an den Tagen des Kirchweihfe⸗ ſtes, ſo ein großer zahlreicher Zuſpruch von meinen Freunden und Gönnern zu Theil geworden war, ſo fühle ich mich genöthigt, Ihnen meinen herzlichſten Dank dafür abzuſtatten, und lade Sie auf Sonn⸗ tag den 8. d. M. zu einer gut beſetzten Tanzmuſik höflichſt ein; für gute Speiſen und Getränke, ſo wie für reelle Vedienung werde ich beſorgt ſeyn, damit Sie mich gewiß befriedigend verlaſſen werden. Fauer bach II. den 5. Oktober 1837. W. Holler. Neiſel. Verkauf und Verpachtung von Brennerei G raͤthſchaften, reſp. von Wirthſchaft un 5 0 Brauerei.(927 5 6 (927) Unterzeichneter iſt entſchloſſen, ſeine dahin 8929) 4 beſitzenden, im beßten Zuſtande befindlichen Brennereß Utenſilien, überhaupt oder im Einzelnen, aus de Hand zu verkaufen. Dieſelben beſtehen 1) in 2 Keſſeln von 1) und ¼ Ohm, welch bis in die Mitte mit Steinen gefaßt und oben mit Sandplatten belegt ſind; 2) in einem Kühlfaß mit neuem Schlangen rohr 3) in einem 3 Malter haltenden Kartoffel faß; 4) in einer bleiernen Trubpumpe; 5) in einem Trubfaß; 6) in einer neuen Kartoffelmühle; 7) in 4— 500 Maaß haltenden in gutem Zuſtandt befindlichen Bütten; 8) in 4 dazu gehörigen meſſingenen Krahnen; 9) in 2 Salzzuͤber; Ihr, wa leich hate 1 Kaunt/ acht ghört 03³ (Gen Euch en alung Euter Reba Derſelbe e 10) in Schuͤreiſen, Feuerkluft, Thürgeſtell, Roſt ꝛt. Ferner will ich meine dahier befindlichen Wirth⸗ ſchaftsgebäude, welche 6 Zimmer, Küche, eine Kam— mer, Tanzſaal, verdeckte Kegelbahn, Keller ꝛc. um— faſſen, zum Zweck des Wirthſchaftsbetriebs, nebſt folgenden dazu gehörigen Geräthſchaften, als: 1) drei große Wirthstiſche und 6 Bänke und 2) ein Gläſerſchrank, verbunden mit der daneben befindlichen Brauerei und den dazu gehörigen Geräthſchaften, oder erſtere auch allein und für ſich beſtehend zu verpachten. Die Brauerei-⸗Geräthſchaften beſtehen: f 1) in einem 1* Ohm haltenden mit meſſingenen Krahnen verſehenen und zur Heizung mit Braun⸗ kohlen eingerichteten Keſſel; 2) in einer neuen 24 Ohm haltenden Butte; 3) in einer 16 Ohm haltenden Bütte; 4) in einer 8 Ohm haltenden Bütte; 5) iu zwei Kühlſchiffen von 24 und 8 Ohm; 6) in einer Malzdürre und einem Malzkeller; 7) in einer bleiernen Pumpe ꝛc. und 5 8) in ſonſtigen erforderlichen Brauereigeräthſchaf— ten. Kauf- reſp. Pachtluſtige können jeden Tag die Kauf⸗ und Pachtbedingungen in meinem Hauſe ver⸗ nehmen, und habe ich hier nur noch im Allgemeinen zu bemerken, daß zur Wirthſchaft, welche an dem vortheilhafteſten Platze, in der Nähe des Land⸗ gerichts⸗Lokals, gelegen iſt, 2 Morgen Wieſen und 1 Morgen Garten, zur Brauerei aber, in welcher im Sommer einmal und im Winter zweimal wöchent⸗ lich Bier gebraut werden kann, circa 130 Ohm⸗ Faß, 1 Rollwagen und ungefähr 60 Stecken dürres Holz auf Verlangen abgegeben werden können. Großkarben den 3. Okt. 1837. Gerhard Fauerbach. Wremplare de jeder gu Der 1 en iſt nul 0 36 Don Kona Der unbe 88, dem der„, gerdanft. Er Ateunde, dem! Aang ausw Wand ging. 2 reis verſtän geren Bemerk nen Theil falt Die erſte Marlsruhe auf zen Buchhande und es wurde oangeliſchen eins der beſt ampfohlen zu welcher, obgle heſſelben Jahr Far ſchnell al hen auf öffe Much, ſo zu ſe dun Familie zi Ml dieſe unſer Cigenth lern Kreis ei Aſchehe, ohn fung gegeben ändert. an neuem 9 eſtimmigen r Verfaſier Wir hal nattet und ch erwarte nh leicht zu Wildburgl Nan ſubſer Br Okauereſ det eder pachten meſſingene ran d U 10 — 273 Sehr guten Schaͤfer-Guß bei J. G. Appel in Aſſenheim. Ver ſteęi gern g. (29) Dienſtag den 10. Oct., Vormittags um 9 Ur, werden im Pfarrhauſe zu Engelthal gegen gläch baare Zahlung nachſtehende Möbeln verſteigert: 1 Kaunitz, 1 Kommode, 3 Tiſche, 12 Stühle, 1 Nichttiſch, 1 Canapee, Spiegel, 2 Bettſtellen, 1 Aiſerner Küchenſchrank und 1 Kleiderſchrank u. a. m. 30) Vaͤter, Muͤtter, Erzieher! igt Euch eine Geiſt und Herz wahrhaft bildende Unter— halung Eurer Kinder nahe, verlangt zur Anſicht und prüft, bevor Ihr kauft: a bebau's Jugendfreund. Drſelbe erſcheint in ſechs Baͤndchen mit ſechs ſchoͤnen Stahlſtichen. Eyrnplare des erſten und zweiten Bändchens liegen in jeder guten Buchhandlung zur Anſicht vorräthig. Dr Preis für jedes geſchmackvoll brochirte Bänd⸗ chm iſt nur 8 Gr. ſächſ.— 10 Sgr. preuß. 36 kr. rhein. 32 kr. Conv. M. Jon Monat zu Monat folgen die übrigen 4 Bändchen. Der unvergeßliche Bolksſchriftſteller, unſer Hebel, war s, dem der„deutſche Jugendfreund“ ſein Entſtehen der ankt. Er war es, der ſeine Ideen über das Werk ſeinem Freunde, dem Hofrath Rebau, mittheilte, dieſen zur Aus⸗ übung aufmunterte, und mit Rath und That vielfach zur Oeund ging. Vor dem Druck durchlief das Manuſeript einen Kris verſtändiger und gebildeter Väter und Mütter und dern Bemerkungen und Rathſchlägen verdankt das Buch ei⸗ tel Theil ſeiner Beifallwürdigkeit. Die erſte Auflage unſers Jugendfreundes erſchien zu Kalsruhe auf Koſten ſeines Verfaſſers. Ohne eigentlich in der Buchhandel gekommen zu ſeyn, vergriff ſie ſich doch ſchnell, ies wurde dem Werke die ſeltene Auszeichnung, von der erngeliſchen Kirchenſektion des badenſchen Miniſteriums als „eirs der beſten Bildungsmittel für die Jugend“ öffentlich emfohlen zu werden.— 1834 erſchien die zweite Auflage, velher, obgleich ſie 2000 Exemplare ſtark war, noch im Laufe heſelben Jahres die dritte, noch ſtärkere folgte. Auch dieſe on ſchnell abgeſetzt, obſchon zu dem Zwecke nicht ein Gro⸗ chen auf öffentliche Anzeigen verwendet worden iſt und das Buh, ſo zu ſagen, außerhalb Baden nur durch Mittheilung zen Familie zu Familie ſich bekannt machen konnte. Mit dieſer vierten Auflage iſt der Verlag des Werkes tier Cigenthum geworden und wir fuhren es in einen grö⸗ eit Kreis ein. Der würdige Rebau wollte, daß dieß nicht eſyehe, ohne vorher ſeinem Werke alle mögliche Verbeſſe⸗ tung gegeben zu haben. Er hat es vielfach bereichert und zerindert. Ein Comitée von Aeſtern und Erziehern hielt zoh neuem Rath über ſeinen Inhalt und erſt als er deren infimmigen und ungetheilten Beifall erworben hatte, hielt get Verfaſier ſein Werk für vollendet. Wir haben den„Jugendfreund“ mit Liebe aus⸗ zeſnttet und den Preis ſo mäßig geſtellt, als er ſich für ein Buch erwarten läßt, deſſen Anſchaffung wir allen Ständen eit leicht zu machen wünſchen. bildburghauſen, Amſterdam und Philadelphia, Septbr. 1837. Das Bibliographiſche Inſtitut. Nan ſubſcribirt bei C. Bindernagel in Friedberg. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 20 kr. Korn: 6 fl. 40 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 3fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 2. Okt.: Waizen: 7 fl.— kr. Korn: 5 fl. 50 kr.— Gerſte: 4 fl. 46 kr. . Hafer: 3 fl. 38 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 29. Sept.: Waizen: 7 fl. 48 kr. Korn: 6 fl. 14 kr. Gerſte: 5 fl. 5 kr. i Hafer: 2 fl. 58 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 8. bis 15. October 1837. : iedberg J Butzbach. d Brod- Preiſe. 5560 5 9 0 kr. pf. kr. pf. 1 Leib ⸗Roggenbrod 2 3 2 3 2 75 1 5 1 411 4 7 7 10 2 10 2 Loth Loth. Milchbrod 11 4% 17114 —[Waſſerweck 17 591— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 11 67 129 7 Fleiſch-Preiſe. pf pf. 1(Ochſenfleiſch 112 111— „ Kühfleiſch 9— 81— „ Rindfleiſch 941— 81— „ Kalbfleiſch 81— 81— „ Schweinenfleiſch 12 2 12 2 „Hammelfleiſch 8— 81— „ Wurſt von blos Schweinen 144— 144— „Bratwurſt“ 164— 164— „ Schwartenmagen 11— 164— „ Geräucherter Speck 224— 22— „Schinken 15— 15— „Dörrfleiſch 161— 16— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 22— 22— 1 dito unausgelaſſen 20— 28 „ Nierenfett 224— 20— „Hammelsfett 18— 16— J. V. des gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Dr. Came ſasca. Ich habe ein Verzeichniß von Büchern, welche bei mir vorraͤthig und auf Verlangen zur Einſicht zu haben ſind, drucken laſſen. Denjenigen, welche es interreſſirt, ſteht ein Exemplar gratis zu Dienſten. Die hier unten folgenden Bücher ſind noch nicht darin aufgenommen. Friedberg im Oktober 1837. Carl Binder nagel. A. B. C.⸗ und Leſebuch, neu eingerichtetes leipziger, für Bürgerſchulen als auch zum Privatgebrauche. Mit 20 illuminirten Kupfern und A BC Tafeln. 6te vermehrte und verbeſſerte Auflage. fl. 1 36 kr. Cytherens Zaubergürtel. Feſtgeſchenk für edle Frauen. Ate Auflage. fl. 1 48 kr. NN 8 Geld-Negociant, der wohlberathene, ſowohl als Darleiher, wie als Erborger. Ein Handbüchlein für Ungelehrte, Bürger und Landleute, welche Gelder zu verleihen oder zu erborgen und ſich dabei vor Schaden zu hüten wünſchen. Geheftet. 54 Fr.“ Herder, Natalie von, Familienſcenen und bunte Bilder aus Lottchens Tagebuch. Ein Weihnachts geſchenk für Knaben und Mädchen von 10 bis 14 Jahren. Mit 6 illuminirten Bildern. fl. 2 6 kr. Kartenprophet, der, oder die Kunſt, aus den Karten wahrzuſagen, zur Unterhaltung in müßigen Stun⸗ den. Nebſt 1 Steindr. 6te Auflage. geh. 18 kr. Kuͤhn, J. W. V., Noth⸗ und Huͤlfsbuͤchlein für deutſche Dienſtboten, enthaltend allgemeine Vor⸗ ſchriften zu einem guten Betragen, Winke über Geſinderecht, über die Sparkaſſen ꝛc. ſpecielle Kapitel für die Haushälterin, die Köchin, de Küchen⸗, Haus⸗, Waſch⸗ und Milchmagd, daß Küchen⸗, Kammer⸗ und Kindermädchen, die Kam merjungfer, die Kinderwärterin, die Wartfrau die Gouvernante, den Verwalter, Haushofmeiſtel, Kellner, Kammerdiener, Koch, Gärtner, Kü ſcher, Lakai, Thürhüter, Stall⸗ und Reitknecht u. Geheftet 54 kr. Im September 1837 wurden zu Friedberg 1% Ot wan t Den 10. Der hieſige Bürger und Metzgermeiſter Johannes Kräuter, des hieſigen Buͤrgers und Meß germeiſters Johann Georg Kräuter ehel. led. Sohn, und Frau Maria Eliſabetha Kräuter, des dahier verſtorbenen Bürgers und N geborne Schmidt. 52 detzgermeiſters Wilhelm Kräuter nachgelaſſene Wittwe, Der hieſige Bürger und Gartenſchütz Johann Ferdinand Volp, des dahier verſtorbenen Bürgers und geweſenen Burgſoldaten Chriſtian Volp nachgel. ehel. Sohn, und Sophia Jo, hannette Bock, des zu Frankfurt a. M. verlebten Bürgers und Gärtners Johannes Bo nachgel. Tochter. 2. Get aufte. Dem Burger und Taglöhner Johann Georg Wilhelm einen Sohn: Johannes, geboren den Chriſting, Den 3. 23. Auguſt. „ 3. Dem Bürger und Schmiedtmeiſter Ambros Conrad Oberländer eine Tochter: geboren den 18. Auguſt. a „ 9. Eine uneheliche Tochter: Chriſtiana, geboren den 27. Auguſt. garetha, geboren den 25. Auguſt. geboren den 28. Auguſt. Eine uneheliche Tochter: geboren den 16. September. 3. Beer dei get en 3 5. Friedrich Peppler, großh. Gensd'arme zu Fuß, von der Brigade Vilbel, alt 36 J. 4 M 8 15 T., T den 4. September. Eine uneheliche Tochter: Eva Wilhelmine, geboren den 5. September. 5 Dem hieſigen Bürger, Mehlhändler und Wirth Wilhelm Breitwieſer eine Tochter: Katharina Feiling, des Bürgers und Ackermanns Johannes Feiling ehel. Töchterchen, alt Mar Suſanna, geboren den 7. September. N Dem Bürger und Netzgermeiſter Johannes Spamer einen Sohn: Carl Philipp Chriſtiah, 2 Monat und 6 Tage, 1 den 11. September. Katharina Eliſabetha Ferro, des dahier verlebten Bürgers und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Ferro nachgel. Wittwe, alt 72 Jahr, t den 12. September. „. . Margaretha Dorothea Göring, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Carl Göring Ehefrau, geb. Söllner, alt 47 Jahr und 8 Monat, f den 19. September Margarethe Philippine Henriette Klees, des hiſigen Friedrich Bürgers und Poſtillions Heinrich Klees ehel. Töchterchen, alt 1 Jahr, 5 Monat und 24 Tage, 7 den 19. September. Im Monat Auguſt wurde vergeſſen mit aufzufuͤhren: Getauft. Den 13. Dem großh. heſſ. Geometer Georg Bindernagel II. einen Sohn: Johann Daniel, geboren den 15. Juli. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Dem Bürger und Schloſſermeiſter Chriſtoph Weckerling eine Tochter Margaretha Sophig, 1 —— — — 1 Nach ei unrungo ral Auer 9 die erſorderſ! nigen, welt ruth werden Fried 1 3 Ie n Das gr mung ſümmt Mit einem 9 ſich mit dem 11 5 und 5 moglichſt 0 10 tr gleich fiſtraturen nt Engelegenhei dem Regiſtre Bei der on Intereſſ aud hierzu d Ausscheiden k tf welche ſi