allen de, dollen und zu! 5 auch 1 Vropent, leit, wel⸗ u ſich an 5 Rühl. — 1 bab den: tichniſchen Geone⸗ Ueſerun⸗ 1 f. Unter allen den Gegen Februar: — fl.— kr — fl.— kr. bruar: 4 fl. 33 fr. nkthättgen Bille. — ntelligenzblatt für die Jberhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen 9. Sonnabend i den 4. Maͤrz 4 837. — Friedberg den 28ten Februar 1837. Am 21ten d. M. Abends um 6¼ Uhr wurde Makler Michel Orſchel von Windecken auf dem Wege von Frankfurt nach Roßdorf durch einen unbekannten Mann mittelſt eines abgefeuerten Sack— piſtols lebensgefährlich verwundet und der Summe von 299 fl. nebſt einer Gurte, worin er ſie getra⸗ gen, beraubt. Es iſt der Thätigkeit des gr. Bürgermeiſters Hinkel und der Gensd'armen zu Vilbel gelungen, den ruchloſen Thäter auszumitteln. Ein Mann, welcher an dieſem Abend um 11 Uhr zu Vilbel ſehr haſtig nach dem Abgange des Poſtkärrn— chens gefragt hatte, als ihm dieſes aber zu lange ausblieb, mit Extrapoſt nach Rödelheim gefahren und mit viel Geld verſehen war, zog Verdacht auf ſich. Es wurde ermittelt, daß derſelbe ganz mit dem durch den gr. Kreisrath zu Friedberg verbrei— teten Signalement übereinſtimmte und bald auch der Name deſſelben erforſcht. Der Verbrecher iſt ein Dürrobſt⸗Händler zu Kronenberg. Das herzog— lich naſſauiſche Juſtizamt Königſtein hat nicht ge⸗ ſaumt auf erfolgte dieſſeitige Mittheilung von jenen Anzeigen alsbald Hausſuchung bei gedachtem Indi— viduum anzuſtellen, und hat bei demſelben von dem geraubten Gelde etwa 200 fl. nebſt der Geldgurte vorgefunden. Der Verbrecher iſt verhaftet und wird der verdienten Strafe nicht entgehen. 2 Einfluß des Mondes auf das Bleichen. (Beſchluß.) Das reine Licht iſt weiß, jedes gefärbte aber iſt nur ein getrübtes, und folglich muß für das Bleichen reines Licht im Wunſche liegen. Wir ken— nen die drei Hauptfarben des Regenbogens, nämlich gelb, roth und blau, es ſteht daher nur zu bemerken, daß ſie die Hauptſtufen der Trübung des Lichtes ſind. Jene Gewerbsleute, welche Metalle am Feuer bearbeiten, wiſſen, daß durch verſchiedene Grade der Hitze das Metall ſeine Farbe ändert(z. B. Blei läuft durch Schmelzen blau an u. ſ. w.). Bei der Sonne, als einem noch glühenden Himmelskörper, äußert das Feuer ſeinen Einfluß auf das Licht, welches über die Erde ausſtrahlt, und es ſpendet uns daher die Sonne kein weißes, ſondern ein meſ— ſing- gelbliches Licht, weil Gelb dem Weiß am nächſten ſteht. Reines Licht kann uns nur ein ausgeglühter Himmelskörper geben, und wir erhalten es vom Monde, am ſtärkſten daher bei'm Vollmond. 2 Sollen Leinewand und andere Zeuge auf der Bleiche ſchön weiß werden, ſo gehört dazu, daß ſie während des Vollmondes darauf liegen. Die Blei— che muß deßhalb auch ſo angelegt ſeyn, daß der Mond ſie gut beſcheint, und es darf nicht der Feh— ler gemacht werden, welcher mit Wäſche oft ge— ſchieht, nämlich daß man ſie des Nachts abnimmt, denn ſonſt wird gerade das einflußreichſte Mittel für Weiße entzogen. Die Hausfrauen, welche auf dieſelbe Bleiche ihre Wäſche legen, klagen gar oft über den Unter⸗ ſchied, und bei einer Nachfrage, unter übrigens gleich beſtandenen Umſtänden, wird ſich ergeben, daß die weißere Wäſche während des Vollmondes in der Nacht auf der Bleiche lag. Auch ſind Klagen über manche Bleichen, wo die Sachen, bei guter Be⸗ handlung, nicht ſchön weiß werden, nicht ſelten, und in ſolchen Fällen iſt darauf zu achten, ob die Bleiche ſo angelegt ſey, daß der Mond ſie gut be⸗ ſcheint. Bonn. Dr. A. Desberger' Ueber Pflanzung und Behandlung der Obſtbaͤume. Wenn man ſich mit Recht darüber freuen kann, daß in unſerer Wetterau der Obſtbaum eine beſon—⸗ dere Aufmerkſamkeit erfahrt, indem die Anpflanzun⸗ gen dieſer Bäume ſich jährlich erweitern; ſo hat der Sachverſtändige doch auf der andern Seite wieder ſo vielerlei an der Pflanzung und Pflege derſelben auszuſetzen, daß er ſich daruber wundern muß, wie dieſe Fehler von den Freunden der Obſtbaumzucht nicht bemerkt und vermieden werden. Ich will mich über diejenigen Fehler, welche mir bei jeder Wan⸗ derung durch obſtbaumreiche Gemarkungen aufgefal— len ſind, hier umſtändlicher ausſprechen, und zuerſt bei der Behandlung des Apfelbaums ver⸗ weilen, welcher unter den hier einheimiſchen Frucht⸗ bäumen die erſte Stelle einnimmt. 15 Man pflanzt dieſen Baum überall, wo ſich Hügel und Feldhöhen darbieten, vorzugsweiſe auf dieſe, obgleich jeder Beobachter ſich davon überzeugen muß, daß er auf ſolchen Standorten äuserſt ſelten, auf manchen Stellen nie⸗ mals Früchte bringt. Man wird bemerken, daß auf Höhen,— nämlich auf ſolchen, welche von Thalſenkungen, Wieſen und beträchtlichen Wäſſern zu entfernt ſtehen, als daß die von dieſen im Herbſte ausgehende naßkalte Abendluft, oder Herbſtnebel auf ſie einwirken könnten, nur wenige vollkommene Blü⸗ then hervorbringen, indem faſt in jeder Blume eine ſchmutzig weiße Made hauſ't, welche die Blume in⸗ wendig ausfrißt und, wenn die eine verwüſtet iſt, die nächſte anfällt, bis ſie alle zerſtört ſind. Die wenigſten Blüthen gehen auf und die aufgegangenen können keine Frucht bringen. Dieſe Made, welche aus dem Ey eines kleinen braunen Rüſſelkäfers ſchlüpft, findet ſich aber niemals, oder höchſtens nur einzeln, auf Bäumen, welche in Niederungen an Wieſen, in Thälern, nämlich wie wir ſie in der Wetterau haben, nicht aber in Bergſchluch— ten,„) wo kein Obſtbaum fortkommt, oder an den Abhängen gegen feuchte Thäler zu gepflanzt ſind: weil dieſe Inſekten, welche im Herbſte ihre Eier abſetzen, dieſe naßkalte Abendluft und die Herbſtnebel ſcheuen. Da dieſe nicht bis zu den ent⸗ fernteren Höhen hinaufſteigen, auf dieſen vielmehr die Luft trockner und wärmer iſt, ſo begreift es ſich leicht, daß der kleine Rüſſelkafer hier recht einhei⸗ miſch ſeyn müſſe. Man pflanze daher die Apfelbäu⸗ me nicht mehr auf die Höhen. 2) Man pflanzt häufig die jungen Apfel⸗ bäume fehlerhaft, indem man die ſtärkſten Wur⸗ zeln gegen die Windſeite, d. i. gegen Südweſt, kehrt. Auf der Windſeite bedarf aber der Baum keiner Stütze in der Erde, ſondern gerade auf der entge⸗ gengeſetzten, wo er ſich nothwendig in die Tiefe ver⸗ ſenken muß, wenn ihn nicht eine ſtarke Wurzel auf⸗ recht erhält. Auf dieſe Seite alſo, nämlich gegen Nordoſten, lege man jedem Baume, der dem Winde ſehr ausgeſetzt iſt, noch ein Stück Holz unter die ſtärkere Wurzel, ſo wird er gerade ſtehen bleiben. (Beſchluß folgt.) *) Wie Pfalm 23, 4., welche Stelle einem Gegner dieſer Erfahrung in der Landw. Zeitung vor einigen Jahren vorgeſchwebt haben mag. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Frucht ⸗Verſteigerung. (82) Von den vorigjährigen hieſigen Domanial⸗ früchten werden 8 16 Malter Waitzen, 102„ Korn, 90„ Gerſte und 5 Hafer, Donnerſtags den yten Marz d. J., Morgens 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen und unter den be⸗ kannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 3. Februar 1837. Herz. naſſ. Receptur. 7 Hehner. Gläubiger- Aufforderung. (85) Daniel Dreſcher von Butzbach beabſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 28ten Januar 1837. Der großherzeglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 0 ſeche legen den 6) det Acke Han 1000 ſſchligt n. che au di Candgeric Eutlaſſun Fried (121) hdahier, od ſo gewiſſer Die bei unterze gen, als licht berüc Fried Aal. mal⸗ ſichtigt prüche großh. e Ent⸗ israth Wald verkauf. (99) Nachverzeichnete Staatswald-Parzellen im Forſtrevier Naumburg ſollen, zur Veräußerung als unwiderrufliches Eigenthum, in den beigeſetzten Ter⸗ minen, auf Ort und Stelle ausgeboten werden, und konnen Kaufliebhaber die Bedingungen ſowohl da⸗ hier als beim Revierförſter Schaffer zu Na um⸗ burg vorher einſehen: 10 der Herrenwald, circa 118 Caſſeler Acker groß, den 15. k. M., Morgens 10 Uhr; 2) die Ganstannen, 19 Acker, denſelben Tag, um 1 Uhr Nachmittags; 3) der Rompelsboden, 50% Acker, den 16. k. M., Morgens 10 Uhr; 40 die Pfaffenespen, circa 48 Acker, denſelben Tag Nachmittags 1 Uhr; 5) ſechs in der Kilianſtädter Gemeindswaldung be⸗ legene Parzellen von überhaupt circa 2 Ackern, den 17. k. M., Morgens 10 Uhr, und 6) der Schaffnerskopf bei Rudigheim, eirca 6 Acker groß, den 18. k. M., Morgens 10 Uhr. Hanau am 7. Februar 1837. Kurfuͤrſtliche Forſtinſpection daſelbſt. Harnickell. Gläubiger⸗Aufforderung. (108) Charlotte Molzahn von Rödelheim beab— ſichtigt nach Birſtein auszuwandern. Rechtsanſprü⸗ che an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den gten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalladung. (121) Forderungen an den Bäckermeiſter Kehr dahier, oder an deſſen verſtorbene Ehefrau ſind um ſo gewiſſer Dienſtag den 4ten März, Vormittags, bei unterzeichnetem Landgerichte zur Anzeige zu brin⸗ gen, als ſonſten ſie bei Abſchluß des Inventars nicht berückſichtigt werden können. Friedberg den Z30ten Januar 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Hofmann. Dr. Gilmer. Verſteigerung. (135) Montag den bten März l. J. ſollen: 1) 20 Malter Waitzen, 22 45„ Korn 15 81 Gerſte, 5 26„ Hafer 1 55 5„ Erbſen 5 65) 2„ 2 Meſten Kleeſaamen, 7) 600 Säcke Kartoffel, circa, 8) 16 Fuder Kornſtroh, 9) 11 Fuder Waitzenſtroh, B Gerſtenſtroh, a Haferſtroh, D Erbſenſtroh, „ Plaulſtroh, 14) eine Quantität Kleeſaamenſtroh, 15) eine große Quantitat Dreſchereiabfälle und 16) ungefahr 20 Centner Grummet, in dem v. Pappenheimiſchen Hof zu Wölfersheim öffentlich verkauft werden. Weller. Bekanntmachung. (136) Heinrich Philipp Brauburger von Ober— wöllſtadt hat ſich freiwillig unter Curatel des Jo⸗ hannes Breitenbach von da geſtellt, welches mit dem Bemerken öffentlich bekannt gemacht wird, daß Rechtsgeſchäfte, welche Brauburger ohne ſeinen Cu⸗ rator abſchließt, keine rechtliche Wirkung äuſſern. Friedberg den ĩ9ten Februar 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hofmann. Brumhard. Verpachtung. (163) Ein halber Morgen Garten in der Lang⸗ gaß, neben Maurer Weckerling und Hutmacher Schmidt gelegen, dem Phil. C. Joſt gehörig, ſoll Dienſtag den 14ten März d. J, Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus auf ſechs nacheinander fol— gende Jahre anderweit verpachtet werden. Friedberg den ten März 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeit⸗Verſteigerung. (140) Mittwoch den Sten März, Vormittags 10 Uor, ſollen auf dem Rathhauſe zu Niederrosbach die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt erforderlichen Arbeiten an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nach dem Voranſchlag beträgt: 1) Maurerarbeit ausſchließl. der e Materialien 503 31 2) Steinhauerarbeit 256 39 3) Zimmerarbeit 1381 46 4) Dachdeckerarbeit 302 45 5) Schreinerarbeit 1005 39 6) Schloſſerarbeit 527 21 7) Glaſerarbeit 32 30 8) Weißbinderarbeit ohne Materialien 329 29 9) Spenglerarbeit 105 42 Ferner: das Brechen und Anfahren von 12 Cubie-Klafter Mauerſteinen, Anliefern von 120 Bütten Kalk, 2650 Stück Backſteinen, 26800„ Lehmſteinen und 7% Cubic-Klafter Sand. Indem man dieſes mit den Anfügen zur all⸗ gemeinen Keuntuiß bringt, daß die Voranſchläge, 02 —— Rathhaus einer nochmaligen öffentlichen eichnungen und Bedingungen auf dem Bureau des hieſigem Unterzeichneten eingeſehen werden konnen, wird zu⸗ meiſtbietenden Verpachtung auf 12 Jahre ausgeſetzt werden. Die Güter beſtehen in 50 Morg. 3 Vrtl. rer zum Gebot Atteſte von ih⸗ daß ſie gleich bemerkt, daß nur ſolche Steige zugelaſſen werden, welche ſich durch ren Bürgermeiſtereien ausweiſen können, Cautien zu leiſten im Stande ſind. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen, gegenfalls Anzeige bei gr. Kreis⸗ Aecker und Wieſen hofer Gemarkung, befinden, und in rosbach in der rockenberger und oppers⸗ wobei ſich 10 Pferdetheile Holz 26 Morgen Aecker in der nieder⸗ er Gemarkung. g Friedberg den Aten Marz 1837. Namens der Stiftungs„Deputation: Der Bürgermeiſter D. Fritz. rathe dahier geſchehen wird. Friedberg den 23ten Februar 1837. Bekanntmachung. Der großh. Kreisbaumeiſter(467) Da die für Private magazinirten Klötze Holzapfel. durch den ungewöhnlich ſtarken Abſatz höchſt wahr⸗ Holz ⸗Ver ſteigerung. ſcheinlich in den erſten zehn Tagen des Monats (164) Mittwoch den 8. März l. J., Vormittags Marz l. J. verkauft werden, da täglich neue Be⸗ 9 Uhr, ſollen im obermörler Gemeinds⸗Wald, Di⸗ ſtellungen und Anfragen um Braunkohlen eingehen, ſtrikt Haſel: ſo wird beabſichtiget, von den für die Saline Nau⸗ 1) 22 Stecken kiefern Prügelholz, heim bereit gehaltenen Vorräthen 5 dasjenige Quan⸗ 2) 5612½ Stück kiefern Wellen, tum, was die Saline nicht ſelbſt bedürfen wird, an 3) 1475 Stück Nutzſtangen von 1 Zoll Durch⸗ Private abzugeben. Da jedoch die für die Saline Nauheim geformten Klötze in einem größeren For⸗ meſſer und 20— 25 Fuß Länge, 4) 1013 Stück von 1 Zoll Durchmeſſer, 10— 15 Fuß Länge und 5 Stück von 3 Zoll Durchmeſſer, 15— 20 Fuß Länge, unter den bei der Verſteig werdenden Bedingungen, werden. Obermörl erung bekannt gemacht meiſtbietend verſteigert 1837. ßh. Bürgermeiſter Morſchel. Hol z Verſteigerung. Montag den ten März d. J., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem maibacher Gemeindwald, Di⸗ ſtrikt Eichkopf, nachbenanntes Gehölz oͤffentlich dem Meiſtgebot ausgeſetzt werden: a) Brandholz, 10 15 Stecken hainbuchen Prügelholz, 2) 7550 Stück 1 Wellen, p) Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 3) 125 Stück Pferchpfähle, en den 1ten März Der gro 0 (165) 7 4) 40 Gebund Zumachsreiſer, 55 Horrſtecken, 60 16„ Horrgerten. Die gr. Bürgermeiſter der für dieſe Holzver⸗ ſteiger ung intereſſirten Gemeinden werden erſucht, dieſelbe gefälligſt zur offentlichen Kenntniß bringen zu laſſen. Maibach den 28ten Februar 1837. Der großh. Buͤrgermeiſter Philippi. Verpachtung. Da auf die am iten d. M. zur Verpach⸗ tung ausgeſetzten Auguſtiner⸗Schulgüter kein an⸗ nehmbares Gebot geſchehen iſt, ſo ſollen dieſe Dien⸗ ſtag den 14ten März, Vormittags um 11 Uhr, in (166) mat geformt ſind, wo nen Centner gehen, noch nicht 12 Stücke auf ei⸗ ſo können nur 12 Stück zu en, per Centner zu 12 kr. einem Centner angenpmm 8 den Braunkohlen⸗Con⸗ abgegeben werden, welche ſumenten des dorheimer gemacht wird. erk den 2. März 1837. Dorheimer Berg w Die grohß. dorheimer Bergverwaltung, A. Storch. Arbeit⸗Verſteigerung und Materialien⸗ Verkauf. (168) Mittwoch den Sten März, Morgens 10 Uhr, ſoll in dem Pfarrhauſe zu Nauheim das Aus⸗ weißen der daſigen Wilhelmskirche und das Anſtrei⸗ chen der Kirchenſtühle mit Oelfarbe, ſowie das Ab⸗ brechen der, in dieſer Kirche befindlichen, Gitter⸗ ſtühle, unter Vorbehalt höherer Genehmigung, in Akkord gegeben werden. Auch ſoll, zu gleicher Zeit und an demſelben Orte, zur Verakkordirung des Neubaues oder, nach Umſtänden, der Reparatur eines, zur Reinhardsſchule gehörigen, Stalles, ein Verſuch gemacht werden. Nähere Auskunft über die vorzunehmenden Arbeiten und die zur Akkordüber⸗ nahme geſtellten Bedingungen können Steigerungs⸗ luſtige bei dem Kirchenbaumeiſter Schimpf erhalten. An demſelben Tage, Nachmittags 2 Uhr, ver kauft der nauheimer Kirchenvorſtand ungefähr 8⁰⁰ bis 1000 Pfund altes Stabeiſen gegen baare Zah⸗ lung an den Meiſtbietenden. Nauheim den iten März 1837. Pauli, Pfarrer. igerung in den gräflich von Waldungen den 10ten März 1837, Vormit⸗ Holzverſte Rhodeiſchen (169) Freitag tags Punkt 10 Bergwerks hierdurch bekannt bei Heldenbergen. Uhr, ſollen in den gräflich von Die 2 mittags 2 Helden (170) um halb Koppelwei theilungen pachtet we was ſeithe Fried (171) heimer Ge Nachgebot hofacker v kein anneh Dienſtag d einer noch pachtung haus aus Fried (172) um halb 3 und Abfuh Schuttes, fentlich a Fried 5 (3 un u von ung nerhalb nigſtneh Frie (174 chen Nohdeiſchen Walddiſtrikten Weinberg und Lücken⸗ wald nahe bei Heldenbergen nachſtehendes Brand— und Nutzholz meiſtbietend öffentlich verſteigert wer— W. den, als: in, 5 f „ Ueſetzt 5 Urtl. oppers⸗ le Holz Stecken kiefern Scheidholz, Du 330* 7 Stockholz, lation;) 3600 Stück„ Wellen, 1* 8 Stämme kiefern Bauholz und eit. 5) 1700 kiefern, fichten und birken Stangen, zu 1 güde Leiterbaͤumen, Obſtſtützen, Hopfen⸗ und N— Bohnenſtangen von ganz vorzüglicher AN Brauchbarkeit. 2 Die Zuſammenkunft iſt bedachten Tag, Vor⸗ * 3 mttags ½%10 Uhr, bei Wirth Zeh zu Heldenbergen. „en, Heldenbergen den ten Marz 1837. * 4 5 Der grafliche Hausmeiſter Hofmann. deem Verpachtung. 4 4(170) Dienſtag den lAten d. M., Vormittags ßeren For⸗ um halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die . el Koppelweide, am Wehr der Hockenmühle, in 5 Ab— i zu theilungen öffentlich meiſtbietend auf 6 Jahre ver— e 12kr. pachtet werden, hierauf ein Stück am Haingraben, „ Nee, was ſeither Leopold Muth Wittwe im Pacht hatte. ch bekannt Friedberg den ten März 1837. 1 Der Bürgermeiſter D. Fritz. 1 Verpachtung. waltung,(171) Da auf die Hoſpital-Güter in der nau⸗ 9. heimer Gemarkung von 14 Morgen 17 Ruthen ein etialien⸗ Nachgebot geſchehen und auf den zehntfreien Sieg— hofacker von 3 Morgen, 3 Viertel, 14 Nthn. aber ergens 10 kein annehmbares Gebot geſchehen iſt, ſo ſollen dieſe das Aus- Dienſtag den 14ten d. M., Vormittags um 10 Uhr, s Anſtrei- einer nochmaligen öffentlichen meiſtbietenden Ver— ie das Ab- pachtung auf 12 und 6 Jahre in hieſigem Rath— Gitter- haus ausgeſetzt werden. nigung, in Friedberg den 1ten Marz 1837. leichtt Zeit Der Bürgermeiſter D. Fritz. dirung des Fuhren⸗Verſteigerung. Wepatatmp(172) Dienſtag den 14ten März, Nachmittags les, ein um halb 3 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Bei⸗ it über du und Abfuhr der Steine, des Kieſes, Sandes und kterdüber Schuttes, ſowohl in- als auſſerhalb der Stadt, öf— dungs, fentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. erhalten Friedberg den Aten März 1837. Uhr, ver Der Bürgermeiſter D. Fritz. jefahr 80 Pflaſter⸗Arbeit⸗Verſteigerung. gate zäh(173) Dienſtag den 14ten d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Umlegen von ungefähr 200 l] Klafter Pflaſter, ſowohl in— Pfarrer nerhalb als auſſerhalb der Stadt, öffentlich an We⸗ 100 von nigſtnehmenden verſteigert werden. bergen Friedberg den 2ten Marz 1837. Vormi⸗ Der Bürgermeiſter D. Fritz. lich y Steinen⸗ Anlieferung. (174) Dienſtag den 14ten d. M., Nachmittags 3 um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Lieferung von ungefähr 9 Kubik⸗Klafter Baſaltſteinen zum Pflaſterbau in hieſiger Stadt öffentlich an Wenigſt⸗ nehmenden ausgeboten werden. Friedberg den 2ten März 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (175) Montag den 17ten April, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das durch Tauſch an die Stadt übergegangene Pfarrhaus in der Kirch— gaſſe gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Stall, Hof— raum und 1 Vril. 4 Rthn. Hausgarten öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 1ten März 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. N Privat- Bekanntmachungen. Wagen⸗ und pferde-Verkauf. (154) Ich beabſichtige mein in gutem Zuſtande befindliches Fuhrwerk, beſtehend in: 1) ein Paar 8jährigen guten Dienſtpferden, ſchwar— ze Wallache, 2) zwei großen Geſellſchaftswagen, jeder zu 12 Perſonen, 3) zwei zweiſpännigen Chaiſen mit Vorderverdeck, 4) einer einſpännigen Chaiſe, Wiener Gerad— ſchweller, mit Vorderverdeck, 5) einem großen Schlitten, 6) ſechs Paar diverſen Pferdegeſchirren, am 15ten März d. J., von Morgens 9 Uhr an, in meinem Hauſe öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigern zu laſſen, wozu ich die Liebhaber einlade. Offenbach den 22ten Februar 1837. L. Pohl, Lohnkutſcher. Spargel pflanzen. (155) Das 100 dreijährige zu 1 fl. 20 kr., das 100 zweijährige zu 1 fl., nebſt gedruckter Anweiſung, wie ſelbige am zweck— mäßigſten gepflanzt werden, ſind bei G. Noack, großh. heſſichem Hofgärtner zu Beſſungen bei Darmſtadt zu haben. Wein⸗ und Tafeltrauben. (156) Der Unterzeichnete empfiehlt ſein Weinre— ben⸗Sortiment in etlichen 50 der edelſten Tafel- trauben in zwei- und dreijährigen Würtzlingeu(a 8 bis 12 kr.), worüber Verzeichniſſe gratis abgege— ben werden. Briefe werden portofrei erbeten. G. Noack. Großherzoglich Heſſiſcher Hofgärtner in Beſſungen bei Darmſtadt. Wohnungs-Vermiethung. (176) In Nr. 108. zwei Stegen hoch auf der breiten Straße wünſcht man an eine einzelne Per— ſon oder ſtille Haushaltung 2 Zimmer nebſt einer 6⁴ Küche, Kammer und Holzplatz mit oder ohne Mö⸗ bel zu vermiethen. Auszuleihen. (177) 571 fl. 49 kr. liegen in hieſiger Kirchen⸗ kaſſe, gegen doppelte Sicherheit und 5 Procent In- tereſſen, zum Ausleihen bereit. Aſſenheim den 28ten Februar 1837. Der Kirchenrechner Philipp Günther. Verpachtung. (178) 1 Viertel 7 Ruthen Garten auf dem Krä⸗ mer iſt zu verpachten von Wittwe Hermann. Bekanntmachung. (179) Diejenigen Herrn Oekonomen, welche die⸗ ſes Jahr wieder wie früher von dem Orber Dung— ſalz zu beziehen wünſchen, erſuche ich, ſich längſtens bis zum 12ten März bei mir in frankirten Briefen anzumelden, und die Anzahl der Säcke à 112 Pfd. namhaft zu machen, da eine ſpätere Beſtellung nicht mehr berückſichtigt werden kann. Vilbel den 28ten Februar 1837. Der Salzmagazinsverwalter Stockhauſen. Wirthſchafts-Eröffnung. (180) Der Unterzeichnete macht einem geehrten Publikum die höfliche Anzeige, daß er ſeine Pacht- wirthſchaft zum grünen Baum verlaſſen und eine eigene Wirthſchaft zum Ritter etablirt habe. Dieſe Gaſtwirthſchaft iſt mit einer großen Stube zum lo— giren, mit guter Stallung für Pferde und Rindvieh verſehen, und ich werde mir alle Mühe geben durch prompte Aufwartung, gute Getränke und Speiſen, ſo wie durch rechtliche Billigkeit die Zufriedenheit der mich Beſuchenden zu verdienen. Bitte um ge⸗ neigten zahlreichen Zuſpruch. Vilbel den 26ten Februar 1837. Georg Ohly. Zum Verkauf. (181) Ein vollſtaͤndiges noch wenig gebrauch⸗ tes kupfernes Brandwein-Geſchirr von 3 und 1½ oͤhmigen Keſſel ſteht zu verkaufen. Der Beſitzer iſt bei der Expedition zu erfahren. Sa amen ⸗ Verkauf. (182) Daß ich wieder mit friſchem und äch tem Gemüſe⸗, Blumen-, Feld- und Wald⸗Saamen voll⸗ kommen verſehen bin, bringe ich meinen Freunden und Abnehmern andurch zur Nachricht. Durch pünkt⸗ liche und reelle Behandlung werde ich das mir ſeit Jahren geſchenkte Zutrauen immer zu erweitern ſu⸗ chen und glaube, da ich den Verkaufspreis für die⸗ ſes Jahr ſehr billig geſetzt habe, auf eine ſtarke Abnahme rechnen zu können. Friedberg. M. Jung, Saamenhändler. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 27. Februar: Waizen: 6 fl. 50 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 2fl. 54 kr. Koblſaamen:— fl.- kr. Erbſen:— fl.— kr. Magſaamen:— fl.— kr. 5 Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 24. Februar: Waizen: 7 fl. 29 kr. Korn: 5 fl. 15 kr. Gerſte: 4 fl. 24 kr. Hafer: 3fl. 12 kr. Verkaufs-Preiſe vom 6. bis 13. Maͤrz 1837. 5 Pfd. Lth. At. Für 1 kr. Milchbrod— 5— „ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 755— „ 10 kr. Laden⸗Brod 4 17— „ 8 kr. dito 3 20— „ 6 kr. dito 2 23— „ 4 kr. dito 1 26 5 22 kr. dito— 29— 2 Kr. Judengaſſe 1 Pfund Ochſenfleiſch 10— 1„ Rindfleiſch— 8 1 77 Kühfleiſch— 8 1 77 Nierenfett 20 18 1„ Kalblleiſch 8— 1 77 Hammelfleiſch 7— 1„ Schweinenfleiſch 11— 1„ Leber- und Blutwurſt 12— 1„ Bratwurſt 14— 1„ Schwartenmagen 16— 1„ Speck 24— 1 1 Dörrfleiſch 16 5 1„ Schmalz 20— ür die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz. Empfangs B 1) von der Caſinogeſellſchaft zu Friedberg 2) von Herrn Morell jan.— bern im Namen des Schäfer's herzlich. Nauheim den 2ten März 1837. e ſchei nigung. Für den hieſigen Einwohner Chriſtian Schäfer habe ich ferner folgende bemerkte Beitrage überſchickt bekommen: 5% fl. 23 kr⸗ 4. fl. 7 kr. Indem ich den richtigen Empfang dieſer Beiträge hiermit beſcheinige, ſo danke ich zugleich allen den mildthaͤtigen Ge⸗ Wille. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binderuagel in Friedberg. . 6 foſtſpiel wendig Leben fte unter; 0 b. geſitte begeg. oder u 9.2 in ihre herbei . Dienſt genüge bis 11 Octobg Eine treten, wendba hierher 9. 4. chentli 1 2 ſſe auf